nach Upgrade auf VMWare 6.0.3 bekomme ich die VMWare Tools in Debian
Etch nicht mehr installiert. Nach Aufruf von vmware-config-tools.pl
bekomme ich die nicht ganz unbekannt Meldung
'The path "/usr/src/linux/include" is a kernel header file directory,
but it is not part of kernel source tree.'
Einige Infos:
#uname -r
2.6.18-5-686
#dpkg -l | grep kernel
...
linux-kernel-headers
linux-source-2.6.18
...
#ls /usr/src
kernel-patches
linux
linux-headers-2.6.18-5-686
linux-kbuild-2.6.18
linux-source-2.6.18
#ls -l /usr/src/linux
... include -> /usr/src/linux-headers-2.6.18-5-686/include
Es gibt einige Treffer in gugel/groups, habe aber nichts gefunden was
trifft.
Ideen?
Danke & Gruß,
Michael
Michael
> 'The path "/usr/src/linux/include" is a kernel header file directory,
> but it is not part of kernel source tree.'
> #ls -l /usr/src/linux
> ... include -> /usr/src/linux-headers-2.6.18-5-686/include
Was die Fehlermeldung bestätigt: Du hast für Deinen laufenden Kernel
(2.6.18-5) keinen Source installiert, sondern nur die Header. Die
reichen vmware aber nicht.
Du musst die Kernel-Quellen _für den aktuellen Kenel_ nach-
installieren.
Heike C. Zimmerer wrote at 15.05.2008 13:51
Ja, aber:
# dpkg -l linux-source-2.6.18
ii linux-source-2.6.18 2.6.18.dfsg.1-18etch4 <description>
# uname -r
2.6.18-5-686
Oder denke ich irgendwie falsch?
Danke & Gruß,
Michael
Du meintest am 15.05.08:
Für den Kernel, den "uname -r" ausgibt? Oder für den Kernel, den "/lib/
libc.so.6" ausgibt?
Ich tippe auf letzteres. Nur als klitzekleinen Beleg für diese
Vermutung: ein Bootmanager erlaubt verschiedene Kernel, die bei "uname -
r" demnach verschiedene Ziele haben müssten.
Viele Gruesse
Helmut
"Ubuntu" - an African word, meaning "Slackware is too hard for me".
Irgendwas blödes war da in Debian WIMRE noch. linux-source-2.6.18 sind
unkonfigurierte Kernelsourcen, die Konfiguration, die den
aktuellen "flavour" (also hier "686") ergibt, steckt in einem anderen
Paket. Die Inhalte dieser beiden Pakete werden dann irgendwie
zusammengesymlinkt um dann erst ein Sourcenverzeichnis zu ergeben, was
auch tatsächlich brauchbar ist.
Gruß
Henning
Hi Helmut,
und wie bekomme ich raus was libc.so.6 'ausgibt'?
Danke & Gruß,
Michael
Du meintest am 15.05.08:
>> Für den Kernel, den "uname -r" ausgibt? Oder für den Kernel, den
>> "/lib/ libc.so.6" ausgibt?
> und wie bekomme ich raus was libc.so.6 'ausgibt'?
Indem Du
/lib/libc.so.6
eingibst. Der für die Produktion dieses Pakets benutzte Kernel wird am
Anfang der Meldungen angezeigt - ich war bisher zu faul, dafür einen
skriptfähigen Suchbegriff auszutüfteln.
>> und wie bekomme ich raus was libc.so.6 'ausgibt'?
>
> Indem Du
>
> /lib/libc.so.6
>
> eingibst. Der für die Produktion dieses Pakets benutzte Kernel wird am
> Anfang der Meldungen angezeigt...
Ach so einfach, da hab' ich wohl um die Ecke gedacht.
Hm, relevant ist wohl die Zeile
'Compiled on a Linux 2.6.18 system on 2008-01-19'
Dann war Dein Tipp zwar eine Bereicherung für die Zukunft, aber nicht
die Lösung des Problems...
Danke!
Gruß,
Micha
Henning Paul wrote at 15.05.2008 15:19
>> # dpkg -l linux-source-2.6.18
>> ii linux-source-2.6.18 2.6.18.dfsg.1-18etch4 <description>
>>
>> # uname -r
>> 2.6.18-5-686
>>
>> Oder denke ich irgendwie falsch?
>
> Irgendwas blödes war da in Debian WIMRE noch. linux-source-2.6.18 sind
> unkonfigurierte Kernelsourcen, die Konfiguration, die den
> aktuellen "flavour" (also hier "686") ergibt, steckt in einem anderen
> Paket. Die Inhalte dieser beiden Pakete werden dann irgendwie
> zusammengesymlinkt um dann erst ein Sourcenverzeichnis zu ergeben, was
> auch tatsächlich brauchbar ist.
hm, dazu hab' ich nichts gefunden, werde aber weiter am 'Kernel source
tree' forschen..
Danke & Gruß,
Michael
> [libc]
> 'Compiled on a Linux 2.6.18 system on 2008-01-19'
Ich weiß nicht (genauer: nicht mehr, verwende jetzt VirtualBox), was
die einzelnen vmware-Skripte machen. Wenn aber von einem solchen
ausdrücklich der Kernel-Source-tree angemeckert wird, würde ich auch
dort den Fehler suchen. Spätestens beim Modul-Erstellen geht es nicht
ohne die genau passenden Kernel-Sources.
Solange ein 'make kernelrelease' im dortigen Verzeichnis
(/usr/src/linux) etwas Anderes ausgibt wie ein 'uname -r', würde ich
nicht erwarten, dass Software, die die Kernelquellen benötigt, damit
was Sinnvolles anfangen kann. Probier' das mal als Erstes aus. Bei
Unterschied oder Fehlermeldung folgst Du der Debian-Anleitung, wie ein
Distributions-Kernel compiliert wird. Debian bringt da seine eigenen
Werkzeuge mit und das ist (IIRC) ganz gut dokumentiert.
Hallo!
Die VMware Tools musst du nicht unbedingt installieren. Debian 4 bringt
schon folgende zwei Pakete mit:
X.Org X server -- VMMouse input driver to use with VMWare
X.Org X server -- VMware display driver
Damit hast du den passenden Grafik- und Maustreiber.
Damit das Mausrad funktioniert muss die xorg.conf noch etwas angepasst
werden.
Section "InputDevice"
Identifier "Configured Mouse"
Driver "vmmouse"
Option "CorePointer"
Option "Device" "/dev/input/mice"
Option "Protocol" "ps/2"
Option "ZAxisMapping" "4 5" Option "Emulate3Buttons"
"true"
EndSection
Den Datenaustausch erledige ich mit Samba.
Ciao Kai
Hi Kai,
ich schau' mir die Pakete morgen mal an. Was ohne die Tools nervt ist
der Focus in der VM/im Hostsystem. Ob das mit den Debian Paketen wohl
gelöst wird, ich kann's mir nicht vorstellen.
Vielen Dank & Gruß,
Michael
Fast: Da die Kernel-Header meistens ausreichen, ist /usr/src/linux bei
Debian standardmäßig ein Header-Verzeichnis. Die Kernel-Konfig liegt
im Kernel-Paket, also in /boot. Um jetzt aus den Quellen ein
verwendbares Quelltextverzeichnis zu machen, ist ein Wechsel in das
Quelltextverzeihnis mit anschließendem
cp /boot/config-$(uname -r) .config
make oldconfig
make prepare
notwendig. Außerdem muss /usr/src/linux noch umgebogen werden.
> Gruß
> Henning
HTH,
Markus
--
Progress (n.): process through which USENET evolved from smart people in front
of dumb terminals to dumb people in front of smart terminals.
> Irgendwas blödes war da in Debian WIMRE noch. linux-source-2.6.18 sind
> unkonfigurierte Kernelsourcen, die Konfiguration, die den
> aktuellen "flavour" (also hier "686") ergibt, steckt in einem anderen
> Paket. Die Inhalte dieser beiden Pakete werden dann irgendwie
> zusammengesymlinkt um dann erst ein Sourcenverzeichnis zu ergeben, was
> auch tatsächlich brauchbar ist.
Ich brauchte keine Verrenkungen, um unter vmware-Server die vmware-Tools
zu installieren. Wahrscheinlich reichen linux-image, linux-headers und
linux-kernel-headers aus.
linux-kernel-source habe ich jedenfalls nicht installieren müssen.
Dafür gab's doch auch irgend einen Automatismus, oder? Und wie siehts
denn überhaupt mit /lib/modules/`uname -r`/build
und /lib/modules/`uname -r`/source aus, die müssen doch auch an die
richtige Stelle zeigen? Vor allem wo anzunehmen, /usr/src/linux seien
die zu dem momentan laufenden Kernel gehörigen Sourcen doch deprecated
ist?
Gruß
Henning
>nach Upgrade auf VMWare 6.0.3 bekomme ich die VMWare Tools in Debian
>Etch nicht mehr installiert. Nach Aufruf von vmware-config-tools.pl
>bekomme ich die nicht ganz unbekannt Meldung
>'The path "/usr/src/linux/include" is a kernel header file directory,
>but it is not part of kernel source tree.'
>Ideen?
mal den letzten any-any patch ausprobiert?
Gruss Tom
Den VMWare Patch meinst Du sicher? Ja, habe ich. Same thing...
Gruß,
Michael
Debian Etch und VMware 6?
Bis gestern lief es unter VMware 5.5 problemlos. Der Ärger begann mit
dem Versuch der Installation der 6er Tools.
Gruß,
Michael
> #ls -l /usr/src/linux
> ... include -> /usr/src/linux-headers-2.6.18-5-686/include
das sollte doch so aussehen?
server:/usr/src# l linux
lrwxrwxrwx 1 root src 26 2008-03-25 16:11 linux ->
linux-headers-2.6.18-6-k7/
--
Die Deppenapostroph-Epidemie weitet sich aus! Wer mitspielen will,
findet z.B. hier http://einklich.net/etc/apostroph.htm eine "Anleitung".
Nicht vergessen: "Info's", "in's" und "Auto's" wurden bereits "entworfen".
Ah ok, bei mir ist es der vmware-Server, nicht die Workstation.