Bezahlbare Technik, oder: Neue Chancen fuer Amiga!

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Rainer Ziehl

ungelesen,
25.09.1997, 03:00:0025.09.97
an

Hallo Amiga-Gemeinde,

mit diesem "kleinen" Artikel (lesen lohnt sich!) moechte ich mal ein bisschen
Optimismus verbreiten, nachdem es in zahllosen Beitraegen hier nur so von
Schlechtlaberei und negativer Stimmungsmache wimmelt.

Phase5 hat offensichtlich die Verzoegerungen bei der Markteinfuehrung ihres
PowerUps genutzt, um bei den Blizz603e und Blizz603e+ einen Anschluss fuer eine
Grafikkarte (BvisionPPC) zu integrieren. Die Graka wird wohl eine mit der
CybervisionPPC vergleichbare Leistung bieten.

Zudem gibt's die Blizzards jetzt in 6 Varianten: 3 Modelle fuer einen
68030/50 MHz und 3 Modelle fuer 68040/060 mit 25 bis 50 MHz. Den 603e wird's
wiederum als 160, 200 und 250 MHz-Version geben.

Der FastSCSI-Ctrl. ist auch noch vorhanden und Platz fuer 128 MByte RAM
ebenfalls.


Nehmen wir jetzt noch den Infinitiv-Tower von Micronik dazu, laesst sich ein
System zusammenzimmern, das sich durchaus sehen lassen kann:

Infinitiv A1300 800,-
Blizzard603e/160 MHz 750,-
68030/50 MHz 100,-
IDE-Platte 2 GB 400,-
IDE-CD-ROM/16fach 200,-
bisserl RAM (16 MB) 150,-

Komplettes System 2400,-

Damit kann man bereits gut arbeiten. Dazu noch die BvisionPPC (voraussichtlich
500 Maerker), macht zusammen 2900,- Mark. Die leistungshungrigsten Komponenten,
GraKa und HD-Ctrl., befinden sich auf der Blizz, somit ist mit vergleichsweise
hoher Performance zu rechnen. Wer sonst keine Erweiterungen braucht, kann zudem
auf ein ZorroXY-Shuttle verzichten.

Ein solcher Rechner bietet ein Preis/Leistungsverhaeltnis, wie es auf dem Amiga
seit Jahren nicht mehr vorhanden wahr. Wie ich finde, zeigt diese Entwicklung in
die richtige Richtung. Das angefuehrte Beispiel kann selbst fuer Neueinsteiger
interessant sein!

Besonders wichtig: Die Flexibilitaet der PowerUp/Infinitiv-Loesung! Der Rechner
laesst sich mit verschiedenen Prozessoren, unterschiedlich leistungsfaehigen
Buserweiterungen und sowohl mit IDE- als auch SCSI-Geraeten ausruesten. Dem
Besitzer steht die gesamte Palette an Amiga-Erweiterungen offen, sowohl die aus
dem 1200er- als auch aus dem 2000er/4000er-Lager, mit den angekuendigten
PCI-Shuttles womoeglich sogar Standard-PC-Karten.

***** Am Rande:
In verschiedenen Postings hier wurde ueber die Fehler von Commodore diskutiert.
Ein Grund fuer das Scheitern des Amigas wurde dabei weitgehend ausser Acht
gelassen: Die geringe Modellvielfalt. Der Kaeufer hatte eigentlich immer nur die
Wahl zw. einem billigen Tastaturrechner mit Spielekonsolen-Image und einer teuren
und deshalb seltenen Desktop/Tower-Variante. Dazwischen klaffte eine breite
Luecke - in Preis und Leistung. Ich bin mir ziemlich sicher: Mit einem A1200,
der so flexibel wie das oben angefuehrte Beispiel gewesen waere, haette Commodore
nochmal eine Chance gehabt - die Spaltung der Amiga-Anhaenger in Konsolen-Kids
und HighEnd-Freaks dagegen hat ein Weiteres zum Untergang beigetragen.
*****

Zwei weitere Rechnerbeispiele:

- MediumPerformance-System
Das gleiche Geraet wie oben, mit 603e/250 MHz (DM 1200,-) und
68040/40 MHz (DM 200,-) fuer "schlappe" DM 2950,- bzw. 3450,- (mit GraKa).

- HighEnd-System
Infinitiv A1500 1500,- (mit Z3-Shuttle)
CyberStorm604e/200 MHz 1800,-
68040/40 MHz 200,-
CyberVisionPPC 8 MB(!) 650,-
UW-SCSI-Platte 2 GB 950,-
SCSI-CD-ROM/12-24fach 400,-
bisserl RAM (64 MB) 600,-

Komplettes System 6100,- (Rumms)
Wer unbedingt einen 68060 haben will, zahlt nochmal 400,- drauf.

Letzteres Modell ist wohl nicht billig - bietet aber fuer sein Geld eine Menge!


Klar: Jetzt werden diverse Freaks mir gleich wieder vorrechnen, dass PCs bei
vergleichbarer Leistung weniger kosten. Nichtsdestotrotz ist der Amiga dichtauf
- speziell das "MediumPerformance-System" bietet Werbetraechtige 250 MHz schon
fuer weniger als 3000 Mark, da sind PCs mit vergleichbaren Taktraten kaum
billiger (das aendert sich erst, wenn man noch eine BvisionPPC zukauft).

Auch klar: Das Software-Problem (und ich meine jetzt weniger die noch anstehende
Portierung auf PPC) besteht weiterhin. Aber mit dem neuen Prozessor hat der
Amiga eine gute Chance, auch moderne, leistungsfaehige Software zu erhalten.

Und das ist mir ebenfalls klar: Auf Dauer kommt der Amiga-Markt nicht um einen
wirklich neuen Amiga herum. Aber auch mit der vorhandenen Technik laesst sich
noch einiges machen und das ist unerlaesslich. So koennen in aller Ruhe
Software und OS auf PPC angepasst werden - der Schritt zum "echten" Nachfolger
ist dann vergleichsweise gering. PowerUp verschafft uns jedenfalls erst mal
etwas Zeit.


Fazit: Was sich aus unserer alten Kiste noch so alles machen laesst, Hut ab!
(Und Schmach und Schande auf Commodore, RIP)


Bleibt munter,

Rainer.


(hoffentlich liest diesen langen Artikel ueberhaupt jemand ;-) )

Wolfram Riedel

ungelesen,
26.09.1997, 03:00:0026.09.97
an

quote from Rainer
date: 25.09.1997
about: Bezahlbare Technik, oder: Neue Chancen fuer Amiga!


> (hoffentlich liest diesen langen Artikel ueberhaupt jemand ;-) )

Bis zum bitteren Ende. ;-)

Diesen Artikel würde ich so unterschreiben.

--
wolfram riedel \_/ he...@zero.in-berlin.de \_/ Team *AMIGA* \_/ esperantisto


Daniel Weiss

ungelesen,
26.09.1997, 03:00:0026.09.97
an

Tach!

rzi...@student.uni-kl.de (Rainer Ziehl) benutzte seine Tastatur am 25.09.1997 um 22:00:02 Uhr, um
folgenden Text unter dem Betreff "Bezahlbare Technik, oder: Neue Chancen fuer Amiga!" zu zeugen:

> Zudem gibt's die Blizzards jetzt in 6 Varianten: 3 Modelle fuer einen

Nein, soweit ich das gelesen habe, sind die nur geplant. Also warten...

> 68030/50 MHz und 3 Modelle fuer 68040/060 mit 25 bis 50 MHz. Den 603e wird's
> wiederum als 160, 200 und 250 MHz-Version geben.
>
> Der FastSCSI-Ctrl. ist auch noch vorhanden und Platz fuer 128 MByte RAM
> ebenfalls.

Nur 128 MB? Das paßt doch schon in einen der 2 PS/2-Sockel...


> Nehmen wir jetzt noch den Infinitiv-Tower von Micronik dazu, laesst sich ein
> System zusammenzimmern, das sich durchaus sehen lassen kann:
>
> Infinitiv A1300 800,-

Übertrieben. Da kaufe ich lieber für 80,- DM einen PC-Tower und bastele
etwas rum.

> Blizzard603e/160 MHz 750,-
> 68030/50 MHz 100,-

Wo bekommmt man den 68030-50 denn bitteschön für 100,- DM *einzeln* ?

> IDE-Platte 2 GB 400,-
> IDE-CD-ROM/16fach 200,-
> bisserl RAM (16 MB) 150,-

Was soll so ein System mit 32 MB RAM? 64 oder mehr sollten es schon sein,
unter 32 braucht man gar nicht drüber nachzudenken!

> Komplettes System 2400,-

Ja, fast. Ohne den völlig überteuerten Tower etwas weniger.

> Damit kann man bereits gut arbeiten. Dazu noch die BvisionPPC (voraussichtlich
> 500 Maerker), macht zusammen 2900,- Mark. Die leistungshungrigsten Komponenten,

Eben, die *MUSS* auch noch dazu. Also doch wieder teurer, aber immer noch
so ungefähr 2500,- DM

> GraKa und HD-Ctrl., befinden sich auf der Blizz, somit ist mit vergleichsweise
> hoher Performance zu rechnen. Wer sonst keine Erweiterungen braucht, kann zudem
> auf ein ZorroXY-Shuttle verzichten.
>
> Ein solcher Rechner bietet ein Preis/Leistungsverhaeltnis, wie es auf dem Amiga
> seit Jahren nicht mehr vorhanden wahr. Wie ich finde, zeigt diese Entwicklung in
> die richtige Richtung. Das angefuehrte Beispiel kann selbst fuer Neueinsteiger
> interessant sein!

IMO sollten sich die Händler mal überlegen, sowas bereits selbst
zusammenzustellen und vielleicht sogar ein wenig günstiger zu verkaufen,
als der Kram einzeln kostet...


> Besonders wichtig: Die Flexibilitaet der PowerUp/Infinitiv-Loesung! Der Rechner
> laesst sich mit verschiedenen Prozessoren, unterschiedlich leistungsfaehigen
> Buserweiterungen und sowohl mit IDE- als auch SCSI-Geraeten ausruesten. Dem
> Besitzer steht die gesamte Palette an Amiga-Erweiterungen offen, sowohl die aus
> dem 1200er- als auch aus dem 2000er/4000er-Lager, mit den angekuendigten
> PCI-Shuttles womoeglich sogar Standard-PC-Karten.

Wer hat die angekündigt?


> ***** Am Rande:
> In verschiedenen Postings hier wurde ueber die Fehler von Commodore diskutiert.
> Ein Grund fuer das Scheitern des Amigas wurde dabei weitgehend ausser Acht
> gelassen: Die geringe Modellvielfalt. Der Kaeufer hatte eigentlich immer nur die
> Wahl zw. einem billigen Tastaturrechner mit Spielekonsolen-Image und einer teuren
> und deshalb seltenen Desktop/Tower-Variante. Dazwischen klaffte eine breite

Selten, weil er für seinen Mehrpreis außer Zorro-Plätzen nichts zu bieten
hatte.

Der Tastaturcomputer hat sicherlich niemandem außer Dr. Peter Kittel
gefallen, aber was sollte man machen, wenn man nicht das 4-5 fache ausgeben
wollte, um dann den gleichen Kram im größeren Gehäuse zu haben.

Ich habe schon 1000 mal geschrieben, daß ich mir den A1200 nur als
Übergangslösung gekauft hatte, bis ein *wirklich* neuer Amiga rauskommt.
Der A4000 bot mir schon bei seinem Erscheinen keine Leistung für's Geld!

Als ich ihn dann mal in der Praxis - z.B. mit 256 Farben/Euro72 gesehen
habe, war die Enttäuschung um so größer, denn die DOSen waren gerade aus
dem Statium raus, wo sich die Fenster derart lahmarschig aufbauten und beim
Amiga fing das jetzt an :-(

Schon etwa ein Jahr, bevor die AGA-Rechner kamen, hatte ich mir überlegt,
daß Commodore eigentlich mal einen Amiga-II (so dachte ich, daß er heißen
würde) rausbringt, der total generalüberholt ist.
Ich ahnte damals ja nichts von dem fatalen Management! Und gegenüber den
8000,- DM als Einführungspreis für den A3000 kamen mir die 4000,- DM für
den A4000 geradezu billig vor. Jetzt im Nachhinein mal nüchtern überlegt,
war es sogar damasl für die gebotene Lesitung sehr sehr teuer.


> Wahl zw. einem billigen Tastaturrechner mit Spielekonsolen-Image und einer teuren
> und deshalb seltenen Desktop/Tower-Variante. Dazwischen klaffte eine breite
> Luecke - in Preis und Leistung. Ich bin mir ziemlich sicher: Mit einem A1200,
> der so flexibel wie das oben angefuehrte Beispiel gewesen waere, haette Commodore
> nochmal eine Chance gehabt - die Spaltung der Amiga-Anhaenger in Konsolen-Kids
> und HighEnd-Freaks dagegen hat ein Weiteres zum Untergang beigetragen.
> *****

Das war eben Commodore. Fett, doof, dekadent, korrupt, unflexibel.


> Zwei weitere Rechnerbeispiele:
>
> - MediumPerformance-System
> Das gleiche Geraet wie oben, mit 603e/250 MHz (DM 1200,-) und
> 68040/40 MHz (DM 200,-) fuer "schlappe" DM 2950,- bzw. 3450,- (mit GraKa).
>
> - HighEnd-System
> Infinitiv A1500 1500,- (mit Z3-Shuttle)
> CyberStorm604e/200 MHz 1800,-
> 68040/40 MHz 200,-
> CyberVisionPPC 8 MB(!) 650,-
> UW-SCSI-Platte 2 GB 950,-
> SCSI-CD-ROM/12-24fach 400,-
> bisserl RAM (64 MB) 600,-
>
> Komplettes System 6100,- (Rumms)
> Wer unbedingt einen 68060 haben will, zahlt nochmal 400,- drauf.
>
> Letzteres Modell ist wohl nicht billig - bietet aber fuer sein Geld eine Menge!

Und es gibt trotzdem nur gerade mal ausreichend funktionale Software,
wogegen man woanders vor Features erstickt... :-\


> Klar: Jetzt werden diverse Freaks mir gleich wieder vorrechnen, dass PCs bei
> vergleichbarer Leistung weniger kosten. Nichtsdestotrotz ist der Amiga dichtauf
> - speziell das "MediumPerformance-System" bietet Werbetraechtige 250 MHz schon
> fuer weniger als 3000 Mark, da sind PCs mit vergleichbaren Taktraten kaum
> billiger (das aendert sich erst, wenn man noch eine BvisionPPC zukauft).

Naja, bei einen 3000,- DM-PC ist aber auch keine BVision-vergleichbare
GraKa mit dabei, also stimmt das Preis/Leistungsverhälnis des amigas
beinahe. Aber vor allem der Tower mit Busplatine ist maßlos überteuert!
300,- DM vielleicht 400,- sind OK aber 1500,- DM?
Oder 800,- nur das Gehäuse? Ist das vom Papst persönlich gesegnet oder was?


> Auch klar: Das Software-Problem (und ich meine jetzt weniger die noch anstehende
> Portierung auf PPC) besteht weiterhin. Aber mit dem neuen Prozessor hat der
> Amiga eine gute Chance, auch moderne, leistungsfaehige Software zu erhalten.

Ja, nur bin ich mir ziemlich sicher, solange es nicht ein überragendes
komplettsystem wie die A\Box gibt, wird auch PowerUp nur irgendwo am
unteren Rand der möglichkeiten rumkrebsen.
Die A\Box würde aber auch PowerUp zu Software verhelfen können.


> Und das ist mir ebenfalls klar: Auf Dauer kommt der Amiga-Markt nicht um einen
> wirklich neuen Amiga herum. Aber auch mit der vorhandenen Technik laesst sich

Im Grunde ist es schon seit Jahren zu spät. Es grenzt an ein Wunder, daß in
den Amiga-NGs mehr los ist als in den Dosenbrettern....
Aber vielleicht liegt es daran, daß PC-User sich mit ihrer vielen Software
und den vielen Funktionen auseinandersetzen, während uns nichts als
Rumlabern übrigbleibt :-(

> noch einiges machen und das ist unerlaesslich. So koennen in aller Ruhe
> Software und OS auf PPC angepasst werden - der Schritt zum "echten" Nachfolger
> ist dann vergleichsweise gering. PowerUp verschafft uns jedenfalls erst mal
> etwas Zeit.

Zeit nicht, nur etwas mehr Leistung während des Abwartens.


> Fazit: Was sich aus unserer alten Kiste noch so alles machen laesst, Hut ab!
> (Und Schmach und Schande auf Commodore, RIP)

Rest in *Peace* sollte man Commo vielleicht noch nichtmal wünschen!


> (hoffentlich liest diesen langen Artikel ueberhaupt jemand ;-) )

Nö... ;-)


Munter bleiben

/Daniel/


/\ µ·

\/ Save the World from Micro$oft!

Rainer Ziehl

ungelesen,
29.09.1997, 03:00:0029.09.97
an

Hallo Wolfram!

In article <0LCmrMD...@zero.in-berlin.de>, He...@zero.in-berlin.de (Wolfram Riedel) writes:
|> quote from Rainer
|> date: 25.09.1997

|> about: Bezahlbare Technik, oder: Neue Chancen fuer Amiga!


|>
|>
|> > (hoffentlich liest diesen langen Artikel ueberhaupt jemand ;-) )
|>

|> Bis zum bitteren Ende. ;-)

Wenigstens war die Antwort kurz und buendig ;-)

|>
|> Diesen Artikel würde ich so unterschreiben.
|>

Prima. Dann bin ich also doch nicht der Einzige, der das so sieht!

|> --
|> wolfram riedel \_/ he...@zero.in-berlin.de \_/ Team *AMIGA* \_/ esperantisto
|>

Gruss,

Rainer.

Rainer Ziehl

ungelesen,
30.09.1997, 03:00:0030.09.97
an

Hallo Daniel,

in Deiner MSG ("Re: Bezahlbare Technik, oder: Neue Chancen fuer Amiga!")
schreibst Du:

> > Zudem gibt's die Blizzards jetzt in 6 Varianten: 3 Modelle fuer einen
>
> Nein, soweit ich das gelesen habe, sind die nur geplant. Also warten...

Nicht schon wieder... Monatelang das Gejammer, weil PUP sich verzoegert, weshalb
dann einige Schwarzmaler gleich das ganze Projekt abschreiben, dann wird's
endlich ausgeliefert und wieder das Gejammer "Noch niemand hat eine gesehen,
also wird's auch keine geben, glaubt denen von P5 bloss nix".

Jetzt gibt's endlich die ersten Praxisberichte von PUP-Besitzern - Phase5 hat
uns also offensichtlich nicht verscheissert und baut tatsaechlich PowerUps.

Wenn ihr mal davon ausgehen wuerdet, dass die bei P5 keine Boesen Buben sind,
die euch nur das Geld aus der Tasche ziehen wollen, braeuchtet ihr euch nicht
um Formulierungen wie "Es gibt" oder "Es sind geplant" zu streiten!

> > 68030/50 MHz und 3 Modelle fuer 68040/060 mit 25 bis 50 MHz. Den 603e wird's
> > wiederum als 160, 200 und 250 MHz-Version geben.
> >
> > Der FastSCSI-Ctrl. ist auch noch vorhanden und Platz fuer 128 MByte RAM
> > ebenfalls.
>
> Nur 128 MB? Das paßt doch schon in einen der 2 PS/2-Sockel...

Moeglich, dass man mehr Einbauen kann, laut P5 werden aber "nur" 128 MByte
adressiert.

> [...]


> > Komplettes System 2400,-
>
> Ja, fast. Ohne den völlig überteuerten Tower etwas weniger.
>
> > Damit kann man bereits gut arbeiten. Dazu noch die BvisionPPC (voraussichtlich
> > 500 Maerker), macht zusammen 2900,- Mark. Die leistungshungrigsten Komponenten,
>
> Eben, die *MUSS* auch noch dazu. Also doch wieder teurer, aber immer noch
> so ungefähr 2500,- DM

Was die Preise angeht: Die habe ich absichtlich immer leicht aufgerundet, damit
mir hinterher keiner "Schoenrechnerei" vorwirft - ein Komplettsystem kann ja
tatsaechlich etwas billiger werden.

Der Einsatz einer Bvision scheint mir auch unverzichtbar - es mag aber User
geben, die das anders sehen.

> [...]


> > Ein solcher Rechner bietet ein Preis/Leistungsverhaeltnis, wie es auf dem Amiga
> > seit Jahren nicht mehr vorhanden wahr. Wie ich finde, zeigt diese Entwicklung in
> > die richtige Richtung. Das angefuehrte Beispiel kann selbst fuer Neueinsteiger
> > interessant sein!
>
> IMO sollten sich die Händler mal überlegen, sowas bereits selbst
> zusammenzustellen und vielleicht sogar ein wenig günstiger zu verkaufen,
> als der Kram einzeln kostet...

Bei meinen Beispielen konnte ich natuerlich nur auf veroeffentlichte Preise
bzw. Preisankuendigungen von diversen Einzelkomponenten zurueckgreifen.

Natuerlich, da hast Du vollkommen recht, waere es wohl wirklich begruessenswert,
wenn sich die beteiligten Firmen zusammentun wuerden. P5 koennte z.B. seine
Komponenten zum Upgrade-Preis zur Verfuegung stellen, da waeren ca. 200 Mark
Preisersparnis drin. Micronik wiederum koennte beim Tower rund 100 Mark
runtergehen, wenn AI die 1200er-Mainboards billiger an Micronik abgibt, waeren
womoeglich nochmals 100 Mark drin.

Mit etwas gutem Willen aller Beteiligten liesse sich also fuer 2000,- bzw.
2500,- Mark (mit GraKa) ein solcher "BasicPowerUpAmiga" zusammenstellen.

> [...]


> > dem 1200er- als auch aus dem 2000er/4000er-Lager, mit den angekuendigten
> > PCI-Shuttles womoeglich sogar Standard-PC-Karten.
>
> Wer hat die angekündigt?

Wenn ich mich recht entsinne, habe ich bei Micronik ein Ankuendigung von
PCI-Shuttles gelesen, die zusaetzlich zu den Zorro-Slots noch PCI-Slots zur
Verfuegung stellen, die direkt *ohne* *Zusatzhardware* von Amiga-Seite aus
ansteuerbar sein sollen. Verfuegbarkeit? Keine Ahnung...

> > ***** Am Rande:
> > In verschiedenen Postings hier wurde ueber die Fehler von Commodore diskutiert.
> > Ein Grund fuer das Scheitern des Amigas wurde dabei weitgehend ausser Acht
> > gelassen: Die geringe Modellvielfalt. Der Kaeufer hatte eigentlich immer nur die
> > Wahl zw. einem billigen Tastaturrechner mit Spielekonsolen-Image und einer teuren
> > und deshalb seltenen Desktop/Tower-Variante. Dazwischen klaffte eine breite
>
> Selten, weil er für seinen Mehrpreis außer Zorro-Plätzen nichts zu bieten
> hatte.

> [...]


> Ich habe schon 1000 mal geschrieben, daß ich mir den A1200 nur als
> Übergangslösung gekauft hatte, bis ein *wirklich* neuer Amiga rauskommt.
> Der A4000 bot mir schon bei seinem Erscheinen keine Leistung für's Geld!

Ich habe auch immer darauf gewartet, dass mal ein Amiga mit modernem Chipsatz auf
den Markt kommt - der waere mir dann auch 4-6000 Mark Wert gewesen. Die
angebotenen ECS-/AGA-Systeme dagegen hatten ein absolut indiskutables
P/L-Verhaeltnis. Und dass ich mir seinerzeit, als Besitzer eines kraeftig
aufgemotzten 2000ers, keinen 1200er zugelegt habe, kann mir wohl keiner
veruebeln.

> > Letzteres Modell ist wohl nicht billig - bietet aber fuer sein Geld eine Menge!
>
> Und es gibt trotzdem nur gerade mal ausreichend funktionale Software,
> wogegen man woanders vor Features erstickt... :-\

Das SW-Problem ist allerdings das wohl groesste Problem des Amigas. Aber irgendwo
muss man nunmal Anfangen. Der PPC bietet zumindest etwas mehr Rechenleistung,
womit SW-Schmieden nun fuer ehrgeizigere Projekte nicht mehr zum PC abwandern
muessen.

Pack doch mal in den oben erwaehnten "BasicPowerUpAmiga" einen brauchbaren
Web-Browser, ein paar Internet-Tools, und eine Handvoll moderne 3D-Spiele - und
schon hat die Kiste die SW, die zu 90% von Heim-Anwendern (die man eher
Heim-Spieler nennen sollte) eingesetzt wird. Vielleicht noch die eine oder andere
Standard-Anwendung dazupacken, damit Haenschen Hausaufgaben mit dem Rechner
schreiben und Papa seine CDs oder Weinflaschen verwalten kann - damit duerfte
der 08/15-Anwender wohl vollauf zufrieden gestellt sein. Ein solches Bundle muss
ein Amiga, der nochmal auf dem Massenmarkt Fuss fassen will, einfach mitliefern!

Das heist natuerlich nicht, dass der Amiga nicht auch dringend (semi-)
professionelle SW braucht. Mit Popel-SW macht ein 6000 Mark teurer Amiga wohl
kaum Sinn. Aber drei Wuensche auf einmal (ProfiCPU, ProfiOS und ProfiSW) - das
geht nun wirklich nicht ;-)

> [...]


> Naja, bei einen 3000,- DM-PC ist aber auch keine BVision-vergleichbare
> GraKa mit dabei, also stimmt das Preis/Leistungsverhälnis des amigas
> beinahe. Aber vor allem der Tower mit Busplatine ist maßlos überteuert!
> 300,- DM vielleicht 400,- sind OK aber 1500,- DM?
> Oder 800,- nur das Gehäuse? Ist das vom Papst persönlich gesegnet oder was?

Also, im Infinitiv-Tower (A13/14/1500) ist das 1200er-Mainboard bereits
enthalten. Wer schon einen 1200er hat, kommt rund 500 Mark billiger davon.

> [...]


> Die A\Box würde aber auch PowerUp zu Software verhelfen können.

Naja, ob ich mich noch fuer PowerUp interessiere, wenn ich eine A\Box kaufen
kann, wage ich zu bezweifeln. Ein komplett neuer Amiga (egal von wem er ist) ist
mir allemal lieber, als ein aufgemotzter alter - sofern er "was taucht".

> > [...] PowerUp verschafft uns jedenfalls erst mal


> > etwas Zeit.
>
> Zeit nicht, nur etwas mehr Leistung während des Abwartens.

Und damit auch mehr Zeit. Mit der augenblicklichen Leistung eines Amigas muessen
ja immer mehr Fans abwandern. Mit PowerUp kann man sie noch ein wenig bei der
Stange halten - bis ein brauchbarer Nachfolger verfuegbar ist.

> > Fazit: Was sich aus unserer alten Kiste noch so alles machen laesst, Hut ab!
> > (Und Schmach und Schande auf Commodore, RIP)
>
> Rest in *Peace* sollte man Commo vielleicht noch nichtmal wünschen!
>
> > (hoffentlich liest diesen langen Artikel ueberhaupt jemand ;-) )
>
> Nö... ;-)

Na, ein Glueck :-)


Bleibt so,

Rainer.

Peter Routsis

ungelesen,
03.10.1997, 03:00:0003.10.97
an

>>ausser Acht gelassen: Die geringe Modellvielfalt. Der Kaeufer hatte
>>eigentlich immer nur die Wahl zw. einem billigen Tastaturrechner mit
>>Spielekonsolen-Image und einer teuren und deshalb seltenen
>>Desktop/Tower-Variante. Dazwischen klaffte eine breite Luecke - in Preis
>>und Leistung.
finde ich gar nicht so uebel eine ueberschaubare Palette zu haben- verglichen
mit dem Mac...wie soll ein programmierer ein soft entwickel, die auf all
diesen modellen laufen soll...das war immer eingrosses Plus (von der idee her
zumindest) des Amigas f.d. Kunden, dass auf abwaertskompatibilitaet wert
gelegt wurde. Also die Wahrheit duerfte in der Mitte liegen: ein bisschen mehr
Modelle, doch nicht so ausufernd, wie Mac. wo mir viele Neuvorstellungen als
Panik vorkommt, als echte neuentwicklungen..."mit dem neuen Modell kommen wir
sicher aus der Predullie..."


>Ja, stimmt, und wurde bei Commodore auch gesehen. Aber rate mal ganz
>schwierig, was mal wieder der Pferdefuss war, natuerlich die Kosten.
>Mehrere verschiedene Modelle zu produzieren, zu vertreiben und zu

leider musste der Amiga C='s PC-Abteilung sponsoren....
BTW.:CD32 etc. das kommt raus, wenn man genialen Technikern keine Marketing-
Abteilung zur Seite stellt. wer haette sich bei der Einfuehrung von CDTV
gedacht, dass die CD das Speichermedium Nr.1 wird. detto CD32, alles zu frueh,
am Markt vorbei...
Aber allein, dass es mir moeglich, dies auf einem a3000 zu schreiben,
(MAC,Linux laufen zu haben)- zeigt von der genialitaet dieses konzeptes.selbst
das inzwischen von vielen gescholtene OS3.1, finde ich genial, wenn ich mir
vorstelle, wie Mac herumpfuscht-bereits in der version 8 ist, und immer noch
kein multitasking- ein tasten-maus etc. als grossartig Neues verkauft...
Hier regiert das marketing ( auch nicht mehr so recht, da sie auch am tropf
haengen...mich erinnert das so sehr an den "Todeskampf des Amigas..) und die
techniker sind nicht vom feinsten.
wenn ich mir vorstelle welche Programm konzepte bereits auf einem C64
funktionierten, und der mac braucht einen PPC & 32MB Ram etc....

Abschliessend es ist TOTAL C='s schuld !!! Commodore haette nur die
Kapazitaeten koordinieren muessen, und nicht IMMER die falschen Entscheidungen
treffen sollen. Man kann von Bill gates halten was man will, aber sein Genie
ist genau diese Faehigkeit, zur rechten zeit die rechte handlung zu setzen...

---peter--x
PS: Leider sind die Fehlentscheidungen munter weitergegangen, auch nach C=
untergang....


Dr. Peter Kittel

ungelesen,
03.10.1997, 03:00:0003.10.97
an

In article <1997Sep2...@mater.student.uni-kl.de> rzi...@student.uni-kl.de (Rainer Ziehl) writes:
>
>In verschiedenen Postings hier wurde ueber die Fehler von Commodore diskutiert.
>Ein Grund fuer das Scheitern des Amigas wurde dabei weitgehend ausser Acht

>gelassen: Die geringe Modellvielfalt. Der Kaeufer hatte eigentlich immer nur die
>Wahl zw. einem billigen Tastaturrechner mit Spielekonsolen-Image und einer teuren
>und deshalb seltenen Desktop/Tower-Variante. Dazwischen klaffte eine breite
>Luecke - in Preis und Leistung.

Ja, stimmt, und wurde bei Commodore auch gesehen. Aber rate mal ganz


schwierig, was mal wieder der Pferdefuss war, natuerlich die Kosten.
Mehrere verschiedene Modelle zu produzieren, zu vertreiben und zu

pflegen kostet immens. Und da Commodore immer schon finanziell schwach
auf der Brust war, *musste* man sich da eine breitere Palette verkneifen.
Es war echt nicht machbar. So hat man sich dann mit CR-Modellen
(CR = Commodore-uebliches Kuerzel fuer cost-reduced) des High-Ends
durchgeschlagen, die die Luecke in der Mitte fuellen sollten. Dass
das mehr schlecht als recht gelang, wusste man auch bei Commodore.

Ein anderes Beispiel fuer Probleme mit der Modellvielfalt waren ja
die Steckkarten, die Commodore selber entwickelt hatte, von der
A2620 bis zur A4091. Alle diese Karten waren im Endeffekt Zuschuss-
geschaefte, was solche Projekte fuer das Management ueber die Jahre
immer unattraktiver machte. Woran es lag, weiss ich nicht genau, die
Preise fuer die Karten hatte man ja schon ziemlich hoch angesetzt,
aber es lag wohl mehr an der allgemeinen Organisation: Irgendwie war
die ganze Produktions- und Vertriebsorganisation von Commodore nur
auf das Verteilen von wenigen grossen Kartons (kleine Rechner wie
der C64 oder das CD32 wurden dann im 6er- oder 8er-Pack verkauft)
eingestellt, mit vielen kleinen Schachteln wie Steckkarten kam man
nie zurecht. Anscheinend ist nie herausgefunden worden, woran das
lag, also konnte es auch nicht abgestellt werden, und somit ist auch
unbekannt, ob es einen Schuldigen gibt. Jedenfalls hat sich das
durch die gesamte Commodore-Historie gezogen, unter verschiedenstem
Management.

>Fazit: Was sich aus unserer alten Kiste noch so alles machen laesst, Hut ab!

Klar.

>(Und Schmach und Schande auf Commodore, RIP)

Wie gesagt, bitte etwas mehr Gnade. Commodore hatte *viel* weniger
Entscheidungsspielraum, als man draussen immer denkt, die unfaehigen
Manager genauso wie die faehigen Entwickler.

--
Best Regards, Dr. Peter Kittel // http://www.pios.de of PIOS
Private Site in Frankfurt, Germany \X/ office: peterk @ pios.de


Manfred Tremmel

ungelesen,
03.10.1997, 03:00:0003.10.97
an

Hallo Leute, Hallo Rainer,

> Infinitiv A1300 800,-


> Blizzard603e/160 MHz 750,-
> 68030/50 MHz 100,-

> IDE-Platte 2 GB 400,-
> IDE-CD-ROM/16fach 200,-
> bisserl RAM (16 MB) 150,-
>

> Komplettes System 2400,-

Fehlt da nicht noch so ne Loesung wie IDE-Fix, damit sich das CD-Rom mit dem
A1200er IDE-Versuch vertraegt. Besser gleich SCSI nehmen, der Host-Adapter
sitzt auf der Blizzard, es muss also nicht den Weg durch die alten Komponenten
gegangen werden, potentielle Probleme von sich nicht vertragenden IDE-Kompo-
nenten werden umgangen und der Mehrpreis ist auch nicht unbedingt hoch.

> - MediumPerformance-System
> Das gleiche Geraet wie oben, mit 603e/250 MHz (DM 1200,-) und
> 68040/40 MHz (DM 200,-) fuer "schlappe" DM 2950,- bzw. 3450,- (mit GraKa).
>
> - HighEnd-System
> Infinitiv A1500 1500,- (mit Z3-Shuttle)
> CyberStorm604e/200 MHz 1800,-
> 68040/40 MHz 200,-
> CyberVisionPPC 8 MB(!) 650,-
> UW-SCSI-Platte 2 GB 950,-
> SCSI-CD-ROM/12-24fach 400,-
> bisserl RAM (64 MB) 600,-
>
> Komplettes System 6100,- (Rumms)
> Wer unbedingt einen 68060 haben will, zahlt nochmal 400,- drauf.
>

> Letzteres Modell ist wohl nicht billig - bietet aber fuer sein Geld eine Menge!

Also das tut fast schon weh, dafuer einen A1200er-Verschnitt zu verwenden, da
wuerd ich doch vorschlagen lieber einen A4000T ohne allem zu kaufen, kostet
zwar 800 DM mehr, aber bei dem Preis ist das auch nicht mehr von Bedeutung.
Ich find das inakzeptabel, auf dem Mac-Markt gibts ein vergleichbares System
mit PCI-Bus, bei dem auch alles auf PPC ausgelegt ist mit PPC-System und nem
riesigen Softwarebundle mit Programmen, die in dieser Qualitaet auf dem Amiga
gar nicht existieren fuer 4000,-. Natuerlich ist da kein 68k dabei, aber wieso
auch? Fuer mich wird PowerUp an dem Tag interesant, an dem ich ein dafuer aus-
gelegts Amiga-OS bekomme, solange fahr ich mit meiner MKII/060 besser, denn
solange wird Software immer ein 68K-PPC gemisch sein, was wiederum nicht auf
einer potentiellen A/Box laufen kann (hoechstens mit 68k-Emulation, aber was
soll das bringen?) - das ist im Moment meine Meinung.

Machts gut

Manfred

H. Eckert

ungelesen,
04.10.1997, 03:00:0004.10.97
an

rab...@atnet.at (Peter Routsis):

> finde ich gar nicht so uebel eine ueberschaubare Palette zu haben-
> verglichen mit dem Mac...wie soll ein programmierer ein soft
> entwickel, die auf all diesen modellen laufen soll...

Nun, genau für diesen Zweck gibt es ein Betriebssystem, das einem
eine einheitliche Schnittstelle auf die Hardware zur Verfügung stellt
und sich dann um die Bitfummelei kümmert :-)

Das funktioniert beim Mac so gut, daß es sauber geschriebene Programme
gibt, die vor System 6 entwickelt wurden und sogar auf einem aktuellen
PowerMac unter System 7.x noch laufen.

> BTW.:CD32 etc. das kommt raus, wenn man genialen Technikern keine
> Marketing- Abteilung zur Seite stellt. wer haette sich bei der
> Einfuehrung von CDTV gedacht, dass die CD das Speichermedium Nr.1
> wird. detto CD32, alles zu frueh, am Markt vorbei...

Nun, CDTV war konzeptionell etwas früh, aber mit der Hardware schon
etwas betagt. Hätte sich Commodore etwas Zeit genommen, um eine
neuere Grundlage für das CDTV zu bauen, wäre die Sache vermutlich ganz
anders ausgegangen.

> wenn ich mir vorstelle welche Programm konzepte bereits auf einem C64
> funktionierten, und der mac braucht einen PPC & 32MB Ram etc....

Ich habe vor nicht allzu langer Zeit noch an einem Mac mit 68040/50
und 16MB gesessen und bei mir zu Hause habe ich auch nur 2* LC040/66
und keinen PPC. Für den Normalfall kommt man damit genauso gut aus,
wie mit einem Amiga (ohne große Beschleuniger-Karten). Allerdings
merke ich schon, daß ein PPC/200 was feines ist, seit ich jeden Tag
in der Arbeit dran sitze :-)

Gruß,
Ripley
--
Ach komm, ich denke schon, daß die Raver sehr tolerant sind. Gerade bei dieser
Love Parade. Du mußt dir nur mal ansehen, wer da sein wird: Westbam, Marusha,
Blümchen, ein Wagen vom Marienhof ... Also, das würde meine Toleranzgrenze weit
überschreiten. (M. Friese in bln.termine, <5pq8le$g1s$1...@news.cs.tu-berlin.de>)

Peter Neumann

ungelesen,
05.10.1997, 03:00:0005.10.97
an

Am Sa 04.10.1997 um 02:00:00 Uhr
meinte fisc...@informatik.tu-muenchen.de zum Thema "Re^1:Bezahlbare Technik, oder: Neue Chancen fuer Amiga!":

fi> Die Antworten erklaeren auch, warum keiner den C128 wollte, auch
fi> so eine "wir sind serioes"-Aktion mit blick auf PC (oder CPM),
fi> und da war dieser 80-Zeichen chip, den keiner wollte, schon
fi> genug der Investition ?

*Ich* wollte einen C128D! Schon allein wegen dem 80-Zeichen-Chip!
Die 40 Zeichen des C64 waren für das Programmieren in Basic viel zu wenig.

Leider kam dann der Amiga dazwischen.... B-)

/|\ |
/-| \ |
mls. / |__\| A...@WDS.nwnet.de

Nichts ist so schlecht, daß es nicht noch schlechter werden kann.


Peter Neumann

ungelesen,
05.10.1997, 03:00:0005.10.97
an

Am Fr 03.10.1997 um 16:09:25 Uhr
meinte rab...@atnet.at (Peter Routsis) zum Thema "Re^1:Bezahlbare Technik, oder: Neue Chancen fuer Amiga!":

PR> BTW.:CD32 etc. das kommt raus, wenn man genialen Technikern keine Marketing-
PR> Abteilung zur Seite stellt. wer haette sich bei der Einfuehrung von CDTV
PR> gedacht, dass die CD das Speichermedium Nr.1 wird. detto CD32, alles zu frueh,
PR> am Markt vorbei...

Das CDTV kam völlig falsch!

Es war *kein* CD-Spieler. CDs konnte man nur mit Monitor vernünftig abspielen....

Es war *kein* Computer. Es fehlten Tastatur, Diskettenlaufwerk, Maus usw.
(erst viel später wurde dies alles als Komplettpacket mitgeliefert).

Es war *keine* Gameconsole. Es gab keine Spiele/Programme auf CD.

Was und wofür war also das CDTV?


/|\ |
/-| \ |
mls. / |__\| A...@WDS.nwnet.de

Man kann sich bei Computern auf nichts verlassen.
Nicht einmal darauf, daß man sich auf nichts verlassen kann.


Michael Ulbrich

ungelesen,
07.10.1997, 03:00:0007.10.97
an

Peter Neumann bemerkte...

PR>> BTW.:CD32 etc. das kommt raus, wenn man genialen Technikern keine

PR>> Marketing- Abteilung zur Seite stellt. wer haette sich bei der
PR>> Einfuehrung von CDTV gedacht, dass die CD das Speichermedium Nr.1 wird.
PR>> detto CD32, alles zu frueh, am Markt vorbei...

>Das CDTV kam völlig falsch!

>Es war *kein* CD-Spieler. CDs konnte man nur mit Monitor vernünftig
>abspielen....

Das habe ich eigentlich auch nie verstanden, Tasten an der FB waren da,
ein Display und an dem bißchen Software hat es wohl gefehlt.

>Es war *kein* Computer. Es fehlten Tastatur, Diskettenlaufwerk, Maus usw.
>(erst viel später wurde dies alles als Komplettpacket mitgeliefert).

Das sollte es auch nicht sein. Allerdings hätte es die A570 eben auch
ZEITGLEICH geben müssen.

>Es war *keine* Gameconsole. Es gab keine Spiele/Programme auf CD.

Zumindest viel zu wenig.
Aber beim Amiga im weitesten Sinne ist es doch bis heute nicht so unüblich,
davon auszugehen, daß man für gute Hardware nicht auch noch Software braucht,
oder?

>Was und wofür war also das CDTV?

Ob seiner Zeit voraus oder Flop hätte man vielleicht bei vernünftiger
Vermarktung herausgefunden...

Schönen Tag noch.

Gruß aus Berlin... Michael
--
Amiga-Schnäppchen: http://arco.met.fu-berlin.de/~mulbrich/


Holger Lubitz

ungelesen,
08.10.1997, 03:00:0008.10.97
an

In article <61fl3a$5u$1...@Nordschleife.modem.informatik.tu-muenchen.de>, fisc...@informatik.tu-muenchen.de writes:
> Eben, der zusatzchip war nur textmode. Nicht attraktiv genug,
> wahrscheinlich hat der C128 ordentlich mehr gekostet. (?).

Von wegen nur Textmode. Der konnte auch Hires-Grafik, standardmaessig
unterstuetzt waren nur 640x200, aber wenn man das Grafikram aufgeruestet
hat (von 16k auf 64k) oder ein spaetes Modell mit serienmaessig 64k besass,
sogar richtig fette Aufloesungen. Ich glaube mich an bis zu 800x600
monochrom zu erinnern. Allerdings hatte ich nur ein halbes Jahr einen
128er, dann kam auch mir ein Amiga dazwischen.

> mhm, war da nicht ein Z80-4Mhz drin ?

Kommt hin. CP/M mit dBase II und Turbo Pascal - was hab ich mich mit meinen
damals gerade 15 Lenzen schon professionell gefuehlt ;)

> ein 2MHz 6502 haette wohl die selbe speed gebracht.

Der "6502" im C128 (ich glaube, es war ein 8510) lief auf 2 MHz, wenn man
den VDC benutzte. Nur der VIC kam bei der Geschwindigkeit nicht mehr mit,
dann wurde auf 1 MHz runtergetaktet. Es gab auch mal einen Softwarespeeder
fuer den C64-Mode, der schaltete dann wenigstens im nicht sichtbaren
Bildbereich auf 2 MHz. Ein paar Spiele konnten das auch, Alleykat zum
Beispiel.

Holger

--
PGP key: <mailto:pgp-pub...@keys.de.pgp.net> Subject: GET 11C7F7ED

Peter Routsis

ungelesen,
08.10.1997, 03:00:0008.10.97
an

>Das CDTV kam völlig falsch!

>Es war *kein* CD-Spieler. CDs konnte man nur mit Monitor vernünftig
>abspielen....

>Es war *kein* Computer. Es fehlten Tastatur, Diskettenlaufwerk, Maus usw.


>(erst viel später wurde dies alles als Komplettpacket mitgeliefert).

>Es war *keine* Gameconsole. Es gab keine Spiele/Programme auf CD.

>Was und wofür war also das CDTV?

es war eine idee, die eigentlich genial war (siehe CDRom)- aber wie so vieles
bei C= eben unausgegoren...& zum falschen zeitpunkt

---peter--x


Heiko Polig

ungelesen,
08.10.1997, 03:00:0008.10.97
an

fisc...@informatik.tu-muenchen.de schrieb:


> Da sehe ich Parallelen zu Ami Kraka, die (aus anderen Gruenden)

Da es jetzt schon mehrjach aufgetaucht ist - was ist ein "Kraka"?

--

bye
Heiko

Rainer Ziehl

ungelesen,
08.10.1997, 03:00:0008.10.97
an

Hallo Peter,

in Deiner MSG ("Re: Bezahlbare Technik, oder: Neue Chancen fuer Amiga!")
schreibst Du:

[Diskussion um Modellvielfalt]


> Ein anderes Beispiel fuer Probleme mit der Modellvielfalt waren ja
> die Steckkarten, die Commodore selber entwickelt hatte, von der
> A2620 bis zur A4091. Alle diese Karten waren im Endeffekt Zuschuss-
> geschaefte, was solche Projekte fuer das Management ueber die Jahre
> immer unattraktiver machte.

Wenn die Steckkarten ein solches Verlustgeschaeft waren, warum hat man sich dann
nicht darum bemueht, mit anderen, erfolgreiche(re)n 3.-Herstellern
Lizenzabkommen zu schliessen und gemeinsam Karten zu entwickeln und/oder zu
produzieren, oder Fremdprodukte zusammen mit C=-Geraeten zu vermarkten?
Die Karten der Konkurrenz waren meist besser und/oder innovativer als die
Commodore-Boards (Turbokarten mit integriertem SCSI-Controler wurden *nicht*
zuerst von C= entwickelt, z.B.) - man hat es bei Commodore eben verpasst, auf
die sog. Synergie-Effekte zu setzen, Geschweige denn diese zu unterstuetzen.
Vielmehr wurde eifersuechtig darueber gewacht, dass "Andere" nur ja nicht zu viel
an Commodore-Produkten verdienen. Ist das nun ein Fehler von Commodore oder
nicht? Mit (nicht)koennen hat das wohl wenig zu tun, eher mit (nicht)wollen!

[Diskussion um Machbares und weniger Machbares]


> >Fazit: Was sich aus unserer alten Kiste noch so alles machen laesst, Hut ab!
>
> Klar.
>
> >(Und Schmach und Schande auf Commodore, RIP)
>
> Wie gesagt, bitte etwas mehr Gnade. Commodore hatte *viel* weniger
> Entscheidungsspielraum, als man draussen immer denkt, die unfaehigen
> Manager genauso wie die faehigen Entwickler.

Es kann doch unmoeglich so schwierig gewesen sein, den 1200er auch in einen
(Mini-)Tower einzubauen (schon alleine diese Massnahme haette dem Image des
Amigas auf die Spruenge geholfen) und Zorro2/3-Boards als optionale Erweiterung
anzubieten, also genau das, was jetzt auch Micronik macht. Dazu (selbstentwickelt
oder von Fremdherstellern) verschiedene Turboboards fuer den A1200, keine
festeingeloetete CPU, sondern von Anfang an modularer Aufbau - dann haette auch
die Modellvielfalt gestimmt. Aus dem 1200er haette man jedenfalls wesentlich
mehr machen koennen - ohne Mehraufwand. Den Zusammenbau der Komponenten haette
man zur Not sogar den Vertragshaendlern ueberlassen koennen. Aber die Chance
wurde vertan, warten wir also auf was neues. Sollte AI uebrigens wieder an einem
"neuen" 1200er schrauben (sowas wie der "Walker", oder schlimmeres), koennen sie
gleich wieder einpacken!


Bleibt knackig,

Rainer.

Karsten Strueder

ungelesen,
09.10.1997, 03:00:0009.10.97
an

Heiko Polig meinte:

>fisc...@informatik.tu-muenchen.de schrieb:


>> Da sehe ich Parallelen zu Ami Kraka, die (aus anderen Gruenden)

>Da es jetzt schon mehrjach aufgetaucht ist - was ist ein "Kraka"?

Abk. f. /Kraftkarren/. War ein seltsames, aber sehr originelles, AFAIR 4-
rädriges offenes, luftlandetaugliches Geländefahrzeug der Bundeswehr. IMHO
nicht mehr im Einsatz.

Nicht zu verwechseln damit:
Graka, ugs.; Abk. für /Grafikkarte/, die Sg. od. Pl.: insbesondere beim
Amiga mit seinem uralt-Chipsatz sehr nützliche Hardware-Erweiterung für
Rechner mit Zorro-II oder -III-Steckplatz.

Gruß,

--

Karsten Strueder mailto:stk...@krzsun.med-rz.uni-sb.de //
www: http://home.pages.de/~kstr/ \X/

<tsb> no colors anymore i want them to turn black


nosutta

ungelesen,
09.10.1997, 03:00:0009.10.97
an

> Am Fr 03.10.1997 um 16:09:25 Uhr
> meinte rab...@atnet.at (Peter Routsis) zum Thema "Re^1:Bezahlbare Technik, oder: Neue Chancen fuer Amiga!":
>
> PR> BTW.:CD32 etc. das kommt raus, wenn man genialen Technikern keine Marketing-
> PR> Abteilung zur Seite stellt. wer haette sich bei der Einfuehrung von CDTV
> PR> gedacht, dass die CD das Speichermedium Nr.1 wird. detto CD32, alles zu frueh,
> PR> am Markt vorbei...

>
> Das CDTV kam völlig falsch!

Aber mit dem CD32 hat er recht . Das kam einfach zu früh bzw wurde
nicht richtig vermarktet. Ich selber fahre ein CD32/Shuttle/250MBHD/10
MB Ram und für das Spielen und Surfen im Internet über TV ausreichen
(somit hatte Commo schon 1994 den ersten WEB-TV unterstützt )

Uwe Ulrich

ungelesen,
10.10.1997, 03:00:0010.10.97
an

ES WIRD SICHTBAR,MANN KANN ES ERKENNEN
he...@tsh.channel.de (Heiko Polig) benutze seine Tastatur am 08.10.1997 um 18:46:20 Uhr, um
folgende Buchstabensuppe nach dem Rezept "Re: Bezahlbare Technik, oder: Neue Chancen fuer Amiga!" Umzuruehren:

> > Da sehe ich Parallelen zu Ami Kraka, die (aus anderen Gruenden)

> Da es jetzt schon mehrjach aufgetaucht ist - was ist ein "Kraka"?

> ^^^^^^^
> -- Kraftkarren
luftverlastbares fahrzeug von der bundeswehr!!


CHU LÄTTA
ULRICH

---------
WAS ALGEMEINGUELTIGES AUS DEM LEBEN:
Sauer macht lustig - unser Wald lacht sich tot.

Mark Deskowski

ungelesen,
10.10.1997, 03:00:0010.10.97
an

Rainer Ziehl schrieb:

> Da hast Du aber viel loeten muessen, stimmt's?")

Stimmt.

Mark

Michael Schulz

ungelesen,
10.10.1997, 03:00:0010.10.97
an

fisc...@informatik.tu-muenchen.de
schrieb am 08.10.97 in"/DE/COMP/SYS/AMIGA/MISC"

> > *Ich* wollte einen C128D! Schon allein wegen dem 80-Zeichen-Chip!
> > Die 40 Zeichen des C64 waren für das Programmieren in Basic viel zu wenig.

> Eben, der zusatzchip war nur textmode.

Falsch.Der 80zeichenChip im C128 hat auch einen Grafikmodus.Nur musste
man das Grafikram und den Chip selber ueber zwei Adressen ansprechen.
Einmal Adressregister und dann das Datenregister.War nicht besonders
schnell.

> Nicht attraktiv genug,

Fuer den C128er Mode gab es nur sehr wenige Spiele.

> wahrscheinlich hat der C128 ordentlich mehr gekostet. (?).

Zuletzt 150DM fuer einen Rechner mit drei Betriebssystemen.
C64er,C128er,CP/M

> Da sehe ich Parallelen zu Ami Kraka, die (aus anderen Gruenden)

Das heisst Graka und nicht Kraka.

> nur fuer schnelles wb-scrollen taugt (Lagerspaltung).

Es lebe die Polemik.

> mhm, war da nicht ein Z80-4Mhz drin ?

Ja,der wurde aber bei Ramzugriffen auf 1MHZ gebremst,um mit dem
6502 zusammenarbeiten zu koennen der die gesamten I/O Operationen
bearbeitete.

> ein 2MHz 6502 haette wohl die selbe speed gebracht.

Der 6510 lief im 128er Mode mit 2Mhz.Im C64 Mode mit 1Mhz.
Im uebrigen hat der C128 auch eine eigene und von C= entwickelte
MMU eingebaut.

.Micha


Manfred Tremmel

ungelesen,
10.10.1997, 03:00:0010.10.97
an

Hallo Leute, Hallo fischerj,

> Eben, der zusatzchip war nur textmode. Nicht attraktiv genug,

Der 320x200 Modus des C64 war auch nur Text-Modus, wurde aber
auch fuer Grafik genutzt (durch umdefinition von Zeichen),
genauso wars am C128(D), StarPainter war z.B. ein recht
brauchbares Malprogramm mit 640x200 Bildpunkten. Mit ein
paar Programmiertricks konnte man dem C128(D) auch einen
640x400 Bildpunkte Interlace-Modus entlocken. Eine kleine
Hardware-Erweiterung hat sogar bis 720x700 Interlace raus-
geholt mit bis zu 3000 Farben und lief bei mir wunderbar
bis, naja, bis der Amiga kam :-)

> wahrscheinlich hat der C128 ordentlich mehr gekostet. (?).

Ein bisserl, ich hatte z.B. schon damals keine Lust auf einen
Tastaturrechner, deshalb hab ich mir den C128D zugelegt.

> Da sehe ich Parallelen zu Ami Kraka, die (aus anderen Gruenden)

> nur fuer schnelles wb-scrollen taugt (Lagerspaltung).

Nicht nur!

> anscheinend haben sie es nicht geschaft, dem vic mehr
> zu verpassen (WOHER KENN ICH DAS NUR ?!?).


> mhm, war da nicht ein Z80-4Mhz drin ?

Nur fuer CPM nutzbar.

> den haette man dann hergenommen, wenn keine
> C64 Kompatibilitaet noetig gewesen waere.


> ein 2MHz 6502 haette wohl die selbe speed gebracht.

Ob Du es glaubst oder nicht, im 128er Modus lief der
C128 mit 2MHz (1,98?), konnte die vollen 128 KByte
voll adressieren und die Floppy war ca. 8mal schneller.

> > Leider kam dann der Amiga dazwischen.... B-)
>

> da war dieser c65 , VicIII, die dann gecancelt wurde,
> weil es Amiga-Konkurenz gewesen waere. Wieder ein
> umsonst entwickelter C= chip (AAA, hombre), vielleicht
> aber mal eine richtige entscheidung.

Vermutlich die letzte richtige, die sie getroffen
haben...

Machts gut

Manfred

Martin Wietfeld

ungelesen,
10.10.1997, 03:00:0010.10.97
an

rip...@nostromo.in-berlin.de (H. Eckert) nahm wohl an, mich mit
'Re: Bezahlbare Technik, oder: Neue Chancen fuer Amiga!' verwirren zu können,
aber das klappte natürlich nicht

> Ich habe vor nicht allzu langer Zeit noch an einem Mac mit 68040/50
> und 16MB gesessen und bei mir zu Hause habe ich auch nur 2* LC040/66
> und keinen PPC. Für den Normalfall kommt man damit genauso gut aus,
> wie mit einem Amiga (ohne große Beschleuniger-Karten). Allerdings
> merke ich schon, daß ein PPC/200 was feines ist, seit ich jeden Tag
> in der Arbeit dran sitze :-)

Du meinst doch bestimmt 68040/25 und LC040/33, wobie die Zahlen nach
dem "/" jeweils MHz sind.

Tschüß

Martin

MS-DOS: Mit Sicherheit Dümmstes Operating System

Peter Neumann

ungelesen,
10.10.1997, 03:00:0010.10.97
an

Am Mi 08.10.1997 um 02:00:00 Uhr
meinte fisc...@informatik.tu-muenchen.de zum Thema "Re^1:Bezahlbare Technik, oder: Neue Chancen fuer Amiga!":

fi> > fi> Die Antworten erklaeren auch, warum keiner den C128 wollte, auch
fi> > fi> so eine "wir sind serioes"-Aktion mit blick auf PC (oder CPM),
fi> > fi> und da war dieser 80-Zeichen chip, den keiner wollte, schon
fi> > fi> genug der Investition ?
fi>
fi> > *Ich* wollte einen C128D! Schon allein wegen dem 80-Zeichen-Chip!
fi> > Die 40 Zeichen des C64 waren für das Programmieren in Basic viel zu wenig.
fi>
fi> Eben, der zusatzchip war nur textmode. Nicht attraktiv genug,

Der 80-Zeichen-Chip (wie hieß der denn nochmal genau?) war *nicht* Text-only!

Zwar konnte man ihm mit C128-Basic keine Grafik entlocken,
aber später gab es dann Software (Grafik-Booster?),
die den 80-Zeichen-Chip grafikfähig machte (im Vergleich zur
C64-Grafik sah diese Grafik super aus).

fi> mhm, war da nicht ein Z80-4Mhz drin ?
fi> den haette man dann hergenommen, wenn keine
fi> C64 Kompatibilitaet noetig gewesen waere.
fi> ein 2MHz 6502 haette wohl die selbe speed gebracht.

Der C128 hatte sowohl einen Z80 (4MHz? nicht 2MHz?),
als auch einen 6502-kompatiblen Prozessor (2MHz, rückschaltbar auf 1MHz)
eingabaut.

/|\ |
/-| \ |
mls. / |__\| A...@WDS.nwnet.de

Wenn es dir gut geht, mach dir keine Sorgen, das geht vorbei.....


Klaus Burkert

ungelesen,
11.10.1997, 03:00:0011.10.97
an

> Wenn die Steckkarten ein solches Verlustgeschaeft waren, warum hat
> man sich dann nicht darum bemueht, mit anderen, erfolgreiche(re)n
> 3.-Herstellern Lizenzabkommen zu schliessen und gemeinsam Karten zu
> entwickeln und/oder zu produzieren, oder Fremdprodukte zusammen mit
> C=-Geraeten zu vermarkten?

Ist ja teilweise passiert:

Die A2065 wurde von Ameristar entwicklet und von C= eingekauft/lizensiert.
Die A2410 wurde von der Lowell University entwickelt und von C= verkauft.

Das A4091 Design wurde zum Ende an 3rd Parties (hier DKB) lizensiert.

Es hat auch Bundles mit 3rd Party Hard/Software gegeben (Desktop-Paket,
Fun-Pack, ..) vieles (alles?) ist aber nicht so recht angekommen.
Teilweise wegen schlechter Qualitaet der Fremdpakete, teilweise wegen
schlechter/falscher/nichtexistenter Vrmarktung/Promotion durch C=.

Die Folge war, dass es zunehmend schwerer/unmoeglich wurde, ein Bundling
zu erreichen, da die "Schuld" wohl immer bei den Fremdprodukten gesucht
wurde.

Peter hat das aber doch erst vor ein paar Wochen/Monaten ausfuehrlich
dargestellt... ?!

> Die Karten der Konkurrenz waren meist besser und/oder innovativer als die
> Commodore-Boards (Turbokarten mit integriertem SCSI-Controler wurden *nicht*
> zuerst von C= entwickelt, z.B.)

Es war eine A2631 (A2630 mit mehr RAM und SCSI) geplant oder sogar fertig,
es wurde jedoch vom mangement gekillt...

Wenn man sich so einige alten Stories anhoert/liest und eigene Erlebnisse
Revue passieren laesst, gewinnt der Eindruck eines geplanten Herunterfahrens
von C= ueber Jahre hinweg eine ungeheure Platizitaet.
Eine Haeufung sovieler dummer Zufaelle und Unfaehigkeiten ist eigentlich
nur moeglich, wenn man es geplant betreibt, diesen Eindruck zu erwecken...

Ciao, Klaus.

Michael Bartsch

ungelesen,
12.10.1997, 03:00:0012.10.97
an

In article <343CE7C0.MD-...@berlin.snafu.de>, nos...@berlin.snafu.de
says...

>(somit hatte Commo schon 1994 den ersten WEB-TV unterstützt )


naja, sicher waren die ersten versuche von C= mit cdtv und cd32
lobenswert ABER dieses kisten mit "WEB-TV" zu vergleichen scheint
mir doch etwas zuviel der ehre zu sein !

gruesse, mb.


dirk thomsen

ungelesen,
12.10.1997, 03:00:0012.10.97
an


High Folks,

cr...@arkon.dontpanic.sub.org schrieb am 11.10.97

unter dem Betreff Re: Bezahlbare Technik, oder: Neue Chancen fuer Amiga! :

>
> Wenn man sich so einige alten Stories anhoert/liest und eigene Erlebnisse
> Revue passieren laesst, gewinnt der Eindruck eines geplanten Herunterfahrens
> von C= ueber Jahre hinweg eine ungeheure Platizitaet.

BTW: Was machen die ehemaligen C=-Bosse (USA) jetzt eigentlich?
Schäfchen im Trockenen???

__

Alsdann.....

* Dirk Thomsen * Flensburg * Germany *

http://homepages.allcon.com/~dirk.thomsen/

Oliver B. Warzecha

ungelesen,
13.10.1997, 03:00:0013.10.97
an

fisc...@informatik.tu-muenchen.de wrote in
<61pjd0$5n$3...@Nordschleife.modem.informatik.tu-muenchen.de>:

> Holger Lubitz <h...@caty.ol.sub.de> wrote:
>> Von wegen nur Textmode. Der konnte auch Hires-Grafik, standardmaessig
>
> ich weis es nicht, aber ich wette, man konnte darauf keine spiele
> fahren. und das war wohl der punkt.

Eins der ersten Programme, die das unterstützten, war eine Tron-Version.
Ist das kein Spiel?

>> unterstuetzt waren nur 640x200, aber wenn man das Grafikram aufgeruestet
>> hat (von 16k auf 64k) oder ein spaetes Modell mit serienmaessig 64k besass,
>

> wie, waren da noch 16k vram extra ?

Ja, nicht direkt ansprechbar. Das war halt ein echtes Grafiksubsystem.
(Na okay, soweit ich mich erinnere, konnte der auch nur Blockcopy. Nie
mit beschäftigt.). Jedenfalls mußte man das Grafikram über zwei Register
im VDC ansteuern. Ging aber insgesamt schneller als auf dem VIC. :^)
(Nicht zuletzt wg. 2 MHz)

> 200/312*1 + (312-200)/312*2 = 1.35
>
> 35% speedup gewesen sein.

Kommt ungefähr hin.
--
## OBW 1.0r ##
Siebter Fürst der Finsternis, Ritter ohne Plonk und Elch.
"It takes more than the disruption of the basic laws of physics
to thwart Scrooge McDuck!" - A Matter Of Some Gravity; Don Rosa

Daniel L. {DNA}

ungelesen,
13.10.1997, 03:00:0013.10.97
an

Hi.

> Hallo Leute, Hallo fischerj,


>
> > Eben, der zusatzchip war nur textmode. Nicht attraktiv genug,
>

> Der 320x200 Modus des C64 war auch nur Text-Modus, wurde aber
> auch fuer Grafik genutzt (durch umdefinition von Zeichen),

Das ist so nicht richtig. Der C64 hat einen Text- und einen
Grafikmodus. Weiter gibt's jeweils einen Single- und Multicolor-Modus.
Daraus ergeben sich insgesamt 4 Modi:

- Textmodus, Singlecolor: 320x200
- Textmodus, Multicolor: 160x200
- Grafikmodus, Singlecolor: 320x200
- Grafikmodus, Multicolor: 160x200

Eigentlich gibt's noch den ECM (Enhanced Color Mode), der die Sache
noch ein wenig erweitert.

Das Umdefinieren von Zeichen wird benutzt, um einen Grafikmodus zu
simulieren, der (vor allem für Spiele) deutlich schneller ist,
Speicher spart, aber die Grafik"vielfalt" und die Farbauswahl
einschränkt.

C YA

--
________ __ _ ___
/_____ // \| || \
_ | |/ // /\ || |\ \
/ || // //\\ |ŻŻŻŻ \
ŻŻ ŻŻŻ/ / ŻŻ ŻŻ TŻTŻŻŻŻ
ŻŻ Ż


Michael Ulbrich

ungelesen,
13.10.1997, 03:00:0013.10.97
an

Martin Wietfeld bemerkte...

>> Ich habe vor nicht allzu langer Zeit noch an einem Mac mit 68040/50
>> und 16MB gesessen und bei mir zu Hause habe ich auch nur 2* LC040/66
>> und keinen PPC. Für den Normalfall kommt man damit genauso gut aus,
>> wie mit einem Amiga (ohne große Beschleuniger-Karten). Allerdings
>> merke ich schon, daß ein PPC/200 was feines ist, seit ich jeden Tag
>> in der Arbeit dran sitze :-)

>Du meinst doch bestimmt 68040/25 und LC040/33, wobie die Zahlen nach
>dem "/" jeweils MHz sind.

Meint er sicher, Apple hat die 040er so verkauft, von wegen interner
Taktverdopplung....

Nein, jetzt nicht wieder eine Diskussion darüber. ;-)

Olaf Kordwittenborg

ungelesen,
13.10.1997, 03:00:0013.10.97
an

In einer Nachricht vom 12-Okt-97 01:00:00 schrieb fischerj an Alle:

Hallo,

>(so wie im A3000, die maschine mit dem schnellsten
>chipramacess ist eine ECS maschine!! ich weis nicht,
>ob mit dem gleichen prinzip, mit dem eine 16bitbus
Im A3000 greift die CPU mit 32 Bit auf das Chipmem zu ;-)

>maschine 7mb/sec statt ueblich 3mb/sec hat, auf
>AGA auch 14mb/sec drin waeren. dies und fastmembased
Ja, dazu müsste man nur das Chipmem von der CPU her 64Bit
breit adressieren und der CPU hin in 2 32Bit Häppchen
zukommen lassen.

Olaf


Michael Goeken

ungelesen,
13.10.1997, 03:00:0013.10.97
an

nn ich richtig informiert bin, gibts immer noch A4000 fuer DM4000
> zu kaufen, inzwischen bekommt man dafuer noch ein T drauf.
> Oder hat sich inzwischen was geaendert ? 3500 ? 3449 ?
>
> --- fisc...@Informatik.TU-Muenchen.DE (Juergen "Rally" Fischer) =:) ---


Ne du ich weiss das meiner 1850 kostet im Augenblick.
A4000/40/25

Und bei Eagel gibbet den A4000T Orginaltower fuer 99.- mit Netzteil.
Ist aber eine schoene "Bastellei"!
Hab meinen drinn und sieht schoen aus der Orginal A4000t Tower (kleiner Tip!!)


****THE AMCUST(4)****
____ ________ ______________________________________________
©1996 / \/ __/ _ / / PORT 1: 05971/964307 V32BIS TERBO 19200 BAUD
/ / / / /_/ __/ / PORT 2: 05971/964307 X75. ISDN 64000 BAUD
The /_/_/_/___/_/ / PORT 3: 05971/964308 X75. ISDN 64000 BAUD
Hotline: 05971/ 85896 18.00 PM



H. Eckert

ungelesen,
15.10.1997, 03:00:0015.10.97
an

mulb...@arco.met.fu-berlin.de (Michael Ulbrich):

> >Du meinst doch bestimmt 68040/25 und LC040/33, wobie die Zahlen nach
> >dem "/" jeweils MHz sind.
>
> Meint er sicher, Apple hat die 040er so verkauft, von wegen interner
> Taktverdopplung....

Um genau zu sein steht auf dem Karton vom Powerbook was von 33/66MHz.

Da ja inzwischen quasi jeder Prozessor mit interner Taktvervielfachung
läuft, erübrigt sich die Diskussion. Das war halt damals interessant,
als Winteln mit 50 und 66 MHz geprozt haben und 68040er Rechner
scheinbar nur die Hälfte hatten, weil Motorola damals noch den Bustakt
angegeben hatte.
Auch heute hat sich der Bustakt nicht wesentlich erhöht, weshalb der
Unterschied zwischen einem 166MHz und einem 200MHz Prozessor fast
ausschließlich durch einen großen L1-Cache zum tragen kommt. Das ist
auch der Hauptgrund, weshalb ein MMX-Wintel schneller ist; der MMX
hat zugleich einen doppelt so großen internen Cache...

Gruß,
Ripley
--
http://www.in-berlin.de/User/nostromo/

Holger Lubitz

ungelesen,
15.10.1997, 03:00:0015.10.97
an

In article <slrn6482fr...@nortobor.nostromo.in-berlin.de>, H. Eckert writes:
> scheinbar nur die Hälfte hatten, weil Motorola damals noch den Bustakt
> angegeben hatte.

Apple hat damals eine Menge Kunden fuer dumm verkauft. Dich anscheinend
auch. Dem kundigen Leser sei das Datenbuch des 040 zur Lektuere empfohlen.

Peter Neumann

ungelesen,
15.10.1997, 03:00:0015.10.97
an

Am Mo 13.10.1997 um 22:31:27 Uhr
meinte okordwi...@metronet.de (Olaf Kordwittenborg) zum Thema "Re^1:Bezahlbare Technik, oder: Neue Chancen fuer Amiga!":

OK> >(so wie im A3000, die maschine mit dem schnellsten
OK> >chipramacess ist eine ECS maschine!! ich weis nicht,
OK> >ob mit dem gleichen prinzip, mit dem eine 16bitbus

OK> Im A3000 greift die CPU mit 32 Bit auf das Chipmem zu ;-)

Im A1200 und A4000 auch.


/|\ |
/-| \ |
mls. / |__\| A...@WDS.nwnet.de

Die Passwörter an die du dich noch erinnerst, hast du letzte Woche geändert.


Sascha Hoogen

ungelesen,
15.10.1997, 03:00:0015.10.97
an

man...@highvolt.gun.de (Manfred Tremmel) schrieb:

> > Eben, der zusatzchip war nur textmode. Nicht attraktiv genug,
>
> Der 320x200 Modus des C64 war auch nur Text-Modus, wurde aber
> auch fuer Grafik genutzt (durch umdefinition von Zeichen),

Aber kein Stnck! Der C64 hatte immer schon echte Grafikmodi:
320x200 zweifarbig und 160x200 mit 4 Farben. Und das von Haus
aus, auch wenn es vom Basic nicht unterstntzt wurde.

Das Umdefinieren von Zeichen war zwar auch ein beliebter Kniff
um Grafik darzustellen, daraus kannst Du aber nicht folgern,
da# es keinen Grafikmodus gab.

> > den haette man dann hergenommen, wenn keine

> > C64 Kompatibilitaet noetig gewesen waere.

> > ein 2MHz 6502 haette wohl die selbe speed gebracht.
>

> Ob Du es glaubst oder nicht, im 128er Modus lief der
> C128 mit 2MHz (1,98?),

Solange er nicht den VIC ansprechen mu#, dann schaltet er
nSmlich auf 1 MHz runter...

> konnte die vollen 128 KByte voll adressieren

Nein, nur jeweils 64 KByte. Allerdings erledigt die eingebaute
MMU das n÷tige Umschalten zwischen den beiden SpeicherbSnken
automatisch.

> und die Floppy war ca. 8mal schneller.

Naja, das kommt ungefShr hin. :-)

Sorry, ist hier wohl ein bi#chen off-topic.


Tschau,

--

Sascha Hoogen <miste...@newearth.domino.de> - PGP public key available
8-Bit-Nirvana -----> http://www.geocities.com/SiliconValley/Horizon/3836

Olaf Kordwittenborg

ungelesen,
17.10.1997, 03:00:0017.10.97
an

In einer Nachricht vom 15-Okt-97 19:11:46 schrieb Holger Lubitz an Alle:

Hallo,

>Apple hat damals eine Menge Kunden fuer dumm verkauft. Dich anscheinend
>auch. Dem kundigen Leser sei das Datenbuch des 040 zur Lektuere empfohlen.

In dem u.a. mehrere Befehle stehen die xx,5 BClock Takte benötigen!
Ohne das einige Funktionsblöcke mit PClock laufen ist das physikalisch
unmöglich...


Olaf


Michael Schulz

ungelesen,
17.10.1997, 03:00:0017.10.97
an

h...@caty.ol.sub.de (Holger Lubitz)
schrieb am 15.10.97 in"/DE/COMP/SYS/AMIGA/MISC"

> > scheinbar nur die Hälfte hatten, weil Motorola damals noch den Bustakt
> > angegeben hatte.

> Apple hat damals eine Menge Kunden fuer dumm verkauft.

Sie haben die Kunden ERFOLGREICH fuer dumm verkauft.Und nur das zaehlt:
Der Erfolg.(Andere haben das vorgemacht.

> Dich anscheinend
> auch. Dem kundigen Leser sei das Datenbuch des 040 zur Lektuere empfohlen.

Wenn ich mich mit Otto-PC User unterhalte,dann kommt immer gleich die
Frage:"Wieviel Megahertz hat der denn". Wenn ich dann anfange ihnen
erklraeen zu wollen,dass man "viel Megahertz" nicht mit "viel Geschwindig-
keit" gleichsetzen kann,dann merke ich immer,dass sie mir schon laengst
nicht mehr zuhoeren.

Darum hat mein Amiga 100Mhz.Naemlich ein Feeling,dass man meinem koennte
ich haette einen P100 unter W95.

.Micha


Rene Haustein

ungelesen,
20.10.1997, 03:00:0020.10.97
an

On 20 Oct 97 06:06:37 +0100, "Karsten Strueder"
<stk...@krzsun.med-rz.uni-sb.de> wrote:

>C65? Was soll _das_ gewesen sein? Habe ich ja noch nie was von gehört...
>
Ein 16Bit-C64 mit 3,5"-Floppy, der vom Amiga gekillt wurde, um sich
keine Konkurrez im eigenen Haus zu machen. Ich würde so ein Teil gern
mal life sehen.

CU
--
René Haustein (RENE_H...@msn.com)
Mrothyr @IRC

"Amerika ist eine Gesellschaft ohne jeden Sozialneid, der bei uns so viel Schaden stiftet.
Wir dagegen pflegen eine ausgeprägte Unkultur des Neides." - Arnulf Baring

Dr. Peter Kittel

ungelesen,
20.10.1997, 03:00:0020.10.97
an

In article <1997Oct...@alma.student.uni-kl.de> rzi...@student.uni-kl.de (Rainer Ziehl) writes:
>Hallo Peter,

>
>> Ein anderes Beispiel fuer Probleme mit der Modellvielfalt waren ja
>> die Steckkarten, die Commodore selber entwickelt hatte, von der
>> A2620 bis zur A4091. Alle diese Karten waren im Endeffekt Zuschuss-
>> geschaefte, was solche Projekte fuer das Management ueber die Jahre
>> immer unattraktiver machte.
>
>Wenn die Steckkarten ein solches Verlustgeschaeft waren, warum hat man sich dann
>nicht darum bemueht, mit anderen, erfolgreiche(re)n 3.-Herstellern
>Lizenzabkommen zu schliessen und gemeinsam Karten zu entwickeln und/oder zu
>produzieren, oder Fremdprodukte zusammen mit C=-Geraeten zu vermarkten?

Gute Frage. Wie in Daves Video mehrfach dokumentiert, war leider gerade
so eine Kooperation, von der womoeglich neben Commodore andere Leute
auch etwas gehabt haetten, fuer das C=-Management absolut undenkbar :-(.

>Vielmehr wurde eifersuechtig darueber gewacht, dass "Andere" nur ja nicht zu viel
>an Commodore-Produkten verdienen. Ist das nun ein Fehler von Commodore oder
>nicht? Mit (nicht)koennen hat das wohl wenig zu tun, eher mit (nicht)wollen!

Du erkennst das vollkommen richtig, denke ich.

>> Wie gesagt, bitte etwas mehr Gnade. Commodore hatte *viel* weniger
>> Entscheidungsspielraum, als man draussen immer denkt, die unfaehigen
>> Manager genauso wie die faehigen Entwickler.
>
>Es kann doch unmoeglich so schwierig gewesen sein, den 1200er auch in einen
>(Mini-)Tower einzubauen (schon alleine diese Massnahme haette dem Image des
>Amigas auf die Spruenge geholfen) und Zorro2/3-Boards als optionale Erweiterung
>anzubieten, also genau das, was jetzt auch Micronik macht.

Dafuer war er halt offiziell nie gedacht, das sah man bei Commodore
und auch bei AT als Kludge an, den man nicht offiziell unterstuetzen
konnte.

> Dazu (selbstentwickelt
>oder von Fremdherstellern) verschiedene Turboboards fuer den A1200, keine
>festeingeloetete CPU, sondern von Anfang an modularer Aufbau - dann haette auch
>die Modellvielfalt gestimmt.

Das war beim A1200 schon rein aus Platzmangel aber nicht moeglich.
Wir haben in AT-Zeiten diverse Aufbesserungen des A1200 diskutiert
(wie bekomme ich da SIMM-Sockel rein und so), und dabei ist mir erst
so richtig klargeworden, wie eng es da schon zugeht. Modularitaet
kostet, Geld und Platz (z. B. fuer Sockel und fuer dann noetige
Treiber).

> Aus dem 1200er haette man jedenfalls wesentlich
>mehr machen koennen - ohne Mehraufwand.

O doch, einiges an Mehraufwand.

--
Best Regards, Dr. Peter Kittel // http://www.pios.de of PIOS
Private Site in Frankfurt, Germany \X/ office: peterk @ pios.de


Dr. Peter Kittel

ungelesen,
20.10.1997, 03:00:0020.10.97
an

In article <614agg$an$1...@Nordschleife.modem.informatik.tu-muenchen.de> fisc...@informatik.tu-muenchen.de writes:
>
>Frage an die, die etwas von Hardware verstehen:
>ist es so teuer, diesem AGA layout ein paar transistoren zu verpassen,
>so dass das Ding chunkymode hat und 14mb/sec laeuft ?

Ja. Du hast offensichtlich ein paar Postings eher verpasst: Die Krux
ist Paula, deren Know-How zum grossen Teil verlorengegangen ist und
die in NMOS gebaut ist, was man nicht einfach so in CMOS nachvollziehen
kann. Man muss von Null anfangen, nix mit einfach ein paar Transistoren.

>Exkurs:
>Dave Hayne (sp?) hat afair gesagt, chunky mode ist nicht viel aufwand,
>irgendeinen shifter umgehen, fertig.

Das waere Lisa, die ist schon in CMOS, das erschiene auch mir eher
machbar.

Peter Neumann

ungelesen,
20.10.1997, 03:00:0020.10.97
an

Am So 19.10.1997 um 02:00:00 Uhr
meinte fisc...@informatik.tu-muenchen.de zum Thema "Re^1:Bezahlbare Technik, oder: Neue Chancen fuer Amiga!":

fi> > OK> Im A3000 greift die CPU mit 32 Bit auf das Chipmem zu ;-)
fi>
fi> > Im A1200 und A4000 auch.
fi>
fi> wegen write-buffer ist A3000 aber meist schneller...

Wo liegt denn der Write-Buffer?

Soweit ich weiß, ist das ganze TTL-Grab des A3000/T zur Chipramansteuerung
beim A4000 in Bridgette und im A1200 im Budgie ohne besondere Unterschiede
integriert.


/|\ |
/-| \ |
mls. / |__\| A...@WDS.nwnet.de

Wenn alles gut geht, wird irgend etwas schiefgehen.


Mathias Ortmann

ungelesen,
21.10.1997, 03:00:0021.10.97
an

"Alex Strueder" <astr...@abo.rhein-zeitung.de> wrote:

>So weit ich weiß, war der C65 nur ein Wunschtraum der 64er, bzw deren Lesern.
>Dieser Traum, oder eine ähnlicher, wurde von CBM aufgegriffen und hat das
>Reißbrettstadium nicht überschritten.

Komisch, ich habe vor ein paar Monaten einen C65 live und in eingeschaltetem
Zustand gesehen. Sein Verhinderer war ebenfalls anwesend. :-)

--
Mathias Ortmann ort...@informatik.tu-muenchen.de
UAE 0.6.9 Win32/DirectX @ http://www.informatik.tu-muenchen.de/~ortmann/uae/

Alex Strueder

ungelesen,
21.10.1997, 03:00:0021.10.97
an

>>C65? Was soll _das_ gewesen sein? Habe ich ja noch nie was von gehört...
>>
>Ein 16Bit-C64 mit 3,5"-Floppy, der vom Amiga gekillt wurde, um sich
>keine Konkurrez im eigenen Haus zu machen. Ich würde so ein Teil gern
>mal life sehen.

So weit ich weiß, war der C65 nur ein Wunschtraum der 64er, bzw deren Lesern.
Dieser Traum, oder eine ähnlicher, wurde von CBM aufgegriffen und hat das

Reißbrettstadium nicht überschritten. Es war ein C64 mit mit einer 65SC???-
CPU, ähnlich wie einige Jahre zuvor der Apple II GS, der allerdings kurz auf
dem Markt war und dann vom MAC verdrängt wurde

AHOI

Alex aus Koblenz

http://www.geocities.com/MotorCity/Downs/4520/ LAST UPDATE 08.10.97


Manfred Tremmel

ungelesen,
21.10.1997, 03:00:0021.10.97
an

Hallo Leute, Hallo Sascha,


> man...@highvolt.gun.de (Manfred Tremmel) schrieb:
>
> > > Eben, der zusatzchip war nur textmode. Nicht attraktiv genug,
> >
> > Der 320x200 Modus des C64 war auch nur Text-Modus, wurde aber
> > auch fuer Grafik genutzt (durch umdefinition von Zeichen),
>
> Aber kein Stnck! Der C64 hatte immer schon echte Grafikmodi:
> 320x200 zweifarbig und 160x200 mit 4 Farben. Und das von Haus
> aus, auch wenn es vom Basic nicht unterstntzt wurde.

Ok, es mag ihn gegeben haben, meine C64/C128er Jahre liegen
jetzt doch schon eine Weile zurueck, aber ...

> Das Umdefinieren von Zeichen war zwar auch ein beliebter Kniff
> um Grafik darzustellen, daraus kannst Du aber nicht folgern,
> da# es keinen Grafikmodus gab.

... genutz wurde er kaum, weil eben im Schriftmodus die Farben
fuer jedes Zeichen neu definiert werden konnten und damit sehr
viel mehr Farben darstellbar waren, wenn auch nur unter ein-
schraenkungnen.

> > Ob Du es glaubst oder nicht, im 128er Modus lief der
> > C128 mit 2MHz (1,98?),
>
> Solange er nicht den VIC ansprechen mu#, dann schaltet er
> nSmlich auf 1 MHz runter...

Stimmt, im 40-Zeichen-Modus blieb der Schirm bei 2 MHz Schwarz,
im 80-Zeichen-Modus lief es auch mit Darstellung

> > konnte die vollen 128 KByte voll adressieren
>
> Nein, nur jeweils 64 KByte. Allerdings erledigt die eingebaute
> MMU das n÷tige Umschalten zwischen den beiden SpeicherbSnken
> automatisch.

Er konnte die 128 KByte voll adressieren, mehr hab ich nicht be-
hauptet, das er sie in zwei (oder bei vorhandener Speicherer-
weiterung auch mehr) unterteilen musste, ist zwar richtig, war
aber in der Praxis kein Nachteil. Die Intel-x86er koennen heute
auch nichts anderes!

> > und die Floppy war ca. 8mal schneller.
>
> Naja, das kommt ungefShr hin. :-)

Leider nur im 128er und CPM-Modus, naja, ich hatte damals Dolphin-
DOS drinnen, da war das alles kein Problem.

> Sorry, ist hier wohl ein bi#chen off-topic.

Stimmt, hoeren wir lieber auf, bevor uns jemand schimpft.

Machts gut

Manfred

Emmanuel Henn

ungelesen,
21.10.1997, 03:00:0021.10.97
an

fischerj hat zu "Re: Bezahlbare Technik, oder: Neue Chancen fuer Amiga!" geschrieben....

fj> > Ja. Du hast offensichtlich ein paar Postings eher verpasst: Die Krux
fj> > ist Paula, deren Know-How zum grossen Teil verlorengegangen ist und
fj> > die in NMOS gebaut ist, was man nicht einfach so in CMOS nachvollziehen
fj> > kann. Man muss von Null anfangen, nix mit einfach ein paar Transistoren.
fj>
fj> das waere dann der Fall "14Mhz takten". schade.
fj>
fj> 14mb/sec transfer ins chipmem waere aber auch mit 7Mhz chipsatz
fj> denkbar, entweder externer pfad, ohne chipsetaenderung, so aehnlich
fj> wie bei A3000.
fj> oder vielleicht intern ein paar weniger waitstates ?

Aeh, Juergen, der Doc sprach von "Paula".
Du kannst doch "Paula" nicht mit 14 Mhz takten, um schnellere c2p
zu machen :-)

Later,
Emmanuel (A1200/060/16MB/4xCD)
--
Producer of PHOENIX, a new 3-D-space-opera for Amiga
C4D4-Artist, DpaintV-Fanatic,SciFi-Shortstory-Writer
Visit the FUTURE TALES Site under: http://www.xgw.fi/~slice/ftales/
----------------------------------------------------------------------
"Would You offer Your throat to the wolf with the red roses ?"

Rainer Ziehl

ungelesen,
24.10.1997, 03:00:0024.10.97
an

Hallo Peter,

in Deiner MSG ("Re: Bezahlbare Technik, oder: Neue Chancen fuer Amiga!")
schreibst Du:

> [...]


> >
> >Es kann doch unmoeglich so schwierig gewesen sein, den 1200er auch in einen
> >(Mini-)Tower einzubauen (schon alleine diese Massnahme haette dem Image des
> >Amigas auf die Spruenge geholfen) und Zorro2/3-Boards als optionale Erweiterung
> >anzubieten, also genau das, was jetzt auch Micronik macht.
>
> Dafuer war er halt offiziell nie gedacht, das sah man bei Commodore
> und auch bei AT als Kludge an, den man nicht offiziell unterstuetzen
> konnte.

Dabei waere (und ist immer noch) ein solches "Mittelklasse"-Modell dringend
notwendig gewesen. Das aergerliche ist, dass sich das A1200-Mainboard auch gut in
einen (Mini)Desktop oder Minitower haette einbauen lassen - fertig waere der Lack
(in diesem Fall der semiprof. Amiga), denn in diesen Gehaeusen waere auch Platz
fuer Festplatten, CD-ROM u.a. gewesen.

> > Dazu (selbstentwickelt
> >oder von Fremdherstellern) verschiedene Turboboards fuer den A1200, keine
> >festeingeloetete CPU, sondern von Anfang an modularer Aufbau - dann haette auch
> >die Modellvielfalt gestimmt.
>
> Das war beim A1200 schon rein aus Platzmangel aber nicht moeglich.
> Wir haben in AT-Zeiten diverse Aufbesserungen des A1200 diskutiert
> (wie bekomme ich da SIMM-Sockel rein und so), und dabei ist mir erst
> so richtig klargeworden, wie eng es da schon zugeht. Modularitaet
> kostet, Geld und Platz (z. B. fuer Sockel und fuer dann noetige
> Treiber).

Mit Modularitaet habe ich natuerlich keine Slots a la A2/3/4000 gemeint, ein
simpler CPU-Slot genuegt doch. Ich kann Deinen Argumenten da nicht so ganz folgen.
Schliesslich kann ich ja auch jetzt schon Turbokarten in den A1200 einbauen, was
haette also dagegen sprechen sollen, gleich die CPU mit dem FastRAM auf ein
solches Modul auszulagern. Auf dem Mainboard verbleiben dann nur noch ChipRAM und
ChipSet sowie sonstiger I/O-Krams. Sowas muss sich doch verwirklichen lassen.

> > Aus dem 1200er haette man jedenfalls wesentlich
> >mehr machen koennen - ohne Mehraufwand.
>
> O doch, einiges an Mehraufwand.

Kann ich mir einfach nicht vorstellen. Wie eben erwaehnt, besitzt der A1200 schon
jetzt eine Schnittstelle, ueber die sich FastRAM, CoProz. oder ein komplett neuer
Prozessor einbinden lassen. Das ganze noch in ein vernuenftiges Gehaeuse, dazu
das eine oder andere Festplatten/CD-ROM/Software-Bundel, und schon hat man einen
modernen Rechner vor sich stehen. Das geht sogar jetzt noch - warum nicht vor 5
Jahren? Nichtkoennen oder doch eher Nicht(sehen)wollen?

Naja, man kann es jetzt eh' nicht mehr aendern. Aber aus einem Blick zurueck kann
vielleicht der Eine oder Andere doch noch ein paar Lehren ziehen...

Bleibt am Ball,

Rainer.

Dr. Peter Kittel

ungelesen,
26.10.1997, 02:00:0026.10.97
an

In article <683.233T17...@abo.rhein-zeitung.de> "Alex Strueder" <astr...@abo.rhein-zeitung.de> writes:
>
>>>C65? Was soll _das_ gewesen sein? Habe ich ja noch nie was von gehört...
>>>
>>Ein 16Bit-C64 mit 3,5"-Floppy, der vom Amiga gekillt wurde, um sich
>>keine Konkurrez im eigenen Haus zu machen. Ich würde so ein Teil gern
>>mal life sehen.
>
>So weit ich weiß, war der C65 nur ein Wunschtraum der 64er, bzw deren Lesern.
>Dieser Traum, oder eine ähnlicher, wurde von CBM aufgegriffen und hat das
>Reißbrettstadium nicht überschritten.

Huch :-). Also es gab da mehrere Anlaeufe. Wie es bei den frueheren war,
weiss ich nicht so genau. Vom letzten wurden aber tatsaechlich so
ungefaehr 1000 Stueck gebaut und spaeter auch verramscht. Wir hatten ein
paar Wochen sieben Stueck in Frankfurt zum Testen und haben sie nach
allen Regeln verrissen (z. B. nur 10 % alter C64-SW lief noch, die
neuen Features krankten an immer noch massenweise vorhandenen 8-Bit-
Flaschenhaelsen, ein 256-Farben-Bild brauchte mehrere Minuten zum Laden
von Floppy) und damit verhindert, dass der C65 echt in Serie ging.

Stephan Kleinert

ungelesen,
27.10.1997, 03:00:0027.10.97
an

Dr. Peter Kittel <pet...@combo.ganesha.com> wrote:

>>Karsten Strueder <stk...@krzsun.med-rz.uni-sb.de> wrote:
>>
>>> C65? Was soll _das_ gewesen sein? Habe ich ja noch nie was von gehört...
>>

>>der ueber-C64 :) 256 colors, 65816, 8Mhz, 16bit, 24bit adressraum.
>>was sie nicht schon alles auf Papier hatten ;)

D PK> Nee, nix 65816, ein 6502 in einem zehnmal so grossen Chip mit drin,
D PK> der auch so eine Art Blitter (aber ganz anders als im Amiga) drinhatte
D PK> und noch ein paar andere Spielchen.

Mjaaa, auch nicht ganz. Der Biltter residierte im DMAgic, der ziemlich
aufgebohrte 6502 (mit allen moeglichen Extensions, die sich ein
6502-Programmierer jemals wuenschen konnte, ich sag nur TXY, noch ein
Indexregister, 16-Bit-Stack etc.) war mit einem ACIA und beiden CIAs in
einem einzigen Chip untergebracht.

Das Ding haette mir wesentlich besser gefallen, als der komplett
ueberfluessige Amiga 600. Naja, was soll's... zumindest der, den ich hier
habe, quillt ueber vor Kinderkrankheiten.

Regards,
Stephan

--
for music, $cientology and a good time, visit
http://www.inka.de/~gromit/

Thomas Bliesener

ungelesen,
29.10.1997, 03:00:0029.10.97
an

Stephan Kleinert wrote:

> >>der ueber-C64 :) 256 colors, 65816, 8Mhz, 16bit, 24bit adressraum.
> >>was sie nicht schon alles auf Papier hatten ;)

> =

> D PK> Nee, nix 65816, ein 6502 in einem zehnmal so grossen Chip mit dri=
n,
> D PK> der auch so eine Art Blitter (aber ganz anders als im Amiga) drin=


hatte
> D PK> und noch ein paar andere Spielchen.

> =

> Mjaaa, auch nicht ganz. Der Biltter residierte im DMAgic, der ziemlich
> aufgebohrte 6502 (mit allen moeglichen Extensions, die sich ein
> 6502-Programmierer jemals wuenschen konnte, ich sag nur TXY, noch ein

Der 6502 war aber im VC20, im C64 sa=DF ein 6510.

-- =


bli

Oliver B. Warzecha

ungelesen,
30.10.1997, 03:00:0030.10.97
an

Thomas Bliesener <b...@glueck.cymes-bs.de> wrote in
<3457449D...@glueck.cymes-bs.de>:

> Stephan Kleinert wrote:
>> Mjaaa, auch nicht ganz. Der Biltter residierte im DMAgic, der ziemlich
>> aufgebohrte 6502 (mit allen moeglichen Extensions, die sich ein
>> 6502-Programmierer jemals wuenschen konnte, ich sag nur TXY, noch ein
>
> Der 6502 war aber im VC20, im C64 saß ein 6510.

Na meine Güte, die 6 popeligen memorygemappten I/O-Leitungen werden wohl
noch drin gewesen sein. ;)

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