On Wed, 22 Nov 2023 21:05:59 +0100, Marcel Mueller wrote:
>
> Am 13.11.23 um 00:26 schrieb Andreas Kohlbach:
>>>> Auf B, der mir eigentlich nur noch als Server dient, habe ich meinen User
>>>> jetzt ausgeloggt, und auch den Display-Manager beendet. Popups kann es ja
>>>> nun nicht mehr geben. :-D
>>>
>>> Dann hast du auch kein Netz. ;-)
>> Doch. Habe meinen User ausgeloggt und den lightdm beendet.
>> Wäre ja noch schöner, wenn man nur Internet hätte, wenn auch eine
>> GUI
>> läuft. Wenn das passiert, gehe ich aus Trotz zurück zu Windows.
>
> Naja, das WLAN-Passwort ist im Benutzerprofil. Schließlich hat man es
> ohne sudo eingegeben. Spätestens wenn das Profil verschlüsselt ist,
> wir das gar nichts mehr. Das ist bei Windows aber AFAIK auch nicht
> anders.
Die stehen bei mir (Debian) unter /etc/NetworkManager/system-connections/
wo nur root schauen darf. Mein User auch, weil ich wohl in einer Gruppe
stehe, die das darf. Andere aber nicht.
Btw. jeder meiner anderen User fragt bei Einloggen in die GUI nach dem
root-Passwort. Irgendwas mit rfkill. Leider kommt das jedes Mal wieder,
egal ob ich abbreche, oder das Root-Passwort angebe. Angeblich soll der
Requester ein Checkbox haben, beim nächsten Mal nicht zu fragen. Hat
meiner aber nicht.
Desktop ist Cinnamon. Hat das noch jemand?
>>>> Frage: Kennt der Networkmanager eine Einstellung auf die Popups zu
>>>> verzichten?
>>>
>>> Uninstall ;-)
>> NM? Mal abwarten, wie das nach dem nächsten Modem-Reboot auf dem
>> Rechner
>> mit der abgeschalteten GUI wird...
>
> Disconnect? ;-)
Ja, tatsächlich versagte er wieder, auch als mein grafischer Login und
der lightgdm (Session-Manager?) abgestellt waren.
Ich habe nun ein Skript geschrieben, was per Cron jede Stunde testet, ob
ich online bin, sonst ein
/usr/bin/nmcli conection up MEINE_ID
absetzt.
>>> Früher habe ich ihn von allem, was nicht portable war, immer runter
>>> geschmissen, weil er mehr Probleme machte als löste. Mittlerweile ist
>>> es deutlich besser. Aber für feste Konfigurationen braucht man ihn
>>> immer noch nicht. Da nervt bestenfalls nicht sonderlich.
>> Dann müsste ich mich erst mit dem WPA Supplicanten beschäftigen. Nur
>> wenn es sein muss.
>
> Du musst halt ein Passwort- bzw. Zertifikats-File auf dem Rechner
> hinterlegen, damit er ins Netz kommt. Dann kann man es ähnlich
> konfigurieren wie Festnetz. Genau weiß ich es auch nicht mehr - ist
> eine Weile her.
Der Networkmanager sollte nur das Passwort in passendem
/etc/NetworkManager/system-connections/ Eintrag brauchen sollen.
Das Problem ist, warum er bei längerer Nichtverfügbarkeit des WLAN-AP
nach X Minuten aufgibt.
Vielleicht kann man ihm sagen, dass er nicht soll? Oder den Timeout,
falls es einen gibt, hoch setzen?
Das entsprechende Config-File ist fast leer. Seine Man Page voll mit
"timeout". Ich kann aber nicht herausfinden, welches es sein könnte.
carrier-wait-timeout
scheint vielversprechend, wenn die Erklärung nicht über ein "plugged in
cable" sprechen würde.
Ich will kein Trial & Error machen.
> Ob das mit NM so viel einfacher ist, ohne dass sich ein Benutzer
> anmeldet, wäre noch zu klären.
Sollte er. Normal bin ich nach dem Booten online, auch wenn ich mich noch
nicht eingeloggt bin.
> NM + Kerberos funktioniert jedenfalls nicht, da die Netzwerkverbindung
> immer erst nach dem Login aufgebaut wird. Dadurch wird beim Login nur
> gegen die Cached Credentials authentifiziert und kein Session-Key
> erstellt und der User darf nix im Netz, bis er das nächste mal den
> Bildschirm sperrt. Das bekommt Windows irgendwie hin.
Wie erwähnt, ist der Rechner ohne Zutun (auch kein automatisches Login
hier) nach dem Booten online: Ich kann ihn von remote pingen.
Das Problem ist halt (wie gesagt), dass er aufgibt, wenn er nach X
Minuten den AP nicht findet. Das würde ich ihm gerne abgewöhnen.
--
Andreas