Hi,
in de.comp.software.graphik Gerrit Brodmann <
gerrit....@gmx.de> wrote:
> Wie sag ich es meinem Kinde...?
> Stell Dir vor, Du machst einen Umzug.
...
:-) Sehr schön.
Ich erkläre das immer anders, anhand einer Faxseite. Du willst einen
Kumpel anrufen und ihm eine Skizze übermitteln. Dazu machst du Koordinaten
wie beim Schiffeversenken und sagst dann in Reihen "weiß schwarz weiß"
usw., der Kumpel malt die Kästchen entsprechend aus.
Und jetzt sehen wir uns eine Faxseite an: da kommt oben erst mal
leerer weißer Platz. Statt nun "weiß weiß weiß..." zu sagen, sagst
du nur "50 x weiß". Dann kommt eine waagerechte Linie. Statt nun
"schwarz schwarz..." zu sagen, sagst du "10x weiß 30x schwarz 10x weiß"
usw.
Damit wird dann auch klar, warum sich Zeichnungen viel besser komprimieren
lassen als Fotos, wo das kaum geht.
Und das entspricht der RLE-Komprimierung, wie sie tatsächlich beim Fax
verwendet wird.
JPG zeige ich an überkomprimierten Beispielen so: Wo wenig Farb-
unterschiede sind, z.B. bei Wolken am Himmel, kann man an der Schärfe,
also an der Auflösung sparen (nicht aber an der Farb-Zahl, das sieht
man dann als Muschel-Muster). Wo viele Kontraste sind, bei den Blättern
eines Baumes z.B., kann man an den Farben sparen (wer weiß schon,
welches Grün welches Blatt hatte), nicht aber an der Schärfe.
Man sieht das bei überkomprimierten Beispielen recht gut. (Auch
wenn das Verfahren ein anders Prinzip hat, aber es läuft darauf
hinaus.)
mfg.
Gernot
--
<
hi...@gmx.de> (Gernot Zander) *Keine Mailkopien bitte!*
Signature out of order.