Brauche ich libc6-amd64?

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Andreas Kohlbach

unread,
Sep 15, 2021, 11:46:48 PMSep 15
to
Gerade ist in meinem Debian (testing; ja, ich weiß...) wieder die
(Dependency-) Hölle los, nachdem die letzten beiden problemlos
durchliefen.

Außer "keep" schlägt mir aptitude u.a. vor, libc6-amd64, gcc-9, locales
und vieles andere, was mir nach "essential" aussieht, zu entfernen.

Gibt es vielleicht irgendetwas Neues, was ich jüngst installierte, dass
oben Genannte und viel anderes ersetzt?
--
Andreas

Marc Haber

unread,
Sep 16, 2021, 2:02:48 AMSep 16
to
Andreas Kohlbach <a...@spamfence.net> wrote:
>Gerade ist in meinem Debian (testing; ja, ich weiß...) wieder die
>(Dependency-) Hölle los, nachdem die letzten beiden problemlos
>durchliefen.
>
>Außer "keep" schlägt mir aptitude u.a. vor, libc6-amd64, gcc-9, locales
>und vieles andere, was mir nach "essential" aussieht, zu entfernen.

libc6-amd64:i386 oder ohne :i386 hinten dran?

locales ist bei mir auch, sicher unbeabsichtigt, rausgeflogen
kürzlich.

Debian war halt ein halbes Jahr frozen und jetzt laden die Leute alles
schlagartig hoch was sich während des Freezes angesammelt hat. Da
rappelt das in einer Entwicklungsversion schonmal.

Du weißt ja was ich von testing auf Arbeitsplatzrechnern halte.

Grüße
Marc, auf unstable schreibend
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " |
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834

Marcel Mueller

unread,
Sep 16, 2021, 2:06:47 AMSep 16
to
Am 16.09.21 um 05:46 schrieb Andreas Kohlbach:
Das ist definitiv denkbar.
gcc 9 braucht man sowieso nur, wenn man irgendwas compiliert.
Bei libc habe ich es mir nicht gemerkt. Aber ich habe auch kein testing.
Schau halt in die ausgehenden Abhängigkeiten rein.

Wenn Du natürlich selber geflicktes kompiliert hast, was ohne
Paketabhängigkeiten installiert ist, solltest du die erforderlichen
Pakete von iA auf i umstellen.


Marcel

Marc Haber

unread,
Sep 16, 2021, 3:43:29 PMSep 16
to
Andreas Kohlbach <a...@spamfence.net> wrote:
>On Thu, 16 Sep 2021 08:02:46 +0200, Marc Haber wrote:
>> locales ist bei mir auch, sicher unbeabsichtigt, rausgeflogen
>> kürzlich.
>
>Die halte ich für wichtig. Außer man benutzt nichts "Anderssprachiges".

Freilich. Deswegen wieder installiert. Hätte ich aufgepasst, hätte ich
das Update an der Stelle abgebrochen. Manchmal geht's halt grad nicht,
in Debian unstable ist's im Moment stürmisch.

>> Debian war halt ein halbes Jahr frozen und jetzt laden die Leute alles
>> schlagartig hoch was sich während des Freezes angesammelt hat. Da
>> rappelt das in einer Entwicklungsversion schonmal.
>
>Dazu kommt, dass aptitude auf einmal meinte, zwei meiner drei Einträge
>der /etc/apt/sources.list nicht mehr erreichen zu können, dass ich andere
>Quellen wählte. Das war erst vor einer Woche.

Hat sich nicht gerade der URL für Security (dokumentiert und
angekündigt) geändert? Oder was anderes?

>> Du weißt ja was ich von testing auf Arbeitsplatzrechnern halte.
>
>Aye!
>
>> Marc, auf unstable schreibend
>
>Downgraden dürfte wohl in eine mittelgroße Katastrophe enden, dass ich
>das besser nicht versuche.

testing => unstable ist ein Upgrade. Die Gelegenheit von testing zu
stable zu wechseln hast Du mit dem release gerade verpasst, nächstes
Mal dann wenn bookworm stable wird.

Grüße
Marc

Kay Martinen

unread,
Sep 16, 2021, 8:00:02 PMSep 16
to
Am 16.09.21 um 14:45 schrieb Andreas Kohlbach:
> On Thu, 16 Sep 2021 08:06:45 +0200, Marcel Mueller wrote:
>>
>> Am 16.09.21 um 05:46 schrieb Andreas Kohlbach:
[testing]
>>> Außer "keep" schlägt mir aptitude u.a. vor, libc6-amd64, gcc-9,
>>> locales
>>> und vieles andere, was mir nach "essential" aussieht, zu entfernen.
>>> Gibt es vielleicht irgendetwas Neues, was ich jüngst installierte,
>>> dass
>>> oben Genannte und viel anderes ersetzt?
>>
>> Das ist definitiv denkbar.
>> gcc 9 braucht man sowieso nur, wenn man irgendwas compiliert.
>> Bei libc habe ich es mir nicht gemerkt. Aber ich habe auch kein
>> testing. Schau halt in die ausgehenden Abhängigkeiten rein.
>
> Kompilieren fällt seltener an. IIRC wurde aber auch schon bei der einen
> oder anderen Installation/Upgrade über den Paketmanager der Compiler mal
> angeworfen.

Hast du denn src-repositorys in deiner sources.list?
Dann halte ich das nur für natürlich denn nach meinem Verständnis holt
er sich dann die quellpakete und kompiliert die auf deinem system.

Ich vermute das passiert nur bei den paketen von denen es (noch) kein
fertiges binary paket für deine Architektur (amd64 oder i386) gibt.

> Werde ich versuchen, sobald der Brain-Fog hoffentlich mal vorbei ist.

Ich höre die Musik von Carpenter's "The Fog" im Hintergrund. ;-)

Kay

--
Posted via leafnode

Marc Haber

unread,
Sep 17, 2021, 2:22:47 AMSep 17
to
Andreas Kohlbach <a...@spamfence.net> wrote:
>On Thu, 16 Sep 2021 21:43:28 +0200, Marc Haber wrote:
>> Andreas Kohlbach <a...@spamfence.net> wrote:
>>>On Thu, 16 Sep 2021 08:02:46 +0200, Marc Haber wrote:
>>>> locales ist bei mir auch, sicher unbeabsichtigt, rausgeflogen
>>>> kürzlich.
>>>
>>>Die halte ich für wichtig. Außer man benutzt nichts "Anderssprachiges".
>>
>> Freilich. Deswegen wieder installiert. Hätte ich aufgepasst, hätte ich
>> das Update an der Stelle abgebrochen. Manchmal geht's halt grad nicht,
>> in Debian unstable ist's im Moment stürmisch.
>
>Für mein (unbedarftes) Dafürhalten sollte beispielsweise locales so
>wichtig sein (wenn vielleicht auch nicht "essential", dass Debian vor dem
>Abräumen warnen sollte.

Es hat locales ganz sicher in einer Liste "this packages will be
removed" aufgeführt. Da muss man halt hingucken wenn man eine
Entwicklerversion benutzt. Ja, da nicht hinzugucken passiert mir auch
ständig, das fällt mir höchstens auf wenn die Paketliste eine halbe
Bildschirmseite füllt.

>> Hat sich nicht gerade der URL für Security (dokumentiert und
>> angekündigt) geändert? Oder was anderes?
>
>Ich weiß die Meldung nicht mehr.

Das hilft dann leider nicht.

>aptitude erlaubt kein Kopieren von
>Fensterinhalten mit der GPM-mouse, dass ich sie nicht kopieren
>konnte. IIRC etwas mit, dass der Pfad nicht existieren würde.

Debian empfiehlt seit einigen Jahren apt zu verwenden, das ist der
Punkt wo die Entwicklung stattfindet.

>Und auch jetzt erst sehe ich den eigentlichen Fehler. Ich Haber
>
>deb http://deb.debian.org/debian testing main
>
>statt
>
>deb http://deb.debian.org/debian testing main testing-proposed-updates contrib non-free
>
>drin. Daher fehlt Debian Zugriff auf anderes, und will daher wohl Dinge
>entfernen, deren Dependencies nicht mehr verfügbar sind.
>
>Kann ich die Zeile oben ohne große zu erwartende Probleme statt der
>darüber (ohne den Rattenschwanz) eintagen?

Ob man testing-proposed-updates haben möchte muss man für sich selbst
entscheiden.

>"texting" hört sich für mich immer noch gefährlicher als "unstable" an;
>ergo dachte ich, "testing" wäre eine (und die letzte) Stufe höher.

Du verwechselst testing und experimental.

Marc Haber

unread,
Sep 17, 2021, 2:23:11 AMSep 17
to
Kay Martinen <use...@martinen.de> wrote:
>Dann halte ich das nur für natürlich denn nach meinem Verständnis holt
>er sich dann die quellpakete und kompiliert die auf deinem system.

Nein.

Patrick Rudin

unread,
Sep 17, 2021, 7:32:04 AMSep 17
to
Marc Haber wrote:
> Ob man testing-proposed-updates haben möchte muss man für sich selbst
> entscheiden.

Äh...was sollte das ausserhalb des Freezes bringen?


Gruss

Patrick

Marc Haber

unread,
Sep 17, 2021, 8:44:44 AMSep 17
to
Ich weiß es nicht. Ich vermute, dass das außerhalb des Freezes eine
Möglichkeit darstellen soll, sicherheitskritische Fixes z.B. während
eine Transition schneller nach Testing schieben zu können.

Da ich Testing normalerweise nicht vewende, kann ich dazu nichts
sagen.

Andreas Barth

unread,
Sep 17, 2021, 11:52:39 AMSep 17
to
Marc Haber wrote:
> Patrick Rudin <tax...@gmx.ch> wrote:
>>Marc Haber wrote:
>>> Ob man testing-proposed-updates haben möchte muss man für sich selbst
>>> entscheiden.
>>
>>Äh...was sollte das ausserhalb des Freezes bringen?
>
> Ich weiß es nicht. Ich vermute, dass das außerhalb des Freezes eine
> Möglichkeit darstellen soll, sicherheitskritische Fixes z.B. während
> eine Transition schneller nach Testing schieben zu können.

Innerhalb auch. Oder um eine größere Transition aufzubrechen (wobei
das nur dann einfach ist, wenn man gegen testing die gewünschten
libraries bauen kann). Etc. Gibt genug Zwecke, wird aber nur sehr
selten benötigt.


Viele Grüße,
Andi

Marc Haber

unread,
Sep 17, 2021, 3:03:17 PMSep 17
to
Andreas Kohlbach <a...@spamfence.net> wrote:
>On Fri, 17 Sep 2021 01:53:07 +0200, Kay Martinen wrote:
>> Dann halte ich das nur für natürlich denn nach meinem Verständnis holt
>> er sich dann die quellpakete und kompiliert die auf deinem system.
>
>Das mag es erkläre.

Tut es nicht, Kays Annahme ist schon falsch.

Marc Haber

unread,
Sep 17, 2021, 4:02:23 PMSep 17
to
Andreas Kohlbach <a...@spamfence.net> wrote:
>Und bin mir sicher, das bei dem einen oder anderen
>Update der Compiler ansprang. Ist aber schon lange nicht mehr
>passiert.

Bei Kernelupdates mit out-of-tree-Modulen vielleicht?

Hans CraueI

unread,
Sep 17, 2021, 6:09:36 PMSep 17
to
Marc Haber schrieb

> Debian empfiehlt seit einigen Jahren apt zu verwenden,
> das ist der Punkt wo die Entwicklung stattfindet.

Gibt es eine *aktuelle* Beschreibung der wesentlichen
Unterschiede zwischen apt und aptitude?

Mit Suchmaschinen finden sich zwar etliche Darstellungen,
oft jedoch mit widersprüchlichen Aussagen.

Hans

Christian Garbs

unread,
Sep 18, 2021, 5:11:27 AMSep 18
to
Mahlzeit!

Andreas Kohlbach <a...@spamfence.net> wrote:

> Ich weiß die Meldung nicht mehr. aptitude erlaubt kein Kopieren von
> Fensterinhalten mit der GPM-mouse, dass ich sie nicht kopieren
> konnte. IIRC etwas mit, dass der Pfad nicht existieren würde.

Halt mal Shift gedrückt, während Du selektierst. Das wechselt bei
divsersen Anwendungen von "die Maus steuert die Anwendung" auf "die
Maus steuert das Terminal.

Alternativ rufst Du das einmal "apt update" oder "aptitude update"
auf. Das aktualisiert die Paketlisten im Terminal, das lässt sich
problemlos kopieren oder umleiten.

Gruß
Christian
--
....Christian.Garbs....................................https://www.cgarbs.de
echo '[q]sa[ln0=aln256%Pln256/snlbx]sb3135071790101768542287578439snlbxq'|dc

Marc Haber

unread,
Sep 18, 2021, 5:50:18 AMSep 18
to
Andreas Kohlbach <a...@spamfence.net> wrote:
>On Fri, 17 Sep 2021 22:02:22 +0200, Marc Haber wrote:
>>
>> Andreas Kohlbach <a...@spamfence.net> wrote:
>>>Und bin mir sicher, das bei dem einen oder anderen
>>>Update der Compiler ansprang. Ist aber schon lange nicht mehr
>>>passiert.
>>
>> Bei Kernelupdates mit out-of-tree-Modulen vielleicht?
>
>Nicht dass ich wüsste.

Das hinzufügen von deb-src Zeilen in der sources.list verändert NUR
das Verhalten von "apt source". Nichts anderes. Für den reinen Betrieb
eines Systemes ist es völlig irrelevant.

Marc Haber

unread,
Sep 18, 2021, 6:33:13 AMSep 18
to
Hans CraueI <crauel...@freenet.de> wrote:
>Marc Haber schrieb
>> Debian empfiehlt seit einigen Jahren apt zu verwenden,
>> das ist der Punkt wo die Entwicklung stattfindet.
>
>Gibt es eine *aktuelle* Beschreibung der wesentlichen
>Unterschiede zwischen apt und aptitude?

Aktuell hat apt den besseren Dependency-Resolver, und es ist - das
schrieb ich oben bereits - das Programm, in dem die Entwicklung
stattfindet. aptitude hat aktuell die Version 0.8.13 in unstable, der
erste Upload mit dieser Versionsnummer war vor über einem Jahr.

apt 2.3 ist knapp über ein halbes Jahr alt.

Ich persönlich habe aptitude seit Jahren nur noch für "aptitude purge
'~c'" verwendet, aber das kann apt inzwischen auch. Und vermutlich
würde ich es weiterhin für größere Neuinstallationen auf
Arbeitsplatzrechnern verwenden, weil ich gerne unter Kontrolle habe,
welche recommends und suggests ich installiere und welche nicht. Das
ist natürlich völlig irrational und ich sollte eigentlich einfach die
betreffenden task-Pakete verwenden und alle recommends und suggests
nachinstallieren. Plattenplatz ist billig, Zeit zur Suche nach
Fehlern, die nur an fehlenden soft dependencies liegen ist teuer.

Normaluser sollten einfach die task-pakete verwenden und das denken
den Paketmaintainern überlassen, die kennen sich mit der Software
einfach besser aus.

Sven Hartge

unread,
Sep 18, 2021, 7:25:15 AMSep 18
to
Kay Martinen <use...@martinen.de> wrote:

> Hast du denn src-repositorys in deiner sources.list?
> Dann halte ich das nur für natürlich denn nach meinem Verständnis holt
> er sich dann die quellpakete und kompiliert die auf deinem system.

Nein, das ist grundfalsch, das war noch *nie* der Fall.



--
Sigmentation fault. Core dumped.

Dietz Proepper

unread,
Sep 18, 2021, 7:52:57 AMSep 18
to
Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:

> Andreas Kohlbach <a...@spamfence.net> wrote:
> >On Fri, 17 Sep 2021 22:02:22 +0200, Marc Haber wrote:
> >>
> >> Andreas Kohlbach <a...@spamfence.net> wrote:
> >>>Und bin mir sicher, das bei dem einen oder anderen
> >>>Update der Compiler ansprang. Ist aber schon lange nicht mehr
> >>>passiert.
> >>
> >> Bei Kernelupdates mit out-of-tree-Modulen vielleicht?
> >
> >Nicht dass ich wüsste.
>
> Das hinzufügen von deb-src Zeilen in der sources.list verändert NUR
> das Verhalten von "apt source". Nichts anderes. Für den reinen Betrieb
> eines Systemes ist es völlig irrelevant.

Vielleicht meint Andreas Sachen wie diverse "rebuilding/updating $foo"
während eines post-installs?

Abgesehen davon, ja, ein Paket, das zur Installation seine Sourcen
compiliert ist von den genannten Ausnahmen abgesehen eher ungewöhnlich.
</understatement>

Hans CraueI

unread,
Sep 18, 2021, 9:33:40 AMSep 18
to
Marc Haber schrieb

> Hans CraueI wrote:
>> Marc Haber schrieb
>>> Debian empfiehlt seit einigen Jahren apt zu verwenden,
>>> das ist der Punkt wo die Entwicklung stattfindet.
>>
>> Gibt es eine *aktuelle* Beschreibung der wesentlichen
>> Unterschiede zwischen apt und aptitude?
>
> Aktuell hat apt den besseren Dependency-Resolver, und es ist - das
> schrieb ich oben bereits - das Programm, in dem die Entwicklung
> stattfindet. aptitude hat aktuell die Version 0.8.13 in unstable, der
> erste Upload mit dieser Versionsnummer war vor über einem Jahr.
> apt 2.3 ist knapp über ein halbes Jahr alt.

Danke für die Beschreibung.
Führt das zu Unterschieden bei "apt(itude) update / upgrade" im
Normalbetrieb einer stable-Installation ohne Sonderlocken aus
fremden Quellen?

> Ich persönlich habe aptitude seit Jahren nur noch für "aptitude purge
> '~c'" verwendet, aber das kann apt inzwischen auch.

Das ist die eine Anwendung von aptitude, die ich weiter nutzen
werde (auch wenn apt das nun auch kann).
Dann auch noch:
1. Mit aptitude -s kann man auch als Normalnutzer sehen,
"was passieren würde".
2. Bei neuen Paketen erlaubt aptitude, "im Fenster" angewandt,
eine Liste der Neuzugänge und - mit "f" - deren Vergessen.

Bei apt geht dafür autoremove. Das kann aptitude m.W. nicht.

> Normaluser sollten einfach die task-pakete verwenden und das denken
> den Paketmaintainern überlassen, die kennen sich mit der Software
> einfach besser aus.

So mache ich das auch. Dazu Kleinkrams.

Hans

Marc Haber

unread,
Sep 19, 2021, 3:30:20 AMSep 19
to
Dietz Proepper <dietz-...@rotfl.franken.de> wrote:
>Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:
>> Andreas Kohlbach <a...@spamfence.net> wrote:
>> >On Fri, 17 Sep 2021 22:02:22 +0200, Marc Haber wrote:
>> >>
>> >> Andreas Kohlbach <a...@spamfence.net> wrote:
>> >>>Und bin mir sicher, das bei dem einen oder anderen
>> >>>Update der Compiler ansprang. Ist aber schon lange nicht mehr
>> >>>passiert.
>> >>
>> >> Bei Kernelupdates mit out-of-tree-Modulen vielleicht?
>> >
>> >Nicht dass ich wüsste.
>>
>> Das hinzufügen von deb-src Zeilen in der sources.list verändert NUR
>> das Verhalten von "apt source". Nichts anderes. Für den reinen Betrieb
>> eines Systemes ist es völlig irrelevant.
>
>Vielleicht meint Andreas Sachen wie diverse "rebuilding/updating $foo"
>während eines post-installs?

Du meinst z.B. das ganze LaTeX-Zeugs und/oder locales?

>Abgesehen davon, ja, ein Paket, das zur Installation seine Sourcen
>compiliert ist von den genannten Ausnahmen abgesehen eher ungewöhnlich.
></understatement>

DKMS. Aber auch dafür braucht man keine deb-src Zeile, da gibt es dann
debs (also "binärpakete") mit den sourcen drin.

Dietz Proepper

unread,
Sep 19, 2021, 5:47:21 AMSep 19
to
Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:

> Dietz Proepper <dietz-...@rotfl.franken.de> wrote:
> >Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:
[Compilierten während apt install]
> >> Das hinzufügen von deb-src Zeilen in der sources.list verändert NUR
> >> das Verhalten von "apt source". Nichts anderes. Für den reinen
> >> Betrieb eines Systemes ist es völlig irrelevant.
> >
> >Vielleicht meint Andreas Sachen wie diverse "rebuilding/updating
> >$foo" während eines post-installs?
>
> Du meinst z.B. das ganze LaTeX-Zeugs und/oder locales?

Z.B..

> >Abgesehen davon, ja, ein Paket, das zur Installation seine Sourcen
> >compiliert ist von den genannten Ausnahmen abgesehen eher
> >ungewöhnlich. </understatement>
>
> DKMS. Aber auch dafür braucht man keine deb-src Zeile, da gibt es dann
> debs (also "binärpakete") mit den sourcen drin.

Yupp.

Ich würde sogar soweit gehen und behaupten, dass das on-the-fly-
Compilieren (esp. mit dependency auf einen entsprechende
deb-src-Stanza) ein schwerer Bug wäre ;-).

Andreas Barth

unread,
Sep 19, 2021, 6:36:09 AMSep 19
to
Dietz Proepper wrote:
> Ich würde sogar soweit gehen und behaupten, dass das on-the-fly-
> Compilieren (esp. mit dependency auf einen entsprechende
> deb-src-Stanza) ein schwerer Bug wäre ;-).

Eindeutig. Mit so einer Abhängigkeit wäre es ein direkter Verstoß
gegen die release policy, dass main (bzw: main+contrib+non-free) ein
Closure ist, d.h. keine Abhängigkeit nach draußen zeigen dürften. Für
das andere sicherlich auch, uns sei es auch nur gegen 'im Einzelfall
entscheidet das Release Team'.


Viele Grüße,
Andi

Christian Garbs

unread,
Sep 19, 2021, 6:45:54 AMSep 19
to
Mahlzeit!

Andreas Kohlbach <a...@spamfence.net> wrote:
> On Thu, 16 Sep 2021 08:06:45 +0200, Marcel Mueller wrote:

>> gcc 9 braucht man sowieso nur, wenn man irgendwas compiliert.
>> Bei libc habe ich es mir nicht gemerkt. Aber ich habe auch kein
>> testing. Schau halt in die ausgehenden Abhängigkeiten rein.
>
> Kompilieren fällt seltener an. IIRC wurde aber auch schon bei der einen
> oder anderen Installation/Upgrade über den Paketmanager der Compiler mal
> angeworfen.

Wenn ein Paket aus dem Paketmanager selbständig etwas kompiliert
(z.B. per DMKS für Kernel-Module), dann hat es eine Abhängigkeit auf
einen Compiler, damit sichergestellt ist, dass einer installiert ist.
Da brauchst Du Dir keine Sorgen zu machen.

In so einem Fall würde das Paketsystem meckern, wenn Du den gcc
deinstallierst oder ihn einfach nachinstallieren.

Es könnte auch sein, dass ein gcc10 oder ein clang installiert ist.
Dann kann der gcc9 weg, denn ein Compiler reicht ja meistens.

Gruß
Christian
--
....Christian.Garbs....................................https://www.cgarbs.de
2 ist nicht gleich 3. Auch nicht für große Werte von 2.

Marc Haber

unread,
Sep 19, 2021, 10:51:07 AMSep 19
to
Andreas Kohlbach <a...@spamfence.net> wrote:
>Mal aufräumen (konnte ich als Kind schon schlecht ;-)...

debfoster ist da sehr hilfreich.

Christian Garbs

unread,
Sep 19, 2021, 1:18:11 PMSep 19
to
Mahlzeit!

Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:
> Andreas Kohlbach <a...@spamfence.net> wrote:

>>Mal aufräumen (konnte ich als Kind schon schlecht ;-)...
>
> debfoster ist da sehr hilfreich.

Ich habe mir die Paketbeschreibung durchgelesen, aber es hat noch
nicht Klick gemacht: Wie unterscheidet sich debfoster von
"apt-mark auto" und "apt-mark manual"?

Gruß
Christian
--
....Christian.Garbs....................................https://www.cgarbs.de
Dieses Schreiben wurde mit Hilfe automatisierter
Einrichtungen erstellt und ist daher ohne Inhalt gueltig.

Marc Haber

unread,
Sep 19, 2021, 3:49:14 PMSep 19
to
Christian Garbs <mi...@cgarbs.de> wrote:
>Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:
>> Andreas Kohlbach <a...@spamfence.net> wrote:
>
>>>Mal aufräumen (konnte ich als Kind schon schlecht ;-)...
>>
>> debfoster ist da sehr hilfreich.
>
>Ich habe mir die Paketbeschreibung durchgelesen, aber es hat noch
>nicht Klick gemacht: Wie unterscheidet sich debfoster von
>"apt-mark auto" und "apt-mark manual"?

Der fragt für jedes installierte Paket, das nicht wegen einer
Dependency drauf ist, welche Pakete wegen dem installiert bleiben ob
es drauf bleiben darf, und ist dabei ein wenig radikaler als apt. Ich
bin damit sehr zufrieden.

|[1/5570]mh@drop:~ $ sudo debfoster
|[sudo] password for mh:
|
|libapache-poi-java is keeping the following 60 packages installed:
| libaopalliance-java libargs4j-java libatinject-jsr330-api-java
| libcdi-api-java libcodemodel-java libcommons-cli-java
| libcommons-collections4-java libcommons-math3-java libcurvesapi-java
| libdom4j-java libdtd-parser-java libfastinfoset-java
| libgeronimo-annotation-1.3-spec-java
| libgeronimo-interceptor-3.0-spec-java libguava-java libguice-java
| libhawtjni-runtime-java libicu4j-java libintellij-annotations-java
| libistack-commons-java libjansi-java libjansi-native-java
| libjaxb-api-java libjaxb-java libjaxen-java libjdom1-java
| libjetbrains-annotations-java libjsoup-java libjsr305-java
| liblog4j1.2-java libmaven-file-management-java libmaven-parent-java
| libmaven-resolver-java libmaven-shared-io-java libmaven-shared-utils-java
| libmaven3-core-java libplexus-archiver-java libplexus-cipher-java
| libplexus-classworlds-java libplexus-component-annotations-java
| libplexus-interpolation-java libplexus-io-java
| libplexus-sec-dispatcher-java libplexus-utils2-java
| librelaxng-datatype-java librngom-java libsaxonhe-java
| libsisu-inject-java libsisu-plexus-java libsnappy-java libsnappy-jni
| libstax-ex-java libstreambuffer-java libtxw2-java libwagon-http-java
| libwagon-provider-api-java libxmlbeans-java libxom-java libxsom-java
| libxz-java

(und nein, ich hab keine Idee warum das auf meinem Rechner installiert
ist).
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