es wird immer viel über die Vorzüge oder Nachteile der verschiedenen
GUI's gesprochen. Ich konnte mich noch nicht entscheiden.
Deshalb frage ich mich, ob es nicht grdstzl. oder vielleicht sogar
einfach möglich ist, mehrere dieser GUI's parallel zu installieren ?
Kann ich dann nicht am Anmeldebildschirm zwischen denen einfach per
Auswahl wechseln ?
Das ist vielleicht eine blöde Frage, aber es wird oft erwähnt, dass man
auf eines der Ubuntu-Derivate wechseln kann. Aber nur wegen der
Oberfläche, find ich übertrieben. Deshalb noch mal, kann man das nicht
alles parallel installieren ? Oder welche kann man parallel
installieren, falls es nicht mit allen möglich ist ?
Danke.
Gruss,
Marco
Desktops verschiedener äh.. "Entwickler-Gruppen" kannst du ohne Probleme
parallel installieren und beim Login auswählen, also z.B. KDE, Gnome,
Xfce und LXDE.
Ob das auch mit unterschiedlichen Versionen des selben Desktops möglich
ist (also z.B. Gnome 2.3 und Gnome 3), wage ich _stark_ zu bezweifeln.
Höchstwahrscheinlich ergäbe das ein Versions-Chaos, das den Desktop
dann unbenutzbar macht, oder zumindest wäre wohl sehr viel händische
Anpassung nötig, damit es ohne Probleme läuft.
Tschüß, BM
> es wird immer viel über die Vorzüge oder Nachteile der verschiedenen
> GUI's gesprochen. Ich konnte mich noch nicht entscheiden. Deshalb frage
> ich mich, ob es nicht grdstzl. oder vielleicht sogar einfach möglich
> ist, mehrere dieser GUI's parallel zu installieren ? Kann ich dann nicht
> am Anmeldebildschirm zwischen denen einfach per Auswahl wechseln ?
Ich hatte hier letztens so einige Versuche mit Ubuntu 10.10, weil dieses
»Unity« nicht kompatibel mit mir ist. Dabei stellten sich KDE 4.x und XFCE
am besten an, was einen Fallback angeht bei nicht gefallen.
LXDE hatte beim Fallback leider das System so sehr verändert, dass ich
mehrere Fehlermeldungen beim Update des Systems bekam. Es wurden nur noch
teilweise Updates installiert, das war sehr verwirrend. LXDE selbst lief
stabil und sauber, nur war das auch nicht ganz mein Ding.
Gnome 3 auf Ubuntu 11.04 erbrachte das Ergebnis, dass weder Unity noch
Ubuntu-Classic (Gnome 2.x) weiter nutzbar waren. Der Fallback lief für
mich glücklich ab, weil ich mich durch Zufall für die beste Variante
entschieden hatte.
> Das ist vielleicht eine blöde Frage, aber es wird oft erwähnt, dass man
> auf eines der Ubuntu-Derivate wechseln kann.
Daraufhin wechselte ich wieder zu der 10.04 LTS, weil die hier am
saubersten und mit vollständigen Umsetzungen meiner Bedürfnisse agierte.
10.10 brachte schon einige nicht mehr wie gewohnt funktionierende Sachen
mit, 11.04 endete in vielen Abstürzen und Veränderungen, die ich nicht
mehr tragen wollte. Dabei konnte ich nicht feststellen, ob die Probleme
an dem halbgaren Unity oder dem als development geltenden Compiz 0.9.4
lagen.
Bis zum Ende der Unterstützung der 10.04 LTS im April 2013 schaue ich mir
die verschiedensten Entwicklungen bei den Distributionen an und suche mir
dann einen Weg, mich nicht der Bevormundung von Unity oder Gnome 3
unterordnen zu müssen. In den kommenden 2 Jahren erwarte ich da klare
Entwicklungen bei den Distributionen, die mir die Umorientierung sicher
leichter machen. Wenn man mich unbedingt zwingen muss, neu zu denken,
kann ich das auch gleich eine Nummer größer machen.
> Aber nur wegen der
> Oberfläche, find ich übertrieben. Deshalb noch mal, kann man das nicht
> alles parallel installieren ? Oder welche kann man parallel
> installieren, falls es nicht mit allen möglich ist ?
Alles nebeneinander nein, wie schon jemand schrieb, mehrere nebeneinander
geht nur mit den traditionellen Desktopvarianten. Diese Next Generation
Desktopvarianten schließen sich bisher gegenseitig aus, das nennt sich
dann wohl Konkurrenz.
Mich beschäftigt bei diesen neuen Varianten, wie jemand darauf kommt,
dass der Desktop für Netbooks auf heute schon fast gängigen 20" Monitoren
überhaupt einen Sinn ergeben soll? Für mich wirken beide Oberflächen wie
ein Requiem für Tablet PCs oder moderne Smartphones, so stelle ich mir
meinen Desktop nun wirklich nicht vor. Optional wäre noch eine Variante,
der ich mich stellen würde. Aber so rigoros befohlen und umgesetzt, nein
danke.
BTW ist es gerade wegen der Oberfläche wichtig, denn diese bildet die
direkte Schnittstelle zwischen meiner Maschine und mir. Wenn damit das
Gewohnte nicht mehr machbar ist, ohne viel Zeit für das Suchen nach dem
Neuen zu verschwenden, dann brauche ich das nicht mehr. Aber das ist
meine einzelne, persönliche, Meinung und Einstellung.
--
Der Computer ist die logische Weiterentwicklung des Menschen:
Intelligenz ohne Moral.
(John Osborne)
Grüße aus dem Löwenhaus http://loewenhaus.net
Ich bin jetzt nicht so neuerungsfeindlich wie manche hier. Mir gefällt
das Zeugs schon gut. Allerdings hab ich mir meinen fvwm über die Jahre
hinweg so peinlich genau auf meine Bedürfnisse zugeschnitzt, dass er
passt wie eine angegossene Hose. Das "Problem" dabei ist, dass
angegossene Hosen mit der Zeit leider Zerreissen, Software hingegen
nicht... Also werd ich wohl noch SEHR lange bei fvwm bleiben
können/dürfen/müssen. :-)
Einzig wirklich lästig ist, dass von Variante zu Variante von Gnome der
Audio-mixer immer anders heißt, und ich immer wieder den Link in
FvwmButton anpassen muss. Denn ich nutze durchaus ein paar sehr
praktische und nette Tools aus der Gnome-Umgebung, da mir das Widget-Set
und die Umsetzung sehr gut gefällt. Allerdings hab ich jetzt Fvwm-Skript
für mich entdeckt, und so gehen wohl wiederum ein paar Gnome-Tools über
den Jordan für mich, da ich mir das auch selber stricke. :-)
Wie hieß es einmal so schön, "Wo Windows bei Spielen gegenüber Linux
einfach grenzenlos abstinkt? Das schönste und beste Spiel heißt
Windowmanager. Und das läuft unter Windows nicht" ;-)
lg jakob
schönen Mutter-, Sonn- und Geburtstag!!!
--
Distribution: Debian squeeze/sid
Linux pluto 2.6.32-5-amd64 #1 SMP Mon Mar 7 21:35:22 UTC 2011 x86_64
GNU/Linux
Hört sich sehr gut an.
Wie machst du das, wenn Du jetzt ein Feature bei einer der neuen
Overflächen siehst, welches Du so gut findest, dass Du es bei Dir auch
haben möchtest. Ist das dann grdstzl. möglich, abgesehen vom evtl.
Aufwand oder muss man dann einfach akzeptieren, dass man für den Preis,
der gewohnten Overfläche auf neueste Features verzichten muss. Spontan
würde mir Zeitgeist einfallen.
Wenn das grdstzl. möglich ist, dann wäre es für mich eine Überlegung
wert. Meinen vertrauten Gnome 2 beizubehalten und statt dessen immer mal
wieder nur bestimmte Features hinzuzufügen.
Gruss,
Marco
Ich bin im letzten Jahrtausend auf GNU/Linux umgestiegen um der
Bevormundung von Windows zu entgehen. Es ist interessant zu verfolgen
wie es hier und heute bereits aehnlich zugeht ... die Unix-Desktop
Entwicklung scheint MS sogar noch ueberbieten zu wollen.
> [...]
> Mich beschäftigt bei diesen neuen Varianten, wie jemand darauf kommt,
> dass der Desktop für Netbooks auf heute schon fast gängigen 20" Monitoren
> überhaupt einen Sinn ergeben soll? Für mich wirken beide Oberflächen wie
> ein Requiem für Tablet PCs oder moderne Smartphones, so stelle ich mir
> meinen Desktop nun wirklich nicht vor. Optional wäre noch eine Variante,
> der ich mich stellen würde. Aber so rigoros befohlen und umgesetzt, nein
> danke.
Richtiger Gedanke.
> BTW ist es gerade wegen der Oberfläche wichtig, denn diese bildet die
> direkte Schnittstelle zwischen meiner Maschine und mir. Wenn damit das
> Gewohnte nicht mehr machbar ist, ohne viel Zeit für das Suchen nach dem
> Neuen zu verschwenden, dann brauche ich das nicht mehr. Aber das ist
> meine einzelne, persönliche, Meinung und Einstellung.
Diese Einstellung teile ich voll und ganz. Deswegen verwende ich seit
damals (1998 oder so) die gleiche Oberflaeche. Damit kann ich schnell
und ohne Nachdenken bzw. Suchen arbeiten. Das Spiel "heute geht alles
ganz anders und viel besser" sollen andere spielen ...
Micha
--
Das Lesen von *Sektoren* gehoert nicht zum "ueblichen" Gebrauch einer
Festplatte. Die *Dateien*, um die es sich hier handelt, [...]
Hans-Peter Diettrich in dchlf
> es wird immer viel über die Vorzüge oder Nachteile der verschiedenen
> GUI's gesprochen. Ich konnte mich noch nicht entscheiden.
> Deshalb frage ich mich, ob es nicht grdstzl. oder vielleicht sogar
> einfach möglich ist, mehrere dieser GUI's parallel zu installieren ?
> Kann ich dann nicht am Anmeldebildschirm zwischen denen einfach per
> Auswahl wechseln ?
Unity und Gnome2 werden in Ubuntu 11.04 standardmäßig installiert und du
kannst am Anmeldebildschirm zwischen beiden wählen. XFCE und KDE kannst
du nachinstallieren (Paket xubuntu-desktop bzw. kubuntu-desktop), dann
kannst du auch die bei der Anmeldung auswählen. Gnome3 wird offiziell
nicht unterstützt, es gibt irgendwo inoffizielle Pakete, AFAIK
funktioniert nach deren Installation Unity nicht mehr.
Florian
--
Creating PDF files from other PDF files, turning and resizing pages,
multiple pages on one sheet, adding bookmarks, and more:
<http://www.florian-diesch.de/software/pdfrecycle/>
> Bernd Rakel wrote:
>> Wenn man mich unbedingt zwingen muss, neu zu
>> denken, kann ich das auch gleich eine Nummer größer machen.
>
> Ich bin im letzten Jahrtausend auf GNU/Linux umgestiegen um der
> Bevormundung von Windows zu entgehen. Es ist interessant zu verfolgen
> wie es hier und heute bereits aehnlich zugeht ... die Unix-Desktop
> Entwicklung scheint MS sogar noch ueberbieten zu wollen.
Ganz so weit ist es zum Glück noch nicht. Aber wenn ich verschiedene
Sachen im Netz lese, wie Programmierer ihre Rechte an Canonical abtreten
sollen, dann wächst mir eine Feder. Leider sind das Dinge, über die ich
aus Versehen stolperte und erst lange nach dem Beginn meiner Nutzung
davon erfuhr.
> Deshalb frage ich mich, ob es nicht grdstzl. oder vielleicht sogar
> einfach möglich ist, mehrere dieser GUI's parallel zu installieren ?
Möglicher Weise (wurde ja auch schon gesagt) nicht verschiedene
Versionen von z. B. GNOME. Sowas wird aber eigentlich (bis auf
Vorschauen auf eine neue Version) von den Distributionen nicht
angeboten.
Ich selber nutze Debian Wheezy und habe KDE, GNOME, XFCE und icewm
installiert. Ab und an wechsle ich von der einen GUI zur anderen.
Es gibt schon einige Wechselwirkungen zwischen z. B. GNOME und XFCE.
Z. B., wenn Du unter GNOME ein Icon auf dem Desktop plazierst,
befindet sich das dann auch auf dem von XFCE.
Andererseits ist es aber auch so, dass sich manche Anwendungen unter
verschiedenen GUIs verschieden verhalten. Bei Krusader kann ich unter
KDE innerhalb von Krusader eine Krusader-Instanz für den root öffnen,
unter GNOME oder XFCE geht das nicht. (Es gibt ja Leute, die meinen,
als root soll man keine GUI verwenden, papperlapapp).
Aber grundsätzlich arbeiten alle Anwendungen unter den verschiedenen
GUIs, ich hatte da jedenfalls bislang keine Probleme.
Interessant ist natürlich, dass die Performance unter den
verschiedenen GUIs unterschiedlich. Die Reihenfolge ist bei meiner
Kiste: icewm (am schnellsten), XFCE, GNOME, KDE.
Groetjes uit Arft,
Dirk
--
D. Weber
Arft, Germany (50°23'N 7°5'E)
If possible, no html mails please
Wie gesagt, ich verwende fvwm und kein gnome. Aber ich nutze manche
gnome-tools. Wie eben den Lautstärkeregler, gnome-Powermanagement,
nautilus und andere Helferlein. Der Rest interessiert mich weniger. Für
meinen mpd hab ich mir mit FvwmSkript ein ein Applet gebaut, das auf
meine Buttonleiste und meine Bedürfnisse zugeschnitzt ist. Brauche ich
mehr Bedienmöglichkeiten greife ich auf andere Clients zurück. Mit
stalonetray hab ich auch eine Trayleiste, wo ich z.B. Skype und
wicd-client einfangen und bedienen kann. Der Pager in gnome ist mir
definitiv zu klein und bietet nicht die gewünschten Möglichkeiten. Der
Pager von Fvwm ist wunderbar konfigurabel und ich kann nach herzenslust
Fenster über die virtuellen Desktops hin und her schieben.
Bei gnome selber wirst du wohl oder übel doch auf neuere Versionen
zurückgreifen müsen... Daher verwende ich auch fvwm ;-) Den ich einfach
grundsätzlich sehr genial finde.
lg jakob
> Bei Krusader kann ich unter
> KDE innerhalb von Krusader eine Krusader-Instanz für den root öffnen,
> unter GNOME oder XFCE geht das nicht. (Es gibt ja Leute, die meinen,
> als root soll man keine GUI verwenden, papperlapapp).
>
Aber das sollte gehen. Einstellungen -> Krusader einrichten ->
Abhängigkeiten -> kdesu -> /usr/bin/kdesudo
Damit kannst Du von Deinem Benutzer-Krusader aus den root-Krusader aufrufen.
Gruß
Ch. Hanisch
> Ich bin im letzten Jahrtausend auf GNU/Linux umgestiegen um der
> Bevormundung von Windows zu entgehen. Es ist interessant zu
> verfolgen wie es hier und heute bereits aehnlich zugeht ... die
> Unix-Desktop Entwicklung scheint MS sogar noch ueberbieten zu
> wollen.
Ich weiß nicht, ob man das so hart sagen kann. Allerdings habe ich
insbesondere bei KDE das Gefühl, dass sich die Macher zu sehr an
Windows orientieren.
Klar, man will wohl den Umsteigern die Sache so einfach wie möglich
machen, er Gedanke hat allerdings was. Wer Linux verwenden will, soll
nicht von einer völlig anderen GUI-Philosophie abgeschreckt werden,
insoweit ist das ok für mich.
Bislang aber war KDE (eben bis zu der oft gerühmten 3.5) eine
intuitive, stabile Oberfläche, die man sehr weitgehend selber
konfigurieren konnte, die aber auch sinnbehaftete
Standardeinstellungen hatte.
Mit KDE 4 fing da ein unterirdisches Chaos an, ich bin wie viele
andere auch dann auf die Suche nach Alternativen gegangen.
Und da ist die Zahl doch etwas beschränkt. GNOME, XFCE und vielleicht
LXDE, und dann ist schon einigermaßen Ende im Gelände. Fvwm, icewm
oder blackbox sind für Mausschubser eher unattraktiv, auch wenn sie
durchaus ihre Daseinsberechtigung haben.
Unity kenne ich nicht, wird das inzwischen auch bei Debian angeboten?
(Aha, ich habe also noch nicht mal nachgesehen).
Eigentlich wünsche ich mir ein aktuelles GNOME mit den Icons und den
Widgets von KDE, aber sowas gibt es out of the box wohl nicht.
Na ja, vielleicht findet sich ja noch eine Entwicklergruppe, die noch
eine Alternative kreiert. Das ist ja das Schöne an Linux und der Open
Source Software, dass jeder, der die Möge dazu verspürt, eine neue GUI
schaffen kann. Und als User kann ich sie dann einfach runterladen und
nutzen. Da kann WIN nicht mithalten.
> Und da ist die Zahl doch etwas beschränkt. GNOME, XFCE und
> vielleicht LXDE, und dann ist schon einigermaßen Ende im Gelände.
> Fvwm, icewm oder blackbox sind für Mausschubser eher unattraktiv,
> auch wenn sie durchaus ihre Daseinsberechtigung haben.
Ja, das ist mir auch aufgefallen. Es gibt letztenendes zwar schon ein
paar GUI's, aber jede für sich ist schon recht einzigartig. Das bedeutet
aus meiner Sicht, dass mit dem Wegfall von z.b. Gnome 2 diese
unersetzbar gestrichen ist. Man kann nur etwas anderes wählen.
> Na ja, vielleicht findet sich ja noch eine Entwicklergruppe, die
> noch eine Alternative kreiert. Das ist ja das Schöne an Linux und der
> Open Source Software, dass jeder, der die Möge dazu verspürt, eine
> neue GUI schaffen kann. Und als User kann ich sie dann einfach
> runterladen und nutzen. Da kann WIN nicht mithalten.
Ich wünsche mir einen Gnome 2 Fork. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Gruss,
Marco
Und wech,
Manne
Schau dir mal an, was man da frueher auf X fuer Oberflaechen verwendet
hat, z.B. CDE. Nicht dass mir CDE gefallen haette, aber dagegen war KDE
wirklich fast eine 1:1 Kopie der Windows GUI (nicht nur im Aussehen,
auch in der Bedienphilosophie). GNOME kam ja erst spaeter ...
> [...]
> Mit KDE 4 fing da ein unterirdisches Chaos an, ich bin wie viele
> andere auch dann auf die Suche nach Alternativen gegangen.
Weil man im Gegensatz zu meinem fvwm ein altes KDE eben nicht einfach
weiterverwenden kann. Schon wegen zu vielen Abhaengigkeiten von
loechrigen oder mittlerweile nicht mehr kompatiblen Bibliotheken.
Deswegen mag ich minimalistische Software so gerne ... raketenschnell
ist die im Vergleich zu dem heutigen Bloat noch dazu.
> Und da ist die Zahl doch etwas beschränkt. GNOME, XFCE und vielleicht
> LXDE, und dann ist schon einigermaßen Ende im Gelände. Fvwm, icewm
> oder blackbox sind für Mausschubser eher unattraktiv, auch wenn sie
> durchaus ihre Daseinsberechtigung haben.
Ich war damals beim Umstieg auch ein "Mausschubser" der zu Hause nie was
anderes als Windows installiert hatte. Aber OK, damals war Windows (bei
mir 3.1) noch richtig schlecht, mehr als ein offenes Netscape-Fenster
oder Kopieren von CD/Diskette im Hintergrund waren schon extrem
grenzwertig. Und es brauchte nur der Netscape abstuerzen, dann war ein
kompletter Reboot faellig. Wie das dann alles auf GNU/Linux lief
(Speicherschutz, I/O mit async gemounteten Medien, TCP/IP ohne
Installation von Zusatzsoftware, etc) da blieb mir die Kinnlade offen
stehen ... da gab es richtig Leidensdruck und ich wollte das Windows
nicht mehr.
BTW: Das war die Zeit als MS ueber GNU/Linux noch gelacht hat.