Am 11.05.2013 22:02, schrieb Ralph Aichinger:
> Bernd Hohmann <
bernd.hohma...@freihaendler.com> wrote:
>> können. In der Praxis dürften noch zu viele Geräte (zb.
>> Alarmierungssysteme) an der ISDN-Phantomspeisung hängen bzw. sich auf
>> diese verlassen.
>
> Für Werte von "viele" die sich in einer anderen Größenordnung abspielen
> als das Consumer-Geschäft.
>
> Wenn in einem kleinen Ort 10, 20 oder 100 solcher Kunden dranhängen
> und dann irgendwann einmal die ISDN-Vermittlungsstelle eingeht, ob sich
> das wirklich auszahlt, daß das nachbeschafft wird?
Spannendes Thema, ich hab gleich mal per Mail meinen Kollegen befragt
der sowas den ganzen Tag macht. Wäre nämlich mal interessant zu wissen,
wie denn die Alarmanlagen- und Schalter der ganzen Banken etc.. zur Zeit
angeschlossen sind und ob es noch einen großen Bestand an ISDN-Nutzern gibt.
Zitat: "Wer Gerätschaften betreibt, die nur für herkömmliche Anschlüsse
geeignet oder zugelassen sind, etwa Hausnotrufsysteme, Alarmanlagen mit
Notrufmelder oder EC-Kartenterminals, sollte sich darauf berufen und auf
der Umstellung auf ein aktuelles Paket mit herkömmlichem Anschluss bestehen"
Grundsätzlich hätte ich ja nichts dagegen, ISDN gegen .. ja was
eigentlich? ... auszutauschen wenns die Menschheit glücklich macht. Aber
wenn ich es genau betrachte: mit einem ISDN-Terminaladapter kann man zur
Not noch Morsezeichen geben, mit DSL kann ich nur noch das Gerät
anzünden und Rauchzeichen geben.
> Wie das bei uns in Österreich aussieht, weiß ich gar nicht, bei
> uns war ISDN für den Privathaushalt nie populär, und bei uns ist schon
> früher die völlige Abwanderung der Telefonie vom Festnetz hin zu GSM
> losgegangen. Bei uns melden sogar Pensionisten mittlerweile immer
> öfter das Festnetz ab, weil sie nur mehr ein Handy haben.
Tu felix austria nube - ihr habt ja auch Topfen wären wir Deutsche uns
von Quark ernähren müssen (Deutscher Quark ist Topfen, versetzt mit
Wasser und Abfällen aus der Lebensmittel- und Futterindustrie und wird
als "Gesundmacher verkauft").
Und eine Österreichische Alm (zumindest mein Kollege auf dem Silvretta
via A1) ist per Mobilfunk breitbandiger angebunden als mein Haus im
Einzugsgebiet von Rhein-Main.
> Ich denke daß für viele klassische ISDN-Anwendungen eher GSM als
> VoIP einspringen wird.
Ja. GSM ist noch was "handfestes" :)
Bernd