Wann muß ich kompilieren und vor allem was muß ich kompilieren. Wie
kompiliere ich dann, wenn ich etwas zum kompilieren habe??
Ach ja, und vielen Dank für die Erklärungen eines Kernels.
Robbin
Genau das, meint man mit kompilieren. Nur das hier die wenigsten
die Programme schreiben, sondern schon geschriebene Programme
kompilieren :)
> Wann muß ich kompilieren und vor allem was muß ich kompilieren. Wie
> kompiliere ich dann, wenn ich etwas zum kompilieren habe??
Muessen tust du gar nix.
Aber es ist angebracht, einen neuen Kernel fuer dein System zu
kompilieren, dazu brauchst du den Quellcode.
Und ausserdem solltest du alle Software, zu der ein Quellcode
frei verfuegbar ist, und welche du haben willst, auf deinem
System kompilieren.
> Robbin
bye,
Da.Ta.
--
A synonym is a word you use when you can't spell the word you first
thought of.
-- Burt Bacharach
Kompilieren heisst bei Linux das, was es wohl überall im Softwarebereich
bedeutet: Übersetzen.
Und zwar irgendeine höhere Programmiersprache in die einzige, dem
Computer verständliche Sprache, der (binären) Maschinensprache.
> Wann muß ich kompilieren und vor allem was muß ich kompilieren. Wie
> kompiliere ich dann, wenn ich etwas zum kompilieren habe??
Kompiliert werden muß jede nicht in Maschinensprache geschriebene
Software, sei es das Betriebssystem oder eine Andwendung.
Software bekommt man unter Linux nicht nur als fertiges, kompiliertes
Programm, sonder auch als Quelltext, als so wie es der Programmierer
geschrieben hat. Das hat viele Vorteile. Man kann etwas lernen. Wenn man
etwas gelernt hat, kann man etwas verbessern. Etwa durch Veränderung des
Quelltextes, den man dann kompiliert.
Wenn man Software aus dem Quelltext selber kompiliert, kann man fast
immer durch Aus- und Abwahl bestimmter Features in irgendeinem
Konfigurationsvorgang die spätere Software an eigene Anforderungen
anpassen.
> Ach ja, und vielen Dank für die Erklärungen eines Kernels.
Der Kernel ist das eigentliche Linux, der Betriebssystemskern.
Dieser stellt den Anwendungsprogrammen den Zugriff auf die Hardware zur
Verfügung. Darum muß sich als der (Anwendungs-)programmierer nicht mehr
kümmern. Wie auch jede andere Software kann man sich einen Kernel aus
den Quelltexten basteln, der an die eigene Hardware angepasst ist.
Man kompiliert also nur Treiber, die man wirklich braucht.
Chris
--
Et monere et moneri properium est verae amicitiae
> Dieser stellt den Anwendungsprogrammen den Zugriff auf die Hardware zur
> Verfügung. Darum muß sich als der (Anwendungs-)programmierer nicht mehr
Und er macht natürlich so wesentliche Dinge wie Prozessverwaltung,
Speicherverwaltung, Interprozesskommunikation,...
--
Have a nice day...
Ingo Bordach
>den Begriff kenne ich noch aus meiner Programmierzeit.da hab ich ein
>Programm geschrieben und dieses dann kompiliert und erst damit war es
>ausführbar. Aber was heißt bei Linux nun kompilieren?
>
>Wann muß ich kompilieren und vor allem was muß ich kompilieren. Wie
>kompiliere ich dann, wenn ich etwas zum kompilieren habe??
Z.B. "ein neues Kernel kompilieren" heißt:
das Paket "Kernel-Sources" installieren
den Gnu-Compiler installieren
cd /usr/src/linux
make menuconfig
make dep
make clean
make zlilo
make modules
make modules_install
reboot
Jörn
Nein, das bestreite ich...;-)
Du hast natürlich recht. Nur dienen ja auch diese wesentlichen Dinge
der Verwaltung der Hardware, etwa dem Verteilen von Speicher und
Rechenzeit.