gegeben ist folgendes System:
ASUS P2B MB, BIOS Revision 1008
Celeron 366 MHz CPU
64 MB RAM PC-66
ELSA Erazor 2
Soundblaster Live Value
DAWI-Control SCSI-Controller PCI (angehängt ein TEAC CD-ROM)
Fritz! Card Classic ISA (Non-PNP)
No-Name PCI Ethernet Karte
1 IBM IDE HDD, 1 Fujitsu IDE HDD (jew. 10 und 2,1 GB)
Die ersten beiden Komponenten sind neu. Nach einer kompletten
Neuinstallation von Windows 98 ergibt sich folgendes Bild: Sind alle
Steckkarten im PC, stürzt der PC immer nach der Installation der
Erazor-Detonator Treiber (bzw. deren Vorgängerversionen) und dem
Neueinstellen der Bildschirmauflösung/Farbtiefte, etc. ab, mitunter auch
dann, wenn Laufwerkszugriffe bei der Neuinstallation von Treiber für andere
Geräte stattfinden sollen.
Zunächst hatte ich die Erazor im Verdacht, bekanntermaßen sind die
TNT-Karten ja Stromfresser, also setzte ich den VID-Jumper auf dem Board von
Default auf Test, was AGP, DRAM und Chipset mehr Voltage verschaffen soll.
Mein Eindruck war, daß sich dadurch die Zeit zwischen Abstürzen erhöht hat.
Vorher konnte es schon sein, daß der PC beim Öffnen von Fenstern
abschmierte.
Alleine mit der Erazor 2 läßt sich die Auflösung umschalten, hier erscheint
das System subjektiv stabil, obwohl ich damit bislang keine mehrstündigen
Dauertests gemacht habt. Hinzu kam dann sukzessive:
1.) Fritzcard Classic ISA. Treiber zuerst installiert, im BIOS den IRQ 11
reserviert, Karte reingehängt; System fährt hoch und läuft soweit.
2.) DAWI-Control reingehängt, System fährt hoch, will Treiber installieren
(als AMD PCI SCSI Controller), hängt sich auf. Von Slot 3 auf 2 gesetzt,
fährt hoch, geht.
3.) SB Live! dazu, findet Gerät, installiert Treiber, geht.
Zunächst herrschte Freude, doch dann installierte ich den Capi-Port Treiber,
um ein bissel im Netz herumzusurfen, um erstmal festzustellen, ob die
Funktionalität der Fritzcard gewährleistet ist. Nach einiger Zeit im Netz
stürzt der Rechner jedoch komplett ab.
Dann installierte ich den zugegebenermaßen etwas älteren PC Player
Benchmark. Dieser läuft über 15 Minuten mit Sound stabil, System bleibt
nicht hängen. Warzone 2100 testete ich an, läuft an, In-Game-Grafik
supertoll und schnell, ca. 5 Minuten gespielt, dann will ich zurück ins
Hauptmenü wechseln, der Compu blendet den Ladebildschirm ein und schmiert
ab.
So bleibt die Kiste sporadisch hängen.
Die wichtigsten BIOS-Settings:
DRAM-Timing By SPD
Video BIOS Shadow Enabled
Video Caching UCSW
PNP OS Yes
IRQ Config für PCI auf Auto, IRQ 11 für ISA reserviert
Auch hier brachte herumspielen an den Einstellungen nicht viel. Woran kann´s
hängen ? Softwarepatches ? Buggy BIOS ?
BUS-Speed sitzt auf 66 MHz, Multiplikator auf 5,5x. AGP Frequency Setting
Jumper ist nicht (mehr) vorhanden, VID-Setting auf Test.
Möglichkeiten ?
1.) Irgendwas übertaktet ?
2.) Komponenten wollen nicht zusammenspielen ? Lief vorher auf No-Name
Motherboard mit PII-233 bestens.
3.) Motherboard oder CPU (beide neu) in irgendeiner Weise defekt ?
4.) Fehlkonfiguration ?
Tips und Tricks, Hinweise aller Art erbeten, vielleicht eine Kopie an mich
per E-Mail.
Heißen Dank im voraus,
Oliver
> Fritz! Card Classic ISA (Non-PNP)
Möglicherweise ist die Fritzcard schuld - einige ältere Non PnP vertragen
die reduzierte Spannung auf dem ISA Bus nicht. AVM tauscht die
Karten um.
Gruß,
Thomas
AGP-Erazor
Slot 1 frei (da IRQ-sharing mit AGP)
Slot 2 Adaptec
Slot 3 Ethernet
Slot 4 SB-Live
ISA2 Fritz
Ich würde im Zweifelsfalle empfehlen nach einem echten Treiber für den
SCSI-Controller zu suchen und dann Win98 noch einmal komplett neu zu
installieren. Irgendwie scheint 98 nämlich manchmal beim installieren
Scheiße zu bauen...
Gandalf