Am Wed, 07 Jun 2000 16:26:46 +0200 schrieb Thomas Maul:
> Nachdem ich nach langer Zeit meinen Amiga 1200 ausgepackt habe, zeigt er mir
> nach dem Einschalten kurz einen grünen Bildschirm, danach wird er wieder
> schwarz.
Das weißt auf einen Fehler im/am Chip-RAM hin... Die Lösung dafür weiß
ich allerdings auch nicht... Frage an alle: Könnte es am Agnus liegen?
> Konfiguration: nackter A 1200 im Micronik-Tower mit PC-Tastatur am Adapter.
> Ich habs auch mit Blizzard 1230 IV getestet, funzt auch nicht...
> Hat jemand ne Idee, woran es liegt ?
Wie gesagt, am Chip-RAM, was ja mit Turbokarten nichts (direkt) zu tun
hat - es ist ja onboard...
BTW: Soso, die Informatiker... Tststs ;-) Hier bei uns Päddis laufen
alle Amigas (gibt nur einen :)
Schöne Grüße von 1/C! ;-)
--
Hop, hi hi
Mike Berger
>Nachdem ich nach langer Zeit meinen Amiga 1200 ausgepackt habe, zeigt er mir
>nach dem Einschalten kurz einen grünen Bildschirm, danach wird er wieder
>schwarz.
Und bleibt schwarz?
Grün bedeutet Chipram (oder Alice)...
EbenD...@MikeBerger.de (Mike Berger) schrieb:
> > Nachdem ich nach langer Zeit meinen Amiga 1200 ausgepackt habe, zeigt er mir
> > nach dem Einschalten kurz einen grünen Bildschirm, danach wird er wieder
> > schwarz.
>
> Das weißt auf einen Fehler im/am Chip-RAM hin... Die Lösung dafür weiß
> ich allerdings auch nicht... Frage an alle: Könnte es am Agnus liegen?
Irgendwie höre ich in letzter Zeit immer häufiger Geschichten
wie "Amiga lange Zeit im Keller... nun wollte ich ausprobieren...
funktioniert aber nicht mehr...".
Ich war immer davon ausgegangen, daß sie vielleicht mit der Zeit
irgendwelche ICs gelöst haben, oder sonstwie der Kontakt verloren
ging, man das aber durch festdrücken/säubern der Kontakte lösen
konnte.
Im 1200 ist aber außer den KickChips überhaupt nichts gesockelt, wie
kann ein Rechner nur durch langes Lagern kaputt gehen?
--
// == C h r i s C l a s s e n ==== MC68000 7MHz 02MB
\ // === Jo...@jamiga.insider.org === MC68060 50MHz 64MB
\X/ ==== A M I G A 3 o o o T == PPC603e 150MHz CV64
======== A M I G A 6 o o D =====-SH-Amigaclub-=====
Am Wed, 7 Jun 2000 21:06:35 +0200 schrieb Chris Classen:
> > > Nachdem ich nach langer Zeit meinen Amiga 1200 ausgepackt habe, zeigt er mir
> > > nach dem Einschalten kurz einen grünen Bildschirm, danach wird er wieder
> > > schwarz.
> > Das weißt auf einen Fehler im/am Chip-RAM hin... Die Lösung dafür weiß
> > ich allerdings auch nicht... Frage an alle: Könnte es am Agnus liegen?
> Irgendwie höre ich in letzter Zeit immer häufiger Geschichten
> wie "Amiga lange Zeit im Keller... nun wollte ich ausprobieren...
> funktioniert aber nicht mehr...".
Jau, komisch das Ganze ... Ob der M$-Rechner bzw. Mac es nicht mehr
bringt und man auf "altbewährtes" zurückgreift? ;-)
> Ich war immer davon ausgegangen, daß sie vielleicht mit der Zeit
> irgendwelche ICs gelöst haben, oder sonstwie der Kontakt verloren
> ging, man das aber durch festdrücken/säubern der Kontakte lösen
> konnte.
> Im 1200 ist aber außer den KickChips überhaupt nichts gesockelt, wie
> kann ein Rechner nur durch langes Lagern kaputt gehen?
Wenn der/die arme Amiga (TM) in einem Keller lagerte und nicht
ausreichend abgedeckt war... Schon möglich, daß da was weggammelt;
zumindest stelle ich mir das so mal vor.
Was ich damals bei Micronik in der Werkstatt so gesehen habe - da
scheinen manche User nicht zu wissen, daß auch ein Amiga ein Computer
ist, den man nicht unbedingt in Cola tränken (usw.) sollte...
*AmKopfKratz*
>Irgendwie höre ich in letzter Zeit immer häufiger Geschichten
>wie "Amiga lange Zeit im Keller... nun wollte ich ausprobieren...
>funktioniert aber nicht mehr...".
>
>Ich war immer davon ausgegangen, daß sie vielleicht mit der Zeit
>irgendwelche ICs gelöst haben, oder sonstwie der Kontakt verloren
>ging, man das aber durch festdrücken/säubern der Kontakte lösen
>konnte.
>
>Im 1200 ist aber außer den KickChips überhaupt nichts gesockelt, wie
>kann ein Rechner nur durch langes Lagern kaputt gehen?
Kommt darauf an, wie feucht der Keller ist....
Bei mir z.B. wäre ein unverpacktes elektronisches innerhalb eines Jahres
total vergammelt.
Dann sind da noch die Netzteilelkos, die vertragen meist längere
Liegezeiten nicht (Elektrolyt trocknet ein).
> Kommt darauf an, wie feucht der Keller ist....
> Bei mir z.B. wäre ein unverpacktes elektronisches innerhalb eines Jahres
> total vergammelt.
Folgendes:
Der Amiga war in meinem Zimmer gelagert, trocken, bei Raumtemperatur (ca. 22
°C). Vor 2 Monaten lief er noch ohne Zicken...
Und jetzt zeigt er mir besagten grünen Bildschirm.
Wenn sonst noch jemand hilfreiche und vor allem _sinnvolle_ Anmerkungen hat,
bin ich ihm unendlich dankbar dafür.
Bis denn
MfG Thomas
EbenD...@MikeBerger.de (Mike Berger) schrieb:
> Jau, komisch das Ganze ... Ob der M$-Rechner bzw. Mac es nicht mehr
> bringt und man auf "altbewährtes" zurückgreift? ;-)
Ich hatte nach meiner Zeit mit (nur) einem 68000er A500 2 Jahre lang
einen PC. Ich würde mir NIE wieder einen PC ins Haus stellen, ganz
ehrlich!
Stattdessen habe ich jetzt mit A3000, PPC, usw. die modernere AMIGA
Welt ergründet und bin hochzufrieden mit den Geräten.
> Wenn der/die arme Amiga (TM) in einem Keller lagerte und nicht
> ausreichend abgedeckt war... Schon möglich, daß da was weggammelt;
> zumindest stelle ich mir das so mal vor.
Ich hab da schon von Leuten gehört (warst Du das nicht JAM ?), die
die Platine eines A1200ers nach einem unfreiwilligen Colabad unter
der Dusche abgebraust(!) haben.
Angeblich soll dem Rechner dadurch nichts passiert sein!
Auch ich (Schande über mich) hatte damals meinen A500 einige Jahre
in einem Keller gelagert, der so feucht ist, daß Pappe nach einigen
Wochen weich wird - außer einigen Roststellen auf den Abschirmblechen
ist ihm jedoch nichts passiert.
Letztens habe ich einen A600 ergattert und da waren auch Roststellen
auf dem RF Modulator.
> Was ich damals bei Micronik in der Werkstatt so gesehen habe - da
> scheinen manche User nicht zu wissen, daß auch ein Amiga ein Computer
> ist, den man nicht unbedingt in Cola tränken (usw.) sollte...
> *AmKopfKratz*
Ach Du Schande...
Welche Zeitschrift war das noch, die mal diesen "Wie baue ich ein
OS3.1 ROM in meinen Amiga ein?" Workshop über mehrere Ausgaben hinweg
anbot?
War das nicht die AmigaOS?
Deren 500er, den sie zwecksdessen abgelichtet hatten, hatte wohl auch
schon ein paar Kaffeeduschen hinter sich... :-)