Die Anleitung dazu habe ich
http://blog.damontimm.com/how-to-install-netatalk-afp-on-ubuntu-with-encrypted-authentication/
entnommen und prinzipiell sollte sich auf diese Art auch ein Paket fᅵr
den ARM-Prozessor eines mit GNU/Linux laufenden NAS (cross)kompilieren
lassen.
Backup mit TM auf eine Linux-Kiste habe ich noch nicht ausprobiert, bei
meinem dafᅵr vorgesehenen Versuchsopfer (EeePC mit Ubuntu) klemmt noch
die Announcierung per mDNS/Bonjour, sprich der EeePC wird nicht von
selbst im Finder sichtbar.
--
Gerald
> Backup mit TM auf eine Linux-Kiste habe ich noch nicht ausprobiert, bei
> meinem daf�r vorgesehenen Versuchsopfer (EeePC mit Ubuntu) klemmt noch
> die Announcierung per mDNS/Bonjour, sprich der EeePC wird nicht von
> selbst im Finder sichtbar.
Unter <news:1j92wan.1mffneog63y0pN%schl...@gmx.net> (bei Google
<http://groups.google.de/group/de.comp.sys.mac.misc/msg/fa38ef59f73ed786
>) ff. habe ich meine Bonjour-Eintr�ge mal dargelegt. Das war allerdings
auch eher "trial-and-error", weil die Dokumentation bei Apple nicht so
wirklich umfangreich ist.
Gru�,
Dominik.
Die apfd.service hatte ich
<http://www.kremalicious.com/2008/06/ubuntu-as-mac-file-server-and-time-machine-volume/>
entnommen. Mittlerweile funktioniert es, ohne dass ich etwas geᅵndert
hᅵtte und der Finder zeigt mir den EeePC als MacBook
(<txt-record>model=MacBook</txt-record>).
Wie ich festgestellt habe, mag TM kein sparse bundle auf einem mit FAT32
formatierten Netzlaufwerk anlegen. Blᅵd, denn ext2 gibt es fᅵr Schnee
Leo nicht und damit lᅵsst sich die Platte mit dem Backup im Notfall
nicht direkt an den Mac anhᅵngen, um zu Fuᅵ Dateien retten zu kᅵnnen.
Formatierung des Netzlaufwerks mit UDF wᅵre vielleicht noch eine
Mᅵglichkeit.
--
Gerald
> mag TM kein sparse bundle auf einem mit FAT32 formatierten Netzlaufwerk
> anlegen.
Das ist auch besser so auf einem Dateisystem, das keine Dateien gr��er 4
GB erlaubt.
Gr��e
G�tz
--
http://www.knubbelmac.de/
Ein sparse bundle besteht aus einem Haufen 8 MB groᅵer Dateien. Die
Verweigerung hat wohl eher mit Dateinamen, die mit einem Punkt beginnen,
zu tun.
--
Gerald
Im Fall der von Time Machine genutzten. Generell können die einzelnen
"Bänder" auch bis zu 128 MByte groß werden. In der Manual Page von
hdiutil einfach nach "UDSB" oder "sparse-band-size" suchen.
Gruss,
Thomas, nur der Vollständigkeit halber anmerken wollend...
>> Das ist auch besser so auf einem Dateisystem, das keine Dateien gr��er 4
>> GB erlaubt.
>Ein sparse bundle besteht aus einem Haufen 8 MB gro�er Dateien. Die
>Verweigerung hat wohl eher mit Dateinamen, die mit einem Punkt beginnen,
>zu tun.
Nein, ich habe hier LaCie little (oder war es mini?), 160 GB mit FAT32, die hat keine Probleme, Dateinamen
mit einem Punkt anzulegen und zu behalten. Ich sehe das Problem auch in der 4 GB-Grenze, ein Bundle ist erst mal eine grosse Datei.
Mfg,
Ingo Lembcke
Ein Image ist eine Datei, ein "Bundle" ist extern gesehen nichts weiter
als ein Ordner mit 1-n Dateien drin. Schau Dir halt einfach mal eins an:
macbookpro-tk:~ tk$ hdiutil create -size 125g -fs HFSX -volname "test" test.sparsebundle
created: /Users/tk/test.sparsebundle
macbookpro-tk:~ tk$ ls -laR test.sparsebundle/
total 16
drwxr-xr-x@ 6 tk tk 204 30 Dez 13:24 .
drwxr-xr-x+ 366 tk tk 12444 30 Dez 13:24 ..
-rw-r--r-- 1 tk tk 499 30 Dez 13:24 Info.bckup
-rw-r--r-- 1 tk tk 499 30 Dez 13:24 Info.plist
drwxr-xr-x 10 tk tk 340 30 Dez 13:24 bands
-rw-r--r-- 1 tk tk 0 30 Dez 13:24 token
test.sparsebundle//bands:
total 112744
drwxr-xr-x 10 tk tk 340 30 Dez 13:24 .
drwxr-xr-x@ 6 tk tk 204 30 Dez 13:24 ..
-rw-r--r-- 1 tk tk 3297280 30 Dez 13:24 0
-rw-r--r-- 1 tk tk 8388608 30 Dez 13:24 19
-rw-r--r-- 1 tk tk 8388608 30 Dez 13:24 1a
-rw-r--r-- 1 tk tk 8388608 30 Dez 13:24 1b
-rw-r--r-- 1 tk tk 8388608 30 Dez 13:24 1c
-rw-r--r-- 1 tk tk 4116480 30 Dez 13:24 1d
-rw-r--r-- 1 tk tk 8368128 30 Dez 13:24 3e6f
-rw-r--r-- 1 tk tk 8388608 30 Dez 13:24 3e7f
macbookpro-tk:~ tk$ defaults read ~/test.sparsebundle/Info
{
CFBundleInfoDictionaryVersion = "6.0";
"band-size" = 8388608;
"bundle-backingstore-version" = 1;
"diskimage-bundle-type" = "com.apple.diskimage.sparsebundle";
size = 134217728000;
}
macbookpro-tk:~ tk$ hdiutil mount test.sparsebundle
/dev/disk1 GUID_partition_scheme
/dev/disk1s1 EFI
/dev/disk1s2 Apple_HFS /Volumes/test
macbookpro-tk:~ tk$ sudo du -sh /Volumes/test/
Password:
4,0K /Volumes/test/
macbookpro-tk:~ tk$ df -h /Volumes/test/
Filesystem Size Used Avail Capacity Mounted on
/dev/disk1s2 125Gi 116Gi 8.8Gi 93% /Volumes/test
Das Nette an SparseBundles, die ein HFS+-Dateisystem beinhalten, ist ja,
daß es "Rückkopplungen" zwischen dem Inhalt dieses Images und dem
Volume, das es aufnimmt, gibt (ich hab da oben ein 125 GByte großes
Image angelegt auf einer Partition, auf der nur 8,8 GByte frei sind.
Diese _externe_ Limitation reicht Apples DiskImage Framework durch ins
Image selbst -- vorausgesetzt, das Dateisystem, auf dem das Disk Image
liegt, erfüllt gewisse Ansprüche).
Obwohl quasi noch nichts im Image steckt, wird der faktisch freie Platz
korrekt angezeigt, dito kann das Image auch nicht "überlaufen" (siehe
Vergleich zwischen du und df weiter oben). Apple hat diese Sparse
Bundles ja aus gutem Grund gerade für Time Machine in Dienst gestellt,
wo es sowas schlichtweg braucht.
Dito kann bei HFS+-SparseBundles auch der extern vom SparseBundle
belegte Platz an den Inhalt angepaßt werden. Ein "hdiutil compact" führt
dazu, daß die "Bänder" entsprechend reorganisiert bzw. gelöscht werden,
die es nicht mehr braucht, wenn der belegte Platz im Inneren des Images
weniger geworden sein sollte. Ebenfalls eine wichtige Voraussetzung,
Time Machine übers Netzwerk mit identischen Semantiken wie lokal
betreiben zu können: Man löscht Teile des Backups und will den dadurch
auf dem Backup-Medium frei werdenden Speicherplatz auch tatsächlich
wieder nutzen können.
Aber sicherlich wird Euch gleich Jörn erklären, daß das alles nur
Fanboy-Gelaber ist und reiner Boshaftigkeit/Unfähigkeit bei Apple
entspringt. :-)
Gruss,
Thomas
>>> Das ist auch besser so auf einem Dateisystem, das keine Dateien grᅵᅵer 4
>>> GB erlaubt.
>
>>Ein sparse bundle besteht aus einem Haufen 8 MB groᅵer Dateien. Die
>>Verweigerung hat wohl eher mit Dateinamen, die mit einem Punkt beginnen,
>>zu tun.
>
> Nein, ich habe hier LaCie little (oder war es mini?), 160 GB mit FAT32, die hat keine Probleme, Dateinamen
> mit einem Punkt anzulegen und zu behalten.
Das Problem war, dass netatalk Punkte am Dateianfang standardmᅵᅵig als
':2e' kodiert und am Doppelpunkt steigt ein DOSendateisystem latᅵrnich
aus. Die Lᅵsung war die Option 'usedots' in der
/etc/netatalk/AppleVolumes.default.
In meiner AppleVolumes.default steht fᅵr TM nun folgendes drin:
/media/TimeMachine/ "TimeMachine auf $h" options:tm,usedots,upriv
allow:gerald allowed_hosts:192.168.1.0/24
'allow' und 'allowed_hosts' sind Paranoia von mir ;-)
Bei direkt am Mac angehᅵngter FAT32-Backupplatte kommt man jedenfalls
per Terminal und Finder ans Backup.
Leopard wᅵrde ich auf eine mit ext3 formatierte Netzwerkplatte sichern,
Ext2FS lᅵuft aber leider nicht mehr mit Schnee Leo :-(
Gibt es sonst noch ein vernᅵnftiges Dateisystem, das sich zum
Datenaustausch zwischen OS X und Linux eignet?
diskutil kann seit Schnee Leo UDF und UFS nur in seiner man-Page.
--
Gerald
Wobei ich mich frage, ob man mit einem sparse-bundle auf manchen
Dateisystemen nicht in eine Beschrᅵnkung von Dateien je Verzeichnis
rennen kann. 80 GiB in einem sparse-bundle bedeuten immerhin 10240
Dateien im Verzeichnis 'bands'.
> Aber sicherlich wird Euch gleich Jᅵrn erklᅵren, daᅵ das alles nur
> Fanboy-Gelaber ist und reiner Boshaftigkeit/Unfᅵhigkeit bei Apple
> entspringt. :-)
Selbstverstᅵndlich ist es Gemeinheit seitens Apple. Jedes
*nix-Dateisystem unterstᅵtzt Hardlinks, daher soll TM seine
Netzwerkbackups gefᅵlligst darauf direkt ablegen! ;-)
--
Gerald
> Jedes *nix-Dateisystem unterst�tzt Hardlinks
Auch f�r Verzeichnisse?
Hier ist noch ein Link:
<http://buffalo.nas-central.org/wiki/Time_Machine_%26_Time_Capsule_support_on_your_LinkStation>
-Andr�
--
May as well be hung for a sheep as a lamb!
Linkstation/KuroBox/HG/HS/Tera Kernel 2.6/PPC from <http://hvkls.dyndns.org>
iPhone <http://hvkls.dyndns.org/downloads/documentation/README-iphone.html>
> Hier ist noch ein Link:
>
<http://buffalo.nas-central.org/wiki/Time_Machine_%26_Time_Capsule_suppo
rt_on_your_LinkStation>
Naja, wenn du dir den letzten TM-Thread hier anschaust, dann werden dort
einige Argumente genannt, die gegen diese Anleitung sprechen. IMHO ist
da alles andere als ein aktuelles Netatalk (also ab Version 2.0.5) auf
der LinkStation nur Zeitverschwendung. Damit braucht man sich dann auch
nicht mehr um das Anlegen des Sparse-Bundles zu k�mmern - und vor allem
muss man nicht von Hand wie bei der CIFS-basierten Variante in den
Bundles w�hlen. Ich halte den Artikel eher f�r gef�hrlich denn
hilfreich, aber YMMV.
So, wie es im NAS-Central-Wiki beschrieben wird, verliert TM eigentlich
alles, was es als Backup-L�sung "for the rest of us" �berhaupt erst
interessant macht. In dem Fall ist man mit anderen Backup-Tools besser
bedient.
Gru�,
Dominik.