Snap? Nein Danke!

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Erika Ciesla

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Aug 16, 2022, 1:15:40 PMAug 16
to

Ich habe XUBUNTU, und ich könnte kotzen.

Mit irgend einem Systemupdate bekam ich „Snap“ aufgebügelt, das ich
weder brauche noch haben will.

heute war wieder ein Update – und der Sausack hat etliche von normal auf
Snap umgebügelt.

Ich glaube, ich werde „Canonical“ in die Tonne treten und mir ein
anderes Linux installieren.

Was haltet Ihr von Linux-Mint – taugt das was?


  👋️😀️ 𝓔𝓻𝓲𝓴𝓪 𝓒𝓲𝓮𝓼𝓵𝓪

--
| Übrigens!
|
| Wir sind die, vor die unsere Eltern uns früher immer gewarnt haben! 😂️

Joerg Lorenz

unread,
Aug 16, 2022, 1:31:56 PMAug 16
to
Am 16.08.22 um 19:15 schrieb Erika Ciesla:
>
> Ich habe XUBUNTU, und ich könnte kotzen.
>
> Mit irgend einem Systemupdate bekam ich „Snap“ aufgebügelt, das ich
> weder brauche noch haben will.
>
> heute war wieder ein Update – und der Sausack hat etliche von normal auf
> Snap umgebügelt.
>
> Ich glaube, ich werde „Canonical“ in die Tonne treten und mir ein
> anderes Linux installieren.
>
> Was haltet Ihr von Linux-Mint – taugt das was?

Benutze ich schon länger. Meinen Dell-Rechner, den ich letztes Jahr mit
vorinstalliertem Ubuntu 20 kaufte, habe ich vor einem Monat auf Mint 20
Cinnamon umgestellt und letzte Woche auf Mint 21 upgegraded.

Mint ist *die* Alternative zu Ubuntu. Nimm, wenn Deine Hardware das
erlaubt, aber lieber gleich Cinnamon als Geschmacksrichtung.

>   👋️😀️ 𝓔𝓻𝓲𝓴𝓪 𝓒𝓲𝓮𝓼𝓵𝓪
>


--
De gustibus non est disputandum

Marco Moock

unread,
Aug 16, 2022, 1:53:08 PMAug 16
to
Am Dienstag, 16. August 2022, um 19:15:37 Uhr schrieb Erika Ciesla:

> Ich habe XUBUNTU, und ich könnte kotzen.

Könnte ich mit praktisch jedem OS. Irgendwas ist immer so, dass es mir
stinkt.

> Mit irgend einem Systemupdate bekam ich „Snap“ aufgebügelt, das ich
> weder brauche noch haben will.

Upgrade des OS?
Sonst kann ich es mir nicht vorstellen, bei einem normalen Update (also
apt upgrade) werden keine neuen Pakete installiert.

> heute war wieder ein Update – und der Sausack hat etliche von normal
> auf Snap umgebügelt.
>
> Ich glaube, ich werde „Canonical“ in die Tonne treten und mir ein
> anderes Linux installieren.

Bei Upgrade auf 22.04 passiert das, wenn man den FF installiert hat.
Den gibt es da nur noch über snap oder ein anderes deb-repository.

> Was haltet Ihr von Linux-Mint – taugt das was?

Habe ich nie getestet. Ich stelle die Desktop-PCs auf Debian um, wenn
ich wieder neu aufsetze, bisher halt ein extra Repo von Mozilla, weil
ich den FF für Videokonferenzen brauche. Sonst nutze ich Pale Moon.

Heute habe ich mir mal Slackware angesehen. Wenn du Spaß am Basteln
hast, wäre das auch was für dich.

Erika Ciesla

unread,
Aug 16, 2022, 1:57:46 PMAug 16
to
Am 16.08.22 um 19:31 Uhr Joerg Lorenz schrieb:
> Am 16.08.22 um 19:15 schrieb Erika Ciesla:


>> Was haltet Ihr von Linux-Mint – taugt das was?
>
> Benutze ich schon länger. Meinen Dell-Rechner, den ich letztes Jahr mit
> vorinstalliertem Ubuntu 20 kaufte, habe ich vor einem Monat auf Mint 20
> Cinnamon umgestellt und letzte Woche auf Mint 21 upgegraded.
>
> Mint ist *die* Alternative zu Ubuntu.

DAS merke ich mir.

Ich will sowieso meinen Rechner umbauen (einen M2-Speicher einbauen
statt der SSD), und das ist dann genau der richtige Moment für den Wechsel.

> Nimm, wenn Deine Hardware das erlaubt, aber lieber gleich Cinnamon
> als Geschmacksrichtung.
Ich gucke mir das man an. Ich habe Mint auf USA, kann es also testen.

Ich habe früher OS/2 von IBM benutzt. Von IBM kommt da ungefähr seit
1997 aber nichts mehr, und eines schönen Tages erhielt ich auf dem
Bildschirm folgende Fehlermeldung:

| Wir haben Keinen Kontakt zum Netzwerk! 😫️
|
| Laden Sie Sich im Netzwerk bitte einen neuen Netzwerkteiber! 😂️

Ja, das war beinah schon wieder komisch, nicht wahr? Überdies hatte ich
keinen Ton, und Grafik gab es nur in der VGA-Auflösung (640×480) – das
war also summa summarum Mist!

Aber Ubuntu auf der Scheibe (damals noch mit Gnome-2) hatte ich schon,
die habe ich dann mal eingelegt. Und siehe da – alles lief, und das
war’s dann. Gnome war mir auch angenehm, der Kulturschock, denn ich beim
Verlust von OS/2 erlebte, hielt sich in Grenzen.

Und dann kam „Unity“, und da hatte ich ihn dann, meinen Kulturschock!
Flugs habe ich dann XUBUNTU statt UBUNTU installiert, und dann gig es
mir wieder gut. Bis jetzt! Diesen Snap-Laden brauche ich nicht und will
ich nicht.

Aber warum Cinnamon?

Ich habe da mal gegoogelt. Cinnamon sei, so schreibt die Wiki, ein Fork
der alten zweier Gnome-Oberfläche sei, aber auch die Funktinen des neuen
dreier-Gnome unterstützt.

Das klingt gut, das könnte mir gefallen.


Danke!!!

Erika Ciesla

unread,
Aug 16, 2022, 2:09:39 PMAug 16
to
Am 16.08.22 um 19:53 Uhr Marco Moock schrieb:
> Am Dienstag, 16. August 2022, um 19:15:37 Uhr schrieb Erika Ciesla:


>> Mit irgend einem Systemupdate bekam ich „Snap“ aufgebügelt, das ich
>> weder brauche noch haben will.
>
> Upgrade des OS?

Ja.

heute auch wieder?

Und dabei hat mir der Sausack den Firefox, den ich bereits besaß, und
zwar noch aus einer traditionellen Quelle, auf Snap umgebügelt.

Das wollte ich aber gar nicht!

Wer zum Teufel hat dem das erlaubt?

> Heute habe ich mir mal Slackware angesehen. Wenn du Spaß am Basteln
> hast, wäre das auch was für dich.

Och nee, eigentlich eher nicht. Aber nach dem was der Jörg mir gerade
schrieb, wird Mint (aus Irland) wahrscheinlich mein nächstens Linux sein.

Apropos Irland: https://youtu.be/tEJQuwHm88I :-D

Tim Ritberg

unread,
Aug 16, 2022, 2:14:44 PMAug 16
to
Am 16.08.22 um 19:15 schrieb Erika Ciesla:
>
> Ich habe XUBUNTU, und ich könnte kotzen.

Ich auch, aber warum sollte ich kotzen?
>
> Mit irgend einem Systemupdate bekam ich „Snap“ aufgebügelt, das ich
> weder brauche noch haben will.
Hab ich runter geschmissen.

>
> heute war wieder ein Update – und der Sausack hat etliche von normal auf
> Snap umgebügelt.
nö.

>
> Ich glaube, ich werde „Canonical“ in die Tonne treten und mir ein
> anderes Linux installieren.
Naja, wer wird denn da gleich an die Decke gehen...?

>
> Was haltet Ihr von Linux-Mint – taugt das was?
Das habe ich meinen Eltern gegeben. Das war ziemlicher Dreck am Anfang,
alles halbgar. Es ist aber besser geworden. Mir gefällt es nicht so,
weils auf Ubuntu LTS aufbaut. Ich mag es frischer.

Tim

--
Xubuntu 21.10 64 bit, Kernel 5.15 (native)



Erika Ciesla

unread,
Aug 16, 2022, 2:20:48 PMAug 16
to
Am 16.08.22 um 20:14 Uhr Tim Ritberg schrieb:
> Am 16.08.22 um 19:15 schrieb Erika Ciesla:



> Naja, wer wird denn da gleich an die Decke gehen...?

Ich rauche nicht. ;-)

>> Was haltet Ihr von Linux-Mint – taugt das was?

> Das habe ich meinen Eltern gegeben. Das war ziemlicher Dreck am Anfang,
> alles halbgar. Es ist aber besser geworden. Mir gefällt es nicht so,
> weils auf Ubuntu LTS aufbaut. Ich mag es frischer.

Jörg meint aber es sei gut.

Hättest Du denn was anderes das Du mir anbieten könntest.



  👋️😀️ 𝓔𝓻𝓲𝓴𝓪 𝓒𝓲𝓮𝓼𝓵𝓪

--
| Übrigens!
|
| https://youtu.be/VKo4s_7-Afc

Marco Moock

unread,
Aug 16, 2022, 2:21:32 PMAug 16
to
Am Dienstag, 16. August 2022, um 20:09:37 Uhr schrieb Erika Ciesla:

> Und dabei hat mir der Sausack den Firefox, den ich bereits besaß, und
> zwar noch aus einer traditionellen Quelle, auf Snap umgebügelt.

Das war schon länger bekannt, nur wird das dem User beim Upgrade nicht
nochmal explizit mitgeteilt )man sieht zwar in der ellenlangen Liste
snap, aber dass FF ersetzt wird steht nicht da). Mit Chromium war das
schon bei 18.04 so.

> Das wollte ich aber gar nicht!
>
> Wer zum Teufel hat dem das erlaubt?

Das Management bei Canonical will das so, viele Benutzer waren sauer,
vor allem, weil es den FF und Chromium nicht mehr als DEB in den
offiziellen Paketquellen gibt.

Vielleicht merkt es Canonical irgendwann, dass das Vergraulen der
Nutzer keine gute Idee ist.

Erika Ciesla

unread,
Aug 16, 2022, 2:33:39 PMAug 16
to
Am 16.08.22 um 20:21 Uhr Marco Moock schrieb:
> Am Dienstag, 16. August 2022, um 20:09:37 Uhr schrieb Erika Ciesla:


>> Und dabei hat mir der Sausack den Firefox, den ich bereits besaß, und
>> zwar noch aus einer traditionellen Quelle, auf Snap umgebügelt.
>
> (…)

Ja.

>> Das wollte ich aber gar nicht!
>>
>> Wer zum Teufel hat dem das erlaubt?
>
> Das Management bei Canonical will das so,

Ja.

Aber ich nicht.

> viele Benutzer waren sauer, vor allem, weil es den FF und Chromium
> nicht mehr als DEB in den offiziellen Paketquellen gibt.
Ach so!? DAS ist allerdings unangenehm.

> Vielleicht merkt es Canonical irgendwann, dass das Vergraulen der
> Nutzer keine gute Idee ist.

Bei Unity haben sie es gemerkt – Ubuntu hat wieder Gnome.

Aber Gnome-3, das ist es auch nicht.

Darum wechselte ich ja nach XUbuntu.

Aber ich glaube die Entscheidung seht fest: ich steige um auf Mint.

Joerg Lorenz

unread,
Aug 16, 2022, 2:34:43 PMAug 16
to
Am 16.08.22 um 20:21 schrieb Marco Moock:
Du sagst es. Das war auch bei mir mit ein Grund. Zunehmend wird Ubuntu
ein Linux mit einem garden fence around it, wie Windows oder mac OS. Die
Beliebtheit ist seit Jahren im Sinkflug.

https://distrowatch.com/

Schönen Abend!
Jörg

Marco Moock

unread,
Aug 16, 2022, 2:55:20 PMAug 16
to
Am Dienstag, 16. August 2022, um 20:20:45 Uhr schrieb Erika Ciesla:

> Ich rauche nicht. ;-)

Kannst ja anfangen, frage mal den Matthias Flachmann.

Tim Ritberg

unread,
Aug 16, 2022, 3:01:20 PMAug 16
to
Am 16.08.22 um 20:20 schrieb Erika Ciesla:
> Am 16.08.22 um 20:14 Uhr Tim Ritberg schrieb:
>> Am 16.08.22 um 19:15 schrieb Erika Ciesla:
>
>
>
>> Naja, wer wird denn da gleich an die Decke gehen...?
>
> Ich rauche nicht. ;-)
>
>>> Was haltet Ihr von Linux-Mint – taugt das was?
>
>> Das habe ich meinen Eltern gegeben. Das war ziemlicher Dreck am Anfang,
>> alles halbgar. Es ist aber besser geworden. Mir gefällt es nicht so,
>> weils auf Ubuntu LTS aufbaut. Ich mag es frischer.
>
> Jörg meint aber es sei gut.
>
> Hättest Du denn was anderes das Du mir anbieten könntest.
Beleibt doch bei Xubuntu. Du hast ja wohl nicht 128 Snap-Programme
installiert.

Tim

Erika Ciesla

unread,
Aug 16, 2022, 3:04:51 PMAug 16
to
Am 16.08.22 um 20:55 Uhr Marco Moock schrieb:
> Am Dienstag, 16. August 2022, um 20:20:45 Uhr schrieb Erika Ciesla:


>> Ich rauche nicht. ;-)
>
> Kannst ja anfangen,

Ich habe es mir abgewöhnt.

und es hat mir gut getan.

Erika Ciesla

unread,
Aug 16, 2022, 3:11:26 PMAug 16
to
Am 16.08.22 um 21:01 Uhr Tim Ritberg schrieb:
> Am 16.08.22 um 20:20 schrieb Erika Ciesla:
>> Am 16.08.22 um 20:14 Uhr Tim Ritberg schrieb:
>>> Am 16.08.22 um 19:15 schrieb Erika Ciesla:


>> Hättest Du denn was anderes das Du mir anbieten könntest.

> Beleibt doch bei Xubuntu.

nein – aus genannten Gründen.

Tim Ritberg

unread,
Aug 16, 2022, 3:26:23 PMAug 16
to
Am 16.08.22 um 21:11 schrieb Erika Ciesla:
> nein – aus genannten Gründen.
>
Ähm welche Gründe? Ausser nem Haufen Kotze sah ich nichts.

Tim

Kay Martinen

unread,
Aug 16, 2022, 3:40:06 PMAug 16
to
Am 16.08.22 um 20:14 schrieb Tim Ritberg:
> Am 16.08.22 um 19:15 schrieb Erika Ciesla:
>>
>> Ich habe XUBUNTU, und ich könnte kotzen.
>
> Ich auch, aber warum sollte ich kotzen?

Da findet sich schon ein grund. Hier läuft noch (K)ubuntu 18 LTS

>> Mit irgend einem Systemupdate bekam ich „Snap“ aufgebügelt, das ich
>> weder brauche noch haben will.
> Hab ich runter geschmissen.

Dito. Aber reicht das wirklich aus die Grundlage für Snap's zu
deinstallieren?

>> heute war wieder ein Update – und der Sausack hat etliche von normal auf
>> Snap umgebügelt.
> nö.

.. bei einem Dist-Upgrade? Wenn $Management von Canonical entschied das
alles was bei 3 nicht auf den Bäumen ist (Also da wo Erika auch ohne HB
hin kam :-) auf Snap umgebogen wird (altes DEB raus, Snap-Paket rein)
dann würde ich meinen das sowas bei einem Distributions-upgrade am
ehesten passiert.

>> Was haltet Ihr von Linux-Mint – taugt das was?
> Das habe ich meinen Eltern gegeben. Das war ziemlicher Dreck am Anfang,
> alles halbgar. Es ist aber besser geworden. Mir gefällt es nicht so,
> weils auf Ubuntu LTS aufbaut. Ich mag es frischer.

Ich mag LTS und hab Mint auf einem Desktop. Das ist schon Shiny und
meistens ganz pflegeleicht. Kommt deine Schlechte Meinung von Versionen
vor 18.x? Ich hab erst mit so einer angefangen.

Snap hab ich AFAIR auch dort raus geworfen. Und systemd-resolve, und
resolveconf... so weit das geht.

Bye/
/Kay

--
"Kann ein Wurstbrot die Welt retten?" :-)

Tim Ritberg

unread,
Aug 16, 2022, 3:44:13 PMAug 16
to
Am 16.08.22 um 21:38 schrieb Kay Martinen:
> Dito. Aber reicht das wirklich aus die Grundlage für Snap's zu
> deinstallieren?
Scheint so und ich meine, mein Kernel war auch nicht kompatibel.

>
>>> heute war wieder ein Update – und der Sausack hat etliche von normal auf
>>> Snap umgebügelt.
>> nö.
>
> .. bei einem Dist-Upgrade? Wenn $Management von Canonical entschied das
> alles was bei 3 nicht auf den Bäumen ist (Also da wo Erika auch ohne HB
> hin kam :-) auf Snap umgebogen wird (altes DEB raus, Snap-Paket rein)
> dann würde ich meinen das sowas bei einem Distributions-upgrade am
> ehesten passiert.
Kann ich nicht sagen, da ich vorher kein Snap hatte.

> Ich mag LTS und hab Mint auf einem Desktop. Das ist schon Shiny und
> meistens ganz pflegeleicht. Kommt deine Schlechte Meinung von Versionen
> vor 18.x? Ich hab erst mit so einer angefangen.
Mint 17.

>
> Snap hab ich AFAIR auch dort raus geworfen. Und systemd-resolve, und
> resolveconf... so weit das geht.
ahh Bruder im Geiste...

Kay Martinen

unread,
Aug 16, 2022, 3:50:02 PMAug 16
to
Am 16.08.22 um 21:26 schrieb Tim Ritberg:
> Am 16.08.22 um 21:11 schrieb Erika Ciesla:
>> nein – aus genannten Gründen.
>>
> Ähm welche Gründe? Ausser nem Haufen Kotze sah ich nichts.

Videomail? [Kopfkino bitte schließen wegen ÖRKS] :)

Hat Debian nicht die Tendenz Programme als Snap o.a. Container zu
ersetzen - so wie XYZ-Ubuntu das gern hätte?

Das war doch der Anlaß für den Oralen Brechdurchfall oder?

Tim Ritberg

unread,
Aug 16, 2022, 4:03:22 PMAug 16
to
Am 16.08.22 um 21:42 schrieb Kay Martinen:
> Am 16.08.22 um 21:26 schrieb Tim Ritberg:
>> Am 16.08.22 um 21:11 schrieb Erika Ciesla:
>>> nein – aus genannten Gründen.
>>>
>> Ähm welche Gründe? Ausser nem Haufen Kotze sah ich nichts.
>
> Videomail? [Kopfkino bitte schließen wegen ÖRKS] :)
>
> Hat Debian nicht die Tendenz Programme als Snap o.a. Container zu
> ersetzen - so wie XYZ-Ubuntu das gern hätte?
>
> Das war doch der Anlaß für den Oralen Brechdurchfall oder?
Hää?
Woher hast du das denn?
Debian nimmt das tar.gz, lässt es 6 Monate liegen, packt es dann aus,
lässt es 6 Monate liegen und macht dann ein .deb draus ;-)

Wenn Ubuntu das so gerne hätte, hätte Ubuntu das auch schon weil Ubuntu
zu 98% Debian ist. Deine Frage ist also komsich...

Tim


Marcel Mueller

unread,
Aug 17, 2022, 1:31:32 AMAug 17
to
Am 16.08.22 um 19:15 schrieb Erika Ciesla:
> Ich habe XUBUNTU, und ich könnte kotzen.
>
> Mit irgend einem Systemupdate bekam ich „Snap“ aufgebügelt, das ich
> weder brauche noch haben will.

Ja, sicherheitstechnisch ist das ein Rückschritt und die Performance
bzw. der Ressourcenverbrauch sind unterirdisch. Da kommt glatt
Windows-Feeling auf, wo Programmbibliotheken auch keine
Sicherheitsupdates bekommen, wenn der Hersteller nicht zufällig gerade
gute Laune hat. ;-)

Das ist wieder mal so eine Canoical-Extrawurst. Mal sehen, wie lange sie
diesmal durchhalten. In Memoriam Unity.
Wobei die Alternative Flatpack natürlich dieselben strukturellen
Probleme hat, nur halt nicht den hart verdrahteten und intransparenten Shop.

> Ich glaube, ich werde „Canonical“ in die Tonne treten und mir ein
> anderes Linux installieren.

22.04 steht bei mir deshalb auch auf der Blacklist.
20.04 läuft hier noch auf etlichen Kisten. Da gab es noch nicht viel
sinnvolles über Snap.

> Was haltet Ihr von Linux-Mint – taugt das was?

Ja.

Ich habe gerade erst eine neue Kiste mit Mint 21 aufgesetzt.

Früher hat mich Mint mal genervt, weil im Repository etliche Pakete
gefehlt haben. Und der unnötig animierte Loginscreen, der 100% CPU zog
war auch ziemlich daneben. Das dürfte so um Mint 17 oder 18 gewesen sein.

Aber jetzt kann ich bisher nicht klagen, es hat noch nichts gefehlt. Und
die Auswahl der standardmäßig installierten Pakete fand ich sogar etwas
besser.


Marcel

Marcel Mueller

unread,
Aug 17, 2022, 1:47:41 AMAug 17
to
Am 16.08.22 um 19:57 schrieb Erika Ciesla:
> Ich will sowieso meinen Rechner umbauen (einen M2-Speicher einbauen
> statt der SSD), und das ist dann genau der richtige Moment für den Wechsel.

Das verstehe ich gleich doppelt nicht.

M.2 _ist_ eine SSD und bringt keinen Mehrnutzen. Manchmal sogar im
Gegenteil. Die kleinen Dinger werden zuweilen ziemlich heiß und schalten
dann runter, bzw. das tut auch nicht wirklich gut. Je nachdem in welcher
Ecke der Steckplatz halt sitzt.

Und wenn ich eine neue Disk in einen Rechner einbaue, istalliere ich
doch nicht den Rechner neu. Sind wir hier bei Windows oder was? ;-)


>> Nimm, wenn Deine Hardware das erlaubt, aber lieber gleich Cinnamon
>> als Geschmacksrichtung.
> Ich gucke mir das man an. Ich habe Mint auf USA, kann es also testen.

Ich bin kein Freund von Cinnamon. Es mag tun was es soll, aber es ist
halt trotzdem eine Extrawurst aus der Mint Ecke, und im wesentlichen
Eye-Candy. LXDE aus Xubuntu hat da schon eine größere Verbreitung und
ist als Mint-Flavor auch verfügbar.


> Ich habe früher OS/2 von IBM benutzt. Von IBM kommt da ungefähr seit
> 1997 aber nichts mehr, und eines schönen Tages erhielt ich auf dem
> Bildschirm folgende Fehlermeldung:
>
> | Wir haben Keinen Kontakt zum Netzwerk! 😫️
> |
> | Laden Sie Sich im Netzwerk bitte einen neuen Netzwerkteiber! 😂️
>
> Ja, das war beinah schon wieder komisch, nicht wahr? Überdies hatte ich
> keinen Ton, und Grafik gab es nur in der VGA-Auflösung (640×480) – das
> war also summa summarum Mist!

Das Alter von OS und Hardware sollte sich halt nicht um mehr als 10
Jahre unterscheiden. ;-)


> Aber Ubuntu auf der Scheibe (damals noch mit Gnome-2) hatte ich schon,
> die habe ich dann mal eingelegt. Und siehe da – alles lief, und das
> war’s dann. Gnome war mir auch angenehm, der Kulturschock, denn ich beim
> Verlust von OS/2 erlebte, hielt sich in Grenzen.

Für PM123 habe ich noch immer keinen vollwertigen Ersatz gefunden.
Um so auf Dateisystemebene eingebaute Features wie Verschlagwortung ist
es eher nur Schade. Da braucht man halt jetzt immer Extrasoftware, für
jede Dateiart eine andere, versteht sich.
Der Rest hat sich eigentlich erledigt.


> Und dann kam „Unity“, und da hatte ich ihn dann, meinen Kulturschock!
> Flugs habe ich dann XUBUNTU statt UBUNTU installiert, und dann gig es
> mir wieder gut.

Same here. 10.04 war das letzte direkte Ubuntu. Danach Xubuntu.
Da musste ich meine Hardware entsorgen, weil sie die Matrox
Grafiktreiber aus dem Kernel geworfen haben. :-( (Da kann Ubuntu
natürlich nichts dafür.)


Marcel

Marcel Mueller

unread,
Aug 17, 2022, 1:51:47 AMAug 17
to
Am 17.08.22 um 07:47 schrieb Marcel Mueller:
> Eye-Candy. LXDE aus Xubuntu hat da schon eine größere Verbreitung und
^^^^
Das sollte natürlich XFCE heißen.

Erika Ciesla

unread,
Aug 17, 2022, 1:58:49 AMAug 17
to
Am 16.08.22 um 21:44 Uhr Tim Ritberg schrieb:
> Am 16.08.22 um 21:38 schrieb Kay Martinen:


>> Dito. Aber reicht das wirklich aus die Grundlage für Snap's zu
>> deinstallieren?

> Scheint so und ich meine, mein Kernel war auch nicht kompatibel.

Mit Snap versucht Canonical, *SCHON WIEDER*, ein ganz eigenes Ding zu
machen, wie einst mit „Unity“, der ganz eigenen neuen Oberfläche, mit
der ich gar nicht klar kam, und weswegen ich damals auf der Stelle von
UBUNTU auf XUBUNTU umgestiegen bin.

>> .. bei einem Dist-Upgrade? Wenn $Management von Canonical entschied das
>> alles was bei 3 nicht auf den Bäumen ist (Also da wo Erika auch ohne HB
>> hin kam :-) auf Snap umgebogen wird (altes DEB raus, Snap-Paket rein)
>> dann würde ich meinen das sowas bei einem Distributions-upgrade am
>> ehesten passiert.

So war es.

> Kann ich nicht sagen, da ich vorher kein Snap hatte.

Das kriegst Du dann.

Und ich kriege demnächst Mint.

Joerg Lorenz

unread,
Aug 17, 2022, 2:33:25 AMAug 17
to
Am 17.08.22 um 07:47 schrieb Marcel Mueller:
> Ich bin kein Freund von Cinnamon. Es mag tun was es soll, aber es ist
> halt trotzdem eine Extrawurst aus der Mint Ecke, und im wesentlichen
> Eye-Candy. LXDE aus Xubuntu hat da schon eine größere Verbreitung und
> ist als Mint-Flavor auch verfügbar.

Da habe ich allen Grund daran zu zweifeln. Die Ubuntu-Ableger wie
Xubuntu, Lubuntu und Kubuntu spielen quantitativ kaum eine Rolle. Mint
ist derzeit die Distro mit der grössten Verbreitung und das ganz klar
als Cinnamon. FUD zu posten hilft der OP kaum.

https://distrowatch.com/

Extrawurst ist hier eindeutig Ubuntu mit der grössten Länge im
Linux-Universe.

Erika Ciesla

unread,
Aug 17, 2022, 2:45:39 AMAug 17
to
Am 17.08.22 um 07:47 Uhr Marcel Mueller schrieb:
> Am 16.08.22 um 19:57 schrieb Erika Ciesla:

>> Ich will sowieso meinen Rechner umbauen (einen M2-Speicher einbauen
>> statt der SSD), und das ist dann genau der richtige Moment für den
>> Wechsel.
>
> M.2 _ist_ eine SSD und bringt keinen Mehrnutzen. Manchmal sogar im
> Gegenteil. Die kleinen Dinger werden zuweilen ziemlich heiß und schalten
> dann runter, bzw. das tut auch nicht wirklich gut. Je nachdem in welcher
> Ecke der Steckplatz halt sitzt.

Das ist der erste negative Bericht, den ich lese – bisher haben den alle
bejubelt. Grübel-grübel!

> Und wenn ich eine neue Disk in einen Rechner einbaue, istalliere ich
> doch nicht den Rechner neu. Sind wir hier bei Windows oder was? ;-)

Um Gotteswillen, bloß kein Windoof.

Aber nochmal zur Erinnerung, ich *WILL* doch umbauen, ich will Mint.

>> Ich habe früher OS/2 von IBM benutzt. Von IBM kommt da ungefähr seit
>> 1997 aber nichts mehr, und eines schönen Tages erhielt ich auf dem
>> Bildschirm folgende Fehlermeldung:
>>
>> | Wir haben Keinen Kontakt zum Netzwerk! 😫️
>> |
>> | Laden Sie Sich im Netzwerk bitte einen neuen Netzwerkteiber! 😂️
>>
>> Ja, das war beinah schon wieder komisch, nicht wahr? Überdies hatte ich
>> keinen Ton, und Grafik gab es nur in der VGA-Auflösung (640×480) – das
>> war also summa summarum Mist!
>
> Das Alter von OS und Hardware sollte sich halt nicht um mehr als 10
> Jahre unterscheiden. ;-)

OS/2 war eigentlich gut, und ich daran gewöhnt hatte mich auch. Daß IBM
aber nach dem Release von Windoof-95 kampflos vom Platz geht, das war
halt Mist. Trotzdem habe ich es weiter benutzt, bis halt der oben
beschriebene Fehler auftrat.

Ursache? Neue Hardware, keine Treiber – vermute ich mal.

>> Und dann kam „Unity“. Und da hatte ich ihn dann, meinen Kulturschock!
>> Flugs habe ich dann XUBUNTU statt UBUNTU installiert, und dann gig es
>> mir wieder gut.
>
> Same here.

Ach was!? :-)

Du also auch? :-D

Wie auch immer – der Hammer ist gefallen. Ich habe mir gestern die neuen
Images von Mint geholt, die ich mir heute noch auf USB kopieren werde.
Dann gucke ich mir die mal ganz unverbindlich an – und das, das mir am
besten gefällt, das wird dann installiert.


  👋️😀️ 𝓔𝓻𝓲𝓴𝓪 𝓒𝓲𝓮𝓼𝓵𝓪


Übrigens!

Anderes Thema!

Was zum Teufel ist UEFI?

Seit es das gibt, habe ich FAT-Partitionen auf meiner Platte, die ich
als Linuxianerⁱⁿ weder brauche noch sehen will.

Hat Microsoft da wieder was inszeniert, damit sie überall ihr Scheiß–
häufchen absetzen können? Ist ja schon putzig genug, daß auf den
Tastaturen neuerdings immer zwei Windoof-Symbole drauf sind, auch wenn
auf der Kiste gar kein Windoof läuft.

Hermann Riemann

unread,
Aug 17, 2022, 2:52:48 AMAug 17
to
Am 17.08.22 um 07:47 schrieb Marcel Mueller:

> M.2 _ist_ eine SSD und bringt keinen Mehrnutzen.

Doch, der Zugriff über m2 ist schneller als SATA,
wenn es die hardware erlaubt.

> Manchmal sogar im Gegenteil. Die kleinen Dinger werden zuweilen ziemlich heiß
> und schalten dann runter, bzw. das tut auch nicht wirklich gut.

Ja die haben schon Kühler.
Das dürfte von der Daten Verkehrsmenge abhängen.
Beim Hochfahren mußss viel software ins RAM,
danach kann es ruhiger werden.

> Je nachdem in welcher Ecke der Steckplatz halt sitzt.

Und wie da der Luftzug ist.

> Und wenn ich eine neue Disk in einen Rechner einbaue, installiere ich
> doch nicht den Rechner neu.

Das hängt von den Randbedingungen ab.
Neue SSD ist so eine Gelegenheit.
> Ich bin kein Freund von Cinnamon. Es mag tun was es soll, aber es ist
> halt trotzdem eine Extrawurst aus der Mint Ecke, und im wesentlichen
> Eye-Candy. LXDE aus Xubuntu hat da schon eine größere Verbreitung und
> ist als Mint-Flavor auch verfügbar.


Cinnamon hat etwas Ähnlichkeit mit KDE3
Keine Menuleiste die die Bildschirmhöhe verkleinert.
Die Taskleiste lässt sich wie bei KDE an den linken Rand legen,
und die Oberfläche sieht fast wie bei KDE aus.
Nur das Finden von mehreren desktops ist etwas aufwendiger.
Ich habe Cinnamon nur kurz ausprobiert,
und kenne keine Einzelheiten.

> Das Alter von OS und Hardware sollte sich halt nicht um mehr als 10
> Jahre unterscheiden. ;-)

Also Drucker, scanner ..
Und dann noch Lieblings Spielprogramme aus ca 1995 Programme in dosbox,
>> Aber Ubuntu auf der Scheibe (damals noch mit Gnome-2) hatte ich schon,
>> die habe ich dann mal eingelegt. Und siehe da – alles lief, und das
>> war’s dann. Gnome war mir auch angenehm, der Kulturschock, denn ich beim
>> Verlust von OS/2 erlebte, hielt sich in Grenzen.

( OS/2 habe ich nie nachgetrauert )

> Für PM123 habe ich noch immer keinen vollwertigen Ersatz gefunden.

Auf meinem neuesten PC habe ich Kubuntu 22.

> Um so auf Dateisystemebene eingebaute Features wie Verschlagwortung ist
> es eher nur Schade. Da braucht man halt jetzt immer Extrasoftware, für
> jede Dateiart eine andere, versteht sich.
> Der Rest hat sich eigentlich erledigt.

Bei Dateisystem Ebene denke ich an Unix auf Konsole
( Mit ein paar Linux Eigenheiten )

>
>> Und dann kam „Unity“, und da hatte ich ihn dann, meinen Kulturschock!
>> Flugs habe ich dann XUBUNTU statt UBUNTU installiert, und dann gig es
>> mir wieder gut.
>
> Same here. 10.04 war das letzte direkte Ubuntu. Danach Xubuntu.
> Da musste ich meine Hardware entsorgen, weil sie die Matrox
> Grafiktreiber aus dem Kernel geworfen haben. :-( (Da kann Ubuntu
> natürlich nichts dafür.)

Ich habe noch Matrox 550 auf einem alten PC mit altem SuSE.
Die derzeit kaum benutzte hardware plane ich demnächst zu entsorgen.
Direktes Ubuntu habe ich noch auf Odroid.
Auf PCs ist der neue PC der vermutlich erste, auf dem (K)Ubuntu
zum Einsatz kommt. Debian Installation ist da gescheitert,
SuSE und Mint Installation noch vorgesehen.
Mein Hauptsystem war ist noch SuSE.

Hermann
dessen erster PC im Einsatz OS/2, DRDOS und Linux 0.99* hatte
( Erster Einsatz mit Linux allerdings mit SuSE 4.? und X Oberfläche.)

--
http://www.hermann-riemann.de

Erika Ciesla

unread,
Aug 17, 2022, 3:08:10 AMAug 17
to
Am 17.08.22 um 08:33 Uhr Joerg Lorenz schrieb:
> Am 17.08.22 um 07:47 schrieb Marcel Mueller:

>> Ich bin kein Freund von Cinnamon. (…)
>
> Da habe ich allen Grund daran zu zweifeln. Die Ubuntu-Ableger wie
> Xubuntu, Lubuntu und Kubuntu spielen quantitativ kaum eine Rolle.

Xubuntu war damals meine Rettung, als Cnoniocal Ubuntu mit Unity heraus
brachte.

> Mint ist derzeit die Distro mit der grössten Verbreitung und das ganz
> klar als Cinnamon. FUD zu posten hilft der OP kaum.

Danke – daran werde ich mich orientieren.

> Extrawurst ist hier eindeutig Ubuntu (…)

Das sehe ich auch so!

Erst Unity, und jetzt dieser Snapsladen da.

Unity ist offenbar tot, Ubuntu wird wieder mit Gnome ausgeliefert. Aber
Gnome-3, das ist auch nicht mehr was es mal war. Aber da kann Canonical
nichts für. Aber Snap ist hausgemacht, und läuft noch, grrrrrrrrr!

Tim Ritberg

unread,
Aug 17, 2022, 3:11:56 AMAug 17
to
Am 17.08.22 um 07:58 schrieb Erika Ciesla:
>> Kann ich nicht sagen, da ich vorher kein Snap hatte.
>
> Das kriegst Du dann.
>
> Und ich kriege demnächst Mint.
Und ich hab kein Snap auf der Kiste drauf!

Marc Haber

unread,
Aug 17, 2022, 3:16:24 AMAug 17
to
Erika Ciesla <a...@xyz.invalid> wrote:
>Aber Ubuntu auf der Scheibe (damals noch mit Gnome-2) hatte ich schon,
>die habe ich dann mal eingelegt. Und siehe da – alles lief, und das
>war’s dann. Gnome war mir auch angenehm, der Kulturschock, denn ich beim
>Verlust von OS/2 erlebte, hielt sich in Grenzen.
>
>Und dann kam „Unity“, und da hatte ich ihn dann, meinen Kulturschock!
>Flugs habe ich dann XUBUNTU statt UBUNTU installiert, und dann gig es
>mir wieder gut. Bis jetzt! Diesen Snap-Laden brauche ich nicht und will
>ich nicht.
>
>Aber warum Cinnamon?
>
>Ich habe da mal gegoogelt. Cinnamon sei, so schreibt die Wiki, ein Fork
>der alten zweier Gnome-Oberfläche sei, aber auch die Funktinen des neuen
>dreier-Gnome unterstützt.
>
>Das klingt gut, das könnte mir gefallen.

Warum suchen eigentlich so viele Leute ihre Distribution nach dem im
Default installierten Desktop aus? Gibt es tatsächlich so viele
Distributionen, bei denen man das nach der Installation nicht mehr
ändern kann?

Bei Debian bekommt man, wenn man bei der Installation "Desktop"
auswählt, GNOME. Aber selbstverständlich sind alle anderen Desktops
dabei und können - auch nachträglich - ausgewählt und gewechselt
werden. Wer partout Abwechslung haben möchte, kann sich bei jedem
Login einen anderen Desktop aussuchen.

Ist das nicht bei allen Distributionen Standard?

Warum nimmt man freiwillig eine Distribution, die einem diese
lebenswichtige Auswahl nicht erlaubt?

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " |
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834

Marc Haber

unread,
Aug 17, 2022, 3:16:59 AMAug 17
to
Joerg Lorenz <hugy...@gmx.ch> wrote:
>https://distrowatch.com/

Als ich mir das letzte Mal angeguckt habe, schließen sie die
Verbreitung der Distributionen im Wesentlichen aus der Verteilung der
Browserstrings in ihrem Accesslog.

Dass das biased ist, liegt völlig auf der Hand.

Marc Haber

unread,
Aug 17, 2022, 3:18:47 AMAug 17
to
Tim Ritberg <t...@server.invalid> wrote:
>Debian nimmt das tar.gz, lässt es 6 Monate liegen, packt es dann aus,
>lässt es 6 Monate liegen und macht dann ein .deb draus ;-)

Das ist ja fast üble Nachrede. Lass das.

Nein, auch nicht mit Smiley.

Dietz Proepper

unread,
Aug 17, 2022, 3:39:22 AMAug 17
to
Erika Ciesla <a...@xyz.invalid> wrote:

> Am 17.08.22 um 07:47 Uhr Marcel Mueller schrieb:
> > Am 16.08.22 um 19:57 schrieb Erika Ciesla:
>
> >> Ich will sowieso meinen Rechner umbauen (einen M2-Speicher einbauen
> >> statt der SSD), und das ist dann genau der richtige Moment für den
> >> Wechsel.
> >
> > M.2 _ist_ eine SSD und bringt keinen Mehrnutzen. Manchmal sogar im
> > Gegenteil. Die kleinen Dinger werden zuweilen ziemlich heiß und
> > schalten dann runter, bzw. das tut auch nicht wirklich gut. Je
> > nachdem in welcher Ecke der Steckplatz halt sitzt.
>
> Das ist der erste negative Bericht, den ich lese – bisher haben den
> alle bejubelt. Grübel-grübel!

Schlechte Metrik - die Leute bejubeln auch Apple.

Und was Marcel schreibt muss auch mit einigem Salz genossen werden.

Grundsätzlich sind NVME-SSDs um ca. den Faktor 10 "schneller" als
SATA-SSDs (SATA3 bringt im peak so um die 600MB/s, (moderne) NVMEs
erreichen inzwischen so um die 6GB/s). Also, kurzzeitig. Bei längerem
Schreiben fallen aber auch NVME-SSDs meist auf 600-1000MB/s zurück,
d.h. je nach Anwendungsmix bringen NVME-SSDs gegenüber SATA-SSDs
weniger als SATA-SSDs gegenüber rotierendem Rost.

Und sie werden deutlich wärmer als die SATA-Variante. Das *kann* ein
Problem werden, d.h. den Riegel vielleicht nicht genau in dem
Steckplatz, der genau unter der 600W-Grafikkarte liegt verwenden.

--
SIC SEMPER
+--|=======>
TYRANNIS

Hermann Riemann

unread,
Aug 17, 2022, 3:44:45 AMAug 17
to
Am 17.08.22 um 09:15 schrieb Marc Haber:

> Warum suchen eigentlich so viele Leute ihre Distribution nach dem im
> Default installierten Desktop aus? Gibt es tatsächlich so viele
> Distributionen, bei denen man das nach der Installation nicht mehr
> ändern kann?

raspberry pi ..

> Bei Debian bekommt man, wenn man bei der Installation "Desktop"
> auswählt, GNOME. Aber selbstverständlich sind alle anderen Desktops
> dabei und können - auch nachträglich - ausgewählt und gewechselt
> werden.

Also ich wähle bei Debian gleich KDE aus
und da wird kein GNOME installiert.

> Ist das nicht bei allen Distributionen Standard?

Im Linux Netzplan von Heise
https://www.heise.de/ratgeber/Der-c-t-Linux-Netzplan-So-finden-Sie-die-passende-Distribution-6330180.html
ist bei einigen Distributionen angegeben, welche Desktops angeboten werden.

> Warum nimmt man freiwillig eine Distribution, die einem diese
> lebenswichtige Auswahl nicht erlaubt?

Auf Odroid habe ich nur die Auswahl Ubuntu oder Android.
Und da ist Ubuntu für mich die bessere Wahl.

Die Entscheidung welche Distribution richtet sich bei mir
nach folgenden Kriterien:
- Angebot
- Installierbarkeit.
- erwünschte Oberfläche
- zur Verfügung stehende Programme
dazu zählt Python Version, eventuell Arduino Bedienung.
Bei SuSE habe ich zu oft etwas vermisst.

Hermann
dem Debian mit KDE derzeit am liebsten ist.

--
http://www.hermann-riemann.de

Claus Reibenstein

unread,
Aug 17, 2022, 4:29:54 AMAug 17
to
Kay Martinen schrieb am 16.08.2022 um 21:42:

> Hat Debian nicht die Tendenz Programme als Snap o.a. Container zu
> ersetzen - so wie XYZ-Ubuntu das gern hätte?

Hoffentlich nicht. Sollten sie mit diesem Blödsinn anfangen, werde ich
mich nach einer anderen Distri umschauen.

Dieser Snap-Schrott kommt mir nicht auf den Rechner!

Gruß
Claus

Thomas Klix

unread,
Aug 17, 2022, 4:42:12 AMAug 17
to
Marc Haber wrote at Wed, 17 Aug 2022 09:15:43 +0200:
> Erika Ciesla <a...@xyz.invalid> wrote:
>>Aber Ubuntu auf der Scheibe (damals noch mit Gnome-2) hatte ich schon,
>>die habe ich dann mal eingelegt. Und siehe da – alles lief, und das
>>war’s dann. Gnome war mir auch angenehm, der Kulturschock, denn ich beim
>>Verlust von OS/2 erlebte, hielt sich in Grenzen.
>>
>>Und dann kam „Unity“, und da hatte ich ihn dann, meinen Kulturschock!
>>Flugs habe ich dann XUBUNTU statt UBUNTU installiert, und dann gig es
>>mir wieder gut. Bis jetzt! Diesen Snap-Laden brauche ich nicht und will
>>ich nicht.

Xubuntu *ist* Ubuntu. Ich bekomme bei jedem Upgrade auch immer wieder snap
reingewürgt.
Und wenn man snap nicht will, muss man (wenn man die will) für Chromium und
jetzt auch Firefox andere Lösungen finden - also direkt beim Hersteller oder
PPAs.

>>Aber warum Cinnamon?
>>
>>Ich habe da mal gegoogelt. Cinnamon sei, so schreibt die Wiki, ein Fork
>>der alten zweier Gnome-Oberfläche sei, aber auch die Funktinen des neuen
>>dreier-Gnome unterstützt.
>>
>>Das klingt gut, das könnte mir gefallen.
>
> Warum suchen eigentlich so viele Leute ihre Distribution nach dem im
> Default installierten Desktop aus? Gibt es tatsächlich so viele
> Distributionen, bei denen man das nach der Installation nicht mehr
> ändern kann?

Selbstverständlich kann man das, einfach in Ubuntu xfce4-desktop(?)
installieren und man hat beim Login die Auswahl. Die *ubuntus sind nur
vorgefertigte Installationen, man kann in allen alles nachinstallieren.

Es *könnte* aber etwas schwierig sein, Unity zu deinstallieren...

> Bei Debian bekommt man, wenn man bei der Installation "Desktop"
> auswählt, GNOME. Aber selbstverständlich sind alle anderen Desktops
> dabei und können - auch nachträglich - ausgewählt und gewechselt
> werden. Wer partout Abwechslung haben möchte, kann sich bei jedem
> Login einen anderen Desktop aussuchen.
>
> Ist das nicht bei allen Distributionen Standard?

Doch. Mint hat ja auch nicht nur Cinnamon, sondern auch xfce und lxde und
so weiter dabei.
Und kein snap.
Fedora ist eine andere Linie, hat aber auch alles.

Ich bin auch beim Abschied von Ubuntu - ich persönlich schwanke zwischen
Mint und Debian Sid...

Thomas

Joerg Lorenz

unread,
Aug 17, 2022, 4:52:26 AMAug 17
to
Am 17.08.22 um 09:16 schrieb Marc Haber:
> Joerg Lorenz <hugy...@gmx.ch> wrote:
>> https://distrowatch.com/
>
> Als ich mir das letzte Mal angeguckt habe, schließen sie die
> Verbreitung der Distributionen im Wesentlichen aus der Verteilung der
> Browserstrings in ihrem Accesslog.
>
> Dass das biased ist, liegt völlig auf der Hand.

Das dürfte die Realität trotz des berechtigten Einwandes ziemlich genau
abbilden.

Joerg Lorenz

unread,
Aug 17, 2022, 4:55:11 AMAug 17
to
Am 17.08.22 um 09:39 schrieb Dietz Proepper:
> Erika Ciesla <a...@xyz.invalid> wrote:
>> Das ist der erste negative Bericht, den ich lese – bisher haben den
>> alle bejubelt. Grübel-grübel!
>
> Schlechte Metrik - die Leute bejubeln auch Apple.

Das ist ja auch das mit gewaltigem Abstand bedienerfreundlichste und
stabilste Desktop-OS überhaupt. Ich benutze es seit 16 Jahren, weil ich
von Windows die Schnauze so was von voll hatte.

Erika Ciesla

unread,
Aug 17, 2022, 5:11:55 AMAug 17
to
Am 17.08.22 um 08:52 Uhr Hermann Riemann schrieb:
> Am 17.08.22 um 07:47 schrieb Marcel Mueller:

>> M.2 _ist_ eine SSD und bringt keinen Mehrnutzen.
>
> Doch,

Also doch!

> ( OS/2 habe ich nie nachgetrauert )

Du nicht? Ich schon. OS/2 war seinerzeit ein leistungsfähiges und
stabiles echtes 32-Bit-Betriebssystem, und das zu einer Zeit, als
Microsoft noch mit DOS operierte.

Aber es ist vorbei – DIE Nummer ist gelaufen.

>> Für PM123 habe ich noch immer keinen vollwertigen Ersatz gefunden.

Ich vermisse PMView. Das wurde einst explizit für OS/2 entwickelt (daher
auch der Vorname „PM“), wurde dann auf Windoof portiert, auf Linux
hingegen leider nicht.

Marc Haber

unread,
Aug 17, 2022, 5:23:23 AMAug 17
to
Also meine Debian-Installationen und die in meinem Umfeld surfen genau
nie auf distrowatch. Es liegt doch völlig auf der Hand, dass die
Distributionen, deren Benutzer sich eigenständig für diese
entscheiden, bei Distrowatch unterrepräsentiert sind.

Tim Ritberg

unread,
Aug 17, 2022, 5:43:53 AMAug 17
to
Am 17.08.22 um 09:18 schrieb Marc Haber:
> Tim Ritberg <t...@server.invalid> wrote:
>> Debian nimmt das tar.gz, lässt es 6 Monate liegen, packt es dann aus,
>> lässt es 6 Monate liegen und macht dann ein .deb draus ;-)
>
> Das ist ja fast üble Nachrede. Lass das.
>
> Nein, auch nicht mit Smiley.
>

Na das hat dich jetzt aber getriggert.
Es ist bekannt, dass Software bei Debian oft älter ist. Wobei ich gerade
keinen Vergleich mit Suse oder Redhat habe.
An CentOS kann ich mich noch erinnern, die waren auch nicht so flott.
Wer es ganz eilig hat, nimmt bestimmt Gentoo.

Tim

Ulli Horlacher

unread,
Aug 17, 2022, 6:00:40 AMAug 17
to
Marcel Mueller <news.5...@spamgourmet.org> wrote:

> Ich bin kein Freund von Cinnamon. Es mag tun was es soll, aber es ist
> halt trotzdem eine Extrawurst aus der Mint Ecke

Mint gibts auch mit XFCE.


--
Ullrich Horlacher Server und Virtualisierung
Rechenzentrum TIK
Universitaet Stuttgart E-Mail: horl...@tik.uni-stuttgart.de
Allmandring 30a Tel: ++49-711-68565868
70569 Stuttgart (Germany) WWW: http://www.tik.uni-stuttgart.de/

Peter Heitzer

unread,
Aug 17, 2022, 6:10:42 AMAug 17
to
Ulli Horlacher <fram...@rus.uni-stuttgart.de> wrote:
>Marcel Mueller <news.5...@spamgourmet.org> wrote:

>> Ich bin kein Freund von Cinnamon. Es mag tun was es soll, aber es ist
>> halt trotzdem eine Extrawurst aus der Mint Ecke

>Mint gibts auch mit XFCE.
Und auch auf Standard Debian basierend (lmde).



--
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter....@rz.uni-regensburg.de

Tim Ritberg

unread,
Aug 17, 2022, 6:39:27 AMAug 17
to
Am 17.08.22 um 11:11 schrieb Erika Ciesla:
>
> Du nicht? Ich schon. OS/2 war seinerzeit ein leistungsfähiges und
> stabiles echtes 32-Bit-Betriebssystem, und das zu einer Zeit, als
> Microsoft noch mit DOS operierte.
Stimmt so nicht. OS/2 32bit und WinNT waren praktisch zeitgleich fertig.
Aber wer hatte schon die Hardware zu Hause dafür...


Tim

Marco Moock

unread,
Aug 17, 2022, 7:06:47 AMAug 17
to
Am Mittwoch, 17. August 2022, um 09:15:43 Uhr schrieb Marc Haber:

> Warum suchen eigentlich so viele Leute ihre Distribution nach dem im
> Default installierten Desktop aus? Gibt es tatsächlich so viele
> Distributionen, bei denen man das nach der Installation nicht mehr
> ändern kann?

Viele wissen das nicht. Dazu kommt, dass das Ändern noch ein Aufwand
ist.

> Bei Debian bekommt man, wenn man bei der Installation "Desktop"
> auswählt, GNOME. Aber selbstverständlich sind alle anderen Desktops
> dabei und können - auch nachträglich - ausgewählt und gewechselt
> werden. Wer partout Abwechslung haben möchte, kann sich bei jedem
> Login einen anderen Desktop aussuchen.

Könnte man das nicht mit den Skript in der .xsession lösen?

> Ist das nicht bei allen Distributionen Standard?

Mir wäre es neu, dass es eine normale Distribution gibt, bei der man
den Desktop/Fenstermanager nicht ändern kann.

> Warum nimmt man freiwillig eine Distribution, die einem diese
> lebenswichtige Auswahl nicht erlaubt?

Kennst du eine? Ich kenne keine.

Marco Moock

unread,
Aug 17, 2022, 7:08:51 AMAug 17
to
Am Mittwoch, 17. August 2022, um 10:41:45 Uhr schrieb Thomas Klix:

> Ich bin auch beim Abschied von Ubuntu - ich persönlich schwanke
> zwischen Mint und Debian Sid...

Debian sid, also unstable?
Testing könnte ich ja noch verstehen, aber sid wäre mir produktiv zu
gefährlich.

Marco Moock

unread,
Aug 17, 2022, 7:13:52 AMAug 17
to
Am Dienstag, 16. August 2022, um 21:42:48 Uhr schrieb Kay Martinen:

> Hat Debian nicht die Tendenz Programme als Snap o.a. Container zu
> ersetzen - so wie XYZ-Ubuntu das gern hätte?

Das wäre mir völlig neu.

Marco Moock

unread,
Aug 17, 2022, 7:23:38 AMAug 17
to
Am Mittwoch, 17. August 2022, um 07:31:28 Uhr schrieb Marcel Mueller:

> 20.04 läuft hier noch auf etlichen Kisten. Da gab es noch nicht viel
> sinnvolles über Snap.

Auch da ist der Snapstore (bei uude Schnapsladen genannt) verfügbar.
Seit 16.04 schon.
Nur wurde er da nicht für FF erzwungen, aber für Chromium.

Dr Eberhard Lisse

unread,
Aug 17, 2022, 7:26:37 AMAug 17
to
Abgesehen vom Nicht-Haben-Wollen, was verständlich ist, was spricht
gegen Snap?

mfg, el


On 16/08/2022 19:15, Erika Ciesla wrote:
>
> Ich habe XUBUNTU, und ich könnte kotzen.
>
> Mit irgend einem Systemupdate bekam ich „Snap“ aufgebügelt, das ich
> weder brauche noch haben will.
>
> heute war wieder ein Update – und der Sausack hat etliche von normal
> auf Snap umgebügelt.
[...]


--
To email me replace 'nospam' with 'el'

Tim Ritberg

unread,
Aug 17, 2022, 7:47:14 AMAug 17
to
Am 17.08.22 um 13:26 schrieb Dr Eberhard Lisse:
> Abgesehen vom Nicht-Haben-Wollen, was verständlich ist, was spricht
> gegen Snap?
Das ist natürlich langsamer, weil komplex.

Tim

Marco Moock

unread,
Aug 17, 2022, 7:49:46 AMAug 17
to
Am Mittwoch, 17. August 2022, um 13:26:34 Uhr schrieb Dr Eberhard Lisse:

> Abgesehen vom Nicht-Haben-Wollen, was verständlich ist, was spricht
> gegen Snap?

Einiges.
Abschottung der Applikationen. Aus Sicherheitsgründen zwar sinnvoll,
aber nervig. Man kann dann z.B. vom Browser nicht auf die Dokumente
zugreifen. Ne Applikation kann nicht auf die Kamera zugreifen. Kann man
zwar alles konfigurieren, im ersten Moment aber nervig und man bekommt
es als Nutzer nicht explizit gesagt.

Der Ressourcenverbrauch ist viel größer, weil jede Applikation ihre
Bibliotheken selbst mitbringt. Dazu kommt, dass dann die Entwickler
auch für die Aktualisierung der Bibliotheken verantwortlich sind.
Ob die da machen ist ne andere Frage.

Dazu kommt, dass es nur den Snapstore gibt - keine andere Quelle.

Stefan Froehlich

unread,
Aug 17, 2022, 9:23:01 AMAug 17
to
On Wed, 17 Aug 2022 11:23:22 Marc Haber wrote:
> Joerg Lorenz <hugy...@gmx.ch> wrote:
>>Am 17.08.22 um 09:16 schrieb Marc Haber:
>>> Joerg Lorenz <hugy...@gmx.ch> wrote:
>>>> https://distrowatch.com/

>>> Als ich mir das letzte Mal angeguckt habe, schließen sie die
>>> Verbreitung der Distributionen im Wesentlichen aus der
>>> Verteilung der Browserstrings in ihrem Accesslog.
>>>
>>> Dass das biased ist, liegt völlig auf der Hand.

>>Das dürfte die Realität trotz des berechtigten Einwandes ziemlich
>>genau abbilden.

> Also meine Debian-Installationen und die in meinem Umfeld surfen
> genau nie auf distrowatch.

Wer ruft diese Seite denn *überhaupt* auf? Ich habe es anlässlich
dieses Threads gerade einmal kurz getan und sehe wenig Motivation,
es ein weiteres Mal zu tun.

Zur Auswahl einer Distribution wäre mir das zu unübersichtlich, und
ist erst einmal eine Distribution ausgewählt, erübrgit sich der
Inhalt dann vollständig. Am ehesten sind die Besucher, wenn man es
vom logischen Standpunkt aus betrachtet, diejenigen, die mit ihrer
Distribution unzufrieden sind und nach Alternativen suchen :-)

Servus,
Stefan

--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Stefan - die stummste Vorstellung der Leichtigkeit.</b
(Sloganizer)

Stefan Froehlich

unread,
Aug 17, 2022, 9:28:35 AMAug 17
to
On Wed, 17 Aug 2022 11:43:52 Tim Ritberg wrote:
> Es ist bekannt, dass Software bei Debian oft älter ist.

Meinetwegen könnten sie sich in den meisten Fällen ruhig mehr Zeit
lassen. Was bringt es mir schon, ausser Aufwand? Die Fälle, wo genau
die Funktionalität dazukommt, die ich schon seit langem vermisse,
kann ich an einer Hand abzählen.

Servus,
Stefan

--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Stefan - die exklusivste Steigerungsform von klein!
(Sloganizer)

Tim Ritberg

unread,
Aug 17, 2022, 9:49:36 AMAug 17
to
Am 17.08.22 um 15:28 schrieb Stefan Froehlich:
> On Wed, 17 Aug 2022 11:43:52 Tim Ritberg wrote:
>> Es ist bekannt, dass Software bei Debian oft älter ist.
>
> Meinetwegen könnten sie sich in den meisten Fällen ruhig mehr Zeit
> lassen. Was bringt es mir schon, ausser Aufwand? Die Fälle, wo genau
> die Funktionalität dazukommt, die ich schon seit langem vermisse,
> kann ich an einer Hand abzählen.
Erzähl das mal den Leute die PHP brauchen :-D

Tim

Dr Eberhard Lisse

unread,
Aug 17, 2022, 10:34:31 AMAug 17
to
Ah, den Benutzer vor sich selbst zu schützen. Ähnlich wie Apple, obwohl
man das an einer Stelle abstellen kann.

Auf meinen Servern habe ich exakt eine SnApp, nämlich bottom.

mfg, el

Gerald E¡scher

unread,
Aug 17, 2022, 10:58:56 AMAug 17
to
Stefan Froehlich schrieb am 17/8/2022 15:22:

[DistroWatch]

> Am ehesten sind die Besucher, wenn man es
> vom logischen Standpunkt aus betrachtet, diejenigen, die mit ihrer
> Distribution unzufrieden sind und nach Alternativen suchen :-)

Das wäre eine nachvollziehbare Erklärung, dass zwar diverse BSDs
gelistet sind, die auf BSD basierende Darwin-Distribution von Apple
hingegen nicht :-)

--
Gerald

Thomas Klix

unread,
Aug 17, 2022, 11:12:11 AMAug 17
to
Testing verbindet das Schlechte von Stable und Sid...
Es ist nicht besonders aktuell und es bekommt keine Sicherheitsupdates.
Ja, Sid bekommt Sicherheitsupdates.

Bei dist-upgrades zeigt apt ja immer an, was es tun will. Und wenn man sieht,
dass gerade 200 Pakete gelöscht werden sollen, sollte man stutzig werden -
da wird wohl gerade ein neues KDE eingespielt, oder so. :-)
apt upgrade kann man dann trotzdem machen, da wird nichts gelöscht - dann
werden eben ein paar Tage 50 Pakete zurückgehalten, bis alle Abhängigkeiten
erfüllt sind.

So weit zur Theorie - aber ich bin mir selbst noch nicht sicher...

Thomas

Thomas Klix

unread,
Aug 17, 2022, 11:32:12 AMAug 17
to
Marco Moock wrote at Wed, 17 Aug 2022 13:06:44 +0200:
> [...]
>> Bei Debian bekommt man, wenn man bei der Installation "Desktop"
>> auswählt, GNOME. Aber selbstverständlich sind alle anderen Desktops
>> dabei und können - auch nachträglich - ausgewählt und gewechselt
>> werden. Wer partout Abwechslung haben möchte, kann sich bei jedem
>> Login einen anderen Desktop aussuchen.
>
> Könnte man das nicht mit den Skript in der .xsession lösen?

Gar nicht nötig:
Der Display-Manager (Login) merkt sich zu jedem User, welchen Desktop er
startet - und der ist beim nächsten Login Default. Aber, wie Marc schreibt,
kann er sich auch bei jedem Login einen anderen aussuchen.

Thomas

Marco Moock

unread,
Aug 17, 2022, 11:36:28 AMAug 17
to
Am Mittwoch, 17. August 2022, um 17:22:41 Uhr schrieb Thomas Klix:

> Der Display-Manager (Login) merkt sich zu jedem User, welchen Desktop
> er startet - und der ist beim nächsten Login Default. Aber, wie Marc
> schreibt, kann er sich auch bei jedem Login einen anderen aussuchen.

Kommt auf den DM an. lightdm merkt sich das, xdm z.B. nicht, der nutzt
die .xsession im home des Benutzers.

Marco Moock

unread,
Aug 17, 2022, 11:37:49 AMAug 17
to
Am Mittwoch, 17. August 2022, um 16:34:26 Uhr schrieb Dr Eberhard Lisse:

> Ah, den Benutzer vor sich selbst zu schützen. Ähnlich wie Apple,
> obwohl man das an einer Stelle abstellen kann.

Sich vor sich selbst zu schützen ist nicht immer falsch, es verhindert
einige Angriffe. Bsp. können schädliche Makros in Libreoffice so nicht
mehr die Dateien zerstören, wenn der Zugriff aufs Dateisystem nicht
erlaubt wurde.

Hermann Riemann

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Aug 17, 2022, 11:40:31 AMAug 17
to
Am 17.08.22 um 11:11 schrieb Erika Ciesla:
> Am 17.08.22 um 08:52 Uhr Hermann Riemann schrieb:
>> Am 17.08.22 um 07:47 schrieb Marcel Mueller:
>
>>> M.2 _ist_ eine SSD und bringt keinen Mehrnutzen.
>>
>> Doch,
>
> Also doch!
>
>> ( OS/2 habe ich nie nachgetrauert )
>
> Du nicht? Ich schon. OS/2 war seinerzeit ein leistungsfähiges und
> stabiles echtes 32-Bit-Betriebssystem, und das zu einer Zeit, als
> Microsoft noch mit DOS operierte.

Naja.
Experimente mit OS/2 ( und Linux und windows 95 )
war ein Programm, welche mit alloc so lange immer den doppelten
Speicherplatz anforderte, bis wegen geht der pinter NULL war.
Bei windows und Linux bekam ich damit doppelt so viel Speicher
wie mit OS/2.
Allerdings bei der ersten Version, die ich von OS/2 erhielt
hat das System kläglich versagt.
Eigentlich hatte ich von einer großen Firma wie IBM
auch guten Umgang mit Speicher erwartet.
Später wollte OS/2 immer eine BIOS Sondereinstellung
für Speicher haben. da habe ich es nicht mehr instaliert.

> Aber es ist vorbei – DIE Nummer ist gelaufen.

Den OS/2 boot manager vermisse ich. Sonst aber ..

Hermann
der wenn er sich in der Vergangenheit Rat
bezüglich computer geben dürfte
dann wäre das, M$ und OS/2 überspringen.
Den Wechsel von Atari ST zu PC erst
mit Linux mit grafischer Oberfläche ( SuSE 4.2 )

--
http://www.hermann-riemann.de

Tim Ritberg

unread,
Aug 17, 2022, 12:03:45 PMAug 17
to

Am 17.08.22 um 17:37 schrieb Marco Moock:
Für sowas hab ich Apparmor.

Tim

Joerg Lorenz

unread,
Aug 17, 2022, 12:12:34 PMAug 17
to
Am 17.08.22 um 15:22 schrieb Stefan Froehlich:
> --
> http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
> Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike
>
> Stefan - die stummste Vorstellung der Leichtigkeit.</b
> (Sloganizer)


Du bist ein Troll!
Nutzt das Usenet für Deine zwielichtige Dienstleistung zu werben, die
mit der NG genau gar nichts zu tun haben.

Das ist ja absolut unterirdisch.

Joerg Lorenz

unread,
Aug 17, 2022, 12:13:50 PMAug 17
to
Am 17.08.22 um 11:23 schrieb Marc Haber:
> Joerg Lorenz <hugy...@gmx.ch> wrote:
>> Am 17.08.22 um 09:16 schrieb Marc Haber:
>>> Joerg Lorenz <hugy...@gmx.ch> wrote:
>>>> https://distrowatch.com/
>>>
>>> Als ich mir das letzte Mal angeguckt habe, schließen sie die
>>> Verbreitung der Distributionen im Wesentlichen aus der Verteilung der
>>> Browserstrings in ihrem Accesslog.
>>>
>>> Dass das biased ist, liegt völlig auf der Hand.
>>
>> Das dürfte die Realität trotz des berechtigten Einwandes ziemlich genau
>> abbilden.
>
> Also meine Debian-Installationen und die in meinem Umfeld surfen genau
> nie auf distrowatch.

Woher willst Du das denn so genau wissen?

Dietz Proepper

unread,
Aug 17, 2022, 12:18:45 PMAug 17