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Lenovo T61-Akku: Was ist da los?

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Olaf Behr

unread,
Mar 25, 2013, 2:36:59 PM3/25/13
to
Hallo zusammen,

ohne jede Vorwarnung ging das T61 im Akkubetrieb aus. Im Netzbetrieb
wieder hochgefahren, zeigt der Energie Manager (V6.32) folgende Meldung:

---8<---
Akkuzustand: schlecht

Am Akku ist aufgrund von normalem Gebrauch ein Fehler aufgetreten. Der
Akku kann nicht aufgeladen werden. Tauschen Sie den Akku aus.
---8<---

Was es fᅵr mich verwirrend macht und hier nachfragen lᅵᅵt, sind die
Werte, die der Energiemanager auswirft:

---8<---
Verbleibender Prozentsatz: 97%
Verbleibende Zeit: -
Verbleibende Kapazitᅵt: 29,34 Wh
Ladekapazitᅵt insgesamt: 30,52 Wh
Strom: 0,00 A
Spannung: 12,07 V
Leistung: -
---8<---

Der Akku hat 116 Ladezyklen, lief bisher ohne Probleme und hielt zum
Schluᅵ noch etwa 90 Minuten durch.

Was ist da los? Kann ich dem Akku noch helfen? Rekalibrierungsversuche
bringen nichts. Sobald ich die Rekalibrierung starte, geht das Notebook aus.

Danke und Gruᅵ,
Olaf

Marcel Müller

unread,
Mar 25, 2013, 6:53:13 PM3/25/13
to
Hallo,

On 25.03.13 19.36, Olaf Behr wrote:
> ohne jede Vorwarnung ging das T61 im Akkubetrieb aus. Im Netzbetrieb
> wieder hochgefahren, zeigt der Energie Manager (V6.32) folgende Meldung:
>
> ---8<---
> Akkuzustand: schlecht
>
> Am Akku ist aufgrund von normalem Gebrauch ein Fehler aufgetreten. Der
> Akku kann nicht aufgeladen werden. Tauschen Sie den Akku aus.
> ---8<---

Diese klare Aussage l�sst ja mal kaum Fragen offen.

> Was es f�r mich verwirrend macht und hier nachfragen l��t, sind die
> Werte, die der Energiemanager auswirft:
>
> ---8<---
> Verbleibender Prozentsatz: 97%
> Verbleibende Zeit: -
> Verbleibende Kapazit�t: 29,34 Wh
> Ladekapazit�t insgesamt: 30,52 Wh
> Strom: 0,00 A
> Spannung: 12,07 V
> Leistung: -
> ---8<---

Wenn Du den Akku nie ganz entladen hast, konnten die Werte auch niemals
aktualisiert werden. Die Standardeinstellung f�hrt Windows meist bereits
bei 10% runter. Das gen�gt nicht, um den Ladezustand zu ermitteln.

> Der Akku hat 116 Ladezyklen, lief bisher ohne Probleme und hielt zum
> Schlu� noch etwa 90 Minuten durch.

Bei mir war mach ca. 1,5 Jahren 50% der Kapazit�t weg, das war bei ca.
350 Zyklen. Danach habe ich mit dem neuen Akku die Ladeparameter
ver�ndert, so dass erst ab 75% wieder mit dem Aufladen begonnen wird.
Das schont etwas. Nach einem Jahr habe ich jetzt noch ca. 90% Kapazit�t.
Kann nat�rlich auch Zufall sein.

> Was ist da los? Kann ich dem Akku noch helfen? Rekalibrierungsversuche
> bringen nichts. Sobald ich die Rekalibrierung starte, geht das Notebook
> aus.

Logisch. Der Akku ist tot.


Marcel

Helmut Hullen

unread,
Mar 25, 2013, 11:02:00 PM3/25/13
to
Hallo, Olaf,

Du meintest am 25.03.13:

> ohne jede Vorwarnung ging das T61 im Akkubetrieb aus. Im Netzbetrieb
> wieder hochgefahren, zeigt der Energie Manager (V6.32) folgende
> Meldung:

> ---8<---
> Akkuzustand: schlecht

> Am Akku ist aufgrund von normalem Gebrauch ein Fehler aufgetreten.
> Der Akku kann nicht aufgeladen werden. Tauschen Sie den Akku aus.

> ---8<---

Was ich nicht komplett ausschliessen w�rde: Problem im Notebook, im
Umfeld der Akku-Ladeschaltung.

Einer meiner Thinkpad T23 muckelt so �hnlich herum; dessen Akku lasse
ich in einem weiteren Thinkpad laden (da muckelt nichts).

Viele Gruesse!
Helmut

Olaf Behr

unread,
Mar 26, 2013, 1:55:24 PM3/26/13
to
Am 25.03.2013 23:53, schrieb Marcel M�ller:

> Logisch. Der Akku ist tot.

Warum sind dann die Werte f�r Spannung und Kapazit�t nicht auf oder nahe
Null? Werden die nicht gemessen, sondern im Notebook gespeichert?

Danke und Gru�,
Olaf

Olaf Behr

unread,
Mar 26, 2013, 1:57:29 PM3/26/13
to
Am 26.03.2013 04:02, schrieb Helmut Hullen:

> Was ich nicht komplett ausschliessen w�rde: Problem im Notebook, im
> Umfeld der Akku-Ladeschaltung.

Dummerweise habe ich kein anderes Notebook, um das zu �berpr�fen. Habe
ich einen anderen Weg, das herauszufinden? Me�ger�t ist vorhanden, ich
kenne aber die Belegung der Akkukontakte nicht.

Helmut Hullen

unread,
Mar 26, 2013, 2:09:00 PM3/26/13
to
Hallo, Olaf,

Du meintest am 26.03.13:

>> Was ich nicht komplett ausschliessen w�rde: Problem im Notebook, im
>> Umfeld der Akku-Ladeschaltung.

> Dummerweise habe ich kein anderes Notebook, um das zu �berpr�fen.
> Habe ich einen anderen Weg, das herauszufinden?

Mir f�llt kein sicheres einfaches Verfahren ein.
Aber Du solltest sicherheitshalber davon ausgehen, dass der Akku kaputt
ist und deshalb einen neuen Akku kaufen. Wenn der T61 damit genauso
herumzickt, dann ist das Umfeld der Ladeschaltung dran, und Du hast
einen Reserve-Akku.

Viele Gruesse!
Helmut

Gerrit Brodmann

unread,
Mar 26, 2013, 3:46:06 PM3/26/13
to
In den Akkus ist so viel Elektronik drin, da ist wahrscheinlich, da�
da was nicht stimmt.


Das ist "der Preis der Sicherheit", da wird im Zweifel eben alles
abgeschaltet, obwohl der Akku noch gut ist (eigentlich).

Ich schlachte defekte Notebookakkus regelm��ig udn zieh die
Einzelzellen raus. Die lade ich dann mit meinem Modellbau Ladeger�t
und nutz die f�r alle m�glichen Basteleien.

Bisher waren in allen Akkus, die ich aufgerissen habe max 1-2 Zellen
"defekt"*, wenn �berhaupt.


*defekt hiess eine deutliche Unterspannung. Aber in der Regel kann man
die Zellen auch wieder zum Leben erwecken, haben dann statt den 2200mA
vielleicht noch 1800 oder so....

Marcel Müller

unread,
Mar 27, 2013, 10:41:49 AM3/27/13
to
Hallo!

On 26.03.2013 20:46, Gerrit Brodmann wrote:
> Olaf Behr <olaf...@googlemail.com> wrote:
>
>> Am 25.03.2013 23:53, schrieb Marcel M�ller:
>>
>>> Logisch. Der Akku ist tot.
>>
>> Warum sind dann die Werte f�r Spannung und Kapazit�t nicht auf oder nahe
>> Null? Werden die nicht gemessen, sondern im Notebook gespeichert?
>
> In den Akkus ist so viel Elektronik drin, da ist wahrscheinlich, da�
> da was nicht stimmt.

Eine Zelle ist halt abgekippt. Mit der Elektronik hat das wenig zu tun.

> Das ist "der Preis der Sicherheit", da wird im Zweifel eben alles
> abgeschaltet, obwohl der Akku noch gut ist (eigentlich).

Quatsch.
Die Zellen sind �blicherweise wenigstens zu dreien in Reihe geschaltet.
Ist eine Zelle tot, ist der ganze Strang nicht mehr nutzbar - wie bei
der Autobatterie. Bei gr��eren Akkus mit mehr Zellen wird dann auch mal
mehr parallel geschaltet. Da rei�t eine Zelle nicht gleich den ganzen
Akku mit ins Grab, reduziert allerdings dessen Kapazit�t schon deutlich.
Aber fr�her oder sp�ter geben die gr��eren Akkus nat�rlich auch auf.

> Ich schlachte defekte Notebookakkus regelm��ig udn zieh die
> Einzelzellen raus. Die lade ich dann mit meinem Modellbau Ladeger�t
> und nutz die f�r alle m�glichen Basteleien.
>
> Bisher waren in allen Akkus, die ich aufgerissen habe max 1-2 Zellen
> "defekt"*, wenn �berhaupt.

Klar, das ist normal. Eine Zelle ist immer das schw�chste Glied der
Kette. Ist sie einmal schwach, bekommt sie es doppelt dick ab und altert
noch schneller.

> *defekt hiess eine deutliche Unterspannung. Aber in der Regel kann man
> die Zellen auch wieder zum Leben erwecken, haben dann statt den 2200mA
> vielleicht noch 1800 oder so....

Typischerweise eher weniger - jedenfalls, wenn man mit der Nennleistung
des Notebooks misst.

Die aktive Fl�che der Zelle hat halt nachgelassen. Und das bedeutet
neben geringerer Kapazit�t auch einen h�heren Innenwiderstand. Und genau
das ist der Knackpunkt. Vor allem bei Akkus, die sowieso nicht sehr
lange Durchhalten, muss jede Zelle zumindest kurzzeitig erhebliche
Strommengen liefern k�nnen. Bricht dabei die Spannung zu weit ein, geht
das Notebook aus, weil die Zelle irrt�mlich f�r entladen gehalten wird.
Ganz leer ist sie in dem Moment nat�rlich nicht, aber das Notebook kann
sie trotzdem nicht mehr versorgen.


Marcel

Ralf Haboldt

unread,
Mar 27, 2013, 11:34:21 AM3/27/13
to
On 27 Mrz., 15:41, Marcel Müller <news.5.ma...@spamgourmet.com> wrote:
> Hallo!
>
> On 26.03.2013 20:46, Gerrit Brodmann wrote:
>
> > Olaf Behr <olaf.b...@googlemail.com> wrote:
>
> >> Am 25.03.2013 23:53, schrieb Marcel Müller:
>
> >>> Logisch. Der Akku ist tot.
>
> >> Warum sind dann die Werte für Spannung und Kapazität nicht auf oder nahe
> >> Null? Werden die nicht gemessen, sondern im Notebook gespeichert?
>
> > In den Akkus ist so viel Elektronik drin, da ist wahrscheinlich, daß
> > da was nicht stimmt.
>
> Eine Zelle ist halt abgekippt. Mit der Elektronik hat das wenig zu tun.
>
> > Das ist "der Preis der Sicherheit", da wird im Zweifel eben alles
> > abgeschaltet, obwohl der Akku noch gut ist (eigentlich).
>
> Quatsch.
> Die Zellen sind üblicherweise wenigstens zu dreien in Reihe geschaltet.
> Ist eine Zelle tot, ist der ganze Strang nicht mehr nutzbar - wie bei
> der Autobatterie. Bei größeren Akkus mit mehr Zellen wird dann auch mal
> mehr parallel geschaltet. Da reißt eine Zelle nicht gleich den ganzen
> Akku mit ins Grab, reduziert allerdings dessen Kapazität schon deutlich.
> Aber früher oder später geben die größeren Akkus natürlich auch auf.
>
> > Ich schlachte defekte Notebookakkus regelmäßig udn zieh die
> > Einzelzellen raus. Die lade ich dann mit meinem Modellbau Ladegerät
> > und nutz die für alle möglichen Basteleien.
>
> > Bisher waren in allen Akkus, die ich aufgerissen habe max 1-2 Zellen
> > "defekt"*, wenn überhaupt.
>
> Klar, das ist normal. Eine Zelle ist immer das schwächste Glied der
> Kette. Ist sie einmal schwach, bekommt sie es doppelt dick ab und altert
> noch schneller.
>
> > *defekt hiess eine deutliche Unterspannung. Aber in der Regel kann man
> > die Zellen auch wieder zum Leben erwecken, haben dann statt den 2200mA
> > vielleicht noch 1800 oder so....
>
> Typischerweise eher weniger - jedenfalls, wenn man mit der Nennleistung
> des Notebooks misst.
>
> Die aktive Fläche der Zelle hat halt nachgelassen. Und das bedeutet
> neben geringerer Kapazität auch einen höheren Innenwiderstand. Und genau
> das ist der Knackpunkt. Vor allem bei Akkus, die sowieso nicht sehr
> lange Durchhalten, muss jede Zelle zumindest kurzzeitig erhebliche
> Strommengen liefern können. Bricht dabei die Spannung zu weit ein, geht
> das Notebook aus, weil die Zelle irrtümlich für entladen gehalten wird.
> Ganz leer ist sie in dem Moment natürlich nicht, aber das Notebook kann
> sie trotzdem nicht mehr versorgen.
>
> Marcel

Ich kenne das von den T4x Thinkpads: Lässt man den Akku zu lange drin
ohne nachzuladen (4 Wochen reicht), wird _einer_ der 3 Zellenblöcke
tiefentladen und zerstört :(
Diese Zellen hatten 0V, die in den anderen beiden Blöcken 4,1V. Da das
an 2 Akkus passiert ist und jedesmal der selbe Block defekt war sieht
mir das nach Design-Bug aus. Ich habe dann aus dem 9-Zellen-Akku einen
6-Zeller gemacht, jetzt hat er halt nur noch 2/3 der ursprünglichen
Kapa.

Ralf

Gerrit Brodmann

unread,
Mar 28, 2013, 12:29:55 PM3/28/13
to
Marcel M�ller <news.5...@spamgourmet.com> wrote:

>Hallo!
>
>On 26.03.2013 20:46, Gerrit Brodmann wrote:
>> Olaf Behr <olaf...@googlemail.com> wrote:
>>
>>> Am 25.03.2013 23:53, schrieb Marcel M�ller:
>>>
>>>> Logisch. Der Akku ist tot.
>>>
>>> Warum sind dann die Werte f�r Spannung und Kapazit�t nicht auf oder nahe
>>> Null? Werden die nicht gemessen, sondern im Notebook gespeichert?
>>
>> In den Akkus ist so viel Elektronik drin, da ist wahrscheinlich, da�
>> da was nicht stimmt.
>
>Eine Zelle ist halt abgekippt. Mit der Elektronik hat das wenig zu tun.

Jein. Ich hatte auch schon Akkus, da waren alle Zellen noch OK.

Um es mal so zu sagen, die Software bei einigen ist wohl nicht ganz
fehlerfrei und da kann es passieren, da� ein heiler Akku auf "tot"
gestellt wird...

>> Das ist "der Preis der Sicherheit", da wird im Zweifel eben alles
>> abgeschaltet, obwohl der Akku noch gut ist (eigentlich).
>
>Quatsch.

Nein. Ist so. BTDTNS


>Die Zellen sind �blicherweise wenigstens zu dreien in Reihe geschaltet.
>Ist eine Zelle tot, ist der ganze Strang nicht mehr nutzbar -

Wenn sie mal tot w�ren. Wie gesagt, ich habe schon Zellen auseinander
gerissen, da war alles OK


...
>> *defekt hiess eine deutliche Unterspannung. Aber in der Regel kann man
>> die Zellen auch wieder zum Leben erwecken, haben dann statt den 2200mA
>> vielleicht noch 1800 oder so....
>
>Typischerweise eher weniger - jedenfalls, wenn man mit der Nennleistung
>des Notebooks misst.

Auch hier BTDTNS.

>Die aktive Fl�che der Zelle hat halt nachgelassen. Und das bedeutet
>neben geringerer Kapazit�t auch einen h�heren Innenwiderstand. Und genau
>das ist der Knackpunkt. Vor allem bei Akkus, die sowieso nicht sehr
>lange Durchhalten, muss jede Zelle zumindest kurzzeitig erhebliche
>Strommengen liefern k�nnen. Bricht dabei die Spannung zu weit ein, geht
>das Notebook aus, weil die Zelle irrt�mlich f�r entladen gehalten wird.
>Ganz leer ist sie in dem Moment nat�rlich nicht, aber das Notebook kann
>sie trotzdem nicht mehr versorgen.

Wahnsinnige Strommengen, die die liefern m�ssen ^^

Wenn zwei zusammen geschaltet sind mit 2200 mA brauchen die nicht mal
1C liefern, wenn so ein (normales) Notebook 4A zieht mit Platte und
DVD Laufwerk an. (Ich hatte meines mal gemessen, das hat am Ladeger�t,
also incl Akkuladen nicht viel mehr als 3 gezogen)

Olaf Behr

unread,
Mar 28, 2013, 4:25:37 PM3/28/13
to
Am 26.03.2013 19:09, schrieb Helmut Hullen:

> Aber Du solltest sicherheitshalber davon ausgehen, dass der Akku kaputt
> ist und deshalb einen neuen Akku kaufen. Wenn der T61 damit genauso
> herumzickt, dann ist das Umfeld der Ladeschaltung dran, und Du hast
> einen Reserve-Akku.

So, neuer Akku ist unterwegs. Ich werde berichten.

Gru�,
Olaf

Marcel Müller

unread,
Mar 28, 2013, 5:08:36 PM3/28/13
to
Hallo,

On 28.03.2013 17:29, Gerrit Brodmann wrote:
> Jein. Ich hatte auch schon Akkus, da waren alle Zellen noch OK.
>
> Um es mal so zu sagen, die Software bei einigen ist wohl nicht ganz
> fehlerfrei und da kann es passieren, da� ein heiler Akku auf "tot"
> gestellt wird...
>
>>> Das ist "der Preis der Sicherheit", da wird im Zweifel eben alles
>>> abgeschaltet, obwohl der Akku noch gut ist (eigentlich).
>>
>> Quatsch.
>
> Nein. Ist so. BTDTNS

sagen wir mal so, nat�rlich kann alles kaputt gehen, auch die
Steuerelektronik, aber eine h�ufige Fehlerursache ist das m.E. nicht.
Wir haben seit Jahren Lenovos in der Firma, verschiedene Modelle (R51
bis T520). Da geben immer wieder mal Akkus auf. Aber meistens ist es
innerhalb eines Modell nach �hnlicher Zeit.

>> Die Zellen sind �blicherweise wenigstens zu dreien in Reihe geschaltet.
>> Ist eine Zelle tot, ist der ganze Strang nicht mehr nutzbar -
>
> Wenn sie mal tot w�ren. Wie gesagt, ich habe schon Zellen auseinander
> gerissen, da war alles OK

Wie pr�fst Du die Zellen denn? Das ist gar nicht so einfach.

>> Typischerweise eher weniger - jedenfalls, wenn man mit der Nennleistung
>> des Notebooks misst.
>
> Auch hier BTDTNS.

Hattest Du das �fters?


>> Die aktive Fl�che der Zelle hat halt nachgelassen. Und das bedeutet
>> neben geringerer Kapazit�t auch einen h�heren Innenwiderstand. Und genau
>> das ist der Knackpunkt. Vor allem bei Akkus, die sowieso nicht sehr
>> lange Durchhalten, muss jede Zelle zumindest kurzzeitig erhebliche
>> Strommengen liefern k�nnen. Bricht dabei die Spannung zu weit ein, geht
>> das Notebook aus, weil die Zelle irrt�mlich f�r entladen gehalten wird.
>> Ganz leer ist sie in dem Moment nat�rlich nicht, aber das Notebook kann
>> sie trotzdem nicht mehr versorgen.
>
> Wahnsinnige Strommengen, die die liefern m�ssen ^^
>
> Wenn zwei zusammen geschaltet sind mit 2200 mA brauchen die nicht mal
> 1C liefern, wenn so ein (normales) Notebook 4A zieht mit Platte und
> DVD Laufwerk an. (Ich hatte meines mal gemessen, das hat am Ladeger�t,
> also incl Akkuladen nicht viel mehr als 3 gezogen)

Man muss f�r die Kalkulation die Stromspitzen nehmen. Und die liegen
irgendwo in der N�he der Maximallast. Die reichen, um kurzzeitige
Unterschreitungen der Mindestspannung zu provozieren. Und beim Zocken
bekommt man so manchen Akku in deutlich unter einer Stunde leer. Das
st�tzt auch meine Erfahrung, das Akkus, die normalerweise lange halten,
deutlich seltener vorzeitig aufgeben. Bei meinem T61 war allerdings der
�berstehende Akku (6 Zellen) schon im Neuzustand nach gut 3 Stunden Idle
leer, mit Video gucken schon in einer. Entsprechend hat auch der Akku
recht bald die Fl�gel gestreckt. Da hatte er beim detektierbaren
nachlassen der Zellenspannung nicht einmal mehr genug Puste, um der
Ruhezustand zuverl�ssig zu erreichen.


Marcel

Gerrit Brodmann

unread,
Mar 28, 2013, 7:45:13 PM3/28/13
to
Marcel M�ller <news.5...@spamgourmet.com> wrote:

>Hallo,
>
>On 28.03.2013 17:29, Gerrit Brodmann wrote:
>> Jein. Ich hatte auch schon Akkus, da waren alle Zellen noch OK.
>>
>> Um es mal so zu sagen, die Software bei einigen ist wohl nicht ganz
>> fehlerfrei und da kann es passieren, da� ein heiler Akku auf "tot"
>> gestellt wird...
>>
>>>> Das ist "der Preis der Sicherheit", da wird im Zweifel eben alles
>>>> abgeschaltet, obwohl der Akku noch gut ist (eigentlich).
>>>
>>> Quatsch.
>>
>> Nein. Ist so. BTDTNS
>
>sagen wir mal so, nat�rlich kann alles kaputt gehen, auch die
>Steuerelektronik, aber eine h�ufige Fehlerursache ist das m.E. nicht.
>Wir haben seit Jahren Lenovos in der Firma, verschiedene Modelle (R51
>bis T520). Da geben immer wieder mal Akkus auf. Aber meistens ist es
>innerhalb eines Modell nach �hnlicher Zeit.

Ich habe mit einer Firma zu tun, die viel Notebooks einsetzen und auch
verkaufen/Service machen.

Da kamen zeitweise erstaunlich viele Akkus zusammen und das waren
eindeutig Designfehler...

Bei den Preisen, was so ein sch*** Akku kostet, sollte z.B. eine
Einzelzellenladung und �berwachung kein Thema sein, aber kostet halt
ein paar Cent mehr und verhindert viele verkaufte Akkkus...

>>> Die Zellen sind �blicherweise wenigstens zu dreien in Reihe geschaltet.
>>> Ist eine Zelle tot, ist der ganze Strang nicht mehr nutzbar -
>>
>> Wenn sie mal tot w�ren. Wie gesagt, ich habe schon Zellen auseinander
>> gerissen, da war alles OK
>
>Wie pr�fst Du die Zellen denn? Das ist gar nicht so einfach.

Einfach nutzen ist ne Option ;-)
Ich habe die verschiedensten Ger�te, die ich inzwischen mit diesen
Zellen betreibe, eben weil mich die Dinger nix kosten.

>>> Typischerweise eher weniger - jedenfalls, wenn man mit der Nennleistung
>>> des Notebooks misst.
>>
>> Auch hier BTDTNS.
>
>Hattest Du das �fters?

Also das niedrigste, was ich mal hatte, waren glaube ich knapp 1700mA
bei dem 2200mA Nennwert.

>>> Die aktive Fl�che der Zelle hat halt nachgelassen. Und das bedeutet
>>> neben geringerer Kapazit�t auch einen h�heren Innenwiderstand. Und genau
>>> das ist der Knackpunkt. Vor allem bei Akkus, die sowieso nicht sehr
>>> lange Durchhalten, muss jede Zelle zumindest kurzzeitig erhebliche
>>> Strommengen liefern k�nnen. Bricht dabei die Spannung zu weit ein, geht
>>> das Notebook aus, weil die Zelle irrt�mlich f�r entladen gehalten wird.
>>> Ganz leer ist sie in dem Moment nat�rlich nicht, aber das Notebook kann
>>> sie trotzdem nicht mehr versorgen.
>>
>> Wahnsinnige Strommengen, die die liefern m�ssen ^^
>>
>> Wenn zwei zusammen geschaltet sind mit 2200 mA brauchen die nicht mal
>> 1C liefern, wenn so ein (normales) Notebook 4A zieht mit Platte und
>> DVD Laufwerk an. (Ich hatte meines mal gemessen, das hat am Ladeger�t,
>> also incl Akkuladen nicht viel mehr als 3 gezogen)
>
>Man muss f�r die Kalkulation die Stromspitzen nehmen. Und die liegen
>irgendwo in der N�he der Maximallast. Die reichen, um kurzzeitige
>Unterschreitungen der Mindestspannung zu provozieren. Und beim Zocken
>bekommt man so manchen Akku in deutlich unter einer Stunde leer.

Das klingt dann auch eher nach Designfehler, denn Notebook...


>Das
>st�tzt auch meine Erfahrung, das Akkus, die normalerweise lange halten,
>deutlich seltener vorzeitig aufgeben. Bei meinem T61 war allerdings der
>�berstehende Akku (6 Zellen) schon im Neuzustand nach gut 3 Stunden Idle
>leer, mit Video gucken schon in einer. Entsprechend hat auch der Akku
>recht bald die Fl�gel gestreckt. Da hatte er beim detektierbaren
>nachlassen der Zellenspannung nicht einmal mehr genug Puste, um der
>Ruhezustand zuverl�ssig zu erreichen.

Also, da� LiPo und auch LiIon steil abbrechen ist eher ein Zeichen von
Qualit�tsakkus. Auch wenn es komisch klingt, bei guten Akkus sollte
man beim Modellflug mit dem Hubschrauber beim ersten Zeichen des
Akkuwarners landen, w�hrend bei den Billigakkus kann man nach dem
Einsetzen des Piepens noch ne Minute weiter fliegen, je nach Akku geht
es sogar so weit, da� Du merkst, wie die Leistung langsam nach
l�sst...


Womit wir dann eben auch wieder beim Problem der Steuerung/�berwachung
sind.

Wenn die steil einbrechen, aber ein Akku etwas eher als die anderen,
hinterher wird dann wieder gleichm�ssig alle geladen, ohen
�berwachung....


Olaf Behr

unread,
Apr 1, 2013, 3:47:33 PM4/1/13
to
Am 28.03.2013 21:25, schrieb Olaf Behr:

> So, neuer Akku ist unterwegs. Ich werde berichten.

Samstag angekommen, eingesetzt, T61 l�uft damit. Geladen wird auch. Habe
jetzt erst einmal die Ladeschwellen drastisch nach unten justiert:
untere 50, obere 60%. Kann ich mir erlauben, der Akku mu� in der Regel
nur wenige Minuten �berbr�cken, l�ngere Zeit am St�ck wird er nie ben�tigt.

Habe danach den alten Akku noch mal eingesetzt. Die Werte haben sich
ver�ndert: Nur noch 94% Kapazit�t, Spannung daf�r sogar 12,8V. Diesmal
schaltet das Notebook beim Versuch, zu rekalibirieren, nicht mehr ab,
sondern reduziert, wie im Energieprofil f�r Akkubetrieb vorgesehen, den
Verbrauch. Dabei ist ein feines Summen zu h�ren. Nach wenigen Sekunden
bricht das ab, das Notebook geht wieder auf volle Leistung. Der
Energiemanager bekommt das nicht mit, dort kann ich immer noch die
"Rekalibrierung abbrechen". Der Akku versorgt aber offensichtlich zu
keiner Zeit tats�chlich das Notebook: Ziehe ich den Stecker, geht es
sofort aus. Start ins BIOS ist ebenfalls nicht m�glich. Naja, dann eben
nicht.

Danke f�r die Ratschl�ge und interessanten Erl�uterungen.

Gru�,
Olaf

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Apr 2, 2013, 1:10:27 PM4/2/13
to
Olaf Behr <olaf...@googlemail.com> wrote:

>untere 50, obere 60%. Kann ich mir erlauben, der Akku mu� in der Regel
>nur wenige Minuten �berbr�cken, l�ngere Zeit am St�ck wird er nie ben�tigt.

Mit 85/90% habe ich in anderthalb Jahren t�glicher Benutzung bisher
keinerlei Nachlassen der Leistung bei einem gebraucht gekauften
Originalakku, kaum benutzt, aber 2 Jahre gelagert!


-ras

--

Ralph A. Schmid

http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/

Ralf Haboldt

unread,
Apr 5, 2013, 11:58:03 AM4/5/13
to
On 1 Apr., 21:47, Olaf Behr <olaf.b...@googlemail.com> wrote:
> Am 28.03.2013 21:25, schrieb Olaf Behr:
>
> > So, neuer Akku ist unterwegs. Ich werde berichten.
>
> Samstag angekommen, eingesetzt, T61 läuft damit. Geladen wird auch. Habe
> jetzt erst einmal die Ladeschwellen drastisch nach unten justiert:
> untere 50, obere 60%. Kann ich mir erlauben, der Akku muß in der Regel
> nur wenige Minuten überbrücken, längere Zeit am Stück wird er nie benötigt.
>
> Habe danach den alten Akku noch mal eingesetzt. Die Werte haben sich
> verändert: Nur noch 94% Kapazität, Spannung dafür sogar 12,8V. Diesmal
> schaltet das Notebook beim Versuch, zu rekalibirieren, nicht mehr ab,
> sondern reduziert, wie im Energieprofil für Akkubetrieb vorgesehen, den
> Verbrauch. Dabei ist ein feines Summen zu hören. Nach wenigen Sekunden
> bricht das ab, das Notebook geht wieder auf volle Leistung. Der
> Energiemanager bekommt das nicht mit, dort kann ich immer noch die
> "Rekalibrierung abbrechen". Der Akku versorgt aber offensichtlich zu
> keiner Zeit tatsächlich das Notebook: Ziehe ich den Stecker, geht es
> sofort aus. Start ins BIOS ist ebenfalls nicht möglich. Naja, dann eben
> nicht.
>
> Danke für die Ratschläge und interessanten Erläuterungen.
>
> Gruß,
> Olaf

Bei meinem T61 ist vor wenigen Tagen der Akku auch unerwartet
weggebrochen (Rechner unvermittelt aus), beim Nachladen nach kurzer
Zeit gelbes Blinken der Akku-LED. 2 der 3 Zellenblöcke haben nur 3,9V,
einer hat 4,2V. Da hat wohl das Balancing nicht geklappt und die
Elektronik hat den Akku deaktiviert, er ist nach Außen komplett tod
(keine Spannung an den Anschlüssen messbar). Der Akku hatte aber eh
nur noch knapp 20% Restkapazität...

Ralf
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