--
"Beweisen läßt sich sogar die Wahrheit."
Oscar Wilde
Da dies mein Spezialgebiet ist, ein paar kritische Worte: Natuerlich
gibt es auch Haendler, die sich auf Mac-Loesungen fuer Aerzte
spezialisiert haben, aber die sind rar gesaeht. Der Anteil der mit einem
Mac System dokumentierenden und abrechnenden Aerzte liegt unter 2%, der
Rest benutzt PC Programme (groesstenteils auch nicht unter Windows). Da
kannst Du Dir also schon ausrechnen, dass es schon nicht sehr
wahrscheinlich ist, einen mit dem anvisierten Mac *System* vertrauten
Haendler in der Naehe zu finden.
Auf dem Mac gibt es nur zwei noch aktiv vertriebene Loesungen, im PC
Bereich sind es fast 200. Es ist also leicht ersichtlich, dass Du mit
der Eingrenzung auf den Mac Deine Auswahl unnoetigerweise einschraenkst.
Fuer Branchenloesungen gelten andere Gesetze zur Systemwahl, da sucht
man sich das am besten geeignete Programm und waehlt dann den Unterbau
aus passendem Betriebssystem und dann der Hardware. Betriebsystem und
Hardware sind hier relativ egal, das System muss die benoetigte
Funktionalitaet bieten, zukunftssicher sein, es sollte ein kompetenter
Support in der Naehe sein... Ergo, Du koenntest Dir ganz schoen die
Finger verbrennen, hier blindlings einen Mac zu empfehlen1
Gruss Joerg Garritzmann
--
EDV Systemberatung J. Garritzmann, Katthagen 12
48565 Steinfurt, Tel. 02551-7873, Fax -7874
> > im speziellen Falle handelt es sich um eine psychiatrische Kleinpraxis,
> > die aufgebeut wird. Also vorerst max. 3 Rechner (min. 2), ein Netzlaser
> > und ein Nadeldrucker. Natürlich spezielle Abrechnungssoftware etc.
> > Gibt es da Firmen, die komplette Mac- Lösungen anbieten?
>
>
> Da dies mein Spezialgebiet ist, ein paar kritische Worte:
> [Kritische Worte]
Auf der AppleExpo in Paris gab es extra eine ganze Ecke für
Mac-Ärzte-Software, wenn ich mich recht entsinne. Hab ich mir aber nicht
genau angeguckt. Die von Dir beschriebene situation ist natürlich
symptomatisch für D. heisst aber nicht, daß es nichts gibt. Vielleicht
mal einen Schweizer Händler kontaktieren?
Gruß, Udo
> Gibt es da Firmen, die komplette Mac- Lösungen anbieten?
Gibt es, wenn auch nicht viele :(
Eine aktuelle "Hitliste" der Praxissoftware-Hertsteller muesste es auf
der Internetseite der KBV (Kassenaerztliche Bundesvereinigung) geben.
< www.kbv.de>
Problematisch wird es IMO dann, wenn neben der reinen
Verwaltungssoftware (die es ohne Frage am Mac genauso gibt) noch
spezielle mediz. Software wie z.B. Lexica, RoteListe etc. zum Einsatz
kommen soll. Die wird fast auschliesslich fuer Windows angeboten.
Ausserdem gehoert, bei allem privaten Enthusiasmus und technischen
Verstaendnis, gerade auch in dieser "Branche" eine kurzfristig und
schnell verfuegbare effektive Hard-und Software-Betreuung zwingend dazu
! Da machen sich lange Anfahrtswege bei den wenigen Firmen wohl nicht
so gut.
Nur ein paar Gedanken ...
Gruss
Karsten
> Support in der Naehe sein... Ergo, Du koenntest Dir ganz schoen die
> Finger verbrennen, hier blindlings einen Mac zu empfehlen1
Keine Angst, das werde ich nicht tun. Als Admin eines Netzes mit über
200 Knoten weiß ich, wovon ich rede.
Ich suche konkrete Informationen und will den Mac nicht außen vor
lassen. Ich habe die Angebote der Systemhäuser noch nicht gesehen und
werde das auch erst in etwa drei Wochen tun können. Immerhin konntest Du
mir mitteilen, daß es auch zwei Mac- Lösungen gibt. Verrätst Du hier
auch welche? Oder kostet das schon Geld?
Daniel
Hallo Daniel,
frag mal bei Prisma Opengate, die sind zwar Grosshaendler, aber ziemlich
freundlich und koennen Dir evtl. helfen.
PRISMA OPENGATE GmbH
Neumann-Reichardt-Str. 27-33, Haus 14
D-22041 Hamburg
Telefon: +49 - 40 - 65 734 440
Telefax: +49 - 40 - 65 734 401
eMail: in...@opengate.de
URL: <http://www.prismaopengate.de>
Viel Erfolg
Michael
MEDYS GmbH - Wilhelmstraße 96 - 42489 Wülfrath
Telefon 02058 / 92 11 13 oder 92 11 20 Fax: 02058 / 2091
Tschuess Christoph
> Verrätst Du hier auch welche?
ich kenne nur Medys (http://www.medys.de/) und fand es schrecklich...
Ciao, Ronald.
> im speziellen Falle handelt es sich um eine psychiatrische Kleinpraxis,
> die aufgebeut wird. Also vorerst max. 3 Rechner (min. 2), ein Netzlaser
> und ein Nadeldrucker. Natürlich spezielle Abrechnungssoftware etc.
> Gibt es da Firmen, die komplette Mac- Lösungen anbieten?
Also, vor etwa 5 Jahren habe ich bei einem Psychiater ein Perf5200
Netzwerk gesehen. Er war zufrieden damit, muesste mal sehen, ob ich
noch mal nachhaken kann.
Trotz der Unkenrufe hier in den anderen Postings vonwegen spezieller
Branchensoftware fuer Aerzte kenne ich eine Installationen fuer
Augenaerzte (muesste naeheres nachfragen) und (familaer bedingt)
einige fuer Zahnaerzte. Leider entwickelt der Hersteller
(www.procedia.de) in Hannover ausschliesslich fuer Zahnaerzte und
Labore sein Apollonia Programm, und macht mich als Admin
arbeitslos. Mal ein Diskette mit den Punktwerten einschieben,
mal ein Update wenn die Gesetze sich aendern; sonst nichts.
Uebrigends ist dieses Apollonia mac-only :-)))).
Also einfach noch einmal triggern, damit ich die Nachfrage beim
Psychater nicht vergesse..
Gruss,
Hagen.
--
Neulich in den unendlichen Weiten des Webs gefunden:
http://www.angelfire.com/biz/GernotH/witzems.html
> Natürlich spezielle Abrechnungssoftware etc.
> Gibt es da Firmen, die komplette Mac- Lösungen anbieten?
Ich kenne zwei Kunden, die das machen. Allerdings Performa 630... Aber
die Abrechnung läuft über Filemaker.
--
Gruß aus Schleswig-Holstein
"Nine-to-five": 040-611 70 314, "Privat": 041 93 - 77 98 32
"Ich benutze einen Power Macintosh - Taktfrequenz ist irrelevant!"
> Ich kenne zwei Kunden, die das machen. Allerdings Performa 630... Aber
> die Abrechnung läuft über Filemaker.
Naja, bei kleinen DBs ist FM ja nicht schlecht.
Ich glaube ich werde mal die Telefonnummer von Joerg weiter reichen. Ich
habe in Arztpraxen schon so viel Computerelend gesehen (Bin
Profipatient, vier Jahre Krebs und permanente Zahnprobleme, derzeit eine
Cyclopsorie von meiner Katze, naja ganz so schlimm ist es nun auch
wieder nicht :-). Und auch etliche Laborausrüster (analytische Chemie)
treiben mir die Tränen in die Augen.
Ich verstehe ja nichts von Praxensystemen, aber viele Ärzte haben
offensichtlich von sowat sowieso null Ahnung und kaufen beim nettesten
Vertreter :-(
Auch Psychiater, oder gerade ;-)
Soweit ich mich erinnere, sind Macs besonders in Praxen von Augenärzten
recht verbreitet. Wurde jedenfalls vor paar Monaten in dcsm so gepostet.
Warum, weiß ich natürlich nicht ;-)
Das Funktionieren des Netzwerkes oder der Technik ist nur eine
Voraussetzung, ich lege den Schwerpunkt aber auf die Inhalte der
Software und die sind fuer einen Techniker nur schwer beurteilbar. Die
Datenbanken sind bespielsweise ziemlich flach, die dafuer verwendete
Software ist deshalb nebensaechlich...
> Immerhin konntest Du mir mitteilen, daß es auch zwei Mac- Lösungen
> gibt. Verrätst Du hier auch welche?
aktiv vertrieben werden nur noch Medys (gibt es auch als Windows
Version) und Informed. MacDoc wird nur noch an Krankenhaeser oder
groessere Arztpraxen verkauft
J.
das ist schon mal ein Anhaltspunkt, aber diese Listen sind mit Vorsicht
zu gemiessen. Da ich kuerzlich erst einen Artikel zu dem Thema
geschrieben habe, haenge ich ihn mal einfach hintenan. Ansonsten noch
ein Tip: Im MEDIZIN-FORUM http://www.medizin-forum.de mal in das Forum
Praxis-EDV schauen...
J.G.
Pfusch bei den EDV Zulassungsstatistiken der KVen
So mancher Arzt orientiert sich beim EDV Kauf an den Statistiken der
KVen. Nicht zu Unrecht, denn die Anwenderzahlen lassen durchaus
Rückschlüsse auf die Anwenderzufriedenheit und Zukunftssicherheit des
EDV Mutterhauses zu. Doch was ist von den veröffentlichten Zahlen zu
halten? Der EDV Systemberater Jörg Garritzmann gibt Ihnen Tipps, wie
diese Zahlen zu interpretieren sind.
Grundlage der Statistiken von den KVen sind die Anmeldungen von
Systemen, die zur Abrechnung per Diskette (ADT) eingesetzt werden. Von
diesen verschiedenen Statistiken, die somit die ungefähren Marktanteile
widerspiegeln, sind für den EDV kaufenden Arzt die Top 20 der
angemeldeten Systeme und die aktuellen Änderungsmeldungen am
interessantesten. Schon durch den Vergleich mit Vorjahreszahlen lassen
sich interessante Tendenzen erkennen und Rückschlüsse ziehen.
Verschiedene Gründe gibt es, die bei den Spitzenreitern teils schon über
Jahre zu hohen Verkaufszahlen führten: ein schon frühes Erscheinen am
Markt der 80er Jahre brachte den Softwarehäusern der ersten Stunde einen
deutlichen Startvorteil, als mit sinkenden Hardware Preisen die
Nachfrage zu steigen begann. Manche Softwarehäuser schafften hohe
Verkaufszahlen aber auch trotz Spätstart mit einem geschickten Marketing
und einem gut ausgebautem Verkaufs- (und auch Service-) Netz. Auch die
Maßnahme, seine Software quasi zu verschenken, um sich dann über die
Pflegekosten zu finanzieren, katapultierte einen Anbieter in den
Ranglisten weit nach vorn.
Abgeschafft wurde mittlerweile eine bis vor kurzem beliebte Möglichkeit
zum Mogeln mit den angemeldeten Bestandszahlen: Denn bei einigen
Anbietern wurden lange Zeit gleichnamige aber völlig verschiedene DOS
oder Windows Versionen in einen Topf geworfen, was die oft noch
unausgegorenen Windows Versionen in ein falsches Licht stellte. Dies
verhindert die KBV nun mit einer getrennten Kennzeichnung und
unterschiedlichen Zulassungsnummern.
Aber aufgepasst! Denn andererseits gibt es nun Möglichkeiten für
Verzerrungen bei den Neuanmeldungen: Ein bereits erwähntes System liegt
beispielsweise bei den Neuanmeldungen nur deshalb ganz weit vorn, da es
ehemals verschenkt wurde. Die Anwender, die derzeit wieder kostenlos von
der betagten DOS Version auf die nur oberflächlich an Windows angepasste
Version umsteigen, treiben nämlich die Anmeldungszahlen in die Höhe!
Die Zahlen der Konzerne, die mehrere Systeme zusammengekauft haben,
mögen sich in Tabellen gut darstellen lassen. Doch in erster Linie
entscheidend ist die Anwenderzahl, die hinter den jeweiligen Systemen
steht - ein Manko, an dem alle völlig neu entwickelten Systeme leiden.
Denn eine hohe Anwenderschar sorgt gleichzeitig auch für Rückmeldungen
bei der Fehlerbeseitigung und bringt die Weiterentwicklung einer
Software voran.
Auf die KBV Ranglisten angesprochen bemerken die schlechter platzierten
Systemanbieter oftmals, dass sie bei den aktuellen Zahlen deutlich
besser dastehen. Nicht nur weil das Zahlenmaterial veraltet sei, sondern
weil ihre noch per Krankenschein abrechnenden Kunden nicht erfasst
seien. Ein Einwand, der an den Relationen nur wenig ändert, denn in
absoluten Zahlen stehen fast alle Anbieter etwas besser da.
Wenn Interesse besteht kann ich ihn auch noch nach genaueren Dingen
fragen.
Einfach mail an mich...
Gurß, Muck
> Die
> Datenbanken sind bespielsweise ziemlich flach, die dafuer verwendete
> Software ist deshalb nebensaechlich...
Entschuldige meine Reaktion. PM folgt.
"Wir sind die traurigsten Menschn von ganz Berlin."
Laida wieda nich von mia.
Daniel
--
"Beweisen lنكt sich sogar die Wahrheit."
Oscar Wilde
> gerade auch in dieser "Branche" eine kurzfristig und
> schnell verfuegbare effektive Hard-und Software-Betreuung zwingend dazu
> ! Da machen sich lange Anfahrtswege bei den wenigen Firmen wohl nicht
> so gut.
Komme gerade aus einer Kieferorthopädiepraxis aus Hannover wieder, bei
der ich Gestern einen Heimarbeitsplatz eingerichtet habe und das neueste
Update von MacOrtho aufgespielt habe :-)
(ist aber nur für Kieferorthopäden)
Ausserdem gibts Timbuktu, das spart Fahrzeit.
> Ausserdem gibts Timbuktu, das spart Fahrzeit
Aua!
SCNR
Daniel
--
Deutsche Leitkultur hat mit Goethe etwa soviel zu tun wie Thomas Mann mit seiner
Familie.
Dani el Krebs
Da dies auch mein Spezialgebiet betrifft:
> Die wird fast auschliesslich fuer Windows angeboten.
Auf die Rote Liste sollte man in diesem Zusammenhang sowieso lieber
verzichten. Wer glaubt, daß da wirklich alle Medikamente drinstehen, der
irrt! Die Hersteller müssen nämlich für die Auflistung ihrer Präparate
Gebühren bezahlen, zudem ändert die Herstellerfirma der Software mit
jeder Revision etwas am Datenformat, wodurch es sich sehr schlecht
parsen läßt. Es gibt da aber noch die gelbe Liste, die für Ärzte und
Apotheker frei zu haben ist, und da stehen wirklich alle Präparate drin.
Gibbet unter www.gelbe-liste.de.
> Da machen sich lange Anfahrtswege bei den wenigen Firmen wohl nicht
> so gut.
Vergiß nicht, daß ein Mac-Netzwerk weniger Troubleshooting benötigt als
ein Win-Netz!
Installiere Timbuktu und FileWave, dann kannste das Ganze aus der Ferne
machen.
--
Bye,
Dietmar
> Gibt es da Firmen, die komplette Mac- Lösungen anbieten?
Komplett weiß ich nicht, aber die Software, die bei uns in der Klinik
läuft, dürfte durchaus auch für diese Praxis geeignet sein (obwohl ich
von der Software nicht so angetan bin).
Guck mal unter www.medxs.de. Das Ding sit von einem unserer Orthopäden
im Haus programmiert worden, läuft unter 4D.
4D ist wahrscheinlich auch die beste Plattform für solche Lösungen.
Schau einfach mal beim 4D Center Wiesbaden rein oder guck auf die
ACI-Webseite - da dürften sich zumindest Links zu solchen Läsungen
finden.
Selbst etwas stricken ist leider nicht, denn die Software muß von der KV
zugelassen sein, und diese Zulassung kostet ...
--
Bye,
Dietmar
> Schau einfach mal beim 4D Center Wiesbaden rein oder guck auf die
> ACI-Webseite - da dürften sich zumindest Links zu solchen Läsungen
> finden.
ACI?
Wenn ich einen von denen in die Finger kriege, schage ich ihn tot ;-(
Müll!
Dann lieber Windows :-(
Daniel, P4 Geschädigter
Informed GmbH
Kaiser Joseph Str.
79089 Freiburg
Bei Bedarf kann ich dir die Adresse eines Orthopaeden geben der damit
arbeitet. Er ist sehr zufriedsen und hat 15 Macs damit laufen. Kann sich
auch von zuhause ueer ISDN Router einloggen. Braucht allerdings mind.
Mittlere Powermacs z.B 7600 um ausreichend schnell zu laufen.
Was dafuer spricht ist, das es problemlos laueft. Was man bei
Winsoftware nicht unbedingt behaupten aknn....
ciao heiko
> Hi,
> im speziellen Falle handelt es sich um eine psychiatrische Kleinpraxis,
> die aufgebeut wird. Also vorerst max. 3 Rechner (min. 2), ein Netzlaser
> und ein Nadeldrucker. Natürlich spezielle Abrechnungssoftware etc.
> Gibt es da Firmen, die komplette Mac- Lösungen anbieten?
> Bisher habe ich sowas nur bei einer Hautärztin gesehen, aber die
> Hardware war nicht gerade neu: LC, Performa 475, ImageWriter (aber nicht
> II !)... Ein richtiges Konni- Netz ;-)
> Natürlich lief noch alles, aber das brauch ich ja nicht zu erwähnen :-)
> Daniel
Irgendwo in Hamburg ist ein Krankenhaus über Filemaker vernetzt (welche
Hardware darunter rödelt, weiß ich aber nicht).
"Mein" Hautarzt hat seine Praxis ebenfalls über Macs vernetzt.
Ein HNO-Arzt in Würzburg ebenfalls.
(Manche Ärzte scheinen zu wissen, was gut ist!)
Apropos "Rote Liste":
In einem Betrieb, für den ich die Filemakeranwendung geschrieben habe,
läuft konstant im Hintergrund VirtualPC, damit die Mitarbeiter auf einer
bestimmten CD, die es nur für Windows gibt Informationen nachschlagen
können. - Kein Problem.
dmk
> Auf die Rote Liste sollte man in diesem Zusammenhang sowieso lieber
> verzichten. Wer glaubt, daß da wirklich alle Medikamente drinstehen, der
> irrt! Die Hersteller müssen nämlich für die Auflistung ihrer Präparate
> Gebühren bezahlen, zudem ändert die Herstellerfirma der Software mit
> jeder Revision etwas am Datenformat, wodurch es sich sehr schlecht
> parsen läßt. Es gibt da aber noch die gelbe Liste, die für Ärzte und
> Apotheker frei zu haben ist, und da stehen wirklich alle Präparate drin.
> Gibbet unter www.gelbe-liste.de.
Sowohl die Gelbe als auch die Rote Liste sind nicht vollstaendig, es
stehen nur die Praeparate der Hersteller drinne, die dem Verband
angeschlossen sind.
Das Wichtigste aber ist, dass die Praxis-EDV gut an die Liste angebunden
ist! Beispiel: Das System vergleicht auf in der Liste vermerkten
Wechselwirkungen mit gerade auf dem Rezept verordenten Praeparaten, auch
mit frueher verordneten Praeparaten und prueft auf Risiko Eintrage in
der Karteikarte...
> > Da machen sich lange Anfahrtswege bei den wenigen Firmen wohl nicht
> > so gut.
> Vergiß nicht, daß ein Mac-Netzwerk weniger Troubleshooting benötigt als
> ein Win-Netz!
Ein Mac-Server ist sicherlich vergleichsweise einfacher zu
administrieren, andererseits: ein gut installiertes Netzwerk/System
benoetigt keinen regelmaessigen Support mehr, der Server laeuft und
laeuft...
J.
> Ein Mac-Server ist sicherlich vergleichsweise einfacher zu
> administrieren, andererseits: ein gut installiertes Netzwerk/System
> benoetigt keinen regelmaessigen Support mehr, der Server laeuft und
> laeuft...
Aber in diesem Falle sind ja nicht die Server das Problem, sondern die
Clients. An den Clients sitzen Leute, die normalerweise keine Lust
haben, EDV- Kennstnisse zu erwerben. Sie wollen ihr Zeug machen, mehr
nicht. Und das kann man mit Macs numal etwas besser. Wenn es jedoch ein
System gibt, welches mindestens die Festlegungen der
Bildschirmarbeitsplatzverordnung erfüllt und der Servicevertrag
bezahlbar ist, der Servicepartner zuverlässig und kompetent, spricht
auch nichts gegen Windows. Im Idealfall wäre womöglich einen embedded
Lösung die Wahl. Gibt es denn auch sowas?
Daniel
--
Demokratie ist eine nützliche Illusion.
Dieser Thread hat gezeigt, das es da doch doch einiges an Software gibt.
Vielleicht könnte man das in den MacFAQ übernehmen, damit man es bei
Bedarf parat hat :-) Da ich im Bekanntenkreis als bekennender Mac-Fan
berüchtigt bin, hätte ich auch in diesem Fall Vorschläge zur Hand.
Gruss, Jürgen
> Irgendwo in Hamburg ist ein Krankenhaus über Filemaker vernetzt (welche
> Hardware darunter rödelt, weiß ich aber nicht).
Im UKE stehen einige iMacs rum.
Ausserdem gehört es in Hamburg zum guten Ton in Frauenarztpraxen iMacs
mit MEDYS laufen zu haben. Ich kenne da sogar einige...
mfg
Julian
> Das Wichtigste aber ist, dass die Praxis-EDV gut an die Liste angebunden
> ist! Beispiel:
Seufz. Von so einer Lösung könnte ich hier nur träumen. Stichwort:
Medikamentenverwaltung und Generika.
> andererseits: ein gut installiertes Netzwerk/System
> benoetigt keinen regelmaessigen Support mehr, der Server laeuft und
> laeuft...
Wenn ich mir meinen NT-Server so angucke, könntest Du Recht haben. Win95
ist dagegen im Moment eine völlige Katastrophe, und da ich sowieso
lieber mit dem Mac arbeite ....
Auf der Arbeit wird demnächst von Mac auf Win NT umgestellt. Mit dem
erneuten Versuch, eine hausgemachte Applikation zu etablieren, anstatt
daß man sowas wie Notes/Domino einsetzt ...
Das geht 100% inne Hose, ich seh das jetzt schon kommen.
--
Bye,
Dietmar
> Und das kann man mit Macs numal etwas besser.
So isses. Es ei denn, man macht das so umständlich wie bei uns, wo man
Win-Leuts an dei Macs gelassen hat. Die suchen Probleme, wo es keine
gibt. Vor allem die selbsterstellten Programme - aua!
> Im Idealfall wäre womöglich einen embedded
> Lösung die Wahl. Gibt es denn auch sowas?
Das dürfte wohl aus Kostengründen ausscheiden, außerdem ist das doch
einfach zu unflexibel.
--
Bye,
Dietmar
> Das Wichtigste aber ist, dass die Praxis-EDV gut an die Liste angebunden
> ist! Beispiel: Das System vergleicht auf in der Liste vermerkten
> Wechselwirkungen mit gerade auf dem Rezept verordenten Praeparaten, auch
> mit frueher verordneten Praeparaten und prueft auf Risiko Eintrage in
> der Karteikarte...
Das es solche Finessen schon gibt wusste ich nicht.
Beeindruckend ! Da macht EDV dann wirklich Sinn.
Gruss
Karsten
--
Who will already the cat in the sack buy?
(Aus: Die englischen Filserbriefe , SZ )
mit den mir bekannten Mac Systemen geht das aber nach meinem Wissen
leider nicht...
Oder: wissenschaftliche Auswertungen des Patientengutes mittels
flexibler Statistiken, Anbindung von Untersuchungsgeraeten, die die
Werte direkt an die EDV uebergeben, Anbindung von Multimedia Software
(der Pharmafirmen...) um Patienten besser aufzuklaeren (die laeuft dann
leider zumeist nur unter Windows...). Andererseits kann es natuerlich
auch Vorteile haben, wenn sich regelmaessig zugeschickter Windows
Schrott erst gar nicht auf der Festplatte einnisten kann ;-)
J.
> mit den mir bekannten Mac Systemen geht das aber nach meinem Wissen
> leider nicht...
>
ja eben - leider !
> Anbindung von Multimedia Software
> (der Pharmafirmen...) um Patienten besser aufzuklaeren (die laeuft dann
> leider zumeist nur unter Windows...).
Wobei ich den Eindruck habe, da tut sich in letzter Zeit was.
Mein zweiter Blick bei solchen CD-ROM´s geht immer zu den
Systemanforderungen. Und da erschien in letzter Zeit schon ab und an mal
Bekanntes ;)
> Andererseits kann es natuerlich
> auch Vorteile haben, wenn sich regelmaessig zugeschickter Windows
> Schrott erst gar nicht auf der Festplatte einnisten kann ;-)
Ja, AFAIK immer noch unveränderte Windows-Verhältnisse. Starten von CD
und erstmal reinschauen a la Mac is nich - immer erst brav ein "Setup"
mit Installation starten und die Platte zumölen. Grrrrrr.
> Da macht EDV dann wirklich Sinn.
Ja. Leider werden so ausgereifte Systeme nicht so häufig eingesetzt.
--
Bye,
Dietmar
> be...@eaglesoft.de (Bernd Fröhlich) wrote:
>
> > Ausserdem gibts Timbuktu, das spart Fahrzeit
>
> Aua!
Sorry, aber das Aua verstehe ich jetzt nicht.
Ber-ich liebe Timbuktu-nd.
> > > Ausserdem gibts Timbuktu, das spart Fahrzeit
> >
> > Aua!
>
> Sorry, aber das Aua verstehe ich jetzt nicht.
Mit Arztpraxen?
Weia!
Hoffentlich ist keiner meiner Ärzte dabei...
Daniel
> Daniel Krebs <kr...@gm.ufz.de> wrote:
>
> > be...@eaglesoft.de (Bernd Fröhlich) wrote:
> >
> > > Ausserdem gibts Timbuktu, das spart Fahrzeit
> >
> > Aua!
>
> Sorry, aber das Aua verstehe ich jetzt nicht.
>
> Ber-ich liebe Timbuktu-nd.
... und ich tausche Timbuktu gerne gegen etwas anderes aus, wenn es
etwas Besseres und zugleich Erschwingliches gibt. Bis jetzt hat mir
Timbuktu hervorragende Dienste geleistet und seehhr viel Geld gespart.
dmk
> Mit Arztpraxen?
> Weia!
> Hoffentlich ist keiner meiner Ärzte dabei...
Ich sehe da nicht den Unterschied.
Wenn ich in der Praxis bin und dort die Rechner warte, sehe ich die
Patientendaten und mit Timbuktu ebenso.
Die Gefahr eines Missbrauchs ist IMHO minimal. Wer sich dort einhacken
will müsste
-die Telefonnummer wissen
-Name und Passwort des Routers wissen
-die IP-Adresse des Rechners wissen
-Name und Passwort für Timbuktu wissen
Ich kann mir kaum was sichereres vorstellen.
OK, es gibt "social engeneering", aber wenn ich sowas anwende, bin ich
auch schon so gut wie in der Praxis drin und kann mir die Daten vor Ort
ansehen.
Korrigiere mich bitte, wenn ich was übersehen habe.
Nach meiner Erfahrung liegt der aergste Punkt in Punkto Datensicherheit
bei den sorglosen Anwendern. Da werden Passwoerter seit der Auslieferung
des Systems nie veraendert, es werden Vollbackups der gesamten Daten per
einfachem Briefpostversand an Betreuer zur "Ueberpruefung" verschickt...
Andererseits, wenn ich da so sehe, dass eines der zuvor genannten Mac
Systemhaeuser mit jedem Update das Passwort auf das ueberall gleiche
Standardpasswort zuruecksetzt...
J.G.
> Nach meiner Erfahrung liegt der aergste Punkt in Punkto Datensicherheit
> bei den sorglosen Anwendern. Da werden Passwoerter seit der Auslieferung
> des Systems nie veraendert, es werden Vollbackups der gesamten Daten per
> einfachem Briefpostversand an Betreuer zur "Ueberpruefung" verschickt...
ACK
Genau das passiert auch in manchen unserer Laboren, wenn ich da nicht
laufend reinhaue :-( Die Firmen scheinen PC Anywhere ja über alles zu
lieben und von CallBack haben die auch noch nicht gehört. Ich habe
inzwischen angewiesen, Modems nur nach Anruf der Servicefirma an die
Rechner anzuschließen.
Und die Backups werden bei einem Zahnarzt, den ich jetzt nicht näher
benennen will, auch nur auf ZIPs gemacht, grausig.
Nach meiner Erfahrung liegt der aergste Punkt in Punkto Datensicherheit
bei den sorglosen Anwendern. Da werden Passwoerter seit der Auslieferung
des Systems nie veraendert, es werden Vollbackups der gesamten Daten per
einfachem Briefpostversand an Betreuer zur "Ueberpruefung" verschickt...
Andererseits, wenn ich da so sehe, dass eines der zuvor genannten Mac
> Korrigiere mich bitte, wenn ich was übersehen habe
Was Du schreibst, ist ja schön und gut. Ich benutze Timbuktu auch sehr
gern, aber niemals übers Internet, nur LAN, ISDN mit CallBack (hast Du
vergessen) oder direkte Standleitung.
Nun sind Ärzte ja verplichtet, keine Patientendaten weiterzugeben.
Lassen Sie einen Supporter aber an ihre Rechner, ob nun direkt oder über
Timmi, geben sie de facto Daten weiter. Wie ist das denn juristisch
geregelt? Ich zweifle nicht an Deiner Integrität, aber wie ist das mit
Deinem Vertreter...? Mein Arzt hat nicht mein Einverständnis, meine
Daten Dritten zugänglich zu machen. Ist ein Supporter ein Dritter?
Richtig schlimm wird es aber erst, wenn solche Daten unverschlüsselt
übers Internet geschickt werden. Kannst Du das ausschließen?
Daniel
> Nun sind Ärzte ja verplichtet, keine Patientendaten weiterzugeben.
> Lassen Sie einen Supporter aber an ihre Rechner, ob nun direkt oder über
> Timmi, geben sie de facto Daten weiter. Wie ist das denn juristisch
> geregelt?
Guuute Frage. Ich würde sagen, da haben die Juristen wieder mal zu kurz
gedacht. Ärzte, die mit EDV arbeiten, kommen nur in seltenen Fällen ohne
Betreuer aus. Und ein Betreuer, der nicht die Daten sehen kann, kann
natürlich schlecht seiner Aufgabe nachkommen.
Genau das gleiche Problem haben Softwarehersteller. Wenn in einer Praxis
was nicht funktioniert, braucht man eben die Daten, mit denen es nicht
funktioniert, da man nicht sämtliche Fälle vorher ausprobieren kann.
Also muss man zur Fehlerdiagnose zwangsläufig mit realen Patientendaten
arbeiten (was ja juristisch verboten sein mag). Eine andere Möglichkeit
gibt es aber manchmal einfach nicht.
Das ist ungefähr so, als wenn ich zum Arzt gehe weil ich Krank bin und
ihm sage: "Anfassen dürfen sie mich aber nicht".
> Richtig schlimm wird es aber erst, wenn solche Daten unverschlüsselt
> übers Internet geschickt werden. Kannst Du das ausschließen?
Natürlich nicht. Aber wie schon in der c't des öfteren geschrieben: Die
Sicherheit ist immer nur so gut wie das schwächste Glied. Und es dürfte
für jemanden, der die Daten haben will, deutlich einfacher sein sie sich
direkt in der Praxis zu beschaffen, als zu versuchen genau in dem Moment
die richtigen Pakete aus dem Netz zu fischen, in dem ich Fernwartung
mache (durchschnittlich ca. 5 Min pro Monat)
Wenn die Arztpraxen es mit der Sicherheit wirklich so genau nehmen
würden, wie es eigentlich wünschenswert wäre (darin sind wir uns
durchaus einig) könnten Sie dicht machen, da man dann keine Patienten
mehr reinlassen dürfte.
> Das ist ungefähr so, als wenn ich zum Arzt gehe weil ich Krank bin und
> ihm sage: "Anfassen dürfen sie mich aber nicht"
Nein, so ist das eben nicht. Mein Arzt ist einer, der mich anfassen
darf. Aber er muß auch dafür sorgen, daß kein anderer mitkriegt, was er
gefunden hat ;-)!
Daniel
> Wenn die Arztpraxen es mit der Sicherheit wirklich so genau nehmen
> würden, wie es eigentlich wünschenswert wäre (darin sind wir uns
> durchaus einig) könnten Sie dicht machen, da man dann keine Patienten
> mehr reinlassen dürfte
Wünschenswert? Sie sind gesetztlich dazu verpflichtet.
Heißt das etwa, daß die Praxensysteme zwar alles mögliche für die Ärzte
und Schwestern (und Brüder ;-) machen und ihnen vieles erleichtern, aber
den Datenschutz außen vor lassen (Verschlüsselung von Patientendaten
etc.)? Gibt es keine Backup- Module, müssen Paßwort- geschützte
Partitionen mühsam per Hand eingerichtet werden... Wie sieht es denn
damit bei diesen Systemen aus? Gibt es entsprechende Module?
Ich wundere mich immer wieder, daß auch bei vielen meiner KollegInnen
Vorsicht nur für das Privatleben zu gelten scheint. Ansonsten herrscht
zwar keine grobe Fahrlässigkeit, wohl aber das bekannte Es- Wird- Schon-
Nichts- Passieren- Denken. Ich schließe mich da nicht ganz aus,
allerdings bin ich eher im Privatleben leichtsinnig.
Daniel
> In article <1ek8hs1.1kqxtpf18v8506N%be...@eaglesoft.de>,
> be...@eaglesoft.de (Bernd Fröhlich) wrote:
>
> > Das ist ungefähr so, als wenn ich zum Arzt gehe weil ich Krank bin und
> > ihm sage: "Anfassen dürfen sie mich aber nicht"
>
> Nein, so ist das eben nicht. Mein Arzt ist einer, der mich anfassen
> darf. Aber er muß auch dafür sorgen, daß kein anderer mitkriegt, was er
> gefunden hat ;-)!
Das ist nicht ganz richtig.
Dritte die in seinem Auftrag arbeiten (z.B. die Sprechstundenhilfe oder
der Medizingerätetechniker etc werden fast zwangsläufig auch mal Interna
über die Patienten erfahren). Wichtig: Der Arzt muß Dritte, die für ihn
tätig werden zur Verschwiegenheit verpflichten (schriftliche Erklärung).
Das müßte er auch mit dem EDV-betreuer tun.
Aber was ist, wenn der Arzt dem überweisenden Kollegen den Befund
mitteilt? Schickt er normalerweise mit der Post. Was ist wenn der Brief
verloren geht oder versehentlich bei Frau Meier im Kasten landet (kommt
ja durchaus vor :-((
ciao, hb
... und auch in Kooperation mit sorglosen Lieferanten und
Systemverantwortlichen. In der c't 22/2000 (S. 62) wurde kuerzlich
beschrieben, wie sich die c't Redaktion beim WLAN-Test im Netzwerk der
gegenueber liegenden Medizinischen Hoschschule Hannover einloggen konnte
und Einsicht in 80 Windows Arbeitsgruppen und 20 Netware Server bekam...
> Hi,
> im speziellen Falle handelt es sich um eine psychiatrische Kleinpraxis,
> die aufgebeut wird. Also vorerst max. 3 Rechner (min. 2), ein Netzlaser
> und ein Nadeldrucker. Natürlich spezielle Abrechnungssoftware etc.
> Gibt es da Firmen, die komplette Mac- Lösungen anbieten?
Ja, es gibt sie, aber i.d.R werden SW und HW getrennt angeschafft, denn der
SW-Support laeuft telefonisch ab, die Updates kommen auf CD-ROM.
Von Empfehlungen sog. EDV-Systemberater wuerde ich Abstand nehmen, denn die
kennen sich mit dem Mac nicht aus, die koennen vom Mac nicht leben. Im PC-
und Windows-Bereich sind die Rechner und die Konfigurationen entweder
instabil oder so kompliziert eingerichtet, dass man auf eine externe
Betreuung fast angewiesen ist, denn hier kann ein Update, also mind.
1x/Quartal, zur mittleren Katastrophe fuehren.
Es gibt Medys auf Omnis von Blyth basierend. Bedingt durch Omnis,
neuerdings auch unter Windows benutzbar. Die andere Loesung ist Informed,
auf 4D basierend, daher traditionell etwas langsamer. Von der Basis her
potente Datenbanken, allerdings kennen die wenigsten Omnis.
Im Detail kenne ich nur Medys, beide Loesungen duerften in der
Funktionalitaet aber aehnlich sein. Ueber spezielle Module, bzw.
Anpassungen fuer eine psychiatrische Praxis ist mir nichts bekannt, sollte
nachgefragt werden (Medys: 02058-921110 und 921120; Informed ist in
Freiburg, unter Kuno Software zu finden; aber nicht zwischen 22. und 25 Nov
- Medica in Duesseldorf).
€ Meine Empfehlung fuer eine psychiatrische Praxis die zahlenmaessig eh
keinen hohen Durchlauf hat:
Am Empfang iMac (der preiswerteste reicht) mit iDock fuer die seriellen
Schnittstellen (siehe im Shop von http://www.lotsabits.com),
Disketten-Laufwerk fuer KV-Abrechnung (USB oder im iDock), oder sogar
SuperDisk (sollte auch fuer Backup reichen), Nadeldrucker Epson LQ 580
(online bei primustronix.de fuer DM 729.-), serielle Schnittstellenkarte
Epson-Nummer C823061 bei CRE ca. DM 107.- (fax 0241-91817-22 fon
0241-91817-33), Kabel dazu ist der fuer den ImageWriter I (i.W.: eins),
MiniDIN 8 zu DB 25 (Vorsicht: Druckerkabel und nicht Modemkabel),
IBM-Kartenleser -auch von CRE zu beziehen-, 10/100-Hub, AirPort Basestation
(oder, falls moeglich, den iMac als SW-Basestation einrichten), iBooks mit
AirPort-Karte als Clients im Sprech-, bzw. Behandlungszimmer.
€ Mac OS-FileSharing.
€ zum Laserdrucker kann ich nicht viel sagen, der Epson kann auch schoen
drucken, allerdings etwas langsamer und lauter. Der Oki 12in sollte aber
reichen.
€ Backup: SuperDisk, Zip (preiswert, aber nicht immer zuverlaessig),
FireWire CD-Brenner, etc.
€ Software: Geschmacksache. Es ist *nicht* wichtig, ob der SW-Hersteller
800 km entfernt ist. Man sollte den SW-Wartungsvertrag abschliessen, dann
hat man die Hotline und die Updates. Die Update-Anleitungen sind fuer
Computer-Doofe verfasst. Mehr als einen Apple-Haendler oder einen
hilfsbereiten, "nebenberuflichen" Systemadministrator braucht man nicht.
Medys kenne ich, Medys kann ich empfehlen, aber auch Informed verkauft
genug um weiterhin zu existieren. Medys ist staerker im Norden und Westen,
aber auch in Muenchen, Informed mehr im Sueden.
€ Medys hat anlaesslich der Medica, gueltig i.d.R. bis Ende des Jahres,
Sonderangebote inkl. Hardware.
Weitere Fragen werden gerne beantwortet.
Gruss
--
Alexander Vogels
> Da dies mein Spezialgebiet ist, ein paar kritische Worte: Natuerlich
> gibt es auch Haendler, die sich auf Mac-Loesungen fuer Aerzte
> spezialisiert haben, aber die sind rar gesaeht. Der Anteil der mit einem
> Mac System dokumentierenden und abrechnenden Aerzte liegt unter 2%, der
> Rest benutzt PC Programme (groesstenteils auch nicht unter Windows). Da
> kannst Du Dir also schon ausrechnen, dass es schon nicht sehr
> wahrscheinlich ist, einen mit dem anvisierten Mac *System* vertrauten
> Haendler in der Naehe zu finden.
Eine Verdrehung der Statistiken, die unter http://www.kbv-it.de zu finden
sind, wobei auch diese Statistiken nicht ganz stimmen. Medys hat z.B. einen
hoeheren Installationbestand als dort aufgefuehrt. Medys ist in Hamburg auf
Platz 7, unter: http://www.kbv-it.de/sw-haus/statisti/02_top60.html ist
Medys auf Platz 13 und Informed auf Platz 17.
Der SW-Support erfolgt telefonisch, die Updates werden auf CD-ROM
verschickt und lassen sich auf dem Mac *problemlos* aufspielen. Dafuer ist
beim Mac kein Systembetreuer notwendig.
Fuer die HW braucht man eventuell jemand der sich damit auskennt, ein
Apple-Haendler z.B., die Macs und die Netzwerke dazu lassen sich aber
traditionell einfach einrichten.
Sog. Spezial-Haendler fuer Aerzte-Loesungen lassen sich nur im PC-Bereich
finden, weil sie auch nur da gebraucht werden: entweder die HW, oder die
SW, oder beides machen irgendwie immer Probleme. Nicht so beim Mac.
> Auf dem Mac gibt es nur zwei noch aktiv vertriebene Loesungen, im PC
> Bereich sind es fast 200.
Dies widerspricht der Selbsteinschaetzung bezueglich Spezialgebiet und hat
keinen Aussagewert. Die meisten Loesungen sind entweder Individualloesungen
oder mit einem Minimal-Installationsbestand. Sie werden zwar in der
Statistik weiter gefuehrt, sind aber bei einer Auswahl zu vernachlaessigen.
Eine blosse Zahl als Argument zu fuehren ist vermessen und
disqualifizierend zugleich.
> Es ist also leicht ersichtlich, dass Du mit
> der Eingrenzung auf den Mac Deine Auswahl unnoetigerweise einschraenkst.
Die Auswahl wird bloss *sinnvollerweise* eingeschraenkt. Daniel kennt sich
mit dem Mac und seinen Vorteilen aus.
> Fuer Branchenloesungen gelten andere Gesetze zur Systemwahl,ŠŠŠ
> ŠŠŠ es sollte ein kompetenter Support in der Naehe sein...
Wofuer? Sicher, ein sog. Systembetreuer will auch leben und er kann es nur
mit instabilen Systemen und unueberschaubaren Konfigurationen tun. Von der
Seite aus lautet die Empfehlung, mit Blick auf den daheim zu fuellenden
Kuehlschrank: pc.
> Ergo, Du koenntest Dir ganz schoen die
> Finger verbrennen, hier blindlings einen Mac zu empfehlen1
Das tut er nicht, es sei denn er wuerde deinen Ausfuehrungen folgen.
Ich werde es vermutlich nie erfahren, aber ich muss mich doch immer wieder
fragen, warum sich pc-Leute in Mac-NGs verirren, um dann ungefragt und
eigentlich unerwuenscht, mit erhobenem Zeigefinger ueber Sachen zu reden
die sie nicht kennen. Ich will mich hier nur ueber Macs belehren lassen,
nichts anderes.
Gruss
--
Alexander Vogels
...
[] Du hast den gesamten thread hier gelesen und verstanden
[] Du supportest nicht Medys oder Informed
[] Du kennst auch andere Systeme als Medys und Informed
[] Du hast mit verschiedenen Systemen schon selbst *gearbeitet*
J.
> Die Datenbanken sind bespielsweise ziemlich flach, die dafuer verwendete
> Software ist deshalb nebensaechlich...
Sowohl Medys wie auch Informed sind Datenbankapplikationen, Medys unter
Omnis und Informed unter 4D. Omnis und 4D sind alles, nur nicht flach.
Sogar fuer FileMaker gilt die Einstufung als flatfile database m.E. nur
noch eingeschraenkt.
> aktiv vertrieben werden nur noch Medys (gibt es auch als Windows
> Version) und Informed. MacDoc wird nur noch an Krankenhaeser oder
> groessere Arztpraxen verkauft
Nur so, als kleine Ergaenzung: MacDoc wird als RIS im radiologischen
Bereich vertreiben. Siehe auch: http://www.digithurst.de
A.Vogels
--
Alexander Vogels
> Auf der AppleExpo in Paris gab es extra eine ganze Ecke für
> Mac-Ärzte-Software, wenn ich mich recht entsinne.
Es gibt in Frankreich sehr viele Mac-Branchenloesungen die auf 4D basieren:
4D stammt urspruenglich aus Frankreich (Laurent Ribardiere).
Ein Ueberblick unter:
http://www.solutions.aci.fr/4DACTION/Web_Liste_Domaine
Die Loesungen fuer das Gesundheitswesen sind unter:
http://www.solutions.aci.fr/4DACTION/Web_Liste_Produit_Domaine/A148/1?
A.Vogels
--
Alexander Vogels
> Guck mal unter www.medxs.de. Das Ding sit von einem unserer Orthopäden
> im Haus programmiert worden, läuft unter 4D.
medXS ist ein OP-System fuer operative KH-Abteilungen und nicht fuer die
Praxis geeignet. Evtl. etwas fuer ein Ambulatorium. Vergleichbares gibt es
noch irgendwo in Frankfurt unter FileMaker.
Wenn wir schon in Giessen sind: die Anaesthesie der Uni Giessen setzt(e)
Macs mit NarkoData ein, eine FM-Applikation fuer die Narkoseprotokolle mit
Anbindung des Monitorings, etc. Eine sehr schoene und komplexe Sache. Weiss
allerdings nicht ob dies noch ganz stimmt; vielleicht hat ein
Systembetreuer aus Angst um seinen Job die Macs mies gemacht und die
Umstellung auf Windows NT erreicht.
A.Vogels
--
Alexander Vogels
> Sowohl Medys wie auch Informed sind Datenbankapplikationen, Medys unter
> Omnis und Informed unter 4D. Omnis und 4D sind alles, nur nicht flach.
> Sogar fuer FileMaker gilt die Einstufung als flatfile database m.E. nur
> noch eingeschraenkt.
Na da kommen ja auch mal richtig konkrete Infos. Man muß nur warten
können :-)
Omnis kenne ich gar nicht. Empfiehlt sich da für eine kleine Praxis ein
dedizierter Server?
Daniel
> > Sowohl Medys wie auch Informed sind Datenbankapplikationen, Medys unter
> > Omnis und Informed unter 4D. Omnis und 4D sind alles, nur nicht flach.
> > Sogar fuer FileMaker gilt die Einstufung als flatfile database m.E. nur
> > noch eingeschraenkt.
ob unter einer Praxis EDV eine relationale Datenbank, eventuell sogar im
Kaliber von Oracle werkelt, ist fuer den normalen Arzt ziemlich wurscht.
Fuer dessen flache (!) Datenbanken, deren Umfang sich (ohne
Bildarchivierung!) ueber Jahre im Bereich von allenfalls einigen Hundert
Megabytes bewegt, waere das oversized.
Die integrierten Entwicklungsumgebungen, wie die hier schon genannten
Omnis und 4D haben nach meiner Erfahrung fuer die Entwickler zumeist
laestige Einschraenkungen, das faengt schon an bei der flexiblen
Gestaltung der wichtigen Arbeitsoberflaechen. Wer moechte schon mit
einem 15 oder 17 Zoll Display arbeiten, aber in seiner Anwendung auf
480*640er Aufloesung in einem kleinen Fenster festgelegt sein...
> Na da kommen ja auch mal richtig konkrete Infos. Man muß nur warten
> können :-)
;-) Ich schreibe es jetzt noch ein letztes Mal, denn ab morgen bin ich
den Rest der Woche auf der Medica, um mir dort im Vergleich die
Weiterentwicklungen der wichtigsten Praxis-EDV Systeme genau
anzusehen... Am wichtigsten bei einem *System* sind die *Inhalte* der
Anwendungssoftware. Schoen aber nicht erstrangig ist es, wenn auch das
Bestriebssystem vom Anwender einfach bedient werden kann. Und: wie gut
und vollstaendig laesst sich meine bisherige Arbeitsweise im System
abbilden, wie schnell komme ich als *eingearbeiteter* Benutzer zum
Ergebnis (am besten ohne viel Mausklicks, also ohne Hin- und Hergreifen
zwischen Maus und Tastatur...). Welche (bereits ausgereiften) optionalen
Funktionalitaeten bietet das System (Hausbesuchsmodule,
Belegbettenverwaltung fuers Krankenhaus, Praxisgemeinschaften...). Gibt
es fuer alle Fachrichtungen ausgereifte Facharztmodule, leistungsfaehige
Pharmamodule (mit Faehigkeiten wie an anderer Stelle beschrieben),
Schnittsstellen zu medizinischen Geraeten (die nicht per
Indiviadualprogrammierung erstellt werden muessen), gibt es engagierte
Anwendergruppen, ausgefeilte Statistiken, ist die Hotline (insbesondere
fuer die Software) gut erreichbar und kompetent...?
> Omnis kenne ich gar nicht. Empfiehlt sich da für eine kleine Praxis ein
> dedizierter Server?
empfiehlt sich bei taeglicher Fahrerei ein groesseres Auto...?
J. Garritzmann
> Empfiehlt sich da für eine kleine Praxis ein dedizierter Server?
Fuer eine kleine Praxis: nein.
Meiner Meinung nach reicht bis 5-6 Rechner MacOS-FileSharing aus. I.d.R.
wird nicht von allen Clients gleichzeitig auf den Rechner zugegriffen.
--
Alexander Vogels
> was soll ich auf die vielen irrelevanten Argumente von A.V.
> antworten...?
Nichts, es schont die Bandbreite.
> Die integrierten Entwicklungsumgebungen, wie die hier schon genannten
> Omnis und 4D haben nach meiner Erfahrung fuer die Entwickler zumeist
> laestige Einschraenkungen, das faengt schon an bei der flexiblen
> Gestaltung der wichtigen Arbeitsoberflaechen. Wer moechte schon mit
> einem 15 oder 17 Zoll Display arbeiten, aber in seiner Anwendung auf
> 480*640er Aufloesung in einem kleinen Fenster festgelegt sein...
Na, na, Herr Systemberater: diese Aufloesung wurde schon immer als 640*480
bezeichnet. Medys/Omnis laesst eine Skalierung zu. Sogar auf 1024*768.
Nachpruefbar auf der Medica in Halle 15 Stand A 28. Abgesehen davon, ich
unterstelle dir, weder Omnis noch 4D zu kennen
> Welche (bereits ausgereiften) optionalen
> Funktionalitaeten bietet das System (Hausbesuchsmodule,
> Belegbettenverwaltung fuers Krankenhaus, Praxisgemeinschaften...).
- Hausbesuche: in Medys lassen sich Patientendaten fuer Hausbesuche
exportieren, Diagnosen und Ziffern aus Hausbesuchen ueber ein Text-File
importieren oder im Newton mit MedicalPad (http://www.wenk.com) erfassen
und in Medys uebertragen. Vermutlich aber nie was von Newton gehoert, oder?
- Belegbetten: m.E. mit Medys moeglich, bin mir aber im Augenblick ueber
den genauen Umfang nicht sicher.
- Praxisgemeinschaften: Verwaltung mit Medys moeglich.
...
> Gibt es f. alle Fachrichtungen ausgereifte Facharztmodule, leistungsfaehige
> Pharmamodule (mit Faehigkeiten wie an anderer Stelle beschrieben),
> Schnittsstellen zu medizinischen Geraeten (die nicht per
> Indiviadualprogrammierung erstellt werden muessen)
Bei manchen Geraeten muesste der Hersteller erst die Protokolle frei geben.
Um eine Individualprogrammierung wird man nicht herum kommen.
> > Omnis kenne ich gar nicht. Empfiehlt sich da für eine kleine Praxis ein
> > dedizierter Server?
>
> empfiehlt sich bei taeglicher Fahrerei ein groesseres Auto...?
Daniel wollte nur eine einfache Antwort, also bitte doch on topic bleiben.
Zur Weiterbildung: http://www.apple.com/smallbusiness/health/
--
Alexander Vogels
Daniel Krebs schrieb:
> Omnis kenne ich gar nicht. Empfiehlt sich da für eine kleine Praxis ein
> dedizierter Server?
Ich kenne Omnis nur ein wenig aus einer vollkommen anderen (nicht
medizinischen Richtung), auch ein Mehrplatzsystem (waren damals so ca. 5
Plätze).
Es sollte zwingend ein dedizierter Server sein, sofern du ein Mac mit
MacOS als "Server" einsetzen willst.
Der Grund dafür ist in dem schlechten OS zu suchen, kein vernünftiges
Multitasking, kein Speicherschutz. Das sind für diesen Einsatzbereich
IMHO entscheidende Kriterien.
Stürzt sonst einmal Word ab und zieht in den Rechner mit hinunter (das
kommt ja ab und doch schonmal vor) während gerade ein Datenbankzugriff
durch jemand anders erfolgte, tja, dann war's das mit der Datenbank.
Abgesehen von der Systempflege, die eventuell bei Arbeitsplatzrechnern
aufwendier sein kann, als beim Datenbankserver, weil dort halt nix/wenig
neu installiert oder umkonfiguriert wird.
Ich würde es nicht riskieren wollen - zumal als Datenbankserver für
kleinere Praxen durchaus ein PowerMac 7200 ausreicht; eventuell sogar
ein 6100er...
Ciao
Markus
> Weiss
> allerdings nicht ob dies noch ganz stimmt; vielleicht hat ein
> Systembetreuer aus Angst um seinen Job die Macs mies gemacht und die
> Umstellung auf Windows NT erreicht.
NarkoData ist dort auch immer noch im Einsatz, zumindest in den OPs und
in der operativen Tagesklinik. Für die Uni Gießen wurde ja eigens
nochmal eine neue Version des Programms gebaut.
Die Krankenstationen werden momentan auf Win NT umgestellt, und wieder
mit einem selbstgebastelten System.
Da ich in dieser Klinik arbeite, bin ich da nicht besonders erfreut
darüber.
--
Bye,
Dietmar
> Da ich in dieser Klinik arbeite, bin ich da nicht besonders erfreut
> darüber.
Kannst ja noch froh sein, die Patienten dürfen sich nach Feierabend
weiter umstellen :-(
> > Das Wichtigste aber ist, dass die Praxis-EDV gut an die Liste angebunden
> > ist! Beispiel: Das System vergleicht auf in der Liste vermerkten
> > Wechselwirkungen mit gerade auf dem Rezept verordenten Praeparaten, auch
> > mit frueher verordneten Praeparaten und prueft auf Risiko Eintrage in
> > der Karteikarte...
>
> Das es solche Finessen schon gibt wusste ich nicht.
> Beeindruckend ! Da macht EDV dann wirklich Sinn.
>
Naja, ABDATA arbeitet halt für Apotheken ... und Praxissoftware ist
meist reiner Schrott gegen Apothekensysteme, die Warenwirtschaft, Kasse,
Arzneimitteldatenbank und Patientendatei integrieren und das mit
Datenupdates zweimal im Monat, ... aber die Preise <grusel>
--
Helfried Adami
- Die Dosis macht das Gift - (Paracelsus)
> [snip]
> --
> Helfried Adami
>
> - Die Dosis macht das Gift - (Paracelsus)
Ein Gruss in Erinnerung an alten CI$-Zeiten. Immer noch im MacUP-Forum?
--
Alexander Vogels
Die (fast) gleiche Konfiguration läuft nun schon seit fast einem Jahr
ohne Probleme in der Frauenarztpraxis meiner Mutter. Nur am Anfang gab
es ein paar Probleme mit den Seriellen Schnittstellen (Nadeldrucker +
Kartenleser)
mfg
Julian