Die Website <http://www.nutzwerk.de/safersurf/speedpaket.html>
verspricht u.a. "schnelleres Surfen durch Datenkompression", behauptet
aber gleichzeitig, daß dazu keine Software installiert werden muß.
Bauernfängerei, oder?
Gerhard
Grundsätzlich? Nein. Je nach Zugangsart und Provider stimmt das sogar.
Jedenfalls konnte man bis vor einem halben Jahr T-Online bei analogen
Zugängen zur Kompression zwingen - eine reine Frage einer unhöflichen
Konfiguration von Modem und PPP.
Noses.
SaferSurf funktioniert als Proxy-Dienst. D.h. man stellt im Internet-Browser
SaferSurf als Proxy-Server ein. Dieser Proxy-Server wiederum komprimiert
alle angeforderten Daten. Damit geht ueber die vergleichweise langsame
Modem- oder ISDN-Verbindung nur noch komprimierte Daten. Der
Internet-Browser entpackt dann diese und zeigt den Inhalt an. So entsteht
eine Beschleunigung.
SaferSurf packt dabei HTML-Daten um den Faktor 10. Mit der zusaetzlichen
Uebertragung von Bildern etc. kommt man so auf durchschnittliche 3-mal
schneller surfen. Weitere Infos und eine genaue Beschreibung findet man auch
auf der Website.
Wichtig: SaferSurf funktioniert mit jedem moderen Browser und auch mit jedem
Betriebssystem.
Beste Gruesse
Rene Holzer
Hat das jetzt René Holzer ("Inventor" of SaferSurf) am Rechner von
Michael Koustiniko geschrieben? Oder hat Michael zitiert? Wenn ja,
woher? Bitte in Zukunft etwas sorgsamer! Danke.
Aus Anschauungsgründen F'quote.
ClemiSan
> Grundsätzlich? Nein. Je nach Zugangsart und Provider stimmt das sogar.
> Jedenfalls konnte man bis vor einem halben Jahr T-Online bei analogen
> Zugängen zur Kompression zwingen - eine reine Frage einer unhöflichen
> Konfiguration von Modem und PPP.
Was lässt sich denn da noch komprimieren - außer dem Text, meine ich?
gif/jpeg oder sonstiger "content" ist doch eh' kleingeschrumpft. Bei
analogen Modemzugängen spielte nach meinen Erfahrungen eher die
Qualität der Leitung eine Rolle - da gab es von ca. 44-56 KBit immer
recht unterschiedliche Ergebnisse.
Rainer - dsl ist geil;-
> Bei analogen Modemzugängen spielte nach meinen Erfahrungen eher die Qualität
> der Leitung eine Rolle - da gab es von ca. 44-56 KBit immer recht
> unterschiedliche Ergebnisse.
Das ist natürlich klar, vermutlich hattest du eh die Kompression an.
So ein Kompressionsservice könnte für ISDN-Anschlüsse interessant sein,
weil eine ISDN-Verbindung im Gegensatz zu Modemverbindung in DE praktisch
immer unkomprimiert ist. (Die STAC-Kompresssion besserer ISDN-Router
unterstützt hierzulande kein größerer Provider).
Gruß, Thomas
--
bitte beachtet meine Reply-To Adresse
please take notice of my Reply-To address
> > Bauernfängerei, oder?
>
>...
> SaferSurf packt dabei HTML-Daten um den Faktor 10. Mit der zusaetzlichen
> Uebertragung von Bildern etc. kommt man so auf durchschnittliche 3-mal
> schneller surfen.
Spätestens nach dieser Rechnung halte ich das Ganze tatsächlich für
Bauernfängerei.
frank
--
If you don't like te way I ride, get off the sidewalk.
Wie sowas serverseitig funktioniert, kannst Du hier nachlesen:
<http://www.networkcomputing.de/workshop/workshop%202002/ws_0502.html>
IMHO hat Nutzwerk einen Proxy aufgesetzt, der
1. im HTTP-request nachschaut, ob der Browser HTTP 1.1 unterstützt.
2. die Antwort des Webservers komprimiert.
3. das "Transfer-Encoding" der Antwort ändert.
4. und die komprimierte Antwort an den User schickt.
Im Prinzip ganz einfach. Das Ganze ist allerdings für die Katz, wenn
- dein Browser nur HTTP 1.0 kann.
- die PPP-Verbindung zum Provider per Modem komprimiert wird.
- dein Rechner zum Dekomprimieren länger braucht als zum Runterladen.
Wer allerdings einen aktuellen Rechner mit aktueller Software hat und
mit ISDN geschlagen ist, kann ruhig mal € 6,- zum Testen investieren
(und dann hier berichten). Für Leute, die nach Datenvolumen bezahlen,
könnte sich das evtl. auch lohnen.
--
Christian Borgsen http://www.uni-karlsruhe.de/~Christian.Borgsen/
PGP-Key available on request
"Never trust anything that can think for itself
if you can't see where it keeps its brain."
> Wichtig: SaferSurf funktioniert mit jedem moderen Browser und auch mit jedem
> Betriebssystem.
>
> Beste Gruesse
> Rene Holzer
Abgesehen davon, daß man hier nicht genau weiß, wer das Posting verfasst
hat -- was ja auch schon kritisiert wurde -- sollte einem an dem Text
irgendetwas auffallen..
...ahja...scheint Werbung zu sein...
René Holzer ist neben Ramona Wonneberger Geschäftsführer der
Nutzwerk Informationsgesellschaft mbH, die -- ich bin nicht überrascht --
Anbieter von SaferSurf.com ist.
Naja..
Gruß,
sven
> <http://www.networkcomputing.de/workshop/workshop%202002/ws_0502.html>
Sehr interessant.
> IMHO hat Nutzwerk einen Proxy aufgesetzt, der
> 1. im HTTP-request nachschaut, ob der Browser HTTP 1.1 unterstützt.
Ich wußte bisher nicht, daß HTTP 1.1 Kompression via GZip unterstützt.
Damit könnte es natürlich funktionieren.
Daß es allerdings mit "jedem" Browser funktioniert, bezweifle ich, wenn
ich mir NCSA Mosaic mal so ansehe ... :-)
Gerhard