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Text gegen HTML in E-Mails (v1.0fc5)

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Mike Nolte

unread,
Nov 5, 2001, 11:01:11 AM11/5/01
to
Den folgenden Text habe ich geschrieben, weil mir HTML in E-Mails schon
seit langem auf die Nerven geht.

An dem Text wurde von freundlichen Helfern schon erste Korrekturen
vorgenommen.

Nun möchte ich den Wortlaut zur Diskussion stellen. Öffentliche
Kommentare und Ergänzungen sind dementsprechend erwünscht. Ebenfalls
erwünscht sind Hinweise auf Rechtschreib- oder Zeichensetzungsfehler.

Wohlgemerkt: _Daß_ HTML in E-Mails nicht zu suchen hat geht aus dem Sinn
von RFC-2646 bereits ausreichend hervor. Sinn und Zweck der Übung ist es
nun weitere Fakten zu sammeln und das Anliegen allgemeinverständlich
vorzutragen.

Gruß,
Mike Nolte

---schnipp---
Ihre Email wurde ungelesen gelöscht, da sie HTML enthielt oder
ausschließlich aus HTML bestand und sie deshalb nicht gelesen werden
kann.

Der folgende Text begründet diesen notwendigen Schritt.

HTML ist gemäß der global geltenden Norm RFC-2646 nicht Bestandteil
einer E-Mail.

HTML wird fast immer in unerwünschten Werbesendungen verwendet und kann
ausführbare Bestandteile enthalten, die je nach verwendeter
E-Mail-Software des Empfängers erhebliche Gefahren und
Sicherheitsrisiken für den Empfänger bergen kann.

HTML in Emails bringt weder dem Absender noch dem Empfänger Vorteile,
dafür aber mindestens dem Empfänger viele Nachteile. Gerade dem
Empfänger, der die Nachricht lesen soll, sollten diese Nachteile aber
nicht zugemutet werden.

Dementsprechend raten alle relevanten Quellen aus verschiedenen Gründen
davon ab HTML in Emails zu verwenden und empfehlen E-Mails normgetreu
als einfachen Text zu versenden.

Weitere Hinweise darauf, daß HTML in E-Mails nicht verloren hat und
nähere Ausführungen dazu finden Sie unter anderem in dieser kleinen aber
feinen Auswahl allgemeinverständlicher deutschsprachiger Quellen:

<URL:http://www.rhusmann.de/kuerzel/kuer18x1.htm>
<URL:http://piology.org/mail/>
<URL:http://www.kasper-online.de/goldmail/>
<URL:http://www.math.fu-berlin.de/~guckes/mail/edit.html>
<URL:http://www.dominik-boecker.de/email/>

Diese Nachricht wurde vollautomatisch erzeugt.

Es steht Ihnen frei den Inhalt Ihrer ursprünglichen E-Mail erneut, in
angebrachter Form, also als reinen Text zu senden; was Sie dazu in Ihrer
E-Mail-Software einstellen müssen, wird in der dazugehörigen Anleitung
beschrieben.

Mit freundlichen Grüßen,
---schnapp---

Paul Hink

unread,
Nov 5, 2001, 11:56:43 AM11/5/01
to
Mike Nolte <mi...@nolte-buerotechnik.de> wrote:

Loesche da das "URL:". Und BTW: was hat dieser Text mit Macs zu tun?

Paul
--
Ich habe eine neue E-Mail Adresse und einen neuen PGP Key! Aktualisiert
deshalb bitte eure Adressbuecher etc.
************* <em...@p-hink.de> * PGP Key ID: 0x54489D0D **************
<http://www.p-hink.de/> * ICQ: 108866612 * <http://www.p-hink.de/pgp/>

Michael Vogel

unread,
Nov 5, 2001, 10:59:53 AM11/5/01
to
Mike Nolte <mi...@nolte-buerotechnik.de> wrote:

> Es steht Ihnen frei den Inhalt Ihrer ursprünglichen E-Mail erneut, in
> angebrachter Form, also als reinen Text zu senden; was Sie dazu in Ihrer
> E-Mail-Software einstellen müssen, wird in der dazugehörigen Anleitung
> beschrieben.

Nach Angabe meines Arbeitskollegen (der in einer AOL-Gruppe nachgefragt hat)
läßt sich angeblich der Mailclient des aktuellen AOL nicht auf "nur-text"
umschalten.

Okay, wer will schon etwas mit AOL-Usern zu tun haben ;-)

Tschau!

Michael
--
"If privacy is outlawed, only outlaws will have privacy."
Phil Zimmerman, http://www.pgpi.org/doc/whypgp/en/

Konrad Scheller

unread,
Nov 5, 2001, 12:41:59 PM11/5/01
to
Mike Nolte <mi...@nolte-buerotechnik.de> wrote:

> Wohlgemerkt: _Daß_ HTML in E-Mails nicht zu suchen hat geht aus dem Sinn
> von RFC-2646 bereits ausreichend hervor. Sinn und Zweck der Übung ist es
> nun weitere Fakten zu sammeln und das Anliegen allgemeinverständlich
> vorzutragen.

Alles schön und gut.

Aber wenn ich einem Kunden sowas schreibe:

> Ihre Email wurde ungelesen gelöscht, da sie HTML enthielt oder
> ausschließlich aus HTML bestand und sie deshalb nicht gelesen werden
> kann.

was glaubst Du, wird der dann tun? Er wird erbost reagieren, entweder
gar nichts mehr schreiben, zur Konkurrenz gehen und schelcht über mich
reden, oder sich beschweren.

Wenn er sich beschwert, habe ich noch eine Chance, mein Anliegen
deutlich zu machen. Ansonsten richtet die Aktion mehr Schaden als Nutzen
an.

Ich stimme dir zu, dass HTML in Emails schlecht ist. Du hast Recht, das
braucht wirklich nicht diskutiert zu werden. Aber dem Kunden kann ich
das nicht sagen, genauso wenig, wie ich ihm sagen kann, dass ich seinen
Geschmack was Kravatten angeht, scheußlich finde.

Im Nicht-Kunden-Bereich ist dann schon eher was möglich. Aber viele
Leute reagieren selbst auf sanfteste Hinweise schon patzig - ohne
darüber nachzudenken, was man eigentlich sagen wollte.

Seufzend,

Konni
--
CSS für Netscape 4 ist wie ein umweltverträglicher Treibstoff, der
ausgerechnet bei Verwendung in einem einzigen Fahrzeugtyp hochtoxische
Verbindungen bei der Verbrennung erzeugt, weil der Hersteller bei
der Motorkonstruktion gravierende Fehler begangen hat. (M.Herbst)

Stefan Brix

unread,
Nov 5, 2001, 2:51:57 PM11/5/01
to
Hallo Mike!

> Ihre Email wurde ungelesen gelöscht, da sie HTML enthielt oder
> ausschließlich aus HTML bestand und sie deshalb nicht gelesen werden
> kann.

Ich finde den Text ziemlich gut, wenn auch sehr in einem Stil, den
viele als "von oben herab" auffassen werden. Weiterhin halte ich ihn
für allgemein verständlich und im Übrigen spricht er mir aus der Seele.

Dennoch - ich befürchte andererseits, dass es eine Don-Quichotterie
ist, gegen HTML-Mails zu kämpfen.

Zumal dies:

> Diese Nachricht wurde vollautomatisch erzeugt.

ja entweder nicht stimmt oder 1. nicht so schlau ist, weil die
Automatik allen Hanseln antworten würde, 2. der Beweis ist, dass man
schon mit HTML-Mails umgehen könnte, wenn man wollte, weil man sie j
immerhin soweit analysiert hat ...

--
Tschuess, Stefan

s...@brix.de http://www.brix.de/

Konrad Scheller

unread,
Nov 5, 2001, 4:52:59 PM11/5/01
to
Rico Kolodzey <ro...@sabon.org> wrote:

> Er könnte zwar auf AOL 5
> runtergehen, aber dann geht die AOL-DSL-Flat nicht mehr.

Hat er sich schon bei AOL beschwert?

Servus,

Michael Nahrath

unread,
Nov 5, 2001, 6:24:13 PM11/5/01
to
Paul Hink <em...@p-hink.de> wrote:

> > <URL:http://www.dominik-boecker.de/email/>
>
> Loesche da das "URL:".

Es ist aber in einer geklammerten URL-Angabe eine völlig korrekte
Schreibweise ...

Gruss, Michi
--
Homepage: <http://michael.nahrath.de> PGP-ID: 0x9A4C704C
PGP-fingerprint: 3ABA ADC6 6713 4FB5 36D0 B0BD D7D7 517F 9A4C 704C

Achim Denzl

unread,
Nov 5, 2001, 6:26:17 PM11/5/01
to
Mike Nolte <mi...@nolte-buerotechnik.de> wrote:

> Nun möchte ich den Wortlaut zur Diskussion stellen. Öffentliche
> Kommentare und Ergänzungen sind dementsprechend erwünscht.

Du sprichst mir aus der Seele ;-)

Leider fürchte ich, dass in der Praxis diese "Revolte" nur schwer
durchführbar ist (-> s. auch andere Postings zu diesem Thema) ;-(

Achim
*der sich über jede HTML-Mail ärgert*

--
Mitglied im Klickstarter- und Programmumschalter-Hasser e.V.

Mike Nolte

unread,
Nov 5, 2001, 7:41:34 PM11/5/01
to
Ok, dann fasse ich mal die ersten Meldungen zu diesem Thema zusammen.

Etwas vorweg: Ich nehme diejenigen, die die Gegenwehr gegen HTML in
E-Mails für aussichtslos halten durchaus ernst. Man sollte sich
allerdings darüber im Klaren sein, daß man HTML in E-Mails akzeptieren
oder ablehnen kann. Aber wenn man gegen HTML in E-Mails ist, dann sollte
man auch so konsequent sein und darauf verzichten diesen Unsinn zu
empfangen.

Ich lasse mich in der Öffentlichkeit auch nicht unpassend anquatschen.
Jeder von Euch kennt sicher eine Redewendung in der Art von "Entweder Du
redest anständig mit mir oder Du läßt es ganz bleiben.". Das
funktioniert auch per E-Mail.

HTMLperSMTP-Versender sind immer noch in der sehr deutlichen Minderheit
und damit das so bleibt, muß man solchen Leuten helfen, bevor ihr Fehler
Konsequenzen hat. Es ist ja schließlich nicht so, daß man etwas gegen
HTMLperSMTP-Versender vorgeht, sondern vielmehr behilflich ist, indem
man auf eine Unzulänglichkeit der verwendeten Software hinweist.

Wer glaubt er müsse unbedingt HTML versenden, der ist bestimmt auch
einverstanden, wenn ich die Antwort mit einem digitalen Camcorder
aufzeichne und als unkomprimierten Quicktime Film versende. Camcorder,
Firewire, iMovie und Flatrate sind bei mir vorhanden...

Michael Vogel schrieb:


> Nach Angabe meines Arbeitskollegen (der in einer AOL-Gruppe nachgefragt
> hat) läßt sich angeblich der Mailclient des aktuellen AOL nicht auf
> "nur-text" umschalten.

Sollte das stimmen, dann haben AOLer eben Pech gehabt und können mit mir
solange nicht mehr kommunizieren bis AOL die defekte Software repariert
oder der Benutzer eine andere Software benutzt. AOL ist ein
Online-Dienst außerhalb des Internet. AOL muß sich nach dem Internet
richten oder draussen bleiben. Man muß den AOLern _jetzt_ auf die Finger
hauen, bevor die sich dran gewöhnt haben HTML als E-Mail zu versenden.

Paul Hink schrieb:


> > <URL:http://www.dominik-boecker.de/email/>
>
> Loesche da das "URL:".

Das "URL:" gehört dazu. Ich fände es schwierig mich auf einen RFC zu
berufen, wenn ich mich gleichzeitig an einen anderen nicht halte.

Konrad Scheller schrieb:


> Er wird erbost reagieren, entweder gar nichts mehr schreiben, zur

> Konkurrenz gehen und schlecht über mich reden, oder sich beschweren.

Danke für Deine Bedenken. Aus guter Erfahrung kann ich Deine Bedenken
aber zerstreuen, da ich schon seit mindestens zwei Jahren alle
HTML-E-Mails mit einer Vorlage beantwortet und konsequent nicht gelesen
habe. Den alten Wortlaut findest Du unter
<http://www.nolte-buerotechnik.de/keinhtmlinemails.html>.

_Jeder_ Betroffene hat seinen Wortlaut erneut als einfachen Text
gesendet. Ich habe nie erlebt, daß jemand sich einfach nicht mehr meldet
nur weil seine E-Mail wegen HTML abgelehnt wurde.

Konrad Scheller schrieb:


> Ich stimme dir zu, dass HTML in Emails schlecht ist. Du hast Recht, das
> braucht wirklich nicht diskutiert zu werden. Aber dem Kunden kann ich das
> nicht sagen,

Ich habe im Gegenteil erlebt, daß meine Kunden dieses Verhalten als
zusätzlichen Beweis meiner Kompetenz betrachten. In drei Unternehmen ist
der Hinweis auf die Unterlassung von HTML in E-Mails bereits Bestandteil
der Pflichtschulungen für neue Mitarbeiter. Bei drei meiner Kunden ist
der Empfang von HTML in E-Mails verboten.

Stefan Brix schrieb:


> 2. der Beweis ist, dass man schon mit HTML-Mails umgehen könnte, wenn man
> wollte, weil man sie j immerhin soweit analysiert hat ...

Das stimmt nicht. Es ist durchaus möglich in Terminal-basierten
Mail-Clients einen Filter zu schreiben, der Content-Type oder andere
Header-Einträge auf unerwünschte Inhalte überprüft und gegebenenfalls
auf einen Autoresponder umleitet.

Gruß,
Mike Nolte

P.S.: Die neue Fassung. Danke für die eingesandten Korrekturen und
Ergänzungen.


---schnipp---
Ihre Email wurde ungelesen gelöscht, da sie HTML enthielt oder

ausschließlich aus HTML bestand.

Der folgende Text begründet diesen leider unbedingt notwendigen Schritt.

HTML ist gemäß der global geltenden Norm RFC-2646 kein Bestandteil einer
Email.

HTML wird fast immer in Spam (=unerwünschter Werbesendung) verwendet und


kann ausführbare Bestandteile enthalten, die je nach verwendeter

E-Mail-Software des Empfänger erhebliche Gefahren und Sicherheitsrisiken


für den Empfänger bergen kann.

HTML in Emails bringt weder dem Absender, noch dem Empfänger Vorteile,


dafür aber mindestens dem Empfänger viele Nachteile. Gerade dem
Empfänger, der die Nachricht lesen soll, sollten diese Nachteile aber
nicht zugemutet werden.

Dementsprechend raten alle relevanten Quellen aus verschiedenen Gründen
davon ab HTML in Emails zu verwenden und empfehlen E-Mails normgetreu
als einfachen Text zu versenden.

Weitere Hinweise darauf, dass HTML in E-Mails nicht verloren hat und


nähere Ausführungen dazu finden Sie unter anderem in dieser kleinen

Auswahl allgemeinverständlicher deutschsprachiger Quellen:

Diese Nachricht wurde vollautomatisch erzeugt.

Bitte senden Sie den Inhalt Ihrer ursprünglichen E-Mail erneut in
angebrachter Form, also als reinen Text; was Sie dazu in Ihrer


E-Mail-Software einstellen müssen, wird in der dazugehörigen Anleitung
beschrieben.

Sollten Sie die AOL-Software Version 6 benutzen, dann können Sie nach
meinen Informationen nur als unerlaubtes HTML versenden. Dies ist ein
Fehler der AOL-Software, der Ihre Kommunikation per E-Mail in vielen
Fällen unmöglich macht, weil der Empfang von HTML in E-Mails in vielen
Fällen aus obigen Gründen verboten ist. Bitte wenden Sie sich an AOL
und verlangen Sie eine Fassung der AOL-Software, die Ihnen den Versand
von E-Mails als einfacher Text ermöglicht.

Mit freundlichen Grüßen,

Dietger M. Kuller

unread,
Nov 6, 2001, 3:06:49 AM11/6/01
to
Mike Nolte <mi...@nolte-buerotechnik.de> wrote:

> Ok, dann fasse ich mal die ersten Meldungen zu diesem Thema zusammen.

...

Es geht vielleicht auch noch anders - je nach Mailaufkommen:
Ich habe eine zeitlang in Eudora den Code sichtbar gemacht und dann
geantwortet - natürlich nicht, ohne brav den gesamten Schrott zu
"zitieren".
Die Rückmeldungen waren jedesmal: Das habe ich Ihnen aber nicht
zugeschickt. - Darauf ergab sich dann die Argumentation und
Hilfestellung, wie man das abstellen kann.
In meinen Kreisen war diese Aktion sehr hilfreich.

dmk

René Künzel

unread,
Nov 6, 2001, 3:46:11 AM11/6/01
to
"Mike Nolte" <mi...@nolte-buerotechnik.de> wrote:

> Danke für Deine Bedenken. Aus guter Erfahrung kann ich Deine Bedenken
> aber zerstreuen, da ich schon seit mindestens zwei Jahren alle
> HTML-E-Mails mit einer Vorlage beantwortet und konsequent nicht
gelesen

> habe. [...]


>
> _Jeder_ Betroffene hat seinen Wortlaut erneut als einfachen Text
> gesendet. Ich habe nie erlebt, daß jemand sich einfach nicht mehr
meldet
> nur weil seine E-Mail wegen HTML abgelehnt wurde.

Und wie hast du das bemerkt? Getreu dem Motto: "Wer nicht da ist, hebe
die Hand"???

SCNR.

Ich, der zwar selten HTML-Mails schreibt, aber nichts dagegen hat, weil
sie das Kommunizieren etwas bunter machen. *nick*


Bernd Fröhlich

unread,
Nov 6, 2001, 4:29:23 AM11/6/01
to
Mike Nolte <mi...@nolte-buerotechnik.de> wrote:

> P.S.: Die neue Fassung. Danke für die eingesandten Korrekturen und
> Ergänzungen.

Danke für den guten Text. Ich habe ihn mir kopiert und werde ihn (mit
minimalen Änderungen) demnächst verwenden, wenn ich mal wieder eine
HTML-Mail bekomme. (Was bei mir glücklicherweise recht selten vorkommt).

Gruß aus Flintbek,
Bernd

Ralph A. Schmid, DG5MEC

unread,
Nov 6, 2001, 3:41:15 AM11/6/01
to
On Mon, 05 Nov 2001 20:51:57 +0100, Stefan Brix <s...@brix.de> wrote:


>> Diese Nachricht wurde vollautomatisch erzeugt.
>
>ja entweder nicht stimmt oder 1. nicht so schlau ist, weil die
>Automatik allen Hanseln antworten würde, 2. der Beweis ist, dass man
>schon mit HTML-Mails umgehen könnte, wenn man wollte, weil man sie j
>immerhin soweit analysiert hat ...

Nicht zwangsläufig...ein Filter bei einem Mailprovider bedeutet nicht
unbedingt, daß ich auf meinem Rechner daheim HTML-mails lesen kann.
Sicher sollte es zu schaffen sein, bei z.B. gmx eine Filterregel zu
erstellen, die html erkennt (wie? wie zuverlässig? welches
Schlüsselwort wäre gut geeignet?), für Weiterleitung auf einen anderen
Account sorgt, und dieser hat dann einen Autoresponder mit einem
derartigen Text. Hat schon jemand der Mitleser sowas realisiert? Ich
denke nämlich auch derzeit verstärkt über so eine Maßnahme nach...zu
90 % sind hier ankommende html-mails für mich absolut unwichtig oder
gar spam, und die restlichen, die ich gerne beantworten möchte,
erschweren mir das Zitieren unnötig mit dem HTML-Scheiß.

regards - Ralph

--

Ralph A. Schmid http://www.dg5mec.de ICQ 18806064
Tel./SMS +49-171-3631223 Fax +49-171-3668085
Tel./SMS +8816-31417989 and +423-768-3631

Michael Vogel

unread,
Nov 6, 2001, 4:03:15 AM11/6/01
to
Moin!

Ralph A. Schmid, DG5MEC <nos...@dg5mec.de> wrote:

> Sicher sollte es zu schaffen sein, bei z.B. gmx eine Filterregel zu
> erstellen, die html erkennt (wie? wie zuverlässig? welches
> Schlüsselwort wäre gut geeignet?),

"Content-Type: text/html;" bringt etwas.

Michael Herbst

unread,
Nov 6, 2001, 5:09:05 AM11/6/01
to
Mike Nolte <mi...@nolte-buerotechnik.de> wrote:

> Man muß den AOLern _jetzt_ auf die Finger hauen, bevor die sich dran
> gewöhnt haben HTML als E-Mail zu versenden.

Mein Arbeitskollege benutzt AOL und andere meiner Bekannten auch. Sie
sind mit dem Dienst zufrieden und sehen keine Notwendigkeit, ihren
Zugang zu E-Mail oder Internet anders einzurichten.

Warum sollte ich meinem Arbeitskollegen auf die Finger hauen, blos weil
sein Programm es nicht zulässt, keine HTML-Nachrichten zu versenden? Er
kann ja wohl nichts dafür, dass die Software dem von Dir genannten
Standard nicht entspricht.

> _Jeder_ Betroffene hat seinen Wortlaut erneut als einfachen Text
> gesendet. Ich habe nie erlebt, daß jemand sich einfach nicht mehr
> meldet nur weil seine E-Mail wegen HTML abgelehnt wurde.

Mike, dann wäre ich der Erste, der sich nicht mehr bei Dir melden
würde. Ich kann Deine Erfahrung in keiner Weise nachvollziehen. Wenn es
Deine Art ist, mit Kunden zu diskutieren, dann ist das eben so.

Wenn ich als Kunde an jemanden käme, der mir Deinen Text vor den Bug
knallt, wüsste ich nicht, ob ich ihn als durchgeknallt oder völlig
überheblich in die Schublade stecken sollte.

Wenn Du etwas ändern willst, dann wende Dich an AOL, Microsoft,
Qualcomm, Netscape und alle anderen in Frage kommenden
Softwarehersteller und fordere, die Unterstützung von HTML in ihren
Clients zu entfernen.

Während DIE wüssten, was dafür zu tun ist, stellt es sich für einen
Novizen als schwer bis unmöglich heraus, sein Mailprogramm so
einzurichten, dass er Text und nicht HTML versendet.

Ich möchte meine Haltung etwas beschreiben: Die Industrie preist das
Internet, E-Mail, WWW usw. als für jeden bedienbares Massenprodukt an.
In meinem Bekanntenkreis gibt es weit mehr unbedarfte Computerbenutzer
als Experten. Wenn die eine E-Mail schreiben, dann wissen die nicht,
was im Hintergrund passiert und was erlaubt ist und was nicht.

Die freuen sich einfach E-Mail schreiben zu können und ich gönne ihnen
die Freude. Ich freue mich doch selbst, wenn ich von jemandem etwas zu
Lesen bekomme, der mir normalerweise gar nicht per Brief schreiben
würde, weil ihm das zu aufwändig wäre.

Wenn ich die Möglichkeit habe und sich jemand dafür interessiert, dann
versuche ich ihm zu erklären, was es mit HTML und Text, mit
'Internet-Adressen' (ich bin im Internet unter www.klaus@mustermann
erreichbar...) uvm. auf sich hat.

In fast allen Fällen stellt sich heraus, dass schon nach kurzer Zeit
das Interesse für diese Details verschwindet. Das sind für diese
Personen Dinge, die sie nicht verstehen und die sie auch nicht wissen
wollen. Und ich glaube, ich weiß wovon ich schreibe, denn mit einer für
diese Gruppe repräsentativen Person bin ich verheiratet.

Es gibt keinen Führerschein für die Benutzung des Internets. Es gibt
einen Haufen Hersteller von Programmen, die sich einen Dreck dafür
interessieren, welche RFCs was vorschreiben. Es gibt Tausende von
Menschen, die diese Programme vorinstalliert und vorkonfiguriert auf
ihren frisch erworbenen Computern vorfinden. Tausende dieser Menschen
kommunizieren miteinander unter der Benutzung dieser Programme und
haben kein Problem damit. Sie freuen sich lediglich, an diesem für sie
neuen 'Medium' teilhaben zu dürfen.

Wenn mir sehr daran gelegen wäre, dass mein Gegenüber zumindest in
Zukunft Text statt HTML verwendet, dann würde ich eine Website
erstellen, in der möglichst viele E-Mail-Clients ausführlich verbal und
bebildert beschrieben werden, wie man sie 'umkonfiguriert'. Diesen URL
würde ich in meiner Antwort per E-Mail an einer unaufdringlichen Stelle
nennen mit dem Hinweis in einer Form wie 'Wenn Sie sich für mehr
Sicherheit beim Empfangen und Versenden von E-Mail interessieren, dann
klicken sie bitte [hier]'.

Wenn darauf hin jemand beim nächsten Mal statt HTML Text versendet,
dann hat man wirklich etwas erreicht. Für ihn erreicht. Ansonsten hat
man nur etwas für sich selbst erzwungen.

--
Tschüss, Michael

Clemens Beier

unread,
Nov 6, 2001, 5:36:57 AM11/6/01
to
Mike Nolte <mi...@nolte-buerotechnik.de> wrote:

> Den folgenden Text habe ich geschrieben, weil mir HTML in E-Mails schon
> seit langem auf die Nerven geht.

(...)


>
> ---schnipp---
> Ihre Email wurde ungelesen gelöscht, da sie HTML enthielt oder
> ausschließlich aus HTML bestand und sie deshalb nicht gelesen werden
> kann.

Hier setzt bei vielen schon ein Fragezeichen ein, da vielen Leuten nicht
bewußt ist, daß sie eine HTML-Mail geschrieben haben.
"Wieso, ich habe doch nur ...." "Was ist HTML?" "Muß ich jetzt..." "Ist
mein Internet kaputt?".

Eine Erklärung dazu wäre sinnvoll.


Ich wähle bei HTML-Mails kommentarlos eine der folgenden Sigs aus:
----
Der effektive Umgang mit E-Mails
<http://members.aol.com/Scheffner/Email.html>
----

/"\ ASCII Ribbon Campaign
\ /
X No HTML in
/ \ email & news

----
Links zur Netiquette
<http://www.rrzn.uni-hannover.de/BIs/Jahrgang2000/BI335/bi335-12.html>
<http://www.fen.baynet.de/~fp999/survival/rfc1855.html#2>
<http://www.kirchwitz.de/~amk/dni/netiquette>
----


Hoffe, geholfen zu haben.

ClemiSan


--
<http://www.mac-recording.de>
MiniFAQ zur Soundbearbeitung am Macintosh

PGP-ID: 0x78F5E034 <http://www.clemisan.de/pgp.asc>

Mike Nolte

unread,
Nov 6, 2001, 6:45:09 AM11/6/01
to
René Künzel <rene.k...@gmx.de> wrote:

> Und wie hast du das bemerkt?

Filtern und anschließend Absender und Subject mit neuer Post vergleichen
lassen. Erneute E-Mail vom gleichen Absender mit gleichem Subject ist
dann eindeutig.

Gruß,
Mike Nolte

Konrad Scheller

unread,
Nov 6, 2001, 7:31:58 AM11/6/01
to
Ralph A. Schmid, DG5MEC <nos...@dg5mec.de> wrote:

> bei z.B. gmx eine Filterregel zu
> erstellen, die html erkennt (wie? wie zuverlässig? welches
> Schlüsselwort wäre gut geeignet?)

<font face="Arial

müsste reichen. Das schreibt kein normaler Mensch.

Konrad Scheller

unread,
Nov 6, 2001, 7:31:58 AM11/6/01
to
Dietger M. Kuller <d.m.k...@schoenstatt.net> wrote:

> Die Rückmeldungen waren jedesmal: Das habe ich Ihnen aber nicht
> zugeschickt.

Hmmmm... ich hatte die befürchtung, beim einfachen Zitieren wandelt der
Client des Gegenüberns das "HMTL" wieder in lesbaren Text um und dass
das auch auf Zitate zutrifft. Stimmt das nicht?

Mike Nolte

unread,
Nov 6, 2001, 7:55:31 AM11/6/01
to
Konrad Scheller <ein_...@gmx.de> wrote:

> ich hatte die befürchtung, beim einfachen Zitieren wandelt der
> Client des Gegenüberns das "HMTL" wieder in lesbaren Text um und dass
> das auch auf Zitate zutrifft. Stimmt das nicht?

Teste es.

Nimm eine HTML Datei. Ein Beispiel findest Du bei Dominik unter
<URL:http://www.dominik-boecker.de/email/beispiel.html>. Füge sie als
Zitat in MacSOUP ein und sende sie Dir selber. Empfange sie mit einer
Software, die HTML versteht. Normalerweise ist das Ergebnis der HTML
Quelltext. Es scheint oft darauf anzukommen ob der Content-Type
"text/plain" oder "text/html" lautet. Wenn man HTML mit dem Content-Type
"text/plain" versendet kommt die E-Mail auch ohne Zitat als HTML
Quelltext an. Natürlich kann es Ausnahmen von diesem Verhalten geben.

Gruß,
Mike Nolte

Mike Nolte

unread,
Nov 6, 2001, 7:59:11 AM11/6/01
to
Sorry, da waren noch Tippfehler drin. Vielen Dank nochmals an alle für
die eingesandten Hinweise und Ideen.

Dietger M. Kuller schrieb:


> Ich habe eine zeitlang in Eudora den Code sichtbar gemacht und dann
> geantwortet - natürlich nicht, ohne brav den gesamten Schrott zu
> "zitieren".

Die Methode gefällt mir. Der ganze Rotz des Absenders wird ab jetzt
rigoros als Zitat drangehangen. Das ist dann zwar TOFU (autsch!), macht
aber nix, denn wer HTML versendet darf sich nicht über TOFU beklagen.
Und zur meiner Gewissensberuhigung erfolgt auch gleich ein Hinweis auf
<http://learn.to/quote/>.

Bernd Fröhlich schrieb:
> mit minimalen Änderungen

Falls die Änderungen allgemeiner Art sind würde ich sie bei mir mit
einbauen.

Clemens Beier schrieb:


> > Ihre Email wurde ungelesen gelöscht, da sie HTML enthielt oder

> > ausschließlich aus HTML bestand und sie deshalb nicht gelesen werden
> > kann.
>

> Hier setzt bei vielen schon ein Fragezeichen ein, da vielen Leuten nicht
> bewußt ist, daß sie eine HTML-Mail geschrieben haben.

Danke für den Einwand. Die Passage wurde daraufhin geändert.

> Der effektive Umgang mit E-Mails
> <http://members.aol.com/Scheffner/Email.html>

Sorry, aber der ist nicht zitierbar, da er für URLs Plenks statt <>
empfiehlt, was inakzeptabel ist.

> <http://www.fen.baynet.de/~fp999/survival/rfc1855.html#2>

iCab sagt "Der Server www.fen.baynet.de ist unbekannt.".

> <http://www.kirchwitz.de/~amk/dni/netiquette>

Ja, den halte ich auch für eine Pflichtlektüre. Leider bezieht er sich
auf das Usenet und mir sind Quellen lieber, die sich ausdrücklich auf
E-Mails beziehen, damit der betroffene HTMLperSMTP-Versender nicht auf
die Idee kommt zu denken "Ist mir egal, denn das gilt ja nur für
Newsgroups.". Natürlich ist trotzdem klar, daß die Netiquette auch für
E-mails gilt.

Gruß,
Mike Nolte

P.S.: Nachfolgend die neue Fassung v1.0fc7.


---schnipp---
Ihre Email wurde ungelesen gelöscht, da sie HTML enthielt oder
ausschließlich aus HTML bestand.

Der folgende Text begründet diesen leider unbedingt notwendigen Schritt.

HTML ist gemäß der global geltenden Norm RFC-2646 kein Bestandteil einer
Email.

HTML wird fast immer in unerwünschten Werbesendungen verwendet und


kann ausführbare Bestandteile enthalten, die je nach verwendeter

E-Mail-Software des Empfängers erhebliche Gefahren und


Sicherheitsrisiken für den Empfänger bergen kann.

HTML in Emails bringt weder dem Absender, noch dem Empfänger Vorteile,
dafür aber mindestens dem Empfänger viele Nachteile. Gerade dem
Empfänger, der die Nachricht lesen soll, sollten diese Nachteile aber
nicht zugemutet werden.

Dementsprechend raten alle relevanten Quellen aus verschiedenen Gründen
davon ab HTML in Emails zu verwenden und empfehlen E-Mails normgetreu
als einfachen Text zu versenden.

Weitere Hinweise darauf, dass HTML in E-Mails nicht verwendet werden
darf und nähere Ausführungen dazu finden Sie unter anderem in dieser


kleinen Auswahl allgemeinverständlicher deutschsprachiger Quellen:

Diese Nachricht wurde vollautomatisch erzeugt.

Bitte senden Sie den Inhalt Ihrer ursprünglichen E-Mail erneut in
angebrachter Form, also als reinen Text; was Sie dazu in Ihrer
E-Mail-Software einstellen müssen, wird in der dazugehörigen Anleitung
beschrieben.

Falls Sie die AOL-Software Version 6 benutzen, dann können Sie nach


meinen Informationen nur als unerlaubtes HTML versenden. Dies ist ein
Fehler der AOL-Software, der Ihre Kommunikation per E-Mail in vielen
Fällen unmöglich macht, weil der Empfang von HTML in E-Mails in vielen
Fällen aus obigen Gründen verboten ist. Bitte wenden Sie sich an AOL
und verlangen Sie eine Fassung der AOL-Software, die Ihnen den Versand

von E-Mails als einfachen Text ermöglicht.

Mit freundlichen Grüßen,
<Absenderangabe>

P.S.: Um Ihnen zu verdeutlichen wie das von Ihnen per E-Mail versendete
HTML beim Empfänger ankommt wurde Ihre Mitteilung dieser Nachricht
angehangen. Bitte beachten Sie, daß dieses Vollzitat nur ausnahmsweise
geschieht. Die normalerweise zu verwendende Methode zum zitieren in
E-Mails finden Sie beispielsweise bei <URL:http://learn.to/quote/>.

<Fullquote der HTML-E-Mail>
---schnapp---

Konrad Scheller

unread,
Nov 6, 2001, 8:34:59 AM11/6/01
to
Mike Nolte <mi...@nolte-buerotechnik.de> wrote:

> Empfange sie mit einer
> Software, die HTML versteht.

Hab ich nicht.

René Künzel

unread,
Nov 6, 2001, 8:20:49 AM11/6/01
to
"Michael Herbst" <ventora...@gmx.de> wrote:

> [... kompletter Text ...]

Danke schön. :-)

Du sprichst mir aus der Seele. Ich war es einfach nur müßig, einen solch
langen Text zu verfassen. Zumal diese Diskussionen immer wieder laufen,
sei es nun bezüglich der "dummen" OE-Benutzer oder der
HTML-Mail-Versender. Und ich habe keine Lust (mehr), mit Leuten zu
diskutieren, denen ihr eigener Komfort über alles geht, auch, wenn dabei
andere User nieder gedrückt werden.

Also nochmals vielen, vielen Dank - ich unterstütze jedes Argument
deiner Antwort.

mfg
René


Ralph A. Schmid, DG5MEC

unread,
Nov 6, 2001, 8:06:07 AM11/6/01
to
On Tue, 6 Nov 2001 14:20:49 +0100, "René Künzel" <rene.k...@gmx.de>
wrote:

>"Michael Herbst" <ventora...@gmx.de> wrote:
>
>> [... kompletter Text ...]
>
>Danke schön. :-)
>
>Du sprichst mir aus der Seele. Ich war es einfach nur müßig, einen solch
>langen Text zu verfassen. Zumal diese Diskussionen immer wieder laufen,
>sei es nun bezüglich der "dummen" OE-Benutzer oder der
>HTML-Mail-Versender. Und ich habe keine Lust (mehr), mit Leuten zu
>diskutieren, denen ihr eigener Komfort über alles geht, auch, wenn dabei
>andere User nieder gedrückt werden.

Dein letztes Argument zählt aber nicht, weil es an sich genau
umgekehrt ist - die html-User setzen ihren eigenen Komfort (zu faul
zum Konfigurieren, zu faul sich zu informieren, wollen alle Welt mit
bunten mails mit Bildchen drin beglücken - sehr schön, sowas mobil per
GSM runterzuladen) über alles und drücken mit ihrem Verhalten die
anderen user nieder, wie Du das ausdrückst, bzw. sie stehlen deren
Zeit :( Hat also alles zwei Seiten...und ich als Privatmann, der ich
nicht auf gutgesonnene Kunden angewiesen bin, kann es mir sehr wohl
erlauben, html-Mails zu blocken.

>mfg
>René

Mike Nolte

unread,
Nov 6, 2001, 9:06:22 AM11/6/01
to
Konrad Scheller <ein_...@gmx.de> wrote:

> > Empfange sie mit einer
> > Software, die HTML versteht.
>
> Hab ich nicht.

Schade. Ich schätze das wird dann jemand anderes für Dich testen müssen.

<in die Runde guck>
Kann mal bitte gerade dem Konni jemand weiterhelfen?
</in die Runde guck>

Gruß,
Mike Nolte
--
Microsoft hat klarer als jedes andere Unternehmen erkannt, daß nur
unzufriedene Kunden dauernd updaten, und also tut Microsoft alles
mögliche, seine Kunden permanent unzufrieden zu halten. Das ist gut für
die Aktionäre, aber schlecht für die Leute, die damit arbeiten müssen.

Mike Nolte

unread,
Nov 6, 2001, 9:17:02 AM11/6/01
to
Ralph A. Schmid, DG5MEC <nos...@dg5mec.de> wrote:

> und ich als Privatmann, der ich nicht auf gutgesonnene Kunden angewiesen
> bin, kann es mir sehr wohl erlauben, html-Mails zu blocken.

Und ich als Geschäftsmann, der auf einen funktionierenden Computer
angewiesen ist, bin sogar aus Sicherheitsgründen gezwungen HTML-E-Mails
zu blockieren.

Gruß,
Mike Nolte

Mike Nolte

unread,
Nov 6, 2001, 9:17:01 AM11/6/01
to
> > Man muß den AOLern _jetzt_ auf die Finger hauen, bevor die sich dran
> > gewöhnt haben HTML als E-Mail zu versenden.
>
> Mein Arbeitskollege benutzt AOL und andere meiner Bekannten auch. Sie
> sind mit dem Dienst zufrieden und sehen keine Notwendigkeit, ihren
> Zugang zu E-Mail oder Internet anders einzurichten.

Ich sehe keine Notwendigkeit für die irrationale handlung eines DAUs
meine Sicherheit oder die Sicherheit meiner Kunden zu gefährden. HTML in
E-Mails bleibt draussen. Falls diese AOLer HTML versenden, dann können
sie eben mit manchen Leuten nicht per E-Mail kommunizieren. Für AOLer
gibt es dann Telefon und Fax.

Wie hoch ist der Aufwand, den man betreiben muß um alle denkbaren Fehler
eines E-Mail Absenders zu kompensieren, nur weil der Absender zu dumm
oder zu faul ist sich einfachste grundlegende Kenntnisse anzueignen?

> > _Jeder_ Betroffene hat seinen Wortlaut erneut als einfachen Text
> > gesendet. Ich habe nie erlebt, daß jemand sich einfach nicht mehr
> > meldet nur weil seine E-Mail wegen HTML abgelehnt wurde.
>
> Mike, dann wäre ich der Erste, der sich nicht mehr bei Dir melden
> würde.

Du kannst nicht betroffen sein, weil Du schon weißt, daß HTML in E-Mails
nichts zu suchen hat. Du würdest schlicht HTML in E-Mails nicht
ungebeten versenden, weil Du weißt, daß Du damit gegen die Netiquette
verstößt.

> Wenn es Deine Art ist, mit Kunden zu diskutieren, dann ist das eben so.

Ich diskutiere nicht mit Kunden. Meine Kunden können mit mir per E-Mail
kommunizieren. HTMLperSMTP ist keine E-Mail. Ich kann mit HTMLperSMTP
also nichts anfangen. Ebensogut könnte die E-Mail komplett leer sein.
Die Kommunikation schlägt also fehl, weil der Absender etwas falsch
gemacht hat. Ich finde es fair den Absender darauf hinzuweisen, warum es
nicht geklappt hat.

> Wenn ich als Kunde an jemanden käme, der mir Deinen Text vor den Bug
> knallt, wüsste ich nicht, ob ich ihn als durchgeknallt oder völlig
> überheblich in die Schublade stecken sollte.

Wenn Dich jemand anruft und darauf besteht, daß das Telefonat geführt
werden soll indem sich beide Teilnehmer gegenseitig anbrüllen, bekäme er
von Dir sicher einen Hinweis, daß dies keine angemessene
Kommunikationsmethode ist. Ebensowenig ist HTML eine angemessene Methode
um Inhalte per E-Mail zu übermitteln.

> In fast allen Fällen stellt sich heraus, dass schon nach kurzer Zeit
> das Interesse für diese Details verschwindet. Das sind für diese
> Personen Dinge, die sie nicht verstehen und die sie auch nicht wissen
> wollen.

Prima. Solchen Leuten schaltet man HTML in E-Mails ab und schon hat man
Ruhe. Sie werden HTML niemals vermissen, weil sie nicht wissen was das
ist.

> Es gibt keinen Führerschein für die Benutzung des Internets.

Nicht wenige würden ihn befürworten.

> Es gibt einen Haufen Hersteller von Programmen, die sich einen Dreck dafür
> interessieren, welche RFCs was vorschreiben.

Auch das ändert nichts daran, daß der Absender nicht verlangen kann, daß
ich unverlangtes HTMLperSMTP akzeptieren soll.

> Sie freuen sich lediglich, an diesem für sie neuen 'Medium' teilhaben zu
> dürfen.

Anstatt Sie unwissend und manipulierbar zu lassen, sollte man sie
rechtzeitig informieren.

> dann würde ich eine Website erstellen, in der möglichst viele
> E-Mail-Clients ausführlich verbal und bebildert beschrieben werden, wie
> man sie 'umkonfiguriert'.

Warum sollte jemand eine solche Seite lesen, wenn er noch nicht mal
weiß, daß er was falsch macht? Zuerst müssen die Leute wissen, daß sie
was falsch machen, also bekommen sie eine passende Rückmeldung. Wenn die
mitgelieferte Bedienungsanleitung ihres Mail-Clients nicht genügt um ihr
Problem zu beheben, dann werden sie sich schon melden und dann kannst Du
immer noch so eine Seite schreiben. Wobei es vermutlich genügen würde
Verweise auf woanders liegende Anleitungen zur Verfügung zu stellen.

Man könnte meinen, daß Du versuchst die abwegige Darstellung zu
etablieren, daß nicht der Absender von HTML-E-Mails etwas falsch macht,
sondern daß der Böse immer derjenige ist, der sich weigert diesen
HTMLperSMTP-Dreck zu empfangen.

René Künzel

unread,
Nov 6, 2001, 10:06:31 AM11/6/01
to
"Ralph A. Schmid, DG5MEC" <nos...@dg5mec.de> wrote:

> > Und ich habe keine Lust (mehr), mit Leuten zu diskutieren,
> > denen ihr eigener Komfort über alles geht, auch, wenn dabei
> > andere User nieder gedrückt werden.
>
> Dein letztes Argument zählt aber nicht, weil es an sich genau
> umgekehrt ist - die html-User setzen ihren eigenen Komfort (zu faul
> zum Konfigurieren, zu faul sich zu informieren, wollen alle Welt mit
> bunten mails mit Bildchen drin beglücken - sehr schön, sowas mobil per
> GSM runterzuladen) über alles und drücken mit ihrem Verhalten die
> anderen user nieder, wie Du das ausdrückst, bzw. sie stehlen deren
> Zeit :(

Nicht ganz. Wie bereits dem Posting meines Vorgängers (auf welches ich
mich ja bezogen habe) zu entnehmen ist, ist es in den seltensten Fällen
Faulheit der User, sondern vielmehr Unwissenheit und einfaches Verwenden
der vorhandenen Dinge, ohne wissen zu müssen, wie.

Und genau das ist es doch, was speziell MacUser immer wieder fordern:
Einfache Bedienung, genau das bekommen, was sie wollen (Farben,
verschiedene Schriften, etc.), aber sich nicht darum kümmern müssen, was
hinter den Kulissen passiert (HTML, RTF, Text).

Außerdem meine ich, dass es für diese Leute um ein Vielfaches
aufwändiger und anstrengender ist, sich mit der Materie HTML auseinander
zu setzen, als für die aufgebrachten Empfänger (die ja zu fast 100%
Leute sind, die wissen, was HTML ist -> sonst würden sie sich nicht
darüber aufregen), die HTML-Mails doch zu lesen und zu beantworten. Die
Frage ist also, WER zu faul (bezogen auf seine Fähigkeiten) ist - der
Sender oder der Empfänger.

> Hat also alles zwei Seiten...und ich als Privatmann,
> der ich nicht auf gutgesonnene Kunden angewiesen bin,
> kann es mir sehr wohl erlauben, html-Mails zu blocken.

Richtig, da stimme ich dir voll zu. Ich habe auch absolut nichts
dagegen, wenn jemand für sich entscheidet, so zu handeln. Ich finde es
nur erschreckend und kindisch, dass Leute wie Mike Nolte damit anfangen
müssen, im Internet/Usenet Hetz-Kampagnen zu starten und möglichst viele
Leute für ihre Meinung zu gewinnen. Ich sammle ja schließlich auch keine
Unterschriften gegen Leute, die noch immer den VI zum Editieren von
Texten verwenden.

Damit ist diese Diskussion für mich zu Ende.

Ich :-)


Martin Trautmann

unread,
Nov 6, 2001, 10:13:32 AM11/6/01
to
On Tue, 06 Nov 2001 11:09:05 +0100, Michael Herbst wrote:
> Wenn Du etwas ändern willst, dann wende Dich an AOL, Microsoft,
> Qualcomm, Netscape und alle anderen in Frage kommenden
> Softwarehersteller und fordere, die Unterstützung von HTML in ihren
> Clients zu entfernen.

Nein, das ist sinnleer. Viele Anwender haben sich dort schon beschwert.
Was man bekommt, ist im Normalfall aber
- Ignoranz
- Unverstaendnis
- Nachfolger-Versionen mit noch mehr Features (die kaum einer braucht),
noch mehr Bugs (Fehlerkorrektur macht schliesslich nicht so viel
Spass wie neue Features), aber weiterhin den alten Maengeln.

Wirklich beheben kann man dies vermutlich nur durch breite
Ueberzeugungsarbeit der Kunden, damit sie auf geeignetere Software
umsteigen, solange der obige Anbieter nichts besseres anbietet.

Wenn ein Grosser gegen einen Grossen was unternimmt (wenn z.B. T-Online
oder GMX E-Mail von AOL nur unter strengen Auflagen annehmen), kann das
helfen. Wenn du als kleiner bei diesen was erreichen willst, geht das
oft nur ueber die Masse, die Presse oder die Justiz.

Schoenen Gruss
Martin

Markus Ammann

unread,
Nov 6, 2001, 11:00:41 AM11/6/01
to

Michael Nahrath wrote:
>
> Paul Hink <em...@p-hink.de> wrote:
>
> > > <URL:http://www.dominik-boecker.de/email/>
> >
> > Loesche da das "URL:".
>
> Es ist aber in einer geklammerten URL-Angabe eine völlig korrekte
> Schreibweise ...

Es reicht jenes Protokoll voran, damit es bei den meisten Usern
ein anklickbarer Link wird. Hier somit http:
Das mit den eckigen Klammern wäre dann nötig, wenn man ein
Newsreader verwendet, welcher nach einer gewissen Zeilenlänge
dann automatisch umbricht und man dabei eine URL posten will,
welcher dann länger als die eingestellte Zeilenlänge wäre.

Dann das Verwenden von "URL" ist lediglich eine Eigenschaft einiger
UBB-Foren im Web, wo man anstelle von richtigen eine UBB-Version
des HTML erlernen darf, um da anklickbare Links zu fabrizieren.
Im Usenet wäre so etwas höchst befremdlich.

Gruss Markus

--
Windows-Crash-Service
file:///C|/con/con file:///C|/nul/nul Mehr dazu auf:
http://www.microsoft.com/technet/security/bulletin/ms00-017.asp
Homepage: http://markus.ammann.buz.ch/

Michael Nahrath

unread,
Nov 6, 2001, 11:59:22 AM11/6/01
to
Markus Ammann <markus...@mac.com> wrote:

> > > > <URL:http://www.dominik-boecker.de/email/>
> > >
> > > Loesche da das "URL:".
> >
> > Es ist aber in einer geklammerten URL-Angabe eine völlig korrekte
> > Schreibweise ...
>
> Es reicht jenes Protokoll voran, damit es bei den meisten Usern
> ein anklickbarer Link wird.

Ich denke, es geht Mike nicht darum, dass es in den meisten Fällen auch mit
einer verkürzten Schreibweise funktionieren würde.

> Hier somit http:
> Das mit den eckigen Klammern wäre dann nötig,

^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^\ Du meinst wohl "spitze Klammern"


> wenn man ein
> Newsreader verwendet, welcher nach einer gewissen Zeilenlänge
> dann automatisch umbricht und man dabei eine URL posten will,
> welcher dann länger als die eingestellte Zeilenlänge wäre.

Dafür ist es _besonders_ sinnvoll, aber nicht nur dafür.



> Dann das Verwenden von "URL" ist lediglich eine Eigenschaft einiger
> UBB-Foren im Web, wo man anstelle von richtigen eine UBB-Version
> des HTML erlernen darf, um da anklickbare Links zu fabrizieren.

Das ist Unsinn.

Die von Mike gewählte Schreibweise ist einfach die, die in RFC 1738
empfohlen wurde:

| RFC 1738 Uniform Resource Locators (URL) December 1994
|
| APPENDIX: Recommendations for URLs in Context
|
| URIs, including URLs, are intended to be transmitted through
| protocols which provide a context for their interpretation.
|
| In some cases, it will be necessary to distinguish URLs from other
| possible data structures in a syntactic structure. In this case, is
| recommended that URLs be preceeded with a prefix consisting of the
| characters "URL:". For example, this prefix may be used to
| distinguish URLs from other kinds of URIs.
|
| In addition, there are many occasions when URLs are included in other
| kinds of text; examples include electronic mail, USENET news
| messages, or printed on paper. In such cases, it is convenient to
| have a separate syntactic wrapper that delimits the URL and separates
| it from the rest of the text, and in particular from punctuation
| marks that might be mistaken for part of the URL. For this purpose,
| is recommended that angle brackets ("<" and ">"), along with the
| prefix "URL:", be used to delimit the boundaries of the URL. [...]

Nachzulesen z.B. unter <URL:http://www.rfc-editor.org/rfc/rfc1738.txt>

Dieses RFC wurde 1998 durch RFC 2396 ersetzt.

Darin werden auch die heute üblicheren kürzeren Schreibweisen empfohlen und
die Schreibweise mit dem vorgestellten 'URL:' als "in der Praxis wenig
verbreitet" dargestellt, was aber nicht dagegenspricht, sie weiterhin zu
verwenden.

Mike Nolte

unread,
Nov 6, 2001, 12:30:13 PM11/6/01
to
René Künzel <rene.k...@gmx.de> wrote:

> ist es in den seltensten Fällen Faulheit der User, sondern vielmehr
> Unwissenheit und einfaches Verwenden der vorhandenen Dinge, ohne wissen zu
> müssen, wie.

Zu faul zu sein, der richtigen Umgang mit etwas zu erlernen ist auch
Faulheit.

> Und genau das ist es doch, was speziell MacUser immer wieder fordern:
> Einfache Bedienung, genau das bekommen, was sie wollen (Farben,
> verschiedene Schriften, etc.)

Würdest Du Dich mit HTML auskennen, dann wüßtest Du, daß genau das mit
HTML unmöglich ist.

Bei HTML und RTF hat man das Problem, daß der Empfänger die eine oder
andere vom Absender vorgesehene Schrift vielleicht nicht hat. Also geht
es nur mit PDF.

Willst Du jetzt wirklich anfangen alle Deine E-Mails nur noch als PDF zu
versenden nur damit Du auch verschiedene Schriften einbinden kannst?

> Außerdem meine ich, dass es für diese Leute um ein Vielfaches
> aufwändiger und anstrengender ist, sich mit der Materie HTML auseinander
> zu setzen,

Wer eine E-Mail senden will braucht sich überhaupt nicht HTML
auseinanderzusetzen, da E-Mails normalerweise kein HTML enthalten.

> als für die aufgebrachten Empfänger (die ja zu fast 100%
> Leute sind, die wissen, was HTML ist -> sonst würden sie sich nicht
> darüber aufregen)

Schonmal darüber nachgedacht, daß die Leute sich aufregen weil sie
Mail-Clients benutzen, die HTML überhaupt nicht darstellen können und
deshalb nur noch Müll zu sehen ist? Du solltest Dir unbedingt mal
<http://www.dominik-boecker.de/email/beispiel.html> ansehen und etwas
daraus lernen.

> Die Frage ist also, WER zu faul (bezogen auf seine Fähigkeiten) ist - der
> Sender oder der Empfänger.

Immer der Absender. HTML _nicht_ zu senden stellt man genau einmal ein,
falls man das überhaupt nötig hat, denn gute E-Mail-Clients versenden
kein HTML und haben das erst recht nicht voreingestellt. Wenn man kein
HTML senden will, dann braucht man meistens gar nichts weiter zu tun.

Der Empfänger hingehen muß _jede_ HTMLperSMTP-Sendung mühsam entziffern
oder umständlich als Datei speichern und dann in seinem Web-Browser
betrachten. Außerdem kann er die Sendung noch nicht mal kommentieren,
weil er ihren in seinem Mail-Client gar nicht richtig zu sehen bekommt.
Man halst dem Empfänger also jede Menge Ärger auf und es ist nur
verständlich, daß sich viele Leute schlicht weigern solchen Mist zu
empfangen.

Gruß,
Mike Nolte

Mike Nolte

unread,
Nov 6, 2001, 12:36:05 PM11/6/01
to
Michael Nahrath <subo...@gmx.de> wrote:

> Darin werden auch die heute üblicheren kürzeren Schreibweisen empfohlen und
> die Schreibweise mit dem vorgestellten 'URL:' als "in der Praxis wenig
> verbreitet" dargestellt, was aber nicht dagegenspricht, sie weiterhin zu
> verwenden.

Meinst Du, daß ich wirklich gefahrlos "URL:" weglassen kann ohne mich an
der URL-Schreibweise zu versündigen?

Gruß,
Mike Nolte

Markus Ammann

unread,
Nov 6, 2001, 12:53:13 PM11/6/01
to

Da anhand von http: schon ein anklickbarer Link erkannt wird, ist
es überflüssig:

Das gleiche gilt auch für ftp:
Hier ein Beispiel:

ftp://ftp.apple.com/Apple_Support_Area/Apple_Software_Updates/English-North_American/Macintosh/FireWire/FireWire_2.5.smi.bin

Für Benutzer von Newsreader, die automatisch umbrechen:

<ftp://ftp.apple.com/Apple_Support_Area/Apple_Software_Updates/English-
North_American/Macintosh/FireWire/FireWire_2.5.smi.bin>
(Hab hier extra von Hand umgebrochen ;-))

Stefan Wowereit

unread,
Nov 6, 2001, 1:04:09 PM11/6/01
to
René Künzel <rene.k...@gmx.de> wrote:

> sondern vielmehr Unwissenheit und einfaches Verwenden
> der vorhandenen Dinge, ohne wissen zu müssen, wie.

Da drängt sich mir ein Vergleich aus dem Strassenverkehr auf, wenn ich
gegen eine Verkehrsregel verstosse die ich nicht kenne, kann ich wegen
dieses Verstosses trotzdem bestraft werden. Meine Unwissenheit könnte
den Richter unter Umständen auf den Trichter bringen, mein Wissen prüfen
zu lassen. Ich weiß, wir sind hier nicht im Strassenverkehr, aber hier
wird ja auch niemand bestraft, sondern nur darauf hingewiesen, dass
er/sie einen Fehler gemacht hat, der unter Umständen ja auch zu Schäden
führen kann.

Ich werde, wenn ich darf, diesen Text verwenden und die, Gott sei Dank,
wenigen html-Mails damit beantworten. Und wenn ich darf, bedanke ich
mich bei Mike, so brumselig wie er auch sonst sein mag, für die Arbeit
und die Gedanken, die er sich darüber gemacht hat.

Gruss vom Bodensee
--
Ste...@Wowereit.de
http://www.wowereit.de

Sven-S. Porst

unread,
Nov 6, 2001, 1:31:38 PM11/6/01
to
Achim Denzl <de...@dtpd.com> wrote:

> *der sich über jede HTML-Mail ärgert*

Bei den etwas intelligenteren Menschen hilft derweil schon ein
ausführlicher Quote des sog. HTML und ein Hinweis, daß die e-Mail sehr
schwer lesbar ist. Wenn man ihnen dann noch sagt, was sie ungefähr
abstellen müssen, tun sie es oft auch.

Es ist ja nicht so, daß die Leute Pseudo-HTML verschicken _wollen_, sie
bekommen es vielmehr durch kranke Voreinstellungen aufgezwängt.

--
Sven-S. Porst . PGP:0x0085ABA3 . http://homepage.mac.com/ssp

Dietger M. Kuller

unread,
Nov 6, 2001, 1:36:17 PM11/6/01
to
Mike Nolte <mi...@nolte-buerotechnik.de> wrote:

> Bitte senden Sie den Inhalt Ihrer ursprünglichen E-Mail erneut in
> angebrachter Form, also als reinen Text;

Zumindest dieser Satz wirkt auf mich "oberlehrerhaft" (durch das Wort
"angebrachter"; ... ansonsten wurde der Stil, auf HTML-Mails so zu
reagieren, und die "Gefahren dieses Stils" ja schon entsprechend
kommentiert.

Dietger

Michael Nahrath

unread,
Nov 6, 2001, 2:55:53 PM11/6/01
to
Mike Nolte <mi...@nolte-buerotechnik.de> wrote:

> Meinst Du, daß ich wirklich gefahrlos "URL:" weglassen kann ohne mich an
> der URL-Schreibweise zu versündigen?

TBL sagt "Ja". Du kannst das im Appendix von RFC 2396 ja selbst
nachlesen.

Trotzdem habe ich einem Freund dazu geraten, im Literaturverzeichnis
seiner Diplomarbeit das "URL:" für Quellen aus dem WWW zu verwenden (und
sie zusätzlich in einem Anhang ausgedruckt beizufügen).

In diesem Rahmen ('wissenschaftliches Zitieren') ist es nicht so
eindeutig wie hier in den News, dass das in den spitzen Klammern wohl
eine URL sein muss.

Heinz Bastenhorst

unread,
Nov 6, 2001, 2:12:22 PM11/6/01
to
In article <9s8ua3$kb5$1...@news.fth.sbs.de>, RenÈ K¸nzel
<rene.k...@gmx.de> wrote:

> Richtig, da stimme ich dir voll zu. Ich habe auch absolut nichts

> dagegen, wenn jemand f¸r sich entscheidet, so zu handeln. Ich finde es


> nur erschreckend und kindisch, dass Leute wie Mike Nolte damit anfangen

> m¸ssen, im Internet/Usenet Hetz-Kampagnen zu starten und m–glichst viele
> Leute f¸r ihre Meinung zu gewinnen. Ich sammle ja schlieþlich auch keine


> Unterschriften gegen Leute, die noch immer den VI zum Editieren von
> Texten verwenden.
>

> Damit ist diese Diskussion f¸r mich zu Ende.

Das ist jetzt keine Hetz-Kampagne.
Wenn du aber bitte deinen NewsReader anders einstellen könntest, wäre
ich dir sehr dankbar.

also von
Content-Type: text/plain; charset="Windows-1252"
auf Content-Type: text/plain; charset=ISO-8859-1

dann habe ich auch von deinen Postings was.

Gruss
h1

Mathias Böwe

unread,
Nov 6, 2001, 4:40:30 PM11/6/01
to
Mike Nolte <mi...@nolte-buerotechnik.de> wrote:

> Wer glaubt er müsse unbedingt HTML versenden, der ist bestimmt auch
> einverstanden, wenn ich die Antwort mit einem digitalen Camcorder
> aufzeichne und als unkomprimierten Quicktime Film versende. Camcorder,
> Firewire, iMovie und Flatrate sind bei mir vorhanden...

Hmmm - würdest Du mir ggfs. behilflich sein, einem penetranten
HTML-Mailer eine ausführliche Erklärung, warum ich das nicht mag,
zukommen zu lassen? Ich komme für die Aufnahme dann auch gerne mal bei
Dir vorbei, wenn Du nicht allzuweit entfernt wohnst. Übrigens hätte ich
relativ wenig Skrupel, dafür meinen Firmenaccount zu mißbrauchen, und
der Rechner *hat* eine gute Anbindung... Noch ist ja jeder mehr oder
weniger einsichtig gewesen...

Mathias
--
> Aber womit bedienst Du jetzt Dein Bedürfnis nach Irrationalität?
Ist dazu Kirchenzugehörigkeit notwendig? Reicht es nicht, morgens die
Bildzeitung zu lesen?
Dani el Krebs und Wilfried Wurch in dcsms

Michael Herbst

unread,
Nov 6, 2001, 7:16:29 PM11/6/01
to
Martin Trautmann <t-...@gmx.net> wrote:

> Nein, das ist sinnleer. Viele Anwender haben sich dort schon beschwert.

Ich bin in der Qualitätssicherung tätig und bestimmt in meiner
Denkweise beeinflusst. Wir sind angehalten Fehler dort abzustellen, wo
sie entstehen. Den Fehler in späteren Instanzen zu bemerken und zu
bereinigen ist nicht effektiv.

Angewandt bedeutet das für mich das Entfernen unzulässiger Features in
Mail-Clients.

--
Tschüss, Michael

Michael Herbst

unread,
Nov 6, 2001, 7:16:28 PM11/6/01
to
Mike Nolte <mi...@nolte-buerotechnik.de> wrote:

> Solchen Leuten schaltet man HTML in E-Mails ab und schon hat man
> Ruhe. Sie werden HTML niemals vermissen, weil sie nicht wissen was
> das ist.

Das kann ich für meine Familie und allen Bekannten, denen ich einen
Zugang einrichten durfte ohne eine einzige Ausnahme bestätigen.

> Anstatt Sie unwissend und manipulierbar zu lassen, sollte man sie
> rechtzeitig informieren.

Dann dürfte es eine bemerkenswerte Aufgabe sein, das automatisch
erzeugte Antwortschreiben so zu formulieren, dass keine technischen
Kenntnisse zum Verständnis notwendig sind und dass es außerdem
freundlich und wohlgesonnen geschrieben ist.

Ich habe heute mit fünf Leuten an der Arbeit über das Thema
'HTML-Mails' gesprochen. Vier der allesamt männlichen Personen sind aus
Deiner Sicht wahrscheinlich DAUs (aus meiner Sicht sind sie es), einer
wurde von mir über Monate hinweg schon so geimpft, dass er die
Grundregeln kennt.

HTML ist für die vier Benutzer etwas, dass manchmal am Ende von
Webseiten zu lesen ist. Index.html wäre ein Beispiel.

Diese Personen wissen weder, was HTML bedeutet, was HTML ist, noch was
das einen Zusammenhang mit E-Mail hat. Sie wissen nicht, dass man HTML
als bzw. in E-Mail verschicken kann. Sie wissen auch nicht, dass man
das ggf. in einem Programm ändern kann. Einer der fünf war nicht in der
Lage den Namen des Programms zu nennen, mit dem er E-Mail schreibt
"..mit T-Online.."). Ein anderer konnte seine E-Mail-Adresse nicht mit
Bestimmtheit nennen ("..steht aber im Computer").

Einer der Befragten antwortete auf meine Frage, ob er mit der
Hilfefunktion seines Programms sich in der Lage sähe, statt 'HTML' 'Nur
Text' einzustellen mit "Mir hat in noch keinem Programm die Hilfe
jemals irgendwie geholfen".

Ich bin durchaus der Ansicht, dass die Situation angenehm ist, wenn
E-Mail kein HTML enthält. Die notwendigen Voraussetzungen sind zum
größten Teil vorhanden, die meisten Programme (ich kenne die
AOL-Software nicht so genau, dass ich eine Aussage machen kann) lassen
die Einstellung von Text oder HTML bei E-Mail zu.

Also wäre es die Aufgabe der Client-Hersteller, die Option von HTML in
E-Mail zu entfernen. Wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass jemand
von denen etwas ändert, ist offensichtlich :-(

Ich zweifle nach meinem Gespräch heute an der Arbeit aber auch stark
an, dass Du selbst mit einem sehr freundlich formulierten
Antwortschreiben und dem Hinweis auf eine tadellose
Schritt-für-Schritt-Anleitung den größten Teil Deiner/meiner DAUs dazu
bringen wirst, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Beispiel: Lieschen Müller schreibt einen tollen Witz als E-Mail an
zwanzig Leute aus ihrem Bekanntenkreis.

Wenn Du Dich als jemand präsentierst, der keine HTML Mails lesen kann,
dann machst Du Dich 'inkompatibel' aus der Sicht der Schreiber. Jaja,
es ist tatsächlich verdreht!

Was hilft Dir da die Tatsache, dass Du letztendlich Recht hast?

Millionen von Websites entsprechen nicht den Empfehlungen des W3C,
weitere Millionen von Newspostings enthalten keinen Realnamen, werden
'falsch' zitiert, falsch unterschrieben, Dateien an E-Mail angehängt,
falsch, falsch, falsch.

Ich hab' mich jetzt nur auf einen Teil beschränkt, was in dieser
kleinen virtuellen Welt falsch läuft. Wo fängt man an, wo hört man auf?

Ich weigere mich auf jeden Fall, dem unbedarften Anwender fehlerhaften
Umgang mit E-Mail zu unterstellen, weil sein Programm entweder eine
falsche Voreinstellung unmittelbar nach der Installation verwendet oder
weil er an einer Stelle etwas einstellen kann, dessen Konsequenzen er
nicht in der Lage ist, abschätzen zu können.

Verursacher der Misere sind die Hersteller der E-Mail-Clients. Ist denn
schon mal versucht worden, gegen die Hersteller zu klagen? Bietet ein
RFC die notwendige Grundlage dafür?

Wenn sich herausstellte, dass eine Anfrage per E-Mail zu einem
großvolumigen Auftrag von jemandem nicht gelesen werden konnte, weil
sein Client kein HTML darstellt und der Auftrag dann jemand anderem
zukam, der diesen HTML fähigen Client besaß und annehmen konnte...

Würde man das jetzt mit 'Pech gehabt' beenden? Oder gäbe es hier einen
Ansatzpunkt, wegen wettbewerbswidriger Benachteiligung durch Verzicht
auf Software mit unzulässigen Programmerweiterungen
Schadensersatzforderungen geltend zu machen?

--
Tschüss, Michael
(schreib' nie nach eins, sonst versteht's Dir keins)

Michael Herbst

unread,
Nov 6, 2001, 7:16:29 PM11/6/01
to
Ralph A. Schmid, DG5MEC <nos...@dg5mec.de> wrote:

> Dein letztes Argument zählt aber nicht, weil es an sich genau
> umgekehrt ist

Bis hier hin kann ich das gelten lassen. Mir ist kein Fall bekannt, in
dem sich jemand beschwert hat, eine E-Mail enthielte nur Text ohne
Formartierung. Wenn jemand Schwierigkeiten hat, dann immer auf der
Seite, an der HTML-Mail ankommt und kein Parser eingebaut ist, das HTML
als reinen Text oder als formartierten Text wiederzugeben.

> - die html-User setzen ihren eigenen Komfort (zu faul zum
> Konfigurieren, zu faul sich zu informieren, wollen alle Welt mit
> bunten mails mit Bildchen drin beglücken

Hier Faulheit zu unterstellen finde ich völlig abwegig. Als ich Eudora
installiert hatte, bot es mir auch eine Leiste zum Formatieren von Text
an. Dass ich diese Leiste bis heute nicht genutzt habe und unmittelbar
nach der Installation gleich deaktiviert hatte, ist einzig und allein
auf mein Vorwissen und auf mein Interesse rund um alle diese Dinge hier
zu gründen.

Weder Wissen um, noch Interesse an Interna können bei der Benutzung
eines E-Mail-Programms vorausgesetzt werden.

Es ist völlig logisch und auch zu erwarten, dass Anwender
offensichtliche und einfach zu bedienende Elemente nutzen. Wenn ein
Programm Schaltflächen zum Zentrieren, zur Schriftartenauswahl und zur
Veränderung des Schriftschnitts anbietet und der Anwender Gefallen
daran hat, seinen Text im Aussehen nach seiner Vorstellung zu ändern,
dann wird er das tun.

> - sehr schön, sowas mobil per GSM runterzuladen)

<http://www.buergerwelle.de/d/dindex.html>

Manchmal bedient man sich etwas und ist sich nicht der Konsequenzen
bewusst; niemand ist vor nicht absehbaren Konsequenzen seines Tuns
sicher.

Einer meiner Arbeitskollegen, den ich sehr gern mag, ist nach seinen
eigenen Angaben 'elektrosensibel'
<http://www.energy-flow.de/Mobilfunk/mobilfunk.html>. Ich habe deshalb
vor ein paar Monaten mein Mobiltelefon an meine Frau abgegeben (sie
wollte ein zweites, um geschäftliche und private Gespräche eindeutig
trennen zu können -- durch mein Vorgehen wurde die Anschaffung eines
dritten Gerätes erspart), weil ich nicht gewiss sein kann, dass ich mit
meinem Verhalten anderen nicht schade. Ich habe /für mich/ eine
Entscheidung getroffen, aber ich weiß auch, dass ich eine gleiche
Entscheidung von meiner Frau nicht verlangen kann.

--
Tschüss, Michael

Mike Nolte

unread,
Nov 6, 2001, 10:12:29 PM11/6/01
to
Mathias Böwe <Mathia...@t-online.de> wrote:

> Hmmm - würdest Du mir ggfs. behilflich sein, einem penetranten
> HTML-Mailer eine ausführliche Erklärung, warum ich das nicht mag,
> zukommen zu lassen?

Klar, gerne. Zum aufwärmen kannst Du ihm Deine Antwort ja schonmal als
AIFF zukommen lassen, falls Du ein Mikrofon hast.

Ich liebe solche Aktionen. >-)

Gruß,
Mike Nolte

Mike Nolte

unread,
Nov 6, 2001, 10:12:29 PM11/6/01
to
Michael Herbst <ventora...@gmx.de> wrote:

> Angewandt bedeutet das für mich das Entfernen unzulässiger Features in
> Mail-Clients.

Das Abschalten unzulässiger Features genügt in diesem Fall meistens.

Gruß,
Mike Nolte

Mike Nolte

unread,
Nov 6, 2001, 10:12:28 PM11/6/01
to
Michael Herbst <ventora...@gmx.de> wrote:

> Beispiel: Lieschen Müller schreibt einen tollen Witz als E-Mail an
> zwanzig Leute aus ihrem Bekanntenkreis.
>
> Wenn Du Dich als jemand präsentierst, der keine HTML Mails lesen kann,
> dann machst Du Dich 'inkompatibel' aus der Sicht der Schreiber. Jaja,
> es ist tatsächlich verdreht!

Wenn jemand schon so blöd ist, daß er noch nicht mal den richtigen Knopf
findet mit dem er HTML in E-Mails wieder abschalten kann, dann soll er
gefälligst jemanden finden, der das für ihn erledigt. Wenn er auch das
nicht schafft, dann kann er eben nicht per E-Mail mit mir kommunizieren.
Sein Pech. Für solche grenzdebilen Nasebohrer gibt es zum Glück noch die
Möglichkeit das gute alte Telefon zur Kommunikation zu verwenden damit
sie nicht ganz von der Aussenwelt abgeschnitten sind.

Hey, ich habe keine Zeit um mich um die Unfähigkeit jedes einzelnen DAUs
zu kümmern. Sollte mir tatsächlich wider erwarten jemals jemand
begegnen, der es persistent nicht schafft mir seine E-Mail als einfachen
Text zukommen zu lassen und gleichzeitig zu blöd ist zum Telefon zu
greifen, dann _will_ ich den gar nicht als Kunden haben, weil er
garantiert zu der Sorte Alptraum-DAU gehört, die Du alle 10 Minuten mit
dämlichen Fragen am Telefon hast weil sie zu blöd sind die
Bedienungsanleitung aufzuschlagen, geschweige mal darin zu lesen. Auf
solche Kunden ist man nicht nur nicht angewiesen, sondern man sollte
tunlichst keine Geschäfte mit denen machen, den sie verursachen
normalerweise mehr Kosten als Erträge.

> Ich weigere mich auf jeden Fall, dem unbedarften Anwender fehlerhaften
> Umgang mit E-Mail zu unterstellen,

Niemand unterstellt hier etwas. Eine solche Hetzjagd auf DAUs existiert
nicht. Fakt ist, daß das Ergebnis von HTML in E-Mails normalerweise
ungeeignet ist um beim Empfänger anzukommen. Wenn der Absender dies
nicht selbst beheben kann, dann muß er es eben beheben lassen. Niemand
erhebt den Anspruch, daß jeder DAU seinen Rechner selbst konfiguriert.
Kein DAU kann jedoch verlangen, daß ich seine Unfähigkeit mit meinem
unnötigen zusätzlichen Arbeitsaufwand bezahle.

Jeder hat das Recht zu entscheiden was er empfangen möchte.

> Wenn sich herausstellte, dass eine Anfrage per E-Mail zu einem
> großvolumigen Auftrag von jemandem nicht gelesen werden konnte, weil
> sein Client kein HTML darstellt und der Auftrag dann jemand anderem
> zukam, der diesen HTML fähigen Client besaß und annehmen konnte...

Willst Du mich auf den Arm nehmen? Wenn ein Einkäufer die Anfrage für
einen Großauftrag per E-Mail sendet und die E-Mail zurückkommt mit dem
Vermerk, daß sie wegen unzulässigem HTML unlesbar war, dann hängt er
garantiert 3 Sekunden später am Telefon und regelt die Sache
telefonisch. Und genau 3 Sekunden nach dem diesem Telefonat mit dem
Lieferanten telefoniert er nochmal und zwar mit seiner eigenen
IT-Abteilung, die sofort anzutreten hat um den HTML-Schrott abzustellen,
weil der Einkäufer keinesfalls daran interessiert ist, daß seine
Beschaffungsmaßnahmen künftig durch normwidriges Verhalten seiner
Software dauerhaft behindert werden.

Und selbst wenn er sein HTML nicht abstellt, dann wird er künftig sofort
bei Dir anrufen, denn jemand dessen Vernunftbegabung ausgereicht hat um
eine Position zu erreichen, in der er Großaufträge verteilen darf, der
wird auch in der Lage sein zu erkennen, wann ein Versuch mit einem
anderen Kommunikationsmittel angebracht ist.

Um es mal konkret zu machen: Angenommen Du sendest eine E-Mail mit einem
Virus, einem verdächtigen Visual Basic Zusatz oder mit einem
verdächtigen Script im Anhang an die Bayer AG in Leverkusen. Es wäre
zwar ohne weiteres technisch möglich den Anhang abzuschneiden und den
Text durchzulassen, aber nein, zu Deinem großen Erstaunen würdest Du
feststellen, daß sie Dir die E-Mail vollständig automatisiert
zurücksenden würden. Kommentiert würde das ganze mit einer knappen
Formulierung im Sinne von "Ihre E-Mail enthielt den Virus XYZ und wurde
deshalb aus Sicherheitsgründen nicht entgegengenommen." Die genaue
Nachricht ist abhängig vom Inhalt, den man ihnen gesendet hat.
Jedenfalls ist sie wesentlicher knapper formuliert als der Text, den wir
hier gerade erarbeiten. Die Message lautet jedenfalls: "Annahme
verweigert weil Scheiße drin steht. Lerne gefälligst mit E-Mails
umzugehen oder laß uns in Ruhe."

Teste es. Sende Ihnen einen Auftrag über eine ordentliche achtstellige
Summe und vergiß bitte nicht etwas anzuhängen, das sie nicht mögen.
Office-Makro-Viren sind bspw. einfach zu beschaffen und ein klassischer
Ablehnungsgrund für E-Mails mit Anhang. Sie werden auf Deinen Auftrag
nicht reagieren, weil sie ihn nie zu sehen bekommen. Und es ist ihnen
noch nicht mal egal, daß sie Deine E-Mail nicht bekommen haben, nein,
schlimmer noch: Sie wollten sie absichtlich nicht haben und sie freuen
sich sogar, daß sie verschont blieben von dem Müll den Du angehangen
hast.

Gruß,
Mike Nolte

Mike Nolte

unread,
Nov 6, 2001, 10:12:30 PM11/6/01
to
Dominik Boecker <ungelesen...@dominik-boecker.de> wrote:

> Darf ich dann den HTML-Code entwerfen? Mal schauen, ob man den Reader
> damit nicht zum abstur^Wverzweifeln bringt.. :-]

Oh, oh. Ich ahne böses. Ok, Du darfst, aber nur wenn es sich mit den
Genfer Konventionen vereinbaren läßt.

Dabei fällt mir gerade eine Frage ein: Läßt sich eigentlich in Outlook
oder Outlook Express für Windows der Textmodus für E-Mails per Visual
Basic oder per JavaScript umschalten? Wäre doch mal ne nette Ergänzung,
zuerst den User-Agent auswerten und dann: "Sie versendeten bisher
E-Mails als HTML, aber machen Sie sich keine Sorgen, das haben wir
gerade für Sie ausgeschaltet. Bitte senden Sie diese E-Mail samt Anhang
an alle ihre Freunde." B-)

Gruß,
Mike Nolte
--
"Das Verhalten von Gates hatte mir bewiesen, daß ich auf ihn
und seine beiden Gefährten nicht rechnen durfte."
Winnetou Band 3
<URL:http://gutenberg.aol.de/may/winnet3/winnet38.htm>

Ralph A. Schmid, DG5MEC

unread,
Nov 7, 2001, 1:04:15 AM11/7/01
to
On Wed, 07 Nov 2001 01:16:29 +0100, Michael Herbst
<ventora...@gmx.de> wrote:


><http://www.buergerwelle.de/d/dindex.html>
>
>Manchmal bedient man sich etwas und ist sich nicht der Konsequenzen
>bewusst; niemand ist vor nicht absehbaren Konsequenzen seines Tuns
>sicher.

Och nee, bitte nicht, ein link auf _diese_ Seite macht Dein an sich
qualifiziertes und ausführliches Posting unglaubwürdig.

>Einer meiner Arbeitskollegen, den ich sehr gern mag, ist nach seinen
>eigenen Angaben 'elektrosensibel'
><http://www.energy-flow.de/Mobilfunk/mobilfunk.html>. Ich habe deshalb
>vor ein paar Monaten mein Mobiltelefon an meine Frau abgegeben (sie
>wollte ein zweites, um geschäftliche und private Gespräche eindeutig
>trennen zu können -- durch mein Vorgehen wurde die Anschaffung eines
>dritten Gerätes erspart), weil ich nicht gewiss sein kann, dass ich mit
>meinem Verhalten anderen nicht schade. Ich habe /für mich/ eine
>Entscheidung getroffen, aber ich weiß auch, dass ich eine gleiche
>Entscheidung von meiner Frau nicht verlangen kann.

Diese Diskussion habe ich schon x-mal durch, und ich möchte sie uns
ersparen; jedenfalls repsektiere ich Deine Meinung, so lange Du mich
nicht daran hindern willst, mein Mobiltelephon zu nutzen, aber sich
bei der Bürgerwelle zu informieren...nun ja...diese Seite ist
polemisch, pseudo-wissenschaftlich und schlicht und ergreifend
Schrott!

Ralph A. Schmid, DG5MEC

unread,
Nov 7, 2001, 1:16:03 AM11/7/01
to

Ich sehe das sogar als Privatmann immer öfters so, seit ich regelmäßig
taiwanesische Reklame-Mails in html bekomme (die ich nicht mal
aufgrund des Inhalts annähernd bewerten kann), und seit ein in Sachen
PC/IT/net wirklich fitter Mensch einfach so mit einem fiesen Virus
infiziert wurde und nicht mal nachvollziehen kann wie das passiert
ist...ich arbeite gerade daran, solchen Schrott zu vermeiden.

>
>Gruß,
>Mike Nolte

René Künzel

unread,
Nov 7, 2001, 2:57:15 AM11/7/01
to
"Mike Nolte" <mi...@nolte-buerotechnik.de> wrote:

> > Und genau das ist es doch, was speziell MacUser immer wieder
> > fordern: Einfache Bedienung, genau das bekommen, was sie wollen
> > (Farben, verschiedene Schriften, etc.)
>
> Würdest Du Dich mit HTML auskennen, dann wüßtest Du, daß genau das
> mit HTML unmöglich ist.

Hmmm ... wie soll ich darauf jetzt antworten?! Tatsache ist, dass ich
seit ca. 7 Jahren mit HTML arbeite und seit ca. 5 Jahren offiziell die
Homepage in unserer Firma administriere. Und das mit dem Emacs auf
HTML-Ebene. Und der Großteil dieses HTMLs wird durch - ebenfalls von mir
mit dem Emacs geschriebenes - PHP generiert. Ich denke, ich habe mir
dadurch gewisse Grundkenntnisse angeeignet.

> Bei HTML und RTF hat man das Problem, daß der Empfänger die eine oder
> andere vom Absender vorgesehene Schrift vielleicht nicht hat. Also
> geht es nur mit PDF.

Aber die eine oder andere Schrift, die der Empfänger "vielleicht" nicht
hat, macht diese Mail noch nicht unleserlich. Davon abgesehen, dass die
unwissenden Normal-User, die HTML senden, Standard-Fonts verwenden, die
auf den meisten Systemen vorhanden sind (Comic Sans, Arial, Verdana).

> Wer eine E-Mail senden will braucht sich überhaupt nicht HTML
> auseinanderzusetzen, da E-Mails normalerweise kein HTML enthalten.

Doch, da _genau das_ dem Normal-Anwender durch seine E-Mail-Software auf
die Nase gedrückt wird.

> Schonmal darüber nachgedacht, daß die Leute sich aufregen weil sie
> Mail-Clients benutzen, die HTML überhaupt nicht darstellen können und
> deshalb nur noch Müll zu sehen ist? Du solltest Dir unbedingt mal
> <http://www.dominik-boecker.de/email/beispiel.html> ansehen und etwas
> daraus lernen.

Schonmal darüber nachgedacht, dir einen Mail-Client zuzulegen, der HTML
zumindest einigermaßen anzeigen kann?

Zu den anderen Sachen siehe bitte Parallel-Postings von Michael Herbst.
Da werden die Antworten gegeben, die du auch von mir hören würdest.

Ich :-)


René Künzel

unread,
Nov 7, 2001, 3:13:28 AM11/7/01
to
"Dominik Boecker" <ungelesen...@dominik-boecker.de> wrote:

> Ist es zuviel verlangt, wenn jemand nach einem Hinweis mal die
> Anleitung seines Email-Readers konsultiert und nachschaut, wie er
> HTML ausschalten kann?

Nein, ist es nicht. Aber das, was Mike in seiner automatischen Antwort
schreibt, ist kein Hinweis, sondern eine oberlehrerhafte Tadelung des
Senders, der meist nicht mal weiß, was er eigentlich falsch gemacht hat.

Ich hatte ein ähnliches Problem vor ca. 5 Jahren. Damals habe ich noch
unter Unix gearbeitet und mit einem ASCII-Mailtool gemailt. Damals kamen
von der Windows-Seite immer Mails mit Umlauten, die bei mir als HEX-Code
dargestellt wurden. Ich habe dann (händisch) diesen Leuten eine kurze
Mail zukommen lassen, sie mögen dies bitte abstellen. Und du wirst
staunen, es hat funktioniert.

> Ich denke, daß Mike keine Leute für seine Meinung gewinnen will,
> sondern einfach 'nur' Seine Meinung offensiv vertritt.

Die Frage ist, ob das notwendig und sinnvoll ist. Wenn alle User, die
HTML-Mails (wissend oder unwissend) versenden, sich aufraffen würden
(falls sie dazu auf Grund ihres Wissensstandes überhaupt in der Lage
wären) und im Usenet ihre Meinung "offensiv" vertreten würden, dann
würde man die Postings von Mike wahrscheinlich gar nicht mehr finden.

> Schau mal:
>
> A will was von Person B, weil B etwas beherrscht, was A nicht
> kann. A meldet sich in einer unangebrachten Form bei B und B sagt:
> OK, nicht in dieser Form, sondern so und so und dann kommen wir
> ins Geschäft.

Yep. Wenn mich im Gespräch jemand anschreit, dann sage ich ihm sachlich
und ruhig, dass es so nicht funktioniert. Aber ich schreie nicht zurück.
Damit erreiche ich nämlich so ziemlich überhaupt nichts. Und der Text,
den Mike verfasst hat, klingt für mich extrem stark nach "schreien"
statt nach "ruhig darauf hinweisen".

> Ich gehe ja auch nicht im Bademantel in die Kneipe. Wenn ich es
> doch täte, würde ich mich über einen entsprechende Hinweis eines
> professionellen Kneipengehers eher freuen, weil ich mich dann in
> Zukunft in angemessener Form in die Kneipe begeben kann...

Nujo, wenn du aber nur reines Deutsch verstehst und er dich anbrüllt mit
den Worten: "Dein Outfit genügt nicht den Requirements des offiziellen
Styleguides nach RFC-KNEIPE.", dann würdest du wahrscheinlich denken:
"Nujo, ich gehe wohl in Zukunft in eine andere Kneipe."

> > Damit ist diese Diskussion für mich zu Ende.
>

> Schade.

Nujo, nun hab ich ja doch nochmal geschrieben. *troest*

Ich :-)


René Künzel

unread,
Nov 7, 2001, 3:32:03 AM11/7/01
to
"Mike Nolte" <mi...@nolte-buerotechnik.de> wrote:

> Wenn jemand schon so blöd ist, daß er noch nicht mal den richtigen
> Knopf findet mit dem er HTML in E-Mails wieder abschalten kann,
> dann soll er gefälligst jemanden finden, der das für ihn erledigt.
> Wenn er auch das nicht schafft, dann kann er eben nicht per E-Mail
> mit mir kommunizieren. Sein Pech. Für solche grenzdebilen
> Nasebohrer gibt es zum Glück noch die Möglichkeit das gute alte
> Telefon zur Kommunikation zu verwenden damit sie nicht ganz von
> der Aussenwelt abgeschnitten sind.

Hmmm ... mir sei es erlaubt, mich zu wundern, dass du mit dieser
Einstellung überhaupt Kunden hast. Wenn alle Leute solche Profis wären
wie du, dann wärst du arbeitslos, weil sie nämlich ihr Zeugs dann selbst
erledigen würden anstatt dich zu beauftragen.

Ich meine, die Computer-Branche (speziell Software, Internet-Design,
etc.), lebt davon, dass es DAUs gibt, welche die Hilfe dieser Branche
benötigen. Und man sollte sich tunlichst davor hüten, von diesen Leuten
zu erwarten, dass sie alles das wissen und können, was wir wissen und
können. Und vor allem sollte man sie nicht herunter putzen (nieder
machen), wenn sie unsere Erwartungen nicht erfüllen.

> > Wenn sich herausstellte, dass eine Anfrage per E-Mail zu einem
> > großvolumigen Auftrag von jemandem nicht gelesen werden konnte,
> > weil sein Client kein HTML darstellt und der Auftrag dann jemand
> > anderem zukam, der diesen HTML fähigen Client besaß und annehmen
> > konnte...
>

> [...]


>
> Und selbst wenn er sein HTML nicht abstellt, dann wird er künftig
> sofort bei Dir anrufen, denn jemand dessen Vernunftbegabung
> ausgereicht hat um eine Position zu erreichen, in der er
> Großaufträge verteilen darf, der wird auch in der Lage sein zu
> erkennen, wann ein Versuch mit einem anderen Kommunikationsmittel
> angebracht ist.

Oder aber ein Versuch mit einem anderen Verhandlungspartner, der
HTML-Mails lesen kann ... und dem Auftraggeber dann auch noch
verklickern kann, dass es ein ungeheurer Fortschritt ist, wenn er in
Zukunft seine Mails nicht als HTML-Mails, sondern noch viel besser als
Text-Mails schickt, weil die Kompatibilität dann noch globaler wird. Und
das Ganze *so*, dass der Auftraggeber nicht den Eindruck hat, er hätte
etwas falsch gemacht, sondern er wäre bereits auf dem richtigen Weg
gewesen und könne auf diesem Weg durch die Verbindung zu seinem neuen
Auftragnehmer noch schneller voran schreiten.

Das ist es, was mir als kundengerechtes Verhalten bekannt ist und von
uns entsprechend seit Jahren erfolgreich so praktiziert wird.

Ich:-)


Michael Herbst

unread,
Nov 7, 2001, 3:41:36 AM11/7/01
to
Hallo Mike,

wir beide haben einfach unterschiedliche Einstellungen zu dieser
Thematik. Das ist in den paar Beiträgen offensichtlich geworden und ich
denke, dass es keinen Sinn mehr macht, unsere Ansichten hierzu durch
die Beschreibung weiterer theoretischer Situationen festigen zu wollen.

Ich kann Deine Forderung und auch die der anderen nach HTML freier
E-Mail verstehen und ich wünsche Dir und den anderen Teilnehmern viel
Erfolg bei der Umsetzung.

--
Tschüss, Michael

Nick Mueller

unread,
Nov 7, 2001, 4:11:03 AM11/7/01
to
Mike Nolte <mi...@nolte-buerotechnik.de> wrote:

> Ich habe im Gegenteil erlebt, daß meine Kunden dieses Verhalten als
> zusätzlichen Beweis meiner Kompetenz betrachten. In drei Unternehmen ist
> der Hinweis auf die Unterlassung von HTML in E-Mails bereits Bestandteil
> der Pflichtschulungen für neue Mitarbeiter. Bei drei meiner Kunden ist
> der Empfang von HTML in E-Mails verboten.

Warum muss ich jetzt so zufrieden schmunzeln?

Ich kann nur sagen:
Danke!

Gruß,
Nick, der den Text gleich kopiert.
--
Auf einer MS-CD:
"Sie sind nicht berechtigt unberechtigte Kopien dieses Datenträgers zu
erstellen"

Bernd Fröhlich

unread,
Nov 7, 2001, 4:45:49 AM11/7/01
to
Michael Herbst <ventora...@gmx.de> wrote:

> Diese Personen wissen weder, was HTML bedeutet, was HTML ist, noch was
> das einen Zusammenhang mit E-Mail hat. Sie wissen nicht, dass man HTML
> als bzw. in E-Mail verschicken kann. Sie wissen auch nicht, dass man
> das ggf. in einem Programm ändern kann.

Dann geht man kurz zu den Leuten hin und stellt ihnen das Mailprogramm
entsprechend ein. Ich betreue auch einige DAUs (darunter meinen Chef).
Dem habe ich mal eine gequotete HTML-Mail zurückgeschickt. Seine
Reaktion: stellen Sie das (HTML) bloss auf allen unserern Rechnern ab
:-)

Und bei den DAUs in meiner Freundschaft/Bekanntschaft war das auch
schnell abgestellt. (Glücklicherweise ist von denen aber auch keiner bei
AOL)

Bernd Fröhlich

unread,
Nov 7, 2001, 4:45:51 AM11/7/01
to
René Künzel <rene.k...@gmx.de> wrote:

> Davon abgesehen, dass die
> unwissenden Normal-User, die HTML senden, Standard-Fonts verwenden, die
> auf den meisten Systemen vorhanden sind (Comic Sans, Arial, Verdana)

Komisch, die habe ich alle nicht.
(SCNR)

Bernd Fröhlich

unread,
Nov 7, 2001, 4:45:50 AM11/7/01
to
Mike Nolte <mi...@nolte-buerotechnik.de> wrote:

> Dabei fällt mir gerade eine Frage ein: Läßt sich eigentlich in Outlook
> oder Outlook Express für Windows der Textmodus für E-Mails per Visual
> Basic oder per JavaScript umschalten? Wäre doch mal ne nette Ergänzung,
> zuerst den User-Agent auswerten und dann: "Sie versendeten bisher
> E-Mails als HTML, aber machen Sie sich keine Sorgen, das haben wir
> gerade für Sie ausgeschaltet. Bitte senden Sie diese E-Mail samt Anhang
> an alle ihre Freunde."

Hey, geniale Idee :-)
Falls jemand sowas hinbekommt hätte ich auch Interesse daran.

Bernd Fröhlich

unread,
Nov 7, 2001, 4:45:50 AM11/7/01
to
Mike Nolte <mi...@nolte-buerotechnik.de> wrote:

> Bernd Fröhlich schrieb:
> > mit minimalen Änderungen
>
> Falls die Änderungen allgemeiner Art sind würde ich sie bei mir mit
> einbauen.

"Der folgende Text begründet diesen leider unbedingt notwendigen
Schritt."

ersetzt durch

"Der folgende Text begründet diesen Schritt."

"Bitte senden Sie den Inhalt Ihrer ursprünglichen E-Mail erneut in
angebrachter Form, also als reinen Text"

ersetzt durch

"Bitte senden Sie den Inhalt Ihrer ursprünglichen E-Mail erneut als
reinen Text"

Sonst nur das mit dem "nicht gelesen" und "automatischer Antwort"
entfernt, da ich das "zu Fuß" mache.

Bernd Fröhlich

unread,
Nov 7, 2001, 4:45:51 AM11/7/01
to
René Künzel <rene.k...@gmx.de> wrote:

> Und der Text,
> den Mike verfasst hat, klingt für mich extrem stark nach "schreien"
> statt nach "ruhig darauf hinweisen".

Naja, zuerst schon. Aber er wird dank tatkräftiger Mithilfe vieler Leute
hier immer besser.

Martin Trautmann

unread,
Nov 7, 2001, 5:35:10 AM11/7/01
to
On Wed, 07 Nov 2001 01:16:29 +0100, Michael Herbst wrote:
> Martin Trautmann <t-...@gmx.net> wrote:
>
> > Nein, das ist sinnleer. Viele Anwender haben sich dort schon beschwert.
>
> Ich bin in der Qualitätssicherung tätig und bestimmt in meiner
> Denkweise beeinflusst. Wir sind angehalten Fehler dort abzustellen, wo
> sie entstehen. Den Fehler in späteren Instanzen zu bemerken und zu
> bereinigen ist nicht effektiv.

Das ist erfreulich und kundenfreundlich - aber nicht jede Firma hat dies
noetig.

Ich hatte z.B. eine intensivere Diskussion mit Marketing, Service und
Technikern bei Lotus Notes, weil ich nachhakte, warum deren
Mail-Programm nicht die laut RFC822 erforderlichen Referenzen setzte,
sei's durch References oder In-Reply-To.

Die Diskussion ging von Leugnen des Problems ueber Unverstaendnis bis
hin zum Punkt, dass nur auf kostenpflichtigem Weg das Problem naeher
betrachtet wird. Als ich auch darauf weiterfragte, wurde einfach nicht
mehr reagiert.

> Angewandt bedeutet das für mich das Entfernen unzulässiger Features in
> Mail-Clients.

Die Liste von gemeldeten Outlook-Fehlern im Netz ist lang. Auch
aehnliches von Netscape ist zu berichten - und hier handelt es sich um
eigentlich eher kleine Fehler, die im Normalfall leicht zu beheben sein
sollten.

Zum Vergleich: bei meinem Mail-Programm (mutt) stoerte mich, dass bei
Forwards keine Bezuege erhaltenblieben auf das Original. 24 Stunden
spaeter kannte ich den Fix, seit dem auch meine Forwards in der
Baumverkettung richtig einsortiert werden koennen.

Teilweise kann sogar vermutet werden, dass sinnlose Voreinstellungen,
sogar Fehler und natuerlich auch propietaere Eigenheiten die
Monopolstellung weiter staerken.

Schoenen Gruss
Martin

Mike Nolte

unread,
Nov 7, 2001, 9:16:02 AM11/7/01
to
René Künzel <rene.k...@gmx.de> wrote:

> > > Und genau das ist es doch, was speziell MacUser immer wieder
> > > fordern: Einfache Bedienung, genau das bekommen, was sie wollen
> > > (Farben, verschiedene Schriften, etc.)
> >
> > Würdest Du Dich mit HTML auskennen, dann wüßtest Du, daß genau das
> > mit HTML unmöglich ist.
>

> Tatsache ist, dass ich seit ca. 7 Jahren mit HTML arbeite

Hast aber nicht viel gelernt in alle der langen Zeit, oder?

> und seit ca. 5 Jahren offiziell die Homepage in unserer Firma
> administriere.

Gib mir die URL. Ich sende Dir dann eine URL zu Deiner Fehlerliste.

Auf Deiner eigenen Homepage schaffst Du es ja noch nicht mal !DOCTYPE
anzugeben. Du solltest echt froh sein, daß das hier nicht dciwam ist.

> Aber die eine oder andere Schrift, die der Empfänger "vielleicht" nicht
> hat, macht diese Mail noch nicht unleserlich.

Hmm, plötzlich ist Dir die Schrift also doch wieder egal? Wieso
versuchst Du dann überhaupt erst zu übermitteln welche Schrift zu
verwendend sein soll?

> Davon abgesehen, dass die unwissenden Normal-User, die HTML senden,
> Standard-Fonts verwenden, die auf den meisten Systemen vorhanden sind
> (Comic Sans, Arial, Verdana).

Komisch, ich habe keine von denen. Und ich kenne viele Benutzer, die
diese Schriften auch nicht haben.

> > Wer eine E-Mail senden will braucht sich überhaupt nicht HTML
> > auseinanderzusetzen, da E-Mails normalerweise kein HTML enthalten.
>
> Doch, da _genau das_ dem Normal-Anwender durch seine E-Mail-Software auf
> die Nase gedrückt wird.

Du kapierst es wirklich nicht. E-Mails enthalten normalerweise kein
HTML. EIne E-Mail, die HTML enthält ist nicht normal. Da kannst Du nicht
"Doch" sagen, denn der Widerspruch ist Unsinn.

> Schonmal darüber nachgedacht, dir einen Mail-Client zuzulegen, der HTML
> zumindest einigermaßen anzeigen kann?

Ich soll meine sorgfältig ausgewählte, gut und richtig funktionierende,
leicht zu bedienende und mit diversen weiteren für mich wichtigen
Eigenschaften versehene SWoftware aufgeben und zu irgendeinem Schrott
wechseln, nur damit ich den HTML-Müll irgendwelcher DAUs vielleicht
angezeigt bekomme?

Ich weiß nicht welche psychoaktiven Drogen Du nimmst, aber egal was es
ist, es ist niemals irgendwo natürlich gewachsen.

Und jetzt troll Dich.

Mike Nolte

unread,
Nov 7, 2001, 9:16:03 AM11/7/01
to
Martin Trautmann <t-...@gmx.net> wrote:

> Teilweise kann sogar vermutet werden, dass sinnlose Voreinstellungen,
> sogar Fehler und natuerlich auch propietaere Eigenheiten die
> Monopolstellung weiter staerken.

Das ist ein Schuß der künftig nach hinten losgehen wird. Die wachsende
Unterstützung von OpenSource in der Industrie ist hierfür ein guter
Indikator. Die stetig wachsende Beliebheit des mozilla-Projekts spricht
meiner Meinung nach ebenfalls Bände.

Gruß,
Mike Nolte
--
Alles Gescheite ist in der Minorität.
Johann Wolfgang von Goethe

Mike Nolte

unread,
Nov 7, 2001, 9:16:03 AM11/7/01
to
Bernd Fröhlich <be...@eaglesoft.de> wrote:

> Seine Reaktion: stellen Sie das (HTML) bloss auf allen unserern Rechnern
> ab :-)

So'n Zufall. Die gleiche Reaktion habe ich immer bei allen meinen
Kunden... :-)

Gruß,
Mike Nolte

Mike Nolte

unread,
Nov 7, 2001, 9:16:03 AM11/7/01
to
Bernd Fröhlich <be...@eaglesoft.de> wrote:

> Naja, zuerst schon. Aber er wird dank tatkräftiger Mithilfe vieler Leute
> hier immer besser.

Und genau das ist ja der Grund warum ich den Text öffentlich durchkneten
lasse. Aber der WinDAU rafft das einfach nicht.

Gruß,
Mike Nolte

Helmut Schulte

unread,
Nov 7, 2001, 9:29:16 AM11/7/01
to
Thomas F <tf-u...@gmx.de> wrote:

> > Ansonsten richtet die Aktion mehr Schaden als Nutzen an.
>
> Stimmt. Im privaten und geschäftlichen Umfeld finde ich sowas eher
> unpassend.

[...]
> Notfalls kann man die Aktion bei jeder empfangenen Mail wiederholen,
> wenn die Lernfähigkeit zu wünschen übrig lässt.
>
Deinen Optimus möchte ich haben.
Mit guten Bekannten stehe ich schon im Streit deswegen. Menschen im
mittleren Alter.

Eine typische Antwort ist: "... ich habe oder nehme mir nicht die Zeit
zum Editieren." (Gemeint ist hier Quoten)

Meine Retourkutsche, privat, ist dann den ganzen Textballast drin zu
lassen und wieder zurück zuschicken, auch wenn es kein HTML ist. Eine
Lösung ist das aber nicht.

Was bei aller Kritik oft vergessen wird, es fehlt bei normalen
Neueinsteigern (Werbung: auspacken, anschliessen, und schon ist man im
Internet) ob nun jung oder schon älter, das oft schon Jahrzehnte
vorhande Hineinwachsen in die Welt im Umgang mit Computern.

Gut - der Rechner soll ein leicht bedienbares Arbeitsgerät sein, leider
ist er das ja eigentlich immer noch nicht; ja, wer einen Mac hat ist
schon auf dem wege dahin.
Ob vorkenntnisse heute noch wichtig sind? Für mich ja, macht manches
leichter zu verstehen. Kann aber auch Ballast sein weil man das Alte aus
Gewöhnung oft für besser hält.

Oldman

Helmut Schulte

unread,
Nov 7, 2001, 9:29:15 AM11/7/01
to
Konrad Scheller <ein_...@gmx.de> wrote:

> > Wohlgemerkt: _Daß_ HTML in E-Mails nicht zu suchen hat geht aus ...
[...]

> Im Nicht-Kunden-Bereich ist dann schon eher was möglich. Aber viele
> Leute reagieren selbst auf sanfteste Hinweise schon patzig - ohne
> darüber nachzudenken, was man eigentlich sagen wollte.
>
Da können wir noch so viel diskutieren. HTML in eMail + Super-Fotos als
Attachements werden nicht aufzuhalten sein. Leider!
Es wird doch sagar propagiert das so zu machen.

Da haben so viele Leute eine HP (ist ja in) und man liest " ich heisse
Fritz und wohne in xyz."
Sie stellen die Fotos in Superauflösung nicht dort ein, nein - sie gehen
als Attachement auf die Reise.

Das Schlimme daran ist ja noch, dass es oft ungewollt geschieht, Dank
M$.
Ich wurde damit bombardiert, als man allgemein begann die Senioren (fast
hätte ich Oma + Opa geschrieben) für das WWW zu interessieren.

Die Leute freuen sich halt über die 3 eMails/Woche und nehmen sogar
freudig Werbung entgegen;-)
Viele einsame Frauen blühen da wieder auf, haben wieder Kontakte.
Vor allem dann, wenn man in der Behinderten-Ecke steht, kann man wieder
mehr Lebensqualität gewinnen.

Fas Internet ist für alle da!
Viele Interessengruppen stehen sich da gegenüber. Ein Miteinander wird
es nicht geben. Mit immer schnelleren Datenverbindungen werden
Pionierregeln ausgehebelt.

Was macht eine "Oma", allein und mit Geld und auch T-DSL?
Ich weiss es, seit eine die ich kenne unter WIN98 Weihnachten 2000
freudig Viren-eMails verschikte. Natürlich unbewusst.

Ob wir, ich bin ja auch schon älter:), dagegen sind und es uns nicht
genehm ist, es ist wohl nur eine Frage der Zeit bis diese neue Zeit im
Umgang mit dem Komplex Internet unser altes und eingefahrenes Denken
umkrempeln wird. Dass es von einem bestimmtes Monopol unterstützt und
gefördert wird ist Beweis genug.
Das schlägt ja auch immer mehr ins Usenet, der kostenlosen Hotline,
durch.

Nach dem ja wohl auch das wilde Quoten, ob nun News oder eMail, immer
mehr toleriert wird ( 30-40 ja 50 Zeilen und darunter nur "... das meine
ich auch" - nein, sogar darüber geschrieben), ist der Weg zum "fasse
dich so kurz wie möglich" wohl bald vorbei.

Aber, da muss ich dir Konni zustimmen, man muss wohl unterscheiden von
welcher Person usw. eine Nachricht kommt und wie wertvoll der Inhalt
sein kann.

Ich war gerade beim Tag der offenen Tür einer Neugründung für
Internet-Trainung (so die Bezeichnung).
Man will auch Firmen ansprechen und lehrt genau das was "wir" hier,
sicher noch in der Mehrheit, gerade ablehnen.

Damit die Leute nicht sofort wieder abspringen wird ihnen der Umgang mit
dem WWW spielerisch bei gebracht (Original Zitat). Und - mit Windows ist
das ganz leicht, weil man schon alles dabei hat.
Diese Frau, Eine-Frau-Unternehmen, will schliesslich davon leben wollen.

Sorry für das Gelabere eines Ollen zu diesem Thema:)
Was oft vergessen wird, der Handel erkennt es langsam, es sind die
Senioren die Geld haben und noch mehr bekommen - nicht die coolen
Jungen. Natürlich haben die ganz coolen Jungen oft noch mehr Geld;-)

Der Weg ist das Ziel - also eMail als HTML mit Bildchen und Sound. "Ich"
muss nur noch lange genug leben um das noch voll zu erleben.

Oldman

Mike Nolte

unread,
Nov 7, 2001, 9:36:43 AM11/7/01
to
Ok, hier ist also die Version 1.0fc8. Ich hoffe, daß dies der letzte
Kandidat für die endgültige Fassung der ersten Version wird.

Ich habe noch einige Korrekturen vorgenommen und weitere Vorschläge
übernommen. Hoffentlich habe ich niemanden übersehen.

Bernd Fröhlich schrieb:


> "Der folgende Text begründet diesen Schritt."

Danke. Eingebaut.

> "Bitte senden Sie den Inhalt Ihrer ursprünglichen E-Mail erneut als
> reinen Text"

Diese Formulierung war mir auch schon eingefallen. Ich verwarf sie, weil
der Satz dahingehend mißverstanden werden könnte, daß der Inhalt bereits
beim ersten mal reiner Text war. Dementsprechend habe ich den Satz
leicht abgewandelt und hoffe ein halbwegs zufriedenstellendes Ergebnis
erreicht zu haben.

Paul Hink schrieb:
> Loesche da das "URL:".

Ok, ist eingebaut. Besser spät als nie.
Ich wollte es mir nur kurz absegnen lassen um sicher zu sein.

Dietger M. Kuller schrieb:


> > Bitte senden Sie den Inhalt Ihrer ursprünglichen E-Mail erneut in

> > angebrachter Form, also als reinen Text;
> Zumindest dieser Satz wirkt auf mich "oberlehrerhaft"

Danke für den Hinweis. Ich hoffe die Änderung trägt dem ausreichend
Rechnung.

Gruß,
Mike Nolte
---schnipp---
Ihre Email wurde ungelesen gelöscht, da sie HTML enthielt oder
ausschließlich aus HTML bestand.

Der folgende Text begründet diesen Schritt.

HTML ist gemäß der global geltenden Norm RFC-2646 kein Bestandteil einer
E-Mail.

HTML wird fast immer in unerwünschten Werbesendungen verwendet und
kann ausführbare Bestandteile enthalten, die je nach verwendeter
E-Mail-Software des Empfängers erhebliche Gefahren und
Sicherheitsrisiken für den Empfänger bergen kann.

HTML in E-Mails bringt weder dem Absender, noch dem Empfänger Vorteile,
dafür aber mindestens dem Empfänger viele Nachteile. Gerade dem
Empfänger, der die Nachricht lesen soll, sollten diese Nachteile aber
nicht zugemutet werden.

Dementsprechend raten alle relevanten Quellen aus verschiedenen Gründen
davon ab HTML in E-Mails zu verwenden und empfehlen E-Mails normgetreu
als einfachen Text zu versenden.

Weitere Hinweise darauf, dass HTML in E-Mails nicht verwendet werden
darf und nähere Ausführungen dazu finden Sie unter anderem in dieser
kleinen Auswahl allgemeinverständlicher deutschsprachiger Quellen:

<http://www.rhusmann.de/kuerzel/kuer18x1.htm>
<http://piology.org/mail/>
<http://www.kasper-online.de/goldmail/>
<http://www.math.fu-berlin.de/~guckes/mail/edit.html>
<http://www.dominik-boecker.de/email/>

Diese Nachricht wurde vollautomatisch erzeugt.

Bitte senden Sie den Inhalt Ihrer ursprünglichen E-Mail erneut, jedoch
bitte als reinen Text. Was Sie dazu in Ihrer E-Mail-Software einstellen
müssen, wird in der dazugehörigen Anleitung beschrieben.

Falls Sie die AOL-Software Version 6 benutzen, dann können Sie nach
meinen Informationen nur unerlaubtes HTML versenden. Dies ist ein
Fehler der AOL-Software, der Ihre Kommunikation per E-Mail in vielen
Fällen unmöglich macht, weil der Empfang von HTML in E-Mails in vielen
Fällen aus obigen Gründen verboten ist. Bitte wenden Sie sich an AOL
und verlangen Sie eine Fassung der AOL-Software, die Ihnen den Versand
von E-Mails als einfachen Text ermöglicht.

Mit freundlichen Grüßen,
<Absenderangaben>

P.S.: Um Ihnen zu verdeutlichen wie das von Ihnen per E-Mail versendete
HTML beim Empfänger ankommt wurde Ihre Mitteilung dieser Nachricht
angehangen. Bitte beachten Sie, daß dieses Vollzitat nur ausnahmsweise
geschieht. Die normalerweise zu verwendende Methode zum zitieren in
E-Mails finden Sie beispielsweise bei <URL:http://learn.to/quote/>.

<Fullquote der HTML-E-Mail>
---schnapp---

Martin Trautmann

unread,
Nov 7, 2001, 10:14:21 AM11/7/01
to
On Wed, 7 Nov 2001 15:36:43 +0100, Mike Nolte wrote:
> Ok, hier ist also die Version 1.0fc8. Ich hoffe, daß dies der letzte
> Kandidat für die endgültige Fassung der ersten Version wird.
>
> Ich habe noch einige Korrekturen vorgenommen und weitere Vorschläge
> übernommen. Hoffentlich habe ich niemanden übersehen.

Nachdem ich nichts von den dir privat gemailten Vorschlaegen fand,
wiederhole ich sie mal hier im usenet:

> HTML ist gemäß der global geltenden Norm RFC-2646 kein Bestandteil einer
> E-Mail.

Du solltest diesen RFC entweder zitieren, oder zumindest einen Link
angeben, wie du's fuer deutschsprachige Quellen gemacht hast.

> HTML wird fast immer in unerwünschten Werbesendungen verwendet und
> kann ausführbare Bestandteile enthalten, die je nach verwendeter
> E-Mail-Software des Empfängers erhebliche Gefahren und
> Sicherheitsrisiken für den Empfänger bergen kann.

< HTML kann ausführbare Bestandteile enthalten, die je nach verwendeter

< E-Mail-Software des Empfängers erhebliche Gefahren und
< Sicherheitsrisiken für den Empfänger bergen kann.
<

< HTML wird oftmals in unerwünschten Werbesendungen benutzt und kann
daher
< als Kriterium zum automatischen Aussortieren eingesetzt werden.

> HTML in E-Mails bringt weder dem Absender, noch dem Empfänger Vorteile,

unzulaessige Pauschalisierung. Ich empfinde manchmal HTML als durchaus
angebracht, beispielsweise bei manchen Tabellen.

> dafür aber mindestens dem Empfänger viele Nachteile. Gerade dem
> Empfänger, der die Nachricht lesen soll, sollten diese Nachteile aber
> nicht zugemutet werden.

< HTML in E-Mails bringt nur in Ausnahmefaellen dem Empfaenger besondere
< Vorteile.

Daher wuerde ich auch abschwaechen, dass HTML-Mail in Ausnahmefaellen
auf besonderen Wunsch des Empfaengers sehr wohl zugeschickt werden kann.
Dies wuerde aber deiner allgemeinem Argumentation widersprechen, dass
solche nicht verschickt werden DARF.

> Dementsprechend raten alle relevanten Quellen aus verschiedenen Gründen
> davon ab HTML in E-Mails zu verwenden und empfehlen E-Mails normgetreu
> als einfachen Text zu versenden.

Selektive Wahrnehmung, was du als relevante Quelle betrachtest. Schon
allein dass die Funktion existiert und von manchen genutzt wird, ist
fuer viele die relevante Quelle schlechthin.

> Weitere Hinweise darauf, dass HTML in E-Mails nicht verwendet werden
> darf und nähere Ausführungen dazu finden Sie unter anderem in dieser
> kleinen Auswahl allgemeinverständlicher deutschsprachiger Quellen:

Noch immer diese IMHO falsche Behauptung, dass HTML nicht verwendet
werden DARF.

Sieht nach Erklaerungsnotstand aus, jemanden so zuzumuellen. Eine, die
beste Quelle, sollte genuegen. Dazu evtl. das Angebot, auf Wunsch
weitere 'relevante' Quellen zu nennen. Fuer mich sind diese Quellen, die
du nennst, wenig relevant - so renommiert z.B. Sven bei
mutt/slrn/etc-Anwendern ist, sagt er dem normalen Windows-Benutzer wohl
kaum was aus.

'Relevante Quellen' sind fuer mich z.B. jene, die vor der blinden
Benutzung von JavaScript im Web warnen: c't als renommierte(ste?)
Computerzeitschrift, Bundesministerium fuer Wirtschaft (von staatlicher
Seite).


Schoenen Gruss
Martin

Konrad Scheller

unread,
Nov 7, 2001, 10:28:01 AM11/7/01
to
Helmut Schulte <oldsc...@nexgo.de> wrote:

> Meine Retourkutsche, privat, ist dann den ganzen Textballast drin zu
> lassen und wieder zurück zuschicken, auch wenn es kein HTML ist. Eine
> Lösung ist das aber nicht.

Eine bessere Lösung: statt Vollquote nur die Antworten senden und den
Bezug ganz weglassen. IMHO noch schlimmer... und provoziert Nachfragen,
auf die man dann scheinheilig antworten kann: "Ach, soll ich doch wieder
quoten?"

Servus,
Konni


--
CSS für Netscape 4 ist wie ein umweltverträglicher Treibstoff, der
ausgerechnet bei Verwendung in einem einzigen Fahrzeugtyp hochtoxische
Verbindungen bei der Verbrennung erzeugt, weil der Hersteller bei
der Motorkonstruktion gravierende Fehler begangen hat. (M.Herbst)

Konrad Scheller

unread,
Nov 7, 2001, 10:28:01 AM11/7/01
to
Helmut Schulte <oldsc...@nexgo.de> wrote:

> Da können wir noch so viel diskutieren. HTML in eMail + Super-Fotos als
> Attachements werden nicht aufzuhalten sein. Leider!

HTML ist echt eine Krankheit. Fotos, wo sie sinnvoll sind, tun mir
weniger weh. Allerdings habe ich was dagegen, sie als *.bmp zu bekommen.
Afaik das einzige Format, dass als Datei größer ist vorher ;-)

> Ich war gerade beim Tag der offenen Tür einer Neugründung für
> Internet-Trainung (so die Bezeichnung).
> Man will auch Firmen ansprechen und lehrt genau das was "wir" hier,
> sicher noch in der Mehrheit, gerade ablehnen.

Wie bitte? Was für ein Kurs war das?

Konrad Scheller

unread,
Nov 7, 2001, 10:28:05 AM11/7/01
to
Mike Nolte <mi...@nolte-buerotechnik.de> wrote:

> Da kannst Du nicht
> "Doch" sagen, denn der Widerspruch ist Unsinn.

Sie werden HTMLisiert, Widerstand ist zwecklos. Argumente sind
irrelevant.

Kon-"drittervonfünf"-ni Borg

Sven-S. Porst

unread,
Nov 7, 2001, 10:31:32 AM11/7/01
to
Michael Herbst <ventora...@gmx.de> wrote:

> Warum sollte ich meinem Arbeitskollegen auf die Finger hauen, blos weil
> sein Programm es nicht zulässt, keine HTML-Nachrichten zu versenden? Er
> kann ja wohl nichts dafür, dass die Software dem von Dir genannten
> Standard nicht entspricht.

Es ist immerhin seine freie Entscheidung, AOL und einen
nicht-Standardkonformes e-Mail Programm zu nutzen. Zwingt ihn ja keiner
dazu... das würde zumindest AOL sagen (zumindest wenn ihnen die
Kartellwächter auf die Pelle rücken). Alles freier Markt oder so.

> In fast allen Fällen stellt sich heraus, dass schon nach kurzer Zeit
> das Interesse für diese Details verschwindet. Das sind für diese
> Personen Dinge, die sie nicht verstehen und die sie auch nicht wissen
> wollen.

Und? Wenn Leute nicht lernwillig und unwissend sind, sollen sie nicht
solche Technologien nutzen, um andere zu nerven. Glücklicherweise darf
ja auch nicht jeder ein Auto fahren, ohne eine gewisse Mindestkenntnis
unter Beweis zu stellen. Und wenn jemand zu dumm/uninformiert ist, ein
vernünftiges Programm zu nutzen und Firmen wie AOL oder MS einfach
glaubt, daß sie prima sind und tolle Produkte herstellen - dann kann und
will ich ihnen auch nicht helfen.

> Sie freuen sich lediglich, an diesem für sie
> neuen 'Medium' teilhaben zu dürfen.

Es zu nutzen wäre wahrscheinlich zutreffender. Zu 'teilhaben' gehört IMO
auch, daß man sich um das 'Medium' kümmert. Outlook in der
Standardeinstellung oder AOL oder gar (sic!) Hotmail für e-Mail zu
nutzen, ist, wie ein Naturschutzgebiet zu genießen und seinen ganzen
Müll dort einfach auf den Boden zu werfen.

> Wenn darauf hin jemand beim nächsten Mal statt HTML Text versendet,
> dann hat man wirklich etwas erreicht. Für ihn erreicht. Ansonsten hat
> man nur etwas für sich selbst erzwungen.

Es würde mir schon reichen, weniger HTML Müll zu bekommen. Bei den
meisten Leute ist mir egal, ob sie sich zum Idioten machen, solange ich
nichts mit ihnen zu tun habe...

--
Sven-S. Porst . PGP:0x0085ABA3 . http://homepage.mac.com/ssp

Sven-S. Porst

unread,
Nov 7, 2001, 10:31:33 AM11/7/01
to
René Künzel <rene.k...@gmx.de> wrote:

> Aber die eine oder andere Schrift, die der Empfänger "vielleicht" nicht
> hat, macht diese Mail noch nicht unleserlich. Davon abgesehen, dass die
> unwissenden Normal-User, die HTML senden, Standard-Fonts verwenden, die
> auf den meisten Systemen vorhanden sind (Comic Sans, Arial, Verdana).

Dies sind AFAIK sehr spezifische Microsoft Zeichensätze. Es dürfte
ungewöhnlich sein, die auf einem MS-freien System zu finden. Ich würde
als Standardzeichensätze eher Palatino oder Helvetica ansehen, die
gehören immerhin zu den Standard Postscriptzeichensätzen. Falls man nur
TeX nutzt, sieht man vielleicht auch die CM-Familie als 'Standard' an.
Aber das wäre beides wieder nicht Windows-kompatibel... Ich glaube
letzlich nicht, daß es so etwas wie 'Standardzeichensätze' gibt, da man
dies je nach Umfeld sehr unterschiedlich interpretieren kann.

Außerdem geht es in dieser Diskussion in erster Linie um Mails die als
text/html versandt werden. Man kann ja auch - so man wirklich die
HTML-'Features' benötigt eine HTML Kopie als Attachment anhängen.
Programme wie Netscape zeigen dann das HTML an und andere können die
Nachricht immer noch lesen. Das ist zwar immer noch sehr unhöflich wegen
der Bandbreiten (und Zeit) verschwendung aber man kann es zumindest
lesen.

> Schonmal darüber nachgedacht, dir einen Mail-Client zuzulegen, der HTML
> zumindest einigermaßen anzeigen kann?

Nein (obwohl ich zu Cyberdog Zeiten schonmal einen hatte...). Selbst
wenn ich einen hätte, frage ich von unterwegs immer gerne meine e-Mail
per Terminal und mit pine ab. Und da sollten die Nachrichten dann lieber
korrekt sein.

Auch für so moderne Trends wie e-Mail auf PDAs oder Mobiltelephonen
dürften HTML belastete Mails eher abträglich sein. Da haben sich die
Technokraten mal wieder ins Knie geschossen.

Sven-S. Porst

unread,
Nov 7, 2001, 10:31:34 AM11/7/01
to
Mike Nolte <mi...@nolte-buerotechnik.de> wrote:

> Wenn jemand schon so blöd ist, daß er noch nicht mal den richtigen Knopf
> findet mit dem er HTML in E-Mails wieder abschalten kann, dann soll er
> gefälligst jemanden finden, der das für ihn erledigt.

Dem muß ich zustimmen. Wenn jemand meint er sei zu blöd / beschäftigt /
uninteressiert, sich mit dem Computer auseinanderzusetzen und die
Benutztung zu erlernen - dann soll er jemanden dafür bezahlen das für
ihn zu machen. Auf das Werbegewäsch von Firmen wie MS oder Apple
reinzufallen, daß alles von selbst ginge ist ja nun wirklich etwas naiv.

Es stellt sich dann natürlich das Problem, daß erfahrungsgemäß die
Leute, die dann zu Rate gezogen und teils auch noch fürstlich entlohnt
werden, genau so inkompetent sind wie die DAUs aber die Maus schneller
schubsen können :(

> Willst Du mich auf den Arm nehmen? Wenn ein Einkäufer die Anfrage für
> einen Großauftrag per E-Mail sendet und die E-Mail zurückkommt mit dem
> Vermerk, daß sie wegen unzulässigem HTML unlesbar war, dann hängt er
> garantiert 3 Sekunden später am Telefon und regelt die Sache
> telefonisch. Und genau 3 Sekunden nach dem diesem Telefonat mit dem
> Lieferanten telefoniert er nochmal und zwar mit seiner eigenen
> IT-Abteilung, die sofort anzutreten hat um den HTML-Schrott abzustellen,
> weil der Einkäufer keinesfalls daran interessiert ist, daß seine
> Beschaffungsmaßnahmen künftig durch normwidriges Verhalten seiner
> Software dauerhaft behindert werden.

Meine Erfahrung mit Einkäufern ist zwar nicht so groß aber wenn sie dem
Rest der Welt ähnlich sind, ist das ein sehr optimistischer Absatz...

> Um es mal konkret zu machen: Angenommen Du sendest eine E-Mail mit einem
> Virus, einem verdächtigen Visual Basic Zusatz oder mit einem
> verdächtigen Script im Anhang an die Bayer AG in Leverkusen. Es wäre
> zwar ohne weiteres technisch möglich den Anhang abzuschneiden und den
> Text durchzulassen, aber nein, zu Deinem großen Erstaunen würdest Du
> feststellen, daß sie Dir die E-Mail vollständig automatisiert
> zurücksenden würden. Kommentiert würde das ganze mit einer knappen
> Formulierung im Sinne von "Ihre E-Mail enthielt den Virus XYZ und wurde
> deshalb aus Sicherheitsgründen nicht entgegengenommen." Die genaue
> Nachricht ist abhängig vom Inhalt, den man ihnen gesendet hat.
> Jedenfalls ist sie wesentlicher knapper formuliert als der Text, den wir
> hier gerade erarbeiten. Die Message lautet jedenfalls: "Annahme
> verweigert weil Scheiße drin steht. Lerne gefälligst mit E-Mails
> umzugehen oder laß uns in Ruhe."

Ist auch eine Art damit umzugehen und einer Mitbewohnerin von mir ist
das auch schonmal passiert mit dem SirCam Virus, der sich an einen
anderen Mitbewohner, der gerade bei der Bank Of England arbeitete,
verschickte und prompt zurückkam. Später erhielt die Uni sogar einen
Anruf von dort, man solle gefälligst sicherstellen, daß aus unserem
Netzwerk keine Viren verschickt werden. ... und schon wieder
Geldvernichtung durch MS Produkte. Zwar eine lustige Geschichte,
letzlich könnte das aber sehr schnell zu einer e-Mail Zensur führen,
wenn es schonmal OK ist, Nachrichten nicht anzunehmen. Mit einer
größeren Anzahl von Viren werden die Filter dann vielleicht gröber und
vielleicht filtert man dann noch auf Worte in den Nachrichten etc.

Sven-S. Porst

unread,
Nov 7, 2001, 10:31:36 AM11/7/01
to
René Künzel <rene.k...@gmx.de> wrote:

> Ich meine, die Computer-Branche (speziell Software, Internet-Design,
> etc.), lebt davon, dass es DAUs gibt, welche die Hilfe dieser Branche
> benötigen.

Das Schlimme ist, daß mir diese Branche davon zu leben scheint, daß
größtenteils DAUs dort arbeiten ... und sich so natürlich
kontinuierliche Aufträge erhalten. 'Nachhaltige' Entwicklungen wären
auch im EDV Bereich nicht schlecht.

> Und man sollte sich tunlichst davor hüten, von diesen Leuten
> zu erwarten, dass sie alles das wissen und können, was wir wissen und
> können. Und vor allem sollte man sie nicht herunter putzen (nieder
> machen), wenn sie unsere Erwartungen nicht erfüllen.

Es kommt drauf an, wie sie auftreten. Wenn sie klar machen, daß sie
nicht wissen, was sie tun und für Hinweise offen sind, mag man ihnen ja
helfen. Andernfalls... who cares?

Sven-S. Porst

unread,
Nov 7, 2001, 10:31:37 AM11/7/01
to
Clemens Beier <clem...@de-soc-mac.de> wrote:

> Hier setzt bei vielen schon ein Fragezeichen ein, da vielen Leuten nicht
> bewußt ist, daß sie eine HTML-Mail geschrieben haben.
> "Wieso, ich habe doch nur ...." "Was ist HTML?" "Muß ich jetzt..." "Ist
> mein Internet kaputt?".

Ich finde den Text etwas technisch und den Ton nicht sehr nett. Außerdem
wird HTML scheinbar (ich habe das in mehrerern Besserungsversuchen jetzt
mal extrapoliert) oft als 'Rich Text' bezeichnet. Den man abstellen muß,
so daß die Leute durchd die Erwähnung von HTML ganz verwirrt werden.

> Ich wähle bei HTML-Mails kommentarlos eine der folgenden Sigs aus:

Hübsch :) Aber wer liest schon sigs? und solche, die länger als 4 Zeilen
sind?

Ich halte es immer für sinnvoll, Leute gar nicht auf die technischen
Details, sondern darauf hinzuweisen, daß das Versenden von HTML
belasteten Mails (a) unhöflich ist und (b) von technischer Unkenntnis
zeugt. Den Stereotypen entsprechend hilft (a) mehr bei Frauen und (b)
mehr bei Männern - spricht also jeden irgendwie an. Da die meisten Leute
zumindest eines von beiden nicht sein wollen, halte ich das für
vielversprechend - und man muß gar keine technischen Details geben, für
die sich eh niemand interessiert. Das Ganze dann zusammen mit etwas HTML
Quote...

Mike Nolte

unread,
Nov 7, 2001, 12:17:07 PM11/7/01
to
Konrad Scheller <ein_...@gmx.de> wrote:

> Wie bitte? Was für ein Kurs war das?

Ich finde solche Kurse prima. Immer wenn ich entdecke, daß ein Kunde
solche Kurse genutzt hat, führt das todsicher nach einem aufklärenden
Gespräch mit der Geschäftsleitung zu einer Umerziehung der betroffenen
Mitarbeiter. Das vorherige Schulungsunternehmen erhält danach garantiert
nie wieder einen Auftrag.

Gruß,
Mike Nolte

Mike Nolte

unread,
Nov 7, 2001, 12:17:08 PM11/7/01
to
Sven-S. Porst <ss...@gmx.net> wrote:

> vielleicht filtert man dann noch auf Worte in den Nachrichten etc.

Gibt's schon als Schutz vor Porno-Spam. Mal angenommen Du schickst eine
sexuell eindeutige Nachricht an einen Account in einem amerikanischen
Großunternehmen, dann würdest Du mit einer ganz brauchbaren
Wahrscheinlichkeit davon ausgehen können, daß die Nachricht ihren
Empfänger nie erreicht.

Gruß,
Mike Nolte

Mike Nolte

unread,
Nov 7, 2001, 12:17:08 PM11/7/01
to
Konrad Scheller <ein_...@gmx.de> wrote:

> > Da kannst Du nicht
> > "Doch" sagen, denn der Widerspruch ist Unsinn.
>
> Sie werden HTMLisiert, Widerstand ist zwecklos. Argumente sind
> irrelevant.
>
> Kon-"drittervonfünf"-ni Borg

"Widerstand ist nicht zwecklos.", Data.

In diesem Universum gewinnen am Ende immer die Guten.

You can have my resistance against HTML in emails when you can pry it
from my cold dead hands.

Gruß,
Mike Nolte

Mike Nolte

unread,
Nov 7, 2001, 12:17:49 PM11/7/01
to
Martin Trautmann <t-...@gmx.net> wrote:
> > HTML ist gemäß der global geltenden Norm RFC-2646 kein Bestandteil einer
> > E-Mail.
>
> Du solltest diesen RFC entweder zitieren, oder zumindest einen Link
> angeben, wie du's fuer deutschsprachige Quellen gemacht hast.

Ich bin dagegen das zu tun, weil es dem Absender, der normalerweise ein
DAU ist, ohnehin nicht hilft. _Das_ wäre das Zumüllen, das Du selbst
weiter unten in Deiner Nachricht kritisierst.

> > HTML in E-Mails bringt weder dem Absender, noch dem Empfänger Vorteile,
>

> Ich empfinde manchmal HTML als durchaus angebracht, beispielsweise bei
> manchen Tabellen.

HTML-Tabellen gehören jedenfalls in den Anhang einer E-Mail und nicht in
die E-Mail selbst. Es gibt keinen einzigen globalen Vorteil, den der
Empfänger von HTML in einer E-Mail hat.

Der HTML-Anhang kann valides HTML sein, das man vorher geprüft hat,
während kein einziger E-Mail-Client dieser Welt valides HTML im
Nachrichtentext erzeugt. Und wenn jemand nicht nur darauf besteht
generell HTML in seine E-Mails packen zu dürfen, sondern obendrein auch
noch fordert, daß dies sogar ungültiges HTML sein darf, dann kann er
sich gleich die Kugel geben. Denjenigen brauchst Du dann wirklich nicht
mehr ernst zu nehmen.

> < HTML in E-Mails bringt nur in Ausnahmefaellen dem Empfaenger besondere
> < Vorteile.

Ein DAU wird nie in die Verlegenheit kommen diese Vorteile zu geniessen,
weil er noch gar nicht in der Lage ist das Medium E-mail richtig
einzusetzen. Da es hier darum geht, den DAU in die richtige Richtung zu
drehen braucht er nicht mit Ausnahmefällen belastet zu werden. Die wird
schon kennenlernen falls er sie jemals braucht. Fast immer sind PDF, RTF
oder CSV besser geeignet als HTML. Ausnahmefälle zu erwähnen ohne sie
aufzulisten wäre unsinnig und Ausnahmefälle aufzulisten wäre schon
wieder das Zumüllen, das Du selbst in Deiner Nachricht kritisierst.

> Daher wuerde ich auch abschwaechen, dass HTML-Mail in Ausnahmefaellen
> auf besonderen Wunsch des Empfaengers sehr wohl zugeschickt werden kann.

Da es um die Antwort auf eine unerwünschte Zusendung von HTML geht ist
das irrelevant.

> Schon allein dass die Funktion existiert und von manchen genutzt wird, ist
> fuer viele die relevante Quelle schlechthin.

Daß Millionen Fliegen sich nicht irren können, ist Dir bekannt?

> so renommiert z.B. Sven bei mutt/slrn/etc-Anwendern ist, sagt er dem
> normalen Windows-Benutzer wohl kaum was aus.

Spezialisten für IT, Design, Kommunikation, Softwareentwicklung und
sogar ein Jurist werden zitiert. Und jetzt rate nochmal warum mehrere
Quellen genannt werden. Genau, wenn mehrere Quellen mit völlig
unterschiedlichem Background das gleiche sagen, dann kann man von einer
interdisziplinären Übereinkunft ausgehen. Dagegen hat der
durchschnittliche DAU argumentativ keine Chance. Und genau das ist das
Ziel: Der DAU soll sofort begreifen, daß er auf dem Holzweg ist, damit
dem Experten die gebetsmühlenartige Wiederholung der immer gleichen
Antworten auf die immer gleichen DAU-Fragen gar nicht erst stattfinden
muß.

Gruß,
Mike Nolte

P.S.: Wenn sich Dein News-Client schon die Mühe macht
"charset=iso-8859-1" einzusetzen, dann kannst Du auch ruhig Umlaute etc.
benutzen. Ich vermute niemand hier hätte gegen Umlaute etwas
einzuwenden. Falls Umlaute fehlen, weil Dir keine deutsche Tastatur zur
Verfügung steht, dann betrachte dieses Postskriptum bitte als
gegenstandslos.

Rainer Udelhoven

unread,
Nov 7, 2001, 12:29:56 PM11/7/01
to
Mike Nolte <mi...@nolte-buerotechnik.de> wrote:

> Schade. Ich schätze das wird dann jemand anderes für Dich testen müssen.
>
> <in die Runde guck>
> Kann mal bitte gerade dem Konni jemand weiterhelfen?
> </in die Runde guck>

Ich habe es gerade mal mit Mail.app ausprobiert - den Text von
'This is a multipart message...' bis 'next part' kopiert unmd mir an
zwei accounts geschickt. Die HTML Darstellung klappt nicht, ich sehe den
reinen Quelltext.

Rainer

Rainer Udelhoven

unread,
Nov 7, 2001, 12:29:57 PM11/7/01
to
Ralph A. Schmid, DG5MEC <nos...@dg5mec.de> wrote:

> Ich sehe das sogar als Privatmann immer öfters so, seit ich regelmäßig
> taiwanesische Reklame-Mails in html bekomme (die ich nicht mal
> aufgrund des Inhalts annähernd bewerten kann),

Auch du. meine Sohn;-?

und seit ein in Sachen
> PC/IT/net wirklich fitter Mensch einfach so mit einem fiesen Virus
> infiziert wurde und nicht mal nachvollziehen kann wie das passiert
> ist...ich arbeite gerade daran, solchen Schrott zu vermeiden.

Mail.app/Einstellungen/Darstellung:

[] Alle Grafiken, Animationen und andere HTML-Anhänge laden

Rainer

Rainer Udelhoven

unread,
Nov 7, 2001, 12:49:54 PM11/7/01
to
Mike Nolte <mi...@nolte-buerotechnik.de> wrote:

> You can have my resistance against HTML in emails when you can pry it
> from my cold dead hands.

Verwechselst du da nicht was mit 'ner Winchester;-?

Rainer

Helmut Schulte

unread,
Nov 7, 2001, 12:59:41 PM11/7/01
to
fKonrad Scheller <ein_...@gmx.de> wrote:

[...]

> > Ich war gerade beim Tag der offenen Tür einer Neugründung für
> > Internet-Trainung (so die Bezeichnung).
> > Man will auch Firmen ansprechen und lehrt genau das was "wir" hier,
> > sicher noch in der Mehrheit, gerade ablehnen.
>
> Wie bitte? Was für ein Kurs war das?
>

So wie ich es schrieb: "Internet-Training."
Den Leuten, von jung bis alt in 4 bis 6 Stunden das Internet nahe
bringen.
Nach diesem Grundkurs fürs Internet sind sie reif für EBV und parallel
noch DTP, weil die "Alten" ja auch schon digitale Kameras mit sich herum
schleppen und das "zu Hause bearbeiten" ja wieder etwas Freude in das
oft trostlose Leben bringen kann.

Ich habe hier frei interpretiert.
Dass diese Aussagen einfach Schrott sind, kann ich wohl vertreten.
Ach ja, weil es passt: die Dame fragte mich, ob ich nicht noch AOL-CDs
herumliegen hätte. Die könnten die Leute zu Hause einfach reinstecken
und dann "sind sie drin":-)

Die Worte "... sind sie drin" sind jetzt vom

Oldman

Tilman Heckel

unread,
Nov 7, 2001, 1:40:29 PM11/7/01
to
Hi Mike,

was für eine Gelegenheit zum Besserwissen ;-)
Korrekturen direkt unterm Text, Anmerkungen danach.


Mike Nolte <mi...@nolte-buerotechnik.de> wrote:
> Nun möchte ich den Wortlaut zur Diskussion stellen. Öffentliche
> Kommentare und Ergänzungen sind dementsprechend erwünscht. Ebenfalls
> erwünscht sind Hinweise auf Rechtschreib- oder Zeichensetzungsfehler.


>
> ---schnipp---
> Ihre Email wurde ungelesen gelöscht, da sie HTML enthielt oder

Deine E-Mail weil sie

Hier ist Usenet, hier wird gnadenlos geduzt ;-)

> HTML in Emails bringt weder dem Absender noch dem Empfänger Vorteile,
E-Mail

(Wenn man E-Mail im Sinne von "elektronische Post" benutzt, kann kein
sinnvoller Plural gebildet werden. Es ist aber inzwischen auch weit
verbreitete Gewohnheit, "E-Mail" auch i.S.v. "elektronischer Brief" zu
gebrauchen - dann ist die Pluralbildung natürlich möglich. Das halte ich
aber zumindest hier nicht für nötig.)

> Dementsprechend raten alle relevanten Quellen aus verschiedenen Gründen

Links, Beispiele? Ansonsten ist das nur eine unbewiesene Behauptung.

> davon ab HTML in Emails zu verwenden und empfehlen E-Mails normgetreu
ab, HTML in E-Mail zu verwenden, und empfehlen, E-Mail
normgetreu

> Weitere Hinweise darauf, daß HTML in E-Mails nicht verloren hat und
Gute Gründe dafür, dass E-Mail nichts

Wieso "weitere"? Du hast noch gar nicht begründet, warum HTML in E-Mail
Böse(TM) ist.

("dass" ist neue Rechtschreibung)


> nähere Ausführungen dazu finden Sie unter anderem in dieser kleinen aber
findest du klwinwn, aber

> Diese Nachricht wurde vollautomatisch erzeugt.

Diese Korrekturen wurden "under the influence" erzeugt.

> Es steht Ihnen frei den Inhalt Ihrer ursprünglichen E-Mail erneut, in
> angebrachter Form, also als reinen Text zu senden; was Sie dazu in Ihrer


> E-Mail-Software einstellen müssen, wird in der dazugehörigen Anleitung
> beschrieben.

Es steht dir selbstverständlich frei, den Inhalt deiner ursprünglichen
E-Mail nochmals in angebrachter Form, also als reinen Text zu senden;
was du dazu in deiner E-Mail-Software einstellen musst, wird hoffentlich


in der dazugehörigen Anleitung beschrieben.

---schnapp---

Gruß
Til

--
Colorless green ideas sleep furiously.

Mathias Böwe

unread,
Nov 7, 2001, 12:59:45 PM11/7/01
to
Mike Nolte <mi...@nolte-buerotechnik.de> wrote:

> Klar, gerne.

Danke ;-)

> Zum aufwärmen kannst Du ihm Deine Antwort ja schonmal als
> AIFF zukommen lassen, falls Du ein Mikrofon hast.

Naja, nur das Ding, das in den Farbklops eingebaut ist - da wird die
Aufnahme so verrauscht sein, daß man das ga nicht komprimieren *kann*
;-)

> Ich liebe solche Aktionen. >-)

Ehrlich gesagt hoffe ich, daß sie nie nötig sein wird. Aber im Falle
eines Falles... Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil!

Mathias, der gerne wüßte, was man unter "mailbombing" versteht...
--
Morgens wollte sie ihn spüren, mit den Lippen sanft berühren.
Zum Blasen an den Mund hinführen.
Heiß floß es dann in sie hinein - ja, so ein Kaffee, der ist fein!

Hermann Schaefer

unread,
Nov 7, 2001, 4:01:21 PM11/7/01
to

Mike Nolte wrote:

> Wenn jemand schon so blöd ist, daß er noch nicht mal den richtigen Knopf
> findet mit dem er HTML in E-Mails wieder abschalten kann, dann soll er

> gefälligst jemanden finden, der das für ihn erledigt...

usw. usw..

Du bist nicht nur unglaublich arrogant, sondern dabei noch mit einer
selten prächtigen Selbstüberschätzung gesegnet.

HTML in Emails wirst *du* nicht verhindern können, und wenn du solche
Ergüße wie dein "Antwortschreiben" in die Welt schicken willst, dann nur
zu, Leute wie dich nehme ich schon lange nicht mehr ernst. Es ist
abzusehen, daß HTML nur der Zwischenschritt zu XML- bzw.
SGML-basierenden Diensten ist und wir demnächst noch ganz andere Dinge
als "Email" bekommen werden. Aber bitte, bleibt du bei deinem plain-text
stehen, dann muß ich mir in Zukunft hoffentlich nicht mehr diesen ganzen
Unsinn von dir durchlesen, der C64 ist ja inzwischen auch nicht mehr im
Netz zu finden... :D

Die (virtuelle) Welt entwickelt sich weiter, und das ist auch gut so.
RFCs sind nett, sie sind der Versuch, eine gewisse Ordnung in das
Dickicht "Internet" zu bringen, aber sie sind weder Regeln noch etwa
Gesetze, es sind freiwillige Übereinkünfte, damit möglichst viel
einigermaßen klappt, mehr nicht. Viele Firmen haben schon immer mehr
oder weniger krass gegen RFCs "verstoßen", oft aus guten Gründen, auch
Apple hat mehr als einmal sein "eigenes Süppchen" gekocht. Und? Was ist
gross dagegen zu sagen? Einen "Standard" gibt es nicht, nur
Empfehlungen, und die werden immer den Anforderungen der *realen* Welt
angepaßt werden. Fakt ist nunmal, daß inzwischen alle ernstzunehmenden (
= Marktanteil) Hersteller von Email-Programmen HTML als "Standard" (!)
benutzen, wobei auf der Windows-Seite das ja auch recht einfach ist (den
IE in ein Programm einzubinden, ist nunmal relativ einfach). Es spielt
auch *keinerlei* Rolle, ob oder nicht hier Marktmacht mißbraucht wird
und/oder der IE scheunentorgroße Sicherheitslücken hat, es *ist* einfach
so. Punkt. Sogar zdnet versendet schon lange ihre News-Letter als HTML,
die meisten "IT-Firmen" ihre Werbung sowieso. Anders gesagt ist HTML
also inzwischen der de-Facto-"Standard" in der Geschäftswelt geworden
und AOL zieht jetzt mit der 6er-Version den privaten Markt mit. Und wer
wie du aus meist irrationalen Gründen auf plain-text besteht, entspricht
eben nicht mehr dem de-Facto-"Standard" und nicht umgekehrt. Wenn du
magst, kannst du dir ja in plain-text ein DINA3-Plakat über den Computer
hängen auf dem du dich selbst als RFCxyz-konformen Non-DAU-User
beweihräuchserst und dich glücklich fühlen, besser und schlauer als all
die Super-DAU's da draussen zu sein. Nur wirst du damit auf wenig
Verständniss treffen... :D

Wäre ich Kunde bei dir und würde so ein "Antwortschreiben" bekommen,
gäbe es ab diesem Zeitpunkt keine Geschäftsbeziehung mehr.

Mike Nolte

unread,
Nov 7, 2001, 5:24:21 PM11/7/01
to
Hermann Schaefer <in...@zeitkind.de> wrote:

> Einen "Standard" gibt es nicht, nur Empfehlungen, und die werden immer den
> Anforderungen der *realen* Welt angepaßt werden. Fakt ist nunmal, daß
> inzwischen alle ernstzunehmenden ( = Marktanteil) Hersteller von
> Email-Programmen HTML als "Standard" (!) benutzen

> Anders gesagt ist HTML also inzwischen der de-Facto-"Standard" in der


> Geschäftswelt geworden und AOL zieht jetzt mit der 6er-Version den
> privaten Markt mit.

> Wäre ich Kunde bei dir und würde so ein "Antwortschreiben" bekommen,


> gäbe es ab diesem Zeitpunkt keine Geschäftsbeziehung mehr.

Wie schade. Mit Dir würde ich gerne Geschäfte machen.

Gruß,
Mike Nolte

--
Confucius says: Do not mock at fools. Do business with them.

Mike Nolte

unread,
Nov 7, 2001, 5:24:20 PM11/7/01
to
Da ich inzwischen mehrfache Anfragen per E-Mail erhalten habe, möchte
ich auch öffentlich noch einmal darauf hinweisen, daß jeder dazu
eingeladen ist den Text als Antwort auf HTML-E-Mails zu versenden. Die
Veröffentlichung im World Wide Web behalte ich mir vorläufig vor. Die
derzeitige Fassung findet man unter
<http://www.nolte-buerotechnik.de/keinhtmlinemails.html>. Den Text im
Web werde ich entsprechend des Fortschritts der E-Mail-Fassung anpassen.
Die E-Mail-Fassung hat Vorrang.

Die v1.0fc8 enthielt leider doch noch einige Zeichensetzungsfehler.
Danke an Tilman Heckel für die Hinweise darauf. Einige andere Änderungen
habe ich ebenfalls aufgrund seiner Anregung übernommen. Damit sieht der
Text jetzt folgendermaßen aus:

---schnipp---
Ihre Email wurde ungelesen gelöscht, da sie HTML enthielt oder

ausschließlich aus HTML bestand.

Der folgende Text begründet diesen Schritt.

HTML ist gemäß der global geltenden Norm RFC-2646 kein Bestandteil einer
E-Mail.

HTML kann ausführbare Bestandteile enthalten, die erhebliche Gefahren
und Sicherheitsrisiken für den Empfänger bergen können. Ähnliche Muster
sind als sogenannte "E-Mail-Viren" aus der Tagespresse bekannt.

Darüberhinaus wird HTML fast immer in unerwünschten Werbesendungen
benutzt und wird auch deshalb üblicherweise als Kriterium zum
automatischen Ablehnen von E-Mail eingesetzt.

HTML in E-Mail bringt weder dem Absender, noch dem Empfänger Vorteile,


dafür aber mindestens dem Empfänger viele Nachteile. Gerade dem
Empfänger, der die Nachricht lesen soll, sollten diese Nachteile aber
nicht zugemutet werden.

Aus diesen Gründen gilt die Versendung von HTML-belasteten E-Mails
gemeinhin als unhöflich und als von technischer Unkenntnis zeugend.

Dementsprechend raten alle relevanten Quellen aus verschiedenen Gründen

davon ab, HTML in E-Mail zu verwenden, und empfehlen, E-Mail normgetreu


als einfachen Text zu versenden.

Gute Gründe dafür, dass HTML in E-Mail nicht verwendet werden
darf und nähere Ausführungen dazu finden Sie unter anderem in dieser
kleinen Auswahl allgemeinverständlicher deutschsprachiger Quellen:

Diese Nachricht wurde vollautomatisch erzeugt.

Bitte senden Sie den Inhalt Ihrer ursprünglichen E-Mail erneut, jedoch
bitte als reinen Text. Was Sie dazu in Ihrer E-Mail-Software einstellen


müssen, wird in der dazugehörigen Anleitung beschrieben.

Falls Sie die AOL-Software Version 6 benutzen, dann können Sie nach

Mike Nolte

unread,
Nov 7, 2001, 5:24:21 PM11/7/01
to
Dominik Boecker <ungelesen...@dominik-boecker.de> wrote:

> [...]


> > sogar ein Jurist werden zitiert.

> [...]
>
> Nack. Bin 'nur': geprüfter cand. iur. (noch)

Immer diese spitzfindigen Juristen. ;-)

Gruß,
Mike Nolte

Mike Nolte

unread,
Nov 7, 2001, 5:24:22 PM11/7/01
to
Dominik Boecker <ungelesen...@dominik-boecker.de> wrote:

> <rant>Hast Du es immer noch nicht gelernt?</rant>

Hey, das war als Scherz gedacht. An anderer Leute Software rumzuspielen
könnte strafbar sein und soweit müssen wir es ja nun wirklich nicht
treiben.

Gruß,
Mike Nolte

Dieter Stockert

unread,
Nov 8, 2001, 12:57:28 AM11/8/01
to
Mike Nolte <mi...@nolte-buerotechnik.de> wrote:

Noch ein paar orthographische Kleinigkeiten:

> HTML in E-Mail bringt weder dem Absender, noch dem Empfänger Vorteile,

Kein Komma vor "noch".


> P.S.: Um Ihnen zu verdeutlichen wie das von Ihnen per E-Mail versendete

Das Komma darf dafür unterschlüpfen nach dem Wort "verdeutlichen".


> geschieht. Die normalerweise zu verwendende Methode zum zitieren in

Ich würde "zitieren" groß schreiben.

Mathias Böwe

unread,
Nov 8, 2001, 12:25:17 AM11/8/01
to
Mike Nolte <mi...@nolte-buerotechnik.de> wrote:

> > Wäre ich Kunde bei dir und würde so ein "Antwortschreiben" bekommen,
> > gäbe es ab diesem Zeitpunkt keine Geschäftsbeziehung mehr.
>
> Wie schade. Mit Dir würde ich gerne Geschäfte machen.

LOL! Es hat zwar einige Augenblicke gedauert, aber dann... :-)

Mathias
--
Die Preußen haben den Westfalen erst die Nahrungsaufnahme beigebracht.
Stand auch an vielen Zügen: "Berlin Lehrte Dortmund Essen"
Michael Kauffmann in debe

René Künzel

unread,
Nov 8, 2001, 2:44:21 AM11/8/01
to
"Carsten Eilers" <cei...@gmx.de> wrote:

> > Außerdem meine ich, dass es für diese Leute um ein Vielfaches
> > aufwändiger und anstrengender ist, sich mit der Materie HTML
> > auseinander zu setzen, als für die aufgebrachten Empfänger
> > (die ja zu fast 100% Leute sind, die wissen, was HTML ist ->
> > sonst würden sie sich nicht darüber aufregen), die HTML-Mails
> > doch zu lesen und zu beantworten. Die Frage ist also, WER zu
> > faul (bezogen auf seine Fähigkeiten) ist - der Sender oder der
> > Empfänger.
>
> Wenn also jetzt alle Leute anfangen in Deinen Vorgarten zu p*nkeln
> und zu sch*ißen statt auf die Toilette zu gehen dann machst Du das
> ohne Murren sauber, weil es ja für Dich einfach wegzumachen ist
> während die Leute erst eine Toilette suchen müßten? Interessante
> Vorstellung.

Hmmm ... also, zuerst einmal: Ich habe keinen Vorgarten. Zweitens hinkt
der Vergleich ganz gewaltig. Das Beispiel "Leute ... in meinen
Vorgarten, statt auf die Toilette zu gehen" würde übertragen heißen:
"mich mit HTML-Mails zumüllen, die sie ansonsten sich selbst oder jemand
anderem geschickt hätten" ... denn auf meine Toilette haben sie ja wohl
nicht gewollt. Und in diesem Fall würde es sich wohl um Spam-Mails (oder
Spam-Sch*iße) handeln, über die ich mich berechtigter Weise aufregen
dürfte (oder will mir da jemand widersprechen?).

Ich :-)


René Künzel

unread,
Nov 8, 2001, 3:17:39 AM11/8/01
to
"Mike Nolte" <mi...@nolte-buerotechnik.de> wrote:

> > > Würdest Du Dich mit HTML auskennen, dann wüßtest Du, daß
> > > genau das mit HTML unmöglich ist.
> >
> > Tatsache ist, dass ich seit ca. 7 Jahren mit HTML arbeite
>
> Hast aber nicht viel gelernt in alle der langen Zeit, oder?

Hmmm ... immer wieder erstaunlich, wie es Mike schafft, die Fähigkeiten
seiner Diskussionspartner über diese Entfernung, ohne sie zu kennen, so
exakt beurteilen kann. Was mir dabei immer wieder einfällt (gehört jetzt
nicht zum aktuellen Thema): Wusstest du, dass der Distiller beim
Erzeugen einer PDF-Datei die Meldung ausgibt: "PDF wird erstellt"???

> > und seit ca. 5 Jahren offiziell die Homepage in unserer Firma
> > administriere.
>
> Gib mir die URL. Ich sende Dir dann eine URL zu Deiner
> Fehlerliste.

Leider kann ich dir diese Seite nicht schicken, weil ich das auf Grund
der Geheimhaltungs-Pflicht nicht darf. Aber ich kann dir versichern,
dass diese Seite *fehlerlos* ist. Die habe ich nämlich selbst per Hand
über HTML und PHP erstellt ...

> Auf Deiner eigenen Homepage schaffst Du es ja noch nicht mal
> !DOCTYPE anzugeben. Du solltest echt froh sein, daß das hier
> nicht dciwam ist.

... ganz im Gegenteil zu meiner privaten Homepage, die ich mit Adobe
GoLive 5 erstellt habe. Und der hat von gewissen Regeln scheinbar noch
nichts gehört.

... wobei das natürlich a) keine Entschuldigung für das inkorrekte HTML
sein soll und b) trotz allem nicht meine Kenntnisse bezüglich HTML
beurteilt.

> > Aber die eine oder andere Schrift, die der Empfänger
> > vielleicht" nicht hat, macht diese Mail noch nicht
> > unleserlich.
>

> Hmm, plötzlich ist Dir die Schrift also doch wieder egal? Wieso
> versuchst Du dann überhaupt erst zu übermitteln welche Schrift
> zu verwendend sein soll?

Schon mal darüber nachgedacht, dass manche Leute (wie zum Beispiel meine
Frau) Schriftarten, -größen und -farben nicht verwenden, damit sie beim
Empfänger genau so ankommen, sondern weil ihnen ihre eigene E-Mail so
gefällt???

> > Davon abgesehen, dass die unwissenden Normal-User, die HTML
> > senden, Standard-Fonts verwenden, die auf den meisten Systemen
> > vorhanden sind (Comic Sans, Arial, Verdana).
>

> Komisch, ich habe keine von denen. Und ich kenne viele Benutzer,
> die diese Schriften auch nicht haben.

Komisch, mit welchem System arbeitest du denn? Unter MacOS 9.x sind sie
vorhanden, unter MacOS X sind sie vorhanden, unter allen mir bekannten
Windows-Versionen ebenfalls. Vielleicht solltest du endlich aufhören,
mit MS-DOS 3.1 zu arbeiten??? Dann hättest du vielleicht auch endlich
einem E-Mail-Client, der HTML-Mails darstellen kann?

SCNR.

> Du kapierst es wirklich nicht. E-Mails enthalten normalerweise
> kein HTML. Eine E-Mail, die HTML enthält ist nicht normal. Da


> kannst Du nicht "Doch" sagen, denn der Widerspruch ist Unsinn.

Deine Ausdrucksweise ist immer wieder berauschend! Woher kommen
eigentlich deine Kunden und wie artikulieren die sich? Passt ihr
zusammen? Oder finden die einfach niemand anderen, der ihre Aufträge
erledigt?

SCNR. (schon wieder, es schüttelt mich heute geradezu)

> > Schonmal darüber nachgedacht, dir einen Mail-Client zuzulegen,
> > der HTML zumindest einigermaßen anzeigen kann?

> Ich soll meine sorgfältig ausgewählte, gut und richtig
> funktionierende, leicht zu bedienende und mit diversen weiteren
> für mich wichtigen Eigenschaften versehene Software aufgeben und
> zu irgendeinem Schrott wechseln, nur damit ich den HTML-Müll
> irgendwelcher DAUs vielleicht angezeigt bekomme?

Kontra: Ich soll meine sorgfältig ausgewählte, gut und intuitiv
funktionierende, leicht zu bedienende und mit diversen weiteren für mich
wichtigen Eigenschaften versehene Software aufgeben und zu irgendeinem
Schrott wechseln, nur weil irgendwelche DAUs meine Mails mit HTML-Inhalt
nicht lesen können?

... irgendwie scheint mir diese (meine) Antwort genauso konstruktiv wie
mein Vorgänger-Posting.

> Ich weiß nicht welche psychoaktiven Drogen Du nimmst, aber egal
> was es ist, es ist niemals irgendwo natürlich gewachsen.

Lieber (guter) Mike. Vielleicht solltest du selbst erst mal lernen, bei
Diskussionen nicht immer aus dem Rahmen zu fallen und deine
Diskussions-Partner anzugreifen, wenn dir die Argumente ausgehen. Es ist
wirklich unfassbar und amüsant, zu sehen, dass spätestens nach dem 4.
Posting deine Ausdrucksweise in die Ebene des unterirdischen Wahnsinns
abgleitet.

Und noch interessanter ist es, mit anzusehen, dass so ein Mensch, der
scheinbar die Regeln der menschlichen Kommunikation nicht mal annähernd
zu entziffern weiß, sich anmaßt, anderen Leuten RFCs und ähnliche
Vorschriften zu predigen.

> Und jetzt troll Dich.

Du nimmst mir die Worte aus dem Mund. Zumindest dir gegenüber ist diese
Diskussion für mich jetzt wirklich beendet.

Ich :-)

... achja, und ich muss noch immer an "PDF erstellen" denken ...
*schmunzel*


René Künzel

unread,
Nov 8, 2001, 3:34:14 AM11/8/01
to
"Mike Nolte" <mi...@nolte-buerotechnik.de> wrote:

> Auf Deiner eigenen Homepage schaffst Du es ja noch nicht mal
> !DOCTYPE anzugeben. Du solltest echt froh sein, daß das hier
> nicht dciwam ist.

Entschuldige, dass ich jetzt noch mal antworte. Ich war so frei, mal
deine Buerotechnik-Homepage zu besuchen. Dazu nur ganz kurz eine
subjektive Meinung: Hier finden wir das gleiche Problem wie auch bei den
Mails Text vs. HTML: Deine Homepage ist zwar XHTML-konform, aber sie ist
weder ansprechend noch sieht sie besonders gut aus. Da bin ich doch
wirklich froh, dass bei mir der <!DOCTYPE> fehlt.

Ich :-)

René Künzel

unread,
Nov 8, 2001, 3:45:12 AM11/8/01
to
"Mike Nolte" <mi...@nolte-buerotechnik.de> wrote:

> > Naja, zuerst schon. Aber er wird dank tatkräftiger Mithilfe
> > vieler Leute hier immer besser.

Aber so ganz schafft ihr es trotzdem nicht, gell? :-)

Also mal ganz ehrlich und alle Satire und Ironie aus dem Spiel: Ich
finde, der Mike hat (zumindest bei den Sachen, die ich bisher von ihm
gelesen habe) ein ziemlich gutes Fachwissen. Ich finde es nur äußerst
schade, dass er sich von verschiedenen Gegenargumenten gleich persönlich
angegriffen fühlt und dann absolut unsachlich und beleidigend antwortet.

Ich kann mich an eine Diskussion erinnern, in der von Mike Antworten auf
meine Postings kamen, die ungefähr so lauteten: "... du solltest
vorsichtig sein mit dem, was du hier schreibst, denn es ist für mich
kein Problem, heraus zu finden, wo du wohnst. Und dann solltest du dir
überlegen, ob du dich nachts noch auf die Straße traust ..."

Getreu dem Motto: "Jemand, der nicht meiner Meinung ist, kann nur
entweder ein Windows-User oder ein DAU sein." Und ich bin dann immer
gleich das Doppelte, nämlich der WinDAU (siehe unten).

Schade, Mike! Es könnte eigentlich interessant sein, mit dir zu
diskutieren. *nick* Aber dazu gehören halt immer zwei!

> Und genau das ist ja der Grund warum ich den Text öffentlich
> durchkneten lasse. Aber der WinDAU rafft das einfach nicht.

Hmmm ... MacWinDAU, bitte schön. Immerhin arbeite ich mit beiden
Systemen. Naja, immerhin kann Mike insofern zufrieden sein, dass er von
*mir* mit Sicherheit keine HTML-Mail bekommt ... allerdings auch keine
Text-Mail ... *nick*

Ich :-)


René Künzel

unread,
Nov 8, 2001, 3:47:04 AM11/8/01
to
"Heinz Bastenhorst" <heinz.ba...@gmx.de> wrote:

> Das ist jetzt keine Hetz-Kampagne.
> Wenn du aber bitte deinen NewsReader anders einstellen könntest,
> wäre ich dir sehr dankbar.

Nujo, ich verwende (sicher auch sehr zum Leidwesen vieler Leser hier)
OE. Leider kann ich nichts anderes verwenden, da in der Firma nur dieser
installiert ist und ich keinen anderen installieren DARF.

Im OE habe ich Western European ISO eingestellt. Warum er das nicht so
macht, weiß ich nicht. Also bitte entschuldigt diese falschen Postings,
aber ich habe es nicht in der Hand, dies zu ändern. *kopfschüttel*

Ich :-)


Bernd Fröhlich

unread,
Nov 8, 2001, 5:10:48 AM11/8/01
to
Mike Nolte <mi...@nolte-buerotechnik.de> wrote:

> Und genau das ist ja der Grund warum ich den Text öffentlich durchkneten
> lasse. Aber der WinDAU rafft das einfach nicht.

Naja, trotzdem bin ich der Meinung, dass höflich formulierte Antworten
das Gegenüber eher Überzeugen als die verbale Keule. Es gibt natürlich
auch Leute, die lassen sich gar nicht überzeugen, mit denen kann man
dann eben nicht weiterdiskutieren. Aber dass sich einer, der nicht auf
höfliche Argumente anspringt mit der Keule überzeugen lässt, bezweifle
ich stark. Ich denke filtern ist da Nervenschonender.

Konrad Scheller

unread,
Nov 8, 2001, 6:38:03 AM11/8/01
to
Rainer Udelhoven <R.Ude...@t-online.de> wrote:

> Ich habe es gerade mal mit Mail.app ausprobiert

*vordiestirnpatsch* Ja, das hab ich ja auch ;-)

>- den Text von
> 'This is a multipart message...' bis 'next part' kopiert unmd mir an
> zwei accounts geschickt. Die HTML Darstellung klappt nicht, ich sehe den
> reinen Quelltext.

das hört sich doch sehr gut an.

So werde ich es demnächst auch öfter machen.

Servus,
Konni
#
--
CSS für Netscape 4 ist wie ein umweltverträglicher Treibstoff, der
ausgerechnet bei Verwendung in einem einzigen Fahrzeugtyp hochtoxische
Verbindungen bei der Verbrennung erzeugt, weil der Hersteller bei
der Motorkonstruktion gravierende Fehler begangen hat. (M.Herbst)

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