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FUSION-FORTY

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Georg Schoty

unread,
Oct 16, 1992, 4:56:52 PM10/16/92
to

Morgen,

ein paar News ueber die FF-40.

Bei uns laufen jetzt 3 Karten stabil mit 60 MHz und eine mit 64 MHz.

Wie?

- Quartz ausloeten, Sockel verpassen, neuen rein

- 2 IC`s LS646 gegen HCT oder ACT646 tauschen
ausloeten, sockeln, etc.
(Bei Draufsicht rechts vom Slot)

- MC 68040 aktiv! kuehlen, moeglichst ueber ICE-CAP (teuer)
oder auf den gigantischen Kuehlkoerper einen MiniFAn bauen,
die Befestigungssschrauben passen genau in die Rippen.

SysInfo V3.01 by Nic Wilson
---------------------------

CopyBack Mode.................................. ON
Instruction Cache.............................. ON
Instruction Burst.............................. ON
Data Cache..................................... ON
Data Burst..................................... ON
Central Processing Unit Type................... 68040(ON)
Memory Management Unit Type.................... 68040(ON)(ON)
Floating Point Unit Type....................... 68040+68882
Vector Base Register (VBR) Address............. $4208D32C
Ramsey Chip Revision (A3000)................... N/A
Gary Chip Revision (A3000)..................... N/A
DMAC Chip Type (A3000)......................... N/A
Agnus Type..................................... ECS 2 MEG
Display Mode................................... NTSC
Denise Type.................................... ECS 8373
VBlank Frequency in Hz......................... 60
Power Supply Frequency in Hz................... 50
Horizontal Frequency in KHz.................... 15.72
Card Slot Installed............................ NO
Total Memory available......................... 22511616
Free Chip Memory............................... 1463664
Free 16 Bit Fast Memory........................ 0
Free 32 Bit Fast Memory........................ 16962512
Total Free Memory available.................... 18426176
Hardware Clock installed....................... FOUND
EClockFrequency in Hz.......................... 709379
Fast Ram Speed increase vs Chip Ram............ +89%

SPEED COMPARISONS AGAINST KNOWN MODELS & PERIPHERALS
A500 512k or A600 with 1MB CHIP ONLY........... 39.76
B2000, A2000, A1000 or A500 with fast ram...... 33.39
B2000 GVP A3001 28MHZ ALL CACHES & BURSTS..... 3.92
A2500 A2620 68020 14MHZ card.................. 11.35
A3000/25 SCRAM ICACHE IBURST DCACHE NODBURST... 5.04
A3000 PP&S Mercury ICACHE DCACHE COPYBACK..... 1.16
CPU Million Instructions per Second............ 24.36
FPU Million Floating Operations per Second..... 5.76
Speed of Chip Memory vs A3000 Chip Memory...... 0.52
Dhrystones per second........................... 23340
CPU speed in MHZ............................... 32.00


****** ES MUSS KLAR SEIN, DASS DIESER UMBAU DIE GARANTIE KOSTET ******
****** UND BEI DEN HEUTIGEN 040` PREISEN EIN RESTRISIKO BLEIBT ******

mac von s&p


--
--
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* Schoty & Partner email: m...@mtmuli.ulm.sub.org *
* Stifterweg 87 voice: x49/x731/53616 *
* D-7900 Ulm/Donau fax : 59170 *
*>>>>>>>>>>>>>>>>>United States of Germany<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<< *
*************************************************************************

Holger Lubitz

unread,
Oct 18, 1992, 1:25:05 PM10/18/92
to
In article <mac....@mtmuli.ulm.sub.org> m...@mtmuli.ulm.sub.org (Georg Schoty) writes:
>Bei uns laufen jetzt 3 Karten stabil mit 60 MHz und eine mit 64 MHz.

Den 68040, den Du auf >60 MHz taktest, zeigst Du mir bitte erst noch.
(Ich rede hier von CLK, nicht der doppelten Clock)

>CPU speed in MHZ............................... 32.00

Aha. Das Restrisiko ist uebrigens nicht gerade gering, denn Du kannst auch mit
Ice-Cap etc. leider nicht das Silizium, sondern nur die Keramik- oberflaeche
kuehlen. Und die 25-MHz-68040 sind anders als die 25-MHz-68030er keine
langsamer geprueften 33-MHz-Masken, sondern wirklich auf Dauer nicht viel
hoeher taktbar.

Holger

--
Holger Lubitz, Kl. Drakenburger Str. 24, D-W-3070 Nienburg/Weser

Angela Schmidt

unread,
Oct 20, 1992, 7:31:29 AM10/20/92
to
In article <hal....@amiux.north.de>, h...@amiux.north.de (Holger Lubitz) writes:
|> In article <mac....@mtmuli.ulm.sub.org> m...@mtmuli.ulm.sub.org (Georg Schoty) writes:
|> >Bei uns laufen jetzt 3 Karten stabil mit 60 MHz und eine mit 64 MHz.

Warst Du nicht der Typ, der ueble Probleme mit seinen Laufwerken
bekam, nachdem er seine 30er-Karte mit einem aehnlichen Hack
hochgetaktet hat? Aber der Prozesser lief absolut stabil! ;-)

[Aua, nicht hauen - ich glaube, ich sollte am Freitag abend nicht in die
Ulmer Stuben kommen ;-]

|> >CPU speed in MHZ............................... 32.00

Am besten befestigst Du eine grosse, runde Scheibe auf dem
Prozessor - dann kannst Du die Abwaerme wenigstens zum Warmhalten
des Earl-Gray-Programmiersaftes verwenden! ;-)


V v
@/@@=\ Greetings,
00 &=- Angela
oOoO_/` \\_
\ /&\ Angela Schmidt (IRC: Nessy) | Amiga //
|>O<| Internet: Ang...@rz.uni-karlsruhe.de | 1000 //
/ \_/\/\/v_ Voice: +49 731 712316 (10am-9pm) | \\ // since
/____________\ (MET) +49 721 6904263 (12am-11pm) | \X/ 1986

Helmut Neumann

unread,
Oct 20, 1992, 6:55:00 AM10/20/92
to
Hallo,

HAL%AMIUX.N...@USENET.ZER schrieb am 18.10.92/19:25:00
zu: "Re: FUSION-FORTY"

> In article <mac....@mtmuli.ulm.sub.org> m...@mtmuli.ulm.sub.org (Georg Schoty) writes:
> >Bei uns laufen jetzt 3 Karten stabil mit 60 MHz und eine mit 64 MHz.
>

> Den 68040, den Du auf >60 MHz taktest, zeigst Du mir bitte erst noch.
> (Ich rede hier von CLK, nicht der doppelten Clock)

Stell dich doch nicht dumm, er meint natuerlich den Quartz-Oszillator auf
der Karte, und da hat er nun mal Recht, die Karten (!) laufen bei ihm mit
60 Mhz bzw. 64 Mhz, momentan werden sie serienmaessig mit 56 Mhz ausgeliefert.
Dass die CPU nur den geteilten Takt geliefert bekommt ist doch wohl klar.

> >CPU speed in MHZ............................... 32.00
>

> kuehlen. Und die 25-MHz-68040 sind anders als die 25-MHz-68030er keine
> langsamer geprueften 33-MHz-Masken, sondern wirklich auf Dauer nicht viel
> hoeher taktbar.

Ok, dann lass uns mal an deinem Wissen teilhaben, wie lange ist denn die
25 Mhz-Version wieviel Prozent uebertaktbar mit welchen Folgen ? Du hast
sicher noch naehere Informationen dazu wenn Du das so behauptest. Ich bitte
auch um Quellenangabe wenn moeglich. GVP gibt im uebrigen 2 Jahre auf ihre
3 Mhz uebertakteten Prozessoren, ebenso gibt es diese Garantie von RCS
(Fusion Forty).

Bis dann, Helmut.

Holger Lubitz

unread,
Oct 21, 1992, 8:18:48 AM10/21/92
to
hel...@tron.gun.de (Helmut Neumann) writes:
>HAL%AMIUX.N...@USENET.ZER schrieb am 18.10.92/19:25:00
>zu: "Re: FUSION-FORTY"

Die Adressenverhunzung in den Zerberus-Systemen ist etwas,
das bald abgestellt werden sollte. Grusel.

>Stell dich doch nicht dumm, er meint natuerlich den Quartz-Oszillator auf
>der Karte, und da hat er nun mal Recht, die Karten (!) laufen bei ihm mit
>60 Mhz bzw. 64 Mhz, momentan werden sie serienmaessig mit 56 Mhz ausgeliefert.

Es muss ja _so_ befriedigend sein, mich anflamen zu koennen.
Die Behauptung, den 68040 auf 60/64 MHz hochzutakten, ist definitiv
falsch. Diese hohe Frequenz wirst Du auf der Karte ausschliesslich
auf einer schmalen Taktleitung zum Prozessor und einer weiteren
zum Frequenzteiler finden. Die Behauptung, die Karte liefe auf
64 MHz, ist daher ebenfalls falsch. Sieht jetzt spitzfindig aus,
ist aber auch nicht spitzfindiger als den Unterschied zwischen
Baud und bps hervorzuheben. Aber was will man schon von
Wohnzimmertunern erwarten. 64 MHz klingt ja so "boah ey".

>Dass die CPU nur den geteilten Takt geliefert bekommt ist doch wohl klar.

Wenn Du mein Posting bis zum Ende durchgelesen haettest, waere Dir
klar, dass mir das klar war :)

>Ok, dann lass uns mal an deinem Wissen teilhaben, wie lange ist denn die
>25 Mhz-Version wieviel Prozent uebertaktbar mit welchen Folgen ?

Ueberhaupt nicht. Vergleiche specified clock range im Motorola
technical reference manual. Der Geschwindigkeitsbereich fuer den
25-MHz-68040 endet exakt bei 25 MHz. Es ist zwar bekannt, dass
Motorola beim Testen der CPUs mit 10% uebertaktet, um Reserven
zu haben. Garantiert ist das Arbeiten aber nur bis zu exakt der
Frequenz, die auf dem Prozessor steht. Soweit das bekannte.

>Du hast
>sicher noch naehere Informationen dazu wenn Du das so behauptest. Ich bitte
>auch um Quellenangabe wenn moeglich.

Ein Blick in die Motorola-Handbuecher genuegt.

>GVP gibt im uebrigen 2 Jahre auf ihre
>3 Mhz uebertakteten Prozessoren, ebenso gibt es diese Garantie von RCS
>(Fusion Forty).

Damit tut man sich auch leicht, wenn man a) weiss, dass die Prozessoren
bereits auf 27,5 MHz getestet wurden und b) nur eine verschwindende
Minoritaet der Kunden den Prozessor unter Bedingungen betreiben wird,
bei der die Uebertaktung zwangslaeufig zu Problemen fuehren wird.
Denen liefert man dann eben kostenfrei eine neue Karte, die entweder
einen speziell selektierten 25er oder gar einen 33er Prozessor
enthaelt. Bei allen anderen hofft man darauf, dass die Karte in der
Regel laufen wird, der Kunde gelegentliche Abstuerze nicht auf die
Karte, sondern auf die Software schieben wird und die 2 Jahre um sind,
bevor sich die vorzeitige Alterung des Prozessors bemerkbar macht.
Man hat also ein weiteres Checkmark fuer die Marketing-Leute, das
fast nichts kostet, aber natuerlich Kunden bringt. Zumindest hofft
man das.

In diesem Sinne wuensche ich viel Spass mit der 32-MHz-Fusion-Forty,
die ja schon im Normalbetrieb alles andere als zuverlaessig laeuft.

Wegen Problemen mit uebertakteten Prozessoren unter unguenstigen
Bedingungen befrage man z.B. Ottmar Roehrig, dessen 28-MHz-PP&S-Karte
im ansonsten vollen 3000er selbst mit zusaetzlicher Lueftung relativ
flaky lief. Jetzt ist eine 33er-Karte mit 33er-Prozessor drin, und
die Probleme verschwanden wie durch Zauberei. Die muss es wohl
gewesen sein, wenn das Uebertakten von Prozessoren doch so wenig
Risiken birgt, wie "helmutn" uns hier darzulegen versucht hat.

Holger
--
Mail: Holger...@arbi.informatik.uni-oldenburg.de | Local: hal@faramir
-----------------------------------------------------| Home: h...@caty.north.de
Im Kopf ist nicht viel, in der Hand liegt ein Stein, | IRC: holgi
und alle sind stolz, Deutsche zu sein (Abwaerts) | - This space for rent! -

Holger Lubitz

unread,
Oct 21, 1992, 3:05:35 PM10/21/92
to
Holger...@arbi.informatik.uni-oldenburg.de (Holger Lubitz) writes:
>Ueberhaupt nicht. Vergleiche specified clock range im Motorola
>technical reference manual. Der Geschwindigkeitsbereich fuer den
>25-MHz-68040 endet exakt bei 25 MHz.

Um die exakte Quellenangabe nachzuliefern, ohne die Helmut jetzt
sicher schon wieder seinen Flammenwerfer anwaermt:

Motorola M68040 microprocessor users manual (M68040UM/AD)

Das gesamte Kapitel 11 ist interessant, was Taktfrequenzen und
Waermeentwicklung angeht, jedoch insbesondere die Tabellen
auf Seite 11-5 (dort findet sich auch die Frequency of Operation,
die fuer den MC68040RC25 von 16.67 MHz bis 25 MHz reicht) sowie
die Tabellen zur Waermeentwicklung und -ableitung auf den Seiten
11-34 bis 11-39. Wer das gelesen hat, und immer noch glaubt, einen
68040 einfach so mit einem schnelleren Quarz zuverlaessig
hochtakten zu koennen, muss Analphabet sein.

Helmut Neumann

unread,
Oct 21, 1992, 9:07:00 PM10/21/92
to
Hallo zusammen,

> From: Holger...@arbi.informatik.uni-oldenburg.de (Holger Lubitz)
> Subject: Re: FUSION-FORTY
> Message-ID: <1992Oct21.1...@arbi.Informatik.Uni-Oldenburg.DE>
>
> hel...@tron.gun.de (Helmut Neumann) writes:
> >HAL%AMIUX.N...@USENET.ZER schrieb am 18.10.92/19:25:00
> >zu: "Re: FUSION-FORTY"
>
> Die Adressenverhunzung in den Zerberus-Systemen ist etwas,
> das bald abgestellt werden sollte. Grusel.

So besser ? Tut aber nichts zur Sache wie ich den Absender zitiere, da die
Wandlung nach allgemein ueblichen Gatebau-Richtlinien geschieht sollte es
auch fuer Dich kein Problem sein den Absender im Ursprungs-Format zu
erkennen. Aber oben steht auch ein Usenet-uebliches From: falls Du damit
besser klarkommst. Falls Du irgendwelche sachlichen Beschwerden zu diesem
Gate hast immer raus damit.

> >Stell dich doch nicht dumm, er meint natuerlich den Quartz-Oszillator auf
> >der Karte, und da hat er nun mal Recht, die Karten (!) laufen bei ihm mit
> >60 Mhz bzw. 64 Mhz, momentan werden sie serienmaessig mit 56 Mhz ausgeliefert.
>
> Es muss ja _so_ befriedigend sein, mich anflamen zu koennen.

Das war keine Flame, mich nervt es nur etwas wenn man unnoetig spitzfindig
wird, der Satz dass Du den 68040 sehen moechtest der mit 60 bzw. 64 Mhz
getaktet wird war demensprechend vollkommen obsolet.

> Die Behauptung, den 68040 auf 60/64 MHz hochzutakten, ist definitiv
> falsch.

Das hat ja niemand behaubtet, er sprach lediglich von der Karte (also
welcher Quartz in derselben steckt), mit welchem Takt dann der Prozessor
versorgt wird ist etwas ganz anderes, dieser erhaelt den halben Takt des
Oszillators. Ich hoffe der Unterschied ist nun klar geworden.

> Baud und bps hervorzuheben. Aber was will man schon von
> Wohnzimmertunern erwarten. 64 MHz klingt ja so "boah ey".

Was er macht kann ich auch nicht gutheissen (die Schlussfolgerung es laeuft
bedarf doch ausgiebiger Tests und das wichtigste ist doch die Lebendauer
des Bauteils), wer seine Karte moeglichst lange und zuverlaessig in Betrieb
halten und vor allem seine Garantie nicht verlieren moechte sollte sich an
die Herstellerspezifikationen halten, Punkt und Ende. Trotzdem gibt es
gerade bei Motorola einen gewissen Rahmen (teilweise SEHR grosszuegig !),
den ich selber mit dem 020er, 030er und einigen FPUs ausgiebig testen
konnte, in dem es in der Praxis risikolos ist die Herstellerangabe zu
ueberschreiten (dies auch auf Dauer (mehrere Jahre) und mit mehr als 10
Prozent und ohne dass man die Bausteine nicht mehr anfassen konnte). Genau
darueber wollte ich gerne speziell zum 68040 naehere Informationen haben,
wie naemlich in der Praxis dort die Grenzen sind und wo sich Effekte
bemerkbar machen. Diese Effekte waeren dann aber auch moeglichst genau auf
den Prozessor beschraenkt zu sehen, so dass Probleme im Board-Design, die
eventuell die Grenze vorgeben koennten (z.B. Geschwindigkeit der Rams oder
der Bauteile zur Anbindung an den Restrechner) durch entsprechende
schnellere Versionen derselben auszuschliessen waeren.


dann lass uns mal an deinem Wissen teilhaben, wie lange ist denn die
> >25 Mhz-Version wieviel Prozent uebertaktbar mit welchen Folgen ?
>

> Ueberhaupt nicht. Vergleiche specified clock range im Motorola
> technical reference manual. Der Geschwindigkeitsbereich fuer den

> 25-MHz-68040 endet exakt bei 25 MHz. Es ist zwar bekannt, dass
> Motorola beim Testen der CPUs mit 10% uebertaktet, um Reserven
> zu haben. Garantiert ist das Arbeiten aber nur bis zu exakt der
> Frequenz, die auf dem Prozessor steht. Soweit das bekannte.

Das ist etwas unspeziell, dass der Hersteller sagt es ist genau bis zur
zulaessigen Freqzuenz in Ordnung ist ja zu erwarten. Soweit mir bekannt
ist wird nicht nur unter dem Gesichtspunkt Taktfrequenz sondern auch
gleichzeitig unter dem der Temperatur sowie auch unter moeglichst starker
Auslastung der Teilbereiche FPU und MMU der Prozessor bei Motorola
ausgiebig getestet. Die beiden letztgenannten spielen auf dem Amiga in
normalen Anwendungen eher eine Nebenrolle, so dass sich die Frage stellt ob
die Tesbedingungen bei Motorola ueberhaupt annaehernd zu Haus erreicht
werden. Deine Andeutungen hatten den Anschein Du wuesstest etwas mehr
dazu, vielleicht hast Du eine Korrelationskurve zwischen Taktfrequenz und
Lebensdauer oder Taktfrequenz und MTBF zur Hand gehabt, oder eine zwischen
Temperatur (jetzt ueber die 10 Grad-Regel hinaus :) und Lebensdauer
speziell beim 68040. Das waere mal interessant gewesen.

> In diesem Sinne wuensche ich viel Spass mit der 32-MHz-Fusion-Forty,
> die ja schon im Normalbetrieb alles andere als zuverlaessig laeuft.

Ich wuerde mit dem 040er sowas nie machen, dafuer ist er im Moment einfach
noch zu teuer ;-), ich habe allerdings mal testweise 25 Mhz ausprobiert um
zu sehen ob damit das Timing zum Zorro-II Bus besser klappt. Daran liegts
aber nicht, es ist halt einfach langsam :(. Ansonsten laeuft die Karte
stabil 24 Stunden durch, momentane Prozessor-Temperatur am Kuehlkoerper ist
25.3 Grad.

> Wegen Problemen mit uebertakteten Prozessoren unter unguenstigen
> Bedingungen befrage man z.B. Ottmar Roehrig, dessen 28-MHz-PP&S-Karte
> im ansonsten vollen 3000er selbst mit zusaetzlicher Lueftung relativ
> flaky lief.

Tja, es gibt auch Serientoleranzen, auch die Rams und das uebrige Interface
zum Prozessor sollte man nicht vergessen.

> Jetzt ist eine 33er-Karte mit 33er-Prozessor drin, und
> die Probleme verschwanden wie durch Zauberei.

Ist wohl zu erwarten, dass bei einer Karte die mit 33 Mhz vom Hersteller
garantiert funktionierend geliefert wird, keine Probleme auftreten. Oder
ist das jetzt ein Wunder ?

> Die muss es wohl
> gewesen sein, wenn das Uebertakten von Prozessoren doch so wenig
> Risiken birgt, wie "helmutn" uns hier darzulegen versucht hat.

Hey, ich glaube Du verwechselst die Absender, meine Fusion Forty laeuft
immer noch auf der serienmaessigen Frequenz ! Ich habe ja eben um das
weiter zu erhellen und dem (eventuellen, die genauen Angaben was passieren
kann fehlen ja noch von Dir) Harakri-Tuner mehr Fakten zum Thema liefern,
von dir naehere Informationen zu den Grenzen und Nebeneffekten der
Uebertaktung erbeten, da gerade dein Posting den Eindruck erweckte Du
haettest naehere Unterlagen dazu. Dem scheint ja leider nicht so zu sein,
so dass Du deine Aussagen :

> kuehlen. Und die 25-MHz-68040 sind anders als die 25-MHz-68030er keine
> langsamer geprueften 33-MHz-Masken, sondern wirklich auf Dauer nicht viel
> hoeher taktbar.

mit den Begriffen "auf Dauer" und "hoeher taktbar" wohl nicht weiter
praezisieren kannst, schade eigentlich.

Jetzt kommt doch noch eine unsachliche spitze Bemerkung :

Aber der erhobene Zeigefinger gegenueber einem vermeintlichen Manni macht
sich immer gut, besonders wenn derjenige sich nicht ordentlich artikulieren
kann. Das ist genau so schaebig wie die Korrektur von Rechtschreibfehlern
in Postings. Der Applaus der Massen ist Dir gewiss ! Und Recht hast Du
sowieso, egal was passiert.

Bis dann, Helmut.

Georg Schoty

unread,
Oct 20, 1992, 3:14:37 PM10/20/92
to

Naja,
die Probleme stammen aus der ganz-langsam Zeit, wo wir mit den
Motherboards die übelsten Dinge gemacht haben, u.a, den Quarz
hochgeschraubt etc.

PS.: Ich schlage keine Frauen

(wart nur bis Freitag.... ;-)


mac

Holger Lubitz

unread,
Oct 22, 1992, 12:56:10 PM10/22/92
to
hel...@tron.gun.de (Helmut Neumann) writes:
>So besser ? Tut aber nichts zur Sache wie ich den Absender zitiere, da die
>Wandlung nach allgemein ueblichen Gatebau-Richtlinien geschieht sollte es
>auch fuer Dich kein Problem sein den Absender im Ursprungs-Format zu
>erkennen.

Was leider weder ich noch mein Newsreader zu erkennen vermag, sind
die References, denn die fehlen ersatzlos. Also immer noch: Grusel.
Nett uebrigens, wie Du auch hier "auch fuer Dich" Deine angenommene
geistige Ueberlegenheit zu betonen verstehst.

>Falls Du irgendwelche sachlichen Beschwerden zu diesem
>Gate hast immer raus damit.

Ist es angemeldet ? Ich dachte bislang, dass im Z-Netz UUCP.ZER
fuer UUCP-Gates vorgeschrieben ist. (Followup hierzu wohl nach
de.comm.gateways).

>Das war keine Flame, mich nervt es nur etwas wenn man unnoetig spitzfindig
>wird, der Satz dass Du den 68040 sehen moechtest der mit 60 bzw. 64 Mhz
>getaktet wird war demensprechend vollkommen obsolet.

Im folgenden habe ich erlaeutert, warum ich auch diese Karte
nicht als "64-MHz-Karte" anzuerkennen vermag. Damit die Karte wirklich
auf 64 MHz liefe, braeuchte sie einen 128-MHz-Quartz oder einen
ueberbrueckten Frequenzteiler. Und wohlgemerkt DIE KARTE. Nicht nur
die zwei Leitungen fuer die "processor clock" (interne Taktung, nicht
mit clock zu verwechseln) und die zum Frequenzteiler. Wie schon
zugegeben, ist das spitzfindig, aber exakter, als einfach von
64 MHz zu faseln.

>> Die Behauptung, den 68040 auf 60/64 MHz hochzutakten, ist definitiv
>> falsch.

>Das hat ja niemand behaubtet,

OK. Aber wenn Du weitergelesen haettest, waere Dir aufgefallen,
dass das nur die Begruendung einleitete, warum man auch nicht von
einer 64-MHz-Karte sprechen kann.

>er sprach lediglich von der Karte (also
>welcher Quartz in derselben steckt), mit welchem Takt dann der Prozessor
>versorgt wird ist etwas ganz anderes, dieser erhaelt den halben Takt des
>Oszillators. Ich hoffe der Unterschied ist nun klar geworden.

Schoen wiedergegeben. Habe ich irgendwie den Anschein erweckt, dass
das nicht klar waere ? Im Gegenteil, ich habe wohl an einigen anderen
Stellen zuviel vorausgesetzt. Zum Beispiel, dass jemand, der hier
ueber Hoehertaktungen des 68040 herumdiskutiert und nach
Korrelationsgraphen und aehnlichem verlangt (die auch ich nicht
habe), wenigstens seine grundlegenden Hausaufgaben in Form der
Lektuere des Motorola-Manuals zum 68040 gemacht hat. Haettest
Du die gemacht (exakte Kapitel habe ich in einem Folgeposting
nachgereicht), waere Dir mein Standpunkt auch so klar.

>Was er macht kann ich auch nicht gutheissen (die Schlussfolgerung es laeuft
>bedarf doch ausgiebiger Tests und das wichtigste ist doch die Lebendauer
>des Bauteils), wer seine Karte moeglichst lange und zuverlaessig in Betrieb
>halten und vor allem seine Garantie nicht verlieren moechte sollte sich an
>die Herstellerspezifikationen halten, Punkt und Ende.

Auch Deine Karte ist mit 28 MHz schon uebertaktet. Vergiss das nicht.
So habe ich auch Deinen bislang vertretenen "Pro-Overclocking"-Standpunkt
eingeordnet, von dem aus Du gerade in bemerkenswerter Weise eine
180-Grad-Drehung einzuleiten versuchst.

>Genau
>darueber wollte ich gerne speziell zum 68040 naehere Informationen haben,
>wie naemlich in der Praxis dort die Grenzen sind und wo sich Effekte
>bemerkbar machen. Diese Effekte waeren dann aber auch moeglichst genau auf
>den Prozessor beschraenkt zu sehen, so dass Probleme im Board-Design, die
>eventuell die Grenze vorgeben koennten (z.B. Geschwindigkeit der Rams oder
>der Bauteile zur Anbindung an den Restrechner) durch entsprechende
>schnellere Versionen derselben auszuschliessen waeren.

Ein zu langsames Board-Design setzt natuerlich jeder Hoehertaktung
fruehe Grenzen. Diese Grenzen sind boardspezifisch und auch mit
Prozessoren, die schnell genug waeren, nicht zu umgehen. Naeheres
dazu wirst Du aber nur von den Entwicklern des spezifischen
Boards erfahren koennen, und natuerlich nicht von mir oder sonstwem
aus dem Netz. Mir ging es um das erhebliche Risiko, das jemand auch
dann bei einer Uebertaktung eingeht, WENN der Rest der Karte das
anstandslos mitmacht (weil z.B. bereits fuer 33 MHz designt).

>Das ist etwas unspeziell, dass der Hersteller sagt es ist genau bis zur
>zulaessigen Freqzuenz in Ordnung ist ja zu erwarten.

Natuerlich. Und das es Leute gibt, die das fuer Schwachsinn halten,
war ja auch klar. Ist es aber nicht. Wie Dave Haynie in einer aehnlichen
Diskussion schon sagte: Wenn die Funktion bei einer hoeheren Taktfrequenz
als der aufgedruckten _garantiert_ werden koennte, stuende diese hoehere
Taktfrequenz auf dem Chip, weil er dann mehr Geld bringt.

>Soweit mir bekannt
>ist wird nicht nur unter dem Gesichtspunkt Taktfrequenz sondern auch
>gleichzeitig unter dem der Temperatur sowie auch unter moeglichst starker
>Auslastung der Teilbereiche FPU und MMU der Prozessor bei Motorola
>ausgiebig getestet.

Die daraus resultierenden Tabellen findest Du im angegebenen Buch
in den angegebenen Kapiteln.

>Die beiden letztgenannten spielen auf dem Amiga in
>normalen Anwendungen eher eine Nebenrolle, so dass sich die Frage stellt ob
>die Tesbedingungen bei Motorola ueberhaupt annaehernd zu Haus erreicht
>werden.

Das ist Dein entscheidender Denkfehler. Wichtig ist eben nicht, OB
sie zuhause jemals erreicht werden, sondern ob sie jemals erreicht
werden KOENNTEN. Du musst in einer Zuverlaessigkeitsabschaetzung IMMER
fuer ALLE Variablen den worst case annehmen, wenn Du daraus eine
Funktionsgarantie ableiten willst.

>Deine Andeutungen hatten den Anschein Du wuesstest etwas mehr
>dazu, vielleicht hast Du eine Korrelationskurve zwischen Taktfrequenz und
>Lebensdauer oder Taktfrequenz und MTBF zur Hand gehabt, oder eine zwischen
>Temperatur (jetzt ueber die 10 Grad-Regel hinaus :) und Lebensdauer
>speziell beim 68040. Das waere mal interessant gewesen.

Ableitungen zur Lebensdauer habe ich nicht, aber mit der 10-Grad-Regel
und der Abhaengigkeit zwischen Taktfrequenz und Temperatur kommt man
schon weiter. Leider liefert die Motorola-Literatur nur Werte fuer
den 25-MHz-040 bei 25 MHz und den 33 MHz-Chip bei 33 MHz. Aber schon
dieser, auf die hohe Taktfrequenz hin designte Chip produziert wesentlich
mehr Abwaerme als der 25-MHz-Chip bei 25 MHz. Ein 25 MHz-Chip bei 33 MHz
duerfte noch unguenstiger liegen.

>Ansonsten laeuft die Karte
>stabil 24 Stunden durch, momentane Prozessor-Temperatur am Kuehlkoerper ist
>25.3 Grad.

Schon wieder ein Fehler. Entscheidend ist natuerlich die Temperatur
des Stueckchens Silizium in Deinem 040. Die kannst Du als Enduser
gar nicht messen. Was Du am Kuehlkoerper misst, ist nur ein Anhaltspunkt
dafuer, ob der Kuehlkoerper in der Lage ist, die Waermeableitung
durch den Deckel des Prozessors hinweg weiterzuleiten.

>Tja, es gibt auch Serientoleranzen, auch die Rams und das uebrige Interface
>zum Prozessor sollte man nicht vergessen.

Die Karte ist m.W. in der 28- und der 33-MHz-Version bis auf Quarz
und Prozessortyp identisch. Daran kanns also nicht liegen.
Ich nehme nach wie vor an, dass der uebertaktete 25-MHz-Prozessor
bei 28 MHz schon heisser wurde als der 33-MHz-Prozessor bei 33 MHz.

>Ist wohl zu erwarten, dass bei einer Karte die mit 33 Mhz vom Hersteller
>garantiert funktionierend geliefert wird, keine Probleme auftreten. Oder
>ist das jetzt ein Wunder ?

Nein, nur der Beleg dafuer, wie unsicher Uebertaktungen selbst dann sind,
wenn die Karte schon uebertaktet geliefert wurde. Denn auch die 28-MHz-Karte
wurde natuerlich "vom Hersteller garantiert funktionierend geliefert"
(zeig mir mal den Hersteller, der Dir wirklich die Funktion und nicht nur
den Umtausch bei Nichtfunktion garantiert)

>Hey, ich glaube Du verwechselst die Absender, meine Fusion Forty laeuft
>immer noch auf der serienmaessigen Frequenz !

Eben, um 12% uebertaktet. Was Du als unbedenklich dargestellt hast,
schliesslich gaebe es darauf ja eine Herstellergarantie.

>Ich habe ja eben um das
>weiter zu erhellen und dem (eventuellen, die genauen Angaben was passieren
>kann fehlen ja noch von Dir) Harakri-Tuner mehr Fakten zum Thema liefern,
>von dir naehere Informationen zu den Grenzen und Nebeneffekten der
>Uebertaktung erbeten, da gerade dein Posting den Eindruck erweckte Du
>haettest naehere Unterlagen dazu.

Erstens haettest dann ja wohl kaum DU die Diskussion weiter erhellt :),
und zweitens habe ich meine Quellen inzwischen geliefert. Bist Du nun
so nett und liest Dir die erstmal durch ? Ich habe wirklich keine Zeit,
dass fuer d.c.s.a.misc alles nochmal abzutippen.

>Dem scheint ja leider nicht so zu sein,
>so dass Du deine Aussagen :

>> kuehlen. Und die 25-MHz-68040 sind anders als die 25-MHz-68030er keine
>> langsamer geprueften 33-MHz-Masken, sondern wirklich auf Dauer nicht viel
>> hoeher taktbar.

>mit den Begriffen "auf Dauer" und "hoeher taktbar" wohl nicht weiter
>praezisieren kannst, schade eigentlich.

Ums noch mal fuer Dich zu erlaeutern: Hoeher taktbar sind die Prozessoren
nur, solange sie dabei noch innerhalb ihrer Spezifikationen bleiben, auch
was die Waermeabgabe angeht. In Grenzen kann eine spezielle Kuehlung dem
entgegenwirken (Grenzen setzt hier in erster Linie die Waermeleitfaehigkeit
des Prozessorgehaeuses). Da eine Uebertaktung in der Regel die
Spezifikationen ueberschreitet, ist die Funktion moeglicherweise
fuer den Moment gewaehrleistet, nicht mehr aber garantierbar.

>Jetzt kommt doch noch eine unsachliche spitze Bemerkung :

Die haette ich sonst auch vermisst. Irgendwas hast Du anscheinend
gegen Leute, die sich in Teilbereichen besser schlau gemacht haben
als Du.

>Aber der erhobene Zeigefinger gegenueber einem vermeintlichen Manni macht
>sich immer gut, besonders wenn derjenige sich nicht ordentlich artikulieren
>kann. Das ist genau so schaebig wie die Korrektur von Rechtschreibfehlern
>in Postings. Der Applaus der Massen ist Dir gewiss ! Und Recht hast Du
>sowieso, egal was passiert.

Und das kann zwei Gruende haben. Entweder Rechthaberei oder Fachwissen.
Im Z-Netz ist zugegebenermassen ersteres wesentlich weiter verbreitet,
so dass ich Dir nachsehe, dass Du das auch bei mir annimmst.
Du wirst in meinen Postings uebrigens weder Korrekturen zu Rechtschreibfehlern
noch abfaellige Bemerkungen ueber die Artikulation finden. Nur
Korrekturen von falschen Fakten.

Und auf den Applaus der Massen sch** ich ehrlich gesagt, ich brauche
mich nicht in der DFUe zu profilieren. Mir reichts schon, wenn ich
falsche Aussagen nur einmal lesen muss und nicht immer wieder.

S.P.Zeidler

unread,
Oct 23, 1992, 9:28:18 AM10/23/92
to
Hallo Leute,

Informationsmaterial zu Motorola-Chips bekommt man u.a. von
Motorola Deutschland, Tel.: 089/92103535

Zum Bleistift das erwaehnte 040er Manual.

MfG,
spz

Stefan Eggers

unread,
Oct 23, 1992, 1:13:23 PM10/23/92
to
Helmut Neumann (hel...@tron.gun.de) wrote:

> Ok, dann lass uns mal an deinem Wissen teilhaben, wie lange ist denn die
> 25 Mhz-Version wieviel Prozent uebertaktbar mit welchen Folgen ? Du hast

Die Folgen einer solchen Uebertaktung haengen vom Rechner selbst, der
Ausstattung mit zusaetzlichen Karten und dem momentanen Klima - ist es
heiss oder kalt - ab. Vielleicht funktioniert der Rechner noch ein-
wandfrei, vielleicht aber auch nicht. Es kann dann allerdings zu un-
erklaerlichen und nicht reproduzierbaren Fehlfunktionen kommen.

Dave Haynie war es glaube ich, der anmerkte, dass uebertaktete 68882
eventuell etwas falsch rechnen wuerden. Wenn man danach dann ein Ge-
baeude bauen wuerde...

Stefan.
--
Stefan Eggers UseNet: seg...@semyam.dinoco.de
Max-Slevogt-Str. 1
W-5000 Koeln 91
Federal Republic of Germany

Gerrit Heitsch

unread,
Oct 23, 1992, 4:45:44 AM10/23/92
to
In article <1992Oct21....@arbi.Informatik.Uni-Oldenburg.DE>, Holger Lubitz writes:

> Das gesamte Kapitel 11 ist interessant, was Taktfrequenzen und
> Waermeentwicklung angeht, jedoch insbesondere die Tabellen
> auf Seite 11-5 (dort findet sich auch die Frequency of Operation,
> die fuer den MC68040RC25 von 16.67 MHz bis 25 MHz reicht) sowie
> die Tabellen zur Waermeentwicklung und -ableitung auf den Seiten
> 11-34 bis 11-39. Wer das gelesen hat, und immer noch glaubt, einen
> 68040 einfach so mit einem schnelleren Quarz zuverlaessig
> hochtakten zu koennen, muss Analphabet sein.

Gibts jetzt endlich den MC68040? Alle Platinen, die ich bisher
gesehen habe, hatten noch den XC68040 drauf. Die ersten NeXT-Stations
wurden sogar noch mit dem PC68040 ausgeliefert...

Um auf das Thema hochtakten zurueckzukommen, wer eine CPU
(egal welche) mit hoeherer Taktfrequenz, als vom Hersteller
vorgesehen betreibt muss damit rechnen, das sich mit der
Zeit Probleme einstellen und der Chip nicht die volle
Lebensdauer erreicht. Z.B. kann es sein, dass die CPU im
Winter, solange es im Zimmer nicht ueber 23 Grad warm wird
einwandfrei funktioniert, aber wenn es dann im Sommer
auf einmal 30 Grad im Zimmer wird (bei mir normal) der Rechner
dauernd unmotiviert abstuerzt.

Auch ist es eine verbreitete Unsitte, dass man die FPU uebertaktet.
Das geht solange gut, wie man sie kaum braucht, aber wenn sie
dann bei laengerer Benutzung (Raytracing usw...) warm wird
kann es sein, dass sie falsch rechnet und dadurch das Ergebnis
unbrauchbar wird.

Wie schrieb doch mal Dave Haynie in comp.sys.amiga.hardware zum Thema A2630
mit 30 Mhz (uebersetzt):
Warum sollte man wegen einer Geschwindigkeitserhoehung um unter 20%
die Betriebssicherheit des Computers aufs Spiel setzen?

Gerrit

--
Gerrit Heitsch Moenchweg 16 7038 Holzgerlingen Germany
Logical adresses: UUCP: ger...@laosinh.stgt.sub.org FIDO: (2:247/706.9)
If you are from outer space, please use:
universe!local-cluster!milkyway!solarsystem!terra!europe!laosinh!gerrit

Stefan Eggers

unread,
Oct 23, 1992, 3:33:22 PM10/23/92
to
Helmut Neumann (hel...@tron.gun.de) wrote:

> gleichzeitig unter dem der Temperatur sowie auch unter moeglichst starker
> Auslastung der Teilbereiche FPU und MMU der Prozessor bei Motorola
> ausgiebig getestet. Die beiden letztgenannten spielen auf dem Amiga in
> normalen Anwendungen eher eine Nebenrolle, so dass sich die Frage stellt ob

Du willst uns also sagen, dass die Tests von Motorola deiner Meinung
nach zu streng sind fuer die Nutzung im Amiga und man solle nicht im-
mer vom Worst-Case ausgehen? Warum sollte der Worst-Case nicht auch
mal in einem Amiga auftreten?

Vielleicht ist das Design des Prozessors an manchen Stellen auch so
ausgelegt, dass bei zu hohen Taktfrequenzen die Signallaufzeiten aus
den Fugen geraten und die einfachsten Anweisungen zu falschen Ergeb-
nissen fuehren.

Es mag aufgrund des Designs nicht passieren, aber ueber die moeglichen
Fehlfunktionen koennen (ob sie wollen und duerfen ist eine andere Sa-
che) nur die Entwickler bei Motorola zuverlaessig Auskunft geben.

> weiter zu erhellen und dem (eventuellen, die genauen Angaben was passieren
> kann fehlen ja noch von Dir) Harakri-Tuner mehr Fakten zum Thema liefern,

Frag da doch lieber in Mailinglisten und NewsGroups zum Thema VLSI-De-
sign nach. Da sind dann die Leute eher vom Fach als hier.

Helmut Neumann

unread,
Oct 23, 1992, 8:19:00 AM10/23/92
to
Hallo,

> From: Holger...@arbi.informatik.uni-oldenburg.de (Holger Lubitz)
> Subject: Re: FUSION-FORTY

> Message-ID: <1992Oct21....@arbi.Informatik.Uni-Oldenburg.DE>


> Um die exakte Quellenangabe nachzuliefern, ohne die Helmut jetzt
> sicher schon wieder seinen Flammenwerfer anwaermt:

Ist leider schon raus, betrachte also diese Mail als hinfaellig.

> Motorola M68040 microprocessor users manual (M68040UM/AD)

Danke fuer die Infos. Kannst Du mal die ISBN-Nummer dieses Buches zwecks
Bestellung nennen ?

Bis dann, Helmut.

Helmut Neumann

unread,
Oct 23, 1992, 9:22:00 AM10/23/92
to
Hallo,

> From: Holger...@arbi.informatik.uni-oldenburg.de (Holger Lubitz)
> Subject: Re: FUSION-FORTY

> Message-ID: <1992Oct22.1...@arbi.Informatik.Uni-Oldenburg.DE>

> >So besser ? Tut aber nichts zur Sache wie ich den Absender zitiere, da die
> >Wandlung nach allgemein ueblichen Gatebau-Richtlinien geschieht sollte es
> >auch fuer Dich kein Problem sein den Absender im Ursprungs-Format zu
> >erkennen.
>
> Was leider weder ich noch mein Newsreader zu erkennen vermag, sind
> die References, denn die fehlen ersatzlos. Also immer noch: Grusel.

Was soll das ? Da oben steht doch ganz klar die ID deines Ursprungs-Artikels.
Eine Funktion References als solche ist nunmal im Z-Header nicht realisiert.
Ich denke aber damit kann man leben und davor musst Du dich nicht gruseln.

> Nett uebrigens, wie Du auch hier "auch fuer Dich" Deine angenommene
> geistige Ueberlegenheit zu betonen verstehst.

Auch fuer Dich heisst nur Du hast dich darueber beklagt. Wenn Du das als
geistige Unterlegenheit deinerseits ansiehst ist das dein Problem. Ich denke
alle uebrigen Leser diese Gruppe kommen mit den von diesem Gate erzeugten
Nachrichten ganz gut klar.

> >Falls Du irgendwelche sachlichen Beschwerden zu diesem
> >Gate hast immer raus damit.
>
> Ist es angemeldet ? Ich dachte bislang, dass im Z-Netz UUCP.ZER
> fuer UUCP-Gates vorgeschrieben ist. (Followup hierzu wohl nach
> de.comm.gateways).

Wie kommst Du denn auf das schmale Brett ? Diesen Gate muesste ich nur
anmelden wenn ich es fuer noetig hielte noch an einer dritten Stelle Z-Netz
einzuspeisen. Daran habe ich gar kein Interesse. Auch ist dieses Gate nicht
anonym nutzbar, alle Benutzer muessen mit Realnamen hier eingetragen sein.
Die Newsgroups stehen genau allen eingetragenen Benutzen dieses Gates zur
Verfuegung, insofern habe ich mich bei keiner fuer das Z-Netz zustaendigen
Stelle anzumelden. Es findet lediglich eine Wandlung statt um diese Gruppen
im Z-Format zugaenglich zu machen, es gibt keine andere Stelle ueber die
diese zuruecklaufen. Dies ist kein Gate des Z-Netz sondern ein Gate fuer
die Mailbox TRON und einige Remote-User. Das Z-Netz oder Institutionen
desselben haben somit keinerlei Mitspracherecht an diesem, weil dieses Gate
mit dem Z-Netz rein gar nichts zu tun hat.


> mit clock zu verwechseln) und die zum Frequenzteiler. Wie schon
> zugegeben, ist das spitzfindig, aber exakter, als einfach von
> 64 MHz zu faseln.

Ich gebs auf, man kann es dir scheinbar nicht klarmachen.

> >welcher Quartz in derselben steckt), mit welchem Takt dann der Prozessor
> >versorgt wird ist etwas ganz anderes, dieser erhaelt den halben Takt des
> >Oszillators. Ich hoffe der Unterschied ist nun klar geworden.
>

> Korrelationsgraphen und aehnlichem verlangt (die auch ich nicht
> habe), wenigstens seine grundlegenden Hausaufgaben in Form der
> Lektuere des Motorola-Manuals zum 68040 gemacht hat. Haettest
> Du die gemacht (exakte Kapitel habe ich in einem Folgeposting
> nachgereicht), waere Dir mein Standpunkt auch so klar.

Ich denke nicht alle hier haben dieses Buch zur Hand, deshalb habe ich genau
Dich gebeten diese Informationen mal zusammenzufassen. Und diese Gruppe ist
nunmal auch dazu da Dinge zu erfahren die man nicht weiss. Und wenn es
Informationen sind aus Buechern die nicht allgemein ueblich im Regal stehen
ist es doch zuzumuten dass derjenige der sie halt mal nachschlaegt. In dem
Zusammenhang von Hausaufgaben zu reden halte ich fuer deplaziert. Es geht um
schlichte Hilfsbereitschaft.

> >Was er macht kann ich auch nicht gutheissen (die Schlussfolgerung es laeuft
> >bedarf doch ausgiebiger Tests und das wichtigste ist doch die Lebendauer
> >des Bauteils), wer seine Karte moeglichst lange und zuverlaessig in Betrieb
> >halten und vor allem seine Garantie nicht verlieren moechte sollte sich an
> >die Herstellerspezifikationen halten, Punkt und Ende.
>
> Auch Deine Karte ist mit 28 MHz schon uebertaktet. Vergiss das nicht.

Oh Mann, was soll das ? Ich habe 2 Jahre Garantie der Firma auf Funktion.
Wenn die Karte Ausfallerscheinungen hat geht sie mit einem netten Brief
zurueck. Wenn ich merke dass es gar nicht geht setze ich den 50 Mhz
Quartz-Oszillator rein, das ist gar kein Problem !

> So habe ich auch Deinen bislang vertretenen "Pro-Overclocking"-Standpunkt
> eingeordnet, von dem aus Du gerade in bemerkenswerter Weise eine
> 180-Grad-Drehung einzuleiten versuchst.

Ich finde es nicht nett mir hier so einen Unsinn zu unterstellen. Ich denke
ich habe ausreichend dargestellt dass mein ureigenstes Interesse auch die
Zuverlaessigkeit ist, und wenn sich eine solche Aktion als unzuverlaessig
erweist wird sie rueckgaengig gemacht. Ich habe auch klar gemacht dass ich
im Falle 68040 nicht ueber 28 Mhz hinausgehen werde. Ich denke diese
Taktfrequenz ist vor dem Hintergrund der Herstellergarantien und der
praktischen Erfahrungen vertretbar.

> >Das ist etwas unspeziell, dass der Hersteller sagt es ist genau bis zur
> >zulaessigen Freqzuenz in Ordnung ist ja zu erwarten.
>
> Natuerlich. Und das es Leute gibt, die das fuer Schwachsinn halten,
> war ja auch klar.

Oh, wer hat denn das gesagt ? Das ist aber ziemlich uebles Wort. Bitte mal
zitieren.

> >Die beiden letztgenannten spielen auf dem Amiga in
> >normalen Anwendungen eher eine Nebenrolle, so dass sich die Frage stellt ob

> >die Tesbedingungen bei Motorola ueberhaupt annaehernd zu Haus erreicht
> >werden.
>
> Das ist Dein entscheidender Denkfehler.

Oh, noch einer :).

> Wichtig ist eben nicht, OB
> sie zuhause jemals erreicht werden, sondern ob sie jemals erreicht
> werden KOENNTEN.

Bei ordentlicher Kuehlung und Nicht-Nutzung derselben Teile werden dies
Bedingungen sicher nicht erreicht. Genau das sollte meine Andeutung "spielen
eine Nebenrolle" ja bedeuten.

> Du musst in einer Zuverlaessigkeitsabschaetzung IMMER
> fuer ALLE Variablen den worst case annehmen, wenn Du daraus eine
> Funktionsgarantie ableiten willst.

Genau das ist ja der Punkt, Motorola uebertaktet 10 Prozent, setzt die CPU
auf Maximaltemperatur und bringt auch alle sonstigen Umgebungsbedingungen
auf maximale Test-Bedingungen. Dazu werden Programme ausgefuehrt die
moeglichst umfassend alle Teile des Prozessors, also auch FPU und MMU
intensivst nutzen. Und nur wenn sie diesen Test besteht bekommt sie den
Stempel. Ich denke dann darf man annehmen dass der Prozessor auch weit von
diesen Bedingungen entfernt, also wenn FPU und MMU so gut wie nicht genutzt
werden und der Prozessor weit von der Grenzetemperatur entfernt betrieben
wird, noch diese harten Testkriterien erfuellen wird, der Prozessor also in
der Regel einwandfrei bei 27.5 Mhz funktionieren wird.

> >Ansonsten laeuft die Karte
> >stabil 24 Stunden durch, momentane Prozessor-Temperatur am Kuehlkoerper ist
> >25.3 Grad.
>
> Schon wieder ein Fehler.

Oh, noch einer :).

> Entscheidend ist natuerlich die Temperatur
> des Stueckchens Silizium in Deinem 040.

Was soll denn das nun wieder. Ich habe oben extra geschrieben am Kuehlkoerper.
Das bedeutet dass die Temperatur auf dem Chip hoeher ist. Ich denke das ist
logisch und leicht nachvollziehbar. In welchem Rahmen sie hoeher liegt kann
ich messen wenn ich den Kuehlkoerper abmache und auf der Keramik messe. Dies
ist uebrigens auch die Referenztemperatur von Motorola, oder glaubst Du im
Ernst die bohren die CPUs an um die Temperatur auf dem Silizium messen zu
koennen ? Nein, sie berechnen einmal das Verhaeltnis zwischen Temperatur auf
dem Silizium und an der Oberflaeche der Keramik um auf die Temperatur im
Innern zurueckschliessen zu koennen. Deshalb sind die Referenztemperatur-
angaben (beim 68020 z.B. Betrieb bis 70 Grad) genau auf die Oberflaeche
des Chips bezogen und nicht auf das innere, damit naemlich jedermann leicht
nachvollziehen kann ob der Baustein ueberhitzt ist.

Als Referenz koenntest Du ja mal eben die Temperatur auf der Keramik (mal
eben nach einigen Stunden Laufzeit rasch die Kuehlrippe abmachen) beim
A4000 messen. Dann koennen wir sicher sehen wie der thermische Unterschied
zur mit 28 Mhz getakteten Version ist.



> >Ist wohl zu erwarten, dass bei einer Karte die mit 33 Mhz vom Hersteller
> >garantiert funktionierend geliefert wird, keine Probleme auftreten. Oder
> >ist das jetzt ein Wunder ?
>
> Nein, nur der Beleg dafuer, wie unsicher Uebertaktungen selbst dann sind,
> wenn die Karte schon uebertaktet geliefert wurde.

Wenn der Hersteller 28 Mhz garantiert -> Karte zurueck und auf Nachbesserung
bestehen.

> >Hey, ich glaube Du verwechselst die Absender, meine Fusion Forty laeuft
> >immer noch auf der serienmaessigen Frequenz !
>
> Eben, um 12% uebertaktet. Was Du als unbedenklich dargestellt hast,
> schliesslich gaebe es darauf ja eine Herstellergarantie.

Nun, sicher wird Dir nicht entgangen sein dass mich die Herstellergarantie
allein nicht beruhigen wuerde, viel wichtiger ist dass das Teil zu meiner
vollen Zufriedenheit funktioniert. Weiterhin habe ich dargelegt dass in
diesem speziellen Fall die 28 Mhz in einem vertretbaren Rahmen liegen,
insbesondere wegen der harten Test-Bedingungen bei Motorola. Es bleibt jedem
selbst ueberlassen Experimente zu machen, die Karte gar noch hoeher zu takten
oder ganz einfach auf 25 Mhz zurueckzugehen !

> >Jetzt kommt doch noch eine unsachliche spitze Bemerkung :
>
> Die haette ich sonst auch vermisst. Irgendwas hast Du anscheinend
> gegen Leute, die sich in Teilbereichen besser schlau gemacht haben
> als Du.

Ach was, es liegt mir nur daran von Menschen die sich so einschaetzen auch
moeglichst praezise Informationen zu bekommen. Was ich weniger mag ist Spott.

> >Aber der erhobene Zeigefinger gegenueber einem vermeintlichen Manni macht
> >sich immer gut, besonders wenn derjenige sich nicht ordentlich artikulieren
> >kann. Das ist genau so schaebig wie die Korrektur von Rechtschreibfehlern
> >in Postings. Der Applaus der Massen ist Dir gewiss ! Und Recht hast Du
> >sowieso, egal was passiert.
>
> Und das kann zwei Gruende haben. Entweder Rechthaberei oder Fachwissen.

Sehr trefflich formuliert.

> Im Z-Netz ist zugegebenermassen ersteres wesentlich weiter verbreitet,
> so dass ich Dir nachsehe, dass Du das auch bei mir annimmst.

Danke fuer die Gnade.

> mich nicht in der DFUe zu profilieren. Mir reichts schon, wenn ich
> falsche Aussagen nur einmal lesen muss und nicht immer wieder.

Tja, so gehts mir auch. Und wenn mir etwas nicht schluessig erscheint frage
ich nach, da habe ich gar kein Problem mit.

Bis dann, Helmut.

Holger Lubitz

unread,
Oct 25, 1992, 4:00:53 PM10/25/92
to
hel...@tron.gun.de (Helmut Neumann) writes:
>Danke fuer die Infos. Kannst Du mal die ISBN-Nummer dieses Buches zwecks
>Bestellung nennen ?

Es hat keine... Aber Motorola Muenchen sollte Dir weiterhelfen
koennen, wenn Du den Titel nennst.

Kai 'wusel' Siering

unread,
Oct 26, 1992, 9:04:18 AM10/26/92
to
In article <12....@tron.gun.de>, hel...@tron.gun.de (Helmut Neumann) writes:

% > From: Holger...@arbi.informatik.uni-oldenburg.de (Holger Lubitz)
% > Subject: Re: FUSION-FORTY
% > Message-ID: <1992Oct22.1...@arbi.Informatik.Uni-Oldenburg.DE>
%
% > >So besser ? Tut aber nichts zur Sache wie ich den Absender zitiere, da die
% > >Wandlung nach allgemein ueblichen Gatebau-Richtlinien geschieht sollte es
% > >auch fuer Dich kein Problem sein den Absender im Ursprungs-Format zu
% > >erkennen.
% >
% > Was leider weder ich noch mein Newsreader zu erkennen vermag, sind
% > die References, denn die fehlen ersatzlos. Also immer noch: Grusel.
%
% Was soll das ? Da oben steht doch ganz klar die ID deines Ursprungs-Artikels.

Das ist aber nicht mal die halbe Miete ...

% Eine Funktion References als solche ist nunmal im Z-Header nicht realisiert.

Kein Grund, das nicht in den entsprechenden Leseprogrammen zu
implementieren; schein's wird ja der RFC-Header auch transportiert, also
ist es KEIN Problem, die neu erzeugte `References:'-Zeile aus der alten zu
regenerieren. Zermatschte IDs _koennte_ man dabei noch rausnehmen (fände
ich aber nicht so gut, stillschweigendes wegschmeißen mag ich nicht); als
letzte ID packt man dann die des zitierten Artikels. Nur, wenn keine
`References:'-Zeile gefunden wird (z. B. weil Z-Netz-Artikel oder ähnlich
sonderbares =:->), verfährt man wie derzeit.

% Ich denke aber damit kann man leben und davor musst Du dich nicht gruseln.

Und ich denke, das Gruselgefühl hat vollends seine Berechtigung
hierbei: es ist schon öfter vorgekommen, daß ich nach dem dritten oder
vierten Qouting wissen wollte, in welchem Zusammenhang das nun eigentlich
_wirklich_ gesagt wurde - und dafür hat man die `References:', um den
Ursprungsartikel leichter wiederzufinden. Das mag auf Systemen, bei denen
die Artikel nach dem lesen geloöscht werden, nicht so ins Gewicht fallen -
bei der Artikelanzahl in d.c.s.a.m hingegen ... Es gibt Newsreader, die Dir
den Artikel mit einer gewissen ID selbständig raussuchen - andernfalls halt
`fgrep "id" uulib:news/history'.

Aber ohne die IDs der Vorgänger ist das Finden des Ursprungsartikels
mindestens schwierig, wenn nicht gar unmoeglich =:-<

% > Nett uebrigens, wie Du auch hier "auch fuer Dich" Deine angenommene
% > geistige Ueberlegenheit zu betonen verstehst.
%
% Auch fuer Dich heisst nur Du hast dich darueber beklagt. Wenn Du das als
% geistige Unterlegenheit deinerseits ansiehst ist das dein Problem. Ich denke
% alle uebrigen Leser diese Gruppe kommen mit den von diesem Gate erzeugten
% Nachrichten ganz gut klar.

`Ganz gut' wäre übertrieben; man kann damit zwar leben, Verbesserun-
gen sind aber nichtsdestotrotz wünschenswert!
kai

-- _
_ // Kai 'wusel' Siering, Villa Straylight, Hamburg, Germany. Go for MIME!
\X/: <wu...@hactar.hanse.de> Exile: <wu...@lime.in-berlin.de> iso-8859-1: äöüß

"Dein Herz sitzt am rechten Fleck, Rose. Nur weisz ich nicht, wo dein Gehirn
sitzt." -- Sophia, "Golden Girls"

Georg Schoty

unread,
Oct 21, 1992, 2:46:17 PM10/21/92
to
In article <1992Oct21.1...@arbi.Informatik.Uni-Oldenburg.DE> Holger...@arbi.informatik.uni-oldenburg.de (Holger Lubitz) writes:
>hel...@tron.gun.de (Helmut Neumann) writes:
>>HAL%AMIUX.N...@USENET.ZER schrieb am 18.10.92/19:25:00
>>zu: "Re: FUSION-FORTY"
>>Stell dich doch nicht dumm, er meint natuerlich den Quartz-Oszillator auf
>>der Karte, und da hat er nun mal Recht, die Karten (!) laufen bei ihm mit
>>60 Mhz bzw. 64 Mhz, momentan werden sie serienmaessig mit 56 Mhz ausgeliefert.
>
>Es muss ja _so_ befriedigend sein, mich anflamen zu koennen.
>Die Behauptung, den 68040 auf 60/64 MHz hochzutakten, ist definitiv
>falsch. Diese hohe Frequenz wirst Du auf der Karte ausschliesslich
>auf einer schmalen Taktleitung zum Prozessor und einer weiteren
>zum Frequenzteiler finden. Die Behauptung, die Karte liefe auf
>64 MHz, ist daher ebenfalls falsch. Sieht jetzt spitzfindig aus,
>ist aber auch nicht spitzfindiger als den Unterschied zwischen
>Baud und bps hervorzuheben. Aber was will man schon von
>Wohnzimmertunern erwarten. 64 MHz klingt ja so "boah ey".

Bitte keine Beleidigungen, und von Wohnzimmertuner zu sprechen ist
leider sachlich falsch. Die 64MHz wurden nur in der Form erwaehnt,
weil die Groesse zufaelligerweise exakt dem Quartzoszillator entspricht.
Schreibe ich naemlich 32MHz rufen mich wieder zig Leute an und fragen,
wie denn ein 32MHz schneller sein kann als ihr 56MHz FF-40.
Und rede nicht von Sachen, ueber dir du dich nicht auskennst, sondern
bleibe brav bei deinem MC 68000 mit 7.14 MHz.Das ist "boah ey".


;-) mac von s&p

Holger Lubitz

unread,
Oct 27, 1992, 7:02:33 AM10/27/92
to
m...@mtmuli.ulm.sub.org (Georg Schoty) writes:
>Bitte keine Beleidigungen, und von Wohnzimmertuner zu sprechen ist
>leider sachlich falsch.

Nein ? Heisst das etwa, dass dieses Tuning offiziell von Schoty & Partner
angeboten und mit einer entsprechenden Garantie versehen wird ?
Mutig...

>Schreibe ich naemlich 32MHz rufen mich wieder zig Leute an und fragen,
>wie denn ein 32MHz schneller sein kann als ihr 56MHz FF-40.

Genauso wie die Leute, die sich wundern, wieso denn ihr 14400 "baud"
Highspeed-Modem denn nun angeblich nur mit 2400 baud arbeitet.
Die klaert man ueber den Unterschied auf, und das wars. Der Kunde
freut sich, was dazugelernt zu haben, und der Haendler hat Kompetenz
bewiesen. Aber die Sorte ist leider selten, stimmt.

Viel lieber macht man es doch Intel nach und verkauft 25-MHz-Boards
als "50 MHz", bzw. wie hier 32 MHz als "64 MHz". Oder ?

Sven Wachter

unread,
Oct 26, 1992, 11:05:25 PM10/26/92
to
In article <Ul2Tr*Z...@laosinh.stgt.sub.org> ger...@laosinh.stgt.sub.org (Gerrit Heitsch) writes:
>Auch ist es eine verbreitete Unsitte, dass man die FPU uebertaktet.
>Das geht solange gut, wie man sie kaum braucht, aber wenn sie
>dann bei laengerer Benutzung (Raytracing usw...) warm wird
>kann es sein, dass sie falsch rechnet und dadurch das Ergebnis
>unbrauchbar wird.

Bei meinem Rechner hatte der Grosshaendler, der meinem Haendler meinen
3000er geliefert hat, ohne unser Wissen die FPU von 25 auf 32 Mhz
hochgetaktet. Als ich dann meinen Speicher aufgeruestet habe, habe ich die
Bescherung gesehen und rueckgaengig gemacht. Garantie war natuerlich schon
abgelaufen.

Auf der FPU habe ich jetzt einen bei flach auftreffendem Licht deutlich
sichtbaren Fleck.

>Warum sollte man wegen einer Geschwindigkeitserhoehung um unter 20%
>die Betriebssicherheit des Computers aufs Spiel setzen?

!!!!

Sven

--
/////////////////////////////////////////////////////////////////
// Sven Wachter, Neckarstr. 14, 6050 Offenbach, Germany //
/////////////////////////////////////////////////////////////////
// Sven_W...@f.maus.de /// sv...@laire.hotb.sub.org //
/////////////////////////////////////////////////////////////////

Martin Husemann

unread,
Oct 28, 1992, 7:40:11 AM10/28/92
to
rba...@babylon.rmt.sub.org (Ralph Babel) writes:

>[in tron.gun.de-Artikeln fehlen generell alle "References:"]

>Helmut Neumann schrieb in <12....@tron.gun.de>:

>> Da oben steht doch ganz klar die ID deines
>> Ursprungs-Artikels.

>Im Message-Body hilft sie aber dem News-Reader nicht.

>> Eine Funktion References als solche ist nunmal im Z-Header
>> nicht realisiert.

>Inkompatibilit=E4t ist ja manchmal durchaus unvermeidbar, aber
[...]

Zum einen gibt es einen Nachfolgestandard fuer den Nicht-Standard NETCALL3.8
(der hier mit Z-Header gemeint ist). In diesem Nachfolgestandard (ZCONNECT)
gibt es selbstverstaendlich References: !

Zum anderen gibt es seit anderthalb Jahren ein vorgeschriebenes Verfahren,
nachdem Gateways die References: in den Z-Netz Text und spaeter wieder
heraus transportieren. Es wurde in der GateBau festgelegt und wird von allen
funktionierenden ( = GateBau-Konformen) Gates auch benutzt. Die Tron gehoert
nicht dazu.


Gruss


Martin
--
Martin Husemann * Goethestrasse 32 * 4817 Leopoldshoehe * FRG * +49-5202-82722

Bernhard Moellemann

unread,
Oct 29, 1992, 6:38:34 AM10/29/92
to
In article <mac....@mtmuli.ulm.sub.org>, m...@mtmuli.ulm.sub.org (Georg Schoty) writes:
>Und rede nicht von Sachen, ueber dir du dich nicht auskennst, sondern
>bleibe brav bei deinem MC 68000 mit 7.14 MHz.Das ist "boah ey".

Ich schaetze mal, dass der Prozessor von Holgers A1000 mit 7.09 MHz
getaktet wird...

--
Bernhard Moellemann <spare space> Chairman of the Nessy-Fan-Club //
internet=z...@rz.uni-karlsruhe.de <space> FIDO=2:241/7506.42 IRC=ZZA //
nessynet=008 Lifenet=77:7700/11.42 greetings to my Marsupilami \\ //
2000/500 Technical Reference Manual: "A1000, the original Amiga" \X/

Holger Lubitz

unread,
Oct 29, 1992, 12:34:59 PM10/29/92
to
ry...@rz.uni-karlsruhe.de (Bernhard Moellemann) writes:
>>bleibe brav bei deinem MC 68000 mit 7.14 MHz.Das ist "boah ey".
>Ich schaetze mal, dass der Prozessor von Holgers A1000 mit 7.09 MHz
>getaktet wird...

Nein, 7,16 Mhz. Oder, um ganz genau zu sein, 28,6363 MHz / 4.
Ist naemlich noch eine alte NTSC-Maschine mit Huckepackplatinchen,
wenn sie auch einen PAL-Agnus hat. Auch den Videoausgang haben wir
damals noch per Huckepack-Braterei auf PAL umgeruestet. Nur die
Taktfrequenz hab ich nie auf PAL angepasst. War ja auch zu schoen,
das eine Prozent schneller zu sein als die anderen :)

Was mein(e) Amiga allerdings nicht mehr hat, ist ein 68000.

Helmut Neumann

unread,
Oct 29, 1992, 5:36:00 AM10/29/92
to
Hallo,

> From: rba...@babylon.rmt.sub.org (Ralph Babel)
> Subject: References (war: Re: FUSION-FORTY)
> Message-ID: <49...@babylon.rmt.sub.org>

> > Eine Funktion References als solche ist nunmal im Z-Header
> > nicht realisiert.
>

> Inkompatibilität ist ja manchmal durchaus unvermeidbar, aber
> ist es nicht immer wieder beeindruckend, wenn schlechtere
> "Standards" entwickelt werden, ohne daß es für nötig
> befunden wird, auch nur einen Blick auf seit Jahren
> existierende Verfahren zu werfen?

Tja, niemand ist perfekt, und bislang gab es weder offiziell noch per PM
irgendwelche Beschwerden zu den References, und das obwohl schon hunderte
wenn nicht gar tausende von Artikeln ueber diesen Gate rausgingen. Der
Mißstand ist nun bekannt und wird so schnell wie möglich beseitigt.

> Bevor jetzt die Flames
> hageln: Es ist noch wesentlich peinlicher, diesen Mißstand
> zu verteidigen.

Das war nicht meine Absicht den Mißstand zu verteidigen, das hoert sich dann
so an wie "das ist so und wird so bleiben". Es ist momentan ein Zustand der
für manche Leute in dieser Gruppe untragbar ist. Deshalb wird er geändert.
Worum ich allerdings gebeten habe ist, bis wir eine Loesung gefunden haben,
darueber hinweg zu sehen daß es keine Refrerences in Artikeln gibt die über
diesen Gate laufen. Dies habe ich damit begründet daß es keine technisch
notwendige Information zum Transport des Inhalts der Nachricht ist, und ich
denke das sollte doch wohl das entscheidende sein, sondern ein Feature das
die Einordnung eines Artikels in einen Diskussionsverlauf erleichtert. Diese
Einordnung wird dadurch nicht unmöglich, es gibt auch andere Wege um dies zu
erreichen (z.B. chronologisches Lesen von Artikeln mit bestimmten
Schlüsselwörtern im Subject).

> Also: Laß Dir (oder Ari :-) entweder etwas einfallen, um die
> References automatisiert in den Z-Body hinein- und später
> wieder herauszuretten oder behalt die verkappten
> Z-Format-Artikel für Dich!

Nicht nett dieser Tonfall :(((, willst Du wirklich Ernst genommen werden oder
einfach nur ein bisschen Provozieren ?

> > Ich denke aber damit kann man leben
>

> Denk für Dich, nicht für andere!

Sag mal, was ist eigentlich mit Dir los ? Darf ich hier nicht meine Meinung
sagen oder was ? Das ist ein Tonfall deinerseits den ich so nicht in Ordnung
finde und der nicht konstruktiv ist.

> _Du_ hast Holger um konstruktive Kritik _gebeten_! (Meine hast Du ja wohl
> bereits per E-Mail bekommen.)

Klar, und die ist ja auch zum Teil bereits umgesetzt. Was jetzt aber das
weitere Lamentieren und die persoenlichen Angriffe sollen verstehe ich nicht
ganz.

Bis dann, Helmut.

Georg Schoty

unread,
Oct 28, 1992, 3:18:30 AM10/28/92
to
In article <1992Oct27.1...@arbi.Informatik.Uni-Oldenburg.DE> Holger...@arbi.informatik.uni-oldenburg.de (Holger Lubitz) writes:
> m...@mtmuli.ulm.sub.org (Georg Schoty) writes:
> >Bitte keine Beleidigungen, und von Wohnzimmertuner zu sprechen ist
> >leider sachlich falsch.
>
> Nein ? Heisst das etwa, dass dieses Tuning offiziell von Schoty & Partner
> angeboten und mit einer entsprechenden Garantie versehen wird ?
> Mutig...

Fast richtig, aber was verstehst du unter einer entsprechenden Garantie.
Du wirst ja wohl einsehen, daß diese Art von Umbau nur für High-End-User
gemacht wird, für die ein 030er einfach zu langsam ist, und der A-4000
zu wenig Grafik bietet (darueberhinaus auch zu langsam ist).
Außerdem darf ich Dich auf die gesetzlichen Gewaehrleistungsbestimmungen
hinweisen, welche maximal von 1 Jahr Produkthaftung sprechen.
Alles andere ist Kulanz.
Unser aeltestes Fusion-Forty laeft jetzt seit April 1991 im taeglichen
Dauerbetrieb von , na sagen wir mal 10 Stunden, auf Dauertakt 30 MHz.
Das sind jetzt schon 1,5 Jahre ohne Probs.
So, jetzt gib mir Vergleichsdaten !!!!


>
> >Schreibe ich naemlich 32MHz rufen mich wieder zig Leute an und fragen,
> >wie denn ein 32MHz schneller sein kann als ihr 56MHz FF-40.
>
> Genauso wie die Leute, die sich wundern, wieso denn ihr 14400 "baud"
> Highspeed-Modem denn nun angeblich nur mit 2400 baud arbeitet.
> Die klaert man ueber den Unterschied auf, und das wars. Der Kunde
> freut sich, was dazugelernt zu haben, und der Haendler hat Kompetenz
> bewiesen. Aber die Sorte ist leider selten, stimmt.

Tja, dazu sollte ich wissen, ob Du dich jemals mit solchen Sachen
befassen mußtest, damit ich weiß, ob ich auf Dein Urteil Wert legen kann.

>
> Viel lieber macht man es doch Intel nach und verkauft 25-MHz-Boards
> als "50 MHz", bzw. wie hier 32 MHz als "64 MHz". Oder ?

Also wenn ich viel Lust verspuere erklaere ichs Dir noch mal ganz langsam.
Aber heute nicht mehr.


Und tschuess....

Bodo Rueskamp

unread,
Oct 28, 1992, 12:54:34 PM10/28/92
to
In article <49...@babylon.rmt.sub.org> rba...@babylon.rmt.sub.org (Ralph Babel) writes:
]Inkompatibilit=E4t ist ja manchmal durchaus unvermeidbar, aber

]ist es nicht immer wieder beeindruckend, wenn schlechtere
]"Standards" entwickelt werden, ohne da=DF es f=FCr n=F6tig
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Was ist das denn? Werden die Umlaute jetzt uuencoded? :-)

; Bodo

--
| Bodo Rueskamp, DG3YGD | Venn ist das nurnstuck
| <bo...@juqi.ruhr.de> | git und Slotermeyer?
| Stockumer Str. 413 | Ya! Beigerhund das oder
| W4600 Dortmund 50 | die Flipperwaldt gersput!

Holger Lubitz

unread,
Oct 30, 1992, 3:57:42 AM10/30/92
to
m...@mtmuli.ulm.sub.org (Georg Schoty) writes:
> Fast richtig, aber was verstehst du unter einer entsprechenden Garantie.

Zumindest die gesetzliche Gewaehrleistung auf das umgebaute Produkt.
Das schliesst abgerauchte 040er und Boards natuerlich ein, auch wenn sich,
wie schon dargelegt, die meisten Anbieter darauf verlassen, dass waehrend
der Garantiezeit schon nichts passieren wird. Anschliessend ist man aus
dem Schneider und der Kunde der Dumme.

FAIR waere in meinen Augen, den Kunden auf den Verlust der
Herstellergarantie und auf die geringere Lebensdauer des uebertakteten
Prozessors hinzuweisen. Eine Studie ueber die Auswirkungen von Uebertaktungen
mit spezifischem Bezug auf Motorola-Prozessoren habe ich leider nach wie
vor nicht, aber eine Recherche im c't-Archiv brachte in Ausgabe 4/1991
einen interessanten Beitrag ueber auf 40 MHz hochgetaktete 33-MHz-486er
zutage, den ich zur Lektuere empfehle.

> Du wirst ja wohl einsehen, daß diese Art von Umbau nur für High-End-User
> gemacht wird, für die ein 030er einfach zu langsam ist, und der A-4000
> zu wenig Grafik bietet (darueberhinaus auch zu langsam ist).

Welcher Amiga bietet denn mehr Grafik ? Und den High-End-Usern wuerde
ich ohnehin eine andere Hardware empfehlen. Nein, das Tuning macht ihr
fuer Leute, die bloss den schnellsten Amiga im Umkreis haben wollen
und von den Risiken nichts ahnen oder nichts wissen wollen.
Niemand, der ernsthaft mit dem Rechner arbeitet, wuerde einen Rechenfehler
in tagelang berechneten Raytracing-Animationen hinnehmen. GERADE dieser
Kundenkreis legt Wert auf zuverlaessige Hardware. Eine 20% schneller
berechnete Animation nutzt Dir naemlich gar nichts, wenn Du sie anschliessend
wegen Fehlern nochmal berechnen musst.

> Außerdem darf ich Dich auf die gesetzlichen Gewaehrleistungsbestimmungen
> hinweisen, welche maximal von 1 Jahr Produkthaftung sprechen.
> Alles andere ist Kulanz.

Ich weiss, das das Gesetz hier noch mit veralteten Massstaeben operiert.
Andererseits sind die vorgeschriebenen 6 Monate das MINIMUM, das jedes
Produkt ohne Fehler ueberstehen muss. Im Computerbereich sind bei manchen
Herstellern laengst Garantien von mehreren Jahren ueblich.

> Unser aeltestes Fusion-Forty laeft jetzt seit April 1991 im taeglichen
> Dauerbetrieb von , na sagen wir mal 10 Stunden, auf Dauertakt 30 MHz.

Geschenkt. Wenn Du den Rechner seit April 1991 _nicht mehr ausgeschaltet_
haettest, _dann_ haette das eine gewisse Aussagekraft. Dass die Karte
10 Stunden ueberlebt, bezweifele ich ja gar nicht.

Zum Vergleich: Meinen Amiga 1000 habe ich seit Ende 1990 durchgehend
24h in Betrieb. Mein Amiga 3000 hat 14 Monate unter denselben Bedingungen
ueberstanden, und mein Amiga 4000 wird auch nicht sanfter angefasst.

> Das sind jetzt schon 1,5 Jahre ohne Probs.

Falsch, das sind ca. 600mal jeweils 10 Stunden ohne Probs. Nicht im
geringsten das, was ich einen Dauertest nenne.

> So, jetzt gib mir Vergleichsdaten !!!!

Die oben erwaehnten Amigas laufen ohne hardwareverursachte Abstuerze.
Einzig die Boil-Festplatte am A1000 meint ab und zu, Lesefehler
produzieren zu muessen. Und softwareverursachte Haenger (a la Disk
Full) zaehle ich natuerlich auch nicht dazu.

>> >Schreibe ich naemlich 32MHz rufen mich wieder zig Leute an und fragen,
>> >wie denn ein 32MHz schneller sein kann als ihr 56MHz FF-40.
>>
>> Genauso wie die Leute, die sich wundern, wieso denn ihr 14400 "baud"
>> Highspeed-Modem denn nun angeblich nur mit 2400 baud arbeitet.
>> Die klaert man ueber den Unterschied auf, und das wars. Der Kunde
>> freut sich, was dazugelernt zu haben, und der Haendler hat Kompetenz
>> bewiesen. Aber die Sorte ist leider selten, stimmt.

> Tja, dazu sollte ich wissen, ob Du dich jemals mit solchen Sachen
> befassen mußtest, damit ich weiß, ob ich auf Dein Urteil Wert legen kann.

Musste ich. Wuerde ich heute nie wieder tun, einige Kunden sind
in der Tat zu bloed. Wohl auch, weil sie von weniger schlauen Haendlern
mit falschen Daten verarscht wurden, die sie nun natuerlich lieber
glauben. 14400 baud hoert sich ja auch besser an als 2400 baud.

> Also wenn ich viel Lust verspuere erklaere ichs Dir noch mal ganz langsam.
> Aber heute nicht mehr.

Doch, bitte. Erklaer mir, wie Du zu der Annahme gelangst, dass die "64 MHz"
irgendwo auf der Platine, abgesehen von den Leiterbahnen zum PCLK-Eingang
des 040 und zum Flip-Flop, das den Takt teilt, eine Verwendung finden.

Aber ja, auf dem Quartz steht es ja. Schade, da arbeite ich jetzt seit
Jahren mit meinem A1000 und erfahre erst heute, dass ich die ganze
Zeit mit einem 28-MHz-Rechner gearbeitet habe. Wenn ich das eher
gewusst haette...

chr...@anm.zer.sub.org

unread,
Oct 30, 1992, 1:52:00 PM10/30/92
to
Am 23.10.92 schrieb SEGGERS%SEMYAM.D...@SOL.ZER :

# Dave Haynie war es glaube ich, der anmerkte, dass uebertaktete 68882
# eventuell etwas falsch rechnen wuerden.

Gibt es vielleicht ein Pogramm, welches die FPU auf Rechenfehler testet ?


MfG Juergen

--
* Juergen Lilienborn / chr...@anm.zer.sub.org

Michael `Mick' Hohmann

unread,
Oct 31, 1992, 8:11:23 PM10/31/92
to
In article <mac....@mtmuli.ulm.sub.org>, Georg Schoty writes:

-> Unser aeltestes Fusion-Forty laeft jetzt seit April 1991 im taeglichen
-> Dauerbetrieb von , na sagen wir mal 10 Stunden, auf Dauertakt 30 MHz.
^^^^^^^
-> Das sind jetzt schon 1,5 Jahre ohne Probs.
-> So, jetzt gib mir Vergleichsdaten !!!!

Komisch letztens waren das noch 60 MHz -- was ist denn passiert? ヲ=)


== Mick ==

--
Michael Hohmann (ECG137) | PHONE:+49/(0)931/54155
Wuerzburg/Germany | UUCP: mi...@imart.franken.de
-----------------------------------------------------------------------
Wir haben die Erde nicht von unseren Grosseltern geerbt,
sondern nur von unseren Kindern geliehen. <Unknown>

Angela Schmidt

unread,
Nov 2, 1992, 4:19:06 AM11/2/92
to
Am Freitag abend, in den Ulmer Stuben, fand in etwa folgendes Gesprach
statt:

Ich: Na, wie geht es Deiner Fusion 40?
Schoty: Gut, keine Probleme! Arbeitet einwandfrei!

[etwas spaeter, nachdem Tobias hinzugekommen war]

Tobias: Und, gehts jetzt mit den 30 MHz wieder besser?
Ich: Aeh....? 30 MHz??? Ich dachte die laeuft mit 32 MHz?
Tobias: Ja, aber er hat sie wieder runtergetaktet.
Ich (zu Schoty): Ach nee, hat es also doch Probleme gegeben?
Schoty (leicht zerknirscht): Ja, die 32 MHz waren auf Dauer doch etwas
zu schnell.
Schoty (zu Tobias): *Grummel* Musste das sein...?

Dieser Dialog spricht ja wohl fuer sich.

BTW: Schoty hat eben mehrere verschiedene Arten, seine Amigas zu
ermorden. Nachdem er - nach eigenen Aussagen - seinen A1000 im
Sylvestersuff im Aquarium ertraenkt hat, testet er nun den Tod
durch Hitzeschlag an seiner Fusion aus... ;-)

V v
@/@@=\ Salut,


00 &=- Angela
oOoO_/` \\_

\ /&\ Angela Schmidt cand. inf. (Nessy@IRC) | Amiga //
|>O<| EMail: Ang...@rz.uni-karlsruhe.de | 1000 //
/ \_/\/\/v, Weekend: +49 731 712316 (9am-9pm) | \\ // since
/___________\ Weekdays: 721 6904263 (10am-11pm) | \X/ 1986

Stefan Eggers

unread,
Oct 31, 1992, 6:49:47 AM10/31/92
to
Sven Wachter (sv...@laire.hotb.sub.org) wrote:

> 3000er geliefert hat, ohne unser Wissen die FPU von 25 auf 32 Mhz
> hochgetaktet. Als ich dann meinen Speicher aufgeruestet habe, habe ich die
> Bescherung gesehen und rueckgaengig gemacht. Garantie war natuerlich schon

Ist das vielleicht schon rechtlich als Betrug zu bewerten? Du woll-
test ja einen ganz normalen Amiga 3000 haben und dir wurde ein - so
wie ich deinen Text interpretiere unsachgemaess, da FPU nicht einmal
gegen 33 MHz-Exemplar ausgetauscht - modifizierter Amiga 3000 unterge-
schoben.

(War das mit der FPU so, wie ich das interpretiere? Ein 25 MHz-Exem-
plar mit ueberhoehtem Takt?)

Sven Wachter

unread,
Nov 2, 1992, 3:11:47 AM11/2/92
to
In article <seggers.3...@semyam.dinoco.de> seg...@semyam.dinoco.de (Stefan Eggers) writes:
>> 3000er geliefert hat, ohne unser Wissen die FPU von 25 auf 32 Mhz
>> hochgetaktet. Als ich dann meinen Speicher aufgeruestet habe, habe ich die
>> Bescherung gesehen und rueckgaengig gemacht. Garantie war natuerlich schon
>
>Ist das vielleicht schon rechtlich als Betrug zu bewerten? Du woll-
>test ja einen ganz normalen Amiga 3000 haben und dir wurde ein - so
>wie ich deinen Text interpretiere unsachgemaess, da FPU nicht einmal
>gegen 33 MHz-Exemplar ausgetauscht - modifizierter Amiga 3000 unterge-
>schoben.

So sehe ich das auch. Leider ist da zu dem Zeitpunkt nichts mehr zu machen
gewesen. Mein Rechner laeuft aber stabil.

>(War das mit der FPU so, wie ich das interpretiere? Ein 25 MHz-Exem-
>plar mit ueberhoehtem Takt?)

Genau.

BTW: Ich habe ein seltsames Problem:

Wenn ich den GCC von Marcus Wild (ich habe ihn schon angeschrieben) in
einem Script aufrufe, haengt mein Rechner.

Ja, ich setze den Stack auf 300k,
Ja, aus der shell kann ich das entsprechende File ohne Probleme uebersetzen,
Ja, ich habe genug Speicher (10Mb)
Ja, andere c-Sourcen kann ich auf diese Weise kompilieren.

mein Script sieht so aus:

stack 300000
gcc -I gcc:include -c Bezier.c ; aus dem POV-Packet.


Ich habe keine Ahnung, was ich falsch mache. ;-[


Sven

Gerrit Heitsch

unread,
Nov 2, 1992, 3:30:03 AM11/2/92
to

> Gibt es vielleicht ein Pogramm, welches die FPU auf Rechenfehler testet ?

Ja, ist oder war auf den Install-Disks der GVP-Controller im
Unterverzeichnis GVPUtils unter dem Namen test_6888x zu finden.
So wie es aussieht ist es aber leider nicht PD...

Man kann die Anzahl der Durchlaeufe angeben. Wenn deine FPU auch
noch nach 200 Durchlaeufen des Programms (kann eine Weile dauern)
noch richtig rechnet, vertraegt sie das Uebertakten wohl, auch
wenn ich vom Hochtakten der FPU abrate.

Gerrit

--
Gerrit Heitsch Moenchweg 16 7038 Holzgerlingen Germany
Logical adresses: UUCP: ger...@laosinh.stgt.sub.org FIDO: (2:247/706.9)

If we will ever be visited by Aliens, it will be very hard to explain, why a
lifeform, that is intelligent enough to build atomic weapons can be stupid
enough to do it. (taken from GEO special about space, page 88-91)

Henning Schmiedehausen

unread,
Nov 1, 1992, 3:27:50 PM11/1/92
to
In article <bTLVr*X...@imart.franken.de>, Michael `Mick' Hohmann writes:

> In article <mac....@mtmuli.ulm.sub.org>, Georg Schoty writes:
>
> -> Unser aeltestes Fusion-Forty laeft jetzt seit April 1991 im taeglichen
> -> Dauerbetrieb von , na sagen wir mal 10 Stunden, auf Dauertakt 30 MHz.
> ^^^^^^^
> -> Das sind jetzt schon 1,5 Jahre ohne Probs.
> -> So, jetzt gib mir Vergleichsdaten !!!!
>
> Komisch letztens waren das noch 60 MHz -- was ist denn passiert? ヲ=)

Koenntet ihr oberschlauen Besserwisser euch bitte diese Kommentare ersparen?

Der Georg hat doch extra seine 60 MHz auf dreissig korrigiert, und jetzt
kommt der naechste Meckerer. :(

(Uebrigens bin ich der Meinung, dass es voellig egal ist, ob man nun 30 oder
60 MHz schreibt, *JEDER* hier weiss doch, was gemeint ist. Und dass es
bisher nur Intel-Prozessoren gibt, die fuer >60 MHz angegeben sind (ja, ich
weiss, dass die extern wie ein 33 MHz aussehen))

Party on
Henning

--
-- Henning Schmiedehausen --- bar...@forge.franken.de ---- A 3000/25 --- __
...and in deep shelters lurk below, sub-regional control | Home __ ///
who sympathize but cannot help to mend your body or your soul |of the\\\///
self-appointed guardians of the race... - Jethro Tull, A | BSF \XX/

Georg Schoty

unread,
Nov 3, 1992, 3:00:30 AM11/3/92
to

Na du alte Tratschtante, da hast du dir aber einen schoenen Baeren
vom Tobias und mir aufbinden lassen.


grins....., so vera... habe ich schon lange niemanden mehr....smile...

Winfried Krueger

unread,
Nov 4, 1992, 5:46:17 AM11/4/92
to
ry...@rz.uni-karlsruhe.de (Angela Schmidt) writes:


> V v
> @/@@=\ Salut,
> 00 &=- Angela
>oOoO_/` \\_
> \ /&\ Angela Schmidt cand. inf. (Nessy@IRC) | Amiga //

^^^^^^^^^^


> |>O<| EMail: Ang...@rz.uni-karlsruhe.de | 1000 //
> / \_/\/\/v, Weekend: +49 731 712316 (9am-9pm) | \\ // since
> /___________\ Weekdays: 721 6904263 (10am-11pm) | \X/ 1986


Das ist doch nicht Dein Ernst, oder?

winnie.

Angela Schmidt

unread,
Nov 4, 1992, 7:58:50 AM11/4/92
to
In article <1992Nov4.1...@arbi.Informatik.Uni-Oldenburg.DE>, Winfried...@arbi.informatik.uni-oldenburg.de (Winfried Krueger) writes:
|> ry...@rz.uni-karlsruhe.de (Angela Schmidt) writes:

|> > \ /&\ Angela Schmidt cand. inf. (Nessy@IRC) | Amiga //
|> > ^^^^^^^^^^

|> Das ist doch nicht Dein Ernst, oder?

Natuerlich ist das mein Ernst, oder denkst Du, ich wuerde so viel
vor News, IRC und an meinem Amiga haengen, dass ich mein VD nicht
schaffen koennte. Falsch geraten - hin und wieder finde ich auch
mal Zeit fuer mein Studium! ;-)

PS: Mein News-Admin hat mir empfohlen, diesen Text zu posten.
BTW er schmueckt sich auf seiner Visitenkarte auch damit. ;-)

V v
@/@@=\ Salut,
00 &=- Angela
oOoO_/` \\_
\ /&\ Angela Schmidt cand. inf. (Nessy@IRC) | Amiga //

Angela Schmidt

unread,
Nov 4, 1992, 8:09:25 AM11/4/92
to
In article <mac....@mtmuli.ulm.sub.org>, m...@mtmuli.ulm.sub.org (Georg Schoty) writes:
|> Na du alte Tratschtante, da hast du dir aber einen schoenen Baeren
|> vom Tobias und mir aufbinden lassen.

Irgendjemand muss doch die arme Amiga-Gemeinde vor Computer-Killern
wie Dir bewahren. Ausserdem glaube ich, dass Du erst mit obigem Satz
versuchst, mir einen Baeren aufzubinden. Aber egal - wie dem auch sei -
32 MHz sollte man einem 25MHz-Prozessor wirklich nicht zumuten.

BTW ich wusste gar nicht, dass Du so zeitintensive Sachen machst, fuer
die man sooo dringend ein paar laeppische MHz mehr braucht. Mit einem
geschrotteten 68040 jedenfalls wuerde ich die Sache nicht bezahlen
wollen.

PS: Naechstes Mal ueberlegst Du Dir bitte, was Du quotest und was
nicht. Eure Ulmer Gruppe scheint das immer noch nicht ganz geblickt
zu haben.

Michael `Mick' Hohmann

unread,
Nov 3, 1992, 1:44:20 AM11/3/92
to
In article <mP0Wr*k...@forge.franken.de>, Henning Schmiedehausen writes:

-> Der Georg hat doch extra seine 60 MHz auf dreissig korrigiert, und jetzt
-> kommt der naechste Meckerer. :(

Ach, und wieso hat er in seinem vorletzten Posting dann noch die 60 MHz
bis aufs Blut verteidigt?? -- Ein bischen inkonsistent, oder??? &=))


-> (Uebrigens bin ich der Meinung, dass es voellig egal ist, ob man nun 30 oder
-> 60 MHz schreibt, *JEDER* hier weiss doch, was gemeint ist. Und dass es
-> bisher nur Intel-Prozessoren gibt, die fuer >60 MHz angegeben sind (ja, ich
-> weiss, dass die extern wie ein 33 MHz aussehen))

Du hast Recht, JEDER hier weiss es, doch es gibt ja nicht NUR uns,
sondern auch um die User draussen, die keine Ahnung haben. Durch diese
Art der Bezeichnung wird nur unnoetig Verwirrung unter den Kunden
geschaffen...

Gerhard Schneider

unread,
Nov 4, 1992, 1:45:59 PM11/4/92
to
In article <kXuWr*Z...@imart.franken.de> mi...@imart.franken.de (Michael `Mick' Hohmann) writes:


> Du hast Recht, JEDER hier weiss es, doch es gibt ja nicht NUR uns,
> sondern auch um die User draussen, die keine Ahnung haben. Durch diese
> Art der Bezeichnung wird nur unnoetig Verwirrung unter den Kunden
> geschaffen...

Ja..es gibt nicht nur die Ueberflieger wie Dich und mich im Netz, sondern auch
normale Menschen, die keine Ahnung von Tuten und Blasen haben (Ein gewisser
Nivauunterschied MUSS ja erhalten werden, wer ist man denn sonst auch?)
Ich kann nur hoffen, das Du bald wieder auf den Boden von deinem
Hoehenflug herunterfaellst.....

PS: Ich denke, fast jeder, der die Mail gelesen hat, weis das mit 60 MHZ
Quarztakt 30 MHZ CPUtakt gemeint ist.

Fido UUCP: fi...@incubus.sub.org
Z-Netz: fido%inc...@aworld-2.zer
DFN: fi...@vax.rz.uni-wuerzburg.de

< "Das Ich"? Was ist das? Ich kenne nur "Goethes Erben"! >

Helmut Neumann

unread,
Nov 4, 1992, 5:25:00 AM11/4/92
to
Hallo,

SEGGERS%SEMYAM.D...@USENET.ZER schrieb am 23.10.92/19:33:00
zu: "Re: FUSION-FORTY"

> From: seg...@semyam.dinoco.de (Stefan Eggers)
> Subject: Re: FUSION-FORTY
> Message-ID: <seggers.3...@semyam.dinoco.de>
>

> > gleichzeitig unter dem der Temperatur sowie auch unter moeglichst starker
> > Auslastung der Teilbereiche FPU und MMU der Prozessor bei Motorola
> > ausgiebig getestet. Die beiden letztgenannten spielen auf dem Amiga in
> > normalen Anwendungen eher eine Nebenrolle, so dass sich die Frage stellt ob
>
> Du willst uns also sagen, dass die Tests von Motorola deiner Meinung
> nach zu streng sind fuer die Nutzung im Amiga und man solle nicht im-
> mer vom Worst-Case ausgehen?

Die Tests sind nicht zu streng sondern schlicht streng. Man sollte auch
bedenken dass ein Bauteil bei Motorola nicht den Stempel bekommt wenn es
unter den angegebenen Bedingungen gerade so laeuft sondern alle Signale noch
auf dem Norm-Niveau sind. Das bedeutet der Prozessor laeuft absolut einwandfrei
bei Maximaltemperatur und 10 Prozent Uebertaktung. Die Maximaltemperatur
wird nur bei Konfigurationsfehlern (wie unten beschrieben) oder
Kuehlungsausfall erreicht und trifft in gleichem Masse, mit leichter
zeitlicher Verziegerung, auf eine mit Nenn-Takt gefahrenen CPU zu.

> Warum sollte der Worst-Case nicht auch mal in einem Amiga auftreten?

Das ist durchaus moeglich, wenn z.B. der Luefter ausfaellt, dann wird das
Ding zu einem richtigen Backofen. Das habe ich selbst schon unfreiwillig
erlebt, als erstes fiel der Flickerfixer aus, danach bekam die AT-Bus HD
Read-Errors. Die GVP-Karte lief uebrigens trotzdem weiter :). Ich denke aber
im Normalfall wird es im Amiga lange nicht so heiss wie oben beschrieben,
und wenn doch (z.B. Hardcard und PC-Karte drin, also die Slots mit Bruetern
vollgestopft) sollte man schleunigst was dran aendern und fuer weitere
Kuehlung sorgen bzw. Karten entfernen. Solche Bedingungen halte ich in
jedem Falle wegen der Kuehlluft im A2000 fuer ziemlich bedenklich. HDs
haben im A 2000 links vom CPU-Slot nichts zu suchen.

Bis dann, Helmut.

Lothar Maier

unread,
Nov 3, 1992, 2:00:26 PM11/3/92
to
In article <mac....@mtmuli.ulm.sub.org> m...@mtmuli.ulm.sub.org (Georg Schoty) writes:
> In article <1992Nov2.0...@rz.uni-karlsruhe.de> ry...@rz.uni-karlsruhe.de (Angela Schmidt) writes:
> > Am Freitag abend, in den Ulmer Stuben, fand in etwa folgendes Gesprach
> > statt:
> >
> > Ich: Na, wie geht es Deiner Fusion 40?
> > Schoty: Gut, keine Probleme! Arbeitet einwandfrei!
> >
> > [etwas spaeter, nachdem Tobias hinzugekommen war]
> >
> > Tobias: Und, gehts jetzt mit den 30 MHz wieder besser?
[..]

> > @/@@=\ Salut,
> > 00 &=- Angela
> > oOoO_/` \\_
[..]

> Na du alte Tratschtante, da hast du dir aber einen schoenen Baeren
> vom Tobias und mir aufbinden lassen.
>
>
> grins....., so vera... habe ich schon lange niemanden mehr....smile...

> mac von s&p
>

Weihnachten soll dieses Jahr auch einen Tag frueher sein?! An seinem Rechner
leuchten stolze 60MHz. diabolic ;-]

> --
> --
> *************************************************************************
> * Schoty & Partner email: m...@mtmuli.ulm.sub.org *

--
..L. Maier Silcherstr. 1 7910 Neu-Ulm Voice:0731 86391..

Jochen Becher

unread,
Nov 5, 1992, 7:33:35 AM11/5/92
to
In article <1992Nov4.1...@rz.uni-karlsruhe.de>, ry...@rz.uni-karlsruhe.de (Angela Schmidt) writes:
|> In article <1992Nov4.1...@arbi.Informatik.Uni-Oldenburg.DE>, Winfried...@arbi.informatik.uni-oldenburg.de (Winfried Krueger) writes:
|> |> ry...@rz.uni-karlsruhe.de (Angela Schmidt) writes:
|>
|> |> > \ /&\ Angela Schmidt cand. inf. (Nessy@IRC) | Amiga //
|> |> > ^^^^^^^^^^
|>
|> |> Das ist doch nicht Dein Ernst, oder?
|>
|> Natuerlich ist das mein Ernst, oder denkst Du, ich wuerde so viel
|> vor News, IRC und an meinem Amiga haengen, dass ich mein VD nicht
|> schaffen koennte. Falsch geraten - hin und wieder finde ich auch
|> mal Zeit fuer mein Studium! ;-)
|>
|> PS: Mein News-Admin hat mir empfohlen, diesen Text zu posten.
|> BTW er schmueckt sich auf seiner Visitenkarte auch damit. ;-)
Wenn Dir Dein Name nicht reicht, ist es natuerlich Deine Sache ihn mit solch
niedlichen Titeln zu schmuecken (obwohl Angela ja ganz nett klingt :) ,
aber in Zeiten wo ich meinen Prof mit Vornamen anrede und der Doktor auch in
der Industrie nicht mehr so hoch haengt, veralberst Du Dich doch nur selbst
mit Deinem cand. inf. (hast Du eigentlich Dein Vordiplom schon?).

Viele Gruesze an alle flames...

Jochen

|>
|> V v
|> @/@@=\ Salut,
|> 00 &=- Angela
|> oOoO_/` \\_
|> \ /&\ Angela Schmidt cand. inf. (Nessy@IRC) | Amiga //
|> |>O<| EMail: Ang...@rz.uni-karlsruhe.de | 1000 //
|> / \_/\/\/v, Weekend: +49 731 712316 (9am-9pm) | \\ // since
|> /___________\ Weekdays: 721 6904263 (10am-11pm) | \X/ 1986

Wenn ich schon mal dabei bin: nett, so eine Mega-Signature.

--
Jochen Becher bec...@goofy.zdv.uni-mainz.de
6500 Mainz voice: 06131 689667

Angela Schmidt

unread,
Nov 5, 1992, 9:43:11 AM11/5/92
to
In article <Y2L...@minnie.zdv.uni-mainz.de>, bec...@goofy.zdv.uni-mainz.de (Jochen Becher) writes:
|> Wenn Dir Dein Name nicht reicht, ist es natuerlich Deine Sache ihn mit solch
|> niedlichen Titeln zu schmuecken (obwohl Angela ja ganz nett klingt :) ,

Du kannst das sehen, wie Du willst. Vielleicht fliegt einem ja in
Mainz sein VD zu, in Karlsruhe jedenfalls ist das nicht so. Da schaffen
es keine 50% (was einem gleich am Anfang vom VD schon gesagt wird - mehr
HD-Studienplaetze gibt es naemlich nicht), und ich kenne niemanden, der
nicht stolz drauf ist und das auch in irgendeiner Weise zeigt. Wenn Du
damit Probleme hast, dann tust Du mir leid.

Meine Signature ist uebrigens - wenn man die Bytes statt der Zeilen
zaehlt - nicht laenger als eine Standard-Signature von 4 Zeilen Laenge.
Rechnet man die Trennstriche ueber den anderen Signatures und das
drueberstehende "Gruss, Name" noch dazu, die bei mir schon in der
Signature enthalten sind, liege ich locker in den in de.newusers
empfohlenen Grenzen.

Wenn mich nun noch jemand wegen meiner Signature flamen will, soll
er sich - bevor er sich zwischen News und Mail entscheidet, einmal
Punkt 3 in der Flame-Anleitung in de.newusers ansehen. Ich jedenfalls
habe keine Lust mehr, mich hier laenger offentlich verteidigen zu
muessen. Wer keine Lust auf mein Gelabere und das Anhaengsel dahinter
hat, der moege mich bitte in sein Killfile stecken oder mir boese
Mails schreiben, statt hier aus lauter Langeweile herumzuflamen und
den Rest der Welt damit zu nerven.

|> mit Deinem cand. inf. (hast Du eigentlich Dein Vordiplom schon?).

Ich wusste gar nicht, dass es Leute gibt, die dieses Kuerzel benutzen,
ohne ihr VD zu haben...


V v
@/@@=\ Salut,
00 &=- Angela
oOoO_/` \\_
\ /&\ Angela Schmidt cand. inf. (Nessy@IRC) | Amiga //
|>O<| EMail: Ang...@rz.uni-karlsruhe.de | 1000 //
/ \_/\/\/v, Weekend: +49 731 712316 (9am-9pm) | \\ // since
/___________\ Weekdays: 721 6904263 (10am-11pm) | \X/ 1986


PS: Wer mich "umkonfigurieren" will, liegt mit Mail immer besser
als mit einer Flame in News! Aber das gilt wohl nicht nur fuer
mich sonder auch fuer eine Reihe anderer Leute. Nur manch einer
lernt's nie!

Michael Franke

unread,
Nov 5, 1992, 8:57:46 PM11/5/92
to
Heisst das also, dass ich meinen canf. inf. bekomme (!?!), wenn ich mein
VD besitze ??? Ich dachte immer, dass ich jenes erst mit Anbruch der Arbeit
am Diplom erlange.
Wenn dem aber doch so ist, dann ab jetzt auch cand. inf. M.Franke :-)
Himmelhergott --- Meine Mutter wird stolz sein auf ich ..............

mfg mike

_____________________________________________________________________
/ /
/ We're here to give you a computer, not a religion. /
/ -- attributed to Bob Pariseau, at the introduction of the Amiga /
/ ------------------------------------ /
/ Michael Franke (fra...@opal.cs.tu-berlin.de) /
(____________________________________________________________________/

Gerald Malitz

unread,
Nov 5, 1992, 7:06:48 PM11/5/92
to
In article <mac....@mtmuli.ulm.sub.org>, Georg Schoty writes:

> Na du alte Tratschtante, da hast du dir aber einen schoenen Baeren
> vom Tobias und mir aufbinden lassen.

Ich sag' ja, wir brauchen nicht de.comp.sys.amiga.advocacy,
wir brauchen dringenst de.kindergarten. Fragt sich nur, wie wir das
dem Rest des Netzes klarmachen: "Wozu de.kindergarten, wir haben
doch de.comp.sys.amiga.misc..." :-(

> grins....., so vera... habe ich schon lange niemanden mehr....smile...

So, jetzt geh mal zu Mami, die gibt Dir Schaufel und Eimer...

> mac von s&p

Nicht aufregen, nur wundern... Gerald.

--
// Gerald Malitz, Bolchentwete 4, 3300 Braunschweig, Voice: +49 531 796832
\X/ g...@germal.escape.de Quo vadis, Deutschland?

Kai 'wusel' Siering

unread,
Nov 6, 1992, 12:11:10 PM11/6/92
to
In article <12....@tron.gun.de>, hel...@tron.gun.de (Helmut Neumann) writes:

% > >Was er macht kann ich auch nicht gutheissen (die Schlussfolgerung es laeuft
% > >bedarf doch ausgiebiger Tests und das wichtigste ist doch die Lebendauer
% > >des Bauteils), wer seine Karte moeglichst lange und zuverlaessig in Betrieb
% > >halten und vor allem seine Garantie nicht verlieren moechte sollte sich an
% > >die Herstellerspezifikationen halten, Punkt und Ende.
% >
% > Auch Deine Karte ist mit 28 MHz schon uebertaktet. Vergiss das nicht.
%
% Oh Mann, was soll das ? Ich habe 2 Jahre Garantie der Firma auf Funktion.
% Wenn die Karte Ausfallerscheinungen hat geht sie mit einem netten Brief
% zurueck. Wenn ich merke dass es gar nicht geht setze ich den 50 Mhz

Hübsch - und in der Zwischenzeit? Ich könnte mein Kiste ohne 2630 gar
nicht mehr booten, das gute Stück würde sich wunderschön beim
`cpublit'-Aufruf verabschieden (evtl. in eine Endlosschleife) =:-> Sorry,
außer dem `Manta-User' (`29.5 Mhz, boah, ey!') kann ich mir niemanden
vorstellen, der sich eine 040er-Karte zulegt und dann mal so eben 4 Wochen
locker auf jene verzichten kann. Was, wenn ich wegen des Ausfalls -
während der Garantiezeit - nun etwas nicht termingerecht abliefern kann?
Folgeschäden sind in der Regel von der Garantie ausgenommen, wenn ich mich
nicht irre. Noch netter wird's, wenn's nach dem Ablauf der Garantie
passiert ...

% Quartz-Oszillator rein, das ist gar kein Problem !

Jau, ich kippe auch erst nach dem Kolbenfresser ein bißchen Öl nach,
ist ja überhaupt kein Problem ... Nur nützte (Konjunktiv, toitoitoi,
bislang war ich immer schneller als diese böse Kreatur =:->) das in diesem
Fall zumindest nix mehr - wie das bei Prozessoren aussieht, kann ich nicht
beurteilen, ausprobieren würde ich es aber nicht.

% > So habe ich auch Deinen bislang vertretenen "Pro-Overclocking"-Standpunkt
% > eingeordnet, von dem aus Du gerade in bemerkenswerter Weise eine
% > 180-Grad-Drehung einzuleiten versuchst.
%
% Ich finde es nicht nett mir hier so einen Unsinn zu unterstellen. Ich denke
% ich habe ausreichend dargestellt dass mein ureigenstes Interesse auch die
% Zuverlaessigkeit ist, und wenn sich eine solche Aktion als unzuverlaessig
% erweist wird sie rueckgaengig gemacht. Ich habe auch klar gemacht dass ich
% im Falle 68040 nicht ueber 28 Mhz hinausgehen werde. Ich denke diese
% Taktfrequenz ist vor dem Hintergrund der Herstellergarantien und der
% praktischen Erfahrungen vertretbar.

Tja, wer auf die Funktion seiner Hardware nicht angewiesen ist ...
kai

-- _
_ // Kai 'wusel' Siering, Villa Straylight, Hamburg, Germany. Go for MIME!
\X/: <wu...@hactar.hanse.de> Exile: <wu...@wolfhh.hanse.de> iso-8859-1: äöüß

"I'd rather type "cc fubar.c" than point-click-point-click-point-click-point-
click-knock-over-my-coffee-cup." -- Steve Yelvington, 2-11-89

Lothar Maier

unread,
Nov 5, 1992, 12:42:26 AM11/5/92
to
In article <fido...@incubus.sub.org> fi...@incubus.sub.org (Gerhard Schneider) writes:
> In article <kXuWr*Z...@imart.franken.de> mi...@imart.franken.de (Michael `Mick' Hohmann) writes:
>
>
> > Du hast Recht, JEDER hier weiss es, doch es gibt ja nicht NUR uns,
> > sondern auch um die User draussen, die keine Ahnung haben. Durch diese
> > Art der Bezeichnung wird nur unnoetig Verwirrung unter den Kunden
> > geschaffen...

Da wir in staendigem Vergleich mit MSDosen stehen, waere es angebracht, die
Mips- oder aehnlichen Werte anzugeben. Ein 50 MHz '486 scheint etwas langsamer
wie ein 68040 mit 25MHz zu sein.


> Ja..es gibt nicht nur die Ueberflieger wie Dich und mich im Netz, sondern auch
> normale Menschen, die keine Ahnung von Tuten und Blasen haben (Ein gewisser
> Nivauunterschied MUSS ja erhalten werden, wer ist man denn sonst auch?)
> Ich kann nur hoffen, das Du bald wieder auf den Boden von deinem
> Hoehenflug herunterfaellst.....

...sowas koennt man sich in vielen Faellen sparen

> PS: Ich denke, fast jeder, der die Mail gelesen hat, weis das mit 60 MHZ
> Quarztakt 30 MHZ CPUtakt gemeint ist.

Eigentlich arbeitet dieses Ding mit 60MHZ CpuTakt, also dem doppelten Takt
der anliegenden Peripherie.


> Fido UUCP: fi...@incubus.sub.org
cu

Franz-Josef Reichert

unread,
Nov 9, 1992, 4:32:52 AM11/9/92
to
In article <EooXr*w...@germal.escape.de>, Gerald Malitz writes:

> In article <mac....@mtmuli.ulm.sub.org>, Georg Schoty writes:
> > grins....., so vera... habe ich schon lange niemanden mehr....smile...

^^^^


>
> So, jetzt geh mal zu Mami, die gibt Dir Schaufel und Eimer...

Wer ist Vera? Was hat dieser Unhold ihr angetan?
Wer kleine hilflose Amiga Classic's im Aquarium ertraenkt, der ist
bestimmt zu schlimmerem faehig!

> // Gerald Malitz, Bolchentwete 4, 3300 Braunschweig, Voice: +49 531 796832

--
Best regards,
Franz-Josef Reichert GERMANY - VOICE: +49 6805 7417
Kuchlingerstrasse 13 UUCP: fjrei@kbsaar.{saar|adsp}.sub.org
6601 Kleinblittersdorf fj...@kbsaar.saar.de

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