Sind Dell Optiplex 790 Linux-freundlich?

2 views
Skip to first unread message

Joerg

unread,
Jun 12, 2021, 11:30:46 PM6/12/21
to
Nachdem mir gerade ein Dell Vostro final abgekachelt ist, muss Ersatz
her. An der Funkstation, soll nicht viel kosten, daher gebraucht. Die
Optiplex 790 gibt es gebraucht mit 90 Tagen Garantie und fuer mich
voellig ausreichend ausgestattet:

https://www.amazon.com/Dell-Optiplex-790-Performance-MiniTower/dp/B071NM6RNC

Sind die Linux-geeignet? Falls nicht, gibt es was in aehnlicher
Preislage, vielleicht von HP?

Es soll MX-Linux 19 drauf und die NVidia NVS300 Graka muss auch mit
rueberwachsen. Dieser Akt wird wahrscheinlich wieder prickelnd, aber das
kenne ich inzwischen :-)

Nachdem mir nun zwei Dell MoBos innerhalb eine Jahres kaputtgegangen
sind, mag ich die Firma eigentlich nicht mehr so, aber ist ja nicht
teuer. Ein Vorteil waere, dass die Kiste dann VT-x hat.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

Michael Brand

unread,
Jun 13, 2021, 3:33:05 AM6/13/21
to
Joerg wrote:
> Nachdem mir gerade ein Dell Vostro final abgekachelt ist, muss Ersatz
> her. An der Funkstation, soll nicht viel kosten, daher gebraucht. Die
> Optiplex 790 gibt es gebraucht mit 90 Tagen Garantie und fuer mich
> voellig ausreichend ausgestattet:
>
> https://www.amazon.com/Dell-Optiplex-790-Performance-MiniTower/dp/B071NM6RNC
>
> Sind die Linux-geeignet? Falls nicht, gibt es was in aehnlicher
> Preislage, vielleicht von HP?

Ja, z.B.:
https://www.amazon.com/HP-ProDesk-600-G1-SFF/dp/B07BCGW85X

> Es soll MX-Linux 19 drauf und die NVidia NVS300 Graka muss auch mit
> rueberwachsen. Dieser Akt wird wahrscheinlich wieder prickelnd, aber das
> kenne ich inzwischen :-)

Auf die Graka müsstest (wg. halber Bauhöhe) und könntest du beim HP
verzichten, der hat 2x Displayport und 1 VGA-Ausgang.

> Nachdem mir nun zwei Dell MoBos innerhalb eine Jahres kaputtgegangen
> sind, mag ich die Firma eigentlich nicht mehr so, aber ist ja nicht
> teuer. Ein Vorteil waere, dass die Kiste dann VT-x hat.

Außerdem ist der HP zwei Prozessorgenerationen jünger, also sollte auch
das ganze Gerät ein paar Jahre weniger runter haben als der Dell.

Das könnte der Lebensdauer zuträglich sein.

Michael

Marcel Mueller

unread,
Jun 13, 2021, 4:38:14 AM6/13/21
to
Am 13.06.21 um 05:30 schrieb Joerg:
> Nachdem mir gerade ein Dell Vostro final abgekachelt ist, muss Ersatz
> her. An der Funkstation, soll nicht viel kosten, daher gebraucht. Die
> Optiplex 790 gibt es gebraucht mit 90 Tagen Garantie und fuer mich
> voellig ausreichend ausgestattet:
>
> https://www.amazon.com/Dell-Optiplex-790-Performance-MiniTower/dp/B071NM6RNC

Da schein nichts besonderes drin zu sein. Es würde mich wundern wenn
irgendetwas wichtiges davon nicht unter Linux läuft.

> Sind die Linux-geeignet? Falls nicht, gibt es was in aehnlicher
> Preislage, vielleicht von HP?

Keine Ahnung, ich kaufe keine Fertigrecher. Da muss ich zu viel
wegschmeißen. Das beginnt mit den 5€ Tastaturen und Mäusen, naja und
auch Gehäuse etc. überleben mehr als eine Rechnergeneration.

> Es soll MX-Linux 19 drauf und die NVidia NVS300 Graka muss auch mit

Hm, MX war das nicht auch so eines von denen wo nicht nur das Produkt,
sondern auch die Versionsnummern stabil sind?
Bei neuer Hardware könnte der 4.19 Kernel vielleicht nicht erste Wahl
sein. Bei dem älteren gebrauchten vmtl. noch nicht.

> rueberwachsen. Dieser Akt wird wahrscheinlich wieder prickelnd, aber das
> kenne ich inzwischen :-)

NVidia ist unter Linux immer für eine Überraschung gut.

Wenn du nicht zockst, würde ich erst mal die eingebaute Intel Grafik
versuchen. Die werden wohl recht gut unterstützt. Das dürfte auch dem
Stromverbrauch zugute kommen.


> Nachdem mir nun zwei Dell MoBos innerhalb eine Jahres kaputtgegangen
> sind, mag ich die Firma eigentlich nicht mehr so, aber ist ja nicht
> teuer.

Dell ist genau derselbe Billigkram aus Taiwan & Co wie bei allen anderen
auch.

> Ein Vorteil waere, dass die Kiste dann VT-x hat.

Du wirst vermutlich nichts aus den letzten 10 Jahren bekommen, was das
nicht hat.


Marcel

Bernd Mayer

unread,
Jun 13, 2021, 4:56:14 AM6/13/21
to
Am 13.06.21 um 05:30 schrieb Joerg:
> Nachdem mir gerade ein Dell Vostro final abgekachelt ist, muss Ersatz
> her. An der Funkstation, soll nicht viel kosten, daher gebraucht. Die
> Optiplex 790 gibt es gebraucht mit 90 Tagen Garantie und fuer mich
> voellig ausreichend ausgestattet:
>
> https://www.amazon.com/Dell-Optiplex-790-Performance-MiniTower/dp/B071NM6RNC
>
>
> Sind die Linux-geeignet? Falls nicht, gibt es was in aehnlicher
> Preislage, vielleicht von HP?
>
> Es soll MX-Linux 19 drauf und die NVidia NVS300 Graka muss auch mit
> rueberwachsen. Dieser Akt wird wahrscheinlich wieder prickelnd, aber das
> kenne ich inzwischen :-)

Hallo,

DELL und auch HP sind i.A. geeignet für Linux, Fujitsu-Siemens wohl
ebenso und Lenovo sicherlich auch.

Dieses spezielle Modell ist aber überteuert.
Für geschenkt würde ich den wohl nehmen, aber 180 Dollar würde ich dafür
nicht ausgeben.

Die CPU hat eine TDP von 95W. Die Nachfolgegeneration, i5-3570 hat eine
TDP von 77W und dennoch ca. 20 % mehr Leistung ist aber auch schon recht
alt, der Chipsatz Q65 ebenso, der hat noch kein USB-3.

Die Lüfter in Netzteil und auf der CPU kann nach der langen Zeit
ausleiern und Elektronik hält auch nicht ewig.

https://www.cpubenchmark.net/compare/Intel-i5-2500-vs-Intel-i5-3570/803vs827

Mindestens ein oder zwei Generationen neuer bei CPU und Chipsatz würde
ich schon anraten wenn ich Geld dafür ausgeben würde.

Hier kommen aktuell zahlreiche Fujitsu-Siemens PCs auf den Markt, neu
und originalverpackt, mit Sockel LGA1151, H110 Chipsatz und DDR4 mit
Unterstützung für OpenSUSE-Linux, die sind ungefähr in der selben
Preisklasse.


Bernd Mayer







Marc Haber

unread,
Jun 13, 2021, 6:54:57 AM6/13/21
to
Joerg <ne...@analogconsultants.com> wrote:
>Es soll MX-Linux 19 drauf und die NVidia NVS300 Graka muss auch mit
>rueberwachsen.

Du möchtest also maximal Ärger.

Hat man Dir noch nicht energisch genug von nVidia-Grafik abgeraten?

Nimm was von AMD, vielleicht nicht das allerneueste. Wenn die
CPU-Grafik ausreicht, mit dem Intel-Zeugs kann man auch gut arbeiten.

Aber auf gar keinen Fall nVidia.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " |
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834

Ulli Horlacher

unread,
Jun 13, 2021, 11:54:29 AM6/13/21
to
Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:
> Joerg <ne...@analogconsultants.com> wrote:
> >Es soll MX-Linux 19 drauf und die NVidia NVS300 Graka muss auch mit
> >rueberwachsen.
>
> Du möchtest also maximal Ärger.

Der braucht das. Der steht auf Schmerzen. Also halte ihn nicht auf!


--
Ullrich Horlacher Server und Virtualisierung
Rechenzentrum TIK
Universitaet Stuttgart E-Mail: horl...@tik.uni-stuttgart.de
Allmandring 30a Tel: ++49-711-68565868
70569 Stuttgart (Germany) WWW: http://www.tik.uni-stuttgart.de/

Joerg

unread,
Jun 13, 2021, 11:57:16 AM6/13/21
to
On 6/13/21 12:33 AM, Michael Brand wrote:
> Joerg wrote:
>> Nachdem mir gerade ein Dell Vostro final abgekachelt ist, muss Ersatz
>> her. An der Funkstation, soll nicht viel kosten, daher gebraucht. Die
>> Optiplex 790 gibt es gebraucht mit 90 Tagen Garantie und fuer mich
>> voellig ausreichend ausgestattet:
>>
>> https://www.amazon.com/Dell-Optiplex-790-Performance-MiniTower/dp/B071NM6RNC
>>
>> Sind die Linux-geeignet? Falls nicht, gibt es was in aehnlicher
>> Preislage, vielleicht von HP?
>
> Ja, z.B.:
> https://www.amazon.com/HP-ProDesk-600-G1-SFF/dp/B07BCGW85X
>

Danke, sieht gut aus. HP mag ich auch von der Qualitaet her gut, habe
hier einen M01 mit Ryzen 3, von dem ich gerade schreibe.


>> Es soll MX-Linux 19 drauf und die NVidia NVS300 Graka muss auch mit
>> rueberwachsen. Dieser Akt wird wahrscheinlich wieder prickelnd, aber das
>> kenne ich inzwischen :-)
>
> Auf die Graka müsstest (wg. halber Bauhöhe) und könntest du beim HP
> verzichten, der hat 2x Displayport und 1 VGA-Ausgang.
>

Das haben sie fast alle, meist 1xDisplayPort und 1xVGA. Geht hier
schlecht, weil zwei VGA Monitore angesteuert werden muessen. Fuer die
NVidia NVS300 habe ich jedoch noch den Kurzbuegel (irgendwo ...) und man
kann offenbar Karten nachruesten:

https://support.hp.com/us-en/product/hp-prodesk-600-g1-small-form-factor-pc/5387447/document/c03846648


>> Nachdem mir nun zwei Dell MoBos innerhalb eine Jahres kaputtgegangen
>> sind, mag ich die Firma eigentlich nicht mehr so, aber ist ja nicht
>> teuer. Ein Vorteil waere, dass die Kiste dann VT-x hat.
>
> Außerdem ist der HP zwei Prozessorgenerationen jünger, also sollte auch
> das ganze Gerät ein paar Jahre weniger runter haben als der Dell.
>
> Das könnte der Lebensdauer zuträglich sein.
>

Hmm, da ist laut Amazon aber ebenfalls ein i5 drin. Ok, statt 3.1GHz
dann 3.6GHz.

Joerg

unread,
Jun 13, 2021, 12:01:15 PM6/13/21
to
On 6/13/21 1:38 AM, Marcel Mueller wrote:
> Am 13.06.21 um 05:30 schrieb Joerg:
>> Nachdem mir gerade ein Dell Vostro final abgekachelt ist, muss Ersatz
>> her. An der Funkstation, soll nicht viel kosten, daher gebraucht. Die
>> Optiplex 790 gibt es gebraucht mit 90 Tagen Garantie und fuer mich
>> voellig ausreichend ausgestattet:
>>
>> https://www.amazon.com/Dell-Optiplex-790-Performance-MiniTower/dp/B071NM6RNC
>
>
> Da schein nichts besonderes drin zu sein. Es würde mich wundern wenn
> irgendetwas wichtiges davon nicht unter Linux läuft.
>

Gut zu wissen, danke.


>> Sind die Linux-geeignet? Falls nicht, gibt es was in aehnlicher
>> Preislage, vielleicht von HP?
>
> Keine Ahnung, ich kaufe keine Fertigrecher. Da muss ich zu viel
> wegschmeißen. Das beginnt mit den 5€ Tastaturen und Mäusen, naja und
> auch Gehäuse etc. überleben mehr als eine Rechnergeneration.
>

Ich kaufe immer nur die Sarbinendose, ohne Monitor und so. Tastaturen
braucht man immer wieder. Bei mir sind nach einigen Jahren e, t und die
Leertaste ausgeleiert.


>> Es soll MX-Linux 19 drauf und die NVidia NVS300 Graka muss auch mit
>
> Hm, MX war das nicht auch so eines von denen wo nicht nur das Produkt,
> sondern auch die Versionsnummern stabil sind?
> Bei neuer Hardware könnte der 4.19 Kernel vielleicht nicht erste Wahl
> sein. Bei dem älteren gebrauchten vmtl. noch nicht.
>

Bei neuer HW muss man die AHS Version nehmen (Advanced Hardware
Support). Da muss man erstmal drauf kommen, hat mich beim Ryzen 3 eine
halbe Stunde Kopfkratzen gekostet.


>> rueberwachsen. Dieser Akt wird wahrscheinlich wieder prickelnd, aber
>> das kenne ich inzwischen :-)
>
> NVidia ist unter Linux immer für eine Überraschung gut.
>
> Wenn du nicht zockst, würde ich erst mal die eingebaute Intel Grafik
> versuchen. Die werden wohl recht gut unterstützt. Das dürfte auch dem
> Stromverbrauch zugute kommen.
>

Klar, nur brauche ich zwei VGA Ausgaenge. Aber nicht gleich am Anfang.

[...]

Joerg

unread,
Jun 13, 2021, 12:05:43 PM6/13/21
to
On 6/13/21 1:56 AM, Bernd Mayer wrote:
> Am 13.06.21 um 05:30 schrieb Joerg:
>> Nachdem mir gerade ein Dell Vostro final abgekachelt ist, muss Ersatz
>> her. An der Funkstation, soll nicht viel kosten, daher gebraucht. Die
>> Optiplex 790 gibt es gebraucht mit 90 Tagen Garantie und fuer mich
>> voellig ausreichend ausgestattet:
>>
>> https://www.amazon.com/Dell-Optiplex-790-Performance-MiniTower/dp/B071NM6RNC
>>
>>
>> Sind die Linux-geeignet? Falls nicht, gibt es was in aehnlicher
>> Preislage, vielleicht von HP?
>>
>> Es soll MX-Linux 19 drauf und die NVidia NVS300 Graka muss auch mit
>> rueberwachsen. Dieser Akt wird wahrscheinlich wieder prickelnd, aber
>> das kenne ich inzwischen :-)
>
> Hallo,
>
> DELL und auch HP sind i.A. geeignet für Linux, Fujitsu-Siemens wohl
> ebenso und Lenovo sicherlich auch.
>
> Dieses spezielle Modell ist aber überteuert.
> Für geschenkt würde ich den wohl nehmen, aber 180 Dollar würde ich dafür
> nicht ausgeben.
>
> Die CPU hat eine TDP von 95W. Die Nachfolgegeneration, i5-3570 hat eine
> TDP von 77W und dennoch ca. 20 % mehr Leistung ist aber auch schon recht
> alt, der Chipsatz Q65 ebenso, der hat noch kein USB-3.
>

Dann also doch lieber den von Michael vorgeschlagenen HP. Zumal ich
stark vermute, dass bei beiden meiner letzten Rechner die CPU
verschlissen ist. Sie starben nach "Leibesuebungen", mussten viel an
SPICE Simulationen ueber sich ergehen lassen, wo die Luefter auf volle
Pulle gehen.


> Die Lüfter in Netzteil und auf der CPU kann nach der langen Zeit
> ausleiern und Elektronik hält auch nicht ewig.
>
> https://www.cpubenchmark.net/compare/Intel-i5-2500-vs-Intel-i5-3570/803vs827
>
>
> Mindestens ein oder zwei Generationen neuer bei CPU und Chipsatz würde
> ich schon anraten wenn ich Geld dafür ausgeben würde.
>

Guter Tipp, Danke. Ist gut, dass ich hier in der NG gefragt habe :-)


> Hier kommen aktuell zahlreiche Fujitsu-Siemens PCs auf den Markt, neu
> und originalverpackt, mit Sockel LGA1151, H110 Chipsatz und DDR4 mit
> Unterstützung für OpenSUSE-Linux, die sind ungefähr in der selben
> Preisklasse.
>

Fujitsu gibt es bei uns in den USA fast nicht.

Joerg

unread,
Jun 13, 2021, 12:09:41 PM6/13/21
to
On 6/13/21 3:54 AM, Marc Haber wrote:
> Joerg <ne...@analogconsultants.com> wrote:
>> Es soll MX-Linux 19 drauf und die NVidia NVS300 Graka muss auch mit
>> rueberwachsen.
>
> Du möchtest also maximal Ärger.
>
> Hat man Dir noch nicht energisch genug von nVidia-Grafik abgeraten?
>
> Nimm was von AMD, vielleicht nicht das allerneueste. Wenn die
> CPU-Grafik ausreicht, mit dem Intel-Zeugs kann man auch gut arbeiten.
>

Werde ich anfangs auch so machen und solange nur mit einem Monitor arbeiten.


> Aber auf gar keinen Fall nVidia.
>

Schon klar, aber die NVidia NVS300 habe ich im Dell Vostro 200 ja auch
ans laufen bekommen. Vielleicht laesst sie sich sogar parallel zur Intel
On-Board Grafik betreiben und dann nur den zweiten Monitor an die NVS300
haengen. Wenn der anfangs noch nicht geht, ist es kein Problem.

Bernd Mayer

unread,
Jun 13, 2021, 12:57:51 PM6/13/21
to
Am 13.06.21 um 16:42 schrieb Andreas Kohlbach:
> On Sun, 13 Jun 2021 10:56:13 +0200, Bernd Mayer wrote:
>>
>> Am 13.06.21 um 05:30 schrieb Joerg:
>>> Nachdem mir gerade ein Dell Vostro final abgekachelt ist, muss
>>> Ersatz her. An der Funkstation, soll nicht viel kosten, daher
>>> gebraucht. Die Optiplex 790 gibt es gebraucht mit 90 Tagen Garantie
>>> und fuer mich voellig ausreichend ausgestattet:
>>> https://www.amazon.com/Dell-Optiplex-790-Performance-MiniTower/dp/B071NM6RNC
>
>>> Sind die Linux-geeignet? Falls nicht, gibt es was in aehnlicher
>>> Preislage, vielleicht von HP?
>>
>> DELL und auch HP sind i.A. geeignet für Linux, Fujitsu-Siemens wohl
>> ebenso und Lenovo sicherlich auch.
>
> Fujitsu-Siemens? Die gibt es meines Wissens nicht mehr seit 2009.

Hallo,

ja - das stimmt wohl.

Es waren Fujitsus de Esprimo-Serie gemeint.

Die werden hier aktuell von Firmen ausgesondert, gebraucht ab ca. 20
Euro, wegen Datenschutz ohne Festplatte/Betriebssystem.
Chipsätze, CPUs und Arbeitsspeicher sind nur wenige Jahre alt.

Festplatten und SSDs sind ja immer noch preisgünstig und einfach zum
aufrüsten.

Neu und originalverpackt mit Windows10-Lizenz und SSD sowie
DDR4-Speicher ab 160 € aufwärts.


Bernd Mayer




Joerg

unread,
Jun 13, 2021, 1:19:48 PM6/13/21
to
Laut Amazon hat der beim HP eingebaute i5 3.2GHz, so wie beim Dell. Ist
er denn wirklich moderner als beim Optiplex 790? Weisst Du, wann die HP
ProDesk 600 SFF Serie auf den Markt kam? Dazu habe ich nichts gescheites
im Internet finden koennen. Ein Datum gibt HP auf deren Doku nicht an,
doch da HP kein Windows 10 erwaehnt und das aber schon 2015 herauskam,
scheint diese Serie auch recht alt zu sein:

https://support.hp.com/us-en/document/c03846648#AbT10

Andere Frage: Das Windows 10 darauf ist ja auf einer normalen Festplatte
und ich muss es bis zum Garantieablauf drauflassen. Wenn ich eine SSD
nachrueste, waere eine Dual-Boot Einrichtung unproblematisch, bei der
Windows auf einer anderen Platte als Linux residiert? Bisher hat Dual
Boot bei mir immer sehr gut funktioniert, jedoch sind dabei beide OS
stets auf derselben Platte oder SSD.

Der Rechner wuerde immer im Linux Boot arbeiten und das sollte
moeglichst von einer SSD aus passieren.

Bernd Mayer

unread,
Jun 13, 2021, 3:47:29 PM6/13/21
to
Am 13.06.21 um 18:09 schrieb Joerg:
Hallo,

DP ist recht universell, es gibt dafür Adapter auf VGA, DVI und HDMI ab
ca. 5 € aufwärts. Ein universeller Adapter auf alle drei Möglichkeiten
kostet nur wenig mehr.

Bernd Mayer

Marcel Mueller

unread,
Jun 13, 2021, 4:03:28 PM6/13/21
to
Am 13.06.21 um 18:01 schrieb Joerg:
>>> Sind die Linux-geeignet? Falls nicht, gibt es was in aehnlicher
>>> Preislage, vielleicht von HP?
>>
>> Keine Ahnung, ich kaufe keine Fertigrecher. Da muss ich zu viel
>> wegschmeißen. Das beginnt mit den 5€ Tastaturen und Mäusen, naja und
>> auch Gehäuse etc. überleben mehr als eine Rechnergeneration.
>
> Ich kaufe immer nur die Sarbinendose, ohne Monitor und so. Tastaturen
> braucht man immer wieder. Bei mir sind nach einigen Jahren e, t und die
> Leertaste ausgeleiert.

Naja, wer zu billig kauft, kauft zweimal (oder dreimal...).
Auf diesen Gumminoppen-Tastaturen mag ich nicht tippen.
Meine Tastatur ist 30 Jahre alt. Die Anforderungen haben sich seit dem
nicht geändert. Und ausgeleiert ist da nichts.


>>> Es soll MX-Linux 19 drauf und die NVidia NVS300 Graka muss auch mit
>>
>> Hm, MX war das nicht auch so eines von denen wo nicht nur das Produkt,
>> sondern auch die Versionsnummern stabil sind?
>> Bei neuer Hardware könnte der 4.19 Kernel vielleicht nicht erste Wahl
>> sein. Bei dem älteren gebrauchten vmtl. noch nicht.
>
> Bei neuer HW muss man die AHS Version nehmen (Advanced Hardware
> Support).

Ah, also ähnlich wie bei Ubuntu. Da heißt es HWE (Hardware Enabled).
Allerdings sind die dann schon ziemlich aktuell.

> Da muss man erstmal drauf kommen, hat mich beim Ryzen 3 eine
> halbe Stunde Kopfkratzen gekostet.

Ja, vor allem für die Vega-Grafik braucht man recht aktuelle Kernel.


> Klar, nur brauche ich zwei VGA Ausgaenge. Aber nicht gleich am Anfang.

Du meinst analog? Das ist tatsächlich ungewöhnlich. Hast du noch
CRT-Monitore dran?


Marcel

Bernd Mayer

unread,
Jun 13, 2021, 4:04:22 PM6/13/21
to
Am 13.06.21 um 17:57 schrieb Joerg:
Hallo,

Von Intel gibt es mittlerweile ungefähr 11 Generationen der i5 CPUs.

Im Beispiel ist ein i5 der 4. Generation drin, etwa:

"Intel 4th Generation Core i5, i7 processors
Intel Core i5-4670 processor".

https://ark.intel.com/content/www/us/en/ark/products/75047/intel-core-i5-4670-processor-6m-cache-up-to-3-80-ghz.html

Der Chipsatz ist ein "Intel Q85 Express".
https://de.wikipedia.org/wiki/Intel-8-Serie
https://de.wikipedia.org/wiki/Intel-Chips%C3%A4tze

Für ältere Geräte würde ich aktuell kein Geld ausgeben. Wenn man sich
ein bisschen umsieht findet man auch neuere Gebraucht-PCs in dieser
Preisklasse. Amazon ist nicht unbedingt der günstigste Anbieter.


Bernd Mayer

Sieghard Schicktanz

unread,
Jun 13, 2021, 6:13:05 PM6/13/21
to
Hallo Joerg,

Du schriebst am Sun, 13 Jun 2021 10:19:45 -0700:

> Andere Frage: Das Windows 10 darauf ist ja auf einer normalen
> Festplatte und ich muss es bis zum Garantieablauf drauflassen. Wenn
> ich eine SSD nachrueste, waere eine Dual-Boot Einrichtung
> unproblematisch, bei der Windows auf einer anderen Platte als Linux

Wenn Du ihn davon "überzeugen" kannst, daß die SSD die primäre
Festplatte ist, von der er booten soll, dann ohne weiteres.

> residiert? Bisher hat Dual Boot bei mir immer sehr gut funktioniert,
> jedoch sind dabei beide OS stets auf derselben Platte oder SSD.

Sollte mit EFI eigentlich kein Problem sein, aber da sind die
Implementationen manchmal recht "spartanisch" gehalten...

> Der Rechner wuerde immer im Linux Boot arbeiten und das sollte
> moeglichst von einer SSD aus passieren.

Oder bau' die Platte halt gleich aus und leg' sie in den Schrank, dann
muß die Kiste von der SSD booten und die sowieso nutzlose Platte frisst
keinen Strom mehr und heizt das Gehäuse auf.

--
(Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung
nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem)
-----------------------------------------------------------
Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz
-----------------------------------------------------------

Joerg

unread,
Jun 13, 2021, 11:12:17 PM6/13/21
to
On 6/13/21 1:35 PM, Sieghard Schicktanz wrote:
> Hallo Joerg,
>
> Du schriebst am Sun, 13 Jun 2021 10:19:45 -0700:
>
>> Andere Frage: Das Windows 10 darauf ist ja auf einer normalen
>> Festplatte und ich muss es bis zum Garantieablauf drauflassen. Wenn
>> ich eine SSD nachrueste, waere eine Dual-Boot Einrichtung
>> unproblematisch, bei der Windows auf einer anderen Platte als Linux
>
> Wenn Du ihn davon "überzeugen" kannst, daß die SSD die primäre
> Festplatte ist, von der er booten soll, dann ohne weiteres.
>
>> residiert? Bisher hat Dual Boot bei mir immer sehr gut funktioniert,
>> jedoch sind dabei beide OS stets auf derselben Platte oder SSD.
>
> Sollte mit EFI eigentlich kein Problem sein, aber da sind die
> Implementationen manchmal recht "spartanisch" gehalten...
>

Mal sehen, wenn nicht, muss eben alles auf eine Platte.


>> Der Rechner wuerde immer im Linux Boot arbeiten und das sollte
>> moeglichst von einer SSD aus passieren.
>
> Oder bau' die Platte halt gleich aus und leg' sie in den Schrank, dann
> muß die Kiste von der SSD booten und die sowieso nutzlose Platte frisst
> keinen Strom mehr und heizt das Gehäuse auf.
>

Das ginge, sofern ich die ganze existierende Windows-Installation von
der Platte auf die SSD kopiert bekaeme, ohne alles neu installieren zu
muessen. Das Lizenzgeraffel bei Windows 10 Pro soll ja aetzend sein. Ich
brauche das im Prinzip nur noch fuer den Signalhound Spektrumanalysator
und dessen HF-Generator. Die laufen weder mit Linux noch in einer VM.

Joerg

unread,
Jun 13, 2021, 11:19:14 PM6/13/21
to
On 6/13/21 1:04 PM, Bernd Mayer wrote:
> Am 13.06.21 um 17:57 schrieb Joerg:
>> On 6/13/21 12:33 AM, Michael Brand wrote:
>>> Joerg wrote:
>>
>> https://support.hp.com/us-en/product/hp-prodesk-600-g1-small-form-factor-pc/5387447/document/c03846648
>>
>>
>>>> Nachdem mir nun zwei Dell MoBos innerhalb eine Jahres kaputtgegangen
>>>> sind, mag ich die Firma eigentlich nicht mehr so, aber ist ja nicht
>>>> teuer. Ein Vorteil waere, dass die Kiste dann VT-x hat.
>>>
>>> Außerdem ist der HP zwei Prozessorgenerationen jünger, also sollte auch
>>> das ganze Gerät ein paar Jahre weniger runter haben als der Dell.
>>>
>>> Das könnte der Lebensdauer zuträglich sein.
>>>
>>
>> Hmm, da ist laut Amazon aber ebenfalls ein i5 drin. Ok, statt 3.1GHz
>> dann 3.6GHz.
>
> Hallo,
>
> Von Intel gibt es mittlerweile ungefähr 11 Generationen der i5 CPUs.
>
> Im Beispiel ist ein i5 der 4. Generation drin, etwa:
>
> "Intel 4th Generation Core i5, i7 processors
> Intel Core i5-4670 processor".
>
> https://ark.intel.com/content/www/us/en/ark/products/75047/intel-core-i5-4670-processor-6m-cache-up-to-3-80-ghz.html
>

Ah, danke, dann ist der beim HP ja immerhin von 2013 oder etwas spaeter.
Sollte ich also lieber den HP ProDesk 600 kaufen, wie es Michael vorschlug.

>
> Der Chipsatz ist ein "Intel Q85 Express".
> https://de.wikipedia.org/wiki/Intel-8-Serie
> https://de.wikipedia.org/wiki/Intel-Chips%C3%A4tze
>
> Für ältere Geräte würde ich aktuell kein Geld ausgeben. Wenn man sich
> ein bisschen umsieht findet man auch neuere Gebraucht-PCs in dieser
> Preisklasse. ...


Hier im Land von Winnetou leider weniger. Selbst bei den Privatboersen
wie Craigslist gehen Alt-PC fuer erstaunlich viel Geld weg.


> Amazon ist nicht unbedingt der günstigste Anbieter.
>

Das nicht, aber sie geben 90 Tage Garantie. Die bekommt man sonst nur,
wenn man bei der Refurbished- oder Outlet-Abteilung eines Herstellers
kauft und da sind die Preise weit hoeher.

Joerg

unread,
Jun 13, 2021, 11:24:23 PM6/13/21
to
On 6/13/21 1:03 PM, Marcel Mueller wrote:
> Am 13.06.21 um 18:01 schrieb Joerg:
>>>> Sind die Linux-geeignet? Falls nicht, gibt es was in aehnlicher
>>>> Preislage, vielleicht von HP?
>>>
>>> Keine Ahnung, ich kaufe keine Fertigrecher. Da muss ich zu viel
>>> wegschmeißen. Das beginnt mit den 5€ Tastaturen und Mäusen, naja und
>>> auch Gehäuse etc. überleben mehr als eine Rechnergeneration.
>>
>> Ich kaufe immer nur die Sarbinendose, ohne Monitor und so. Tastaturen
>> braucht man immer wieder. Bei mir sind nach einigen Jahren e, t und
>> die Leertaste ausgeleiert.
>
> Naja, wer zu billig kauft, kauft zweimal (oder dreimal...).
> Auf diesen Gumminoppen-Tastaturen mag ich nicht tippen.
> Meine Tastatur ist 30 Jahre alt. Die Anforderungen haben sich seit dem
> nicht geändert. Und ausgeleiert ist da nichts.
>

Das habe ich auch mit suendhaft teueren Tastaturen von IBM und Cherry
geschafft und auch ansonsten war das immer Markenware (HP oder Dell).
Vielleicht hacke ich zuviel Brennholz :-)


>
>>>> Es soll MX-Linux 19 drauf und die NVidia NVS300 Graka muss auch mit
>>>
>>> Hm, MX war das nicht auch so eines von denen wo nicht nur das
>>> Produkt, sondern auch die Versionsnummern stabil sind?
>>> Bei neuer Hardware könnte der 4.19 Kernel vielleicht nicht erste Wahl
>>> sein. Bei dem älteren gebrauchten vmtl. noch nicht.
>>
>> Bei neuer HW muss man die AHS Version nehmen (Advanced Hardware Support).
>
> Ah, also ähnlich wie bei Ubuntu. Da heißt es HWE (Hardware Enabled).
> Allerdings sind die dann schon ziemlich aktuell.
>
>> Da muss man erstmal drauf kommen, hat mich beim Ryzen 3 eine halbe
>> Stunde Kopfkratzen gekostet.
>
> Ja, vor allem für die Vega-Grafik braucht man recht aktuelle Kernel.
>
>
>> Klar, nur brauche ich zwei VGA Ausgaenge. Aber nicht gleich am Anfang.
>
> Du meinst analog? Das ist tatsächlich ungewöhnlich. Hast du noch
> CRT-Monitore dran?
>

Nein, einen professionellen Med-Tech TFT Monitor und fuer den
"Ueberlauf" sowie fuer Audio einen HPvs15. Der Med-Tech Monitor kann
auch digital, aber nicht das heute uebliche HDMI oder DisplayPort. Doch
die NVS300 schafft das und arbeitet mit MX-Linux ganz gut zusammen.

Joerg

unread,
Jun 13, 2021, 11:31:00 PM6/13/21
to
On 6/13/21 3:17 PM, Marcus Jodorf wrote:
> Joerg <ne...@analogconsultants.com> schrieb:
> Sicher - sind alles nur Standardkomponenten drin (bzw. ist da gar nicht
> viel drin - alles onboard).
>
> Aber das Ding ist Steinalt. Ich hatte so eine Kiste in der Ausstattung
> vor ganz vielen Jahren mal als Büroschleuder.
> War damals die Standardkiste in der Firma (i5 mit 8GB) und völlig
> problemlos und unauffällig.
>
> Aber bezahlen würde ich für sowas nicht mehr als 'nen Fünfer in die
> Kaffeekasse. Wie gesagt wirklich steinalt.
>
>> Falls nicht, gibt es was in aehnlicher
>> Preislage, vielleicht von HP?
>
> Sicher. Das sind 0815-Büroschleudern von vor geschätzt 8 Jahren oder so
> um den Dreh. Die Üblichen Verdächtigen (Dell, HP, Lenovo) haben da
> ohnehin immer sehr ähnliche Geräte.
>
>> Es soll MX-Linux 19 drauf und die NVidia NVS300 Graka muss auch mit
>> rueberwachsen. Dieser Akt wird wahrscheinlich wieder prickelnd, aber
>> das kenne ich inzwischen :-)
>
> Du hast echt einen Hang zu steinaltem Zeugs.
>

Noe, nur moechte ich fuer die Funkstation keinen neuen PC fuer um die
$500 anschaffen. Das lohnt dort einfach nicht. Er soll daneben nur noch
als Backup fuer den Job dienen, CAD und so. Muss dafuer jedoch keine
Rakete sein.

Neu wuerde ich wieder einen HP M01 mit Ryzen 3 oder aehnlich nehmen, so
wie ich einen hier am Arbeitstisch habe, damit bin ich gut zufrieden und
er mag Linux.


>> Nachdem mir nun zwei Dell MoBos innerhalb eine Jahres kaputtgegangen
>> sind, mag ich die Firma eigentlich nicht mehr so, aber ist ja nicht
>> teuer.
>
> Ich fände es zu teuer. Andere müssen bezahlen, um sowas ordnungsgemäß
> entsorgen zu lassen.
> Qualitativ sind die Kisten aber durchaus in Ordnung. Daß dir mal MoBos
> kaputt gehen, liegt wohl eher daran, daß Du zu viel völlig überalterte Hardware
> laufen läßt.
> Irgendwann machen halt z.B. Kondensatoren mal schlapp. Meist sind es
> allerdings die Netzteile, die sich mit lautem Knall verabschieden.
>

Sieht eher nach CPU aus.


>> Ein Vorteil waere, dass die Kiste dann VT-x hat.
>
> Was ja nun wirklich schon lange eine Selbstverständlichkeit ist.

Joerg

unread,
Jun 13, 2021, 11:34:59 PM6/13/21
to
Das ist natuerlich eine Idee, danke. Die ins Auge gefassten Rechner
haben VGA plus DisplayPort und vielleicht kann man damit zwei Monitore
ansteuern. Es ist auch nicht eilig, nur das Besorgen eines Rechners ist
es. Auf das Zweit-Display kann auch einige Monate verzichten.

Joerg

unread,
Jun 13, 2021, 11:38:56 PM6/13/21
to
On 6/13/21 6:35 PM, Andreas Kohlbach wrote:
> On Sun, 13 Jun 2021 09:05:42 -0700, Joerg wrote:
>>
>> Dann also doch lieber den von Michael vorgeschlagenen HP. Zumal ich
>> stark vermute, dass bei beiden meiner letzten Rechner die CPU
>> verschlissen ist. Sie starben nach "Leibesuebungen", mussten viel an
>> SPICE Simulationen ueber sich ergehen lassen, wo die Luefter auf volle
>> Pulle gehen.
>
> Passiert mir auch oft (Browser, LibreOffice, ffmpeg, aber auch ein
> Python-Skript). Wenn ich erkennen, dass das die CPU länger auf Anschlag
> sein wird (man hört ja so Dinge, dass Hitze die Lebensdauer verringert),
> nehme ich cpulimit, und nagle einen nicht forkenden Prozess auf eine
> Bestimmte Prozentzahl fest, dass die CPU möglichst nicht über 40% läuft.
>
> Btw. kann man Linux (Debian) selbst sagen, einen Prozess auf eine
> bestimmte Prozentzahl, wie mit cpulimit, festzulegen? Ich meine nicht
> (re)nice, sondern hart festnageln.
>

Das scheint machbar zu sein:

https://linoxide.com/limit-cpu-usage-processes-linux/

Michael Brand

unread,
Jun 14, 2021, 6:12:10 AM6/14/21
to
Joerg wrote:
> On 6/13/21 1:03 PM, Marcel Mueller wrote:
[...]
>> Du meinst analog? Das ist tatsächlich ungewöhnlich. Hast du noch
>> CRT-Monitore dran?
>>
>
> Nein, einen professionellen Med-Tech TFT Monitor und fuer den
> "Ueberlauf" sowie fuer Audio einen HPvs15. Der Med-Tech Monitor kann
> auch digital, aber nicht das heute uebliche HDMI oder DisplayPort.

Und was statt dessen? DVI? Irgendetwas eigenes? Obwohl ich nicht glaube
das die NVS300 in dem Punkt mehr kann als die Onboard-Intel-Grafik.

> Doch die NVS300 schafft das und arbeitet mit MX-Linux ganz gut zusammen.

Das las sich damals aber nicht so entspannt :-/

Lass' sie weg, besorge dir den passenden Adapter/Konverter von
DisplayPort auf deinen Med-Tech und erfreue dich an dem
unproblematischen Intel-Treiber.

73, Michael

Michael Brand

unread,
Jun 14, 2021, 6:19:48 AM6/14/21
to
Bernd Mayer wrote:
[...]
> Es waren Fujitsus de Esprimo-Serie gemeint.
[...]
> Neu und originalverpackt mit Windows10-Lizenz und SSD sowie
> DDR4-Speicher ab 160 € aufwärts.
>
>
> Bernd Mayer

Hast du da mal einen passenden Link zu?
In der Preisklasse finde ich nix...

Michael

Bernd Mayer

unread,
Jun 14, 2021, 7:13:01 AM6/14/21
to
Am 14.06.21 um 12:19 schrieb Michael Brand:
> Bernd Mayer wrote:
> [...]
>> Es waren Fujitsus de Esprimo-Serie gemeint.
> [...]
>> Neu und originalverpackt mit Windows10-Lizenz und SSD sowie
>> DDR4-Speicher ab 160 € aufwärts.
>>
>>
> Hast du da mal einen passenden Link zu?
> In der Preisklasse finde ich nix...

Hallo,

Zollauktion.


Bernd Mayer

Marc Haber

unread,
Jun 14, 2021, 12:52:26 PM6/14/21
to
Michael Brand <bra...@gmx.net> wrote:
>Lass' sie weg, besorge dir den passenden Adapter/Konverter von
>DisplayPort auf deinen Med-Tech und erfreue dich an dem
>unproblematischen Intel-Treiber.

Amen.

Sieghard Schicktanz

unread,
Jun 14, 2021, 4:13:07 PM6/14/21
to
Hallo Joerg,

Du schriebst am Sun, 13 Jun 2021 20:12:14 -0700:

> > Wenn Du ihn davon "überzeugen" kannst, daß die SSD die primäre
> > Festplatte ist, von der er booten soll, dann ohne weiteres.
...
> Mal sehen, wenn nicht, muss eben alles auf eine Platte.

Ich hatte bisher eigentlich nur Maschinen, bei denen man im BIOS die
Boot-Platte einstellen konnte, sogar ineinem Menü auswählen.

> >> Der Rechner wuerde immer im Linux Boot arbeiten und das sollte
> >> moeglichst von einer SSD aus passieren.
> >
> > Oder bau' die Platte halt gleich aus und leg' sie in den Schrank,
...
> Das ginge, sofern ich die ganze existierende Windows-Installation von
> der Platte auf die SSD kopiert bekaeme, ohne alles neu installieren
> zu muessen. Das Lizenzgeraffel bei Windows 10 Pro soll ja aetzend
> sein. Ich brauche das im Prinzip nur noch fuer den Signalhound
> Spektrumanalysator und dessen HF-Generator. Die laufen weder mit
> Linux noch in einer VM.

Dann war das oben zitierte also eine Falschmeldung? Wenn Du für deinen
Signalhund Windows _nativ_ brauchst, dann _kann_ "[d]er Rechner" doch
nicht "immer im Linux Boot arbeiten". Nur deswegen hatte ich
vorgeschlagen, die Platte auszubauen.
Wenn Du die Platte mit dem Windows benutzt hast, wirst Du -aber evtl.
beim nächsten Boot aufpassen müssen, daß er die gewünschte, "normale",
Platte hochfährt. Windows ist eben so frei, zu "wissen", daß Du nur das
uns nichts anderes brauchst, und sich auch dann, wenn schon was anderes
eingetragen war, grundsätzlich als "Standard" vordrängelt. Kenn' ich
von einem Bekannten, der so eine Konfiguration (gewohnheitsmäßig)
benutzt,

Joerg

unread,
Jun 14, 2021, 5:02:41 PM6/14/21
to
On 6/14/21 11:33 AM, Sieghard Schicktanz wrote:
> Hallo Joerg,
>
> Du schriebst am Sun, 13 Jun 2021 20:12:14 -0700:
>
>>> Wenn Du ihn davon "überzeugen" kannst, daß die SSD die primäre
>>> Festplatte ist, von der er booten soll, dann ohne weiteres.
> ...
>> Mal sehen, wenn nicht, muss eben alles auf eine Platte.
>
> Ich hatte bisher eigentlich nur Maschinen, bei denen man im BIOS die
> Boot-Platte einstellen konnte, sogar ineinem Menü auswählen.
>

Ich hoffe mal, dass das auch funktioniert.


>>>> Der Rechner wuerde immer im Linux Boot arbeiten und das sollte
>>>> moeglichst von einer SSD aus passieren.
>>>
>>> Oder bau' die Platte halt gleich aus und leg' sie in den Schrank,
> ...
>> Das ginge, sofern ich die ganze existierende Windows-Installation von
>> der Platte auf die SSD kopiert bekaeme, ohne alles neu installieren
>> zu muessen. Das Lizenzgeraffel bei Windows 10 Pro soll ja aetzend
>> sein. Ich brauche das im Prinzip nur noch fuer den Signalhound
>> Spektrumanalysator und dessen HF-Generator. Die laufen weder mit
>> Linux noch in einer VM.
>
> Dann war das oben zitierte also eine Falschmeldung? Wenn Du für deinen
> Signalhund Windows _nativ_ brauchst, dann _kann_ "[d]er Rechner" doch
> nicht "immer im Linux Boot arbeiten". Nur deswegen hatte ich
> vorgeschlagen, die Platte auszubauen.


Da ich weitgehend im Ruhestand bin, brauche ich den fast nicht mehr.
Wenn, dann aber sehr eilig. Dafuer jedesmal die Platte einbauen, waere
zuviel Aufwand. Ausserdem steht der Rechner unter einem schweren
Labortisch und dabei wuerde ich mir staendig die Nuss stossen :-)

Meist verwende ich dazu einen alten Samsung NC10 Netbook, der noch einen
... <Trommelwirbel> ... Windows XP Boot hat. Nur fuer lange Sessions
waere der Desktop noetig.


> Wenn Du die Platte mit dem Windows benutzt hast, wirst Du -aber evtl.
> beim nächsten Boot aufpassen müssen, daß er die gewünschte, "normale",
> Platte hochfährt. Windows ist eben so frei, zu "wissen", daß Du nur das
> uns nichts anderes brauchst, und sich auch dann, wenn schon was anderes
> eingetragen war, grundsätzlich als "Standard" vordrängelt. Kenn' ich
> von einem Bekannten, der so eine Konfiguration (gewohnheitsmäßig)
> benutzt,
>

Dual Boot hat bei mir immer sauber funktioniert, allerdings waren beide
OS stets auf derselben Platte. Ich habe das dann immer weniger
gebraucht, da so gut wie alles mit Linux geht. Wider Erwarten sogar der
Canon Scanner. Kein Scherz: Am laengsten hat es gedauert, bis ich einen
Ersatz fuer, ahem, MS-Paint fand. KolourPaint in Linux ist sehr aehnlich.

Joerg

unread,
Jun 14, 2021, 5:10:18 PM6/14/21
to
On 6/14/21 3:12 AM, Michael Brand wrote:
> Joerg wrote:
>> On 6/13/21 1:03 PM, Marcel Mueller wrote:
> [...]
>>> Du meinst analog? Das ist tatsächlich ungewöhnlich. Hast du noch
>>> CRT-Monitore dran?
>>>
>>
>> Nein, einen professionellen Med-Tech TFT Monitor und fuer den
>> "Ueberlauf" sowie fuer Audio einen HPvs15. Der Med-Tech Monitor kann
>> auch digital, aber nicht das heute uebliche HDMI oder DisplayPort.
>
> Und was statt dessen? DVI? Irgendetwas eigenes? Obwohl ich nicht glaube
> das die NVS300 in dem Punkt mehr kann als die Onboard-Intel-Grafik.
>
>> Doch die NVS300 schafft das und arbeitet mit MX-Linux ganz gut zusammen.
>
> Das las sich damals aber nicht so entspannt :-/
>

Nein, war es auch nicht. Es ist aehnlich wie als ich wieder mir dem
Radfahren auf Langstrecken anfing. Schmerz, Kraempfe, und so. Heute ist
das in Vergessenheit geraten und nichts tut mehr weh.

Mit Lubuntu und Xubuntu wollte die Karte nicht, aber mit den in MX-Linux
enthaltenen Einstell-Routinen fluppte das.


> Lass' sie weg, besorge dir den passenden Adapter/Konverter von
> DisplayPort auf deinen Med-Tech und erfreue dich an dem
> unproblematischen Intel-Treiber.
>

Ja, mache ich. Zumal ich mich fast entschlossen habe, einen weiteren
neuen HP M01 Rechner zu kaufen und bei den dort ueblichen kompakten
Gehaeusen kann man ueberhaupt keine PCI Karten nachruesten. Bei der
Auktion fuer HP ProDesk ging der Preis nur immer weiter in die Hoehe.
Hierzulande wird auch fuer PC-Alteisen weit mehr gezahlt als bei Euch.

Joerg

unread,
Jun 14, 2021, 5:47:12 PM6/14/21
to
On 6/12/21 8:30 PM, Joerg wrote:
> Nachdem mir gerade ein Dell Vostro final abgekachelt ist, muss Ersatz
> her. An der Funkstation, soll nicht viel kosten, daher gebraucht. Die
> Optiplex 790 gibt es gebraucht mit 90 Tagen Garantie und fuer mich
> voellig ausreichend ausgestattet:
>
> https://www.amazon.com/Dell-Optiplex-790-Performance-MiniTower/dp/B071NM6RNC
>
>
> Sind die Linux-geeignet? Falls nicht, gibt es was in aehnlicher
> Preislage, vielleicht von HP?
>
> Es soll MX-Linux 19 drauf und die NVidia NVS300 Graka muss auch mit
> rueberwachsen. Dieser Akt wird wahrscheinlich wieder prickelnd, aber das
> kenne ich inzwischen :-)
>
> Nachdem mir nun zwei Dell MoBos innerhalb eine Jahres kaputtgegangen
> sind, mag ich die Firma eigentlich nicht mehr so, aber ist ja nicht
> teuer. Ein Vorteil waere, dass die Kiste dann VT-x hat.
>

Nachdem hier einige gedraengt haben, kein Alteisen zu nehmen, habe ich
nach preisguenstigem neuem Ersatz gesucht. Dabei war z.B. ein HP Slim
S01-aF001 mit einem "AMD Athlon Silver 3050U" Prozessor. Wenn ich auf
Sites wie dieser finde, dass Linux ihn mag, kann man dann davon
ausgehen, dass das auch so ist?

https://linux-hardware.org/index.php?id=cpu:amd-23-24-1-athlon-silver-3050u-with-radeon-graphics

Mir ist schon klar, dass es keine Mercedesklasse ist und die mickrigen
4GB wohl auch aufgebohrt werden muessen. Doch das einzige besondere, was
ich brauche, waere VirtualBox und AMD-v scheint damit ja zu gehen soe
wie VT-x, denn auf dem AMD Ryzen 3 Prozessor hier am Arbeitsplatz
funktioniert es. Mir ist auch klar, dass ich dafuer vermutlich wieder
eine Advanced Hardware Support (AHS) Version meiner Distro brauchen werden.

Andreas Kohlbach

unread,
Jun 14, 2021, 6:51:07 PM6/14/21
to
On Mon, 14 Jun 2021 15:33:32 -0000 (UTC), Thomas Noll wrote:
>
> Am Mon, 14 Jun 2021 09:28:01 -0400 schrieb Andreas Kohlbach:
>
>> On Mon, 14 Jun 2021 08:40:27 -0000 (UTC), Thomas Noll wrote:
>>>
>>> Am Sun, 13 Jun 2021 21:35:49 -0400 schrieb Andreas Kohlbach:
>>>
>>>> Btw. kann man Linux (Debian) selbst sagen, einen Prozess auf eine
>>>> bestimmte Prozentzahl, wie mit cpulimit, festzulegen? Ich meine nicht
>>>> (re)nice, sondern hart festnageln.
>>>
>>> Seit Linux 3.2 geht das mit cgroups.
>>
>> Danke. man page lese ich gerade. Erschlägt mich...
>
> Konzentrier dich auf das, was du brauchst.
> Nicht auf das, was du nicht verstehst ;)

Ich war zunächst schon an der Einleitung hängen geblieben. Klar, die muss
erklären, wie das im Zusammenhang funktioniert. Man muss erst mal
verstehen, was eine cgroup ist (auch die hat nochmal eine eigene man
page). Aber siehe unten.

>> Man scheint Prozesse hierarchischen Gruppen zuzuordnen, denen man dann
>> Ressourcen verteilt. Controller mounten?
>>
>> Kann man *einen* *laufenden* Prozess damit weniger "CPU-Zeit" geben?
>
> Ja. Wenn du ein Buster nicht verbastelt hast:
>
> mkdir /sys/fs/cgroup/cpu/limit40
> echo 1000000 > /sys/fs/cgroup/cpu/limit40/cpu.cfs_period_us
> echo 400000 > /sys/fs/cgroup/cpu/limit40/cpu.cfs_quota_us
> echo $PID_VOM_LAUFENDEN_PROZESS >> /sys/fs/cgroup/cpu/limit40/tasks
>
>
> Die Zahlen sind Mikrosekunden. 1000000 ist Maximum, wählst du sie kleiner,
> aber im selben Verhältnis, wird die Kurve für die cpu-last glatter, aber
> der Overhead steigt und die Laufzeit steigt überproportional.

Habe ich so, und es funktioniert nachweislich (top bestätigt das). Aber
muss man "cpu.cfs_quota_us" *und* "cpu.cfs_period_us" gleichzeitig
angeben, wenn man nur auf das Quota-Limit aus ist? Hat cpu.cfs_period_us
sonst vielleicht ein sinnvolles Default, dass man das nicht muss?

>> Scheint mir sehr aufwändig, dass ich wohl bei cpulimit bleibe, was genau
>> das tut.
>
> Sehe ich anders. Siehe oben.

Nun habe ich es dank Deiner Hilfe zumindest soweit verstanden, dass ich
cpulimit *nicht* mehr einsetzen muss. :-)
--
Andreas

PGP fingerprint 952B0A9F12C2FD6C9F7E68DAA9C2EA89D1A370E0

Joerg

unread,
Jun 15, 2021, 12:16:07 AM6/15/21
to
Das hier ist der kleine Kasten:

https://www.amazon.com/gp/product/B088MGQFS7

Er soll wenig Strom brauchen, sodass man ihn mit einer zusaetzlichen
Festplatte oder SSD sogar als Server durchlaufen lassen koennte. An der
Funkstation waere das natuerlich besonders praktisch.

Michael Brand

unread,
Jun 15, 2021, 3:07:33 AM6/15/21
to
Joerg wrote:
> On 6/14/21 2:47 PM, Joerg wrote:
[...]
> Das hier ist der kleine Kasten:
>
> https://www.amazon.com/gp/product/B088MGQFS7
>
> Er soll wenig Strom brauchen, sodass man ihn mit einer zusaetzlichen
> Festplatte oder SSD sogar als Server durchlaufen lassen koennte. An der
> Funkstation waere das natuerlich besonders praktisch.

Nun, dafür ist er natürlich nur mäßig schnell...er hat ca. 60%
Rechenleistung verglichen mit dem ProDesk 600 bzw. 25% vergleichen mit
deinem Ryzen 3.

Wenn dir das schnell genug ist...dafür ist der halt neu bzw. den gibt es
für einen Hunderter günstiger auch gebraucht.
Dem Gegenüber hat der wohl nur 1 Speicherslot, so dass das 4GB-Modul bei
einer Aufrüstung übrig wäre. Und wohl nur je 1 VGA- und HDMI-Anschluss.
Da kannst du dann nicht ohne weiteres deine beiden vorhandenen Monitore
anschliessen.

Und was den AMD Grafiktreiber betrifft...keine Ahnung. Vielleicht
ähnlich wie bei deinem Ryzen 3.

73, Michael

Marc Haber

unread,
Jun 15, 2021, 7:39:46 AM6/15/21
to
Joerg <ne...@analogconsultants.com> wrote:
>Mir ist auch klar, dass ich dafuer vermutlich wieder
>eine Advanced Hardware Support (AHS) Version meiner Distro brauchen werden.

Was ist denn der Nachteil der AHS-Version gegenüber der normalen? Ich
kann mir die Motivation dieser Aufteilung beim besten Willen nicht
vorstellen.

Grüße
Marc

Joerg

unread,
Jun 15, 2021, 1:16:44 PM6/15/21
to
On 6/15/21 12:07 AM, Michael Brand wrote:
> Joerg wrote:
>> On 6/14/21 2:47 PM, Joerg wrote:
> [...]
>> Das hier ist der kleine Kasten:
>>
>> https://www.amazon.com/gp/product/B088MGQFS7
>>
>> Er soll wenig Strom brauchen, sodass man ihn mit einer zusaetzlichen
>> Festplatte oder SSD sogar als Server durchlaufen lassen koennte. An der
>> Funkstation waere das natuerlich besonders praktisch.
>
> Nun, dafür ist er natürlich nur mäßig schnell...er hat ca. 60%
> Rechenleistung verglichen mit dem ProDesk 600 bzw. 25% vergleichen mit
> deinem Ryzen 3.
>

Das ist in diesem Fall akzeptabel. Vorher werkelte dort ein alter Core
Duo von etwa 2007. Bei Zoom ging der gut in die Knie, reichte aber
gerade so. Geringer Stromverbrauch ist fast wichtiger, denn dann kann
ich den durchlaufen lassen.


> Wenn dir das schnell genug ist...dafür ist der halt neu bzw. den gibt es
> für einen Hunderter günstiger auch gebraucht.
> Dem Gegenüber hat der wohl nur 1 Speicherslot, so dass das 4GB-Modul bei
> einer Aufrüstung übrig wäre. Und wohl nur je 1 VGA- und HDMI-Anschluss.


Ja, das ist ein Nachteil. Wobei man ein 8GB Modul fuer $40-45 bekommt,
was man im Fall des ProDesk 600 fuer eine SSD ausgeben muesste, die hier
schon drin ist. Auch spare ich mir das zeitraubende Clone-Geraffel von
HDD auf SSD, beim neuen HP muss ich nur MX-Linux als Dual-Boot
installieren und das geht schnell.

Ein Nachteil ist, dass er nur zwei USB-Buchsen auf der Rueckseite hat.
Oh well.


> Da kannst du dann nicht ohne weiteres deine beiden vorhandenen Monitore
> anschliessen.
>

Da hege ich Hoffnung, dass es mit einem HDMI-VGA oder HDMI-DVI Konverter
geht und damit ein Dual Monitor Betrieb wie vorher moeglich wird. Falls
nicht, muss ich eben mit einem Monitor leben.


> Und was den AMD Grafiktreiber betrifft...keine Ahnung. Vielleicht
> ähnlich wie bei deinem Ryzen 3.
>

Der Prozessor hat die Grafik integriert und wurde auf verschiedenen Web
Sites als Linux-freundlich gelistet, da besteht also Hoffnung.

Ich habe den neuen HP - S01-aF0011 gerade bestellt. Werde berichten,
denn es koennte ja andere geben, die nach einem sehr kleinen und nicht
teuren Rechner suchen, fuer leichtere Jobs.


> 73, Michael


Ah auch Funkamateur :-)

In meinem Fall mit Rufzeichen AJ6QL. Mal sehen, ob ich mit dem neuen
Rechner Qtel ans laufen bekomme. Mit dem alten bekam ich ums Verplatzen
keinen Mikrofonzugang. Echolink ist von hier aus fast die einzige
Moeglichkeit, deutsche und niederlaendische FM-Relais zu erreichen.
Ansonsten mache ich fast nur CW.

Joerg

unread,
Jun 15, 2021, 1:22:45 PM6/15/21
to
On 6/15/21 4:39 AM, Marc Haber wrote:
> Joerg <ne...@analogconsultants.com> wrote:
>> Mir ist auch klar, dass ich dafuer vermutlich wieder
>> eine Advanced Hardware Support (AHS) Version meiner Distro brauchen werden.
>
> Was ist denn der Nachteil der AHS-Version gegenüber der normalen? Ich
> kann mir die Motivation dieser Aufteilung beim besten Willen nicht
> vorstellen.
>

Die AHS-Version letztes Jahr war bei der Installation etwa fuenf Monate
aelter als das aktuele "normale" Release. Doch das ist mir eh nicht so
wichtig, Hauptsache, es laeuft und das tut es.

Ich habe den Rechner mit dem Athlon Prozessor jetzt bestellt. Darauf
kommt wie ueblich MX-Linux im Dual Boot und zuerst versuche ich es mit
dem aktellen Release. Wenn das nicht geht, dann AHD.

4GB ist ja heutzutage nicht mehr ueppig und ich hatte bisher dort 6GB.
Allerdings nie so viel RAM benutzt.

Marcel Mueller

unread,
Jun 15, 2021, 2:00:55 PM6/15/21
to
Am 14.06.21 um 12:12 schrieb Michael Brand:
>> Nein, einen professionellen Med-Tech TFT Monitor und fuer den
>> "Ueberlauf" sowie fuer Audio einen HPvs15. Der Med-Tech Monitor kann
>> auch digital, aber nicht das heute uebliche HDMI oder DisplayPort.
>
> Und was statt dessen? DVI? Irgendetwas eigenes? Obwohl ich nicht glaube
> das die NVS300 in dem Punkt mehr kann als die Onboard-Intel-Grafik.

Sag das mal nicht. Medizinische Displays haben i.d.R. mehr als Full-HD.
Und jenseits von Full-HD funktionieren HDMI-DVI Adapter, die weniger
kosten als eine Grafikkarte, nicht. Das passt elektrisch nicht. DVI hat
6 TMDS Channels. Alle anderen haben nur 3. Und mit 3 ist bei DVI bei
1920*1200@60Hz mit reduced Blanking Schluss.

Ich habe auch so eine 15 Jahre alten 30" Monitor. Es ist vollkommen
unmöglich, den an einem Laptop zu betreiben. Selbst eine dahergelaufene
Billig-OnBoard Grafik mit AMD R3000 hat hingegen kein Problem.
Entscheidend ist ein nativer DVI-Ausgang mit Dual Channel.

>> Doch die NVS300 schafft das und arbeitet mit MX-Linux ganz gut zusammen.
>
> Das las sich damals aber nicht so entspannt :-/
>
> Lass' sie weg, besorge dir den passenden Adapter/Konverter von
> DisplayPort auf deinen Med-Tech und erfreue dich an dem
> unproblematischen Intel-Treiber.

Wird vermutlich nicht funktionieren.
Es muss sowieso DP++ sein, denn DP ist mit HDMI/DVI nicht kompatibel.
Aber selbst dann ist bei 1920*1200 endgültig Schluss. Da endet die
Kompatibilität. - Den letzten Monitor, für den das gereicht hätte, hatte
ich vor 20 Jahren oder so. Selbst meine CRTs konnten (sinnvoll) mehr.

Falls ich mich irre, und der Monitor weniger Auflösung hat, stimmt es
natürlich: <5€ Adapter, und los geht's.


Marcel

Bernd Mayer

unread,
Jun 15, 2021, 2:58:41 PM6/15/21
to
Am 15.06.21 um 20:00 schrieb Marcel Mueller:
Hallo,

ja - die Angaben zum Typ des Med-Tech TFT Monitors und dessen Auflösung
wäre interessant um die Frage eines passenden DP-Adapters zu klären.

Von HP beispielsweise gibt es diese Adapter:
https://www8.hp.com/h20195/v2/getpdf.aspx/c04123283.pdf?ver=4

Drunter sind auch welche für HDMI mit 4K-Auflösung oder für
DuaL-Link-DVI, Resolution up to2560x160.

Laut diesem Datenblatt zur NVM-300-Grafikkarte:
htps://www.nvidia.com/content/NV_DS_NVS_300_HR_Dec10.pdf

"Single-link DVI-I outputs drive two digital displays at resolutions up
to 1920x1200 @ 60Hz"

Höhere Auflösungen gibt es da offenbar nur über DP.

An diesem Punkt kann man wieder mal sehen, daß aktuellere Hardware
Vorteile bringen kann.


Bernd Mayer

Joerg

unread,
Jun 15, 2021, 3:34:35 PM6/15/21
to
Ihr seid alle viel zu verwoehnt :-)


> Falls ich mich irre, und der Monitor weniger Auflösung hat, stimmt es
> natürlich: <5€ Adapter, und los geht's.
>

In diesem Fall hat er weniger. Es ist ein 14" Monitor, nur eben einer
von hoher Qualitaet und er hatte mal einen (sehr) gesalzenen Preis. Habe
ich aber nicht bezahlt, da ich ihn aus einem Liquidationsbestand bekam.

Ein HDMI-VGA Adapter ist bestellt. In der Hoffung, dass der AMD Athlon
Silver 3050U (Mann, wat'n langer Name) Prozessor des bestellten Rechners
VGA und HDMI gleichzeitig fuer Dual-Monitor Betrieb beschicken kann. Der
AMD Ryzen 3 hier am Arbeitsplatz macht das auch so, da musste ich
deshalb keine Grafikkarte nachruesten.

Das ganze wird nur zur Messwerterfassung an einem Labortisch benutzt,
sowie fuer eine Funkstation. Keine Bildverarbeitung oder aehnliches, das
koennte dieser Rechner eh nicht gut.

Joerg

unread,
Jun 15, 2021, 3:54:50 PM6/15/21
to
On 6/15/21 11:58 AM, Bernd Mayer wrote:
> Am 15.06.21 um 20:00 schrieb Marcel Mueller:
>> Am 14.06.21 um 12:12 schrieb Michael Brand:

[...]
Mehr brauche ich echt nicht.


> Höhere Auflösungen gibt es da offenbar nur über DP.
>
> An diesem Punkt kann man wieder mal sehen, daß aktuellere Hardware
> Vorteile bringen kann.
>

Und die habe ich jetzt auch bestellt, einen neuen HP Rechner mit
Winz-Prozessor, der aber reicht. Aktuelle HW hat jedoch auch Nachteile,
etwa die geringere Bastelfreudigkeit. Es gibt z.B. so gut wie keine
detaillierten Daten von den Herstellern mehr, auch nicht bei HP. Bei
deren >5 Jahre alten Rechner hat man hingegen noch fette
Dokumentensammlungen in PDF.

Ich hoffe mal, dass sie wenigstens noch wie voriges Jahr die Kabel zum
Anschluss einer nachgeruesteten Festplatte dringelassen haben, denn das
Kabel fuer die Stromversorgung waere wegen non-standard Stecker
vermutlich schwer beschaffbar, ausser zu Freudenhauspreisen.

Sieghard Schicktanz

unread,
Jun 15, 2021, 8:13:07 PM6/15/21
to
Hallo Joerg,

Du schriebst am Mon, 14 Jun 2021 14:02:38 -0700:

> > Ich hatte bisher eigentlich nur Maschinen, bei denen man im BIOS die
> > Boot-Platte einstellen konnte, sogar ineinem Menü auswählen.
>
> Ich hoffe mal, dass das auch funktioniert.

Ja, versaubeuteln können das manche Hersteller immer.

> >>>> Der Rechner wuerde immer im Linux Boot arbeiten und das sollte
...
> >>> Oder bau' die Platte halt gleich aus und leg' sie in den Schrank,
> > ...
> >> Signalhound Spektrumanalysator und dessen HF-Generator. Die laufen
> >> weder mit Linux noch in einer VM.
> >
> > Dann war das oben zitierte also eine Falschmeldung? Wenn Du für
...
> Da ich weitgehend im Ruhestand bin, brauche ich den fast nicht mehr.
> Wenn, dann aber sehr eilig. Dafuer jedesmal die Platte einbauen,

Eben, und auch "fast nicht" ist nicht das Gegenteil von "immer".
Aber egal, ist ja inzwischen geklärt. Jetzt mußt Du nur noch
sicherstellen, daß die Umschaltung der Platten auch normal
funktioniert, wie das sein sollte.

...
> Meist verwende ich dazu einen alten Samsung NC10 Netbook, der noch
> einen ... <Trommelwirbel> ... Windows XP Boot hat. Nur fuer lange

Was soll da ein "<Trommelwirbel>"? Weil das schon Museumswert haben
könnte? Quark, das ist einfach "abgehangen", überaltert und nur mit
Vorsicht (Netzwerk) zu geniessen, aber ansonsten nix besonderes.

> > Wenn Du die Platte mit dem Windows benutzt hast, wirst Du -aber
> > evtl. beim nächsten Boot aufpassen müssen, daß er die gewünschte,
> > "normale", Platte hochfährt. Windows ist eben so frei, zu "wissen",
...
> Dual Boot hat bei mir immer sauber funktioniert, allerdings waren
> beide OS stets auf derselben Platte. Ich habe das dann immer weniger

Hier hast Du kein normales "Dual Boot", sondern eine Umschaltung der
Plattenfolge schon im (EFI-) BIOS, das zudem noch Konfigurationsdaten
vom Betriebssystem speichern kann und die beim nächsten Einschalten
berücksichtigt. Da ist Windows halt recht "einnehmend" und stellt
"gerne" sicher, daß es vorne dran ist.

...
> einen Ersatz fuer, ahem, MS-Paint fand. KolourPaint in Linux ist sehr
> aehnlich.

Naja, für den Funktionsumfang vom "Paint" braucht's ja nicht grade viel
zum Nachmachen. Ich wüßte jetzt nichtmal eine vernünftige Anwendung für
sowas, aber ich bin halt eher inkscape, QCad/LibreCAD und gimp gewöhnt.
(Und müßte mich endlich mal näher mit FreeCAD in 3D befassen.)

Joerg

unread,
Jun 16, 2021, 12:31:46 PM6/16/21
to
On 6/15/21 5:08 PM, Sieghard Schicktanz wrote:
> Hallo Joerg,
>
> Du schriebst am Mon, 14 Jun 2021 14:02:38 -0700:
>
>>> Ich hatte bisher eigentlich nur Maschinen, bei denen man im BIOS die
>>> Boot-Platte einstellen konnte, sogar ineinem Menü auswählen.
>>
>> Ich hoffe mal, dass das auch funktioniert.
>
> Ja, versaubeuteln können das manche Hersteller immer.
>
>>>>>> Der Rechner wuerde immer im Linux Boot arbeiten und das sollte
> ...
>>>>> Oder bau' die Platte halt gleich aus und leg' sie in den Schrank,
>>> ...
>>>> Signalhound Spektrumanalysator und dessen HF-Generator. Die laufen
>>>> weder mit Linux noch in einer VM.
>>>
>>> Dann war das oben zitierte also eine Falschmeldung? Wenn Du für
> ...
>> Da ich weitgehend im Ruhestand bin, brauche ich den fast nicht mehr.
>> Wenn, dann aber sehr eilig. Dafuer jedesmal die Platte einbauen,
>
> Eben, und auch "fast nicht" ist nicht das Gegenteil von "immer".
> Aber egal, ist ja inzwischen geklärt. Jetzt mußt Du nur noch
> sicherstellen, daß die Umschaltung der Platten auch normal
> funktioniert, wie das sein sollte.
>

Ich habe mich inzwischen entschieden, einen neuen HP-S01 Rechner zu
kaufen und er ist unterwegs. Es hat nur einen recht schwachen AMD Athlon
Prozessor, dafuer aber eine SSD mit Windows drauf. Darauf kommt als Dual
Boot MX-Linux plus noch eine Daten-Partition. Und eine VM mit Windows 7.
So habe ich das hier am Arbeitsplatz auf einem HP-M01 mit AMD Ryzen 3
und das laeuft gut. Der war tatsaechlich nach der Einrichtung nie mehr
im Windows Boot.

Das hat auch den Vorteil, das ich bei Ausfall des Buerorechners auf der
anderen Seite des Raums einen fast gleich strukturierten Rechner
vorfinde. Er hat eben nur 25% der Rechenleistung, wie Bernd schrieb,
aber man bekommt seine Sachen auch damit erledigt.

> ...
>> Meist verwende ich dazu einen alten Samsung NC10 Netbook, der noch
>> einen ... <Trommelwirbel> ... Windows XP Boot hat. Nur fuer lange
>
> Was soll da ein "<Trommelwirbel>"? Weil das schon Museumswert haben
> könnte? Quark, das ist einfach "abgehangen", überaltert und nur mit
> Vorsicht (Netzwerk) zu geniessen, aber ansonsten nix besonderes.
>

Ins Netzwerk lasse ich das nicht, muss auch nicht. Es dient nur zum
Betrieb des Spektrumanalysators.


>>> Wenn Du die Platte mit dem Windows benutzt hast, wirst Du -aber
>>> evtl. beim nächsten Boot aufpassen müssen, daß er die gewünschte,
>>> "normale", Platte hochfährt. Windows ist eben so frei, zu "wissen",
> ...
>> Dual Boot hat bei mir immer sauber funktioniert, allerdings waren
>> beide OS stets auf derselben Platte. Ich habe das dann immer weniger
>
> Hier hast Du kein normales "Dual Boot", sondern eine Umschaltung der
> Plattenfolge schon im (EFI-) BIOS, das zudem noch Konfigurationsdaten
> vom Betriebssystem speichern kann und die beim nächsten Einschalten
> berücksichtigt. Da ist Windows halt recht "einnehmend" und stellt
> "gerne" sicher, daß es vorne dran ist.
>

Das tut es m.W. auch, wenn es auf derselben Platte ist wie Linux. Daher
soll man ja auch immer erst Windows einrichten und danach Linux
installieren, auch wenn man Windows kaum noch benutzen wird.


> ...
>> einen Ersatz fuer, ahem, MS-Paint fand. KolourPaint in Linux ist sehr
>> aehnlich.
>
> Naja, für den Funktionsumfang vom "Paint" braucht's ja nicht grade viel
> zum Nachmachen. Ich wüßte jetzt nichtmal eine vernünftige Anwendung für
> sowas, aber ich bin halt eher inkscape, QCad/LibreCAD und gimp gewöhnt.
> (Und müßte mich endlich mal näher mit FreeCAD in 3D befassen.)
>

Die Anwendungen sind bei mir fast immer gleich. Ein PNG File oder
aehnliches vom Kunden kommt rein, etwa ein Schaltbild aus einem
Fremd-CAD. Es eilt, wie ueblich. Die Ka..e ist bereits am Dampfen, oder
so. Da muessen rasch Anmerkungen eingetragen werden und die Lernkurven
bei allen anderen Grafik-Programmen, die ich probierte, waren mir zu
steil fuer sowas. Ich habe gut ein halbes Dutzend probiert. Wenn man
viel mit Grafik macht oder Foto-Experte ist, ist das natuerlich was
anderes, da lohnt sich ein Erklimmen der Lernkurve. Es ist jetzt auch
keine Lernfaulheit, sondern man vergisst komplexe Bedienzusammenhaenge
als Wenignutzer einfach zu schnell und faengt oft fast von vorn an.
Aehnlich wie bei einer Fremdsprache, die man kaum benutzt.

Sieghard Schicktanz

unread,
Jun 16, 2021, 6:13:05 PM6/16/21
to
Hallo Joerg,

Du schriebst am Wed, 16 Jun 2021 09:31:45 -0700:

> >> Dual Boot hat bei mir immer sauber funktioniert, allerdings waren
> >> beide OS stets auf derselben Platte. Ich habe das dann immer
> >> weniger

Sicher funktioniert das normalerweise, aber aufpassen, daß man das
gewünschte System startet. muß man halt doch. Vor allem bei Widows, das
man ja nicht einfach gleich wieder abbrechen kann. Und bei Time-out
nimmt die Boot-Auswahl halt, was voreingestellt ist.

> > Hier hast Du kein normales "Dual Boot", sondern eine Umschaltung der
...
> > nächsten Einschalten berücksichtigt. Da ist Windows halt recht
> > "einnehmend" und stellt "gerne" sicher, daß es vorne dran ist.
>
> Das tut es m.W. auch, wenn es auf derselben Platte ist wie Linux.
> Daher soll man ja auch immer erst Windows einrichten und danach Linux
> installieren, auch wenn man Windows kaum noch benutzen wird.

Der Unterschied ist da halt meistens, daß dann der vom Linux
installierte grub den weiteren Verlauf steuert. Das geht bei einer
Konfiguration wie von Dir beschrieben nur, wenn der _nachträglich_
dazuinstalliert wird, was halt entsprechende Partitionierung braucht.

> > ...
> >> einen Ersatz fuer, ahem, MS-Paint fand. KolourPaint in Linux ist
...
> > viel zum Nachmachen. Ich wüßte jetzt nichtmal eine vernünftige
> > Anwendung für sowas, aber ich bin halt eher inkscape, QCad/LibreCAD
...
> Die Anwendungen sind bei mir fast immer gleich. Ein PNG File oder
> aehnliches vom Kunden kommt rein, etwa ein Schaltbild aus einem

Schaltbild in .png? Was sind'n das für Leute?

> oder so. Da muessen rasch Anmerkungen eingetragen werden und die
> Lernkurven bei allen anderen Grafik-Programmen, die ich probierte,
> waren mir zu steil fuer sowas. Ich habe gut ein halbes Dutzend

Hast Du mal inkscape dafür probiert? Das ist sowas wie ein
Bastard^WHybrid zwischen Malprogramm (wie MS Paint) und Zeichenprogramm
(näher an CAD). Damit lassen sich solche Sachen relativ sauber
hinkriegen, aber mit Paint? Das kann doch kaum grade Linien, jedenfalls
keine sauber ausgerichteten.

> probiert. Wenn man viel mit Grafik macht oder Foto-Experte ist, ist
> das natuerlich was anderes, da lohnt sich ein Erklimmen der

Ähm - also _Experte_ braucht man da bei weitem nicht zu sein, mit gimp
hab' ja sogar ich ein paar Bildexperimente korrekt zuwege gebracht.
Z.B. jedes Jahr zu Weihnachten auf meiner Web-Site als Grüße.

Marcel Mueller

unread,
Jun 16, 2021, 6:22:46 PM6/16/21
to
Am 15.06.21 um 21:34 schrieb Joerg:
>> Es muss sowieso DP++ sein, denn DP ist mit HDMI/DVI nicht kompatibel.
>> Aber selbst dann ist bei 1920*1200 endgültig Schluss. Da endet die
>> Kompatibilität. - Den letzten Monitor, für den das gereicht hätte,
>> hatte ich vor 20 Jahren oder so. Selbst meine CRTs konnten (sinnvoll)
>> mehr.
>
> Ihr seid alle viel zu verwoehnt :-)

Bei Monitoren und Eingabegeräten war ich schon immer wählerisch. Da
ärgert man sich halt ständig, wenn es nicht gut ist. Außerdem halten die
viel länger als die PCs. Insofern tut die Investition nicht so weh.

Ich habe jetzt den 4. PC Monitor in 30 Jahren. Angefangen mit 15" XGA
über einen alten Festfrequenzer von einer SGI Personal Iris, der maximal
1152*864@70 konnte (nachdem ich ihn modifiziert hatte), dann einen 21"
Nokia CRT mit etwa 1856*1392 und jetzt halt den 30" Dell mit 3k.

Neu gekauft hatte ich nur den ersten. 2 und 4 sind mir zugelaufen. Und
von den 21"-CAD-Röhren habe ich damals zu Anfang des Jahrtausends zwei
Paletten gebrauchte für das ganze Entwicklungs-Team und mich und noch
einen Freund bestellt. Alle zusammen für gut 700€ all in. Die Dinger
waren saugut und unkaputtbar. Kein Vergleich zu den damals auch schon
erhältlichen XGA TN-Panels für den 10-fachen Preis gegen deren
Farbwiedergabe selbst NTSC bei schlechtem Empfang ein Traum war. Vor
allem hatten die Röhren weniger Konvergenzfehler als TFTs. Bei TFT kommt
man bauartbedingt nicht unter 2/3 Pixel Fehler (wegen den Subpixeln).
CRTs belichten, wenn sie gut justiert sind, aber auch halbe Löcher in
der Maske. Deshalb geht da weniger, wenn die Toleranzen der Röhren
gering sind. Die hatten auf einem Großteil der Bildfläche weniger als
1/3 Pixel Fehler.


>> Falls ich mich irre, und der Monitor weniger Auflösung hat, stimmt es
>> natürlich: <5€ Adapter, und los geht's.
>
> Ein HDMI-VGA Adapter ist bestellt. In der Hoffung, dass der AMD Athlon
> Silver 3050U (Mann, wat'n langer Name) Prozessor des bestellten Rechners
> VGA und HDMI gleichzeitig fuer Dual-Monitor Betrieb beschicken kann.

Das können alle AMD OnBoard-Grafikchips. Sowohl die aus der
Chipsatz-Grafik Ära als auch die APUs. Was früher mal nicht ging, waren
zwei digitale Ausgänge gleichzeitig. Aber die Analogausgänge waren schon
immer eigene Ports.
Immer vorausgesetzt, dass das Board die Anschlüsse heraus führt,
versteht sich.

Aber, das ist eine Notebook-CPU. Was hat die in einem festen Rechner
verloren?


Marcel

Marcel Mueller

unread,
Jun 16, 2021, 6:31:57 PM6/16/21
to
Am 15.06.21 um 20:58 schrieb Bernd Mayer:
> ja - die Angaben zum Typ des Med-Tech TFT Monitors und dessen Auflösung
> wäre interessant um die Frage eines passenden DP-Adapters zu klären.
>
> Von HP beispielsweise gibt es diese Adapter:
> https://www8.hp.com/h20195/v2/getpdf.aspx/c04123283.pdf?ver=4
>
> Drunter sind auch welche für HDMI mit 4K-Auflösung oder für
> DuaL-Link-DVI, Resolution up to2560x160.

So einen Adapter bis 4k auf (angeblich) Dual Link DVI hatte ich auch
schon mal. Der hat bei mir auch nicht funktioniert. Ich kann nur
mutmaßen, dass der nur 30Hz konnte oder so etwas. Das kann der Monitor
nicht.


> Laut diesem Datenblatt zur NVM-300-Grafikkarte:
> htps://www.nvidia.com/content/NV_DS_NVS_300_HR_Dec10.pdf
>
> "Single-link DVI-I outputs drive two digital displays at resolutions up
> to 1920x1200 @ 60Hz"
>
> Höhere Auflösungen gibt es da offenbar nur über DP.
>
> An diesem Punkt kann man wieder mal sehen, daß aktuellere Hardware
> Vorteile bringen kann.

Ja, die ersten Digitalausgänge konnten durch die Bank weniger als die
analogen. Selbst eine alte Matrox Millenium G400 aus den tiefsten 90-ern
konnte AFAIK schon mindestens mal 2048*1536 und das auch noch bei 75 Hz
(360 MHz DAC).


Marcel

Joerg

unread,
Jun 16, 2021, 6:54:33 PM6/16/21
to
On 6/16/21 1:25 PM, Sieghard Schicktanz wrote:
> Hallo Joerg,
>
> Du schriebst am Wed, 16 Jun 2021 09:31:45 -0700:
>
>>>> Dual Boot hat bei mir immer sauber funktioniert, allerdings waren
>>>> beide OS stets auf derselben Platte. Ich habe das dann immer
>>>> weniger
>
> Sicher funktioniert das normalerweise, aber aufpassen, daß man das
> gewünschte System startet. muß man halt doch. Vor allem bei Widows, das
> man ja nicht einfach gleich wieder abbrechen kann. Und bei Time-out
> nimmt die Boot-Auswahl halt, was voreingestellt ist.
>

Ganz oben steht bei mir immer Linux, sodass ich einfach durchlaufen
lassen kann, wenn die drei Sekunden Bedenkzeit nichts ausmachen.


>>> Hier hast Du kein normales "Dual Boot", sondern eine Umschaltung der
> ...
>>> nächsten Einschalten berücksichtigt. Da ist Windows halt recht
>>> "einnehmend" und stellt "gerne" sicher, daß es vorne dran ist.
>>
>> Das tut es m.W. auch, wenn es auf derselben Platte ist wie Linux.
>> Daher soll man ja auch immer erst Windows einrichten und danach Linux
>> installieren, auch wenn man Windows kaum noch benutzen wird.
>
> Der Unterschied ist da halt meistens, daß dann der vom Linux
> installierte grub den weiteren Verlauf steuert. Das geht bei einer
> Konfiguration wie von Dir beschrieben nur, wenn der _nachträglich_
> dazuinstalliert wird, was halt entsprechende Partitionierung braucht.
>

Klar, so habe ich das immer gemacht. Windows installiert (oder es war
schon), Bloatware rausgeworfen, die Windows Partition geschrumpft, dann
eine ext4 fuer Linux eingerichtet und eine mit NTFS fuer Daten. Damit
man dort notfalls auch von Windows aus herankommt, auch wenn das
praktisch nicht mehr noetig ist.

>>> ...
>>>> einen Ersatz fuer, ahem, MS-Paint fand. KolourPaint in Linux ist
> ...
>>> viel zum Nachmachen. Ich wüßte jetzt nichtmal eine vernünftige
>>> Anwendung für sowas, aber ich bin halt eher inkscape, QCad/LibreCAD
> ...
>> Die Anwendungen sind bei mir fast immer gleich. Ein PNG File oder
>> aehnliches vom Kunden kommt rein, etwa ein Schaltbild aus einem
>
> Schaltbild in .png? Was sind'n das für Leute?
>

Mache ich auch, gibt schoen gedrungene Dateien fuer den schnellen
Austausch. Es ist leicht editierbar, auch auf dem Flughafen oder auf
einer Mountain Bike Piste. Mache das mal mit PDF.


>> oder so. Da muessen rasch Anmerkungen eingetragen werden und die
>> Lernkurven bei allen anderen Grafik-Programmen, die ich probierte,
>> waren mir zu steil fuer sowas. Ich habe gut ein halbes Dutzend
>
> Hast Du mal inkscape dafür probiert? Das ist sowas wie ein
> Bastard^WHybrid zwischen Malprogramm (wie MS Paint) und Zeichenprogramm
> (näher an CAD).


Weiss ich nicht mehr, ich hatte alles moegliche probiert. MS-Paint oder
jetzt KolourPaint reichen voellig. CAD Geschichten mache ich immer mit
Cadsoft Eagle in WINE.


> ... Damit lassen sich solche Sachen relativ sauber
> hinkriegen, aber mit Paint? Das kann doch kaum grade Linien, jedenfalls
> keine sauber ausgerichteten.
>

Shift-Taste dabei druecken, dann werden sie schnurgerade :-)


>> probiert. Wenn man viel mit Grafik macht oder Foto-Experte ist, ist
>> das natuerlich was anderes, da lohnt sich ein Erklimmen der
>
> Ähm - also _Experte_ braucht man da bei weitem nicht zu sein, mit gimp
> hab' ja sogar ich ein paar Bildexperimente korrekt zuwege gebracht.
> Z.B. jedes Jahr zu Weihnachten auf meiner Web-Site als Grüße.
>

Das haette ich naechstes Jahr Weihnachten schon wieder vergessen ...

Joerg

unread,
Jun 16, 2021, 6:58:46 PM6/16/21
to
Bis etwa 2005 hatte ich auch noch einen CRT Monitor. Doch der Strom- und
Platzverbrauch war enorm und habe ich ersetzt.

>
>>> Falls ich mich irre, und der Monitor weniger Auflösung hat, stimmt es
>>> natürlich: <5€ Adapter, und los geht's.
>>
>> Ein HDMI-VGA Adapter ist bestellt. In der Hoffung, dass der AMD Athlon
>> Silver 3050U (Mann, wat'n langer Name) Prozessor des bestellten
>> Rechners VGA und HDMI gleichzeitig fuer Dual-Monitor Betrieb
>> beschicken kann.
>
> Das können alle AMD OnBoard-Grafikchips. Sowohl die aus der
> Chipsatz-Grafik Ära als auch die APUs. Was früher mal nicht ging, waren
> zwei digitale Ausgänge gleichzeitig. Aber die Analogausgänge waren schon
> immer eigene Ports.
> Immer vorausgesetzt, dass das Board die Anschlüsse heraus führt,
> versteht sich.
>
> Aber, das ist eine Notebook-CPU. Was hat die in einem festen Rechner
> verloren?
>

Vermutlich, damit er billig wird und stromsparend. Und sie reicht ja
auch. Sie schafft immerhin die Haelfte wie ein gut fuenf Jahre alter i5
und das reicht hier am Labortisch vollkommen. Man braucht ja auch keinen
Fuenftonner, um beim Baecker 10 Broetchen abzuholen.

Nur wird die NVS300 jetzt arbeitslos.

Joerg

unread,
Jun 16, 2021, 7:51:26 PM6/16/21
to
On 6/16/21 2:16 PM, Marcus Jodorf wrote:
> Andreas Kohlbach <a...@spamfence.net> schrieb:
>
>>> Sie starben nach "Leibesuebungen", mussten viel an SPICE Simulationen
>>> ueber sich ergehen lassen, wo die Luefter auf volle Pulle gehen.
>
> Ich dachte wir reden hier gerade über Businessgeräte?


Das waren sie auch.


> Da gehen Lüfter normal nie auf volle Pulle, weil die in der Regel immer
> völlig überdimensioniert sind. Die einzige Situation, wo man da je nach
> Modell mal wirklich volle Drehzahl erleben kann, ist höchstens beim
> Start beim Lüftertest. Der Krawall ist dann für einen kurzen Moment auch
> entsprechend viel lauter, als man im Betrieb je erleben wird.
> Ist wie bei Servern - da muß schon die Klimaanlage ausfallen und der
> Raum Richtung 60 Grad gehen wenn man mal richtig Drehzahlen erleben
> will.


Mit voller Pulle meinte ich nicht beim Start, sondern die
Maximal-Drehzahl im Betrieb. HIer im Buero sind es schonmal 35C. Das
macht mir nichts aus, aber den Rechnern wohl schon ein wenig.


> Zudem haben selbst die einfacheren Businessmodelle in der Regel schon
> gut durchdachte Luftleitsysteme im Innern.
>
> Der so ziemlich einzig praxisrelevante Fall, wo man typische
> Businessgeräte überhitzen kann, ist, wenn Lüfter kaputt
> bzw. beschädigt sind.
> Aber Lüfter sind Verschleißteile - sowas läßt man nicht 10 Jahre laufen
> bis sie verrecken.
>

Die waren noch gut. CPUs koennen verschleissen. Ob es Elektromigration
war, laest sich nicht mehr sagen, aber solche Totalausfaelle gab es in
der Firma fast nur bei Leuten, die staendig fette Simulationen laufen
lassen mussten. In Abteilungen wie Buchhaltung oder Marketing
normalerweise nicht. Da starb eher mal eine Festplatte.

[...]

Marc Haber

unread,
Jun 17, 2021, 2:49:29 AM6/17/21
to
Marcel Mueller <news.5...@spamgourmet.org> wrote:
>Bei Monitoren und Eingabegeräten war ich schon immer wählerisch. Da
>ärgert man sich halt ständig, wenn es nicht gut ist. Außerdem halten die
>viel länger als die PCs. Insofern tut die Investition nicht so weh.

ACK.

>Ich habe jetzt den 4. PC Monitor in 30 Jahren. Angefangen mit 15" XGA
>über einen alten Festfrequenzer von einer SGI Personal Iris, der maximal
>1152*864@70 konnte (nachdem ich ihn modifiziert hatte), dann einen 21"
>Nokia CRT mit etwa 1856*1392 und jetzt halt den 30" Dell mit 3k.

Mein erster eigener Monitor war ein NEC MUltisync 3G in 14 Zoll, der
mit 1024x768 betrieben wurde und dann mehr oder weniger direkt vom
ersten "eigenen" Geld 1992 gegen einen 20-Zoll-Panasonic mit 1280x1024
getauscht wurde. Der hat über 3000 Mark gekostet, hat mich dafür aber
auch 15 Jahre lang begleitet. Um die Jahrtausendwende ist mir ein
weiterer völlig abgelatschter 21-Zöller zugelaufen. 2008 habe ich mir
dann die ersten LC-Monitore gekauft (zwei 20-Zöller mit 1600x1200),
weil in der gemeinsamen Wohnung mein kleines Arbeitszimmer durch die
zwei Riesenröhren unbenutzbar wurde. Und jetzt schließlich seit 2018
den 43-Zöller mit 4k-Auflösung (nebendran noch einen von den alten
20-Zöllern).

Als Tastatur benutze ich bis heute die IBM MF II von 1989. Den
Absprung habe ich ein paarmal versucht, bin aber immer wieder voller
Reue zurückgekehrt.

Mäuse wechsle ich häufiger, aktuell habe ich eine Senkrecht-Funkmaus
von CSL in der 25-Euro-Klasse.

Sieghard Schicktanz

unread,
Jun 17, 2021, 6:13:08 PM6/17/21
to
Hallo Andreas Kohlbach,

Du schriebst am Wed, 16 Jun 2021 21:30:38 -0400:

> Danach nur noch Notebooks, die in der Regel 15,6" haben, ohne einen
> externen Monitor anzuschließen.
>
> Btw., das hier hat nur so einen blauen weiblichen Monitor-Ausgang.
> Keine Ahnung, was das ist, oder ob es da heute noch etwas zum
> Anschließen gibt.

15-polig dreireihig? VGA, gibt's durchaus noch Monitore dafür. Bei
Notebooks vor allem für Präsentationen immer noch gerne benutzt.

Sieghard Schicktanz

unread,
Jun 17, 2021, 6:13:10 PM6/17/21
to
Hallo Joerg,

Du schriebst am Wed, 16 Jun 2021 15:54:29 -0700:

> Ganz oben steht bei mir immer Linux, sodass ich einfach durchlaufen
> lassen kann, wenn die drei Sekunden Bedenkzeit nichts ausmachen.

"Nicht unbedingt", wenn Du die Boot-Platte per EFI-Start-Menü auswählst.

> >>> Hier hast Du kein normales "Dual Boot", sondern eine Umschaltung
> >>> der
_BIOS_-seitig für den Start benutzten Platte.

> > ...
> > Schaltbild in .png? Was sind'n das für Leute?
>
> Mache ich auch, gibt schoen gedrungene Dateien fuer den schnellen
> Austausch. Es ist leicht editierbar, auch auf dem Flughafen oder auf
> einer Mountain Bike Piste. Mache das mal mit PDF.

Es ist trotzdem ein Malprogramm und .png ein Format für gemalte Bilder,
nicht für - und dazu noch spezialisierte technische - Zeichnungen.
PDF kann man (in Linux) in alles mögliche konvertieren, da sind die
Zeichnungen auch nur in diversen Bildformaten verpackt. Zum aus- und
einpacken gibt's passende Programme (unter Linux).
Und bezgl. "gedrungen":

$ ls -l Kasten.*
-rw-r--r-- 1 50765 Jun 17 23:06 Kasten.dxf (QCad)
-rw-r--r-- 1 311223 Jun 17 23:12 Kasten.jpg (div. Programme)
-rw-r--r-- 1 143733 Jun 17 23:06 Kasten.pdf "
-rw-r--r-- 1 137902 Jun 17 23:12 Kasten.png "
-rw-r--r-- 1 34116 Jun 17 23:25 Kasten.svg (inkscape)
(.svg ist etwas "außer Konkurrenz", weil nicht ganz korrekt umgesetzt.)

> > Hast Du mal inkscape dafür probiert? Das ist sowas wie ein
...
> Weiss ich nicht mehr, ich hatte alles moegliche probiert. MS-Paint
> oder jetzt KolourPaint reichen voellig. CAD Geschichten mache ich

Wenn Du meinst. Immerhin hast Du insoweit recht, als sich Bleistift-
Anmerkungen schlecht per EMail verschicken lassen...

> immer mit Cadsoft Eagle in WINE.

Uarrxxx... MUSS das sein? Da wird's einem ja übel von, das geht doch
auch DIREKT! Und direkt viel besser.
...
> > hinkriegen, aber mit Paint? Das kann doch kaum grade Linien,
> > jedenfalls keine sauber ausgerichteten.
>
> Shift-Taste dabei druecken, dann werden sie schnurgerade :-)

Gerade schon, aber noch nicht ausgerichtet. Da brauchste mindestens
noch Ctrl oder Alt oder sowas dazu, vielleicht. Das geht, BTW, beim
gimp ähnlich. Aber eine _Zeichen_programm wird das damit immer noch
nicht.

> >> probiert. Wenn man viel mit Grafik macht oder Foto-Experte ist, ist
> >> das natuerlich was anderes, da lohnt sich ein Erklimmen der
> >
> > Ähm - also _Experte_ braucht man da bei weitem nicht zu sein, mit
...
> Das haette ich naechstes Jahr Weihnachten schon wieder vergessen ...

Achja, stimmt, das Bild hab' ich jetzt schon wieder mal vergessen,
nämlich wieder 'rauszunehmen... Aber diesmal hat das keine so große
Eile, das ist nicht so furchtbar wintertypisch.
Letztes Jahr (AFAIR...) gab's aber wieder typischere Motive, mal sehen,
was ich da dann hernehmen kann.

Joerg

unread,
Jun 17, 2021, 7:02:04 PM6/17/21
to
Ok, aber ich brauche echt nur was zum Skizzieren oder um Anmerkungen in
JPG, PNG und aehnlichen Files zu machen. Da reicht ein Malprogramm voellig.


>>> Hast Du mal inkscape dafür probiert? Das ist sowas wie ein
> ...
>> Weiss ich nicht mehr, ich hatte alles moegliche probiert. MS-Paint
>> oder jetzt KolourPaint reichen voellig. CAD Geschichten mache ich
>
> Wenn Du meinst. Immerhin hast Du insoweit recht, als sich Bleistift-
> Anmerkungen schlecht per EMail verschicken lassen...
>

Das IMO beste Steampunk-Programm ist AACircuit, wo man Schaltbilder als
ASCII (!) in Emails setzen kann. Benutze ich fuer Newsgroups schonmal:

https://josoansi.de/aacircuit.php


>> immer mit Cadsoft Eagle in WINE.
>
> Uarrxxx... MUSS das sein? Da wird's einem ja übel von, das geht doch
> auch DIREKT! Und direkt viel besser.


Eben nicht. Bei der Installation der Linux Version kam ich in
"Dependency Hell". Alle moeglichen Sachen nachgeladen, und trotzdem lief
die Installation nie durch. Ueber WINE flutschte das hingegen sofort.
Habe gerade wieder einen Auftrag mit erledigt.

> ...
>>> hinkriegen, aber mit Paint? Das kann doch kaum grade Linien,
>>> jedenfalls keine sauber ausgerichteten.
>>
>> Shift-Taste dabei druecken, dann werden sie schnurgerade :-)
>
> Gerade schon, aber noch nicht ausgerichtet. Da brauchste mindestens
> noch Ctrl oder Alt oder sowas dazu, vielleicht. Das geht, BTW, beim
> gimp ähnlich. Aber eine _Zeichen_programm wird das damit immer noch
> nicht.
>

Also fuer meine Zwecke reicht gerade.


>>>> probiert. Wenn man viel mit Grafik macht oder Foto-Experte ist, ist
>>>> das natuerlich was anderes, da lohnt sich ein Erklimmen der
>>>
>>> Ähm - also _Experte_ braucht man da bei weitem nicht zu sein, mit
> ...
>> Das haette ich naechstes Jahr Weihnachten schon wieder vergessen ...
>
> Achja, stimmt, das Bild hab' ich jetzt schon wieder mal vergessen,
> nämlich wieder 'rauszunehmen... Aber diesmal hat das keine so große
> Eile, das ist nicht so furchtbar wintertypisch.
> Letztes Jahr (AFAIR...) gab's aber wieder typischere Motive, mal sehen,
> was ich da dann hernehmen kann.
>

Bei uns auch, wir machen jedes Jahr einen Weihnachtsbrief mit Bild. Das
geht aber ohne Gimp-Gehampel ab :-)

Marc Haber

unread,
Jun 18, 2021, 1:59:20 AM6/18/21
to
Sieghard Schicktanz <Sieghard....@SchS.de> wrote:
>Du schriebst am Wed, 16 Jun 2021 15:54:29 -0700:
>> Ganz oben steht bei mir immer Linux, sodass ich einfach durchlaufen
>> lassen kann, wenn die drei Sekunden Bedenkzeit nichts ausmachen.
>
>"Nicht unbedingt", wenn Du die Boot-Platte per EFI-Start-Menü auswählst.

Diese Startverzögerungen sind immer zu lang wenn man einen
Standardboto haben möchte und immer zu kurz wenn man sie braucht.
Alleine, weil moderne Monitore manchmal fünf Sekunden brauchen bis sie
ein Bild zeigen. Der Rechner ist dann gerne längst weiter.

Marc Haber

unread,
Jun 18, 2021, 2:01:18 AM6/18/21
to
Andreas Kohlbach <a...@spamfence.net> wrote:
>Und neue Monitore werden dafür wohl keinen Anschluss mehr haben.

VGA an LC-Displays war immer schon eine Perversion. Schließlich hat
man dabei ein digitales Signal in die analoge Domäne konvertiert, es
analog, also verlustbehaftet und nicht rekonstruierbar, übertragen um
es im Monitor wieder zu digitalisieren.

So ein Unfug. Eine in einen Stecker gegossene Altlast.

Sieghard Schicktanz

unread,
Jun 18, 2021, 4:13:08 PM6/18/21
to
Hallo Joerg,

Du schriebst am Thu, 17 Jun 2021 16:02:00 -0700:

> Ok, aber ich brauche echt nur was zum Skizzieren oder um Anmerkungen
> in JPG, PNG und aehnlichen Files zu machen. Da reicht ein Malprogramm

Solange es nur zum Anschauen ist, geht das, ja. Soll(te) das in den
weiteren Entwicklungsprozess übernommen werden müssen, passt das nicht
mehr, sondern muß manuell übertragen werden.

...
> Das IMO beste Steampunk-Programm ist AACircuit, wo man Schaltbilder
> als ASCII (!) in Emails setzen kann. Benutze ich fuer Newsgroups
> schonmal:

Schon mitbekommen, aber nicht weiter beachtet. Mir reicht, was ich
habe (Eagle unter Linux).

> >> immer mit Cadsoft Eagle in WINE.
> >
> > Uarrxxx... MUSS das sein? Da wird's einem ja übel von, das geht doch
> > auch DIREKT! Und direkt viel besser.
>
> Eben nicht. Bei der Installation der Linux Version kam ich in
> "Dependency Hell". Alle moeglichen Sachen nachgeladen, und trotzdem

Dann hast Du eine "64-bit-only" Distribution benutzt - das ging leider
bis ziemlich zum Schluß der lokal laufenden Versionen leider nicht.

> lief die Installation nie durch. Ueber WINE flutschte das hingegen

Ja, unter Wine läuft das auch mit den 32-bit-Libraries, vom Windows.
Da kümmert sich die Kompatibilitätsschicht vom Wine um die Umschaltung.
Bei Distributionen mit 32-bit-Rückwärtskompatibilität klappt das auch
direkt ohne Probleme. Ist ja auch extra dafür verfügbar gemacht worden.

Sieghard Schicktanz

unread,
Jun 18, 2021, 4:13:08 PM6/18/21
to
Hallo Marc Haber,

Du schriebst am Fri, 18 Jun 2021 07:59:19 +0200:

> >"Nicht unbedingt", wenn Du die Boot-Platte per EFI-Start-Menü
> >auswählst.
>
> Diese Startverzögerungen sind immer zu lang wenn man einen
> Standardboto haben möchte und immer zu kurz wenn man sie braucht.

Deswegen werden die üblicherweise komplett ausgesetzt, wenn man schon
rechtzeitig vorher eine Taste drückt. Dann hat man "alle Zeit der Welt"
für die Entscheidung.

Sieghard Schicktanz

unread,
Jun 18, 2021, 4:13:09 PM6/18/21
to
Hallo Marc Haber,

Du schriebst am Fri, 18 Jun 2021 08:01:18 +0200:

> VGA an LC-Displays war immer schon eine Perversion. Schließlich hat

Bei Notebooks ist das halt der geringen Verbreitung von Projektoren
("Beamer"n) mit Digitialeingang geschuldet. Inzwischen kommen die
langsam auf, aber die meisten noch in Betrieb befindlichen dürften wohl
immer noch Analogeingänge haben.

> man dabei ein digitales Signal in die analoge Domäne konvertiert, es
> analog, also verlustbehaftet und nicht rekonstruierbar, übertragen um
> es im Monitor wieder zu digitalisieren.

Bei einem LCD.Monitor hast Du uneingeschränkt recht. Bei einem, evtl.
mit Spiegelradoptik arbeitenden, Projektor mit analog gesteuertem
Lichtmodulator nicht.

> So ein Unfug. Eine in einen Stecker gegossene Altlast.

Der Stecker ist viel älter als Monitore mit digitalem Eingang, viel
älter als LCD-Monitore.
Dreh' nicht die Geschichte um, Du weißt das doch schließlich -
hoffe ich jedenfalls.