ich habe vor ein paar Wochen KDE 3.5.8 auf meinem Athlon 64X2 Notebook
installiert.
Auf dem Laptop läuft Gentoo mit dem Kernel 2.6.24-gentoo-r7.
Leider kommt es in letzter Zeit immer häufiger vor, das KDE
einfach "einfriert" ...
Die Maus bewegt sich nur noch ruckelnd vorwärts,
Programme die gestartet sind, sind wie eingefroren. Ich kann nichtmal auf
die Konsole wechseln mit STRG-ALT-F2 oder ähnliches.
Manchmal hilft es nichmal mehr den XServer über STRG-ALT-Backspace
zu "killen". Dann muss man oftmals einfach den Laptop ausschalten! :-(
Im Logfile finde ich nur folgende Meldung:
> "Very strange! got a DCOPReplyFailed opcode, but we were not waiting for a
reply!"
ansonsten steht dort nichts weiteres.
Weiss jemand abhilfe? Oder hat einen Rat?
Viele Grüße, Benni
Gruß
Jan
> Leider kommt es in letzter Zeit immer häufiger vor, das KDE
> einfach "einfriert" ...
[ ... ]
> Im Logfile finde ich nur folgende Meldung:
>> "Very strange! got a DCOPReplyFailed opcode, but we were not waiting for a
> reply!"
Schmeiss KDE runter -- zumindest vorübergehend. Ich meine das vollkommen
ernsthaft, weil KDE und Gnome immer weitere Abtraktionsschichten
einschleppen und sich dadurch immer weiter zu einer Art Betriebsystem
innerhalb Deines Betriebsystemes entwickeln.
Eine Fehlersuche in der Art "Hardware->Linux->X11->KDE/Gnome->Anwendung"
grenzt IMHO an eine Post-Mortem-Analyse.
HTH
--
Martin
"You see, in this world there's two kind of people, my
www.martin-bock.de friend: Those with loaded guns and those who dig. You
Key-ID: 0x93FA8A93 dig!" Clint Eastwood -- The good, the bad and the ugly
> Benjamin Beloch <newsr...@yaddi.de> schrub:
>
>> Leider kommt es in letzter Zeit immer häufiger vor, das KDE
>> einfach "einfriert" ...
>
> [ ... ]
>
>> Im Logfile finde ich nur folgende Meldung:
>>> "Very strange! got a DCOPReplyFailed opcode, but we were not waiting
>>> for a
>> reply!"
>
> Schmeiss KDE runter -- zumindest vorübergehend. Ich meine das
> vollkommen ernsthaft, weil KDE und Gnome immer weitere
> Abtraktionsschichten einschleppen und sich dadurch immer weiter zu
> einer Art Betriebsystem innerhalb Deines Betriebsystemes entwickeln.
Na klar - ich fahre auch lieber mit einer Harley Davidson, als mich mit
Desktop-Problemen zu befassen ... hi
> Martin Bock wrote:
[ KDE Probleme ]
>> Schmeiss KDE runter -- zumindest vorübergehend. Ich meine das
>> vollkommen ernsthaft, weil KDE und Gnome immer weitere
>> Abtraktionsschichten einschleppen und sich dadurch immer weiter zu
>> einer Art Betriebsystem innerhalb Deines Betriebsystemes entwickeln.
>
> Na klar - ich fahre auch lieber mit einer Harley Davidson, als mich mit
> Desktop-Problemen zu befassen ... hi
Bis zum Fahren ist es aber manchmal genau so fummelig (hint: Poröse
Membrane der Beschleunigerpumpe eines S&S Super E auf einer 18 Jahre
alten FSXT). Kaltstart: Nein bis widerwillig, Warmstart: Immer wieder.
BTW: Fluxbox/xorg-x11 (ohne 'dbus/hal' oder ähnliches Schickimicki) --
seit 4 oder 5 Jahren.
> Dieter Intas <dieter...@web.de> schrub:
>
>> Martin Bock wrote:
>
> [ KDE Probleme ]
>
>>> Schmeiss KDE runter -- zumindest vorübergehend. Ich meine das
>>> vollkommen ernsthaft, weil KDE und Gnome immer weitere
>>> Abtraktionsschichten einschleppen und sich dadurch immer weiter zu
>>> einer Art Betriebsystem innerhalb Deines Betriebsystemes entwickeln.
>>
>> Na klar - ich fahre auch lieber mit einer Harley Davidson, als mich
>> mit Desktop-Problemen zu befassen ... hi
>
> Bis zum Fahren ist es aber manchmal genau so fummelig (hint: Poröse
> Membrane der Beschleunigerpumpe eines S&S Super E auf einer 18 Jahre
> alten FSXT). Kaltstart: Nein bis widerwillig, Warmstart: Immer wieder.
Mit meiner Harley Davidson (KDE 5.3.7) habe ich keinerlei Probleme ...
springt immer an und bringt mich ans gewünschte Ziel ... :-D
> BTW: Fluxbox/xorg-x11 (ohne 'dbus/hal' oder ähnliches Schickimicki) --
> seit 4 oder 5 Jahren.
Warum nicht - mit einer Leichtklasse fährt sich's doch auch ganz gut und
ist schongar sehr schnell! Auch Gnus (wie ich bei dir sehe) arbeitet
hervorragend, sowie auch Emax, obwohl die konfiguriererei doch recht
aufwendig werden kann, bin ich dafür doch zu bequem. Ein moderner
Desktop ist halt doch schon eher mein Ding. :-)
Hatte früher mal längere Zeit mit WindowMaker gearbeitet, bin dann aber
wieder bei KDE gelandet ... die WindowMaker-Applets benutze ich
allerdings noch heute in einem Panel von KDE.
Natürlich ist KDE ordentlich aufgebläht, aber bis Fluxbox an KDE nur
annähernd rankommt, dauert es sicher noch lange Zeit, wenn überhaupt.
KDE 4 scheint einen völlig neuen Aufbau zu haben - mal sehn, wie es sich
entwickelt. IMHO kommt nichts an KDE ran ... möcht ich nicht vermissen!
Wie auch immer - man kann natürlich auch ohne KDE leben ...