> Am 17.04.2013 15:41, schrieb Juergen Ilse:
>> *DAS* soll auch gar nicht gehen (auf gar keinen Fall), denn du greifst
>> da auf eine "public IP-Adresse" zu, die direkt aus dem ganzen Internet
>> erreichbar ist...
> Also: Wenn ich vom Ubuntu-Rechner aus Zugang zum freigegebenen
> Windows-Ordner habe und dazu die Firewall deaktivieren muss, damit dies
> möglich ist, und auch anhand der IP die nicht mit 192.168 beginnt,
> könnte es sein, dass der Ubuntu-Rechner von "aussen" reinkommt. Also wie
> wenn ich ein stinknormale Webseite aufrufe, die kommt ja auch von
> "aussen" (also ausserhalb des Heimnetzwerkes) rein. Sehe ich das richtig?
Deine Netzwerkdesign scheint so auszusehen, dass bei dir *aller* (auch
interner Traffic zwischen deinen beiden Rechnern) grundsaetzlich ueber
deinen Provider geroutet wird (was die Geschwindigkeit natuerlkich nicht
unbedingt positiv beeinflusst) ...
Hast du denn irgend eine Art von "Einwahlsoftware" auf dem Windows-Rechner?
Wenn ja, versuch, die mal zu deaktivieren und stelle bei der LAN-Verbindung
deines Windows-Rechners ein "IP-Adresse automatisch beziehen". Wenn der
Windows-Rechner (wie ich vermute) mit dem Ethernet am selben Switch/HUB
haengt wie der Linux-Rechner, muesstest du dann (sofern auf dem Router
DHCP konfiguriert ist, was wohl so sein wird) eine IP-Adresse aus dem
selben Bereich wie der Linux-Rechner (192.168.1.xx) sowie die *selben*
Adressen fuer Default-Gateway und DNS-Server zugewiesen bekommen wie sie
dein Linux-Rechner bekommen hat. Wenn das klappt, sollte es mit dem Zugriff
auf die Windows-Freigaben auch mit aktivierter windows-Firewall funktionieren.
Wenn das nicht klappen sollte, solltest du dir jemand hinzuziehen, der sich
damit auskennt und sich das bei dir vor Ort einmal ansieht (einschliesslich
Verkabelung und Konfiguration aller Einzelkomponenten).
> Warum zeigt ipconfig/all aber keine 192.168-IP an? Wo sehe ich, was mein
> PC (bzw. die WLAN-Karte darin?) momentan für eine IP hat?
Vermutung: du baust *gleichzeitig* *zwei* *verschiedene* Verbindungen zum
Provider auf (mit *unterschiedlichen* oeffentlichen IP-Adressen), einemal
durch deinen Router, einmal durch deinen Windows-Rechner (auch wenn beide
Verbindungen ueber die *selbe* Leitung zum Provider gehen und sich daher
die zur Verfuegung stehenden Bandbreite teilen). Durch dieses Konstrukt
laeuft auch die Kommunikation zwischen deinen beiden Rechnern ueber die
Leitung zum Provider statt lokal direkt ueber dein Ethernet. Damit bremst
du vermutlich die Kommunikation innerhalb deines Heimnetzwerks aus und
es ideses Konstrukt bietet dir auch keinerlei vorteile, dafuer aber u.U.
bzgl. Netzwerksicherheit deutliche Nachteile. Wenn meine Vermutung stimmt,
solltest du das *dringend* umbauen, so dass deine "interne Kommunikation"
*nicht* *mehr* ueber die Verbindung zu deinem Provider geht sondern bei
dir im lokalen Netz bleibt.
Tschuess,
Juergen Ilse (
jue...@usenet-verwaltung.de)
PS: das hat dann aber den Nachteil, dass dein Windows-Rechner auch per
"NAT" ins Internet geht, was momentan sicher nicht der Fall sein wird,
das kann bei manchen Protokollen u.U. Probleme bereiten, aber vermutlich
wirst du den Unterschied nicht merken, denn dies "per NAT ins Internet"
ist heutzutage so gaengig, dass es damit i.d.R. keine Probleme gibt,
solange man nicht Server-Dienste "zum Internet hin" anbieten moechte.