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Welches Linux?

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Axel Pötzinger

unread,
May 19, 2013, 4:09:10 AM5/19/13
to
Hallo NG,

ich mᅵchte als Einsteiger mir einen Zugang zu Linux schaffen.

Hab einen relativ alten PC (AFAIR 300 MHZ) und mᅵchte mir da drauf ein
Linux installieren, das fᅵr mich als Einsteiger relativ
einfach/pflegeleicht ist.

Daraus ergibt sich natᅵrlich die Frage, welches Linux nehmen?
Ich weiᅵ, das ist die Frage wie nach dem besten Geschmack, und die sind
bekanntlich verschieden, bzw. es lᅵᅵt sich nicht darᅵber streiten.

Bitte trotzdem um den ein oder anderen Vorschlag.

Danke.

Servus
Axel

Axel Pötzinger

unread,
May 19, 2013, 4:15:17 AM5/19/13
to
Nachtrag:
Was fᅵr mich wichtig wᅵre, ist ein einfacher Zugang zum Internet (hab
FritzBox).
Frᅵhere Einstiegsversuche scheiterten immer daran, dass ich den
Internet-Zugang nicht gebacken bekam, weswegen ich dann Abstand von
Linux nahm. Aber nicht nur deswegen. Ich fand es immer als relativ
schwierig mich in Linux zurecht zu finden, und es intuitiv zu nutzen,
was natᅵrlich auch an meiner Windhose-Vorgeschichte liegen kann.

Ralph Aichinger

unread,
May 19, 2013, 4:16:22 AM5/19/13
to
Axel Pötzinger <a.p...@gmx.net> wrote:
> Daraus ergibt sich natürlich die Frage, welches Linux nehmen?
> Ich weiß, das ist die Frage wie nach dem besten Geschmack, und die sind
> bekanntlich verschieden, bzw. es läßt sich nicht darüber streiten.
>
> Bitte trotzdem um den ein oder anderen Vorschlag.

1. Das Linux das Freunde oder Bekannte nehmen. Die Unterschiede zwischen
den Distributionen sind relativ gering, wenn man jemand fragen kann
macht das einen größeren Unterschied als irgendwelche Details.

2. Ansonsten würde ich auf älteren Rechnern zum probieren,
rumspielen, Erfahrungen sammeln Debian verwenden. Debian
ist eine gut dokumentierte Mainstream-Distribution, die
weder in die eine Richtung (fanatisches Rumgebastel, Handarbeit)
noch in die andere (schlüsselfertig mit wenigen Eingriffsmöglichkeiten)
extrem ist.

/ralph -- auf Debian seit 15 Jahren oder so, nie bereut.

Werner P. Schulz

unread,
May 19, 2013, 4:30:46 AM5/19/13
to
Am 2013-05-19 schrieb Axel Pᅵtzinger:
>
> Hab einen relativ alten PC (AFAIR 300 MHZ)

<<== entweder oder ==>>

> und mᅵchte mir da drauf ein
> Linux installieren, das fᅵr mich als Einsteiger relativ
> einfach/pflegeleicht ist.

Eine fᅵr einen Anfᅵnger pflegeleichte Linuxdistribution ist z.B.
Ubuntu/Xubuntu - nicht zuletzt wegen des sehr gut gepflegten
deutschsprachigen Wiki. Da brauchtst Du aber einen einigermaᅵen gut
ausgestatteten Computer, nix aus der Rumpelkammmer.


--
Gruss Werner * http://www.wp-schulz.de/index.php
Eigene Rescue-CD (Knoppix remaster)
mail nur an => nospam0601 at wp-schulz.de

Manuel Reimer

unread,
May 19, 2013, 4:34:44 AM5/19/13
to
On 05/19/2013 10:09 AM, Axel Pᅵtzinger wrote:
> Hab einen relativ alten PC (AFAIR 300 MHZ) und mᅵchte mir da drauf ein
> Linux installieren, das fᅵr mich als Einsteiger relativ
> einfach/pflegeleicht ist.

Was hast du damit vor?

Um es mal in klaren Worten auszudrᅵcken: Mir fᅵllt kein sinnvoller Grund
ein, heute noch einen 300MHz PC laufen zu lassen.

Fᅵr eine anstᅵndige, moderne, komfortable Desktop-Linux-Distribution ist
die Kiste zu schwach.

Fᅵr einen Server ist die Kiste zu verschwenderisch. Da gibt es fᅵr um
die 50 EUR gleich mehrere attraktive ARM-Plattformen, die dann unter 10
Watt Strom verbrauchen.

Wenn du vorhast, etwas mit einem Desktop-Linux zu spielen, dann gehe ich
doch davon aus, dass eine etwas "potentere" Kiste zur Verfᅵgung steht.
Packe da "Virtualbox" drauf und installiere eine oder mehrere
Distributionen, die dich interessieren, in virtuelle Maschinen. Eine
virtuelle Maschine auf einem modernen PC ist um Lᅵngen schneller wie
deine 300 MHz.

Gruᅵ

Manuel

Edzard Egberts

unread,
May 19, 2013, 4:41:23 AM5/19/13
to
Axel Pᅵtzinger schrieb:
> Am 19.05.2013 10:09, schrieb Axel Pᅵtzinger:
>> ich mᅵchte als Einsteiger mir einen Zugang zu Linux schaffen.
>>
>> Hab einen relativ alten PC (AFAIR 300 MHZ) und mᅵchte mir da drauf ein
>> Linux installieren, das fᅵr mich als Einsteiger relativ
>> einfach/pflegeleicht ist.

http://fedoraproject.org/en/get-fedora-options#desktops

"Fedora 18 LXDE Spin 32bit", das ISO-Image herunterladen, brennen und
die Live-CD ausprobieren. Wenn das funktioniert, hast Du Glᅵck gehabt,
300 MHz sind sehr wenig. Kann Dir auch passieren, dass das System gar
nicht erst startet, weil der Prozessor zu alt ist.

> Ich fand es immer als relativ schwierig mich in Linux
> zurecht zu finden

Dann wᅵre ein Desktop wie GNOME oder KDE vielleicht besser fᅵr Dich
geeignet, der lᅵuft auf dieser Hardware aber nicht. Ein Linux, das
darauf lᅵuft, muss aber mit Sachverstand eingerichtet werden...

Thomas Wildgruber

unread,
May 19, 2013, 4:49:38 AM5/19/13
to
On Sun, 19 May 2013 10:09:10 +0200, Axel P�tzinger wrote:

> Daraus ergibt sich nat�rlich die Frage, welches Linux nehmen?
> Ich wei�, das ist die Frage wie nach dem besten Geschmack, und die sind
> bekanntlich verschieden, bzw. es l��t sich nicht dar�ber streiten.

Ich hab mich vor gut 15 Jahren angefangen mit SuSE (Schule) �ber Red Hat
(Privat) zu Debian (Arbeit) zu entwickelt und bin in allen Lebenslagen bei
Debian respektive Ubuntu geblieben. Warum? Weil wir einen Kollegen bekamen,
der sich damit sehr gut auskannte und es somit die logische Wahl gewesen
ist.

Heutzutage kann man aber nicht nur zwischen mehreren Distributionen w�hlen,
sondern auch noch zwischen mehreren Desktops und diese Wahl ist, je nachdem
was du mit deinem Linux vor hast, mindestens genau so wichtig wie die
Distribution. Ich nutze zB gar keinen Desktop...

Debian zB hat den Ruf ein konservatives Linux zu sein, was auf Stabilit�t
ausgelegt ist. Dadurch werden zB Updates sehr z�gerlich ver�ffentlicht, was
meistens veraltete Pakete zur Folge hat. Ubuntu hingegen ist der kleine,
wilde Bruder von Debian, die zwar beide gleich ticken aber Ubuntu hingegen
wesentlich moderner ist.

Ich w�rde mich demnach bei einem Server f�r Debian und bei einem Desktop
f�r Ubuntu entscheiden. Beherrscht du das eine dann beherrschst du idR auch
das andere.

Bye Tom
--
"Manches Gewissen ist nur rein, weil es nie benutzt wurde" (Robert Lembke)

Axel Pötzinger

unread,
May 19, 2013, 5:05:27 AM5/19/13
to
Am 19.05.2013 10:09, schrieb Axel Pᅵtzinger:
Danke fᅵr die Ratschlᅵge.
Ich seh schon, dass ich da mit meiner Uralt-Kiste nicht weiterkommen.

Helmut Hullen

unread,
May 19, 2013, 5:43:00 AM5/19/13
to
Hallo, Axel,

Du meintest am 19.05.13:

> ich m�chte als Einsteiger mir einen Zugang zu Linux schaffen.

> Hab einen relativ alten PC (AFAIR 300 MHZ) und m�chte mir da drauf
> ein Linux installieren, das f�r mich als Einsteiger relativ
> einfach/pflegeleicht ist.

Schnellschuss: Knoppix-CD.

Wie schon erw�hnt: die Kiste mag f�r etliche Heft-CDs zu alt sein.
Inzwischen erwarten etliche Kernel, dass die CPU PAE-f�hig ist (bei 300
MHz vermute ich ein 32-Bit-System).

Viele Gruesse
Helmut

"Ubuntu" - an African word, meaning "Slackware is too hard for me".

Ralph Aichinger

unread,
May 19, 2013, 5:55:09 AM5/19/13
to
Manuel Reimer <Manuel.N...@nurfuerspam.de> wrote:
> Um es mal in klaren Worten auszudrücken: Mir fällt kein sinnvoller Grund
> ein, heute noch einen 300MHz PC laufen zu lassen.

Doch, aber nicht viele. In bestimmten Situationen kann ein rumliegender
300 MHz-PC sehr nützlich sein.

> Für eine anständige, moderne, komfortable Desktop-Linux-Distribution ist
> die Kiste zu schwach.

ACK!

> Für einen Server ist die Kiste zu verschwenderisch. Da gibt es für um
> die 50 EUR gleich mehrere attraktive ARM-Plattformen, die dann unter 10
> Watt Strom verbrauchen.

ACK!

Sinn haben so ältere Kisten, wenn man mal schnell was probieren
will, was nicht jahrelang durchlaufen muß, sondern nur z.B. eine
Woche.

Oder als Lern&Spielgerät das unabhängig vom Haupt-PC gebootet werden
soll.

Viele Netzwerksachen sind mit einem physisch getrennten Rechner
auch schmerzloser zu testen als mit einer virtuellen Maschine.

/ralph

Tim Ritberg

unread,
May 19, 2013, 8:03:47 AM5/19/13
to
Am 19.05.2013 10:09, schrieb Axel Pᅵtzinger:
Versuch mal L-Ubuntu. Spᅵter kann du auch versuchen Lxde gegen Twvm zu
tauschen, das braucht seeehr wenig RAM.

Marc Haber

unread,
May 19, 2013, 8:07:11 AM5/19/13
to
Manuel Reimer <Manuel.N...@nurfuerspam.de> wrote:
>Für einen Server ist die Kiste zu verschwenderisch. Da gibt es für um
>die 50 EUR gleich mehrere attraktive ARM-Plattformen, die dann unter 10
>Watt Strom verbrauchen.

Und die wären, wenn man mal den Rasberry Pi aus dem Weg lässt?

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834

Marc Haber

unread,
May 19, 2013, 8:07:26 AM5/19/13
to
Ralph Aichinger <ra...@pangea.at> wrote:
>Manuel Reimer <Manuel.N...@nurfuerspam.de> wrote:
>> Um es mal in klaren Worten auszudrücken: Mir fällt kein sinnvoller Grund
>> ein, heute noch einen 300MHz PC laufen zu lassen.
>
>Doch, aber nicht viele. In bestimmten Situationen kann ein rumliegender
>300 MHz-PC sehr nützlich sein.

In welchen denn?

Marc Haber

unread,
May 19, 2013, 8:08:27 AM5/19/13
to
Thomas Wildgruber <excp...@web.de> wrote:
>Debian zB hat den Ruf ein konservatives Linux zu sein, was auf Stabilität
>ausgelegt ist. Dadurch werden zB Updates sehr zögerlich veröffentlicht, was
>meistens veraltete Pakete zur Folge hat. Ubuntu hingegen ist der kleine,
>wilde Bruder von Debian, die zwar beide gleich ticken aber Ubuntu hingegen
>wesentlich moderner ist.

Ubuntu und Debian ticken völlig unterschiedlich. Nur weil Debian
konservativ ist, ist Ubuntu es schon lange nicht.

Christoph Schmees

unread,
May 19, 2013, 8:24:20 AM5/19/13
to
On 19.05.2013 10:09, Axel Pötzinger wrote:
> Hallo NG,
>
> ich möchte als Einsteiger mir einen Zugang zu Linux schaffen.
>
> Hab einen relativ alten PC (AFAIR 300 MHZ) und möchte mir da
> drauf ein Linux installieren, das für mich als Einsteiger relativ
> einfach/pflegeleicht ist.
>
> Daraus ergibt sich natürlich die Frage, welches Linux nehmen?
> Ich weiß, das ist die Frage wie nach dem besten Geschmack, und
> die sind bekanntlich verschieden, bzw. es läßt sich nicht darüber
> streiten.
>
> Bitte trotzdem um den ein oder anderen Vorschlag.
>

auf den Konflikt zwischen "alter lahmer PC" und "alles
automatisch einfach" wurde mehrfach hingewiesen. Trotzdem einen
Versuch wert:
<http://puppylinux.org/main/Overview%20and%20Getting%20Started.htm>

Christoph

--
email:
nurfuerspam -> gmx
de -> net

Ralph Aichinger

unread,
May 19, 2013, 9:05:05 AM5/19/13
to
Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:
>>Doch, aber nicht viele. In bestimmten Situationen kann ein rumliegender
>>300 MHz-PC sehr nützlich sein.
>
> In welchen denn?

Hab ich doch geschrieben: Wenn man für kurzfristige Ausprobierereien
bei Netzwerken etc. (nicht-GUI-Sachen) einen Rechner braucht.

Wenn ich einen Fileserver für 2 Wochen wo hinstellen will, dann
machen die Stromkosten deutlich weniger aus als die Beschaffungs-
kosten für irgendeinen Raspi oder wasauchimmer.

Nicht jedes Problem ist durch Virtualisierung lösbar, u.a. auch
deswegen nicht, weil man nicht überall eine virtualisierende
Maschine stehen hat.

Oder: Ich hab mal eine Installation für ein Kunstprojekt
realisiert, die Barcodes über einen Barcodescanner eingelesen hat
(so ein Teil wie in den Supermarktkassen) und dann am Bildschirm
was entsprechendes ausgegeben (war ein simples Perl-Skript). Auf
einem P100 oder so (das war damals halt ein rumliegender Rechner,
so wie heute die 300MHz-Rechner gratis rumliegen).

Sowas kannst du mit einem Raspi oder ähnlich machen, aber wenn
du was in der Art nur eine Woche brauchst, dann kannst du auch
einen 300MHz-PC verwenden, die Stromrechnung für die Zeit wo sowas
installiert ist (in dem Fall waren es IIRC 3 Tage oder eine Woche)
wird niemand umbringen.

/ralph

Sven Hartge

unread,
May 19, 2013, 9:14:47 AM5/19/13
to
Axel Pötzinger <a.p...@gmx.net> wrote:

> Hab einen relativ alten PC (AFAIR 300 MHZ) und möchte mir da drauf ein
> Linux installieren, das für mich als Einsteiger relativ
> einfach/pflegeleicht ist.

Bei einem so alten PC ist das RAM wahrscheinlich auch sehr klein. Damit
wirst du keine Freude an einer der normalen aktuellen
Desktop-Distributionen haben, wenn diese überhaupt startet.

Ich rate dringend davon ab, Linux als Anfänger auf so einem System zu
probieren, da Erfahrung damit nicht repräsentativ sein wird.



--
Sigmentation fault. Core dumped.

Ralph Aichinger

unread,
May 19, 2013, 9:11:53 AM5/19/13
to
Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:
> Manuel Reimer <Manuel.N...@nurfuerspam.de> wrote:
>>Für einen Server ist die Kiste zu verschwenderisch. Da gibt es für um
>>die 50 EUR gleich mehrere attraktive ARM-Plattformen, die dann unter 10
>>Watt Strom verbrauchen.
>
> Und die wären, wenn man mal den Rasberry Pi aus dem Weg lässt?

Beaglebone

Diverse embedded Mips-Router z.B. Asus
https://www.asus.com/Networking/WL330N3G/
Gut, das ist kein ARM.

Diverses China-Zeugs mit unterschiedlicher
Erhältlichkeit, z.B.:

http://rhombus-tech.net/allwinner_a10/hacking_the_mele_a1000/
http://lists.debian.org/debian-arm/2013/05/msg00025.html

Wenn man bis 100 Euro und drüber geht, dann gibt es nochmal
einen Haufen Sachen.

Ich finde den Raspi in dem Feld trotzdem praktisch.

/ralph

Ralph Aichinger

unread,
May 19, 2013, 9:22:13 AM5/19/13
to
Sven Hartge <sh-...@svenhartge.de> wrote:
> Ich rate dringend davon ab, Linux als Anfänger auf so einem System zu
> probieren, da Erfahrung damit nicht repräsentativ sein wird.

Repräsentativ für was?

Wenn jemand mit Webservern (LAMP oder sowas) Erfahrungen sammeln
will, dann ist so ein Teil gar nicht mal so falsch. Eine
Drupal-Installation oder ein PostgreSQL kriegt man damit wirklich
ohne irgendeinen Unterschied zu einer aktuellen Maschine drauf,
wenn man keinen hohen Traffic bedienen muß.

Nicht jede Anfängeranwendung muß Surfen und Office-Pakete
beinhalten. Ein erfahrener Windows-Anwender kann durchaus
seine ersten Linux-Erfahrungen rein am CLI machen, wenn das
etwas ist, was er ausprobieren will.

Alles eine Frage der Vorstellungen.

/ralph

Sven Hartge

unread,
May 19, 2013, 9:28:15 AM5/19/13
to
Ralph Aichinger <ra...@pangea.at> wrote:
> Sven Hartge <sh-...@svenhartge.de> wrote:

>> Ich rate dringend davon ab, Linux als Anfänger auf so einem System zu
>> probieren, da Erfahrung damit nicht repräsentativ sein wird.

> Repräsentativ für was?

Ich gehe einfach mal von meinen Erfahrungen mit Linux-Anfängern aus. Die
booten eine Live-CD und installieren erst einmal ein Desktop-Linux. Und
schon Schritt 1 dürfte bei dem System vom OP kapitulieren.

Mir ist bisher kein Linux/Unix-Anfänger untergekommen, der direkt
Webserver-Erfahrungen sammeln wollte und direkt soviel Wissen hatte,
dass er in der Lage war, ein Text-Only-Linux zu installieren.

Es sei denn, du inkludierst in dieser Gruppe auch Leute, die z.B.
Solaris-Erfahrung haben und nur mit Linux neu anfangen.

Ralph Aichinger

unread,
May 19, 2013, 9:40:03 AM5/19/13
to
Sven Hartge <sh-...@svenhartge.de> wrote:
> Ich gehe einfach mal von meinen Erfahrungen mit Linux-Anfängern aus. Die
> booten eine Live-CD und installieren erst einmal ein Desktop-Linux. Und
> schon Schritt 1 dürfte bei dem System vom OP kapitulieren.

Ich kenn sowohl als auch. Ich hab Leute kennengelernt,
die haben das erste mal irgendeine SuSE-CD installiert,
nach kurzem haben sie muter in der Shell rumgetippt,
ein Jahr später haben sie sich einen Job in einem
Rechenzentrum als Operator gesucht. Mit Apple-GUI
als einzige Vorkenntnisse.

> Mir ist bisher kein Linux/Unix-Anfänger untergekommen, der direkt
> Webserver-Erfahrungen sammeln wollte und direkt soviel Wissen hatte,
> dass er in der Lage war, ein Text-Only-Linux zu installieren.

Wenn du dir ansiehst, was Leute mit dem Raspberry Pi
machen, da sind *viele* dabei, die sowas in der Art
machen wollen. Realistischerweise macht ein Webbrowser
oder ein moderner Desktop drauf keinen Spaß. Trotzdem
hat sich das Ding eine Million mal verkauft. Zeitweise
hat der Raspi mehr Geräte verkauft als Microsoft Surface.

> Es sei denn, du inkludierst in dieser Gruppe auch Leute, die z.B.
> Solaris-Erfahrung haben und nur mit Linux neu anfangen.

Nö, ich meine damit den typischen Raspi-Käufer, jemanden
der im Prinzip technikinteressiert ist, ohne notwendigerweise
große Vorkenntnisse zu haben.

http://www.techradar.com/news/computing/8-great-raspberry-pi-projects-created-by-kids-1143243

zeigt ein paar Beispiele für Sachen, die Leute damit machen.
Vieles davon könnte man auch mit einem einem P300 machen, zumindest
die Sachen, die keine komplizierten Hardware-Interfaces brauchen.

/ralph

Marc Haber

unread,
May 19, 2013, 9:47:33 AM5/19/13
to
Ralph Aichinger <ra...@pangea.at> wrote:
>Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:
>>>Doch, aber nicht viele. In bestimmten Situationen kann ein rumliegender
>>>300 MHz-PC sehr nützlich sein.
>>
>> In welchen denn?
>
>Hab ich doch geschrieben: Wenn man für kurzfristige Ausprobierereien
>bei Netzwerken etc. (nicht-GUI-Sachen) einen Rechner braucht.

Das geht mit VMs ganz prima.

>Wenn ich einen Fileserver für 2 Wochen wo hinstellen will, dann
>machen die Stromkosten deutlich weniger aus als die Beschaffungs-
>kosten für irgendeinen Raspi oder wasauchimmer.
>
>Nicht jedes Problem ist durch Virtualisierung lösbar, u.a. auch
>deswegen nicht, weil man nicht überall eine virtualisierende
>Maschine stehen hat.
>
>Oder: Ich hab mal eine Installation für ein Kunstprojekt
>realisiert, die Barcodes über einen Barcodescanner eingelesen hat
>(so ein Teil wie in den Supermarktkassen) und dann am Bildschirm
>was entsprechendes ausgegeben (war ein simples Perl-Skript). Auf
>einem P100 oder so (das war damals halt ein rumliegender Rechner,
>so wie heute die 300MHz-Rechner gratis rumliegen).
>
>Sowas kannst du mit einem Raspi oder ähnlich machen, aber wenn
>du was in der Art nur eine Woche brauchst, dann kannst du auch
>einen 300MHz-PC verwenden, die Stromrechnung für die Zeit wo sowas
>installiert ist (in dem Fall waren es IIRC 3 Tage oder eine Woche)
>wird niemand umbringen.

Ja, das sind Gründe. Sind bei mir in den letzten zehn Jahren nicht
mehr vorgekommen, ich verwende für solche Dinge meist alte Notebooks.

Das einzige "mal ausprobieren", was ich nicht in VMs machen kann, ist
aktuell, etwas zu virtualisieren.

Marc Haber

unread,
May 19, 2013, 9:49:51 AM5/19/13
to
Ralph Aichinger <ra...@pangea.at> wrote:
>Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:
>> Manuel Reimer <Manuel.N...@nurfuerspam.de> wrote:
>>>Für einen Server ist die Kiste zu verschwenderisch. Da gibt es für um
>>>die 50 EUR gleich mehrere attraktive ARM-Plattformen, die dann unter 10
>>>Watt Strom verbrauchen.
>>
>> Und die wären, wenn man mal den Rasberry Pi aus dem Weg lässt?
>
>Beaglebone

Kann man in Deutschland oder auch nur im Euroraum wo kaufen? Oder
kostet die Rennerei wegen Zoll kein Geld?

Ich hätte gerne so eine Zigarrenschachtel mit mindestens 512 MB RAM
und einem vernünftig angebundenen Gigabit Ethernet Port.

Marc Haber

unread,
May 19, 2013, 9:52:13 AM5/19/13
to
Sven Hartge <sh-...@svenhartge.de> wrote:
>Ich rate dringend davon ab, Linux als Anfänger auf so einem System zu
>probieren

+1

Marc Haber

unread,
May 19, 2013, 9:53:06 AM5/19/13
to
Sven Hartge <sh-...@svenhartge.de> wrote:
>Mir ist bisher kein Linux/Unix-Anfänger untergekommen, der direkt
>Webserver-Erfahrungen sammeln wollte und direkt soviel Wissen hatte,
>dass er in der Lage war, ein Text-Only-Linux zu installieren.

Doch, ich. Aber das ist fünfzehn Jahre her. Mein erstes Linux war ein
ISDN-Router mit Firewall.

Grüße
Marc

Helmut Hullen

unread,
May 19, 2013, 10:13:00 AM5/19/13
to
Hallo, Marc,

Du meintest am 19.05.13:

>>>> Doch, aber nicht viele. In bestimmten Situationen kann ein
>>>> rumliegender 300 MHz-PC sehr n�tzlich sein.

>>> In welchen denn?

>> Hab ich doch geschrieben: Wenn man f�r kurzfristige Ausprobierereien
>> bei Netzwerken etc. (nicht-GUI-Sachen) einen Rechner braucht.

> Das geht mit VMs ganz prima.

Manchmal.
Wenn ich in meinem Bastelkeller Luftfeuchtigkeit und Temperatur messen
und aufzeichnen will, dann hilft mir dabei eine VM auf meinem
Hauptrechner nicht allzusehr.

Da ist ein eigenst�ndiger ("standalone") Rechner schon eher hilfreich.

Ja - f�r diese Aufgabe gibt es auch fertige L�sungen ...

Joseph Terner

unread,
May 19, 2013, 10:22:14 AM5/19/13
to
On Sun, 19 May 2013 15:28:15 +0200, Sven Hartge wrote:
> Ralph Aichinger <ra...@pangea.at> wrote:
>> Sven Hartge <sh-...@svenhartge.de> wrote:
>
>>> Ich rate dringend davon ab, Linux als Anfänger auf so einem System zu
>>> probieren, da Erfahrung damit nicht repräsentativ sein wird.
>
>> Repräsentativ für was?
>
> Ich gehe einfach mal von meinen Erfahrungen mit Linux-Anfängern aus. Die
> booten eine Live-CD und installieren erst einmal ein Desktop-Linux. Und
> schon Schritt 1 dürfte bei dem System vom OP kapitulieren.

Die sinnvollste Empfehlung ist, einen Rechner mit vorinstalliertem Linux
zu kaufen.

> Mir ist bisher kein Linux/Unix-Anfänger untergekommen, der direkt
> Webserver-Erfahrungen sammeln wollte und direkt soviel Wissen hatte,
> dass er in der Lage war, ein Text-Only-Linux zu installieren.

Hmm, ich war ohne jegliche *ix-Vorkenntnisse in der Lage, Slackware 3 für
die Nutzung virtueller Terminals zu installieren. Außer der auf der CD
mitgelieferten Dokumentation gab es nichts, schon gar keinen
Internetzugang oder irgendein Forum zum Rumfragen.

Das Haupthindernis war übrigens, daß Linux 1.2 mein neumodisches ATAPI-
Laufwerk nicht kannte und daher die Paketsammlung vorher auf die
Festplatte zu spiegeln und dem Installer mitzuteilen war. (Die Erstellung
von Bootdisketten war in Prä-El-Torito-Zeiten natürlich sowieso
obligatorisch.)

GUI-Installer waren m. W. noch nicht erfunden und X11 verbot sich mangels
genug RAM und kompatibler Grafikkarte sowieso.

War diese Erfahrung nun "repräsentativ"? ;-)

Joseph

Sven Hartge

unread,
May 19, 2013, 10:23:05 AM5/19/13
to
Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:
> Sven Hartge <sh-...@svenhartge.de> wrote:

>> Mir ist bisher kein Linux/Unix-Anfänger untergekommen, der direkt
>> Webserver-Erfahrungen sammeln wollte und direkt soviel Wissen hatte,
>> dass er in der Lage war, ein Text-Only-Linux zu installieren.

> Doch, ich. Aber das ist fünfzehn Jahre her. Mein erstes Linux war ein
> ISDN-Router mit Firewall.

Vor 15 Jahren war die Situation aber auch eine andere.

Als ich 1996 mit Linux angefangen habe (SuSE 4.4) war es normal für
mich, im Text-Modus zu arbeiten, weil a) ich das noch von DOS so gewohnt
war und b) meine Maschine nicht stark genug war, um X11 _und_
Anwendungsprogramme gleichchzeitig zu nutzen.

Heute ist ein Großteil der Leute doch eine Graphische Oberfläche gewohnt
und wird abgeschreckt, wenn man ihnen ein 80x25 weiss-auf-schwarz
Terminal vorsetzt.

Es mag seltene Exemplare geben, bei denen dies nicht der Fall ist, aber
meine Erfahrung sagt mir, dass die überwiegende Mehrheit der Anfänger
eben nicht so geartet ist.

Daher meine Empfehlung, man möge als Anfänger doch bitte ein halbwegs
potentes System verwenden, damit man nicht den falschen Eindruck von
Linux erhält, weil z.B. der Installer schon 3 Stunden zum Laden braucht.

An spezielle Spezial-Dinge, wie einen Web- und Mailserver auf einem
RaspPi, kann man sich dann wagen, wenn man weiss, wie das System
funktioniert, das man benutzen will.

Sven Hartge

unread,
May 19, 2013, 11:06:10 AM5/19/13
to
Joseph Terner <jtusene...@gmx.de> wrote:

> GUI-Installer waren m. W. noch nicht erfunden und X11 verbot sich
> mangels genug RAM und kompatibler Grafikkarte sowieso.

> War diese Erfahrung nun "repräsentativ"? ;-)

Nein, nicht für die heutige Zeit, weil sie nicht auf den Linuxen der
letzten 3 Jahre basiert.

Für die damalige Zeit sicherlich. Da war es normal, dass man zur
Installation durch diverse Reifen springen musste. Mangels komplett
modularisiertem Kernel zuerst durch die Auswahl des korrekten
Installers, dann durch die lange Paketliste und schließlich war am Ende
in vielen Fällen noch die Rekompilation des Kernels für die eigene
Hardware angesagt.

Mein SuSE 4.4 Handbuch beschreibt dieses Vorgehen noch in kompletter
Länge _inklusive_ einer Beschreibung jedes Kernel-Moduls, dessen
Funktion und wann man es wofür braucht.

Das findet sich heute nirgends mehr in der offiziellen Dokumentation.

Helmut Hullen

unread,
May 19, 2013, 11:20:00 AM5/19/13
to
Hallo, Joseph,

Du meintest am 19.05.13:

>>>> Ich rate dringend davon ab, Linux als Anf�nger auf so einem System
>>>> zu probieren, da Erfahrung damit nicht repr�sentativ sein wird.

[...]

> Die sinnvollste Empfehlung ist, einen Rechner mit vorinstalliertem
> Linux zu kaufen.

Sinnvoll vielleicht f�r den Verk�ufer ...

Bernd Mayer

unread,
May 19, 2013, 12:25:15 PM5/19/13
to
Am 19.05.2013 10:09, schrieb Axel Pᅵtzinger:
> Hallo NG,
>
> ich mᅵchte als Einsteiger mir einen Zugang zu Linux schaffen.
>
> Hab einen relativ alten PC (AFAIR 300 MHZ) und mᅵchte mir da drauf ein
> Linux installieren, das fᅵr mich als Einsteiger relativ
> einfach/pflegeleicht ist.

Hallo,

gᅵnn Dir zunᅵchst einen aktuellen PC. Ansonsten kommt da mit einem
aktuellen Betriebssystem keine Freude auf.

PCs der Gigahertz-Klasse werden heutzutage verschenkt oder sind zum
kleinen Preis beschaffbar.

Damit hast Du dann auch mehr Freiheit bei der Auswahl einer
Distribution, eine Installation geht einigermassen flott und man kann
zᅵgiger arbeiten damit.

Was willst Du ᅵberhaupt damit machen?


Bernd Mayer







Andreas Kohlbach

unread,
May 19, 2013, 6:22:16 PM5/19/13
to
Axel Pötzinger wrote on 19. May 2013:
>
> ich möchte als Einsteiger mir einen Zugang zu Linux schaffen.
>
> Hab einen relativ alten PC (AFAIR 300 MHZ) und möchte mir da drauf ein
> Linux installieren, das für mich als Einsteiger relativ
> einfach/pflegeleicht ist.
>
> Daraus ergibt sich natürlich die Frage, welches Linux nehmen?
> Ich weiß, das ist die Frage wie nach dem besten Geschmack, und die
> sind bekanntlich verschieden, bzw. es läßt sich nicht darüber
> streiten.

Die 300 MHz sind recht wenig. Mag laufen oder auch nicht. Und wenn, sehr
langsam. Nicht dass dann jemand auf die Idee kommt zu sagen, Linux sei
langsam (installiere mal Windows XP oder Vista drauf, falls das überhaupt
gehen sollte).

Kritischer noch das RAM. 300 MHz hört sich nach einem alten Rechner an,
der dann meist auch unter 256 MB oder 512 MB RAM hat. Das macht keinen
Spaß. Falls er denn überhaupt damit booten kann.

Sicher gibt es noch alte Linux Distributionen, die aktuell waren, als dieser
Rechner gebaut wurde. Aber die haben heute auch Bugs und werden nicht
mehr gepflegt. So wie Windows 98, was wohl aus dieser Zeit (späte 90er?)
stammen könnte.

Fazit: neuere Hardware nehmen. Sonst wirst du enttäuscht sein, selbst
wenn du es zum Laufen bekommst.
--
Andreas
43. If I knew it wasn't going to work, I would have tested it sooner.
--Top 100 things you don't want the sysadmin to say

Andreas Kohlbach

unread,
May 19, 2013, 6:25:27 PM5/19/13
to
Ralph Aichinger wrote on 19. May 2013:
>
> Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:
>>>Doch, aber nicht viele. In bestimmten Situationen kann ein rumliegender
>>>300 MHz-PC sehr nützlich sein.
>>
>> In welchen denn?
>
> Hab ich doch geschrieben: Wenn man für kurzfristige Ausprobierereien
> bei Netzwerken etc. (nicht-GUI-Sachen) einen Rechner braucht.
>
> Wenn ich einen Fileserver für 2 Wochen wo hinstellen will, dann
> machen die Stromkosten deutlich weniger aus als die Beschaffungs-
> kosten für irgendeinen Raspi oder wasauchimmer.

Stimmt. Man sollte dann aber auf eine GUI verzichten, wenn eine kleine
CPU und wenig RAM zu vermuten sind. Man kann Fileserver etc. per
Kommandozeile aufsetzen und konfigurieren. OP hört sich aber nach einem
Newbie an, der das nicht können wird.

Andreas Kohlbach

unread,
May 19, 2013, 6:28:11 PM5/19/13
to
Axel Pötzinger wrote on 19. May 2013:
>
> Danke für die Ratschläge.
> Ich seh schon, dass ich da mit meiner Uralt-Kiste nicht weiterkommen.

Brenne dir auf einem anderen Rechner doch eine Linux CD. Vielleicht nach
Mint Linux suchen (statt Ubuntu, wessen GUI hungriger nach Ressourcen
ist). Dann den alten Rechner davon booten und etwas herum
spielen. Vielleicht sagt es ja doch zu. Wenn IMO auch nicht zu erwarten
bei der alten Hardware.

Stefan Froehlich

unread,
May 19, 2013, 7:01:32 PM5/19/13
to
On Mon, 20 May 2013 00:22:16 Andreas Kohlbach wrote:
> Sicher gibt es noch alte Linux Distributionen, die aktuell waren, als
> dieser Rechner gebaut wurde. Aber die haben heute auch Bugs [...]

Nicht mehr, als sie damals schon hatten :-)

Servus,
Stefan

--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Stefan - Welch ein Gefühl!
(Sloganizer)

Stefan 'Steve' Tell

unread,
May 20, 2013, 2:29:48 AM5/20/13
to
* Hel...@Hullen.de (Helmut Hullen) wrote:

> Wenn ich in meinem Bastelkeller Luftfeuchtigkeit und Temperatur messen
> und aufzeichnen will, dann hilft mir dabei eine VM auf meinem
> Hauptrechner nicht allzusehr.
>
> Da ist ein eigenständiger ("standalone") Rechner schon eher hilfreich.

Zumal er die Luftfeuchtigkeit im Keller gleich ein bißchen senkt und
dafür die Temperatur ein Stück erhöht ...

--
** Yours Sincerely, Stefan 'Steve' Tell - http://blog.crashmail.de
** encrypted mail preferred || GnuPG-Key ID: 0x9B6C7E15
** Fingerprint: 0A21 6C88 552E 54AE 3FB5 4732 25EE 6ABE 9B6C 7E15

Helmut Hullen

unread,
May 20, 2013, 3:41:00 AM5/20/13
to
Hallo, Stefan,

Du meintest am 20.05.13:

>> Wenn ich in meinem Bastelkeller Luftfeuchtigkeit und Temperatur
>> messen und aufzeichnen will, dann hilft mir dabei eine VM auf meinem
>> Hauptrechner nicht allzusehr.
>>
>> Da ist ein eigenst�ndiger ("standalone") Rechner schon eher
>> hilfreich.

> Zumal er die Luftfeuchtigkeit im Keller gleich ein bi�chen senkt und
> daf�r die Temperatur ein St�ck erh�ht ...

Vergiss den L�fter nicht, der f�r eine bessere Temperaturverteilung
sorgt!

"Seit ich die Luftfeuchtigkeit messe, ist der Keller viel trockener!"
Ist wohl eine Variante der Heisenbergschen Unsch�rferelation.

Marc Haber

unread,
May 20, 2013, 3:47:01 AM5/20/13
to
Sven Hartge <sh-...@svenhartge.de> wrote:
>Daher meine Empfehlung, man möge als Anfänger doch bitte ein halbwegs
>potentes System verwenden, damit man nicht den falschen Eindruck von
>Linux erhält, weil z.B. der Installer schon 3 Stunden zum Laden braucht.

Und die ist völlig richtig. Hilfsweise sollte man Linux auf dem
Hauptrechner virtualisiert betreiben; das hat dann auch noch den
Vorteil, dass man mit Snapshots etc arbeiten kann - und von nichts
lernt man so viel wie davon, ein System mutwillig kaputt zu machen.

Alternativ sollte man mal versuchen, auf der für Linux auserkorenen
alten Testhardware erstmal ein aktuelles Windows zu installieren und
vor dem Hintergrund dieser Erfahrung dann Linux zu verwenden.

Marc Haber

unread,
May 20, 2013, 3:48:39 AM5/20/13
to
Joseph Terner <jtusene...@gmx.de> wrote:
>On Sun, 19 May 2013 15:28:15 +0200, Sven Hartge wrote:
>> Ich gehe einfach mal von meinen Erfahrungen mit Linux-Anfängern aus. Die
>> booten eine Live-CD und installieren erst einmal ein Desktop-Linux. Und
>> schon Schritt 1 dürfte bei dem System vom OP kapitulieren.
>
>Die sinnvollste Empfehlung ist, einen Rechner mit vorinstalliertem Linux
>zu kaufen.

Das kann ich nicht empfehlen; die meisten vorinstallierten Linuxe sind
unterirdisch. Wobei das seit Ubuntu auch schon besser geworden ist,
aber Ubuntu kann auch ein Linux-Anfänger unfallfrei installieren.

Thomas Wildgruber

unread,
May 20, 2013, 5:58:20 AM5/20/13
to
On Sun, 19 May 2013 14:08:27 +0200, Marc Haber wrote:

> Ubuntu und Debian ticken v�llig unterschiedlich. Nur weil Debian
> konservativ ist, ist Ubuntu es schon lange nicht.

Erstens kommt es darauf an, was ich unter 'Ticken' ausdr�cken wollte,
n�mlich die Bedienung (Paketverwaltung etc) und zweitens habe ich Ubuntu
als modern und eben nicht konservativ beschrieben...

Bye Tom
--
"Sie wissen, wir leben im Zeitalter der Abk�rzungen. Ehe ist die Kurzform
f�r lateinische "errare humanum est" ("Irren ist menschlich")." (Robert
Lembke)

Manuel Reimer

unread,
May 20, 2013, 7:14:33 AM5/20/13
to
On 05/19/2013 11:55 AM, Ralph Aichinger wrote:
> Doch, aber nicht viele. In bestimmten Situationen kann ein rumliegender
> 300 MHz-PC sehr nützlich sein.

Für die paar Fälle gibt es sowas:

<http://shop.embedded-projects.net/index.php?module=artikel&action=artikel&id=1928>

Mehr Dampf wie ein 300 MHz PC und wenn man ihn nicht braucht, dann
verschwindet das Ding in der Schublade.

Gruß

Manuel

Ralph Aichinger

unread,
May 20, 2013, 7:21:47 AM5/20/13
to
Jetzt gibt es aber Leute, die umgekehrt den 300MHz-PC rumliegen
haben (eigentlich sollte jeder sowas gratis irgendwo abstauben
können), sich den Embedded-PC aber erst mühevoll bestellen müssen,
mit Wartezeit, Versandkosten, etc.

Bis so ein Teil per Post daherkommt, ist das was man ausprobieren
wollte vielleicht schon wieder hinfällig.

/ralph

Manuel Reimer

unread,
May 20, 2013, 7:25:55 AM5/20/13
to
On 05/19/2013 02:07 PM, Marc Haber wrote:
> Und die wären, wenn man mal den Rasberry Pi aus dem Weg lässt?

Wenn's klein und sparsam sein muss, dann:

http://gnublin.embedded-projects.net/

Gibt's auch in DIP-Variante. Ist aber vergleichsweise schwach bestückt.
Am besten mit der Original-Distribution betreiben (basiert auf Debian),
denn die ist auf die verfügbaren Ressourcen optimiert.

Wenn's etwas mehr Dampf sein darf, dann:

https://www.olimex.com/Products/OLinuXino/iMX233/iMX233-OLinuXino-MAXI/

Gibt's auch in anderen Varianten:

https://www.olimex.com/Products/OLinuXino/iMX233/iMX233-OLinuXino-MINI/
https://www.olimex.com/Products/OLinuXino/iMX233/iMX233-OLinuXino-MICRO/

Und mit noch mehr Leistung:

https://www.olimex.com/Products/OLinuXino/A13/A13-OLinuXino-WIFI/

Und wenn man's ganz wild treiben will, dann kann man an den
A13-OLinuXino auch einen Touchscreen hängen und dann Android darauf
installieren...

Gibt's alles hier:
http://shop.embedded-projects.net/

Gruß

Manuel

Axel Pötzinger

unread,
May 20, 2013, 8:00:11 AM5/20/13
to
Nachdem, was ich hier alles zu meiner Frage gelesen habe, hast du sehr
wahrscheinlich absolut recht, und ich werde mir erstmal einen PC der
Gigahertz-Klasse beschaffen.
Was ich machen will? Nun, einfach mal erste und grundsᅵtzliche
Erfahrungen mit diesem OS sammeln. Also etwa die Kategorie:
Internet-Zugang schaffen, Alltagsaufgaben erledigen, Benutzer- und
Rechteverwaltung etc.etc.
Den Einstieg halt ......

Servus
Axel


Helmut Hullen

unread,
May 20, 2013, 7:40:00 AM5/20/13
to
Hallo, Ralph,

Du meintest am 20.05.13:

>>> Doch, aber nicht viele. In bestimmten Situationen kann ein
>>> rumliegender 300 MHz-PC sehr n�tzlich sein.

>> F�r die paar F�lle gibt es sowas:
>>
>> <http://shop.embedded-projects.net/index.php?module=artikel&action=a
>> rtikel&id=1928>
>>
>> Mehr Dampf wie ein 300 MHz PC und wenn man ihn nicht braucht, dann
>> verschwindet das Ding in der Schublade.

> Jetzt gibt es aber Leute, die umgekehrt den 300MHz-PC rumliegen
> haben (eigentlich sollte jeder sowas gratis irgendwo abstauben
> k�nnen), sich den Embedded-PC aber erst m�hevoll bestellen m�ssen,
> mit Wartezeit, Versandkosten, etc.

Eben - mein Compaq-Tower und mein Compaq-Desktop (beide so etwa von
1995) und meine Thinkpad T2x liegen normalerweise ungenutzt herum. Warum
soll ich zuerst diese Veteranen entsorgen und mir dann andere Rechner
kaufen?

Auf allen diesen Veteranen l�uft Linux. Ohne grosse Verrenkungen.

Klaus von der Heyde

unread,
May 20, 2013, 1:11:11 PM5/20/13
to
Edzard Egberts wrote:
> "Fedora 18 LXDE Spin 32bit", das ISO-Image herunterladen, brennen
> und die Live-CD ausprobieren. Wenn das funktioniert, hast Du Glᅵck
> gehabt, 300 MHz sind sehr wenig. Kann Dir auch passieren, dass das
> System gar nicht erst startet, weil der Prozessor zu alt ist.

Wie groᅵ ist der Hauptspeicher?
Schon die Installation von Debian Squeeze auf 64 MB war etwas hakelig;
128 MB ging. Live-CD braucht eher mehr als der Installer.

LXDE ist aber machbar, ich habe es auf einem 350 MHz-Intel mit 128 MB
RAM funktionsfᅵhig. Festplatten-Swap ist aber obligatorisch.

Klaus

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Christoph Schmees

unread,
May 21, 2013, 2:03:24 AM5/21/13
to
On 21.05.2013 01:07, Andreas Kohlbach wrote:
> Stefan Froehlich wrote on 19. May 2013:
>>
>> On Mon, 20 May 2013 00:22:16 Andreas Kohlbach wrote:
>>> Sicher gibt es noch alte Linux Distributionen, die aktuell waren, als
>>> dieser Rechner gebaut wurde. Aber die haben heute auch Bugs [...]
>>
>> Nicht mehr, als sie damals schon hatten :-)
>
> Wenn die nicht gewartet werden, haben sie vermutlich nun mehr.
>

nee. Die Bugs sind noch dieselben, auch gleich viele. Es sind nur
vermutlich inzwischen mehr *bekannt* geworden. :-)

Christoph

--
email:
nurfuerspam -> gmx
de -> net

Ansgar Strickerschmidt

unread,
May 21, 2013, 5:02:47 AM5/21/13
to
Also schrieb Axel Pᅵtzinger:

> Am 19.05.2013 10:09, schrieb Axel Pᅵtzinger:
>> Hallo NG,
>>
>> ich mᅵchte als Einsteiger mir einen Zugang zu Linux schaffen.
>>
>> Hab einen relativ alten PC (AFAIR 300 MHZ) und mᅵchte mir da drauf ein
>> Linux installieren, das fᅵr mich als Einsteiger relativ
>> einfach/pflegeleicht ist.
>>
>> Daraus ergibt sich natᅵrlich die Frage, welches Linux nehmen?
>> Ich weiᅵ, das ist die Frage wie nach dem besten Geschmack, und die sind
>> bekanntlich verschieden, bzw. es lᅵᅵt sich nicht darᅵber streiten.
>>
>> Bitte trotzdem um den ein oder anderen Vorschlag.

Also fᅵr so eine Uralt-Hardware musst Du was Kleines, Abgespecktes nehmen.
Der weitaus entscheidendere Faktor als die CPU-Geschwindigkeit ist fᅵr
Linux: Wieviel RAM hat denn die Kiste?
Unter 256MB wirst Du ᅵberhaupt nicht froh fᅵr ein Desktop-System, weil die
Kiste dann schon mit dem Firefox allein zu swappen anfᅵngt. Akzeptabel
wird's ab 512MB. Die Rechner dieser Altersklasse haben typischerweise
128MB, so wie ich das kenne. RAM war damals teuer und wurde nur selten
aufgerᅵstet.
In zweiter Linie spielt die CPU-Leistung dann natᅵrlich schon eine Rolle.
Aufwendige (Flash-)Animationen oder Filme in DVD-Qualitᅵt kannst Du mit
der Ausstatung vergessen.

Mein Tipp wᅵre: einen etwas neueren alten Rechner verwenden, und die
300MHz-Mᅵhle in Frieden aufs Altenteil schicken.
Ich hᅵtte da ᅵbrigens zuuufᅵllig[tm] was Brauchbares fᅵr ein Taschengeld
im Angebot, was Dir sicher gefallen wᅵrde: einen Pentium-III mit 1 GHz,
Desktop-Gehᅵuse, mit 512MB RAM (= Maximalausbau) und einer 40GB Platte.
Mit Matrox AGP-Grafikkarte. 100MBit LAN und Sound on-board.
Funktioniert 1a; ich habe mir da testweise ein Ubuntu (Studio, IIRC...)
draufgemacht. Mehr Details und (geringer) Preis bei Interesse auf Anfrage;
Reply-To funktioniert.

Fᅵr Dich wᅵrde ich dann die Geschmacksrichtung "Lubuntu" oder "Xubuntu"
empfehlen. Kann ich Dir auch vorinstallieren, wenn Du magst.
Netzwerkkonfiguration ist nicht schwierig. Am allereinfachsten ist es,
wenn Du auf der Fritzbox den DHCP-Server einschaltest, und alle anderen
Beteiligten im LAN auch auf DHCP einstellst.

Ansgar

--
*** Musik! ***

Gernot Pru3nster

unread,
May 21, 2013, 7:34:33 AM5/21/13
to
Am 2013-05-19 10:16, schrieb Ralph Aichinger:

> 1. Das Linux das Freunde oder Bekannte nehmen.

ack!


> Debian
> ist eine gut dokumentierte Mainstream-Distribution,

Wo gibt es denn diese Dokumentation (ernst gemeinte Frage!)?

Debian Reference:
http://www.debian.org/doc/manuals/debian-reference/
total veraltet

Debian Wiki ist auch nicht viel besser, Vieles wurde vom Reference
Manual kopiert.

Schöne Grüße,
Gernot.

Ralf Lehmeier

unread,
May 21, 2013, 8:24:07 AM5/21/13
to
Axel Pᅵtzinger schrieb:
...

>> Was willst Du ᅵberhaupt damit machen?
>>
> Nachdem, was ich hier alles zu meiner Frage gelesen habe, hast du sehr
> wahrscheinlich absolut recht, und ich werde mir erstmal einen PC der
> Gigahertz-Klasse beschaffen.
> Was ich machen will? Nun, einfach mal erste und grundsᅵtzliche
> Erfahrungen mit diesem OS sammeln. Also etwa die Kategorie:
> Internet-Zugang schaffen, Alltagsaufgaben erledigen, Benutzer- und
> Rechteverwaltung etc.etc.
> Den Einstieg halt ......

Ich schreibe hier auf einem alten P4, von ca. 2004, mit 3,4 GHz
Singlecore und 2 GB Ram.
Es lᅵuft Win 7 Ultimate und Mint LMDE mit KDE 4.8.4 als Dualboot.
Beide sehr flᅵᅵig.
Die Hardware wird unter Linux erkannt und es gibt nur ein Problem damit
das die Auflᅵsung 1280 x 1024 statt 1680 x 1050 erkannt wird. Dafᅵr habe
ich noch keine Lᅵsung aber ansonsten klappt alles einwandfrei.

Eine solche Aldikiste kannst du bei EBay sicherliche gᅵnstig bekommen -
falls so was nicht noch in einer Ecke steht. Es muᅵ ja nicht die eigene
sein. ;-) Frag mal im Freundeskreis rum. Damit macht das Arbeiten noch
Spaᅵ und zum testen und lernen ist es vollkommen ausreichend.

MfG R.Lehmeier

Ansgar Strickerschmidt

unread,
May 21, 2013, 10:22:15 AM5/21/13
to
Also schrieb Ralf Lehmeier:

> Axel Pᅵtzinger schrieb:
> ...
>
>>> Was willst Du ᅵberhaupt damit machen?
>>>
>> Nachdem, was ich hier alles zu meiner Frage gelesen habe, hast du sehr
>> wahrscheinlich absolut recht, und ich werde mir erstmal einen PC der
>> Gigahertz-Klasse beschaffen.
>> Was ich machen will? Nun, einfach mal erste und grundsᅵtzliche
>> Erfahrungen mit diesem OS sammeln. Also etwa die Kategorie:
>> Internet-Zugang schaffen, Alltagsaufgaben erledigen, Benutzer- und
>> Rechteverwaltung etc.etc.
>> Den Einstieg halt ......
>
> Ich schreibe hier auf einem alten P4, von ca. 2004, mit 3,4 GHz
> Singlecore und 2 GB Ram.

Das ist ja auch eine Rakete mit ᅵppiger Ausstattung.
Meine diversen Athlᅵner und zwei Pentium-M-Notebooks laufen auch sehr
geschmeidig. Alles ab ca. 1 GHz und 512 MB RAM ist echt OK fᅵr den
tᅵglichen Betrieb.
Hier @work lᅵuft auch noch ein PIII-600MHz/384 MB RAM mit Ubuntu Server
12.04.2, als kleiner File-, Test- und (interner) Webserver. OK, der kann
eine GBit-Netzwerkverbindung nicht voll auslasten, aber sonst ist das echt
OK.
Ackert zuverlᅵssig wie ein alter Lanz. :)

> Es lᅵuft Win 7 Ultimate und Mint LMDE mit KDE 4.8.4 als Dualboot.
> Beide sehr flᅵᅵig.

Wundert mich nicht. 3,4 GHz sind ja auch nicht wirklich langsam, auch
wenn's "nur" eine P4-Heizkachel ist.

> Die Hardware wird unter Linux erkannt und es gibt nur ein Problem damit
> das die Auflᅵsung 1280 x 1024 statt 1680 x 1050 erkannt wird. Dafᅵr habe
> ich noch keine Lᅵsung aber ansonsten klappt alles einwandfrei.

1. Den Grund herausfinden, warum die Bildschirm-Erkennung per VESA DDE
(oder wie das heute heiᅵt...) nicht funktioniert. Die Xserver-Logs vom
Systemstart sind Dein Freund (/var/log/Xorg.0.log , oder so ᅵhnlich).
2. Wenn das nicht zum Ziel fᅵhrt: Von Hand eine passende Modeline fᅵr den
X-Server anlegen in /etc/X11/xorg.conf . Diese Datei existiert heutzutage
standardmᅵᅵig nicht mehr, wird aber vom X-Server beim Start ausgewertet,
wenn vorhanden. Wᅵre also ggf. anzulegen. Vorlagen dafᅵr gibt's im Netz.
Wichtig: es muss zur Grafikkarte passen.
Wenn man sich da verhaut, kommt die Grafik u.U. nicht mehr hoch, und man
muss den Dingen per Textkonsole auf den Grund gehen. Im schlimmsten Fall
sieht man nicht mal mehr eine Textkonsole (BTDT...) und braucht eine
Boot-CD mit autonomem Rettungssystem.

Edzard Egberts

unread,
May 21, 2013, 12:45:28 PM5/21/13
to
Ralf Lehmeier schrieb:
> es gibt nur ein Problem damit
> das die Auflᅵsung 1280 x 1024 statt 1680 x 1050 erkannt wird. Dafᅵr habe
> ich noch keine Lᅵsung aber ansonsten klappt alles einwandfrei.

Guck' Dir mal den Befehl "xrandr" an, z.B.

"xrandr --output DVI-0 --mode 1680x1050"

Das ist dann zwar beim Neustart wieder weg (hat auch Vorteile, falls man
es vermurkst hat), aber den Befehl in irgend ein Startskript eintragen,
ist auch nicht schwer.
Message has been deleted

Florian Diesch

unread,
May 21, 2013, 8:02:39 PM5/21/13
to
Am Tue, 21 May 2013 08:03:24 +0200
schrieb Christoph Schmees <cj...@nurfuerspam.de>:

> nee. Die Bugs sind noch dieselben, auch gleich viele. Es sind nur
> vermutlich inzwischen mehr *bekannt* geworden. :-)

Interpretationsfrage. Die Kompatibilitätsprobleme mit Hardware
dürften sich ändern, für aktuelle Hardware dürfter die Zahl steigen.


--
Privacy Indicator
Unity appindicator to switch privacy settings
<http://www.florian-diesch.de/software/indicator-privacy/>

Jakob Schürz

unread,
May 22, 2013, 10:11:03 AM5/22/13
to
Am 2013-05-20 09:48, schrieb Marc Haber:
> Joseph Terner <jtusene...@gmx.de> wrote:
>> On Sun, 19 May 2013 15:28:15 +0200, Sven Hartge wrote:
>>> Ich gehe einfach mal von meinen Erfahrungen mit Linux-Anfängern aus. Die
>>> booten eine Live-CD und installieren erst einmal ein Desktop-Linux. Und
>>> schon Schritt 1 dürfte bei dem System vom OP kapitulieren.
>>
>> Die sinnvollste Empfehlung ist, einen Rechner mit vorinstalliertem Linux
>> zu kaufen.
>
> Das kann ich nicht empfehlen; die meisten vorinstallierten Linuxe sind
> unterirdisch. Wobei das seit Ubuntu auch schon besser geworden ist,
> aber Ubuntu kann auch ein Linux-Anfänger unfallfrei installieren.
>
> Grüße
> Marc

Hab mal einen Dell mit vorinstalliertem Fedora gekauft... Eine traurige
Angelegenheit... Nach einem Tag hab ich aufgegeben, das Fedora in die
ewigen Jagdgründe geschickt und Debian drauf installiert. Das lief von
der Installation weg so wie ich es gewohnt war.

Danach wunderte ich mich nicht mehr, dass sich Linux bei Dell als
vorinstalliertes OS nicht durchgesetzt hat...

lg jakob

--
"Die Zuweisung erfolgt mit hoher Priorität und schläft nicht. Dies ist
die Flagge, um Einsatz in Interrupt-Handler, unten Hälften und andere
Situationen, in denen Sie kann nicht schlafen."
(aus http://de.how-to.mobi/index.php?id=116343)
http://xundeenergie.wordpress.com
werts...@nurfuerspam.de

Manuel Reimer

unread,
May 22, 2013, 12:11:47 PM5/22/13
to
On 05/20/2013 12:02 PM, Ralf Döblitz wrote:
> Farnell?

Aber nur als Gewerbetreibender, richtig?

Gruß

Manuel

Manuel Reimer

unread,
May 22, 2013, 12:13:01 PM5/22/13
to
On 05/19/2013 03:49 PM, Marc Haber wrote:
>> Beaglebone
>
> Kann man in Deutschland oder auch nur im Euroraum wo kaufen? Oder
> kostet die Rennerei wegen Zoll kein Geld?

Wenn es dir um den Beaglebone geht: Zumindest den "Beaglebone Black" hat
Conrad gelistet. Ist aber noch nicht lieferbar.

Gruß

Manuel

Dirk Weber

unread,
May 22, 2013, 12:33:48 PM5/22/13
to
Op 21-05-13 13:34, Gernot Pru3nster schreef:
> Wo gibt es denn diese Dokumentation (ernst gemeinte Frage!)?
www.debian.org
(ernst gemeinte Antwort) :-)




Groetjes uit Arft,

Dirk

--
D. Weber, Arft, Germany (50°22'56"N 07°05'01"E)
If possible, no html mails please
jabber me

Dirk Weber

unread,
May 22, 2013, 12:38:22 PM5/22/13
to
Op 19-05-13 10:09, Axel Pötzinger schreef:
> Hab einen relativ alten PC (AFAIR 300 MHZ) und möchte mir da drauf ein
> Linux installieren, das für mich als Einsteiger relativ
> einfach/pflegeleicht ist.
>
> Daraus ergibt sich natürlich die Frage, welches Linux nehmen?
Ja, ja, das ist schon eine mutige Frage, damit kannst Du Religionskriege
lostreten.

;-)

AntiX ist vielleicht was:

"It should run on most computers, ranging from 64 MB old PII 266 systems
with pre-configured 128 MB swap to the latest powerful boxes. 128 MB RAM
is recommended minimum for antiX. The installer needs minimum 2.2 GB
hard disk size. antiX can also be used as a fast-booting rescue CD. "

Findest Du auf http://antix.mepis.com/

Ansonsten mal auf www.distrowatch.org suchen. Da kannst Du nach "old
computers" filtern, ach ja, AnitX ist basiert auf Debian testing, also
eine sehr gute Grundlage für den Desktop.

Michael Limburg

unread,
May 22, 2013, 1:38:35 PM5/22/13
to
Manuel Reimer wrote:

> On 05/20/2013 12:02 PM, Ralf Döblitz wrote:
>> Farnell?
>
> Aber nur als Gewerbetreibender, richtig?

Und? Als Nichtgewerbetreibender ordert man halt bei HBE.


Gernot Pru3nster

unread,
May 22, 2013, 4:57:24 PM5/22/13
to
Am 2013-05-22 18:33, schrieb Dirk Weber:
> Op 21-05-13 13:34, Gernot Pru3nster schreef:
>> Wo gibt es denn diese Dokumentation (ernst gemeinte Frage!)?
> www.debian.org

Liest Du eigentlich, worauf Du antwortest?
Meine Beispiele auf veraltete Dokumentation bezogen sich auf www.debian.org.

Schöne Grüße,
Gernot.

Lars Behrens

unread,
May 23, 2013, 4:44:51 AM5/23/13
to
Am 21.05.2013 13:34, schrieb Gernot Pru3nster:

> Wo gibt es denn diese Dokumentation (ernst gemeinte Frage!)?

Kuck mal hier
http://debian-handbook.info/browse/wheezy/

--
Cheerz,
Lars
Message has been deleted

Wilhelm C. Schütze

unread,
May 23, 2013, 7:48:23 AM5/23/13
to
Am 19.05.2013 schrieb Sven Hartge:

> Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:
> > Sven Hartge <sh-...@svenhartge.de> wrote:

> > Doch, ich. Aber das ist fünfzehn Jahre her. Mein erstes Linux war
> > ein ISDN-Router mit Firewall.
>
> Vor 15 Jahren war die Situation aber auch eine andere.

Nein. Das ist keine Frage der Zeit, sondern der Charaktere. Vor 15
Jahren fingen Nerds mit Linux an (wenn sie spät dran waren). Heute
frickeln sie am RasPi oder Exotischerem herum. Der OP ist kein Nerd,
sonst hätte er sich seinerzeit nicht von so'm bischen
Netzwerkkonfiguration abschrecken lassen. Nerds müssen da alleine durch,
andere Menschen lassen sich's erklären. So ist das auch mit dem
Einstieg in Linux.

Ansonsten würde ich einem Neuling auch zu einer der sog.
"Standarddistris" und etwas mehr PC-Power raten. Aber den Spaß, ein
Puppy-Linux auf einem PC mit 300 MHz und evtl. nur 128 MB RAM laufen
zu lassen, sollte sich jeder mal gegönnt haben. Ich hab das zwar seit
Puppy 4.0 oder 4.12 nicht mehr gemacht. Aber wenn das nicht wesentlich
fetter geworden ist, staunt man doch nicht schlecht, dass das mindestens
so gut läuft wie ein Win98.

Sven Hartge

unread,
May 23, 2013, 8:33:21 AM5/23/13
to
Wilhelm C. Schütze <wi...@web.de> wrote:
> Am 19.05.2013 schrieb Sven Hartge:
>> Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:
>>> Sven Hartge <sh-...@svenhartge.de> wrote:

>>> Doch, ich. Aber das ist fünfzehn Jahre her. Mein erstes Linux war
>>> ein ISDN-Router mit Firewall.
>>
>> Vor 15 Jahren war die Situation aber auch eine andere.

> Nein. Das ist keine Frage der Zeit, sondern der Charaktere. Vor 15
> Jahren fingen Nerds mit Linux an (wenn sie spät dran waren).

Das die Leute, die sich mit Linux befasst haben, andere waren, das war
bei mir mit im Begriff "die Situation" enthalten.



--
Sigmentation fault. Core dumped.

Olaf Kaluza

unread,
May 23, 2013, 8:45:27 AM5/23/13
to
Sven Hartge <sh-...@svenhartge.de> wrote:


>Als ich 1996 mit Linux angefangen habe (SuSE 4.4) war es normal f�r
>mich, im Text-Modus zu arbeiten, weil a) ich das noch von DOS so gewohnt
>war und b) meine Maschine nicht stark genug war, um X11 _und_
>Anwendungsprogramme gleichchzeitig zu nutzen.

Das taeuscht dich deine Erinnerung. Ich hab mit Linux angefangen als
es nur aus vier Disketten bestand und da hatte man in der Tat nur
einen Textmodus. Aber bereits kurz danach gab es SLS mit 10Disketten
und da war schon X11 dabei. Lief bei mir auf einem 386SX mit 6MByte
Ram. Damit konnte man schon sehr gut arbeiten. Allerdings gab es nur
Monochrom oder 256Farben. Und jedesmal wenn man seine Maus auf eine
Fenster geschoben hat wurden die dazugehoerigen Paletten geladen. :-)

Suse kam erst sehr viel spaeter...

Olaf

Sven Hartge

unread,
May 23, 2013, 9:25:12 AM5/23/13
to
Olaf Kaluza <ol...@criseis.ruhr.de> wrote:
> Sven Hartge <sh-...@svenhartge.de> wrote:


>> Als ich 1996 mit Linux angefangen habe (SuSE 4.4) war es normal für
>> mich, im Text-Modus zu arbeiten, weil a) ich das noch von DOS so
>> gewohnt war und b) meine Maschine nicht stark genug war, um X11 _und_
>> Anwendungsprogramme gleichchzeitig zu nutzen.

> Das taeuscht dich deine Erinnerung. Ich hab mit Linux angefangen als
> es nur aus vier Disketten bestand und da hatte man in der Tat nur
> einen Textmodus. Aber bereits kurz danach gab es SLS mit 10Disketten
> und da war schon X11 dabei. Lief bei mir auf einem 386SX mit 6MByte
> Ram. Damit konnte man schon sehr gut arbeiten. Allerdings gab es nur
> Monochrom oder 256Farben. Und jedesmal wenn man seine Maus auf eine
> Fenster geschoben hat wurden die dazugehoerigen Paletten geladen. :-)

Wenn ich sage, dass _meine_ Maschine nicht stark genug für X11 war, dann
ist dies so. 6MByte, da konnte ich nur von träumen.

Werner P. Schulz

unread,
May 23, 2013, 12:16:40 PM5/23/13
to
Am 2013-05-23 schrieb Heiko Schlenker:
> * Gernot Pru3nster <lochoh...@hotmail.com> schrieb:
>> Am 2013-05-19 10:16, schrieb Ralph Aichinger:
>>> Debian ist eine gut dokumentierte Mainstream-Distribution,
> [...]
>> Debian Reference:
>> http://www.debian.org/doc/manuals/debian-reference/
>> total veraltet
>
> Was ist denn total veraltet? Schlieᅵlich ist zuletzt am 23.5.2013
> etwas aktualisiert worden.
>

Die aktuelle Version sehe ich aber nur, wenn ich diesem Link folge:
http://www.debian.org/doc/manuals/debian-reference/index.en.html

Der andere, oben genannte Link fᅵhrt mich zur deutschen ᅵbersetzung; und
da finde ich ganz unten den Hinweis:

.----
| Debian Reference (version 1)
| This translation is based on old version of Debian Reference (English,
| version 1.x), well before Sat, 26 Jan 2008.
'----

--
Gruss Werner * http://www.wp-schulz.de/index.php
Eigene Rescue-CD (Knoppix remaster)
mail nur an => nospam0601 at wp-schulz.de

Jan Heitkötter

unread,
May 23, 2013, 4:46:39 PM5/23/13
to
Am 19.05.2013 11:43, schrieb Helmut Hullen:
> Wie schon erw�hnt: die Kiste mag f�r etliche Heft-CDs zu alt sein.

Ich habe spa�eshalber Ubuntu 12.04 mit Unity auf einem ThinkPad X30
(Mobile Pentium III-M mit 800 MHz/1,2 GHz) installiert. Es l�uft, macht
aber nicht wirklich Spa�. Da mag ich an eine 300-MHz-Kiste gar nicht
denken. (Klar, es gibt Spezial-Linuxe f�r alte Kisten, aber ich glaube
nicht, dass der OP -- als Einsteiger wahrscheinlich von Windows 7 mit
lots of Eye Candy kommend -- sich daran erfreuen wird.)


> Inzwischen erwarten etliche Kernel, dass die CPU PAE-f�hig ist (bei 300
> MHz vermute ich ein 32-Bit-System).

PAE wird seit dem Pentium Pro (1995) mit Ausnahme einiger Varianten des
Pentium M unterst�tzt. Bei 300 MHz tippe ich auf einen Pentium II,
sollte also funktionieren. Es sei denn, es ist irgendetwas von AMD,
Cyrix etc. verbaut; da finde ich auf die schnelle nichts in der Wikipedia.

Gru�

Jan
Message has been deleted

Helmut Hullen

unread,
May 23, 2013, 10:24:00 PM5/23/13
to
Hallo, Jan,

Du meintest am 23.05.13:

>> Wie schon erw�hnt: die Kiste mag f�r etliche Heft-CDs zu alt sein.

[...]

>> Inzwischen erwarten etliche Kernel, dass die CPU PAE-f�hig ist (bei
>> 300 MHz vermute ich ein 32-Bit-System).

> PAE wird seit dem Pentium Pro (1995) mit Ausnahme einiger Varianten
> des Pentium M unterst�tzt.

Meine eher zuf�lligen Ergebnisse bei einigen meiner Notebooks: Thinkpad
T2x kann das noch nicht, T40 auch nicht. Der T43 kann PAE.

Viele Gruesse
Helmut

"Ubuntu" - an African word, meaning "Slackware is too hard for me".

Marc Haber

unread,
May 24, 2013, 2:26:46 AM5/24/13
to
Heiko Schlenker <hsc...@gmx.de> wrote:
>* Werner P. Schulz <sp...@wp-schulz.de> schrieb:
>> Am 2013-05-23 schrieb Heiko Schlenker:
>>> * Gernot Pru3nster <lochoh...@hotmail.com> schrieb:
>>>> Am 2013-05-19 10:16, schrieb Ralph Aichinger:
>>>>> Debian ist eine gut dokumentierte Mainstream-Distribution,
>>> [...]
>>>> Debian Reference:
>>>> http://www.debian.org/doc/manuals/debian-reference/
>>>> total veraltet
>>>
>>> Was ist denn total veraltet? Schließlich ist zuletzt am 23.5.2013
>>> etwas aktualisiert worden.
>[...]
>> Der andere, oben genannte Link führt mich zur deutschen Übersetzung;
>> und da finde ich ganz unten den Hinweis:
>
>Demnach ist lediglich eine Übersetzung nicht auf einem aktuellen
>Stand. Das ist nicht schön, aber nicht ungewöhnlich. Falls möglich,
>sollte man sich stets am Original halten.

Bei der "Qualität" der deutschen Übersetzungen im Debian-Umfeld ist
das klingon^wenglische Original sowieso dringend geboten.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834

Ralph Aichinger

unread,
May 24, 2013, 3:12:54 AM5/24/13
to
Gernot Pru3nster <lochoh...@hotmail.com> wrote:
> Wo gibt es denn diese Dokumentation (ernst gemeinte Frage!)?
>
> Debian Reference:
> http://www.debian.org/doc/manuals/debian-reference/
> total veraltet
>
> Debian Wiki ist auch nicht viel besser, Vieles wurde vom Reference
> Manual kopiert.

Ich meine weniger eine Dokumentation die man an *einer*
gesammelten Stelle finden kann (was natürlich auch wünschenswert
wäre), sondern sowas wie eine Kultur des Dokumentierens, die ich
bei Debian ganz stark ausgeprägt sehe.

So Dinge, wie daß man einen Bugreport filen kann wenn ein
Tool keine Manpage hat, und die realistische Chance besteht,
daß eine dazu geschrieben wird.

Oder daß bestimmte Vorgänge im Lebenszyklus einer Package
exakt dokumentiert sind, mit klar definierten Vorgangsweisen.

Oder die Sammlung von Materialien in /usr/share/doc zur
jeweiligen Package.

Bezogen auf die Breite dessen was in Debian verpackt ist, finde
ich hier Debian vorbildhaft. Vieles ist in öffentlichen
Listenarchiven zu finden, vieles ist in Manuals dokumentiert,
für vieles gibt es klare Policies, etc.

/ralph

Alexander Ausserstorfer

unread,
May 24, 2013, 4:09:48 AM5/24/13
to
In message <avrfl4...@mid.individual.net>
Axel P�tzinger <a.p...@gmx.net> wrote:

>Hallo NG,
>
>ich m�chte als Einsteiger mir einen Zugang zu Linux schaffen.
>
>Hab einen relativ alten PC (AFAIR 300 MHZ) und m�chte mir da drauf ein
>Linux installieren, das f�r mich als Einsteiger relativ
>einfach/pflegeleicht ist.
>
>Daraus ergibt sich nat�rlich die Frage, welches Linux nehmen?
>Ich wei�, das ist die Frage wie nach dem besten Geschmack, und die sind
>bekanntlich verschieden, bzw. es l��t sich nicht dar�ber streiten.
>
>Bitte trotzdem um den ein oder anderen Vorschlag.

Vielleicht w�re doch eine neue Hardware eine Alternative f�r dich:

http://de.wikipedia.org/wiki/Raspberry_Pi

Der Preis liegt bei ca. 35,00 Euro.

RISC OS l�uft nat�rlich auch extrem schnell ;-)

A.

--
http://home.chiemgau-net.de/ausserstorfer/


Manuel Reimer

unread,
May 24, 2013, 5:23:58 AM5/24/13
to
On 05/22/2013 07:38 PM, Michael Limburg wrote:
> Und? Als Nichtgewerbetreibender ordert man halt bei HBE.

Zu teilweise horrenden Versandkosten.

Hin und wieder wäre es gerade der eine spezielle IC den Reichelt oder
Conrad mal nicht hat, den ich dort bestellen will. Dank
Mindermengenzuschlag keine wirkliche Freude.

Aber mit den ARM-Platinen wird man die Mindestbestellmenge wohl knacken
können.

Gruß

Manuel
Message has been deleted

Andreas Kohlbach

unread,
May 24, 2013, 6:41:01 PM5/24/13
to
Heiko Schlenker wrote on 24. May 2013:
>
> Übersetzungen sind halt so eine Sache. Beispielsweise bekommt man im
> Microsoft-Umfeld oftmals maschinell produzierte Übersetzungen
> vorgesetzt: Inhaltlich auf einem aktuellen Stand, aber streckenweise
> ziemlich unverständlich.

Das überrascht mich. MS sollte doch die Ressourcen haben, dass von
Mitarbeitern in den jeweiligen Ländern machen zu lassen?

Bei vielen Linux-Projekten gibt es aber auch Hinweise auf Webseiten, dass
man Leute sucht, deren Muttersprache die zu übersetzende Sprache
ist. Auch wenn das hier ohne Bezahlung abläuft.
--
Andreas
43. If I knew it wasn't going to work, I would have tested it sooner.
--Top 100 things you don't want the sysadmin to say

Joseph Terner

unread,
May 24, 2013, 7:37:26 PM5/24/13
to
On Sun, 19 May 2013 17:06:10 +0200, Sven Hartge wrote:

> Joseph Terner <jtusene...@gmx.de> wrote:
>
>> GUI-Installer waren m. W. noch nicht erfunden und X11 verbot sich
>> mangels genug RAM und kompatibler Grafikkarte sowieso.
>
>> War diese Erfahrung nun "repräsentativ"? ;-)
>
> Nein, nicht für die heutige Zeit, weil sie nicht auf den Linuxen der
> letzten 3 Jahre basiert.

Das stimmt. Die heutigen Wucherungen (d-bus, udev, systemd, hald,
policykit, consolekit, pulseaudio, gnome etc.) hätte ich mir
wahrscheinlich eine halbe Stunde lang angesehen und dann rückstandsfrei
gelöscht. Damit wäre das Desktop-Linux-Abenteuer dann für immer beendet
gewesen.

> Für die damalige Zeit sicherlich. Da war es normal, dass man zur
> Installation durch diverse Reifen springen musste. Mangels komplett
> modularisiertem Kernel zuerst durch die Auswahl des korrekten
> Installers, dann durch die lange Paketliste und schließlich war am Ende
> in vielen Fällen noch die Rekompilation des Kernels für die eigene
> Hardware angesagt.

Stimmt, es war nicht ganz einfach, den noch unreifen Linux-Kernel zum
Laufen zu bringen. Es lohnte sich aber. Das was obendrauf lief, war
brauchbare und stabile Software aus dem Unix-Umfeld, dazu gab es den
praktischen GNU C Compiler.

Heutzutage ist der Linux-Kernel so gut geworden, daß er praktisch out-of-
the-box alles bootet. Dafür spottet das, was einem Distributoren als
"Free Desktop" auf die Platte kippen, jeder Beschreibung. Und
dementsprechend krebsen sie mit dem Ramsch bei unter 2 % Marktanteil
herum.

Joseph

Thomas 'PointedEars' Lahn

unread,
May 25, 2013, 5:26:51 AM5/25/13
to
Ansgar Strickerschmidt wrote:

> Also schrieb Ralf Lehmeier:
>> Axel Pötzinger schrieb:
>>>> Was willst Du überhaupt damit machen?
>>> Nachdem, was ich hier alles zu meiner Frage gelesen habe, hast du sehr
>>> wahrscheinlich absolut recht, und ich werde mir erstmal einen PC der
>>> Gigahertz-Klasse beschaffen.
>>> Was ich machen will? Nun, einfach mal erste und grundsätzliche
>>> Erfahrungen mit diesem OS sammeln. Also etwa die Kategorie:
>>> Internet-Zugang schaffen, Alltagsaufgaben erledigen, Benutzer- und
>>> Rechteverwaltung etc.etc.
>>> Den Einstieg halt ......
>> Ich schreibe hier auf einem alten P4, von ca. 2004, mit 3,4 GHz
>> Singlecore und 2 GB Ram.
>
> Das ist ja auch eine Rakete mit üppiger Ausstattung.
> Meine diversen Athlöner und zwei Pentium-M-Notebooks laufen auch sehr
> geschmeidig. Alles ab ca. 1 GHz und 512 MB RAM ist echt OK für den
> täglichen Betrieb.
>
> Hier @work läuft auch noch ein PIII-600MHz/384 MB RAM mit Ubuntu Server
> 12.04.2, als kleiner File-, Test- und (interner) Webserver. OK, der kann
> eine GBit-Netzwerkverbindung nicht voll auslasten, aber sonst ist das echt
> OK.
> Ackert zuverlässig wie ein alter Lanz. :)

Mein Server zuhause ist ein Pentium III Coppermine mit 866 MHz, 512 MB RAM,
und selbst konfiguriertem Linux (derzeit 2.6.39.3-pe). Distribution ist
derzeit Debian GNU/Linux 6.0.7. Der Server ist tatsächlich ein Midi-Tower
und war durch mich von 2000 bis 2006 als Desktop-Computer in Benutzung
(angefangen mit SuSE Linux 7.0 Professional von 2000 bis ca. 2003). Aus
dieser Zeit stammt auch noch die primäre 10-GB-Platte (IBM DTTA-351010).
Er/sie läuft und läuft und läuft … :)

KDE 3.5.9 lief darauf gut, und ich bin sicher, auch KDE 4 würde dort mit
abgespeckten Einstellungen gut laufen. Zum Ausprobieren von GNU/Linux
reicht das völlig aus.

--
PointedEars

Twitter: @PointedEars2
Please do not Cc: me. / Bitte keine Kopien per E-Mail.

Thomas 'PointedEars' Lahn

unread,
May 25, 2013, 5:52:09 AM5/25/13
to
Alexander Ausserstorfer wrote:

> In message <avrfl4...@mid.individual.net>
> Axel Pötzinger <a.p...@gmx.net> wrote:

Es heisst Einleitungs_zeile_, nicht Einleitungsroman.

>> ich möchte als Einsteiger mir einen Zugang zu Linux schaffen.
>>
>> Hab einen relativ alten PC (AFAIR 300 MHZ) und möchte mir da drauf ein
>> Linux installieren, das für mich als Einsteiger relativ
>> einfach/pflegeleicht ist.
>>
>> Daraus ergibt sich natürlich die Frage, welches Linux nehmen?
>> Ich weiß, das ist die Frage wie nach dem besten Geschmack, und die sind
>> bekanntlich verschieden, bzw. es läßt sich nicht darüber streiten.
>>
>> Bitte trotzdem um den ein oder anderen Vorschlag.
>
> Vielleicht wäre doch eine neue Hardware eine Alternative für dich:
>
> http://de.wikipedia.org/wiki/Raspberry_Pi
>
> Der Preis liegt bei ca. 35,00 Euro.
>
> RISC OS läuft natürlich auch extrem schnell ;-)

Er kann auch Raspbian und anderes nehmen:

<http://en.wikipedia.org/wiki/Raspberry_Pi#Specifications>

Das hätte den Vorteil, dass er sich damit in für Desktops verfügbare
Distributionen wie Debian GNU/Linux einarbeiten kann.

--
PointedEars, gestern eine Himbeere bestellt haben lassend

Klaus von der Heyde

unread,
May 25, 2013, 6:59:14 AM5/25/13
to
Thomas 'PointedEars' Lahn wrote:
> Mein Server zuhause ist ein Pentium III Coppermine mit 866 MHz, 512
> MB RAM, und selbst konfiguriertem Linux (derzeit 2.6.39.3-pe).
[...]
> KDE 3.5.9 lief darauf gut, und ich bin sicher, auch KDE 4 wᅵrde dort
> mit abgespeckten Einstellungen gut laufen.

Auf einem ᅵhnlich ausgestatteten Laptop (jedenfalls auch 512 MB) lᅵuft
KDE4 ohne Probleme. Vermutlich hᅵngt es auch vom Graphikchip ab?

Klaus

Thomas 'PointedEars' Lahn

unread,
May 25, 2013, 7:07:02 AM5/25/13
to
Klaus von der Heyde wrote:

> Thomas 'PointedEars' Lahn wrote:
>> Mein Server zuhause ist ein Pentium III Coppermine mit 866 MHz, 512
>> MB RAM, und selbst konfiguriertem Linux (derzeit 2.6.39.3-pe).
> [...]
>> KDE 3.5.9 lief darauf gut, und ich bin sicher, auch KDE 4 würde dort
>> mit abgespeckten Einstellungen gut laufen.
>
> Auf einem ähnlich ausgestatteten Laptop (jedenfalls auch 512 MB) läuft
> KDE4 ohne Probleme.

Gut. Bist Du aber sicher, dass Du mein Posting richtig verstanden hast?

> Vermutlich hängt es auch vom Graphikchip ab?

Möglich.

# hwinfo --gfx
19: PCI(AGP) 100.0: 0300 VGA compatible controller (VGA)
[Created at pci.318]
UDI: /org/freedesktop/Hal/devices/pci_10de_20
Unique ID: VCu0._vcx8JTuXV0
Parent ID: vSkL.UFGjxxbnmrA
SysFS ID: /devices/pci0000:00/0000:00:01.0/0000:01:00.0
SysFS BusID: 0000:01:00.0
Hardware Class: graphics card
Model: "ASUSTeK V3400 TNT"
Vendor: pci 0x10de "nVidia Corporation"
Device: pci 0x0020 "Riva TNT"
SubVendor: pci 0x1043 "ASUSTeK Computer Inc."
SubDevice: pci 0x0200 "V3400 TNT"
Revision: 0x04
Memory Range: 0xf5000000-0xf5ffffff (rw,non-prefetchable)
Memory Range: 0xf7000000-0xf7ffffff (ro,non-prefetchable)
Memory Range: 0xf6ff0000-0xf6ffffff (ro,non-prefetchable,disabled)
IRQ: 11 (no events)
I/O Ports: 0x3c0-0x3df (rw)
Module Alias: "pci:v000010DEd00000020sv00001043sd00000200bc03sc00i00"
Driver Info #0:
XFree86 v4 Server Module: nv
Color Depths: 8, 15, 16, 24
Extensions:
Options:
Config Status: cfg=new, avail=yes, need=no, active=unknown
Attached to: #12 (PCI bridge)

Primary display adapter: #19

Klaus von der Heyde

unread,
May 26, 2013, 3:06:00 AM5/26/13
to
Thomas 'PointedEars' Lahn wrote:
>
> Klaus von der Heyde wrote:
>
>> Thomas 'PointedEars' Lahn wrote:
>>> Mein Server zuhause ist ein Pentium III Coppermine mit 866 MHz,
>>> 512 MB RAM, und selbst konfiguriertem Linux (derzeit 2.6.39.3-pe).
>> [...]
>>> KDE 3.5.9 lief darauf gut, und ich bin sicher, auch KDE 4 wᅵrde
>>> dort mit abgespeckten Einstellungen gut laufen.
>>
>> Auf einem ᅵhnlich ausgestatteten Laptop (jedenfalls auch 512 MB)
>> lᅵuft KDE4 ohne Probleme.
>
> Gut. Bist Du aber sicher, dass Du mein Posting richtig verstanden
> hast?

Sicher bin ich mir nicht. Ich hatte dennoch gehofft, meine Aussage
kᅵnnte die Leser der NG interessieren.

K.

Marc Haber

unread,
May 26, 2013, 5:48:05 AM5/26/13
to
Heiko Schlenker <hsc...@gmx.de> wrote:
>* Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> schrieb:
>> Heiko Schlenker <hsc...@gmx.de> wrote:
>>>Demnach ist lediglich eine Übersetzung nicht auf einem aktuellen
>>>Stand. Das ist nicht schön, aber nicht ungewöhnlich. Falls möglich,
>>>sollte man sich stets am Original halten.
>>
>> Bei der "Qualität" der deutschen Übersetzungen im Debian-Umfeld ist
>> das klingon^wenglische Original sowieso dringend geboten.
>
>Übersetzungen sind halt so eine Sache. Beispielsweise bekommt man im
>Microsoft-Umfeld oftmals maschinell produzierte Übersetzungen
>vorgesetzt: Inhaltlich auf einem aktuellen Stand, aber streckenweise
>ziemlich unverständlich.

Ja, Microsoft ist da auch übel.

Marc Haber

unread,
May 26, 2013, 5:50:10 AM5/26/13
to
Andreas Kohlbach <may13.7...@spamgourmet.com> wrote:
>Bei vielen Linux-Projekten gibt es aber auch Hinweise auf Webseiten, dass
>man Leute sucht, deren Muttersprache die zu übersetzende Sprache
>ist. Auch wenn das hier ohne Bezahlung abläuft.

Die Leute, die Debian übersetzen, sind deutsche Muttersprachler. Was
einen nicht vor Übersetzungen wie "Na so was, etwas ist passiert",
"SMTP-Sendezentrale", "Sicherheits-Gutachten", "verwaisten Paketen"
oder "Wunschlisten-Fehlerbericht" schützt.

Es geht halt nicht darum, die Worte oder Sätze zu übersetzen, sondern
die darin verpackte Nachricht. Und in dieser Disziplin versagen die
deutschen "Übersetzungen" von Debian episch auf ganzer Linie.

Marc Haber

unread,
May 26, 2013, 5:52:09 AM5/26/13
to
Ralph Aichinger <ra...@pangea.at> wrote:
>Ich meine weniger eine Dokumentation die man an *einer*
>gesammelten Stelle finden kann (was natürlich auch wünschenswert
>wäre), sondern sowas wie eine Kultur des Dokumentierens, die ich
>bei Debian ganz stark ausgeprägt sehe.
>
>So Dinge, wie daß man einen Bugreport filen kann wenn ein
>Tool keine Manpage hat, und die realistische Chance besteht,
>daß eine dazu geschrieben wird.
>
>Oder daß bestimmte Vorgänge im Lebenszyklus einer Package
>exakt dokumentiert sind, mit klar definierten Vorgangsweisen.
>
>Oder die Sammlung von Materialien in /usr/share/doc zur
>jeweiligen Package.
>
>Bezogen auf die Breite dessen was in Debian verpackt ist, finde
>ich hier Debian vorbildhaft. Vieles ist in öffentlichen
>Listenarchiven zu finden, vieles ist in Manuals dokumentiert,
>für vieles gibt es klare Policies, etc.

Und den Rest findet man im Ubuntuforum[1]

Grüße
Marc

[1] oder man findet die Debian-Dokumente nicht mehr weil das geballte
Halbwissen des Ubuntuforums die wirklich hilfreichen Ergebnisse aus
den Suchmaschinen verdrängt.

Ralph Aichinger

unread,
May 26, 2013, 6:10:52 AM5/26/13
to
Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:
> [1] oder man findet die Debian-Dokumente nicht mehr weil das geballte
> Halbwissen des Ubuntuforums die wirklich hilfreichen Ergebnisse aus
> den Suchmaschinen verdrängt.

Google kann man auch mit "foo -site:wiki.ubuntuusers.de" oder
"foo site:debian.org" verwenden.

/ralph

Oliver Sch@d

unread,
May 26, 2013, 6:55:18 AM5/26/13
to
Marc Haber wrote:

> Es geht halt nicht darum, die Worte oder Sätze zu übersetzen, sondern
> die darin verpackte Nachricht. Und in dieser Disziplin versagen die
> deutschen "Übersetzungen" von Debian episch auf ganzer Linie.

Ja und anders ist das bei den eingesetzten Ressourcen für Übersetzungen
auch gar nicht zu erwarten. Das ist nunmal Mitmach-Ware und keine Konzern-
Ware.

Dass es überhaupt ein Debian und andere freie(!) Distributionen gibt, ist
schon ein kleines Wunder an sich.

mfg
Oli

--
Man darf ruhig intelligent sein, man muss sich nur zu helfen wissen

Stefan Reuther

unread,
May 26, 2013, 7:12:28 AM5/26/13
to
Andreas Kohlbach wrote:
> Heiko Schlenker wrote on 24. May 2013:
>>Übersetzungen sind halt so eine Sache. Beispielsweise bekommt man im
>>Microsoft-Umfeld oftmals maschinell produzierte Übersetzungen
>>vorgesetzt: Inhaltlich auf einem aktuellen Stand, aber streckenweise
>>ziemlich unverständlich.
>
> Das überrascht mich. MS sollte doch die Ressourcen haben, dass von
> Mitarbeitern in den jeweiligen Ländern machen zu lassen?

Wie Internationalisierung bei MS abläuft, erfährt man, wenn man unter
Windows XP mal den Befehl "reg compare a b" eingibt:
Fehler: UngüItiger Schlüsselname
Das sieht mir dann stark aus nach "Texte an Übersetzungsbüro gegeben,
Ausdruck erhalten, eingescannt, OCR-Fehler".

An sich scheint das Microsoft-Zeug eh mit jedem Release komplett neu
übersetzt zu werden. Sonst würden die Dialoge nicht in jeder neuen
Version anders aussehen.

Da gibt's in der Open-Source-Welt deutlich besseres: ein *.po von
gettext kann man leicht von einem Release ins nächste retten.


Stefan

Bernd Mayer

unread,
May 26, 2013, 10:16:55 AM5/26/13
to
Am 26.05.2013 11:50, schrieb Marc Haber:
> Andreas Kohlbach <may13.7...@spamgourmet.com> wrote:
>> Bei vielen Linux-Projekten gibt es aber auch Hinweise auf Webseiten, dass
>> man Leute sucht, deren Muttersprache die zu übersetzende Sprache
>> ist. Auch wenn das hier ohne Bezahlung abläuft.
>
> Die Leute, die Debian übersetzen, sind deutsche Muttersprachler. Was
> einen nicht vor Übersetzungen wie "Na so was, etwas ist passiert",
> "SMTP-Sendezentrale", "Sicherheits-Gutachten", "verwaisten Paketen"
> oder "Wunschlisten-Fehlerbericht" schützt.
>
> Es geht halt nicht darum, die Worte oder Sätze zu übersetzen, sondern
> die darin verpackte Nachricht. Und in dieser Disziplin versagen die
> deutschen "Übersetzungen" von Debian episch auf ganzer Linie.

Hallo,

die Übersetzer wären vermutlich für einen Hinweis dankbar. Die Leser der
Doku wohl ebenso.

Für eine Gesamtbewertung spielt es für mich auch eine Rolle wie viel
Prozent des Textes korrekt übersetzt wurden.


Bernd Mayer







Marc Haber

unread,
May 26, 2013, 1:01:43 PM5/26/13
to
"Oliver Sch@d"
<spam.entfernen.und.bring...@oschad.de> wrote:
>Marc Haber wrote:
>> Es geht halt nicht darum, die Worte oder Sätze zu übersetzen, sondern
>> die darin verpackte Nachricht. Und in dieser Disziplin versagen die
>> deutschen "Übersetzungen" von Debian episch auf ganzer Linie.
>
>Ja und anders ist das bei den eingesetzten Ressourcen für Übersetzungen
>auch gar nicht zu erwarten. Das ist nunmal Mitmach-Ware und keine Konzern-
>Ware.

Ich habe durchaus versucht, mitzumachen. Und bin derartig an eine Wand
von "das haben wir immer schon so gemacht" bis "wenn Du Dich ncht an
unsere Wortliste hältst, haben wir doch keine Konsistenz in den
Übersetzungen" gelaufen, dass ich es schnell wieder aufgegeben habe.

Grüße
Ma "en_US" rc

Marc Haber

unread,
May 26, 2013, 1:01:59 PM5/26/13
to
Bernd Mayer <beam.b...@knuut.de> wrote:
>die Übersetzer wären vermutlich für einen Hinweis dankbar.

Waren sie nicht. Im Gegenteil.

Jakob Schürz

unread,
May 26, 2013, 5:39:07 PM5/26/13
to
Am 2013-05-22 22:57, schrieb Gernot Pru3nster:
> Am 2013-05-22 18:33, schrieb Dirk Weber:
>> Op 21-05-13 13:34, Gernot Pru3nster schreef:
>>> Wo gibt es denn diese Dokumentation (ernst gemeinte Frage!)?
>> www.debian.org
>
> Liest Du eigentlich, worauf Du antwortest?
> Meine Beispiele auf veraltete Dokumentation bezogen sich auf www.debian.org.

Hmmm... unter GRUB findet sich auf debian.org der Hinweis, wie man grub
auf woody installieren kann...

3.1.6 GRUB

Der neue Bootloader grub des GNU-Hurd-Projekts kann auf einem
Debian-Woody-System wie folgt installiert werden:

# apt-get update
# apt-get install grub-doc

soooooo alt ist das nun auch wieder nicht ;-)

lg jakob


--
"Die Zuweisung erfolgt mit hoher Priorität und schläft nicht. Dies ist
die Flagge, um Einsatz in Interrupt-Handler, unten Hälften und andere
Situationen, in denen Sie kann nicht schlafen."
(aus http://de.how-to.mobi/index.php?id=116343)
http://xundeenergie.wordpress.com
werts...@nurfuerspam.de

Thomas Hochstein

unread,
May 26, 2013, 5:56:19 PM5/26/13
to
Marc Haber schrieb:

> Und in dieser Disziplin versagen die
> deutschen "�bersetzungen" von Debian episch auf ganzer Linie.

Ja, die sind - jedenfalls bei den Webseiten - einfach nur grauenhaft
und zumeist oft schlicht unverst�ndlich. Die deutsche �bersetzung von
git ist �hnlich unrbauchbar.

-thh

Oliver Sch@d

unread,
May 27, 2013, 5:48:15 AM5/27/13
to
Jakob Schürz wrote:

> Hmmm... unter GRUB findet sich auf debian.org der Hinweis, wie man grub
> auf woody installieren kann...

Kam Potato noch mit Lilo?

Jochen Spieker

unread,
May 27, 2013, 6:38:15 AM5/27/13
to
* Oliver Sch@d:
> Jakob Schürz wrote:
>
>> Hmmm... unter GRUB findet sich auf debian.org der Hinweis, wie man grub
>> auf woody installieren kann...
>
> Kam Potato noch mit Lilo?

Ohne nachzuschauen: ja, ziemlich sicher. Das war mein erstes Debian und
zu der Zeit habe ich noch Lilo benutzt.

J.
--
I'm being paid to act weirdly.
[Agree] [Disagree]
<http://www.slowlydownward.com/NODATA/data_enter2.html>

Oliver Sch@d

unread,
May 28, 2013, 3:54:05 AM5/28/13
to
Marc Haber wrote:

> "Oliver Sch@d"
> <spam.entfernen.und.bring...@oschad.de> wrote:
>>Marc Haber wrote:
>>> Es geht halt nicht darum, die Worte oder Sätze zu übersetzen, sondern
>>> die darin verpackte Nachricht. Und in dieser Disziplin versagen die
>>> deutschen "Übersetzungen" von Debian episch auf ganzer Linie.
>>
>>Ja und anders ist das bei den eingesetzten Ressourcen für Übersetzungen
>>auch gar nicht zu erwarten. Das ist nunmal Mitmach-Ware und keine
>>Konzern- Ware.
>
> Ich habe durchaus versucht, mitzumachen. Und bin derartig an eine Wand
> von "das haben wir immer schon so gemacht" bis "wenn Du Dich ncht an
> unsere Wortliste hältst, haben wir doch keine Konsistenz in den
> Übersetzungen" gelaufen, dass ich es schnell wieder aufgegeben habe.

Wie immer kommt es da auf beide Seiten an, sind ja auch Menschen dort.
Dennoch halte ich es für unwahrscheinlich, dass die Debian-Leute genug
kompetente Übersetzer hätten für die wichtigsten 10-20 Weltsprachen, um da
eine umfassende Übersetzung hinzukriegen.

Schöne Grüsse

Joseph Terner

unread,
May 28, 2013, 4:44:01 AM5/28/13
to
On Sun, 26 May 2013 11:50:10 +0200, Marc Haber wrote:

> Andreas Kohlbach <may13.7...@spamgourmet.com> wrote:
>>Bei vielen Linux-Projekten gibt es aber auch Hinweise auf Webseiten,
>>dass man Leute sucht, deren Muttersprache die zu übersetzende Sprache
>>ist. Auch wenn das hier ohne Bezahlung abläuft.

"Muttersprache" reicht nicht. Man muß auch lesen und schreiben können.

> Die Leute, die Debian übersetzen, sind deutsche Muttersprachler. Was
> einen nicht vor Übersetzungen wie "Na so was, etwas ist passiert",
> "SMTP-Sendezentrale", "Sicherheits-Gutachten", "verwaisten Paketen" oder
> "Wunschlisten-Fehlerbericht" schützt.

Ein Paradebeispiel für funktionalen Analphabetismus. Der ist inzwischen
weit verbreitet.

> Es geht halt nicht darum, die Worte oder Sätze zu übersetzen, sondern
> die darin verpackte Nachricht. Und in dieser Disziplin versagen die
> deutschen "Übersetzungen" von Debian episch auf ganzer Linie.

Und wer sich fragt, warum Linux bei unter 2 % herumkrebst: Auch die sind
daran schuld.

Joseph
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