Mein Bericht nach 3 Tagen Mac OS

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Jan Novak

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Jun 4, 2021, 8:43:17 AMJun 4
to
Hallo Ihr Lieben,

ich hatte ja vor kurzem Fragen zum MacOs u.a. bezüglich SSH und Umgang
des OS gestellt. Nach 3 Tagen sehr intensiven Benutzens möchte ich hier
kurz _meine_persönliche_ Erfahrung wiedergeben (die Zahlen in Schulnoten):

Hardware / Display und Verarbeitung - 1
Einrichtung, Haptik, Feedback - 1+
WLAN Verbindung - 1+
Interne Tastatur - 1
Externe Tastatur - 1
Magic Mouse - 1+
Externes Dock für Monitor und Kabelnetzwerk - 2
Konsole/Shell Möglichkeiten - 2
iterm2 Möglichkeiten - 1
Anschlssmöglichkeiten - 5
CPU Geschwindigkeit (im Verhältniss zu den Kosten des Gerätes - da hätte
ich deutlich mehr erwartet) - 4

Bedienung des OS (für jemanden, der seit 35 Jahren nicht Apple nutz) - 4
(meine gewünschten) Hotkey Anpassmöglichkeiten 5
(meine gewünschten) Standard Anpassmöglichkeiten 6


Die letztgenannten 3 Punkte sind jetzt für _mich_ der Grund, das Gerät
zurück zu geben, weil mir ein produktives Arbeiten damit nicht möglich
ist, im Detail:

Es war mir nicht möglich, eine App per Hotkey zu starten. Über Umwege
ist es dann teilweise doch möglich, jedoch ruft der Hotkey nicht ein
neues Fenster auf, sondern springt auf den Space, wo die App bereits
läuft - für mich ein "nogo" mit >10 Spaces. Es gibt eine
kostenpflichtige App, die letztendlich das gleiche macht wie der
Workaround - hat mir somit auch nicht geholfen

Es gibt keine Möglichkeit, ein Fenster von einem Space zu einem anderen
per Hotkey zu senden (wenigstens habe ich keine gefunden)

Der Umstand, wann CMD, STRG oder ALT (und das in verschiedenen
Kombinationen) zu drücken sind ist für einen "PC Tastatur" Nutzer sehr
schwierig. Ich habe zig Fenster weggeschossen, als ich CMD Q drückte,
weil ich das @ brauchte ;-)
Das größte Problem dabei ist aber das Terminal. Dort funktionieren die
Tasten für z.B. POS1/End anders. Im mc springt er hoch runter (das ist
gewollt), auf der Eingabezeile springt der Curser nicht zum
Zeilenanfang/ende (das ist schlecht). Dies ist nur ein Beispiel von
vielen (bezüglich der Tastatur), die es mir sehr schwer machen.
Mit Abstand betrachtet fühlt es sich für mich so an, als müsste ich als
Rechtshänder ab heute mit Links schreiben. das geht zwar, ist abe
mühseelig und dauert. Abgesehen davon ist das Ergebniss
unzufriedenstellend. Es stellt sich dann natürlich die Frage:
WOZU DAS GANZE?

Ich werde meinem Chef fragen, ob er den Mac anderweitig nutzen/zurück
geben kann und ich ein neues Notebook bekomme, auf welchem ich wieder
Linux nutzen möchte und alles genau so einstellen kann, wei ich es haben
möchte und nicht mit Workarounds arbeiten muss.
Der Wunsch ist: Hey OS, pass dich an mich an und nicht umgekehrt.

Ich möchte damit schliessen, dass der Mac eine wunderbare Hardware ist,
vielleicht ein bischen zu teuer, dafür aber wirklich schick. Das OS
sieht schön aus und für Benutzer, die es kennen oder Neueinsteiger
bestimmt gut zu bedienen ist - aber für einen alten PC Nerd eben nicht.


Vielen lieben dank für die Tipps, Anregungen und Hilfen (im anderen Thread).

Jan

Gerald E:scher

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Jun 4, 2021, 9:53:13 AMJun 4
to
Jan Novak schrieb am 4/6/2021 14:43:

> Bedienung des OS (für jemanden, der seit 35 Jahren nicht Apple nutz) - 4
> (meine gewünschten) Hotkey Anpassmöglichkeiten 5

?
Sehr genau scheinst du dich nicht mit macOS beschäftigt zu haben. In den
Tastatureinstellungen wird man von anpassbaren Hotkeys fast erschlagen.

> (meine gewünschten) Standard Anpassmöglichkeiten 6
>
>
> Die letztgenannten 3 Punkte sind jetzt für _mich_ der Grund, das Gerät
> zurück zu geben, weil mir ein produktives Arbeiten damit nicht möglich
> ist, im Detail:

<Ketzer> Es ist nicht verboten, auf einen Mac eine Linux-Distribution zu
installieren :-) </Ketzer>
(X)ubuntu läuft z.B. auf Intel-Macs als wäre dies das
Selbstvertändlichste der Welt, Dual-Boot geht problemlos. BTDTGTT

> Es war mir nicht möglich, eine App per Hotkey zu starten. Über Umwege
> ist es dann teilweise doch möglich, jedoch ruft der Hotkey nicht ein
> neues Fenster auf, sondern springt auf den Space, wo die App bereits
> läuft - für mich ein "nogo" mit >10 Spaces.

Dann klick halt mit der rechten Maustaste auf das Symbol im Dock und
mach ein neues Fenster auf.
Dass sich ein Betrübssystem auf die eigene, von einem anderen
Betrübssystem gewohnte, Arbeitsweise umstellt, ist etwas viel verlangt.

> Es gibt keine Möglichkeit, ein Fenster von einem Space zu einem anderen
> per Hotkey zu senden (wenigstens habe ich keine gefunden)

Spaces öffnen (per Hotkey, Zwei-Finger-Tapscher auf die Maus, was auch
immer), Fenster auf den gewünschten Space ziehen.

> Das größte Problem dabei ist aber das Terminal. Dort funktionieren die
> Tasten für z.B. POS1/End anders. Im mc springt er hoch runter (das ist
> gewollt), auf der Eingabezeile springt der Curser nicht zum
> Zeilenanfang/ende (das ist schlecht).

Ist mir noch nicht aufgefallen, aber stimmt. iTerm2 verhält sich
bezüglich "Pos1" und "End" wie gewohnt, Terminal möchte alt+<- bzw.
alt+->.
iTerm2 wurde dir bereits empfohlen.

> Dies ist nur ein Beispiel von
> vielen (bezüglich der Tastatur),

Die Tastatur lässt sich mit Ukulele
https://software.sil.org/ukelele/
umkonfigurieren. Ich habe mir auf die Art bereits vor Jahren die
gewohnte PC-Belegung gebastelt, d.h. z.B. '@' weiterhin auf alt+Q,
ebenso eckige und geschwungene Klammer.

> die es mir sehr schwer machen.
> Mit Abstand betrachtet fühlt es sich für mich so an, als müsste ich als
> Rechtshänder ab heute mit Links schreiben. das geht zwar, ist abe
> mühseelig und dauert. Abgesehen davon ist das Ergebniss
> unzufriedenstellend. Es stellt sich dann natürlich die Frage:
> WOZU DAS GANZE?

Bereits altersmäßig zu unflexibel für das bisschen Umstellung?

> Ich werde meinem Chef fragen, ob er den Mac anderweitig nutzen/zurück
> geben kann und ich ein neues Notebook bekomme, auf welchem ich wieder
> Linux nutzen möchte und alles genau so einstellen kann, wei ich es haben
> möchte und nicht mit Workarounds arbeiten muss.
> Der Wunsch ist: Hey OS, pass dich an mich an und nicht umgekehrt.

macOS ist ein Unix, das *ist* anpassbar. Die Anpassmöglichkeiten sind
zum Teil (siehe Tastaturbelegung) etwas verborgen.

--
Gerald

Jan Novak

unread,
Jun 4, 2021, 10:05:10 AMJun 4
to
Am 04.06.21 um 15:53 schrieb Gerald E:scher:
> Jan Novak schrieb am 4/6/2021 14:43:
> Sehr genau scheinst du dich nicht mit macOS beschäftigt zu haben. In den
> Tastatureinstellungen wird man von anpassbaren Hotkeys fast erschlagen.

Erstens doch habe ich und zweites, ja es gibt unzählige Hotkeys, aber
nicht für das, was ich möchte.


> <Ketzer> Es ist nicht verboten, auf einen Mac eine Linux-Distribution zu
> installieren :-) </Ketzer>
> (X)ubuntu läuft z.B. auf Intel-Macs als wäre dies das
> Selbstvertändlichste der Welt, Dual-Boot geht problemlos. BTDTGTT

Ich habe aber einem M1 (wie im 1. Thread geschrieben)

> Dann klick halt mit der rechten Maustaste auf das Symbol im Dock und
> mach ein neues Fenster auf.

Aber genau das will ich _nicht_ ....


>> Es gibt keine Möglichkeit, ein Fenster von einem Space zu einem anderen
>> per Hotkey zu senden (wenigstens habe ich keine gefunden)
>
> Spaces öffnen (per Hotkey, Zwei-Finger-Tapscher auf die Maus, was auch
> immer), Fenster auf den gewünschten Space ziehen.

Hast du meinen Text nicht verstanden? Natürlich kann ich mit Maus und
tipp hier und Touchapd da usw. das machen. Ich will es aber per hotkey.


>> Es stellt sich dann natürlich die Frage:
>> WOZU DAS GANZE?
>
> Bereits altersmäßig zu unflexibel für das bisschen Umstellung?

Mag sein, dass ich zu unflexibel bin, dennoch stellt sich die Frage,
warum das OS so unflexibelist. Selbst unter dem von mir eher verhassten
Win10 lassen sich alle von mir gewünschten Hotlkeys einrichten. Unter
Linux war das sowieso schon immer möglich. Warum nicht unter MacOS?

>> Der Wunsch ist: Hey OS, pass dich an mich an und nicht umgekehrt.
>
> macOS ist ein Unix, das *ist* anpassbar.

Unix schon, MacOs weniger ;-)

Nochmal: es handelt sich um meine persönliche Meinung und Erkentnis.

Jan

Steffen Bendix

unread,
Jun 4, 2021, 10:57:15 AMJun 4
to
On 4. Jun 2021 at 16:05:09 CEST, "Jan Novak" <rep...@gmail.com> wrote:

Was hatte ich über die Zeitspanne im anderen Thread geschrieben, in der Du Dir
den Mac mal anschauen solltest? Nur drei Tage waren es nicht. ;-) Mir scheint,
Du urteilst vorschnell und zu emotional. Das ist genau das, was ich nebenan
meinte, was Du nicht tun solltest.

Die Windowsfraktion scheint wirklich sehr borniert in Bezug auf das Ät-Zeichen
zu sein (nichts für ungut). Einst mußte im Internet nachlesen, um es unter
Windows unter Bootcamp auf einer Mactastatur und bei Linux überhaupt zu
finden. Seitdem habe ich mir den Griff einfach gemerkt und gut ist. Für
Windowsleute scheint es umgekehrt aber ein Ding der Unmöglichkeit zu sein,
sich die Anordnung auf dem Mac zu merken, zumal es sogar noch auf der Tastatur
draufsteht. Was soll man dazu sagen?

Um ein Fenster von einem Space auf einen anderen NUR mit der Tastatur zu
bewegen, existiert tatsächlich auf dem Mac kein Bordmittel. Man könnte sich
streiten, wieso man auch ständig Fenster wild mittels Tastatur hin- und
herbewegen sollte aber es gibt für alles einen seltenen Anwendungsfall. Wenn
Dir der Griff zur Maus zu lang ist, kommst Du um eines der unzähligen
Drittanbieterprogramme nicht drumrum. Diese kannst Du dann aber konfigurieren,
bis der Arzt kommt. Schau bitte in diese Diskussion bei Stackexchange. Das
Programm "Amethyst" scheint genau das zu tun, was Du brauchst.


https://apple.stackexchange.com/questions/9659/what-window-management-options-exist-for-os-x/66936#66936

Wenn Dir ein Mausklick nicht zu viel ist, kannst Du das entsprechende Fenster
auch festhalten und mit Deinem bevorzugten Kurzbefehl auf einen anderen Space
wechseln. Bei mir ist das CTRL+Pfeiltaste links oder recht. Das Fenster kommt
dann mit. Oder Du ziehst es an den linken oder rechten Rand und verharrst
kurz. Der Space wechselt dann.

Vielleicht könnte man sich mit AppleScript oder Automator was zusammenhacken,
aber darüber nachzudenken habe ich heute auch keinen Kopf mehr.

Steffen


Başar Alabay

unread,
Jun 4, 2021, 11:04:19 AMJun 4
to
Gerald E:scher schrieb:

> <Ketzer> Es ist nicht verboten, auf einen Mac eine Linux-Distribution zu
> installieren :-) </Ketzer>
> (X)ubuntu läuft z.B. auf Intel-Macs als wäre dies das
> Selbstvertändlichste der Welt, Dual-Boot geht problemlos. BTDTGTT

Also, ich hatte mal interessehalber geschaut, wie es denn mit einem
Debian auf dem MBP 2009 aussähe … und hatte das Gefühl, daß da schon
etwas Bastelei nötig wäre.

> Die Tastatur lässt sich mit Ukulele
> https://software.sil.org/ukelele/
> umkonfigurieren. Ich habe mir auf die Art bereits vor Jahren die
> gewohnte PC-Belegung gebastelt, d.h. z.B. '@' weiterhin auf alt+Q,
> ebenso eckige und geschwungene Klammer.

Man kann den Mac sicherlich extrem an sich anpassen, auch wenn einige
Gastroenteriden das anders sehen. Ob man das jetzt allerdings von einem
Mac-Frischling erwarten muß, dessen Fokus Linux ist, weiß ich nicht.

>> Mit Abstand betrachtet fühlt es sich für mich so an, als müsste ich als
>> Rechtshänder ab heute mit Links schreiben. das geht zwar, ist abe
>> mühseelig und dauert. Abgesehen davon ist das Ergebniss
>> unzufriedenstellend. Es stellt sich dann natürlich die Frage:
>> WOZU DAS GANZE?
>
> Bereits altersmäßig zu unflexibel für das bisschen Umstellung?

Douglas Adams :-)

> macOS ist ein Unix, das *ist* anpassbar. Die Anpassmöglichkeiten sind
> zum Teil (siehe Tastaturbelegung) etwas verborgen.

Jepp. Aber in seinem Fall wäre ein PC sicherlich der einfachere Weg.
Wäre er zum Mac verdonnert – dann.

B. Alabay

Thorolf

unread,
Jun 4, 2021, 3:46:55 PMJun 4
to
Gerald E:scher schrieb:
> <Ketzer> Es ist nicht verboten, auf einen Mac eine Linux-Distribution zu
> installieren:-) </Ketzer>
> (X)ubuntu läuft z.B. auf Intel-Macs als wäre dies das

er hat einen M1, dafür gibt es weder Dual-Boot, noch eine Linux-Distri
die dort laufen würde.

Zudem macht (mir) Linux auf einem Mac einfach keinen Spaß, weil auf der
Tastatur wichtige Tasten fehlen. Karabiner (mit dem man die Tastatur
wirklich umfassend konfigurieren kann), kann das nur marginal ändern.

> Dann klick halt mit der rechten Maustaste auf das Symbol im Dock und
> mach ein neues Fenster auf.

Man arbeitet mit der Tastatur.

> Spaces öffnen (per Hotkey, Zwei-Finger-Tapscher auf die Maus, was auch
> immer), Fenster auf den gewünschten Space ziehen.

Man möchte mit der Tastatur arbeiten, weil's einfach schneller geht!

> Ist mir noch nicht aufgefallen, aber stimmt. iTerm2 verhält sich
> bezüglich "Pos1" und "End" wie gewohnt, Terminal möchte alt+<- bzw.
> alt+->.
> iTerm2 wurde dir bereits empfohlen.

Ja, nutze ich auch, aber nicht jeder will zig zusätzliche Programme
installieren, damit der Rechner das tut, was man gewohnt ist (oder um
früheres Verhalten von MacOS wieder zu bekommen, weil Apple meinte, man
braucht es nicht).

>> WOZU DAS GANZE?
> Bereits altersmäßig zu unflexibel für das bisschen Umstellung?

Nö, weil sein Chef ihm (als eingefleischten Linuxer) was gutes tun
wollte und einen nagelneuen M1 bestellt hat.

Nur, für alle die nur Mac nutzen: alleine schon die Mac-Tastatur ist für
die meisten Linux- (und Windows-) Nutzer eine Katastrophe!

Ich kann überhaupt nur deshalb vernünftig mit MacOS arbeiten, weil ich
eine PC-Tastatur mit Karabiner Mac-tauglich gemacht habe.

Mein mehrwöchiger "Versuch" vor einigen Jahren vom ThinkPad auf ein
MBP13 umzusteigen ist im wesentlichen an der Tastatur und deren Belegung
gescheitert.

Den Laptop gibt's zwar noch, aktuell mit 10.13 (gerade erst
"aktualisiert"), aber außer Scannen und Banking mache ich mit dem
Rechner nichts mehr, da stört das mit der Tastatur nicht so sehr.

Gegenüber dem technisch gleichwertigen ThinkPad, den ich danach für die
Hälfte des Preises (auch gebraucht) gekauft hatte und den ich heute noch
nutze, hatte das MPB noch ein paar weitere Nachteile, aber vielleicht
hätte ich damit leben können.

Nicht jedoch mit der Tastatur!

--

Gruesse,

Thorolf

Thorolf

unread,
Jun 4, 2021, 3:52:59 PMJun 4
to
Steffen Bendix schrieb:
> Die Windowsfraktion scheint wirklich sehr borniert in Bezug auf das Ät-Zeichen
> zu sein (nichts für ungut).

auch die Linuxer.

Weißt wie oft es mir schon passiert ist, dass ich ein Programm
geschlossen habe, als ich auf einem Mac das "@" drücken wollte?

Sowas geht irgendwann in Fleisch und Blut über.

Mal ehrlich, warum musste Apple seinerzeit überhaupt die Tastatur "neu
erfinden"? Warum hat man nicht einfach die weltweit gültige PC-Belegung
genutzt und die völlig unnütze Windows-Taste gegen eine Mac-Taste
ausgetauscht?

Weil sie es konnten? Weil es einfach "anders" war?

--

Gruesse,

Thorolf

Thorolf

unread,
Jun 4, 2021, 3:56:53 PMJun 4
to
Başar Alabay schrieb:
> Also, ich hatte mal interessehalber geschaut, wie es denn mit einem
> Debian auf dem MBP 2009 aussähe … und hatte das Gefühl, daß da schon
> etwas Bastelei nötig wäre.

naja, wenn man die "richtige" Distribution nimmt, dann läuft Linux schon
mit wenig Aufwand ganz gut auf einem x86 Mac.

Anpassung und Umgewöhnung ist v.a. bei der Tastatur angesagt.

Bis heute gibt's immer noch ein paar Zeichen, die ich unter Linux nicht
eingeben konnte, kann aber nicht mehr sagen, welche da waren.

--

Gruesse,

Thorolf

Joerg Lorenz

unread,
Jun 4, 2021, 4:01:37 PMJun 4
to
Am 04.06.21 um 14:43 schrieb Jan Novak:
> Das OS
> sieht schön aus und für Benutzer, die es kennen oder Neueinsteiger
> bestimmt gut zu bedienen ist - aber für einen alten PC Nerd eben nicht.

Never teach an old dog new tricks.

Steffen Bendix

unread,
Jun 5, 2021, 1:32:14 AMJun 5
to
Thorolf <tho...@individual-de.local> wrote:
>
> Mein mehrwöchiger "Versuch" vor einigen Jahren vom ThinkPad auf ein
> MBP13 umzusteigen ist im wesentlichen an der Tastatur und deren Belegung
> gescheitert.

Was ist denn an einer Windowstastatur und der selben Tastatur für Linux (es
gibt ja keine reinen Linuxcomputer, oder?) so viel anders? Ich habe so oft
an Windowscomputern gesessen und habe alle Buchstaben, Zahlen, Klammern und
sonstwas vorgefunden. Manches lag auf anderen Tasten bzw. mußte mit leicht
anderen Tastenkombinationen aufgerufen werden, aber es war genauso
vorhanden, wie auf der Mactastatur. Umgekehrt auch. Warum auch nicht, es
wird ja der selbe ASCII-Code benutzt. Ich habe mich sehr schnell dran
gewöhnt und kann nun problemlos beide Tastaturbelegungen bedienen. Also was
soll da fehlen, was es einem unmöglich macht, mit einem Mac zu arbeiten?
Ist doch kein KC85.

Es scheint mir, daß Du einem psychologischen Effekt aufsitzt: Wenn dem
Menschen partout etwas gegen den Strich geht, sperrt er sich unbewußt gegen
Neues oder Anderes und lernt dieses nicht oder nur sehr schwer und dann
widerwillig. Den selben Effekt beobachte ich auch immer wieder bei meinen
Kollegen. Die regen sich jedesmal darüber auf, wenn sie am Mac sitzen und
statt des Ät-Zeichens ein Programm schließen. Wieso, verdammt, machen sie
sich nicht einfach mal bewußt, daß sie an einem Mac sitzen und dort die
Tastenbelegung leicht anders ist? Das tue ich bei einem Windowscomputer
doch auch und löse dort auch nicht ungewollte Aktionen aus, weil ich die
falsche Kombination drücke. Ist doch alles nicht so schwer! Ich verstehe es
nicht. Meckern ist natürlich leichter als lernen.

Steffen

Peter Köhlmann

unread,
Jun 5, 2021, 3:34:30 AMJun 5
to
Am 05.06.21 um 07:32 schrieb Steffen Bendix:
Meckern ist berechtigt. Mir geht es genauso. Ich bin Programmierer, und
jedes Mal, wenn ich am Mac etwas programmieren will/muss, dann bekomme
ich die Krätze. Es geht nicht darum, sich dessen bewusst zu sein dass
die Belegung anders ist. Bei Windows/Linux brauche ich nicht darüber
nachzudenken, die Belegung ist schon "in den Fingern". Und genau
deswegen arbeite ich am Mac SEHR viel langsamer. Da kann man noch so oft
behaupten, dass die Windows-Tastatur "Sch..sse" ist. Es herrscht die
Gewohnheit. Und der andauernde Ärger darüber, dass Apple anders ist weil
sie es können. Aber eben gar nicht müssten. Für mich ist das ein
KO-Argument, und ich werde keine neuen Apple-Rechner für mich selber
anschaffen wenn die vorhandenen den Geist aufgegeben haben (oder Apple
sie durch ihre "Unterstützung" obsolet gemacht hat). Aber dann taugen
sie vielleicht noch als Linux-Rechner.
Meine Frau denkt da anders, aber die programmiert auch nicht

Andreas Borutta

unread,
Jun 5, 2021, 4:17:07 AMJun 5
to
Martin Τrautmann:

> On Sat, 5 Jun 2021 09:34:26 +0200, Peter Köhlmann wrote:
>> Meckern ist berechtigt. Mir geht es genauso. Ich bin Programmierer, und
>> jedes Mal, wenn ich am Mac etwas programmieren will/muss, dann bekomme
>> ich die Krätze. Es geht nicht darum, sich dessen bewusst zu sein dass
>> die Belegung anders ist. Bei Windows/Linux brauche ich nicht darüber
>> nachzudenken, die Belegung ist schon "in den Fingern". Und genau
>> deswegen arbeite ich am Mac SEHR viel langsamer.
>
> Und? Ich programmiere am Mac. Ich bekomme die Krätze, wenn ich unter Win
> etwas machen muss. Ja, das @ ist an der falschen Stelle. Auch bei
> anderen Zeichen muss ich immer erst suchen. Aber das liegt schlicht
> daran, was man gewohnt ist. Für reine Programmierung habe ich eine
> US-Tastatur am Linux-Rechner. Die beiden Layouts habe ich im Blut.

Aus Neugier an euch Programmierer:
Es gibt ja das, wie ich finde sehr interessante, Projekt für
ergonomisch perfekte Tastenlayouts:
https://de.wikipedia.org/wiki/Neo_(Tastaturbelegung)

Wenn ich mich richtig erinnere, halten die Freaks mit diesen Layouts
alle Geschwindigkeitsrekorde beim Tippen von Texten.

Wäre das denn bei Vieltippern wie Programmieren nicht der Königsweg?

Weder Windows- noch Mac-Keyboard.

Andreas
--
http://fahrradzukunft.de

Andreas Borutta

unread,
Jun 5, 2021, 4:55:22 AMJun 5
to
Martin Τrautmann:

>> Aus Neugier an euch Programmierer:
>> Es gibt ja das, wie ich finde sehr interessante, Projekt für
>> ergonomisch perfekte Tastenlayouts:
>> https://de.wikipedia.org/wiki/Neo_(Tastaturbelegung)
>>
>> Wenn ich mich richtig erinnere, halten die Freaks mit diesen Layouts
>> alle Geschwindigkeitsrekorde beim Tippen von Texten.
>>
>> Wäre das denn bei Vieltippern wie Programmieren nicht der Königsweg?
>
> Bei Programmierern geht es nicht um Geschwindigkeitsrekorde, sondern um
> Effizienz.

Das ist völlig klar.

Aber die Motive für NEO waren selbstverständlich auch Effizienz bei
der häufigen Eingabe von Sonderzeichen.

> Konzentrieren muss ich mich nur, wenn ich an einer anderen
> Tastatur sitze.

Viele Nutzer von NEO nehmen, soweit ich es verstanden habe, entweder
ihre eigene Tastatur mit an einen fremden Rechner oder haben ihr
Layout auf dem USB-Stick dabei um es dem fremden OS überzuhelfen.

Ein hübsches altes Crowdfounding-Projekt war die Miniguru:
https://www.golem.de/0912/71999.html


Andreas
--
http://fahrradzukunft.de

Kay Martinen

unread,
Jun 5, 2021, 8:10:11 AMJun 5
to
Am 04.06.21 um 16:57 schrieb Steffen Bendix:

> Vielleicht könnte man sich mit AppleScript oder Automator was zusammenhacken,
> aber darüber nachzudenken habe ich heute auch keinen Kopf mehr.

Gibt es diese Beiden Tools eigentlich auch auf Iphones(4)? Ich suche
immer noch nach einer möglichkeit auf meinem Gerät gewisse dinge zu
automatisieren. Z.b. WLAN zeitgesteuert WIRKLICH aus zu machen und zu
anderem Zeitpunkt wieder an. Gleiches mit Bluetooth. Oder ggf. Flugmodus
zeitgesteuert. Schlimmstenfalls auch cron-style aber das würde mich wundern.

Kay

--
Posted via leafnode

Thomas Heier

unread,
Jun 5, 2021, 8:40:49 AMJun 5
to
Martin ?rautmann <t-us...@gmx.net> wrote:

> Die Tastatur ist auch einfach nicht haltbar genug,

Von "aktuellen" Macs? Ja die sind furchtbar. Deswegen tippe ich hier auf
einer über 20 Jahre altem "Apple Extendet Keyboard II" - eine "richtige"
Tastatur 1,628kg *METALL* und ein wenig Kunststoff.

Und ja, die Tastenkappen sehen aus wie neu, die kommen alle 2 Jahre (2
Tastaturen im Wechsel, eigentlich also jährlich) in die Spülmaschine.

Geht das auch mit irgendwelchen (nicht nur Apple) Tastaturen?


Und noch ein Tritt in Richtung Win: Das "nur" die Tasten falsch liegen
ist auch für mich nervig, aber das allerkleinste Problem. Dieses
vermurkste UI ist der totale Schrott, und weil Ubuntu das UI nach
Win-Aussehen nachbaut ist das ein Problem warum ich mein OS 10.13 auf
einen PC laufen lasse.

--
adfc-norderstedt.de - für alle Radfahrenden in und um Norderstedt.
Infos, Vorschläge, Verbesserungsideen? Her damit!

Jörg Knebel

unread,
Jun 5, 2021, 9:38:40 AMJun 5
to
On 05 /06 /2021 at 22:40:47 AEST, "Thomas Heier" <Thomas Heier> wrote:

> Geht das auch mit irgendwelchen (nicht nur Apple) Tastaturen?

JA! MATIAS Tactile Pro <http://matias.ca/tactilepro4/> von denen ich 3 mit
deutschem Layout für englische OSe benutze - ich habe auch noch eine Extended
II.

Bei den Tactiles ist die vollständige Belegung der Tastaturen "aufgedruckt".

Gegen Lernresistenz wie beim OP scheint aber wirklich kein Kraut gewachsen zu
sein, also läßt man solche Leute einfach weiter onannieren und macht wie
gewohnt weiter.

Ach so, eine der Tactiles läuft hervorragend an einer Linux-Box sowie
akzeptable an einem Windows10-Geschwür.
Bei letzterem kommt es allerdings vor das das Betrübssystem aus heiterem
Himmel die Tastaturlayouts wechselt und manuelle Netzwerkeinstellungen
grundsätzlich ignoriert - ist natürlich meine Schuld wegen meiner
Grundeinstellung zu MS-Schrott.

Just my 2¢ (ja, Zeichen ist auf der Tasttatur!)

Cheers
Jörg


Peter Köhlmann

unread,
Jun 5, 2021, 10:17:11 AMJun 5
to
Am 05.06.21 um 14:40 schrieb Thomas Heier:
> Martin ?rautmann <t-us...@gmx.net> wrote:
>
>> Die Tastatur ist auch einfach nicht haltbar genug,
>
> Von "aktuellen" Macs? Ja die sind furchtbar. Deswegen tippe ich hier auf
> einer über 20 Jahre altem "Apple Extendet Keyboard II" - eine "richtige"
> Tastatur 1,628kg *METALL* und ein wenig Kunststoff.
>
> Und ja, die Tastenkappen sehen aus wie neu, die kommen alle 2 Jahre (2
> Tastaturen im Wechsel, eigentlich also jährlich) in die Spülmaschine.
>
> Geht das auch mit irgendwelchen (nicht nur Apple) Tastaturen?

Klar. Die alten MicroSoft-Tastaturen waren RICHTIG gut. Ebenso die
originalen IBM-Tastaturen. Wer solch ein Ding herumliegen hat, gibt es
nicht wieder her, solange das Ding funktioniert

> Und noch ein Tritt in Richtung Win: Das "nur" die Tasten falsch liegen
> ist auch für mich nervig, aber das allerkleinste Problem. Dieses
> vermurkste UI ist der totale Schrott, und weil Ubuntu das UI nach
> Win-Aussehen nachbaut ist das ein Problem warum ich mein OS 10.13 auf
> einen PC laufen lasse.
>

Ehrlich jetzt? Ich verwende zwar kein Ubuntu, aber mir ist bisher noch
keine Linux-GUI untergekommen, die nicht sehr weitgehend angepasst
werden kann.
Notfalls aus Ubuntu ein KUbuntu machen (ist einfach). In Sachen
Anpassung an (fast) beliebiges Aussehen macht KDE niemand etwas vor

Steffen Bendix

unread,
Jun 5, 2021, 11:11:04 AMJun 5
to
Martin Τrautmann <t-us...@gmx.net> wrote:

> Am besten die eigene Tastatur. Denn ganz ohne Beschriftung ist nur was
> für echte Gurus - und mit falscher Beschriftung ist nochmals schlimmer.

Wird Zeit, daß die Tastaturen ihre Beschriftungen dynamisch anzeigen. Die
Technologie dafür ist ja seit Jahren da.

Steffen


Steffen Bendix

unread,
Jun 5, 2021, 11:11:04 AMJun 5
to
Kay Martinen <use...@martinen.de> wrote:
> Am 04.06.21 um 16:57 schrieb Steffen Bendix:

> Gibt es diese Beiden Tools eigentlich auch auf Iphones(4)?

Mit den Kurzbefehlen in iOS geht vieles. Flugmodus und WLAN an/aus
definitiv, weil ich das selbst verwende.

Steffen

Peter Köhlmann

unread,
Jun 5, 2021, 11:41:53 AMJun 5
to
Am 05.06.21 um 17:08 schrieb Martin Τrautmann:
> On Sat, 5 Jun 2021 16:17:09 +0200, Peter Köhlmann wrote:
>> Ehrlich jetzt? Ich verwende zwar kein Ubuntu, aber mir ist bisher noch
>> keine Linux-GUI untergekommen, die nicht sehr weitgehend angepasst
>> werden kann.
>> Notfalls aus Ubuntu ein KUbuntu machen (ist einfach). In Sachen
>> Anpassung an (fast) beliebiges Aussehen macht KDE niemand etwas vor
>
> Ist das so? Mir scheint, da kocht z.B. beim Datei-Öffnen-Dialog jedes
> Programm sein eigenes Süppchen. Da sieht dann sehr viel unter Linux aus
> wie Windows mit kaputter Schrift.
>

Dir scheint vieles aus grauer Vorzeit

Steffen Bendix

unread,
Jun 5, 2021, 12:17:58 PMJun 5
to
Martin Τrautmann <t-us...@gmx.net> wrote:
Sie ist aber noch immer zu teuer. Der Balken am MacBook ist ein netter
> Anfang. Aber Tastaturen sollen für mich auch noch immer Tasten haben.
> Solange touchscreens keine haptischen Feedback haben sind
> startrek-Bedienobflächen mangels entsprechender Kraftfelder noch reine
> Fiktion.

Nein, ich meinte Tastaturen mit richtigen Tasten, auf denen dynamisch die
Beschriftungen angezeigt werden. Gibt es schon, setzen sich aber nicht
durch.

Steffen



Başar Alabay

unread,
Jun 5, 2021, 1:40:37 PMJun 5
to
Steffen Bendix schrieb:
Das würde mich jetzt interessieren … kann man da was laufen lassen?

B. Alabay

Başar Alabay

unread,
Jun 5, 2021, 1:43:52 PMJun 5
to
Thorolf schrieb:

> Başar Alabay schrieb:
>> Also, ich hatte mal interessehalber geschaut, wie es denn mit einem
>> Debian auf dem MBP 2009 aussähe … und hatte das Gefühl, daß da schon
>> etwas Bastelei nötig wäre.
>
> naja, wenn man die "richtige" Distribution nimmt, dann läuft Linux schon
> mit wenig Aufwand ganz gut auf einem x86 Mac.

Debian.

> Anpassung und Umgewöhnung ist v.a. bei der Tastatur angesagt.
>
> Bis heute gibt's immer noch ein paar Zeichen, die ich unter Linux nicht
> eingeben konnte, kann aber nicht mehr sagen, welche da waren.

Das wiederum irritiert mich. Als ich Linux mit GUI in einer VM hatte,
konnte ich wirklich jedes durchgeknallte Zeichen irgendwie zuordnen. So
wie ich auch ein eigens angepaßtes Tastaturlayout unter macOS habe.

Und ich habe tatsächlich auch nicht ganz kapiert, wie man sich mit dem @
etwas abschießen kann. Muß ich doch nun wirklich schon seit Jahrzehnten
zwischen Mac und Win Tastaturen hin und her wechseln. Ich erinnere mich
nur dunkel daran, daß mal shift-alt-1 das @ war?! Kann das sein? Na ja,
ist auch egal.

B. Alabay

Başar Alabay

unread,
Jun 5, 2021, 2:05:17 PMJun 5
to
Thomas Heier schrieb:

> Martin ?rautmann <t-us...@gmx.net> wrote:
>
>> Die Tastatur ist auch einfach nicht haltbar genug,
>
> Von "aktuellen" Macs? Ja die sind furchtbar. Deswegen tippe ich hier auf
> einer über 20 Jahre altem "Apple Extendet Keyboard II" - eine "richtige"
> Tastatur 1,628kg *METALL* und ein wenig Kunststoff.

Yesss. Hab ich 2 Stück von. Sind aber definitiv älter als 20 Jahre, denn
ich habe sie vor ca. 20 Jahren gebraucht gekauft.

> Und ja, die Tastenkappen sehen aus wie neu, die kommen alle 2 Jahre (2
> Tastaturen im Wechsel, eigentlich also jährlich) in die Spülmaschine.

Nur die Tasten oder die ganze Tastatur? Ich reinige die ab und zu mal
mit Alkohol.

Hast Du auch noch iMates dafür?

B. Alabay

Steffen Bendix

unread,
Jun 5, 2021, 2:10:34 PMJun 5
to
On 5. Jun 2021 at 19:40:36 CEST, "BaşarAlabay" <ala...@gmx.net> wrote:

>> Mit den Kurzbefehlen in iOS geht vieles. Flugmodus und WLAN an/aus
>> definitiv, weil ich das selbst verwende.
>
> Das würde mich jetzt interessieren … kann man da was laufen lassen?

Man kann in iOS in der App "Kurzbefehle" unter der Rubrik "Automation" eine
neue solche anlegen. Dort gibt man z.B. die Tageszeit an oder den Sonnenauf-
oder untergang, zu der die Automation ausgeführt werden soll. Es wird auch
zwischen täglichen, wöchentlichen oder monatlichen Wiederholungen
unterschieden. Dann bei der auszuführenden Aktion nach "WLAN" suchen und die
Aktion "WLAN konfigurieren" auswählen. Nun noch festlegen, ob das WLAN an-
oder ausgeschaltet werden soll. Das war's. Zum Schluß am besten noch den
Schalter deaktivieren bei "Vor Ausführen bestätigen", sonst wartet das Gerät
immer auf eine Eingabe und es ist keine echte Automation.

Das selbe geht auch mit dem Flugmodus und hundert anderen Dingen. Man kann
statt der Tageszeit auch einen Ort auswählen, an dem die Automation ausgeführt
werden soll. Die App ist wirklich sehr mächtig. Alles geht nicht aber vieles.
Man kann sogar Aktionen durch Bluetooth oder NFC auslösen.

Steffen


Thorolf

unread,
Jun 5, 2021, 3:23:28 PMJun 5
to
Steffen Bendix schrieb:
> Was ist denn an einer Windowstastatur und der selben Tastatur für Linux (es
> gibt ja keine reinen Linuxcomputer, oder?) so viel anders? Ich habe so oft

die Buchstaben und Zahlen sind bei Linux/Win und Mac gleichermaßen
optimal bzw. suboptimal, je nach Betrachtungsweise. Die "normalen"
Satzzeichen, die man über Shift bekommt, ebenso.

Das war es mit den Gemeinsamkeiten, nervig ist, das die Win/Alt bzw.
Alt/Cmd Tasten umgekehrt sind. Beim Win/Linux gehen viele Sachen mit
"Strg", beim Mac mit "Cmd" uswusf.

> an Windowscomputern gesessen und habe alle Buchstaben, Zahlen, Klammern und
> sonstwas vorgefunden. Manches lag auf anderen Tasten bzw. mußte mit leicht
> anderen Tastenkombinationen aufgerufen werden, aber es war genauso
> vorhanden, wie auf der Mactastatur. Umgekehrt auch.

Vom Mac kommend, ist es bei weitem nicht so "schlimm" wie umgekehrt.

Spontan fallen mir "Pos1" und "Ende" ein, die ich ständig nutze und
außerdem das "|" - ich weiß beim Mac noch nicht einmal wie ich das
bekomme, ebenso geschweifte und eckige Klammer.

Klar, dafür gibt's beim Mac Tasten-Kombinationen, aber wenn man nicht
ständig damit arbeitet, vergisst man die.

Man gewöhnt sich dran, aber wenn man häufiger wechselt, bzw. eins
erheblich intensiver nutzt, stören die Unterschiede einfach.

--

Gruesse,

Thorolf

Thorolf

unread,
Jun 5, 2021, 3:30:15 PMJun 5
to
Steffen Bendix schrieb:
> Wird Zeit, daß die Tastaturen ihre Beschriftungen dynamisch anzeigen. Die
> Technologie dafür ist ja seit Jahren da.

gibt es schon, aber teuer und nicht in Notebooks.

Und wenn das sonstige Layout anders ist, bringt das auch nicht so viel.
Aber immerhin könnte man dann nach Wunsch alle Sonderzeichen anzeigen
und nicht wie Apple sie aus "ästhetischen" Gründen wegzulassen.

--

Gruesse,

Thorolf

Thorolf

unread,
Jun 5, 2021, 3:40:40 PMJun 5
to
Başar Alabay schrieb:
> Und ich habe tatsächlich auch nicht ganz kapiert, wie man sich mit dem @
> etwas abschießen kann. Muß ich doch nun wirklich schon seit Jahrzehnten
> zwischen Mac und Win Tastaturen hin und her wechseln. Ich erinnere mich
> nur dunkel daran, daß mal shift-alt-1 das @ war?! Kann das sein? Na ja,
> ist auch egal.

das "@" liegt bei Linux/Win auf "AltGr" plus "Q", "AltGr" ist beim Mac
die Rechte "Cmd"-Taste (da gibt's "AltGr" ja nicht) und nun, wenn man
Cmd + Q drückt, hat man die Anwendung beendet :-(

Passiert "voll automatisch" ...

--

Gruesse,

Thorolf

Thorolf

unread,
Jun 5, 2021, 3:44:08 PMJun 5
to
Başar Alabay schrieb:
>> naja, wenn man die "richtige" Distribution nimmt, dann läuft Linux schon
>> mit wenig Aufwand ganz gut auf einem x86 Mac.
> Debian.

nun ja, Debian ist nicht gerade für Benutzerfreundlichkeit bekannt,
schon gar nicht beim Installieren.

Ich hab's "irgendwann" mal getestet und dann nie wieder.

Ich glaube deshalb wurde Ubuntu "erfunden" :-P

--

Gruesse,

Thorolf

Clemens Schüller

unread,
Jun 5, 2021, 3:46:00 PMJun 5
to
Servus!

Thorolf schrieb am 05. Jun. 2021 um 21:23:

> Spontan fallen mir "Pos1" und "Ende" ein, die ich ständig nutze und
> außerdem das "|" - ich weiß beim Mac noch nicht einmal wie ich das
> bekomme, ebenso geschweifte und eckige Klammer.

| ist alt + 7

In meinen Mac Anfangszeiten hatte ich eine Refcard mit den wichtigsten
Tastenkombis griffbereit. Und den emacs musste ich auch "ummappen"


--
LieGrü aus Graz, Clemens

Clemens Schüller

unread,
Jun 5, 2021, 3:47:01 PMJun 5
to
Servus!

Thorolf schrieb am 05. Jun. 2021 um 21:40:


> das "@" liegt bei Linux/Win auf "AltGr" plus "Q", "AltGr" ist beim Mac
> die Rechte "Cmd"-Taste (da gibt's "AltGr" ja nicht) und nun, wenn man
> Cmd + Q drückt, hat man die Anwendung beendet :-(

Aaaaah - das klingt logisch. Hab mich immer gewundert, warum das @ nicht
auf Q liegt xD

Clemens Schüller

unread,
Jun 5, 2021, 3:49:29 PMJun 5
to
Servus!

Thorolf schrieb am 05. Jun. 2021 um 21:44:


> nun ja, Debian ist nicht gerade für Benutzerfreundlichkeit bekannt,
> schon gar nicht beim Installieren.
>
> Ich hab's "irgendwann" mal getestet und dann nie wieder.
>
> Ich glaube deshalb wurde Ubuntu "erfunden" :-P

Wann hast es denn leicht das letzte Mal installiert?

Der Installer hat sich in den letzten Jahren sehr "gemausert"


Mich stört bei Debian eher, dass die Pakete teilw. sehr veraltet
sind. Gut, es gibt die Backports - aber andere Distris lösen das besser.

Dr Eberhard W Lisse

unread,
Jun 5, 2021, 4:18:15 PMJun 5
to
Ich hätte ja eher erwaterted, damit drei WOchen zu spielen :-)-O

Ich habe eine externen 'Block' von Indiegogo (Crowdfunding) auf dem
Tisch stehen mit USB-C an meinem Dell U3219Q BIldschirm, der ist aber
mit HDMI an den MacPro 'geschaltet'. Da sind tausende
Anschlussmöglichkeiten, neben den 4 USB-C Löchern im MacBook. Wenn ich
einen zweiten Bildschirm für den Laptob brauche schalte ich das am
Schirm von Hand um.

Dann benutze ich seit 30 Jahren nur US Tastaturen (weil Namibia) und
kann deshalb das Tatstaturgenöle nicht nachvollziehen.

Auch bediene ich sowohl den Laptop als die Tonne zum grossen Tail über
die Kommandozeile, bzw habe die Apps, die ich häufig brauche (auch
eigene) im Dock.

Diese Hotkey/Standard Anpassmöglichkeiten/ -notwendigkeiten erschliessen
sich mir nicht.

mfg, el

On 2021-06-04 14:43 , Jan Novak wrote:
> Hallo Ihr Lieben,
>
> ich hatte ja vor kurzem Fragen zum MacOs u.a. bezüglich SSH und Umgang
> des OS gestellt. Nach 3 Tagen sehr intensiven Benutzens möchte ich
> hier kurz _meine_persönliche_ Erfahrung wiedergeben (die Zahlen in
> Schulnoten):
>
> Hardware / Display und Verarbeitung - 1
> Einrichtung, Haptik, Feedback - 1+
> WLAN Verbindung - 1+
> Interne Tastatur - 1
> Externe Tastatur - 1
> Magic Mouse - 1+
> Externes Dock für Monitor und Kabelnetzwerk - 2
> Konsole/Shell Möglichkeiten - 2
> iterm2 Möglichkeiten - 1
> Anschlssmöglichkeiten - 5
> CPU Geschwindigkeit (im Verhältniss zu den Kosten des Gerätes - da
> hätte ich deutlich mehr erwartet) - 4
>
> Bedienung des OS (für jemanden, der seit 35 Jahren nicht Apple nutz) - 4
> (meine gewünschten) Hotkey Anpassmöglichkeiten 5
> (meine gewünschten) Standard Anpassmöglichkeiten 6
[...]

Peter Köhlmann

unread,
Jun 5, 2021, 5:14:16 PMJun 5
to
Am 05.06.21 um 21:44 schrieb Thorolf:
> Başar Alabay schrieb:
>>> naja, wenn man die "richtige" Distribution nimmt, dann läuft Linux schon
>>> mit wenig Aufwand ganz gut auf einem x86 Mac.
>> Debian.
>
> nun ja, Debian ist nicht gerade für Benutzerfreundlichkeit bekannt,
> schon gar nicht beim Installieren.
>
> Ich hab's "irgendwann" mal getestet und dann nie wieder.

Ich bin ein eingefleischter Suse-Anwender. Aber Debian geht selbst für
diese eher verwöhnte Gruppe (Yast als Paket-Manager und Setup-Tool)
extrem leicht. Wer das nicht hinbekommt sollte eher Häkeln als Hobby wählen

> Ich glaube deshalb wurde Ubuntu "erfunden" :-P
>

Beruht ebenfalls auf Debian und verwendet den gleichen Paket-Manager.
Die unterscheiden sich nicht wirklich, sondern eher in der Auswahl
einiger Desktop-Einstellungen und Basis-Systemvorgaben.

Uwe Wunderlich

unread,
Jun 5, 2021, 5:20:36 PMJun 5
to
Thorolf <tho...@individual-de.local> wrote:
> nun ja, Debian ist nicht gerade für Benutzerfreundlichkeit bekannt,
> schon gar nicht beim Installieren.
>
> Ich hab's "irgendwann" mal getestet und dann nie wieder.
>
> Ich glaube deshalb wurde Ubuntu "erfunden" :-P

Ich glaube, ich werde bei Gelegenheit mal Linux mint ausprobieren.
Erinnert mich an alte Atari-Zeiten 8-)
--
((( Klobi )))
_____________________________________________________________________

Uwe Wunderlich

unread,
Jun 5, 2021, 5:26:15 PMJun 5
to
Martin ?rautmann <t-us...@gmx.net> wrote:
> E-Mail-Adressen zu verwenden? Warum musste man ein "AW:" erfinden? Warum

Ich glaube, die wollten zu sehr 'deutsch' sein, bzw. dem Deutschen
Unternehmensmarkt gefallen (AW = Antwort)

> kann man nicht einfach die bestehenden RFCs implementieren?

Das ist zu nerdig für den einfachen Anwender :)

Başar Alabay

unread,
Jun 5, 2021, 5:30:45 PMJun 5
to
Steffen Bendix schrieb:
Interessant. Ich leite das mal weiter.

Danke.
B. Alabay

Başar Alabay

unread,
Jun 5, 2021, 5:32:02 PMJun 5
to
Thorolf schrieb:
Na, superschick, das @ zum Q für quit zu packen :-) Daß Linux da sich an
Win orientiert hat, statt das umzulegen … ist interessant.

B. Alabay

Başar Alabay

unread,
Jun 5, 2021, 5:33:22 PMJun 5
to
Thorolf schrieb:

> Başar Alabay schrieb:
>>> naja, wenn man die "richtige" Distribution nimmt, dann läuft Linux schon
>>> mit wenig Aufwand ganz gut auf einem x86 Mac.
>> Debian.
>
> nun ja, Debian ist nicht gerade für Benutzerfreundlichkeit bekannt,
> schon gar nicht beim Installieren.
>
> Ich hab's "irgendwann" mal getestet und dann nie wieder.

Nun, ich nutze es schon ziemlich lange als Server.

> Ich glaube deshalb wurde Ubuntu "erfunden" :-P

Jo. Da könnte ich in ungefähr so abkotzen wie Du bei macOS :-)

B. Alabay

Başar Alabay

unread,
Jun 5, 2021, 5:36:18 PMJun 5
to
Thorolf schrieb:

> Vom Mac kommend, ist es bei weitem nicht so "schlimm" wie umgekehrt.
>
> Spontan fallen mir "Pos1" und "Ende" ein, die ich ständig nutze und
> außerdem das "|" - ich weiß beim Mac noch nicht einmal wie ich das
> bekomme, ebenso geschweifte und eckige Klammer.

Au weia …

Wenn man TeX nutzt, weiß man das.

> Klar, dafür gibt's beim Mac Tasten-Kombinationen, aber wenn man nicht
> ständig damit arbeitet, vergisst man die.
>
> Man gewöhnt sich dran, aber wenn man häufiger wechselt, bzw. eins
> erheblich intensiver nutzt, stören die Unterschiede einfach.

Ich dachte, Du hättest einen Mac ;-)

B. Alabay

Thorolf

unread,
Jun 5, 2021, 6:45:52 PMJun 5
to
Başar Alabay schrieb:
> Ich dachte, Du hättest einen Mac;-)

ja, mehrere sogar, das MBP nutze ich jede Wochen einmal für Banksachen,
den Lampen-Mac mache ab und zu an, um zu schauen ob er noch geht,
gleiches gilt für den 128k - da hab' ich wegen dem Bildschirm ein
bisschen "Angst".

Irgendwo liegen noch zwei Minis im Schrank, sowie ein Laptop mit Dock
und DIN A4-Monitor. Außerdem gibt's noch jede Menge Tastaturen,
blau/schwarz/transparent, weiss/transparent, weiss/alu :-P

Und für's Arbeiten habe ich einen Laptop mit anständiger Tastatur und
Karabiner, damit die Zuordnung passt :-)

--

Gruesse,

Thorolf

Thorolf

unread,
Jun 5, 2021, 6:48:47 PMJun 5
to
Marcus Jodorf schrieb:
> Model M natürlich.
> Da sind die Tastenkappen nebenbei extra so gemacht, daß man sie abziehen
> kann.

hab' ich auch noch, mindestens zwei davon.

Die haben aber zwei relevante Nachteile:
- kein USB sondern PS2 (oder sogar DIN?)
- passen nicht in mein ThinkPad

:-P

--

Gruesse,

Thorolf

wjes

unread,
Jun 6, 2021, 6:33:45 AMJun 6
to
Am 04.06.2021 um 14:43 schrieb Jan Novak:
> Vielen lieben dank für die Tipps, Anregungen und Hilfen (im anderen
> Thread).
>
> Jan

Ich sehe gerade in der neuen c't einen Artikel über "macos anpassen mit
Hammerspoon".

Ich habe ihn noch nicht gelesen, aber das Intro klingt, als wäre das
vielleicht noch eine Option.

w

Başar Alabay

unread,
Jun 6, 2021, 8:47:56 AMJun 6
to
Marcus Jodorf schrieb:

> Uwe Wunderlich <kl...@mac.com> schrieb:
>
>> Ich glaube, die wollten zu sehr 'deutsch' sein, bzw. dem Deutschen
>> Unternehmensmarkt gefallen (AW = Antwort)
>
> Das war wohl ein klassischer double whammy.
> Erst haben sie vermutlich verkackt, als sie RE für eine englischsprachige Abkürzung
> gehalten haben („response“?).

Reply. Und Re ist, soweit ich weiß, auch die etablierte Abkürzung dafür.
Aber Aw … nun ja. Ist ja bei GroupWise (wer hat das nochmal gemacht?!
Das war doch auch noch so eine eigene Plattform …) nicht besser.

>> Das ist zu nerdig für den einfachen Anwender :)
>
> Das hat damals MS gleich in Serie verkackt.
>
> Meine persönliche Theorie ist, daß sie da damals schlicht zu doof für
> waren. Internet hätten sie ja auch beinahe verpennt und das war auch
> alles erst mal einfach zu neu für sie mit RFCs und neuen technischen
> Standards und so. ;-)

Da ist was dran. MS kam tatsächlich mit einigen Dingen beinahe nicht
mit.

Andererseits … in der Hifi-Welt gingen einige mit wirklich guten Dingen
mit – und hatten nichts davon. Beta ging unter, DCC ging unter usw usf.

B. Alabay

Dr Eberhard W Lisse

unread,
Jun 6, 2021, 8:48:44 AMJun 6
to


On 2021-06-04 21:56 , Thorolf wrote:
> Başar Alabay schrieb:
>> Also, ich hatte mal interessehalber geschaut, wie es denn mit einem
>> Debian auf dem MBP 2009 aussähe … und hatte das Gefühl, daß da schon
>> etwas Bastelei nötig wäre.
>
> naja, wenn man die "richtige" Distribution nimmt, dann läuft Linux
> schon mit wenig Aufwand ganz gut auf einem x86 Mac.

Der OP hat einen M1 :-)-O


Noch :-)-O

el

Dr Eberhard W Lisse

unread,
Jun 6, 2021, 8:54:04 AMJun 6
to
brew install hammerspoon

mfg, el

Thomas Heier

unread,
Jun 6, 2021, 12:38:39 PMJun 6
to
Ba?ar Alabay <ala...@gmx.net> wrote:

> Nur die Tasten oder die ganze Tastatur?

Exakt: Die Tastenkappen. Weil der Staub und ähnliches sammelt sich auch
an den Seiten. Da ist dann ein Waschgang alle 24 Monate am einfachsten.

> Hast Du auch noch iMates dafür?

Ja, 2 Stück. *UNVERKÄUFLICH* zu meinen Lebzeiten...

--
adfc-norderstedt.de - für alle Radfahrenden in und um Norderstedt.
Infos, Vorschläge, Verbesserungsideen? Her damit!

Thomas Heier

unread,
Jun 6, 2021, 12:38:39 PMJun 6
to
Peter Köhlmann <peter-k...@t-online.de> wrote:

> Ehrlich jetzt? Ich verwende zwar kein Ubuntu, aber mir ist bisher noch
> keine Linux-GUI untergekommen, die nicht sehr weitgehend angepasst
> werden kann.
> Notfalls aus Ubuntu ein KUbuntu machen (ist einfach). In Sachen
> Anpassung an (fast) beliebiges Aussehen macht KDE niemand etwas vor

Echt, ja.

Gibt es denn eine DEUTSCHE Anleitung, iwie rgendein Linux-GUI ohne C++
-Wissen oder ähnliches in eine Mac-OS 9 (!) oder 10.13-ähnliches
Aussehen zu verwandeln?

Thomas Heier

unread,
Jun 6, 2021, 12:38:39 PMJun 6
to
Ba?ar Alabay <ala...@gmx.net> wrote:

> Ich erinnere mich
> nur dunkel daran, daß mal shift-alt-1 das @ war?! Kann das sein?

Ja, ganz früher...

Thomas Heier

unread,
Jun 6, 2021, 12:38:40 PMJun 6
to
Marcus Jodorf <tr...@killfile.de> wrote:

> Ubuntu ist nebenbei ohnehin mehr so die Linuxvariante
> für Noobs. Das ist halt auch mehr für Anfänger und Windowsumsteiger
> gemacht und entsprechend viel vorkonfiguriert.

Da es neben den *mir* geläufigen Systemen (Suse von 1998, Ubuntu
2000-2020) sicher noch 1000 andere Varianten gibt, was würdes du mir
dann mal zum ansehen empfehlen? Vorzugsweise was im Ausprobierzustand in
einer VirtualBox läuft.

Başar Alabay

unread,
Jun 6, 2021, 3:55:37 PMJun 6
to
Martin Τrautmann schrieb:

> On Sun, 6 Jun 2021 12:47:54 -0000 (UTC), Başar Alabay wrote:
>>> Das war wohl ein klassischer double whammy.
>>> Erst haben sie vermutlich verkackt, als sie RE für eine englischsprachige Abkürzung
>>> gehalten haben („response“?).
>>
>> Reply. Und Re ist, soweit ich weiß, auch die etablierte Abkürzung dafür.
>> Aber Aw … nun ja. Ist ja bei GroupWise (wer hat das nochmal gemacht?!
>> Das war doch auch noch so eine eigene Plattform …) nicht besser.
>
> Re/Res, lateinisch, "in Sachen von"
> <https://datatracker.ietf.org/doc/html/rfc2822>
> +++
> When used in a reply, the field body MAY start with the
> string "Re: " (from the Latin "res", in the matter of) followed by
> the contents of the "Subject:" field body of the original message.
> +++

Also, dann hätten sie »res« nehmen müssen. »fwd« sind auch drei
Buchstaben. Ich bin in GB noch niemandem begegnet, der oder die auf
»res« käme. Unabhängig von der publica :-)

B. Alabay

Clemens Schüller

unread,
Jun 6, 2021, 4:20:24 PMJun 6
to
Servus!

Başar Alabay schrieb am 06. Jun. 2021 um 14:47:
> Marcus Jodorf schrieb:
>> Uwe Wunderlich <kl...@mac.com> schrieb:


>>> Ich glaube, die wollten zu sehr 'deutsch' sein, bzw. dem Deutschen
>>> Unternehmensmarkt gefallen (AW = Antwort)
>>
>> Das war wohl ein klassischer double whammy.
>> Erst haben sie vermutlich verkackt, als sie RE für eine
>> englischsprachige Abkürzung
>> gehalten haben („response“?).
>
> Reply. Und Re ist, soweit ich weiß, auch die etablierte Abkürzung dafür.
> Aber Aw … nun ja. Ist ja bei GroupWise (wer hat das nochmal gemacht?!
> Das war doch auch noch so eine eigene Plattform …) nicht besser.

Ein deutsches Lotus Notes setzt da noch eins drauf und schreibt statt
einem Aw: ein Antwort: in die Betreffzeile.

In meiner .gnus hab ich einen "twoliner", der alles rauslöscht und ein
standardkonformes Re reinschreibt.

Kay Martinen

unread,
Jun 6, 2021, 5:00:04 PMJun 6
to
Am 05.06.21 um 20:10 schrieb Steffen Bendix:
> On 5. Jun 2021 at 19:40:36 CEST, "BaşarAlabay" <ala...@gmx.net> wrote:
>
>>> Mit den Kurzbefehlen in iOS geht vieles. Flugmodus und WLAN an/aus
>>> definitiv, weil ich das selbst verwende.
>>
>> Das würde mich jetzt interessieren … kann man da was laufen lassen?

Hier dito. Nur...

> Man kann in iOS in der App "Kurzbefehle" unter der Rubrik "Automation" eine

So eine "Rubrik" sehe ich nicht. Da taucht nix auf mit dem Text
Automation. Auch nicht wenn ich das im Suchfeld eingebe.

> neue solche anlegen. Dort gibt man z.B. die Tageszeit an oder den Sonnenauf-
> oder untergang, zu der die Automation ausgeführt werden soll. Es wird auch

Wie das? Hier taucht nur "Kurzbefehl erstellen" und "Neuen Kurzbefehl
anlegen" auf. Und da drin ist erst mal leere, keine Zeitangaben zu sehen.

> zwischen täglichen, wöchentlichen oder monatlichen Wiederholungen
> unterschieden. Dann bei der auszuführenden Aktion nach "WLAN" suchen und die
> Aktion "WLAN konfigurieren" auswählen. Nun noch festlegen, ob das WLAN an-

Das geht hier nicht. WLAN Konfigurieren taucht zwar auf, aber mit dem
Text "Siri aktivieren" und genau diese dauerlauschende Abhörwanze werde
ich sicher nicht aktivieren. Ich rede IN mein Telefon, ich rede nicht
MIT meinem Telefon. Erst recht nicht weil's dazu am Datentarif fehlt.

> oder ausgeschaltet werden soll. Das war's. Zum Schluß am besten noch den
> Schalter deaktivieren bei "Vor Ausführen bestätigen", sonst wartet das Gerät
> immer auf eine Eingabe und es ist keine echte Automation.

D.h. dann wohl "Kurzbefehle" funktioniert nur mit aktivem Siri und ohne
das überhaupt nicht? Dann kann ich das nicht gebrauchen.

> Das selbe geht auch mit dem Flugmodus und hundert anderen Dingen. Man kann
> statt der Tageszeit auch einen Ort auswählen, an dem die Automation ausgeführt
> werden soll. Die App ist wirklich sehr mächtig. Alles geht nicht aber vieles.
> Man kann sogar Aktionen durch Bluetooth oder NFC auslösen.

Das ist schön, ich hab nur noch nichts gefunden was und wie ich da ohne
Siri automatisieren könnte. Das ist hier ein Iphone 5s mit ios 12.5.2
Siri ist der Sprachassistent der alles in die Cloud schicken will und
darum und wg. unnötigem Datentarif kann und will ich siri nicht aktivieren.

Aus der Gallery hab ich mir mal den Zahnputztimer geholt und der tut
offenbar was er sagt - ohne Siri. Ist aber nicht das was ich brauche.

Eben noch mal versucht. Siri aktiviert, Kurzbefehle lassen sich
einrichten für WLAN an/Aus u.a. und funktionierten. Aber eine Option für
einen Zeitplan zur Wiederholung finde ich nicht. Und, wenn ich siri
wieder deaktiviere dann schlagen die kurzbefehle alle fehl. Dead End!?

Wenn du nicht noch ne Umgehungs-idee hast, ist damit klar das
Kurzbefehle nichts was ich brauche ohne Siri kann und damit für mich
inaktzeptabel ist.

Einen selbst einstellbaren Zeitplandienst oder schlichten 'cron' dem man
z.b. etwas wie
00 15 Mo-Fr * * 'wlan an'
00 22 Mo-Fr * * 'wlan aus'
00 09 Mo-Sa * * 'Bluetooth an'
00 15 Mo-Sa * * 'Bluetooth aus'
('xxx' = Befehl mit dieser Wirkung, ifconfig down o. rfkill z.b.)

aufgeben kann würde mir schon reichen. Gefunden hab ich nix.
IOS soll unix-wurzeln haben oder? Ist cron im IOS nicht vorhanden oder
so verstaut das $User dort nicht ran kommt?

Oder hab ich nur Schwierigkeiten damit "iphonisch" zu denken? ;-)
Ich hätte z.b. erwartet das die App einem gleich simple Aktionen zur
wahl bietet wie "Wlan aus" u.a.

Kay

--
Posted via leafnode

Thorolf

unread,
Jun 6, 2021, 6:39:09 PMJun 6
to
Thomas Heier schrieb:
> Da es neben den*mir* geläufigen Systemen (Suse von 1998, Ubuntu
> 2000-2020) sicher noch 1000 andere Varianten gibt, was würdes du mir
> dann mal zum ansehen empfehlen? Vorzugsweise was im Ausprobierzustand in
> einer VirtualBox läuft.

ich nutze openSUSE auf dem PC, vorzugsweise die Leap-Variante, weil da
nicht ständig was neues kommt. Das ist auch die, die ich seinerzeit auf
alten Macs installiert habe (bzw. in 32 Bit die Tumbleweed-Version).

Auf Servern lief bislang CentOS, weil das 10 Jahre Support hat (basiert
auf RHEL), mit CentOS 8 haben die das leider auf eine Roling-Release
umgestellt, damit für Server unbrauchbar, aber es sind schon Projekte am
Start, die CentOS beerben wollen.

Dann wäre da noch Fedora, immer ziemlich neu, aber es ändert sich mit
jeder Version einiges und es wird nicht lange unterstützt.

Das waren jetzt alles RPM-basierte Distris, wenn man DEB will, kann man
eigentlich nur Ubuntu oder ein Derivat davon nehmen, Debian selbst ist
für Server sicher sinnvoll, auf dem Desktop eher nicht.

Unter VirtualBox laufen die alle, alternativ gibt's auch Live-CDs/DVDs,
bzw. USB-Sticks zum ausprobieren.

--

Gruesse,

Thorolf

Steffen Bendix

unread,
Jun 7, 2021, 12:53:07 AMJun 7
to
Kay Martinen <use...@martinen.de> wrote:
>> Man kann in iOS in der App "Kurzbefehle" unter der Rubrik "Automation" eine
>
> So eine "Rubrik" sehe ich nicht. Da taucht nix auf mit dem Text
> Automation. Auch nicht wenn ich das im Suchfeld eingebe.

Die gibt es erst ab iOS 13.

> D.h. dann wohl "Kurzbefehle" funktioniert nur mit aktivem Siri und ohne
> das überhaupt nicht? Dann kann ich das nicht gebrauchen.

Man benötigt Siri nicht zum Erstellen und Verwenden der Kurzbefehle. Man
kann mit ihr aber diese aufrufen. Alternativ kannst Du aber auch per
Fingertip Kurzbefehle auslösen, oder eben mit den Automationen aufgrund
entsprechender Trigger.

Zudem scheinst Du auch einer zu sein, der Siri nur als Sprachassistentin
kennt. Das ist sie nicht nur, sondern auch ein komplexes System, welches
bestimmte Dinge in iOS durch „KI“ unterstützt, wie z.B. bestimmte tägliche
Routinen des Anwenders zu erkennen und Vorschläge zu machen. Dazu muß man
überhaupt nicht mit dem Telefon reden und eine Internetverbindung braucht
man dafür gleich gar nicht. Lies Dir dazu mal die Möglichkeiten auf
einschlägigen Seiten durch. Allerdings hat sich Siri seit iOS 12 um einiges
weiterentwickelt.


> Eben noch mal versucht. Siri aktiviert, Kurzbefehle lassen sich
> einrichten für WLAN an/Aus u.a. und funktionierten. Aber eine Option für
> einen Zeitplan zur Wiederholung finde ich nicht. Und, wenn ich siri
> wieder deaktiviere dann schlagen die kurzbefehle alle fehl. Dead End!?

Nein, sondern zu altes Betriebssystem. Ab iOS 13 sind die Kurzbefehle auch
tiefer im System integriert. Vorher war es eine App eines Drittanbieters.
Wurde später von Apple gekauft und aufgebohrt.

> Oder hab ich nur Schwierigkeiten damit "iphonisch" zu denken? ;-)
> Ich hätte z.b. erwartet das die App einem gleich simple Aktionen zur
> wahl bietet wie "Wlan aus" u.a.

Tun sie ja aber eben nur mit den späteren Systemversionen. Wie ich aber
schon schrieb, geht vieles, aber nicht alles. Mit etwas Einarbeitung findet
man jedoch meistens eine Lösung. Diese HomeKit-Dinge habe ich allerdings
noch nicht ausprobiert.

Die Automationen, die durch die Ankunft oder das Verlassen bestimmte Orte
ausgelöst werden, sind sehr mächtig, denn man kann die Aktionen auch mit
bestimmten Zeiträumen kombinieren. Bei iOS 13 war es leider noch so, daß
bestimmte Dinge, wie eben genau das Abschalten von WLAN eine Benutzeraktion
erforderten. Es wurde also eine Meldung angezeigt, ob man das WLAN
abschalten wolle. Das ist natürlich total dämlich und dann auch keine
richtige Automation. Ob das mit iOS 14 immer noch so ist, weiß ich gar
nicht. Das probiere ich heute aus, wenn ich auf Arbeit fahre.

Steffen

Peter Köhlmann

unread,
Jun 7, 2021, 3:38:22 AMJun 7
to
Am 06.06.21 um 18:38 schrieb Thomas Heier:
> Peter Köhlmann <peter-k...@t-online.de> wrote:
>
>> Ehrlich jetzt? Ich verwende zwar kein Ubuntu, aber mir ist bisher noch
>> keine Linux-GUI untergekommen, die nicht sehr weitgehend angepasst
>> werden kann.
>> Notfalls aus Ubuntu ein KUbuntu machen (ist einfach). In Sachen
>> Anpassung an (fast) beliebiges Aussehen macht KDE niemand etwas vor
>
> Echt, ja.
>
> Gibt es denn eine DEUTSCHE Anleitung, iwie rgendein Linux-GUI ohne C++
> -Wissen oder ähnliches in eine Mac-OS 9 (!) oder 10.13-ähnliches
> Aussehen zu verwandeln?
>

Ich verstehe jetzt nicht so recht, warum es unbedingt eine deutsche
Anleitung sein muss. Anderseits ist Linux recht weitgehend selbst ins
Plattdeutsche übersetzt, das sollte also kein Hinderungsgrund sein.
Es ist eigentlich ganz einfach. Bei den Systemeinstellungen den
Plasma-Stil wählen (oder einen von hunderten herunterladen). Da wird man
fündig. Dann kannst du noch bei Bedarf den Anwendungsstil konfigurieren,
das Farbschema nach Gusto einstellen, deine Fensterdekoration usw usw usw

Das alles ohne eine einzige Zeile C++

Peter Köhlmann

unread,
Jun 7, 2021, 3:42:07 AMJun 7
to
Am 07.06.21 um 00:39 schrieb Thorolf:
So weit bin ich da einverstanden, bis auf "Debian und Desktop". Das ist
inzwischen auch sehr brauchbar geworden, selbst Noobs sollten die
Installation hinbekommen. Da wird schon früh bei der
Installationgefragt, was es denn werden soll, und bei "Desktop" hat man
mehrere Alternativen. Meiner Erfahrung nach ist ein solches System sehr
komplett und sehr vernünftig eingerichtet

Thorolf

unread,
Jun 7, 2021, 5:17:03 AMJun 7
to
Peter Köhlmann schrieb:
> So weit bin ich da einverstanden, bis auf "Debian und Desktop". Das ist
> inzwischen auch sehr brauchbar geworden, selbst Noobs sollten die
> Installation hinbekommen.

gerade hatte ich (vermutlich Heise, vielleicht auch Linux Magazin, weiß
nicht mehr genau) gelesen, dass die "Alltags-Software" bei Debian nach
wie vor sehr "abgehangen" ist und der Kernel nicht für neue Hardware
geeignet ist?

Kann man alles einfach aktualisieren bzw. nachinstallieren, aber der
große Vorteil der "richtigen" Distribution ist ja, dass man alles "aus
einer Hand" bekommt und nicht frickeln muss.

Aber modernste Hardware und Linux ist sowieso selten das Optimum.

--

Gruesse,

Thorolf

Thomas Heier

unread,
Jun 7, 2021, 6:00:37 AMJun 7
to
Peter Köhlmann <peter-k...@t-online.de> wrote:

> Ich verstehe jetzt nicht so recht, warum es unbedingt eine deutsche
> Anleitung sein muss

Muttersprache - und auch wenn du es nicht nachvollziehen kannst: Alles
andere (egal ob englisch oder Chinesisch) ist absoluter Stress, Aufwand
und kostet ein zigfaches an Zeit.

> Plasma-Stil

Plama ist flüssiges Gas - was soll das im Zusammenhang mit einer GUI
sein? Also schon wieder Erklärungsbedarf.

> Anwendungsstil

Muß ich auch erst mal wissen was das sein soll (bin als Mac OS -Nutzer
mit diesen Begriffen nicht vertraut). Und falls du jetzt auf Ubuntu
verweisen möchtest: Da habe ich sowas auch noch nie gesehen - allerdings
auch nicht gesucht.

> Farbschema

Warum das jetzt extra gewählt werden müßte ist mir auch unklar.

> Fensterdekoration

Brauche ich nicht - im Gegenteil, "Dekoration" ist überflüssiger
Sche**ß. Gefragt war eine Oberfläche wie Mac OS. Keine Deko, keine
beliebige Farbe oder Firlefanz.

Thomas Heier

unread,
Jun 7, 2021, 6:00:38 AMJun 7
to
Vielen Dank für deine lange Auflistung. Aber ich möchte NICHT basteln,
sondern benutzen. Und auch vermeiden, mich in die Innereien zu
vergraben, denn du hast in deiner Liste schon wieder soviel Fachbegriffe
stehen, die ich als Mac-OS-Nutzer irgendwie mal am Rande gehört habe,
die mir aber allein wegen der Menge in deiner kleinen Liste schon zuviel
sind.

Also, um es kurz zu machen: Eine Linux-Installation soll aus einer Datei
(Programm / Installer) bestehen, einmal aufgerufen darf das nach der
Platte frage, wo installiert wird, personenbezogene Daten abfragen,
vielleicht EINMAL verschiedene Oberflächen zur Auswahl anbieten, und
dann fertig sein - mit Mac OS (zumindest ähnlicher) Benutrzeroberfläche.

Und ehrlich - ich kann mir nicht vorstellen, das es sowas fertig gibt,
vor allen weil diese blöde Win-Artige Dateiauswahlboxen, Menüleisten in
Fenstern statt am Bildschirmrand und grausligen Dialogboxen "mal eben"
umgestellt werden können.

Sollte ich mich irren bitte ich um Nennung von konkreten
Produkten/Installationsdatei/Names. Ich werde das gerne ausprobieren.

Thorolf

unread,
Jun 7, 2021, 7:48:05 AMJun 7
to
Thomas Heier schrieb:
> Sollte ich mich irren bitte ich um Nennung von konkreten
> Produkten/Installationsdatei/Names. Ich werde das gerne ausprobieren.

Du hast es so gewollt:

<https://www.opensuse.org/>

bzw.

<https://get.opensuse.org/de/leap/>

Ich würde zu "Leap" greife in n und _wenigstens_ das lesen, was bei dem
Tab "Download" steht. Wenn Du eseiner VM installieren willst, brauchst
Du natürlich weder einen USB-Stick, noch eine Installations-DVD
erstellen, sondern bindest die ISO-Datei direkt als DVD ein.

Ansonsten steht dort beschrieben, wie man einen Stick/DVD erstellt und
wenn man sich nicht damit beschäftigen will, kann man einfach immer auf
"weiter" klicken, bis alles installiert ist.

Als GUI werden Dir (vermutlich) "KDE", "Gnome" und "einfache/gar keine
grafische Oberfläche" angeboten.

KDE und Gnome sind reine Geschmackssache bzw. "weil's schon immer so
war", beide anders als MacOS X, beide kenne ich nur rudimentär.

Ich nutze XFCE, dass muss man über die Paketverwaltung nachinstallieren.


Meine persönliche Meinung, denn es gibt kein schwarz und weiß und jeder
hat andere Vorlieben. Die "nächste" Empfehlung wird sicher eine
Ubunto-Variante sein, vielleicht Fedora, sicher ein anderer Desktop.

Wenn man _wirklich_ mit Linux anfangen will, kommt man nicht umhin
mehrere Versionen zu installieren und zu testen, um dann zu entscheiden,
welche einem am besten gefällt.

Anders als bei MacOS X hat man dort nämlich die "Qual der Wahl" und ganz
im Gegensatz zu Apple muss man NICHT damit leben, was man "vorgesetzt"
bekommt, sondern kann sich was besseres suchen.


--

Gruesse,

Thorolf

Thorolf

unread,
Jun 7, 2021, 7:59:12 AMJun 7
to
Thomas Heier schrieb:
> Brauche ich nicht - im Gegenteil, "Dekoration" ist überflüssiger
> Sche**ß. Gefragt war eine Oberfläche wie Mac OS. Keine Deko, keine
> beliebige Farbe oder Firlefanz.

ähh, also bei MacOS gibt's das nicht?

Das ist doch "vollständig Dekoriert", nur man kann das nicht großartig
anpassen.

Es kommt wie Apple das für richtig hält.

--

Gruesse,

Thorolf

Thomas Heier

unread,
Jun 7, 2021, 8:31:39 AMJun 7