Google Groups no longer supports new Usenet posts or subscriptions. Historical content remains viewable.
Dismiss

Wie groß darf eine einzelne Datei sein? DVD-Problem (DeVeDe)

1 view
Skip to first unread message

Torsten Rüdiger Hansen

unread,
Dec 2, 2007, 4:34:13 AM12/2/07
to
Hallo,

ich wollte unter Ubuntu 6 eine DVD erzeugen lassen (DeVeDe). Meine
Ausgangsdatei mit dem Film (selbstgedreht und geschnitten) ist auf dem
Mac Dateisystem 16,42 Gigabyte (17.631.457.277 Byte) groß. Nun habe ich
das Problem, das ich weder per Kabel (LAN) noch per USB-Festplatte (am
Mac "Unix-formatiert") die Datei auf den Linix-PC bekomme. Gibt es unter
Linux/Ubuntu eine Grenze bei 4 GB? Wie könnte ich die umgehen
(USB-Platte am LinuxPC formatieren, wie /womit)?

Um den Aufwand nicht vergeblich zu haben: Kann DeVeDe mit
Ausgangamaterial, Dateityp "DV-Code als Quicktimedatei" umgehen?

--
Antworten auf öffentlich gestellte Fragen bitte NUR öffentlich.
Mein Postfach (email) wird wird nur 2 mal im Monat entmüllt.
Außerdem wohne ich nicht im Rechner, Antworten könnten ein paar Tage
dauern. Grüße von T.R.H.

Christian Steins

unread,
Dec 2, 2007, 4:39:44 AM12/2/07
to
Torsten Rüdiger Hansen schrieb:

> Hallo,
>
> ich wollte unter Ubuntu 6 eine DVD erzeugen lassen (DeVeDe). Meine
> Ausgangsdatei mit dem Film (selbstgedreht und geschnitten) ist auf dem
> Mac Dateisystem 16,42 Gigabyte (17.631.457.277 Byte) groß. Nun habe ich
> das Problem, das ich weder per Kabel (LAN) noch per USB-Festplatte (am
> Mac "Unix-formatiert") die Datei auf den Linix-PC bekomme. Gibt es unter
> Linux/Ubuntu eine Grenze bei 4 GB? Wie könnte ich die umgehen
> (USB-Platte am LinuxPC formatieren, wie /womit)?
>

Hi,
falls die USB Platte mit FAT32 formatiert ist, ja da gibt
es eine 4 GB Grenze....

Grüße,
Chris

Torsten Rüdiger Hansen

unread,
Dec 2, 2007, 5:12:51 AM12/2/07
to
Christian Steins <c...@invalid.invalid> wrote:

> falls die USB Platte mit FAT32 formatiert ist, ja da gibt
> es eine 4 GB Grenze....

Hatte ich irgendwie im Verdacht, aber die Angaben im MacOS
"Festplattendienstprogramm" lauten nur "Unix-Filesystem" bzw. "MS-DOS".
Da ist mir nicht mit geholfen...

Cyrus Kriticos

unread,
Dec 2, 2007, 5:16:47 AM12/2/07
to
Christian Steins wrote:
> Torsten Rüdiger Hansen schrieb:

>>
>> ich wollte unter Ubuntu 6 eine DVD erzeugen lassen (DeVeDe). Meine
>> Ausgangsdatei mit dem Film (selbstgedreht und geschnitten) ist auf dem
>> Mac Dateisystem 16,42 Gigabyte (17.631.457.277 Byte) groß. Nun habe ich
>> das Problem, das ich weder per Kabel (LAN) noch per USB-Festplatte (am
>> Mac "Unix-formatiert") die Datei auf den Linix-PC bekomme. Gibt es unter
>> Linux/Ubuntu eine Grenze bei 4 GB? Wie könnte ich die umgehen
>> (USB-Platte am LinuxPC formatieren, wie /womit)?
>
> falls die USB Platte mit FAT32 formatiert ist, ja da gibt
> es eine 4 GB Grenze....

Bei ext3 ist die max. Dateigroesse von der verwendeten Blockgroesse
abhaengig, aber min. 16 GByte.

Bei reiserfs 3.5 sind es 1 Byte weniger als 2 GByte, bei reiserfs 3.6 liegt
die max. Dateigroesse bei einem Exabyte.

--
Best regards | Be nice to America or they'll bring democracy to
Cyrus | your country.

Cyrus Kriticos

unread,
Dec 2, 2007, 5:28:18 AM12/2/07
to
Cyrus Kriticos wrote:
> Christian Steins wrote:
>> Torsten Rüdiger Hansen schrieb:
>>>
>>> ich wollte unter Ubuntu 6 eine DVD erzeugen lassen (DeVeDe). Meine
>>> Ausgangsdatei mit dem Film (selbstgedreht und geschnitten) ist auf dem
>>> Mac Dateisystem 16,42 Gigabyte (17.631.457.277 Byte) groß. Nun habe ich
>>> das Problem, das ich weder per Kabel (LAN) noch per USB-Festplatte (am
>>> Mac "Unix-formatiert") die Datei auf den Linix-PC bekomme. Gibt es unter
>>> Linux/Ubuntu eine Grenze bei 4 GB? Wie könnte ich die umgehen
>>> (USB-Platte am LinuxPC formatieren, wie /womit)?
>>
>> falls die USB Platte mit FAT32 formatiert ist, ja da gibt
>> es eine 4 GB Grenze....
>
> Bei ext3 ist die max. Dateigroesse von der verwendeten Blockgroesse
> abhaengig, aber min. 16 GByte.

Nachtrag:
Bei einer Ubuntu-Standard-Installation kommt ext3 mit einer Blockgroesse
von 4KByte zu Einsatz, d.h. die max. Dateigroesse liegt bei 2 TByte.

sudo tune2fs -l PFAD_ZUR_PARTITION | grep "^Block size:"

Roman Racine

unread,
Dec 2, 2007, 5:27:53 AM12/2/07
to
Torsten Rüdiger Hansen wrote:

> ich wollte unter Ubuntu 6 eine DVD erzeugen lassen (DeVeDe). Meine
> Ausgangsdatei mit dem Film (selbstgedreht und geschnitten) ist auf dem
> Mac Dateisystem 16,42 Gigabyte (17.631.457.277 Byte) groß. Nun habe ich
> das Problem, das ich weder per Kabel (LAN) noch per USB-Festplatte (am
> Mac "Unix-formatiert") die Datei auf den Linix-PC bekomme. Gibt es unter
> Linux/Ubuntu eine Grenze bei 4 GB? Wie könnte ich die umgehen
> (USB-Platte am LinuxPC formatieren, wie /womit)?

Es gibt unter Linux mehrere gängige Dateisysteme, unter anderem ext3,
reiserfs und auch xfs. reiserfs hat bei gewissen Versionen tatsächlich eine
Begrenzung auf 2 GB. Bei xfs liegt die aktuelle Limite unter Linux derart
hoch, dass sie im Moment keine Beschränkung darstellt, bei ext3 kommst du
möglicherweise bei 16 GB an eine Grenze.

Beim kopieren über LAN gibt es dagegen keinerlei Grössenbeschränkung. Ich
würde an deiner Stelle eine Partition auf deiner Festplatte mal mit xfs
formatieren und die Daten dann über LAN kopieren.

Gruss

Roman°
--
IRC-Freenode: #usenet-friends
http://www.usenet-friends.ch.vu/

Message has been deleted

Torsten Rüdiger Hansen

unread,
Dec 2, 2007, 7:46:32 AM12/2/07
to
Roman Racine <roman....@gmx.de> wrote:

> Beim kopieren über LAN gibt es dagegen keinerlei Grössenbeschränkung.
> Ich würde an deiner Stelle eine Partition auf deiner Festplatte mal mit
> xfs formatieren und die Daten dann über LAN kopieren.

Leider ist auf *den* int. Platten nichts mehr frei. Darum meine
ausgemusterte 30 GB 2,5"-Platte im USB-Gehäuse. Die darf dann testweise
neufor-/partioniert werden.

> Bei xfs liegt die aktuelle Limite unter Linux derart
> hoch, dass sie im Moment keine Beschränkung darstellt,

Also xfs. Geht das mit den grafischen zu bedienenden Bordmitteln? Denn
damit hatte ich schon mal gearbeitet, nur der Name ist mir entfallen.

Message has been deleted

Torsten Rüdiger Hansen

unread,
Dec 2, 2007, 8:17:52 AM12/2/07
to
Torsten Rüdiger Hansen <T....@gmx.de> wrote:

> Denn
> damit hatte ich schon mal gearbeitet, nur der Name ist mir entfallen.

Weil ich eben im Kleer war: Weder unter Systemeinstellung noch unter
Administration finde ich ein Programm zum partionieren. War das "gpart"
oder wie heißt das?

Torsten Rüdiger Hansen

unread,
Dec 2, 2007, 8:19:53 AM12/2/07
to
Torsten Rüdiger Hansen <T....@gmx.de> wrote:

> Denn
> damit hatte ich schon mal gearbeitet, nur der Name ist mir entfallen.

Weil ich eben im Keller war: Weder unter Systemeinstellung noch unter


Administration finde ich ein Programm zum partionieren. War das "gpart"
oder wie heißt das?

--

Roman Racine

unread,
Dec 2, 2007, 8:26:06 AM12/2/07
to
Torsten Rüdiger Hansen wrote:

>> Bei xfs liegt die aktuelle Limite unter Linux derart
>> hoch, dass sie im Moment keine Beschränkung darstellt,
>
> Also xfs. Geht das mit den grafischen zu bedienenden Bordmitteln? Denn
> damit hatte ich schon mal gearbeitet, nur der Name ist mir entfallen.

Ich mach sowas auf der Konsole, aber unter Ubuntu 7.10 geht das unter den
Systemeinstellungen unter "Advanced" und dort unter "Disk and Filesystems"
und dann im Systemadministrator-Modus.

Helmut Hullen

unread,
Dec 2, 2007, 8:30:00 AM12/2/07
to
Hallo, Torsten,

Du meintest am 02.12.07:

> Weil ich eben im Keller war: Weder unter Systemeinstellung noch unter
> Administration finde ich ein Programm zum partionieren. War das
> "gpart" oder wie heißt das?

fdisk

Viele Gruesse
Helmut

"Ubuntu" -- an African word, meaning "Slackware is too hard for me".

Torsten Rüdiger Hansen

unread,
Dec 2, 2007, 9:04:34 AM12/2/07
to
Roman Racine <roman....@gmx.de> wrote:

> aber unter Ubuntu 7.10

ich habe bisher keine Notwendigkeit gesehen, die 6er Version zu
verlassen.

Juergen Ilse

unread,
Dec 2, 2007, 1:05:41 PM12/2/07
to
Hallo,

Heiko Schlenker <hsc...@gmx.de> wrote:
> * Oliver Ve?ernik <sp...@vecernik.at> schrieb:
>> Torsten Rüdiger Hansen schrieb:


>>> ich wollte unter Ubuntu 6 eine DVD erzeugen lassen (DeVeDe). Meine
>>> Ausgangsdatei mit dem Film (selbstgedreht und geschnitten) ist auf dem
>>> Mac Dateisystem 16,42 Gigabyte (17.631.457.277 Byte) groß. Nun habe ich
>>> das Problem, das ich weder per Kabel (LAN) noch per USB-Festplatte (am
>>> Mac "Unix-formatiert") die Datei auf den Linix-PC bekomme. Gibt es unter
>>> Linux/Ubuntu eine Grenze bei 4 GB? Wie könnte ich die umgehen
>>> (USB-Platte am LinuxPC formatieren, wie /womit)?

>> Die Grenze für die Größe von Dateien hängt vom verwendeten Dateisystem ab.

Auch, aber nicht nur ...

> Was 32-Bit-Systeme betrifft, so beträgt das Limit grundsätzlich
> 2^31 bit (2 GB).

Es gibt bereits relativ lange "LArge File Support". Die Programme sowie die
verwendete libc muessen Support dafuer enthalten, damit man (unabhaengig vom
Dateisystem) ueberhaupt prinzipiell mit groesseren Dateien umgehen kann.
Daneben gibt es noch die bereits erwaehnten Beschraenkungen der einzelnen
Dateisysteme.

Tschuess,
Juergen Ilse (jue...@usenet-verwaltung.de)
--
Ein Domainname (auch wenn er Teil einer Mailadresse ist) ist nur ein Name,
nicht mehr und nicht weniger ...

Dirk Clemens

unread,
Dec 2, 2007, 1:59:43 PM12/2/07
to
Torsten Rüdiger Hansen wrote:
> Hallo,
>
> ich wollte unter Ubuntu 6 eine DVD erzeugen lassen (DeVeDe). Meine
> Ausgangsdatei mit dem Film (selbstgedreht und geschnitten) ist auf dem
> Mac Dateisystem 16,42 Gigabyte (17.631.457.277 Byte) groß. Nun habe ich
> das Problem, das ich weder per Kabel (LAN) noch per USB-Festplatte (am
> Mac "Unix-formatiert") die Datei auf den Linix-PC bekomme.

Eine weitere Falle im LAN ist das Übertragungsprotokoll
(z.B. ftp/sftp/scp/nfs/smb/cifs), welches auch Dateien >4GB
unterstützen muss; und zwar sowohl server- als auch client-seitig.
Hier hilft ggf. Datei zu splitten und auf dem Zielsystem wieder
zusammensetzen, wobei der letzte Schritt je nach verwendeter
Brennsoftware nicht nötig ist.

Dirk


--
Mail an: lemmi (minus) usenet (at) ftb (minus) net (dot) de

Michael Mauch

unread,
Dec 2, 2007, 7:20:44 PM12/2/07
to
Helmut Hullen wrote:
> Hallo, Torsten,
>
> Du meintest am 02.12.07:
>
>> Weil ich eben im Keller war: Weder unter Systemeinstellung noch unter
>> Administration finde ich ein Programm zum partionieren. War das
>> "gpart" oder wie heißt das?
>
> fdisk

Warum sollte man das freiwillig benutzen? "man fdisk" meint:

BUGS
There are several *fdisk programs around. Each has its problems and
strengths. Try them in the order cfdisk, fdisk, sfdisk. (Indeed, cfdisk is
a beautiful program that has strict requirements on the partition tables it
accepts, and produces high quality partition tables. Use it if you can.
fdisk is a buggy program that does fuzzy things - usually it happens to pro-
duce reasonable results. Its single advantage is that it has some support for
BSD disk labels and other non-DOS partition tables. Avoid it if you can.


Michael

Helmut Hullen

unread,
Dec 3, 2007, 2:37:00 AM12/3/07
to
Hallo, Michael,

Du meintest am 03.12.07:

>>> Weil ich eben im Keller war: Weder unter Systemeinstellung noch
>>> unter Administration finde ich ein Programm zum partionieren. War
>>> das "gpart" oder wie heißt das?
>>
>> fdisk

> Warum sollte man das freiwillig benutzen?

Weil die anderen Varianten noch eher Ergebnisse produzieren, die nicht
von jeder Anwendung wie gewünscht interpretiert werden. Ergebnis eigener
(unfreiwilliger) Experimente.

Message has been deleted

Torsten Rüdiger Hansen

unread,
Dec 3, 2007, 2:16:46 PM12/3/07
to
Marcus Jodorf <tr...@killfile.de> wrote:

> ganz einfach iDVD auf dem Mac nehmen.

iDVD08 kack nach 6-7 Stunden Rechenzeit ab ("Es ist ein Fehler beim
multiplexen aufgetreten"). Die 06er CD ist leider nicht lesbar (keine
Kratzer zu sehen), da muß ich erst mal sehen ob ich Ersatz bekommen
kann.

0 new messages