Von oben nach unten, bis eine passende terminale Regel gefunden wird.
>Wenn ich zB erstmal alles mit iptables als default-Wert DROP´pe und dann
Default als Policy (mit -P)? die Defaultpolicy wird zum Schluß
abgearbeitet.
>einzelne Port freigebe, zB einen Port-Bereich (1024: ) und dann
>innerhalb dieses Port-Bereichs einen Port (zB 6667) wieder sperren will,
>muss ich dann DANACH an die Regeln, die den Bereich freigibt (1024:),
>die Regel mit -A anhängen, die den einzelnen Port wieder sperrt oder
Hier schreibst Du zuerst die Regeln für den kleineren Bereich, dann die
für den umgebenden größeren (Da der kleinere sonst gar nicht mehr
erreicht wird.)
>Danke, Hilko
>
HTH
Johannes
--
The more we disagree, the more chance there is that at least one of us
is right.
IIRC wenn du ERST alles DROPst und dann was freigibst passiert garnichts,
weil die erste matchende regel zur ausführung kommt, d.h. es wird alles
geDROPt und die weiteren regeln kommen nicht zur ausführung.
> innerhalb dieses Port-Bereichs einen Port (zB 6667) wieder sperren will,
> muss ich dann DANACH an die Regeln, die den Bereich freigibt (1024:),
> die Regel mit -A anhängen, die den einzelnen Port wieder sperrt oder
> davor oder mit -I ersetzen oder den Port mit -D wieder löschen?
> Vielleicht kann ja jemand etwas Licht in meine Verwirrung bringen ;-)
mein ansatz wäre sowas ähnliches (nicht ausprobiert)
$IPTABLES -A INPUT -i $EXTIF -p tcp --dport 6667 -j REJECT --reject-with tcp-reset
$IPTABLES -A INPUT -i $EXTIF -p tcp --dport 1024:65535 -j ACCEPT
$IPTABLES -A INPUT -i $EXTIF -p tcp -j REJECT --reject-with tcp-reset
ich lass mich gerne korrigieren, bin selbst kein iptables guru.
hth, armin
--
life, the universe and everything
http://www.dtch.org
> IIRC wenn du ERST alles DROPst und dann was freigibst passiert garnichts,
> weil die erste matchende regel zur ausf?hrung kommt, d.h. es wird alles
> geDROPt und die weiteren regeln kommen nicht zur ausf?hrung.
Danke für die Antworten!
Also was mich bei Deiner Aussage etwas verwirrt ist, dass man ja auch
eine einmal gesetzte Regel wieder mit -D löschen kann oder mit -I
"überschreiben" kann und das mach ja nur Sinn, wenn man vorher schon
eine Regel hatte, die man aufhebt.
Aber ich meinte eh die -P policy, die ja - wie Johannes mir sagte - erst
zum Schluss ausgeführt wird.
Gruß, Hilko
hmm, vielleicht misverstehe ich dich da, aber sprichst du von der
erstellung eines firewallscriptes oder möchtest du im laufenden betrieb
die rules immer wieder ändern?
in einem skript macht es wenig sinn, eine regel zu erstellen um sie
später wieder zu löschen :)
> Aber ich meinte eh die -P policy, die ja - wie Johannes mir sagte - erst
> zum Schluss ausgeführt wird.
achso, sorry
afaik ist es so, dass die Regeln in der Reihenfolge gelten, in der sie
erscheinen; eine "Freigabe-Regel" nach einer Sperrregel fuer den selben
Port wird also nie gueltig (innerhalb einer Chain).
Als letztes nach der Abarbeitung aller Regeln greift die Policy.
> Wenn ich zB erstmal alles mit iptables als default-Wert DROP´pe und dann
> einzelne Port freigebe, zB einen Port-Bereich (1024: ) und dann
> innerhalb dieses Port-Bereichs einen Port (zB 6667) wieder sperren will,
> muss ich dann DANACH an die Regeln, die den Bereich freigibt (1024:),
> die Regel mit -A anhängen, die den einzelnen Port wieder sperrt
Genau. Vorausgesetzt mit default meinst Du eine Policy.
//M
--
Emacs is for people who desperately want to get drunk, but feel guilty
doing so without a reason.
http://www.rru.com/~meo/rants/emacs.html
Nein, falsch. Umgekehrt: erst den einzelnen Port sperren, dann den
Bereich oeffnen.
Zum Canceln ist es jetzt wohl zu spaet, daher Korrektur.