Hallo, Paul,
Du meintest am 28.05.12:
> Ein Artikel vom 25.05.2012, 16:33, der Titel sagt alles:
>
http://computer.t-online.de/dns-changer-tausende-deutsche-pc-bald-weg
> en-trojaner-offline-/id_56702762/index Empfohlen wird
>
http://www.dns-ok.de/ , eine gemeinsame Website von T-Online und
> Bundesbehörden. Da kann man den PC sofort online checken lassen. Auch
> ein link zur FBI-Website liegt bei.
> Der Online-Check wird gelegentlich angeboten, m.W. selten; darf m.E.
> als vertrauenswürdig gelten, wenn er von entsprechenden ISPs oder
> Behörden veranstaltet wird.
Begrenzt.
Ein guter Virus sorgt dafür, dass er dann nicht entdeckt wird, wenn der
Rechner "normal" gebootet ist.
Für diese Art von Viren ist die Untersuchung mit Hilfe einer Live-CD
etwas zuverlässiger - wenn diese Live-CD (oder USB-Stick) regelmässig
aktualisiert wird.
Und mit beiden Verfahren erwischt Du bestenfalls die Feld-, Wald- und
Wiesen-Viren, nicht etwa so etwas Massgeschneidertes wie den
Bundestrojaner.
Da aber das meiste Dreckszeugs nur die Sorte Feld-, Wald- und Wiesen-
Virus ist, taugen diese Verfahren allemal, um etliches von diesem
Dreckszeug zu finden und vielleicht sogar zu beseitigen.
Sie garantieren nicht, dass der untersuchte Rechner frei von Schad-
Software ist - das kann kein Prüfverfahren. Eine Rest-Unsicherheit
bleibt immer.
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Mag sein, dass sich an dieser Dauerbrenner-Diskussion einige Leute
beteiligen werden, die beispielsweise
- sämtliche Virenscanner verteufeln, weil sie keine 100-prozentige
Sicherheit liefern,
- auf Brain 1.0 schwören,
- zur umgehenden Neu-Installation eines vielleicht befallenen Rechners
raten.
Das ist alles in der Gegend Kreuzzug, Teufelsaustreibung, Schwarz-Weiss-
Malerei und anderen Varianten von Glaubenskrieg.
Mag sein, dass bei einigen dieser Kreuzritter das hehre Ziel
dahintersteckt, ein 100-prozentig sicheres System zu betreiben. Als
Variante von Leistungssport oder anderen Beschäftigungen.
Viele Gruesse!
Helmut