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Linux geht nicht mehr nach Windows-Installation

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Richard Fonfara

unread,
Aug 8, 2019, 12:18:45 PM8/8/19
to
Hallo,

ich durfte Windows neu installieren, was offenbar den Linux-Bootsektor -
ich verwende Manjaro - korrumpiert hat. Ich habe im Netz nach einer
Lösung gesucht, wegen der Schwierigkeit, die richtigen Suchworte zu
verwenden, habe ich nur 2 Vorschläge gefunden, die nichts taugten.

Beide schlugen vor, eine Live-System-DVD zu verwenden und ein Terminal
zu öffnen. Ich verwendete meinen Manjaro-Installationsstick, der zuerst
ein Live-System bootet.

Vorschlag 1:
sudo grub-install /dev/sda
sudo update-grub

Nach der ersten Zeile kommt dann bei mir:
grub-install: Fehler: Kanonischer Pfad von >>overlay<< konnte nicht
ermittelt werden.

Vorschlag 2:
sudo mount /dev/sda /mnt #die nächsten 8 Befehle spare ich mir
Danach kommt:
mount: mnt: Falscher Dateisystemtyp, ungültige Optionen, der Superblock
von /dev/sda ist beschädigt, fehlende Kodierungsseite oder ein anderer
Fehler.

Welche Vorschläge habt ihr dazu?

--
MfG
Richard

Richard Fonfara

unread,
Aug 8, 2019, 12:45:23 PM8/8/19
to
Am 08.08.2019 um 18:18 Uhr schrieb Richard Fonfara:

Nachtrag:
/ und /home sind LUKS-verschlüsselt. Scheitert damit etwa die ganze
Sache? Falls ja: Gibt es eine Möglichkeit, /home zu retten? Ich denke
daran, /home mit / auf die gleiche Partition zu installieren und das
eigentliche /home später einzubinden - falls erreichbar ist, dass es
gelesen werden kann.

--
MfG
Richard

Marc Haber

unread,
Aug 8, 2019, 12:54:02 PM8/8/19
to
- rescuesystem booten
- dateisysteme aufschließen
- / und /boot einhängen
- /dev des rescuesytems nach /dev bind-einhängen
- proc und sys einhängen
- chroot in das so vorbereitete System
- grub-setup
- update-grub

und das ganze wieder retour.

Fragt noch jemand, warum ich vom Dualboot abrate?

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " |
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834

Bonita Montero

unread,
Aug 8, 2019, 1:07:02 PM8/8/19
to
>> Nachtrag:
>> / und /home sind LUKS-verschlüsselt. Scheitert damit etwa die ganze
>> Sache? Falls ja: Gibt es eine Möglichkeit, /home zu retten? Ich denke
>> daran, /home mit / auf die gleiche Partition zu installieren und das
>> eigentliche /home später einzubinden - falls erreichbar ist, dass es
>> gelesen werden kann.

> - rescuesystem booten
> - dateisysteme aufschließen
> - / und /boot einhängen
> - /dev des rescuesytems nach /dev bind-einhängen
> - proc und sys einhängen
> - chroot in das so vorbereitete System
> - grub-setup
> - update-grub
> und das ganze wieder retour.
> Fragt noch jemand, warum ich vom Dualboot abrate?

Versteh ich nicht - wenn Du weiß wie man das umsetzt.

Kay Martinen

unread,
Aug 8, 2019, 1:21:58 PM8/8/19
to
Am 08.08.2019 um 18:53 schrieb Marc Haber:
> Richard Fonfara <junk_s...@yahoo.de> wrote:
>> Am 08.08.2019 um 18:18 Uhr schrieb Richard Fonfara:
>>
>> Nachtrag:
>> / und /home sind LUKS-verschlüsselt. Scheitert damit etwa die ganze
>> Sache? Falls ja: Gibt es eine Möglichkeit, /home zu retten? Ich denke
>> daran, /home mit / auf die gleiche Partition zu installieren und das
>> eigentliche /home später einzubinden - falls erreichbar ist, dass es
>> gelesen werden kann.
>
> - rescuesystem booten
> - dateisysteme aufschließen
> - / und /boot einhängen
> - /dev des rescuesytems nach /dev bind-einhängen
> - proc und sys einhängen
> - chroot in das so vorbereitete System
> - grub-setup
> - update-grub
>
> und das ganze wieder retour.

Was ist bei den letzten beiden die "retour" aktion? ;-)

> Fragt noch jemand, warum ich vom Dualboot abrate?

Man kann; wie der OP; es sich auch maximal kompliziert machen mit LUKS
u. Co. Das geht auch leichter wenn man auf das gedöns verzichten kann.

Ich hab einen Laptop und einen Desktop mit Win7 und Ubuntu, ohne lvm,
LUKS u. Co. Beim Desktop sind es gar zwei getrennte Platten und ich
hatte noch keine Probleme. Und die werden bis Jan. 2020 tendenziell eher
weniger werden statt mehr.

Allerdings mußte ich da auch noch kein OS neu installieren...


Kay

--
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Tim Ritberg

unread,
Aug 8, 2019, 1:52:19 PM8/8/19
to
Am 08.08.19 um 19:22 schrieb Kay Martinen:

> Ich hab einen Laptop und einen Desktop mit Win7 und Ubuntu, ohne lvm,
> LUKS u. Co. Beim Desktop sind es gar zwei getrennte Platten und ich
> hatte noch keine Probleme. Und die werden bis Jan. 2020 tendenziell eher
> weniger werden statt mehr.
>
> Allerdings mußte ich da auch noch kein OS neu installieren...
>

Ich habe einen Desktop mit Ubuntu und einen Laptop mit Ubuntu und hatte
keine Probleme.

Allerdings mußte ich da auch noch kein Windows installieren...

;-P

Marc Haber

unread,
Aug 8, 2019, 1:59:01 PM8/8/19
to
Erstens ist es auch wenn man genau weiß was man tun muss ein
unglaubliches Gegurke, und zweitens schlagen hier ja ständig Leute
auf, denen man es erklären muss.

Dualboot ist die Hohe Schule, das möchte man als Anfänger nicht
machen.

Marc Haber

unread,
Aug 8, 2019, 2:00:04 PM8/8/19
to
Kay Martinen <k...@martinen.de> wrote:
>Am 08.08.2019 um 18:53 schrieb Marc Haber:
>> Richard Fonfara <junk_s...@yahoo.de> wrote:
>>> Am 08.08.2019 um 18:18 Uhr schrieb Richard Fonfara:
>>>
>>> Nachtrag:
>>> / und /home sind LUKS-verschlüsselt. Scheitert damit etwa die ganze
>>> Sache? Falls ja: Gibt es eine Möglichkeit, /home zu retten? Ich denke
>>> daran, /home mit / auf die gleiche Partition zu installieren und das
>>> eigentliche /home später einzubinden - falls erreichbar ist, dass es
>>> gelesen werden kann.
>>
>> - rescuesystem booten
>> - dateisysteme aufschließen
>> - / und /boot einhängen
>> - /dev des rescuesytems nach /dev bind-einhängen
>> - proc und sys einhängen
>> - chroot in das so vorbereitete System
>> - grub-setup
>> - update-grub
>>
>> und das ganze wieder retour.
>
>Was ist bei den letzten beiden die "retour" aktion? ;-)
>
>> Fragt noch jemand, warum ich vom Dualboot abrate?
>
>Man kann; wie der OP; es sich auch maximal kompliziert machen mit LUKS
>u. Co. Das geht auch leichter wenn man auf das gedöns verzichten kann.

Ja, dann fällt Schritt 2 weg, den Rest macht man genau so. Minimaler
Mehraufwand, jedenfalls wenn der Schlüssel tippbar ist. Das ist er bei
mir natürlich nicht.

Paul Muster

unread,
Aug 8, 2019, 2:02:02 PM8/8/19
to
On 08.08.19 18:53, Marc Haber wrote:
> Richard Fonfara <junk_s...@yahoo.de> wrote:

>> Nachtrag:
>> / und /home sind LUKS-verschlüsselt. Scheitert damit etwa die ganze
>> Sache? Falls ja: Gibt es eine Möglichkeit, /home zu retten? Ich denke
>> daran, /home mit / auf die gleiche Partition zu installieren und das
>> eigentliche /home später einzubinden - falls erreichbar ist, dass es
>> gelesen werden kann.
>
> - rescuesystem booten
> - dateisysteme aufschließen
> - / und /boot einhängen
> - /dev des rescuesytems nach /dev bind-einhängen
> - proc und sys einhängen
> - chroot in das so vorbereitete System
> - grub-setup
> - update-grub
>
> und das ganze wieder retour.

"retour" erledigt der sowieso notwendige Reboot.

> Fragt noch jemand, warum ich vom Dualboot abrate?

Nö. Aber wenn den Leuten, die es trotz allen Abratens dennoch machen,
nachher doch geholfen wird - warum sollten sie sich an die Warnungen halten?


mfG Paul

Andreas Kohlbach

unread,
Aug 8, 2019, 4:27:49 PM8/8/19
to
On Thu, 8 Aug 2019 18:18:42 +0200, Richard Fonfara wrote:
>
> ich durfte Windows neu installieren, was offenbar den Linux-Bootsektor -
> ich verwende Manjaro - korrumpiert hat. Ich habe im Netz nach einer
> Lösung gesucht, wegen der Schwierigkeit, die richtigen Suchworte zu
> verwenden, habe ich nur 2 Vorschläge gefunden, die nichts taugten.

Ist nicht Windows seit 7 auch in der Lage, andere Betriebssysteme, zu
denen auch Linux gehört, zu booten? Leider kann ich das eben nicht mehr
bestätigt finden.

Folgendes habe ich mir vor Jahren notiert und IIRC auch erfolgreich
ausgeführt, als ich den MBR der Festplatte versehentlich zerstörte:

Ein Linux von USB/DVD booten. Ein Verzeichnis wie /mnt anlegen:

sudo mkdir /mnt

Dann:

sudo mount /dev/sda1 /mnt

in der Annahme, Linux ist auf sda1, sonst die "1" anpassen. Schaue zur
Sicherheit, dass /mnt nun den Inhalt Deines Linux' anzeigt. Danach:

sudo grub-install --root-directory=/mnt /dev/sda1

Hier die "1" gegebenenfalls wieder anpassen.
--
Andreas

Richard Fonfara

unread,
Aug 8, 2019, 4:37:30 PM8/8/19
to
Am 08.08.2019 um 18:53 Uhr schrieb Marc Haber:

> Richard Fonfara <junk_s...@yahoo.de> wrote:
>> Am 08.08.2019 um 18:18 Uhr schrieb Richard Fonfara:
>>
>> Nachtrag:
>> / und /home sind LUKS-verschlüsselt. Scheitert damit etwa die ganze
>> Sache? Falls ja: Gibt es eine Möglichkeit, /home zu retten? Ich denke
>> daran, /home mit / auf die gleiche Partition zu installieren und das
>> eigentliche /home später einzubinden - falls erreichbar ist, dass es
>> gelesen werden kann.
>
> - rescuesystem booten

Meinst du damit meinen Manjaro-Live-System-Stick?

> - dateisysteme aufschließen

Was meinst du damit?

> - / und /boot einhängen> - /dev des rescuesytems nach /dev bind-einhängen
> - proc und sys einhängen

Nach /mnt/proc und /mnt/sys?

> - chroot in das so vorbereitete System

Davon hab ich keine Ahnung. Wie geht das?

> - grub-setup
> - update-grub
>
> und das ganze wieder retour.

Was meinst du damit?
>
> Fragt noch jemand, warum ich vom Dualboot abrate?
>
Ich habe eine Zeitlang, von Dualboot-Fehlern genervt, mit 2 Rechnern
gearbeitet, die über einen Switch miteinander verbunden waren, sodass
ich Maus, Tastatur und Bildschirm nur einmal brauchte. Der erste Switch
ging kaputt, der zweite wurde schon defekt geliefert und der dritte
nervte, indem irgendwann - täglich mindestens einmal - im
Viertelsekundentakt zwischen beiden Rechnern umgeschaltet wurde und nur
ein Stromlossetzen der ganzen Apparatur dem Spuk ein Ende machte.

Vielleicht sollte ich diesen Switch wieder in Betrieb nehmen oder
umständlich zwischen beiden Rechnern umstöpseln. Der Platz reicht nicht
aus, um alles doppelt zu haben.

--
MfG
Richard

Bernd Mayer

unread,
Aug 8, 2019, 4:49:27 PM8/8/19
to
Am 08.08.19 um 18:18 schrieb Richard Fonfara:
> Hallo,
>
> ich durfte Windows neu installieren, was offenbar den Linux-Bootsektor -
> ich verwende Manjaro - korrumpiert hat. Ich habe im Netz nach einer
> Lösung gesucht, wegen der Schwierigkeit, die richtigen Suchworte zu
> verwenden, habe ich nur 2 Vorschläge gefunden, die nichts taugten.
>
> Welche Vorschläge habt ihr dazu?

Hallo,

versuch mal von der supergrubdisk zu booten:

https://www.supergrubdisk.org/super-grub2-disk/


Bernd Mayer

Christian Garbs

unread,
Aug 8, 2019, 5:38:13 PM8/8/19
to
Mahlzeit!

Richard Fonfara <junk_s...@yahoo.de> wrote:

> Vorschlag 2:
> sudo mount /dev/sda /mnt #die nächsten 8 Befehle spare ich mir
> Danach kommt:
> mount: mnt: Falscher Dateisystemtyp, ungültige Optionen, der Superblock
> von /dev/sda ist beschädigt, fehlende Kodierungsseite oder ein anderer
> Fehler.

> Welche Vorschläge habt ihr dazu?

Nimm nicht /dev/sda (das ist die ganze Platte), sondern die
entsprechende Partiton - z.B. /dev/sda1

Das sprang mir ins Auge - ob der Vorschlag 2 generell sinnvoll ist,
kann ich in Ermangelung der weiteren Befehle nicht beurteilen ;-)

Gruß
Christian
--
....Christian.Garbs....................................https://www.cgarbs.de
The use of COBOL cripples the mind; its teaching should, therefore, be
regarded as a criminal offence. -- Edsger W. Dijkstra

Kay Martinen

unread,
Aug 8, 2019, 5:50:34 PM8/8/19
to
Am 08.08.2019 um 23:38 schrieb Christian Garbs:
> Mahlzeit!
>
> Richard Fonfara <junk_s...@yahoo.de> wrote:
>
>> Vorschlag 2:
>> sudo mount /dev/sda /mnt #die nächsten 8 Befehle spare ich mir
>> Danach kommt:
>> mount: mnt: Falscher Dateisystemtyp, ungültige Optionen, der Superblock
>> von /dev/sda ist beschädigt, fehlende Kodierungsseite oder ein anderer
>> Fehler.
>
>> Welche Vorschläge habt ihr dazu?
>
> Nimm nicht /dev/sda (das ist die ganze Platte), sondern die
> entsprechende Partiton - z.B. /dev/sda1

Und welcher Bootloader sorgt dann dafür das der grub in /dev/sda1
angeworfen wird? Der von Windows tut es bei ihm offenbar nicht - mehr.

Und, wenn das ein neuerer PC mit UEFI-Boot ist dann gibt es da noch eine
EFI-Partition. Aber auch die Chance das man im BIOS oder im Bios Boot
Menu das zu bootende System auswählen kann.

Friedemann Stoyan

unread,
Aug 8, 2019, 11:00:02 PM8/8/19
to
Richard Fonfara wrote:

>> - dateisysteme aufschließen

> Was meinst du damit?

>> - / und /boot einhängen> - /dev des rescuesytems nach /dev bind-einhängen
>> - proc und sys einhängen

> Nach /mnt/proc und /mnt/sys?

>> - chroot in das so vorbereitete System

> Davon hab ich keine Ahnung. Wie geht das?

>> - grub-setup
>> - update-grub
>>
>> und das ganze wieder retour.

> Was meinst du damit?

Ohje. Das sind alles elementare Grundkenntnisse, das Handwerkszeug. Ich
glaube, Du musst akzeptieren, dass für _Dich_ das System unrettbar verloren
ist.

mfg Friedemann

Manfred Haertel

unread,
Aug 9, 2019, 1:00:03 AM8/9/19
to
Marc Haber schrieb:

> - rescuesystem booten
> - dateisysteme aufschließen
> - / und /boot einhängen
> - /dev des rescuesytems nach /dev bind-einhängen
> - proc und sys einhängen
> - chroot in das so vorbereitete System
> - grub-setup
> - update-grub
>
> und das ganze wieder retour.
>
> Fragt noch jemand, warum ich vom Dualboot abrate?

Und wenn man dann die Leute fragt, warum sie nicht einfach
virtualisieren, statt Dualboot zu machen, bekommt man als Antwort, das
sei zu kompliziert... :-)

--
Manfred Härtel, DB3HM mailto:Manfred...@rz-online.de
http://rz-home.de/mhaertel

Bonita Montero

unread,
Aug 9, 2019, 2:05:48 AM8/9/19
to
>>> - rescuesystem booten
>>> - dateisysteme aufschließen
>>> - / und /boot einhängen
>>> - /dev des rescuesytems nach /dev bind-einhängen
>>> - proc und sys einhängen
>>> - chroot in das so vorbereitete System
>>> - grub-setup
>>> - update-grub
>>> und das ganze wieder retour.
>>> Fragt noch jemand, warum ich vom Dualboot abrate?

>> Versteh ich nicht - wenn Du weiß wie man das umsetzt.

> Erstens ist es auch wenn man genau weiß was man tun muss ein
> unglaubliches Gegurke, ...

Macht man einmal und fertig.

> ..., und zweitens schlagen hier ja ständig Leute
> auf, denen man es erklären muss.

Dann müssen die halt mal googeln.

> Dualboot ist die Hohe Schule, das möchte man als Anfänger nicht
> machen.

Naja, ich betrachte sowas, was man in 2s googeln kann, nicht
als hohe Schule.

Marc Haber

unread,
Aug 9, 2019, 2:28:42 AM8/9/19
to
Paul Muster <exp-3...@news.muster.net> wrote:
>On 08.08.19 18:53, Marc Haber wrote:
>> Richard Fonfara <junk_s...@yahoo.de> wrote:
>>> Nachtrag:
>>> / und /home sind LUKS-verschlüsselt. Scheitert damit etwa die ganze
>>> Sache? Falls ja: Gibt es eine Möglichkeit, /home zu retten? Ich denke
>>> daran, /home mit / auf die gleiche Partition zu installieren und das
>>> eigentliche /home später einzubinden - falls erreichbar ist, dass es
>>> gelesen werden kann.
>>
>> - rescuesystem booten
>> - dateisysteme aufschließen
>> - / und /boot einhängen
>> - /dev des rescuesytems nach /dev bind-einhängen
>> - proc und sys einhängen
>> - chroot in das so vorbereitete System
>> - grub-setup
>> - update-grub
>>
>> und das ganze wieder retour.
>
>"retour" erledigt der sowieso notwendige Reboot.

Ordentlich aushängen mache ich meistens noch selbst. Sicher ist
sicher.

Marc Haber

unread,
Aug 9, 2019, 2:30:25 AM8/9/19
to
Richard Fonfara <junk_s...@yahoo.de> wrote:
>Meinst du damit meinen Manjaro-Live-System-Stick?
>Was meinst du damit?
>Nach /mnt/proc und /mnt/sys?
>Davon hab ich keine Ahnung. Wie geht das?
>Was meinst du damit?

Ich sagte ja schon, Dual Boot ist die hohe Schule. Damit meine ich
nicht nur lernen wie man es aufsetzt (diese "Anleitungen" findet man
überall), sondern auch lernen wie man es repariert, wenn es kaputt
ist. Denn dass es kaputt geht, ist keine Frage des "ob", sondern nur
eine Frage des "wann".

Gunter Gutzeit

unread,
Aug 9, 2019, 2:34:08 AM8/9/19
to
Marc Haber schrieb am Do 08.08.2019 19:58:45 +0200:

> Bonita Montero <Bonita....@gmail.com> wrote:

Unfug: folgenden Absatz schrieb Richard Fonfara:

>>>> Nachtrag:
>>>> / und /home sind LUKS-verschlüsselt. Scheitert damit etwa die ganze
>>>> Sache? Falls ja: Gibt es eine Möglichkeit, /home zu retten? Ich denke
>>>> daran, /home mit / auf die gleiche Partition zu installieren und das
>>>> eigentliche /home später einzubinden - falls erreichbar ist, dass es
>>>> gelesen werden kann.

Wenn Dir die von Marc beschriebene Vorgehensweise unverständlich ist,
musst Du Deine Konfiguration wohl als unrettbar verloren geben, und
solltest Dich auf die Rettung Deines Home-Verzeichnisses
konzentrierten.

>>> - rescuesystem booten

Setzt voraus, eines zu haben bzw die Fähigkeit, sich nachträglich für
diesen Rettungsfall eines zu bauen.

>>> - dateisysteme aufschließen

... und die Daten des Home-Verzeichnisses dann auf einem externen
Daten-Medium - für eine eventuelle Manjaro-Neuinstallation - zu sichern.

>>> - / und /boot einhängen
>>> - /dev des rescuesytems nach /dev bind-einhängen
>>> - proc und sys einhängen
>>> - chroot in das so vorbereitete System

Auch hier wieder ein schönes Beispiel, dass das Linux-Betriebssystem
immer in einen Kernel eingehängt werden muss.

Ich kann ein totes Manjaro tatsächlich in einen gestarteten Debian-
Kernel, Gentoo-Kernel, Puppy-Kernel - was auch immer - einhängen und ein
totes Manjaro - wenn nötig - von innen heraus reparieren. Hier muss ich
es wohl so machen, um diesen "verfluchten" grub2 neu einzurichen und
upzudaten.

>>> - grub-setup
>>> - update-grub

Meine zerschossen MBR's repariere ich immer mit einem frugalen Puppy
von außen am toten System innerhalb von 15 Sekunden. Dann läuft die
Kiste wieder. Allerdings heißt mein Bootloader: grub4dos

>>> und das ganze wieder retour.

Reboot sollte reichen.

>>> Fragt noch jemand, warum ich vom Dualboot abrate?

Quatsch! Aber, Dualboot nur mit einem Rettungsstick.

>> Versteh ich nicht - wenn Du weiß wie man das umsetzt.

Einen Rettungsstick sollte ich mir vorher bauen und damit üben. Auch die
DOS-Rettungsdiskette war früher nutzlos, wenn ich nicht wusste, wie ich
damit mein DOS-System retten kann.

Mein persönlicher Rettungsstick ist auch Multiboot und enthält dort
3 frugal installierte Linuxe mit entsprechenden Tools: AntiX, Puppy und
SliTaz.

Noch ein Grund, warum ich mich mit Multiboot auseinandersetzen sollte.

> Erstens ist es auch wenn man genau weiß was man tun muss ein
> unglaubliches Gegurke, und zweitens schlagen hier ja ständig Leute
> auf, denen man es erklären muss.

Muss man nicht, kann man auch nicht. Jeder Multi-Booter muss selbst
herausfinden, was für ihn die beste Konfiguration ist und bereit sein,
die volle Verantwortung für sein Tun zu übernehmen.

> Dualboot ist die Hohe Schule, [...]

Quatsch!

> [...] das möchte man als Anfänger nicht machen.

Jeder Linux-User, der sich in ein neues, unbekanntes Thema einarbeiten
muss, ist Anfänger.

Nur wenn ich diese Sprüche glaube, die hier ein Mark postet, werde ich
immer ein doofer Anfänger bleiben.

--
Gunter

Gunter Gutzeit

unread,
Aug 9, 2019, 2:41:25 AM8/9/19
to
Marc Haber schrieb am Fr 09.08.2019 08:30:24 +0200:

> Richard Fonfara <junk_s...@yahoo.de> wrote:
>> Meinst du damit meinen Manjaro-Live-System-Stick?
>> Was meinst du damit?
>> Nach /mnt/proc und /mnt/sys?
>> Davon hab ich keine Ahnung. Wie geht das?
>> Was meinst du damit?
>
> Ich sagte ja schon, Dual Boot ist die hohe Schule. Damit meine ich
> nicht nur lernen wie man es aufsetzt (diese "Anleitungen" findet man
> überall), sondern auch lernen wie man es repariert, wenn es kaputt
> ist. Denn dass es kaputt geht, ist keine Frage des "ob", sondern nur
> eine Frage des "wann".

Quatsch!

Wenn es läuft, dann läuft es.

Den MBR zerschießt man sich allenfalls, wenn man ein neues Linux
hinzuinstalliert und man nicht weiß, auf welchen vermurxten Installer
sich man da einlässt.

--
Gunter

Ulli Horlacher

unread,
Aug 9, 2019, 3:29:31 AM8/9/19
to
Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:
> Richard Fonfara <junk_s...@yahoo.de> wrote:
> >Meinst du damit meinen Manjaro-Live-System-Stick?
> >Was meinst du damit?
> >Nach /mnt/proc und /mnt/sys?
> >Davon hab ich keine Ahnung. Wie geht das?
> >Was meinst du damit?
>
> Ich sagte ja schon, Dual Boot ist die hohe Schule. Damit meine ich
> nicht nur lernen wie man es aufsetzt (diese "Anleitungen" findet man
> überall), sondern auch lernen wie man es repariert, wenn es kaputt
> ist. Denn dass es kaputt geht, ist keine Frage des "ob", sondern nur
> eine Frage des "wann".

Das sage ich auch in meinen Kursen.
Wenn man schon unbedingt mehrere unterschiedliche Systeme nativ
installieren will, dann sollte man getrennte Massenspeicher verwenden.
Die bessere Loesung ist aber Virtualisierung.

Ja, man KANN Dual- bzw Multiboot verwenden. Dann sollte man aber auch
AHNUNG haben. Kids, don't try this at home.

--
Ullrich Horlacher Server und Virtualisierung
Rechenzentrum TIK
Universitaet Stuttgart E-Mail: horl...@tik.uni-stuttgart.de
Allmandring 30a Tel: ++49-711-68565868
70569 Stuttgart (Germany) WWW: http://www.tik.uni-stuttgart.de/

Dieter Intas

unread,
Aug 9, 2019, 5:33:26 AM8/9/19
to
Am Fri, 9 Aug 2019 07:29:30 +0000 (UTC)
schrieb Ulli Horlacher <fram...@rus.uni-stuttgart.de>:

> Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:
> > Richard Fonfara <junk_s...@yahoo.de> wrote:
> > >Meinst du damit meinen Manjaro-Live-System-Stick?
> > >Was meinst du damit?
> > >Nach /mnt/proc und /mnt/sys?
> > >Davon hab ich keine Ahnung. Wie geht das?
> > >Was meinst du damit?
> >
> > Ich sagte ja schon, Dual Boot ist die hohe Schule. Damit meine ich
> > nicht nur lernen wie man es aufsetzt (diese "Anleitungen" findet man
> > überall), sondern auch lernen wie man es repariert, wenn es kaputt
> > ist. Denn dass es kaputt geht, ist keine Frage des "ob", sondern nur
> > eine Frage des "wann".
>
> Das sage ich auch in meinen Kursen.
> Wenn man schon unbedingt mehrere unterschiedliche Systeme nativ
> installieren will, dann sollte man getrennte Massenspeicher verwenden.
> Die bessere Loesung ist aber Virtualisierung.
>
> Ja, man KANN Dual- bzw Multiboot verwenden. Dann sollte man aber auch
> AHNUNG haben. Kids, don't try this at home.

Welche Ahnung - wie man entsprechend partitioniert und auf einer
freien Partition eine Linux-Distribution mit Bootsmanger installiert?

Ralph Aichinger

unread,
Aug 9, 2019, 5:36:15 AM8/9/19
to
Dieter Intas <diete...@gmail.com> wrote:
> Welche Ahnung - wie man entsprechend partitioniert und auf einer
> freien Partition eine Linux-Distribution mit Bootsmanger installiert?

Und die, wie man alle beteiligten Betriebssysteme jeweils davon
abhält den Bootsector des jeweils anderen zu überschreiben, und die
wie man einen Bootloader mit Auswahlmöglichkeit im MBR oder UEFI-
Menü installiert, konfiguriert und bedient.

/ralph
--
-----------------------------------------------------------------------------
https://aisg.at
ausserirdische sind gesund

Richard Fonfara

unread,
Aug 9, 2019, 6:28:17 AM8/9/19
to
Am 08.08.2019 um 18:18 Uhr schrieb Richard Fonfara:

> ich durfte Windows neu installieren, was offenbar den Linux-Bootsektor -
> ich verwende Manjaro - korrumpiert hat.

Ihr habt mich überzeugt: Ich installiere Linux neu, und zwar auf einem
anderen Rechner. Zum Glück habe ich eine Datensicherung.

--
MfG
Richard

Dieter Intas

unread,
Aug 9, 2019, 6:29:49 AM8/9/19
to
Am Fri, 9 Aug 2019 11:36:14 +0200 (CEST)
schrieb Ralph Aichinger <r...@pi.h5.or.at>:

> Dieter Intas <diete...@gmail.com> wrote:
> > Welche Ahnung - wie man entsprechend partitioniert und auf einer
> > freien Partition eine Linux-Distribution mit Bootsmanger
> > installiert?
>
> Und die, wie man alle beteiligten Betriebssysteme jeweils davon
> abhält den Bootsector des jeweils anderen zu überschreiben, und die
> wie man einen Bootloader mit Auswahlmöglichkeit im MBR oder UEFI-
> Menü installiert, konfiguriert und bedient.

Es geht auch ohne MBR - aus der Partition starten.

Wilhelm C. Schütze

unread,
Aug 9, 2019, 6:56:29 AM8/9/19
to
Halloooo...

habt ihr alle Spaß daran, den TS dumm sterben zu lassen? Wenn er
nicht googeln kann oder will, ist das ja durchaus in Ordnung.

Aber dann dürftet ihr nach meinem Geschmack auch nicht antworten,
jedenfalls nicht so distanziert. Deswegen hat er nicht gefragt. Oder
will jemand ihn zum Abschluss eines Betreuungsvertrages locken?

Bevor der Fred die 1,50m mit weiterem sinnlosem Inhalt überschreitet,
verrate ich ihm mal einen Link mit genauer Anleitung:

https://www.giga.de/downloads/ubuntu-os/tipps/ubuntu-und-grub-reparieren-so-geht-s/

Hinweis: Ich würde nach den Starten des alten Systems Grub immer erst
neu installieren. Sicher ist sicher. Evtl. erhält man damit auch
Hinweise auf einen Plattendefekt, auch wenn das in diesem Fall nicht
das Problem war.

Grüße - Wilhelm

Ralph Aichinger

unread,
Aug 9, 2019, 6:56:32 AM8/9/19
to
Dieter Intas <diete...@gmail.com> wrote:
> Es geht auch ohne MBR - aus der Partition starten.

Welcher Computer fährt hoch ohne einen Bootcode im MBR
stehen zu haben?

Dieter Intas

unread,
Aug 9, 2019, 7:00:37 AM8/9/19
to
Am Fri, 9 Aug 2019 12:56:31 +0200 (CEST)
schrieb Ralph Aichinger <r...@pi.h5.or.at>:

> Dieter Intas <diete...@gmail.com> wrote:
> > Es geht auch ohne MBR - aus der Partition starten.
>
> Welcher Computer fährt hoch ohne einen Bootcode im MBR
> stehen zu haben?

Meiner.


Gunter Gutzeit

unread,
Aug 9, 2019, 8:10:09 AM8/9/19
to
Eine Datensicherung ist aber auch bei einem Single-Boot-System keine
Glückssache, sondern eine Selbstverständlichkeit ;-)

Manjaro ist technisch gut - habe ich auch mehrere Jahre - mehrfach
installiert - als Multiboot-Linux ohne größere Probleme genutzt und
sehr viel Grundsätzliches dabei über Linux gelernt.

Viel Erfolg :-)

--
Gunter

Richard Fonfara

unread,
Aug 9, 2019, 10:36:36 AM8/9/19
to
Am 09.08.2019 um 12:56 Uhr schrieb Wilhelm C. Schütze:

> Halloooo...
>
> habt ihr alle Spaß daran, den TS dumm sterben zu lassen? Wenn er
> nicht googeln kann oder will, ist das ja durchaus in Ordnung.

Nicht kann in meinem Fall. Das Problem ist halt, die richtigen Suchworte
zu verwenden. Ich habe vermutlich die falschen genommen. Und ich habe ja
auch aus den Ergebnissen meiner Suche zitiert.
>
[...]
>
> Bevor der Fred die 1,50m mit weiterem sinnlosem Inhalt überschreitet,
> verrate ich ihm mal einen Link mit genauer Anleitung:
>
> https://www.giga.de/downloads/ubuntu-os/tipps/ubuntu-und-grub-reparieren-so-geht-s/

Danke für den Link, nachher probiere ich es nochmal. Auch den anderen,
die mir helfen wollten, sei Dank.

> Hinweis: Ich würde nach den Starten des alten Systems Grub immer erst
> neu installieren. Sicher ist sicher. Evtl. erhält man damit auch
> Hinweise auf einen Plattendefekt, auch wenn das in diesem Fall nicht
> das Problem war.

Genau das habe ich ohnehin vor. ;-)

--
MfG
Richard

Paul Muster

unread,
Aug 9, 2019, 11:42:03 AM8/9/19
to
On 09.08.19 08:41, Gunter Gutzeit wrote:
> Marc Haber schrieb am Fr 09.08.2019 08:30:24 +0200:

>> Ich sagte ja schon, Dual Boot ist die hohe Schule. Damit meine ich
>> nicht nur lernen wie man es aufsetzt (diese "Anleitungen" findet man
>> überall), sondern auch lernen wie man es repariert, wenn es kaputt
>> ist. Denn dass es kaputt geht, ist keine Frage des "ob", sondern nur
>> eine Frage des "wann".
>
> Quatsch!
>
> Wenn es läuft, dann läuft es.

...wie wir ja hier gerade wieder einmal sehen, richtig?


mfG Paul

Gunter Gutzeit

unread,
Aug 9, 2019, 12:10:07 PM8/9/19
to
Lies mal nach, was passiert ist und frage Dich warum.

> mfG Paul

mfg

--
Gunter

Wilhelm C. Schütze

unread,
Aug 9, 2019, 12:26:40 PM8/9/19
to
Richard Fonfara schrieb am 09.08.2019:

>
> > Hinweis: Ich würde nach den Starten des alten Systems Grub immer
> > erst neu installieren. Sicher ist sicher. Evtl. erhält man damit
> > auch Hinweise auf einen Plattendefekt, auch wenn das in diesem Fall
> > nicht das Problem war.
>
> Genau das habe ich ohnehin vor. ;-)
>
Ich habe es nur kommentiert, weil ich den Lösungsvorschlag zu Nr. 1 u.
4 im oberen Teil unlogisch finde. Zudem habe ich bisher grub-install
und keinen apt-Befehl genommen - kommt ja selten genug vor.

Nein, ich habe nirgends Dualboot, aber manchmal wollen PCs nach dem
Umbau einer FP in einen anderen Rechner oder FP nach einer
Umkopieraktion nicht von selbst starten.

Wenn ich jetzt noch mal nachsehe, fehlt mir im unteren Teil unter Nr. 4
das Zielverzeichnis. Normal ist: "sudo mount [-t dateisystem] quelle
ziel". Es fehlt ein /mnt als Ziel. Mountet mount bei fehlendem Ziel
automatisch auf /mnt? Fehler oder Stilfrage? Hab hier gerade nichts zum
testen.

Grüße - Wilhelm

Kay Martinen

unread,
Aug 9, 2019, 3:17:07 PM8/9/19
to
Am 09.08.2019 um 08:28 schrieb Marc Haber:
> Paul Muster <exp-3...@news.muster.net> wrote:
>> On 08.08.19 18:53, Marc Haber wrote:
>>> Richard Fonfara <junk_s...@yahoo.de> wrote:
>>>> Nachtrag:
>>>> / und /home sind LUKS-verschlüsselt. Scheitert damit etwa die ganze
>>>> Sache? Falls ja: Gibt es eine Möglichkeit, /home zu retten? Ich denke
>>>> daran, /home mit / auf die gleiche Partition zu installieren und das
>>>> eigentliche /home später einzubinden - falls erreichbar ist, dass es
>>>> gelesen werden kann.
>>>
>>> - rescuesystem booten
>>> - dateisysteme aufschließen
>>> - / und /boot einhängen
>>> - /dev des rescuesytems nach /dev bind-einhängen
>>> - proc und sys einhängen
>>> - chroot in das so vorbereitete System
>>> - grub-setup
>>> - update-grub
>>>
>>> und das ganze wieder retour.
>>
>> "retour" erledigt der sowieso notwendige Reboot.
>
> Ordentlich aushängen mache ich meistens noch selbst. Sicher ist
> sicher.

Warum? Traust du dem "umount ALL" beim Shutdown/Reboot nicht?

Systemd macht das doch nicht etwa auch verkehrt (erst umount und danach
killall)? ;-)

Andreas Kohlbach

unread,
Aug 9, 2019, 3:28:57 PM8/9/19
to
On Fri, 9 Aug 2019 07:29:30 +0000 (UTC), Ulli Horlacher wrote:
>
> Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:
>>
>> Ich sagte ja schon, Dual Boot ist die hohe Schule. Damit meine ich
>> nicht nur lernen wie man es aufsetzt (diese "Anleitungen" findet man
>> überall), sondern auch lernen wie man es repariert, wenn es kaputt
>> ist. Denn dass es kaputt geht, ist keine Frage des "ob", sondern nur
>> eine Frage des "wann".
>
> Das sage ich auch in meinen Kursen.
> Wenn man schon unbedingt mehrere unterschiedliche Systeme nativ
> installieren will, dann sollte man getrennte Massenspeicher verwenden.

Ist das kein Multi-Boot, wenn unterschiedliche Massenspeicher am System
angeschlossen sind, von denen gebootet werden kann? Damit sollte doch
egal sein,ob mehrere Betriebssysteme auf einem oder unterschiedlichen
Massenspeichern vorliegen.

> Die bessere Loesung ist aber Virtualisierung.

Was zumindest hier (Windows in Linux per VirtualBox emuliert)
unerträglich langsam ist.

> Ja, man KANN Dual- bzw Multiboot verwenden. Dann sollte man aber auch
> AHNUNG haben. Kids, don't try this at home.

Mache ich seit Jahrzehnten ohne Probleme.
--
Andreas

Kay Martinen

unread,
Aug 9, 2019, 3:48:46 PM8/9/19
to
Das geht dann wohl in Richtung (U)EFI oder dieser Meldung.

> https://www.heise.de/newsticker/meldung/Quelloffene-UEFI-Alternative-Linuxboot-startet-erstmals-auch-Windows-4492152.html

Oder chromebook/coreboot?

Ich bevorzuge; wo's geht; immer noch den Traditionelleren Weg mit
Bootloader im MBR und in den jeweiligen OS-Partitionen. Dem kann man mit
den Werkzeugen des jeweiligen OS zu leibe rücken.

Kay Martinen

unread,
Aug 9, 2019, 4:11:43 PM8/9/19
to
Am 09.08.2019 um 21:28 schrieb Andreas Kohlbach:
> On Fri, 9 Aug 2019 07:29:30 +0000 (UTC), Ulli Horlacher wrote:
>>
>> Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:
>>>
>>> Ich sagte ja schon, Dual Boot ist die hohe Schule. Damit meine ich
>>> nicht nur lernen wie man es aufsetzt (diese "Anleitungen" findet man
>>> überall), sondern auch lernen wie man es repariert, wenn es kaputt
>>> ist. Denn dass es kaputt geht, ist keine Frage des "ob", sondern nur
>>> eine Frage des "wann".
>>
>> Das sage ich auch in meinen Kursen.
>> Wenn man schon unbedingt mehrere unterschiedliche Systeme nativ
>> installieren will, dann sollte man getrennte Massenspeicher verwenden.
>
> Ist das kein Multi-Boot, wenn unterschiedliche Massenspeicher am System
> angeschlossen sind, von denen gebootet werden kann? Damit sollte doch
> egal sein,ob mehrere Betriebssysteme auf einem oder unterschiedlichen
> Massenspeichern vorliegen.

Ich finde, das macht es Flexibler wenn man Pro OS einen Datenträger hat
kann man es quasi "Klassisch" installieren (1 OS = ganze Platte plus
MBR) und kann zusätzlich; wo möglich; im Bootmenü des einen einen
Eintrag des anderen OS haben. So läuft das hier mit Windows (Sata-HD)
und Linux (Sata-SSD) auf einem UEFI Rechner. Ich kann im Bios beide
sehen und einen zum default machen, mit F12 im BBS das jeweils andere
wählen und wenn ich nicht schnell genug war im Bootmenü des startenden
OS noch das andere wählen.

Und, wenn eines davon Zicken macht kann man den Datenträger des anderen
abklemmen, das zickende neu installieren (als wär nur eines da) und muß
dann nur anschließend den Booteintrag für das andere wieder einrichten.

Man kann so auch leichter die Platte transplantieren in einen anderen PC.

>
>> Die bessere Loesung ist aber Virtualisierung.
>
> Was zumindest hier (Windows in Linux per VirtualBox emuliert)
> unerträglich langsam ist.

Zu wenig RAM, Lahme CPU, Falsche Settings?

>> Ja, man KANN Dual- bzw Multiboot verwenden. Dann sollte man aber auch
>> AHNUNG haben. Kids, don't try this at home.
>
> Mache ich seit Jahrzehnten ohne Probleme.

Dann hast du dich mit "unerträglich langsam" abgefunden?

Kay Martinen

unread,
Aug 9, 2019, 4:14:40 PM8/9/19
to
Am 09.08.2019 um 06:39 schrieb Manfred Haertel:
> Marc Haber schrieb:
>
>> - rescuesystem booten
>> ...
>> und das ganze wieder retour.
>>
>> Fragt noch jemand, warum ich vom Dualboot abrate?
>
> Und wenn man dann die Leute fragt, warum sie nicht einfach
> virtualisieren, statt Dualboot zu machen, bekommt man als Antwort, das
> sei zu kompliziert... :-)
>

... bis man es dann mal in Virtualbox probiert! Oder dann letzlich; für
größeres/Server-reskes; mit Proxmox VE einen VM Host aufsetzt.

Ich habe/nutze beides - und dualboot. :-)

Ulli Horlacher

unread,
Aug 9, 2019, 6:50:20 PM8/9/19
to
Andreas Kohlbach <a...@spamfence.net> wrote:

> >> Ich sagte ja schon, Dual Boot ist die hohe Schule. Damit meine ich
> >> nicht nur lernen wie man es aufsetzt (diese "Anleitungen" findet man
> >> überall), sondern auch lernen wie man es repariert, wenn es kaputt
> >> ist. Denn dass es kaputt geht, ist keine Frage des "ob", sondern nur
> >> eine Frage des "wann".
> >
> > Das sage ich auch in meinen Kursen.
> > Wenn man schon unbedingt mehrere unterschiedliche Systeme nativ
> > installieren will, dann sollte man getrennte Massenspeicher verwenden.
>
> Ist das kein Multi-Boot, wenn unterschiedliche Massenspeicher am System
> angeschlossen sind, von denen gebootet werden kann?

Multi-Boot sagt man normalerweise nur, wenn ein Bootloader mehrere
Betriebsystem(typen) laedt.
Hat man mehrere Massenspeicher mit jeweils eigenem Bootloader, spricht man
nicht von Multi-Boot.


> > Die bessere Loesung ist aber Virtualisierung.
>
> Was zumindest hier (Windows in Linux per VirtualBox emuliert)
> unerträglich langsam ist.

Man sollte schon eine halbwegs moderne CPU mit
Virtualisierungsunterstuetzung und dieses auch im BIOS/UEFI aktiviert
haben. Sonst muss ALLES in Software virtualisiert werden und dann wirds
idT zaeh.


> > Ja, man KANN Dual- bzw Multiboot verwenden. Dann sollte man aber auch
> > AHNUNG haben. Kids, don't try this at home.
>
> Mache ich seit Jahrzehnten ohne Probleme.

Dann hast du eben AHNUNG :-)
Andere treffen hier regelmaessig auf und jammern.

Dieter Intas

unread,
Aug 10, 2019, 1:32:06 AM8/10/19
to
Am Fri, 9 Aug 2019 21:48:57 +0200
schrieb Kay Martinen <k...@martinen.de>:
Ursprünglich war auf meinem gebrauchten ThinkPad Windows 7 mit
MBR installiert. Daneben eine Linux-Distro und andere ohne MBR.
Irgendwann ist Windows abgestürzt und nicht mehr gebootet. Da wurde
nicht lange gefackelt - weg damit und fertig. Es gibt nur noch Linux-Distros,
zur Zeit 3 und läuft natürlich alles ohne MBR.

Tumbleweed
Leap
openSUSE 13.1

Albrecht Mehl

unread,
Aug 10, 2019, 1:38:59 AM8/10/19
to
Ganz am Rande:

Am 10.08.19 um 07:32 schrieb Dieter Intas:

> Tumbleweed
> Leap
> openSUSE 13.1
^

Ist das nicht ziemlich veraltet, wo es mittlerweile einiges andere gab?
Jetzt sind wir bei 1_5_.1

A. Mehl
--
eBriefe an| mehlBEIiesyPUNKTnet |Spätestens seit der
Fukush.-Katastrophe sollten wir uns alle darüber im Klaren sein, dass
Energie nicht länger endlos zur Verfügung steht, ... Wir werden uns
daran gewöhnen müssen, die anfallenden Kosten zu bedenken, bevor wir ein
elektrisches Gerät in Betrieb nehmen wollen, bzw. bevor wir unser Auto
in Bewegung setzen. Dies wird in den nächsten Jahren ein schmerzhafter,
aber unvermeidlicher Prozess des Umdenkens werden, anders haben unsere
Gesellschaft und unser Planet keine Überlebenschance. | Leserbrf.,
nicht von mir, FAZ 26.8.2013 | 1 kWh ⩯ 0,5 kg Steinkohle ⩯ 1,5 kg CO2

Dieter Intas

unread,
Aug 10, 2019, 1:45:41 AM8/10/19
to
Am Sat, 10 Aug 2019 07:38:57 +0200
schrieb Albrecht Mehl <inv...@invalid.invalid>:

> Ganz am Rande:
>
> Am 10.08.19 um 07:32 schrieb Dieter Intas:
>
> > Tumbleweed
> > Leap
> > openSUSE 13.1
> ^
>
> Ist das nicht ziemlich veraltet, wo es mittlerweile einiges andere
> gab? Jetzt sind wir bei 1_5_.1

OpenSUSE 13.1 ist veraltet und könnte gelöscht werden.

Leap 15.1 und Tumbleweed (Rolling Release) sind natürlich auf dem
neusten Stand.

Marc Haber

unread,
Aug 10, 2019, 5:00:26 AM8/10/19
to
Gunter Gutzeit <gunter....@arcor.de> wrote:
>Marc Haber schrieb am Do 08.08.2019 19:58:45 +0200:
>
>> Bonita Montero <Bonita....@gmail.com> wrote:
>
>Unfug: folgenden Absatz schrieb Richard Fonfara:

Ich fixe kein Quoting, das andere (hier: "Bonita") kaputt gemacht
haben.

>>>> - rescuesystem booten
>
>Setzt voraus, eines zu haben bzw die Fähigkeit, sich nachträglich für
>diesen Rettungsfall eines zu bauen.

grml downloaden sollte doch trivial sein.

>>>> - / und /boot einhängen
>>>> - /dev des rescuesytems nach /dev bind-einhängen
>>>> - proc und sys einhängen
>>>> - chroot in das so vorbereitete System
>
>Auch hier wieder ein schönes Beispiel, dass das Linux-Betriebssystem
>immer in einen Kernel eingehängt werden muss.

Dunkel ist Deiner Worte Sinn.

>Ich kann ein totes Manjaro tatsächlich in einen gestarteten Debian-
>Kernel, Gentoo-Kernel, Puppy-Kernel - was auch immer - einhängen und ein
>totes Manjaro - wenn nötig - von innen heraus reparieren. Hier muss ich
>es wohl so machen, um diesen "verfluchten" grub2 neu einzurichen und
>upzudaten.

Das ist der einfachste Weg, ja. Sonst muss man den Patienten noch viel
intimer kennen, damit man ihm "von außen" alle Datenstrukturen so
zurechtlegen kann wie er sie haben will.

>Mein persönlicher Rettungsstick ist auch Multiboot und enthält dort
>3 frugal installierte Linuxe mit entsprechenden Tools: AntiX, Puppy und
>SliTaz.
>
>Noch ein Grund, warum ich mich mit Multiboot auseinandersetzen sollte.

Macht man kein Dualboot, braucht man sowas nicht. Das Leben ist viel
einfacher ohne; dieser Thread ist der beste Beweis.

>> Dualboot ist die Hohe Schule, [...]
>
>Quatsch!

deine Meinung, ich sehe das anders.

>> [...] das möchte man als Anfänger nicht machen.
>
>Jeder Linux-User, der sich in ein neues, unbekanntes Thema einarbeiten
>muss, ist Anfänger.
>
>Nur wenn ich diese Sprüche glaube, die hier ein Mark postet, werde ich
>immer ein doofer Anfänger bleiben.

Es gibt so viele sinnvolle Dinge, in denen man vom Anfänger zum Profi
werden kann. Dualboot gehört nicht (mehr) dazu, zum Glück.

Marc Haber

unread,
Aug 10, 2019, 5:00:55 AM8/10/19
to
Ich traue systemd nicht, die notwendige Geduld aufzubringen. Das mag
paranoid sein.

Marc Haber

unread,
Aug 10, 2019, 5:02:33 AM8/10/19
to
Gunter Gutzeit <gunter....@arcor.de> wrote:
>Wenn es läuft, dann läuft es.

Dann hast Du nur noch nicht genug Mist erlebt.

Marc Haber

unread,
Aug 10, 2019, 5:05:38 AM8/10/19
to
Ralph Aichinger <r...@pi.h5.or.at> wrote:
>Dieter Intas <diete...@gmail.com> wrote:
>> Welche Ahnung - wie man entsprechend partitioniert und auf einer
>> freien Partition eine Linux-Distribution mit Bootsmanger installiert?
>
>Und die, wie man alle beteiligten Betriebssysteme jeweils davon
>abhält den Bootsector des jeweils anderen zu überschreiben, und die
>wie man einen Bootloader mit Auswahlmöglichkeit im MBR oder UEFI-
>Menü installiert, konfiguriert und bedient.

Und die, wie man es repariert, wenn es kaputt gegangen ist. Was früher
oder später passiert, auf irgend eine Art und weise. Und es reicht
nicht, einen der Patienten intim zu kennen.

Grüße
Marc

Marc Haber

unread,
Aug 10, 2019, 5:06:22 AM8/10/19
to
Geheimes Alchimistenwissen. Kann man haben, wenn man nur eine Maschine
hat. Ab "zweistellig" verkneift man sih sowas tunlichst.

Marc Haber

unread,
Aug 10, 2019, 5:07:40 AM8/10/19
to
Andreas Kohlbach <a...@spamfence.net> wrote:
>On Fri, 9 Aug 2019 07:29:30 +0000 (UTC), Ulli Horlacher wrote:
>> Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:
>>> Ich sagte ja schon, Dual Boot ist die hohe Schule. Damit meine ich
>>> nicht nur lernen wie man es aufsetzt (diese "Anleitungen" findet man
>>> überall), sondern auch lernen wie man es repariert, wenn es kaputt
>>> ist. Denn dass es kaputt geht, ist keine Frage des "ob", sondern nur
>>> eine Frage des "wann".
>>
>> Das sage ich auch in meinen Kursen.
>> Wenn man schon unbedingt mehrere unterschiedliche Systeme nativ
>> installieren will, dann sollte man getrennte Massenspeicher verwenden.
>
>Ist das kein Multi-Boot, wenn unterschiedliche Massenspeicher am System
>angeschlossen sind, von denen gebootet werden kann? Damit sollte doch
>egal sein,ob mehrere Betriebssysteme auf einem oder unterschiedlichen
>Massenspeichern vorliegen.

Wenn ich die Platte umstecke, kann ich wenigstens das "es läuft immer
das falsche Betriebssystem für die aktuelle Aufgabe" perfektionieren.
Und das Betriebssystem auf der ausgestecketen Platte ist außer Gefahr.

>> Die bessere Loesung ist aber Virtualisierung.
>
>Was zumindest hier (Windows in Linux per VirtualBox emuliert)
>unerträglich langsam ist.

Dann machst Du etwas nicht richtig.

Marc Haber

unread,
Aug 10, 2019, 5:09:16 AM8/10/19
to
Andreas Kohlbach <a...@spamfence.net> wrote:
>On Fri, 9 Aug 2019 22:11:55 +0200, Kay Martinen wrote:
>>
>> Am 09.08.2019 um 21:28 schrieb Andreas Kohlbach:
>>
>>>> Die bessere Loesung ist aber Virtualisierung.
>>>
>>> Was zumindest hier (Windows in Linux per VirtualBox emuliert)
>>> unerträglich langsam ist.
>>
>> Zu wenig RAM, Lahme CPU, Falsche Settings?
>
>Möglicherweise zu wenig RAM (4 GB) und eine lahme CPU oder falsche
>Settings. Ich konnte nie erkunden, was eventuelle meine falsche Settings
>sind.

4 GB RAM ist für Windows schon one Virtualisierung allerunterste
Ausstattung, dass in der Virtualisierung zu probieren ist schon mutig.
Steck mal RAM nach, Dein Rechner freut sich auf den Eintritt in diese
Dekade.

>Ja, da ich Windows in dieser Emulation (aufgrund unerträglich langsam)
>nicht mehr nutze.

Virtualisierung ist -KEINE- Emulation.

Marc Haber

unread,
Aug 10, 2019, 5:12:01 AM8/10/19
to
"Wilhelm C. Schütze" <wi...@web.de> wrote:
>Bevor der Fred die 1,50m mit weiterem sinnlosem Inhalt überschreitet,
>verrate ich ihm mal einen Link mit genauer Anleitung:
>
>https://www.giga.de/downloads/ubuntu-os/tipps/ubuntu-und-grub-reparieren-so-geht-s/

Hilft halt nicht, weil die Platte in diesem Beispiel nicht
verschlüsselt ist. Ansonsten ist das 1:1 der von mir vorgeschlagene
Weg.

>Hinweis: Ich würde nach den Starten des alten Systems Grub immer erst
>neu installieren. Sicher ist sicher.

Auch das war in meinem Vorschlag enthalten.

Marc Haber

unread,
Aug 10, 2019, 5:16:53 AM8/10/19
to
"Wilhelm C. Schütze" <wi...@web.de> wrote:
>Wenn ich jetzt noch mal nachsehe, fehlt mir im unteren Teil unter Nr. 4
>das Zielverzeichnis. Normal ist: "sudo mount [-t dateisystem] quelle
>ziel". Es fehlt ein /mnt als Ziel. Mountet mount bei fehlendem Ziel
>automatisch auf /mnt? Fehler oder Stilfrage? Hab hier gerade nichts zum
>testen.

Das ist ein Fehler in der Anleitung. Toller Qualitätskontrolle bei
Giga.

Gibt man mount kein target, nimmt es das, was für dieses Device in der
/etc/fstab steht. Im Rescuesystem wird da aber keins stehen (oder der
Ubuntu-Installer hat zu diesem Zeitpunkt bereits eine zufällig
richtige fstab erzeugt, was sicher nur dann funktioniert, wenn der
Patient mit allen Defaultoptionen installiert wurde und außerdem die
Anleitung komplett Ubuntu-spezifisch macht).

Ohne diese Vorarbeit gibt es eine Fehlermeldung. Laut man mount gibt
es kein Default-Target (/mnt kommt nicht vor). Es würde mich auch sehr
wundern wenn es sowas gäbe.

Grüße
Marc

Ulli Horlacher

unread,
Aug 10, 2019, 6:02:14 AM8/10/19
to
Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:

> >Ja, da ich Windows in dieser Emulation (aufgrund unerträglich langsam)
> >nicht mehr nutze.
>
> Virtualisierung ist -KEINE- Emulation.

Bei fehlender Hardware-Unterstuetzung kann es eine sein.
Viele PC-BIOSe haben sehr konservative Settings. Da ist oft die
Virtualisieringsunterstuetzung deaktiviert.

Holger Schauer

unread,
Aug 10, 2019, 7:08:03 AM8/10/19
to
On 9473 September 1993, Manfred Haertel wrote:
> Marc Haber schrieb:
[...]
>> Fragt noch jemand, warum ich vom Dualboot abrate?

> Und wenn man dann die Leute fragt, warum sie nicht einfach
> virtualisieren, statt Dualboot zu machen, bekommt man als Antwort, das
> sei zu kompliziert... :-)

Blöde Frage: Wie gut/schnell rennt denn so ne Windows-VM in einer
VirtualBox-Umgebung im Verhältnis zu nicht-nativ? Also auch
bspw. bezogen auf Grafik? Kann man erwarten, dass man in so einer
Umgebung auch mal ein (nicht high-end) Spiel zocken könnte?

Hintergrund der Frage ist, dass bspw. ein virtuelles Ubuntu hier(tm)
schon Schwierigkeiten hat, Videos abzuspielen, ohne dass es ruckelt
(Grafikcontroller VBoxVGA mit 128MB, 3D-Beschleunigung aktiviert)
Vielleicht mache ich da auch was falsch, aber ich wüsste naiv nicht was
(die Hardware des Hosts ist nicht gerade schwachbrüstig).

Das macht mich ja eher skeptisch, Virtualisierung als die selig machende
Alternative hinzustellen.

Holger

--
--- http://blog.find-method.de/ ---
"You know. ftp. Untar. ./configure. make. Use."
-- Lars Magne Ingebrigtsen on xemacs-beta

Gunter Gutzeit

unread,
Aug 10, 2019, 8:11:31 AM8/10/19
to
Marc Haber schrieb am Sa 10.08.2019 11:02:32 +0200:

> Gunter Gutzeit <gunter....@arcor.de> wrote:

>> Wenn es läuft, dann läuft es.
>
> Dann hast Du nur noch nicht genug Mist erlebt.

Ja, man muss vorsichtig sein, gerade am Anfang, wenn man sich nicht
auskennt. Es ist keine Kunst mit Linux, Mist zu produzieren.

Wenn man sich durchgetestet hat, macht Linux Spaß, macht Multiboot Spaß.

Linux ist Vielfalt. Multiboot ist Vielfalt. Wenn ich Fernsehen gucke,
kaufe ich mir nicht für jedes neue Programm einen neuen Fernseher. Wenn
ich mit Linux arbeite, kaufe ich mir nicht für jedes neue interessante
Linux einen neuen Computer.

--
Gunter

Gunter Gutzeit

unread,
Aug 10, 2019, 8:11:33 AM8/10/19
to
Marc Haber schrieb am Sa 10.08.2019 11:00:25 +0200:

> Gunter Gutzeit <gunter....@arcor.de> wrote:

>> Setzt voraus, eines zu haben bzw die Fähigkeit, sich nachträglich für
>> diesen Rettungsfall eines zu bauen.
>
> grml downloaden sollte doch trivial sein.

Downloaden ja - Benutzen nicht unbedingt

>> Auch hier wieder ein schönes Beispiel, dass das Linux-Betriebssystem
>> immer in einen Kernel eingehängt werden muss.
>
> Dunkel ist Deiner Worte Sinn.

Bin kein Informatiker, deshalb benutze ich wahrscheinlich die flaschen
Worte:

Ich finde es aber einfach genial, dass ich zum Beispiel Gentoo in einen
Debian-Kernel oder Debian in einen Gentoo-Kernel einhängen und dann
damit arbeiten kann.

Das Prinzip ist doch immer dasselbe, egal ob ich ein totes Gentoo
installiere und mit Hilfe eines eingehängten Debian-Kernels bootbar
mache oder ein totes Debian-Basis-System mit Hilfe von debootstrap aus
einem laufenden System gechrootet zum Leben erwecke oder ob ich - wie
hier - aus einem laufenden Debian-System in ein totes Manjaro - und dort
von innen heraus - Reparatur-Maßnahmen ausführe, wofür ich eigentlich
ein laufendes Manjaro brauchte. Bevor ich anfange muss ich doch erst das
tote Manjaro oder das tote Debian-Basis-System oder das tote
Gentoo einhängen. Bevor ich nix mounte, tut sich doch auch nix.

Das Thema hatten wir schon mal: Denn dieses Prinzip gilt doch ganz
grundsätzlich - ich muss immer das richtige Linux mit dem richtigen
Kernel (z.B. bei Multiboot-Systemen) zusammenbringen. Wenn ich wie
oben mit dem Chroot-Zugriff auch die falschen Betriebssyteme (Distri-
butionen - nenne es wie Du willst) mit den falschen Kernels betreiben
kann (für welche Zwecke auch immer) ist das doch eine (von vielen
anderen) tollen Linux-Eigenschaften, die nicht unbedingt selbst-
verständlich sein müssten.

>> Ich kann ein totes Manjaro tatsächlich in einen gestarteten Debian-
>> Kernel, Gentoo-Kernel, Puppy-Kernel - was auch immer - einhängen und ein
>> totes Manjaro - wenn nötig - von innen heraus reparieren. Hier muss ich
>> es wohl so machen, um diesen "verfluchten" grub2 neu einzurichen und
>> upzudaten.
>
> Das ist der einfachste Weg, ja. Sonst muss man den Patienten noch viel
> intimer kennen, damit man ihm "von außen" alle Datenstrukturen so
> zurechtlegen kann wie er sie haben will.

Ja, so könnte es funktionieren.

>> Mein persönlicher Rettungsstick ist auch Multiboot und enthält dort
>> 3 frugal installierte Linuxe mit entsprechenden Tools: AntiX, Puppy und
>> SliTaz.
>>
>> Noch ein Grund, warum ich mich mit Multiboot auseinandersetzen sollte.
>
> Macht man kein Dualboot, braucht man sowas nicht. Das Leben ist viel
> einfacher ohne; dieser Thread ist der beste Beweis.

Niemand hindert Dich auf Deinem Rettungsstick eine VM einzurichten.

Das Leben ist einfacher ohne Linux. Diese ganze Usenet-Gruppe ist der
beste Beweis. Das spricht aber nicht gegen Linux.

>>> Dualboot ist die Hohe Schule, [...]
>>
>> Quatsch!
>
> deine Meinung, ich sehe das anders.

Auch wenn es jenseits Deines Vorstellungshorizonts liegt: Eine VM hat
ihre Vorteile und Multiboot seine Vorteile. Auf die Anwendungssituation
kommt es an.

>>> [...] das möchte man als Anfänger nicht machen.
>>
>> Jeder Linux-User, der sich in ein neues, unbekanntes Thema einarbeiten
>> muss, ist Anfänger.
>>
>> Nur wenn ich diese Sprüche glaube, die hier ein Mark postet, werde ich
>> immer ein doofer Anfänger bleiben.
>
> Es gibt so viele sinnvolle Dinge, in denen man vom Anfänger zum Profi
> werden kann. Dualboot gehört nicht (mehr) dazu, zum Glück.

Um Dein professionelles ignorantes Glücksgefühl noch zu steigern, würde
ich mich dann aber auch nicht mehr über Dual- oder Mulibooter aufregen.

--
Gunter

Marc Haber

unread,
Aug 10, 2019, 11:43:55 AM8/10/19
to
Gunter Gutzeit <gunter....@arcor.de> wrote:
>Marc Haber schrieb am Sa 10.08.2019 11:00:25 +0200:
>> Gunter Gutzeit <gunter....@arcor.de> wrote:
>
>>> Setzt voraus, eines zu haben bzw die Fähigkeit, sich nachträglich für
>>> diesen Rettungsfall eines zu bauen.
>>
>> grml downloaden sollte doch trivial sein.
>
>Downloaden ja - Benutzen nicht unbedingt

Das ist eins der komfortabelsten Rettungssysteme ever. Jedem
mißbrauchten Installer haushoch überlegen.

>>> Mein persönlicher Rettungsstick ist auch Multiboot und enthält dort
>>> 3 frugal installierte Linuxe mit entsprechenden Tools: AntiX, Puppy und
>>> SliTaz.
>>>
>>> Noch ein Grund, warum ich mich mit Multiboot auseinandersetzen sollte.
>>
>> Macht man kein Dualboot, braucht man sowas nicht. Das Leben ist viel
>> einfacher ohne; dieser Thread ist der beste Beweis.
>
>Niemand hindert Dich auf Deinem Rettungsstick eine VM einzurichten.

Darum geht's nicht.

>Das Leben ist einfacher ohne Linux. Diese ganze Usenet-Gruppe ist der
>beste Beweis. Das spricht aber nicht gegen Linux.
>
>>>> Dualboot ist die Hohe Schule, [...]
>>>
>>> Quatsch!
>>
>> deine Meinung, ich sehe das anders.
>
>Auch wenn es jenseits Deines Vorstellungshorizonts liegt: Eine VM hat
>ihre Vorteile und Multiboot seine Vorteile. Auf die Anwendungssituation
>kommt es an.

Du, ich mach das seit bald 20 Jahren, ich kenne die Vorteile und
Nachteile beider Verfahren, und rate von Dual-Boot ab. Es gibt eine
Handvoll Gründe, es dennoch zu tun, das möchte ich nicht bestreiten.

>>>> [...] das möchte man als Anfänger nicht machen.
>>>
>>> Jeder Linux-User, der sich in ein neues, unbekanntes Thema einarbeiten
>>> muss, ist Anfänger.
>>>
>>> Nur wenn ich diese Sprüche glaube, die hier ein Mark postet, werde ich
>>> immer ein doofer Anfänger bleiben.
>>
>> Es gibt so viele sinnvolle Dinge, in denen man vom Anfänger zum Profi
>> werden kann. Dualboot gehört nicht (mehr) dazu, zum Glück.
>
>Um Dein professionelles ignorantes Glücksgefühl noch zu steigern, würde
>ich mich dann aber auch nicht mehr über Dual- oder Mulibooter aufregen.
--

Marc Haber

unread,
Aug 10, 2019, 11:44:43 AM8/10/19
to
Gunter Gutzeit <gunter....@arcor.de> wrote:
>Linux ist Vielfalt. Multiboot ist Vielfalt. Wenn ich Fernsehen gucke,
>kaufe ich mir nicht für jedes neue Programm einen neuen Fernseher. Wenn
>ich mit Linux arbeite, kaufe ich mir nicht für jedes neue interessante
>Linux einen neuen Computer.

Da ist so viel Unsinn drin dass ich mir jetzt nicht die Mühe mache,
die über die ersten drei Worte hinausgehenden Wahrheiten
herauszuarbeiten.

Marc Haber

unread,
Aug 10, 2019, 11:45:49 AM8/10/19
to
Ulli Horlacher <fram...@rus.uni-stuttgart.de> wrote:
>Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:
>
>> >Ja, da ich Windows in dieser Emulation (aufgrund unerträglich langsam)
>> >nicht mehr nutze.
>>
>> Virtualisierung ist -KEINE- Emulation.
>
>Bei fehlender Hardware-Unterstuetzung kann es eine sein.

Dann ist es keine Virtualisierung, sondern eine Emulation. Blöd, dass
libvirt von Virtualisierung auf Emulation zurückfällt, wenn die
Virtualisierung nicht klappt. Lieber gar keine VM als zwei Stunden
suchen zu müssen warum dat Ding plötzlich so langsam ist.

Marc Haber

unread,
Aug 10, 2019, 11:46:42 AM8/10/19
to
Holger Schauer <Holger....@gmx.de> wrote:
>Blöde Frage: Wie gut/schnell rennt denn so ne Windows-VM in einer
>VirtualBox-Umgebung im Verhältnis zu nicht-nativ?

Für Büroarbeiten völlig ausreichend.

> Also auch
>bspw. bezogen auf Grafik? Kann man erwarten, dass man in so einer
>Umgebung auch mal ein (nicht high-end) Spiel zocken könnte?

Ein Spiel wäre für mich der Grund, die Platte umzustecken, ja.

>Das macht mich ja eher skeptisch, Virtualisierung als die selig machende
>Alternative hinzustellen.

Das tut niemand.

Willhelm C. Schütze

unread,
Aug 10, 2019, 1:34:15 PM8/10/19
to
Am 10.08.19 um 11:12 schrieb Marc Haber:
> "Wilhelm C. Schütze" <wi...@web.de> wrote:
>> Bevor der Fred die 1,50m mit weiterem sinnlosem Inhalt überschreitet,
>> verrate ich ihm mal einen Link mit genauer Anleitung:
>>
>> https://www.giga.de/downloads/ubuntu-os/tipps/ubuntu-und-grub-reparieren-so-geht-s/
>
> Hilft halt nicht, weil die Platte in diesem Beispiel nicht
> verschlüsselt ist. Ansonsten ist das 1:1 der von mir vorgeschlagene
> Weg.

Klar. Von Verschlüsselung stand da nichts. Aber den zusätzlichen Hinweis
hattest du ja schon gegeben, und der TS hatte das Problem schon in
seiner Fragestellung auf der Rechnung. Hielt ich für soweit geklärt.
>
>> Hinweis: Ich würde nach den Starten des alten Systems Grub immer erst
>> neu installieren. Sicher ist sicher.
>
> Auch das war in meinem Vorschlag enthalten.
>
Hab ich wohl gelesen und gerade deinen Beitrag nicht als einen gewertet,
der Richards Frage - wenn überhaupt - nur am Rande berührte. Ich denke,
das sieht auch jeder selbst, dass meine flapsige Bemerkung mehr pauschal
und nicht 1:1 auf jeden Beitrag gemünzt war.

Grüße - Wilhelm

Bernd Mayer

unread,
Aug 10, 2019, 5:12:04 PM8/10/19
to
Am 10.08.19 um 21:46 schrieb Andreas Kohlbach:
> On Sat, 10 Aug 2019 11:07:39 +0200, Marc Haber wrote:
>>
>> Andreas Kohlbach <a...@spamfence.net> wrote:
>>>
>>> Was zumindest hier (Windows in Linux per VirtualBox emuliert)
>>> unerträglich langsam ist.
>>
>> Dann machst Du etwas nicht richtig.
>
> Einen zu alten PC zu haben, der es nicht mehr geregelt bekommt. Oder
> tatsächlich falsche Einstellungen, über die ich mir nicht bewusst bin.
>
> Was sind dann die bekannten Beschuldigten?

Hallo,

man sollte zunächst überprüfen ob die CPU VT-x (bei Intel) oder AMD-V
unterstützt und als nächstes ob das auch das auch im BIOS aktiviert ist.
Ob die CHIP-Sätze das auch noch beeinflussen weiß ich gerade nicht.

Welche CPU ist da verbaut?


Bernd Mayer

Gunter Gutzeit

unread,
Aug 11, 2019, 2:03:12 AM8/11/19
to
Und zur Sache kommt nix?

Tool!

--
Gunter

Gunter Gutzeit

unread,
Aug 11, 2019, 3:19:04 AM8/11/19
to
Marc Haber schrieb am Sa 10.08.2019 17:43:54 +0200:

> Gunter Gutzeit <gunter....@arcor.de> wrote:
>> Marc Haber schrieb am Sa 10.08.2019 11:00:25 +0200:
>>> Gunter Gutzeit <gunter....@arcor.de> wrote:
>>
>>>> Setzt voraus, eines zu haben bzw die Fähigkeit, sich nachträglich für
>>>> diesen Rettungsfall eines zu bauen.
>>>
>>> grml downloaden sollte doch trivial sein.
>>
>> Downloaden ja - Benutzen nicht unbedingt
>
> Das ist eins der komfortabelsten Rettungssysteme ever. Jedem
> mißbrauchten Installer haushoch überlegen.

Oh Gott!

Nicht nur, dass das Du Dualboot nicht begriffen hast - wie solltest Du
auch erst Muliboot begreifen - nein, Du hast ja nicht einmal die
Unterschiede zwischen der Installation eines Live-Linux, einer
frugalen Linux-Installation und einer konventionellen
Linux-Installation verstanden.

Sonst wüsstest Du, dass nicht nur Dein Grml als Live-Linux keinen
Installer braucht. Das ist nämlich bei allen Linuxen auf dieser Erde so,
die in einem Hybrid-ISO-Image zur Verfügung gestellt werden und mit
dem einfachen dd-Befehl geclont werden können. Kein Problem also.

Du wüsstest auch, dass jedes Linux dieser Welt, dass sich frugal
installieren lässt, den MBR, die Partitionstabelle und jeden bereits
installierten Bootloader dieser Welt i m m e r unangetastet lässt.
Ich muss also immer selbst Hand anlegen, um ein solches Linux bootbar
zu machen. Selbst dieser "verfluchte" grub2 ist ohne händische
Nachkonfiguration überfordert damit. Kein Problem also.

Die meisten gängigen Linux-Installer sehen aber ausdrücklich die
Möglichkeit vor, bei einer konventionellen Linux-Installation, den MBR,
die Partitionstabelle und jeden bereits installierten Bootloader dieser
Welt unangetastet zu lassen, um eine Multiboot-Installation zu
ermöglichen. Wenn Du in Deiner 30 jährigen Karriere als Debian-Profi
etwas begriffen hättest, wäre Dir vielleicht aufgefallen, dass selbst
der Debian-Installer diese Möglichkeit selbstverständlich eröffnet.
In der Regel kein Problem also.

Also, warum sollte man hier einen Linux-Installer missbrauchen wollen?
Wo sollte hier also eine "haushohe" Überlegenheit Deines Grml
erkennbar sein? Und welcher Idiot installiert sich überhaupt ein
konventionelles Linux auf seinen Rettungsstick, nur um eine Persistenz
zu erreichen?

--
Gunter

Marc Haber

unread,
Aug 11, 2019, 4:18:33 AM8/11/19
to
Gunter Gutzeit <gunter....@arcor.de> wrote:
>Nicht nur, dass das Du Dualboot nicht begriffen hast - wie solltest Du
>auch erst Muliboot begreifen - nein, Du hast ja nicht einmal die
>Unterschiede zwischen der Installation eines Live-Linux, einer
>frugalen Linux-Installation und einer konventionellen
>Linux-Installation verstanden.

Du hast anscheinend nicht verstanden worum es in diesem Thread geht. I
rest my case, your honor.

Marc Haber

unread,
Aug 11, 2019, 4:20:22 AM8/11/19
to
Andreas Kohlbach <a...@spamfence.net> wrote:
>On Sat, 10 Aug 2019 11:07:39 +0200, Marc Haber wrote:
>>
>> Andreas Kohlbach <a...@spamfence.net> wrote:
>>>
>>>Was zumindest hier (Windows in Linux per VirtualBox emuliert)
>>>unerträglich langsam ist.
>>
>> Dann machst Du etwas nicht richtig.
>
>Einen zu alten PC zu haben, der es nicht mehr geregelt bekommt. Oder
>tatsächlich falsche Einstellungen, über die ich mir nicht bewusst bin.

Mit einer so alten Kiste ist der Einstieg in Linux nicht sinnvoll. Die
Verwendung historischer Hardware erzeugt eine neue Ebene der
Unsicherheit, die mit interessanten Herausforderungen um die Ecke
kommt.

Wenn man das kann, spricht nichts dagegen, es zu probieren. Als
Anfänger ist man schlecht beraten (oder ignorant) wenn man das tut.

Kay Martinen

unread,
Aug 11, 2019, 8:11:06 AM8/11/19
to
Am 11.08.2019 um 09:19 schrieb Gunter Gutzeit:
> Marc Haber schrieb am Sa 10.08.2019 17:43:54 +0200:
>
>> Gunter Gutzeit <gunter....@arcor.de> wrote:
>>> Marc Haber schrieb am Sa 10.08.2019 11:00:25 +0200:
>>>> Gunter Gutzeit <gunter....@arcor.de> wrote:
>>>
>>>>> Setzt voraus, eines zu haben bzw die Fähigkeit, sich nachträglich für
>>>>> diesen Rettungsfall eines zu bauen.
>>>>
>>>> grml downloaden sollte doch trivial sein.
>>>
>>> Downloaden ja - Benutzen nicht unbedingt
>>
>> Das ist eins der komfortabelsten Rettungssysteme ever. Jedem
>> mißbrauchten Installer haushoch überlegen.
>
> Oh Gott!

DAS habe ich allerdings auch gedacht, als ich hier weiter las...

> Nicht nur, dass das Du Dualboot nicht begriffen hast - wie solltest Du
> auch erst Muliboot begreifen - nein, Du hast ja nicht einmal die
> Unterschiede zwischen der Installation eines Live-Linux, einer
> frugalen Linux-Installation und einer konventionellen
> Linux-Installation verstanden.

... denn das was ich von dir lese ist nun wirklich eine Tolle Sammlung
von Benutzer-Halbwissen. Bewahre es dir wenn du mußt aber höre bitte auf
andere zu belehren als wärst du der Absolute Linux-King auf dem
Planeten. Ich weiß auch nicht alles aber eines schon, das du weniger
Ahnung hast als Marc.

Und, höre bitte auch auf zu behaupten du würdest einen Linux-kernel in
ein Dateisystem "einhängen". Es ist eher umgekehrt denn der Kernel
startet als erstes und hängt jedwedes Dateisystem dann erst in sein
Root-Dateisystem ein. Wenn hier also wer etwas einhängt dann ist es der
Kernel!

Außerdem solltest du dich mal kundig machen was ein Live-System ist, wo
der unterschied zwischen Frugal-Install und einer Normalen Installation
liegt und das es da draußen noch mehr gibt als in deinem Horizont zu
sehen ist.

Den Rest der Ergüsse kommentiere ich wegen Erwiesenem Unfug nicht weiter.

Kay

--
Sent via SN (Eisfair-1)

Alexander Goetzenstein

unread,
Aug 11, 2019, 10:27:42 AM8/11/19
to
Hallo Kay,

Am 11.08.19 um 14:11 schrieb Kay Martinen:
> was ich von dir lese ist nun wirklich eine Tolle Sammlung
> von Benutzer-Halbwissen.

bei der Gelegenheit frage ich noch mal nach, was Du mit dem Subject
meintest. Mit
ahnung > /dev/null
würde ich den Vorgang des Vergessens beschreiben. Wollte ich ausdrücken,
dass die Kenntnis bei Null liege, hielte ich
ahnung < /dev/zero
für angemessen. In jedem Fall fehlt bei mir das Minus-Zeichen...

Aber sollten wir das vielleicht in dtj weiterführen?

--
Gruß
Alex

Bernd Mayer

unread,
Aug 11, 2019, 5:26:00 PM8/11/19
to
Am 11.08.19 um 21:50 schrieb Andreas Kohlbach:
> On Sat, 10 Aug 2019 23:12:02 +0200, Bernd Mayer wrote:
>>
>> Am 10.08.19 um 21:46 schrieb Andreas Kohlbach:
>>> On Sat, 10 Aug 2019 11:07:39 +0200, Marc Haber wrote:
>>>>
>>>> Andreas Kohlbach <a...@spamfence.net> wrote:
>>>>>
>>>>> Was zumindest hier (Windows in Linux per VirtualBox emuliert)
>>>>> unerträglich langsam ist.
>>>>
>>>> Dann machst Du etwas nicht richtig.
>>>
>>> Einen zu alten PC zu haben, der es nicht mehr geregelt bekommt. Oder
>>> tatsächlich falsche Einstellungen, über die ich mir nicht bewusst bin.
>>>
>>> Was sind dann die bekannten Beschuldigten?
>>
>> man sollte zunächst überprüfen ob die CPU VT-x (bei Intel) oder AMD-V
>> unterstützt und als nächstes ob das auch das auch im BIOS aktiviert
>> ist. Ob die CHIP-Sätze das auch noch beeinflussen weiß ich gerade
>> nicht.
>
> Ich habe VBox nicht mehr. Wurde mir letztes Jahr bei einem "kleinen"
> Daten-GAU mit entfernt, sodass ich nicht sagen kann, was dort
> eingestellt war
>
>> Welche CPU ist da verbaut?
>
> AMD E-300 APU with Radeon(tm) HD Graphics
>

Hallo,

die CPU unterstützt offenbar AMD-V
http://www.cpu-world.com/CPUs/Bobcat/AMD-E%20Series%20E-300.html
bei der Ausgabe von lscpu wird as dann wohl auch angezeigt.

Mit einem Takt von 1300 MHz und lediglich 2 Kernen scheint mir die CPU
aber recht schwach zu sein für Virtualisierung.
https://www.cpubenchmark.net/cpu.php?cpu=AMD+E-300+APU&id=248


Bernd Mayer

Gunter Gutzeit

unread,
Aug 11, 2019, 5:32:33 PM8/11/19
to
Marc Haber schrieb am So 11.08.2019 10:18:30 +0200:

> Gunter Gutzeit <gunter....@arcor.de> wrote:

>> Nicht nur, dass das Du Dualboot nicht begriffen hast - wie solltest Du
>> auch erst Muliboot begreifen - nein, Du hast ja nicht einmal die
>> Unterschiede zwischen der Installation eines Live-Linux, einer
>> frugalen Linux-Installation und einer konventionellen
>> Linux-Installation verstanden.
>
> Du hast anscheinend nicht verstanden worum es in diesem Thread geht. I
> rest my case, your honor.

Mach es Dir nur weiterhin schön passend.

Es sind in diesem erlauchten Kreise - wie immer - genügend
Opportunisten (den eigentlich angemessenen Ausdruck mag sich der
geneigte Leser selber denken) vorhanden, "your honor".

Ich würd' einfach sagen: Zugschluss! jetzt.

Einfach bekannter Maßen nur widerlich!

--
Gunter

Gunter Gutzeit

unread,
Aug 11, 2019, 5:32:36 PM8/11/19
to
Kay Martinen schrieb am So 11.08.2019 14:11:18 +0200:

> ... denn das was ich von dir lese ist nun wirklich eine Tolle Sammlung
> von Benutzer-Halbwissen. Bewahre es dir wenn du mußt aber höre bitte auf
> andere zu belehren als wärst du der Absolute Linux-King auf dem
> Planeten. Ich weiß auch nicht alles aber eines schon, das du weniger
> Ahnung hast als Marc.

"Euer Ehren" Marc Haber wird sich auch künftig weiterhin in seiner
übergroßen Huld erkenntlich zeigen, ob Deiner wiederholten widerlichen
Solidaritätsbekundungen. Du kannst Dir also seiner Gunst auf ewig sicher
sein. Einfach widerlich!

> Und, höre bitte auch auf zu behaupten du würdest einen Linux-kernel in
> ein Dateisystem "einhängen". Es ist eher umgekehrt denn der Kernel
> startet als erstes und hängt jedwedes Dateisystem dann erst in sein
> Root-Dateisystem ein. Wenn hier also wer etwas einhängt dann ist es der
> Kernel!

Wenigstens zwei Sätze Sachlichkeit! Einfach widerlich!

> Außerdem solltest du dich mal kundig machen was ein Live-System ist, wo
> der unterschied zwischen Frugal-Install und einer Normalen Installation
> liegt und das es da draußen noch mehr gibt als in deinem Horizont zu
> sehen ist.

Macht es Euch nur weiterhin schön passend. Einfach widerlich!

> Den Rest der Ergüsse kommentiere ich wegen Erwiesenem Unfug nicht weiter.

Wer hat Dich aufgefordert, Deinen unqualifizierten Senf dazuzugeben?
Einfach nur widerlich!

--
Gunter

Kay Martinen

unread,
Aug 12, 2019, 7:06:32 AM8/12/19
to
Am 11.08.2019 um 23:32 schrieb Gunter Gutzeit:

> ... Einfach widerlich!

>
> Wenigstens zwei Sätze Sachlichkeit!

Ja was kommt denn von dir sinnvolles außer Unsinn und Anschuldigungen
die deine Sicht- und Denk-weise stützen:

> Einfach widerlich!
...
> Einfach widerlich!
...
> Einfach nur widerlich!

Das hier jedenfalls nicht. Ich denke du Trollst nur. Und das ist
wirklich "Einfach widerlich". Daher *Plonk*

Kay Martinen

unread,
Aug 12, 2019, 8:11:14 AM8/12/19
to
Am 11.08.2019 um 16:27 schrieb Alexander Goetzenstein:
> Hallo Kay,
>
> Am 11.08.19 um 14:11 schrieb Kay Martinen:
>> was ich von dir lese ist nun wirklich eine Tolle Sammlung
>> von Benutzer-Halbwissen.
>
> bei der Gelegenheit frage ich noch mal nach, was Du mit dem Subject
> meintest. Mit
> ahnung > /dev/null
> würde ich den Vorgang des Vergessens beschreiben. Wollte ich ausdrücken,
> dass die Kenntnis bei Null liege, hielte ich
> ahnung < /dev/zero
> für angemessen. In jedem Fall fehlt bei mir das Minus-Zeichen...

Ich wollte nicht "so hart" sein und das als Richtungspfeil verstehen,
das wäre ohne Minus-Zeichen nicht gegangen. Und ein << schien mir auch
unpassend obwohl er irgendwie grade das Gegenteil bewies. :-)


> Aber sollten wir das vielleicht in dtj weiterführen?

Das ist eher nicht witzig, daher besser dtj.d aber das muß auch nicht
sein. Meinerseits ist das erledigt. Mit einem plonk.

Marc Haber

unread,
Aug 12, 2019, 1:41:18 PM8/12/19
to
Gunter Gutzeit <gunter....@arcor.de> wrote:
>Einfach bekannter Maßen nur widerlich!

Vielleicht erklärst Du mir irgendwann mal, was ich Dir getan habe und
wann. Muss ja tief sitzen, der Dorn. Bin ich es wirklich wert, dass Du
so viel Zeit investierst um mich zu provozieren?

Abgesehen davon, dass Du das wirklich gut machst, sei Dir gesagt, dass
es sicher härtere Nüsse gibt. Dass ich mich zu leicht von Leuten auf
ihr Niveau herunterziehen lasse und mich dort dann mit deren Erfahrung
schlagen lasse, war schon zu Schulzeiten eins meiner Probleme.

Grüße
Marc

Gunter Gutzeit

unread,
Aug 12, 2019, 3:56:52 PM8/12/19
to
Marc Haber schrieb am Mo 12.08.2019 19:41:11 +0200:

> Gunter Gutzeit <gunter....@arcor.de> wrote:

>> Einfach bekannter Maßen nur widerlich!
>
> Vielleicht erklärst Du mir irgendwann mal, was ich Dir getan habe und
> wann. Muss ja tief sitzen, der Dorn. Bin ich es wirklich wert, dass Du
> so viel Zeit investierst um mich zu provozieren?

Zuerst haben mich Deine immer wiederkehrenden, wenig hilfreichen,
zynischen Bemerkungen auf meine Postings genervt. Dann habe ich
gesehen, wie Du damit auch andere hilfesuchende User, die einfach
nicht Deinem Niveau entsprechen, demotivierst, selbstgerecht Zensuren
verteilend, einfach wegmobbst. Und wie Du dann hier immer wieder Dein
Nichtwissen kaschierst und mit dieser Masche von allen Seiten auch noch
Beifall erhälst, von jenen Schleimern und Speichelleckern, von denen es
in unserer Zeit sowieso wieder viel zu viele gibt.

Damit kann man mich schon auf die Palme bringen.

> Abgesehen davon, dass Du das wirklich gut machst, [...]

Danke für die Rückmeldung, wenn es Dich wenigsten etwas getroffen
hat :-)

> [...] sei Dir gesagt, dass
> es sicher härtere Nüsse gibt. Dass ich mich zu leicht von Leuten auf
> ihr Niveau herunterziehen lasse [...]

Na gut, dann habe ich ja tatsächlich ein wenig bewirkt :-)

> [...] und mich dort dann mit deren Erfahrung
> schlagen lasse, war schon zu Schulzeiten eins meiner Probleme.

Du verkörperst einfach für mich genau diesen Prototypen des
intelligenten, selbstverliebten, arroganten Arschloches, mit dem ich
mich früher nicht getraut habe, mich auf dem Schulhof oft genug zu
prügeln. Ja, diese Feigheit hat mein ganzes späteres Leben negativ
geprägt. Insoweit bin ich dankbar, wenigstens jetzt in hohem Alter, den
Mut und die Kraft aufzubringen, mich an diesem inneren, kranken
Negativ-Muster etwas abarbeiten zu dürfen.

Insoweit sind Deine negativen Charakter-Eigenschaften und den
Schittstorm, den ich an dieser Stelle auslöse, eine gute Hilfe für
mich, ein Stück gesunder Selbstachtung zu entwickeln, bevor es für mich
eh zu spät sein wird.

--
Gunter

Michael Limburg

unread,
Aug 12, 2019, 7:47:05 PM8/12/19
to
Richard Fonfara wrote:

> Hallo,
>
> ich durfte Windows neu installieren, was offenbar den Linux-Bootsektor -
> ich verwende Manjaro - korrumpiert hat. Ich habe im Netz nach einer
> Lösung gesucht, wegen der Schwierigkeit, die richtigen Suchworte zu
> verwenden, habe ich nur 2 Vorschläge gefunden, die nichts taugten.
.
.
.

> Welche Vorschläge habt ihr dazu?

Na, wenn der Bootsektor nach der Windowsinstallation kaputt
ist, wäre es doch ein Leichtes, diesen aus dem Backup wieder
zurück zu kopieren. Sind ja nur 512 Bytes. die könnte man ja
sogar noch händisch mit 'nem Hex-Editor abschreiben...

...ja, wenn man denn ein Backup hätte.

MfG

Michael Limburg

unread,
Aug 12, 2019, 8:09:44 PM8/12/19
to
Marc Haber wrote:

> "Wilhelm C. Schütze" <wi...@web.de> wrote:
>>Bevor der Fred die 1,50m mit weiterem sinnlosem Inhalt überschreitet,
>>verrate ich ihm mal einen Link mit genauer Anleitung:
>>
>>https://www.giga.de/downloads/ubuntu-os/tipps/ubuntu-und-grub-reparieren-so-geht-s/
>
> Hilft halt nicht, weil die Platte in diesem Beispiel nicht
> verschlüsselt ist. Ansonsten ist das 1:1 der von mir vorgeschlagene
> Weg.

Nö, isses nicht. Irgendwie taugt deren Anleitung nix..

>>Hinweis: Ich würde nach den Starten des alten Systems Grub immer erst
>>neu installieren. Sicher ist sicher.
>
> Auch das war in meinem Vorschlag enthalten.

..u.a. deswegen.

Marc Haber

unread,
Aug 13, 2019, 1:49:35 AM8/13/19
to
Gunter Gutzeit <gunter....@arcor.de> wrote:
>Insoweit sind Deine negativen Charakter-Eigenschaften und den
>Schittstorm, den ich an dieser Stelle auslöse, eine gute Hilfe für
>mich, ein Stück gesunder Selbstachtung zu entwickeln, bevor es für mich
>eh zu spät sein wird.

Selbstachtung hast Du definitiv nicht zu wenig.

Marc Haber

unread,
Aug 13, 2019, 1:50:08 AM8/13/19
to
Michael Limburg <ml...@gmx.de> wrote:
>Marc Haber wrote:
>> Hilft halt nicht, weil die Platte in diesem Beispiel nicht
>> verschlüsselt ist. Ansonsten ist das 1:1 der von mir vorgeschlagene
>> Weg.
>
>Nö, isses nicht. Irgendwie taugt deren Anleitung nix..

Warum nicht?

>>>Hinweis: Ich würde nach den Starten des alten Systems Grub immer erst
>>>neu installieren. Sicher ist sicher.
>>
>> Auch das war in meinem Vorschlag enthalten.
>
>..u.a. deswegen.

Erklär mal.

Grüße
Marc

Gunter Gutzeit

unread,
Aug 13, 2019, 5:42:06 AM8/13/19
to
Marc Haber schrieb am Di 13.08.2019 07:49:28 +0200:

> Gunter Gutzeit <gunter....@arcor.de> wrote:

>> Insoweit sind Deine negativen Charakter-Eigenschaften und den
>> Schittstorm, den ich an dieser Stelle auslöse, eine gute Hilfe für
>> mich, ein Stück gesunder Selbstachtung zu entwickeln, bevor es für mich
>> eh zu spät sein wird.
>
> Selbstachtung hast Du definitiv nicht zu wenig.

Kannste mal sehen, wozu das dumme Geschwätz eines Marc Haber alles gut
ist. Um ein lauffähiges Linux zu bekommen, wohl eher nicht.

--
Gunter

Christoph 'Mehdorn' Weber

unread,
Aug 18, 2019, 11:30:15 AM8/18/19
to
Hallo!

* Gunter Gutzeit <gunter....@arcor.de>:

> Den MBR zerschießt man sich allenfalls, wenn man ein neues Linux
> hinzuinstalliert

Also auf Arbeit hat ein Windows-Upgrade auch schon genügt.

Christoph

--
Satan macht Urlaub, weil er eingesehen hat, das
Microsoft eindeutig besser im Seelenquaelen ist.
(Markus Fritsche)

Gunter Gutzeit

unread,
Aug 18, 2019, 12:52:50 PM8/18/19
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Christoph Mehdorn Weber schrieb am So 18.08.2019 17:23:00 +0200:

> Hallo!
>
> Gunter Gutzeit <gunter....@arcor.de> :
>
>> Den MBR zerschießt man sich allenfalls, wenn man ein neues Linux
>> hinzuinstalliert
>
> Also auf Arbeit hat ein Windows-Upgrade auch schon genügt.

Ja, Windows war und ist immer ein Problem. Wie auch dieser Thread
zeigt. Microsoft wollte den Markt allein beherrschen und hatte nie ein
Interesse daran, dass man noch ein anderes Betriebssystem auf dem
selben Rechner neben Windows installiert.

Diese Politik war und ist so erfolgreich, dass man selbst hier in dieser
Linux-Gruppe diese Microsoft Propaganda ganz unkritisch weiter gibt und
den Linux Usern angst macht, sich selbst schlau zu machen.

Deshalb würde ich immer erst jeden Rechner platt machen, keinesfalls
mit Windows-Mitteln formatieren, immer mit Linux-Mitteln (sprich:
Gparted) komplett partitionieren und komplett formatieren. Und
schließlich die einzelnen Betriebssysteme genau in die vorgesehenen
Partitionen installieren. Auch vom Grub2 würde ich abraten.

Aber das setzt voraus, dass ich mich schlau gemacht habe, weiß was ich
will und mich von Misserfolgen und demotivierendem Geschwätz nicht
abschrecken lasse.

--
Gunter

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