Am 19.05.22 um 13:43 schrieb Michael Pachta:
Verbinden = Linken, to link
s.th.
Ein Linker ist ein Programm das andere Programmteile, Bibliotheken,
unterprogramme o.a. verbindet. Also aus vielen Teilen ein Programm macht
- das idealerweise einen Start, eine Mitte, ein Ende u.s.w. hat.
War IMHO bei altem DOS dabei und wurde dort wohl für Assembler-programme
genutzt. Um diese z.b. mit Vorbereiteten Datentabellen u.a.
ASM-(Objekt)dateien zu einem Lauffähigen Programm zu verbinden.
.COM konnte unter DOS nur 64k groß sein, .EXE größer. Da ein Segment 64k
umfasst konnte man .COM in ein beliebiges laden aber .EXE mußten
Reloziert werden. AFAIR gab's dafür auch Tabellen wo/wie das soll und
der Linker hat dann diesen Job erledigt.
Mit dem aufkommen von Single-Pass Compilern die Quellkode direkt in
ausführbares Verwursten ist das wohl in Vergessenheit geraten.
Das ein Patch ein Flicken ist, also Software-stücke die Fehlerhafte
ersetzen weißt du?
Bye/
/Kay
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"Kann ein Wurstbrot die Welt retten?" :-)