im Rahmen der Planung einer Telefonanlage wurde ich nach Anforderungen
bzgl. Anbindung an das Mailsystem gefragt. Da ich von dieser Thematik
(Telefonie, VoIP) herzlich wenig Ahnung habe, konnte ich nicht viel mehr
Auskunft geben, als dass das Mailsystem GroupWise heiᅵt...
Hat jemand mehr Erfahrung mit der Thematik und ausserdem vieleicht noch
Groupwise? Gibt es Tipps, worauf in der Planungsphase Wert zu legen
wᅵre, so dass es spᅵter nicht heiᅵt, wir mᅵssen auf Outlook/Exchange
umstellen, um die tollen Features der Telefonanlage nutzen zu kᅵnnen?
(Um ehrlich zu sein, mir ist nicht mal klar, was das fᅵr Features sein
kᅵnnten... nach angestrengtem Nachdenken fᅵllt mir "Wᅵhlen aus den
GroupWise-Adressbuch" und "Senden\Empfangen von Faxen als Mail" ein...)
Gruᅵ,
Mirko
On Tue, 02 Jun 2009 18:45:55 +0200, Mirko Guldner wrote:
> im Rahmen der Planung einer Telefonanlage wurde ich nach Anforderungen
> bzgl. Anbindung an das Mailsystem gefragt. Da ich von dieser Thematik
> (Telefonie, VoIP) herzlich wenig Ahnung habe, konnte ich nicht viel mehr
> Auskunft geben, als dass das Mailsystem GroupWise heißt...
>
> Hat jemand mehr Erfahrung mit der Thematik und ausserdem vieleicht noch
> Groupwise? Gibt es Tipps, worauf in der Planungsphase Wert zu legen
> wäre, so dass es später nicht heißt, wir müssen auf Outlook/Exchange
> umstellen, um die tollen Features der Telefonanlage nutzen zu können?
*meld* Ja, hier. Was für eine Telefonanlage solls denn in etwa werden?
> (Um ehrlich zu sein, mir ist nicht mal klar, was das für Features sein
> könnten... nach angestrengtem Nachdenken fällt mir "Wählen aus den
> GroupWise-Adressbuch" und "Senden\Empfangen von Faxen als Mail" ein...)
Haben wir beides. Und noch ein wenig mehr. In unserem Fall ist's eine
Software namens "CAESAR", Hersteller ist die Fa. Caseris
(http://www.caseris.de/)
Fragen zur Software kann ich einigermassen beantworten, die Telefon-
anlage hier (Alcatel) ist über eine Mehrfach-S0-Karte direkt an den
CAESAR-Server geknüppert.
Gruss,
Peter
Und wieder rauf... ;-)
>
> On Tue, 02 Jun 2009 18:45:55 +0200, Mirko Guldner wrote:
>
>> im Rahmen der Planung einer Telefonanlage wurde ich nach Anforderungen
>> bzgl. Anbindung an das Mailsystem gefragt. Da ich von dieser Thematik
>> (Telefonie, VoIP) herzlich wenig Ahnung habe, konnte ich nicht viel mehr
>> Auskunft geben, als dass das Mailsystem GroupWise heißt...
>>
>> Hat jemand mehr Erfahrung mit der Thematik und ausserdem vieleicht noch
>> Groupwise? Gibt es Tipps, worauf in der Planungsphase Wert zu legen
>> wäre, so dass es später nicht heißt, wir müssen auf Outlook/Exchange
>> umstellen, um die tollen Features der Telefonanlage nutzen zu können?
>
> *meld* Ja, hier. Was für eine Telefonanlage solls denn in etwa werden?
Wie gesagt, ich habe von der Sache *sehr* wenig Ahnung; und da ich eh
schon "Mädchen für fast alles" bin, will ich in die Sache auch nicht
weiter intensiv einsteigen.
Nach einem Gespräch mit dem Herrn, der das Leistungsverzeichnis für die
Ausschreibung macht, geht es mir nur darum, evtl. Hinweise geben zu
können, die im GroupWise-Umfeld evtl. wichtig sein könnten. Mein
Eindruck ist nämlich, dass man hier, d.h. Abseits von Outlook/Exchange,
Neuland betritt... (ich kann mich allerdings auch täuschen)
>> (Um ehrlich zu sein, mir ist nicht mal klar, was das für Features sein
>> könnten... nach angestrengtem Nachdenken fällt mir "Wählen aus den
>> GroupWise-Adressbuch" und "Senden\Empfangen von Faxen als Mail" ein...)
>
> Haben wir beides. Und noch ein wenig mehr. In unserem Fall ist's eine
> Software namens "CAESAR", Hersteller ist die Fa. Caseris
> (http://www.caseris.de/)
>
> Fragen zur Software kann ich einigermassen beantworten, die Telefon-
> anlage hier (Alcatel) ist über eine Mehrfach-S0-Karte direkt an den
> CAESAR-Server geknüppert.
Alles, was ich weiß ist, dass es eine VoIP-Anlage werden soll. Ich werde
mir mal die CAESAR-Seite anschauen, vielleicht sehe ich dann ein klein
wenig klarer (zumindest was die Software-Seite angeht) und kann etwas
konkreter nachfragen...
Gruß und Danke,
Mirko
Ebenfalls *meld*
Aehnlich wie bei Peter haben wir caesar von caseris im Einsatz.
>
> (Um ehrlich zu sein, mir ist nicht mal klar, was das für Features sein
> könnten... nach angestrengtem Nachdenken fällt mir "Wählen aus den
> GroupWise-Adressbuch" und "Senden\Empfangen von Faxen als Mail" ein...)
>
Der Client, der sich mit Groupwise verbindet, kann mehr als "nur" waehlen,
z.B. sieht man im Groupwise seine komplette Telefonhistorie. Faxintegration
und CTI funktionieren natuerlich komplett.
Im Unterschied zu Peter ist unsere Telefonanlage allerdings eine von Cisco.
Fragen beantworte ich gerne.
Gruss Martin
--
statt einzelner Replys hänge ich mal hier ein paar Fragen dran...
Verstehe ich das in etwa richtig:
Die Lösung besteht aus einem eigenen Server und einer Komponente, die
sich in den GroupWise-Client einklinkt?
Der Server ist mit der TA verbunden und kann diese in irgendeiner Weise
"auslesen" bzw. "steuern"; die TA ist aber im Prinzip unabhängig von
diesem Server?
Der Nutzer kann alle Funktionen aus dem GW-Client heraus nutzen? Oder
gibt es einen "Extra-Client"?
Zu meinem erweiterten Verständnis:
Ist die Schnittstelle zur TA irgendwie standardisiert, oder muss jede TA
explizit unterstützt werden?
> Der Client, der sich mit Groupwise verbindet, kann mehr als "nur"
> waehlen, z.B. sieht man im Groupwise seine komplette Telefonhistorie.
Das setzt ja eine Verknüpfung zwischen GroupWise-Account und
Telefonanlagen-Account voraus. Wie funktioniert das? Werden auf der TA
Accounts angelegt? Wird einem GW-Account eine Tel-Nr. zwgewiesen?
Kann ein Teil der Funktionalität auch mit Standard-Mailclients verwendet
werden? Wenn ein FAX per Mail empfangen wird, müsste man das ja z.B.
auch per POP3 holen können.
Auf welchel OS läuft der Server?
Wie ist allgemein der administrative Aufwand für so eine Lösung
einzuschätzen?
Gruß und Danke,
Mirko
Einem Client, der separat zu GW installiert wird, ja.
>
> Der Server ist mit der TA verbunden und kann diese in irgendeiner Weise
> "auslesen" bzw. "steuern"; die TA ist aber im Prinzip unabhängig von
> diesem Server?
Ja.
>
> Der Nutzer kann alle Funktionen aus dem GW-Client heraus nutzen? Oder
> gibt es einen "Extra-Client"?
>
Waehlen aus Adressbuch geht auch ohne Client. Alle erweiterten Funktionen
erfordern die Software.Dann kann man aber z.B. auch SMS aus GW verschicken.
>
> Zu meinem erweiterten Verständnis:
>
> Ist die Schnittstelle zur TA irgendwie standardisiert, oder muss jede TA
>
> explizit unterstützt werden?
AFAIK letzteres. Caseris hat den grossen Vorteil, einen nativen Groupwise
Connector anbieten zu können. Das können die meisten anderen nicht.
> Das setzt ja eine Verknüpfung zwischen GroupWise-Account und
> Telefonanlagen-Account voraus. Wie funktioniert das? Werden auf der TA
> Accounts angelegt? Wird einem GW-Account eine Tel-Nr. zwgewiesen?
Es gibt einen User im System, der das Recht hat, in die anderen GW-Accounts
zu schauen. Sicher keine tolle Loesung, aber fuer diesen Fall wohl
unabdingbar.
>
> Kann ein Teil der Funktionalität auch mit Standard-Mailclients verwendet
> werden? Wenn ein FAX per Mail empfangen wird, müsste man das ja z.B.
> auch per POP3 holen können.
Faxe kommen als Standardmail mit Anhang und koennen daher mit jedem
moeglichen Client betrachtet werden - auch webaccess.
>
> Auf welchel OS läuft der Server?
>
In unserem Fall Win 2003, ist glaube ich auch Mindestvorraussetzung.
>
> Wie ist allgemein der administrative Aufwand für so eine Lösung
> einzuschätzen?
>
Hm. Wenns einmal laeuft, empfinde ich es als recht human zu administrieren.
Oder sagen wir so : Die TA zu administrieren finde ich stressiger...
Gruss Martin
--
Martin Kaufmann schrieb:
>> Die Lösung besteht aus einem eigenen Server und einer Komponente, die
>> sich in den GroupWise-Client einklinkt?
>
> Einem Client, der separat zu GW installiert wird, ja.
[..]
>
>> Der Nutzer kann alle Funktionen aus dem GW-Client heraus nutzen? Oder
>> gibt es einen "Extra-Client"?
>>
>
> Waehlen aus Adressbuch geht auch ohne Client. Alle erweiterten Funktionen
> erfordern die Software.Dann kann man aber z.B. auch SMS aus GW verschicken.
Das ist mir noch nicht ganz klar:
Wählen aus dem Adressbuch geht auch ohne dass die zusätzliche Software
_installiert_ ist?
"Alle erweiterten Funktionen erfordern die Software" - heisst das:
Software wird installiert -> Funktionalität steht *über GW Client* zur
Verfügung?
Anders gefragt: Aus Sicht des Anwenders: ist alles in den GW Client
integriert, oder nutzt er zusätzliche Programme?
>> Das setzt ja eine Verknüpfung zwischen GroupWise-Account und
>> Telefonanlagen-Account voraus. Wie funktioniert das? Werden auf der TA
>> Accounts angelegt? Wird einem GW-Account eine Tel-Nr. zwgewiesen?
>
> Es gibt einen User im System, der das Recht hat, in die anderen GW-Accounts
> zu schauen. Sicher keine tolle Loesung, aber fuer diesen Fall wohl
> unabdingbar.
Ja, aber auch dieser User muss ja nach irgendeinem Kriterium z.B.
Gesprächsdaten der TA einem GW-Account zuordnen? Ein gemeinsames Feld,
im einfachsten Fall könnte das eventuell die Telefonnummer sein?
Hintergrund der Frage ist die Überlegung, wie wir das ggfs in unser
Usermanagement einbinden müssten. Muss jemand an der TA die User auch
anlegen? Oder trage ich einfach in GW bzw. der NDS ein Attribut ein, das
die Verknüpfung herstellt.
Noch eine Frage fällt mir ein: Der Anwender kann also dann z.B. über den
GroupWise-Client eine Person suchen und anwählen; wenn er jetzt aber
direkt am Telefonapparat wählt - die TA hat ja sicher auch eine Art
Telefonbuch: kann man dieses mit dem GW-Adressbuch abgleichen? Oder kann
die TA per LDAP auf ein zentrales Verzeichnis zugreifen?
>> Auf welchel OS läuft der Server?
>>
>
> In unserem Fall Win 2003, ist glaube ich auch Mindestvorraussetzung.
Also auf jeden Fall Win, kein Linux?
>> Wie ist allgemein der administrative Aufwand für so eine Lösung
>> einzuschätzen?
>>
> Hm. Wenns einmal laeuft, empfinde ich es als recht human zu administrieren.
> Oder sagen wir so : Die TA zu administrieren finde ich stressiger...
Dagegen werde ich mich mit Händen und Füßen wehren; den Server und den
Client kriege ich aber sicher an die Backe... Das läuft dann, wie
inzwischen alles, "so nebenbei" :-(
Gruß und Danke,
Mirko
>> Waehlen aus Adressbuch geht auch ohne Client. Alle erweiterten Funktionen
>> erfordern die Software.Dann kann man aber z.B. auch SMS aus GW verschicken.
Öh? Gerade Wählen geht eben _nicht_ ohne den Caesar-Client.
Faxen geht problemlos, das ist eine GroupWise Systemregel, die das
managt.
> Anders gefragt: Aus Sicht des Anwenders: ist alles in den GW Client
> integriert, oder nutzt er zusätzliche Programme?
s.o. Caesar Client. Den brauchts für die ganzen Telefonie-Funktionen
> Ja, aber auch dieser User muss ja nach irgendeinem Kriterium z.B.
> Gesprächsdaten der TA einem GW-Account zuordnen? Ein gemeinsames Feld,
> im einfachsten Fall könnte das eventuell die Telefonnummer sein?
Genau. Beim Einrichten eines Benutzers wird (via C1-Snapin!) dem
Benutzer ein CTI-Konto zugewiesen und dann eben die Telefonnummer
angegeben. Fertig.
> Hintergrund der Frage ist die Überlegung, wie wir das ggfs in unser
> Usermanagement einbinden müssten. Muss jemand an der TA die User auch
> anlegen? Oder trage ich einfach in GW bzw. der NDS ein Attribut ein, das
> die Verknüpfung herstellt.
S.o.
> Noch eine Frage fällt mir ein: Der Anwender kann also dann z.B. über den
> GroupWise-Client eine Person suchen und anwählen; wenn er jetzt aber
> direkt am Telefonapparat wählt - die TA hat ja sicher auch eine Art
> Telefonbuch: kann man dieses mit dem GW-Adressbuch abgleichen? Oder kann
> die TA per LDAP auf ein zentrales Verzeichnis zugreifen?
Im Normalfall hat Deine Telefonanlage auch ein internes Telefonbuch -
und je nach Telefon (z.B. mit richtiger Tastatur) kannst Du auch darauf
zugreifen.
>> In unserem Fall Win 2003, ist glaube ich auch Mindestvorraussetzung.
Genau.
Gruss,
Peter
Mirko Guldner wrote:
> im Rahmen der Planung einer Telefonanlage wurde ich nach Anforderungen
> bzgl. Anbindung an das Mailsystem gefragt. Da ich von dieser Thematik
> (Telefonie, VoIP) herzlich wenig Ahnung habe, konnte ich nicht viel mehr
> Auskunft geben, als dass das Mailsystem GroupWise heiᅵt...
Wir machen VoIP mit Cisco-IP-Phones sowie Siemens Hipath und CCM als
Vermittlung. Dazu Unity Voicemail (von Cisco eingekauft), obwohl wir
auch THOR im Einsatz haben, allerdings nur als Fax-Gateway, nicht fᅵr
Voicemail.
> Hat jemand mehr Erfahrung mit der Thematik und ausserdem vieleicht noch
> Groupwise? Gibt es Tipps, worauf in der Planungsphase Wert zu legen
> wᅵre, so dass es spᅵter nicht heiᅵt, wir mᅵssen auf Outlook/Exchange
> umstellen, um die tollen Features der Telefonanlage nutzen zu kᅵnnen?
Dazu mᅵsstet Ihr wirklich zuerst klᅵren, welche tollen Features die
Anlage hat, wozu die gut sind, welche davon Ihr tatsᅵchlich braucht und
welche sonst noch interessant sein kᅵnnten. Mein Eindruck ist ᅵbrigens,
der Verwaltungsaufwand steigt exponentiell mit der Zahl der verwendeten
Gimicks. Exakt umgekehrt verhᅵlt es sich mit der ᅵbersicht. Irgendwann
ist der Punkt erreicht, wo weder Admin noch User durch den ganzen tollen
Dschungel durchblicken. Das gilt es zu optimieren.
Der bei uns im Einsatz befindliche Mailserver heiᅵt leider Exchange. Den
muss ich zum Glᅵck nicht betreuen. Aber wenn ich mir ansehe, wie
kompliziert die Anbindung von Unity an Exchange ist und das mit der
SMTP/LDAP-basierenden Version von THOR vergleiche, weiᅵ ich einmal mehr,
warum ich M$-Produkte nicht mag.
> (Um ehrlich zu sein, mir ist nicht mal klar, was das fᅵr Features sein
> kᅵnnten... nach angestrengtem Nachdenken fᅵllt mir "Wᅵhlen aus den
> GroupWise-Adressbuch" und "Senden\Empfangen von Faxen als Mail" ein...)
In Verbindung mit Groupware wird automatische Anrufbeantwortung, also
Voicemail interessant. Genau das machen Unity bzw. THOR. Von letzterem
gibt es m.W. spezielle Versionen fᅵr GroupWise und Exchange.
--
CU Christoph Maercker.
- eDirectory/Groupwise (auch die persönlichen Adressbücher inkl. der
Freigaben)
- Tk-Anlage (Alcatel)
- Kundendatenbank (Oracle)
- digitale Kopierer/Scanner/drucker (z.B. Xerox Documentcenter)
Eine gemeinsame Datenbasis dürfte über LDAP herstellbar sein. Bisher
regeln wir einen großen Teil über den eGuide bzw LDAP-Abfragen der
Documentcenter. Leider ist das Ganze nicht vollständig. In den
Documentcentern kann ich jeweils nur ein LDAP-Verzeichnis einstellen.
Bietet Caesar die Möglichkeit diese verschiedenen Adressbücher in ein
LDAP-Verzeichnis zusammenzuführen?
Olaf
Ist gar nicht noetig, caesar kann mehrere verschiedene Quellen (LDAP, eDir,
AD, SQL) anzapfen und die Suchergebnisse kumuliert darstellen.
Gruss
Martin
--
Du hast recht. Ginge vermutlich ueber TAPI auch ohne Client, aber ich meinte
etwas anderes.
Man kann den caesar-Client auch ohne CTI installieren. Das meinte ich
eigentlich und habs durcheinander gebracht.
Gruss
Martin
--
Das ist mir noch nicht ganz klar... bzw. wahrscheinlich doch: das nutzt
dann aber erstmal nur den caesar-Client-Usern etwas, richtig? Aber ich
kenne unsere User: Wieder ein neuer Client - bäh, will ich ned!
Die Nutzer der "normalen" Telefonapparate, haben ja wahrscheinlich
erstmal mit Caesar nichts zu tun. Es müsste als nicht nur Caesar z.B.
LDAP als Quelle nehmen, sondern auch die Telefonanlage? Ist das
realistisch, können die das i.d.R.?
Gruß,
Mirko
OK, das leuchtet ein.
>> Anders gefragt: Aus Sicht des Anwenders: ist alles in den GW Client
>> integriert, oder nutzt er zusätzliche Programme?
>
> s.o. Caesar Client. Den brauchts für die ganzen Telefonie-Funktionen
Für die User also ein weiteres Programm - hm, hat Vor- und Nachteile.
>> Ja, aber auch dieser User muss ja nach irgendeinem Kriterium z.B.
>> Gesprächsdaten der TA einem GW-Account zuordnen? Ein gemeinsames Feld,
>> im einfachsten Fall könnte das eventuell die Telefonnummer sein?
>
> Genau. Beim Einrichten eines Benutzers wird (via C1-Snapin!) dem
> Benutzer ein CTI-Konto zugewiesen und dann eben die Telefonnummer
> angegeben. Fertig.
Sorry, wenn ich nochmal darauf herumreite: "dem Benutzer ein CTI-Konto
zugewiesen" - heisst das, man muss dieses CTI-Konto vorher an der TA
erstellen? Oder wird das per C1-Snapin erstellt? Beides wäre suboptimal,
weil vermutlich nicht ohne weiteres per Skript durchführbar.
> Im Normalfall hat Deine Telefonanlage auch ein internes Telefonbuch -
> und je nach Telefon (z.B. mit richtiger Tastatur) kannst Du auch darauf
> zugreifen.
Dabei stellt sich mir aber die Frage, wo dieses interne Telefonbuch
seine Daten her bekommt? Ich will die Daten nur an einer Stelle pflegen,
alles andere sollte entweder per Skript funktionieren oder per direktem
Zugriff, z.B. LDAP.
>>> In unserem Fall Win 2003, ist glaube ich auch Mindestvorraussetzung.
Schade, Linux wäre mir lieber...
Gruß,
Mirko
Doch, doch wäre schon nötig. Auf der Bedienconsole (Display) des
Documencenter wird kein Caesar-Client laufen. In das Gerät kann ich
die Adressen nur händig, csv oder LDAP einpflegen. Das geht aber nur
von einer einzigen LDAP-Quelle.
Einige TK-Anlage lassen LDAP-Abfrage der Adressdaten zu.
Olaf
Olaf
>> Genau. Beim Einrichten eines Benutzers wird (via C1-Snapin!) dem
>> Benutzer ein CTI-Konto zugewiesen und dann eben die Telefonnummer
>> angegeben. Fertig.
>
> Sorry, wenn ich nochmal darauf herumreite: "dem Benutzer ein CTI-Konto
> zugewiesen" - heisst das, man muss dieses CTI-Konto vorher an der TA
> erstellen? Oder wird das per C1-Snapin erstellt? Beides wäre suboptimal,
> weil vermutlich nicht ohne weiteres per Skript durchführbar.
Über die Telefonanlage kann ich keine Auskünfte erteilen, das
"kommt darauf an", was Ihr nachher nehmt. Mit CTI-Konto meine ich eines
in Caesar, da wird dann einfach noch Deine Telefonnummer hinzugefügt.
Peter
Mirko,
vielleicht komme ich etwas zu spᅵt mit meinem Senf, den ich hiermit aber
dennoch dazu geben wollte:
Wie meine Vorredner teilweise schon geschrieben haben, ist die Frage nicht
so sehr, welche TK-Anlage mit welchem Mailsystem kann. Die beiden kommuni-
zieren nᅵmlich ᅵberhaupt nicht miteinander.
Dazwischen gibt es bei solchen Konstellationen immer einen Kommunikations-
Server, das UMS (Unified Messaging System), welches neben Dingen wie z.B.
Fax-zu-Mail (und umgekehrt) auch die CTI (Computer Telephony Integration)
bewerkstelligt. Zur Kommunikation des UMS/CTI-Servers mit der TK-Anlage
gibt es standardisierte Schnittstellen, ebenso wie zum Groupware-System
hin.
Hersteller von UMS/CTI-Systemen gibt es eine Menge: CAESAR von Caseris
(ehemals CAE in Stolberg, das sind die mit den Flugsimulatoren) ist
einer davon. Dann kenne ich noch mrs von Cycos, OTUC von Alcatel, etc.
Ein CTI-Client ist vonnᅵten, wenn die Telefonie-Funktionen am PC genutzt
werden sollen (z.B. Wᅵhlen aus dem Adressbuch heraus, Anzeige des An-
rufers, Anruferlisten, etc.) Diesen bringt das UMS/CTI-System mit.
Die UMS-Funktionen (FAX-zu-Mail, SMS-zu-Mail, Voice-zu-Mail, tlw. auch
Instant Messaging) sollten nach Mᅵglichkeit in den Groupware-Client
integriert sein. Das gilt zum Teil auch fᅵr bestimmte CTI-Funktionen.
Fᅵr euch sollte entscheidend sein, wie gut bzw. wie tief die Integration
des UMS in euer Groupware-System ist. d.h. es muss im LV eine gute Inte-
gration des UMS in Groupwise gefordert werden. Man sucht sich nicht die
Groupware nach dem UMS aus, sondern umgekehrt.
Hast du etwas bemerkt? Ich habe ᅵberhaupt keinen TK-Anlagenhersteller
erwᅵhnt, die TK-Anlage selber ist bei dem Geschᅵft ziemlich egal, da
alle groᅵen Hersteller die entsprechenden Schnittstellen an Bord haben:
Alcatel, Siemens, Avaya und wie sie auch alle heiᅵen mᅵgen. Mit VoIP
oder ISDN oder Analog hat das auch nichts zu tun.
Bei uns kommt eine Alcatel-VoIP-Anlage mit OTUC von Alcatel und aus his-
torischen Grᅵnden auch CAESAR von Caseris zum Einsatz. Allerdings haben
wir Lotus Notes/Domino und entsprechende CTI- und UMS-Integration.
bye,
Thomas
Gruᅵ und Danke,
Mirko