Google Groups no longer supports new Usenet posts or subscriptions. Historical content remains viewable.
Dismiss

ZFS unter Linux sinnvoll als Ersatz für RAID und LUKS?

4 views
Skip to first unread message

Marco Moock

unread,
Dec 10, 2023, 6:45:39 AM12/10/23
to
Hallo zusammen!

Da ich vor kurzem die Nachteile von RAID & Co. festgestellt habe, habe
ich mal einen Blick auf ZFS geworfen. Klingt eigentlich gut, aber die
Handhabung scheint mir unter Linux etwas problematisch zu sein.
Aus rechtlichen Gründen wird die Implementierung nicht direkt im Kernel
gemacht, sonder als Modul zusätzlich. Bei Debian musste ich das
explizit installieren.

Hat wer von euch damit Erfahrung und kann sagen, ob ZFS unter Linux
sinnvoll läuft, auch als /boot oder /, u.a. mit RAID und
Verschlüsselung?

--
Gruß
Marco

Kay Martinen

unread,
Dec 10, 2023, 11:00:03 AM12/10/23
to
Am 10.12.23 um 12:45 schrieb Marco Moock:

> Hat wer von euch damit Erfahrung und kann sagen, ob ZFS unter Linux
> sinnvoll läuft, auch als /boot oder /, u.a. mit RAID und
> Verschlüsselung?

Erfahrungen damit habe ich nicht. Nur gelesen das ZFS on RAID wohl nicht
empfohlen wird weil es dessen job gleich selbst erledigen will. Soll
demnach zu geringere Leistung führen und IMO wird empfohlen ZFS direkt
auf den realen Blockdevices zu machen - auch ohne HW-RAID drunter.

Aber wenn du ein Spielsystem hast kannst du es ja selbst mal ausprobieren.

Bye/
/Kay

--
"Kann ein Wurstbrot die Welt retten?" :-)

Ulli Horlacher

unread,
Dec 10, 2023, 11:44:53 AM12/10/23
to
Marco Moock <mm+s...@dorfdsl.de> wrote:

> Da ich vor kurzem die Nachteile von RAID & Co. festgestellt habe, habe
> ich mal einen Blick auf ZFS geworfen. Klingt eigentlich gut, aber die
> Handhabung scheint mir unter Linux etwas problematisch zu sein.
> Aus rechtlichen Gründen wird die Implementierung nicht direkt im Kernel
> gemacht, sonder als Modul zusätzlich. Bei Debian musste ich das
> explizit installieren.
>
> Hat wer von euch damit Erfahrung und kann sagen, ob ZFS unter Linux
> sinnvoll läuft, auch als /boot oder /

Ich hatte schon 2 mal, dass nach Kernel-Update die ZFS Module nicht
compilerbar waren und somit der Server nicht mehr gebootet hat.
Der fix brauchte dann 2-3 Tage.

Danke, ich bin kuriert :-}

ZFS entweder mit Solaris oder Linux mit btrfs


--
Ullrich Horlacher Server und Virtualisierung
Rechenzentrum TIK
Universitaet Stuttgart E-Mail: horl...@tik.uni-stuttgart.de
Allmandring 30a Tel: ++49-711-68565868
70569 Stuttgart (Germany) WWW: https://www.tik.uni-stuttgart.de/

Peter J. Holzer

unread,
Dec 10, 2023, 11:54:46 AM12/10/23
to
On 2023-12-10 16:44, Ulli Horlacher <fram...@rus.uni-stuttgart.de> wrote:
> Marco Moock <mm+s...@dorfdsl.de> wrote:
>> Da ich vor kurzem die Nachteile von RAID & Co. festgestellt habe, habe
>> ich mal einen Blick auf ZFS geworfen. Klingt eigentlich gut, aber die
>> Handhabung scheint mir unter Linux etwas problematisch zu sein.
>> Aus rechtlichen Gründen wird die Implementierung nicht direkt im Kernel
>> gemacht,

Ein Modul ist "im Kernel direkt". Bei mir ist ext4 auch als Modul
geladen:

rorschach% lsb_release -a
No LSB modules are available.
Distributor ID: Debian
Description: Debian GNU/Linux 12 (bookworm)
Release: 12
Codename: bookworm

rorschach% lsmod | grep ext4
ext4 983040 12
crc16 16384 1 ext4
mbcache 16384 1 ext4
jbd2 167936 1 ext4


>> Hat wer von euch damit Erfahrung und kann sagen, ob ZFS unter Linux
>> sinnvoll läuft, auch als /boot oder /
>
> Ich hatte schon 2 mal, dass nach Kernel-Update die ZFS Module nicht
> compilerbar waren und somit der Server nicht mehr gebootet hat.
> Der fix brauchte dann 2-3 Tage.

Bei Debian Stable bzw. Ubuntu LTS?

Oder bei einem Eigenbau-System?

hp

Ulli Horlacher

unread,
Dec 10, 2023, 12:33:31 PM12/10/23
to
Peter J. Holzer <hjp-u...@hjp.at> wrote:

>> Ich hatte schon 2 mal, dass nach Kernel-Update die ZFS Module nicht
>> compilerbar waren und somit der Server nicht mehr gebootet hat.
>> Der fix brauchte dann 2-3 Tage.
>
> Bei Debian Stable bzw. Ubuntu LTS?

Letzteres.

Marco Moock

unread,
Dec 10, 2023, 1:46:33 PM12/10/23
to
Am 10.12.2023 um 16:59:32 Uhr schrieb Kay Martinen:

> Erfahrungen damit habe ich nicht. Nur gelesen das ZFS on RAID wohl
> nicht empfohlen wird weil es dessen job gleich selbst erledigen will.
> Soll demnach zu geringere Leistung führen und IMO wird empfohlen ZFS
> direkt auf den realen Blockdevices zu machen - auch ohne HW-RAID
> drunter.

Genau das ist ja die Idee: ZFS macht das RAID (raid-z) und damit müssen
eben nur die Dateien selbst und nicht jeder Block beim Ausfall
repliziert werden.

Marco Moock

unread,
Dec 10, 2023, 1:48:13 PM12/10/23
to
Am 10.12.2023 um 16:44:50 Uhr schrieb Ulli Horlacher:

> Ich hatte schon 2 mal, dass nach Kernel-Update die ZFS Module nicht
> compilerbar waren und somit der Server nicht mehr gebootet hat.
> Der fix brauchte dann 2-3 Tage.
>
> Danke, ich bin kuriert :-}

Welches OS war das?

> ZFS entweder mit Solaris oder Linux mit btrfs

Solaris wäre noch ne andere Nummer für mich, wohl aber auch nicht
lange, Oracle hat das doch in den Maintenance-Modus verbannt und vielen
Entwickler gekündigt.
Ich vermute, es dauert nicht mehr lange, bis das EoL angekündigt wird.

Welche Nachteile hat denn btrfs gegenüber ZFS?

Marco Moock

unread,
Dec 10, 2023, 1:49:10 PM12/10/23
to
Am 10.12.2023 um 17:54:45 Uhr schrieb Peter J. Holzer:

> Ein Modul ist "im Kernel direkt".

Bei ZFS aus Lizenzgründen nicht.
Bei Debian liegt das in zfs-dkms.

Ulli Horlacher

unread,
Dec 10, 2023, 3:03:04 PM12/10/23
to
Marco Moock <mm+s...@dorfdsl.de> wrote:
> Am 10.12.2023 um 16:44:50 Uhr schrieb Ulli Horlacher:
>
>> Ich hatte schon 2 mal, dass nach Kernel-Update die ZFS Module nicht
>> compilerbar waren und somit der Server nicht mehr gebootet hat.
>> Der fix brauchte dann 2-3 Tage.
>>
>> Danke, ich bin kuriert :-}
>
> Welches OS war das?

Ubuntu 16.04 und 18.04 (LTS).


> Welche Nachteile hat denn btrfs gegenüber ZFS?

Kein RAID-5, kein RAID-Z, nur fuer Linux verfuegbar.
Vorteile: auch User koennen snapshots anlegen, ist im Kernel enthalten
(ausser bei Redhat).

Peter J. Holzer

unread,
Dec 10, 2023, 3:21:14 PM12/10/23
to
Das macht aber (nach dem Installieren) keinen technischen Unterschied.
Beides sind Module, die zur Laufzeit geladen und dann im Kernel-Kontext
ausgeführt werden. Dass das eine im gleichen Debian-Package wie der
"Kern-Kernel" ausgeliefert wurde und das andere in einem anderen
Package, kümmert den Kernel genau gar nicht.

Debian könnte auch die Module, die im offiziellen Kernel-Tree liegen,
auf mehrere Packages aufteilen (so wie sie das bei vielen anderen
Source-Packages ja auch machen).

Organisatorisch ist natürlich schon relevant, dass das ein "out of tree"
Projekt ist. Wenn ein Kernel-Entwickler irgendwas im Kernel ändert und
das hat negative Auswirkungen auf irgendwas anderes im Tree, dann muss
er das auch wieder fixen (oder jemanden finden, der es fixt). Sonst wird
es die Änderung nicht in den Mainline-Kernel schaffen. Wenn die Änderung
hingegen ein out of tree Projekt betrifft, ist das dem Kernel-Team egal
und der Projekt-Maintainer muss schauen, wie er mit den neuen Umständen
zurecht kommt (etwas überspitzt formuliert).

hp

Marc Haber

unread,
Dec 11, 2023, 4:01:13 AM12/11/23
to
"Peter J. Holzer" <hjp-u...@hjp.at> wrote:
>Organisatorisch ist natürlich schon relevant, dass das ein "out of tree"
>Projekt ist. Wenn ein Kernel-Entwickler irgendwas im Kernel ändert und
>das hat negative Auswirkungen auf irgendwas anderes im Tree, dann muss
>er das auch wieder fixen (oder jemanden finden, der es fixt). Sonst wird
>es die Änderung nicht in den Mainline-Kernel schaffen. Wenn die Änderung
>hingegen ein out of tree Projekt betrifft, ist das dem Kernel-Team egal
>und der Projekt-Maintainer muss schauen, wie er mit den neuen Umständen
>zurecht kommt (etwas überspitzt formuliert).

Exakt das ist das Problem, das Ulli in
<ul4pu2$vev$1...@news2.informatik.uni-stuttgart.de> angesprochen hat.

Aus demselben Grund habe ich vor vielen Jahren Virtualbox aufgegeben.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " |
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834

Dennis Grevenstein

unread,
Dec 11, 2023, 4:37:25 AM12/11/23
to
Marco Moock <mm+s...@dorfdsl.de> wrote:
>
> Solaris wäre noch ne andere Nummer für mich, wohl aber auch nicht
> lange, Oracle hat das doch in den Maintenance-Modus verbannt und vielen
> Entwickler gekündigt.
> Ich vermute, es dauert nicht mehr lange, bis das EoL angekündigt wird.

Gibt es da nicht eine open source Variante von, wenn man damit spielen
will? Oracle selbst hat ja schon lange versucht, da wieder maximal
Geld rauszupressen. Eigentlich kein Wunder, dass das gescheitert ist.

gruss,
Dennis

--
"I've seen things you people wouldn't believe. Attack ships on fire off the
shoulder of Orion. I watched C-beams glitter in the dark near the Tannhaeuser
gate. All those moments will be lost in time, like tears in rain."

Marco Moock

unread,
Dec 11, 2023, 4:50:15 AM12/11/23
to
Am 11.12.2023 um 09:37:23 Uhr schrieb Dennis Grevenstein:

> Marco Moock <mm+s...@dorfdsl.de> wrote:
> >
> > Solaris wäre noch ne andere Nummer für mich, wohl aber auch nicht
> > lange, Oracle hat das doch in den Maintenance-Modus verbannt und
> > vielen Entwickler gekündigt.
> > Ich vermute, es dauert nicht mehr lange, bis das EoL angekündigt
> > wird.
>
> Gibt es da nicht eine open source Variante von, wenn man damit spielen
> will?

Doch Illumos und OpenIndiana.

> Oracle selbst hat ja schon lange versucht, da wieder maximal
> Geld rauszupressen.

Ich konnte die ISO kostenlos runterladen, man muss nur kostenfrei ein
Konto anlegen. Was das für Unternehmen kostet weiß ich nicht.
Sun hat das halt früher mit passenden Servern und Workstations
verkauft, da lohnte sich das noch. Aber ganz ehrlich, wer würde heute
für Solaris Geld ausgeben, wenn man in den meisten Fällen jedes Linux
nutzen kann.

> Eigentlich kein Wunder, dass das gescheitert ist.

Vor allem dann, wenn man das nicht mehr aktiv vermarktet/anbietet (hat
aktuell eher ein Schattendasein) und zudem noch haufenweise Entwickler
rauswirft.

Dennis Grevenstein

unread,
Dec 11, 2023, 5:13:03 AM12/11/23
to
Marco Moock <mm+s...@dorfdsl.de> wrote:
>
> Ich konnte die ISO kostenlos runterladen, man muss nur kostenfrei ein
> Konto anlegen. Was das für Unternehmen kostet weiß ich nicht.
> Sun hat das halt früher mit passenden Servern und Workstations
> verkauft, da lohnte sich das noch. Aber ganz ehrlich, wer würde heute
> für Solaris Geld ausgeben, wenn man in den meisten Fällen jedes Linux
> nutzen kann.

Das ist halt wie bei einem guten Drogendealer: die erste Dosis
ist kostenlos.
Was willst Du mit ISOs, wenn es nur patches mit support Vertrag
gibt? Willst Du sowas ans Netz hängen?
Eine Reihe von Firmen hat dieses Modell versucht und da sind
glaube ich fast alle mit gescheitert, weil sich alle, die nicht
süchtig oder gezwungen sind, da nicht drauf einlassen wollen.

> Vor allem dann, wenn man das nicht mehr aktiv vermarktet/anbietet (hat
> aktuell eher ein Schattendasein) und zudem noch haufenweise Entwickler
> rauswirft.

das sowieso.

Marco Moock

unread,
Dec 11, 2023, 5:41:12 AM12/11/23
to
Am 11.12.2023 um 10:13:01 Uhr schrieb Dennis Grevenstein:

> Marco Moock <mm+s...@dorfdsl.de> wrote:
> >
> > Ich konnte die ISO kostenlos runterladen, man muss nur kostenfrei
> > ein Konto anlegen. Was das für Unternehmen kostet weiß ich nicht.
> > Sun hat das halt früher mit passenden Servern und Workstations
> > verkauft, da lohnte sich das noch. Aber ganz ehrlich, wer würde
> > heute für Solaris Geld ausgeben, wenn man in den meisten Fällen
> > jedes Linux nutzen kann.
>
> Das ist halt wie bei einem guten Drogendealer: die erste Dosis
> ist kostenlos.
> Was willst Du mit ISOs, wenn es nur patches mit support Vertrag
> gibt? Willst Du sowas ans Netz hängen?

Ich konnte Updates ohne Probleme einspielen in einem Testsystem.
Wurde das geändert?

Dennis Grevenstein

unread,
Dec 11, 2023, 6:03:05 AM12/11/23
to
Marco Moock <mm+s...@dorfdsl.de> wrote:
>
> Ich konnte Updates ohne Probleme einspielen in einem Testsystem.
> Wurde das geändert?

Meine Erinnerung war, dass es keine patches ohne support Vertrag
gibt. Ich habe es aber schon eine Weile nicht mehr ausprobiert.
Ich hatte vor einer Weile mal so eine damals richtig böse SPARC
mit einer Menge Kernen und threads. Das war halt alles nicht
so richtig praktisch.

Andreas M. Kirchwitz

unread,
Dec 11, 2023, 8:26:32 AM12/11/23
to
Ulli Horlacher <fram...@rus.uni-stuttgart.de> wrote:

>> Welche Nachteile hat denn btrfs gegenüber ZFS?
>
> Kein RAID-5, kein RAID-Z, nur fuer Linux verfuegbar.
> Vorteile: auch User koennen snapshots anlegen, ist im Kernel enthalten
> (ausser bei Redhat).

btrfs kann doch RAID5/6, allerdings steht meines Wissens weiterhin
die Warnung im Raum, darauf kein Metadaten zu speichern, solange
man möglichst geringes Risiko bei Ausfällen eingehen möchte.

Man braucht also noch irgendwo ein RAID1, beispielsweise fürs OS,
und nur die Daten dann eben auf RAID5/6.

Das ist natürlich nur meine Meinung ... Andreas

Wilhelm Greiner

unread,
Dec 11, 2023, 8:31:02 AM12/11/23
to
> Gibt es da nicht eine open source Variante von, wenn man damit spielen
> will? Oracle selbst hat ja schon lange versucht, da wieder maximal

Da es ja um ZFS geht.

Einfach FreeBSD benutzen? Da ist ZFS schon länger
integriert und komplett problemlos...

Wilhelm

Andreas M. Kirchwitz

unread,
Dec 11, 2023, 9:01:44 AM12/11/23
to
Marco Moock <mm+s...@dorfdsl.de> wrote:

> [Solaris]
> Ich konnte die ISO kostenlos runterladen, man muss nur kostenfrei ein
> Konto anlegen. Was das für Unternehmen kostet weiß ich nicht.
> Sun hat das halt früher mit passenden Servern und Workstations
> verkauft, da lohnte sich das noch. Aber ganz ehrlich, wer würde heute
> für Solaris Geld ausgeben, wenn man in den meisten Fällen jedes Linux
> nutzen kann.

Auch Linux kostet etwas, manchmal ganz direkt (z.B. RHEL) oder
manchmal indirekt (eigene Lebenszeit oder zusätzliches eigenes
Personal). Kommt immer darauf an, was eigentlich das Ziel ist,
denn die eine Universallösung gibt es nicht, und vielleicht ist
das auch ganz gut so. :-)

Grüße, Andreas

Ulli Horlacher

unread,
Dec 11, 2023, 9:39:41 AM12/11/23
to
Andreas M. Kirchwitz <a...@spamfence.net> wrote:
> Ulli Horlacher <fram...@rus.uni-stuttgart.de> wrote:
>
>>> Welche Nachteile hat denn btrfs gegenüber ZFS?
>>
>> Kein RAID-5, kein RAID-Z, nur fuer Linux verfuegbar.
>> Vorteile: auch User koennen snapshots anlegen, ist im Kernel enthalten
>> (ausser bei Redhat).
>
> btrfs kann doch RAID5/6

https://btrfs.readthedocs.io/en/latest/Status.html

RAID56 unstable

Ulli Horlacher

unread,
Dec 11, 2023, 10:11:23 AM12/11/23
to
Ulli Horlacher <fram...@rus.uni-stuttgart.de> wrote:

>> btrfs kann doch RAID5/6
>
> https://btrfs.readthedocs.io/en/latest/Status.html
>
> RAID56 unstable

Grad nochmal in der btrfs Mailingliste nachgeschaut. Da schreibt der btrfs
Entwickler Qu Wenruo <quwenru...@gmx.com> 2022-10-09
"Btrfs RAID56 is not safe"
Hinzu kommen "scrub performance deficiencies"(*)

Neuere Quellen finde ich nicht.

(*) mdadm hat da ein aehnliches Problem: Einmal pro Woche macht es bei
RAID5 einen komplett-Check. Bei 4x6 TB HDD dauert das bei mir ca 16
Stunden, wo sich das System sehr zaeh verhaelt. Bei SSD mag das besser
sein.

Andreas M. Kirchwitz

unread,
Dec 11, 2023, 10:13:38 AM12/11/23
to
Ulli Horlacher <fram...@rus.uni-stuttgart.de> wrote:

>>>> Welche Nachteile hat denn btrfs gegenüber ZFS?
>>>
>>> Kein RAID-5, kein RAID-Z, nur fuer Linux verfuegbar.
>>> Vorteile: auch User koennen snapshots anlegen, ist im Kernel enthalten
>>> (ausser bei Redhat).
>>
>> btrfs kann doch RAID5/6
>
> https://btrfs.readthedocs.io/en/latest/Status.html
> RAID56 unstable

In einer Zeile heißt es halt mal "unstable", aber RAID56 in btrfs
existiert und funktioniert grundsätzlich durchaus, wenn man es nicht
an die Limits treibt. Das ist etwas ganz anderes als "Kein RAID-5",
was Du geschrieben hattest. Es gibt genug Leute, die das verwenden
und im normalen Alltag keinen Kummer haben.

Wem Stabilität sauwichtig ist, verwendet grundsätzlich kein btrfs,
egal mit welchem RAID-Level, dafür ist es noch zu sehr in Bewegung.
Und wie Du ja selbst die Erfahrung gemacht hast, ist ZFS unter
Linux auch keine sorgenfreie Wahl, weil es dort aus höheren Gründen
ein Fremdkörper ist.

Wer ein müheloses Backup-System in der Hinterhand hat, wo auch mal
alles ausfallen darf, kann sowohl mit btrfs als auch ZFS durchaus
glücklich werden. Die bieten dafür ja viele andere tolle Features.

Wie wir letztes Wochenende erleben durften, kann man hingegen
auch mit einem bewährten ext4 unter Debian (stable) seine Daten
gegen die Wand fahren.

Irgendwann erwischt es jeden ... Andreas

Ulli Horlacher

unread,
Dec 11, 2023, 10:44:42 AM12/11/23
to
Andreas M. Kirchwitz <a...@spamfence.net> wrote:

> Wem Stabilität sauwichtig ist, verwendet grundsätzlich kein btrfs,

SUSE Enterprise Kunden ist also Stabilitaet nicht wichtig? Ahja :-)
Denn bei SLES ist btrfs seit vielen Jahren das Standard filesystem.


> Wer ein müheloses Backup-System in der Hinterhand hat, wo auch mal
> alles ausfallen darf, kann sowohl mit btrfs als auch ZFS durchaus
> glücklich werden. Die bieten dafür ja viele andere tolle Features.

ZFS auf Linux ist mir schon 3 mal kaputt gegangen, btrfs dagegen noch gar
nie (auf hunderten von Maschinen, allerds ohne RAID).


> Wie wir letztes Wochenende erleben durften, kann man hingegen
> auch mit einem bewährten ext4 unter Debian (stable) seine Daten
> gegen die Wand fahren.

Ja, erschreckend. Das haette ich nicht erwartet.

Detlef Sax

unread,
Dec 11, 2023, 11:10:50 AM12/11/23
to
Seit FreeBSD 13.2 wird OpenZFS verwendet.
<https://openzfs.org/>
Das ist eine Gemeinschaftsarbeit von Linux- und FreeBSDentwicklern.
Vorher hatten beide Gruppen ihr eigenes Süppchen gekocht.

Gab jetzt mit FreeBSD 14.0 auch ein upgrade vpn OpenZFS.
Bin dabei kurz gestolpert weil ich gptzfsboot nach "zfs upgrade" neu
in die Bootpartition schreiben musste. zfs-upgrade(8)

Kurz vor FreeBSD 13.2 habe ich einen neuen gebrauchten Rechner
bekommen und weil ich immer mal ZFS ausprobieren wollte installiert.
Keine Probleme seitdem.
Allerdings hatte ich das einfach so installiert ohne vorher großartig
was zu lesen. Das kann ein Fehler sein ;-)

BTW: FreeBSD benutze ich seit über 20 Jahren. Linux nur auf dem Laptop.

Detlef

--
https://www.12schrittefrei.de/
https://www.noart.de/

Andreas M. Kirchwitz

unread,
Dec 11, 2023, 11:19:14 AM12/11/23
to
Ulli Horlacher <fram...@rus.uni-stuttgart.de> wrote:

>> Wem Stabilität sauwichtig ist, verwendet grundsätzlich kein btrfs,
>
> SUSE Enterprise Kunden ist also Stabilitaet nicht wichtig? Ahja :-)
> Denn bei SLES ist btrfs seit vielen Jahren das Standard filesystem.

Bei Fedora ist btrfs inzwischen auch der Default. Was ja irgendwie
lustig ist, weil Red Hat auf XFS setzt und btrfs eigentlich ablehnt.
Vielleicht ist es einfach so, dass für die meisten normalen Anwender
im Alltag die greifbaren Vorteile die möglichen Nachteile überwiegen.

In Extremsituationen geht früher oder später jedes Filesystem in
die Knie. In anderen Worten, behauptete Stabilität wird vielleicht
überbewertet. Wir leben inzwischen in einer "Works for me"-Welt. :-)

Grüße, Andreas

Kay Martinen

unread,
Dec 11, 2023, 11:30:02 AM12/11/23
to
Am 11.12.23 um 15:01 schrieb Andreas M. Kirchwitz:
> Marco Moock <mm+s...@dorfdsl.de> wrote:
>
>> [Solaris]
>> Ich konnte die ISO kostenlos runterladen, man muss nur kostenfrei ein

Open Solaris das angeblich seit 2010 nicht mehr weiter entwickelt wird?

>> Konto anlegen. Was das für Unternehmen kostet weiß ich nicht.
>> Sun hat das halt früher mit passenden Servern und Workstations
>> verkauft, da lohnte sich das noch. Aber ganz ehrlich, wer würde heute
>> für Solaris Geld ausgeben, wenn man in den meisten Fällen jedes Linux
>> nutzen kann.

Retrofans die die zeitgemäß passende HW dazu pflegen und es partout
original haben wollen? -> d.a.f.c.

> Auch Linux kostet etwas, manchmal ganz direkt (z.B. RHEL) oder
> manchmal indirekt (eigene Lebenszeit oder zusätzliches eigenes
> Personal). Kommt immer darauf an, was eigentlich das Ziel ist,
> denn die eine Universallösung gibt es nicht, und vielleicht ist
> das auch ganz gut so. :-)

So lange man große Platten noch kleinteilig genug Partitionieren kann
wäre selbst ein Uralt DOS noch eine allerletzte Rückfall-ebene.

Besser wäre aber wohl OS/2 wg. des IFS wobei ich jetzt nicht weiß ob es
für DOS, OS/2 einen treiber gibt der z.b. mit aktuellem ext4 klar kommt.

Bitte nicht zu bierernst nehmen, ist nur ein "it depends" denn wenn es
um Einfaches kopieren oder schnöden Text geht findet sich sicher irgend
eine Möglichkeit. Und wenn es z.b. mit MS-LANMAN via Netzwerk sei. Da
müßte man dann nur die SMB Version runter setzen und sollte Verbindung
bekommen. Dann sollte man daten kopieren können bevor sie schlecht
werden. Kostet auch nur Lebenszeit und angestaubte HW/SW.

Und ein DOS wird kaum selbst in's internet gehen, man kann es also
bedenkenlos an den router hängen und braucht nicht mal updates. ;)

Marco Moock

unread,
Dec 11, 2023, 11:31:46 AM12/11/23
to
Am 11.12.2023 um 16:19:11 Uhr schrieb Andreas M. Kirchwitz:

> In Extremsituationen geht früher oder später jedes Filesystem in
> die Knie. In anderen Worten, behauptete Stabilität wird vielleicht
> überbewertet. Wir leben inzwischen in einer "Works for me"-Welt. :-)

Ist das bei ZFS in Solaris auch der Fall?

ZFS ist ja dafür ausgelegt, Redundanz und Fehlertoleranz direkt mit an
Board zu haben.

Marco Moock

unread,
Dec 11, 2023, 11:37:11 AM12/11/23
to
Am 11.12.2023 um 17:23:15 Uhr schrieb Kay Martinen:

> Am 11.12.23 um 15:01 schrieb Andreas M. Kirchwitz:
> > Marco Moock <mm+s...@dorfdsl.de> wrote:
> >
> >> [Solaris]
> >> Ich konnte die ISO kostenlos runterladen, man muss nur kostenfrei
> >> ein
>
> Open Solaris das angeblich seit 2010 nicht mehr weiter entwickelt
> wird?

Nein, Oracle Solaris.
https://www.oracle.com/solaris/solaris11/

> >> Konto anlegen. Was das für Unternehmen kostet weiß ich nicht.
> >> Sun hat das halt früher mit passenden Servern und Workstations
> >> verkauft, da lohnte sich das noch. Aber ganz ehrlich, wer würde
> >> heute für Solaris Geld ausgeben, wenn man in den meisten Fällen
> >> jedes Linux nutzen kann.
>
> Retrofans die die zeitgemäß passende HW dazu pflegen und es partout
> original haben wollen? -> d.a.f.c.

Ist jetzt nicht gerade mein Anwendungsfall.

> > Auch Linux kostet etwas, manchmal ganz direkt (z.B. RHEL) oder
> > manchmal indirekt (eigene Lebenszeit oder zusätzliches eigenes
> > Personal). Kommt immer darauf an, was eigentlich das Ziel ist,
> > denn die eine Universallösung gibt es nicht, und vielleicht ist
> > das auch ganz gut so. :-)
>
> So lange man große Platten noch kleinteilig genug Partitionieren kann
> wäre selbst ein Uralt DOS noch eine allerletzte Rückfall-ebene.

Aber eine sehr schrottige.

> Besser wäre aber wohl OS/2 wg. des IFS wobei ich jetzt nicht weiß ob
> es für DOS, OS/2 einen treiber gibt der z.b. mit aktuellem ext4 klar
> kommt.

OS/2 ist doch auch schon länger tot.

> Bitte nicht zu bierernst nehmen, ist nur ein "it depends" denn wenn
> es um Einfaches kopieren oder schnöden Text geht findet sich sicher
> irgend eine Möglichkeit. Und wenn es z.b. mit MS-LANMAN via Netzwerk
> sei. Da müßte man dann nur die SMB Version runter setzen und sollte
> Verbindung bekommen.

Und NetBIOS Frames muss das OS auch können. Routing ist dann auch nicht
mehr denkbar. Man kann dann aber aus dem Museum die letzten
verbleibenden BRouter borgen.

Ulli Horlacher

unread,
Dec 11, 2023, 11:38:33 AM12/11/23
to
Andreas M. Kirchwitz <a...@spamfence.net> wrote:
> Ulli Horlacher <fram...@rus.uni-stuttgart.de> wrote:
>
>>> Wem Stabilität sauwichtig ist, verwendet grundsätzlich kein btrfs,
>>
>> SUSE Enterprise Kunden ist also Stabilitaet nicht wichtig? Ahja :-)
>> Denn bei SLES ist btrfs seit vielen Jahren das Standard filesystem.
>
> Bei Fedora ist btrfs inzwischen auch der Default. Was ja irgendwie
> lustig ist, weil Red Hat auf XFS setzt und btrfs eigentlich ablehnt.

Nicht nur das. Die haben btrfs explizit aus dem Kernel rausgepatcht!
Seitdem nehm ich Redhat nicht mehr voll.


> In Extremsituationen geht früher oder später jedes Filesystem in
> die Knie. In anderen Worten, behauptete Stabilität wird vielleicht
> überbewertet. Wir leben inzwischen in einer "Works for me"-Welt. :-)

Winzigweich setzt hier Standards! ;-}

"Was habt ihr denn? Seit 3 Tagen nicht mehr abgestuerzt!"

Ulli Horlacher

unread,
Dec 11, 2023, 11:42:05 AM12/11/23
to
Marco Moock <mm+s...@dorfdsl.de> wrote:
> Am 11.12.2023 um 16:19:11 Uhr schrieb Andreas M. Kirchwitz:
>
>> In Extremsituationen geht früher oder später jedes Filesystem in
>> die Knie. In anderen Worten, behauptete Stabilität wird vielleicht
>> überbewertet. Wir leben inzwischen in einer "Works for me"-Welt. :-)
>
> Ist das bei ZFS in Solaris auch der Fall?

Kollegen von mir hatten damit nie Probleme und die hatten (u.A.) hunderte
von Webservern auf ZFS. Inzwischen verwenden die allerdings Waffle. Das
ist fuer Privatanwender und Kleinbetriebe unbezahlbar.

Kay Martinen

unread,
Dec 11, 2023, 2:30:03 PM12/11/23
to
Am 11.12.23 um 17:37 schrieb Marco Moock:
> Am 11.12.2023 um 17:23:15 Uhr schrieb Kay Martinen:
>
>> Am 11.12.23 um 15:01 schrieb Andreas M. Kirchwitz:
>>> Marco Moock <mm+s...@dorfdsl.de> wrote:
>>>
>>>> [Solaris]
>>>> Ich konnte die ISO kostenlos runterladen, man muss nur kostenfrei
>>>> ein
>>
>> Open Solaris das angeblich seit 2010 nicht mehr weiter entwickelt
>> wird?
>
> Nein, Oracle Solaris.
> https://www.oracle.com/solaris/solaris11/

Aha. Und das gibt es DOCH noch - zu kaufen und so?

https://de.wikipedia.org/wiki/OpenSolaris

Von Oracle Solaris lese ich da nix.


>>>> heute für Solaris Geld ausgeben, wenn man in den meisten Fällen
>>>> jedes Linux nutzen kann.
>>
>> Retrofans die die zeitgemäß passende HW dazu pflegen und es partout
>> original haben wollen? -> d.a.f.c.
>
> Ist jetzt nicht gerade mein Anwendungsfall.

Ich hab auch keine alten SUNs und Solaris noch nicht probiert auf PCs.
Ein Freund hat es wohl (IMO OpenIndiana) und fand es wohl toll - Statt
Windows Desktop.

>>> Personal). Kommt immer darauf an, was eigentlich das Ziel ist,
>>> denn die eine Universallösung gibt es nicht, und vielleicht ist
>>> das auch ganz gut so. :-)
>>
>> So lange man große Platten noch kleinteilig genug Partitionieren kann
>> wäre selbst ein Uralt DOS noch eine allerletzte Rückfall-ebene.
>
> Aber eine sehr schrottige.

Sicher. Das sind notnägel oft. Sie sind Rostig, krumm und können
stinken. So lange man damit das tun kann was man vorhat... WAS ist dein
Problem? Das es Alt ist?

Ich bin auch Alt. Hast du ein Problem mit mir? ;-)

Installiere du erst mal ein DualBoot System mit DOS+Win3.1, Win9x und
OS/2 und dann versuche mal daten zwischen den Systemen/Partitionen aus
zu tauschen - ohne Datenpartition oder externes - und ohne in ein
Laufwerkschaos zu geraten. (C: ist nicht mehr C: wo/wer ist D:?)

Kleiner Tip: XFDISK im MBR mit Autohide ist die Lösung. BTDT

Ich bin generell ein Fan davon alte HW und SW NICHT weg zu werfen nur
weil sie Alt ist. Und ebenso davon das man für den Fall das Plan A bis C
nicht funktioniert immer noch einen gang tiefer und runter schalten
kann, zurück auf eine Art Basis-Funktionalität. Was mit Alter SW auf
ebenso alter HW bedeutend leichter ist.

Und wenn die ganzen Kompatibilitäts-Apologeten das Versprechen ernst
gemeint haben dann MUSS es funktionieren.

>> Besser wäre aber wohl OS/2 wg. des IFS wobei ich jetzt nicht weiß ob
>> es für DOS, OS/2 einen treiber gibt der z.b. mit aktuellem ext4 klar
>> kommt.
>
> OS/2 ist doch auch schon länger tot.

Sprich nur für deine Software bitte. :)

>> Bitte nicht zu bierernst nehmen, ist nur ein "it depends" denn wenn
>> es um Einfaches kopieren oder schnöden Text geht findet sich sicher
>> irgend eine Möglichkeit. Und wenn es z.b. mit MS-LANMAN via Netzwerk
>> sei. Da müßte man dann nur die SMB Version runter setzen und sollte
>> Verbindung bekommen.
>
> Und NetBIOS Frames muss das OS auch können.

Dem LANMAN kann man auch TCP/IP und NBT beibringen. BTDT. Dann hat man
zwar wenig RAM frei aber als notbehelf... darum ging es mir. Nenne es
Plan Z wenn's beliebt. ;-)

Hat jetzt alles zwar weniger mit ZFS, RAID und LUKS zu tun. Aber
zumindest ich habe noch Hardware-RAID Controller, die Alt HW hat zu
wenig RAM für ZFS und Verschlüsselung brauche ich im Privaten LAN nicht.

Darum sollten wir das Thema hier beenden und ggf. nach d.a.f.c. umziehen
falls du weiter über Computer-folklore reden willst.

Ich leite mal dahin um.

Andreas M. Kirchwitz

unread,
Dec 11, 2023, 3:37:13 PM12/11/23
to
Ich kenne ZFS aus der Solaris-Welt, und die Vermarktung ist gewiss
ein Geniestreich, jedoch im harten Alltag merkt man, dass ZFS auch
nur mit Wasser kocht. Datenverluste schafft auch ZFS in banalen
Situationen, das kenne ich von Kundeninstallationen, und das
All-in-one-Konzept hat nicht nur Vorteile, sondern wenn erst mal
der Wurm drin ist, dann geht gern gleich alles den Bach runter,
während bei der klassischen Trennung in mehrere Schichten manche
Probleme eher isolier- und lösbar sind.

Ist ZFS deshalb schlecht? Nein, sicherlich nicht, aber es ist auch
nicht das perfekte Über-Filesystem.

ZFS ist so ein typischer "Works for me"-Vertreter, wie auch btrfs.

Grüße, Andreas

Marco Moock

unread,
Dec 12, 2023, 1:38:48 AM12/12/23
to
Am 11.12.2023 um 20:37:10 Uhr schrieb Andreas M. Kirchwitz:

> Ich kenne ZFS aus der Solaris-Welt, und die Vermarktung ist gewiss
> ein Geniestreich, jedoch im harten Alltag merkt man, dass ZFS auch
> nur mit Wasser kocht. Datenverluste schafft auch ZFS in banalen
> Situationen, das kenne ich von Kundeninstallationen, und das
> All-in-one-Konzept hat nicht nur Vorteile, sondern wenn erst mal
> der Wurm drin ist, dann geht gern gleich alles den Bach runter,
> während bei der klassischen Trennung in mehrere Schichten manche
> Probleme eher isolier- und lösbar sind.

Sind solche Situationen denn öfter aufgetreten?

Solaris ist ja auch für Server gedacht und da kann man sowas nicht
brauchen.

Wilhelm Greiner

unread,
Dec 12, 2023, 8:16:02 AM12/12/23
to
Hi,
* Detlef Sax <s...@noart.de> schrieb:
> On Mon, 11 Dec 2023 14:26:49 +0100, Wilhelm Greiner wrote:
> > Da es ja um ZFS geht.
> > Einfach FreeBSD benutzen? Da ist ZFS schon länger
> > integriert und komplett problemlos...
> Seit FreeBSD 13.2 wird OpenZFS verwendet.
> Gab jetzt mit FreeBSD 14.0 auch ein upgrade vpn OpenZFS.
> Bin dabei kurz gestolpert weil ich gptzfsboot nach "zfs upgrade" neu
> in die Bootpartition schreiben musste. zfs-upgrade(8)

Bei Major upgrades muss man das mitunter machen,
man wird aber auch aufgefordert das zu tun beim
Upgrade des Zpools.

> Allerdings hatte ich das einfach so installiert ohne vorher großartig
> was zu lesen. Das kann ein Fehler sein ;-)
> BTW: FreeBSD benutze ich seit über 20 Jahren. Linux nur auf dem Laptop.

Benutze ZFS unter FreeBSD seit es das gibt, 2006 oder 2008,
weiss gar nicht mehr so genau.

Fast von anfang an auch als zroot.

Man muss es bei Desktops einstellen wegen des Ram
Verbrauchs, eigentlich muss man das generell.

Ansonsten hatte ich noch nie probleme damit, aber die
Features sind toll.

Wilhelm

Detlef Sax

unread,
Dec 12, 2023, 11:42:23 AM12/12/23
to
Ich habe hier eine Workstation (Fujitsu Celsius) mit nur
16GB RAM. Ausgelastet ist das praktisch nie.
Ausgabe von "top":
...
Mem: 1935M Active, 2496M Inact, 68M Laundry, 2514M Wired, 8554M Free
ARC: 1581M Total, 359M MFU, 1163M MRU, 928K Anon, 9821K Header, 45M
Other 1357M Compressed, 2664M Uncompressed, 1,96:1 Ratio
...

Muste dazu noch mal die manpage lesen. ARC ist ZFS-spezifisch.
Sieht aber für mich friedlich aus.
/tmp ist bei mir auch noch tmpfs.
Stress gesucht und nicht gefunden :-)

Ab und zu wird was kompiliert und cron daily sorgt auch mal für etwas
Betrieb. Ansonsten alles easy.

Wie gesagt bin ich mit 13.2 eingestiegen und das war die Umstellung zu
openZFS. Und da wurde AFAIR Deduplication standardmäßig ausgeschaltet
ausgeliefert. War Deduplication nicht Schuld am Ruf das ZFS Ramhungrig ist?

>
> Ansonsten hatte ich noch nie probleme damit, aber die
> Features sind toll.

Ich habe ZFS auch nicht bereut.

Wilhelm Greiner

unread,
Dec 17, 2023, 5:11:35 AM12/17/23
to
Hi,
* Detlef Sax <s...@noart.de> schrieb:
> On Tue, 12 Dec 2023 14:03:44 +0100, Wilhelm Greiner wrote:
> > Man muss es bei Desktops einstellen wegen des Ram
> > Verbrauchs, eigentlich muss man das generell.
> Ich habe hier eine Workstation (Fujitsu Celsius) mit nur
> 16GB RAM. Ausgelastet ist das praktisch nie.
> Ausgabe von "top":

Naja doch ich würde den Tuning Guide mal durchgehen
https://wiki.freebsd.org/ZFSTuningGuide
Bei Workstations.

Bei Servern mit wenig Ram auch.

> Wie gesagt bin ich mit 13.2 eingestiegen und das war die Umstellung zu
> openZFS. Und da wurde AFAIR Deduplication standardmäßig ausgeschaltet
> ausgeliefert. War Deduplication nicht Schuld am Ruf das ZFS Ramhungrig ist?

Dedup verschärft die Situation natürlich.
Default an war es aber so weit ich mich erinnere früher auch
nicht.

> Ich habe ZFS auch nicht bereut.

Ich sehe langsam einen verstärkten Einsatz von ZFS
auch unter Linux Systemen.

Tatsächlich produktiv eingesetzt und in größeren Mengen.

Das gibt es sehr viel mehr als man denkt, hat mich auch
erstaunt.

Ich würde vermuten der Versuch mittels btrfs zfs nachzubauen
ist fehlgeschlagen und erste Linux Distributionen entfernen
btrfs bereits wieder.

Wilhelm

Ulli Horlacher

unread,
Dec 17, 2023, 7:30:03 AM12/17/23
to
Wilhelm Greiner <wilhelm...@web.de> wrote:

> Ich würde vermuten der Versuch mittels btrfs zfs nachzubauen
> ist fehlgeschlagen und erste Linux Distributionen entfernen
> btrfs bereits wieder.

Nur Redhat und die kann man eh nicht mehr ernst nehmen.

Andreas M. Kirchwitz

unread,
Dec 17, 2023, 9:06:29 AM12/17/23
to
Wilhelm Greiner <wilhelm...@web.de> wrote:

>> Ich habe ZFS auch nicht bereut.
>
> Ich sehe langsam einen verstärkten Einsatz von ZFS
> auch unter Linux Systemen.

All-in-one-Lösungen wie btrfs, ZFS & Co. sind halt komfortabel
und besser beherrschbar. Mit klassischen Methoden kann man zwar
das meiste ebenfalls erreichen, sogar tendenziell stabiler,
aber normale Anwender scheitern daran oft.

> Tatsächlich produktiv eingesetzt und in größeren Mengen.

In größeren Mengen? Wer großen Storage-Bedarf im professionellen
Umfeld hat, steigt eher auf entsprechend professionelle Lösungen um
und bastelt sich nicht selbst was.

> Ich würde vermuten der Versuch mittels btrfs zfs nachzubauen
> ist fehlgeschlagen und erste Linux Distributionen entfernen
> btrfs bereits wieder.

Ach, ja? Erklär das mal genauer. Kann ich so nicht nachvollziehen.

Grüße, Andreas

Marco Moock

unread,
Dec 17, 2023, 9:50:25 AM12/17/23
to
Am 17.12.2023 um 14:06:26 Uhr schrieb Andreas M. Kirchwitz:

> Wilhelm Greiner <wilhelm...@web.de> wrote:
>
> >> Ich habe ZFS auch nicht bereut.
> >
> > Ich sehe langsam einen verstärkten Einsatz von ZFS
> > auch unter Linux Systemen.
>
> All-in-one-Lösungen wie btrfs, ZFS & Co. sind halt komfortabel
> und besser beherrschbar. Mit klassischen Methoden kann man zwar
> das meiste ebenfalls erreichen, sogar tendenziell stabiler,
> aber normale Anwender scheitern daran oft.

ZFS kann aber halt RAID auf Dateibasis und nicht wie mdadm auf ein
ganzes Gerät, das beim Duplizieren auf ein neues Medium acuh leere
Blöcke kopieren muss.

> > Tatsächlich produktiv eingesetzt und in größeren Mengen.
>
> In größeren Mengen? Wer großen Storage-Bedarf im professionellen
> Umfeld hat, steigt eher auf entsprechend professionelle Lösungen um
> und bastelt sich nicht selbst was.

Was wären denn professionelle Lösungen für Linux?
Ich mein, Linux wird im professionellen Umfeld verstärkt eingesetzt.
UNIX ist da eher auf dem Abstellgleis.

Stefan Möding

unread,
Dec 17, 2023, 12:36:23 PM12/17/23
to
"Andreas M. Kirchwitz" <a...@spamfence.net> writes:

> In größeren Mengen? Wer großen Storage-Bedarf im professionellen
> Umfeld hat, steigt eher auf entsprechend professionelle Lösungen um
> und bastelt sich nicht selbst was.

Bei entsprechendem Budget ist das dann möglicherweise auch nur ein FreeBSD
mit ZFS (z.B. TrueNAS). Klar, dafür bekommt man dann aber auch Support.

--
Stefan

Ulli Horlacher

unread,
Dec 17, 2023, 12:51:25 PM12/17/23
to
Stefan Möding <Dec2023....@spamgourmet.com> wrote:
> "Andreas M. Kirchwitz" <a...@spamfence.net> writes:
>
>> In größeren Mengen? Wer großen Storage-Bedarf im professionellen
>> Umfeld hat, steigt eher auf entsprechend professionelle Lösungen um
>> und bastelt sich nicht selbst was.
>
> Bei entsprechendem Budget ist das dann möglicherweise auch nur ein FreeBSD
> mit ZFS

Bei noch grosserem Budget ist es dann (nur noch) Waffle.

Andreas M. Kirchwitz

unread,
Dec 17, 2023, 6:32:34 PM12/17/23
to
Marco Moock <mm+s...@dorfdsl.de> wrote:

>> All-in-one-Lösungen wie btrfs, ZFS & Co. sind halt komfortabel
>> und besser beherrschbar. Mit klassischen Methoden kann man zwar
>> das meiste ebenfalls erreichen, sogar tendenziell stabiler,
>> aber normale Anwender scheitern daran oft.
>
> ZFS kann aber halt RAID auf Dateibasis und nicht wie mdadm auf ein
> ganzes Gerät, das beim Duplizieren auf ein neues Medium acuh leere
> Blöcke kopieren muss.

Ist ja irgendwie nett, aber in der Praxis habe ich die Relevanz
nie so wirklich gespürt, denn normalerweise sind Filesysteme gut
gefüllt, weil freier Speicherplatz Geldverschwendung ist. Wenn
also ein Medium ersetzt werden muss, spart man dadurch nicht so
dramatisch viele Lesezugriffe.

>> In größeren Mengen? Wer großen Storage-Bedarf im professionellen
>> Umfeld hat, steigt eher auf entsprechend professionelle Lösungen um
>> und bastelt sich nicht selbst was.
>
> Was wären denn professionelle Lösungen für Linux?

Professionelle Lösungen sind nicht "für Linux", sondern sie stellen
allgemein Storage zur Verfügung, ob nun Linux, Windows, MacOS oder
was auch immer. Das ist losgelöst vom konkreten Betriebssystem,
sind ja auch extra Geräte. Was darin werkelt, ist mir dann egal.
Ich habe ein versprochenes Feature-Set, und wenn das nicht tut,
was es soll, bekommt der Hersteller Ärger. Definitiv diskutiert
man das nicht mit irgendwelchen Hobby-Entwicklern aus...

> Ich mein, Linux wird im professionellen Umfeld verstärkt eingesetzt.
> UNIX ist da eher auf dem Abstellgleis.

Na ja, die Welt ist groß und Linux ist nicht allein darin. :-)

Es ist ja nichts falsch an ZFS, oder an btrfs, doch beide sind
unter Linux nicht superstabile Lösungen für jede Lebenslage,
sondern man muss sich anpassen. ZFS ist nicht im Kernel, und
btrfs ist "unfertig". Trotzdem gibt es viele Leute, die damit
bereits Spaß haben, teilweise schon seit Jahren, und wenn man
die Dinger nicht in die Enge treibt, funktionieren beide gut.

Wie ich schon erwähnt hatte, man kann es auch pragmatisch sehen,
Debian 12 hat kürzlich gezeigt, wie Feiglinge ebenfalls baden
gehen können mit einer vermeintlich sicheren Wahl von Ext4.

Alles ist möglich.

Ein Backup sollte man eh immer haben ... Andreas

Wilhelm Greiner

unread,
Dec 18, 2023, 6:16:02 AM12/18/23
to
Hi,
* Ulli Horlacher <fram...@rus.uni-stuttgart.de> schrieb:
> Stefan Möding <Dec2023....@spamgourmet.com> wrote:
> > "Andreas M. Kirchwitz" <a...@spamfence.net> writes:
> >> In größeren Mengen? Wer großen Storage-Bedarf im professionellen
> >> Umfeld hat, steigt eher auf entsprechend professionelle Lösungen um
> >> und bastelt sich nicht selbst was.

Es gibt sowas tatsächlich auch schon fertig mittlerweile.

> > Bei entsprechendem Budget ist das dann möglicherweise auch nur ein FreeBSD
> > mit ZFS
> Bei noch grosserem Budget ist es dann (nur noch) Waffle.

Naja, FreeBSD ist mir lieber als ZFS Linux, aber man hat
nicht immer die Wahl.

Und nicht alles was Storage braucht ist automatisch ein
Filer (für Virtualisierung oder ähnliches).

Es geht konkret um eine 5 stellige Anzahl Server die mit
Linux und ZFS laufen und verteilt stehen.

Wilhelm

Wilhelm Greiner

unread,
Dec 18, 2023, 6:16:03 AM12/18/23
to
Hi,
* Andreas M. Kirchwitz <a...@spamfence.net> schrieb:
Es ist eine Vermutung. Ich habe das _Gefühl_ das btrf Probleme
mit der Stabilität hat. Daher sind nun Dinge passiert,
RedHat hat es rausgeschmissen, ein Hersteller von so kleineren NAS
Systemen, bis vor kurzem beim neu anlegen von Storage Pools hatte
man die Wahl noch für btrfs, jetzt nicht mehr. Ubuntu hat nach
einigem herumprobieren nun auch auf ZFS umgeschwenkt.

Daher kam meine Vermutung.

Wilhelm

Marco Moock

unread,
Dec 18, 2023, 6:20:06 AM12/18/23
to
Am 18.12.2023 um 12:13:30 Uhr schrieb Wilhelm Greiner:

> Ubuntu hat nach einigem herumprobieren nun auch auf ZFS umgeschwenkt.

Wo?
Ich habe es vor kurzem mal testen wollen, aber man muss da wohl manuell
Pakete in ner virtuellen Konsole vorher installieren und so Zeug.
Von sinnvollem Produktivbetrieb sehe ich da wenig, oder übersehe ich da
was?

Peter J. Holzer

unread,
Dec 18, 2023, 6:45:02 AM12/18/23
to
Bei meiner letzten Ubuntu-Installation (22.04 LTS Desktop) hat mir der
Installer ZFS angeboten. Ich habe es nicht ausprobiert, gehe aber davon
aus, dass das dann auch automatisch installiert und eingerichtet wird
und man nicht manuell Hand anlegen muss.

(Das heißt nicht unbedingt, dass die Konfiguration sinnvoll ist. Wenn
man LVM auswählt, bekommt man ein Logical Volume für / über die ganze
Platte. Wer denkt sich so einen Schwachsinn aus?)

hp

Marco Moock

unread,
Dec 18, 2023, 6:51:27 AM12/18/23
to
Am 18.12.2023 um 12:45:00 Uhr schrieb Peter J. Holzer:

> (Das heißt nicht unbedingt, dass die Konfiguration sinnvoll ist. Wenn
> man LVM auswählt, bekommt man ein Logical Volume für / über die ganze
> Platte. Wer denkt sich so einen Schwachsinn aus?)

Das hat den Vorteil, dass man da später viel besser dran rumdoktern
kann als wenn es das nicht gäbe.

Ulli Horlacher

unread,
Dec 18, 2023, 6:55:00 AM12/18/23
to
Wilhelm Greiner <wilhelm...@web.de> wrote:

> Es ist eine Vermutung. Ich habe das _Gefühl_ das btrf Probleme
> mit der Stabilität hat.

Ist das so was wie die gefuehlte Wahrheit?


> Ubuntu hat nach einigem herumprobieren nun auch auf ZFS umgeschwenkt.

Nein.

Stefan Möding

unread,
Dec 18, 2023, 7:18:03 AM12/18/23
to
Wenn das Volume für / tatsächlich den kompletten Platz der Volume Group
einnimmt, dann ist das Käse. Zumindest bei EXT4 muss man zum Verkleinern
nämlich / unmounten. Und wenn ich die ersten Ergebnisse bei Google
richtig verstehe, dann kann man ein XFS Filesystem gar nicht verkleinern.
Das ist schon eine Hürde.

--
Stefan

Marco Moock

unread,
Dec 18, 2023, 7:52:44 AM12/18/23
to
Am 18.12.2023 um 12:45:00 Uhr schrieb Peter J. Holzer:

> Bei meiner letzten Ubuntu-Installation (22.04 LTS Desktop) hat mir der
> Installer ZFS angeboten.

Gerade getestet, mir wird kein ZFS angeboten.
Kann es sein, dass du das mit XFS oder JFS (bietet z.B. der
Debian-Installer) verwechselt hast?

Peter J. Holzer

unread,
Dec 18, 2023, 10:34:30 AM12/18/23
to
Screenshot: https://wwg.hjp.at/posts/ubuntu-22-with-zfs/

(und weil das eine VM ist und nicht mein Arbeits-Laptop, habe ich ZFS
tatsächlich installiert. Keine Spezial-Aktionen notwendig. System schaut
ok aus, soweit ich das als Nicht-ZFS-User beurteilen kann.

hp

Marco Moock

unread,
Dec 18, 2023, 10:36:10 AM12/18/23
to
Am 18.12.2023 um 16:34:25 Uhr schrieb Peter J. Holzer:

> Screenshot: https://wwg.hjp.at/posts/ubuntu-22-with-zfs/
>
> (und weil das eine VM ist und nicht mein Arbeits-Laptop, habe ich ZFS
> tatsächlich installiert. Keine Spezial-Aktionen notwendig. System
> schaut ok aus, soweit ich das als Nicht-ZFS-User beurteilen kann.

Interessant. Ich habe es über Something else probiert und da wurde kein
ZFS angeboten.

Ralph Aichinger

unread,
Feb 18, 2024, 9:34:34 PM2/18/24
to
Ulli Horlacher <fram...@rus.uni-stuttgart.de> wrote:
> ZFS entweder mit Solaris oder Linux mit btrfs

Warum nicht ganz einfaches ext4?

/ralph

Marco Moock

unread,
Feb 19, 2024, 1:42:33 AM2/19/24
to
Kann das Verschlüsselung (ohne Umweg über LUKS etc.=?
Kann das RAID auf Dateiebene ohne Umweg über mdadm (was das auf
Blockebene macht und bei einer neuen Platte im Verbund eine komplette
Kopie schreibt. Das dauert bei großen Platten)?


--
Gruß
Marco

Spam und Werbung bitte an ichschic...@cartoonies.org

Ulli Horlacher

unread,
Feb 19, 2024, 5:19:57 AM2/19/24
to
Das kann keine snapshots, fuer mich ein KO-Kriterium.

Andreas M. Kirchwitz

unread,
Feb 19, 2024, 6:43:01 AM2/19/24
to
Ulli Horlacher <fram...@rus.uni-stuttgart.de> wrote:

>>> ZFS entweder mit Solaris oder Linux mit btrfs
>>
>> Warum nicht ganz einfaches ext4?
>
> Das kann keine snapshots, fuer mich ein KO-Kriterium.

Ext4 + LVM. :-)

Ulli Horlacher

unread,
Feb 19, 2024, 7:21:25 AM2/19/24
to
Das ist "ein bisschen schwanger"
Damit gehen nur filestem snapshots, keine files oder directories.
Man muss den Platz dafuer reservieren, usw.
Alles in allem so ziemlich unbrauchbar.
0 new messages