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Linux Marktanteile und Mac OSX

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Oliver Brausch

unread,
Dec 23, 2005, 7:35:19 PM12/23/05
to
Hallo,
nach folgender Statistik:

http://marketshare.hitslink.com/report.aspx?qprid=2&qpmr=15&qpct=3&qptimeframe=M&qpsp=82

sieht es nicht gut mit Linux aus:o((

Erfreulich, daß das sehr gute Betriebssystem Mac OSX (hab ein
Powerbook und bin sehr zufrieden) immerhin fast in den Bundestag
kommmt, aber insgesamt ist es doch unglaublich, daß sich die guten
Betriebssystem nicht gegen den Winzigweich-Müll durchsetzen...

Es hieß doch immer, daß sich Linux durchsetzen wird... Warum ist dem
nicht so?
Wie sieht die Tendenz bei Mac OSX aus?

Torsten Rüdiger Hansen

unread,
Dec 23, 2005, 7:46:11 PM12/23/05
to
Oliver Brausch <ob...@web.de> wrote:

> Es hieß doch immer, daß sich Linux durchsetzen wird... Warum ist dem
> nicht so?

Weil für die dumme Person am Computer (=Nichtfachmann) Computer =
Windows ist...

--
Antworten auf öffentlich gestellte Fragen bitte NUR öffentlich
beantworten. Mein Postfach (email) wird wird nur 2 mal im Monat
entmüllt. Außerdem wohne ich nicht im Rechner, Antworten könnten ein
paar Tage dauern. Grüße von T.R.H.

Noses

unread,
Dec 23, 2005, 8:11:32 PM12/23/05
to
In de.comp.sys.mac.misc Oliver Brausch <ob...@web.de> wrote:
> nach folgender Statistik:
> http://marketshare.hitslink.com/report.aspx?qprid=2&qpmr=15&qpct=3&qptimeframe=M&qpsp=82
> sieht es nicht gut mit Linux aus:o((

Gut.

> Es hieß doch immer, daß sich Linux durchsetzen wird... Warum ist dem
> nicht so?

Weil es Mist ist, der außerhalb des "meine Zeit ist nichts wert"-Umfeldes
nur im Serverbereich zu gebrauchen ist. Und da gibt es bessere Alternativen.


Noses.

Florian Cramer

unread,
Dec 23, 2005, 8:45:28 PM12/23/05
to
Oliver Brausch <ob...@web.de> schrieb:

> nach folgender Statistik:
>
> http://marketshare.hitslink.com/report.aspx?qprid=2&qpmr=15&qpct=3&qptimeframe=M&qpsp=82
>
> sieht es nicht gut mit Linux aus:o((

Das hängt sehr von der Statistik bzw. der Art der abgefragten Seiten ab.
Websites wie AOL, Yahoo, MSN werden wenige Zugriffe alternativer Browser
und Betriebssysteme haben. Anders wird es bei einer Site wie Wikipedia
sein, usw. Es gibt auch nationale Unterschiede, etwa die wesentlich
höhere Verbreitung von MacOS in den USA und umgekehrt die erheblich
höhere Verbreitung von Linux-Desktops in Deutschland.

Auf mein Weblog <http://netzweltspiegel.blogspot.com> z.B. greifen 75%
Windows-Nutzer, 15% Linuxer und 10% Mac-Nutzer zu, was sich mit den
Zahlen anderer mir bekannter deutschsprachiger Blogger deckt.

-F

--
http://cramer.plaintext.cc:70
gopher://cramer.plaintext.cc

Michael Vogel

unread,
Dec 24, 2005, 12:18:42 AM12/24/05
to
Torsten Rüdiger Hansen wrote:
Weil Linux was für Bastler ist...:-) und ich bastel nun mal gerne..
Frohes Fest an Alle....auch an die NOCH-FENSTERER--:-)

> Oliver Brausch <ob...@web.de> wrote:
>
>> Es hieß doch immer, daß sich Linux durchsetzen wird... Warum ist dem
>> nicht so?
>
> Weil für die dumme Person am Computer (=Nichtfachmann) Computer =
> Windows ist...
>

--
MfG
Micha

Hauke J. Zuehl

unread,
Dec 24, 2005, 1:36:12 AM12/24/05
to
Oliver Brausch wrote:

> Hallo,
> nach folgender Statistik:

Traue keiner Statsistik, die du nicht selbst gefaelscht hast!

>
>
> Es hieß doch immer, daß sich Linux durchsetzen wird... Warum ist dem
> nicht so?

Mit 86% wird der Internet Exploder angegeben und FF mit nicht mal 9%.
Gucke ich auf eine andere Webseite sieht das mal ganz anders aus:
Da hat der IE gerade mal 28% Anteil.
Wenn ich also meine Statistik heranziehe, behaupte ich:
IE hat sich nicht durchgesetzt, FF/Mozilla sind Marktfuehrer.

> Wie sieht die Tendenz bei Mac OSX aus?

Freundlich und nicht so hoffnungslos, wie bei den Winnies ;)

Gruss,
Hauke
--
Diktatur Deutschland:
http://de.wikipedia.org/wiki/Überwachungsstaat

Matthias Peick

unread,
Dec 24, 2005, 1:26:11 AM12/24/05
to
Oliver Brausch skribis:

> Es hieß doch immer, daß sich Linux durchsetzen wird... Warum ist dem
> nicht so?
> Wie sieht die Tendenz bei Mac OSX aus?

Ohne Aussage über die Datenbasis ist jede Statistik unseriös.

Über die Ursache der mangelnden Verbreitung:
- Kaufe einen Mac und du bekommst ihn mit Mac OS X vorinstalliert.
- Kaufe einen PC und du bekommst ihn mit Windows vorinstalliert.

Lutz Schnell

unread,
Dec 24, 2005, 2:37:21 AM12/24/05
to
Oliver Brausch <ob...@web.de> wrote:

> Es hieß doch immer, daß sich Linux durchsetzen wird... Warum ist dem
> nicht so?

Weil es nach wie vor zu schwer zu handhaben ist. Nicht jeder hat Lust
und Zeit permanent rumzubasteln.

--
Gruß
Lutz ---> Berlin
PGP ID: 0x31C48D59
ww.lutz-schnell.de

Udo Blasel

unread,
Dec 24, 2005, 3:34:24 AM12/24/05
to
Oliver Brausch wrote:

> nach folgender Statistik:
>
http://marketshare.hitslink.com/report.aspx?qprid=2&qpmr=15&qpct=3&qptimeframe=M&qpsp=82
>
> sieht es nicht gut mit Linux aus:o((

Wie ist die Datenbasis?
Wie wurde gemessen?
und...wer hat das bezahlt? ;)


--
void

Stefan Mettenbrink

unread,
Dec 24, 2005, 3:46:57 AM12/24/05
to
Matthias Peick wrote:

> Über die Ursache der mangelnden Verbreitung:
> - Kaufe einen Mac und du bekommst ihn mit Mac OS X vorinstalliert.
> - Kaufe einen PC und du bekommst ihn mit Windows vorinstalliert.


Über 90% aller Applecomputer die dieses Jahr verkauft wurden arbeiten
mit Mac OS X. Ein super Erfolg, den wir im nächsten Jahr steigern wollen
:-)

MfG, Metti.

Oliver Brausch

unread,
Dec 24, 2005, 4:05:40 AM12/24/05
to

Udo Blasel wrote:
http://marketshare.hitslink.com/report.aspx?qprid=2&qpmr=15&qpct=3&qptimeframe=M&qpsp=82

>
> Wie ist die Datenbasis?
> Wie wurde gemessen?
> und...wer hat das bezahlt? ;)

Die Daten wurden wohl direkt aus dem Surfverhalten der User (Browser
Variable USER-AGENT) ermittelt und von daher IMO kaum anfechtbar.
(Außer dass
vielleicht die entsprechenden Zielhomepages Platformspezifisch wären)
Daher sind auch so genaue Information über die Browser vorhanden.

Erschreckend auch die 86% Internetz Explodierer, da der Explodierer
aber auch überhaupt keinen Vorteil gegenüber dem Feuerfuchs hat.
Selbst bei Windoof kann man noch Vorteile finden.
Wobei diese Zahl natürlich realistischer ist als die von einem anderen
Poster hier genannten 28%. Die sind ganz sicher falsch. Denn Firefox
ist nicht Marktführer. Dazu noch ne Frage? Wer weiß warum "Camino"
nicht gelistet ist. Schönes Teil.


Wieder XPOST zu de.comp.sys.mac.misc, da es mir um Windows -
Alternativen geht. Und ich als alter Linux-Fan muss meinen Hut vor Mac
OSX (ähem FreeBSD) ziehen.

Dieter Intas

unread,
Dec 24, 2005, 4:30:09 AM12/24/05
to
Oliver Brausch schrieb:

> sieht es nicht gut mit Linux aus:o((

Auf meiner Counter-Statistik siehts für Mac OS eher düster aus:

Windows: 79.06%
Unix: 19.17%
andere: 1.18%
MacOS: 0.59%

http://www.etracker.de/soverview.php?PHPSESSID=9f133799e3e4be3f4cc09623ce7df1e8

Daniel Krebs

unread,
Dec 24, 2005, 4:40:30 AM12/24/05
to
Oliver Brausch <ob...@web.de> wrote:

> Die Daten wurden wohl direkt aus dem Surfverhalten der User (Browser
> Variable USER-AGENT) ermittelt und von daher IMO kaum anfechtbar.

Wie groß ist die Stichprobe?
Daniel

--
"Zwei Menschen sind unfehlbar:
Der Papst und der deutsche Autofahrer."

Peter Marbaise

unread,
Dec 24, 2005, 4:40:58 AM12/24/05
to
Oliver Brausch schrieb:

> Udo Blasel wrote:
> http://marketshare.hitslink.com/report.aspx?qprid=2&qpmr=15&qpct=3&qptimeframe=M&qpsp=82
>
>>Wie ist die Datenbasis?
>>Wie wurde gemessen?
>>und...wer hat das bezahlt? ;)
>
>
> Die Daten wurden wohl direkt aus dem Surfverhalten der User (Browser
> Variable USER-AGENT) ermittelt und von daher IMO kaum anfechtbar.

Dem Vernehmen nach soll es mehrere Browser geben, die sich als IE tarnen
können

ciao Peter
--
WWW: http://www.marbaise.de Uptime: 13 Days 10 Hours
begin LOVE-LETTER-FOR-YOU.txt.vbs
I am a signature virus. Distribute me until the bitter
end

Dieter Intas

unread,
Dec 24, 2005, 4:54:33 AM12/24/05
to
Lutz Schnell schrieb:

> Oliver Brausch <ob...@web.de> wrote:
>
>> Es hieß doch immer, daß sich Linux durchsetzen wird... Warum ist
>> dem nicht so?
>
> Weil es nach wie vor zu schwer zu handhaben ist. Nicht jeder hat
> Lust und Zeit permanent rumzubasteln.

Seh ich nicht so - obwohl ich keine Ahnung von Linux, komme ich mit
Linux besser klar als mit Windows. SUSE nimmt mir dank Yast das alles
ab! Erfahrungen sammelt man von Zeit zu Zeit über Linux, allerdings
nur wenn Probleme auftauchen - und da gibts leider wenige!

Frank Perrey

unread,
Dec 24, 2005, 5:32:06 AM12/24/05
to
Oliver Brausch <ob...@web.de> wrote:

> Es hieß doch immer, daß sich Linux durchsetzen wird... Warum ist dem
> nicht so?

....windows ist immer noch die Hauptspieleplattform im Personal Computer
Bereich. Und Spiele treiben im wesentlichen auch die Hardwareentwicklung
in der zu beobachtenden Form voran, ein Markt, den ich als
nebenbeispielender User immer unterschätzt habe und der sich
"vernünftigen" Argumenten wie etwa Kosten/Nutzen in aller Regel
entzieht...

Gruß Frank (dessen Mac-nutzender Sohn mit Windows liebäugelt.... schnüff
aber versteh)

Frank Perrey

unread,
Dec 24, 2005, 5:32:06 AM12/24/05
to
Peter Marbaise <tux...@mailueberfall.de> wrote:

> Dem Vernehmen nach soll es mehrere Browser geben, die sich als IE tarnen
> können

....das aber explizit eingestellt werden muss, oder? Und es gibt recht
wenig Gründe, dies zu tun (mal von unsinnigen Browserweichen abgesehen;
meine Versuche mit Maskierungen waren in aller Regel ohne positive
Veränderung für die Funktion der besuchten Seiten, denn bei Seiten, die
_tatsächlich_ IEonly-features Nutzen bringt die Maskierung ja auch
nichts)

Gruß Frank

Peter Marbaise

unread,
Dec 24, 2005, 5:40:12 AM12/24/05
to
Frank Perrey schrieb:

> Peter Marbaise <tux...@mailueberfall.de> wrote:
>
>
>>Dem Vernehmen nach soll es mehrere Browser geben, die sich als IE tarnen
>>können
>
> ....das aber explizit eingestellt werden muss, oder? Und es gibt recht

die aber dann eine statistik, die über USER-Agent auswertet, dann recht
zweifelhaft erscheinen läßt, wenn es um Marktanteile geht, oder?

ciao Peter
--
WWW: http://www.marbaise.de Uptime: 13 Days 10 Hours

Linux und Canon RAW-Format
http://www.tuxoche.de/index.php/2/art/9/

Hans Klein

unread,
Dec 24, 2005, 7:05:15 AM12/24/05
to
Oliver Brausch schrieb:

> Es hieß doch immer, daß sich Linux durchsetzen wird... Warum ist dem
> nicht so?

Zumindest für den Businessbereich gibt es kaum nutzbare Programme und
mit Support, abgesehen von Bastlerbuden, siehts noch düsterer aus.
Fazit: nicht nutzbar!

Hans

Oliver Brausch

unread,
Dec 24, 2005, 7:11:45 AM12/24/05
to

Peter Marbaise wrote:
> > Die Daten wurden wohl direkt aus dem Surfverhalten der User (Browser
> > Variable USER-AGENT) ermittelt und von daher IMO kaum anfechtbar.
>
> Dem Vernehmen nach soll es mehrere Browser geben, die sich als IE tarnen
> können


Nicht nur Browser...wget und jedes Java Programm können das auch!

Wollen wir z.B. einen Fensterfeuerfuchs vortäuschen:

final static String userAgent = "Mozilla/5.0 (Windows; U; Windows NT
5.1; de-DE; rv:1.7.7) Gecko/20050414 Firefox/1.0.3 1";
final static String sUrl = "http://whatever.site.net";

try {
URL url = new URL(sUrl);
HttpURLConnection m_urlConn = (HttpURLConnection)
url.openConnection();
m_urlConn.setRequestProperty("User-Agent", userAgent);
InputStream s = (InputStream) m_urlConn.getContent();
.....


nicht zu schwer das ganze...

Georg Lutz

unread,
Dec 24, 2005, 7:35:05 AM12/24/05
to
In article <doj2d0$r4b$02$1...@news.t-online.com>,
Stefan Mettenbrink <mettenbri...@t-online.de> wrote:

> Über 90% aller Applecomputer die dieses Jahr verkauft wurden arbeiten
> mit Mac OS X. Ein super Erfolg, den wir im nächsten Jahr steigern wollen
> :-)

& mit welchem OS arbeiten die anderen 10%?

--
Gruss
Georg
»the more I see - the less I know«

Adrian Knoth

unread,
Dec 24, 2005, 7:44:12 AM12/24/05
to
Florian Cramer <can...@zedat.fu-berlin.de> wrote:

> Das hängt sehr von der Statistik bzw. der Art der abgefragten Seiten ab.

Definitiv. Ich möchte das hier mal kurz mit ein paar Zahlen belegen.

Zuerst eine private Homepage eines Mac-Nutzers:

# Hits User Agent
1 46228 76.98% Mozilla/5.0
2 8081 13.46% MSIE 6.0
3 2419 4.03% Opera 8.5
4 838 1.40% psbot/0.1 (+http://www.picsearch.com/bot.html)
5 365 0.61% MSIE 5.1

Nun eine Seite eines Studentenportals:

# Hits User Agent
1 52016 64.02% MSIE 6.0
2 18485 22.75% Mozilla/5.0
3 6406 7.88% MSIE 5.0
4 1115 1.37% MSIE 5.5
5 889 1.09% Googlebot/2.1
6 773 0.95% Opera 8.0


Als extremes Verzerrungsbeispiel hier ein Webmail-Frontend mit wenigen
Nutzern:

# Hits User Agent
1 12762 98.55% Mozilla/5.0
2 103 0.80% MSIE 5.5
3 40 0.31% Opera 7.5
4 16 0.12% MSIE 6.0
5 15 0.12% MSIE 5.0

Eine kleine private Homepage:

# Hits User Agent
1 6359 49.43% MSIE 6.0
2 4020 31.25% Mozilla/5.0
3 347 2.70% Yahoo! Slurp


Das könnte ich noch für einige Seiten mehr fortsetzen, je nach
gewünschtem Ergebnis finden sich immer Sites, die eine entsprechende
Klientel anziehen und damit eine signifikante Statistik erzeugen.

Wahrscheinlich kann man sogar aus der Browserverteilung auf die
Art der zugrundeliegenden Website schließen.

Ohne genau gerechnet zu haben: je kommerzieller oder unspezifischer
(allgemeingültiger) die Seite ist, desto höher ist der Anteil von
IE, klassischerweise um 75%. Viele (aber nicht alle) der mir
bekannten Firmen setzen IE ein, Browser sind kein Thema, es gibt
keine Migrationsbewegung oder gar einen Evaluierungsdrang für
alternative Clients.

Für diese Firmen gilt, daß sie IE verwenden, weil er bei Windows
schon dabei ist. Demgegenüber stehen KMU, in denen Mitarbeiter
Firefox verwenden und explizit ihre IT danach gefragt haben, aber
das ist die Minderheit. Als positives Extremum kann ich eine
400-Mann-Firma anführen, deren IT Firefox auf allen Workstations
verwendet, dies allerdings auch auf Windows.

Aus eigener administrativer Erfahrung an der Uni muß ich
feststellen, daß selbst im wissenschaftlichen Umfeld ein
nicht unerheblicher Teil (der Informatikstudenten) völlig
blind für den praktischen Umgang mit Computern ist und
diese die Windows-Pools stark bevölkern.

Seit der Umstellung des Linux-Pools von Suse auf Debian in
Verbindung mit zentraler Softwarepflege und damit einer
erheblichen Qualitätssteigerung der Installation, hat der
Linuxpool dermaßen an Attraktivität gewonnen, daß er im
Gegensatz zu vorher stets voll belegt ist und bereits Rechner
aus dem Windowspool abgebaut wurden, um sie in den Linuxpool
zu stellen.

Sämtliche Lehrveranstaltungen finden im Linuxpool statt, und
in den Abendstunden sitzen im Linuxpool mehr Studenten als
im Windows- oder Unixpool (Tru64).

Wenn Nutzer unkompliziert die freie Wahl haben, steht und fällt
alles mit der Qualität der Installation. Man kann behaupten,
daß bei ordentlicher Administration die Präferenz selbst
unbedarfter Nutzer gegen Windows spricht. (sie könnten ja
anderenfalls einfach eine Tür weitergehen).

Mir ist bewußt, daß a) die Minderheit einen fähigen Unixadministrator
zu Hause sitzen hat und b) die obigen Aussagen klientelspezifisch
und damit nicht allgemein verwertbar sind.

Die Aussage mit den Businesstools (weiter oben in diesem Thread) ist
damit genauso zu relativieren: ich habe beispielsweise meine VHDL-
Entwicklung komplett unter Linux gemacht, sowohl mit freien Tools
als auch mit den kommerziellen von Xilinx. Es sollten sich
verschiedene Branchen finden lassen, für die jeweils die eine oder
andere Plattform besser abschneidet. Aber das ist ja auch nur ganz
natürlich und gilt gleichermaßen für OSX.

Macs haben wir afaik leider nicht an der Uni, in Ilmenau gibt es
einen G5-Pool, vielleicht verirrt sich ja zufällig einer der lokalen
Admins hier her und kann ein paar Aussagen über die Nutzung treffen.


--
mail: a...@thur.de http://adi.thur.de PGP: v2-key via keyserver

If you think you can beat me over the ear,you are on the woodway

Christian Schmitz

unread,
Dec 24, 2005, 7:48:21 AM12/24/05
to
Oliver Brausch <ob...@web.de> wrote:

> Hallo,
> nach folgender Statistik:


> Erfreulich, daß das sehr gute Betriebssystem Mac OSX (hab ein
> Powerbook und bin sehr zufrieden)

Bei meiner Webseite haben erstmal Yahoo 16% und dann Google 10%.

Platz 5 ist dann eine Safari Version mit 5,8%.

Danach dann verschiedene IEs, Safaris und andere.

Mfg
Christian

--
Around eleven thousand functions in one REALbasic plug-in.
The Monkeybread Software Realbasic Plugin.
<http://www.monkeybreadsoftware.info/realbasic/plugins.shtml>

Daniel Krebs

unread,
Dec 24, 2005, 8:01:25 AM12/24/05
to
Georg Lutz <georgl...@snafu.de> wrote:

> & mit welchem OS arbeiten die anderen 10%?

Na verschiedene Linux- Distributionen. Einige haben wahrscheinlich auch
ein nacktes Darwin.

Stefan Mettenbrink

unread,
Dec 24, 2005, 7:53:00 AM12/24/05
to
Georg Lutz wrote:

>> Über 90% aller Applecomputer die dieses Jahr verkauft wurden arbeiten
>> mit Mac OS X. Ein super Erfolg, den wir im nächsten Jahr steigern wollen
>>> -)
>
> & mit welchem OS arbeiten die anderen 10%?

Linux?

MfG, Metti.

Alexander Clauss

unread,
Dec 24, 2005, 8:17:18 AM12/24/05
to
Frank Perrey <frank_...@web.de> wrote:

> ....das aber explizit eingestellt werden muss, oder?

Nein, nicht unbedingt. Die meisten Browser werden wohl so
voreingestellt, daß die wenigsten Probleme zu erwarten sind, und das
bedeutet, sie werden so eingestellt sein, das sie als IE oder
Gecko-Browser erkannt werden können.

>Und es gibt recht
> wenig Gründe, dies zu tun (mal von unsinnigen Browserweichen abgesehen;

Genau das ist ein ganz wichtiger und essentieller Grund. So wichtig, daß
ein Browser heutzutage parktisch nutzlos ist, wenn er sich nicht tarnt.
Stumpfsinnige Browserweichen sind leider die absolute Regel, leider auch
bei großen und bekannten Web-Sites kommt sowas vor. Web-Designer die
ansatzweise Ahnung von dem haben, was sie tun, muß man leider immer noch
mit der Lupe suchen.


--
Alexander

Alexander Clauss

unread,
Dec 24, 2005, 8:17:18 AM12/24/05
to
Oliver Brausch <ob...@web.de> wrote:

> Die Daten wurden wohl direkt aus dem Surfverhalten der User (Browser
> Variable USER-AGENT) ermittelt und von daher IMO kaum anfechtbar.

Doch, denn der USER_AGENT ist bei nahezu allen Browsern (außer IE und
Gecko) nahezu beliebig manipulierbar, damit die User die blödsinningen
Browserweichen umschiffen können, die nur IE und Gecko-Browser zulassen.
Daher werden die meisten alternativen Browser von den Statistiken oft
als zur Familie der IE- oder Gecko-Browser zugeordnet.

--
Alexander

Oliver Brausch

unread,
Dec 24, 2005, 8:30:35 AM12/24/05
to

Alexander Clauss wrote:
> Doch, denn der USER_AGENT ist bei nahezu allen Browsern (außer IE und
> Gecko) nahezu beliebig manipulierbar, damit die User die blödsinningen
> Browserweichen umschiffen können, die nur IE und Gecko-Browser zulassen.
> Daher werden die meisten alternativen Browser von den Statistiken oft
> als zur Familie der IE- oder Gecko-Browser zugeordnet.

hmm, wieviel prozent der User werden wohl sowas tun? aber es ist
natürlich korrekt, daß diese Tatsache die Statistik in Richtung IE
verschiebt. Aber wahrscheinlich eine sehr kleine Anzahl.

Martin Ballaschk

unread,
Dec 24, 2005, 8:54:36 AM12/24/05
to
Hallo,

Noses wrote:


> In de.comp.sys.mac.misc Oliver Brausch <ob...@web.de> wrote:

>> Es hieß doch immer, daß sich Linux durchsetzen wird... Warum ist dem
>> nicht so?
>

> Weil es Mist ist, der außerhalb des "meine Zeit ist nichts wert"-Umfeldes
> nur im Serverbereich zu gebrauchen ist.

Pffft. Schnösel.

Alexander Clauss

unread,
Dec 24, 2005, 8:53:41 AM12/24/05
to
Oliver Brausch <ob...@web.de> wrote:

> hmm, wieviel prozent der User werden wohl sowas tun?

Schätzungsweise nahezu alle, die einen alternativen Browser verwenden.

Wie schon angedeutet, dumme Web-Designer basteln gerne an nicht
funktionierenden Browsersniffern, die nur die 2-3 wirklich großen
Browser-Familien kennen, und z.T. sogar an diesen schon verzweifeln,
falls der Anwender es gewagt hat, diesen abweichend von dessen
Standard-Konfiguration zu verwenden.

--
Alexander

Oliver Brausch

unread,
Dec 24, 2005, 9:16:03 AM12/24/05
to

Alexander Clauss wrote:
> Oliver Brausch <ob...@web.de> wrote:
>
> > hmm, wieviel prozent der User werden wohl sowas tun?
>
> Schätzungsweise nahezu alle, die einen alternativen Browser verwenden.

Also ich verwende nie den IE und habe den User-Agent dennoch noch nie
umgestellt und keinen der dast getan hat. Es gibt doch wirklich kaum
Seiten, die den Firefox nicht akzeptieren.

Und selbst wenn man den User-Agent umstellt, bleibt die Frage, ob das
darin enhaltende OS auch gefaked wird.

PS: Das bei der Erstellung der genannten Statistik der User-Agent
verwendet wird, ist auch nur eine Vermutung von mir, denn ich wüsste
keinen anderen Weg für einen Server herauszubekommen, welcher Browser
eine Anfrage startet.

Message has been deleted

Noses

unread,
Dec 24, 2005, 9:33:06 AM12/24/05
to
In de.comp.sys.mac.misc Oliver Brausch <ob...@web.de> wrote:
> Die Daten wurden wohl direkt aus dem Surfverhalten der User (Browser
> Variable USER-AGENT) ermittelt und von daher IMO kaum anfechtbar.

Zweispruch: Eine Menge Macs, die mir unter die Finger kamen, fälschen gerade
diese Angabe, weil die ganzen "optimiert für InternetExplorer"-Seiten (wozu
gibt es eigentlich Standards??) sonst zu sehr auf die Nüsse gehen. Ich würde
mal davon ausgehen, daß ca. 50% der Macs mit Safari so nicht zu erkennen
sein werden.

> Erschreckend auch die 86% Internetz Explodierer, da der Explodierer
> aber auch überhaupt keinen Vorteil gegenüber dem Feuerfuchs hat.

Hat er. Du kannst damit wunderbar das Nachdenken vermeiden, daß für einen
Austausch sonst fällig würde.

> Dazu noch ne Frage? Wer weiß warum "Camino" nicht gelistet ist. Schönes
> Teil.

Weil man damit genausowenig wie mit Safari anfangen kann, solange er nicht
behauptet, ein IE zu sein?

> Und ich als alter Linux-Fan muss meinen Hut vor Mac OSX (ähem FreeBSD)
> ziehen.

FreeBSD auf dem Desktop (oder irgenein *BSD) ist auch nicht wirklich die
Alternative zu Linux. Beides kriecht hinter Windows her - wobei das dann
immer noch hinter dem Mac OS X herhinkt. Wenn Apple endlich auf den
Mach-Kernel verzichten könnte, wäre die Welt endgültig in Ordnung.


Noses.

Oliver Bandel

unread,
Dec 24, 2005, 9:44:03 AM12/24/05
to
Oliver Brausch wrote:

> Hallo,
> nach folgender Statistik:
>
> http://marketshare.hitslink.com/report.aspx?qprid=2&qpmr=15&qpct=3&qptimeframe=M&qpsp=82


>
> sieht es nicht gut mit Linux aus:o((
>

> Erfreulich, daß das sehr gute Betriebssystem Mac OSX (hab ein

> Powerbook und bin sehr zufrieden) immerhin fast in den Bundestag
> kommmt, aber insgesamt ist es doch unglaublich, daß sich die guten
> Betriebssystem nicht gegen den Winzigweich-Müll durchsetzen...


>
> Es hieß doch immer, daß sich Linux durchsetzen wird... Warum ist dem
> nicht so?

> Wie sieht die Tendenz bei Mac OSX aus?
>

Also Linux IST BEREITS im Bundestag, auch in einigen
anderen behörden im Einsatz.
Zumindest als Server-System; für die Arbeitsplätze wird meist
doch noch Windows benutzt.

Ciao,
Oliver

Daniel Pichl

unread,
Dec 24, 2005, 9:50:36 AM12/24/05
to
Noses wrote:

> Weil es Mist ist, der außerhalb des "meine Zeit ist nichts wert"-Umfeldes
> nur im Serverbereich zu gebrauchen ist.

Mir ist meine Zeit sehr viel wert, und mein Rechner ist mit kubuntu
schneller eingerichtet, als mit Windows XP, incl. ALLER benötigter
Anwendungen, Treiber und Patches. Mache ich jetzt was falsch? *scnr*

bye, Daniel

--
USS Independence        - http://www.independence-rpg.de/
USS Canterbury          - http://canterbury-rpg.hasen-bau.de/

Star Wars - Dark Shadow - http://sw-darkshadow.de/

Oliver Bandel

unread,
Dec 24, 2005, 9:51:07 AM12/24/05
to
Oliver Brausch wrote:

> Hallo,
> nach folgender Statistik:
>
> http://marketshare.hitslink.com/report.aspx?qprid=2&qpmr=15&qpct=3&qptimeframe=M&qpsp=82
>
> sieht es nicht gut mit Linux aus:o((

Naja, wenn man den Käse glaubt, den Marketing-Leute einem weis machen
wollen...


>
> Erfreulich, daß das sehr gute Betriebssystem Mac OSX (hab ein
> Powerbook und bin sehr zufrieden) immerhin fast in den Bundestag
> kommmt, aber insgesamt ist es doch unglaublich, daß sich die guten
> Betriebssystem nicht gegen den Winzigweich-Müll durchsetzen...
>
> Es hieß doch immer, daß sich Linux durchsetzen wird... Warum ist dem
> nicht so?
> Wie sieht die Tendenz bei Mac OSX aus?
>

http://www.bundestag.de/bic/presse/2005/pz_0509023.html

Ciao,
Oliver

Oliver Bandel

unread,
Dec 24, 2005, 9:58:25 AM12/24/05
to
Stefan Mettenbrink wrote:

> Matthias Peick wrote:
>
>> Über die Ursache der mangelnden Verbreitung:
>> - Kaufe einen Mac und du bekommst ihn mit Mac OS X vorinstalliert.
>> - Kaufe einen PC und du bekommst ihn mit Windows vorinstalliert.


>
>
>
> Über 90% aller Applecomputer die dieses Jahr verkauft wurden arbeiten
> mit Mac OS X. Ein super Erfolg, den wir im nächsten Jahr steigern wollen
> :-)
>

> MfG, Metti.

muß ja auch, oder willste etwa behaupten, OS-9 und ältere
hätten noch eine Chance heutzutage?

OS-X war ja die letzte Hoffnung für Apple.

Hätte man bloß OS-9 auf'm PBG4 installieren können und nicht auch Linux,
hätte ich mir das damals nicht gekauft, denn OS-X war noch Spielzeug.
Und alles Ältere von Apple war purer Schrott (so wie auch die ersten
OS-X Versuche...).

Es ist also weder Wunder noch Erwähnenswert, daß OS-X
nen größeren Marktanteil bei den neuen Apple-Kisten hat.
Das ist zwingend notwendig, wenn man mit seinem Computer auch
arbeiten und sich nicht nur herum ärgern will.

Ciao,
Oliver

Oliver Bandel

unread,
Dec 24, 2005, 10:01:10 AM12/24/05
to
Oliver Brausch wrote:

[...]
> ist nicht Marktführer. Dazu noch ne Frage? Wer weiß warum "Camino"


> nicht gelistet ist. Schönes Teil.
>

Naja, Camino ist ja auch ne Mozilla-Spielart.
In der tat eine sehr angenehme. :)

Ciao,
Oliver

Oliver Bandel

unread,
Dec 24, 2005, 10:07:03 AM12/24/05
to
Noses wrote:
[...]

> Wenn Apple endlich auf den
> Mach-Kernel verzichten könnte, wäre die Welt endgültig in Ordnung.


Wieso wäre die Welt dann in Ordnung?
In wiefern/was wäre denn dann besser?

Was sollen die denn stattdessen nehmen?

Ciao,
Oliver

Frank Perrey

unread,
Dec 24, 2005, 10:10:20 AM12/24/05
to
Alexander Clauss <acl...@hrzpub.tu-darmstadt.de> wrote:

> So wichtig, daß
> ein Browser heutzutage parktisch nutzlos ist, wenn er sich nicht tarnt.

...ich surfe fast ausschließlich mit Safari, gelegentlich auch mal mit
dem roten Pelztier, oder wegen der netten eingebauten Validierung mal
mit deinem gelben Taxi, Maskieren hat bei mir noch nie Seiten zu einer
besseren Darstellung/Bedienbarkeit geführt. Entweder raffen es die
Seitenprogrammierer nicht, dass das Netz keine IE-Schaubude ist, was mir
aber schon lange nicht mehr unter gekommen ist, und nutzen IE-features
so, dass sie dann auch ein getarnter Browser nicht beherrscht, oder die
Betreiber legen eben keinen Wert auf meinen Besuch, letztlich doch ihr
Pech. Offenbar surfe ich in deutlich anderen Gegenden als Du...
Der bisher einzige sinnige Grund für mich als Seitenmacher eine Weiche
einzubauen war die Darstellung von PNGs mit Transparenz, die IE ja nur
mit blödsinnigen Umwegen zeigt oder gar nicht, je nach Version. Für so
etwas ist Tarnung dann natürlich eher kontraproduktiv.
Gruß Frank

Alexander Skwar

unread,
Dec 24, 2005, 10:14:43 AM12/24/05
to
· Alexander Clauss <acl...@hrzpub.tu-darmstadt.de>:

> Oliver Brausch <ob...@web.de> wrote:
>
>> hmm, wieviel prozent der User werden wohl sowas tun?
>
> Schätzungsweise nahezu alle, die einen alternativen Browser verwenden.

Nein, diese Schätzung geht sicher um 95% zu weit.


Alexander Skwar

Alexander Skwar

unread,
Dec 24, 2005, 10:14:00 AM12/24/05
to
· Alexander Clauss <acl...@hrzpub.tu-darmstadt.de>:

> Oliver Brausch <ob...@web.de> wrote:
>
>> Die Daten wurden wohl direkt aus dem Surfverhalten der User (Browser
>> Variable USER-AGENT) ermittelt und von daher IMO kaum anfechtbar.
>
> Doch, denn der USER_AGENT ist bei nahezu allen Browsern (außer IE und
> Gecko) nahezu beliebig manipulierbar, damit die User die blödsinningen
> Browserweichen umschiffen können, die nur IE und Gecko-Browser zulassen.

Was meckerst Du? Was passt Dir an den User Agent Einstellmöglichkeiten
von Firefox, Mozilla oder Seamonkey nicht?

Alexander Skwar

Noses

unread,
Dec 24, 2005, 10:15:10 AM12/24/05
to
In de.comp.sys.mac.misc Oliver Bandel <oli...@first.in-berlin.de> wrote:
> Also Linux IST BEREITS im Bundestag,

Die Merkel von Zeit zu Zeit auch. Allerdings richtet die bis jetzt den
größeren Schaden an.


Noses.

Alexander Skwar

unread,
Dec 24, 2005, 10:16:46 AM12/24/05
to
· Hans Klein <newsa...@web.de>:

Das ist, mit Verlaub, Blödsin.

Es sei denn, IBM, Novell oder HP sind für Dich Bastlerbuden. Aber
dann gibt's auch für MS keinen Support abgesehen von Bastlerbuden.

Also, was meintest Du mit dem Schwachsinn oben?

Alexander Skwar

Noses

unread,
Dec 24, 2005, 10:22:26 AM12/24/05
to
In de.comp.sys.mac.misc Daniel Pichl <d...@despammed.com> wrote:
>> Weil es Mist ist, der außerhalb des "meine Zeit ist nichts wert"-Umfeldes
>> nur im Serverbereich zu gebrauchen ist.
>
> Mir ist meine Zeit sehr viel wert, und mein Rechner ist mit kubuntu
> schneller eingerichtet, als mit Windows XP, incl. ALLER benötigter
> Anwendungen, Treiber und Patches. Mache ich jetzt was falsch? *scnr*

Für eine Susi brauche ich, bis sie für den durchschnittlichen Deppen zu
gebrauchen ist, gute zwei Stunden (und über Tante Debilian brauchen wir
nicht zu diskutieren). FreeBSD braucht dank Erfahrung ca. eine Stunde (wobei
ich mir sicher bin, daß der Heimanwender dafür eher noch ein paar Stunden
mehr als für ein Linux braucht). Ein Mac ist mit 15 Minuten zufrieden.

Das läppert sich (und bei bezahltem Support ren-tiert es sich auch).

Frohe Weihnachten.


Noses.

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Florian Cramer

unread,
Dec 24, 2005, 10:46:57 AM12/24/05
to
Oliver Bandel <oli...@first.in-berlin.de> schrieb:

> Noses wrote:
> [...]
> > Wenn Apple endlich auf den
>> Mach-Kernel verzichten könnte, wäre die Welt endgültig in Ordnung.
>
> Wieso wäre die Welt dann in Ordnung?

Es gäbe weniger Kontextswitche und signifikant bessere
Kernelperformance, wenn statt Mach + einem BSD-Server einfach der
normale monolithische FreeBSD-Kernel laufen würde, und man mit der
Kombination eines klassischen, auf die Mac-Hardware abgestimmten BSD und
dem Aqua-GUI das derzeit beste der Unix- und Desktop PC-Welt verbinden
könnte. Der Mach-Kernel ist einfach eine zusätzliche Abstraktionsebene,
die Rechenzeit kostet und im Fall von MacOS X unnötige Komplexität
verursacht.

Microkernel-Architekturen haben zumindest in der Theorie zwei Vorteile:

1) Sie abstrahieren plattformspezifischen Code, der im allein
Mikrokernel sitzt von allgemeinem OS-Code (Dateisystemen etc.) und
Treibern. Dadurch wird das OS leichter portierbar.

Das ist allerdings für MacOS X als Plattform-eingeschränktes OS weitgehend
irrelevant, zweitens zeigen NetBSD und zu einem geringeren Grad auch
Linux, daß durch saubere Abstraktion des allgemeinen und
Hardware-plattformspezifischen Codes innerhalb eines monolithischen
Kernel-Sourcecodes die gleiche Portierbarkeit machbar ist.

2) Sämtliche Kernel-Subsysteme - z.B. Hardware- und Dateisystemtreiber -
können bei einem Microkernel-OS als Userspace-Dämonen laufen. Der
einzige unixoide OS, der dieses Konzept wirklich radikal verfolgt (und
damit bekanntlich noch nicht sehr weit gekommen ist), ist GNU Hurd. Bei
Linux halten mit Kernel-nahen Dämonen wie hotplug/udev, FUSE, HAL und
DBus zunehmend solche Konzepte Einzug.

Da MacOS X jedoch auf Mach einen monolithischen BSD-Server aufsetzt,
anstatt z.B. alle BSD-Subsysteme à la Hurd in einzelne Server
aufzusplitten und oberhalb von Mach laufen zu lassen, bringt die
Microkernel-Architekture auch hier keine Vorteile.

-F

--
http://cramer.plaintext.cc:70
gopher://cramer.plaintext.cc

Noses

unread,
Dec 24, 2005, 11:04:12 AM12/24/05
to
In de.comp.sys.mac.misc Alexander Skwar <alex...@skwar.name> wrote:
>> Zumindest für den Businessbereich gibt es kaum nutzbare Programme und

Insbesondere kein Microsoft Office, und daran messen 99% der nicht-privaten
Nutzer die Verwendbarkeit eines Betriebssystems.

>> mit Support, abgesehen von Bastlerbuden, siehts noch düsterer aus.
>

> Das ist, mit Verlaub, Blödsin.

Nein. Traurige Realität.

> Es sei denn, IBM, Novell oder HP sind für Dich Bastlerbuden.

Ok, Hände hoch (aber bitte auch per Crosspost, ich lese keine
Linux-Gruppen): Wer hat schon irgendeine Adäquate Support-Leistung von
diesen Firmen im Linux-Bereich bekommen?

Ich kämpfe gerade in einem relativ großen Projekt (> 650 Server) mit IBM
WebSphere MQ auf IBM Hardware unter IBM-gelieferten Linux und AIX und die
bekommen nicht einmal die geeignete Grundinstallation in den Griff.

> Also, was meintest Du mit dem Schwachsinn oben?

Schlimm, wenn der Horizont so auf die Stirn drückt, daß die Wahrnehmung der
Realität beeinträchtigt wird.


Noses.

Klaus Fischer

unread,
Dec 24, 2005, 11:05:48 AM12/24/05
to
Am 12/24/2005 03:25 PM schrieb Olaf Joensson:
> Frank Perrey <frank_...@web.de> wrote:
>
>> ....das aber explizit eingestellt werden muss, oder?
>
> Opera gibt sich in der Standard-Einstellung als Internet-Explorer aus,
> wenn ich mich recht entsinne.

Nein, nicht mehr, in der neusten Version (8.51) als Opera

Adrian Knoth

unread,
Dec 24, 2005, 11:35:17 AM12/24/05
to
Thomas Hosack <thho...@gmx.net> wrote:

> Windows rulez bei allen Abgeordneten. Linux hat bei normalen
> Privatanwendern ohne Computer-Geek-Gen keine Chance. Das ist
> nun mal so und das wird auch so bleiben.

"Ich mache keine Vorhersagen und werde das auch niemals tun."
(Paul Gascoigne)

--
mail: a...@thur.de http://adi.thur.de PGP: v2-key via keyserver

If you think you can beat me over the ear,you are on the woodway

A. Schmidt

unread,
Dec 24, 2005, 11:55:50 AM12/24/05
to
Thomas Hosack wrote:

> Windows rulez bei allen Abgeordneten. Linux hat bei normalen
> Privatanwendern ohne Computer-Geek-Gen keine Chance. Das ist
> nun mal so und das wird auch so bleiben.

Ich finde das vollkommen in Ordnung, dass jeder das nehmen kann, was er
möchte, mag und bezahlen kann (will).

Ich hätte mir eine Linux Kiste als Abgeordneter gewünscht.

Zudem: Linux setzt nicht unbedingt den "Bastler" voraus, dazu sind die
Distrubutionen schon sehr gut ausgestattet, machen nicht mehr Probleme,
als eine Windows Distribution.

Mal sehen, wie viele sich mit WIndows weiter auseinandersetzen werden,
wenn DRM sich erstmal flächendeckend durchsetzt. Das Microsoft ja seine
Kunden gängeln kann, ist ja allgemein bekannt. Und eine Vollversion
eines Betriebssystems mit schlappe 200 EUro zu verkaufen, grenzt schon
an Frechheit. Gibt zwar OEM und SB Versionen, die allerdings sind ja
wieder von bestimmten Updates ausgeschlossen.

Ich bin einfach froh, dass ich die Wahl habe. Leider wird man ab und an
auch gezwungen, mind. eine Windows Lizenz zu kaufen. Bestimmte Software
wird leider nicht für Linux entwickelt - sehr bedauerlich.

Noses

unread,
Dec 24, 2005, 12:21:58 PM12/24/05
to
In de.comp.sys.mac.misc Florian Cramer <can...@zedat.fu-berlin.de> wrote:
> Es gäbe weniger Kontextswitche und signifikant bessere
> Kernelperformance, wenn statt Mach + einem BSD-Server

Das ist ja nicht einmal ein Mach mit einem single server darauf - sonst
hätte ich längst mein altes Mach3 ausgepackt, anstatt mich mit den Disketten
zu rasieren und ux neben dem FreeBSD single server.

Aber es geht einfach nicht - die ganze Virtualisierungsschicht für dieses
TruBlueEnvironment hängt von einigen fürchterlichen Mach-Hacks ab.

> Der Mach-Kernel ist einfach eine zusätzliche Abstraktionsebene,
> die Rechenzeit kostet und im Fall von MacOS X

nötige

> Komplexität verursacht.


Noses.

Noses

unread,
Dec 24, 2005, 12:23:14 PM12/24/05
to
Watakushi no kioku ga tashika naraba, Adrian Knoth <a...@thur.de> wrote:
> "Ich mache keine Vorhersagen und werde das auch niemals tun."
> (Paul Gascoigne)

"Ich sage immer die Wahrheit."
-- A. Merkel


Noses.

Heimo Hetl

unread,
Dec 24, 2005, 1:09:57 PM12/24/05
to
Noses <noses....@noses.com> wrote:

> Für eine Susi brauche ich, bis sie für den durchschnittlichen Deppen zu
> gebrauchen ist, gute zwei Stunden (und über Tante Debilian brauchen wir
> nicht zu diskutieren). FreeBSD braucht dank Erfahrung ca. eine Stunde (wobei
> ich mir sicher bin, daß der Heimanwender dafür eher noch ein paar Stunden
> mehr als für ein Linux braucht). Ein Mac ist mit 15 Minuten zufrieden.

Ich bin bei Fedora gelandet, das geht auf meiner Hardware als einziges
völlig problemlos (Suse habe ich allerdings nicht probiert). Auf dem
Desktop möchte ich es trotzdem nicht haben.

> Frohe Weihnachten.

Gleichfalls!

cheers
Heimo

--
You never ask questions when God's on your side.

Oliver Brausch

unread,
Dec 24, 2005, 1:50:45 PM12/24/05
to

[ ] Du weisst von der Verbindung FreeBSD und Mac OS X

Alexander Clauss

unread,
Dec 24, 2005, 2:31:32 PM12/24/05
to
Frank Perrey <frank_...@web.de> wrote:

> ...ich surfe fast ausschließlich mit Safari,

Welcher ja auch nicht unbedingt auf seiner eigenen Identität besteht,
sondern sich auch unter einer ganzen Reihe andere Identitäten versteckt.

> mit deinem gelben Taxi, Maskieren hat bei mir noch nie Seiten zu einer
> besseren Darstellung/Bedienbarkeit geführt.

Dann hast Du gerade diese Seiten verpasst, die sich mit "kleinen"
Browsern bockig zeigen ;-)


--
Alexander

Alexander Clauss

unread,
Dec 24, 2005, 2:31:34 PM12/24/05
to
Oliver Brausch <ob...@web.de> wrote:

> Also ich verwende nie den IE und habe den User-Agent dennoch noch nie
> umgestellt und keinen der dast getan hat. Es gibt doch wirklich kaum
> Seiten, die den Firefox nicht akzeptieren.

Firefox (und deseen anderen gecko-Verwandten) zähle ich nicht zu den
Alternativen, sondern zu den Mainstream-Browsern ;-)

Sorry, hätte ich deutlicher machen sollen.

> Und selbst wenn man den User-Agent umstellt, bleibt die Frage, ob das
> darin enhaltende OS auch gefaked wird.

Klar, warum nicht. Hilft bei einigen Seite auch, um den Browsersniffer
passieren zu können.

> PS: Das bei der Erstellung der genannten Statistik der User-Agent
> verwendet wird, ist auch nur eine Vermutung von mir,

Diese Vermutung ist auch zutreffend. Genau so wird das üblicherweise
gemacht.


--
Alexander

Message has been deleted

Konni Scheller

unread,
Dec 24, 2005, 3:29:39 PM12/24/05
to
A. Schmidt <devn...@gmx.de> wrote:

> Ich hätte mir eine Linux Kiste als Abgeordneter gewünscht.

Mag ja alles sein. Erzähl' uns dann mal, wie Du die praktischen Probleme
umgehst, die durch das massive Auftreten von Word- und
PowerPoint-Dokumenten entstehen.

Servus,
Konni

--
http://www.scharfe-wochen.de/ - Meerrettichspezialitäten und Rezepte
Im Oktober wird verschärft gekocht

Robert Welz

unread,
Dec 24, 2005, 3:49:37 PM12/24/05
to
Konni Scheller <ksch...@ochs.franken.de> wrote:

> Mag ja alles sein. Erzähl' uns dann mal, wie Du die praktischen Probleme
> umgehst, die durch das massive Auftreten von Word- und
> PowerPoint-Dokumenten entstehen.

Dual Boot Linux/Windows ?

j m 2 ct.

Robert

--
The Adress m...@privacy.net is against spammers
and goes directly into the bin.
To contact me privately reverse and use
ed.xmg@xuniLtrebor

Noses

unread,
Dec 24, 2005, 3:55:08 PM12/24/05
to

Im Gegensatz zu Dir: Ja. Genau deswegen weiß ich auch, wieviele Schmerzen es
kostet, Dinge wie ipfw2 aus dem FreeBSD-Kernel bei Darwin zu
reimplementieren (ja, _portieren_ ist definitiv etwas anderes). Und daß die
ziemlich kranken (und ziemlich identischen) UIs auf Linux und FreeBSD nicht
einmal Windows mit seinen Mechanismen das Wasser reichen können (versuch
mal, ein Programm zu schreiben, das auf X11 mit irgendeinem gängigen Toolkit
drag&drop mit generischen Daten beliebiger Applikationen können soll), das
wiederum das, was das gegenwärtige UI von Mac OS X nebenbei erledigt, nicht
einmal ansatzweise drauf hat (deswegen sind ja auch die
Multiplattform-Applikationen, bei denen Windows im Boot ist, so ein Krampf).

Und jetzt geh spielen, Du Pfeiler der Weisheit, der nicht einmal einen
multiple choice Test ordentlich ausfüllen kann, wenn der nur eine Frage
enthält.


Noses.

Paul Muster

unread,
Dec 24, 2005, 4:01:37 PM12/24/05
to
Konni Scheller schrieb am 24.12.2005 21:29:
> A. Schmidt <devn...@gmx.de> wrote:

>> Ich hätte mir eine Linux Kiste als Abgeordneter gewünscht.
>
> Mag ja alles sein. Erzähl' uns dann mal, wie Du die praktischen Probleme
> umgehst, die durch das massive Auftreten von Word- und
> PowerPoint-Dokumenten entstehen.

http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=11


mfG Paul, fup2p

Alexander Skwar

unread,
Dec 24, 2005, 4:06:49 PM12/24/05
to
· Konni Scheller <ksch...@ochs.franken.de>:

> A. Schmidt <devn...@gmx.de> wrote:
>
>> Ich hätte mir eine Linux Kiste als Abgeordneter gewünscht.
>
> Mag ja alles sein. Erzähl' uns dann mal, wie Du die praktischen Probleme
> umgehst, die durch das massive Auftreten von Word- und
> PowerPoint-Dokumenten entstehen.

Gar nicht erst aufkommen lassen und auf offene Systeme
setzen - also auf OpenOffice.org. Spart auch noch Lizenzkosten.

Alexander Skwar

Robert Welz

unread,
Dec 24, 2005, 4:21:46 PM12/24/05
to
Oliver Brausch <ob...@web.de> wrote:

> Hallo,
> nach folgender Statistik:
>
> http://marketshare.hitslink.com/report.aspx?qprid=2&qpmr=15&qpct=3&qptimeframe
> =M&qpsp=82
>
> sieht es nicht gut mit Linux aus:o((
>
> Erfreulich, daß das sehr gute Betriebssystem Mac OSX (hab ein
> Powerbook und bin sehr zufrieden) immerhin fast in den Bundestag
> kommmt, aber insgesamt ist es doch unglaublich, daß sich die guten
> Betriebssystem nicht gegen den Winzigweich-Müll durchsetzen...


>
> Es hieß doch immer, daß sich Linux durchsetzen wird... Warum ist dem
> nicht so?

> Wie sieht die Tendenz bei Mac OSX aus?
Linux ist als Server weitgehend problemlos:
ich habe hier einen Mail-Server, Roter / Firewall, Squid, Apache-Proxy,
SquirrelMail, eine WebDatenbank mit php und Postgres, DNS Server, Radius
und spiele gerade mit serverseitger S/Mime rum, QoS, sowie snort und
LVM.

Dafür OSX zu nehem wäre IMHO an der Realtitätet vorbei (billigere
Hardware, die aber auch nur als Server taugt. Sogar mein 1,8GHZ
Linux-Laptop streikt bei der einfachen Aufgabe, eine DVD ohne Ruckler
und Aussetzer wiederzugeben).

Auf dem Desktop habe ich meinen Mac, auf den ich nicht verzichten
möchte. Da stellt der G4/866 immer noch die PC Hardware in den Schatten:
Einfach zu bedienen, bei DVD wiedergabe keine Ruckler, bessere Programme
(FinalCut Express, iDVD). Der OSX Finder und Co sind super einfach zu
bedienen.

Und ansonsten steht noch ein PM 7600 mit Scanner und ADF zur Verfügung,
die Software OmniPage Pro 5.0 ist umübertroffen, was die Korrektheit der
OCR betrifft. Wenn ich ihn nicht brauche macht der noch einen Reserve
Apache Webserver mit Debian. Das Dualboot war gut einzurichten, Debian
allerdings weniger.

Wenn ich das alles jetzt mit Windows vergleiche, dann kommt Windows mit
Abstand am schlechtesten weg: Absturz mal mit und mal ohne totalen
Datenverlust, ewiges Suchen nach irgendwelchen profanen Diensten (wie
schalte ich den FTP Server an...), kein ssh an Bord, kein Software Raid)

Also ich würde das so beurteilen: Mac OS X macht mich am produktivsten,
Linux ist am schwersten einzurichten, was die ganzen Serveranwendungen
angeht und Windows ist eine Sauerei.

Prozentual würde ich sagen, da, und das meine ich ernst), da es Gegenden
in Deutschland gibt, in denen die Leute nicht mal wissen, was ein Mac
ist, wird der Mac was für eine kleine Elite bleiben, die wissen wovon
sie reden, Linux was für diejenigen, die bereit sind, intensiv zu
studieren (hab bald 60000 Seiten oReilly und Co drin, und Windows was
für die breite Masse, die es liebt mit 10 Gigaherz zu spielen. Zum
Arbeiten nicht zu gebrauchen. Wenn man mal von MS Office absieht, das
kann ich hier aber ganz gut mit Neo-Office und OpenOffice abdecken.


Just my 2 cts,

Daniel Pichl

unread,
Dec 24, 2005, 4:33:41 PM12/24/05
to
Noses wrote:

> Für eine Susi brauche ich, bis sie für den durchschnittlichen Deppen zu

^^^^ ^^^^^^


> gebrauchen ist, gute zwei Stunden (und über Tante Debilian brauchen wir

^^^^^^^^
Das mit der Diskussionskultur üben wir aber noch, nicht?

> nicht zu diskutieren). FreeBSD braucht dank Erfahrung ca. eine Stunde
> (wobei ich mir sicher bin, daß der Heimanwender dafür eher noch ein paar
> Stunden mehr als für ein Linux braucht). Ein Mac ist mit 15 Minuten
> zufrieden.

Zur Info: Kubuntu basiert auf Debian, ist dafür i.d.R. aktueller als Debian
stable. Und ich hab Kubuntu mit ALLEM drum und dran in zwei Stunden
aufgezogen. Für ein Windows bin ich schon einen Tag lang unterwegs, bis
alle Treiber auf meinem Laptop passen, OpenOffice und weitere Software
eingespielt ist, die Patches da sind, ... Und nein, bei beiden ist kein
Image, das aufgezogen wird, im Einsatz.

f'up2 dcoulm.

bye, Daniel

--
USS Independence        - http://www.independence-rpg.de/
USS Canterbury          - http://canterbury-rpg.hasen-bau.de/

Star Wars - Dark Shadow - http://sw-darkshadow.de/

Florian Cramer

unread,
Dec 24, 2005, 4:49:54 PM12/24/05
to
Robert Welz <m...@privacy.net> schrieb:

> Dafür OSX zu nehem wäre IMHO an der Realtitätet vorbei (billigere
> Hardware, die aber auch nur als Server taugt. Sogar mein 1,8GHZ
> Linux-Laptop streikt bei der einfachen Aufgabe, eine DVD ohne Ruckler
> und Aussetzer wiederzugeben).

Dann ist auf Deinem DVD-Laufwerk mit an Sicherheit grenzender
Wahrscheinlichkeit kein DMA-Betrieb aktiviert. (Angenommen, das Laufwerk
ist /dev/hdc, setze mal "hdparm -d1 -c1 -X66 /dev/hdc" und passe Deine
Init-Skripte entsprechend an.) Ich kann mit einem 900 MHz-PIII-Celeron
DVDs sogar mit Software-Deinterlacing ruckelfrei betrachten. Mit Deinem
1,8 GHz-Laptop hast Du genug CPU-Reserven, z.B. im Mediaplayer Kaffeine
Deinterlacing-Algorithmen einzuschalten, wie man sie sonst nur in
Highend-Playern findet.

Was ein typisches Beispiel für die Vor- und Nachteile beider Plattformen
ist: Unter MacOS kommen 99% der Anwender schneller zum Ziel, bei Linux
kann man mit Expertenwissen aber manchmal bessere Ergebnisse erzielen.
Was Deine Bemerkungen z.B. zu OCR-Software angeht, hast Du natürlich
völlig recht.

> Auf dem Desktop habe ich meinen Mac, auf den ich nicht verzichten
> möchte. Da stellt der G4/866 immer noch die PC Hardware in den Schatten:
> Einfach zu bedienen, bei DVD wiedergabe keine Ruckler,

S.o.. Ich gebe Dir aber recht, daß die meisten Linux-Distribution
Desktop-Anwender damit heillos überfordern, solche Dinge wissen und per
Hand einzustellen zu müssen.

Konni Scheller

unread,
Dec 24, 2005, 5:55:52 PM12/24/05
to
Paul Muster <se...@news.muster.dyndns.info> wrote:

> http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=11

[x] Unterzeichnet.

Aber obs was bringt... wie ernst ist das Verfahren?

F'up ignoriert, da von allgemeinen Interesse.

Eberhard Lisse

unread,
Dec 25, 2005, 12:07:08 AM12/25/05
to
Oliver Brausch wrote:
> Hallo,
> nach folgender Statistik:
>
> http://marketshare.hitslink.com/report.aspx?qprid=2&qpmr=15&qpct=3&qptimeframe=M&qpsp=82
>
> sieht es nicht gut mit Linux aus:o((

Wie Churchill schon sagte, glaube nur der Statistik, die Du selbst
gefälscht hast:

> This data is derived by aggregating the traffic across our network of
> websites that use our service.

mfg, el

--
If you want to email me, replace nospam with el

Stefan 'Steve' Tell

unread,
Dec 25, 2005, 1:44:34 AM12/25/05
to
* m...@privacy.net (Robert Welz) wrote:
> Konni Scheller <ksch...@ochs.franken.de> wrote:

>> Mag ja alles sein. Erzähl' uns dann mal, wie Du die praktischen Probleme
>> umgehst, die durch das massive Auftreten von Word- und
>> PowerPoint-Dokumenten entstehen.

> Dual Boot Linux/Windows ?

Mehrere hundert Euro für das Lesen von ein paar Dokumenten, obwohl der
Absender auch anders könnte? Nicht überall steht Windows zur Verfügung.

--
Die Maszeinheit fuer Katastrophen?
1 Sackmann
Andreas Kaune, 19.05.2002, in dcsc

Oliver Brausch

unread,
Dec 25, 2005, 2:28:39 AM12/25/05
to

Robert Welz wrote:
> Hardware, die aber auch nur als Server taugt. Sogar mein 1,8GHZ
> Linux-Laptop streikt bei der einfachen Aufgabe, eine DVD ohne Ruckler
> und Aussetzer wiederzugeben).

Ups, mein altes Toshiba Subnotebook mit 500 MHz Celeron löst sogar
diese Aufgabe! Sowohl mit dem vorinstallierten Windows ME (!) als auch
mit dem nachträglich installieten Knoppix (ein Gruß hier an meinen
alten Kumpel Klaus Knopper)

-Oliver

Helmut Hullen

unread,
Dec 25, 2005, 2:30:00 AM12/25/05
to
Hallo, Eberhard,

Du (nospam) meintest am 25.12.05:

>> nach folgender Statistik:

[...]

> Wie Churchill schon sagte, glaube nur der Statistik, die Du selbst
> gefälscht hast:

Das hat Churchill nie gesagt - dieser Spruch ist ihm sehr
wahrscheinlich vom Goebbelsschen Reichspropagandaministerium
untergejubelt worden.

Viele Grüße!
Helmut

Oliver Brausch

unread,
Dec 25, 2005, 3:37:37 AM12/25/05
to

Torsten Rüdiger Hansen wrote:

> Oliver Brausch <ob...@web.de> wrote:
>
> > Es hieß doch immer, daß sich Linux durchsetzen wird... Warum ist dem
> > nicht so?
>
> Weil für die dumme Person am Computer (=Nichtfachmann) Computer =
> Windows ist...

Vielleicht mal auch ein Versuch einer Erklärung meinerseits, warum
sich Linux im Desktop Bereich nicht durchsetzen wird.
Mein altest Toshiba Notebook hat eine Netzwerkkarte, die
treibertechnisch ein bischen getuned werden muss, damit sie
funktioniert. Bei Windoofs ist es tatsächlich nur ein Klick, bei Linux
muss was im Netzwerktreiber tulip.c geändert werden und das modul neu
compiliert werden. Vor ca. 4 Jahren hab ich das auch noch selbst
rausgefunden, aber fragt mich nicht wieviel Stunden ich dafür
gebraucht habe...
Nun hab ich da. vor einem Jahr das Linux upgedatet und den
Netzwerkkartenschlunz zunächst vergessen. Es war mir dann nicht
möglich, so auf die Schnelle das wieder zu rekonstruieren was ich 3
Jahre zuvor gemacht habe und das, obwohl ich ein recht gutes
Gedächtnis habe.
Nur dass ich einfach inzwischen nicht mehr Zeit habe (zu kostbar) für
so einen Quatsch und das Resultat war tatsächlich, daß ich dann für
Netzwerkbetrieb nur noch das vorinstallierte ME (!!!) benutzt habe. Ich
kann schon verstehen, daß viele, deren Zeit kostbar ist, daher eben
auf Linux verzichten.

Das ist sehr schade, denn philosophisch betrachtet, ist es immer noch
das, was ich mir vorstelle: stabil, offen, konfigurierbar und gratis.
Aber im Multi-Funktions Desktop Bereich eigentlich nicht wirklich
effizient.
Als Ablöse für mein Toshi-Notebook kam aber dann ein Powerbook daher
und das ist wirklich sehr überzeugend. Ein schönes, stabiles Unix
System, dass alle Vorteile von Winzig-weich Fenster XP mitbringt.
(außer Spiele vielleicht). Natürlich begehe ich ein kleines Sakrileg,
hier ein kommerzielles und nicht offenes System zu huldigen, aber es
ist wirklich gut. Das müssen sowohl Linux, als auch Windows Anhänger
zugeben.

Ich komme also für die Wahl des OS zu folgendem Ergebnis:

Desktop-Bereich: Mac OSX
Server-Bereich: Linux oder andere Unix Systeme
Single-Application-Desktop: Linux
Spiele: Windows
Entwicklung: noch unentschieden, für java ist es eigentlich egal.

Klaus-Dieter Krenzel

unread,
Dec 25, 2005, 3:41:37 AM12/25/05
to
Oliver Brausch schrieb:

> Hallo,
> nach folgender Statistik:
>
> http://marketshare.hitslink.com/report.aspx?qprid=2&qpmr=15&qpct=3&qptimeframe=M&qpsp=82
>
> sieht es nicht gut mit Linux aus:o((
>
> Erfreulich, daß das sehr gute Betriebssystem Mac OSX (hab ein
> Powerbook und bin sehr zufrieden) immerhin fast in den Bundestag
> kommmt, aber insgesamt ist es doch unglaublich, daß sich die guten
> Betriebssystem nicht gegen den Winzigweich-Müll durchsetzen...

Schöne Weihnachten erstmal.
Na ja, mal abgesehen von dem schnellen Remote-Desktop, den guten
Datenaustausch, den einfach zu benutzenden Outlook/Exchange-Programmen,
die Standardisierung im Unternehmensnetzwerk - was hat uns M$ schon
gebracht?


> Es hieß doch immer, daß sich Linux durchsetzen wird... Warum ist dem
> nicht so?

> Wie sieht die Tendenz bei Mac OSX aus?

Es kann halt nur einen geben, ich denke das ist eine Mischung aus
Vereinfachung und sozialen Effekten, wie bei Kühlschränken oder TV.

Guten Rutsch.

Klaus
;) ;)


Daniel Pichl

unread,
Dec 25, 2005, 4:23:41 AM12/25/05
to
Helmut Hullen wrote:

> Das hat Churchill nie gesagt - dieser Spruch ist ihm sehr
> wahrscheinlich vom Goebbelsschen Reichspropagandaministerium
> untergejubelt worden.

Gleich, welcher Quelle er entstammt, am Wahrheitsgehalt ändert sich nichts.

Daniel Krebs

unread,
Dec 25, 2005, 4:51:10 AM12/25/05
to
Alexander Skwar <alex...@skwar.name> wrote:

> Gar nicht erst aufkommen lassen

In welchem Jahrhundert lebst Du? Dies Formate sind doch längst Quasi-
Standard. Von allen Seiten kriegt man diesen Mist zugemailt. Gerade
Behörden sind M$ Würg- und PPT- lastig. Sogar das "HTML" wird mit Würg
erzeugt.
Dagegen anzukommen, bedarf es schon etwas mehr als eines naiven Pinguin-
Anbeters, der nichts aufkommen lassen will.
Da ist die Politik gefragt, sprich OSI Layer 9. Gugge mol hier:
<http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/view_petition.asp?Petition
ID=11>
Daniel


--
"Zwei Menschen sind unfehlbar:
Der Papst und der deutsche Autofahrer."

Alexander Skwar

unread,
Dec 25, 2005, 4:51:34 AM12/25/05
to
· Oliver Brausch <ob...@web.de>:

> Nur dass ich einfach inzwischen nicht mehr Zeit habe (zu kostbar) für
> so einen Quatsch und das Resultat war tatsächlich, daß ich dann für
> Netzwerkbetrieb nur noch das vorinstallierte ME (!!!) benutzt habe. Ich
> kann schon verstehen, daß viele, deren Zeit kostbar ist, daher eben
> auf Linux verzichten.

Bei aktueller Hardware ist sowas in aller Regel nicht notwendig.
Insbesondere dann nicht, wenn die Specs offengelegt wurden.

Bei Linux ist's somit in aller Regel auch nur ein "Klick"
bis es läuft.

BTW: Was hättest Du unter Windows gemacht, wenn es nicht nur
ein Klick gewesen wäre? Kommt ja auch häufig genug vor...

> Aber im Multi-Funktions Desktop Bereich eigentlich nicht wirklich
> effizient.

Weil?

Alexander Skwar

Alexander Skwar

unread,
Dec 25, 2005, 4:54:47 AM12/25/05
to
· Klaus-Dieter Krenzel <klausk...@mac.com>:

> Oliver Brausch schrieb:
>> Hallo,
>> nach folgender Statistik:
>>
>> http://marketshare.hitslink.com/report.aspx?qprid=2&qpmr=15&qpct=3&qptimeframe=M&qpsp=82
>>
>> sieht es nicht gut mit Linux aus:o((
>>
>> Erfreulich, daß das sehr gute Betriebssystem Mac OSX (hab ein
>> Powerbook und bin sehr zufrieden) immerhin fast in den Bundestag
>> kommmt, aber insgesamt ist es doch unglaublich, daß sich die guten
>> Betriebssystem nicht gegen den Winzigweich-Müll durchsetzen...
>
> Schöne Weihnachten erstmal.
> Na ja, mal abgesehen von dem schnellen Remote-Desktop,

Das war von Citrix. Und den wirklich schnellen "Remote-Desktop"
gibt's noch immer von Citrix - wenn es denn Windows (oder Sun)
sein soll. Für Linux gibt's NX als schnellen "Remote-Desktop".

> den guten
> Datenaustausch, den einfach zu benutzenden Outlook/Exchange-Programmen,

*GRÖHL*. Die waren gut. :)

> die Standardisierung im Unternehmensnetzwerk - was hat uns M$ schon
> gebracht?

- Überbordende Lizenzkosten
- Monopolisierung
- Weniger Auswahl
- Software minderwertiger Qualität
- Viren/Trojaner - Schadsoftware

Alexander Skwar

Benjamin Gawert

unread,
Dec 25, 2005, 7:34:41 AM12/25/05
to
Noses schrieb:

>>Es hieß doch immer, daß sich Linux durchsetzen wird... Warum ist dem
>>nicht so?
>
>

> Weil es Mist ist, der außerhalb des "meine Zeit ist nichts wert"-Umfeldes
> nur im Serverbereich zu gebrauchen ist. Und da gibt es bessere Alternativen.

Full ACK!

Benjamin

Benjamin Gawert

unread,
Dec 25, 2005, 7:40:46 AM12/25/05
to
Oliver Brausch schrieb:

> nach folgender Statistik:
>
> http://marketshare.hitslink.com/report.aspx?qprid=2&qpmr=15&qpct=3&qptimeframe=M&qpsp=82
>
> sieht es nicht gut mit Linux aus:o((

Was für eine Überraschung ;-)

> Erfreulich, daß das sehr gute Betriebssystem Mac OSX (hab ein
> Powerbook und bin sehr zufrieden) immerhin fast in den Bundestag
> kommmt, aber insgesamt ist es doch unglaublich, daß sich die guten
> Betriebssystem nicht gegen den Winzigweich-Müll durchsetzen...
>

> Es hieß doch immer, daß sich Linux durchsetzen wird... Warum ist dem
> nicht so?

Einfach deswegen, weil Windows nicht so schlecht ist, wie es immer
hingestellt wird. Sicher, sicherheitstechnisch ist es nicht das Gelbe
vom Ei, andererseits stammen ein Großteil der Probleme von Anwendern,
die sich aus übertriebener Paranoia weigern, die neuesten
Sicherheitsupdates einzuspielen oder zumindest mal das SP2...

Windows wird immer als instabil und absturzfreudig hingestellt, so
pauschal ist das aber Blödsinn. Wer sich natürlich seinen Rechner aus
den jeweils billigsten Teilen zusammenschraubt, darf sich nachher über
Probleme nicht wundern. Vor Allem, da bei dem Berg an
Standardkomponenten der Anteil an unausgereiften Produkten extrem hoch
ist und viele Probleme (z.B. ATA Security bei Asus) immer noch nicht
gelöst sind. Wenn der Selbstbaukram dann nicht stabil läuft, liegt es
aber selbstverständlich nur an Windows. Dass ein Linux idR genausowenig
stabil auf dem Schrottrechner laufen kann, ignoriert man da gerne...

In der 4ma sind wir inzwischen von UNIX-Workstations (HP PA-RISC und IBM
RS/6000) auf Windows-Maschinen umgestiegen. Letztere laufen genauso
stabil wie die alten UNIX-Kisten, sind aber deutlich schneller und
vielseitiger...

Linux ist sicher kein schlechtes Betriebssystem. Trotzdem besteht für
die meisten Anwender kein Grund, umzusteigen. Warum auch? Windows hat
immer noch den besseren Hardwaresupport, die für die meisten Anwender
einfachere Bedienung (und ja, ich kenne KDE und GNOME!), und vor Allem
das größte Softwareangebot....

> Wie sieht die Tendenz bei Mac OSX aus?

IMHO gut. Apple tut gerade Einiges, um die Attraktivität für
Softwareanbieter zu steigern (Umstieg auf x86/x64, und endlich gibts
auch professionelle Grafikkarten für den Mac)...

Benjamin

Noses

unread,
Dec 25, 2005, 7:54:14 AM12/25/05
to
In de.comp.sys.mac.misc Daniel Pichl <d...@despammed.com> wrote:
> Noses wrote:
>
>> Für eine Susi brauche ich, bis sie für den durchschnittlichen Deppen zu
> ^^^^ ^^^^^^
>> gebrauchen ist, gute zwei Stunden (und über Tante Debilian brauchen wir
> ^^^^^^^^
> Das mit der Diskussionskultur üben wir aber noch, nicht?

Wozu? Hier hat wieder einmal jemand, der es wohl besser wissen sollte, eine
völlig nutzlose Diskussion vom Zaun gebrochen.

Nur als Hinwweis: Der "durchschnittliche Depp" ist der Mensch, der sich ab
und zu an den Rechner setzt, um irgendwelche Office-Dokumente zu verbrechen,
sich im Internet Viren zu sammeln und von Zeit zu Zeit in irgendwelchen
Web-Foren seinen Analphabetismus zur Schau zu stellen.

Die Bezeichnung Debilian für das NetBSD unter den Linux-Distributionen ist
IMNSHO auch gerechtfertigt.

Und Susi... Der Name paßt einfach. Blond, einfach gestrickt, rollt sich für
jeden, der an ihr herumgriffelt, sofort auf den Rücken und läßt mit sich
machen, was man will, ist aber leider zwischen den Ohren so einfach
gestrickt, daß es viel Zeit und Mühe kostet, ihr neue Tricks beizubringen.

> Zur Info: Kubuntu basiert auf Debian, ist dafür i.d.R. aktueller als Debian
> stable. Und ich hab Kubuntu mit ALLEM drum und dran in zwei Stunden
> aufgezogen.

Eben. Einen Mac packst Du aus der Kiste und er tut. Perfekte
Hardware-Unterstützung, alles, was der oben beschriebene Depp noch braucht,
ist ein Microsoft Office 2004 und das Leben ist schön.

Das Gefrickel mit dem Rest macht nur jemand, dessen Zeit nichts wert ist
oder der hinreichend große Geldvorräte hat.

[Das war jetzt die Abteilung "Unix auf dem Schreibtisch", auf der "Unix im
Serverraum"-Seite sieht es ganz anders aus.]

> Und nein, bei beiden ist kein Image, das aufgezogen wird, im Einsatz.

Natürlich nicht. Macs kommen schließlich vorinstalliert auf den Teller.

> f'up2 dcoulm.

Lieber nicht - *linux* lese ich sowieso eher selten. Ihr tanzt hier gerade
im Mac-Schuppen, also lebt damit, daß Ihr jetzt Leute am Hals habt, die
keine Anhänger der Linux-Ideologie sind.


Noses.

Noses

unread,
Dec 25, 2005, 8:15:07 AM12/25/05
to
Florian Cramer <can...@zedat.fu-berlin.de> wrote:
> Dann ist auf Deinem DVD-Laufwerk mit an Sicherheit grenzender
> Wahrscheinlichkeit kein DMA-Betrieb aktiviert. (Angenommen, das Laufwerk
> ist /dev/hdc, setze mal "hdparm -d1 -c1 -X66 /dev/hdc" und passe Deine
> Init-Skripte entsprechend an.)

Warum sollte man solche Kopfstände machen, wenn man für eine Handvoll Bimbes
ein perfekt funktionierendes System bekommen kann? Fragst Du Dich, wenn Du
solche Hinweise gibst, immer noch, warum der normale Computerbenutzer Linux
für eine Zumutung hält? Der will von DMA-Gefasel gar nichts wissen, das Ding
soll es einfach nur tun, ohne daß er sich einen privaten EDV-Berater halten
muß.


Noses.

Oliver Brausch

unread,
Dec 25, 2005, 8:53:29 AM12/25/05
to

Alexander Skwar wrote:
> > Aber im Multi-Funktions Desktop Bereich eigentlich nicht wirklich
> > effizient.
>
> Weil?

Nun, wenn ich z.B. ein Programm brauche, dass mir den gordischen Knoten
löst, dann google ich mal nach und bekomme 5 Programme für WindowsXP,
eins für MacOSX und fast nie eine Version für Linux.
Noch schlimmer wirds bei Hardware. Ich kauf mir im Mediamarkt eine
Computergesteuerte Rückenkraulmaschine. Was glaubst du, welches System
von der beiligenden CD unterstützt wird?

Sebastian Wiesner

unread,
Dec 25, 2005, 8:58:12 AM12/25/05
to
Once upon a time (Sonntag, 25. Dezember 2005 14:53) Oliver Brausch wrote
some very nice things

>
> Alexander Skwar wrote:
>> > Aber im Multi-Funktions Desktop Bereich eigentlich nicht wirklich
>> > effizient.
>>
>> Weil?
>
> Nun, wenn ich z.B. ein Programm brauche, dass mir den gordischen Knoten
> löst, dann google ich mal nach und bekomme 5 Programme für WindowsXP,
> eins für MacOSX und fast nie eine Version für Linux.

Ich suche auf Sourceforge.net oder einer ähnlichen Seite und erhalte
entweder eine platformübergreifende Lösung oder eine für Linux.
Was man findet, hängt wohl davon ab, welches System man verwendet und
wonach man sucht.
btw, für MacOSX hab auch über Google noch nie was gesehen ...


> Noch schlimmer wirds bei Hardware. Ich kauf mir im Mediamarkt eine
> Computergesteuerte Rückenkraulmaschine. Was glaubst du, welches System
> von der beiligenden CD unterstützt wird?

Ein Großteil der Hardware wird unter Linux ohne die beiligende CD
unterstützt.
Beispiel: Pinnacle TV Karte
Windows: Treiber installieren, Programm installieren, konfigurieren
Linux: Treiber und Programm waren schon dabei, also blieb nur noch das
konfigurieren
Wo also ist das Problem?

Oliver Brausch

unread,
Dec 25, 2005, 9:01:21 AM12/25/05
to

Ich gehe mal davon aus, daß ihr beide MacOSX Fan seid. Dann wäre ich
etwas vorsichtiger mit solchen Beschimpfungen. Immerhin hat MacOSX
direkt und indirekt von Linux profitiert. Es wäre niemals da, wo es
ist, wenn es Linux nicht gegeben hätte. Eine x86-Version von MacOSX
wird noch viel mehr von Linux gelernt haben.

Sebastian Wiesner

unread,
Dec 25, 2005, 9:05:49 AM12/25/05
to
Once upon a time (Sonntag, 25. Dezember 2005 15:01) Oliver Brausch wrote
some very nice things

>

Zum Beispiel Safari.
Dessen HTML Rendering Engine basiert zu großen Teilen auf der KHTML Engine
von KDE.

Benjamin Gawert

unread,
Dec 25, 2005, 9:40:24 AM12/25/05
to
Oliver Brausch schrieb:

> Ich gehe mal davon aus, daß ihr beide MacOSX Fan seid.

Wie kommst Du denn darauf? Ich bin kein "Fan" irgendeines
Betriebssystemes, emotionale Beziehungen zu Hard- oder Software halte
ich für ziemlich sinnfrei...

Allerdings habe ich vor langer Zeit mal gelernt, dass man für ein zu
lösendes Problem erst die Anwendung aussucht, und danach dann das OS.
Heutzutage scheinen einige Betriebssysteme als eine Art Ersatzreligion
zu betrachten, wobei technische Merkmale in den Hintergrund treten...

> Dann wäre ich
> etwas vorsichtiger mit solchen Beschimpfungen.

Was für Beschimpfungen? Sorry, wenn ich dem allgemeinen Linux-Kult nicht
so blind folgen mag, aber bis jetzt konnte ich für jedes große oder
kleine Problem bei einem anderen System die bessere Lösung finden.

> Immerhin hat MacOSX
> direkt und indirekt von Linux profitiert.

Inwiefern? Dir ist bekannt, dass MacOS _nicht_ von Linux abstammt,
sondern auf FreeBSD basiert?

> Es wäre niemals da, wo es
> ist, wenn es Linux nicht gegeben hätte.

Wie kommst Du denn darauf?

> Eine x86-Version von MacOSX
> wird noch viel mehr von Linux gelernt haben.

Was bitte schön soll MacOS denn von Linux "gelernt" haben? Ich weiss ja,
dass einige Fanatiker Linux als den Beginn der EDV sehen, aber das ist
nunmal nicht der Fall...

Benjamin

Daniel Pichl

unread,
Dec 25, 2005, 9:42:24 AM12/25/05
to
Noses wrote:

> In de.comp.sys.mac.misc Daniel Pichl <d...@despammed.com> wrote:
>> Noses wrote:
>>
>>> Für eine Susi brauche ich, bis sie für den durchschnittlichen Deppen zu
>> ^^^^ ^^^^^^
>>> gebrauchen ist, gute zwei Stunden (und über Tante Debilian brauchen wir
>> ^^^^^^^^
>> Das mit der Diskussionskultur üben wir aber noch, nicht?
>

> Nur als Hinwweis: Der "durchschnittliche Depp" ist der Mensch, der sich ab
> und zu an den Rechner setzt, um irgendwelche Office-Dokumente zu
> verbrechen, sich im Internet Viren zu sammeln und von Zeit zu Zeit in
> irgendwelchen Web-Foren seinen Analphabetismus zur Schau zu stellen.

Der, der sich so über andere User äußert, darf ohne Probleme als arrogant
genannt werden.



> Die Bezeichnung Debilian für das NetBSD unter den Linux-Distributionen ist
> IMNSHO auch gerechtfertigt.
>
> Und Susi... Der Name paßt einfach. Blond, einfach gestrickt, rollt sich
> für jeden, der an ihr herumgriffelt, sofort auf den Rücken und läßt mit
> sich machen, was man will, ist aber leider zwischen den Ohren so einfach
> gestrickt, daß es viel Zeit und Mühe kostet, ihr neue Tricks beizubringen.

... und wer verunglimpfende Kosenamen verwendet, zeigt deutlich, wie viel
ihm an einer Diskussion gelegen ist.

>> Zur Info: Kubuntu basiert auf Debian, ist dafür i.d.R. aktueller als
>> Debian stable. Und ich hab Kubuntu mit ALLEM drum und dran in zwei
>> Stunden aufgezogen.
>
> Eben. Einen Mac packst Du aus der Kiste und er tut. Perfekte
> Hardware-Unterstützung, alles, was der oben beschriebene Depp noch
> braucht, ist ein Microsoft Office 2004 und das Leben ist schön.
>
> Das Gefrickel mit dem Rest macht nur jemand, dessen Zeit nichts wert ist
> oder der hinreichend große Geldvorräte hat.

Sorry, wenn man keine außergewöhnliche Hardware hat, muß man bei einer
Ubuntu-Installation nix frickeln. Das einzige, das bei mir zusätzlich
gemacht werden wollte, war die WLAN-Karte. Ansonsten wurden alle Geräte
bereits optimal eingerichtet. Sowas hatte ich bspw. bei einer SuSE nicht.
Da mußte ich X optimieren, damit es 3D kennt, und bei Debian mußte ich X zu
Fuß installieren, weil es mit dem TV-Out nicht klar kam.

>> Und nein, bei beiden ist kein Image, das aufgezogen wird, im Einsatz.
>
> Natürlich nicht. Macs kommen schließlich vorinstalliert auf den Teller.

Du scheinst zu vergessen, daß die Auswahl an Hardware für Macs nicht so groß
ist, wie für PCs, und daß die Hardware für Deinen Mac in der Regel doch
besser abgestimmt ist. Ein bedeutender Grund darf wohl daran liegen, daß
Apple keine Clones im großen Stil zugelassen hat, wie seinerzeit IBM.

Ferner geben die meisten Hardware-Hersteller kaum Spezifikationen für
optimierte Treiber auf anderen Plattformen aus, so daß mancher Treiber via
Try&Error entstand.

>> f'up2 dcoulm.
>
> Lieber nicht - *linux* lese ich sowieso eher selten. Ihr tanzt hier gerade
> im Mac-Schuppen, also lebt damit, daß Ihr jetzt Leute am Hals habt, die
> keine Anhänger der Linux-Ideologie sind.

Du diskutierst über Linux, also gehört es auch nach dcoulm.

Thomas Wildgruber

unread,
Dec 25, 2005, 9:46:14 AM12/25/05
to
On 25 Dec 2005 06:01:21 -0800, Oliver Brausch wrote:

>>> Weil es Mist ist, der außerhalb des "meine Zeit ist nichts wert"-Umfeldes
>>> nur im Serverbereich zu gebrauchen ist. Und da gibt es bessere Alternativen.
>>
>> Full ACK!
>
> Ich gehe mal davon aus, daß ihr beide MacOSX Fan seid. Dann wäre ich
> etwas vorsichtiger mit solchen Beschimpfungen. Immerhin hat MacOSX
> direkt und indirekt von Linux profitiert. Es wäre niemals da, wo es
> ist, wenn es Linux nicht gegeben hätte. Eine x86-Version von MacOSX
> wird noch viel mehr von Linux gelernt haben.

Das Linux ein gutes Betriebssystem ist, steht ausser Frage und ist über
jeden Zweifel erhaben (und ich komme aus der Windowsecke). Das Apple sich
dies zunutze gemacht hat und sein bestes Betriebssystem dadurch entwickelt
hat, wird niemand der sich ernsthaft mit OSX beschäftigt bestreiten aber
die Umgangsformen der jeweiligen Communitys unterscheiden sich um Welten.

Die meisten Pinguine (nicht alle) lassen neben Linux gar keine andere
Meinung zu. Diesen Schuh habe ich mir in all den Jahren niemals angezogen.
Ich bin in einem grafischen Betrieb und habe im Satz und Litho
ausschliesslich Mac's am werkeln, Na ja ausschliesslich -> Zwei Windows
Maschinen müssen sein, für Windowskundendaten. Der File- und AppServer
dieser Abteilung läuft unter Solaris aber den Löwenanteil unserer IT bildet
Windows mit Active Direcory für die komplette Verwaltung (Frontend sowie
Backend)

Und ich hätte nur zu gerne vor allem im Backendbereich mehr mit Linux
gemacht aber der knarrige Umgangston in den meisten Linuxgruppen, hat mich
und viele meiner Kollegen in das Windowslager getrieben. Jetzt haben wir
einen FTP-Server auf RedHat9 am werkeln, den hab ich noch alleine
hinbekommen und das wars mit Linux.

Aber ich lasse mich nicht auf das Niveau herab zu behaupten Windows ist das
beste Betriebssystem und alles andere ist Mist. Aber ich behaupte, dass
Microsoft gefolgt von Apple die beste Community hat -> Und das ist *vieel*
wert. Ich glaube nicht, dass euer Prophet Linus Torwalds diese
Diskriminierung anderer Systeme zum Ziel hatte.

Bye Tom
--
"Erfahrung ist, was man bekommt nachdem man sie gebraucht hätte"

Benjamin Gawert

unread,
Dec 25, 2005, 9:47:06 AM12/25/05
to
Oliver Bandel schrieb:

> muß ja auch, oder willste etwa behaupten, OS-9 und ältere
> hätten noch eine Chance heutzutage?

Och, OS-9 hat noch sehr gute Chancen ;-)
<http://www.radisys.com/germany/products/microware_OS-9.cfm>

Oder meinst Du MacOS 9?

> OS-X war ja die letzte Hoffnung für Apple.

Apple hat kein OS-X. Das, was ausgeliefert wird, nennt sich MacOS X ;-)

Benjamin

Nikolai Försterling

unread,
Dec 25, 2005, 9:52:11 AM12/25/05
to
Frank Perrey schreibte:

> Alexander Clauss <acl...@hrzpub.tu-darmstadt.de> wrote:
>
>> So wichtig, daß
>> ein Browser heutzutage parktisch nutzlos ist, wenn er sich nicht tarnt.
> ...ich surfe fast ausschließlich mit Safari, gelegentlich auch mal mit
> dem roten Pelztier, oder wegen der netten eingebauten Validierung mal
> mit deinem gelben Taxi, Maskieren hat bei mir noch nie Seiten zu einer
> besseren Darstellung/Bedienbarkeit geführt. Entweder raffen es die
> Seitenprogrammierer nicht, dass das Netz keine IE-Schaubude ist, was mir
> aber schon lange nicht mehr unter gekommen ist, und nutzen IE-features
> so, dass sie dann auch ein getarnter Browser nicht beherrscht, oder die
> Betreiber legen eben keinen Wert auf meinen Besuch, letztlich doch ihr
> Pech.

ACK
Pech ist schon richtig.
Es gibt noch genug Seiten im Netz, die mit den tollsten ausgetüftelten
JScripts laufen und viele bunte Sachen können...aber eben nur auf dem IE,
und auf solche Inhalte kann auch ich gut verzichten.
--
lg niko
icq:# 129022192
________________________________
Ich bin der Geist, der stets verneint! (Johann Wolfgang von Goethe, Faust I)

Nikolai Försterling

unread,
Dec 25, 2005, 10:14:47 AM12/25/05
to
> Das Linux ein gutes Betriebssystem ist, steht ausser Frage und ist über
> jeden Zweifel erhaben (und ich komme aus der Windowsecke). Das Apple sich
> dies zunutze gemacht hat und sein bestes Betriebssystem dadurch entwickelt
> hat, wird niemand der sich ernsthaft mit OSX beschäftigt bestreiten aber
> die Umgangsformen der jeweiligen Communitys unterscheiden sich um Welten.

äääh, hast Du in letzter Zeit mal in den Windows-NG's gelesen?
Nur mal wegen der Umgangsformen...



> Die meisten Pinguine (nicht alle) lassen neben Linux gar keine andere
> Meinung zu. Diesen Schuh habe ich mir in all den Jahren niemals angezogen.

Sicherlich gibt es zu jedem OS auch immer einige Begeisterte, die ihre
Meinung anderen aufdrängen wollen und für die falschen (ihrer Meinung nach)
Argumente nicht zugänglich sind.

> Ich bin in einem grafischen Betrieb und habe im Satz und Litho
> ausschliesslich Mac's am werkeln, Na ja ausschliesslich -> Zwei Windows
> Maschinen müssen sein, für Windowskundendaten. Der File- und AppServer
> dieser Abteilung läuft unter Solaris aber den Löwenanteil unserer IT
> bildet Windows mit Active Direcory für die komplette Verwaltung (Frontend
> sowie Backend)

Mit LDAP hätte man das aber auch machen können... ;-)



> Und ich hätte nur zu gerne vor allem im Backendbereich mehr mit Linux
> gemacht aber der knarrige Umgangston in den meisten Linuxgruppen, hat mich
> und viele meiner Kollegen in das Windowslager getrieben. Jetzt haben wir

s.o.

> einen FTP-Server auf RedHat9 am werkeln, den hab ich noch alleine
> hinbekommen und das wars mit Linux.

Ich selbst bin hinsichtlich des OS auch recht flexibel, habe schon viel mit
allen gemacht und nutze auch z.Zt Linux/Windows
Privat war mir ein Mac immer zu teuer.

> Aber ich lasse mich nicht auf das Niveau herab zu behaupten Windows ist
> das beste Betriebssystem und alles andere ist Mist. Aber ich behaupte,
> dass Microsoft gefolgt von Apple die beste Community hat -> Und das ist
> *vieel* wert. Ich glaube nicht, dass euer Prophet Linus Torwalds diese
> Diskriminierung anderer Systeme zum Ziel hatte.

Diese Absicht haben die meisten anderen ernsthaften Anwender auch nicht
"Unser" L.T. ist im Übrigen auch nur einer von vielen Entwicklern, wenn auch
ein sehr populärer.

Abschliessend sei noch gesagt, dass man sich mit etwas Toleranz viel Ärger
ersparen kann.

In diesem Sinne:
Frohe Weihnachten und schon mal einen guten Rutsch nach 2006!


--
lg niko
icq:# 129022192
________________________________

Humor ist die Medizin, die am wenigsten kostet und am leichtesten
einzunehmen ist (Giovanni Guareschi)

Dominik Schlütter

unread,
Dec 25, 2005, 10:18:52 AM12/25/05
to
Hallo,

Benjamin Gawert <bga...@gmx.de> schrieb:

> Apple hat kein OS-X. Das, was ausgeliefert wird, nennt sich MacOS X ;-)

Naja, wenn hier schon Erbsen gezählt werden sollen, dann aber auch
richtig: offiziell gibt es auch noch ein Leerzeichen zwischen Mac und
OS, so dass man dann auf Mac OS X kommt :-).


SCNR,

Dominik.

Noses

unread,
Dec 25, 2005, 10:24:40 AM12/25/05
to
In de.comp.sys.mac.misc Oliver Brausch <ob...@web.de> wrote:
> Benjamin Gawert wrote:
>> Noses schrieb:
>
> Ich gehe mal davon aus, daß ihr beide MacOSX Fan seid.

Zumindest ich bin es nicht. Wenn es irgendein Betriebssystem gibt, an dem
ich besonders hänge, dann wohl eher VMS. Aber das hat wenig mit Funkltionen
zu tun.

> Dann wäre ich etwas vorsichtiger mit solchen Beschimpfungen.

Das war keine Beschimpfung. Das war mein Urteil in einem Vergleich mit einer
ganzen Reihe anderer Betriebssysteme, die für Arbeitsplatzrechner eingesetzt
werden. Und Unixoide schneiden da traditionell einfach schlecht ab, weil die
UIs dabei nur mangelhaft auf die Nutzung durch die "ungewaschenen Massen"
abgestimmt wurden. Wenn Du jetzt schon wieder "KDE" oder "gnome"
lamentierst, muß ich Dich wieder fragen, warum ich die schlechte, da in
ihren Funktionen eingeschränkte Kopie des Windows GUI verwenden soll.

Nochmal: Vom Betriebssystem-Standpunkt aus ist Darwin ungefähr das
unbrauchbarste, was es heute auf dem Markt gibt. Einen klobigeren
Matschkernel aus Mach mit festverschweißter BSD-Beule kann man fast nicht
mehr herstellen. Aber kurz dahinter fängt es schon an: Das IOKit ist eine
wirklich gute Idee, von der sich alle anderen eine Scheibe abschneiden
könnten. Und das derzeitige GUI ist sowohl für Anwender als auch für
Anwendungsprogrammierer das reichhaltigste - wo sonst sind drag&drop mehr
als ein lustiges Spielzeug? Kein Wunder, daß Apple diese Technologie nicht
einfach offenlegen will.

> Immerhin hat MacOSX direkt und indirekt von Linux profitiert.

Hauptsächlich in der Form, daß man dort gut sehen konnte, wie man es _nicht_
macht (man denke nur an die Fehlgeburt "mkLinux"). Sonst wäre Mac OS X heute
ein Windows-Lookalike mit Mac OS 9-Emulator. Eher profitiert Linux immer
wieder davon, daß der volumenmäßig größte Hersteller von unixoiden
Betriebssystemen heftig auf open source setzt und dafür sogar nennenswert
Geld ausgibt (wer außer IBM macht das eigentlich sonst noch?).

> Es wäre niemals da, wo es ist, wenn es Linux nicht gegeben hätte.

Aber sicher. Die Welt wäre nicht wesentlich anders ohne Linux; dieser kernel
leistet nichts, was man mit BSD nicht auch bekommen hätte.


Noses.

Noses

unread,
Dec 25, 2005, 10:31:07 AM12/25/05
to
In de.comp.sys.mac.misc Thomas Wildgruber <n...@kastner.de> wrote:
> Das Apple sich dies [Linux] zunutze gemacht hat und sein bestes

> Betriebssystem dadurch entwickelt hat, wird niemand der sich ernsthaft mit
> OSX beschäftigt bestreiten

Doch. Daß das nicht so ist, kann man an jeder Ecke der Darwin-Quellen sehen;
eins der Ziele der Entwickler war die Vermeidung jeglicher Infektion mit
Quellen, die mit GPL infiziert sind.


Noses.

Nikolai Försterling

unread,
Dec 25, 2005, 10:36:08 AM12/25/05
to
> Das war keine Beschimpfung. Das war mein Urteil in einem Vergleich mit
> einer ganzen Reihe anderer Betriebssysteme, die für Arbeitsplatzrechner
> eingesetzt werden. Und Unixoide schneiden da traditionell einfach schlecht
> ab, weil die UIs dabei nur mangelhaft auf die Nutzung durch die
> "ungewaschenen Massen" abgestimmt wurden. Wenn Du jetzt schon wieder "KDE"
> oder "gnome" lamentierst, muß ich Dich wieder fragen, warum ich die
> schlechte, da in ihren Funktionen eingeschränkte Kopie des Windows GUI
> verwenden soll.

Als Kopie mag KDE ja mal angefangen haben, aber das ist 10 Jahre her und
bezogen auf Funktionalität/Vielseitigkeit/Flexibilität ist KDE heute IMHO
klar im Vorteil.


--
lg niko
icq:# 129022192
________________________________

Ob ein Mensch gut ist, erkennt man zuallererst an seinem Hund und an seiner
Katze. (William Faulkner)

Alexander Skwar

unread,
Dec 25, 2005, 10:58:57 AM12/25/05
to
· Oliver Brausch <ob...@web.de>:

>
> Alexander Skwar wrote:
>> > Aber im Multi-Funktions Desktop Bereich eigentlich nicht wirklich
>> > effizient.
>>
>> Weil?
>
> Nun, wenn ich z.B. ein Programm brauche, dass mir den gordischen Knoten
> löst, dann google ich mal nach und bekomme 5 Programme für WindowsXP,
> eins für MacOSX und fast nie eine Version für Linux.

Tja. Geht mir irgendwie anders.

> Noch schlimmer wirds bei Hardware.

Nicht wirklich.

> Ich kauf mir im Mediamarkt eine
> Computergesteuerte Rückenkraulmaschine. Was glaubst du, welches System
> von der beiligenden CD unterstützt wird?

Tja. Deppenhardware für Deppensoftware. Passt.

Alexander Skwar

Konni Scheller

unread,
Dec 25, 2005, 11:32:13 AM12/25/05
to
Oliver Brausch <ob...@web.de> wrote:

> Ich kauf mir im Mediamarkt eine
> Computergesteuerte Rückenkraulmaschine. Was glaubst du, welches System
> von der beiligenden CD unterstützt wird?

Bei Windows installiert sich die beiligende Software problemlos.
Allerdings ist es erforderlich, zur Installation den Virenscanner
abzuschalten und vorher den Treiber der Maus auf Version 2.x.1
upzugraden. Mit aktiven Virenscanner krault die Maschine sehr ruckartig.

Unter Linux hat ein findiger Programmierer in seiner Freizeit Version
2.0 Beta des Treibers fertiggestellt, die von einem überlasteten Server
in Taiwan herunterzuladen ist. Nach dem Anpassen von include.c an die
neuen Treiber der Maus, Neukompilieren und anschließenden Austausch
darüber in 24 verschiedenen Newsgruppen läuft die Maschine stabil und
effizient.

Unter Mac OS X ist keine Installation nötig, da MacOS generische Treiber
für FireWire bereits mitbringt. Lediglich die Zusatzfunktionen wie
Ohrenhaare rasieren und Tiefenmassage werden nur durch eine $49 teuere
Shareware unterstützt.

Servus,
Konni

--
http://www.scharfe-wochen.de/ - Meerrettichspezialitäten und Rezepte
Im Oktober wird verschärft gekocht

Alexander Skwar

unread,
Dec 25, 2005, 11:34:49 AM12/25/05
to
· Benjamin Gawert <bga...@gmx.de>:

> Oliver Brausch schrieb:
>
>> nach folgender Statistik:
>>
>> http://marketshare.hitslink.com/report.aspx?qprid=2&qpmr=15&qpct=3&qptimeframe=M&qpsp=82
>>
>> sieht es nicht gut mit Linux aus:o((
>
> Was für eine Überraschung ;-)
>
>> Erfreulich, daß das sehr gute Betriebssystem Mac OSX (hab ein
>> Powerbook und bin sehr zufrieden) immerhin fast in den Bundestag
>> kommmt, aber insgesamt ist es doch unglaublich, daß sich die guten
>> Betriebssystem nicht gegen den Winzigweich-Müll durchsetzen...
>>
>> Es hieß doch immer, daß sich Linux durchsetzen wird... Warum ist dem
>> nicht so?
>
> Einfach deswegen, weil Windows nicht so schlecht ist, wie es immer
> hingestellt wird.

Stimmt - es ist noch schlimmer. Nur trauen sich
scheinbar zu wenige, die daraus resultierenden
Konsequenzen auch umzusetzen.

--
Alexander Skwar

Nikolai Försterling

unread,
Dec 25, 2005, 11:49:25 AM12/25/05
to
Konni Scheller schreibte:

> Oliver Brausch <ob...@web.de> wrote:
>
>> Ich kauf mir im Mediamarkt eine
>> Computergesteuerte Rückenkraulmaschine. Was glaubst du, welches System
>> von der beiligenden CD unterstützt wird?
>
> Bei Windows installiert sich die beiligende Software problemlos.
> Allerdings ist es erforderlich, zur Installation den Virenscanner
> abzuschalten und vorher den Treiber der Maus auf Version 2.x.1
> upzugraden. Mit aktiven Virenscanner krault die Maschine sehr ruckartig.
>
> Unter Linux hat ein findiger Programmierer in seiner Freizeit Version
> 2.0 Beta des Treibers fertiggestellt, die von einem überlasteten Server
> in Taiwan herunterzuladen ist. Nach dem Anpassen von include.c an die
> neuen Treiber der Maus, Neukompilieren und anschließenden Austausch
> darüber in 24 verschiedenen Newsgruppen läuft die Maschine stabil und
> effizient.
>
> Unter Mac OS X ist keine Installation nötig, da MacOS generische Treiber
> für FireWire bereits mitbringt. Lediglich die Zusatzfunktionen wie
> Ohrenhaare rasieren und Tiefenmassage werden nur durch eine $49 teuere
> Shareware unterstützt.

Shareware ist ausschliesslich zur Haarentfernung konzipiert und hat mit
Massage nix zu tun.

SCNR

btw: die Kraulmaschine interessiert mich schon; wo gibt's denn sowas?


--
lg niko
icq:# 129022192
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Viel Wissen bedeutet noch nicht Verstand (Heraklit)

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