Seitdem ich das Dateisystem "Mac OS Extended (Groß-/ Kleinschreibung und
Journaled)" verwende, laufen einige Programme nicht mehr oder lassen sich
erst gar nicht installieren.
Hier die Programme, die mir bisher untergekommen sind:
- Skat 7
- Adobe Photoshop Elements 6
- Cro-MagRally
Ciao Kai
> Seitdem ich das Dateisystem "Mac OS Extended (Gro�-/ Kleinschreibung und
> Journaled)" verwende, laufen einige Programme nicht mehr oder lassen sich
> erst gar nicht installieren.
Das d�rfte nichts mit dem Dateisystem zu tun haben. Was steht denn im
Log, wenn du die Programme laufen l�sst?
Gru�, Nils
Hi!
Warum hast Du das gemacht? Was versprichst Du Dir davon?
Viele Programme, die nicht sonderlich modern sind, haben Probleme damit.
War irgendwas mit den Carbon-Bibliotheken, wenn ich mich richtig erinnere.
Ich würde Dir empfehlen, das Format wieder auf Mac OS Extended
(Journaled) umzustellen.
Grüße
Björn
> Am 05.09.09 17:39, schrieb Kai Wuttke:
> > Seitdem ich das Dateisystem "Mac OS Extended (Gro�-/ Kleinschreibung und
> > Journaled)" verwende, laufen einige Programme nicht mehr oder lassen
> > sich erst gar nicht installieren.
>
> Warum hast Du das gemacht? Was versprichst Du Dir davon?
Bin zwar nicht der OP...
AFAIK gibt es etliche UNIX-Software, die auf einer HFS+ nicht l�uft bzw
sich gar nicht erst auspacken l��t, weil da Filenamen benutzt werden,
die sich nur in der Gro�-/Kleinscheibung unterscheiden.
Ich hatte deswegen bei 10.2 noch eine extra Partition.
--
In a world without walls and fences,
who needs windows and gates?
Marc Stibane schrieb:
> AFAIK gibt es etliche UNIX-Software, die auf einer HFS+ nicht l�uft bzw
> sich gar nicht erst auspacken l��t, weil da Filenamen benutzt werden,
> die sich nur in der Gro�-/Kleinscheibung unterscheiden.
> Ich hatte deswegen bei 10.2 noch eine extra Partition.
>
HFS ist doch grunds�tzlich nicht case-sensitiv, aber case-preserving, oder
erinnere ich mich da falsch? Wozu braucht man dann �berhaupt die beiden
HFS-Varianten?
Gr��e
Martin
Hallo!
Das mit dem Log ist bereits zu spät, habe den Kübel gerade wieder platt
gemacht und mit dem Dateisystem Mac OS Extended Journaled wieder
aufgesetzt.
Bei Skat 7 konnte ich das Programm aus dem DMG Image heraus starten. Zog
ich das Programm in den Programmordner behauptete Skat 7 das Dateien
fehlen und das Programm erneut kopieren solle. Aus lauter Neugier habe mit
BootCamp eine zweite Partition angelegt und herkömmlich formatiert und
Skat 7 darauf kopiert → und siehe da es läuft wieder. Was auch für die
zwei anderen Programme gilt.
Wieder was hinzugelernt, was bei anderen UNIX-artigen Betriebssystemen der
Standard ist (Unterscheidung zwischen Groß-/ Kleinschreibung) muss sich
bei einigen Programmierern (Mac OS X Anwendungen) erst noch rumsprechen.
Ciao Kai
> Kai Wuttke <Spam_Ka...@gmx.de> wrote:
>
>> Seitdem ich das Dateisystem "Mac OS Extended (Groß-/ Kleinschreibung
>> und Journaled)" verwende, laufen einige Programme nicht mehr oder
>> lassen sich erst gar nicht installieren.
>
> Das dürfte nichts mit dem Dateisystem zu tun haben. Was steht denn im
> Log, wenn du die Programme laufen lässt?
>
> Gruß, Nils
Hallo!
Habe mich bereits für diesen Weg entschieden. Programme sollen halt
laufen und mich nicht mit Fehlermeldungen nerven.
Besonders peinlich finde ich die Leistung von Abobe. Der Acrobat Reader
und Flashplayer laufen nur Photoshop Elements nicht.
Ciao Kai
> Wieder was hinzugelernt, was bei anderen UNIX-artigen Betriebssystemen der
> Standard ist (Unterscheidung zwischen Groß-/ Kleinschreibung) muss sich
> bei einigen Programmierern (Mac OS X Anwendungen) erst noch rumsprechen.
Wozu? Der Mac unterscheidet standardmäßig nicht zwischen Groß- und
Kleinschreibung.
> Wozu? Der Mac unterscheidet standardmäßig nicht zwischen Groß- und
> Kleinschreibung.
Ist halt die Frage wie lange der Standard sich noch hält. Wer sich
frühzeitig als Programmierer bzw. Hersteller umgewöhnt wird bei der
nächsten Umstellung belohnt.
Ludwig
> Aus lauter Neugier habe mit
> BootCamp eine zweite Partition angelegt und herkömmlich formatiert und
> Skat 7 darauf kopiert → und siehe da es läuft wieder. Was auch für die
> zwei anderen Programme gilt.
Wieso vergewaltigst du dazu Bootcamp? Festplattendienstprogramm kann das
mitlerweilen auch zerstörungsfrei. Naja, manchmal auch nicht, dann
schafft's aber auch Bootcamp nicht.
Nochmals: Wozu? Mir fällt lediglich *.C statt *.cpp ein, wo das
(sinnlos) genutzt wird und weh tut. Nach 20 Jahren professionielle IT,
davon 17 unter Unix, sind Groß- und Kleinbuchstaben zwar niedlich, aber
für den Zugriff nicht wirklich sinnvoll benutzbar. Selbst die Bash mit
ihrer Tab-Ergänzung erfordert gesonderte Hinweise des Diktierers bzw.
Rückfragen. Dateien wie MAKEFILE und Makefile in einem Verzeichnis sind
ein Greuel und Make-Hierarchien mit hunderten oder tausenden von
Verzeichnissen provozieren Ärger. Meist einigt man sich unter Unix dann
auf konsequente Kleinschreibung; Großbuchstaben sind umständlicher
einzugeben. (Gleiches gilt übrigens für Variablennamen.)
Falls jemand meint, mit der Unterscheidung der Buchstaben in Programmen
sei MacOS X angepasst, darf sich spätestens bei der Verwendung von
Umlauten freuen (Ein- und Zweizeichenrepräsentation). Auch der „:“ kann
Spaß machen.
Tipp: HFS+ verarbeitet UTF-8, alle anderen Unix-Dateisysteme immer
binäre Bytes.
Unter Windows wird es spaßig, wenn Windows ALPHA zu Alpha in der
Darstellung wandelt und unterschiedliche Programme an verschiedenen
Stellen den Dateinamen abzapfen. DOS lässt grüßen. Manche Anwendungen
können dann ihr eigenes Geschreibsel nicht mehr finden.
Hallo!
Beim Schnee-Leopard ist das Dateisystem Mac OS Extended (Groß-/
Kleinschreibung und Journaled) als default vorgegeben. Ich nehme mal an
das sich die Entwickler was dabei gedacht haben.
Ob die Unterscheidung zwischen Groß-/ Kleinschreibung nun sinnvoll oder
auch nicht mag ich nicht zu sagen, stören tut es mich auf alle Fälle
nicht.
Ciao Kai
> Nochmals: Wozu?
Die Frage ist falsch bzw. zu spät gestellt. Die Büchse der Pandora ist
offen und weder Du noch irgend jemand anders wird sie wieder zukriegen.
Besser man arrangiert sich frühzeitig und paßt seine Programme der
offenen Büchse an.
Ludwig
> On 06.09.2009 21:01, Matthias Peick wrote:
>
> > Nochmals: Wozu?
>
> Die Frage ist falsch bzw. zu sp�t gestellt. Die B�chse der Pandora ist
> offen und weder Du noch irgend jemand anders wird sie wieder zukriegen.
> Besser man arrangiert sich fr�hzeitig und pa�t seine Programme der
> offenen B�chse an.
Von wegen. Diese B�chse ist eine Altlast von UNIX - und MacOS hat
mittlerweile mehr als 60% aller laufenden UNIX-System weltweit, Tendenz
steigend.
Wer in Zukunft irgendwelche UNIX-Software auch beim Marktf�hrer laufen
lassen will, muss halt damit leben, dass in einem Ordner nicht zwei
Dateien sein k�nnen, die sich nur in Gro�-/Kleinschreibung
unterscheiden.
Meine Sch�tzung: Diese B�chse verschwindet in der Bedeutungslosigkeit...
> Von wegen. Diese B�chse ist eine Altlast von UNIX - und MacOS hat
> mittlerweile mehr als 60% aller laufenden UNIX-System weltweit, Tendenz
> steigend.
Hast Du fuer diese Zahl irgendeinen Beleg? Sie ist mit Sicherheit selbst
f�r kommerzielle Unix Systeme falsch. Von diversen Varianten von Linux
und *-BSD mal ganz abgesehen.
Gruss,
Jens
Glaubst Du an Statistiken?
> Sie ist mit Sicherheit selbst für kommerzielle Unix Systeme falsch.
Klar, die 60% wären absolut lächerlich. Die Zahl vor dem Komma kann nur
99 sein. Apple hat doch schon mit den absolut lächerlichen MacOS X
Versionen 10.0 und 10.1 alle kommerziellen Unices überholen müssen, weil
der Kram von 'ner großen Gruppe Menschen und nicht nur Nerds oder
Spezialisten genutzt wird.
Wieviele Leute kennst Du, die an einer Unix-Workstation _arbeiten_ (und
dann noch, wenn sie das gar nicht aufgrund kruder Spezialaufgabenstellung
müssten)?
> Von diversen Varianten von Linux und *-BSD mal ganz abgesehen.
Magste mal nach "mac os x marktanteil" oder sowas googlen? Da kommt man
dann bspw. hier raus:
Gruss,
Thomas
... die �brigens nie irgendeinem vern�nftigen Zweck diente, sondern
schlicht die Konsequenz der Faulheit einiger Programmierer war.
Thomas Kaiser schrieb:
> Glaubst Du an Statistiken?
Jaein.
> Wieviele Leute kennst Du, die an einer Unix-Workstation _arbeiten_ (und
> dann noch, wenn sie das gar nicht aufgrund kruder Spezialaufgabenstellung
> müssten)?
Einige, aber wieso reden wir auf einmal (nur) von Wortstations?
> Magste mal nach "mac os x marktanteil" oder sowas googlen?
Hab ich. Nichts nachvollziehbares gefunden.
> Da kommt man
> dann bspw. hier raus:
>
> <http://marketshare.hitslink.com/operating-system-market-share.aspx?qprid=8&qpdt=1&qpct=3&qpcal=1&qptimeframe=M&qpsp=123>
Schau mal rein und überlege, warum das offensichtlich falsch ist.
(Hint: Da sind Mobiltelefone mitgezaehlt, deren Marktanteil zusammen ist
mit Sicherheit wesentlich groesser als der von Mac OS)
Die Studie zeigt (und das sagt sie auch) was anderes:
"This report lists the market share of the top operating systems in use
for browsing (not servers)."
Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast.
Gruss,
Jens
Na also. Geht doch :-)
Gruss,
Thomas, dem der genaue Marktanteil von MacOS X an den "echten" Unices so
dermaßen wurscht ist...