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Welche Distribution?

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Micha Kuehn

unread,
Apr 28, 2013, 3:00:27 PM4/28/13
to
Hallo,

nachdem ich immer mehr genervt bin von den halbjᅵhrlichen
Distributionsupgrades bei Ubuntu hatte ich es gewagt, nach einem Tipp
eines Kollegen, von Ubuntu auf Fuduntu umzusteigen. Gestern hatte ich es
installiert, heute kommt die Meldung, dass das Projekt beendet ist.
Jetzt brauche ich mᅵglichst schnell eine neue Distri, die mir folgendes
bietet:

- rolling releases mit
- mᅵglichst aktueller Software
- eine Community, in der ich auch Fragen auf deutsch los werden kann.
(Dies war bei Fuduntu leider nicht gegeben, hat sich im Laufe eines
Tages aber schon als stᅵrend erwiesen.)
- Die Distri sollte mᅵglichst verbreitet sein, sodass die Gefahr, dass
das Projekt einfach so mal eben beendet wird, klein ist.
- Gnome als Desktop ist gewᅵnscht, egal ob Gnome 2 oder Gnome 3.

Habt ihr Tipps fᅵr mich? Auf Distrowatch kann man nicht nach rolling
releases suchen, oder?

Micha
--
Wir essen jetzt Opa
- korrekte Zeichensetzung rettet Leben

Martin Vaeth

unread,
Apr 28, 2013, 3:14:12 PM4/28/13
to
Micha Kuehn <micha-...@nurfuerspam.de> schrieb:
>
> - rolling releases mit
> - möglichst aktueller Software

Willkommen bei Gentoo :)
Rollender geht nicht, und Aktualität quasi nach Belieben.
Shell-Allergie wäre allerdings nachteilhaft:
Z.B. gibt es statt eines Installers eine exzellente
Installationsanleitung (auch auf deutsch).

> - eine Community, in der ich auch Fragen auf deutsch los werden kann.

Mailingliste http://archives.gentoo.org/gentoo-user-de/
oder Forum http://forums.gentoo.org/viewforum-f-28.html

Ob man allerdings ganz ohne Englisch auskommt, kann ich schwer
beurteilen.

> - Die Distri sollte möglichst verbreitet sein, sodass die Gefahr, dass
> das Projekt einfach so mal eben beendet wird, klein ist.

Verbreitung ist schwer zu sagen, aber die zweite Gefahr besteht
mittelfristig kaum, da es genügend Entwickler gibt.

> - Gnome als Desktop ist gewünscht, egal ob Gnome 2 oder Gnome 3.

Wie bei den meisten Distributionen besteht bei Gentoo freie Wahl
bzgl. des Windowmanagers/Desktops.

Paul-Wilhelm Hermsen

unread,
Apr 28, 2013, 3:18:17 PM4/28/13
to
Am 28.04.13 21:00, schrieb Micha Kuehn:

> Habt ihr Tipps fᅵr mich? Auf Distrowatch kann man nicht nach rolling
> releases suchen, oder?

Fortlaufendes Release - ist mir nicht bekannt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Debian

Kann ich Dir empfehlen, und zwar wheezy (testing). Die hecheln
wenigstens nicht so durch die Halbjahreszyklen. Nach meinen Erfahrungen
hᅵtte ich keine Probleme damit, das Testing bereits produktiv
einzusetzen. Geᅵrgert habe ich mich ᅵber diese Distribution, ich habe
sowohl squeeze als auch wheezy im Einsatz, tatsᅵchlich noch kein
einziges Mal, muss allerdings eingestehen, dass ich selber wheezy
ausschlieᅵlich als virtuelle Maschine laufen habe, derweil squeeze bei
mir nativ lᅵuft, ohne Macken.


Paul-Wilhelm Hermsen

unread,
Apr 28, 2013, 3:20:22 PM4/28/13
to
Ach Du lieber Gott!

Micha Kuehn

unread,
Apr 28, 2013, 3:23:59 PM4/28/13
to
Martin Vaeth schrieb:
> Shell-Allergie wäre allerdings nachteilhaft:
> Z.B. gibt es statt eines Installers eine exzellente
> Installationsanleitung (auch auf deutsch).

Ich komme von Windows und bin Ubuntu-verwöhnt. Ich mache nur ganz wenig
im Terminal, eine Installation ohne Installer traue ich mir auch nicht
mit Anleitung zu, sorry!

Es sollte also zusätzlich noch für Linux-DAUs geeignet sein... :-)

Ralf Lehmeier

unread,
Apr 28, 2013, 3:48:20 PM4/28/13
to
Micha Kuehn schrieb:
Versuch es mal mit Mint LMDE. Das ist ein Rolling Release auf Debian
Testing Basis.
Ich habe gerade eine Testinstallation hinter mir die ohne nennenswerte
Probleme durchlief. Werde sie ᅵber eine lᅵngere Zeit testen - habe aber
fast nur gute Kritiken gelesen.

Es gibt sie mit 2 Oberflᅵchen ( andere lassen sich natᅵrlich
nachinstallieren ) Mate, Fork von Gnome 2 (
http://de.wikipedia.org/wiki/MATE_Desktop_Environment )
und Cinnamon, Fork von Gnome 3 (
http://de.wikipedia.org/wiki/Cinnamon_%28Desktop%29 )

Als deutsches Forum, kᅵnnte ich dir dann www.linuxmintusers.de
empfehlen. Dort wurde mir auch schon mehrfach geholfen.


Du bekommst Sie hier:

http://www.linuxmint.com/download_lmde.php

Vielleicht ist es ja das was du suchst.

MfG R.Lehmeier

Christoph Schmees

unread,
Apr 28, 2013, 3:51:27 PM4/28/13
to
On 28.04.2013 21:00, Micha Kuehn wrote:
> Hallo,
>
> nachdem ich immer mehr genervt bin von den halbjährlichen
> Distributionsupgrades bei Ubuntu hatte ich es gewagt, nach einem
> Tipp eines Kollegen, von Ubuntu auf Fuduntu umzusteigen. Gestern
> hatte ich es installiert, heute kommt die Meldung, dass das
> Projekt beendet ist. Jetzt brauche ich möglichst schnell eine
> neue Distri, die mir folgendes bietet:
>
> - rolling releases mit
> - möglichst aktueller Software
> - eine Community, in der ich auch Fragen auf deutsch los werden
> kann. (Dies war bei Fuduntu leider nicht gegeben, hat sich im
> Laufe eines Tages aber schon als störend erwiesen.)
> - Die Distri sollte möglichst verbreitet sein, sodass die Gefahr,
> dass das Projekt einfach so mal eben beendet wird, klein ist.
> - Gnome als Desktop ist gewünscht, egal ob Gnome 2 oder Gnome 3.
>
> Habt ihr Tipps für mich? Auf Distrowatch kann man nicht nach
> rolling releases suchen, oder?
>

weshalb rolling release? Willst du stets *Sicherheits-Updates*
bekommen, oder worum geht es dir? Mal angenommen, dass es dir wie
mir geht:
# möglichst bequeme, möglichst weit verbreitete Distro
# keine ständige Upgrade-Hechelei, trotz dem sicher

dann kann ich folgendes empfehlen:
a) du bist relativ schmerzfrei: Dann tue dir Ubuntu 12.04 LTS an.
LTS steht für Long Term Support und zwar genau fünf Jahre ab
Erscheinen. Du müsstest dich also erst 2017 wieder umgewöhnen.
Allerdings gibt es da für mich, der ich noch auf 10.04 LTS fahre,
zwei /show stopper/ in Person der Oberfläche Unity, und
Canonicals aggressives Vorgehen, Benutzerdaten einzufangen,
gefällt mir auch nicht.
b) du möchtest Ubuntu-Komfort ohne die eben genannten Nachteile:
MINT 13 LTS beruht auf Ubuntu 12.04 LTS ohne dessen Nachteile.
Habe es ausprobiert und es gefiel sehr!
c) du möchtest noch aktueller sein und noch weiter Weg vom Ubuntu
Kommerz-Weg: LMDE, steht für Linux Mint Debian Edition. Beruht
auf Debian Testing.

Beide Mint kannst du natürlich 32-Bit oder 64-Bit haben, und als
DE wahlweise MATE (ungefähr GNOME 2) oder CINNAMON. Ich muss ja
nun aus Sicherheitsgründen demnächst Ubuntu 10.04 LTS ersetzen.
Auf den beiden Rechnern meiner Frau wird das Mint 13 ("Maya")
LTS; ich selber packe mir eines davon in eine virtuelle Maschine,
plane aber selber mit LMDE zu arbeiten. Mal sehen, wie das sich
anlässt. DE wird MATE, erweitert um ein Dock (Cairo oder Docky).

Christoph

--
email:
nurfuerspam -> gmx
de -> net

Jakob Schürz

unread,
Apr 28, 2013, 3:52:49 PM4/28/13
to
Ich wᅵrde eher zu einem Debian stable mit installierten Backports raten.
Sollte wirklich einmal ein Paket aus Testing notwendig werden, kann man
das ja auch schon mal installieren.

Ich musste irgendwann mal von stable auf testing umsteigen, weil die
OpenOffice-Version von Stable einen Bug hatte, der in testing bereits
behoben war (in den Backports leider nicht), und dieser Bug meine
Anwendungen unfunktionierbar machte...

Mit testing hab ich eine relativ gut getestetes rolling-release. Einzig
der X-Server mit NVIDIA-Treiber macht ab und zu mal Goggolores. Dazu
musste ich eine alte Version aus den Archiven rauskramen und den ganzen
X-Server nach einem Upgrade downgraden. Das war a bissl mᅵhsam.
Ansonsten bin ich mit Testing immer gut zufrieden. Und das schon seit 6
Jahren.

Wenn du die Quellen immer auf Testing (und nicht den aktuellen
Distrinamen) einstellst, brauchst du dir auch in der Regel keine Sorgen
um ein Upgrade machen. Alle paar Tage die Updates installieren und
fertig. Kann halt - so wie bei mir mit dem Nvidia-Treiber - auch mal in
die Hose gehen. Aber das weiᅵ man, wenn man Testing verwendet.

lg jakob

--
"Die Zuweisung erfolgt mit hoher Prioritᅵt und schlᅵft nicht. Dies ist
die Flagge, um Einsatz in Interrupt-Handler, unten Hᅵlften und andere
Situationen, in denen Sie kann nicht schlafen."
(aus http://de.how-to.mobi/index.php?id=116343)
http://xundeenergie.wordpress.com
werts...@nurfuerspam.de

Micha Kuehn

unread,
Apr 28, 2013, 4:10:50 PM4/28/13
to
Christoph Schmees schrieb:
> c) du mᅵchtest noch aktueller sein und noch weiter Weg vom Ubuntu
> Kommerz-Weg: LMDE, steht fᅵr Linux Mint Debian Edition. Beruht auf
> Debian Testing.

Ich glaube, dass ich das will. Es geht mir um die Aktualitᅵt gewisser
Programme, beispielsweise LibreOffice. Das will ich nicht stᅵndig von
Hand neu installieren.

Danke Ralf und Christoph fᅵr eure Empfehlung, danke natᅵrlich auch allen
anderen.

Noch eine Frage zu Mint LMDE bzw. Debian Testing. Ich habe gelesen, dass
Anfang Mai eine neue Version rauskommt. Wenn ich also jetzt noch die
Debian Testing installiere, dann habe ich in zwei Wochen die stable?
Oder aktualisiert sich das dann fleiᅵig weiter? Was ist der groᅵe
Unterschied zwischen Debian testing und Mint LMDE? Die Anpassung des
Desktops?

Micha Kuehn

unread,
Apr 28, 2013, 4:15:40 PM4/28/13
to
Micha Kuehn schrieb:
> Noch eine Frage zu Mint LMDE bzw. Debian Testing.

... und noch eine Frage zum Desktop Environment:
Ich kann mich ungetestet nicht so recht entscheiden zwischen Mint mit
MATE und Mint mit Cinnamon. Kann man das eine installieren und das
andere dann nachinstallieren und dann bei der Anmeldung entscheiden,
womit man arbeiten will?

Ralf Lehmeier

unread,
Apr 28, 2013, 4:22:54 PM4/28/13
to
Micha Kuehn schrieb:
Ich glaube das dir dies weiterhelfen wird:

http://www.computerbase.de/news/2013-03/linux-mint-lmde-201303-freigegeben/

http://de.wikipedia.org/wiki/Linux_Mint

MfG R.Lehmeier

Ralf Lehmeier

unread,
Apr 28, 2013, 4:24:49 PM4/28/13
to
Micha Kuehn schrieb:
> Micha Kuehn schrieb:
>> Noch eine Frage zu Mint LMDE bzw. Debian Testing.
>
> ... und noch eine Frage zum Desktop Environment:
> Ich kann mich ungetestet nicht so recht entscheiden zwischen Mint mit
> MATE und Mint mit Cinnamon. Kann man das eine installieren und das
> andere dann nachinstallieren und dann bei der Anmeldung entscheiden,
> womit man arbeiten will?

Das mᅵᅵte gehen. Ich nutze z.B. KDE 4 und kann am Anfang wᅵhlen welche
der vorher installierten Oberflᅵchen ich nutzen mᅵchte.

MfG R.Lehmeier

Burkhard Müller

unread,
Apr 28, 2013, 6:23:52 PM4/28/13
to
*Micha Kuehn* wrote:
> Micha Kuehn schrieb:
>> Noch eine Frage zu Mint LMDE bzw. Debian Testing.
>
> ... und noch eine Frage zum Desktop Environment:
> Ich kann mich ungetestet nicht so recht entscheiden zwischen Mint mit
> MATE und Mint mit Cinnamon. Kann man das eine installieren und das
> andere dann nachinstallieren und dann bei der Anmeldung entscheiden,
> womit man arbeiten will?

Ja.

2cent, BM

Andreas Kohlbach

unread,
Apr 28, 2013, 6:31:00 PM4/28/13
to
Micha Kuehn wrote on 28. April 2013:
>
> nachdem ich immer mehr genervt bin von den halbjährlichen
> Distributionsupgrades [...]

Die kann man überspringen. LTS nehmen und dann nur alle 2 Jahre upgraden.
--
Andreas
43. If I knew it wasn't going to work, I would have tested it sooner.
--Top 100 things you don't want the sysadmin to say

Holger Marzen

unread,
Apr 29, 2013, 1:44:24 AM4/29/13
to
* On Sun, 28 Apr 2013 21:00:27 +0200, Micha Kuehn wrote:

> nachdem ich immer mehr genervt bin von den halbjährlichen
> Distributionsupgrades bei Ubuntu hatte ich es gewagt, nach einem Tipp
> eines Kollegen, von Ubuntu auf Fuduntu umzusteigen. Gestern hatte ich es
> installiert, heute kommt die Meldung, dass das Projekt beendet ist.
> Jetzt brauche ich möglichst schnell eine neue Distri, die mir folgendes
> bietet:
>
> - rolling releases mit

Das ist eine Möglichkeit.

Eine andere ist es, eine LTS-Version zu nutzen. Wir nutzen (X)Ubuntu
12.04 LTS. Das ist zwar nicht ganz so sorgfältig und vorsichtig
gepflegt, wie man es sich wünschen würde (die letzten beiden
Kernelupdates sind auf manchen Maschinen mit Intel-Grafik unbrauchbar),
aber man hat ein paar Jahre lang Ruhe mit Distributionsupgrades.

Benedikt

unread,
Apr 29, 2013, 2:25:26 AM4/29/13
to
Hallo,

ich weiß jetzt nicht ob es schon genannt wurde;
http://de.wikipedia.org/wiki/CentOS
scheint auch noch in Betracht zu kommen.


Benedikt

Joerg Lorenz

unread,
Apr 29, 2013, 2:32:37 AM4/29/13
to
Am 28.04.13 21:00, schrieb Micha Kuehn:
> Hallo,
>
> nachdem ich immer mehr genervt bin von den halbjᅵhrlichen
> Distributionsupgrades bei Ubuntu hatte ich es gewagt, nach einem Tipp
> eines Kollegen, von Ubuntu auf Fuduntu umzusteigen. Gestern hatte ich es
> installiert, heute kommt die Meldung, dass das Projekt beendet ist.

Wieso installierst Du nicht die Ubuntu 12.04LTS oder Mint LTS? Beim Mint
hast Du bei der Version 13 (Maya) Unterstᅵtzung bis 2017. Komfortabler
geht es nun wirklich nicht.

> Micha

Jᅵrg


--
http://www.albasani.net/index.html.de
Ein freier und kostenloser Server fᅵr Usenet/NetNews (NNTP)

Uwe Premer

unread,
Apr 29, 2013, 2:45:09 AM4/29/13
to
Am 28.04.13 21:00, schrieb Micha Kuehn:
>Hallo,
>
>nachdem ich immer mehr genervt bin von den halbjährlichen
>Distributionsupgrades bei Ubuntu hatte ich es gewagt, nach einem Tipp
>eines Kollegen, von Ubuntu auf Fuduntu umzusteigen. Gestern hatte ich es
>installiert, heute kommt die Meldung, dass das Projekt beendet ist.
>Jetzt brauche ich möglichst schnell eine neue Distri, die mir folgendes
>bietet:
>
>- rolling releases mit
>- möglichst aktueller Software
>- eine Community, in der ich auch Fragen auf deutsch los werden kann.
>(Dies war bei Fuduntu leider nicht gegeben, hat sich im Laufe eines
>Tages aber schon als störend erwiesen.)
>- Die Distri sollte möglichst verbreitet sein, sodass die Gefahr, dass
>das Projekt einfach so mal eben beendet wird, klein ist.
>- Gnome als Desktop ist gewünscht, egal ob Gnome 2 oder Gnome 3.

aptosid finde ich gut.
Gnome kann man nachinstallieren.

Uwe

Joerg Lorenz

unread,
Apr 29, 2013, 2:51:13 AM4/29/13
to
Am 29.04.13 00:31, schrieb Andreas Kohlbach:
> Micha Kuehn wrote on 28. April 2013:
>>
>> nachdem ich immer mehr genervt bin von den halbjährlichen
>> Distributionsupgrades [...]
>
> Die kann man überspringen. LTS nehmen und dann nur alle 2 Jahre upgraden.
>
13 Maya Ubuntu 12.04 LTS 23. Mai 2012 *Langzeitsupport bis April
2017*. Es gibt vier verschiedene Ausgaben mit den Oberflächen KDE, Xfce,
MATE sowie der neuen Benutzeroberfläche Cinnamon. Yahoo wird zusätzliche
standardmäßig installierte Suchmaschine.[17]

14 Nadia Ubuntu 12.10 20. November 2012[18] Support bis April 2014.
Oberflächen MATE 1.4 sowie Cinnamon 1.6, KDE und Xfce, abermals
optimiert im Speicherbedarf und mit einer Widget-Funktion.[19]

15 Olivia Mai 2013

Quelle: Wikipedia (fette Hervorhebung des Langzeitsupport von mir).

Gruss, Jörg

--
http://www.albasani.net/index.html.de
Ein freier und kostenloser Server fuer Usenet/NetNews (NNTP)

Edzard Egberts

unread,
Apr 29, 2013, 3:00:07 AM4/29/13
to
Benedikt schrieb:
Das ist kein "Rolling Release" mit ständig aktueller Software, sondern
eher etwas konservativ in der Softwareauswahl. Dafür aber eben auch XLTS
statt LTS. ;o)

Martin Vaeth

unread,
Apr 29, 2013, 3:00:49 AM4/29/13
to
Micha Kuehn <micha-...@nurfuerspam.de> wrote:
>
> Es sollte also zusätzlich noch für Linux-DAUs geeignet sein... :-)

Gentoo wäre eine Möglichkeit, diesen Zustand zu ändern ;)
Ansonsten fährst Du mit dem von anderen bereits empfohlenen Ubuntu LTS
oder Ablegern derzeit sicher am besten. Ist halt quasi das Gegenteil
von Deiner Anforderung "Rolling Release", die letztlich nur durch
source-basierte Distributionen wirklich erfüllbar wäre.

Martin Vaeth

unread,
Apr 29, 2013, 3:04:42 AM4/29/13
to
Micha Kuehn <micha-...@nurfuerspam.de> wrote:
>
> Es sollte also zusätzlich noch für Linux-DAUs geeignet sein... :-)

Gentoo wäre eine Möglichkeit, diesen Zustand zu ändern ;)
Ansonsten fährst Du mit dem von anderen bereits empfohlenen Ubuntu LTS
oder Ablegern derzeit sicher am besten; ist aber halt quasi das Gegenteil
von Deinen Anforderungen "ständig topaktuell" und "Rolling Release".
Letzteres ist nur durch source-basierte Distributionen wirklich erfüllbar.
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Joseph Terner

unread,
Apr 29, 2013, 5:51:59 AM4/29/13
to
On Sun, 28 Apr 2013 21:00:27 +0200, Micha Kuehn wrote:

Wie paßt denn das

> nachdem ich immer mehr genervt bin von den halbjährlichen
> Distributionsupgrades bei Ubuntu

und das

> - rolling releases mit
> - möglichst aktueller Software

zusammen?

> - eine Community, in der ich auch Fragen auf deutsch los werden kann.

Die FOSS-Verkehrssprache ist Englisch. Da beißt die Maus keinen Faden ab.

> - Die Distri sollte möglichst verbreitet sein, sodass die Gefahr, dass
> das Projekt einfach so mal eben beendet wird, klein ist.

Ob ein Projekt eingestellt wird, hat mit der Verbreitung nichts zu tun,
aber viel mit einem funktionierenden Geschäftsmodell. Slackware überlebt
erfolgreich seit 20 Jahren und scheint mir nicht sonderlich verbreitet zu
sein.

Joseph

Ralph Aichinger

unread,
Apr 29, 2013, 5:56:10 AM4/29/13
to
Martin Schnitkemper <news.trash...@spamgourmet.com> wrote:
> Debian würde ich für den Desktop nicht mehr nehmen, selbst wenn es wirklich
> in zwei Wochen als "stable" freigegeben werden sollte.

Je nach Vorstellungen kann man durchaus auch Debian unstable
am Desktop nehmen. Hab ich seit Jahren, die Probleme sind minimal.

/ralph
Message has been deleted

Christoph Schmees

unread,
Apr 29, 2013, 10:49:13 AM4/29/13
to
On 28.04.2013 22:15, Micha Kuehn wrote:
> Micha Kuehn schrieb:
>> Noch eine Frage zu Mint LMDE bzw. Debian Testing.
>
> ... und noch eine Frage zum Desktop Environment:
> Ich kann mich ungetestet nicht so recht entscheiden zwischen Mint
> mit MATE und Mint mit Cinnamon. Kann man das eine installieren
> und das andere dann nachinstallieren und dann bei der Anmeldung
> entscheiden, womit man arbeiten will?
>

ja.
Cinnamon hat, wenn man den einschlägigen Foren glauben darf, noch
ein paar mehr /bugs/ als MATE.

Ralf Lehmeier

unread,
Apr 29, 2013, 11:06:27 AM4/29/13
to
Christoph Schmees schrieb:
> On 28.04.2013 22:15, Micha Kuehn wrote:
>> Micha Kuehn schrieb:
>>> Noch eine Frage zu Mint LMDE bzw. Debian Testing.
>>
>> ... und noch eine Frage zum Desktop Environment:
>> Ich kann mich ungetestet nicht so recht entscheiden zwischen Mint
>> mit MATE und Mint mit Cinnamon. Kann man das eine installieren
>> und das andere dann nachinstallieren und dann bei der Anmeldung
>> entscheiden, womit man arbeiten will?
>>
>
> ja.
> Cinnamon hat, wenn man den einschlᅵgigen Foren glauben darf, noch ein
> paar mehr /bugs/ als MATE.

Ich habe weder den einen noch den anderen am laufen sondern nach der
Installation von LMDE gleich nach KDE gewechselt. Kann er ja auch
machen, den Desktop seiner Wahl nehmen.

MfG R.Lehmeier

Stefan Enzinger

unread,
Apr 29, 2013, 11:18:59 AM4/29/13
to
On 2013-04-29 17:06, Ralf Lehmeier wrote:

> Ich habe weder den einen noch den anderen am laufen sondern nach der
> Installation von LMDE gleich nach KDE gewechselt. Kann er ja auch
> machen, den Desktop seiner Wahl nehmen.

Was unterscheidet denn LMDE von debian testing, abgesehen von der
Desktopumgebung?

lg

Jakob Schürz

unread,
Apr 29, 2013, 11:24:51 AM4/29/13
to
Am 2013-04-29 12:58, schrieb Heiko Schlenker:
> * Martin Schnitkemper <news.trash...@spamgourmet.com> schrieb:
>> ✉ Am Sonntag, 28. April 2013 22:10 schrieb Micha Kuehn:
>>
>>> Noch eine Frage zu Mint LMDE bzw. Debian Testing. Ich habe gelesen, dass
>>> Anfang Mai eine neue Version rauskommt. Wenn ich also jetzt noch die
>>> Debian Testing installiere, dann habe ich in zwei Wochen die stable?
>>
>> Debian würde ich für den Desktop nicht mehr nehmen, selbst wenn es
>> wirklich in zwei Wochen als "stable" freigegeben werden sollte.
>
> Andererseits: Linux auf dem Desktop ist im Moment sehr stark in
> Bewegung. Alles ändert sich ständig, nichts ist richtig fertig.
> Fehlfunktionen sind Alltag. Da ist ein vermeintlich veraltetes Gnome
> Version 2.x ein Segen. ;-)
>
> Gut, mit der kommenden Debian-Version wird Gnome 2.x Geschichte sein ...
>

Und darum hab ich FVWM mit ein paar Progrämmchen von Gnome hier seit
2006 am Laufen. Dass die Gnome-Progrämmchen seit damals immer wieder mal
den Namen geändert haben [1], musste ich halt in meiner Konfig
berücksichtigen. Ansonsten... geht für mich nix über FVWM!!!

[1] z.B. die Druckerverwaltung hieß mal gnome-printing-tool (WIMRE),
dann gnome-printer, dann gnome-printer-config... oder so irgendwie.

lg jakob


--
"Die Zuweisung erfolgt mit hoher Priorität und schläft nicht. Dies ist
die Flagge, um Einsatz in Interrupt-Handler, unten Hälften und andere

Joerg Lorenz

unread,
Apr 29, 2013, 11:57:20 AM4/29/13
to
Am 29.04.13 16:49, schrieb Christoph Schmees:
> ja.
> Cinnamon hat, wenn man den einschlᅵgigen Foren glauben darf, noch
> ein paar mehr /bugs/ als MATE.

Und erklᅵrst Du uns jetzt, wie das kommt bei dem identischen Unterbau?

>
> Christoph

Jᅵrg

Christoph Schmees

unread,
Apr 29, 2013, 12:19:42 PM4/29/13
to
On 29.04.2013 17:57, Joerg Lorenz wrote:
> Am 29.04.13 16:49, schrieb Christoph Schmees:
>> ja.
>> Cinnamon hat, wenn man den einschlägigen Foren glauben darf, noch
>> ein paar mehr /bugs/ als MATE.
>
> Und erklärst Du uns jetzt, wie das kommt bei dem identischen Unterbau?

der *Oberbau* ist unterschiedlich :-)
Tatsächlich musst du zu weiteren Details die Entwickler fragen,
ich bin nur der Überbringer der schlechten Nachricht. ;-)

Michael Limburg

unread,
Apr 29, 2013, 12:30:26 PM4/29/13
to
Joerg Lorenz wrote:

> Am 29.04.13 16:49, schrieb Christoph Schmees:
>> ja.
>> Cinnamon hat, wenn man den einschlägigen Foren glauben darf, noch
>> ein paar mehr /bugs/ als MATE.
>
> Und erklärst Du uns jetzt, wie das kommt bei dem identischen Unterbau?

Was hat das eine mit dem anderen zu tun?

Da ich in letzter Zeit einige Ubuntu 10.04 durch LM LTS ersetzt habe
und mal Mate und mal Cinnamon getestet habe, aus dem Gedächtnis zumindest
2 "Unschönheiten" in Cinnamon: Im Netzwerkmanager ließen sich Wlan-
Verbindungen nur editieren, wenn das entsprechende Netz auch physisch
Vorhanden war. Dumm, wenn man vorkonfigurieren möchte. Dem Applet für
die Toneinstellung fehlte die Stummschaltung (sinnvoll, wenn's Telefon
klingelt). Unter Mate war beides vorhanden.

MfG Michael

Dirk Weber

unread,
Apr 29, 2013, 1:42:38 PM4/29/13
to
Op 28-04-13 21:00, Micha Kuehn schreef:
> Habt ihr Tipps für mich?
Ja. Debian testing.

Wurde hier schon mal erwähnt. Ich nutze es seit einigen Jahren auf
meinem Desktop und bin absolut zufrieden damit. Stabil, sicher und gut
gepflegt.

Debian testing ist kein lupenreines rolling release. Nach dem Freeze
kommen nur noch Sicherheitsupdates, bis das aktuelle testing zum stable
wird. Das ist bei wheezy jetzt seit Juni 2012 der Fall. Zum Wochenende
wird wohl das Release von wheezy als stable erwartet.

Ich selber nutze Debian testing wie gesag weit einigen Jahren. Sowohl
auf 32- als auch auf 64-bit Systemen. Stable war mir dann doch schnell
zu unaktuell, wenn auch durch nichts zu erschüttern. Stable nutze ich
auf unserem Fileserver, ein älterer PIII/630 (oder so, in dieser
Größenordnung jedenfalls) mit 256 MB RAM, ohne x-server. Klappt sehr
gut, keinerlei Probleme.

Als GUI verwende ich jetzt MATE, das ist sehr nett. Es gibt eine
Vielzahl von grafischen Oberflächen, da findet sich bestimmt was
passendes. Man kan beliebige GUIs nachinstallieren.





Groetjes uit Arft,

Dirk

--
D. Weber, Arft, Germany (50°22'56"N 07°05'01"E)
If possible, no html mails please
jabber me

Dirk Weber

unread,
Apr 29, 2013, 1:13:16 PM4/29/13
to
Op 29-04-13 11:51, Joseph Terner schreef:
> Die FOSS-Verkehrssprache ist Englisch. Da beißt die Maus keinen Faden ab.
Da ist natürlich was dran. Und es ist ja sowieso sehr nützlich, wenn man
Englisch kann.

Es gibt aber eine Menge Leute, die können kein Englisch, oder sie trauen
sich mit ihren eher rudimentären Kenntnissen nicht an englische Howtos ran.

Muss man Englisch können, um Linux verwenden zu dürfen? Das wäre dann
doch sehr elitär.

Der Wunsch nach einer (auch) deutschsprachigen Community ist imho
durchaus legitim.

Ralf Lehmeier

unread,
Apr 29, 2013, 2:21:25 PM4/29/13
to
Stefan Enzinger schrieb:
Ich kopiere nochmal die folgenden Links.
Ich glaube das dir dies weiterhelfen wird:

http://www.computerbase.de/news/2013-03/linux-mint-lmde-201303-freigegeben/

http://de.wikipedia.org/wiki/Linux_Mint

MfG R.Lehmeier

Micha Kuehn

unread,
Apr 29, 2013, 2:31:21 PM4/29/13
to
Michael Limburg schrieb:
> Dem Applet für
> die Toneinstellung fehlte die Stummschaltung (sinnvoll, wenn's Telefon
> klingelt). Unter Mate war beides vorhanden.

Zumindest das war bei mir unter Ubuntu/Gnome3 genauso - und es hat genervt.

Micha
--
Wir essen jetzt Opa
- korrekte Zeichensetzung rettet Leben

Micha Kuehn

unread,
Apr 29, 2013, 2:52:47 PM4/29/13
to
Martin Schnitkemper schrieb:
> Dir ging es doch in deinem Eingangsposting um möglichst aktuelle Software.
> Da wirst du mit Debian nicht glücklich werden.

Ja, ich hatte das jetzt so verstanden, dass das genau der Unterschied
zwischen testing und stable sei. Dann sollte doch die testing das
liefern, was ich will?! Zumindest bis zum nächsten freeze...

Ist das denn bei Linux Mint LMDE genauso wie bei Debian testing? Die
benutzen doch dieselben Quellen, wenn ich richtig verstanden habe. D.h.
auch das, was ich jetzt schon mal runtergeladen, aber noch nicht
installiert habe, wird dann am ersten Mai-WE zur stable und jahrelang
nicht upgedatet (bis auf Sicherheitsupdates)?

Also muss ich noch eine Woche warten, bis es ein neues LMDE gibt, das
ich dann installieren kann? Doof, dass ich jetzt eher Zeit für so eine
Aktion hätte...

Micha Kuehn

unread,
Apr 29, 2013, 2:55:24 PM4/29/13
to
Martin Schnitkemper schrieb:
> Du solltest allerdings keine Berührungsängste mit der Konsole haben.

Aus der Wikipedia dazu:

"Aufgrund dieses minimalistischen Ansatzes ist Arch Linux als
Distribution für fortgeschrittene Benutzer zu sehen, da auf grafische
Installations- und Konfigurationshilfen zu Gunsten der Einfachheit
verzichtet wird."

Das bin ich leider nicht, da muss ich gar nicht weiter lesen!

Micha Kuehn

unread,
Apr 29, 2013, 3:13:14 PM4/29/13
to
Joseph Terner schrieb:
> Wie paßt denn das
>
>> nachdem ich immer mehr genervt bin von den halbjährlichen
>> Distributionsupgrades bei Ubuntu
>
> und das
>
>> - rolling releases mit
>> - möglichst aktueller Software
>
> zusammen?

Wieso sollte das nicht passen? Ich suche automatische Updates der
Programme, ohne dass ich alles halbe jahr praktisch alles platt machen
muss, weil etwas ganz anderes kommt. Trotzdem muss ich bei Ubuntu
zwischendurch mit veraltetem LibreOffice arbeiten, oder manuell an den
Paketquellen vorbei installieren. Es gibt halt ein paar Programme, die
ich immer aktuell da haben will, dazu gehören
LibreOffice und
GeoGebra
und natürlich Browser und Mail-Client.

Bei anderen wie Gimp ist mir das nicht so wichtig.

Dennoch habe ich keine Lust, alle halbe Jahr wieder von vorne
anzufangen. Bei den Distri-Updates von Ubuntu habe ich schon allerhand
erlebt, sodass ein Update des vorhandenen System kaum noch in Frage
kommt, so oft, wie das bei mir schon schief gegangen ist.

Mein aktuelles Interesse nach der Diskussion hier geht wohl in Richtung
Linux Mint Debian Edition, aber da muss ich wohl noch bis Anfang Mai
warten, wenn ich das richtig verstanden habe.

Stefan Gruber

unread,
Apr 29, 2013, 3:26:17 PM4/29/13
to
Micha Kuehn schrieb am Montag, 29. April 2013 21:13:
> Wieso sollte das nicht passen? Ich suche automatische Updates der
> Programme, ohne dass ich alles halbe jahr praktisch alles platt machen
> muss, weil etwas ganz anderes kommt. Trotzdem muss ich bei Ubuntu
> zwischendurch mit veraltetem LibreOffice arbeiten, oder manuell an den
> Paketquellen vorbei installieren. Es gibt halt ein paar Programme, die
> ich immer aktuell da haben will, dazu gehören
> LibreOffice und
> GeoGebra
> und natürlich Browser und Mail-Client.

Ich mache das alles mit opensuse - Standardinstallation plus
Sonderrepositories aus dem Buildservice für bestimmte Projekte.
LibreOffice z.B. wird neben der Distributionsversion zusätzlich noch in
stable- und hochaktuellen unstable-Varianten angeboten.

Deutsche Lokalisation und Community ist da auch nicht zu verachten.

Gruß
Stefan
Message has been deleted

Marc Haber

unread,
Apr 29, 2013, 4:29:57 PM4/29/13
to
Martin Schnitkemper <news.trash...@spamgourmet.com> wrote:
>? Am Sonntag, 28. April 2013 22:10 schrieb Micha Kuehn:
>> Noch eine Frage zu Mint LMDE bzw. Debian Testing. Ich habe gelesen, dass
>> Anfang Mai eine neue Version rauskommt. Wenn ich also jetzt noch die
>> Debian Testing installiere, dann habe ich in zwei Wochen die stable?
>
>Debian würde ich für den Desktop nicht mehr nehmen, selbst wenn es wirklich
>in zwei Wochen als "stable" freigegeben werden sollte.

Du hsat den Unterschied zwischen testing und stable nicht verstanden.
Würdest Du bitte nur von Distributionen abraten, die Du wirklich
kennst?

>Ich hatte das selber mit
>Lenny erlebt, mit dem ich eigentlich hochzufrieden war. Die Zeit blieb aber
>einfach stehen, außer Sicherheitsaktualisierungen kommt wirklich bis zum EOL
>keinerlei aktuelle Software mehr rein.

Überraschung: Das ist ein FEATURE von Debian stable.

>Schau dir das aktuelle stable "Squeeze" an: KDE-4.4.5. Seit dem Release
>keinerlei Aktualisierungen mehr.

Überraschung: Auch das ist ein FEATURE von Debian stable.

>Und wenn du dich heute für
>"Wheezy" entscheidest blüht dir das gleiche: KDE_4.8.2 und für die nächsten
>zwei bis drei Jahre (solange braucht Debian für das nächste stable Release)
>bist du auf diese Version festgenagelt.

Genau. Dokumentiert bei Debian stable.

Das ist übrigens ein Verhalten, das man auch auf dem Desktop in
gewissen Umgebungen (z.B. tausende identischer Rechner, bei deren
Ausfall die Firma innerhalb weniger Tage pleite) unbedingt haben
möchte.

Auf dem einzigen Rechner eines Hobbyisten oder in den Händen von
jemandem, der ein kaputtes System zeitnah fixen kann, will man dieses
Verhalten eventuell nicht. Dort ist es dann sinnvoll, wenn es denn
Debian sein soll, testing oder (wie ich es seit 2003 tue) unstable zu
verwenden.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834

Marc Haber

unread,
Apr 29, 2013, 4:32:35 PM4/29/13
to
Dirk Weber <dma-...@globe.lu> wrote:
>Es gibt aber eine Menge Leute, die können kein Englisch, oder sie trauen
>sich mit ihren eher rudimentären Kenntnissen nicht an englische Howtos ran.

Dann sollte es keine Rolling-Release-Distribution sein. Da kann immer
mal was kaputt sein. Und es sollte eine Distribution mit einer
gewissen Verbreitung (lies: aus den Top Five) sein.

>Muss man Englisch können, um Linux verwenden zu dürfen? Das wäre dann
>doch sehr elitär.

Von "müssen" kann keine Rede sein. Entweder man ist in der Lage,
Fehler selbst zu beheben, oder man ist in der Lage, mit der
vorhandenen Community zu kommunizieren. Ist die Distribution exotisch,
braucht es dafür Englisch.

>Der Wunsch nach einer (auch) deutschsprachigen Community ist imho
>durchaus legitim.

aber nicht immer erfüllbar, und schon gar nicht im Kontext der
sonstigen Wunschliste.

Karsten Roch

unread,
Apr 29, 2013, 4:51:04 PM4/29/13
to
On 29 Apr 2013 07:04:42 GMT Martin Vaeth wrote:

> Micha Kuehn <micha-...@nurfuerspam.de> wrote:
>>
>> Es sollte also zus�tzlich noch f�r Linux-DAUs geeignet sein... :-)
>
> Gentoo w�re eine M�glichkeit, diesen Zustand zu �ndern ;)
> Ansonsten f�hrst Du mit dem von anderen bereits empfohlenen Ubuntu LTS
> oder Ablegern derzeit sicher am besten; ist aber halt quasi das Gegenteil
> von Deinen Anforderungen "st�ndig topaktuell" und "Rolling Release".

> Letzteres ist nur durch source-basierte Distributionen wirklich erf�llbar.

Wirklich? Fedora Rawhide bietet sehr aktuelle Software (aka "bleeding
edge"), Rolling Release und leicht installierbare Binaer-RPMs, inklusive
delta-RPMs fuer schnelle Updates. (quasi das Gegenteil von Gentoo :-)

Regards
Karsten

Arno Lutz

unread,
Apr 29, 2013, 4:47:11 PM4/29/13
to
Stefan Gruber schrieb:
>Ich mache das alles mit opensuse - Standardinstallation plus
>Sonderrepositories aus dem Buildservice für bestimmte Projekte.
>LibreOffice z.B. wird neben der Distributionsversion zusätzlich noch in
>stable- und hochaktuellen unstable-Varianten angeboten.
>
>Deutsche Lokalisation und Community ist da auch nicht zu verachten.

und bietet rolling release

Gruß
Arno

--
Delay is the deadliest form of denial.

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Uwe Premer

unread,
Apr 29, 2013, 7:33:26 PM4/29/13
to
Am 29.04.13 10:41, schrieb Frank Streitz:
>On 2013-04-29, Uwe Premer wrote:
>
>> aptosid finde ich gut.
>> Gnome kann man nachinstallieren.
>
>Siduction! Ist ein Fork von Aptosid.
>
>Der Vorteil hierbei, sowie auch bei Aptosid ist, daß es Hilfe über IRC
>gibt.

Für aptosid gibt es erstens ein sehr kompetentes deutschsprachiges Forum.
Und 2. stellt aptosid sowohl eine recht ausführliche deutsche Offline- als
auch Online-Hilfe zur Verfügung.
Weiterer Vorteil:man kann ohne weiteres Original-Debian-Quellen nutzen.

Uwe

Joerg Lorenz

unread,
Apr 30, 2013, 12:52:51 AM4/30/13
to
On 29.04.2013 18:30, Michael Limburg wrote:
> Da ich in letzter Zeit einige Ubuntu 10.04 durch LM LTS ersetzt habe
> und mal Mate und mal Cinnamon getestet habe, aus dem Gedächtnis zumindest
> 2 "Unschönheiten" in Cinnamon: Im Netzwerkmanager ließen sich Wlan-
> Verbindungen nur editieren, wenn das entsprechende Netz auch physisch
> Vorhanden war. Dumm, wenn man vorkonfigurieren möchte. Dem Applet für
> die Toneinstellung fehlte die Stummschaltung (sinnvoll, wenn's Telefon
> klingelt). Unter Mate war beides vorhanden.

Was die Mute-Funktion betrifft, kann ich das überhaupt nicht bestätigen.
Bei mir läuft Mint Cinnamon 13 (Maya) 32bit auf einem MacBook 2006. Das
ist m.E. eine Hardware-/Treibergeschichte.

>
> MfG Michael

Gruss, Jörg


--
The purpose of Linux Mint is to produce a modern, elegant and
comfortable operating system which is both powerful and easy to use.
http://www.linuxmint.com

Edzard Egberts

unread,
Apr 30, 2013, 2:08:37 AM4/30/13
to
Karsten Roch schrieb:
Fedora ist wirklich ganz vorne dabei, allerdings muss man sich dar�ber
im Klaren sein, dass bei Nutzung von Fedora sp�testens nach 2 Jahren ein
Upgrade gemacht werden muss, weil sonst keine
Sicherheitsaktualisierungen mehr kommen. Und so ein Upgrade ist durchaus
mit T�cken verbunden, z.B. wenn der Desktop inkompatibel zur Hardware
wird. Au�erdem habe ich festgestellt, dass 2 Jahre sehr schnell vorbei
sind...

Als Alternative benutze ich jetzt CentOS-6 und installiere mir Programme
selber, die ich aktuell haben muss, z.B. so Sachen wie die Eclipse.

Joerg Lorenz

unread,
Apr 30, 2013, 2:29:17 AM4/30/13
to
Am 29.04.13 19:13, schrieb Dirk Weber:
> Op 29-04-13 11:51, Joseph Terner schreef:
>> Die FOSS-Verkehrssprache ist Englisch. Da beißt die Maus keinen Faden ab.
> Da ist natürlich was dran. Und es ist ja sowieso sehr nützlich, wenn man
> Englisch kann.
>
> Es gibt aber eine Menge Leute, die können kein Englisch, oder sie trauen
> sich mit ihren eher rudimentären Kenntnissen nicht an englische Howtos ran.

Das lässt im Jahre 2013 auf ein äusserst bedenkliches Bildungsniveau
schliessen. Grundkenntnisse in Englisch sind heutzutage notwendig, um
halbwegs durchs Leben zu kommen. Das ist mein Ernst, bin mir aber
bewusst, dass man das in einem kleinen mehrsprachigen Land geringfügig
anders einschätzt, als in einem vermeintlich "grossen" Land wie D. Nicht
mal 2% der Weltbevölkerung sprechen Deutsch aber rund Drittel versteht
Englisch.

> Dirk

Gruss, Jörg

Joerg Lorenz

unread,
Apr 30, 2013, 2:31:35 AM4/30/13
to
Am 29.04.13 21:13, schrieb Micha Kuehn:
> Joseph Terner schrieb:
>> Wie paßt denn das
>>
>>> nachdem ich immer mehr genervt bin von den halbjährlichen
>>> Distributionsupgrades bei Ubuntu
>>
>> und das
>>
>>> - rolling releases mit
>>> - möglichst aktueller Software
>>
>> zusammen?
>
> Wieso sollte das nicht passen? Ich suche automatische Updates der
> Programme, ohne dass ich alles halbe jahr praktisch alles platt machen
> muss, weil etwas ganz anderes kommt. Trotzdem muss ich bei Ubuntu
> zwischendurch mit veraltetem LibreOffice arbeiten, oder manuell an den
> Paketquellen vorbei installieren. Es gibt halt ein paar Programme, die
> ich immer aktuell da haben will, dazu gehören
> LibreOffice und
> GeoGebra
> und natürlich Browser und Mail-Client.

Wie ich schon sagte: Deine Wahl ist - gegeben Deine Anforderungen und
Deinen Wissenstand - Mint 13 mit Unterstützung und aktueller SW bis 2017.

> Micha
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Joerg Lorenz

unread,
Apr 30, 2013, 4:59:49 AM4/30/13
to
Am 30.04.13 10:24, schrieb Oliver Sch@d:
> Joerg Lorenz wrote:
>
>> Am 29.04.13 19:13, schrieb Dirk Weber:
>>> Op 29-04-13 11:51, Joseph Terner schreef:
>>>> Die FOSS-Verkehrssprache ist Englisch. Da beißt die Maus keinen
>>>> Faden ab.
>>> Da ist natürlich was dran. Und es ist ja sowieso sehr nützlich, wenn
>>> man Englisch kann.
>>>
>>> Es gibt aber eine Menge Leute, die können kein Englisch, oder sie
>>> trauen sich mit ihren eher rudimentären Kenntnissen nicht an
>>> englische Howtos ran.
>>
>> Das lässt im Jahre 2013 auf ein äusserst bedenkliches Bildungsniveau
>> schliessen. Grundkenntnisse in Englisch sind heutzutage notwendig, um
>> halbwegs durchs Leben zu kommen. Das ist mein Ernst, bin mir aber
>> bewusst, dass man das in einem kleinen mehrsprachigen Land geringfügig
>> anders einschätzt, als in einem vermeintlich "grossen" Land wie D.
>> Nicht mal 2% der Weltbevölkerung sprechen Deutsch aber rund Drittel
>> versteht Englisch.
>
> Der Großteil der Bevölkerung spricht weltweit mandarin/chinesisch als
> Muttersprache. Wenn also Bildung, dann schon das Richtige wählen.
>
> https://de.wikipedia.org/wiki/Hochchinesisch

Es verstehen mehr Menschen auf diesem Planeten Englisch als Mandarin.

>
> mfg
> Oli

Lars Behrens

unread,
Apr 30, 2013, 5:00:41 AM4/30/13
to
Am 30.04.2013 08:29, schrieb Joerg Lorenz:

> Das lässt im Jahre 2013 auf ein äusserst bedenkliches Bildungsniveau
> schliessen. Grundkenntnisse in Englisch sind heutzutage notwendig, um

Um einen Rechner einzurichten und Fragen dazu zu stellen, reichen
Grundkenntnisse aber nicht aus.

Und das mit dem Bildungsniveau find ich reichlich arrogant.

--
Cheerz,
Lars
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Joerg Lorenz

unread,
Apr 30, 2013, 5:52:56 AM4/30/13
to
Am 30.04.13 11:41, schrieb Oliver Sch@d:
> Joerg Lorenz wrote:
>
>> Am 30.04.13 10:24, schrieb Oliver Sch@d:
>>> Der Großteil der Bevölkerung spricht weltweit mandarin/chinesisch als
>>> Muttersprache. Wenn also Bildung, dann schon das Richtige wählen.
>>>
>>> https://de.wikipedia.org/wiki/Hochchinesisch
>>
>> Es verstehen mehr Menschen auf diesem Planeten Englisch als Mandarin.
>
> Gegen 850 Millionen Muttersprachler(!) anzustinken ist mit Englisch
> schwer, was lediglich 350 Millionen Muttersprachler kennt. Der Großteil

Die USA, England, Australien, Neuseeland, Südafrika und natürlich Kanada
haben bedeutend mehr Einwohner als die 350 Mio.

Inzwischen ist in ganz Europa das Englische die erste Fremdsprache, die
gelehrt wird und zwar in fast allen Fällen ab Grundschule.

Im technischen Bereich ist Englisch sowieso die einzig relevante Sprache.

> Es ist eben eine schmale Bevölkerungsschicht außerhalb Großbritanniens
> in Europa, die Englisch sprechen kann, das sollte einem wirklich bewusst
> sein. Da braucht man Scheuklappen von sehr großen Dimensionen, um das
> anders zu beurteilen.

So ein kompletter Unsinn!
Das bestimmst Du? Die Fakten sprechen ganz klar gegen Deine Ignoranz.
Willst Du allenfalls bei Dir vorhandene Defizite nicht als solche wahrhaben?

Marc Haber

unread,
Apr 30, 2013, 6:10:53 AM4/30/13
to
Marcus Jodorf <tr...@killfile.de> wrote:
>Das letzte schwerere Gebastel ist nebenbei noch gar nicht so lange her -
>mit Einführung von multiarch support ist hier bei prompt so einiges
>danebengegangen und ich hatte doch eine Weile zu tun, die ganzen
>plötzlich mal völlig verknödelten Abhängigkeiten wieder aufzudröseln.

Das hat erstaunlicherweise bei mir auf allen drei Unstable-Desktops
und auch auf der Handvoll Unstable-Testserver problemlos geklappt.

Marc Haber

unread,
Apr 30, 2013, 6:11:39 AM4/30/13
to
Martin Schnitkemper <news.trash...@spamgourmet.com> wrote:
>Die von Micha beschriebene Aufgabenstellung war aber eine andere.

Das ist richtig. Deswegen ist es trotzdem nicht richtiger, auf
"probiere doch mal Debian testing" mit "von Debian möchte ich abraten,
weil @NACHTEILE_VON_STABLE" zu reagieren.

Ralph Aichinger

unread,
Apr 30, 2013, 6:17:10 AM4/30/13
to
Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:
> Das ist richtig. Deswegen ist es trotzdem nicht richtiger, auf
> "probiere doch mal Debian testing" mit "von Debian möchte ich abraten,
> weil @NACHTEILE_VON_STABLE" zu reagieren.

ACK.

Vor allem sind mir die Nachteile eines weit verbreiteten und gut dokumentierten
Debian unstable viel lieber als womöglich mit einer Nischendistribution
als einziger oder erster über ein bestimmtes Problem zu stolpern. Bei
Debian unstable kann man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit
damit rechnen, daß jemand anderer die eigenen Probleme schon gehabt hat
bevorr man sich selbst in den Fuß schießt.

/ralph
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Edzard Egberts

unread,
Apr 30, 2013, 7:23:40 AM4/30/13
to
Heiko Schlenker schrieb:
> * Oliver Sch@d<spam.entfernen.und.bring...@oschad.de> schrieb:
>> Außerhalb der wissenschaftlichen Gemeinde ist Englisch praktisch nicht
>> existent in Europa, die Franzosen sprechen es nicht, die Spanier nicht,
>> Italiener nicht, Deutsche nicht.

Da ist schon etwas dran - Englisch-Kenntnisse sind zwar allgemein
vorhanden (Schulbildung) oft aber recht rudimentär (Schulbildung ;o).

> Greife doch bloß einmal auf Deine Erfahrung als Urlauber zurück. Mit
> Englisch kommst Du eigentlich überall weiter, bis auf Frankreich.

In Anbetracht der angebotenen Alternative - Mandarin - erscheint mir die
Chance, sich auf Englisch zu verständigen, tatsächlich ebenfalls
allgemein wahrscheinlicher. Und zumindest bei IT-Franzosen konnte ich
mich nicht über einen Mangel an Englischkenntnissen beklagen - hier
widersprechen meine persönlichen Erfahrungen dem verbreiteten Vorurteil.

Michael Kohaupt

unread,
Apr 30, 2013, 7:43:00 AM4/30/13
to
Am 30.04.2013 13:23, schrieb Edzard Egberts:

>>> Außerhalb der wissenschaftlichen Gemeinde ist Englisch praktisch nicht
>>> existent in Europa, die Franzosen sprechen es nicht, die Spanier nicht,
>>> Italiener nicht, Deutsche nicht.
>
> Da ist schon etwas dran - Englisch-Kenntnisse sind zwar allgemein
> vorhanden (Schulbildung) oft aber recht rudimentär

Richtig -
In der Schule lernt man viel ..... aber nach ein paar Jahren
Nichtgebrauch ist doch fast alles wieder weg.
Denkt doch mal selber nach, was ihr alles in Mathe gelernt habt. Und -
was ist davon noch übrig?
Und wer englisch nicht berufsmässig oder "als Hobby" braucht, bei dem
bleibt bleibt auch nur ein mickriger Rest übrig.

Gruss
Michael
--
Desktopvideos mit Ton
vokoscreen -> Screencastprogramm für OpenSuse/Ubuntu/Debian unter
www.kohaupt-online.de/hp
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Joseph Terner

unread,
Apr 30, 2013, 8:59:45 AM4/30/13
to
On Mon, 29 Apr 2013 19:13:16 +0200, Dirk Weber wrote:
> Op 29-04-13 11:51, Joseph Terner schreef:
>> Die FOSS-Verkehrssprache ist Englisch. Da beißt die Maus keinen Faden
>> ab.
> Da ist natürlich was dran. Und es ist ja sowieso sehr nützlich, wenn man
> Englisch kann.
>
> Es gibt aber eine Menge Leute, die können kein Englisch, oder sie trauen
> sich mit ihren eher rudimentären Kenntnissen nicht an englische Howtos
> ran.

Es gibt auch eine Menge Leute, die können nicht mit Computern. Das ist
halt schade. Die kaufen dann eben einen Computer von Apple. ;-)

> Muss man Englisch können, um Linux verwenden zu dürfen?

Das Dürfen steht in der englischsprachigen Lizenz, darum geht es nicht.

Aber man darf aber schon fragen, was Leute zu FOSS beitragen können, die
die Verkehrssprache nicht mal grundlegend beherrschen. Das sieht dann
doch nach einer ziemlichen Einbahnstraße aus. Warum soll ein Projekt
Leuten bei der Installation und Nutzung ihrer Software helfen, wenn es
dafür nicht mal für die Entwickler verständliche Bugreports zurück gibt?

> Das wäre dann doch sehr elitär.

Latein wäre "elitär", Englisch ist eine Lingua franca. Und aus Dir
spricht die Consumer-Mentalität. Bei FOSS wird einem aber nicht alles mit
dem Löffel verabreicht.

> Der Wunsch nach einer (auch) deutschsprachigen Community ist imho
> durchaus legitim.

Und diese ist zu klein, um sich selbst tragen zu können - auch
kompetenzmäßig - jedenfalls wenn nur Native speaker dabei sind.

Joseph
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Helmut Springer

unread,
Apr 30, 2013, 9:30:23 AM4/30/13
to
Oliver Sch@d <spam.entfernen.und.bring...@oschad.de> wrote:
> Das Problem ist nur, dass praktisch niemand international tᅵtig
> ist. Das sind kleine Randgruppen der Gesellschaft - Hotelgewerbe,
> Flughafenpersonal, Bahnangestellte. Das ist nichts im Vergleich
> zur Gesamtbevᅵlkerung.

Du hast eine sehr eingschraenkte Vorstellung der deutschen
mittelstaendischen Industrie, die arbeiten ziemlich oft fuer den
Weltmarkt. Von grossen Betrieben ganz zu schweigen.


--
Best regards
helmut springer panta rhei

Peter Köhlmann

unread,
Apr 30, 2013, 9:30:52 AM4/30/13
to
Oliver Sch@d wrote:

> Heiko Schlenker wrote:
>
>> * Oliver Sch@d
>> <spam.entfernen.und.bring...@oschad.de> schrieb:
>>> Heiko Schlenker wrote:
>>>> * Oliver Sch@d
>>>> <spam.entfernen.und.bring...@oschad.de>
>>>> schrieb:
>>>>> Außerhalb der wissenschaftlichen Gemeinde ist Englisch praktisch
>>>>> nicht existent in Europa, die Franzosen sprechen es nicht, die
>>>>> Spanier nicht, Italiener nicht, Deutsche nicht.
>>>>
>>>> Greife doch bloß einmal auf Deine Erfahrung als Urlauber zurück. Mit
>>>> Englisch kommst Du eigentlich überall weiter, bis auf Frankreich.
>>>>
>>>> English ist die wichtigste internationale Verkehrssprache (Lingua
>>>> Franca) -- auch was die Kommunikation mit chinesischen Firmen
>>>> betrifft. Was die Wirtschaft, die Politik, die Fremdsprache in der
>>>> Schulbildung, die Wissenschaft usw. -- also alles, was irgendwie
>>>> internationalen Charakter hat -- angeht, so dominiert Englisch.
>>>
>>> Das Problem ist nur, dass praktisch niemand international tätig ist.
>>
>> Linux ist, wie praktisch alle Open-Source-Projekte, ein
>> internationales Projekt.
>
> Also ist es ein Randgruppenprojekt.

Nein. Deine "Argumentation" ist randgruppenmäßig


Joseph Terner

unread,
Apr 30, 2013, 9:45:40 AM4/30/13
to
On Tue, 30 Apr 2013 11:48:17 +0200, Oliver Sch@d wrote:
> Oliver Sch@d wrote:
>
>> Es ist eben eine schmale Bevölkerungsschicht außerhalb Großbritanniens
>> in Europa, die Englisch sprechen kann, das sollte einem wirklich
>> bewusst sein. Da braucht man Scheuklappen von sehr großen Dimensionen,
>> um das anders zu beurteilen.
>
> PS: Wir haben in Europa mit 90 Millionen deutschsprachigen
> Muttersprachlern die größte Sprachgruppe.

Und die können alle gut genug Deutsch? SCNR. ;-)

Joseph

Michael Limburg

unread,
Apr 30, 2013, 10:04:50 AM4/30/13
to
Joerg Lorenz wrote:

> On 29.04.2013 18:30, Michael Limburg wrote:

>> 2 "Unschönheiten" in Cinnamon: Im Netzwerkmanager ließen sich Wlan-
>> Verbindungen nur editieren, wenn das entsprechende Netz auch physisch
>> Vorhanden war. Dumm, wenn man vorkonfigurieren möchte. Dem Applet für
>> die Toneinstellung fehlte die Stummschaltung (sinnvoll, wenn's Telefon
>> klingelt). Unter Mate war beides vorhanden.

Ich hätte mich präziser ausdrücken sollen: Es fehlt zum Stummschalten der
"Mute Button" in LM13.

> Was die Mute-Funktion betrifft, kann ich das überhaupt nicht bestätigen.

Sicher, man kann links neben den "Schieberegler" klicken. Das ist aber
nicht sonderlich intuitiv. Zumindest lassen die telefonischen Rückfragen
zu dem Thema darauf schließen.

Ab Cinnamon 1.6 gibt's den Button dann aber wohl wieder:
http://www.heise.de/open/meldung/Cinnamon-1-6-ist-fertig-1710943.html

MfG Michael
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Helmut Hullen

unread,
Apr 30, 2013, 10:47:00 AM4/30/13
to
Hallo, Oliver,

Du meintest am 30.04.13:

[...]

>>> Da ist schon etwas dran - Englisch-Kenntnisse sind zwar allgemein
>>> vorhanden (Schulbildung) oft aber recht rudiment�r
>>
>> Richtig -
>> In der Schule lernt man viel ..... aber nach ein paar Jahren
>> Nichtgebrauch ist doch fast alles wieder weg.

[...]

> Und daf�r die Leute anzugreifen, dass sie etwas nicht k�nnen, weil
> sie es nicht benutzen, ist dann schon lustig.

Und dann schreiben die Muttersprach-Engl�nder Slang, z.B.

------------------ Zitat ein -----------------

Well, iffen that don' take the rag offen the bush!! ktown! ...and in
32-bit, too.

------------------ Zitat aus -----------------

und ich darf wieder r�tseln.
So etwas ist noch schlimmer als das Englisch, das z.B. ein Franzose oder
Brasilianer schreibt.

Viele Gruesse
Helmut

"Ubuntu" - an African word, meaning "Slackware is too hard for me".

Martin Vaeth

unread,
Apr 30, 2013, 11:15:14 AM4/30/13
to
Karsten Roch <karste...@arcor.de> schrieb:
> On 29 Apr 2013 07:04:42 GMT Martin Vaeth wrote:
>
>> Letzteres ist nur durch source-basierte Distributionen wirklich erfüllbar.
>
> Wirklich?

Ja, wirklich; aus prinzipiellen Gründen, die hier schon zigmal
diskutiert wurden. Man kann sowas ähnliches wie Rolling Release
auf Binärdistributionen haben, aber nicht wirklich, z.B. bei
ABI-inkompatiblen Änderungen der Basisbibliotheken, außer man
installiert bei jeder solchen Änderung praktisch die gesamte
Distribution neu - nennt man häufiges fast vollständiges
Neuinstalieren noch Rolling Release?

Jakob Schürz

unread,
Apr 30, 2013, 11:24:45 AM4/30/13
to
Am 2013-04-30 14:59, schrieb Joseph Terner:

>> Der Wunsch nach einer (auch) deutschsprachigen Community ist imho
>> durchaus legitim.
>
> Und diese ist zu klein, um sich selbst tragen zu können - auch
> kompetenzmäßig - jedenfalls wenn nur Native speaker dabei sind.

Ganz egal, wieviele Leute Englisch reden oder nicht. Fakt ist, dass man
mit Deutsch bei Linux ganz gut weiterkommt. Aber kaum werden die
Probleme spezieller, ist es ganz gut, wenn man Englisch kann. Und sei es
nur um Bugreports zu *lesen* oder auch Fehlermeldungen interpretieren,
auf Google zu suchen und auch die Suchergebnisse verstehen zu können. Da
gehts noch nicht mal darum, Bugreports zu *schreiben*...

Ohne Englisch kommt man weit, aber oft nicht bis ans Ziel.

Ganz abgesehen davon bin ich bei manchem Problem beim Googlen auch schon
auf russische oder französische oder auch spanische Antworten als
*einzige* gekommen... Da musste ich dann passen.

Aber Schwanzlängenvergleiche, wer weiß wieviele Menschen nun Englisch
reden oder nicht, bringen nicht viel.

Mit Debian, Ubuntu und deren Derivaten hat man eine Vielzahl an Foren
und Communitys zur Verfügung, deren Anweisungen und Hinweise in den
anderen Distributionen eben auch gut funktionieren.

Manchmal fand ich sogar schon im Suse-Forum hilfe für Probleme bei
Debian... Alles wohlgemerkt auf Deutsch!

Eher hinderlich waren mangelnde Fachkenntnisse, denn mangelnde
Sprachkenntnisse. Aber niemandem ist verwehrt sowohl das Eine als auch
das Andere zu lernen.

lg jakob
--
"Die Zuweisung erfolgt mit hoher Priorität und schläft nicht. Dies ist
die Flagge, um Einsatz in Interrupt-Handler, unten Hälften und andere
Situationen, in denen Sie kann nicht schlafen."
(aus http://de.how-to.mobi/index.php?id=116343)
http://xundeenergie.wordpress.com
werts...@nurfuerspam.de

Martin Vaeth

unread,
Apr 30, 2013, 11:32:59 AM4/30/13
to
Micha Kuehn <micha-...@nurfuerspam.de> schrieb:
>
> Wieso sollte das nicht passen? Ich suche automatische Updates der
> Programme, ohne dass ich alles halbe jahr praktisch alles platt machen
> muss, weil etwas ganz anderes kommt. [...]
> Es gibt halt ein paar Programme, die ich immer aktuell da haben will
> [...] Bei anderen [...] ist mir das nicht so wichtig.

Dann überleg Dir doch noch einmal, ob Du Dich nicht mit Gentoo
anfreunden könntest: Teile der Pakete aktuell zu haben und andere
erst später zu aktualisieren und das weitgehend nach eigenem Gutdünken
festlegen zu können - diese Freiheit hast Du nur bei Source-basierten
Distributionen, weil Binärdistributionen auf ABI-Kompatibilität von
Programmen und allen davon direkt oder indirekt benötigten
Bibliotheken angewiesen sind.

> Bei den Distri-Updates von Ubuntu habe ich schon allerhand erlebt

Aus ähnlichen Erfahrungen (seinerzeit mit SuSE) bin ich bei Gentoo
gelandet und will nicht mehr weg. Der Hürde der Erstinstallation
ist aber groß. Andererseits: einmal gemeistert und (ggf. regelmäßiges
Backup vorausgesetzt) hast Du ab da ausgesorgt...

Martin Vaeth

unread,
Apr 30, 2013, 11:39:17 AM4/30/13
to
Joseph Terner <jtusene...@gmx.de> schrieb:
>
> Warum soll ein Projekt
> Leuten bei der Installation und Nutzung ihrer Software helfen, wenn es
> dafür nicht mal für die Entwickler verständliche Bugreports zurück gibt?

In den Gentoo-Foren und -Mailingliste habe ich diese Frage nie
gehört, und es wird ähnlich kompetent geantwortet wie in den
englischen Foren. Ob diese Informationen (und das deutsche Handbuch)
alleine ausreichen, um eine Erstinstallation zu meistern, ist wie
gesagt, schwer zu beurteilen. Vielleicht kann jemand schreiben,
der das versuchte hat!?

> Und diese ist zu klein, um sich selbst tragen zu können - auch
> kompetenzmäßig - jedenfalls wenn nur Native speaker dabei sind.

Kann ich, wie gesagt, bei Gentoo nicht beobachten: Da antworten
meist sehr kompetente Leute, auch bei exotischeren Fragen.

Uwe Premer

unread,
Apr 30, 2013, 11:44:52 AM4/30/13
to
Am 30.04.13 09:09, schrieb Frank Streitz:
>On 2013-04-29, Uwe Premer wrote:
>> Am 29.04.13 10:41, schrieb Frank Streitz:
>>>On 2013-04-29, Uwe Premer wrote:
>
>>>> aptosid finde ich gut.
>>>> Gnome kann man nachinstallieren.
>
>>>Siduction! Ist ein Fork von Aptosid.
>
>>>Der Vorteil hierbei, sowie auch bei Aptosid ist, daß es Hilfe über IRC
>>>gibt.
>
>> Für aptosid gibt es erstens ein sehr kompetentes deutschsprachiges Forum.
>> Und 2. stellt aptosid sowohl eine recht ausführliche deutsche Offline- als
>> auch Online-Hilfe zur Verfügung.
>> Weiterer Vorteil:man kann ohne weiteres Original-Debian-Quellen nutzen.
>
>Ebenso bei Siduction, nur daß der Umgangston im Forum erheblich
>freundlicher ist, und daß die meisten kompetenten Moderatoren jetzt bei
>Siduction sind.

Hmh, einen unfreundlichen Ton konnte ich aber bisher eher weniger im
deutschen aptosid-Forum feststellen können.
Aber egal mal.
Siduction ist mir zwar soweit im Netz mal ins Auge gefallen, aber habe mich
damit noch nicht beschäftigt.
Welche relevanten Unterschiede gibt es denn zwischen aptosid und Siduction?

Uwe

Paul-Wilhelm Hermsen

unread,
Apr 30, 2013, 11:59:28 AM4/30/13
to
Am 30.04.2013 14:59, schrieb Joseph Terner:
> Es gibt auch eine Menge Leute, die können nicht mit Computern. Das ist
> halt schade. Die kaufen dann eben einen Computer von Apple. ;-)

Gar nicht so töricht, dieser Vorschlag!
Vielleicht ist das ja tatsächlich eine echte Alternative.
Seit etwa 6 Jahren habe ich trotz umfangreicher Serverdienste in meinem
Netz keine elementaren Probleme mehr gehabt, DANK OS X als PrimärOS.
Man könnte sagen, bin ein echter FANBOY geworden. Musik- und
Videostreaming über alle Etagen, intelligente
Datensicherungsmechanismen, hoch performante Virtualisierungssoftware
hervorragende Programme, überragende Hardware mit herausragendem Design.
Soll ich noch weiter?
Mein Nachwuchs macht in Debian, kriegt aber regelmäßig feuchte
Äugelchen, wenn der Alte mit seinem Mac loslegt.
Papa, darf ich mal?
Message has been deleted

Peter Köhlmann

unread,
Apr 30, 2013, 12:08:03 PM4/30/13
to
Oliver Sch@d wrote:
> Ok, dann setze mal kurz die Weltbevölkerung in Relation zu Mitgliedern
> von Open-Source-Projekten. Wieviel PPB werden das wohl sein?

Du wirst zunehmend unsachlicher
Du hast auf die Bemerkung, dass Linux ein internatinales Projekt ist (und
deshalb Englischkenntnisse durchaus wünschenswert sind) geantwortet dass es
(deshalb) ein Randgruppenprojekt wäre.

Was noch nicht einmal eine Antwort darauf war

Und jetzt möchtest du die Weltbevölkerung in Relation zu Mitgliedern von
Open Source Projekten setzen.

Das ist, gelinde gesagt, grendzdebil

Message has been deleted

Peter Köhlmann

unread,
Apr 30, 2013, 12:29:51 PM4/30/13
to
Oliver Sch@d wrote:

> Peter Köhlmann wrote:
>
>> Oliver Sch@d wrote:
>>> Ok, dann setze mal kurz die Weltbevölkerung in Relation zu
>>> Mitgliedern von Open-Source-Projekten. Wieviel PPB werden das wohl
>>> sein?
>>
>> Du wirst zunehmend unsachlicher
>> Du hast auf die Bemerkung, dass Linux ein internatinales Projekt ist
>> (und deshalb Englischkenntnisse durchaus wünschenswert sind)
>> geantwortet dass es (deshalb) ein Randgruppenprojekt wäre.
>
> Nein, ich habe darauf geantwortet, dass derjenige, der kein Englisch
> kann sozusagen blöd ist.

Stimmt nicht. Und du solltest ganz schnell damit aufhören, uns für blöd zu
verkaufen

Hier die entsprechenden Zeilen

--------------------------------------
> Linux ist, wie praktisch alle Open-Source-Projekte, ein
> internationales Projekt.

Also ist es ein Randgruppenprojekt.
---------------------------------------


Deine Behauptung hier ist also sogar schlicht gelogen. Du darfst allerdings
jederzeit mit "Inkompetenz beim Posten" argumentieren, ersatzweise mit
fehlender Lesekompetenz deinerseits


>> Und jetzt möchtest du die Weltbevölkerung in Relation zu Mitgliedern
>> von Open Source Projekten setzen.
>
> Ja, denn wenn man die Pflicht(!) zu Englischkenntnissen damit begründet,
> dass es ja internationale Projekte gibt, z.B. Linux, dann muss ich doch
> leicht lachen. Denn im Verhältnis zur Weltbevölkerung sind das absolute
> Nischen.

Was hat die Weltbevölkerung damit zu tun, dass internationale Projekte
mindestens eine Lingua Franca benötigen, die meistens eben Englisch ist?

Hast du deine Merkbefreiung schon bekommen oder arbeitest du noch fleißig
darauf hin?
>
>> Das ist, gelinde gesagt, grendzdebil
>
> Was, keine Tiernamen?
>

Dümmlicher geht fast immer. Allerdings bist du schon knapp an der unteren
Grenze

Message has been deleted

Peter Köhlmann

unread,
Apr 30, 2013, 12:37:40 PM4/30/13
to
Oliver Sch@d wrote:

> Peter Köhlmann wrote:
>
>> Oliver Sch@d wrote:
>>
>>> Peter Köhlmann wrote:
>>>
>>>> Oliver Sch@d wrote:
>>>>> Ok, dann setze mal kurz die Weltbevölkerung in Relation zu
>>>>> Mitgliedern von Open-Source-Projekten. Wieviel PPB werden das wohl
>>>>> sein?
>>>>
>>>> Du wirst zunehmend unsachlicher
>>>> Du hast auf die Bemerkung, dass Linux ein internatinales Projekt ist
>>>> (und deshalb Englischkenntnisse durchaus wünschenswert sind)
>>>> geantwortet dass es (deshalb) ein Randgruppenprojekt wäre.
>>>
>>> Nein, ich habe darauf geantwortet, dass derjenige, der kein Englisch
>>> kann sozusagen blöd ist.
>>
>> Stimmt nicht. Und du solltest ganz schnell damit aufhören, uns für
>> blöd zu verkaufen
>
> Mist, du hast es gemerkt, schade.
>
>> Hier die entsprechenden Zeilen
>>
>> --------------------------------------
>>> Linux ist, wie praktisch alle Open-Source-Projekte, ein
>>> internationales Projekt.
>>
>> Also ist es ein Randgruppenprojekt.
>> ---------------------------------------
>>
>> Deine Behauptung hier ist also sogar schlicht gelogen. Du darfst
>> allerdings jederzeit mit "Inkompetenz beim Posten" argumentieren,
>> ersatzweise mit fehlender Lesekompetenz deinerseits
>
> Ja ok, ich bin ein Vollidiot.
>
>>>> Und jetzt möchtest du die Weltbevölkerung in Relation zu Mitgliedern
>>>> von Open Source Projekten setzen.
>>>
>>> Ja, denn wenn man die Pflicht(!) zu Englischkenntnissen damit
>>> begründet, dass es ja internationale Projekte gibt, z.B. Linux, dann
>>> muss ich doch leicht lachen. Denn im Verhältnis zur Weltbevölkerung
>>> sind das absolute Nischen.
>>
>> Was hat die Weltbevölkerung damit zu tun, dass internationale Projekte
>> mindestens eine Lingua Franca benötigen, die meistens eben Englisch
>> ist?
>>
>> Hast du deine Merkbefreiung schon bekommen oder arbeitest du noch
>> fleißig darauf hin?
>
> Ich sammel die, also noch eine wäre echt nett.
>
>>>> Das ist, gelinde gesagt, grendzdebil
>>>
>>> Was, keine Tiernamen?
>>
>> Dümmlicher geht fast immer. Allerdings bist du schon knapp an der
>> unteren Grenze
>
> Heute habe ich auch echt ins Zeug gelegt.
>
> mfg
> Oli
>
> PS: mal ehrlich, wir reden an einander vorbei
>

Nein, tun wir nicht.
Ich lasse mich aber nicht sonderlich gern mit solch unsachlicher
Argumentation wie deiner verschaukeln


Message has been deleted

Karsten Roch

unread,
Apr 30, 2013, 3:31:58 PM4/30/13
to
On Tue, 30 Apr 2013 08:08:37 +0200 Edzard Egberts wrote:

> Karsten Roch schrieb:
>> On 29 Apr 2013 07:04:42 GMT Martin Vaeth wrote:
>
>> Fedora Rawhide bietet sehr aktuelle Software (aka "bleeding
>> edge"), Rolling Release und leicht installierbare Binaer-RPMs, inklusive
>> delta-RPMs fuer schnelle Updates. (quasi das Gegenteil von Gentoo :-)
>
> Fedora ist wirklich ganz vorne dabei, allerdings muss man sich dar�ber
> im Klaren sein, dass bei Nutzung von Fedora sp�testens nach 2 Jahren ein
> Upgrade gemacht werden muss, weil sonst keine
> Sicherheitsaktualisierungen mehr kommen.

Ich hatte bei Fedora doch extra _Rawhide_ dazugeschrieben... (Das man das
nicht den OP empfielt, ist mir schon klar.)
Da sind Sicherheitsupdates eher das geringere Problem, die Software ist
meist schneller aktualisiert als die passenden Sicherheitsluecken gefunden
sind...

> Und so ein Upgrade ist durchaus
> mit T�cken verbunden, z.B. wenn der Desktop inkompatibel zur Hardware
> wird. Au�erdem habe ich festgestellt, dass 2 Jahre sehr schnell vorbei
> sind...

Bei der Vielzahl an Desktops wird sich doch einer finden, der sich mit
betagter Hardware vertraegt? LXDE hat damit wohl keine grossen Probleme.

Meine letzte Neuinstallation war Fedora 11. Mittlerweile ist der groeste
Teil der Software unter Rawhide wohl bei Fedora 20 angekommen.

Regards
Karsten
Message has been deleted

Karsten Roch

unread,
Apr 30, 2013, 3:45:09 PM4/30/13
to
On Tue, 30 Apr 2013 13:23:40 +0200 Edzard Egberts wrote:

> Heiko Schlenker schrieb:
>> * Oliver Sch@d<spam.entfernen.und.bring...@oschad.de> schrieb:
>>> Au�erhalb der wissenschaftlichen Gemeinde ist Englisch praktisch nicht
>>> existent in Europa, die Franzosen sprechen es nicht, die Spanier nicht,
>>> Italiener nicht, Deutsche nicht.
>
> Da ist schon etwas dran - Englisch-Kenntnisse sind zwar allgemein
> vorhanden (Schulbildung) oft aber recht rudiment�r (Schulbildung ;o).
>
>> Greife doch blo� einmal auf Deine Erfahrung als Urlauber zur�ck. Mit
>> Englisch kommst Du eigentlich �berall weiter, bis auf Frankreich.
>
> In Anbetracht der angebotenen Alternative - Mandarin - erscheint mir die
> Chance, sich auf Englisch zu verst�ndigen, tats�chlich ebenfalls
> allgemein wahrscheinlicher. Und zumindest bei IT-Franzosen konnte ich
> mich nicht �ber einen Mangel an Englischkenntnissen beklagen - hier
> widersprechen meine pers�nlichen Erfahrungen dem verbreiteten Vorurteil.

Die juengere Generation in Frankreich (U40) spricht fast durchweg ein
halbwegs brauchbares Englisch. Allerdings sind sie nur sehr schwer zum
Englisch-Sprechen zu bewegen... selbst im familiaeren Umfeld mit
nicht-franzoesisch Muttersprachlern wird nur im Notfall mal auf Englisch
zurueckgegriffen.

Cordialement
Karsten
Message has been deleted

Dirk Weber

unread,
Apr 30, 2013, 3:26:59 PM4/30/13
to
Op 30-04-13 15:45, Joseph Terner schreef:
>> PS: Wir haben in Europa mit 90 Millionen deutschsprachigen
>> > Muttersprachlern die größte Sprachgruppe.
> Und die können alle gut genug Deutsch? SCNR. ;-)
Eltern bei der Einschulung ihrer Kinder:"Erste Fremdsprache: Hochdeutsch."

;-)



Groetjes uit Arft,

Dirk

--
D. Weber, Arft, Germany (50°22'56"N 07°05'01"E)
If possible, no html mails please
jabber me

Dirk Weber

unread,
Apr 30, 2013, 3:56:11 PM4/30/13
to
Op 30-04-13 12:50, Oliver Sch@d schreef:
>> Inzwischen ist in ganz Europa das Englische die erste Fremdsprache,
>> > die gelehrt wird und zwar in fast allen Fällen ab Grundschule.

> Schlimm genug, man versaut die Kinder mit dieser Massenmord- und
> Menschenverachtungskultur.

?? Was hat die englische Sprache mit einer Massenmordkultur zu tun??

Ich habe den Verdacht, Du liegst da etwas schief.

>> > Im technischen Bereich ist Englisch sowieso die einzig relevante
>> > Sprache.
> Klar, Heizungs- und Lüftungstechnik ist krass englisch. Außerhalb der
> Ingenieursbereiche gibt es satt und genug Technik und Englisch spielt da
> keine Rolle. Innerhalb der Ingenieursbereiche ist auch viel
> landessprachlich, die ganze Universitätslandschaft ist national geprägt.

Auch hier liegst Du etwas schief. Ich bin Kaufmann, da geht ohne
Englisch auch immer weniger. Das wird noch stärker fühlbar werden.

Im universitären bereich fängt man jetzt auch in Deutschland an,
englischsprachige Vorlesungen / Studiengänge anzubieten. In den
Niederlanden (wo übrigens unglaublich viele Leute Englisch sprechen)
gibt es sowas schon seit Jahren.

Ob es einem passt oder nicht, Englisch ist sehr wichtig geworden.

Nichtsdestotrotz bin ich aber weiterhin der Auffassung (um sich mal
wieder dem Ursprungsthread anzunähern), dass man von einem, der Linux
nutzen will, nicht als selbstverständlich erwarten darf, dass er
Englisch könne. Ich hatte damals (Einschulung 1953!) das Glück, aufs
Gymnasium gehen zu können, und da hatte ich das weitere unverschämte
Glück, wirklich gute Englischlehrer(innen) zu haben. Sonst könnte ich
das auch nicht.

In meiner Altersklasse (ich werde am 4. sechzig) gibt es wohl deutlich
mehr Leute, denen die Schule einen Englischunterricht vorenthalten hat,
als des Englischen kundige Menschen. Sollen diese Gruftis also sozusagen
mit Kleinweichs Fensterln abgespeist werden?

Um nochmal auf den OP zurück zu kommen: Debian hat auch eine durchaus
relevante deutschsprachige Community. Z. B. hier in dieser newsgoup,
aber es gibt auch z. B. linux.user.debian.german, die ist auch nicht
schlecht.

Dirk Weber

unread,
Apr 30, 2013, 4:02:01 PM4/30/13
to
Op 30-04-13 13:23, Oliver Sch@d schreef:
> Heiko Schlenker wrote:
>

> Das Problem ist nur, dass praktisch niemand international tätig ist. Das
> sind kleine Randgruppen der Gesellschaft - Hotelgewerbe,
> Flughafenpersonal, Bahnangestellte. Das ist nichts im Vergleich zur
> Gesamtbevölkerung.
>
?? Ich fass es nicht. Wo lebst Du?
Gerade die deutsche Wirtschaft ist immer mehr international verflochten.
Und tatsächlich ist die lingua franca das Englische.

> Und wegen ganz streng OT: Fup2p

Quackelquack. Hic Rhodos, hic saltas. Auf Postings in Newsgroups wird in
der Newsgroup geantwortet.

> mfg
> Oli
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