Die Grafikleistung ist für mich nicht relevant, beide sind dafür
wahrscheinlich viel schneller als ich je brauchen werde. Ich möchte aber
die Möglichkeit haben, auf der GPU mit OpenCL und CUDA zu programmieren.
OpenCL müßte auf beiden gehen, CUDA natürlich nur auf der NVidia.
Die NVidia-GK kostet schätzungsweise 500EUR mehr was ziemlich üppig ist.
Dafür kann sie CUDA, was de facto wahrscheinlich gut ist, meiner Neigung
nach gefällt mir OpenCL aber besser, weil es herstellerunabhängig ist.
Gibt es weitere Unterschiede, die ich in Betracht ziehen sollte? Ich
nehme an, dass beide problemlos mit den üblichen aktuellen Linux-
Treibern laufen; also dem offenen ATI-Treiber bzw. dem proprietären
nvidia- bzw. nouveau-Treiber.
Michael
--
Michael Schuerig
mailto:mic...@schuerig.de
http://www.schuerig.de/michael/
Hallo Michael,
ich würde eher zu der Nvidia Graka raten, weil Nvidia auch für ältere
Graka Treiber anbietet. Bei ATI sieht man ja sehr schön was dann
passiert: Entweder man bleibt bei einer "steinalten" Distribution (Hier
aufm Laptop rennt noch immer Mandriva 2008.1 deswegen) oder man nimmt die
Xorg Treiber und eine aktuelle Distri die Sachen wie
Energiesparfunktionen usw nicht können und die 3D Leistung .....
Oder aber man kauft eine neue Graka, was bei einem Notebook meistens
nicht geht.
Mal ein kleiner Denkanstoss
Jens
> Am Tue, 27 Apr 2010 17:03:10 +0200 schrieb Michael Schuerig:
>
>> Ich bin gerade kurz davor mir eine neues Notebook zu kaufen, sehr
>> wahrscheinlich ein Dell M6500. Bei der Auswahl der Grafikkarte bin
>> ich noch unentschlossen, in Frage kommen ATI FirePro M7740 und NVidia
>> FX3800M.
[...]
> ich würde eher zu der Nvidia Graka raten, weil Nvidia auch für ältere
> Graka Treiber anbietet. Bei ATI sieht man ja sehr schön was dann
> passiert: Entweder man bleibt bei einer "steinalten" Distribution
> (Hier aufm Laptop rennt noch immer Mandriva 2008.1 deswegen) oder man
> nimmt die Xorg Treiber und eine aktuelle Distri die Sachen wie
> Energiesparfunktionen usw nicht können und die 3D Leistung .....
Danke, das ist ein interessanter Hinweis.
> Oder aber man kauft eine neue Graka, was bei einem Notebook meistens
> nicht geht.
Das ist leider wahr. Ich bin schon froh, wie viele
Konfigurationsmöglichkeiten Dell bietet. Gibt es das noch bei anderen
Herstellern? Echte Modularität liegt wohl nicht Interesse der
Hersteller. Wo kämen wir da hin, wenn Benutzer die sinnvolle
Nutzungsdauer ihrer Geräte durch signifikante Aufrüstungen verlängern
könnten?
Bei Dell ist es gut zu wissen, dass es oft mehr Optionen gibt, als auf
der deutschen Site sichtbar sind. Ein Blick auf die US-Site zeigt da oft
mehr Variationsmöglichkeiten. Wenn man etwas haben möchte, was es
anscheinend nicht gibt, aber eigentlich möglich sein sollte, dann sollte
man die Hotline anrufen.
Hi Michael,
sorry das ich erst jetzt wieder antworte, habe viel um die Ohren.
Es gibt ja durchaus Notebooks mit austauschbarer Grafikkarte, mir fällt
aber auf Anhieb kein neueres Modell ein. Aber von Alienware gab / gibt es
ein Notebook mit austauschbarer Graka (entweder ATI oder Nvidia, man kann
wählen). Google hilft hier weiter.
Intel ist im übrigen auch noch eine Möglichkeit wenn man nicht unbedingt
die neuesten Games zocken will. Der Intel965G (aka X3100) hat genügend
Dampf um X2 Die Bedrohung bzw Die Sims3 (mit allen Grafikoptionen auf
Niedrig) zu spielen. Ausserdem sind die Intel Grafikchips Meister im
Stromsparen und haben sehr gute Xorg Treiber.
Gruss
Jens