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Anderen Rechner im LAN direkt per MAC-Adresse ansprechen?

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Dirk Weber

unread,
Jan 3, 2012, 1:42:08 PM1/3/12
to
Hi,

gibt es einen Weg, im LAN einen anderen Rechner direkt über seine MAC
anzusprechen? Oder, was auch helfen würde, über die MAC die aktuelle IP
des Remote-Rechners zu eruieren?

Unser Router kann zwar DNS, aber leider keine statischen IPs vergeben.
Einen der beteiligten Rechner zu einem DNS-Server zu machen, kommt nicht
in Frage, da keiner der Rechner 24/7 läuft.

Groetjes uit Arft,

Dirk


--
D. Weber
Arft, Germany (50°23'N 07°05'E)
If possible, no html mails please
Message has been deleted

Frank

unread,
Jan 3, 2012, 2:44:35 PM1/3/12
to
Am 03.01.2012 19:42, schrieb Dirk Weber:
> Hi,
>
> gibt es einen Weg, im LAN einen anderen Rechner direkt über seine MAC
> anzusprechen? Oder, was auch helfen würde, über die MAC die aktuelle IP
> des Remote-Rechners zu eruieren?
>
> Unser Router kann zwar DNS, aber leider keine statischen IPs vergeben.
> Einen der beteiligten Rechner zu einem DNS-Server zu machen, kommt nicht
> in Frage, da keiner der Rechner 24/7 läuft.

Mein Router (fritzbox) kann 'quasi statische' IPs, er vergibt immer
dieselbe IP für eine MAC, Vielleicht macht dein Router das ja auch.

CU
Frank


Burkhard Ott

unread,
Jan 3, 2012, 3:30:39 PM1/3/12
to
On Tue, 03 Jan 2012 20:30:32 +0100, Heiko Schlenker wrote:

>> Unser Router kann zwar DNS, aber leider keine statischen IPs vergeben.
>> Einen der beteiligten Rechner zu einem DNS-Server zu machen, kommt
>> nicht in Frage, da keiner der Rechner 24/7 läuft.
>
> Hm, mach einen Rechner doch zum DHCP-Server.

Und wenn der gerade aus ist? ;)

cheers

Burkhard Ott

unread,
Jan 3, 2012, 3:29:45 PM1/3/12
to
On Tue, 03 Jan 2012 19:42:08 +0100, Dirk Weber wrote:

> Hi,
>
> gibt es einen Weg, im LAN einen anderen Rechner direkt über seine MAC
> anzusprechen?
> Oder, was auch helfen würde, über die MAC die aktuelle IP
> des Remote-Rechners zu eruieren?

arping


> Unser Router kann zwar DNS, aber leider keine statischen IPs vergeben.
> Einen der beteiligten Rechner zu einem DNS-Server zu machen, kommt nicht
> in Frage, da keiner der Rechner 24/7 läuft.

Trage doch eine statische IP ein (client), oder schaue ob Du auf dem
Geraet DHCP einrichten kannst.

cheers

Ulf Volmer

unread,
Jan 3, 2012, 3:37:40 PM1/3/12
to
Burkhard Ott <news...@derith.de> schrieb:
> On Tue, 03 Jan 2012 19:42:08 +0100, Dirk Weber wrote:

>> gibt es einen Weg, im LAN einen anderen Rechner direkt über seine MAC
>> anzusprechen?
>> Oder, was auch helfen würde, über die MAC die aktuelle IP
>> des Remote-Rechners zu eruieren?
>
> arping

arping verwendet zwar ARP- Paket zum ping (daher der Name), erwartet als
Ziel jedoch IP oder Hostname, nicht die MAC- Adresse.

Gruß,
Ulf.

Burkhard Ott

unread,
Jan 3, 2012, 4:01:39 PM1/3/12
to
-t target mac, eine IP fuer Dich selbst musst Du natuerlich setzten.

cheers

Burkhard Ott

unread,
Jan 3, 2012, 4:10:29 PM1/3/12
to
On Tue, 03 Jan 2012 20:37:40 +0000, Ulf Volmer wrote:

arping -c 3 MAC_ADRESS muesste auch gehen

Ulf Volmer

unread,
Jan 3, 2012, 4:19:48 PM1/3/12
to
[root@x]# arping -c 3 00:26:2d:00:66:b2
arping: unknown host 00:26:2d:00:66:b2

Gruß,
Ulf.

Ulf Volmer

unread,
Jan 3, 2012, 4:23:58 PM1/3/12
to
Burkhard Ott <news...@derith.de> schrieb:
> On Tue, 03 Jan 2012 20:37:40 +0000, Ulf Volmer wrote:
>>> arping
>>
>> arping verwendet zwar ARP- Paket zum ping (daher der Name), erwartet als
>> Ziel jedoch IP oder Hostname, nicht die MAC- Adresse.
>>
>> Gruß,
>> Ulf.
>
> -t target mac, eine IP fuer Dich selbst musst Du natuerlich setzten.

Du scheinst ein deutlich anderes arping einzusetzen, meins [1] kennt kein -t.

[1] iputils-20101006-11.fc16.x86_64

Gruß,
Ulf.

Burkhard Ott

unread,
Jan 3, 2012, 5:32:59 PM1/3/12
to
Moeglich,

ARPing 2.09, by Thomas Habets <tho...@habets.pp.se>
usage: arping [ -0aAbdDeFpqrRuv ] [ -w <us> ] [ -S <host/ip> ]
[ -T <host/ip ] [ -s <MAC> ] [ -t <MAC> ] [ -c <count> ]
^^^^^^^^^^^^
[ -i <interface> ] <host/ip/MAC | -B>
For complete usage info, use --help or check the manpage.

Joseph Terner

unread,
Jan 3, 2012, 5:35:47 PM1/3/12
to
On Tue, 03 Jan 2012 19:42:08 +0100, Dirk Weber wrote:

> gibt es einen Weg, im LAN einen anderen Rechner direkt über seine MAC
> anzusprechen?

Die linklokale IP-Adresse (fe80:...) wird aus der MAC-Adresse gebildet
und ändert sich nicht.

> Unser Router kann zwar DNS, aber leider keine statischen IPs vergeben.
> Einen der beteiligten Rechner zu einem DNS-Server zu machen, kommt nicht
> in Frage, da keiner der Rechner 24/7 läuft.

Mal an Multicast-DNS gedacht?

ciao, Joseph

Burkhard Ott

unread,
Jan 3, 2012, 5:34:43 PM1/3/12
to
baracuda:~# arping -c 3 00:25:b3:e2:e5:cc
ARPING 00:25:b3:e2:e5:cc

--- 00:25:b3:e2:e5:cc statistics ---
3 packets transmitted, 0 packets received, 100% unanswered (0 extra)

Bei mir gehts so schon ein paar Jahre. Muss an Deinem Tool liegen.

cheers

Thomas Bächler

unread,
Jan 3, 2012, 5:39:06 PM1/3/12
to
Am 03.01.2012 19:42, schrieb Dirk Weber:
> Unser Router kann zwar DNS, aber leider keine statischen IPs vergeben.
> Einen der beteiligten Rechner zu einem DNS-Server zu machen, kommt nicht
> in Frage, da keiner der Rechner 24/7 läuft.

Wie wäre es, den Router durch ein Modell zu ersetzen, das im Jahr 2012
angekommen ist?

Burkhard Ott

unread,
Jan 3, 2012, 5:41:46 PM1/3/12
to
On Tue, 03 Jan 2012 21:19:48 +0000, Ulf Volmer wrote:

# arping -c 3 00:11:85:4c:01:01
ARPING 00:11:85:4c:01:01 60 bytes from 1.1.1.1 (00:11:85:4c:01:01):
icmp_seq=0 time=13.367 msec
60 bytes from 1.1.1.1 (00:11:85:4c:01:01): icmp_seq=1 time=13.929 msec
60 bytes from 1.1.1.1 (00:11:85:4c:01:01): icmp_seq=2 time=13.929 msec
--- 00:11:85:4c:01:01 statistics ---
3 packets transmitted, 3 packets received, 0% unanswered

Sieht so aus als gehts, oder. Muss an Deinem arping liegen.

cheers

Burkhard Ott

unread,
Jan 3, 2012, 5:43:41 PM1/3/12
to
Obwohl DHCP auch schon grotten alt ist, so um 1997. Geht bestimmt auch
auf seinem Geraet, hat wohl noch nicht entdeckt :D.

cheers

Ulf Volmer

unread,
Jan 3, 2012, 6:01:12 PM1/3/12
to
Burkhard Ott <news...@derith.de> schrieb:

> baracuda:~# arping -c 3 00:25:b3:e2:e5:cc
> ARPING 00:25:b3:e2:e5:cc
>
> --- 00:25:b3:e2:e5:cc statistics ---
> 3 packets transmitted, 0 packets received, 100% unanswered (0 extra)
>
> Bei mir gehts so schon ein paar Jahre. Muss an Deinem Tool liegen.

OK, anderes arping. Ich habe damit aber (wie in deinem Beispiel oben) das
Problem, dass keine Antworten kommen, solange kein -T hostname mitgebe.

Das tool scheint hier brodcast- pings zu verwenden, die nicht beantwortet
werden, oder mache ich da grundsätzlich was verkehrt?

Gruß,
Ulf.

Peer Martens

unread,
Jan 3, 2012, 6:30:00 PM1/3/12
to
On 03.01.2012 19:42, Dirk Weber wrote:
> Unser Router kann zwar DNS, aber leider keine statischen IPs vergeben.

Sorry falls ich das Problem nicht verstehe, weil mir die Lösung zu
einfach erscheint.
Das statische IP-Adressen von Router vergeben werden ist mir neu.
"Quasi" statische Adressen durch lange Leases sind mir bekannt. Das
nutze ich selbst so.
Aber wenn meine Clients eine statische Adresse haben sollen, dann lege
ich die auch an den Clients fest.
Hier im Netz haben alle Rechner (Quasi) statische Adressen von Router.
Server und der Drucker ausgenommen. Wenn ich für die Clients statische
Adressen wollte, dann würde ich sie vergeben. Ob der DHCP-Server im
Router läuft ist doch dabei egal!?
--
Sollte in *Deutschland* sich nicht in den nächsten 5 bis 10 Jahren eine
vollkommene Abkehr vom Islam einstellen, dann kann ich mir duraus
vorstellen in den aktiven Wiederstand einzutreten.
"Heinz-Mario Frühbeis" meinte dies in <ioamn9$uqk$1...@news.albasani.net>

Juergen Ilse

unread,
Jan 3, 2012, 6:50:12 PM1/3/12
to
Hallo,

Peer Martens <peerm...@web.de> wrote:
> On 03.01.2012 19:42, Dirk Weber wrote:
>> Unser Router kann zwar DNS, aber leider keine statischen IPs vergeben.
> Sorry falls ich das Problem nicht verstehe, weil mir die Lösung zu
> einfach erscheint.
> Das statische IP-Adressen von Router vergeben werden ist mir neu.
> "Quasi" statische Adressen durch lange Leases sind mir bekannt. Das
> nutze ich selbst so.

Eben das waere *eine* Moeglichkeit. Eine andere waere es, den DHCP-Pool
kleiner als das lokale Netz zu machen und aus dem Rest des lokalen Netzes
die Adressen fest zuweisen und statisch auf den Rechnern zu konfigurieren
statt auf den Rechnern einen DGCP-Client zu starten ...

> Aber wenn meine Clients eine statische Adresse haben sollen, dann lege
> ich die auch an den Clients fest.

Das sehe ich genauso.

Tschuess,
Juergen Ilse (jue...@usenet-verwaltung.de)
--
Ein Domainname ist nur ein Name, nicht mehr und nicht weniger.
Wer mehr hineininterpretiert, hat das Domain-Name-System nicht
verstanden.

Peer Martens

unread,
Jan 3, 2012, 7:14:20 PM1/3/12
to
On 04.01.2012 00:50, Juergen Ilse wrote:
> Eben das waere*eine* Moeglichkeit. Eine andere waere es, den DHCP-Pool
> kleiner als das lokale Netz zu machen und aus dem Rest des lokalen Netzes
> die Adressen fest zuweisen und statisch auf den Rechnern zu konfigurieren
> statt auf den Rechnern einen DGCP-Client zu starten ...

Da habe ich mich wohl missverstᅵndlich ausgedrᅵckt.
Die Adressen die ich statisch vergebe sind nicht im DHCP-Pool(am Router
begrenzt). Ich weiᅵ, nicht sonst was passiert wenn der DHCP-Server
versuchen wᅵrde die am Client benutzte Adresse anderweitig zu vergeben.
Aber mein Netz ist vergleichsweise winzig.
--
Sollte in *Deutschland* sich nicht in den nᅵchsten 5 bis 10 Jahren eine
vollkommene Abkehr vom Islam einstellen, dann kann ich mir duraus
vorstellen in den aktiven Wiederstand einzutreten.
"Heinz-Mario Frᅵhbeis" meinte dies in <ioamn9$uqk$1...@news.albasani.net>

Andreas Kohlbach

unread,
Jan 3, 2012, 8:08:16 PM1/3/12
to
Dirk Weber wrote on 03. January 2012:
>
> gibt es einen Weg, im LAN einen anderen Rechner direkt über seine MAC
> anzusprechen? Oder, was auch helfen würde, über die MAC die aktuelle IP
> des Remote-Rechners zu eruieren?
>
> Unser Router kann zwar DNS, aber leider keine statischen IPs vergeben.
> Einen der beteiligten Rechner zu einem DNS-Server zu machen, kommt nicht
> in Frage, da keiner der Rechner 24/7 läuft.

Was spricht dagegen, dem/n (beiden) eine fixe IP zu verpassen? So habe ich
das hier.
--
Andreas
Linux: The choice of a GNU generation.

Helmut Hullen

unread,
Jan 4, 2012, 1:52:00 AM1/4/12
to
Hallo, Burkhard,

Du meintest am 03.01.12:

>>> -t target mac, eine IP fuer Dich selbst musst Du natuerlich
>>> setzten.
>>
>> Du scheinst ein deutlich anderes arping einzusetzen, meins [1] kennt
>> kein -t.
>>
>> [1] iputils-20101006-11.fc16.x86_64

> Moeglich,

> ARPing 2.09, by Thomas Habets <tho...@habets.pp.se>
> usage: arping [ -0aAbdDeFpqrRuv ] [ -w <us> ] [ -S <host/ip> ]
> [ -T <host/ip ] [ -s <MAC> ] [ -t <MAC> ] [ -c <count>
> ] ^^^^^^^^^^^^
> [ -i <interface> ] <host/ip/MAC | -B>
> For complete usage info, use --help or check the manpage.

Hier (Slackware 13.37):

arping utility, iputils-ss021109

Kann keine MAC-Adresse anpingen, weder per "-t" noch als "<host/ip/MAC".


Paket: "tcpip-0.17-i486-39" (mit vielen Dateien von 2006), faktisch
identische Datei auch im Paket "iputils-s20101006".

Welche Distribution packt stattdessen die Version von Thomas Habets
dazu?

Viele Gruesse
Helmut

"Ubuntu" - an African word, meaning "Slackware is too hard for me".

Helmut Hullen

unread,
Jan 4, 2012, 1:54:00 AM1/4/12
to
Hallo, Thomas,

Du meintest am 03.01.12:

>> Unser Router kann zwar DNS, aber leider keine statischen IPs
>> vergeben. Einen der beteiligten Rechner zu einem DNS-Server zu
>> machen, kommt nicht in Frage, da keiner der Rechner 24/7 l�uft.

> Wie w�re es, den Router durch ein Modell zu ersetzen, das im Jahr
> 2012 angekommen ist?

Weil das keine origin�re Funktion eines Routers ist. Damit werden nur
(und gern) die kleinen Kisten mit dem Aufkleber "DSL-Router" oder "WLAN-
Router" aufgeh�bscht.

Peter Blancke

unread,
Jan 4, 2012, 6:17:12 AM1/4/12
to
Am 2012-01-04, Helmut Hullen <Hel...@Hullen.de> schrieb:

> Paket: "tcpip-0.17-i486-39" (mit vielen Dateien von 2006),
> faktisch identische Datei auch im Paket "iputils-s20101006".
>
> Welche Distribution packt stattdessen die Version von Thomas
> Habets dazu?

Mein Debian/Squeeze hat das hier:

ARPing 2.09, by Thomas Habets <tho...@habets.pp.se>
usage: arping [ -0aAbdDeFpqrRuv ] [ -w <us> ] [ -S <host/ip> ]
[ -T <host/ip ] [ -s <MAC> ] [ -t <MAC> ] [ -c <count> ]
[ -i <interface> ] <host/ip/MAC | -B>

Grusz,

Peter Blancke

--
Hoc est enim verbum meum!

Norbert Hahn

unread,
Jan 4, 2012, 7:24:05 AM1/4/12
to
Juergen Ilse <jue...@usenet-verwaltung.de> wrote:

>Hallo,
>
>Peer Martens <peerm...@web.de> wrote:
>> On 03.01.2012 19:42, Dirk Weber wrote:
>>> Unser Router kann zwar DNS, aber leider keine statischen IPs vergeben.
>> Sorry falls ich das Problem nicht verstehe, weil mir die L�sung zu
>> einfach erscheint.
>> Das statische IP-Adressen von Router vergeben werden ist mir neu.
>> "Quasi" statische Adressen durch lange Leases sind mir bekannt. Das
>> nutze ich selbst so.

Man kann dar�ber streiten, ob man 12 Jahre als "statisch" bezeichnet.
Bei meinem Netgear RP614 konnte man IP und MAC fest zuordnen ohne
Angabe eines Ablaufdatums.

>Eben das waere *eine* Moeglichkeit. Eine andere waere es, den DHCP-Pool
>kleiner als das lokale Netz zu machen und aus dem Rest des lokalen Netzes
>die Adressen fest zuweisen und statisch auf den Rechnern zu konfigurieren
>statt auf den Rechnern einen DGCP-Client zu starten ...

Bei dem RP614 wurde eine lokal vergebene IP-Adresse so behandelt, dass
das betreffende Ger�t nicht ins WAN gelassen wurde. Das habe ich z.B.
f�r Drucker und Fileserver benutzt.

Norbert

Thomas Bächler

unread,
Jan 4, 2012, 8:49:21 AM1/4/12
to
Am 04.01.2012 07:54, schrieb Helmut Hullen:
> Hallo, Thomas,
>
> Du meintest am 03.01.12:
>
>>> Unser Router kann zwar DNS, aber leider keine statischen IPs
>>> vergeben. Einen der beteiligten Rechner zu einem DNS-Server zu
>>> machen, kommt nicht in Frage, da keiner der Rechner 24/7 läuft.
>
>> Wie wäre es, den Router durch ein Modell zu ersetzen, das im Jahr
>> 2012 angekommen ist?
>
> Weil das keine originäre Funktion eines Routers ist. Damit werden nur
> (und gern) die kleinen Kisten mit dem Aufkleber "DSL-Router" oder "WLAN-
> Router" aufgehübscht.

Du sagst also, dass DHCP-Server mit der Möglichkeit der statischen
IP-Vergabe nur dort existieren? Dass weltweit vielfach eingesetzte
DHCP-Server, wie ISC dhcpd diese Funktion nicht haben? Dass nicht jeder
halbwegs anständige Heimrouter mit integriertem DHCP-Server diese
Funktion hat? Dass ein Router mit integriertem DHCP-Server, der keine
statischen IPs erlaubt, nicht minderwertig ist und somit auch nicht
ersetzt werden sollte?

Das ist nicht nur falsch, sondern trägt auch absolut NICHTS zur
Diskussion bei - nungut, das obligatorische Troll-Posting hatten wir in
diesem Thread noch nicht.

Helmut Hullen

unread,
Jan 4, 2012, 9:18:00 AM1/4/12
to
Hallo, Thomas,

Du meintest am 04.01.12:

>>> Wie wäre es, den Router durch ein Modell zu ersetzen, das im Jahr
>>> 2012 angekommen ist?

>> Weil das keine originäre Funktion eines Routers ist. Damit werden
>> nur (und gern) die kleinen Kisten mit dem Aufkleber "DSL-Router"
>> oder "WLAN- Router" aufgehübscht.

> Du sagst also, dass DHCP-Server mit der Möglichkeit der statischen
> IP-Vergabe nur dort existieren?

Nein.

Christoph 'Mehdorn' Weber

unread,
Jan 4, 2012, 11:02:36 AM1/4/12
to
Hallo!

* Peter Blancke <bla...@gmx.de>:
> Am 2012-01-04, Helmut Hullen <Hel...@Hullen.de> schrieb:

>> Welche Distribution packt stattdessen die Version von Thomas
>> Habets dazu?
> Mein Debian/Squeeze hat das hier:
> ARPing 2.09, by Thomas Habets <tho...@habets.pp.se>

"Mein" Squeeze bietet sogar zwei Varianten/Pakete:
- arping
- iputils-arping [not kfreebsd-amd64, kfreebsd-i386]

Und ja, die sind nicht identisch. Soweit ich mich erinnere,
gibt es die auch jeweils schon länger (mindestens seit Lenny
laut packages.debian.org, aber ich bilde mir ein, schon bei
Sarge auf die unterschiedlichen Varianten gestoßen zu sein).

Christoph

--
Kino ohne Popcorn ist wie Salz ohne Suppe.
(Volker Birk)

David Seppi

unread,
Jan 4, 2012, 7:47:51 PM1/4/12
to
Peer Martens schrieb:

> Das statische IP-Adressen von Router vergeben werden ist mir neu.
> "Quasi" statische Adressen durch lange Leases sind mir bekannt. Das
> nutze ich selbst so.
> Aber wenn meine Clients eine statische Adresse haben sollen, dann lege
> ich die auch an den Clients fest.

Das ist dann nicht praktikabel, wenn man die beteiligten Rechner öfter
auch in anderen Netzen verwendet (Notebook z.B.) und nicht jedes Mal
umkonfigurieren will.

--
David Seppi
1220 Wien

Peer Martens

unread,
Jan 4, 2012, 9:34:26 PM1/4/12
to
Mache ich ja nicht. Aber wenn der OP das macht, dann könnten statische
Adressen problematisch sein.
Aber ich schrieb ja, daß es *hier* im Netz nur den Drucker und den
Server betrifft. Die trage ich ungern herum.

Otto A d a m

unread,
Jan 5, 2012, 2:34:22 AM1/5/12
to
David Seppi schrieb:
Gibtz da unter Linux nix brauchbares? Mein OS X-Notebook bietet die
Moeglichkeit, verschiedene "Locations" zu haben, die dann jeweils
(unterschiedliche) statische IPs haben koennen, oder eben DHCP verwenden
koennen.
Wobei ich die DHCP-Server, die ich verwalte, so einstelle, dass ich
ohnehin immer die selbe IP bekomme. Sowohl mein Apple-Router als auch
mein Netgear-Router bieten die Moeglichkeit an, bestimmten Geraeten
(nach MAC-Adresse) somit quasi eine fixe IP zuzuweisen.

mfg
otto

Henning Paul

unread,
Jan 5, 2012, 3:16:37 AM1/5/12
to
Otto A d a m wrote:

> David Seppi schrieb:
>> Peer Martens schrieb:
>>
>>> Das statische IP-Adressen von Router vergeben werden ist mir neu.
>>> "Quasi" statische Adressen durch lange Leases sind mir bekannt. Das
>>> nutze ich selbst so.
>>> Aber wenn meine Clients eine statische Adresse haben sollen, dann lege
>>> ich die auch an den Clients fest.
>>
>> Das ist dann nicht praktikabel, wenn man die beteiligten Rechner öfter
>> auch in anderen Netzen verwendet (Notebook z.B.) und nicht jedes Mal
>> umkonfigurieren will.
>
> Gibtz da unter Linux nix brauchbares? Mein OS X-Notebook bietet die
> Moeglichkeit, verschiedene "Locations" zu haben, die dann jeweils
> (unterschiedliche) statische IPs haben koennen, oder eben DHCP verwenden
> koennen.

Nennt sich NetworkManager und ist für manche hier ein Reizwort. :-) (Weil
Sinnbild der Kapitulation vor der Mac-Zielgruppe oder so.)

Gruß
Henning

Dirk Thierbach

unread,
Jan 5, 2012, 3:24:52 AM1/5/12
to
Otto A d a m <geht.wird.aber...@gmx.at> wrote:
> David Seppi schrieb:
>> Peer Martens schrieb:

>>> Das statische IP-Adressen von Router vergeben werden ist mir neu.

s.u.

>>> "Quasi" statische Adressen durch lange Leases sind mir bekannt. Das
>>> nutze ich selbst so.
>>> Aber wenn meine Clients eine statische Adresse haben sollen, dann lege
>>> ich die auch an den Clients fest.

>> Das ist dann nicht praktikabel, wenn man die beteiligten Rechner öfter
>> auch in anderen Netzen verwendet (Notebook z.B.) und nicht jedes Mal
>> umkonfigurieren will.

> Gibtz da unter Linux nix brauchbares? Mein OS X-Notebook bietet die
> Moeglichkeit, verschiedene "Locations" zu haben, die dann jeweils
> (unterschiedliche) statische IPs haben koennen, oder eben DHCP verwenden
> koennen.

Gibt es. Fuer WLAN bietet schon wpasupplicant an sich (der eigentlich
immer verwendet wird) eine "Roaming mode". Wer "uebergeordnete"
Programme braucht, kann das wohl bei denen auch einstellen.

> Wobei ich die DHCP-Server, die ich verwalte, so einstelle, dass ich
> ohnehin immer die selbe IP bekomme. Sowohl mein Apple-Router als auch
> mein Netgear-Router bieten die Moeglichkeit an, bestimmten Geraeten
> (nach MAC-Adresse) somit quasi eine fixe IP zuzuweisen.

Und die Fritzboxen koennen das auch. Statische Adressen per DHCP sind
nun wirklich keine Hexerei.

- Dirk

Juergen Ilse

unread,
Jan 5, 2012, 4:52:37 AM1/5/12
to
Hallo,
Genaugenommen ist der Networkmanager ein kleines bischen was anderes ...
Der Networkmanager laesst die Interfaces unkonfiguriert, solange er nicht
von einem passenden Client aufgefordert wird, die Interfaces aufzusetzen
(z.B. "nm-applet"), was i.d.R. dazu fuehrt, dass der Rechner so lange
kein Netzwerk hat, wie sich niemand eingelogged hat ...

Ein "automatisches erkennen und konfigurieren des Netzes" auch wenn noch
kein "Networkmanager-Client" laeuft laesst sich aber auch hinbekommen (habe
ich auf einem Rechner "von Hand" gebastelt, mittels des "mapping" features
in der /etc/network/interfaces). Auch wenn ich es noch nie benutzt habe:
"guessnet" soll wohl etwas aehnliches ermoeglichen ...

Juergen Ilse

unread,
Jan 5, 2012, 5:08:39 AM1/5/12
to
Hallo,

Dirk Thierbach <dthie...@usenet.arcornews.de> wrote:
> Otto A d a m <geht.wird.aber...@gmx.at> wrote:
[ statische IP-Konfiguration abhaengig vom Standort ]
>> Gibtz da unter Linux nix brauchbares? Mein OS X-Notebook bietet die
>> Moeglichkeit, verschiedene "Locations" zu haben, die dann jeweils
>> (unterschiedliche) statische IPs haben koennen, oder eben DHCP verwenden
>> koennen.
> Gibt es. Fuer WLAN bietet schon wpasupplicant an sich (der eigentlich
> immer verwendet wird) eine "Roaming mode".

Nein. wpa_supplicant hat mit der IP-Adresse nichts zu tun, er ist eine
Ebene tiefer angesiedelt. Er kann sich aber automatisch um die WLAN-
Konfiguration (im Sinne von "Verschluesselung, Keys, etc. konfigurieren")
kuemmern, nur die IP-Konfiguration liegt eine Ebene hoeher ...
Fuer die entsprechende IP-Konfiguration gibt es Dinge wie das "mapping"
Feature in der /etc/network/interfaces und Pakete wie "guessnet" (sofern
fuer die IP-Konfiguration kein DHCP oder etwas dergleichen zum Einsatz
kommt).

Ralph Aichinger

unread,
Jan 5, 2012, 5:35:11 AM1/5/12
to
David Seppi <dse...@a1.net> wrote:
> Das ist dann nicht praktikabel, wenn man die beteiligten Rechner öfter
> auch in anderen Netzen verwendet (Notebook z.B.) und nicht jedes Mal
> umkonfigurieren will.

Für dieses Szenario gibt es fertige Skripte, die anhand verschiedener
Parameter automatisch erkennen, in welchem Netz sie sich befinden, und
dann alle Einstellungen für dieses eine Netzwerk nach Vorgabe konfigurieren.

Z.B. wenn du auf eth0 die MAC 3c:4a:92:77:ab:7c hörst, dann bist du bei
Fritz zuhause, und hast den Nameserver 10.0.17.3 und die IP 168.0.3.5.
Oder so.

/ralph

Dirk Thierbach

unread,
Jan 5, 2012, 6:21:01 AM1/5/12
to
Juergen Ilse <jue...@usenet-verwaltung.de> wrote:
> Dirk Thierbach <dthie...@usenet.arcornews.de> wrote:

>> Gibt es. Fuer WLAN bietet schon wpasupplicant an sich (der eigentlich
>> immer verwendet wird) eine "Roaming mode".

> Nein. wpa_supplicant hat mit der IP-Adresse nichts zu tun, er ist eine
> Ebene tiefer angesiedelt.

Irgendwie habe ich ein Deja-vu.

> Er kann sich aber automatisch um die WLAN- Konfiguration (im Sinne
> von "Verschluesselung, Keys, etc. konfigurieren") kuemmern, nur die
> IP-Konfiguration liegt eine Ebene hoeher ...

Bitte lies einfach /usr/share/doc/wpasupplicant/README.modes

Ja, es geht ueber /etc/network/interfaces, wahlweise mit oder ohne
mapping (dann mit einem logischen Interface). Dort kann man dann eine
statische IP vergeben oder DHCP anfordern. Und ja, es geht alleine mit
wpasupplicant per SID, man braucht keine weiteren Pakete, um z.B. das
mapping-feature zu nutzen.

Es ist schoen, dass Du mit jetzt zum drittenmal erzaehlst, dass das,
was ich schon lange praktisch mache, eigentlich gar nicht geht ... :-)

Ich dachte, Du waerest schon beim letzenmal draufgekommen, einfach mal
selbst nachzulesen.

- Dirk, EOT

Juergen Ilse

unread,
Jan 5, 2012, 6:51:51 AM1/5/12
to
Hallo,

Dirk Thierbach <dthie...@usenet.arcornews.de> wrote:
> Juergen Ilse <jue...@usenet-verwaltung.de> wrote:
>> Dirk Thierbach <dthie...@usenet.arcornews.de> wrote:
>>> Gibt es. Fuer WLAN bietet schon wpasupplicant an sich (der eigentlich
>>> immer verwendet wird) eine "Roaming mode".
>> Nein. wpa_supplicant hat mit der IP-Adresse nichts zu tun, er ist eine
>> Ebene tiefer angesiedelt.
> Irgendwie habe ich ein Deja-vu.

Trotz allem ist es nicht wpa_supplicant sondern der "script-Verhau" rund
um die /etc/network/interfaces, der die IP-Konfiguration macht, und das
meinte ich mit "nein, wpa_supplicant tut das nicht, wpa_supplicant ist
eine Ebene tiefer angesiedelt".

David Seppi

unread,
Jan 5, 2012, 10:22:32 AM1/5/12
to
Otto A d a m schrieb:

> Gibtz da unter Linux nix brauchbares? Mein OS X-Notebook bietet die
> Moeglichkeit, verschiedene "Locations" zu haben, die dann jeweils
> (unterschiedliche) statische IPs haben koennen, oder eben DHCP verwenden
> koennen.

Das ist natürlich ein Argument. :D

> Wobei ich die DHCP-Server, die ich verwalte, so einstelle, dass ich
> ohnehin immer die selbe IP bekomme. Sowohl mein Apple-Router als auch
> mein Netgear-Router bieten die Moeglichkeit an, bestimmten Geraeten
> (nach MAC-Adresse) somit quasi eine fixe IP zuzuweisen.

Bei Routern, die nicht unter meiner Kontrolle stehen (Uni-WLAN z.B.),
kann ich das leider nicht.
Für das dortige Szenario "Ich will mit $KOLLEGE Daten über WLAN per
Skript austauschen, ohne vorher unsere IP zu ermitteln, MAC-Adresse ist
fix" wäre es natürlich ideal, wenn man einen anderen Rechner per
MAC-Adresse ansteuern kann.

Norbert Hahn

unread,
Jan 5, 2012, 11:52:17 AM1/5/12
to
David Seppi <dse...@a1.net> wrote:

>Bei Routern, die nicht unter meiner Kontrolle stehen (Uni-WLAN z.B.),
>kann ich das leider nicht.

Dort kann es ja mehr Rechner geben als in das Subnetz 'reinpassen.

>Für das dortige Szenario "Ich will mit $KOLLEGE Daten über WLAN per
>Skript austauschen, ohne vorher unsere IP zu ermitteln, MAC-Adresse ist
>fix" wäre es natürlich ideal, wenn man einen anderen Rechner per
>MAC-Adresse ansteuern kann.

Geht mit etwas Ferkelei:
arp -s 10.0.0.99 <MAC-Adresse des anderen Rechnes>

Dann kann man den Rechner über 10.0.0.99 erreichen - "direkte"
Verbindung vorausgesetzt. Da bei WLAN heute verschlüsselt über-
tragen wird, weiß ich nicht, ob das geht.

Norbert

Burkhard Ott

unread,
Jan 5, 2012, 12:38:18 PM1/5/12
to
Hehe, kommt drauf an ob die eventuell vlans mit bestimmten IP Bereichen
filtern, dann geht auch das nach hinten los.

cheers

Peter J. Holzer

unread,
Jan 5, 2012, 1:48:17 PM1/5/12
to
On 2012-01-05 15:22, David Seppi <dse...@a1.net> wrote:
> Otto A d a m schrieb:
>> Wobei ich die DHCP-Server, die ich verwalte, so einstelle, dass ich
>> ohnehin immer die selbe IP bekomme. Sowohl mein Apple-Router als auch
>> mein Netgear-Router bieten die Moeglichkeit an, bestimmten Geraeten
>> (nach MAC-Adresse) somit quasi eine fixe IP zuzuweisen.
>
> Bei Routern, die nicht unter meiner Kontrolle stehen (Uni-WLAN z.B.),
> kann ich das leider nicht.
> Für das dortige Szenario "Ich will mit $KOLLEGE Daten über WLAN per
> Skript austauschen, ohne vorher unsere IP zu ermitteln, MAC-Adresse ist
> fix" wäre es natürlich ideal, wenn man einen anderen Rechner per
> MAC-Adresse ansteuern kann.

In dem Fall würde ich mich eher auf "Name ist fix" zurückziehen und
etwas Dyndns-Ähnliches verwenden.

hp


--
_ | Peter J. Holzer | Deprecating human carelessness and
|_|_) | Sysadmin WSR | ignorance has no successful track record.
| | | h...@hjp.at |
__/ | http://www.hjp.at/ | -- Bill Code on as...@irtf.org

gregor herrmann

unread,
Jan 6, 2012, 12:24:51 AM1/6/12
to
On Thu, 05 Jan 2012 01:47:51 +0100, David Seppi wrote:

>> Aber wenn meine Clients eine statische Adresse haben sollen, dann lege
>> ich die auch an den Clients fest.
> Das ist dann nicht praktikabel, wenn man die beteiligten Rechner öfter
> auch in anderen Netzen verwendet (Notebook z.B.) und nicht jedes Mal
> umkonfigurieren will.

ich hab kein problem mit einer netten sammlung von eintraegen in
/etc/network/interfaces, manche statisch, manche dynamisch, und einem
beherzten "ifup ath0=wobinichdenngerade". - fuer nagetierfans mag
das anders ausschauen.


gregor
--
.''`. Homepage: http://info.comodo.priv.at/ - OpenPGP key ID: 0x8649AA06
: :' : Debian GNU/Linux user, admin, & developer - http://www.debian.org/
`. `' Member of VIBE!AT & SPI, fellow of Free Software Foundation Europe
`- NP: Pink Floyd: Goodbye cruel word

David Seppi

unread,
Jan 6, 2012, 7:39:05 PM1/6/12
to
Norbert Hahn schrieb:

> Geht mit etwas Ferkelei:
> arp -s 10.0.0.99 <MAC-Adresse des anderen Rechnes>
>
> Dann kann man den Rechner über 10.0.0.99 erreichen - "direkte"
> Verbindung vorausgesetzt.

Danke, werd ich bei Gelegenheit ausprobieren!

> Da bei WLAN heute verschlüsselt über-
> tragen wird, weiß ich nicht, ob das geht.

Ich kann zwischen verschlüsselter und unverschlüsselten WLAN-Verbindung
wählen, sollte also kein Problem sein.

Christian Steins

unread,
Jan 7, 2012, 9:59:41 AM1/7/12
to
Am 03.01.2012 19:42, schrieb Dirk Weber:

> gibt es einen Weg, im LAN einen anderen Rechner direkt über seine MAC
> anzusprechen? Oder, was auch helfen würde, über die MAC die aktuelle IP
> des Remote-Rechners zu eruieren?
>
> Unser Router kann zwar DNS, aber leider keine statischen IPs vergeben.
> Einen der beteiligten Rechner zu einem DNS-Server zu machen, kommt nicht
> in Frage, da keiner der Rechner 24/7 läuft.

Hi,
was spricht dagegen die Rechner über ihren Namen anzusprechen?

Christian

Dieter Schultheis

unread,
Jan 10, 2012, 3:00:22 PM1/10/12
to
Am 04.01.2012 00:30, schrieb Peer Martens:
> On 03.01.2012 19:42, Dirk Weber wrote:
>> Unser Router kann zwar DNS, aber leider keine statischen IPs vergeben.
>
> Sorry falls ich das Problem nicht verstehe, weil mir die Lösung zu
> einfach erscheint.
> Das statische IP-Adressen von Router vergeben werden ist mir neu.
> "Quasi" statische Adressen durch lange Leases sind mir bekannt. Das
> nutze ich selbst so.
> Aber wenn meine Clients eine statische Adresse haben sollen, dann lege
> ich die auch an den Clients fest.
> Hier im Netz haben alle Rechner (Quasi) statische Adressen von Router.
> Server und der Drucker ausgenommen. Wenn ich für die Clients statische
> Adressen wollte, dann würde ich sie vergeben. Ob der DHCP-Server im
> Router läuft ist doch dabei egal!?
Es gibt Router, die merken sich die MAC Adresse zu einer bereits einmal
vergebenen IP Adresse und vergeben an diese MAC immer wieder die gleiche
IP. Dadurch handelt es sich um ein quasi statische Verhalten trotz DHCP
im Router und Client.

Bei einem bei mir noch rumfliegenden älteren LAN Router von D-Link
musste man die Zuordnung MAC/IP noch manuell festlegen. Die FB's machen
das wohl vollautomatisch (ohne manuellen Eingriff).

Bei zu kleinen IP Bereich und zu großem MAC Gerätepark kann dieses
Verhalten zu einer IP Knappheit führen, auch wenn nicht alle Geräte
aktuell mit der FB/dem Router verbunden sind.

Meine, vor einiger Zeit in der Hotline Rubrik der CT einen
entsprechenden Hilferuf mit Erweiterung des IP Bereiches als Medizin
gelesen zu haben.

--


MfG
Dieter
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