ich habe auf meinem Desktop-Rechner eine Präsenation mit Keynote 3
erstellt. Nun öffne ich die auf meinem Macbook. Dabei erhalte ich immer
die Warnung, daß auf den Folien x,y und z die Schriftart ArialMS fehlt.
Hmmm. Die benutze ich aber garnicht.
Ich habe schon neu gespeichert - half nichts. Dann habe ich eine neue
Folie angelegt und das rüberkopiert, was auf der alten war - nun soll
ArialMS auch auf der neuen Folie sein.
Was kann ich tun, um zu finden, wo diese Schrift verwendet wird, um das
zu löschen? Oder gibts andere Möglichkeiten, den Fehler wegzubekommen?
Tschau - Robert
--
vertrau
voraus voraus
> Dabei erhalte ich immer
> die Warnung, daß auf den Folien x,y und z die Schriftart ArialMS fehlt.
> Hmmm. Die benutze ich aber garnicht.
Das ist auch deshalb merkwürdig, weil es eine Schrift "ArialMS"
gar nicht real gibt. Es gibt
- Arial
- ArialMT
- Arial Unicode MS
"ArialMS" tritt aber auch bei anderen als Fehler auf:
http://www.google.com/search?q=ArialMS
--
¹ superscript 1 ¼ fraction 1/4 Ð D stroke ð d stroke
² superscript 2 ½ fraction 1/2 Þ Thorn þ thorn
³ superscript 3 ¾ fraction 3/4 Ý Y acute ý y acute
× multiply sign ¦ broken bar
> ich habe auf meinem Desktop-Rechner eine Präsenation mit Keynote 3
> erstellt. Nun öffne ich die auf meinem Macbook. Dabei erhalte ich immer
> die Warnung, daß auf den Folien x,y und z die Schriftart ArialMS fehlt.
> Hmmm. Die benutze ich aber garnicht.
Dieses Problem hat mich auch schon in den Wahnsinn getrieben!
> Ich habe schon neu gespeichert - half nichts. Dann habe ich eine neue
> Folie angelegt und das rüberkopiert, was auf der alten war - nun soll
> ArialMS auch auf der neuen Folie sein.
Also bei mir hat geholfen, erstmal manuell und sehr mühsam alle
tatsächliche Vorkommen der betroffenen Schrift zu entfernen (auch in den
Speaker Notes schauen!). Dann eine neue, leere Präsentation aufmachen
und eie Folie nach der anderen rüberkopieren, dabei immer wieder
speichern, neu öffnen und schauen, ob der Fehler auftaucht. Betroffene
Folien nochmals durchforsten, schlimmstenfalls neu erstellen.
Guido
> Das ist auch deshalb merkwürdig, weil es eine Schrift "ArialMS"
> gar nicht real gibt. Es gibt
Bittesehr!
> "ArialMS" tritt aber auch bei anderen als Fehler auf:
> http://www.google.com/search?q=ArialMS
Ein Artikel hat mir dann die Lösung gebracht. In der index.apxl.gz
(vorher natürlich entpacken) alle Vorkommen von ArialMS in Arial ändern.
Fehler weg.
> Ein Artikel hat mir dann die Lösung gebracht. In der index.apxl.gz
> (vorher natürlich entpacken) alle Vorkommen von ArialMS in Arial ändern.
> Fehler weg.
Die index.apxl.gz ist natürlich im entsprechenden keynote-Package (welche
ja ein Ordner ist).
> Bei mir trat der Fehler vor allem in Pages und iWeb auf. Mir hat auch
> nur händisches Ersetzen der Schriften in index.xml geholfen. Du mußt die
> Datei aber nicht wieder selber verpacken und in das Paket legen. Das
> macht Keynote, oder Pages etc. von selber.
Du meinst, reinpacken muß ich schon, aber das packen machen die dann
selber?
Das ist die Strafe für die Installation von Microsoft Office.
Noses.
> Das ist die Strafe für die Installation von Microsoft Office.
Die ich nicht wirklich verdient habe - denn das war hier nur mal
übergangsweise zum Testen für den Chef drauf. Selbst benutze ich sowas
nicht!
Außerdem glaube ich nicht, daß das Problem nur MS-Schriften betrifft.
Keynote ist einfach ein wenig hilfreich bei fehlenden Schriften - mehr
als "es gibt ein Problem damit" meldet es nicht. Hilfreicher wäre es,
alle Vorkommen irgendwie aufzuzeigen, einen "Ersetzten durch ->
Schriftwahldialog" anzubieten oder ähnliches.
Oder gleich am allerbesten: Die benutzten Schriften mit in die Package
reinpacken, fertig. Das könnte aber natürlich mal wieder an
irgendwelchen Lizenzen scheitern.
Guido
PS: Aber Keynote ist da insgesamt immer noch besser als MS PowerPoint -
letztens erst einen PP-Vortrag gesehen, bei dem sämtliche mathematischen
Sonderzeichen durch eine scheinbar zufällige Auswahl von Icons ersetzt
war. Traurig - aber das passiert nunmal, wenn man blauäugig nur mit der
PP-Datei auf einem USB-Stick anreist und auf ein passendes
"Abspielgerät" vor Ort hofft.
Wenn das so ist, müßte er ja wenigstens für das Sanatorium zahlen...
> Selbst benutze ich sowas nicht!
"Nein... Die Handschellen und die Peitsch sind nicht für mich. Die sind für
meinen Chef."
"Na für wen denn sonst?"
> Außerdem glaube ich nicht, daß das Problem nur MS-Schriften betrifft.
Doch. Microsoft ist bekannt dafür, einfach irgendwelchen Kram irgendwohin zu
installieren, den man eigentlich gar nicht braucht (ArialMS ist ein
Paradebeispiel - auf dem Mac brauchs Du das nur, damit unter Windows
erstellte Dokumente auf dem Mac genauso krank aussehen wie unter Windwos).
Apple-Produkte versuchen hilfreich wie ein Rollstuhl (wheelchair for the
mind), Dir den Umgang mit verschiedenen Inkarnationen des gleichen Fonts zu
erleichtern. Jetzt hat Microsoft seinen Dreck einfach "Arial" genannt,
anstatt es "Arial, verunstaltet von Microsoft" zu nennen und Fonts sind
nunmal Highlander. Irgendeiner fällt dann unter den Tisch. Leider hat
~/Library/Fonts das höhere Gewicht.
> MS PowerPoint -
"Kleine Steine, runde Steine, spitze Steine..."
Noses.
>> Außerdem glaube ich nicht, daß das Problem nur MS-Schriften betrifft.
>Doch. Microsoft ist bekannt dafür, einfach irgendwelchen Kram irgendwohin zu
>installieren, den man eigentlich gar nicht braucht
toll ist auch, dass MS Office die Schriftarten nicht einmalig
systemweit installiert, sondern beim ersten Start knapp 70 MB im
Benutzerverzeichnis ablaedt. Die darf man dann haendisch in den
Schriftenkoffer ziehen, damit es damit aufhoert.
Christian
Ja und? Hast Du das Konzept mit den verschiedenen Ablageorten für Schriften
unter MacOS X nicht verstanden? Ohne einen tauglichen Fontmanager, der
_vorausgesetzt_ werden kann, gibt es keinen anderen Weg als je Benutzer die
Schriften individuell verwaltbar zu machen.
Und hat Apple einen solchen Fontmanager bisher mitgeliefert oder eher nicht
(Apples Schriftdingsbums ist frühestens mit 10.4 dem Stadium eines Scherzes
entwachsen)?
> Die darf man dann haendisch in den Schriftenkoffer ziehen, damit es damit
> aufhoert.
Das ist das Merkmal eines "administrierten" Rechnerns. Daß eben manche
Entscheidungen auch mal bewußt getroffen werden. Aber sich wegen eher
lächerlichen 70 MByte je User an einem Komfort-Feature zu stoßen halte ich
für bisserl übertrieben.
Gruss,
Thomas
Na, wenn Du mal nicht ziemlich daneben liegst, weil das auf die Arial eben
nicht zutrifft, wohl aber auf Times(NewRoman) und Courier. Zur Arial und
der kreativen Umbenamsung in "ArialMS" siehe hier:
Regarding Microsoft's "bug-fix" release of Arial and Times fonts (see
previous item), we received an email from a software engineer at GCC
Technologies that goes into more detail on this matter, especially as it
related to a problem printing smart (or "curly") quotes to their
printers. It explains exactly why the problem occurs and offers a
critical view of Microsoft's solution:
I figured out what's going on with the curly quotes, etc., and why the
problem occurs with Arial and Times New Roman. The problem is not the
result of bugs in the printer versions of these fonts. Rather, it is due
to a mix-up between Microsoft's TrueType fonts and the LaserWriter
driver on how characters are mapped, which differs between the Mac and
the printer. The workaround is to download and install new versions of
Arial and Times New Roman from Microsoft's Typography web site.
Here's the longer explanation: Each Mac font has a couple of "font
class" bits which give the LaserWriter driver some info on how the
font's encoding vector (which maps ASCII codes to glyphs, or character
shapes) may need to be modified when the job is generated. Most Mac
fonts (from Apple and Adobe) say "re-encode me with the usual
MacEncoding vector". Mac fonts from Microsoft seem to say, "just use
whatever encoding vector I already have."
For more technical details on this, see Apple Technote 1140.
When most Mac fonts are used, the LaserWriter driver re-encodes them to
match the MacEncoding used by the Mac on screen. This is not the case
with the Microsoft fonts. However, the encoding that these fonts already
have is the MacEncoding, so when the font is downloaded as part of the
job, there is no need to re-encode it.
The problem occurs when the font is not downloaded, as with Arial and
Times New Roman on a printer that has the PS3 font set, which includes
them. Now, the Mac font says "use my existing encoding", so LaserWriter
does so. However, because it doesn't download the fonts, the job
actually references the versions which are built into the printer.
Unfortunately, these do not already have the MacEncoding. Instead, like
all other text fonts, they have the Adobe StandardEncoding. So, the
wrong glyphs get printed.
Fortunately, there is the work-around of the new Microsoft Mac fonts.
Did Microsoft take this opportunity to follow Apple's two-year-old
recommendations on how to indicate the presence of the Euro character?
No. Did Microsoft work around our problem by setting the "font class"
bits differently, so that when the font isn't downloaded, it would be
re-encoded? No. In typical Microsoft fashion, they chose another path.
The reason the LaserWriter driver doesn't download the fonts is that it
sees that either the printer or the PPD reports the font names "ArialMT"
and "TimesNewRomanPSMT" (and their variants), and these match the
PostScript font names embedded in the Microsoft Mac fonts. Well,
Microsoft changed the embedded PS names in the new versions to "ArialMS"
and "TimesNewRoman", etc.
With these installed, LaserWriter will not see a match, so it will
download these Mac fonts every time, thus avoiding the problem. Never
mind that this defeats the purpose of including the font in the printer
in the first place. Oh, well.
Hat also mehr mit EUR-Zeichen, Mac- vs. "Adobe Standard" Encoding und MacOS
9 bzw. dessen LaserWriter Treiber 8 zu tun als Dir lieb sein dürfte ;-)
(BTW: Und für genau das Problem gab es einen viel billigeren Workaround als
die Installation anders benamster Schriften. Im LaserWriter 8.7.x-Dialog
konnte man irgendwo einstellen, daß das Encoding des Fonts Vorrang vor
falschen Annahmen seitens Druckertreiber hatte. Damit waren jene Probleme
ebenfalls aus der Welt zu schaffen)
Irgendwie schon traurig, daß Microsoft, als eine Firma, die sehr viel
Kompetenz und Renommee im Bereich Computer-Typografie ansammeln konnte, dann
bei den Mac-Schriften *regelmäßig* so einen Mist baut(e).
Aber was das insgesamt mit dem Problem einer Apple-Anwendung zu tun hat, die
"einfach mal so" irgendwelche Schriften einbettet und dann durch idiotische
Fehlermeldungen glänzt, verstehe ich nicht so recht. Das ist doch ein
Problem mit dem Programm und keines mit den Schriften?
Oder stellt sich das so dar, daß Microsoft mit irgendeinem Office-Update
neue Versionen seiner Mac-Arial ausgeliefert hat, die dann bereits im System
befindlichen Arial-Font-Dateien überschrieben haben aber jetzt als interner
Schriftnamen *nicht mehr* "ArialMS" sondern eben nur noch "Arial" tragen?
Gruss,
Thomas
>Ja und? Hast Du das Konzept mit den verschiedenen Ablageorten für Schriften
>unter MacOS X nicht verstanden?
Ich habe von Schriftverwaltung relativ wenig Ahnung: Entweder ich habe
eine Schrift oder ich habe sie nicht. Und bei knapp 30 Benutzern an
vier Rechnern muss das Haben nicht in jedem Benutzerordner
stattfinden.
> Ohne einen tauglichen Fontmanager, der
>_vorausgesetzt_ werden kann, gibt es keinen anderen Weg als je Benutzer die
>Schriften individuell verwaltbar zu machen.
Warum?
>> Die darf man dann haendisch in den Schriftenkoffer ziehen, damit es damit
>> aufhoert.
>Das ist das Merkmal eines "administrierten" Rechnerns. Daß eben manche
>Entscheidungen auch mal bewußt getroffen werden.
Bewusst kommt von Wissen. Und einfach ohne Wissen des Admins erstmal
einen grossen Haufen von Schriften in jedem Benutzerordner abzuladen
halte ich fuer schlechtes Design.
>Aber sich wegen eher
>lächerlichen 70 MByte je User an einem Komfort-Feature zu stoßen halte ich
>für bisserl übertrieben.
Das kommt ganz auf die Anzahl der Benutzer an, darauf wie nah sie an
ihrer Quota sind und ob man das als Komfort betrachtet, wenn die User
sich ihre Schriften kaputtspielen koennen.
Auf meinem iBook hingegen stoert mich das Verhalten von Office auch
nicht.
Christian
Wenn Du nur für Deinen Rechner zuständig bist und dort mit einem
Benutzeraccount werkelst und keine kruden "Kaputtoptimierungsgelüste" hast
(sprich einfach die Flossen von den verschiedenen Schriftenordnern läßt),
dann braucht man davon auch keine Ahnung haben. Ist man hingegen für
Umgebungen zuständig, wo mehr als 2-3 Leute (evtl. auch am selben Rechner)
werkeln sollen, dann kommt man um Hintergrundwissen diesbzgl. und meist auch
passende Schriftverwaltungslösungen nicht herum.
<http://www.tidbits.com/tb-issues/lang/de/TidBITS-de-831.html#Artikel4>
<http://www.pdflib.com/de/produkte/mehr/bibel/index.html> (Kap. 4.4)
<http://tinyurl.com/gagrm> ("Schriftsammlung" Hilfe)
<http://www.typografie.info/typowiki/Linotype_FontExplorer>
> Entweder ich habe eine Schrift oder ich habe sie nicht.
Entweder das System, alle Benutzer oder einzelne Benutzer haben eine
Schrift verfügbar oder nicht. Sind Schriften an mehreren Orten verfügbar, so
entscheidet der interne Schriftname als auch eben, wo was liegt -- siehe
bspw. <news:BA54754F.3C9A5%Thomas...@phg-online.de>. Da wird hoffentlich
klar, daß es sehr wohl sinnvoll sein kann, jedem User die volle Kontrolle
darüber zu geben, welche Schriften er in seinem persönlichen Fonts-Ordner
vorrätig halten will oder nicht.
Allerdings ist das manuelle Herumgeschiebe von Schriftdateien mit Vorsicht
zu genießen, wenn man nicht genau weiß, was man tut (zu Risiken und Neben-
wirkungen obigen ersten Link querlesen!)
> Und bei knapp 30 Benutzern an vier Rechnern muss das Haben nicht in jedem
> Benutzerordner stattfinden.
Bei 30 Benutzer an 4 Rechnern will man das Ganze sauber administrieren. Und
damit ist dieses Office-Komfortfeature eben kein Problem mehr, weil man dann
eben die M$-Basisschriften in /Library/Fonts wirft bzw. die Office-Fonts mit
einem Schriftmanager verfügbar macht.
>> Ohne einen tauglichen Fontmanager, der _vorausgesetzt_ werden kann, gibt
>> es keinen anderen Weg als je Benutzer die Schriften individuell
>> verwaltbar zu machen.
>
> Warum?
Weil MacOS X als Mehrbenutzer-OS ausgelegt ist, und demnach auch jeder User
frei entscheiden kann, welche Schriften er nutzt. Ohne einen Fontmanager
geht das nur durch persönliche Font Libraries, die bei gleich benamsten
Schriften zudem die höhere Priorität gegenüber den systemweiten Schriften
haben.
>>> Die darf man dann haendisch in den Schriftenkoffer ziehen, damit es
>>> damit aufhoert.
>
>> Das ist das Merkmal eines "administrierten" Rechnerns. Daß eben manche
>> Entscheidungen auch mal bewußt getroffen werden.
>
> Bewusst kommt von Wissen.
Ich meine übrigens "Wissen um Schriftverwaltung" im Zusammenhang mit
"bewusst"...
> Und einfach ohne Wissen des Admins
LOL! Scusa, aber Admins die so tun, als ob das, was installiert wird, einer
unvermeidbaren Naturkatastrophe gleicht, sind halt einfach keine richtigen
Admins sondern allenfalls hilflose Pseudos. Wenn man für die Administration
von Rechnern zuständig ist, dann kennt man auch Mittel und Wege, im Vorfeld
abzuklären, wie sich eine Installation auswirkt (bei manchen Installer-
Varianten geht das eben nur durch das Vorhalten von geklonten OS-Umgebungen,
wo man sowas drauf losläßt und anschl. einen Vergleich vorher/nachher macht)
> erstmal einen grossen Haufen von Schriften in jedem Benutzerordner
> abzuladen halte ich fuer schlechtes Design.
Ich nicht. Es ist die defensive Variante eines Mehrwerts, den die Benutzer
bekommen. Apple-Anwendungen, die Schriften mitbringen, kippen ihren Müll
immer gleich in /Library/Fonts ab, womit diese _zwangsweise_ allen Anwendern
des Rechners zur Verfügung stehen (und diese sich evtl. in einer Flut von
Schriften und lahmen Schriftmenüs, etc. gar nicht mehr zurechtfinden).
Werden die Schriften in die Benutzer-Library-Ordner gekippt, so hat jeder
User die Kontrolle darüber, ob er die Schriften nicht evtl. auch einfach
wieder entsorgt (bspw. weil er verstanden hat, daß auch in der Typographie
ein "weniger ist mehr" gilt).
Finalmente: Die Crux an der ganzen Sache ist IMO das Konzept seitens Apple
und die Abwesenheit eines tauglichen Fontmanagers bis einschl. 10.3. Hält
man sich an Apples Vorgaben, so hat man die Schriften in die Fontordner der
User zu kopieren [1]. Das ist auch in "üblichen Installationen" kein
Problem, da dort eh nur ein bis max. drei Accounts aktiv sind. Wenn die alle
Office nutzen, dann sind halt ein paar Promille weniger freier Speicherplatz
weg... wen interessierts angesichts ungefähr eines GByte alleine schon für
Druckertreiber in MacOS X?
In professionellen Umgebungen sollte ein Admin mit entsprechendem (ggf. zu
erwerbendem) Wissen und einer vernünftigen Herangehensweise solche Probleme
gar nicht erst aufkommen lassen. _Wenn_ die bewusste Entscheidung gefällt
wurde, allen Benutzern diese M$-Schriften zur Verfügung zu stellen... ja,
dann geschieht dies halt einfach einmal und fertig. Alles doch eigentlich
gar kein Problem, oder?
Gruss,
Thomas
[1] Apple selbst hält sich "natürlich" nicht an sowas. Aber bei Apple ist
man auch der Ansicht, daß jedes kleine Apple-Programm sowieso irgendwie
Teil des Betriebsystems ist, bzw. daß eben alles, was von Apple kommt,
auch automatisch gut ist.
> Moin,
>
[...]
> >Das ist das Merkmal eines "administrierten" Rechnerns. Daß eben manche
> >Entscheidungen auch mal bewußt getroffen werden.
>
> Bewusst kommt von Wissen. Und einfach ohne Wissen des Admins erstmal
> einen grossen Haufen von Schriften in jedem Benutzerordner abzuladen
> halte ich fuer schlechtes Design.
Was ist denn das für ein Admin - für mehrere Rechner - der das Verhalten
von einem bewust installierten Office nicht kennt, bzw. nicht wenigstens
bemerkt und darauf dann entsprechend reagiert?
--
Dirk Kring
>Was ist denn das für ein Admin - für mehrere Rechner - der das Verhalten
>von einem bewust installierten Office nicht kennt, bzw. nicht wenigstens
>bemerkt und darauf dann entsprechend reagiert?
Wie geschrieben haben wir es bemerkt und entsprechend reagiert.
Christian
>siehe
>bspw. <news:BA54754F.3C9A5%Thomas...@phg-online.de>
Darauf kann ich leider nicht zugreifen.
>Bei 30 Benutzer an 4 Rechnern will man das Ganze sauber administrieren. Und
>damit ist dieses Office-Komfortfeature eben kein Problem mehr, weil man dann
>eben die M$-Basisschriften in /Library/Fonts wirft
Genau das haben wir dann auch gemacht.
>Wenn man für die Administration
>von Rechnern zuständig ist, dann kennt man auch Mittel und Wege, im Vorfeld
>abzuklären, wie sich eine Installation auswirkt
Das mag fuer Installationen in grossen Einrichtungen durchaus richtig
sein, ist aber fuer die Installation eines Office-Paketes auf einer
handvoll Rechner doch etwas uebertrieben.
>> erstmal einen grossen Haufen von Schriften in jedem Benutzerordner
>> abzuladen halte ich fuer schlechtes Design.
>Ich nicht.
>Finalmente: Die Crux an der ganzen Sache ist IMO das Konzept seitens Apple
>und die Abwesenheit eines tauglichen Fontmanagers bis einschl. 10.3.
Also kann man sagen, dass das Verhalten von Office ein Workaround fuer
den Verhunzten Schriftkoffer ist.
Was aber nichts daran aendert, dass die Schriftdateien fuer ein
systemweit installiertes Office _theoretisch_ nicht in die
Benutzerordner gehoeren, sondern einmalig auf der Festplatte liegen
und durch eine vernuenftige Fontverwaltung benutzerspezifisch
referenziert werden.
>Wenn die alle
>Office nutzen, dann sind halt ein paar Promille weniger freier Speicherplatz
>weg... wen interessierts angesichts ungefähr eines GByte alleine schon für
>Druckertreiber in MacOS X?
Bei einer grossen Anzahl von Benutzern, die auf einem Server liegen
ist das durchaus eine ganze Menge an redundanten Daten, die dort nicht
liegen muessen und die auch nicht ins Backup muessen.
>_Wenn_ die bewusste Entscheidung gefällt
>wurde, allen Benutzern diese M$-Schriften zur Verfügung zu stellen... ja,
>dann geschieht dies halt einfach einmal und fertig. Alles doch eigentlich
>gar kein Problem, oder?
Nein ein Problem war es nicht. Ich fand es halt nur aergerlich, dass
ich fuer etwas, was _ich_ selbstverstaendlich finde (systemweite
Installation der Fonts) extra nochmal hinfahren und Hand an die
Rechner legen musste.
Christian
Doch. Zur Not einfach groups.google.com benutzen
<http://groups.google.com/group/de.comp.sys.mac.misc/msg/2d353ea1a6be6798>
und dann direkt draufklicksen. Den Mehraufwand mit der Erzeugung korrekter
News-URIs machen sich hier ja einige nicht umsonst ;-)
>> Wenn man für die Administration von Rechnern zuständig ist, dann kennt
>> man auch Mittel und Wege, im Vorfeld abzuklären, wie sich eine
>> Installation auswirkt
>
> Das mag fuer Installationen in grossen Einrichtungen durchaus richtig
> sein, ist aber fuer die Installation eines Office-Paketes auf einer
> handvoll Rechner doch etwas uebertrieben.
Dann ist dort der Speicherplatzmehrbedarf eben zu vernachlässigen.
>> Finalmente: Die Crux an der ganzen Sache ist IMO das Konzept seitens
>> Apple und die Abwesenheit eines tauglichen Fontmanagers bis einschl.
>> 10.3.
>
> Also kann man sagen, dass das Verhalten von Office ein Workaround fuer
> den Verhunzten Schriftkoffer ist.
Naja, Apple hat klare Vorgaben gemacht, in welcher Situation welche
Schriften wohin gehören. Apple hat bis vor 10.4 keinen brauchbaren
Fontmanager mitgeliefert und macht auch aktuell noch keinerlei Anstalten
anstatt des gepredigten Mehrfachvorhaltens von Schriftdateien da einen
intelligenteren Weg zu beschreiten.
Also ist das für die Anwender halt einfach so, daß Schriften ggf. mehrfach
je User vorgehalten werden, damit diese eben ihre individuellen Fontsets
selber pflegen können (via Dateisystem -- einzig *offizieller* Weg bis
heute)
> Was aber nichts daran aendert, dass die Schriftdateien fuer ein systemweit
> installiertes Office _theoretisch_ nicht in die Benutzerordner gehoeren,
> sondern einmalig auf der Festplatte liegen und durch eine vernuenftige
> Fontverwaltung benutzerspezifisch referenziert werden.
Nur gibt es sowas erst seit Kurzem. "Font Book" in 10.4 taugt endlich.
Fontmanager von Drittanbietern waren lange Zeit unter MacOS X kaum nutzbar
(ATM Deluxe eingestellt, Suitcase vor Version 12 unter MacOS X Schrott, Font
Agent (Pro) dann die erste wirklich saubere Lösung, die erste wirklich
schicke Gratislösung erst mit dem Fontexplorer X verfügbar).
An der Stelle ist IMO weniger M$ in die Pflicht zu nehmen als vielmehr
Apple.
>> Wenn die alle Office nutzen, dann sind halt ein paar Promille weniger
>> freier Speicherplatz weg... wen interessierts angesichts ungefähr eines
>> GByte alleine schon für Druckertreiber in MacOS X?
>
> Bei einer grossen Anzahl von Benutzern, die auf einem Server liegen ist
> das durchaus eine ganze Menge an redundanten Daten, die dort nicht liegen
> muessen und die auch nicht ins Backup muessen.
Server --> Admin --> Administration --> kein Problem (oder Admin unfähig)
Gruss,
Thomas, am Rande drum bittend, Deinem Newsreader mal Attribution Line und
besseres Quoting beizubringen -- können tut der es jedenfalls...
>> Also kann man sagen, dass das Verhalten von Office ein Workaround fuer
>> den Verhunzten Schriftkoffer ist.
>> Was aber nichts daran aendert, dass die Schriftdateien fuer ein systemweit
>> installiertes Office _theoretisch_ nicht in die Benutzerordner gehoeren,
>An der Stelle ist IMO weniger M$ in die Pflicht zu nehmen als vielmehr
>Apple.
Das wollte ich damit ausdruecken.
>Thomas, am Rande drum bittend, Deinem Newsreader mal Attribution Line
Wenn du mir sagst, was das ist.
>und besseres Quoting beizubringen
Was stoert dich denn am Quoting?
Christian
Christian Piehl schrieb:
>>Thomas, am Rande drum bittend, Deinem Newsreader mal Attribution Line
>
> Wenn du mir sagst, was das ist.
"Christian Piehl schrieb:"
>>und besseres Quoting beizubringen
>
> Was stoert dich denn am Quoting?
*Mich* stört die fehlende Attribution Line :p
Ciao,
Martin
Yep, damit halt die Zitatebenen noch zuzuordnen sind.
>>>>und besseres Quoting beizubringen
>>
>> Was stoert dich denn am Quoting?
> *Mich* stört die fehlende Attribution Line :p
Mich das fehlende Leerzeichen, wenn das Zitatzeichen ">" zum Einsatz kommt.
Dito fehlende Leerzeilen um Absaetze zu trennen.
Aber wenigstens stoert es meinen Editor nicht, der brav weiterhin auf 76
Zeichen umbricht unter Beibehaltung aller Zitatebenen :-)
Gruss,
Thomas
On Sat, 9 Sep 2006 21:27:09 +0000 (UTC), Thomas Kaiser
<Thomas...@phg-online.de> wrote:
>Martin Ballaschk schrieb am 2006-09-09 in <news:4mgn6vF...@individual.net>
>> Christian Piehl schrieb:
>>>>Thomas, am Rande drum bittend, Deinem Newsreader mal Attribution Line
>>> Wenn du mir sagst, was das ist.
>> "Christian Piehl schrieb:"
>Yep, damit halt die Zitatebenen noch zuzuordnen sind.
Ach die Dinger. Die habe ich immer manuell entfernt, da ich
persoenlich lieber in die Threadanzeige schaue, von wem was ist.
Aber ich lass sie ab jetzt drin.
>>>>>und besseres Quoting beizubringen
>>> Was stoert dich denn am Quoting?
>Mich das fehlende Leerzeichen, wenn das Zitatzeichen ">" zum Einsatz kommt.
Gibt es da einen vernuenftigen Grund fuer?
>Dito fehlende Leerzeilen um Absaetze zu trennen.
Leerzeilen habe ich doch immer drin. *Raetzel*
Christian
> Aber was das insgesamt mit dem Problem einer Apple-Anwendung zu tun hat, die
> "einfach mal so" irgendwelche Schriften einbettet und dann durch idiotische
> Fehlermeldungen glänzt, verstehe ich nicht so recht. Das ist doch ein
> Problem mit dem Programm und keines mit den Schriften?
Genau das meinte ich. Das Problem tritt doch mit jeder x-beliebigen
Schrift auf, die ich auf einer Maschine in Keynote verwende, wenn ich
das Dokument dann für den Vortrag auf ein Laptop überspiele, wo ich
diese Schrift nicht installiert habe.
Oder nicht? Kann es so auf die Schnelle hier nicht definitiv austesten,
meine mich aber zu erinnern, daß ich das Problem nicht nur mit
(fehlenden) MS-Schriften gehabt habe. Wenn das strittig sein sollte,
probiere ich's unter der Woche mal aus...
> Schriften einbettet
Jetzt wirklich im Sinne von "den ganzen Zeichensatz" einbetten? Oder nur
Verweise darauf? Wenn die ganze Schrift mit der Datei (bzw. dem Paket)
mitkäme, dürfte ja ihr "Fehlen" (im System) ja keine Fehlermeldung
auslösen.
Guido
It's no bug but a feature?
Also, als ich meinem Chef damals das Office installiert habe (da es in
/Programme mußte, war ich natürlich als Admin angemeldet, und nicht als
Chef), da lief nach der Installation erstmal alles wunderschön. Und da
habe ich dann erstmal ziemlich dumm geguckt, als unter seinem User
Account dann gleich der EquationEditor (oder wie das Ding hieß) nach
seinen Mathe-Fonts schrie und sich verabschiedete. Obwohl ich die doch
ganz bewußt aus diesem "ValuePack" oder wie das Ding heißt
nachinstalliert hatte.
Andere Installer fragen einen bei der Installation wenigstens, ob man
User-spezifisch oder systemweit installieren möchte. Diesen Vorwurf muß
sich MS hier schon gefallen lassen.
Natürlich arbeiten die meisten Leute als einziger Benutzer dauerhaft mit
Admin-Rechten und kennen dieses Problem daher gar nicht. :-/
Guido
> Wenn das so ist, müßte er ja wenigstens für das Sanatorium zahlen...
Das eine oder andere spendierte Bierchen hat gereicht.
> "Nein... Die Handschellen und die Peitsch sind nicht für mich. Die sind für
> meinen Chef."
Nee, nee, DIE sind für mich - jetzt bring das doch nicht alles
durcheinander.
Aber sowas RICHTIG perverses wie MS Office laß ich mir nicht gerne
andichten.
> Doch.
Kann's nicht beschwören, aber ich glaube, ich hatte das Problem (vor ein
paar Monaten zuletzt) beim Transport von Keynote-Dokumenten generell mit
allen Schriften, die nicht auf der Zielplatform vorhanden waren.
> "Kleine Steine, runde Steine, spitze Steine..."
Jehova? <wegduck>
Guido
Christian Piehl <pie...@web.de> schrieb:
> On Sat, 9 Sep 2006 21:27:09 +0000 (UTC), Thomas Kaiser
> <Thomas...@phg-online.de> wrote:
Das Datum finde ich da eigentlich nicht so wichtig, aber bei einem Zitat
sollte man IMHO schon den Namen des Autors angeben. Wenn du jetzt noch
alles vor dem zweiten Komma weglässt, passt das in der Regel auch in
eine Zeile (und bestimmt kann man das deinem NUA auch als Automatik
beibringen).
> >Mich das fehlende Leerzeichen, wenn das Zitatzeichen ">" zum Einsatz kommt.
>
> Gibt es da einen vernuenftigen Grund fuer?
Naja, es ist einfach besser lesbar, wenn nicht links an jedem ersten
Wort einer Zeile direkt so ein Sonderzeichen klebt. Und außerdem wird
das dann in der nächsten Zitatebene noch ätzender - mit einem
Leerzeichen macht ein vernünftiger NUA dann ein ...
>> Mich das [...]
... daraus. Mich stört das eigentlich vor allem bei Links, die dann im
Zitat nicht mehr erkannt werden, weil sie eben nicht mit 'http://'
beginnen, sondern als Protokoll '>http' vorgeben.
Entsprechend verhindert man dann auch Kunstwerke wie ...
> >> >> >Blabla blub
... aber das ist wohl nur für detebe & Co. wirklich relevant.
> >Dito fehlende Leerzeilen um Absaetze zu trennen.
>
> Leerzeilen habe ich doch immer drin. *Raetzel*
Ist mir auch nicht so störend aufgefallen. Ich habe jetzt noch mal
nachgeschaut, und in <news:srb5g21nbmu6tqkco...@4ax.com>
hast du z.B. einen Absatz nach ...
> den Verhunzten Schriftkoffer ist.
... gemacht und dann aber ohne Leerzeile direkt in der nächsten Zeile
weitergeschrieben. Dafür gab es gelegentlich doppelte Leerzeilen vor
Zitaten - ich fand es jetzt nicht so schlimm :-).
Gruß,
Dominik.
schl...@gmx.net (Dominik Schlütter) wrote:
> Christian Piehl <pie...@web.de> schrieb:
>> On Sat, 9 Sep 2006 21:27:09 +0000 (UTC), Thomas Kaiser
>> <Thomas...@phg-online.de> wrote:
> Das Datum finde ich da eigentlich nicht so wichtig, aber bei einem Zitat
> sollte man IMHO schon den Namen des Autors angeben. Wenn du jetzt noch
> alles vor dem zweiten Komma weglässt, passt das in der Regel auch in
> eine Zeile (und bestimmt kann man das deinem NUA auch als Automatik
> beibringen).
Also so:
, Thomas Kaiser <Thomas...@phg-online.de> wrote:
:-)
>>> Mich das fehlende Leerzeichen, wenn das Zitatzeichen ">" zum Einsatz kommt.
>> Gibt es da einen vernuenftigen Grund fuer?
>Naja, es ist einfach besser lesbar, wenn nicht links an jedem ersten
>Wort einer Zeile direkt so ein Sonderzeichen klebt. Und außerdem wird
>das dann in der nächsten Zitatebene noch ätzender - mit einem
>Leerzeichen macht ein vernünftiger NUA dann ein ...
>>> Mich das [...]
Mein NUA macht mit Leerzeichen '> > > blabla' draus. Also muss das
erstmal so bleiben, bis ich herausfinde, wie ich ihm das anders
beibringe.
>... daraus. Mich stört das eigentlich vor allem bei Links, die dann im
>Zitat nicht mehr erkannt werden, weil sie eben nicht mit 'http://'
>beginnen, sondern als Protokoll '>http' vorgeben.
Mich stoert das bei Links so gut wie gar nicht: Markieren,
Rechtsklick, 'Launch URL' und fertig. Aber im allgemeinen hast du da
natuerlich Recht.
Christian