ich habe hier noch zwei Amiga 2000 rumstehen. Einer hat ein 4.x und einer ein 6.x Motherboard. Das 4.x Motherboard ist mit Kickstart
1.3 ausgstattet und 512 KB Chipmemory, das 6.x Motherboard mit Kickstart 3.1 und 1 MB Chipmemory.
Kann ich bei beiden noch eine Erweiterung auf 2 MB Chipmemory installieren?
Was kann mann sonst noch so Chipsatztmäßig verbessern (ECS Denise, Agnus, etc.)? Gibt es da verbesserte Chipsatzrevisionen?
So wie ich das sehe haben beide Rechner nur OCS Fähigkeiten. Könnte ich durch den austausch von Chips noch auf ECS kommen?
Per Kickstartumschalter könnte ich dann ja bei beiden zwischen Kickstart 1.3 und 3.1 umschalten.
--
Deutscher Wald wird sterben! (FGTH)
> Hallo,
>
> ich habe hier noch zwei Amiga 2000 rumstehen. Einer hat ein 4.x und einer ein 6.x Motherboard. Das 4.x Motherboard ist mit Kickstart
> 1.3 ausgstattet und 512 KB Chipmemory, das 6.x Motherboard mit Kickstart 3.1 und 1 MB Chipmemory.
>
> Kann ich bei beiden noch eine Erweiterung auf 2 MB Chipmemory installieren?
Ja, sogar on board, ohne teure spezielle Chipmem-Erweiterung. Zumindest
auf dem 6er-Board. Im Aminet gibt es irgendwo ein Archiv mit der
Bauanleitung.
> Was kann mann sonst noch so Chipsatztmäßig verbessern (ECS Denise, Agnus, etc.)? Gibt es da verbesserte Chipsatzrevisionen?
>
> So wie ich das sehe haben beide Rechner nur OCS Fähigkeiten. Könnte ich durch den austausch von Chips noch auf ECS kommen?
Ja. Und durch Einbau einer Grafikkarte kannst Du sogar auf ergonomische
Bilddarstellung kommen :-)
Gruß,
--
Oliver Sprenger
http://www.AudiCommunity.org
Die älteste deutschsprachige Audi-Gemeinschaft im Netz!
Ok, da werd ich dann mal nachschauen, aber es gibt ja auch noch die "teure spezielle Chipmem-Erweiterung". Wo kann ich die kaufen?
> > Was kann mann sonst noch so Chipsatztmäßig verbessern (ECS Denise, Agnus, etc.)? Gibt es da verbesserte Chipsatzrevisionen?
> >
> > So wie ich das sehe haben beide Rechner nur OCS Fähigkeiten. Könnte ich durch den austausch von Chips noch auf ECS kommen?
>
> Ja. Und durch Einbau einer Grafikkarte kannst Du sogar auf ergonomische
> Bilddarstellung kommen :-)
Ich wollte eigentlich die Rechner für ältere Spiele benutzen. Da würde mir schon der Umstieg von OCS auf ECS reichen.
Was müsste ich dafür umbauen?
Aber eine Grafikkarte währe natürlich auch nicht schlecht. Da ich in einem der A2000 auch noch den A2320 Flickerfixer von Commodore
drin habe währe es natürlich am besten man könnte dann das Amigasignal gleich noch durch die Grafikkarte schleifen, damit dann
automatisch zwischen original Amiga Grafikausgabe und Grafikkarte umgeschaltet würde. Halt so wie bei der CV 64.
Könnte ich im A2000 nicht eine CV 64/3D nutzen. Die kann doch auch Zorro II oder? Hat die auch so einen Eingang für die original
Amiga Grafikausgabe?
Ich hätte vielleicht sogar noch eine CV 64 bald über, aber das ist doch eine reine Zorro III Karte, oder nicht?
Was könnte man sonst noch für Grafikkarten für den A2000 nehmen die auch von CGX unterstützt wird?
>>>Kann ich bei beiden noch eine Erweiterung auf 2 MB Chipmemory installieren?
>>
>>Ja, sogar on board, ohne teure spezielle Chipmem-Erweiterung. Zumindest
>>auf dem 6er-Board. Im Aminet gibt es irgendwo ein Archiv mit der
>>Bauanleitung.
>
>
> Ok, da werd ich dann mal nachschauen, aber es gibt ja auch noch die "teure spezielle Chipmem-Erweiterung". Wo kann ich die kaufen?
Wohl nur noch antiquarisch bei www.ebay.de erhältlich. Außerdem leiden
die Dinger unter Kontaktproblemen, das war der Grund, warum ich den
Edelschrott damals[tm] aus meinem A2k im Tower rausgeschmissen und durch
die On-Board-Lösung ersetzt hatte.
>>>Was kann mann sonst noch so Chipsatztmäßig verbessern (ECS Denise, Agnus, etc.)? Gibt es da verbesserte Chipsatzrevisionen?
>>>
>>>So wie ich das sehe haben beide Rechner nur OCS Fähigkeiten. Könnte ich durch den austausch von Chips noch auf ECS kommen?
>>
>>Ja. Und durch Einbau einer Grafikkarte kannst Du sogar auf ergonomische
>>Bilddarstellung kommen :-)
>
>
> Ich wollte eigentlich die Rechner für ältere Spiele benutzen. Da würde mir schon der Umstieg von OCS auf ECS reichen.
>
> Was müsste ich dafür umbauen?
ECS Denise + Agnus. Jedoch, welche Spiele nutzen ECS? Mir ist keines
bekannt. Im Gegenteil, sehr alte Spiele laufen nicht mal unter ECS.
> Aber eine Grafikkarte währe natürlich auch nicht schlecht. Da ich in einem der A2000 auch noch den A2320 Flickerfixer von Commodore
> drin habe währe es natürlich am besten man könnte dann das Amigasignal gleich noch durch die Grafikkarte schleifen, damit dann
> automatisch zwischen original Amiga Grafikausgabe und Grafikkarte umgeschaltet würde. Halt so wie bei der CV 64.
>
> Könnte ich im A2000 nicht eine CV 64/3D nutzen.
Ja, problemlos.
> Die kann doch auch Zorro II oder? Hat die auch so einen Eingang für die original
> Amiga Grafikausgabe?
Nein, der wurde leider wegrationalisiert. Moderne Monitore haben aber in
der Regel zwei Eingänge, teilweise sogar direkt per Taste und nicht
irgendwo tief im Menü schaltbar, das kompensiert dieses Manko sehr gut.
> Ich hätte vielleicht sogar noch eine CV 64 bald über, aber das ist doch eine reine Zorro III Karte, oder nicht?
Ja, Z3 only. Habe sie selbst in meinem A3k.
> Was könnte man sonst noch für Grafikkarten für den A2000 nehmen die auch von CGX unterstützt wird?
http://www.vgr.com/cybergfx/boards.html
Alle diese Infos hättest Du mit etwas Ambition durch eine Suchmaschine
Deiner Wahl auch selbst finden können.
Hallo Oliver.
> >>>Was kann mann sonst noch so Chipsatztmäßig verbessern (ECS Denise, Agnus, etc.)? Gibt es da verbesserte Chipsatzrevisionen?
> >>>
> >>>So wie ich das sehe haben beide Rechner nur OCS Fähigkeiten. Könnte ich durch den austausch von Chips noch auf ECS kommen?
> >>
> >>Ja. Und durch Einbau einer Grafikkarte kannst Du sogar auf ergonomische
> >>Bilddarstellung kommen :-)
> >
> >
> > Ich wollte eigentlich die Rechner für ältere Spiele benutzen. Da würde mir schon der Umstieg von OCS auf ECS reichen.
> >
> > Was müsste ich dafür umbauen?
>
> ECS Denise + Agnus. Jedoch, welche Spiele nutzen ECS? Mir ist keines
> bekannt. Im Gegenteil, sehr alte Spiele laufen nicht mal unter ECS.
Ich glaube Biing! unterstützt ECS. Erben der Erde dürfte auch ECS
unterstützen. Und mit NewMode lassen sich auch einige Spiele wie UFO
oder Bundesliga Manager Hattrick auf einen flimmerfreien ECS-Modus
umlenken. Beim BMH kann es sein daß dann die Musik etwas schneller
läuft. Kann sein daß es vom gewählten Screenmode abhängt, ist schon
zu lange her.
Gruß
Frank.
--
Frank Busse, Neuhofen/Pfalz, Germany
EMail: Amiga...@t-online.de
PGP public key on request
-- MicroDot 1.18 via FakeUUCP 0.40
Ok, dann google ich halt mal ein wenig, hatte nur gedacht das jemand eine besonders gute Grafikkarte für den A2000 empfehlen könnte.
Die tun sich da alle nicht viel. Ich kann höchstens von besonders
schlechten abraten, wie z.b. alles, was von x-pert kam. *shudder*
> Ok, dann google ich halt mal ein wenig, hatte nur gedacht das jemand eine besonders gute Grafikkarte für den A2000 empfehlen könnte.
Gut sind eigentlich folgende:
Picasso IV, Cybervision 64/3D, vielleicht Picasso II...
Gruß
Andre
--
//
\X/ Giga...what?
-> devn...@gmx.de: ungelesen endgelagert!
> Christian Berger wrote:
>
>> Ok, dann google ich halt mal ein wenig, hatte nur gedacht das jemand eine
>> besonders gute Grafikkarte für den A2000 empfehlen könnte.
>
> Gut sind eigentlich folgende:
> Picasso IV, Cybervision 64/3D, vielleicht Picasso II...
Die ersten beiden fühlen sich in Z-III Rechnern, also A3000 und A4000 aber
wohler. Für den A2000 tun es Picasso, PicassoII, Piccolo, GVP Spectrum auf
jeden Fall auch. Warnen würde ich vor der Retina und anderen "frühen"
Karten, für die es keine Treiber für Cybergrafix oder Picasso96 gibt.
Grüße, Peter
>jeden Fall auch. Warnen würde ich vor der Retina und anderen "frühen"
>Karten, für die es keine Treiber für Cybergrafix oder Picasso96 gibt.
Aber nur für die Retina Z2, für die Z3 gibt es sehr wohl welche (auch
wenn die Karte sonst nicht der Brüller ist).
>Grüße, Peter
Volker
--
http://www.grauwelt.de
Suche Nikon Filmhalter FH-2 für LS-20
Hallo Peter,
> > Gut sind eigentlich folgende:
> > Picasso IV, Cybervision 64/3D, vielleicht Picasso II...
>
> Die ersten beiden fühlen sich in Z-III Rechnern, also A3000 und A4000 aber
> wohler. Für den A2000 tun es Picasso, PicassoII, Piccolo, GVP Spectrum auf
War die Picasso nicht für ein anderes System? Mac oder so? Für den
Amiga gehören AFAIK nur die die Picasso II, die Picasso II+ und die
Picasso IV.
Für den A2k sollte IMHO ein PicassoII(+) genügen, die PIV bringt keine
allzu großen Vorteile, da kein ZIII im A2000. Sie ist aber erheblich
teurer.
> jeden Fall auch. Warnen würde ich vor der Retina und anderen "frühen"
> Karten, für die es keine Treiber für Cybergrafix oder Picasso96 gibt.
Richtig. Vor allem Finger weg von der Merlin oder den beiden
Uralt-Konstrukten die aus Adapter + VGA-Karte bestanden. Ein hies
glaub ich Omnibus, der Name der anderen fällt mir nicht mehr ein.
--
> Für den A2k sollte IMHO ein PicassoII(+) genügen, die PIV bringt keine
> allzu großen Vorteile, da kein ZIII im A2000. Sie ist aber erheblich
> teurer.
Sie bringt schon Vorteile, z.B. 24/32 bit auch bei Auflösungen >
1024x768 nutzbar.
> Vor allem Finger weg von der Merlin oder den beiden
> Uralt-Konstrukten die aus Adapter + VGA-Karte bestanden. Ein hies
> glaub ich Omnibus
100% ACK. Der größte Schrott, den es jemals gegeben hat.
> > Für den A2k sollte IMHO ein PicassoII(+) genügen, die PIV bringt keine
> > allzu großen Vorteile, da kein ZIII im A2000. Sie ist aber erheblich
> > teurer.
>
> Sie bringt schon Vorteile, z.B. 24/32 bit auch bei Auflösungen >
> 1024x768 nutzbar.
Ich weiss nicht, ob das ein Vorteil ist, wenn man solche
'Bilddatenmaengen' max. mit einem 060 'verwaltet'. :-)
--
PIK
-v please. In einem Z2-System mag das Gültigkeit besitzen, aber Z3 ist
für eine GraKa doch noch schnell genug. Daß eine BVision natürlich
nochmals drastisch schneller ist, keine Frage.
Gruß,
--
Oliver Sprenger
Amiga 3000 Desktop (2/16MB, DMAC-04, RAMSEY-07, BUSTER-11, WD-08A),
Cyberstorm Mk2 68060-60 (128MB), CyberVision 64 (4MB), X-Surf,
DCAS-32160W, PX-W1210S, CTT-8000S, OS 3.9.2
> > > Sie bringt schon Vorteile, z.B. 24/32 bit auch bei Auflösungen >
> > > 1024x768 nutzbar.
> >
> > Ich weiss nicht, ob das ein Vorteil ist, wenn man solche
> > 'Bilddatenmaengen' max. mit einem 060 'verwaltet'. :-)
>
> -v please. In einem Z2-System mag das Gültigkeit besitzen, aber
> Z3 ist für eine GraKa doch noch schnell genug.
Mag schon sein. Wenn ich hier auf dem A4k_Buster11 und 95MB,
CV64/4 und 060/50 in Cybershow manchmal ein groesseres Bild scrolle,
dann ueberlege ich auch was *wirklich* der Flaschenhals ist...
> Daß eine BVision natürlich nochmals drastisch schneller ist, keine
> Frage.
....
--
PIK
Domino.
Ich haette da eine anzubieten... ;-)
> Domino.
>
> Ich haette da eine anzubieten... ;-)
Vade retro, satanas :-)
Gruß,
--
Oliver Sprenger
Amiga 3000 Desktop (2/16MB, DMAC-04, RAMSEY-07, BUSTER-11, WD-08A),
Cyberstorm Mk2 68060/60 (128MB), CyberVision 64 (4MB), X-Surf,
> Vade retro, satanas :-)
Dem Lateinischen bin ich leider nicht maechtig.
Als ich die Karte vor langer Zeit als armer Stundent geschenkt bekommen
habe, war sie schon OK (obwohl es da schon besseres gab). Die 16 Farben
Workbench mit 72 Hz war schon was anderes als ECS Productivity.
Inzischen habe ich dann aber doch eine gebrauchte Picasso II geschossen,
was ich jedem, der ein bisschen Geld uebrig hat waermstens empfehlen
kann.
> Als ich die Karte vor langer Zeit als armer Stundent geschenkt
> bekommen habe, war sie schon OK (obwohl es da schon besseres gab).
> Die 16 Farben Workbench mit 72 Hz war schon was anderes als ECS
> Productivity.
Konnte man damit denn überhaupt wirklich arbeiten ob der ganzen
Abstürze? Oder war das mehr ein geiles Standbild für den Besuch? :-)
> Inzischen habe ich dann aber doch eine gebrauchte
> Picasso II geschossen, was ich jedem, der ein bisschen Geld uebrig
> hat waermstens empfehlen kann.
Ja. Das ist das unterste Minimum.
> > Sie bringt schon Vorteile, z.B. 24/32 bit auch bei Auflösungen >
> > 1024x768 nutzbar.
>
> Ich weiss nicht, ob das ein Vorteil ist, wenn man solche
> 'Bilddatenmaengen' max. mit einem 060 'verwaltet'. :-)
Richtig. Zumal dieser sie im A2000 auch noch durch den ZII-Bus
pressen muß.
--
Uwe Seifert
Wirkliche EMail-Adresse: "uwese...@MeinProvider.de",
dabei bitte "MeinProvider" durch "arcor" ersetzen!
> Uwe Seifert schrieb:
>
> > Für den A2k sollte IMHO ein PicassoII(+) genügen, die PIV bringt keine
> > allzu großen Vorteile, da kein ZIII im A2000. Sie ist aber erheblich
> > teurer.
>
> Sie bringt schon Vorteile, z.B. 24/32 bit auch bei Auflösungen >
> 1024x768 nutzbar.
Ja, sicher. Ich bestreite auch nicht, daß die PIV deutlich "besser"
ist. Nur machen gerade so hohe Auflösungen in hoher Farbtiefe auf einem
A2000 (über ZII) nicht allzuviel Sinn, da sehr langsam.
Ich war (und bin) mit den beiden PII in meinen A2000 jedenfalls recht
zufrieden. Im A4000 nutze ich eine CV64, welche von der Performance
her mit der PIV vergleichbar sein dürfte. Dazwischen liegen Welten,
wohl nicht zuletzt wegen des viel flotteren ZIII.
> > Vor allem Finger weg von der Merlin oder den beiden
> > Uralt-Konstrukten die aus Adapter + VGA-Karte bestanden. Ein hies
> > glaub ich Omnibus
>
> 100% ACK. Der größte Schrott, den es jemals gegeben hat.
Ja, fürchterlich langsam. Und im Falle der Merlin auch noch grauenhaft
buggy.
P.S.:
Späte Antwort wegen Wechsel des Newsreaders + Servers (auf dem
alten Server kamen immer nur einige wenige Postings an). :)
> Uwe Seifert <usei...@astar.franken.de> wrote:
> > Richtig. Vor allem Finger weg von der Merlin oder den beiden
> > Uralt-Konstrukten die aus Adapter + VGA-Karte bestanden. Ein hies
> > glaub ich Omnibus, der Name der anderen fällt mir nicht mehr ein.
>
> Domino.
Ja, genau, die isses. :)
> Ich haette da eine anzubieten... ;-)
Aufheben und einrahmen. Dürfte zum Sammlerstück werden. :)
> Konnte man damit denn überhaupt wirklich arbeiten ob der ganzen
> Abstürze? Oder war das mehr ein geiles Standbild für den Besuch? :-)
Sicher. Da die Original Software unter WB 3.1 nicht mehr tat, habe ich
in den sauren Apfel gebissen und CyberGFX als erste und einzige
Shareware auf dem Amiga registriert. Lief jahrelang super stabil. Nur
eben langsam und mit einem etwas matschigen Bild (kein Wunder, wenn man
sich die Windige Hardwarekonstruktion anschaut. Grauenhaft).
Irgendwann habe ich auf Picasso96 "upgraded", weil CyberGFX den Domino
Support ein bisschen stiefmuetterlich behandelt hat. Auch damit lief es
gut. Softwareseitig hatte ich also wirklich kein Problem. NetBSD kann
mit der Karte uebrigens auch. Allerdings ist da schon die Textconsole
dermassen lahm... nunja.
>> Inzischen habe ich dann aber doch eine gebrauchte
>> Picasso II geschossen, was ich jedem, der ein bisschen Geld uebrig
>> hat waermstens empfehlen kann.
> Ja. Das ist das unterste Minimum.
Fuer den nostalgischen Wochenendzocker, der mal zur Erholung das frisch
erstandene OS 3.9 ausprobieren und ein bisschen rumklickern will
durchaus ausreichend. Aber Arbeiten wuerde ich damit heut zutage nicht
mehr. Mit einer ZIII Karte allerdings auch nicht, dazu laeuft der
Linux-PC zu gut. Hergeben tue ich den 3000er aber trotzdem nie und
nimmer. Allein schon, weil die Frontblende so schick aussieht. ;-)
Ob ich wohl so einen grossen Rahmen finde?
Das ist wirklich eine komplette PC-Karte, die Huckepack auf eine
Amiga-Karte raufgeflanscht ist. Aua.
> Oliver Sprenger <o...@audi80.com> wrote:
> >> Als ich die Karte vor langer Zeit als armer Stundent geschenkt
> >> bekommen habe, war sie schon OK (obwohl es da schon besseres gab).
> >> Die 16 Farben Workbench mit 72 Hz war schon was anderes als ECS
> >> Productivity.
>
> > Konnte man damit denn überhaupt wirklich arbeiten ob der ganzen
> > Abstürze? Oder war das mehr ein geiles Standbild für den Besuch? :-)
>
> Sicher. Da die Original Software unter WB 3.1 nicht mehr tat, habe
> ich in den sauren Apfel gebissen und CyberGFX als erste und einzige
> Shareware auf dem Amiga registriert. Lief jahrelang super stabil.
Hm, ist das nicht eher die dem Mensch eigene Verklärung der
Vergangenheit? :-) Zu der Zeit habe ich in einem Amiga-Laden gearbeitet,
ich kenne das also noch aus eigener Erfahrung. Selbst die ersten
Treiberversionen der Picasso waren absolut unbrauchbar.
> Nur eben langsam und mit einem etwas matschigen Bild (kein Wunder,
> wenn man sich die Windige Hardwarekonstruktion anschaut.
> Grauenhaft).
Das sowieso. Naja, derlei wird heute als Netzwerkkarte verkauft. Wer
tauscht seine Ariadne 1 oder 2 gegen meine X-Surf? :-)
> Irgendwann habe ich auf Picasso96 "upgraded", weil CyberGFX den
> Domino Support ein bisschen stiefmuetterlich behandelt hat. Auch
> damit lief es gut. Softwareseitig hatte ich also wirklich kein
> Problem. NetBSD kann mit der Karte uebrigens auch. Allerdings ist da
> schon die Textconsole dermassen lahm... nunja.
>
> >> Inzischen habe ich dann aber doch eine gebrauchte
> >> Picasso II geschossen, was ich jedem, der ein bisschen Geld uebrig
> >> hat waermstens empfehlen kann.
>
> > Ja. Das ist das unterste Minimum.
>
> Fuer den nostalgischen Wochenendzocker, der mal zur Erholung das
> frisch erstandene OS 3.9 ausprobieren und ein bisschen rumklickern
> will durchaus ausreichend. Aber Arbeiten wuerde ich damit heut
> zutage nicht mehr. Mit einer ZIII Karte allerdings auch nicht, dazu
Z3 ist da aber worlds apart. Hier mit der CV64 ist es ganz angenehm.
Eine Picasso4 werde ich mir trotzdem irgendwann noch mal anlachen :-)
> laeuft der Linux-PC zu gut. Hergeben tue ich den 3000er aber
> trotzdem nie und nimmer. Allein schon, weil die Frontblende so
> schick aussieht. ;-)
100% ACK.
Gruß,
--
Oliver Sprenger
Amiga 3000 Desktop (2/16MB, DMAC-04, RAMSEY-07, BUSTER-11, WD-08A),
Cyberstorm Mk2 68060-60 (128MB), CyberVision 64 (4MB), X-Surf,
Ciao
Gunnar
--
www.Wieking.de
"Oliver Sprenger" <o...@audi80.com> schrieb im Newsbeitrag
news:9378650199711...@news.t-online.de...
> Warum eine Picasso4 wenn man eine CV64 sein Eigen nennt? Ich habe
> hier bis vor ca. einem halben Jahr eine P4, eine CV64 und eine
> CV-PPC in einem A4000 in Betrieb.
> Rein von den Testergebnissen her war der unter schied zwischen den
> ersten beiden nicht so doll.
Die möglichen 16- und 24bit-Auflösungen der P4 sind aber wesentlich
höher dank der moderneren GPU. Daß sich deren gleichermaßen höhere
Geschwindigkeit über Z3 nur am Rande der Wahrnehmungsschwelle bemerkbar
macht, ist schon klar. Da reicht die CV64 voll aus.
Was ein schnellerer Bus ausmacht, sieht man ja an den PPC-Grafikkarten.
> Außerdem mögen einige Anwendungen
> (zumal wenn sie älter sind und einige Demos) die CV64 lieber oder
> auch überhaupt erst.
Aha? Ist CGX denn nicht eine Art Abstraktionsschicht, so daß sich solche
Inkompatibilitäten höchstens auf einen schlecht programmierten Treiber
zurückführen ließen?
> Selbst im Vergleich mit CV-PPC schnitt die CV64
> teilweise besser ab. Im Gegensatz zur P4.
Die CV64 ist auch noch ein ziemlich gut durchdachtes Stück Hardware, im
Gegensatz zu manchen heutigen Schnellschüssen.
Abgesehen davon habe ich noch eine Bitte: mir ist jetzt schon ein
paarmal aufgefallen, daß du in Deinen Postings offenbar grundsätzlich
TOFU produzierst. Evtl. weißt Du ja (noch) einfach nicht, wie man
korrekt zitiert, und machst es nicht absichtlich falsch. Unter
http://learn.to/quote gibt es eine sehr gute Anleitung dazu. Bitte lies
Dir das mal durch und versuche, die Hinweise zu befolgen. Das macht
Deine Postings gleich viel lesbarer und verschwendet nicht soviel
Bandbreite.
Alle drei zusammen?
> Rein von den Testergebnissen her war der unter schied zwischen den ersten
> beiden nicht so doll. Außerdem mögen einige Anwendungen (zumal wenn sie
> älter sind und einige Demos) die CV64 lieber oder auch überhaupt erst.
Warum sollte die CV64 da irgendwelche Vorteile haben? Kein Demo ging je
direkt auf eine Graka und auch Anwendungen nutzen die Karte nur über das
OS. Da wird wohl die Treibersoftware den Ausschlag geben.
> Selbst im Vergleich mit CV-PPC schnitt die CV64 teilweise besser ab. Im
> Gegensatz zur P4.
Das mußt Du etwas genauer ausführen.
Gunther
--
Linux is only free if your time has no value
- Jamie Zawinsky
und hatte den Vorteil des VesaLocal-Bus, dh. laut Klaus Burkert einfach
besser zum Amiga gepasßt hat. PCI-Grafikchips waren da wohl unangenehmer.
Ciao
Gunnar
--
www.Wieking.de
"Gunther Nikl" <g...@gecko.de> schrieb im Newsbeitrag
news:bj9lgb$32j$1...@checkov.baltic.net...
Okay. Das war mir entfallen.
> > Außerdem mögen einige Anwendungen
> > (zumal wenn sie älter sind und einige Demos) die CV64 lieber oder
> > auch überhaupt erst.
>
> Aha? Ist CGX denn nicht eine Art Abstraktionsschicht, so daß sich solche
> Inkompatibilitäten höchstens auf einen schlecht programmierten Treiber
> zurückführen ließen?
Schon, es gab aber manchmal die Unsitte Hardware nah zu programmieren und
GraKas direkt anzusprechen. Aber das war glaube ich anno tobak ;-)
> > Selbst im Vergleich mit CV-PPC schnitt die CV64
> > teilweise besser ab. Im Gegensatz zur P4.
>
> Die CV64 ist auch noch ein ziemlich gut durchdachtes Stück Hardware, im
> Gegensatz zu manchen heutigen Schnellschüssen.
Dem kann ich nur zustimmen. Sie "fühlte" sich sehr angenehm im System an.
> Abgesehen davon habe ich noch eine Bitte: mir ist jetzt schon ein
> paarmal aufgefallen, daß du in Deinen Postings offenbar grundsätzlich
> TOFU produzierst. Evtl. weißt Du ja (noch) einfach nicht, wie man
> korrekt zitiert, und machst es nicht absichtlich falsch. Unter
> http://learn.to/quote gibt es eine sehr gute Anleitung dazu. Bitte lies
> Dir das mal durch und versuche, die Hinweise zu befolgen. Das macht
> Deine Postings gleich viel lesbarer und verschwendet nicht soviel
> Bandbreite.
Sorry, ich habe das Usenet erst mit der Wiederentdeckung des Amiga als
"Goßer Quell Des Wissens" gefunden. Das liegt daran, dass hier vor Ort
niemand in meinem Bekanntenkreis mehr Amiga benutzt oder fortgezogen ist.
Es fällt also schwer sich aus zu tauschen. Böse waren die Fehler ganz sicher
nicht gemeint
und ich gelobe Besserung.
Ach, und danke für den Link. War sehr informativ.
> Gruß,
> --
> Oliver Sprenger
Ciao
Gunnar Wieking
p.s.: War es so richtig?
Na die PIV, die hat einen intergrierten FlickerFixer und der verwendete
Chip ist leistungsfähiger als der der CV64. Ich möchte meine PIV nicht
missen ;-)
> Für die Vergleiche hatte ich damals SysSpeed und cgx v4 verwendet.
Ich habe immer nur P96 benutzt und ich denke das die PIV von P96 auch
besser unterstützt wird.
>Na die PIV, die hat einen intergrierten FlickerFixer und der verwendete
>Chip ist leistungsfähiger als der der CV64. Ich möchte meine PIV nicht
> missen ;-)
Glaube ich gern ;-)
>> Für die Vergleiche hatte ich damals SysSpeed und cgx v4 verwendet.
> Ich habe immer nur P96 benutzt und ich denke das die PIV von P96 auch
> besser unterstützt wird.
Das kann gut sein. Ich glaube, P96 wurde auch zunächst für die Picassos
geschrieben.
Ich bin halt bei cgx geblieben. Wie sagt man so schön: Was der Bauer nicht
kennt,...
>Gunther
Gunnar
> > Konnte man damit denn überhaupt wirklich arbeiten ob der ganzen
> > Abstürze? Oder war das mehr ein geiles Standbild für den Besuch? :-)
>
> Sicher. Da die Original Software unter WB 3.1 nicht mehr tat, habe ich
> in den sauren Apfel gebissen und CyberGFX als erste und einzige
> Shareware auf dem Amiga registriert.
Super Gestaendnis...
> Aber Arbeiten wuerde ich damit heut zutage nicht mehr. Mit einer
> ZIII Karte allerdings auch nicht, dazu laeuft der Linux-PC zu gut.
> Hergeben tue ich den 3000er aber trotzdem nie und nimmer.
Mit 96 MB, CV64, 060, 4GB und 2GB Barracuda kann ich noch gut leben.
Wofuer der Amiga noch schnell genug ist, ohne sich was einzureden,
wird hier auf dem Amiga erledigt. Und das ist noch eine ganze Menge.
Auch nicht zuletzt wegen der (Daten)Sicherheit und der 'Einfachheit'
eines Backups.
KDE ist fuer mich nur noch wenige Prozentpunkte von Luna entfernt.
Ich find das Ding mittlerweile echt zum Kotzen. :-\ Ich habe aber
vor, mir irgendwannmal eine Distribution mit 2.6er Kernel und mit
dem Gnome, dass jetzt von SUN mitentwickelt wird (fuer "MadHatter"),
zu holen. 6er Suse war jedenfals noch nicht so ganz meine Welt. :-}
Ich muss etwas ausser Windows haben, sonst fuehle ich mich die
ganze Zeit als ob ich auf heissen Kohlen sitzen wuerde. Solange
der Amiga es aber tut...
--
PIK
> > Die CV64 ist auch noch ein ziemlich gut durchdachtes Stück Hardware,
> im
> > Gegensatz zu manchen heutigen Schnellschüssen.
>
> und hatte den Vorteil des VesaLocal-Bus, dh. laut Klaus Burkert einfach
> besser zum Amiga gepasßt hat. PCI-Grafikchips waren da wohl unangeneh
> mer.
Die CV64 beherbergt doch einen Trio 64, wenn ich mich recht entsinne.
Bist Du sicher, daß das ein VLB-Chip ist? Ich habe hier nämlich eine
PCI-GraKa mit Trio 64 herumliegen, welcher anscheinend ohne weitere
Interface-ICs am Bus hängt. Oder gibt's vom Trio 64 zwei (oder mehr)
Ausführungen?
> >> Domino.
> > Aufheben und einrahmen. Dürfte zum Sammlerstück werden. :)
>
> Ob ich wohl so einen grossen Rahmen finde?
Obi soll sowas führen... ;-)
> Das ist wirklich eine komplette PC-Karte, die Huckepack auf eine
> Amiga-Karte raufgeflanscht ist. Aua.
Was für 'ne VGA-Karte ist da eigentlich draufmontiert? ISA
denke ich, aber was für ein Typ mit welchem Grafikchip?
ET4000 vielleicht?
> > Warum eine Picasso4 wenn man eine CV64 sein Eigen nennt? Ich habe
> > hier bis vor ca. einem halben Jahr eine P4, eine CV64 und eine
> > CV-PPC in einem A4000 in Betrieb.
> > Rein von den Testergebnissen her war der unter schied zwischen den
> > ersten beiden nicht so doll.
>
> Die möglichen 16- und 24bit-Auflösungen der P4 sind aber wesentlich
> höher dank der moderneren GPU.
Wie schon erwaehnt, ist diese GPU aber kein ATI R300 mit 128 MB
an der Seite. ;-) Die 68k CPU hat bei der Grafikausgabe bzw.
Verarbeitung/Vorbereitung noch maechtig was zu tun und ein 060 auf
einem 7 und 25 MHz Board mit 15 MB/s Slots bringt die P4 nicht grade
zum Gluehen. In hoeheren 16/24bit Aufloesungen erledigt die P4 wohl
fast alles im Standby-Modus.
Zu 'echten' Vorteilen zaehlt da eher zB. der FlickerFixer on board.
--
PIK
IIRC war es eine ET4000. Der Grafikchip ist aber mit einem "schoenen"
XPert-Logo unkenntlich gemacht. Und ich baue die Karte jetzt nicht ein,
um es genau resuzufinden.
Villeicht mache ich mal ein Foto. Der 16-Bit ISA-Slot auf einer Zorro-II
Traegerkarte ist einfach schoen. Besonders schrill ist auch das
handverloetete billige Flachbandkabel, das vom VGA-Ausgang der ISA Karte
unter der ISA Karte durch auf einen Pfostenstecker am anderen Ender der
Traegerkarte fuehrt. ;-)
> Super Gestaendnis...
Wie soll ich das jetzt verstehen? Es gab auf dem Amiga nicht so viel
Shareware, die mich gereizt haette. Ich habe mein knappes Geld eher in
Spiele investiert, und dann spaeter hauptsaechlich GNU-Zeugs, wie z.B.
den GCC benutzt. Aber CGX3 hat sich wirklich gelohnt. Das war zum
damaligen Zeitpunkt einfach richtig gut, und ich habe die Investition
nie bereut.
> Mit 96 MB, CV64, 060, 4GB und 2GB Barracuda kann ich noch gut leben.
> [...]
Glaube ich gerne. Ist ja auch eine tolle Ausstattung.
> KDE ist fuer mich nur noch wenige Prozentpunkte von Luna entfernt.
> Ich find das Ding mittlerweile echt zum Kotzen. :-\ Ich habe aber
Deshalb benutze ich ja auch GNOME. Und gelegentlich schaue ich auch nach
leichtgewichtigeren Umgebungen, wie z.B. WindowMaker.
> vor, mir irgendwannmal eine Distribution mit 2.6er Kernel und mit
> dem Gnome, dass jetzt von SUN mitentwickelt wird (fuer "MadHatter"),
> zu holen. 6er Suse war jedenfals noch nicht so ganz meine Welt. :-}
Susi ist mir entschieden zu bunt. Ausserdem ist Yast nicht frei, und ich
ziehe freie Software vor. RedHat ist fuer den Einstieg nicht schlecht.
Wer sein System wirklich kennen lernen will, dem empfehle ich aber
Gentoo. Das laeuft bei mir inzwischen richtig gut. Mit 2.6er Kernel,
Gnome 2.2.2, und - na klar - ein UAE ist auch drauf.
Von SUNs Linux Bestrebungen halte ich uebrigens nicht wirklich viel.
Wenn ein paar Sachen dem Gnome Projekt zu gute kommen, meinetwegen. Wenn
SUN dadurch mehr Hardware verkauft, sollen sie ruhig. Aber was ich
bisher von MadHatter gehoert habe klang ziemlich uninterressant.
> Ich muss etwas ausser Windows haben, sonst fuehle ich mich die
> ganze Zeit als ob ich auf heissen Kohlen sitzen wuerde. Solange
> der Amiga es aber tut...
MacOS X ist auch nicht schlecht. Aber wie gesagt... mich hat der
Freie-Software-Virus gepackt. Mein Linux gebe ich nicht mehr her.
Trotzdem vermisse ich manchmal das "runde Konzept" des Amiga samt
AmigaOS.
Oliver Sprenger <o...@audi80.com> wrote:
>> Sicher. Da die Original Software unter WB 3.1 nicht mehr tat, habe
>> ich in den sauren Apfel gebissen und CyberGFX als erste und einzige
>> Shareware auf dem Amiga registriert. Lief jahrelang super stabil.
> Hm, ist das nicht eher die dem Mensch eigene Verklärung der
> Vergangenheit? :-) Zu der Zeit habe ich in einem Amiga-Laden gearbeitet,
> ich kenne das also noch aus eigener Erfahrung. Selbst die ersten
> Treiberversionen der Picasso waren absolut unbrauchbar.
Die Originalsoftware der Domino war auch Schrott, aber die hatte ich nur
sehr kurz drauf. Mit CGX3 war die Karte immer noch kein Renner, aber
absolut stabil. Spaeter mit P96 ebenfalls. Wirklich. Abgestuerzt sind da
eher die PCs in meinem Bekanntenkreis. ;-)
> Das sowieso. Naja, derlei wird heute als Netzwerkkarte verkauft. Wer
> tauscht seine Ariadne 1 oder 2 gegen meine X-Surf? :-)
Ich nicht. Von der Ariadne 2 habe ich gerade noch eine aus der letzten
Charge bekommen, und bei Roemer Computer abgeholt, als sie gerade dabei
waren, den Laden zu raeumen. *sigh*
> Z3 ist da aber worlds apart. Hier mit der CV64 ist es ganz angenehm.
> Eine Picasso4 werde ich mir trotzdem irgendwann noch mal anlachen :-)
Ach maenno. Also muss ich doch nochmal nach was neuem Ausschau halten,
ja? Neeeee... Ich wollte doch kein Geld mehr fuer Amigazeugs ausgeben.
Habe ich mir vor der Picasso II auch schon gesagt. ;-)
> Abs: o...@audi80.com (Oliver Sprenger)
> Bet: "Re: Domino"
> > Die möglichen 16- und 24bit-Auflösungen der P4 sind aber wesentlich
> > höher dank der moderneren GPU.
>
> Wie schon erwaehnt, ist diese GPU aber kein ATI R300 mit 128 MB an
> der Seite. ;-) Die 68k CPU hat bei der Grafikausgabe bzw.
> Verarbeitung/Vorbereitung noch maechtig was zu tun und ein 060 auf
> einem 7 und 25 MHz Board mit 15 MB/s Slots bringt die P4 nicht grade
> zum Gluehen. In hoeheren 16/24bit Aufloesungen erledigt die P4 wohl
> fast alles im Standby-Modus.
Meinst Du? Ich habe die Workbench hier durchaus performant (d.h. kein
fühlbarer Geschwindigkeitsunterschied zu 8bit) auf 1024x768 bei 16bit,
mir würden 1152x864 in 24bit voll ausreichen. Da kann doch nicht die
Geschwindigkeit so drastisch einbrechen bei dem kleinen Sprung.
> Zu 'echten' Vorteilen zaehlt da eher zB. der FlickerFixer on board.
Der mich nicht mal peripher emotionalisiert, da ich einen A3k habe.
> Von SUNs Linux Bestrebungen halte ich uebrigens nicht wirklich
> viel.
Dafuer aber von IBM oder SGI?
> Wenn ein paar Sachen dem Gnome Projekt zu gute kommen, meinetwegen.
Meine Rede.
> bisher von MadHatter gehoert habe klang ziemlich uninterressant.
Denn?
> > Ich muss etwas ausser Windows haben, sonst fuehle ich mich die
> > ganze Zeit als ob ich auf heissen Kohlen sitzen wuerde. Solange
> > der Amiga es aber tut...
>
> MacOS X ist auch nicht schlecht.
Recht TEURE Hardware. Und immernoch (?) HFS+ oder wie das
Ding heisst. Den PC benutze ich momentan nur wegen DirectX und
OpenGL. :-)
--
PIK
> Abs: nur...@gmx.de (Andreas Micklei)
> Bet: "Re: Domino"
> > MacOS X ist auch nicht schlecht.
ACK. Mein hauptsächlich genutzter Computer ist momentan ein G4 1Ghz mit
1GB Ram unter 10.2.6. Den gebe ich auch nur für was besseres her :-)
> Recht TEURE Hardware. Und immernoch (?) HFS+ oder wie das Ding
> heisst.
Was ist an HFS+, insbesondere zusätzlich noch journaled, so schlecht? -v
please. Außerdem gibt es wahlweise auch UFS.
> IIRC war es eine ET4000. Der Grafikchip ist aber mit einem "schoenen"
> XPert-Logo unkenntlich gemacht. Und ich baue die Karte jetzt nicht ein,
> um es genau resuzufinden.
Muß ja nicht sein. :) Ich meine auch, was mit dem ET4000 in
Erinnerung zu haben.
> Villeicht mache ich mal ein Foto. Der 16-Bit ISA-Slot auf einer Zorro-II
> Traegerkarte ist einfach schoen. Besonders schrill ist auch das
> handverloetete billige Flachbandkabel, das vom VGA-Ausgang der ISA Karte
> unter der ISA Karte durch auf einen Pfostenstecker am anderen Ender der
> Traegerkarte fuehrt. ;-)
Ich hab was derartiges noch als Festplattencontroller in einigen
meiner alten A2000 und A500. Z.B. der ALF2. ZII-Karte mit BootROMs und
einem bißchen Logik. Dazu ein 8Bit(!)-ISA-Slot, in dem ein OMTI 5527
(oder 5528?), ein XT-ST506-RLL-Controller, steckt. Und dann habe ich
auch noch die gute alte c't-Lösung und einen Alcomp hier, beides
ähnliche Lösungen, nur windiger im Aufbau. Beim ALF ist die ISA-Karte
wenigstens vernünftig befestigt, bei den anderen wird sie nur vom
Slotstecker gehalten.
Tja. Das waren meine HD-Anfänge. c't-Lösung mit HK-Autoboot-Soft auf
zweiter (!) Zorro-Karte. Dazu eine gebrauchte 13MB 5,25" BASF
MFM-Platte, aber mit dem OMTI im RLL-Modus betrieben, wodurch sie auf
fette 18MB (!) kam. Kapazität und Speed waren im Vergleich zu Disketten
gigantisch. :)
Und heute hängen hier 320G nur im Amithlon rum. Selbst der A4000 hat
fast 80G. Krass.
Verd... ich muß echt herausfinden, wie ich in Newscoaster einen
externen Editor einbinden kann. Muß doch mal die Dok lesen... ;-)
Der interne nervt jedenfalls. Zeigt nicht mal Spalte und Zeile an
und UnDo scheint er auch nicht zu kennen.
Drastisch[tm].
Meine erste Festplatte war die Quantum LPS52S in dem A3000, auf dem ich
um 1991/92 kurzzeitig kommerzielle Softwareentwicklung für eine kleine
Firma im Ruhrgebiet betrieb.
> Und heute hängen hier 320G nur im Amithlon rum. Selbst der A4000 hat
> fast 80G. Krass.
Der A3k hier hat nur 2GB, die mir aber voll ausreichen. Davon noch je
250 MB als Partitionen für Shapeshifter und PC-Task abgeknappst. Mein
Mac hat 60 oder 80 GB, weiß ich gar nicht so genau. Ist eh genug Platz
frei, was juckt es mich da. :-) Dazu noch 1 GB RAM, und wochenlange
Uptimes. Da bleiben halt immer alle Programme offen, mit denen ich so
arbeite. Einen angenehmeren Computer habe ich nie besessen.
> Verd... ich muß echt herausfinden, wie ich in Newscoaster einen
> externen Editor einbinden kann. Muß doch mal die Dok lesen... ;-)
> Der interne nervt jedenfalls. Zeigt nicht mal Spalte und Zeile an
> und UnDo scheint er auch nicht zu kennen.
An Newscoaster nerven mich eigentlich nur newlist.mcc (ich glaube
zumindest, daß es diese Klasse ist) und vor allem, daß nicht genau
angezeigt wird, welche Nachrichten neu, ungelesen und gelesen sind.
Ansonsten ist das ein ganz netter Newsreader, der offenbar auch ohne
weiteres technisch korrekte Postings produziert. Wenn ich da noch an
FFNews denke, was ich bis 1998 benutzt hatte... *shudder*
>> Von SUNs Linux Bestrebungen halte ich uebrigens nicht wirklich
>> viel.
> Dafuer aber von IBM oder SGI?
Was ich von SGI bisher an Linux-Buechsen gesehen habe fand ich eher
peinlich. Total ueberteuerte Grafik-Workstantions die am Ende doch nur
auf einer PC Architektur beruhen. Nenene, wenn schon SGI dann richtig.
Die Indys mit IRIX waren schon irgendwie nett. Linux PCs hingegen gibts
anderswo deutlich preisguenstiger.
IBM foerdert einer Reihe interressanter Open-Source Projekte,
prominentestes Beispiel duerfte Apache sein. Das Java-Zeug was sie
raushauen ist auch ziemlich gut. Mit Eclipse werde ich mich wohl
demnaechst auf Arbeit naeher befassen. Sind alles keine
ausschliesslichen Linux-Geschichten, aber IBM bemueht sich, dass es eben
auch auf Linux laeuft. Und zum kernel haben sie ja auch ein paar nette
Sachen beigesteuert.
Das Einrichten virtuelle Linux Server auf IBM Mainframes ist fuer grosse
Konzerne sicherlich auch eine nette Moeglichkeit der Serverkonsoli-
dierung, fuer den Laden in dem ich arbeite, aber voellig ausser
Reichweite. Und privat stelle ich mir sowas auch nicht hin. ;-)
>> Wenn ein paar Sachen dem Gnome Projekt zu gute kommen, meinetwegen.
> Meine Rede.
>> bisher von MadHatter gehoert habe klang ziemlich uninterressant.
> Denn?
Wozu noch eine auf RedHat basierende Distribution, die um ein paar
Kleinigkeiten erweitert wurde, und ansonsten dem Original
hinterherhinkt? Dann lieber gleich das Original.
>> MacOS X ist auch nicht schlecht.
> Recht TEURE Hardware.
Muss nicht. Es laeuft auch auf nem alten iMac DV noch sehr ordentlich.
Man sollte nur Speicher nachruesten, aber der kostet ja heutzutage
nichts mehr.
> Und immernoch (?) HFS+ oder wie das Ding heisst.
Was nicht das schlechteste Filesystem ist.
> Den PC benutze ich momentan nur wegen DirectX und OpenGL. :-)
OpenGL lasse ich gelten. Aber OK, Spielen muss auch mal sein. :-)
> Drastisch[tm].
> Meine erste Festplatte war die Quantum LPS52S in dem A3000,
Meine erste FP war eine LPS42 im A2000. Das waren 22MB mehr als bei
einem Freund, dessen "Kochplatte" in Schuhkartongröße 20MB hatte und am
A500 angeschlossen wurde.
Beide Platten funktionieren übrigens heute noch...
Grüße
Michael :)
--
http://luna.spaceports.com/~miggel
> >> Von SUNs Linux Bestrebungen halte ich uebrigens nicht wirklich
> >> viel.
>
> > Dafuer aber von IBM oder SGI?
>
> Was ich von SGI bisher an Linux-Buechsen gesehen habe fand ich eher
> peinlich. Total ueberteuerte Grafik-Workstantions die am Ende doch
> nur auf einer PC Architektur beruhen.
Ich dachte das tun sie jetzt erst? Jedenfalls haben die neuen
Rechner die fetten ATI Radeons als "Pixelpipelines" und laufen...
> Nenene, wenn schon SGI dann richtig. Die Indys mit IRIX
...mit IRIX. Ob allerdings R14k oder R16k weiss ich jetzt nicht.
Dafuer aber bis 4 davon in einem 'archkleinen' absolut cool
aussehenden Cubus! :-)
> Linux PCs hingegen gibts anderswo deutlich preisguenstiger.
Dacht die Altix hat einen sehr guten Preis-/Leistungverhaeltnis.
:-)
> IBM foerdert einer Reihe interressanter Open-Source Projekte,
> prominentestes Beispiel duerfte Apache sein. Das Java-Zeug was sie
> raushauen ist auch ziemlich gut. Mit Eclipse werde ich mich wohl
> demnaechst auf Arbeit naeher befassen. Sind alles keine
> ausschliesslichen Linux-Geschichten, aber IBM bemueht sich,
> dass es eben auch auf Linux laeuft. Und zum kernel haben sie ja
> auch ein paar nette Sachen beigesteuert.
Nein, ich bin nicht Sun-Juenger. Aber ich hoer mich halt ueberal
um.
Ben: A key strength Sun has is its strong software base. It's the
server of choice for software companies. Please describe Sun's
services and software plans.
Campbell: That is very true. We've got 12,000 to 13,000 ISV software
codes running on the Solaris platform. That has come about over a
number of years of working with the development community. What the
development community likes about Sun is the fact that Sun's products
go from about $1000 to multi-million dollars. It all runs SPARC
instruction set and all runs Solaris. It's all basically the same kind
of architecture, SMP class architecture. Let's say I'm a software
company and I want to be with IBM or HP. In the case of IBM, for the
same price band, I have Intel platforms running various forms of
Windows, Power PC platforms at different price points running AIX,
AS400 platform, and then at the higher-end I have Z900. So I have 4
instruction sets at a minimum. Then I also have 4 operating systems
and actually I've got Linux as well. Then I realize the Linux I run on
my i series is not the same Linux I run on my p series. Now I have 6
operating systems. Before you know it, in the same price point, I have
at least 8 to 9 operating systems. You've got at least 4, possibly 5
instruction sets.
> Das Einrichten virtuelle Linux Server auf IBM Mainframes ist
> fuer grosse Konzerne sicherlich auch eine nette Moeglichkeit
> der Serverkonsolidierung, fuer den Laden in dem ich arbeite,
> aber voellig ausser Reichweite. Und privat stelle ich mir sowas
> auch nicht hin. ;-)
s.o. Ich kann mir auch schlecht vorstellen, dass sich heute jemand
eine z_Kiste als Neuanschaffung in den Raum hinstellt. Hoehstens
eben 900/990 als Ersatz fuer die alten Gurken. Oder was ist fuer
Dich Mainframe?
> >> MacOS X ist auch nicht schlecht.
>
> > Recht TEURE Hardware.
>
> Muss nicht. Es laeuft auch auf nem alten iMac DV noch sehr ordentlich.
oh mann...
> > Und immernoch (?) HFS+ oder wie das Ding heisst.
>
> Was nicht das schlechteste Filesystem ist.
Stimmt. Mir ist VFAT seit ME auch noch kein einziges Mal um die
Ohren geflogen...
--
PIK
> > > Und immernoch (?) HFS+ oder wie das Ding heisst.
> >
> > Was nicht das schlechteste Filesystem ist.
>
> Stimmt. Mir ist VFAT seit ME auch noch kein einziges Mal um die
> Ohren geflogen...
Wobei VFAT mit (Journaled) HFS Plus aber nicht wirklich vergleichbar
ist, nicht mal annähernd...
Übrigens hat das viel modernere HFS Plus mit HFS, welches aber auch um
Welten moderner als VFAT ist, bis auf die Namensähnlichkeit nicht
sonderlich viel gemein - von den Mac-typischen Besonderheiten (etwa
Unterstützung für Type & Creator) halt abgesehen.
(Ich finde Macs übrigens recht preiswert, wie früher auch meinen Amiga
4000.)
--
10 HOME
HAND! 20 SWEET
30 GOTO 10
Michael (Futurama)
Raphael Pilarczyk <P...@amigo.ping.de> wrote:
>> Was ich von SGI bisher an Linux-Buechsen gesehen habe fand ich eher
>> peinlich. Total ueberteuerte Grafik-Workstantions die am Ende doch
>> nur auf einer PC Architektur beruhen.
> Ich dachte das tun sie jetzt erst? Jedenfalls haben die neuen
> Rechner die fetten ATI Radeons als "Pixelpipelines" und laufen...
Ich habe vor drei Jahren auf dem Linux-Tag die ersten Linux Rechner von
SGI bewundert. Crossbar-Architektur, Grafikchips die in Zusammenarbeit
mit NVidia entwickelt wurden (GeForce derivat, mehr oder weniger),
schickes Gehaeuse. Sicher alles ganz nett, aber eben voellig
ueberteuert. Vor allem wenn man bedenkt welche Grafik-Leistung es kurz
darauf in Spiele-PCs mit ganz aehnlichen Grafikchips gab.
>> Nenene, wenn schon SGI dann richtig. Die Indys mit IRIX
> ...mit IRIX. Ob allerdings R14k oder R16k weiss ich jetzt nicht.
> Dafuer aber bis 4 davon in einem 'archkleinen' absolut cool
> aussehenden Cubus! :-)
SGI Rechner sehen eigentlich immer cool aus. Bevor es KDE und Gnome gab
fand ich auch die Oeberflaeche ziemlich cool fuer ein UNIX.
>> Linux PCs hingegen gibts anderswo deutlich preisguenstiger.
> Dacht die Altix hat einen sehr guten Preis-/Leistungverhaeltnis.
> :-)
Die aktuellen Preise kenne ich nicht. Aber ich fahre mit einem
selbstgeschraubten PC ganz gut, und der naechste wird garantiert auch
von keinem Markenhersteller stammen.
> Nein, ich bin nicht Sun-Juenger. Aber ich hoer mich halt ueberal
> um.
> Ben: A key strength Sun has is its strong software base. It's the
> server of choice for software companies. Please describe Sun's
> services and software plans.
> Campbell: That is very true. We've got 12,000 to 13,000 ISV software
> codes running on the Solaris platform. That has come about over a
> number of years of working with the development community. What the
> development community likes about Sun is the fact that Sun's products
> go from about $1000 to multi-million dollars. It all runs SPARC
> instruction set and all runs Solaris. It's all basically the same kind
> of architecture, SMP class architecture. Let's say I'm a software
> company and I want to be with IBM or HP. In the case of IBM, for the
> same price band, I have Intel platforms running various forms of
> Windows, Power PC platforms at different price points running AIX,
> AS400 platform, and then at the higher-end I have Z900. So I have 4
> instruction sets at a minimum. Then I also have 4 operating systems
> and actually I've got Linux as well. Then I realize the Linux I run on
> my i series is not the same Linux I run on my p series. Now I have 6
> operating systems. Before you know it, in the same price point, I have
> at least 8 to 9 operating systems. You've got at least 4, possibly 5
> instruction sets.
Fud, fud, fud. Genau deshalb foerdern IBM und andere Hardware-Hersteller
doch Linux. Linux ist derart ominpraesent, dass es all die in der
Vergangenheit auseinandergelaufenen Entwicklungen der UNIX-Welt wieder
zusammenfuehrt. Dadurch habe ich eben nicht mehr zig verschiedene
Platformen, sondern ich kann vom Desktop bis zum Mainframe alles mit
Linux fahren, wenn ich moechte. Und bis auf hardwarenahe
Treibergeschichten "fuehlt" es sich auch ueberall wie Linux an. Ich kann
also mein einmal gesammeltes Wissen direkt uebertragen. Das spart Zeit
und Geld.
Ich habe im uebrigen nichts gegen SUN. Ich habe mein Informatikstudium
auf SUN Workstations bestritten und habe die Dinger sehr schaetzen
gelernt. Neben dem Amiga war das fuer mich eine komplett neue Welt. Die
Qualitaet der Hardware ist auf jeden Fall gut, und Solaris hat bei der
Verwaltung grosser LANs sicher seine Staerken. Aber fuer sehr viele
Aufgaben sehe ich einfach nicht mehr die Vorteile. Und die SPARCs sind
leider auch nicht mehr die schnellsten. Ich mag die x86-Architektur
nicht, aber das Preis/Leistungs-Verhaeltnis ist schwer zu schlagen.
> s.o. Ich kann mir auch schlecht vorstellen, dass sich heute jemand
> eine z_Kiste als Neuanschaffung in den Raum hinstellt. Hoehstens
> eben 900/990 als Ersatz fuer die alten Gurken. Oder was ist fuer
> Dich Mainframe?
z-Series meinte ich schon. Auch wenn ich so ein Ding nie live erlebt
habe. Fuer ein Rechenzentrum durchaus eine Alternative zu einem Berg von
kleinen Rechnern. Die Moeglichkeit neben AIX virtuelle Linux Maschinen
einzurichten hat charme, und macht die Dinger IMHO ein ganzes Stueck
interressanter. Aber natuerlich ist es auch teuer.
>> >> MacOS X ist auch nicht schlecht.
>>
>> > Recht TEURE Hardware.
>>
>> Muss nicht. Es laeuft auch auf nem alten iMac DV noch sehr ordentlich.
> oh mann...
Nein wirklich. Meine Freundin benutzt einen ebensolchen, und da habe ich
interessehalber mal MacOS-X Jaguar ersteigert, weil mich die
Entwicklungsumgebung interressiert hat. Inzwischen benutzt sie nur noch
MacOS-X, weil die Bedienung einfach gut ist. Die vielen netten Beigaben
wie z.B. Apple-Mail sind durchaus alltagstauglich, und die Performance
hat immerhin fuer das stressfreie Schreiben einer 160 Seiten Arbeit
gereicht. Nur UAE laeuft zu langsam, weshalb zum Battle Squadron
spielen immer noch mein Amiga herhalten muss. ;-)
Ansonsten hast Du recht. Aktuelle Macs (mit Aussnahme des iBooks) sind
nicht gerade guenstig. Aber schick sind sie.
>> > Und immernoch (?) HFS+ oder wie das Ding heisst.
>>
>> Was nicht das schlechteste Filesystem ist.
> Stimmt. Mir ist VFAT seit ME auch noch kein einziges Mal um die
> Ohren geflogen...
Das kann man nicht wirklich vergleichen.
Ich fahre hier im uebrigen ReiserFS. Da kommt eh nix mit. :-P
Stimmt auch definitiv.
Richtig.
> Bist Du sicher, daß das ein VLB-Chip ist?
Laut Aussage von Klaus Burkert, ja.
> Ich habe hier nämlich eine PCI-GraKa mit Trio 64 herumliegen, welcher
> anscheinend ohne weitere Interface-ICs am Bus hängt. Oder gibt's vom
> Trio 64 zwei (oder mehr) Ausführungen?
Weis ich leider nicht. VLB war ja nur ein kurzes Intermezzo zwischen ISA
und PCI :-/
>>> Was ich von SGI bisher an Linux-Buechsen gesehen habe fand ich eher
>>> peinlich. Total ueberteuerte Grafik-Workstantions die am Ende doch
>>> nur auf einer PC Architektur beruhen.
Überteuert ja, aber bis auf die Grafikoption ist das schon noch ziemlich
eigenständig. Ich rede von den neuen MIPS-Rechnern.
>> Ich dachte das tun sie jetzt erst? Jedenfalls haben die neuen
>> Rechner die fetten ATI Radeons als "Pixelpipelines" und laufen...
>
> Ich habe vor drei Jahren auf dem Linux-Tag die ersten Linux Rechner von
> SGI bewundert. Crossbar-Architektur, Grafikchips die in Zusammenarbeit
> mit NVidia entwickelt wurden (GeForce derivat, mehr oder weniger),
> schickes Gehaeuse.
Ein Großteil der sgi-Grafikhardware-Experten ist ja zu NVidia ausgewandert.
Ich fürchte, SGI könnte heute garkeine Grafikkarten mehr entwickeln.
> Sicher alles ganz nett, aber eben voellig
> ueberteuert. Vor allem wenn man bedenkt welche Grafik-Leistung es kurz
> darauf in Spiele-PCs mit ganz aehnlichen Grafikchips gab.
Das ist es ja, was heute in der Wintendo-Welt an Entwicklungskosten
verbraten werden kann, davon kann SGI nur träumen (und daran
partizipieren).
>>> Nenene, wenn schon SGI dann richtig. Die Indys mit IRIX
Pfft, O² kommt viel besser, mit Video-Option am besten. Oder halt die
schweren Heizeisen Indigo, Indigo² oder Octane (oder Fuel, falls man das
Kleingeld hat)
;^)
> SGI Rechner sehen eigentlich immer cool aus. Bevor es KDE und Gnome gab
> fand ich auch die Oeberflaeche ziemlich cool fuer ein UNIX.
Mein Reden, außerdem ist der 4DWM immer noch eine sehr zweckmäßige
Oberfläche mit lustigen Features, wie z.B. Icon-Zoom. ;^)
<Schnipp>
> Nein wirklich. Meine Freundin benutzt einen ebensolchen, und da habe ich
> interessehalber mal MacOS-X Jaguar ersteigert, weil mich die
> Entwicklungsumgebung interressiert hat. Inzwischen benutzt sie nur noch
> MacOS-X, weil die Bedienung einfach gut ist. Die vielen netten Beigaben
> wie z.B. Apple-Mail sind durchaus alltagstauglich, und die Performance
> hat immerhin fuer das stressfreie Schreiben einer 160 Seiten Arbeit
> gereicht. Nur UAE laeuft zu langsam, weshalb zum Battle Squadron
> spielen immer noch mein Amiga herhalten muss. ;-)
Irgendwann gönne ich mir mal einen MacOS-X tauglichen Rechner zum probieren
;^)
>Schnipp>
> Ich fahre hier im uebrigen ReiserFS. Da kommt eh nix mit. :-P
Meine /home - Platte ist gerade gestern von ebendiesem geschrottet worden.
Reparatur mit reiserfsck ist glorreich gescheitert. Jetzt ist es doch
lieber wieder ext2, das hat die ganzen Jahre davor nie sowas gemacht!
(alle Mails der letzten Jahre sind wech dadurch :^( )
Grüße, Peter
> Meine erste Festplatte war die Quantum LPS52S in dem A3000, auf dem ich
> um 1991/92 kurzzeitig kommerzielle Softwareentwicklung für eine kleine
> Firma im Ruhrgebiet betrieb.
Nach der BASF kamen erst mal eine, ebenfalls gebrauchte und immer wieder
spinnende Seagate mit 65MB und dann eine Quantum LPS105S samt Nexus.
Letztere dient samt Host immer noch in einem meiner 2000er. Und die
blöde Seagate benutze ich als Ersatzlast, wenn ich mal wieder ein
Netzteil repariere. Das 5,25"-Monster zieht dafür ausreichend Strom. :)
> Der A3k hier hat nur 2GB, die mir aber voll ausreichen. Davon noch je
> 250 MB als Partitionen für Shapeshifter und PC-Task abgeknappst. Mein
> Mac hat 60 oder 80 GB, weiß ich gar nicht so genau. Ist eh genug Platz
> frei, was juckt es mich da. :-) Dazu noch 1 GB RAM, und wochenlange
> Uptimes. Da bleiben halt immer alle Programme offen, mit denen ich so
> arbeite. Einen angenehmeren Computer habe ich nie besessen.
Über Mac habe ich auch schon nachgedacht. Hat mir aber noch nie auch nur
annähernd so gut wie Amiga-OS gefallen. Und ich mein auch wirklich das
OS, bzw. eben das Amiga-Feeling, woran natürlich auch die Anwendungen
beteiligt sind. Denn die Hardware darunter ist mir nicht so sonderlich
wichtig. Im Moment sitze ich übrigens an einem PC, allerdings unter
Amithlon und OS3.9. Man merkt kaum, was sich dahinter verbirgt. Viel
anders dürfte sich ein Amiga One oder Pegasos auch nicht anfühlen.
Trotzdem hat vor allem letzterer noch eine gute Chance hier einzuziehen.
Sobald er mit G5 verfügbar ist.
> An Newscoaster nerven mich eigentlich nur newlist.mcc (ich glaube
> zumindest, daß es diese Klasse ist) und vor allem, daß nicht genau
> angezeigt wird, welche Nachrichten neu, ungelesen und gelesen sind.
Hmmm... er zeigt eben an was ich noch nicht gelesen habe, das genügt mir
eigentlich.
> Ansonsten ist das ein ganz netter Newsreader, der offenbar auch ohne
> weiteres technisch korrekte Postings produziert. Wenn ich da noch an
> FFNews denke, was ich bis 1998 benutzt hatte... *shudder*
Ich habe bis vor ein paar Tagen noch GrN benutzt. :) Wenn das mit dem
Editor nicht klappen sollte, kann es sogar sein, daß ich zurück wechsle.
Ach ja... der Editor... muß da mal nachforschen.
Das ist wohl der vorletzte oder so Psoting dazu. Wir sind extrem
OT. :-)
> Ich habe vor drei Jahren auf dem Linux-Tag die ersten Linux Rechner von
> SGI bewundert. Crossbar-Architektur, Grafikchips die in Zusammenarbeit
> mit NVidia entwickelt wurden (GeForce derivat, mehr oder weniger),
> schickes Gehaeuse.
Ah, diese 'red Towers'? Stimmt. Waren das nicht die ersten Gehversuche
mit Itanium1?
> Sicher alles ganz nett, aber eben voellig ueberteuert. Vor allem
> wenn man bedenkt welche Grafik-Leistung es kurz darauf in Spiele-PCs
> mit ganz aehnlichen Grafikchips gab.
Eine QuadroFX ist ebenfalls kleinwenig teurer als eine GF-FX. Und
der Treiber fuer die SGIs Grafik darf zum Glueck nicht die Qualitaet
eines fast wochentlich gefixten 3dmark-Detos haben.
Auch die Darstellungsquali (nicht die Signalquali) ist auf einer
SGI immer 'kleinwenig' anders. Deswegen jetzt ATI und nicht NVidia.
> Dadurch habe ich eben nicht mehr zig verschiedene Platformen, sondern
> ich kann vom Desktop bis zum Mainframe alles mit Linux fahren, wenn
> ich moechte.
Der Desktop-Linux ist aber eben NICHT der Mainframe-Linux und 'pflegt'
sich bei weitem nicht gleich. Du kannst aber richtigerweise verkuenden,
"alles hier laeuft unter Linux/IBM". Ja...
> Und bis auf hardwarenahe Treibergeschichten "fuehlt" es sich auch
> ueberall wie Linux an.
So in etwa wie w98 sich wie w2k anfuehlt.
> Und die SPARCs sind leider auch nicht mehr die schnellsten.
Waren sie das denn je? :-) Dass HLRs keine Numbercruncher bei
SUN bestellen ist jedem klar. Denn SUN baut keine Numbercruncher.
Sparc ist aber nicht nur Sun. Der aktuelle Fujtisu-Siemens
SPARC64-V ballert mit 1.3 Ghz zB. auch den schnellsten Power4+ weg.
Bei 65 Watt Verlustleistung. Ah guck mal, grade aktuell :-)
http://pr.fujitsu.com/en/news/2003/09/1.html
Eine V120 mit IIi/650 hat ein 130W Netzteil und der komplette
Rechner mit 512MB RAM und einer 36GB Cheetah verbraucht davon 58W.
Im Oktober2002 kostete so eine 1U Kiste mit Solaris9 um die 5000
Euro und schob I/O-technisch einige Ghz Celerons von der Fahrspur.
Viele wollen aber auch keine 400PS/2L Maschinen, sondern nur
welche mit 180PS, aber mit 4L Hubraum.
> Ich mag die x86-Architektur nicht, aber das Preis/Leistungs-Verhaeltnis
> ist schwer zu schlagen.
Ich stell mir auch keine unterm Schreibtisch. Das war aber nicht das
Thema. Die Bauteile auf den s.g. x86 Boards haben auch eine andere
Qualitaet als die auf dem sprichwortlichen K7S5.
Google laeuft auf paar Tausend 08/15 Celeron Boards und die Techniker
wechseln zig davon jeden Tag aus. Und Google ist 'erst' 5 Jahre alt.
Das Problem 'aufgeblaehten Elkos' kennen nicht nur wir. Bei eBay auch.
eBay hat sich aber imho entschlossen nach und nach die Infrastruktur
auf Sun/Solaris umzustellen.
Fuer Leute in den Rechenzentren ist Preis-/Leistung auch sowas wie
"LightOut" Managment der Server oder die totale Redundanz oder wenn
man eine Fire von SparcIII auf SparcIV im laufenden Betrieb umruesten
kann.
> > s.o. Ich kann mir auch schlecht vorstellen, dass sich heute jemand
> > eine z_Kiste als Neuanschaffung in den Raum hinstellt. Hoehstens
> > eben 900/990 als Ersatz fuer die alten Gurken. Oder was ist fuer
> > Dich Mainframe?
>
> z-Series meinte ich schon. Auch wenn ich so ein Ding nie live erlebt
> habe. Fuer ein Rechenzentrum durchaus eine Alternative zu einem Berg
> von kleinen Rechnern.
Ja die Werbung find ich auch ulkig. Nur "hunderten" virt. Rechnern
stehen in einer z900 nur 64 GB zur Verfuegung. In einer z990 (erst
in einem Monat) und in Regatta 256 GB. Das ist ok. Sun 15k kann
seit je 512 GB. SGI 3xxx max. ausgebaut sogar 1 TB.
> Die Moeglichkeit neben AIX virtuelle Linux Maschinen einzurichten hat
> charme, und macht die Dinger IMHO ein ganzes Stueck interressanter.
Eigentlich ja. Blades-Architekturen verkaufen sich aber trotzdem
irgendwie besser.
> Ich fahre hier im uebrigen ReiserFS. Da kommt eh nix mit. :-P
Na na. BSDs die mit aktuellem FFS_SoftUpdates fahren, sind gleich
schnell und die DATENKONSISTENZ *ist* garantiert. Unter Linux hast
Du das zB. IMHO nur unter sync+data=journal gemounteten Ext3. Und
dann wird das Teil ehlend langsam. SoftUpdates ist momentan das
beste was man "auf dem Markt" so haben kann. Das Nonplusultra
ueberhaupt ist XFS bzw. cXFS unter IRIX. Auch natuerlich imho. :-)
--
PIK
> >>> Was ich von SGI bisher an Linux-Buechsen gesehen habe fand ich eher
> >>> peinlich. Total ueberteuerte Grafik-Workstantions die am Ende doch
> >>> nur auf einer PC Architektur beruhen.
>
> Überteuert ja, aber bis auf die Grafikoption ist das schon noch
> ziemlich eigenständig. Ich rede von den neuen MIPS-Rechnern.
Ich wusste auch nicht, dass Crossbars "PC Architektur" sind.
> >>> Nenene, wenn schon SGI dann richtig. Die Indys mit IRIX
>
> Pfft, O² kommt viel besser, mit Video-Option am besten. Oder halt die
> schweren Heizeisen Indigo, Indigo² oder Octane (oder Fuel, falls man das
> Kleingeld hat)
>
> ;^)
Wenn man das Kleingeld hat, dann Tezro.
> > Ich fahre hier im uebrigen ReiserFS. Da kommt eh nix mit. :-P
>
> Meine /home - Platte ist gerade gestern von ebendiesem geschrottet worden.
> Reparatur mit reiserfsck ist glorreich gescheitert. Jetzt ist es doch
> lieber wieder ext2, das hat die ganzen Jahre davor nie sowas gemacht!
> (alle Mails der letzten Jahre sind wech dadurch :^( )
Ich glaub die Mainframes von IBM laufen auch nicht damit...
--
PIK
Raphael Pilarczyk <P...@amigo.ping.de> wrote:
> Das ist wohl der vorletzte oder so Psoting dazu. Wir sind extrem
> OT. :-)
Ja stimmt. Ich werde das jetzt nicht zu weit vertiefen, und mal wieder
eine Linux NG abonnieren. ;-)
> Ah, diese 'red Towers'? Stimmt. Waren das nicht die ersten Gehversuche
> mit Itanium1?
Nein, noch aelter. Ganz normale x86 Architektur. Erst haben sie es mit
Windows NT versucht und sind baden gegangen, danach haben sie Linux
raufgepackt.
> Eine QuadroFX ist ebenfalls kleinwenig teurer als eine GF-FX. Und
> [...]
Ack.
Trotzdem ist SGI im x86 Workstationmarkt nicht allein auf weiter Flur,
was die Sache fuer sie nicht gerade leicht macht. Eine Indy war dagegen
noch was besonderes... (und die grosse Maschinen sind es natuerlich
noch)
> Der Desktop-Linux ist aber eben NICHT der Mainframe-Linux und 'pflegt'
> sich bei weitem nicht gleich. Du kannst aber richtigerweise verkuenden,
> "alles hier laeuft unter Linux/IBM". Ja...
>> Und bis auf hardwarenahe Treibergeschichten "fuehlt" es sich auch
>> ueberall wie Linux an.
> So in etwa wie w98 sich wie w2k anfuehlt.
Naja, so weit ist das garnicht voneinander entfernt. Wer w98 kennt,
findet sich in w2k auch schnell zurecht. Unter der Motorhaube mag es
anders aussehen, aber das Bedienkonzept ist doch sehr aehnlich.
Was mache ich hier eigentlich? Jetzt spreche ich schon fuer Microsoft.
:-/
>> Und die SPARCs sind leider auch nicht mehr die schnellsten.
> Waren sie das denn je? :-) Dass HLRs keine Numbercruncher bei
> SUN bestellen ist jedem klar. Denn SUN baut keine Numbercruncher.
Es waren mal schnelle Workstations. Das war so die Zeit, als
normalsterbliche einen 486er ("DX oder SX?") oder eben wie ich einen
68030er Amiga unterm Schreibtisch stehen hatten. Da hat ein SPARC auf
dem Desktop noch richtig Spass gemacht.
> Sparc ist aber nicht nur Sun. Der aktuelle Fujtisu-Siemens
> [...]
Ack.
> Fuer Leute in den Rechenzentren ist Preis-/Leistung auch sowas wie
> "LightOut" Managment der Server oder die totale Redundanz oder wenn
> man eine Fire von SparcIII auf SparcIV im laufenden Betrieb umruesten
> kann.
Ack.
>> Die Moeglichkeit neben AIX virtuelle Linux Maschinen einzurichten hat
>> charme, und macht die Dinger IMHO ein ganzes Stueck interressanter.
> Eigentlich ja. Blades-Architekturen verkaufen sich aber trotzdem
> irgendwie besser.
Das ist wahr. Aber mit Deinem "LightOut" Management hasst Du ja weiter
oben ja gerade ein Argument fuer die Mainframes gebracht. IMHO eine
anwendungsspezifische Abwaegung. Je nach Aufgabenstellung kann das ein
oder andere mehr Sinn machen.
>> Ich fahre hier im uebrigen ReiserFS. Da kommt eh nix mit. :-P
> Na na. BSDs die mit aktuellem FFS_SoftUpdates fahren, sind gleich
> schnell und die DATENKONSISTENZ *ist* garantiert. Unter Linux hast
> [...]
Jaja, BSD. Ich habe ja selbst NetBSD auf meine Amiga drauf. Hatte ich
eigentlich schon bevor ich mit Linux PCs angefangen habe. ;-)
Ich finde an ReiserFS aber nicht nur das Journalling gut. Der ganze
Ansatz ist ziemlich visionaer, und wenn man sich mal die Featureliste
von Reiser4 anschaut, kommt man schon ins staunen. Ich finde es gut,
wenn mal jemand was neues probiert, und dabei noch etwas so
praxistaugliches herauskommt.
> > Der Desktop-Linux ist aber eben NICHT der Mainframe-Linux und 'pflegt'
> > sich bei weitem nicht gleich. Du kannst aber richtigerweise verkuenden,
> > "alles hier laeuft unter Linux/IBM". Ja...
....
> Es waren mal schnelle Workstations. Das war so die Zeit, als
> normalsterbliche einen 486er ("DX oder SX?") oder eben wie ich einen
> 68030er Amiga unterm Schreibtisch stehen hatten. Da hat ein SPARC auf
> dem Desktop noch richtig Spass gemacht.
Gab es die 68k und SPARC SUNs parallel?
> > Eigentlich ja. Blades-Architekturen verkaufen sich aber trotzdem
> > irgendwie besser.
>
> Das ist wahr. Aber mit Deinem "LightOut" Management hasst Du ja
> weiter oben ja gerade ein Argument fuer die Mainframes gebracht.
Na na. Das gibts bei SUN schon fuer 1U Kisten mit einem IIi.
Und Mainframes duerfen ueberhaupt nicht LightOut gehen! "Hunderte
Linux Server" die in der gleichen Sekunde ausfallen. Mahlzeit. ;-)
> Ich finde an ReiserFS aber nicht nur das Journalling gut. Der ganze
> Ansatz ist ziemlich visionaer, und wenn man sich mal die Featureliste
> von Reiser4 anschaut, kommt man schon ins staunen. Ich finde es gut,
> wenn mal jemand was neues probiert, und dabei noch etwas so
> praxistaugliches herauskommt.
Ack. Der 3.6 wurde aber schon bissl langsamer als 3.5. Die Sicherheit
geht doch vor. Neue Konzepte haben den Nachteil, dass sie erst
reifen muessen, ohne zu rosten. Die Ansaetze sind aber gut!
Und: SoftUpdates *ist* neu. Es ist der Schritt *nach* Journaling.
Du musst Dir mal ebenfalls die ToDos vom FFS zu 5.0stable - wenn es
sie dann gibt - reinziehen.
Ok. Ich habe fertig. :-)
--
PIK
Gegen die sag ich ja nix. Aber das sie angefangen haben x86 Buechsen zu
bauen war einfach quatsch. Das koennen zu viele andere auch.
Es kam ja auch keiner auf die Idee IBM kompatible PCs bei Commodore zu
kaufen. ;-)
> Das ist es ja, was heute in der Wintendo-Welt an Entwicklungskosten
> verbraten werden kann, davon kann SGI nur träumen (und daran
> partizipieren).
Full ACK.
> Pfft, O² kommt viel besser, mit Video-Option am besten. Oder halt die
Stimmt. An so einem Teil sass ich auch mal. Nett. Die grossen Dinger
kenne ich leider nur von aussen.
> Irgendwann gönne ich mir mal einen MacOS-X tauglichen Rechner zum probieren
> ;^)
Ist ganz witzig. In Sachen usability ist Apple immer wieder wegweisend,
und von ansprechendem Design haben sie auch Ahnung. Fuer meine ganz
persoenlichen Zwecke aber dann doch keine alternative zu Linux.
>> Ich fahre hier im uebrigen ReiserFS. Da kommt eh nix mit. :-P
> Meine /home - Platte ist gerade gestern von ebendiesem geschrottet worden.
> Reparatur mit reiserfsck ist glorreich gescheitert. Jetzt ist es doch
> lieber wieder ext2, das hat die ganzen Jahre davor nie sowas gemacht!
> (alle Mails der letzten Jahre sind wech dadurch :^( )
Bei mir passiert sowas durch Headcrash. Dagegen hilft nur Backup. :-(
Ansonsten, ja: reisefs ist noch sehr jung. Ich hatte bisher keine
Probleme, aber so stabil wie das superkonservative ext2 kann es garnicht
sein. Und reiserfsck ist leider wirklich ein wunder Punkt.
> > Überteuert ja, aber bis auf die Grafikoption ist das schon noch
> > ziemlich eigenständig. Ich rede von den neuen MIPS-Rechnern.
>
> Ich wusste auch nicht, dass Crossbars "PC Architektur" sind.
Davon ab, ich habe ja letztens einer AP700 (Dual-Xeon-PC) von Compaq
nicht widerstehen können. In den "White Papers" dazu rühmen sie sich,
daß ihre Architektur - im wesentlichen läuft's darauf hinaus, daß die
Kiste Speichercontroller, PCI-Controller und SCSI-Host doppelt hat -
besser wäre, als die Crossbar-Technologie (hier die von Sun).
Was sie gnädig verschweigen ist, daß das für Dualprozessorsysteme ja
sogar zutreffen mag, aber bei den richtigen Rechnern mit nochmehr CPU's
wird das dann doch zu aufwendig.
Aber immerhin scheint es möglich, daß etwas aufwendigere Wintendos auch
mit Technik aus der Workstationwelt aufgebohrt werden.
Grüße, Peter
> Warum sollte die CV64 da irgendwelche Vorteile haben? Kein Demo ging je
> direkt auf eine Graka und auch Anwendungen nutzen die Karte nur über das
> OS. Da wird wohl die Treibersoftware den Ausschlag geben.
Nicht nur, die CV64 hatte den Roxxler-Chip drauf, der die Planar- zu
ChunkyPixel-Konvertierung in Hardware machte. Dieser wird von
Cybergrafix auch benutzt. Es kann also gut sein, daß Programme, deren
Screen per Modeumleitung auf einen CGX-Screen umgeleitet wird, davon
profitieren.
> > Selbst im Vergleich mit CV-PPC schnitt die CV64 teilweise besser ab. Im
> > Gegensatz zur P4.
>
> Das mußt Du etwas genauer ausführen.
Ein Kumpel hat die CV-PPC aus dem A4000 rausgeschmissen, weil sie
thermisch nicht in den Griff zu bekommen war...
Grüße, Peter
Keine Ahnung. Auf jeden Fall liefen sie bei mir an der UNI Parallel, und
es war ein Riesenunterschied.
>> Das ist wahr. Aber mit Deinem "LightOut" Management hasst Du ja
>> weiter oben ja gerade ein Argument fuer die Mainframes gebracht.
> Na na. Das gibts bei SUN schon fuer 1U Kisten mit einem IIi.
> Und Mainframes duerfen ueberhaupt nicht LightOut gehen! "Hunderte
> Linux Server" die in der gleichen Sekunde ausfallen. Mahlzeit. ;-)
Ja, natuerlich. Das meinte ich damit.
>> Ich finde an ReiserFS aber nicht nur das Journalling gut. Der ganze
>> Ansatz ist ziemlich visionaer, und wenn man sich mal die Featureliste
>> von Reiser4 anschaut, kommt man schon ins staunen. Ich finde es gut,
>> wenn mal jemand was neues probiert, und dabei noch etwas so
>> praxistaugliches herauskommt.
> Ack. Der 3.6 wurde aber schon bissl langsamer als 3.5. Die Sicherheit
> geht doch vor. Neue Konzepte haben den Nachteil, dass sie erst
> reifen muessen, ohne zu rosten. Die Ansaetze sind aber gut!
> Und: SoftUpdates *ist* neu. Es ist der Schritt *nach* Journaling.
> Du musst Dir mal ebenfalls die ToDos vom FFS zu 5.0stable - wenn es
> sie dann gibt - reinziehen.
Also gut, ich werde mal danach schauen. Villeicht schaufele ich auf
meinem PC sogar mal eine BSD Partition frei.
Nichtsdestotroz finde ich an ReiserFS nicht nur der Journaling in der
Praxis gut, sondern vor allem auch die Platzersparnis durch das
nicht-vorhandensein starrer Blockstrukturen. Mein Newsspool ist dadurch
viel kleiner und wesentlich schneller geworden. Bei einer solchen
Anwendung (viele, viele kleine Files) ist der Unterschied zwischen
ReiserFS und "klassischen" Filesystemen einfach drastisch.
> Ok. Ich habe fertig. :-)
Nagut. Ich werde jetzt mal wieder meinen Amiga einschalten. Villeicht
faellt mir dann wieder was ein, was On-Topic ist. ;-)
> Nagut. Ich werde jetzt mal wieder meinen Amiga einschalten. Villeicht
> faellt mir dann wieder was ein, was On-Topic ist. ;-)
SFS? ;-)
--
PIK
> SFS? ;-)
Verdammt, das hat gesessen. ;-)
Im Ernst: Lohnt es? Wie lange brauche ich vorraussichtlich, um es
einzurichten? Sollte ich das zuerst auf meiner System- oder auf meiner
Datenpartition ausprobieren?
> Raphael Pilarczyk <P...@amigo.ping.de> wrote:
>
>>>Nagut. Ich werde jetzt mal wieder meinen Amiga einschalten. Villeicht
>>>faellt mir dann wieder was ein, was On-Topic ist. ;-)
>
>
>>SFS? ;-)
>
>
> Verdammt, das hat gesessen. ;-)
>
> Im Ernst: Lohnt es?
Absolutely[tm].
> Wie lange brauche ich vorraussichtlich, um es
> einzurichten?
1 Minute, wenn Du Daten sichern und zurückspielen nicht mit einrechnest.
> Sollte ich das zuerst auf meiner System- oder auf meiner
> Datenpartition ausprobieren?
Ausprobieren? Nicht nötig. Draufschmeißen und vergessen. Läuft hier und
auch anderswo tadellos.
Gruß,
--
Oliver Sprenger
http://www.AudiCommunity.org
Die älteste deutschsprachige Audi-Gemeinschaft im Netz!
Gunnar
> > SFS? ;-)
>
> Verdammt, das hat gesessen. ;-)
>
> Im Ernst: Lohnt es?
Ja. Der ganze Ärger von FFS (vor allem die Validierorgien) und die
Probleme anderer Systeme wie AFS (Datenverlust) gehören hier seitdem
der Vergangenheit an. Hinzu kommt eine gewaltige Beschleunigung von
Dir- und Lösch-Operationen im Vergleich zu FFS (zumindest zu den
älteren Versionen).
> Wie lange brauche ich vorraussichtlich, um es
> einzurichten?
Ein paar Minuten, wann man das Umschaufeln der Daten nicht mitzählt.
SFS in den RDB schreiben, für die gewünschte Partition SFS auswählen,
Blockgröße auf 512 Bytes, Buffers auf >=100 (ich emfehle ca. 500, je
nach Host), MaxTransfer + Mask wie gehabt. Rebooten, Partition mit
Quickformat oder besser SFSFormat (Optionen beachten) formatieren,
fertig.
> Sollte ich das zuerst auf meiner System- oder auf meiner
> Datenpartition ausprobieren?
Ich wuerde es zuerst mit den Daten probieren. Backup sollte in jedem
Fall existieren. Denn es soll (angeblich) auf manchem System nicht so
besonders laufen. Hier läuft es allerdings seit vielen Jahren auf
A2000 mit Blizzard 2060/50, auf A4000/060/50 mit Fastlane, CyberSCSI und
Onboard-IDE, auf A1200/030/42 mit Onboard-IDE und seit einem Jahr auch
auf Amithlon XP2000 mit Onboard- und Promise-IDE und mit Adaptec-SCSI
ohne jedes Problem.
> Ist das denn eine alternative zu PFS2 oder 3 ?
Unbedingt.
Uwe Seifert <nos...@nowhere.com> wrote:
>> Wie lange brauche ich vorraussichtlich, um es
>> einzurichten?
> Ein paar Minuten, wann man das Umschaufeln der Daten nicht mitzählt.
Nagut, die habe ich. Wenn ich naechste Woche mein Monitorkabel wieder
habe, werde ich mich mal an die Arbeit machen. :-)
Danke fuer die Tips zum allgemeinen Vorgehen. Das sollte die Aktion ein
wenig beschleunigen.
> Ich wuerde es zuerst mit den Daten probieren. Backup sollte in jedem
> Fall existieren. Denn es soll (angeblich) auf manchem System nicht so
> besonders laufen. Hier läuft es allerdings seit vielen Jahren auf
Da mache ich mir mit meinem Standard A3000 samt internem SCSI mal keine
Sorgen. Ist zwar nicht das schnellste aller SCSI-Interfaces aber ich
habe eigentlich keine ernstzunehmende Software in Erinnerung, die das
Ding nicht unterstuetzt.
Danke auch an die anderen, die geantwortet haben.
ciao...
Andreas
> >> Nagut. Ich werde jetzt mal wieder meinen Amiga einschalten. Villeicht
> >> faellt mir dann wieder was ein, was On-Topic ist. ;-)
>
> > SFS? ;-)
>
> Verdammt, das hat gesessen. ;-)
Ja das fiel mir so ein als ich ueber die Features von ReiserFS lies.
Mit "atomic writing" und B-Trees+ usw. Soll jetzt nicht heissen,
dass SFS da auf irgendeine Weise mitkommt, aber das Grundlegende
ist wohl das gleiche.
> Im Ernst: Lohnt es?
Ich hab meinen /alten/ Artikel - damals wie heute in meinem
'noetigsten Deutsch' |-) - angehangen. Ich hatte leider keine
Zeit aus dem Geschwaetz das wichtigere rauszuschneiden. Friss
es also oder stirb. ;-)
> Wie lange brauche ich vorraussichtlich, um es einzurichten?
Kommt drauf an. Auf manchen Systemen/Platten laesst es sich erst
in den RDB hauen, wenn der RDB nicht auf 256 (HDtoolbox-like
Standard), sondern 512 KB eingerichtet wurde. Wie das bei HDToolBox
geht weiss ich nicht. HDInstTools hat fuer sowas ein Tooltype
(RDBSPACE=512).
Wenn Du eine Platte mit mehreren Dateisystemen hast oder dadurch
bekommst, nehme das gleiche Tool wie 'letztens'. Auf einer /neuen/
Platte wuerde ich HDInstTools6.9 nehmen. Das ist DAS Tool
schlechthin. Damit kann man auch die Prio und den Stack fuer
das Dateisystem festlegen. Das ist nicht zwingend noetwendig,
aber mit Prio 8 und 6144 Bytes (6 KB) Stack, frisst das Ding der
CPU nicht die Haare vom Kopf und ist auch gut behuetet.
Sonst werden immer ffs-like 10/2048 eingetragen.
Nehme immer nur die Distribution die im Aminet liegt (disk/misc).
Sonst nur den Readmes nach. Hast dann noch 'explizite' fragen,
frage. Ist manchmal besser als nachher alles wieder rumkopieren
um vielleicht nochmal formatieren/konfigurieren zu koennen.
> Sollte ich das zuerst auf meiner System- oder auf meiner
> Datenpartition ausprobieren?
Probier es natuerlich erst aus. Vielleicht auf einer Partition
wo erstmal keine "Daten" drauf sind. ;-) Das einzige was es
wohl nie koennen wird, sind Hardlinks. Nachdem Joerg Strohmayer
die eh... Kode-Grundidee... von Hendrikx aber brauchbar
hingebogen hat, hat es bei mir FFS komplett verdraengt.
***********
*Die Sicherheit geht vor!
Solange der Anwender zB. durch die Umstellung den RDB nicht
vermuellt hat, habe ich noch von keinem einzigen Problem
mit 1.205 gehoert. Seit seinem erscheinen also: April 2003.
Zum einen: Ich will die Arbeit von Hans Wrobel hiermit nicht
schlecht machen. Sie war sehr wohl noetig und bis auf die
Idee mit NSD (persoenliche Meinung) wirklich sehr gut.
FFS 45.13 ist ohne Frage der beste Amiga FFS den es fuer
Enduser gibt. Mit dem inoff. 45.14 Patch gilt es bis jetzt
sogar als fehlerfrei :) und ist auf jedem Amiga sehr gut
benutzbar. Hans Versionen 'agieren' auch geschickter im
Hauptspeicher, was die Hoffnung auf Datenkonsistenz nach
einem Absturz wesentlich erhoeht.
Die-"Na und? Dann halt validieren lassen und gut"-Leute
erinner' ich gerne dran, dass dieser Vorgang offiziell ERST
mit Setpatch 'waitverify' halbwegs zivilisiert abgewickelt
wird und mit enlargebuffers-patches u.U. halbwegs ertraeglich
langsam ablaufen kann. Der Spass faengt ja auch erst richtig
an, wenn eine Partition nichtmehr validiert werden kann.
SFS validiert in dem Sinne gar nicht. Es arbeitet 'journaled'.
Nicht beendete also zB. durch Absturze unterbrochene s.g.
Transaktionen werden entweder anschliessend oder beim Mounten
(Reboot) in wenigen Sekunden anulliert und die Partition steht
dem System sofort wieder zur Verfuegung.
Ein *kompletter* Check einer Partition kann von dem User mit
einem CLI-Tool erledigt werden und dauert auch bei groesseren
Platten extrem kurz. So kurz, dass viele es sogar immer mit
der user-startup starten.
Falls es zu Problemen kommt, wenn sich zB. durch die erwaehnten
Fehler im RDB auf einmal auf den Partitionen die Daten
'ueberschneiden', sorgt SFSSalv fuer eine ausgezeichnete Abhilfe.
Unter FFS funktioniert _brauchbar_ imho nur AmiBack und DiskSalv.
Der eine NUR mit 512 Bytes/Block der andere nur im Salvage-Modus,
beide aber nicht ausserhalb der 4 GB Grenze.
*Die Einschraenkungen
Die gleichen wie unter FFS45.x bzw. die vom AmigaOS diktiert
werden.
*Goodies
Ein /recycled Verz. mit den letzten 350 geloeschten Dateien.
"Case sensitiv". Beachtet bei Verz.- und Dateinamen die Klein-
Grosschreibung.
Beide 'goodies' koennen beim Formatieren einer Partition aktiviert
bzw. deaktiviert werden. Es empfiehlt sich ZUERST immer mit dem
WB-Befehl zu formatieren und mit SFSformat 'nachformatieren'.
*Nachteile
Der wirkliche Nachteil des SFS ist die fehlende Unterstuetzung
fuer Hardlinks. Zum Glueck ist problemloser Mischbetrieb von
Dateisystemen unter AmigaOS ohne weiteres moeglich.
Ein "3rd part bug" steckt in Diavolo (jedenfalls bis 3.4). Es
arbeitet nur mit Dateisystemen die keinen eigenen MsgPort fuer
DOS-pakete verwenden. Im Klartext: Nur mit FFS.
*Pflege
Defragmentieren laesst sich SFS zwar nicht so "fast perfekt"
wie FFS mit ReOrg, dafuer ist diese Funktion "im Lieferumfang
enthalten" und sie kommt mit >4GB klar. TD64 wie auch NSD.
Der Vorgang dauert im Vergleich zu FFS dann wesentlich kuerzer
und ist im Gegensatz zu FFS/ReOrg unkritisch!
SFS laesst sich auch auf jeden Fall besser defragmentieren als
die kommerzielle Konkurrenz...
*Die Leistung
Sobald man einen schnelleren Amiga - imho ab 030/40 + 'Eigenspeicher'-
benutzt, hinkt der FFS dem System hinterher. Seine sehr geringe
CPU-Auslastung nutzt einem nicht besonders, falls die Tasks
andauernd auf die Ergebnise der Diskoperationen warten muessen.
Falls sie das nicht muessen, faellt das wohl so oder so nicht
ins Gewicht. ;-)
Unter SFS verursachen manche Operationen eine hoehere CPU-Auslastung.
Was ist besser? Ein Beispiel:
Dopus4.17pre14, "GetSizes" von 11 MB Sys:Fonts auf ZIP100 auf
einem 060/50 mit CyberSCSI.
FFS 45.13, Pri 10/Stack 2 KB, !2 KB/Block!, 600 Buffers,
ca. 25 % CPU-Auslastung. Dauer: 25 Sekunden
SFS 1.205, Pri 8/Stack 6 KB, 512 B/Block, 300 Buffers, 16x 16 KB
readahead-cache, ca. 45 % CPU-Auslastung. Dauer: 2 Sekunden
Eine wesentlich hoehere CPU-last. Die 45% dauern aber 12x kuerzer
(!) als die 25% des FFS. Ein Szenario in welchem das Verhaeltnis
von erbrachte Arbeit zu Zeit zu CPU-last fuer SFS als unguenstig
ausfallen wuerde, fiel mir beim Schreiben dieses Textes nicht ein.
Die Behauptung, haette FFS ebenfalls readahead-cache, wuerde er
viel besser abschneiden, ist fuer mich Rhetorik. FFS/2KB kann
zum SFS mit 4x 1 KB cache (SFS Mindestwert) immernoch nichtmal
ansatzweise aufholen. Ob FFS dann mit RA-cache gleich um
Groessenordnungen schneller waere, moechte ich bezweifeln. Zum
anderen besitzt FFS eben keinen RA-cache und das wird sich fuer
AmigaOS 3.x auch nicht aendern.
SFS arbeitet dagegen am schnellsten mit 512Bytes/Block!!
Groessere Bloecke sind nur noetig, falls man Festplatten >2TB
betreiben moechte. :-)
ZIP100, formated, 50 Buffers, A4000 060/50, cyberscsi.
FFS 45.9, 2048 Bytes/Block, stack 2 KB, prio. 10.
SFS 1.193, 512 Bytes/Block, stack 6 KB, prio. 8. Cache 16x 8192,
norecycled, not case-sensitiv.
PFS-3 18.5, 1024 Bytes/Block, not deldir, stack 5000 Bytes, prio. 10.
SysSpeed 2.6: FFS-Inter FFS-DC SFS PFS
create 16 16 504 697
open 43 43 2383 1447
dirscan 43 2472 13217 10976
delete 56 54 797 995
seek/read 2904 2929 3919 3760
createfile 0.81 0.84 1.33 1.15
writefile 0.83 0.78 1.33 1.25
readfile 0.82 0.79 1.33 1.25
rawread 1.22 1.22 1.30 1.24
Diskspeed 1.2 (Hendrikx Quellcode):
1000 files
create (32 KB) 4/65 f/s 3/60 20/447 18/244
read (32 KB) 614 KB/s 614 735 512
write (32 KB) 693 KB/s 690 723 695
seek (32 KB) 8 times/s 8 11 11
load 5/9/49 f/s 3/9/44 74/18/410 77/45/272
dirscan 5/46/49 f/s 3/10446/45 77/9044/453 81/"Err. 24"/282
***********
--
PIK
Gunnar
> Da mache ich mir mit meinem Standard A3000 samt internem SCSI mal keine
^^^^^^
> Sorgen.
Damit bekommst Du von SFS nicht wirklich alles mit. Ohne *irgendeine*
Graka hast Du da einen extremen Flaschenhals, weil die 'Progressbalken'
nicht schnell genug gemalt werden koennen. :--)
--
PIK
> > Ein paar Minuten, wann man das Umschaufeln der Daten nicht mitzählt.
>
> Nagut, die habe ich. Wenn ich naechste Woche mein Monitorkabel wieder
> habe, werde ich mich mal an die Arbeit machen. :-)
>
> Danke fuer die Tips zum allgemeinen Vorgehen. Das sollte die Aktion ein
> wenig beschleunigen.
Nichts zu danken, und beachte auch das Posting von PIK. Ist etwas
ausführlicher.
> Ein /recycled Verz. mit den letzten 350 geloeschten Dateien.
Wie kann man die Anzahl der "zwischengelagerten" Files einstellen?
Laut "changes_NEW.txt" soll das gehen, zwischen 35 und 3500. Ich
finde aber nix, wie man das einstellt (außer im Sourcecode
rumzumurksen).
> > Ein /recycled Verz. mit den letzten 350 geloeschten Dateien.
>
> Wie kann man die Anzahl der "zwischengelagerten" Files einstellen?
> Laut "changes_NEW.txt" soll das gehen, zwischen 35 und 3500. Ich
> finde aber nix, wie man das einstellt (außer im Sourcecode
> rumzumurksen).
So ist es. Leider. Man muss dazu aber nur die da erwaehnten
Eintraege aendern. Den Quellcode habe ich nicht. Und ich hab
zwar den angeblich besten GCC fuer 68k, den 2.9.51, aber seit
seinem erscheinen immernoch als Archiv.
Wirklich sinnig waere es, wenn man das mit SFSformat erledigen
koennte. Von Joerg hat man aber schon lange nichts mehr gehoert.
Nichtmal was schlechtes. :-)
--
PIK
> Ich wuste gar nicht, dass es tatsächlich schnellere Filesysteme
> gibt wie PFS2/3. Das hat mich echt überrascht.
> PFS2/3 war schon zu FFS wie Kanu zu Rakete.
Das war auch schon AFS. Dafuer wollte ich dem Autor auch immer
danken. Zu der Zeit habe ich mir Unmengen ueber Backupstrategien
beigebracht.
> Muß man SFS denn überhaupt defragmentieren? Bei PFS2/3 soll
> das ja nicht notwendig sein.
Es gibt keine Dateisysteme die 'kein Defragmentieren brauchen'.
Die Crem d'la Crem erledigt das quasi im Hintergrund.
PFS erledigt das aber nicht auf diese Weise und es gibt auch
keine Tools um es 'selbst' zu machen. Da bleibt auch nichts
anderes uebrig, als zu sagen, man braucht es nicht. Wahrscheinlich
nicht so oft wie beim FFS. So ein Defrag Tool steht bzw. stand
immer auf der todo-liste. So ganz unnuetz ist es also nicht.
Bis jetzt defragmentieren die User halt durch umkopieren. Wenn
genug Platz da ist.
Im Aminet musste irgendwo "Frei" bzw. "Free" sein. Das zeigt
Dir grafisch an wie es auf einer 'gut gebrauchten' (PFS-)Partition
aussieht.
--
PIK
Dann hol jetzt 3.3. Der ist jetzt der Beste.
> Wirklich sinnig waere es, wenn man das mit SFSformat erledigen
> koennte.
Dort habe ich auch zunächst nach entsprechenden Optionen
gesucht. 350 Files sind mir nämlich ein klein wenig zu
viel.
> > Und ich hab zwar den angeblich besten GCC fuer 68k, den 2.9.51,
> > aber seit seinem erscheinen immernoch als Archiv.
>
> Dann hol jetzt 3.3. Der ist jetzt der Beste.
Aha. Und wie kommt man zu dieser Erkenntnis?
--
PIK
> >> Wie kann man die Anzahl der "zwischengelagerten" Files einstellen?
> >> Laut "changes_NEW.txt" soll das gehen, zwischen 35 und 3500. Ich
> >> finde aber nix, wie man das einstellt (außer im Sourcecode
> >> rumzumurksen).
> > Wirklich sinnig waere es, wenn man das mit SFSformat erledigen koennte.
>
> Wozu? SFS ist doch nicht PFS. Bei SFS lässt es sich dynamisch ändern, man
> muss nicht, wie bei PFS, neu formatieren nur um die Anzahl der maximalen
> Einträge im .deldir zu verringern ...
Oh das ist schoen! Wozu? Nun:
a)
Man *koennte* es schon/erstmal beim Formatieren festlegen. Damit
erspart man sich u.U. einen Arbeitsgang.
b)
Ein Tool tut es dann auch. Damit koennte man es nachtraeglich aendern,
wenn man mehr Erfahrungswerte gesammelt hat oder die Partition eine
andere Bestimmung bekommt und dieser oder jener Wert nichtmehr optimal
erscheint.
Mit a und b gilt diese Loesung dann als Endloesung. ;-)
> > Von Joerg hat man aber schon lange nichts mehr gehoert. Nichtmal
> > was schlechtes. :-)
>
> Keine Zeit.
Dem anderen Posting konnte ich aber was anderes entnehmen...
--
PIK
> > SFS validiert in dem Sinne gar nicht. Es arbeitet 'journaled'.
>
> _Wenn_ das device es unterstützt. Funktioniert zwar mit fast jedem,
Na gut.
> > Nicht beendete also zB. durch Absturze unterbrochene s.g.
> > Transaktionen werden entweder anschliessend oder beim Mounten
> > (Reboot) in wenigen Sekunden anulliert und die Partition steht
> > dem System sofort wieder zur Verfuegung.
>
> Nicht anulliert, nachgeholt. Kein Roll-Back.
Scheisse. Hast Du mir schonmal erzaehlt. Ok. Das macht das ganze
aber NOCH besser. :-)
> > Falls es zu Problemen kommt, wenn sich zB. durch die erwaehnten
> > Fehler im RDB auf einmal auf den Partitionen die Daten
> > 'ueberschneiden', sorgt SFSSalv fuer eine ausgezeichnete Abhilfe.
>
> Nicht wirklich, auch die letzte Version von SFSSalv hatte noch jede
> Menge Bugs ...
Der Einaeugige unter den Blinden halt. Ich hatte hier 2x Leute mit
"zerstoerten" SFS Partitionen und ich konnte beide Male bis auf 2-3
Dateien alles retten. Und beide Male war unter den 3 noch ein Icon
dabei. :-) Das sind jedenfalls Welten zu den unzaehligen
Rettungsversuchen die ich bis jetzt unter FFS zelebriert habe. :-\
> > *Goodies
> > Ein /recycled Verz. mit den letzten 350 geloeschten Dateien.
>
> 35-3500, konfigurierbar, Default 350.
Nicht wirklich. Konfigurierbar nur fuer 'Selbstkompilierer'.
> > Es empfiehlt sich
Gut. ICH empfehle.
> > ZUERST immer mit dem WB-Befehl zu formatieren und mit SFSformat
> > 'nachformatieren'.
>
> Wozu?
Gut. Unpraezise ausgedrueckt. Wenn ich eine neue Platte habe, eine
Partition die vorher nicht unter SFS lief, eine Partition die mit
SFS vor 1.1xx lief, mache ich das immer. Ich bin zwar kein /Schlosser/
aber ich arbeite eben im Maschinenbau und da kann ich jeden Tag aufs
neue erleben, dass doppelt eben besser haelt.
> > Ein "3rd part bug" steckt in Diavolo (jedenfalls bis 3.4). Es
> > arbeitet nur mit Dateisystemen die keinen eigenen MsgPort fuer
> > DOS-pakete verwenden. Im Klartext: Nur mit FFS.
>
> Wenn es das wäre müsste es mit SFS <= 1.195 funktioniern. Mit > 1.195
> eigentlich auch.
Irgendwie nicht.
> > *Pflege
> > Defragmentieren laesst sich SFS zwar nicht so "fast perfekt"
> > wie FFS mit ReOrg, dafuer ist diese Funktion "im Lieferumfang
> > enthalten" und sie kommt mit >4GB klar. TD64 wie auch NSD.
> > Der Vorgang dauert im Vergleich zu FFS dann wesentlich kuerzer
> > und ist im Gegensatz zu FFS/ReOrg unkritisch!
>
> Wesentlich kürzer mag ja sein, aber trotzdem viel zu langsam.
> Jedenfalls bis vor kurzem ;-)
Das ist gut. Darauf koennte man vielleicht nen pfiffigeren Algo
aufbauen. Eine wesentlich bessere Defragmentierung und immernoch
so schnell wie 1.205. :-)
Ich nehme an, dass wenn Du wieder was erwaehnenswertes haben solltest,
Du Dich bei mir meldest.
--
PIK
Was ist das für ein define?
> struct TagItem tags[]={ASS_MAX_RECYCLED_ENTRIES, *arglist.lines,
> TAG_END, 0};
AFAIK, mag SAS/C sowas (non-constant in auto-array) nicht.
>> Wirklich sinnig waere es, wenn man das mit SFSformat erledigen koennte.
>
> Wozu? SFS ist doch nicht PFS. Bei SFS lässt es sich dynamisch ändern, man
> muss nicht, wie bei PFS, neu formatieren nur um die Anzahl der maximalen
> Einträge im .deldir zu verringern ...
Vermutlich meint er, wenn man SFSFormat benutzen muß, die Anzahl auch gleich
miteinstellen sollen könnte ohne das man noch einen zweiten Arbeitsgang
benötigt ;-)
Gunther
--
Linux is only free if your time has no value
- Jamie Zawinski
Hast Du die jetzt behoben?
> [Defragmentieren] Wesentlich kürzer mag ja sein, aber trotzdem viel zu
> langsam. Jedenfalls bis vor kurzem ;-)
Heisst das, es gibt was neueres als 1.205 ?
> >> Keine Zeit.
>
> > Dem anderen Posting konnte ich aber was anderes entnehmen...
>
> Keine Zeit für Usenet.
>
> Und bei SFS mache ich auch nur das allernötigste
Ja dann bis dahin. Ich muss aber trotzdem mal staunen, dass fuer
Dich neuerdings etwas um vielfaches zu beschleunigen, das
allernoetigste bedeutet.
> es ist nach wie vor unbrauchbar.
Keine Frage. Man muss sich dann aber erst vor den Augen fuehren wie
schlecht (=! fehlerhaft) FFS ist. #-)
> Es macht viel mehr Sinn ein komplett neues AmigaOS FileSystem zu
> schreiben, und es ist auch noch weniger Arbeit als aus SFS ein gutes
> FileSystem zu machen.
Zum einen: Soviele Jahre haelt meine Hardware leider wohl doch nicht.
Sonst waere das Ding ja laengst fertig, oder Joerg?
Zum anderen: Wenn ich mir so den - mittlerweile - primitiven RoundRobin
Scheduler ansehe oder die Browser oder Mailer oder die GUI-Systeme oder
die Hardware oder sonstwas an der Kiste, dann frage ich mich, warum
ich ausgerechnet ein 2003-up-to Dateisystem brauche und nicht einfach
eins, dass zu dem Rest des Systems passt. Und nein, FFS passt nur zum
1.3er OS.
--
PIK
> > Das sind jedenfalls Welten zu den unzaehligen Rettungsversuchen die
> > ich bis jetzt unter FFS zelebriert habe. :-\
>
> Dumm nur, dass SFSSalv nur ein minimal an SFS angepasstes "FFSSalv"
> ist und die FFS Version nach wie vor _deutlich_ besser funktioniert.
Ich weiss. Und glaube es Dir auch, dass sie intern deutlich besser
funktioniert, aber nach aussen hat sie hier leider nie soviel retten
koennen wie SFSSalv.
> >> Wozu?
>
> > Gut. Unpraezise ausgedrueckt. Wenn ich eine neue Platte habe, eine
> > Partition die vorher nicht unter SFS lief, eine Partition die mit
> > SFS vor 1.1xx lief, mache ich das immer.
>
> Andersherum (Partitionen die vorher schon unter SFS benutzt wurden
> komplett, mit SYS:System/Format, zu formatieren) wäre es sinnvoller.
Von 1, 2 und 3 war das bei mir 3.
> Mag ja sein, dass Diavolo einen Bug hat durch den es nicht mit SFS
> funktioniert (und da ich es nicht habe, und auch keine genaue
> Fehlerbechreibung, kann ich auch keinen Workaround einbauen),
Waere eh nicht noetig. Es gibt kein Diavolo fuer PPC und Du solltest
Deine Zeit nicht ueberwiegend fuer Workarounds verschwenden.
> > Ich nehme an, dass wenn Du wieder was erwaehnenswertes haben solltest,
> > Du Dich bei mir meldest.
>
> Mit der PPC nativen Version kannst du doch eh nichts anfangen ;-)
In der Tat nicht. Und ich will mir ehrlich gesagt auch keine PPC-Karte
holen *nur* um 1x in 10 Jahren eine SFS Partition vielfach schneller
retten zu koennen oder um den Entwicklungsstand von MorphOS zu
ueberpruefen.
--
PIK
> Und außerdem ist das PFS3 immernoch spürbar im Vorteil, was
> die CPU-Last bei tagtäglicher Arbeit angeht!
Paar Beispiele fuer die Neugierigen? Unter Aweb merke ich jedenfalls
nicht soviel davon. Vielleicht weil ich SFS mit Prio 8 installiert
habe? Wo schlaegt sich diese Belastung sonst dermassen spuerbar
'nieder'?
Auch wenn man PFS 18.5 in einigen Disziplinen paar Prozentpunkte
mehr anrechnen koennte bzw. sogar wirklich kann, man muss EINEN
HAUFEN GELD fuer eine Soft ausgeben, die nicht(mal) mehr
supportet wird. Ich weiss nicht wieviel Mal PFS besser als SFS
sein muesste, damit das obige fuer mich keine Rolle spielen wuerde.
p.s.:
Ich interessiere mich auch grundsaetzlich nicht fuer Dateisysteme
die ich nur durch 'Rumkopiererei' defragmentieren kann.
--
PIK
Die letzte öffentliche (Test-)Version von MorphOS war 0.4. Das ist nicht
viel zu prüfen ;-)
Ist das ein m68k oder PPC Binary? Unter welchen OS läuft das?
Die Version ist neuer als meine m68k Version:
$ m68k-amigaos-gcc.34 --version
m68k-amigaos-gcc.34 (GCC) 3.4 20030909 (experimental)
:-)
>> Anzahl [der .recycled Einträge] auch gleich miteinstellen
>
> Dazu müsste man den Wert aber irgendwo auf der Partition speichern,
> wodurch diese Version von SFS nicht mehr mit alten Versionen und
> Tools (SFSCheck, SFSSalv, etc.) kompatibel wäre ...
Oh, das war mir nicht bewußt. Dann braucht man wirklich ein separates
Programm, mit dem die Einstellung bei jedem Boot gemacht werden muß.
Ich war irdendwie davon ausgegangen, das man sowas nur einmal einstellt
und das FS sich das merkt. Ich habe es bis jetzt immer bei debn Defaults
belassen.
BTW, was passiert wenn man mehr Dateien in .recycled hat als man als MAX
einstellt?
Gibt es aber nur für nicht m68k Systeme?
> Dumm nur, dass SFSSalv nur ein minimal an SFS angepasstes "FFSSalv" ist
> und die FFS Version nach wie vor _deutlich_ besser funktioniert.
Mhm, FFSSalv als Teil der DiskMonTools?
> Es genügt wenn es einer kompiliert und z.B. ins Aminet legt ...
Dazu brauchst noch ein Paar Includes. Sind die alten passend?
?
> Und wie ist es, wenn ich auf einer Partition 35 und auf der anderen 350
> haben will?
Du müßest das Config-Programm für jede SFS-Partition benutzen. Die
Einstellung ist nicht persistent. Bei einem Neustart werden wieder
die internen Defaults verwendet. Zumindest habe ich es so verstanden.
Gibt es jetzt ein anderes Program? Vermutlich nur für ein PPC-OS ;-(
> 1.210
> - Now uses pools for small allocations.
> - Better fragmentation prevention.
> - Improved defragmenter.
Das klingt doch gut. Oder ist das nur minor?
> 1.207
> - Recompiled PPC version with my own ppc-amigaos-gcc.
Was hast Du denn vorher benutzt? ;-)
> > Hast Du die jetzt behoben?
>
> Nicht in SFSSalv, davon wird es auch kein Update mehr geben.
Hast Du es umbennant?
> > Heisst das, es gibt was neueres als 1.205 ?
>
> Lohnt sich IMHO noch nicht:
Wird es denn 68k (bzw. 020+) Versionen noch geben oder nicht?
--
PIK
> > >> 35-3500, konfigurierbar, Default 350.
> >
> > > Nicht wirklich. Konfigurierbar nur fuer 'Selbstkompilierer'.
> >
> > Es genügt wenn es einer kompiliert und z.B. ins Aminet legt ...
>
> Wäre nett, wenn das mal einer für, sagen wir die alten 35 oder
> von mir aus 50 Files, erledigen könnte. :)
Ich finde es aber alles andere als sinnvoll, wenn im Aminet
etliche Versionen mit etlichen Optionen rumfliegen, die auch noch
von irgendwelchen Spakos kompiliert wurden.
> Und wie ist es, wenn ich auf einer Partition 35 und auf der
> anderen 350 haben will? 2x SFS im RDB mit verschiedenen
> Dostypes, also z.B. 0x53465300 und 0x53465300?
Was passiert, wenn ich den Wert mit einem Tool von 350 auf 100
setze, wenn im recycled schon 130 Dateien liegen? Wird nach
Datum oder nach Groesse oder wie geloescht?
Was passiert eigentlich mit dem Inhalt von Verzeichnisen und
Unterverzeichnnisen, wenn man sie loescht? Liegt dann die ganze
Struktur im recycled oder nur die Dateien 'daraus'?
--
PIK
> Ach weißte, bevor ich jetzt hier ein halbes dutzend Dinge
> aufzähle die eh keinen interessieren schlag ich folgendes vor:
> versuche einfach mal einen CDXL-Film ruckelfrei auf einem
> 030/~50 System von einer IDE-SFS-Partition abzuspielen,
> in Pal Lores, 12Bit. Mir ist jedenfalls bis dato noch keine
> flüssige Wiedergabe gelungen... ganz im Gegensatz zum
> selben Vorgang von der PFS-Partition.
Der war nicht schlecht. Genau sowas werd ich wohl nie koennen. :-)
> Ok, SFS auch, allerdings hat das Löschen von 50kB großen
> Dateien nach ein paar Tagen in Gebrauch auf meiner
> Download- und AWebCache-Partition 20-30 min gedauert,
> inakzeptabel.
Wie lange dauerts mit PFS 18.5? Kann aber eh nicht sein. Damit waere
SFS langsamer als FFS. Irgendwas stimmt da also nicht. Wenn ich
nach einem Monat die 40 MB von Aweb loesche, dauert es hier 2-3
Minuten. Mein 060/50 ist aber *leider* nicht 10x schneller als
030/50. :-) Meine Platte ist wohl auch nicht 10x schneller als Deine.
Auch das Reorganisieren des Caches geht ziemlich fix. Puffer=700,
cache 30x 16384, 512bytes/block.
> > p.s.:
> > Ich interessiere mich auch grundsaetzlich nicht fuer Dateisysteme
> > die ich nur durch 'Rumkopiererei' defragmentieren kann.
>
> dito. Und zum Glück gibt es beim PFS auch keine Probleme
> damit, z.B.
[...]
> und das nach 2 Jahren seit der Formatierung, und inkl.
> Newscoaster und YAM auf dieser Partition. Perfekt!
Wahnsinn, nicht? Vor allem dass bei Dir ueberwiegend nur die Dateien
fragmentiert sind, die eigentlich nur 1x geschrieben werden mussten.
Also guides, docs, .infos usw. Alles andere liegt am Stueck. Und das
obwohl PFS trotz angeblich cleverer Algos auch noch weniger CPU-last
verursacht. Bald glaub ich an Wunder. :-)
Hast Du Dir diese Partition schon mal mit Free/Frei anzeigen lassen?
Wuerde mich mal interessieren wie sie so 'grafisch' aussieht...
--
PIK
> Uwe Seifert <nos...@nowhere.com> wrote:
> > Jörg Strohmayer schrieb am Mon, 22 Sep 2003 23:29:22 +0200:
> >
> >> >> 35-3500, konfigurierbar, Default 350.
> >>
> >> > Nicht wirklich. Konfigurierbar nur fuer 'Selbstkompilierer'.
> >>
> >> Es genügt wenn es einer kompiliert und z.B. ins Aminet legt ...
> >
> > Wäre nett, wenn das mal einer für, sagen wir die alten 35 oder
> > von mir aus 50 Files, erledigen könnte. :)
>
> ?
Ganz einfach: Ich hätte gerne eine Ausgabe des 1.205, die sich in
diesem Punkt wie die 1.195 verhält, denn 350 Files sind mir auf
Partitionen mit vielen großen Files zu viel. Ist der Grund, warum
ich immer noch 1.195 verwende.
> > Und wie ist es, wenn ich auf einer Partition 35 und auf der anderen 350
> > haben will?
>
> Du müßest das Config-Programm für jede SFS-Partition benutzen. Die
> Einstellung ist nicht persistent. Bei einem Neustart werden wieder
> die internen Defaults verwendet. Zumindest habe ich es so verstanden.
Ich habe es so verstanden, daß dieser Wert ins Filesystem fest
reincompiliert wird. Ein Config-Programm existiert ja leider nicht.
So eine Lösung hätte auch den Mangel, daß bei manchem Schreibzugriff
vor dem Aufrufen dieses Programms auf Default reduziert würde. Aus
gerade noch vorhandenen z.B. 3000 Files im .recycled würden
ruckartig 350. Nicht schön. Der Parameter müßte also wirklich auf
der Partition gespeichert werden.
> > > Es genügt wenn es einer kompiliert und z.B. ins Aminet legt ...
> >
> > Wäre nett, wenn das mal einer für, sagen wir die alten 35 oder
> > von mir aus 50 Files, erledigen könnte. :)
>
> Ich finde es aber alles andere als sinnvoll, wenn im Aminet
> etliche Versionen mit etlichen Optionen rumfliegen, die auch noch
> von irgendwelchen Spakos kompiliert wurden.
ACK. Noch weniger sinnvoll finde ich, wenn ich das selbst erledigen
soll. Zu wenig Ahnung von C.
Allerdings lassen sich wohl verschiedene Versionen aufgrund dieser
seltsamen Eigenschaft von 1.205 nicht vermeiden. Die "Spakos" liesen
sich ausschließen, wenn der Autor es selbst erledigen würde und
gleich drei oder vier "Ausführungen" des SFS in die Distribution
aufnehmen würde.
> > Und wie ist es, wenn ich auf einer Partition 35 und auf der
> > anderen 350 haben will? 2x SFS im RDB mit verschiedenen
> > Dostypes, also z.B. 0x53465300 und 0x53465300?
>
> Was passiert, wenn ich den Wert mit einem Tool von 350 auf 100
> setze, wenn im recycled schon 130 Dateien liegen? Wird nach
> Datum oder nach Groesse oder wie geloescht?
Gute Frage. Aber dieses Tool existiert ja nicht und ist im Moment
auch nicht realisierbar, wenn ich das hier richtig verstanden habe. :-/
Zumal man beim Booten zuverlässig dafür sorgen müßte, daß eine
Erhöhung des Werts über den Standard sofort wieder eingestellt wird,
bevor auf der Partition Überschrieben bzw. gelöscht wird. Nicht schön.
Der Parameter müßte schon irgendwie auf der Partition selbst fixiert
werden.
> Was passiert eigentlich mit dem Inhalt von Verzeichnisen und
> Unterverzeichnnisen, wenn man sie loescht? Liegt dann die ganze
> Struktur im recycled oder nur die Dateien 'daraus'?
Bisher sind's nur die Dateien. Noch dazu bei Bedarf, sprich bei
ursprünglicher Gleichnamigkeit, mit einem Anhang im Namen versehen.
Ja. Das ist bequemer als mit den Snapshots zu arbeiten.
> Ja, genauso wie für die Caches (SetCache oder SFSConfig), die max.
> Nameslänge (SFSConfig) und die Timeouts (SFSConfig). Am besten einfach
> in SFSConfig einbauen, es macht keine Sinn für jede Option ein eigenes
> Programm zu haben.
Wohl war. Vorallem da der gepostete Quellcode so nicht funktioniert
(arglist inkonsitent ;-)
Da hilft nur SFS selber patchen.
> Ich habe es so verstanden, daß dieser Wert [Einträge in .recycled] ins
> Filesystem fest reincompiliert wird.
Richtig, deswegen müßte man bei jedem Bootvorgang mit einem passenden
Programm dden gewünschten Wert einstellen.
> So eine Lösung hätte auch den Mangel, daß bei manchem Schreibzugriff vor
> dem Aufrufen dieses Programms auf Default reduziert würde. Aus gerade noch
> vorhandenen z.B. 3000 Files im .recycled würden ruckartig 350. Nicht schön.
Warum? Wenn _Du_ den Wert runtersetzt, dann hast _Du_ das so gewollt.
> Der Parameter müßte also wirklich auf der Partition gespeichert werden.
Das klingt erstmal wünschenswert, aber wer weiß, was das für Konsequenzen
für die Kompatibilität hätte.
Das wäre völlig daneben. Willst Du 3500-35 Versionen im Archiv haben?
> Aber dieses Tool [Anzahl der .recycled Einträge einstellen] existiert ja
> nicht und ist im Moment auch nicht realisierbar, wenn ich das hier richtig
> verstanden habe. :-/
Hast Du falsch verstanden. Jörg hat die Quelle für ein solches Programm
hier gepostet..
> Zumal man beim Booten zuverlässig dafür sorgen müßte, daß eine
> Erhöhung des Werts über den Standard sofort wieder eingestellt wird,
> bevor auf der Partition Überschrieben bzw. gelöscht wird. Nicht schön.
Pack die Einstellung in eins Deiner Startskripte und fertig.
> > Was passiert, wenn ich den Wert mit einem Tool von 350 auf 100
> > setze, wenn im recycled schon 130 Dateien liegen? Wird nach
> > Datum oder nach Groesse oder wie geloescht?
>
> Gute Frage. Aber dieses Tool existiert ja nicht und ist im Moment
> auch nicht realisierbar, wenn ich das hier richtig verstanden habe. :-/
Das ist zum Glueck falsch. :-) Technisch ist es ohne weiteres
moeglich und als 'Untersatz' waere SFSConfig in der Tat optimal.
1.4 liegt im *Aminet* unter der GPL (!) Das eigentliche Problem ist
nur, dass es in d.c.s.a/ nichtmal mehr eine handvoll Programmierer
gibt. :-\ Vielleicht kann jemand diese Aktion auch zu den
englishsprachigen Gruppen bringen.
Ich weiss nicht, ob Martin selbst es 'aufgegeben' hat. Etwas unter
GPL zu stellen hat auf dem Amiga leider meistens solche Gruende.
Wir koennen aber versuchen ihn mal anzuschreiebn. Jeder fuer sich
und alle die es wichtig finden.
p.s.:
Weiss jemand wann und was SFSquery unter "SFS settings" ausgeben
sollte? Bei mir ist es hinter dem Doppelpunkt immer leer. Irgendwie
muss aber auch mein SFS konfiguriert sein. :--)
--
PIK