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Schwarze Schafe unter den Amigahardwareherstellern, heute sehen sie RBM

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Robert Wahnsiedler

unread,
Jan 18, 1998, 3:00:00 AM1/18/98
to


Hi Leute!

Ich finde es echt schade das es auf dem Amigamarkt immer noch so viele
schwarze
Schafe gibt, die die Leute mit teurer aber schlechter Hardware um ihr
Geld
bringen.

Ich sage euch allen nur eins, wer sich einen Tower + Board fuer
den
A2000/3000/4000 kaufen will, der soll zu Micronik gehen. Natuerlich sind
auch
dort sicher Sachen vorgefallen, werden aber hoffentlich Einzelfaelle sein.

Ich zumindest habe mir vor ca. 10 Monaten den RBM-Towerhawk II gekauft
und
dachte bisher auch das alles in Ordnung sei. Mal abgesehen von einigen
Problemen
wie krumme Karten usw. tat ja eigentlich alles recht gut. Dann habe ich mir
eine
PRELUDE von ACT gekauft und diese in den Rechner gestopft. In meinem habe
ich
sie nicht zum laufen bekommen, bei einigen Freunden die ebenfalls den
selben
Tower besitzen tat sie zwar, aber es ist keine besonderst grosse Freude wenn
man
die Mausbewegung, Tastatur und Festplattenzugriffe als Stoergeraeusche in
den
Boxen hoert. Erst dachte ich es laege an der PRELUDE, also mit ACT
telefoniert,
leider konnten sie mir auch nicht helfen. Selbst die paar Tage
spaeter
eingetroffenen Ersatzkarte tat in keinem der RBM-Tower. Also hat ein
Bekannter
von mir mit RBM telefoniert und wollte die Sache klaeren bzw. das
Daughter-Board
tauschen da es offensichtlich ein Problem von dem Board von RBM ist. Die
sind
leider am Telefon gleich ausfallend geworden und haben natuerlich alles auf
ACT
und die PRELUDE geschoben.

Jetzt kann sich jeder selber zu dem Thema seine Gedanken machen, die PRELUDE
von
ACT laeuft zumindest in dem originalem Daughterboard von Commodore zu 100%.

Dies alles ist meine persoehnliche Meinung und ich arbeite bei keiner
der
genannten Firmen.


MfG, Robert Wahnsiedler / Member Team AMIGA /
Amiga4oooT/o6o/46MB/3GB/CV64
// --------------- ADSG - AMIGA DEVELOPER SUPPORT GROUP --------------- \\
\X/ HOMEPAGE: http://www.amigaworld.com/adsg - E-MAIL: ad...@amigaworld.com \X/

---/ Amiga RC5 Team /---


Thorsten Schaefer

unread,
Jan 19, 1998, 3:00:00 AM1/19/98
to

On 18 Jan 98 18:43:03 GMT, ap...@amiuni.au.s.shuttle.de (Robert )
wrote:

Ohoh, wenn das man keinen Ärger gibt...

scha...@Lueneburg.netsurf.de
Team *AMIGA*

Michael Ulbrich

unread,
Jan 19, 1998, 3:00:00 AM1/19/98
to

Robert Wahnsiedler bemerkte...

[...]


>Ich sage euch allen nur eins, wer sich einen Tower + Board fuer
>den
>A2000/3000/4000 kaufen will, der soll zu Micronik gehen. Natuerlich sind
>auch
>dort sicher Sachen vorgefallen, werden aber hoffentlich Einzelfaelle sein.

[...]

Mein 4000er wohnt seit ca. 2 Jahren im Micronik-Tower mit Shuttle-Board.
Wirklich keinerlei Probleme bisher, eine Prelude hat zwar noch nicht drin
gewohnt, aber Toccata, VLab-Motion, VLab, MFC-III, Scandoubler ArXon,
AGA-Flickerfixer, ISDN-Master-II, SpectrumLC24, CV64, FastlaneZ3,
was vergessen???

Nicht alles gleichzeitig ;), aber in bunter Mischung ohne
Probleme. Mit 3640 und MK2/SCSI-Kit

Kein Karten-Umsortieren, Karte rein, wo Platz war und fertig.

Schönen Tag noch.

Gruß aus Berlin... Michael
--
Amiga-Schnäppchen: http://arco.met.fu-berlin.de/~mulbrich/


Lars Dannenberg

unread,
Jan 20, 1998, 3:00:00 AM1/20/98
to

Thorsten Schaefer <scha...@Lueneburg.Netsurf.de> wrote:

> Ohoh, wenn das man keinen Ärger gibt...

Eine Neuauflage von Eagle vs. Kuester?

Lars


Andreas Neumann

unread,
Jan 20, 1998, 3:00:00 AM1/20/98
to

Moin !

Auch RBM (um die es hier ja geht) hatte schon Abmahnungen wegen negativer
Kritik im Internet verschickt. Allerdings hat man sich in Paderborn
lobenswerterweise noch rechtzeitig besonnen und die Sache nicht bis zum
bitteren Ende durchgepaukt.

Slainte,

--------------------------------------------------------------------------
Andreas "Wurzelsepp" <:-) Neumann
"Das Bewusstsein bestimmt das Sein." (Hegel)
"Das Sein bestimmt das Bewusstsein." (Marx)
"Das Design bestimmt das Bewusstsein." (Der SPIEGEL)


Schorsch

unread,
Jan 20, 1998, 3:00:00 AM1/20/98
to

>Mein 4000er wohnt seit ca. 2 Jahren im Micronik-Tower mit Shuttle-Board.
>Wirklich keinerlei Probleme bisher, eine Prelude hat zwar noch nicht drin
>gewohnt, aber Toccata, VLab-Motion, VLab, MFC-III, Scandoubler ArXon,


In meinem Infinitiv 1200 funzt die Prelude einwandfrei, nur für Samplitude
braucht man eine spezielle Library, die mit dem Zorro-Board klar kommt, dann
läuft's aber !!


->Schorsch


Thomas Wenzel

unread,
Jan 21, 1998, 3:00:00 AM1/21/98
to

Robert Wahnsiedler wrote:

> Ich sage euch allen nur eins, wer sich einen Tower + Board fuer

> den A2000/3000/4000 kaufen will, [...]

Mein Statement hierzu ist folgendes:

Als ich die Prelude entwickelte, bin ich davon ausgegangen, dass jeder
Amiga
die Zorro-Slots ueber eine stoerungsarme Multilayer Backplane aus einem
sehr stabilen Netzteil versorgt. Laut Commodore-Amiga sind ferner max.
fuenf Zorro-Slots pro Backplane erlaubt.

Ich habe bei der Dimensionierung die ueblichen Sicherheitsfaktoren
eingerechnet,
so dass sich beim Betrieb der Prelude in einem original
A2000/A3000/A4000 ein
hervorragender Stoerabstand ergibt, nach eigenen Messungen effektiv
>85dB.
Nach Gehoer kann man die Anlage in der Regel "voll aufreissen" und hoert
nur
ein ganz leises Brummen bei Mausbewegungen oder Plattenzugriffen. Das
Abspielen
von Musik bei dieser Stellung des Lautstaerkereglers wuede sofort
heftigen Aerger
mit den Nachbarn hervorrufen :)

Aufgrund dieser Messungen und Hoertests habe ich entschieden, dass die
Dimensionierung in Ordnung ist. Mit fremdhersteller Zorro-Backplanes,
die
entgegen der Vorgaben von Commodore-Amiga z.B. nur auf zweilagigen
Platinen
beruhen und mehr als fuenf Steckplaetze ohne zusaetzliche Pufferung
haben,
habe ich _nicht_ gerechnet.

Bitte entscheidet selber, ob dies ein fataler, kurzsichtiger Irrtum oder
eine
durchaus legitime Annahme war.

--

------------------------------------------------------------------
CU // | Projects: Play16, Samplitude, Prelude soundcard
\X/, Thomas | Homepage: http://linux.rz.fh-hannover.de/~wenzel/
------------------------------------------------------------------
Please manually remove all capital letters in address except 1st W
------------------------------------------------------------------

Niels Knoop

unread,
Jan 21, 1998, 3:00:00 AM1/21/98
to

Thomas Wenzel (Wen...@XYunixserv.rz.fh-hannover.de) schrieb:

> Als ich die Prelude entwickelte, bin ich davon ausgegangen, dass jeder
> Amiga die Zorro-Slots ueber eine stoerungsarme Multilayer Backplane
> aus einem sehr stabilen Netzteil versorgt.

Der Amiga 2000B (jedenfalls Revision 4.x) hat eine 2-Layer-Platine.

--
| Bye! /// Niels Knoop /// e-mail:
ni...@rbg.informatik.tu-darmstadt.de |
--

Jan Duhsa

unread,
Jan 21, 1998, 3:00:00 AM1/21/98
to

Am Di 20.01.1998 um 23:13:04 Uhr haute Neum...@Stud-Mailer.Uni-Marburg.DE (Andreas Neumann) folgendes
zum Thema "Re^1:Schwarze Schafe unter den Amigahardwareherstellern, heute sehen sie RBM" in die Tasten :

AN> > Thorsten Schaefer <scha...@Lueneburg.Netsurf.de> wrote:
AN> >
AN> > > Ohoh, wenn das man keinen Aerger gibt...
AN> >
AN> > Eine Neuauflage von Eagle vs. Kuester?
AN>
AN> Auch RBM (um die es hier ja geht) hatte schon Abmahnungen wegen negativer
AN> Kritik im Internet verschickt. Allerdings hat man sich in Paderborn
AN> lobenswerterweise noch rechtzeitig besonnen und die Sache nicht bis zum
AN> bitteren Ende durchgepaukt.

Ich denke, dass die Hardwarehersteller hier mitlesen...daher:

Wenn jemand hier begruendet negative Berichte ueber Produkte bringt und
dabei nicht verbal entgleist (entgegen einiger Hotlines nach eigenen
Erfahrungen), so gehe ich erstmal davon aus, dass er allen Grund zur
Klage hat! Nun ist IMHO der Hersteller gefragt und sollte sich Muehe
geben dieses Problem aus der Welt zu schaffen oder das Produkt zurueck
nehmen...
Reagiert ein Hersteller mit "Knebelversuchen" so wirft das erstmal ein
schlechtes Bild auf den Hersteller und seine Produkte...meine Reaktion
ist auf sowas diese Produkte bei Kaufentscheidungen generell NICHT in
betracht zu ziehen! Auch wuerde ich dann mit Hinweis auf das Verhalten
des Herstellers generell von seinen Produkten abraten!

Es soll ja angeblich auch einer Firma, die sowas durchgezogen hat,
ziemlich starke Umsatzeinbussen gebracht haben!
Sowas sollten sich Hersteller auch ueberlegen, denn einmal Kulanz ist
wesentlich billiger als ein grosser Imageverlust!
Kulanz kann sich gerade bei Berichten im Netz als kostenlose positive
Werbung herausstellen....

" Nach dem Auszug aus meinem Zimmer (zeitweise im Internet gewohnt)
musste das Zimmer komplett renoviert werden."
(Franz Farklas in Hirnlos und Co)

Thomas Wenzel

unread,
Jan 22, 1998, 3:00:00 AM1/22/98
to

Niels Knoop wrote:

> Der Amiga 2000B (jedenfalls Revision 4.x) hat eine 2-Layer-Platine.

Oh, interessant.

Umso interessanter ist, dass selbst der bereits in der Lage ist,
saubere Signale zu liefern, auch wenn eine B2060 drin steckt.

Bernd Rudolf

unread,
Jan 22, 1998, 3:00:00 AM1/22/98
to

Robert Wahnsiedler wrote:
>
> Hi Leute!
>
> Ich finde es echt schade das es auf dem Amigamarkt immer noch so viele
> schwarze
> Schafe gibt, die die Leute mit teurer aber schlechter Hardware um ihr
> Geld
> bringen.

Tja, da liefern wir täglich dutzenden von Kunden und sogar "nicht
Kunden"
Support zu unseren Produkten und meist auch noch zu allgemeinen Fragen
rund um den Amiga und keiner verliert ein Wort darüber.
Für einen Auftritt in den Newsgroups braucht es nur einen einzigen, der
das
Prinzip der direkten Kommunikation nicht verstanden hat...



> Ich sage euch allen nur eins, wer sich einen Tower + Board fuer
> den

> A2000/3000/4000 kaufen will, der soll zu Micronik gehen. Natuerlich sind
> auch
> dort sicher Sachen vorgefallen, werden aber hoffentlich Einzelfaelle sein.

Ein toller Spruch! Kann viel Geld kosten...
Ich würde gerne mal wissen, wie viele "Sachen" du schon mit RBM erlebt
hast,
daß du diese Aussage auch untermauern könntest!



> Ich zumindest habe mir vor ca. 10 Monaten den RBM-Towerhawk II gekauft
> und
> dachte bisher auch das alles in Ordnung sei.

Tja, 10 Monate hat alles funktioniert. Jetzt tritt ein Problem auf und
RBM wird
wird zum "schwarzen Schaaf mit schlechter Hardware" gestempelt.
Ich glaube, daß du da einige Dinge emotional überbewertest.

> Also hat ein Bekannter
> von mir mit RBM telefoniert und wollte die Sache klaeren bzw. das
> Daughter-Board
> tauschen da es offensichtlich ein Problem von dem Board von RBM ist. Die
> sind
> leider am Telefon gleich ausfallend geworden und haben natuerlich alles auf
> ACT
> und die PRELUDE geschoben.

Ich persönlich habe dieses Gespräch mit deinem Bekannten geführt, so daß
ich
im Gegensatz zu Dir sehr genau weiß, was ich gesagt habe.
"Ausfallend werden", heißt unsachliche und persönliche Äußerungen gegen
jemanden
vorzubringen. Dies ist niemals geschehen!!!
Ich bin zu dem Problem der Störgeräusche gefragt worden, mit dem
Kommentar, daß
ACT behauptet hätte das läge am ONBoard.
Ich gebe zu, daß ich mich darüber geärgert habe! Allerdings
ausschließlich über
diese Aussage, daß ACT das gesagt haben soll (was sich im Nachhinein als
unzutreffend
herausgestellt hat). Schließlich gibt es das ONBoard 4000 bereits seit
mehreren
Jahren in genau dieser Konfiguration und hat bislang keinerlei Probleme
gemacht!

Als Hersteller von Daughterboards sitzen wir zwischen allen Stühlen:
Viele Karten-
Hersteller (Turbokarten/Zorro-Karten) machen sich das Leben einfach und
sagen nur
zu gerne: "Das liegt am Daughterboard"
Ich denke, daß sich im Amiga Markt alle Hersteller kennen, und bei
etwaigen Tests von
neuen Karten neben einem Amiga 2/3/4000, auch die beiden erhältlichen
(und weit verbreiteten) Towersysteme mit einbezogen werden könnten. Das
würde natürlich bedeuten, daß eine neue
Karte jedem Towerhersteller BEVOR SIE ERSCHEINT mal für zwei Wochen zum
Test zur
Verfügung gestellt werden könnte oder man sich über einen gemeinsamen
Test verständigt...
Dann müßten solche Probleme nicht auf dem Rücken der Kunden ausgetragen
werden!!!

Naja, ich habe deinem Bekannten versprochen, mich mit ACT über das
Problem zu
verständigen, um zu sehen, was wir dagegen tun können.

Ich glaube kaum, daß Du mit so einer Mail (die im übrigen genau das ist,
was
Du "ausfallend" nennst) zur Lösung Deines Problems kommst.
Alles, was Du so erreichen kannst, ist, daß auch das letzte Fünkchen
Motivation
in einer Firma schwindet, Dir weiterzuhelfen.

Wir werden uns um dieses Problem zusammen mit ACT kümmern, wenn nicht
für Dich,
dann wenigstens für die anderen.

___________________________________________________
Bernd Rudolf e-mail:
b...@rbm.de
RBM Computertechnik * 33100 Paderborn * Germany
http://www.rbm.de

Klaus Burkert

unread,
Jan 22, 1998, 3:00:00 AM1/22/98
to

> die Zorro-Slots ueber eine stoerungsarme Multilayer Backplane aus einem
> sehr stabilen Netzteil versorgt. Laut Commodore-Amiga sind ferner max.
> fuenf Zorro-Slots pro Backplane erlaubt.

Der A2000B (also nicht das Braunschweiger Modell) hat nur eine 2-Layer
Platine. C= hat auch von "moeglicherweise mehr Slots" geschrieben, sie
dazu Dave's Bemerkungen in den Z-III Specs bei den Angaben zu Load/Drive
und "Follow-the-Specs".

Zugegebenermassen muss man allerdings einige Annahmen machen, denn wenn
man nur komplett nach Spec entwickelt, laeuft auch nicht alles. In den
Specs stehen naemlich u.a. die Bugs des Busters nicht drin... .-(

Ciao, Klaus.

Thorsten Schaefer

unread,
Jan 22, 1998, 3:00:00 AM1/22/98
to

On Thu, 22 Jan 1998 14:11:25 +0100, Bernd Rudolf <b...@rbm.de> wrote:

>Ein toller Spruch! Kann viel Geld kosten...
>Ich würde gerne mal wissen, wie viele "Sachen" du schon mit RBM erlebt
>hast,

Das ist ja nett...


>daß du diese Aussage auch untermauern könntest!
>
>> Ich zumindest habe mir vor ca. 10 Monaten den RBM-Towerhawk II gekauft
>> und
>> dachte bisher auch das alles in Ordnung sei.
>
>Tja, 10 Monate hat alles funktioniert. Jetzt tritt ein Problem auf und
>RBM wird
>wird zum "schwarzen Schaaf mit schlechter Hardware" gestempelt.
>Ich glaube, daß du da einige Dinge emotional überbewertest.

Na, wenn man sich erst nach 10 Monaten etwas dazu kauft, kann man ja
nicht früher den "Fehler" entdecken.

>Ich glaube kaum, daß Du mit so einer Mail (die im übrigen genau das ist,
>was
>Du "ausfallend" nennst) zur Lösung Deines Problems kommst.
>Alles, was Du so erreichen kannst, ist, daß auch das letzte Fünkchen
>Motivation
>in einer Firma schwindet, Dir weiterzuhelfen.

Vielleicht kann hier aber jemand das Problem beseitigen.
Woher soll denn ein Amiga-User heute noch informationen bekommen ?
Amigamagazine schreiben über Probleme ja garnicht erst...
Mein Nachbar hat keinen Amiga und nun ?


>
>Wir werden uns um dieses Problem zusammen mit ACT kümmern, wenn nicht
>für Dich,
>dann wenigstens für die anderen.

Das ist in Ordnung!


Nun mal eine andere Frage, warum nutzen Sie eigentlich nicht Ihren
Amiga-News-Reader ?
Aus dem Grund, weshalb ich den auch nicht nutze ?
Hätte gerne eine Antwort.

scha...@Lueneburg.netsurf.de
Team *AMIGA*

Rene Laederach

unread,
Jan 23, 1998, 3:00:00 AM1/23/98
to

Hello Thomas!

Thomas Wenzel typed this on Wed, 21 Jan 1998 14:06:18 +0100 about 'Re:
Schwarze Schafe unter den Amigahardwareherstellern, heute sehen sie RBM':

TW> Plattenzugriffen. Das Abspielen von Musik bei dieser Stellung des
TW> Lautstaerkereglers wuede sofort heftigen Aerger mit den Nachbarn
TW> hervorrufen :)

Wenn ich das mit Asphyx, Marilyn Manson oder Rammstein mache, stuermen mir die
Taeufer von der anderen Strassenseite meine Bude. :)

TW> die Dimensionierung in Ordnung ist. Mit fremdhersteller
TW> Zorro-Backplanes, die entgegen der Vorgaben von Commodore-Amiga z.B.
TW> nur auf zweilagigen Platinen beruhen und mehr als fuenf Steckplaetze
TW> ohne zusaetzliche Pufferung haben, habe ich _nicht_ gerechnet.

Welche Marken? Micronik? Oder der allseits beliebte Tower-Quark? :)

Vielleicht koennte ja eine neue Version der Prelude dafuer vorsorgen? Was machst
Du eigentlich, wenn das BoXeR-MB sich nicht an die Standards haelt, sich aber
trotzdem blendend verkaufen sollte?

--
FIDO: 2:301/133 & 135 | Member We're returning!
Internet mu...@snoop.alphanet.ch | Team AMIGA - the true avantgarde


Jan Duhsa

unread,
Jan 23, 1998, 3:00:00 AM1/23/98
to

Am Do 22.01.1998 um 15:11:25 Uhr haute b...@rbm.de (Bernd Rudolf) folgendes
zum Thema "Re^1:Schwarze Schafe unter den Amigahardwareherstellern, heute sehen sie RBM" in die Tasten :

BR> > Ich finde es echt schade das es auf dem Amigamarkt immer noch so viele
BR> > schwarze
BR> > Schafe gibt, die die Leute mit teurer aber schlechter Hardware um ihr
BR> > Geld
BR> > bringen.
BR>
BR> Tja, da liefern wir taeglich dutzenden von Kunden und sogar "nicht
BR> Kunden"
BR> Support zu unseren Produkten und meist auch noch zu allgemeinen Fragen
BR> rund um den Amiga und keiner verliert ein Wort darueber.
BR> Fuer einen Auftritt in den Newsgroups braucht es nur einen einzigen, der
BR> das
BR> Prinzip der direkten Kommunikation nicht verstanden hat...

Nun ja, auch nicht gerade ohne Emotionen geantwortert :-)
Ist aber IMHO OK so...

Ich moechte den Inhalt der Reaktion und die daraus wohl resultierenden
Reaktionen/Verhaltensweisen (in Bezug auf Ergruendung des Fehlers und
die Beseitigung des Fehlers) als gut bis vorbildlich beurteilen!

Ich habe in einem anderen Posting was von "positiver Werbung im Netz"
getippert und ich denke, das habt ihr hiermit erreicht im Gegensatz zu
anderen Firmen...

Joern Plewka

unread,
Jan 24, 1998, 3:00:00 AM1/24/98
to

b...@rbm.de (Bernd Rudolf) -> "Re: Schwarze Schafe unter den Amigahardwareherstellern, heute sehen sie RBM"
(22.01.1998)

Dies ist kein offizielles Statement von katodev, sondern es sind nur
meine verwirrten persönlichen Eindrücke.

Da ich mit ACT zusammenarbeite interessiert es mich genauso, wenn bei
den Usern zunehmend der Eindruck entsteht, daß Prelude oder Melody
schwache Qualität bieten. das ist wohl kaum der Fall.

Es war damals eine Frechheit, was Eagle sich mit Herrn Küster geliefert
hat. Man hat ihn schließlich für die Wortwahl verurteilt, mit der er
das laienhaft und unprofessionel gebaute Daughterboard beschrieben hat.

Mit juristischen Tricks (weil er ein Gewerbeschein hat, konnte man ihn
schön mit unlauterem Wettbewerb kommen) konnte man ihn schließlich
belangen. Natürlich war die Verhandlung da, wo man Gra*enreuth die
Gesetze passender auslegen läßt...in Bayern.

So weit ich weiß, haben sie die Boards seinerzeit an Eagle geliefert.
Damit habe ich aber keine Probleme, da sie (u.a.) unsere Kritik
dazu benutzt haben, das Board drastisch zu verbessern. Ich konnte es
bisher nirgens testen, aber es sah auf der Messe sehr gut aus.


Eigentlich wollte ich nichts mehr dazu sagen...Mist:-((

Leider gibt es jetzt aber einen Interessenkonflikt (sie haben z.B.
die von uns an sie geliehene Melody an einen Kunden weiterverliehen,
der wohl Probleme hat). Ich muß daher einfach auf Probleme hinweisen,
die schlechte Daughterboards, Gehäuse und Netzteile verursachen,
weil ich als einer der Konstrukteure damit kritistert werde...

---

Melody hat auf den wichtigen Leitungen nur eine "F-LOAD" (der Bus geht
pro Signal nur an einen Pin eines Chips der F-Serie). Dies erfolgt
auf möglichst kurzem Wege.

Dies ist beim alten ZorroII nicht gefordert, wohl aber bei ZorroIII
und "neuen" ZorroII-Boards. Bei Commodore hatte man offensichtlich
geplant mehr Steckplätze anzubieten, wenn es mehr "neue" Karten gibt.

Mir ist bekannt, daß es auch Karten auf dem Markt gibt, die keine
Bustreiber benutzen oder die Bustreiber verdreht an den Bus gehängt
haben. Letzteres ist dumm von den Entwicklern, aber noch kein
wirkliches Problem...
Eine Karte, die komplett auf Bustreiber verzichtet, behauptet aber
implizit, daß die angeschlossenen Chips die gleiche Treiberleistung
besitzen, wie ein 74F244/74F245. Ein Blick in das Datenblatt eines
gewissen 16C554 (4fach seriell) sagt, daß das _nicht_ so ist.
Zorro ist nicht ISA!

Wenn ich schon dabei bin: Diese serielle Karte verzichtet auch auf
vergoldete Kontakte. Abgesehen, daß das 15DM pro Karte spart, sollte
man sich an den Chemie-Unterricht zurückentsinnen, was zwei verschiedene
Metalle dazu sagen, wenn man sie mit (immer existenter) Feuchtigkeit
verbindet...
Das gleiche gilt streng genommen auch für SIMM-Module (nur Apple, CBM
und Workstationhersteller haben übrigens darauf geachtet und hingewiesen).

Es sollte auch bekannt sein, daß nur GOLD nicht oxidiert, einen
optimalen Flächenkontakt gewährleistet und somit wenig zerkratzt. Man
kann das abgeriebene Zinn in den Slots auch nicht mehr wegpolieren.
Beim Gold ist geringer Abrieb von Slot nach Karte oder umgekehrt relativ
egal. Wir haben z.B. 75 Melodies in einem meiner A3000T-Slots getestet
und repariert. Es sollten 100erte von Wechsel gewesen sein...

Es wäre gut wenn die Entwickler beachtet hätten, daß ZorroIII, was nunmal
über die gleichen Leitungen arbeitet, von der Größenordnung genauso
schnell definiert ist wie z.B. PCI. Da würde niemand sowas wagen...
hoffentlich.

Unser ZIP-Adapter benutzt illegalerweise auch Goldstifte...allerdings
haben diese trotzdem das stabilere Ergebnis in den gammelnden
A3000-ZIP-Fassungen (nicht vergoldet:-(( ) hinterlassen. Kontaktspray
braucht man manchmal trotzdem im alten A3000(T) wenn es mal wieder
Speicherfehler gibt...

Zurück zu den Daughterboards: Was Commodore für die Steckkarten
vorgeschrieben hat, ist doch wohl auch mehr als gültig, wenn man an
Daughterboard bzw. Mainboard denkt. So war es aus guten Gründen
notwendig die Bustreiberchips nah am Bus zu plazieren und natürlich
_überhaupt_ zu benutzen. Das Mainboard muß von "aktiven" Karten
ja auch getrieben werden (z.B. A2091).

Ein Blick auf gewisse A1200 Towerboards zeigt nur zwei _HC(T)-Bausteine_
als Bustreiber. Abgesehen, daß das "C" sagt, daß es sich um CMOS-Chips
handelt, die weder die prinzipielle Eignung haben, noch die vorgesehene
Durchlaufzeit, Treiberleistung oder einfach nur Pegel bieten können,
sind 16bit für 16 Datenleitungen und 24 Adressleitungen nach meiner
Mathematik bereits zu wenig. Es gehört auch zum Grundlagenwissen, das
keine Tristate-Signale länger als 20ms an einem Chip mit CMOS-Eingang
liegen dürfen, weil die Chips anfangen über die Eingänge _viel_ Strom
zu ziehen. Sie werden ggf. dadurch zerstört und natürlich langsam.

Das bedeutet, das das A1200-Mainboard über mehrere Steckverbindungen
(induktive/ohmsche/kapazive Beeinflußung) und sogar 40cm Flachband
direkt mit den VLSI-Chips (z.b. Gayle) und dem Prozessor ohne
Pufferung auf den Karten liegt. Apropos Flachband: Ein Ing. fällt in
Ohnmacht, wenn er das sieht...
es gibt ein ungeschriebenes Gesetz, daß Transmissionlines nicht länger
als ein Fuß lang sein dürfen. Überschreitet man diese Entfernung
muß man mit Sendern und Empfängern (S-Trigger mit Hysterese) arbeiten.
Der Einsatz von Serienwiderständen ist ja schon auf dem Mainboard
angesagt...eigentlich.

Es ist sehr wohl möglich 8MHz Busse über Flachband zu übertragen,
aber nicht so! Das alte SCSI arbeitet mit 5MHz...jede zweite Leitung
ist Masse. Für Exp-Busse gibt es einen Daumenwert, den mein Zielobjekt
in diesem Text _nicht_ annähernd einhält. Außerdem gibt es Treiber
wie ABT, die 150mA peak treiben, Bushold durchführen und mit
Sinusannäherung schalten.

In obiger Diskussion kam auch die Anzahl der Kupferlagen ins Gespräch.
Es ist richtig, daß die alten A2000B u.a. auch nur zwei Lagen besaßen.
Das war schlecht genug. Allerdings hat das auch eine Sun geroutet und
nicht Armutsrouter wie E*gle oder ähnlich. Weiterhin waren die Netzteile,
die hierfür auch eine Rolle spielen, besser. Dazu später...
Außerdem sollte man den Unterschied erkennen können, wenn ein
komplettes Mainboard _niederohming_ zweilagig ist, oder eine Karte über
Steckkontakte verbunden wird (hohe Übergangswiderstände).

Nun zur Terminierung: Was einmal versaut ist, kann man auch mit
Anpassung der Terminierung nicht mehr beheben. Weil die HC-Bausteine bzw.
Prozessor und GAYLE nicht genug Power haben, um 1/3 der Treiberleistung
der geplanten F-Serie _notwendigerweise_ damit wegzugrillen, um den Bus
stabil zu machen, hat man sie im Wert verändert bzw. entfernt.

Für einen HC(T) würde es ohne eine einzige Steckkarte bereits 100%
Last bedeuten..
Ich empfehle mal das Daughterboard des orginalen A3000, A4000 anzufassen!
..speziell die dünnen, länglichen, scharzen Widerstände. Warm gelle!?

Sodenn tritt der Effekt auf, daß Karten wie z.B. Melody oder Prelude
instabil werden, wenn sie weiter vom Prozessor entfernt im Slot
stecken. Wenn man allerdings z.B. alte CBM-Karten hinter diese Karten
steckt, laufen sie wieder. Eigenartig? Nein!!!

Wenn der Bus nicht terminiert ist, und besonders Karten wie Melody, die
den Bus nur minimal belasten, benutzt werden, treten starke Reflexionen
auf. Steckt man eine alte Karte dahinter übernimmt diese ein wenig
der nötigen Terminierung und es wird besser.

Es findet sich auch kein Hinweis, daß nur
nehr Karten möglich sind, wenn möglichst nach Z3-Konditionen gebaute
Karten verwendet werden. 7 alte Z2-Karten sind der Overkill...

Als Hintergrund: Man kann sich den Signal-Übertragungs-Vorgang
Vorstellen wie Wellen auf einem Gewässer. Das Signal wird ausgesendet
und kommt an den Empfängern vorbei, die sagen sollen, ob der Pegel
hoch oder niedrig ist. Da es sich hier um recht zügige Vergänge
handelt, ist es wichtig, daß das "Gewässer" schnell ruhig ist, damit
man nach vorgegebener Beruhigungszeit auch den richtigen Pegel
identifiziert.

Wie bei Gewässern werden die Wellen vom Ufer (Busende)
refektiert und kommen zurück...am anderen Ufer passiert das gleiche
nochmal. Die Terminierung soll diese auf ein Minimum reduzieren.
Beim Erweiterungbus kommt auch noch dazu, daß die Leitungen ja ein
_hoffentlich_ kleines Stück auf die einzelnen Karten (nämlich bis zu
ihren Bustreibern) führen. Die "Welle" kommt also auch noch von den
einzelnen Karten als Refektion zurück...
Bei PCI ist aus diesen Gründen die max. Leiterbahnlänge deshalb
5cm (AFAIR). Erlaubt man mehr, wird der Bus teuerer...und der
Stromverbrauch für die Terminierung steigt.
Bei ZorroII/III ergibt es sich _eigentlich_ von selber, daß die
Leitugen nicht länger sind als ~5cm. Aber man sieht...auch das läßt
sich falsch machen.

Der ISA-Bus war normalerweise gar nicht terminiert (auch A2000a als
Vorbild?). Der Effekt, der dabei ggf. auftritt ist schwer zu erklären.
Man kann sich die einzelnen Leitungen vorstellen wie Antennen.
Sie empfangen Störungen und senden sie wieder aus. Treten in einem
Rechner starke Störungen auf, wird es damit ggf. umso schlimmer.
Man sollte bedenken, daß keine 8Mhz-Prozessoren mehr eingesetzt
werden!

Zur Stromversorgung: Im Gegensatz zu früher (z.B. a3000T) werden
sehr einfach gebaute Netzteile genutzt (bei den kleinen Amigas
schon immer). Computernetzteile sind bekanntlich Schaltnetzteile,
die die 240V mit z.B. 100kHz zerhacken und mit kleinen
Energiepacketen die geforderten Spannungen erzeugen. Da die
100kHz mit vergleichsweise hohen Strömen verbunden sind, ist das
Netzteil neben der CPU die EM-Strahlenquelle Nr.1 in einem
Computer. Man wird seinen Taktung und die Vielfachen überall im
Gerät wiederfinden können. Wenn das Mainboard schlecht ist, auch auf
den Signalen und der Versorgungsspannung des Erweiterungsbusses.

Im Unterschied zu früher bzw. zu teuren Netzteilen werden die
Festplatten mit der gleichen Versorgungsspannung versorgt, wie
z.B. die Audio-Verstärker auf dem Mainboard oder der Melody.
Die störungs-Kopplung ist so leider sehr gut. Das größte Problem
bei Entwicklung der Melody waren die alten CD-Laufwerke. Die
Spannungsschwankungen beim Anlauf oder auch beim Suchen, würden
ohne aufwendige Tricks in das Tonsignal gelangen.

Eben hier liegt auch das Problem bei den Towerboards. Sie bieten
verglichen mit den "richtigen" Amigas den Steckkarten sehr sehr
schlechte Versorgungsspannungen an und stören sie mit extrem
verstärkter Abstrahlung durch die unruhigen Signale auf dem Bus.
Das bewirkt wiederum, daß die Karten ggf. selber stärker Strahlen...

Irgendwo muß man einen Schlußstrich ziehen und den Usern leider
sagen, daß die Quelle des Problems ein schlechtes
Mainboard/Netzteil sind oder die Forderungen für das Geld nicht
realiserbar sind.
Es ist irgendwann mit zu hohem technischen Aufwand verbunden,
nur für diese Daughter-Boards die Karte weiter zu entstören
(zahlen wird diesen Aufwand aus Unwissenheit auch niemand).

Bei MelodyZ2 haben wir die EM-Angriffsfläche durch (bei kleiner
Stückzahl teure) SMD-Bauteile reduziert.
Bei der Karte für den A1200 benutzen wir sogar fast zwei komplette
Masselagen, damit keine orthogonale EM-Strahlung durch das
Board gelangt. Die analoge Versorgungsspannung (5Volt) wird im
Gegensatz zu MelodyZ2 nicht nur durch einen, sondern durch zwei
Längsregler+Filter aus den 12Volt des Netzteils erzeugt.

Achso, weiterhin haben wir bei dem kritisierten Daughterboard
Brummströme u.a. auf der Masse festgestellt, als wir nach
Problemen mit Melody gesucht haben, weil ein User von ihr
wegen gelegentlicher Fehlfunktion enttäuscht war.
Sowas entsteht z.B. auch bei Soundgeräten, wenn durch
Einstrahlung oder Spannungsunterschiede (Kabelfernsehen,
defekte Geräte oder Steckdosen) Strom durch die Cinchkabel
fließt.
Dieses Problem ist mit Änderungen an der Karte _nicht_ zu beheben.
Jegliche Modifizierung zerstört die Wiedergabe der Bässe
(z.B. Conrad: Mantelstromfilter). Man kann ohne zwei
400DM-Trennverstärker (max. 12bit!) nur die Quelle beheben,
nicht die Folgen.

Bei den Daughterboads ist, wie erläutert, die Masse durch die
Übergangswiderstände an den Kontakten schlecht (zu hochohmig)
verbunden und es wird u.a. durch das Gehäuse Masse and verschieden
Stellen eingespeist (auch am Slotblech!). Auf der Masse
fließen an vielen Stellen vagabundierende Ausgleichsströme.
Weiterhin bilden sich "Ringe". Tritt hochfrequente EM-Strahlung
durch diese, wird ein Strom eingestrahlt (Funktion eines
Generator/Motor). Nun fließen auch noch hochfrequente
Wechselströme under den Bauteilen hindurch und erzeugen u.a.
im Chip des Bauteils Ströme. Besonders bitter ist das bei
Video und Audiosignalen...

Seit zwei Jahren gibt es nun die CE-Richtlinien. Da es keinen
Amiga gibt, der diese erfüllt (incl. A4000T), kann man sich
als Entwickler nur Mühe machen und Erweiterungen weiter und
weiter verbessern, Fortbildungen machen und die Änderungen
aufzeichnen, um die Richtlinien potentiell einzuhalten.
Testen kann man es nicht richtig, auch wenn man, wie wir, die
Möglichkeiten hat.
Ich persönlich empfehle beim Kauf eines neuen Rechners darauf
zu achten, daß dieser das CE-Zeichen trägt.
Weiterhin muß er _vollständig_ konfektioniert sein (keine
Nachlieferungs-Tricks!).
Der Kauf von Einzelteilen als _Basis_ für Rechner verbietet
sich so von selber. Viele Leute wissen nicht, daß _sie_ dafür
verantwortlich sind, daß der komplette Rechner z.B.
Abstrahlungswerte einhält. Zusammenstellen lassen: ja...von
Anfang an selber schrauben: nein!

Damit auch Micronik sein fett weg bekommt: In England werden
(AFAIK) z.B. Metallgehäuse verkauft und in Deutschland noch
bedampfte Kunststoffgehäuse. Wird in England stärker auf die
Einhaltung der Bestimmungen geachtet? Ich finde das nicht in
Ordnung, aber solange niemand darüber fällt hoffe ich auf
Besserung...

Soweit ich mich entsinne, gab es bei den kritisierten Towern
auch keine Schirmverbindungen...Feritte natürlich _leider_
auch nicht.

---

Ich bestelle morgen meinen G3-Amiga;-), der eines der besten
Gehäuse(incl. Netzteil) auf dem Markt nutzt. Wer kann, sollte
sich mal die neuen MACs von u.a. von innen ansehen...oder auch
Markenrechner z.b. von Siemens. Jegliche Verbindungen nach
außen (Front, Back) oder auch zum Netzteil laufen durch
Ferritringe um die HF-Strahlung abzublocken. Die unbenutzten
Slotbleche sind mit "Berylium"-Federn ausgestattet etc.

Ich akzeptiere für mich persönlich nicht die Tunning-Bastelleien
auf Basis der alten Zorro-Amigas oder gar A1200 (dessen Mainboard
nicht für Erweiterungen gedacht ist). Es ist einfach nicht
vernünftig hinzubekommen und bleibt immer eine Bastellei, mit
sehr begrenzter Leitungsfähigkeit und Hindernissen, IMO
(im A3000/A4000 fehlen z.B. auch 3.3Volt mit hoher Leistung,
soll man sie in kleinen Netzteilen auf dem Mainboard produzieren?
Was ist mit der Abstrahlung...weshalb man gekapselte Netzteile
benutzt).

Ich weise nochmal darauf hin, daß es mir darum geht, daß die
User zurecht kommen. Ich habe für lange Zeit meinen Mund
gehalten. Wenn es aber wieder zunehmend _unberechtigt_ Kritik
an Geräten gibt (auch per Mail), an den ich beteiligt bin,
muß ich das für mich klarstellen. An Melody gibt es bestimmt
auch genug auszusetzen, oder?

Dies ist kein offizieller Kommentar irgendeiner Gruppe oder
Firma, nur meine sehr begrenzte Sicht der Dinge.

C.U.

Joern

Joern Plewka

unread,
Jan 25, 1998, 3:00:00 AM1/25/98
to

mu...@snoop.alphanet.ch (Rene Laederach) -> "Re: Schwarze Schafe unter den Amigahardwareherstellern, heute sehen sie RBM"
(23.01.1998)

> TW> die Dimensionierung in Ordnung ist. Mit fremdhersteller
> TW> Zorro-Backplanes, die entgegen der Vorgaben von Commodore-Amiga z.B.
> TW> nur auf zweilagigen Platinen beruhen und mehr als fuenf Steckplaetze
> TW> ohne zusaetzliche Pufferung haben, habe ich _nicht_ gerechnet.
>
> Welche Marken? Micronik? Oder der allseits beliebte Tower-Quark? :)
>
> Vielleicht koennte ja eine neue Version der Prelude dafuer vorsorgen?

NEIN! Zorro ist ein "Hochstrombus". Jeder Bus-Master und auch die Slaves
müssen befähigt sein den Bus und die Terminierung zu treiben...ohne wenn
und aber.

Commodore schrieb indirekt 74F244/245 oder Äquivalent für die meisten
Signale vor. Selbst Treiber für langsame Leitungen müssen min. 12mA
treiben können (die vielen Pull-Ups).
Ich habe davon gehört, daß jemand die ABT Familie einsetzen will. Das ist
ja prinzipiell lobenswert, aber ich kann mir nicht vorstellen, daß
jemand mehr Geld ausgibt, wenn er keine Probleme hat. Eben dann ist
die Verwendung von ABT auch daneben. Die PICs nutzen _kein_ ABT und
müssen mit dem gleichen Bus klarkommen.
Ein Busbackplane ist nicht einfach zu designen, aber mann kann sich
auch selten blöd anstellen :-((((.

> Was machst
> Du eigentlich, wenn das BoXeR-MB sich nicht an die Standards haelt, sich aber
> trotzdem blendend verkaufen sollte?

Darauf hinweisen, daß auch das kein Zorro-Backplane ist, oder daß die
einfachen Zorro-Specs mit den Füßen getreten werden? Ich glaube aber nicht,
daß das beim BoXer so ist. Sie haben schonmal Mainboards geroutet. Da
treten diese Probleme noch stärker auf. Wer keine Ahnung hat wird sowas nie
zum Laufen bringen...mit CE-Siegel erst recht nicht.


Weiterer Kommentar siehe unten....im Tread.

| / /\ ----- -- - Melody-1200, FDuplex 20bit and MPEG-Board
|/ | | | | | - Melody-Z2 , extendable 16bit ...
|\ |--| | | | - OctaMED Soundstudio
| \ | | | __ - Simmfonie, SIMM-Modules in A3000(T)
kat...@usa.net home.pages.de/~kato


Bernd Rudolf

unread,
Jan 26, 1998, 3:00:00 AM1/26/98
to

Thorsten Schaefer wrote:

> Nun mal eine andere Frage, warum nutzen Sie eigentlich nicht Ihren
> Amiga-News-Reader ?
> Aus dem Grund, weshalb ich den auch nicht nutze ?
> Hätte gerne eine Antwort.
>

Ganz einfach: Leider gibt es keine Software für eine Produktions-Firma
wie wir es sind auf dem Amiga. Auch ein CAD-System für Leiterplatten
ist nicht vorhanden. Aus diesen Gründ bin ich gezwungen hir mit einer
Dose rumzuhampeln. Ich kann euch aber versichern, daß ich lieber mit
einem Amiga arbeiten würde, damit man eine Platte einbauen kann, ohne
daß alle sek. DOS-Partionen umbenannt werden und man den Rechner neu
installieren muß...
Das ist kein blöder Spruch, wenn ich das nicht ernst meinen würde,
würden wir keine Amiga-Produkte herstellen!

Windows NT, from the guys who brought us EDLIN!

Thorsten Schaefer

unread,
Jan 26, 1998, 3:00:00 AM1/26/98
to

On 25 Jan 98 12:24:59 +0100, "Volker Grabbe" <vgr...@itbnet.de>
wrote:

> > Vielleicht kann hier aber jemand das Problem beseitigen.
>

> Ich denke mal das so etwas hier in dieser Newsgroup nichts zu suchen
> hat. Nur weil eine Person sich auf den Schlips getreten fühlt, weil er
> angeblich nicht nett genug behandelt wurde, zumal er es ja aus zweiter
> Hand erfahren hat, dann sollte er es mit der betreffenden Person/Firma
> ausmachen, denn Missverständnisse, und das scheint hier meines
> erachtens vorzuliegen, kann man nur persöhnlich ausräumen. NIEMALS
> aber mit einem solchen Brief.
Warum ? Eigentlich sollte man hier "frei" seine Meinung äußern dürfen.


>
> > Woher soll denn ein Amiga-User heute noch informationen bekommen ?
>

> Bei klaren Fragen gibt es soweit möglich auch klare Antworten, wenn so
> etwas möglich ist.
Ob das immer so klar ist ?


>
> > Amigamagazine schreiben über Probleme ja garnicht erst...
>

> Auch die sind nicht allwissend, und auch die können nicht tausende
> Kombinationen von Karten und Rechnern testen.
Die testen eher garnicht. Außerdem, wer möchte schon einen der wenigen
Werbekunden verlieren.


>
> > Mein Nachbar hat keinen Amiga und nun ?
>

> Sachlich bei den Firmen nachfragen, und bedenken das auch am anderen
> Ende nur Menschen sitzen, die eventuell auch nicht immer gut drauf
> sein könnten.
Dann ist der am anderen Ende im falschen Beruf.
Wenn ein Hotliner dumme Antworten gibt, nur weil er schlecht drauf
ist, dann gehört der gefeuert.

> > Nun mal eine andere Frage, warum nutzen Sie eigentlich nicht Ihren
> > Amiga-News-Reader ?
>

> Der läuft so schlecht auf dem Buchungsrechner. Außerdem weshalb muß
> man immer das nutzen, was man verkauft? Trinken Einzelhändler für
> Wein, nur Wein?
Vielleicht lieber Champus ?

> > Aus dem Grund, weshalb ich den auch nicht nutze ?
>

> Kenne ich den Grund weshalb du nicht FFNews nutzt? Weil du kein Geld
> für Soft ausgeben möchtest? Oder warum? Wenn du solche Fragen hier
> rumscheißt, dann bitte nicht solche. Sondern Sachlich!!!!
Gekauft habe ich das Teil für 49,- auf der C97, benutzt ? 49 Minuten ?
>
> > Hätte gerne eine Antwort.
>
> Ich denke meine reicht.
Jup. Habe mir ein Bild von Dir machen können...

scha...@Lueneburg.netsurf.de
Team *AMIGA*

Michael Brandtner

unread,
Jan 27, 1998, 3:00:00 AM1/27/98
to


Thorsten Schaefer schrieb:

> On 25 Jan 98 12:24:59 +0100, "Volker Grabbe" <vgr...@itbnet.de>
> wrote:
>
> > > Vielleicht kann hier aber jemand das Problem beseitigen.
> >
> > Ich denke mal das so etwas hier in dieser Newsgroup nichts zu suchen
> > hat. Nur weil eine Person sich auf den Schlips getreten fühlt, weil er
> > angeblich nicht nett genug behandelt wurde, zumal er es ja aus zweiter
> > Hand erfahren hat, dann sollte er es mit der betreffenden Person/Firma
> > ausmachen, denn Missverständnisse, und das scheint hier meines
> > erachtens vorzuliegen, kann man nur persöhnlich ausräumen. NIEMALS
> > aber mit einem solchen Brief.
> Warum ? Eigentlich sollte man hier "frei" seine Meinung äußern dürfen.

Ja, aber das geht u.U. gerade den kleinen Firmen maechtig an die
Substanz.Wenn eine derartige Kritik berechtigt ist und damit "Schwarze
Schafe"
aufgedeckt werden ist es sicherlich OK, aber wehe wenn nicht.
Gerade in NGs schreibt man schon mal ein wenig zu viel des Guten.


> > > Mein Nachbar hat keinen Amiga und nun ?
> >
> > Sachlich bei den Firmen nachfragen, und bedenken das auch am anderen
> > Ende nur Menschen sitzen, die eventuell auch nicht immer gut drauf
> > sein könnten.
> Dann ist der am anderen Ende im falschen Beruf.
> Wenn ein Hotliner dumme Antworten gibt, nur weil er schlecht drauf
> ist, dann gehört der gefeuert.

Naja, der typische Amiga Hard-/Softwarehersteller ist nicht unbedingtIBM
oder MS.
Koennte mir sehr gut vorstellen, das der Mensch an der Hotline wirklich
im falschen Beruf ist, den eigentlich ist er Entwickler.

Gruss
Michael

--
------------------------------------------------------------------------
Michael Brandtner m...@evolution.org
------------------------------------------------------------------------

Joern Plewka

unread,
Jan 27, 1998, 3:00:00 AM1/27/98
to

b...@rbm.de (Bernd Rudolf ) -> "Re: Schwarze Schafe unter den Amigahardwareherstellern, heute sehen sie RBM"
(26.01.1998)

> Das ist kein blöder Spruch, wenn ich das nicht ernst meinen würde,
> würden wir keine Amiga-Produkte herstellen!

Volle Zustimmung!
Ich entsinne mich an jemanden, der 14mailbox-Ports auf einem
A1200-060 mit reichlich Speicher betreibt.
Nur wer sowas mit einer Dose mal probiert hat, weiß, was das
bedeutet. Es scheitert wirklich auf breiter Linie...

> Windows NT, from the guys who brought us EDLIN!

Na, vorsichtig;-)).

Bei Windows95 stimme ich zu, aber WindowsNT ist ein Werk von Digital.
Microsoft hat seinerzeit das ganze EntwicklerTeam aufgekauft.

Hier hat doch nicht ernsthaft jemand geglaubt sie hätten soetwas
(für M$-Verhältnisse) Stabiles selber gemacht!?
Kaputtgespielt haben sie es...

c.u.

Mathias Ortmann

unread,
Jan 27, 1998, 3:00:00 AM1/27/98
to

J_Pl...@Amtrash.comlink.de (Joern Plewka) wrote:

>Ich entsinne mich an jemanden, der 14mailbox-Ports auf einem
>A1200-060 mit reichlich Speicher betreibt.
>Nur wer sowas mit einer Dose mal probiert hat, weiß, was das
>bedeutet. Es scheitert wirklich auf breiter Linie...

Du irrst.

--
Mathias Ortmann ort...@informatik.tu-muenchen.de
UAE 0.6.9 Win32/DirectX @ http://www.informatik.tu-muenchen.de/~ortmann/uae/

Lars Dannenberg

unread,
Jan 27, 1998, 3:00:00 AM1/27/98
to

Joern Plewka <J_Pl...@Amtrash.comlink.de> wrote:

> Ich entsinne mich an jemanden, der 14mailbox-Ports auf einem
> A1200-060 mit reichlich Speicher betreibt.
> Nur wer sowas mit einer Dose mal probiert hat, weiß, was das
> bedeutet. Es scheitert wirklich auf breiter Linie...

|From: kr...@koehntopp.de (Kristian =?ISO-8859-1?Q?K=F6hntopp?=)
|Newsgroups: de.comp.os.linux.misc,schule.allgemein
|Subject: Re: noch mehr c't und Linux
|Date: 28 Oct 1996 16:16:44 GMT
|Organization: "Generation @"
|Lines: 28
|Message-ID: <552m9c$h...@white.koehntopp.de>
|References: <dzxrj...@bigred.inka.de>
|NNTP-Posting-Host: black.koehntopp.de
|X-Copyright: (C) Copyright 1996 Kristian Koehntopp -- All rights reserved.
|X-Newsreader: NN version 6.5.0 #4 (NOV)
|
|Olaf Titz <ol...@bigred.inka.de> writes:
|>Schulanwendungen implementiert. Mindestanforderungen: 386DX33, 8MB,
|>600 MB HD. Klingt soweit vernuenftig, wenn ich auch nicht weiss, wofuer
|>der ganze Plattenplatz dienen soll.
|
|>Dann aber: "...kann jedoch... auch Datei- und Druckdienste
|>bereitstellen und damit alle Server-Aufgaben uebernehmen. Dafuer ist
|>jedoch dann ein Pentium mit mindestens 16 MByte RAM (besser 32)
|>Voraussetzung".
|
|Grins.
|
|Toppoint Mailbox lief lange Jahre auf einer 386/33 mit 16 MB
|RAM, EISA-Bus, Adaptec SCSI-Controller, 12 seriellen
|Schnittstellen, 8 Modems, 4 seriellen Terminals und Interactive
ŚUNIX (dem Vorlaeufer von Solaris x86) sehr zuverlaessig als
|zentraler Netzwerkserver fuer eine groessere Individual Network
|Domain. Und Linux braucht eher weniger Ressourcen als
|Interactive.
|
|Naja, grosszuegige Schaetzungen geben Raum fuer Wachstum. Nur
|sollte das Geld IMHO eher in mehr RAM und mehr und vor allen
|Dingen schnellere Platte gepumpt werden als in mehr MHz. Auf
|die kommt es bei einem Netzwerkserver eher weniger an.
|
|Kristian
|--
|T minus 3


Lars


Volker Grabbe

unread,
Jan 28, 1998, 3:00:00 AM1/28/98
to

> > Ich denke mal das so etwas hier in dieser Newsgroup nichts zu suchen
> > hat. Nur weil eine Person sich auf den Schlips getreten fühlt, weil er
> > angeblich nicht nett genug behandelt wurde, zumal er es ja aus zweiter
> > Hand erfahren hat, dann sollte er es mit der betreffenden Person/Firma
> > ausmachen, denn Missverständnisse, und das scheint hier meines
> > erachtens vorzuliegen, kann man nur persöhnlich ausräumen. NIEMALS
> > aber mit einem solchen Brief.

> Warum ? Eigentlich sollte man hier "frei" seine Meinung äußern dürfen.

Feie Meinung, o.k. aber wenn dann sachlich und nicht gefühlsbetont.

> > Bei klaren Fragen gibt es soweit möglich auch klare Antworten, wenn so
> > etwas möglich ist.

> Ob das immer so klar ist ?

Bei klaren Fragen, sollte das IMMER so sein.

> > > Amigamagazine schreiben über Probleme ja garnicht erst...
> >
> > Auch die sind nicht allwissend, und auch die können nicht tausende
> > Kombinationen von Karten und Rechnern testen.

> Die testen eher garnicht. Außerdem, wer möchte schon einen der wenigen
> Werbekunden verlieren.

DAS können sie sich aber auch nicht leisten(siehe AMag). Was ist wohl
schlechter für eine Zeitschrift? Anzeigenkunden zu verlierern oder
Leser? Ich denke mal, das eine Zeitschrift Ohne Leser auch keine
Anzeigenkunden mehr hat und draufgeht.


> Dann ist der am anderen Ende im falschen Beruf.
> Wenn ein Hotliner dumme Antworten gibt, nur weil er schlecht drauf
> ist, dann gehört der gefeuert.

Es sind Menschen, keine Maschienen. Auch du hast mal einen Tag wo du
jemanden etwas härter angehst als du es eigendlich wolltest. Das
sollte man niemals vergessen. Weißt du denn wer vorher den anderen
angerufen hat? Wenn er vorher als Ar***loch, oder schlimmeres
Beschimpft wurde? Nicht jeder kann so etwas abtun wie er ist weg, mir
geht es gut. Ich weiß wovon ich schreibe, ich arbeite im Einzelhandel.
Dort ist man Bunchingball für die Gefühle der Kunden. Und irgendwann,
wenn der 10te dich anschnauzt, kannst auch du dich nicht mehr
beherschen. Dafür bist du Mensch.

> Gekauft habe ich das Teil für 49,- auf der C97, benutzt ? 49 Minuten ?

Weshalb? Das steht hier immer noch nicht.



> > Ich denke meine reicht.
> Jup. Habe mir ein Bild von Dir machen können...

Inwiefern?

> scha...@Lueneburg.netsurf.de


--
--
Volker Grabbe
vgr...@itbnet.de

Joern Plewka

unread,
Jan 31, 1998, 3:00:00 AM1/31/98
to

ort...@informatik.tu-muenchen.de (Mathias Ortmann) -> "Re: Schwarze Schafe unter den Amigahardwareherstellern, heute sehen sie RBM"
(27.01.1998)

> J_Pl...@Amtrash.comlink.de (Joern Plewka) wrote:
>
> >Ich entsinne mich an jemanden, der 14mailbox-Ports auf einem
> >A1200-060 mit reichlich Speicher betreibt.
> >Nur wer sowas mit einer Dose mal probiert hat, weiß, was das
> >bedeutet. Es scheitert wirklich auf breiter Linie...
>
> Du irrst.

Kann sein, daß man es irgendwann hinbekommt. Ich kenne nur Leute,
die die Interrupts und IO-Adressen auf ihren Steckkarten per
Hand verkabelt haben um zumindest 6-8 analoge Ports zum Laufen zu
bringen. Die Amtrash läuft stabil mit OS/2, aber hat auch nur 2+2
Ports.

Das nächste Problem ist dieser schrottige 16c550, der sich im PC
in allen Formen großer Beliebtheit erfreut...Müll.

Ich kann nur sagen, daß sich in der Forschung/Entwicklung z.B. ein
MAC sich schnell bezahlt macht. Die Ingeneursstunden, die mit Dosen
verblasen werden, sind unbezahlbar...

Mathias Ortmann

unread,
Feb 2, 1998, 3:00:00 AM2/2/98
to

J_Pl...@Amtrash.comlink.de (Joern Plewka) wrote:

>> >Ich entsinne mich an jemanden, der 14mailbox-Ports auf einem
>> >A1200-060 mit reichlich Speicher betreibt.
>> >Nur wer sowas mit einer Dose mal probiert hat, weiß, was das
>> >bedeutet. Es scheitert wirklich auf breiter Linie...
>>
>> Du irrst.
>
>Kann sein, daß man es irgendwann hinbekommt. Ich kenne nur Leute,
>die die Interrupts und IO-Adressen auf ihren Steckkarten per
>Hand verkabelt haben um zumindest 6-8 analoge Ports zum Laufen zu
>bringen. Die Amtrash läuft stabil mit OS/2, aber hat auch nur 2+2
>Ports.

Schonmal was von richtigen Multiport-Karten gehoert? Nicht dieser A2232-
Muell, sondern leistungsfaehige Teile, skalierbar bis 256x115.2kbps auf
_einem_ Interrupt? :-)

>Das nächste Problem ist dieser schrottige 16c550, der sich im PC
>in allen Formen großer Beliebtheit erfreut...Müll.

Gelobt sei Paula mit ihrem 25-bit-FIFO... :-)

Rene Haustein

unread,
Feb 2, 1998, 3:00:00 AM2/2/98
to

Nathan glaubte am Mon, 02 Feb 1998 03:07:02 GMT, mich auf folgende
Zeilen von ort...@informatik.tu-muenchen.de (Mathias Ortmann)
aufmerksam machen zu müssen:

>Schonmal was von richtigen Multiport-Karten gehoert? Nicht dieser A2232-
>Muell, sondern leistungsfaehige Teile, skalierbar bis 256x115.2kbps auf
>_einem_ Interrupt? :-)

Herr Ortmann, ich muß Sie leider darauf hinweisen, daß Sie hier in
einer Hobby-Group sind. Skalierbare Multi-Ports sind kein Thema der
Nutzer dieser Gruppe, schon rein vom finanziellen Standpunkt aus.

>>Das nächste Problem ist dieser schrottige 16c550, der sich im PC
>>in allen Formen großer Beliebtheit erfreut...Müll.
>
>Gelobt sei Paula mit ihrem 25-bit-FIFO... :-)

Das Eine wie das Andere erfüllt nicht die Anforderungen an moderne
serielle Kommunikation, taugt aber sehr gut zum Anschluß einer
seriellen Maus.

CU
--
René Haustein (RENE_H...@msn.com)
Mrothyr @IRC

"Amerika ist eine Gesellschaft ohne jeden Sozialneid, der bei uns so viel Schaden stiftet.
Wir dagegen pflegen eine ausgeprägte Unkultur des Neides." - Arnulf Baring

Thomas Esser

unread,
Feb 2, 1998, 3:00:00 AM2/2/98
to

Hallo,

>Kann sein, daß man es irgendwann hinbekommt. Ich kenne nur Leute,
>die die Interrupts und IO-Adressen auf ihren Steckkarten per

[...]

Nicht irgendwann, es geht schon länger ;). Bis 128 Ports/Karte
werden z.B. in der aktuellen CT, S. 257 angeboten.


Gruß,

Thomas


Mathias Ortmann

unread,
Feb 3, 1998, 3:00:00 AM2/3/98
to

RENE_H...@t-online.de (Rene Haustein) wrote:

>>Schonmal was von richtigen Multiport-Karten gehoert? Nicht dieser A2232-
>>Muell, sondern leistungsfaehige Teile, skalierbar bis 256x115.2kbps auf
>>_einem_ Interrupt? :-)
>
>Herr Ortmann, ich muß Sie leider darauf hinweisen, daß Sie hier in
>einer Hobby-Group sind. Skalierbare Multi-Ports sind kein Thema der
>Nutzer dieser Gruppe, schon rein vom finanziellen Standpunkt aus.

Fuer Hobby-Nutzer gibt es durchaus preisguenstige und gut funktionierende
4-, 8- und 16-Port-Karten. :-) Was habe ich damals geflucht, als ich ein
50-Line-Chatsystem auf Amiga-Basis (2xMicronik-A3000) mit einem bunten Mix
aus VectorIO-, A2232- und Multiface-Karten betreute...

>>>Das nächste Problem ist dieser schrottige 16c550, der sich im PC
>>>in allen Formen großer Beliebtheit erfreut...Müll.
>>
>>Gelobt sei Paula mit ihrem 25-bit-FIFO... :-)
>
>Das Eine wie das Andere erfüllt nicht die Anforderungen an moderne
>serielle Kommunikation, taugt aber sehr gut zum Anschluß einer
>seriellen Maus.

"Seriell" (V.24) und "modern" schliessen sich zunehmend aus. ISDN-Terminal-
adapter - die einzige Rechtfertigung fuer wirklich schnelle serielle Schnitt-
stellen - halte ich fuer einen Missbrauch derselben.

Volker Grabbe

unread,
Feb 3, 1998, 3:00:00 AM2/3/98
to

> "Seriell" (V.24) und "modern" schliessen sich zunehmend aus. ISDN-Terminal-
> adapter - die einzige Rechtfertigung fuer wirklich schnelle serielle Schnitt-
> stellen - halte ich fuer einen Missbrauch derselben.

Genauso wie die Teile die jeder PC Nutzer an seine parallele
Schnittstelle lنكt.

USB ist bei weitem noch nicht so weit. Also was soll man benutzen????

Es soll ja auch bezahlbar sein Herr Ortmann!

K.Lockhoff

unread,
Feb 3, 1998, 3:00:00 AM2/3/98
to

Rene Haustein tipperte in seinen Rechner:

>>Schonmal was von richtigen Multiport-Karten gehoert? Nicht dieser
>>A2232- Muell, sondern leistungsfaehige Teile, skalierbar bis
>>256x115.2kbps auf _einem_ Interrupt? :-)
>
>Herr Ortmann, ich muß Sie leider darauf hinweisen, daß Sie hier in einer
>Hobby-Group sind. Skalierbare Multi-Ports sind kein Thema der Nutzer
>dieser Gruppe, schon rein vom finanziellen Standpunkt aus.

Zumal sowas sowieso in eine AS/400, RS/6000, einer Aviion, .... gehört.

-- Karl Uwe Lockhoff -- K.Loc...@tu-bs.de --


Rene Haustein

unread,
Feb 4, 1998, 3:00:00 AM2/4/98
to

Nathan glaubte am Tue, 03 Feb 1998 11:35:46 GMT, mich auf folgende

Zeilen von ort...@informatik.tu-muenchen.de (Mathias Ortmann)
aufmerksam machen zu müssen:

>Fuer Hobby-Nutzer gibt es durchaus preisguenstige und gut funktionierende


>4-, 8- und 16-Port-Karten. :-) Was habe ich damals geflucht, als ich ein
>50-Line-Chatsystem auf Amiga-Basis (2xMicronik-A3000) mit einem bunten Mix
>aus VectorIO-, A2232- und Multiface-Karten betreute...

Hmm - wenn ich jetzt überlege, welche vernünftige Anwendung es für
eine Multiport-Karte gäbe, fällt mir nur noch der Mailboxbetrieb ein,
was dann an jeder Seriellen ein Modem/TA voraussetzt. Wenn ich dann
noch eine Runde rechne - da ist es wohl vernünftiger, echte
Multiport-Modems zu benutzen, als eine semiprofessionelle
Multiport-Seriellkarte mit handelsüblichen Modems auszustatten.

>"Seriell" (V.24) und "modern" schliessen sich zunehmend aus. ISDN-Terminal-
>adapter - die einzige Rechtfertigung fuer wirklich schnelle serielle Schnitt-
>stellen - halte ich fuer einen Missbrauch derselben.

TAs sind ja auch keine Modems - moduliert/demoduliert wird nur noch
bei einer "Vergewaltigung" des TA durch Anrufbeantworterprogramme oder
Softfax/-modem. ISDN-Karten sind ja wohl doch eher Netzwerkkarten als
Modems. Und, ehrlich gesagt, selbst beim Amiga liegen interne
ISDN-Karten inzwischen unter dem Preis eines externen TA (vor allem,
wenn ich bei dem noch eine Seriell-Karte zurechne). An der Stelle sind
wir also mal einer Meinung.

Rene Haustein

unread,
Feb 4, 1998, 3:00:00 AM2/4/98
to

Nathan glaubte am 3 Feb 98 20:09:40 +0100, mich auf folgende Zeilen
von "Volker Grabbe" <vgr...@itbnet.de> aufmerksam machen zu müssen:

>Genauso wie die Teile die jeder PC Nutzer an seine parallele

>Schnittstelle läßt.

Zustimmung. Die einzige vernünftige Anwendung für die
Parallelschnittstelle ist ein Drucker.

>USB ist bei weitem noch nicht so weit. Also was soll man benutzen????

USB als Anschluß für ISDN-Adapter? Ist ja noch schlimmer als die
Serielle. Wie ich den PC-Power-User kenne, hängt er an USB dann
Drucker, Maus, Tastatur, Scanner und ISDN-TA. Dann macht er ne
Datenübertragung, benutzt ein Kopierer-Programm und versucht nebenbei
noch, einen Wettbewerb im Schnelltippen zu gewinnen. Was meinst du,
was dann noch vom TA im Compi ankommt?

Intern würde ich favorisieren. USB (aka ADB <g>) ist ja wohl doch eher
ein Slow-Speed-Bus.

>Es soll ja auch bezahlbar sein Herr Ortmann!

Das ist für Herrn Ortmann uninteressant. Und die Erwägungen sind auch
eher theoretischer Natur.

Rene Laederach

unread,
Feb 5, 1998, 3:00:00 AM2/5/98
to

Hello Mathias!

Mathias Ortmann typed this on Mon, 02 Feb 1998 03:07:02 GMT about 'Re:
Schwarze Schafe unter den Amigahardwareherstellern, heute sehen sie RBM':


MO> A2232- Muell, sondern leistungsfaehige Teile, skalierbar bis
MO> 256x115.2kbps auf _einem_ Interrupt? :-)

Wie teuer. Kann sich das der durchschnittliche BBS-Sysop leisten (ich
vielleicht, ich kann mir aber auch ein anstaendiges Auto leisten und habe an
der BBS 22.5 GB HD-Kapazitaet)?

MO> Gelobt sei Paula mit ihrem 25-bit-FIFO... :-)

Och, vor 13 Jahren war es beim PC *mindestens* genauso im Argen. Abgesehen davon
dass es fuer Amiga inzwischen recht viele gescheite serielle Karten gibt und
ISDN-Karten.

Mathias Ortmann

unread,
Feb 5, 1998, 3:00:00 AM2/5/98
to

"Rene Laederach" <mu...@snoop.alphanet.ch> wrote:

> MO> A2232- Muell, sondern leistungsfaehige Teile, skalierbar bis
> MO> 256x115.2kbps auf _einem_ Interrupt? :-)
>
>Wie teuer. Kann sich das der durchschnittliche BBS-Sysop leisten (ich
>vielleicht, ich kann mir aber auch ein anstaendiges Auto leisten und habe an
>der BBS 22.5 GB HD-Kapazitaet)?

Teuer. Wer mit 32 Leitungen auskommt, kauft sich natuerlich (im Vergleich
zur A2232 und der buggy "PowerRisc"-8-Port-Karte preiswerte) Multiport-
Karten.

> MO> Gelobt sei Paula mit ihrem 25-bit-FIFO... :-)
>
>Och, vor 13 Jahren war es beim PC *mindestens* genauso im Argen.

Wie dumm, dass seither 13 Jahre vergangen sind... :-)

> Abgesehen davon
>dass es fuer Amiga inzwischen recht viele gescheite serielle Karten gibt und
>ISDN-Karten.

Brauchbare Multiport-Karten gibt es nach wie vor nicht, und der letzten
Amiga-ISDN-Karte, die noch beworben wird, fehlt leider die BZT-Zulassung
(und Selbstverstaendlichkeiten wie G3-Fax-Emulation)...

Michael Ulbrich

unread,
Feb 5, 1998, 3:00:00 AM2/5/98
to

Mathias Ortmann bemerkte...
>"Rene Laederach" <mu...@snoop.alphanet.ch> wrote:

[...]


>Brauchbare Multiport-Karten gibt es nach wie vor nicht, und der letzten
>Amiga-ISDN-Karte, die noch beworben wird, fehlt leider die BZT-Zulassung
>(und Selbstverstaendlichkeiten wie G3-Fax-Emulation)...

[Suche/Biete]

Tausche die BZT-Zulassung meiner Amiga-ISDN-Karte gegen G3-Fax-Emulation.

Schönen Tag noch.

Gruß aus Berlin... Michael
--
Amiga-Schnäppchen: http://arco.met.fu-berlin.de/~mulbrich/


Michael Heinrich

unread,
Feb 5, 1998, 3:00:00 AM2/5/98
to

Hello Rene,
In a message dated 04 Feb 98 you wrote to All :

RH> USB als AnschluB fuer ISDN-Adapter? Ist ja noch schlimmer als die
RH> Serielle. Wie ich den PC-Power-User kenne, haengt er an USB dann
RH> Drucker, Maus, Tastatur, Scanner und ISDN-TA. Dann macht er ne
RH> Datenuebertragung, benutzt ein Kopierer-Programm und versucht nebenbei
RH> noch, einen Wettbewerb im Schnelltippen zu gewinnen. Was meinst du, was
RH> dann noch vom TA im Compi ankommt?

RH> Intern wuerde ich favorisieren. USB (aka ADB <g>) ist ja wohl doch eher
RH> ein Slow-Speed-Bus.

Du solltest Dir mal die entsprechenden Artikel in der C't anschauen.
USB ist in 3 Geschwindigkeitsklassen genormt, wovon die schnellste jede
serielle in den Schatten stellt.
Und es ist ein BUS. Genau wie bei SCSI stoeren sich die Geraete nicht.
Das einzige Problem kann die Stromversorgung werden, da auch die Speisung
durch den Hub vorgesehen ist.

>> Es soll ja auch bezahlbar sein Herr Ortmann!

Das ist ein Argument. Ich jedoch finde das Konzept gut. Wennes sich
durchsetzt, wirds auch erschwinglich.

-Micha

Rene Laederach

unread,
Feb 6, 1998, 3:00:00 AM2/6/98
to

Hello Mathias!

Mathias Ortmann typed this on Thu, 05 Feb 1998 13:43:59 GMT about 'Re:


Schwarze Schafe unter den Amigahardwareherstellern, heute sehen sie RBM':


MO> Teuer. Wer mit 32 Leitungen auskommt, kauft sich natuerlich (im
MO> Vergleich zur A2232 und der buggy "PowerRisc"-8-Port-Karte
MO> preiswerte) Multiport- Karten.

Tja, dann mach mal eine solche fuer Amiga. :)

MO> Brauchbare Multiport-Karten gibt es nach wie vor nicht, und der
MO> letzten Amiga-ISDN-Karte, die noch beworben wird, fehlt leider die
MO> BZT-Zulassung (und Selbstverstaendlichkeiten wie G3-Fax-Emulation)...

Nun ja, den Gockelkleber mit Legedatum brauche ich hier nicht, und solange das
Ding keinen Aerger mit dem ISDN-Layer-Protokoll macht, bin ich happy.

Rene Haustein

unread,
Feb 6, 1998, 3:00:00 AM2/6/98
to

Nathan glaubte am Thu, 05 Feb 1998 12:31:01 +0100, mich auf folgende
Zeilen von Michael_...@workshop.fido.de (Michael Heinrich)
aufmerksam machen zu müssen:

> Du solltest Dir mal die entsprechenden Artikel in der C't anschauen.
> USB ist in 3 Geschwindigkeitsklassen genormt, wovon die schnellste jede
> serielle in den Schatten stellt.

O.K., geb ich ja zu.

> Und es ist ein BUS. Genau wie bei SCSI stoeren sich die Geraete nicht.
> Das einzige Problem kann die Stromversorgung werden, da auch die Speisung
> durch den Hub vorgesehen ist.

Hast du konkrete Erfahrungen mit mehreren SCSI-Transfers? Nehmen wir
an, du hast einen SCSI-Scanner und -Drucker, scannst ein Bild, wozu du
natürlich deine Platte als Zwischenspeicher brauchst, konvertierst
gleichzeitig das Bild in die Druckerauflösung und schiebst dann auch
noch die Druckdaten zu deinen SCSI-Drucker. Was meinst du, wer zuerst
aufgibt? Was meinst du, wieviel Daten dann noch der SCSI-Host an den
Rechner weitergeben kann, die von einer anderen Quelle stammen? Es war
vielleicht falsch ausgedrückt - der Bus selbst mag nicht das Problem
sein, aber trotzdem hast du irgendwie das Problem, daß dein Rechner
nicht mehr nachkommt. Und wenn du allen Sch*** an einen Bus (in
unserem Beispiel USB) hängst, werden sich die Geräte gegenseitig
ebenso ausbremsen.

> Das ist ein Argument. Ich jedoch finde das Konzept gut. Wennes sich
> durchsetzt, wirds auch erschwinglich.

In dem Rahmen, wie es sinnvoll ist. Wer allerdings Massenspeicher an
den Parallelport anstrickt, schreckt auch nicht davor zurück, USB als
Wunderwaffe zur Computererweiterung anzusehen und SCSI oder Firewire
weiterhin zu vermeiden. Ich bin jedenfalls auf die ersten
USB-Realtime-Digitizer und USB-CDROM-Brenner gespannt. Auch SCSI-Hosts
am USB werden interessant.

Dietmar Wilt

unread,
Feb 6, 1998, 3:00:00 AM2/6/98
to

Rene schrieb:

>Mathias Ortmann typed this on Mon, 02 Feb 1998 03:07:02 GMT about 'Re:


>Schwarze Schafe unter den Amigahardwareherstellern, heute sehen sie RBM':

MO>> A2232- Muell, sondern leistungsfaehige Teile, skalierbar bis
MO>> 256x115.2kbps auf _einem_ Interrupt? :-)

>Wie teuer. Kann sich das der durchschnittliche BBS-Sysop leisten (ich
>vielleicht, ich kann mir aber auch ein anstaendiges Auto leisten und habe an
>der BBS 22.5 GB HD-Kapazitaet)?

MO>> Gelobt sei Paula mit ihrem 25-bit-FIFO... :-)

>Och, vor 13 Jahren war es beim PC *mindestens* genauso im Argen. Abgesehen


>davon dass es fuer Amiga inzwischen recht viele gescheite serielle Karten
>gibt und ISDN-Karten.

So? Welche _viele_ gescheite serielle Karten gibt es den für den Amiga, ich
meine solche die _wirklich_ erhältlich sind und tadellos funktionieren!
Die Antworten die ich bei meinem Amiga Händler bezüglich serieller Karten
erhalten haben sind: gibt es nicht mehr, gibt es noch nicht, funktioniert
nicht

Das wird sich aber hoffentlich bald ändern.

Bis bald
Dietmar


Manfred Tremmel

unread,
Feb 7, 1998, 3:00:00 AM2/7/98
to

Hallo Leute, Hallo Mathias,

> Brauchbare Multiport-Karten gibt es nach wie vor nicht, und der letzten
> Amiga-ISDN-Karte, die noch beworben wird, fehlt leider die BZT-Zulassung
^^^^^^^^^^^^^
Das ist falsch, ISDN-Master hat die BZT zulassung (ab Revision 8)!

> (und Selbstverstaendlichkeiten wie G3-Fax-Emulation)...

Das wiederum stimmt leider...

Machts gut

Manfred

Rene Laederach

unread,
Feb 8, 1998, 3:00:00 AM2/8/98
to

Hello Dietmar!

Dietmar Wilt typed this on 06 Feb 98 14:06:46 +0100 about 'Re: Schwarze


Schafe unter den Amigahardwareherstellern, heute sehen sie RBM':


DW> So? Welche _viele_ gescheite serielle Karten gibt es den für den
DW> Amiga, ich meine solche die _wirklich_ erhältlich sind und tadellos
DW> funktionieren! Die Antworten die ich bei meinem Amiga Händler
DW> bezüglich serieller Karten erhalten haben sind: gibt es nicht mehr,
DW> gibt es noch nicht, funktioniert nicht

HyperCOM? Ich habe hier eine H4, und die laeuft tadellos. Ansonsten wuerde ich
nicht dauernd in der #amigager herumhaengen.

Jetzt zwar restricted weil einige Flaschen bei Spectraweb das Reverse Resolving
vergurkt haben, aber es geht.

Ansonsten darf jeder mal mit einem Modem oder ISDN-TA +41-31-3980651 oder -52
anrufen.

Mark Busch

unread,
Feb 8, 1998, 3:00:00 AM2/8/98
to

RENE_H...@t-online.de (Rene Haustein) schrieb zu
"Re: Schwarze Schafe unter den Amigahardwareherstellern, heute sehen sie RBM" folgendes:

> >Genauso wie die Teile die jeder PC Nutzer an seine parallele

> >Schnittstelle laesst.
>
> Zustimmung. Die einzige vernuenftige Anwendung fuer die
> Parallelschnittstelle ist ein Drucker.

So? Das sehe ich aber anders. Die Parallelschnittstelle ist wie die
serielle Schnittstelle eine universell nutzbare Schnittstelle. Schon
mal gesehen, wie diverse Holzverarbeitungsfirmen ihre Maschinen mit
Computern koppeln? Und vor allem, ueber welche Schnittstellen?
Vernuenftige Anwendungen fuer die Parallelschnittstelle finden sich
meines Erachtens mehr, als du dir denkst.

> >USB ist bei weitem noch nicht so weit. Also was soll man benutzen????
>

> USB als Anschluss fuer ISDN-Adapter? Ist ja noch schlimmer als die


> Serielle. Wie ich den PC-Power-User kenne, haengt er an USB dann

Firewire ... >g<


Mathias Ortmann

unread,
Feb 8, 1998, 3:00:00 AM2/8/98
to

MAN...@HIGHVOLT.gun.de (Manfred Tremmel) wrote:

>Hallo Leute, Hallo Mathias,
>
>> Brauchbare Multiport-Karten gibt es nach wie vor nicht, und der letzten
>> Amiga-ISDN-Karte, die noch beworben wird, fehlt leider die BZT-Zulassung
> ^^^^^^^^^^^^^
>Das ist falsch, ISDN-Master hat die BZT zulassung (ab Revision 8)!

Lies den Nebensatz: "die noch beworben wird" - und das ist lt. "Amiga
High-Tech" die ISDN-Blaster Z2. :-)

Rene Haustein

unread,
Feb 9, 1998, 3:00:00 AM2/9/98
to

Nathan glaubte am Sun, 08 Feb 1998 11:15:32 GMT, mich auf folgende

Zeilen von ort...@informatik.tu-muenchen.de (Mathias Ortmann)
aufmerksam machen zu müssen:

>Lies den Nebensatz: "die noch beworben wird" - und das ist lt. "Amiga


>High-Tech" die ISDN-Blaster Z2. :-)

Du liest doch nicht etwa dieses Blatt? Und hälst es gar für
repräsentativ? Ich bin enttäuscht, Herr Ortmann.

Rene Haustein

unread,
Feb 9, 1998, 3:00:00 AM2/9/98
to

Nathan glaubte am 8 Feb 98 02:00:22 GMT, mich auf folgende Zeilen von
Mat...@teucom.xnc.com (Mark Busch) aufmerksam machen zu müssen:

>So? Das sehe ich aber anders. Die Parallelschnittstelle ist wie die
>serielle Schnittstelle eine universell nutzbare Schnittstelle. Schon
>mal gesehen, wie diverse Holzverarbeitungsfirmen ihre Maschinen mit
>Computern koppeln? Und vor allem, ueber welche Schnittstellen?

O.K., ist aber wohl kaum eine Standardanwendung. Meines Wissens nach
gibt es sowas sogar für den I2C-Bus.

>Vernuenftige Anwendungen fuer die Parallelschnittstelle finden sich
>meines Erachtens mehr, als du dir denkst.

Vernünftig - ja. Aber kaum im Massenmarkt. Oder hälst du ein
Parallel-ZIP für vernünftig. Einen Parallel-CD-Brenner? Oder was es
sonst noch Lustiges gibt?

>Firewire ... >g<

Stimm ich zu - nur ist die Entwicklung da noch nicht so weit, bis auf
das Video-Gebiet. Der Bus hat aber ein interessantes Potential(und
sollte als Standardschnittstelle an jedem innovativem Computersystem
zur Grundausstattung gehören). Aber ich seh es schon kommen:
Firewire-Host für den USB-Bus...

oder gar die Parallelschnittstelle :(

Mathias Ortmann

unread,
Feb 9, 1998, 3:00:00 AM2/9/98
to

RENE_H...@t-online.de (Rene Haustein) wrote:

[Amiga-Blaettchen in der PCgo!]

>Du liest doch nicht etwa dieses Blatt? Und hälst es gar für
>repräsentativ? Ich bin enttäuscht, Herr Ortmann.

Ich habe mein Abo bereits gecancelt, nach 10 1/2 langen Jahren. Das
Amiga-Magazin war im Endstadium nicht viel besser als die jetzige PCgo!-
Beilage, die PCgo! selbst ist allerdings so grottenschlecht, dass es mir
um das Papier leidtut, auf das sie gedruckt wurde.

Olaf Kordwittenborg

unread,
Feb 10, 1998, 3:00:00 AM2/10/98
to

In einer Nachricht vom 08-Feb-98 03:00:22 schrieb Mark Busch an Alle:

>RENE_H...@t-online.de (Rene Haustein) schrieb zu
>"Re: Schwarze Schafe unter den Amigahardwareherstellern, heute sehen sie RBM"
>folgendes:

>> >Genauso wie die Teile die jeder PC Nutzer an seine parallele
>> >Schnittstelle laesst.
>>
>> Zustimmung. Die einzige vernuenftige Anwendung fuer die
>> Parallelschnittstelle ist ein Drucker.

>So? Das sehe ich aber anders. Die Parallelschnittstelle ist wie die


>serielle Schnittstelle eine universell nutzbare Schnittstelle. Schon
>mal gesehen, wie diverse Holzverarbeitungsfirmen ihre Maschinen mit
>Computern koppeln? Und vor allem, ueber welche Schnittstellen?

>Vernuenftige Anwendungen fuer die Parallelschnittstelle finden sich
>meines Erachtens mehr, als du dir denkst.

Es gibt keine.
Der parallelen Schnittstelle fehlt ALLES was man fuer Steuerungs oder
Datentransferaufgaben braucht. Auch wenn es einer nach IEEE1284 ist
und damit schon mal ziemlich inkompatibel zum echten Parallelport.
Fuer sowas gibts seit Jahrzehnten bessere und NICHT teurere Lösungen.
Vom RS232 wo die Datensicherheit um Zehnerpotenzen höher ist als beim
Parallelport über IEEE 488 (IEC625 oder HPIB) mit 1MB/sec und echter
Busstruktur bis USB, SCSI...


Olaf


Manfred Tremmel

unread,
Feb 10, 1998, 3:00:00 AM2/10/98
to

Hallo Leute, Hallo Mathias,

> >> Brauchbare Multiport-Karten gibt es nach wie vor nicht, und der letzten
> >> Amiga-ISDN-Karte, die noch beworben wird, fehlt leider die BZT-Zulassung
> > ^^^^^^^^^^^^^
> >Das ist falsch, ISDN-Master hat die BZT zulassung (ab Revision 8)!
>

> Lies den Nebensatz: "die noch beworben wird" - und das ist lt. "Amiga
> High-Tech" die ISDN-Blaster Z2. :-)

Amiga+ 3/98: Seite 53 und 64 findet sich Werbung fuer die ISDN-MasterII,
das ist von der Fläche her mehr, als ich bei der Blaster bisher über-
haupt zu gesicht bekommen habe. Mir ist Dein Nebensatz durchaus nicht
entgangen.

Machts gut

Manfred

Mark Busch

unread,
Feb 12, 1998, 3:00:00 AM2/12/98
to

RENE_H...@t-online.de (Rene Haustein) schrieb am 09.02.1998 zu

"Re: Schwarze Schafe unter den Amigahardwareherstellern, heute sehen sie RBM" folgendes:

> >mal gesehen, wie diverse Holzverarbeitungsfirmen ihre Maschinen mit


> >Computern koppeln? Und vor allem, ueber welche Schnittstellen?
>

> O.K., ist aber wohl kaum eine Standardanwendung. Meines Wissens nach

> gibt es sowas sogar fuer den I2C-Bus.

Also auf eine Standard-Anwendung wollte ich damit auch nicht "hoch"
hinaus. Nur aufzeigen, das es dafuer eine _professionelle_
Anwendung(en) gibt. Die Sache mit dem I2C-Bus moechte ich bekraeftigen,
...

> Vernuenftig - ja. Aber kaum im Massenmarkt. Oder haelst du ein
> Parallel-ZIP fuer vernuenftig. Einen Parallel-CD-Brenner? Oder was es
> sonst noch Lustiges gibt?

Immer eine Sache, wofuer man was auslegen will. Wie soll ein
LapTop-Besitzer ein SCSI-ZIP anklemmen? Oder eben einen Brenner halt.
Ich denke mal, das eben solche Parallel-Versionen aus dem Grunde
entwickelt werden/wurden.
Wie waers mit einer Alternative: SCSI-Controller als PCMCIA-Karte....
grins....

> >Firewire ... >g<
>
> Stimm ich zu - nur ist die Entwicklung da noch nicht so weit, bis auf
> das Video-Gebiet. Der Bus hat aber ein interessantes Potential(und
> sollte als Standardschnittstelle an jedem innovativem Computersystem

> zur Grundausstattung gehoeren). Aber ich seh es schon kommen:
> Firewire-Host fuer den USB-Bus...

Meine Zustimmung. Es wird sich (so hoffe ich doch) fuer ein breites
Spektrum als nuetzlich erweisen.

> oder gar die Parallelschnittstelle :(

Warum der ":(" ? ....

--
__ __)
(, /| /| , 遙 Amiga 1200/030/882 垂
/ | / | _ _/_ __ __/ There is Wisdom in the System
/ |/ |_(_(_(__/ (__(_ /(__ Mat...@TEUCOM.XNC.COM
(_/ ' /


Rene Haustein

unread,
Feb 12, 1998, 3:00:00 AM2/12/98
to

Nathan glaubte am 12 Feb 98 02:00:27 GMT, mich auf folgende Zeilen von

Mat...@teucom.xnc.com (Mark Busch) aufmerksam machen zu müssen:

>Also auf eine Standard-Anwendung wollte ich damit auch nicht "hoch"


>hinaus. Nur aufzeigen, das es dafuer eine _professionelle_
>Anwendung(en) gibt. Die Sache mit dem I2C-Bus moechte ich bekraeftigen,

Hast ja recht - Zeiterfassungsgeräte werden auch hauptsächlich an
RS-232 angebunden.

>Immer eine Sache, wofuer man was auslegen will. Wie soll ein
>LapTop-Besitzer ein SCSI-ZIP anklemmen? Oder eben einen Brenner halt.

Ein Laptopbesitzer hat normalerweise einen Desktop zu Hause oder in
der Firma. Es gibt natürlich einige Privatleute...

>Ich denke mal, das eben solche Parallel-Versionen aus dem Grunde
>entwickelt werden/wurden.

Nein, das waren reine Billiglösungen für den Consumermarkt, die für
den Win-DAU entwickelt wurden. Schon allein die Probleme, daß die
Parallelschnittstelle kein echter Bus ist und mehrere Geräte daran
Probleme machen (ZIP+Freecom-Brenner+HP-Drucker=Horror) ist ein Grund,
daß ein auch nur semiprofessioneller Einsatz eigentlich nicht in
Betracht kommt. Von Datensicherheit und Systembelastung mal ganz zu
schweigen.

>Wie waers mit einer Alternative: SCSI-Controller als PCMCIA-Karte....

Wo liegt da das Problem (Adaptec 1460 z.B.)?

>> >Firewire ... >g<

[...]

>> oder gar die Parallelschnittstelle :(
>
>Warum der ":(" ? ....

Firewire-Host für Parallelschnittstelle? Soll ich über eine
entsprechende Entwicklung lachen, wenn schon die entsprechenden
SCSI-Hosts ein trauriges Kapitel in der Geschichte der
Computerentwicklung ist?

Thomas Boerkel

unread,
Feb 13, 1998, 3:00:00 AM2/13/98
to

Hi, Mathias!

Mathias Ortmann wrote:

> Brauchbare Multiport-Karten gibt es nach wie vor nicht, und der letzten

Tatsaechlich?

> Amiga-ISDN-Karte, die noch beworben wird, fehlt leider die
> BZT-Zulassung

Falsch.

Bye,
Thomas

--
Resistance is futile!

Mathias Ortmann

unread,
Feb 14, 1998, 3:00:00 AM2/14/98
to

t...@ai.inka.de (Thomas Boerkel) wrote:

>Hi, Mathias!
>
>Mathias Ortmann wrote:
>
> > Brauchbare Multiport-Karten gibt es nach wie vor nicht, und der letzten
>
>Tatsaechlich?

Gegenbeispiel? Hint: Weder die A2232 noch die "PowerRisc"-8-Port-Karte von
AB Union sind brauchbar.

> > Amiga-ISDN-Karte, die noch beworben wird, fehlt leider die
> > BZT-Zulassung
>
>Falsch.

Ich lese (noch) keine A+, insofern muss ich hier klein beigeben. Software-
maessige Fax- und Modem-Emulation fehlt aber nach wie vor.

Rene Haustein

unread,
Feb 14, 1998, 3:00:00 AM2/14/98
to

Nathan glaubte am Sat, 14 Feb 1998 01:44:31 GMT, mich auf folgende

Zeilen von ort...@informatik.tu-muenchen.de (Mathias Ortmann)
aufmerksam machen zu müssen:

>Ich lese (noch) keine A+, insofern muss ich hier klein beigeben. Software-


>maessige Fax- und Modem-Emulation fehlt aber nach wie vor.

Gegenfrage: Braucht man die? Ich hab sie bisher nicht vermißt. Aber
mal sehen - vielleicht schreibt mal jemand einen softwaremäßigen
Quadraturamplitudenmodulator, der gleich einen 64kbit-Stream an das
fossil.device ausgibt. Oder doch das capi.device? Vielleicht sollte
man sich bei 2 verschiedenen Treiberphilosophien (und damit
grundsätzlich nur 50% ansprechbare Kunden) erstmal über die
Treiberfrage klar werden? Vor allem, da man die Faxemulation neu
erfinden müßte? Mir jedenfalls ist nicht bekannt, daß RVS oder andere
Softfax-Anbieter den Quellcode ihrer Modulationssoftware freigegeben
hätten.

Spannender ist natürlich die Realisierung einer
56kBit-Softmodem-Emulation. Irgendwelche Vorschläge, Herr Ortmann?

Holger Lubitz

unread,
Feb 14, 1998, 3:00:00 AM2/14/98
to

In article <34e696e...@news.advis.de>, Rene Haustein writes:
> Gegenfrage: Braucht man die? Ich hab sie bisher nicht vermißt.

Wenn man ein Faxmodem hat, sollte man natuerlich das zum Faxen nehmen. Rein
softwaremaessiges V.17 bzw. V.29 stellt sehr hohe Echtzeitanforderungen an
das Betriebssystem. G3 digital ueber ISDN (wobei es da wohl zwei
konkurrierende Empfehlungen gibt) ist einfacher, aber Endstellen dafuer
sind ebenso duenn gesaet wie fuer die "eigentliche" ISDN-Fax-Empfehlung G4.

> Aber
> mal sehen - vielleicht schreibt mal jemand einen softwaremäßigen
> Quadraturamplitudenmodulator, der gleich einen 64kbit-Stream an das
> fossil.device ausgibt.

Das Problem ist nicht das Senden. Das ist verglichen mit dem Empfang
trivial. Da muss die analoge Modulation naemlich aus dem digitalen
Datenstrom wieder herausgerechnet werden. Wenigstens kannst Du Dir bei den
Halbduplex-Faxprotokollen das Echocanceling sparen.

> Spannender ist natürlich die Realisierung einer
> 56kBit-Softmodem-Emulation. Irgendwelche Vorschläge, Herr Ortmann?

V.90? Das sollte zwar etwas einfacher sein als V.34, aber nicht viel.
Insbesondere das Auseinanderrechnen der bis zu 31.2kbps incoming ist nicht
trivial, und Echocanceling darf man da dann auch nicht mehr
vernachlaessigen.

Holger

--
PGP key: <mailto:pgp-pub...@keys.de.pgp.net> Subject: GET 11C7F7ED

Mathias Ortmann

unread,
Feb 14, 1998, 3:00:00 AM2/14/98
to

mro...@advis.de (Rene Haustein) wrote:

>>Ich lese (noch) keine A+, insofern muss ich hier klein beigeben. Software-
>>maessige Fax- und Modem-Emulation fehlt aber nach wie vor.
>

>Gegenfrage: Braucht man die? Ich hab sie bisher nicht vermißt.

Das muss jeder fuer sich entscheiden. Ich finde es praktisch, mir auf diesem
Wege die Anschaffung eines a/b-Wandlers bzw. Terminaladapters ersparen zu
koennen.

> Aber
>mal sehen - vielleicht schreibt mal jemand einen softwaremäßigen
>Quadraturamplitudenmodulator, der gleich einen 64kbit-Stream an das

>fossil.device ausgibt. Oder doch das capi.device?

Weder noch: An das capi20.device. :-)

> Vielleicht sollte
>man sich bei 2 verschiedenen Treiberphilosophien (und damit
>grundsätzlich nur 50% ansprechbare Kunden) erstmal über die
>Treiberfrage klar werden? Vor allem, da man die Faxemulation neu
>erfinden müßte? Mir jedenfalls ist nicht bekannt, daß RVS oder andere
>Softfax-Anbieter den Quellcode ihrer Modulationssoftware freigegeben
>hätten.

Die Modulation ist Teil des CAPI-Layers. Inwieweit das standardisiert
ist, entzieht sich leider meiner Kenntnis.

>Spannender ist natürlich die Realisierung einer
>56kBit-Softmodem-Emulation. Irgendwelche Vorschläge, Herr Ortmann?

Bei hinreichend schneller CPU kein Problem - jetzt musst Du mir nur noch
einen Provider zeigen, der zwar 56 kbps, nicht aber ISDN anbietet. :-)

Raphael Pilarczyk

unread,
Feb 14, 1998, 3:00:00 AM2/14/98
to

Absender: mro...@advis.de (Rene Haustein)
Thema: "Re: Schwarze Schafe unter den Amigahardwareherstellern, heute sehen si"

> >Ich lese (noch) keine A+, insofern muss ich hier klein beigeben. Software-
> >maessige Fax- und Modem-Emulation fehlt aber nach wie vor.
>

> Gegenfrage: Braucht man die? Ich hab sie bisher nicht vermißt. Aber


> mal sehen - vielleicht schreibt mal jemand einen softwaremäßigen
> Quadraturamplitudenmodulator, der gleich einen 64kbit-Stream an das
> fossil.device ausgibt.

Klasse :-)))

> Oder doch das capi.device? Vielleicht sollte man sich bei 2


> verschiedenen Treiberphilosophien (und damit grundsätzlich nur
> 50% ansprechbare Kunden) erstmal über die Treiberfrage klar werden?

----snip-----
Nun mein Loesungsvorschlag:

Wie gesagt, *hat* der Amiga bereits modulare Treiber fuer
serielle Schnittstellen, sowohl in Bezug auf den Datenstrom
als auch auf das Waehlverhalten. Der entsprechende Standard
heisst "serial.device" und "Hayes-AT-Befehlssatz".

Das naheliegendste ist es also, den serial.device-Standard
minimal so zu erweitern, dass auch synchrones Framing
unterstuetzt wird, und schon ist der neue Standard fertig.

Nachteile:

- Der Standard ist "neu", also nicht kompatibel zu PC-Standards.
Wer unbedingt PC-Software portieren will, muss diese
umschreiben (wie auch jetzt schon, wenn die PC-Software
auch asynchrone Leitungen unterstuetzt oder z.B. ein GUI hat).

Vorteile:

- Der Standard ist fast identisch zum existierenden
serial.device-Standard, d.h. existierende Amiga-Software,
die bereits serial.device unterstuetzt, kann sehr leicht
angepasst werden. Grosse Teile existierender Amiga-Software
(u.a "Dialer" in Terminalprogrammen oder TCP/IP-Stacks, die
auf "ATD"-Befehlen aufsetzen) koennen unveraendert weiter
benutzt werden mit ISDN.

- Der Standard ist von Anfang an "offen" formuliert,
herstellerunabhaengig, einzubinden in existierende
serial.device-Includes und -Autodocs und neue AmigaOS-
Versionen, ohne Einschraenkungen durch Copyright oder
Lizensierung.

- Der Standard ist integriert in andere neue Amiga-Standards,
u.a. in den neuen NSD-Standard fuer device-Zugriff in
AmigaOS.

- Der Standard wird in Kooperation mit AI entwickelt, und
ist der Geschaeftsleitung von AI bereits vorgelegt worden.


Da ITH nicht interessiert war an einer Zusammenarbeit an diesem
Standard, sondern auch auf wiederholte Anfragen immer nur ihr
eigenes Amiga-CAPI durchsetzen wollte, habe ich den Standard
zusammen mit der Konkurrenz (VMC, Harald Frank) entwickelt,
und mittlerweile in einer Vor-Standard-Version veroeffentlicht
(siehe www.nordicglobal.com).

Ob, wann und von wem der Standard implementiert wird, ist
natuerlich eine andere Frage. Ich plane, das in Miami 3.0
zu tun, wenn es bis dahin mindestens eine Implementierung
fuer ISDN-Hardware gibt (zum testen). Die Autoren anderer
Software (TCP/IP, Terminalprogramme etc.) und Hardware sind
natuerlich eingeladen, den Standard ebenfalls zu
implementieren (sobald die vollstaendige Spezifikation
genehmigt ist -- sollte in einigen Tagen der Fall sein).


Holger Kruse kr...@nordicglobal.com
http://www.nordicglobal.com
NO COMMERCIAL SOLICITATION !

----snap----


--
PIK

In a world without walls and fences ... who needs Windows and
Gates (?)


Sebastian Becker

unread,
Feb 14, 1998, 3:00:00 AM2/14/98
to

Tach, Post...! Du, Mathias Ortmann (ort...@informatik.tu-muenchen.de), hast am 14-Feb-98 02:44:31 geschrieben:
>t...@ai.inka.de (Thomas Boerkel) wrote:

>>Hi, Mathias!
>>
>>Mathias Ortmann wrote:
>>
>> > Brauchbare Multiport-Karten gibt es nach wie vor nicht, und der letzten
>>
>>Tatsaechlich?

>Gegenbeispiel? Hint: Weder die A2232 noch die "PowerRisc"-8-Port-Karte von
>AB Union sind brauchbar.

Die Karte heißt Spider... von wem die ist, weiß ich nicht, aber kann ich
rausbekommen, falls Interesse besteht... die funkt wohl super...
Ein kumpane in Berlin fährt mit 3 Karten seine Box, jeweils auch 8 Ports oder
so...

Bye...

--
*********************************************************
Sebastian Becker mailto:bec...@tu-cottbus.de
HomePage: http://www-user.tu-cottbus.de/~beckers/
A4k, 060/50, 604e/200, CV64, 96MB Fast, 6GB SCSI, CDROM
PGP: 8A 29 BA 23 89 10 A3 51 D2 0F 51 40 8C 59 C9 4D
*********************************************************

I'm useless, finito, a spare sock in the hamper of life! - DarkWing


Rene Haustein

unread,
Feb 15, 1998, 3:00:00 AM2/15/98
to

Nathan glaubte am Sat, 14 Feb 1998 20:32:38 GMT, mich auf folgende

Zeilen von ort...@informatik.tu-muenchen.de (Mathias Ortmann)
aufmerksam machen zu müssen:

>Das muss jeder fuer sich entscheiden. Ich finde es praktisch, mir auf diesem


>Wege die Anschaffung eines a/b-Wandlers bzw. Terminaladapters ersparen zu
>koennen.

Hmm - wenn ich mir bisherige Softfax-Lösungen im PC-Bereich anschaue,
dann ist die Realisierung dort auch nicht berauschend. Es geht mehr
schlecht als recht. Schon allein das Problem der Dienstekennung...

>Die Modulation ist Teil des CAPI-Layers. Inwieweit das standardisiert
>ist, entzieht sich leider meiner Kenntnis.

Meines Wissens nach nicht.

>Bei hinreichend schneller CPU kein Problem - jetzt musst Du mir nur noch
>einen Provider zeigen, der zwar 56 kbps, nicht aber ISDN anbietet. :-)

Und da sind wir wieder beim Anfang - wozu eine Modem-Emulation?

Rene Haustein

unread,
Feb 15, 1998, 3:00:00 AM2/15/98
to

Nathan glaubte am Sat, 14 Feb 1998 18:36:55 GMT, mich auf folgende
Zeilen von h...@caty.ol.sub.de (Holger Lubitz) aufmerksam machen zu
müssen:

>Wenn man ein Faxmodem hat, sollte man natuerlich das zum Faxen nehmen. Rein
>softwaremaessiges V.17 bzw. V.29 stellt sehr hohe Echtzeitanforderungen an
>das Betriebssystem. G3 digital ueber ISDN (wobei es da wohl zwei
>konkurrierende Empfehlungen gibt) ist einfacher, aber Endstellen dafuer
>sind ebenso duenn gesaet wie fuer die "eigentliche" ISDN-Fax-Empfehlung G4.

Hmm - dat kapier ich jetzt nicht. G3-Fax ist ein analoger Standard,
jedes einigermaßen modernes Faxgerät kann das. G4-Faxe sollen laut
Empfehlung Faxtransfers von analogen Gegenstellen nach G3 empfangen
und senden können (damit auch von G4-Faxgeräten im G3-Modus - nur
wofür?) - mehr eigentlich nicht. Fraglich ist dabei wirklich nur -
warum wurde für G3-Fax eine eigene Dinstekennung eingeführt (mit den
entsprechenden Problemen).

>V.90? Das sollte zwar etwas einfacher sein als V.34, aber nicht viel.
>Insbesondere das Auseinanderrechnen der bis zu 31.2kbps incoming ist nicht
>trivial, und Echocanceling darf man da dann auch nicht mehr
>vernachlaessigen.

Ich find es eigentlich viel spannender, warum man eine Modememu
erstellen soll - und Herr Ortmann hatte denn auch den Finger auf der
Wunde.

Holger Lubitz

unread,
Feb 15, 1998, 3:00:00 AM2/15/98
to

In article <34e74204...@news.advis.de>, Rene Haustein writes:
> Hmm - dat kapier ich jetzt nicht.

Und ich hab jetzt nicht ganz kapiert, was Du nicht kapierst...

> G3-Fax ist ein analoger Standard,

Nitpick: G3 ist eine _Kodierung_, und zwar eine _digitale_. In irgendeiner
Weise "analog" wird G3 erst, wenn man es auf ein Uebertragungsverfahren
fuer Zweidrahtleitungen aufsetzt, das analoge Signale moduliert. Das ist
aber nicht zwingend, und wie erwaehnt, gibts auch schon zwei Empfehlungen
fuer rein digitales G3. Verglichen damit bietet G4 dann bloss noch hoehere
Aufloesungen und AFAIR erweiterte Kompressionsmoeglichkeiten.

> Fraglich ist dabei wirklich nur -
> warum wurde für G3-Fax eine eigene Dinstekennung eingeführt (mit den
> entsprechenden Problemen).

Die Theorie dahinter war, Faxweichen ueberfluessig zu machen. Telefon und
Fax auf einer Nummer, Unterscheidung anhand der Dienstekennung. Das Konzept
der Dienstekennungen war leider von vornherein hirnlos (diskrete Codes
statt einer Bitmaske).

> Ich find es eigentlich viel spannender, warum man eine Modememu
> erstellen soll - und Herr Ortmann hatte denn auch den Finger auf der
> Wunde.

Um Host fuer 56k-Modems zu spielen. Gleicher Hintergrund wie bei
V.17/29-Emulation: Connectivity mit Leuten ohne ISDN-Anschluss, ohne selbst
ein Modem zu brauchen. Bei Fax kommt als zusaetzliche Motivation noch dazu,
dass ISDN-Faxe sehr duenn gesaet sind, selbst wenn der Partner ISDN hat.

Mathias Ortmann

unread,
Feb 15, 1998, 3:00:00 AM2/15/98
to

"Sebastian Becker" <bec...@tu-cottbus.de> wrote:

>>Gegenbeispiel? Hint: Weder die A2232 noch die "PowerRisc"-8-Port-Karte von
>>AB Union sind brauchbar.
>
>Die Karte heißt Spider... von wem die ist, weiß ich nicht, aber kann ich
>rausbekommen, falls Interesse besteht... die funkt wohl super...
>Ein kumpane in Berlin fährt mit 3 Karten seine Box, jeweils auch 8 Ports oder
>so...

Klingt interessant. Wer stellt sie her? Schafft sie 115.2 kbps auf allen
Ports gleichzeitig? Preis?

Mathias Ortmann

unread,
Feb 15, 1998, 3:00:00 AM2/15/98
to

mro...@advis.de (Rene Haustein) wrote:

>>Das muss jeder fuer sich entscheiden. Ich finde es praktisch, mir auf diesem
>>Wege die Anschaffung eines a/b-Wandlers bzw. Terminaladapters ersparen zu
>>koennen.
>
>Hmm - wenn ich mir bisherige Softfax-Lösungen im PC-Bereich anschaue,
>dann ist die Realisierung dort auch nicht berauschend. Es geht mehr
>schlecht als recht. Schon allein das Problem der Dienstekennung...

Hier funktioniert es (natuerlich auf einer separaten MSN) ganz passabel.
Inhaerente Nachteile (Rechner muss eingeschaltet sein, damit Faxe empfangen
werden koennen) werden durch den guenstigen Preis ausgeglichen. Wer haeufig
Papierdokumente verschickt und/oder rund um die Uhr erreichbar sein will,
faehrt mit einem richtigen Faxgeraet natuerlich besser.

>>Bei hinreichend schneller CPU kein Problem - jetzt musst Du mir nur noch
>>einen Provider zeigen, der zwar 56 kbps, nicht aber ISDN anbietet. :-)
>
>Und da sind wir wieder beim Anfang - wozu eine Modem-Emulation?

Um Gegenstellen erreichen zu koennen, die kein X.75/V.110 beherrschen. Ich
muss zugeben, dass ich das schon seit Jahren nicht mehr gebraucht habe (es
soll allerdings immer noch Sysops geben, die kein ISDN haben).

Mark Busch

unread,
Feb 15, 1998, 3:00:00 AM2/15/98
to

mro...@advis.de (Rene Haustein) schrieb am 12.02.1998 zu
"Re: Schwarze Schafe unter den Amigahardwareherstellern, heute sehen sie RBM" folgendes:

> >Ich denke mal, das eben solche Parallel-Versionen aus dem Grunde
> >entwickelt werden/wurden.
>

> Nein, das waren reine Billigloesungen fuer den Consumermarkt, die fuer
> den Win-DAU entwickelt wurden. Schon allein die Probleme, dass die

Fuer mich unverstaendlich. Warum sind dann die Prallelport-Versionen
teurer, wenn sie doch deiner Aussage nach "reine Billigloesungen" sein
sollen?

> Parallelschnittstelle kein echter Bus ist und mehrere Geraete daran


> Probleme machen (ZIP+Freecom-Brenner+HP-Drucker=Horror) ist ein Grund,

> dass ein auch nur semiprofessioneller Einsatz eigentlich nicht in


> Betracht kommt. Von Datensicherheit und Systembelastung mal ganz zu
> schweigen.

Na, da wird ja wohl (hoffentlich) jeder normaldenkende Mensch drauf
kommen, das das mehr oder weniger nichts mehr semiprofessionellem
Einsatz zu tun hat.

> >Wie waers mit einer Alternative: SCSI-Controller als PCMCIA-Karte....
>
> Wo liegt da das Problem (Adaptec 1460 z.B.)?

Dann koennte man doch da SCSI-Zip und Konsorten anklemmen.
Preis-/Leistung deiner Meinung nach??

> >> oder gar die Parallelschnittstelle :(
> >
> >Warum der ":(" ? ....
>

> Firewire-Host fuer Parallelschnittstelle? Soll ich ueber eine


> entsprechende Entwicklung lachen, wenn schon die entsprechenden
> SCSI-Hosts ein trauriges Kapitel in der Geschichte der
> Computerentwicklung ist?

Okay ... akzeptiert... vielleicht wird der Krempel ja mal
ueberarbeitet, wie jetzt entsprechend den Fall USB ...

Rene Laederach

unread,
Feb 16, 1998, 3:00:00 AM2/16/98
to

Hello Sebastian!

Sebastian Becker typed this on 14 Feb 98 15:25:30 +0100 about 'Re: Schwarze
Schafe unter den Amigahardwareherstellern, heute sehen si':


SB> Die Karte heißt Spider... von wem die ist, weiß ich nicht, aber kann
SB> ich rausbekommen, falls Interesse besteht... die funkt wohl super...
SB> Ein kumpane in Berlin fährt mit 3 Karten seine Box, jeweils auch 8
SB> Ports oder so...

Die macht aber nur 57.6 kbps, das ist zu wenig, wenn man ISDN hat.

Rene Haustein

unread,
Feb 16, 1998, 3:00:00 AM2/16/98
to

Nathan glaubte am 15 Feb 98 23:28:51 GMT, mich auf folgende Zeilen von

Mat...@teucom.xnc.com (Mark Busch) aufmerksam machen zu müssen:

>Fuer mich unverstaendlich. Warum sind dann die Prallelport-Versionen


>teurer, wenn sie doch deiner Aussage nach "reine Billigloesungen" sein
>sollen?

Weil aus reinen Kostengründen im PC-Bereich das Grundgerät wichtiger
Massenspeicherschnittstellen beraubt wird. Diese Kosten werden dann
dem Win-DAU hintenraus dreifach in Form von Parallel-to-SCSI-Wandlern
aufgebürdet, weil er dann wieder zu geizig ist, sich einen
SCSI-Adapter einbauen zu lassen.

>Na, da wird ja wohl (hoffentlich) jeder normaldenkende Mensch drauf
>kommen, das das mehr oder weniger nichts mehr semiprofessionellem
>Einsatz zu tun hat.

Und warum gibts dann solchen Mist überhaupt? Weil der Standard-PC-User
in anderer Form genauso irrational in seinem Glauben an ein
professionelles Computersystem für 2TDM ist wie ein Amiga-User im
Glauben an ein High-Tech-System mit einem Grundalter von 8 Jahren +
Herzschrittmacher?

>Dann koennte man doch da SCSI-Zip und Konsorten anklemmen.
>Preis-/Leistung deiner Meinung nach??

Leider nicht unbedingt berauschend, wenn ich mich recht erinnere,
kostet das Teil um die 500 Mark. Allerdings hast du dann eine echte
SCSI-Schnittstelle für 7 externe Geräte (Scanner, DAT, MO usw.).

>Okay ... akzeptiert... vielleicht wird der Krempel ja mal
>ueberarbeitet, wie jetzt entsprechend den Fall USB ...

Eine Überarbeitung tut eigentlich nicht not - für Drucker reicht die
Schnittstelle (natürlich wäre SCSI oder Ethernet eine Alternative,
aber wesentlich teurer), und USB soll auf lange Sicht diese
Schnittstelle (wie auch die COM-Ports) ablösen. Wobei niemand mit der
Unbeweglichkeit und der Konservativität des PC-Massenmarktes rechnet.

Sebastian Becker

unread,
Feb 16, 1998, 3:00:00 AM2/16/98
to

Tach, Post...! Du, Mathias Ortmann (ort...@informatik.tu-muenchen.de), hast am 15-Feb-98 17:39:59 geschrieben:
>"Sebastian Becker" <bec...@tu-cottbus.de> wrote:

>>>Gegenbeispiel? Hint: Weder die A2232 noch die "PowerRisc"-8-Port-Karte von
>>>AB Union sind brauchbar.
>>

>>Die Karte heißt Spider... von wem die ist, weiß ich nicht, aber kann ich


>>rausbekommen, falls Interesse besteht... die funkt wohl super...

>>Ein kumpane in Berlin fährt mit 3 Karten seine Box, jeweils auch 8 Ports
>>oder so...

>Klingt interessant. Wer stellt sie her? Schafft sie 115.2 kbps auf allen
>Ports gleichzeitig? Preis?

Ich erkundige mich, und 115.3k waren wohl auf allen Ports drin...

Bye...

--
*********************************************************
Sebastian Becker mailto:bec...@tu-cottbus.de
HomePage: http://www-user.tu-cottbus.de/~beckers/
A4k, 060/50, 604e/200, CV64, 96MB Fast, 6GB SCSI, CDROM
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*********************************************************

And all the Borg left was this darn Macintosh...


Thomas Schulze

unread,
Feb 18, 1998, 3:00:00 AM2/18/98
to

Rene Haustein schrieb:

>
> Nathan glaubte am 15 Feb 98 23:28:51 GMT, mich auf folgende Zeilen von
> Mat...@teucom.xnc.com (Mark Busch) aufmerksam machen zu müssen:
>
> >Fuer mich unverstaendlich. Warum sind dann die Prallelport-Versionen
> >teurer, wenn sie doch deiner Aussage nach "reine Billigloesungen" sein
> >sollen?
>
> Weil aus reinen Kostengründen im PC-Bereich das Grundgerät wichtiger
> Massenspeicherschnittstellen beraubt wird. Diese Kosten werden dann
> dem Win-DAU hintenraus dreifach in Form von Parallel-to-SCSI-Wandlern
> aufgebürdet, weil er dann wieder zu geizig ist, sich einen
> SCSI-Adapter einbauen zu lassen.

Dem A4000 wurde ebenso SCSI geraubt (als Nachfolger des A3000). Und
ein SCSI-Adapter für den PC ist schon für weniger als 200.-DM zu
haben, also was soll die Polemik ?

--
Beste Grüße von Thomas Schulze.
ICQ 7543423
Besuch den Prenzlauer Amiga Club !
Online unter http://www.amigaworld.com/pac/


Mark Busch

unread,
Feb 19, 1998, 3:00:00 AM2/19/98
to

mro...@advis.de (Rene Haustein) schrieb am 16.02.1998 zu
"Re: Schwarze Schafe unter den Amigahardwareherstellern, heute sehen sie RBM" folgendes:

> Weil aus reinen Kostengruenden im PC-Bereich das Grundgeraet wichtiger


> Massenspeicherschnittstellen beraubt wird. Diese Kosten werden dann

Na, da koennte man deine Aussage wieder aushebeln:
Schnittstellenkarten sind ja soooooooooo billig... ;-)

> dem Win-DAU hintenraus dreifach in Form von Parallel-to-SCSI-Wandlern

> aufgebuerdet, weil er dann wieder zu geizig ist, sich einen
> SCSI-Adapter einbauen zu lassen.

Hm... also eine Arbeitsstunde bei einem Fachbetrieb kommt m. E. nicht
mehr als 150,- ... dazu die Karte ... vielleicht liegen wir dann immer
noch nen Fuffi unter der Parallelport-Version ...

> >Dann koennte man doch da SCSI-Zip und Konsorten anklemmen.
> >Preis-/Leistung deiner Meinung nach??
>
> Leider nicht unbedingt berauschend, wenn ich mich recht erinnere,
> kostet das Teil um die 500 Mark. Allerdings hast du dann eine echte

> SCSI-Schnittstelle fuer 7 externe Geraete (Scanner, DAT, MO usw.).

Ich betrachte das mal als eine Alternative. Wenn, dann soll sich der
Anwender von vorneherein klar sein, was er denn alles machen will.
Da es aber Parallelport-Versionen gibt, ... muss ja irgendeiner danach
gefragt haben, wie bei den PCMCIA-Klamodden.

> Schnittstelle (wie auch die COM-Ports) abloesen. Wobei niemand mit der
> Unbeweglichkeit und der Konservativitaet des PC-Massenmarktes rechnet.

Hehe ... mein Reden. Zumal es ja noch immer so wenige Geraete gibt, die
USB haben. Ein Trost ist immerhin, das USB 1.1 weiterhin kompatibel zu
Version 1.0 sein soll... Bin mal gespannt, was das naexte sein wird.

Rene Haustein

unread,
Feb 19, 1998, 3:00:00 AM2/19/98
to

Nathan glaubte am 18 Feb 1998 20:09:20 GMT, mich auf folgende Zeilen
von Thomas_...@t-online.de (Thomas Schulze) aufmerksam machen zu
müssen:

>Dem A4000 wurde ebenso SCSI geraubt (als Nachfolger des A3000). Und
>ein SCSI-Adapter für den PC ist schon für weniger als 200.-DM zu
>haben, also was soll die Polemik ?

Das ist keine Polemik - das SCSI-Zip kostet ca. 250-300, das
Parallelport-Zip350-400 (geschätzt - ich habs jetzt nicht kalkuliert),
das sind immer noch weniger als ein neuer SCSI-Host. Und über die
Zuverlässigkeit einer Parallelport-Lösung brauchen wir nicht zu
diskutieren, die ist, milde gesagt, bescheiden.

Rene Haustein

unread,
Feb 19, 1998, 3:00:00 AM2/19/98
to

Nathan glaubte am 19 Feb 98 02:01:11 GMT, mich auf folgende Zeilen von

Mat...@teucom.xnc.com (Mark Busch) aufmerksam machen zu müssen:

>>Na, da koennte man deine Aussage wieder aushebeln:


>Schnittstellenkarten sind ja soooooooooo billig... ;-)

Kompatibilität? Hast du schon mal in den PC eine dritte
Parallelport-Karte reingesetzt?

>Hm... also eine Arbeitsstunde bei einem Fachbetrieb kommt m. E. nicht
>mehr als 150,- ... dazu die Karte ... vielleicht liegen wir dann immer
>noch nen Fuffi unter der Parallelport-Version ...

Nein. Davon abgesehen, daß einige immer noch der Meinung sind, daß man
für Leistung nicht bezahlen muß und daß Plug 'n Play Realität ist.

>Ich betrachte das mal als eine Alternative. Wenn, dann soll sich der
>Anwender von vorneherein klar sein, was er denn alles machen will.

Der Anwender von Parallelport-Versionen ist sich leider nicht
vornherein klar, was er machen will. Er ist eher ein Spontankäufer.
Bei geplanten Systemen findest du sehr, sehr selten ein
Parallelportgerät.

>Da es aber Parallelport-Versionen gibt, ... muss ja irgendeiner danach
>gefragt haben, wie bei den PCMCIA-Klamodden.

Och, die Modulidee des PCMCIA-Ports ist gar nicht so schlecht.

>Hehe ... mein Reden. Zumal es ja noch immer so wenige Geraete gibt, die
>USB haben. Ein Trost ist immerhin, das USB 1.1 weiterhin kompatibel zu
>Version 1.0 sein soll... Bin mal gespannt, was das naexte sein wird.

USB kann sich nur durchsetzen, wenn ein harter Schnitt gemacht wird -
eine sanfte Migration führt durch den Preisdruck im PC-Berich zu einem
Verbleiben der alten Standards (für Tastaturen und Mäuse ist die
Entwicklung längst refinanziert). Es gibt natürlich noch Hersteller,
die USB-Geräte aus reinem Prestigedenken heraus projektieren (AVMs
USB-ISDN-Adapter).

Rene Haustein

unread,
Feb 19, 1998, 3:00:00 AM2/19/98
to

Nathan glaubte am Sun, 15 Feb 1998 13:00:51 GMT, mich auf folgende

Zeilen von h...@caty.ol.sub.de (Holger Lubitz) aufmerksam machen zu
müssen:

Ick hab jetzt noch mal gekramt.

>> G3-Fax ist ein analoger Standard,
>
>Nitpick: G3 ist eine _Kodierung_, und zwar eine _digitale_. In irgendeiner
>Weise "analog" wird G3 erst, wenn man es auf ein Uebertragungsverfahren
>fuer Zweidrahtleitungen aufsetzt, das analoge Signale moduliert. Das ist
>aber nicht zwingend, und wie erwaehnt, gibts auch schon zwei Empfehlungen
>fuer rein digitales G3. Verglichen damit bietet G4 dann bloss noch hoehere
>Aufloesungen und AFAIR erweiterte Kompressionsmoeglichkeiten.

CCITT-G3 ist laut meinen Unterlagen ein
Halbduplex-Übertragungsverfahren für Bilddokumente über ANALOGE Netze
und beinhaltet Kodierung UND Modulation. Kodiert wird hauptsächlich
nach Modified Huffman (MH), es sind aber noch einige andere
Kodierungsverfahren vorgesehen (z.B. MR und MMR). Moduliert wird u.a.
nach V.29 oder V.17 (je nach Ü-Geschwindigkeit und Übertragungsphase
auch V.27ter, V.33, V.21).

Für ISDN liegt bereits ein Standard vor, der die in G3 enthaltenen
Kodierungsvorschriften bereits beinhaltet (G4). Was du meinst ist
wahrscheinlich der Versuch, den G3-Standard um die Möglichkeit zu
erweitern, die kodierten Daten in Netzwerken ohne den Umweg über die
Modulation zu übertragen (interessant vor allem für Corporate
Networks). Wie weit dieser Versuch gediehen ist, weiß ich allerdings
nicht - nur zum Standard ist das meines Wissens nach noch nicht
erhoben wurden. G3 als reine Kodierungsvorschrift zu betrachten, ist
allerdings definitiv falsch.

>Die Theorie dahinter war, Faxweichen ueberfluessig zu machen. Telefon und
>Fax auf einer Nummer, Unterscheidung anhand der Dienstekennung. Das Konzept
>der Dienstekennungen war leider von vornherein hirnlos (diskrete Codes
>statt einer Bitmaske).

Darum hab ich mir noch keinen Kopp gemacht (ist eher ein
Protokollproblem). Es reichte schon, daß eine Masse von Firmen nach
Umstellung ihrer Telefonanlage auf ISDN plötzlich (in völliger
Verkennung der Dienstekennung G3) von den Faxgeräten der Welt
abgeschnitten waren.

>Um Host fuer 56k-Modems zu spielen. Gleicher Hintergrund wie bei
>V.17/29-Emulation: Connectivity mit Leuten ohne ISDN-Anschluss, ohne selbst
>ein Modem zu brauchen. Bei Fax kommt als zusaetzliche Motivation noch dazu,
>dass ISDN-Faxe sehr duenn gesaet sind, selbst wenn der Partner ISDN hat.

Connectivity kann man über I-Net auch herstellen. Und Host für
56k-Modems? Welchen theoretischen Prozessor braucht ein Amiga, um eine
56k-Emu auf beiden ISDN-Kanälen zur Verfügung zu stellen?

Mark Busch

unread,
Feb 21, 1998, 3:00:00 AM2/21/98
to

sim...@student.uni-kl.de (Stephen Simmat) schrieb am 12.02.1998 zu

"Re: Schwarze Schafe unter den Amigahardwareherstellern, heute sehen sie RBM" folgendes:

> > Wie waers mit einer Alternative: SCSI-Controller als PCMCIA-Karte....
> > grins....
>
> Geht doch besser...
> Olympus liefert bei ihrem powerMO II fuer Parallel einfach einen
> SCSI-Adapter fuer den Parallelport mit.

Dadrueber bin ich auch gestolpert. Sowas stufe ich als gut ueberlegt
ein. Aber ob powerMO sich gegen ZIP-Drives wegen sowas durchsetzen
wuerde?

Mark Busch

unread,
Feb 22, 1998, 3:00:00 AM2/22/98
to

mro...@advis.de (Rene Haustein) schrieb am 19.02.1998 zu

"Re: Schwarze Schafe unter den Amigahardwareherstellern, heute sehen sie RBM" folgendes:

> >Schnittstellenkarten sind ja soooooooooo billig... ;-)
>
> Kompatibilitaet? Hast du schon mal in den PC eine dritte
> Parallelport-Karte reingesetzt?

Bislang nur 2 solcher Karten. Da war aber AFAIR kein Problem mit
aufgetreten. Was passiert denn bei einer 3., bzw. was soll dann
passieren?

> >Hm... also eine Arbeitsstunde bei einem Fachbetrieb kommt m. E. nicht
> >mehr als 150,- ... dazu die Karte ... vielleicht liegen wir dann immer
> >noch nen Fuffi unter der Parallelport-Version ...
>

> Nein. Davon abgesehen, dass einige immer noch der Meinung sind, dass man
> fuer Leistung nicht bezahlen muss und dass Plug 'n Play Realitaet ist.

Ich finde, meine Darlegung oben ist real nachvollziehbar.
Plug 'n Play ist deshalb fuer viele Realitaet, weils bei fast jedem
DOSen-Produkt auf der Verpackung prangert...

> Der Anwender von Parallelport-Versionen ist sich leider nicht

> vornherein klar, was er machen will. Er ist eher ein Spontankaeufer.

Zum ersten stimme ich dir zu. Was ich so beobachte ist, die haben sich
was in den Kopf gesetzt, und wollen mehr oder minder mit sanfter
Gewalt es durchsetzen...
Bei deinem zweiten Argument kann ich nur sagen, wenn dem so waere,
haette ich aber viele Rueckgaben zu verzeichnen...

> USB kann sich nur durchsetzen, wenn ein harter Schnitt gemacht wird -

> eine sanfte Migration fuehrt durch den Preisdruck im PC-Berich zu einem
> Verbleiben der alten Standards (fuer Tastaturen und Maeuse ist die

In Relation zu dem PS/2-Stecker gezogen?

Michael Ulbrich

unread,
Feb 22, 1998, 3:00:00 AM2/22/98
to

Mark Busch bemerkte...

>mro...@advis.de (Rene Haustein) schrieb am 19.02.1998 zu
>"Re: Schwarze Schafe unter den Amigahardwareherstellern, heute sehen sie RBM"
>folgendes:

>> >Schnittstellenkarten sind ja soooooooooo billig... ;-)
>>
>> Kompatibilitaet? Hast du schon mal in den PC eine dritte
>> Parallelport-Karte reingesetzt?

>Bislang nur 2 solcher Karten. Da war aber AFAIR kein Problem mit
>aufgetreten. Was passiert denn bei einer 3., bzw. was soll dann
>passieren?

Was soll schon passieren? Int 7 ist LPT1, Int 5 ist LPT2, der ist zwar
meist schon für die Soundkarte reserviert, damit auch die alten DOS-Games
klarkommen. Für die 3. gibt es keinen und wenn man sie auf 10,11,12,14,15
jumpern kann, findet sie auch kein Programm.
Was soll also passieren? Nichts...

[...]


>> Nein. Davon abgesehen, dass einige immer noch der Meinung sind, dass man
>> fuer Leistung nicht bezahlen muss und dass Plug 'n Play Realitaet ist.

>Ich finde, meine Darlegung oben ist real nachvollziehbar.
>Plug 'n Play ist deshalb fuer viele Realitaet, weils bei fast jedem
>DOSen-Produkt auf der Verpackung prangert...

>> Der Anwender von Parallelport-Versionen ist sich leider nicht
>> vornherein klar, was er machen will. Er ist eher ein Spontankaeufer.

>Zum ersten stimme ich dir zu. Was ich so beobachte ist, die haben sich
>was in den Kopf gesetzt, und wollen mehr oder minder mit sanfter
>Gewalt es durchsetzen...
>Bei deinem zweiten Argument kann ich nur sagen, wenn dem so waere,
>haette ich aber viele Rueckgaben zu verzeichnen...

Ein Bekannter hat einen Parallelport-Scanner, er steckt imer um.
Weil der Drucker nicht richtig geht, wenn er am Scanner hängt.
Machen 2 seiner Bekannten auch so, bei 2 anderen geht es.
Er nimmt es hin, wie so vieles an seinem PC.

Schönen Tag noch.

Gruß aus Berlin... Michael
--
Amiga-Schnäppchen: http://arco.met.fu-berlin.de/~mulbrich/


Rene Haustein

unread,
Feb 24, 1998, 3:00:00 AM2/24/98
to

Nathan glaubte am 22 Feb 98 10:44:14 +0100, mich auf folgende Zeilen
von "Michael Ulbrich" <mulb...@arco.met.fu-berlin.de> aufmerksam
machen zu müssen:

>Was soll schon passieren? Int 7 ist LPT1, Int 5 ist LPT2, der ist zwar
>meist schon für die Soundkarte reserviert, damit auch die alten DOS-Games
>klarkommen. Für die 3. gibt es keinen und wenn man sie auf 10,11,12,14,15
>jumpern kann, findet sie auch kein Programm.
>Was soll also passieren? Nichts...

Schon probiert? Übrigens - wo hast du eine Karte her, wo du den
Parallelport auf die 16-Bit-IRQs jumpern kannst?



>Ein Bekannter hat einen Parallelport-Scanner, er steckt imer um.
>Weil der Drucker nicht richtig geht, wenn er am Scanner hängt.
>Machen 2 seiner Bekannten auch so, bei 2 anderen geht es.

Genau meine Argumentation - spontan zusammengekauft...

Rene Haustein

unread,
Feb 24, 1998, 3:00:00 AM2/24/98
to

Nathan glaubte am 22 Feb 98 01:15:39 GMT, mich auf folgende Zeilen von

Mat...@teucom.xnc.com (Mark Busch) aufmerksam machen zu müssen:

>Bislang nur 2 solcher Karten. Da war aber AFAIR kein Problem mit


>aufgetreten. Was passiert denn bei einer 3., bzw. was soll dann
>passieren?

Probier mal ne dritte Standard-Karte. Mal abgesehen von Problemen mit
überlappenden Interrupts bei IDE-, Floppy- und COM-Ports kannst du
aller Wahrscheinlichkeit keinen freien nutzbaren Interrupt für die
Parallelschnittstelle finden. Danach darfst du noch auf Adresssuche
gehen. Viel Spaß!

>Ich finde, meine Darlegung oben ist real nachvollziehbar.

Teils/Teils.

>Plug 'n Play ist deshalb fuer viele Realitaet, weils bei fast jedem
>DOSen-Produkt auf der Verpackung prangert...

Ach - jetzt ist das Realität, was uns die Hersteller weismachen
wollen? Und im P-2 fliegt ein Hubschrauber rum...

>Zum ersten stimme ich dir zu. Was ich so beobachte ist, die haben sich
>was in den Kopf gesetzt, und wollen mehr oder minder mit sanfter
>Gewalt es durchsetzen...

Genau.

>Bei deinem zweiten Argument kann ich nur sagen, wenn dem so waere,
>haette ich aber viele Rueckgaben zu verzeichnen...

Du hast schon oben selbst zugestimmt, daß er kein vorgeplantes System
besitzt, sondern spontan erweitert. Und der Win-DAU hat sich an
Kompromisse gewöhnt.

>> USB kann sich nur durchsetzen, wenn ein harter Schnitt gemacht wird -
>> eine sanfte Migration fuehrt durch den Preisdruck im PC-Berich zu einem
>> Verbleiben der alten Standards (fuer Tastaturen und Maeuse ist die
>
>In Relation zu dem PS/2-Stecker gezogen?

PS/2-Anschlüsse sind nur alter Wein in neuen Schläuchen - bei der
Tastatur ein kleinerer Stecker und bei der Maus das Busmausprotokoll.
USB bedingt aber vollständige Neuplanung der Schnittstellenlogik.
Übrigens wird PS/2 sich wahrscheinlich durch das ATX-Format doch in
nächster Zeit recht schnell verbreiten, bei USB seh ich da nicht so
große Chancen.

Mathias Ortmann

unread,
Feb 24, 1998, 3:00:00 AM2/24/98
to

mro...@advis.de (Rene Haustein) wrote:

>Übrigens wird PS/2 sich wahrscheinlich durch das ATX-Format doch in
>nächster Zeit recht schnell verbreiten, bei USB seh ich da nicht so
>große Chancen.

Huh? So gut wie jedes heute verkaufte Mainboard hat zwei USB-Anschluesse.
Was noch weitestgehend fehlt, ist OS-Support und Peripherie. :-)

Michael Ulbrich

unread,
Feb 24, 1998, 3:00:00 AM2/24/98
to

Rene Haustein bemerkte...

>Nathan glaubte am 22 Feb 98 10:44:14 +0100, mich auf folgende Zeilen
>von "Michael Ulbrich" <mulb...@arco.met.fu-berlin.de> aufmerksam
>machen zu müssen:

>>Was soll schon passieren? Int 7 ist LPT1, Int 5 ist LPT2, der ist zwar
>>meist schon für die Soundkarte reserviert, damit auch die alten DOS-Games
>>klarkommen. Für die 3. gibt es keinen und wenn man sie auf 10,11,12,14,15
>>jumpern kann, findet sie auch kein Programm.
>>Was soll also passieren? Nichts...

>Schon probiert? Übrigens - wo hast du eine Karte her, wo du den
>Parallelport auf die 16-Bit-IRQs jumpern kannst?

Noch nicht ernsthaft, die I/O-Karte hatte ich wirklich mal, keine
Ahnung, woher.

>
>>Ein Bekannter hat einen Parallelport-Scanner, er steckt imer um.
>>Weil der Drucker nicht richtig geht, wenn er am Scanner hängt.
>>Machen 2 seiner Bekannten auch so, bei 2 anderen geht es.

>Genau meine Argumentation - spontan zusammengekauft...

Das dürfte aber wohl auf die meisten zutreffen, die in diesem Preissegment
kaufen...

Rene Haustein

unread,
Feb 25, 1998, 3:00:00 AM2/25/98
to

Nathan glaubte am Tue, 24 Feb 1998 10:58:24 GMT, mich auf folgende

Zeilen von ort...@informatik.tu-muenchen.de (Mathias Ortmann)
aufmerksam machen zu müssen:

>>Übrigens wird PS/2 sich wahrscheinlich durch das ATX-Format doch in


>>nächster Zeit recht schnell verbreiten, bei USB seh ich da nicht so
>>große Chancen.
>
>Huh? So gut wie jedes heute verkaufte Mainboard hat zwei USB-Anschluesse.
>Was noch weitestgehend fehlt, ist OS-Support und Peripherie. :-)

Schön - ein paar metallische Kontakte auf der Rückseite des Gehäuses.
Übrigens ging es um PS/2 - die hat jedes ATX-Board und Peripherie ist
auch da. Da hat USB schlechte Chancen, den Markt dieser Geräte
aufzurollen (Tastaturen und Mäuse). Wie gesagt, USB verursacht erst
mal wieder Kosten, die bei diesen Eingabegeräten nicht zurückkommen.

CU
--
René Haustein (mro...@advis.de)

Mark Busch

unread,
Feb 27, 1998, 3:00:00 AM2/27/98
to

mro...@advis.de (Rene Haustein) schrieb am 24.02.1998 zu

"Re: Schwarze Schafe unter den Amigahardwareherstellern, heute sehen sie RBM" folgendes:

> >Ein Bekannter hat einen Parallelport-Scanner, er steckt imer um.
> >Weil der Drucker nicht richtig geht, wenn er am Scanner haengt.


> >Machen 2 seiner Bekannten auch so, bei 2 anderen geht es.
>
> Genau meine Argumentation - spontan zusammengekauft...

Wie soll ich bsp. einen Kunden klar machen, das wenn er sein System
sich zusammenstellt, drauf achten soll, das es auch einfach
erweiterbar sein soll? Wenn ich anfange zu fachsimpeln, wuerde mir
jeder dritte Kunde nen Vogel zeigen.
Wer ist jetzt gefragt: Ich, der Kunde oder der Hersteller?

Rene Haustein

unread,
Feb 27, 1998, 3:00:00 AM2/27/98
to

Nathan glaubte am 27 Feb 98 02:18:06 GMT, mich auf folgende Zeilen von

Mat...@teucom.xnc.com (Mark Busch) aufmerksam machen zu müssen:

>Wie soll ich bsp. einen Kunden klar machen, das wenn er sein System


>sich zusammenstellt, drauf achten soll, das es auch einfach
>erweiterbar sein soll? Wenn ich anfange zu fachsimpeln, wuerde mir
>jeder dritte Kunde nen Vogel zeigen.

Warum fachsimpelst du? Eigentlich müßtest du in inem Händlerseminar
doch beigebracht bekommen haben, wie man einem Kunden etwas erklärt,
ohne zu technisch zu werden.

>Wer ist jetzt gefragt: Ich, der Kunde oder der Hersteller?

Wenn du Händler bist, du! Da sist eigentlich der einzige richtige Job
des Händlers, das Beraten. Ansonsten können wir ja gleich zum
Direktvertrieb übergehen. Wie sagte mal eine "Fachzeitschrift"? Der
Händler nimmt nur unnötig Geld für eine sogenannte Beratunsleistung -
gehen Sie zum Werksverkauf!

Michael Ulbrich

unread,
Feb 27, 1998, 3:00:00 AM2/27/98
to

Mark Busch bemerkte...

>mro...@advis.de (Rene Haustein) schrieb am 24.02.1998 zu
>"Re: Schwarze Schafe unter den Amigahardwareherstellern, heute sehen sie RBM"
>folgendes:

>> >Ein Bekannter hat einen Parallelport-Scanner, er steckt imer um.
>> >Weil der Drucker nicht richtig geht, wenn er am Scanner haengt.
>> >Machen 2 seiner Bekannten auch so, bei 2 anderen geht es.
>>
>> Genau meine Argumentation - spontan zusammengekauft...

>Wie soll ich bsp. einen Kunden klar machen, das wenn er sein System


>sich zusammenstellt, drauf achten soll, das es auch einfach
>erweiterbar sein soll? Wenn ich anfange zu fachsimpeln, wuerde mir
>jeder dritte Kunde nen Vogel zeigen.

Erstmal hast Du das Problem, daß der Kunde ja einen Nachbarn hat,
bei dem der gleiche Parallelport-Scanner ja prima läuft.
Zwar hat der einen anderen Drucker, aber Drucker ist Drucker.
Denkt der Kunde.
Am Scanner steht ja auch Drucker dran, an der 2. Buchse.

>Wer ist jetzt gefragt: Ich, der Kunde oder der Hersteller?

Du natürlich.
Wieso?

Der Kunde hat keine Ahnung, aber Du.
Der Hersteller hat weiß das zwar durchaus, den stört das aber in Taiwan
nicht so sonderlich.

Du hast aber das Problem, daß der Kunde den Scanner trotzdem kauft und
3 Tage später bei Dir auf der Matte steht, weil es klemmt.

Zumindest ist das in der Realität so...

Joern Plewka

unread,
Feb 28, 1998, 3:00:00 AM2/28/98
to

ort...@informatik.tu-muenchen.de (Mathias Ortmann) -> "Re: Schwarze Schafe unter den Amigahardwareherstellern, heute sehen sie RBM"
(24.02.1998)

> mro...@advis.de (Rene Haustein) wrote:
>
> >Übrigens wird PS/2 sich wahrscheinlich durch das ATX-Format doch in
> >nächster Zeit recht schnell verbreiten, bei USB seh ich da nicht so
> >große Chancen.
>
> Huh? So gut wie jedes heute verkaufte Mainboard hat zwei USB-Anschluesse.
> Was noch weitestgehend fehlt, ist OS-Support und Peripherie. :-)

Schon mal versucht USB zu benutzen? Intel baut es halbherzig als
Verkaufsfeature in die Chipsätze ein, Win95 unterstützt es nur mit nicht
mitgeliefertem Upgrade.

Die derzeitige Implementation der Hardware ist Schrott. Es spricht
prinzipiell nichts dagegen den Bus per Polling zu handeln, aber wenn das der
Hauptprozessor machen muß und kein kleiner Controller, wird es armselig
(Taste betätigt...Taste betätigt....Druckerdaten angekommen...).

USB ist die richtige Idee, aber es ist für den Anwender deutlich zu früh
USB überhaupt zu registieren, IMO.

---

K a t o Group Melody-Series: 16bit++ Soundboards
Development Simmfone : ZIP-Replacement for A3000(T)

Mail: kat...@usa.net G3-MAC : MacOS, Linux, Win95, x86-Linux, etc.
WWW : kato.home.pages.de Amiga : AmigaOS Sun: Solaris, Linux


Mathias Ortmann

unread,
Mar 1, 1998, 3:00:00 AM3/1/98
to

J_Pl...@Amtrash.comlink.de (Joern Plewka) wrote:

>> Huh? So gut wie jedes heute verkaufte Mainboard hat zwei USB-Anschluesse.
>> Was noch weitestgehend fehlt, ist OS-Support und Peripherie. :-)
>
>Schon mal versucht USB zu benutzen? Intel baut es halbherzig als
>Verkaufsfeature in die Chipsätze ein, Win95 unterstützt es nur mit nicht
>mitgeliefertem Upgrade.

Ich habe einmal testweise eine USB-Tastatur von Cherry angeschlossen. Die
Umsetzung USB->PS/2-Tastatur-I/O (fuer USB-lose Betriebssysteme unerlaesslich)
ist bei meinem Board (P2L97) extrem halbherzig implementiert - Aenderungen
der Repeat-Rate, des Numlock/Capslock-Status etc. werden nicht durchgereicht.

>Die derzeitige Implementation der Hardware ist Schrott. Es spricht
>prinzipiell nichts dagegen den Bus per Polling zu handeln, aber wenn das der
>Hauptprozessor machen muß und kein kleiner Controller, wird es armselig
>(Taste betätigt...Taste betätigt....Druckerdaten angekommen...).

Huh? Der USB-Controller bekommt bei mir einen PCI-Interrupt zugewiesen,
wo wird da gepollt?

>USB ist die richtige Idee, aber es ist für den Anwender deutlich zu früh
>USB überhaupt zu registieren, IMO.

Es wird Zeit, dass sich USB durchsetzt. Kampf dem Kabelsalat!

Michael Ulbrich

unread,
Mar 1, 1998, 3:00:00 AM3/1/98
to

Mathias Ortmann bemerkte...
>J_Pl...@Amtrash.comlink.de (Joern Plewka) wrote:

[...]


>Huh? Der USB-Controller bekommt bei mir einen PCI-Interrupt zugewiesen,
>wo wird da gepollt?

Bei mir auch, hängt aber nichts dran...

>>USB ist die richtige Idee, aber es ist für den Anwender deutlich zu früh
>>USB überhaupt zu registieren, IMO.

>Es wird Zeit, dass sich USB durchsetzt. Kampf dem Kabelsalat!

In wie weit reduziert USB die Anzahl der Kabel?
Es verändert doch nur ihren Weg.

Ob ich die Tastatur per Kabel an den Rechner, die Maus per Kabel an den
Rechner oder an die Tastatur anschließe, verändert doch die Anzahl nicht...

Übrigends habe ich letztens in einer Zeitschrift eine USB-Soundkarte
gefunden, Aktivboxen mit integrierter Soundkarte per USB.
Allerdings sparten die auch keine Kabel, Strom kam immernoch von
Steckernetzteil. Ob das wirklich so sinnvoll ist?

Raphael Pilarczyk

unread,
Mar 1, 1998, 3:00:00 AM3/1/98
to

Absender: mulb...@arco.met.fu-berlin.de ("Michael Ulbrich" )
Thema: "Re: Schwarze Schafe unter den Amigahardwareherstellern, heute sehen sie RBM"

> >Es wird Zeit, dass sich USB durchsetzt. Kampf dem Kabelsalat!
> In wie weit reduziert USB die Anzahl der Kabel?
> Es verändert doch nur ihren Weg.

Brilliant. ;)
Der kleine wollte doch nur mit seinem Motherboard angeben. :-))

--
PIK

WINDOWS: W_icked, I_ntelligent N_etwork D_estroyer O_n W_ork S_tations

Mark Busch

unread,
Mar 2, 1998, 3:00:00 AM3/2/98
to

mro...@advis.de (Rene Haustein) schrieb am 27.02.1998 zu
"Re: Schwarze Schafe unter den Amigahardwareherstellern, heute sehen sie RBM" folgendes:

> >erweiterbar sein soll? Wenn ich anfange zu fachsimpeln, wuerde mir
> >jeder dritte Kunde nen Vogel zeigen.
>

> Warum fachsimpelst du? Eigentlich muesstest du in inem Haendlerseminar
> doch beigebracht bekommen haben, wie man einem Kunden etwas erklaert,


> ohne zu technisch zu werden.

Najut, ich habe wohl uebertrieben. Es gibt (nun mal als beispiel
herangezogen) auch fortgeschrittene Kaeuferschichten, die schon etwas
mehr erklaert haben wollen. Manchmal tritt man da an die machbaren
Grenzen, etwas OHNE Fachbegriffe auszudruecken.
Im Grunde drehen wir uns im kreis... :-)

> des Haendlers, das Beraten. Ansonsten koennen wir ja gleich zum
> Direktvertrieb uebergehen. Wie sagte mal eine "Fachzeitschrift"? Der
> Haendler nimmt nur unnoetig Geld fuer eine sogenannte Beratunsleistung -
> gehen Sie zum Werksverkauf!

Da kann sich der Kaeufer direkt ans Fliessband stellen, und sich sein
Teil selber grapschen.

Rene Haustein

unread,
Mar 2, 1998, 3:00:00 AM3/2/98
to

Nathan glaubte am 2 Mar 98 02:00:55 GMT, mich auf folgende Zeilen von

Mat...@teucom.xnc.com (Mark Busch) aufmerksam machen zu müssen:

>Najut, ich habe wohl uebertrieben. Es gibt (nun mal als beispiel


>herangezogen) auch fortgeschrittene Kaeuferschichten, die schon etwas
>mehr erklaert haben wollen. Manchmal tritt man da an die machbaren
>Grenzen, etwas OHNE Fachbegriffe auszudruecken.

Richtig - ich merk das auch immer wieder, daß ich dem Kunden etwas zu
genau erklären will. Dann guckt er mich traurig mit ganz großen Augen
an...

>Im Grunde drehen wir uns im kreis... :-)

Jepp.

>Da kann sich der Kaeufer direkt ans Fliessband stellen, und sich sein
>Teil selber grapschen.

Und da haben wir dann den typischen Talkshowgast/-politiker, der die
Servicewüste Deutschland beklagt.

Dr. Peter Kittel

unread,
Mar 3, 1998, 3:00:00 AM3/3/98
to

In article <979.364T9...@arco.met.fu-berlin.de> "Michael Ulbrich" <mulb...@arco.met.fu-berlin.de> writes:
>Mathias Ortmann bemerkte...
>>J_Pl...@Amtrash.comlink.de (Joern Plewka) wrote:
>
>>>USB ist die richtige Idee, aber es ist für den Anwender deutlich zu früh
>>>USB überhaupt zu registieren, IMO.

Stimmt anscheinend. Kann zwar schnell kommen, aber garantieren kann
das ehrlicherweise noch keiner.

>>Es wird Zeit, dass sich USB durchsetzt. Kampf dem Kabelsalat!
>
>In wie weit reduziert USB die Anzahl der Kabel?
>Es verändert doch nur ihren Weg.

Ja, aber auf der Hardwareseite des Rechners (und bei dessen Hersteller)
koennte das Konzept noch einigen Charme entwickeln: Stell dir vor,
ein Rechner braeuchte nicht mehr a) eine parallele Schnittstelle
nach Centronics-Norm, b) diverse serielle Schnittstellen (Tastatur,
Maus, Modem usw.) mit drei bis vier verschiedenen Buchsennormen,
d) externe SCSI-Schnittstelle, Vernetzung nicht zu vergessen.
*Alles* dies liesse sich theoretisch durch eine einzige (oder
meinetwegen ein Paar) von USB-Buchsen ersetzen! Goldene Zeiten...

Also mehr Kampf dem Buchsenwildwuchs auf der Rechnerrueckseite.

--
Best Regards, Dr. Peter Kittel // http://www.pios.de of PIOS
Private Site in Frankfurt, Germany \X/ office: peterk @ pios.de


Joern Plewka

unread,
Mar 3, 1998, 3:00:00 AM3/3/98
to

ort...@informatik.tu-muenchen.de (Mathias Ortmann) -> "Re: Schwarze Schafe unter den Amigahardwareherstellern, heute sehen sie RBM"
(01.03.1998)

> >Die derzeitige Implementation der Hardware ist Schrott. Es spricht
> >prinzipiell nichts dagegen den Bus per Polling zu handeln, aber wenn das der
> >Hauptprozessor machen muß und kein kleiner Controller, wird es armselig
> >(Taste betätigt...Taste betätigt....Druckerdaten angekommen...).
>

> Huh? Der USB-Controller bekommt bei mir einen PCI-Interrupt zugewiesen,
> wo wird da gepollt?

Der USB-Bus ist passiv. Der Chef kommt irgendwann vorbei und fragt die
Geräte, ob es was neues gibt.
Nach meinen Infos gibt es aber noch keinen Controller im Chipsatz, der dies
leistet. Also muß die CPU das selber machen.
As der IRQ macht, weiß ich nicht...Zeitintervalle?

> >USB ist die richtige Idee, aber es ist für den Anwender deutlich zu früh
> >USB überhaupt zu registieren, IMO.
>

> Es wird Zeit, dass sich USB durchsetzt. Kampf dem Kabelsalat!

Wohl wahr, aber vorerst vergrößert sich der Kabelsalat um die USB-Kabel in
der Schublade und natürlich ggf. auch noch um Steckernetzteile.

Michael Ulbrich

unread,
Mar 4, 1998, 3:00:00 AM3/4/98
to

Dr. Peter Kittel bemerkte...

>In article <979.364T9...@arco.met.fu-berlin.de> "Michael Ulbrich"
><mulb...@arco.met.fu-berlin.de> writes:
>>Mathias Ortmann bemerkte...
>>>J_Pl...@Amtrash.comlink.de (Joern Plewka) wrote:
>>
>>>>USB ist die richtige Idee, aber es ist für den Anwender deutlich zu früh
>>>>USB überhaupt zu registieren, IMO.

>Stimmt anscheinend. Kann zwar schnell kommen, aber garantieren kann
>das ehrlicherweise noch keiner.

>>>Es wird Zeit, dass sich USB durchsetzt. Kampf dem Kabelsalat!
>>


>>In wie weit reduziert USB die Anzahl der Kabel?
>>Es verändert doch nur ihren Weg.

>Ja, aber auf der Hardwareseite des Rechners (und bei dessen Hersteller)
>koennte das Konzept noch einigen Charme entwickeln: Stell dir vor,
>ein Rechner braeuchte nicht mehr a) eine parallele Schnittstelle
>nach Centronics-Norm, b) diverse serielle Schnittstellen (Tastatur,
>Maus, Modem usw.) mit drei bis vier verschiedenen Buchsennormen,
>d) externe SCSI-Schnittstelle, Vernetzung nicht zu vergessen.
>*Alles* dies liesse sich theoretisch durch eine einzige (oder
>meinetwegen ein Paar) von USB-Buchsen ersetzen! Goldene Zeiten...

>Also mehr Kampf dem Buchsenwildwuchs auf der Rechnerrueckseite.

Das lasse ich ja auch gelten. Eine Sorte buchsen und Kabel für
möglichst viele sinnvolle Einsatzgebiete ist mir sogar sehr
sympathisch.

PS: Bei meiner Antwort hat der Poster der Bemerkung eine gewisse Rolle
gespielt. ;-))))

Mathias Ortmann

unread,
Mar 4, 1998, 3:00:00 AM3/4/98
to

J_Pl...@Amtrash.comlink.de (Joern Plewka) wrote:

>> Huh? Der USB-Controller bekommt bei mir einen PCI-Interrupt zugewiesen,
>> wo wird da gepollt?
>
>Der USB-Bus ist passiv. Der Chef kommt irgendwann vorbei und fragt die
>Geräte, ob es was neues gibt.

Ich dachte, Du seist Hardware-Experte? Anyway, der 8x930Hx and 8x931Hx
unterstuetzen Start of Frame/Hub-Interrupts.

>Nach meinen Infos gibt es aber noch keinen Controller im Chipsatz, der dies
>leistet. Also muß die CPU das selber machen.

Tja, Deine Infos sind falsch.

>As der IRQ macht, weiß ich nicht...Zeitintervalle?

"The Function Interface Unit (FIU) manages the USB data received and
transmitted based on the transfer type and the state of the FIFOs. It is
responsible for monitoring the transaction status, managing the FIFOs, and
relaying control events to the CPU via interrupt requests."

>> >USB ist die richtige Idee, aber es ist für den Anwender deutlich zu früh
>> >USB überhaupt zu registieren, IMO.
>>

>> Es wird Zeit, dass sich USB durchsetzt. Kampf dem Kabelsalat!

>Wohl wahr, aber vorerst vergrößert sich der Kabelsalat um die USB-Kabel in
>der Schublade und natürlich ggf. auch noch um Steckernetzteile.

Netzteile saugen, aber Force-Feedback-Joysticks verbraten schon einiges
an Leistung.

Mark Busch

unread,
Mar 5, 1998, 3:00:00 AM3/5/98
to

mro...@advis.de (Rene Haustein) schrieb am 02.03.1998 zu
"Re: Schwarze Schafe unter den Amigahardwareherstellern, heute sehen sie RBM" folgendes:

> >herangezogen) auch fortgeschrittene Kaeuferschichten, die schon etwas
> >mehr erklaert haben wollen. Manchmal tritt man da an die machbaren
> >Grenzen, etwas OHNE Fachbegriffe auszudruecken.
>

> Richtig - ich merk das auch immer wieder, dass ich dem Kunden etwas zu
> genau erklaeren will. Dann guckt er mich traurig mit ganz grossen Augen
> an...

Wie ziehst du dich aus solchen Situationen dezent raus? Meine
Erfahrung reicht von unbeherrschten Ausbruechen bis hin zum voellig
desolaten Rueckzug des Kunden....

> Und da haben wir dann den typischen Talkshowgast/-politiker, der die

> Servicewueste Deutschland beklagt.

Wo wir gerade davon reden... hehe ... da hatte doch tatsaechlich mal
einer behauptet, das die Do-it-yourself - Bewegung daran schuld sei,
das good old Germany eine Konjunkturschwaeche durchmachen wird/wuerde...

Rene Haustein

unread,
Mar 5, 1998, 3:00:00 AM3/5/98
to

Nathan glaubte am 5 Mar 98 02:00:36 GMT, mich auf folgende Zeilen von

Mat...@teucom.xnc.com (Mark Busch) aufmerksam machen zu müssen:

>Wie ziehst du dich aus solchen Situationen dezent raus? Meine


>Erfahrung reicht von unbeherrschten Ausbruechen bis hin zum voellig
>desolaten Rueckzug des Kunden....

Ich brech dann die Erklärungsversuche mehr oder weniger geschickt ab
und frag ihn, ob er noch Fragen hat.

>Wo wir gerade davon reden... hehe ... da hatte doch tatsaechlich mal
>einer behauptet, das die Do-it-yourself - Bewegung daran schuld sei,
>das good old Germany eine Konjunkturschwaeche durchmachen wird/wuerde...

Haha - die DDR ist an der Bastelleidenschaft der DDRler pleite
gegangen - wir haben uns ja mit nichts anderem beschäftigt, als im
DIY-Verfahren einigermaßen Qualität zu schaffen.

Nein - die DIY-Bewegung hat da kaum Einfluß - viele Bundis sind nicht
mal fähig, einen Schmelzeinsatz bei einem Eierkocher zu wechseln. Das
Problem dabei ist, die sind zu geizig, dem Techniker im Elektroladen
die 15 min Arbeitszeit zu zahlen (der dann auch einen ein wenig weiter
dimensionierten Einsatz nimmt) und kaufen sich deswegen alle halben
Jahre einen neuen Taiwan-Eierkocher.

Rene Laederach

unread,
Mar 5, 1998, 3:00:00 AM3/5/98
to

Hello Mathias!

Mathias Ortmann typed this on Wed, 04 Mar 1998 21:45:46 GMT about 'Re:
Schwarze Schafe unter den Amigahardwareherstellern, heute sehen sie RBM':


MO> Netzteile saugen, aber Force-Feedback-Joysticks verbraten schon
MO> einiges an Leistung.

Funkmaeuse, Digitalkameras und 99 DEM Scanner & Tapestreamer verbraten
auch nicht schlecht Power.

Ich habe ernsthaft noch keine Anwendung gesehen, wo USB wirklich viel Sinn
macht. Monitore? Tastaturen? Maeuse? Fuer Scanner nimmt man gescheiter SCSI,
fuer Drucker Parallel.

--
FIDO: 2:301/133 & 135 | Member We're returning!
Internet mu...@snoop.alphanet.ch | Team AMIGA - the true avantgarde

Mark Busch

unread,
Mar 7, 1998, 3:00:00 AM3/7/98
to

pet...@combo.ganesha.com (Dr. Peter Kittel) schrieb am 03.03.1998 zu
"Re: Schwarze Schafe unter den Amigahardwareherstellern, heute sehen sie RBM" folgendes:

> Also mehr Kampf dem Buchsenwildwuchs auf der Rechnerrueckseite.

Ja, und so, wie ich die Entwickler einschaetze, macht jeder seine
Buchse besser, kompatibler und ergonomischer als jeder andere
Entwickler.... Na das sind ja wirklich goldene Zeiten.... :-)))

MAT


Mark Busch

unread,
Mar 7, 1998, 3:00:00 AM3/7/98
to

ort...@informatik.tu-muenchen.de (Mathias Ortmann) schrieb am 04.03.1998 zu

"Re: Schwarze Schafe unter den Amigahardwareherstellern, heute sehen sie RBM" folgendes:

> Netzteile saugen, aber Force-Feedback-Joysticks verbraten schon einiges
> an Leistung.

Wen wunderts?? :-)) Aber die Vorlaeufer der Schaltnetzteile waren auch
ganz schoene Stromfresser... AFAIR Wirkungsgrad um die 40% - 50% ...

Joern Plewka

unread,
Mar 7, 1998, 3:00:00 AM3/7/98
to

mu...@snoop.alphanet.ch ("Rene Laederach" ) -> "Re: Schwarze Schafe unter den Amigahardwareherstellern, heute sehen sie RBM"
(05.03.1998)

> Ich habe ernsthaft noch keine Anwendung gesehen, wo USB wirklich viel Sinn

Serielle Geräte wie ISDN/Modem und diverses Lowspeed-IO wie Joystick und
Steuerbusse. Für die Dose ein Segen...USB statt ISA.

> macht. Monitore? Tastaturen? Maeuse? Fuer Scanner nimmt man gescheiter SCSI,
> fuer Drucker Parallel.

Parallel? Nöö, lieber gleich Ethernet, das macht die Verkabelung einfacher und
ermöglicht bessere Nutzung. Parallel=Switchbox=Asche .Für große Maschinen gleich
SCSI-3-Protokoll auf diverser Verkabelung. Irgendwann hoffentlich ATM...

Joern Plewka

unread,
Mar 7, 1998, 3:00:00 AM3/7/98
to

ort...@informatik.tu-muenchen.de (Mathias Ortmann) -> "Re: Schwarze Schafe unter den Amigahardwareherstellern, heute sehen sie RBM"
(04.03.1998)

> J_Pl...@Amtrash.comlink.de (Joern Plewka) wrote:
>
> >> Huh? Der USB-Controller bekommt bei mir einen PCI-Interrupt zugewiesen,
> >> wo wird da gepollt?
> >
> >Der USB-Bus ist passiv. Der Chef kommt irgendwann vorbei und fragt die
> >Geräte, ob es was neues gibt.
>
> Ich dachte, Du seist Hardware-Experte? Anyway, der 8x930Hx and 8x931Hx
> unterstuetzen Start of Frame/Hub-Interrupts.

Ich beschäftige mich weder mit USB noch kenne ich besondere Prozessor
Chipsätzen "persönlich".

Obiges sagt noch nicht viel. USB nutzt ein paketorientiertes Protokoll.
Das ist auch alles, was ich dazu weiß. Ich gehe davon aus, daß es einen
Busmaster gibt, der die Frames/Timeslots generiert. Ich nehme an, das es
besondere Frames für IRQs (wahrscheinlich mit Vektor) gibt.
Der Chipsatz schafft es zu signalisieren, daß ein neues Paket angekommen
ist...davon bin ich auch ausgegangen. Daß es, wie Du unten schreibst
FIFOs gibt, wußte ich nicht, ich hoffe die Pufferung verdient auch den
Namen FIFO und ist etwas größer...

> Tja, Deine Infos sind falsch.

Das mag sein, aber erkennen kann ich es an Deiner Ausführung noch nicht.

> >As der IRQ macht, weiß ich nicht...Zeitintervalle?
>
> "The Function Interface Unit (FIU) manages the USB data received and
> transmitted based on the transfer type and the state of the FIFOs. It is
> responsible for monitoring the transaction status, managing the FIFOs, and
> relaying control events to the CPU via interrupt requests."

Zeitintervalle war falsch formuliert...gemeint war Timeslots, Pakete erzeugen
und empfangen.
Wünschenswert wäre eine etwas schönere Lösung mit einem Microcontroller
oder einer großen Statemachine, die die CPU entlastet. Naja, ist ja primär
für Mouse und Tastatur etc., sollte man mit ATM und Firewire wohl nicht
verwechseln. Besser als der 550 in vielen Dosen ist das ganze sicherlich
schon mal.

> Netzteile saugen, aber Force-Feedback-Joysticks verbraten schon einiges
> an Leistung.

Spielzeug kratzt mich nicht. Es scheint wohl auch nicht mehr sange zu dauern,
bis die Sex-Industrie auf die Idee kommt andere Joysticks zu basteln:-(.

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