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Telnet & Terminalemus

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Bernd Hohmann

unread,
Jan 6, 2010, 2:31:20 PM1/6/10
to
Ich stehe hier etwas auf dem Schlauch:

Eine klassische Unix-Anwendung ist klassisch nur über eine
Terminalemulation der Sorte "terminalprogramm {ip-adresse}" erreichbar.

"telnet 123.123.123.123" geht, aber ich brauch da irgendeine Irre
VT-Irgendwas Variante.

Kann mir mal jemand einen Pointer geben nach was ich suchen muss (also
vielseitiger Terminal-Emulator der eine IP-Adresse als Ziel abkann)?

Oder geht das mit irgendwelchen tty<->IP Umsetzungen?

Bernd

--
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Michael Mauch

unread,
Jan 6, 2010, 3:49:25 PM1/6/10
to
Bernd Hohmann wrote:

> Eine klassische Unix-Anwendung ist klassisch nur ᅵber eine

> Terminalemulation der Sorte "terminalprogramm {ip-adresse}" erreichbar.
>
> "telnet 123.123.123.123" geht, aber ich brauch da irgendeine Irre
> VT-Irgendwas Variante.

Das kannst Du ᅵber die TERM-Variable einstellen, z.B.

TERM=vt220

oder

TERM=xterm



> Kann mir mal jemand einen Pointer geben nach was ich suchen muss (also
> vielseitiger Terminal-Emulator der eine IP-Adresse als Ziel abkann)?

Der Terminal-Emulator ist z.B. die Linux-Console, KDE-konsole,
gnome-terminal oder ganz altmodisch xterm oder rxvt. Darin verbindest Du
Dich z.B. per ssh oder per telnet zu einem anderen Rechner. Die Ausgaben
des entfernten Programms werden dann von Deinem Terminal-Emulator
angezeigt.


Michael

Stefan Reuther

unread,
Jan 6, 2010, 4:58:39 PM1/6/10
to
Michael Mauch wrote:
> Bernd Hohmann wrote:
>>Eine klassische Unix-Anwendung ist klassisch nur ᅵber eine
>>Terminalemulation der Sorte "terminalprogramm {ip-adresse}" erreichbar.
>>
>>"telnet 123.123.123.123" geht, aber ich brauch da irgendeine Irre
>>VT-Irgendwas Variante.
>
> Das kannst Du ᅵber die TERM-Variable einstellen, z.B.
>
> TERM=vt220

Wenn die "klassische Unix-Anwendung" ihn das einstellen lᅵsst. Und damit
konfigurierst du die "klassische Unix-Anwendung" darauf, zu deinem
Terminalemulator passende Escapes zu generieren. Bernds Frage las sich
fᅵr mich eher so, als ob er einen Emulator fᅵr ein spezielles
"VT-Irgendwas" braucht, weil er's eben nicht einstellen kann.

Insofern wᅵre am zielfᅵhrendsten, erstmal zu erfahren, um welches
"VT-Irgendwas" es geht und ob man da was einstellen kann.

Wenn die Anwendung z.B. "vt100" (oder eben "vt220") generieren kann,
sollte ein handelsᅵbliche xterm/gnome-terminal/rxvt/Linux-Konsole das
verdauen.


Stefan

Bernd Hohmann

unread,
Jan 7, 2010, 3:55:34 AM1/7/10
to
Stefan Reuther schrieb:

> Wenn die "klassische Unix-Anwendung" ihn das einstellen lässt. Und damit


> konfigurierst du die "klassische Unix-Anwendung" darauf, zu deinem
> Terminalemulator passende Escapes zu generieren. Bernds Frage las sich

> für mich eher so, als ob er einen Emulator für ein spezielles


> "VT-Irgendwas" braucht, weil er's eben nicht einstellen kann.

Die Windows Workstations greifen da per PowerTerm zu, dort finde ich in
der Konfiguration als "Terminal-Typ" SCO ANSI und als "TerminalHD" VT100
(was auch immer TerminalHD ist).

Stefan Reuther

unread,
Jan 7, 2010, 2:42:40 PM1/7/10
to
Bernd Hohmann wrote:
> Stefan Reuther schrieb:
>> Wenn die "klassische Unix-Anwendung" ihn das einstellen lᅵsst. Und damit

>> konfigurierst du die "klassische Unix-Anwendung" darauf, zu deinem
>> Terminalemulator passende Escapes zu generieren. Bernds Frage las sich
>> fᅵr mich eher so, als ob er einen Emulator fᅵr ein spezielles

>> "VT-Irgendwas" braucht, weil er's eben nicht einstellen kann.
>
> Die Windows Workstations greifen da per PowerTerm zu, dort finde ich in
> der Konfiguration als "Terminal-Typ" SCO ANSI und als "TerminalHD" VT100
> (was auch immer TerminalHD ist).

Wenn SCO ANSI jetzt nix total perverses ist, wᅵrde ich ja eigentlich
davon ausgehen, dass das z.B. in einem rxvt lᅵuft. Falls die Gegenseite
ᅵber den z.B. per Telnetoption ᅵbermittelten Terminaltyp stolpert, kann
es helfen, ihr per TERM=vt100 was Bekanntes aufzuzwingen (so dass eben
als Terminaltyp vt100 ᅵbermittelt wird). Das hat zumindest bei mir
bisher immer geklappt.


Stefan

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