Maus und Tastatur fallen aus, ist das HW oder OS?

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Joerg

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May 25, 2021, 2:32:36 PM5/25/21
to
Etwa 15 Jahre alter Computer, Dell Vostro 200 Mini Tower, reicht an der
Amateurfunkstation aber noch gut aus. Seit einigen Tagen fallen
irgendwann mitten drin die Maus und die Tastatur aus. Auch der Cursor
ist dann weg. Das passiert ohne grosses Software-Geroedel, ich mache
irgendwas anderes, gucke auf den Bildschirm, kein Cursor mehr da. Danach
laesst sich die Kiste nur noch durch harten Reset per Netzschalter ab-
und wieder einschalten. Nach Reboot laeuft alles wieder, bis zum
naechsten Ausfall.

Das OS ist MX-Linux 19 (Debian-basiert) und in den diversen Logs in
/var/log/ habe ich nichts verdaechtiges gefunden. USB funktioniert nach
so einem Ausfall noch, denn z.B. laufen die Sound Daten aus einem ueber
USB angeschlossenen Funkgeraet in einem Wasserfall-Display weiter.

Sieht das nach einem OS-Problem oder nach einem Hardware-Problem aus?

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

Kay Martinen

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May 25, 2021, 3:10:02 PM5/25/21
to
Am 25.05.21 um 20:32 schrieb Joerg:
> Etwa 15 Jahre alter Computer, Dell Vostro 200 Mini Tower, reicht an der
> Amateurfunkstation aber noch gut aus. Seit einigen Tagen fallen
> irgendwann mitten drin die Maus und die Tastatur aus. Auch der Cursor

> Das OS ist MX-Linux 19 (Debian-basiert) und in den diversen Logs in
> /var/log/ habe ich nichts verdaechtiges gefunden. USB funktioniert nach
> so einem Ausfall noch, denn z.B. laufen die Sound Daten aus einem ueber
> USB angeschlossenen Funkgeraet in einem Wasserfall-Display weiter.

Potentiell nutzlose info weil zu wenig Details. Gleicher USB Controller
wie Tastatur/Maus? Galvanische Trennung zum Funkgerät vorhanden?

> Sieht das nach einem OS-Problem oder nach einem Hardware-Problem aus?

Keine Ahnung. Meine Glaskugel ist beim Polieren. ;)

Hier fehlt mal wieder die Info was für eine Tastatur und Maus du
überhaupt benutzt? Funk oder Kabelgebunden, USB (vermutlich) oder PS/2.

Also rundumschlag...

USB-Geräte müssten im Log (z.b. dmesg) auftauchen wenn sie
hot(un)plugged werden aber PS/2 nicht. Die werden m.W. nur beim Booten
vom kernel erkannt, heute evtl. erst nach einem udev trigger.

Deine Funkerei könnte eine Funk-tastur/Maus ebenfalls stören. Ältere
Geräte (auch PS/2) arbeiteten gern im 27MHz bereich und was Oberwellen
anrichten können muß ich dir wohl nicht erzählen.

Die wichtigste Frage ist doch: WAS hat sich "in den letzten Tagen" bei
dir verändert. In Sachen HW und/oder SW? Darin ist Evtl. ein Hinweis zu
finden.

Schon mit anderer Tastatur/Maus versucht? Gleiches Problem oder weg?

PS/2 Stecker sitzen übrigens manchmal nicht sehr fest...

Wenn du einen 2.PC hast kannst du auf dem Vostro einen ssh server
starten und bei Verlust der Steuerung per LAN die Logs checken.

Kay

--
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Andreas Kohlbach

unread,
May 25, 2021, 3:40:47 PM5/25/21
to
On Tue, 25 May 2021 11:32:33 -0700, Joerg wrote:
>
> Etwa 15 Jahre alter Computer, Dell Vostro 200 Mini Tower, reicht an
> der Amateurfunkstation aber noch gut aus.

Hast Du eine QSL Karte? ;-)

> Seit einigen Tagen fallen irgendwann mitten drin die Maus und die
> Tastatur aus. Auch der Cursor ist dann weg. Das passiert ohne grosses
> Software-Geroedel, ich mache irgendwas anderes, gucke auf den
> Bildschirm, kein Cursor mehr da. Danach laesst sich die Kiste nur noch
> durch harten Reset per Netzschalter ab- und wieder einschalten. Nach
> Reboot laeuft alles wieder, bis zum naechsten Ausfall.

CTRL-ALT und eine der F-Tasten geht auch nicht?

Geht das Festhalten von ALT und PRINT und dann das Eintippen (nach jeder
Taste vielleicht 5-10 Sekunden warten) REISUB (Eselsbrücke: rückwärts
BUSIER)? Sollte ihn sauber runterfahren und neu booten.

> Das OS ist MX-Linux 19 (Debian-basiert) und in den diversen Logs in
> /var/log/ habe ich nichts verdaechtiges gefunden. USB funktioniert
> nach so einem Ausfall noch, denn z.B. laufen die Sound Daten aus einem
> ueber USB angeschlossenen Funkgeraet in einem Wasserfall-Display
> weiter.
>
> Sieht das nach einem OS-Problem oder nach einem Hardware-Problem aus?

Ich nehme an Software.

Was passiert, wenn Du die Tastatur abziehst und wieder ansteckst?
Ggf. eine ganz andere dann anstecken?

Mir fliegt hin und wieder die Notebook Tastatur weg. Maus geht
noch. Einstecken einer externen Tastatur gibt mir zumindest wieder
Zugriff auf diese. Die des Notebook funktioniert weiterhin *nicht*, dass
ich meist X neu starte (ohne kompletten Neustart [1]). Die GUI ist zwar
weg, aber X und oder GDM überleben, dass ich die von Hand abschieße.

[1] ~$ uptime
15:34:24 up 225 days, 5:32, 7 users, load average: 0.34, 0.35, 0.64

Ist wie gesagt ein (Arbeits-) Notebook mit GUI Desktop, kein nackter
Server. Ich glaube, als ich bootete (12. Oktober 2020) hat es das erste
Mal geschneit. Derzeit gefühlte 34 C hier. :-D
--
Andreas

Andreas Kohlbach

unread,
May 25, 2021, 3:42:14 PM5/25/21
to
On Tue, 25 May 2021 11:32:33 -0700, Joerg wrote:
>
> Etwa 15 Jahre alter Computer, Dell Vostro 200 Mini Tower, reicht an
> der Amateurfunkstation aber noch gut aus.

Hast Du eine QSL Karte? ;-)

> Seit einigen Tagen fallen irgendwann mitten drin die Maus und die
> Tastatur aus. Auch der Cursor ist dann weg. Das passiert ohne grosses
> Software-Geroedel, ich mache irgendwas anderes, gucke auf den
> Bildschirm, kein Cursor mehr da. Danach laesst sich die Kiste nur noch
> durch harten Reset per Netzschalter ab- und wieder einschalten. Nach
> Reboot laeuft alles wieder, bis zum naechsten Ausfall.

CTRL-ALT und eine der F-Tasten geht auch nicht?

Geht das Festhalten von ALT und PRINT und dann das Eintippen (nach jeder
Taste vielleicht 5-10 Sekunden warten) REISUB (Eselsbrücke: rückwärts
BUSIER)? Sollte ihn sauber runterfahren und neu booten.

> Das OS ist MX-Linux 19 (Debian-basiert) und in den diversen Logs in
> /var/log/ habe ich nichts verdaechtiges gefunden. USB funktioniert
> nach so einem Ausfall noch, denn z.B. laufen die Sound Daten aus einem
> ueber USB angeschlossenen Funkgeraet in einem Wasserfall-Display
> weiter.
>
> Sieht das nach einem OS-Problem oder nach einem Hardware-Problem aus?

Ich nehme an Software.

Was passiert, wenn Du die Tastatur abziehst und wieder ansteckst?
Ggf. eine ganz andere dann anstecken?

Mir fliegt hin und wieder die Notebook Tastatur weg. Maus geht
noch. Einstecken einer externen Tastatur gibt mir zumindest wieder
Zugriff auf diese. Die des Notebook funktioniert weiterhin *nicht*, dass
ich meist X neu starte (ohne kompletten Neustart [1]). Die GUI ist zwar
weg, aber X und oder GDM überleben, dass ich die von Hand abschieße.

[1] ~$ uptime
15:34:24 up 225 days, 5:32, 7 users, load average: 0.34, 0.35, 0.64

Ist wie gesagt ein (Arbeits-) Notebook mit GUI Desktop, kein nackter
Server. Ich glaube, als ich bootete (12. Oktober 2020), hat es das erste
Mal geschneit. Derzeit gefühlte +34 C hier. :-D
--
Andreas

Joerg

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May 25, 2021, 4:46:01 PM5/25/21
to
On 5/25/21 12:05 PM, Kay Martinen wrote:
> Am 25.05.21 um 20:32 schrieb Joerg:
>> Etwa 15 Jahre alter Computer, Dell Vostro 200 Mini Tower, reicht an der
>> Amateurfunkstation aber noch gut aus. Seit einigen Tagen fallen
>> irgendwann mitten drin die Maus und die Tastatur aus. Auch der Cursor
>
>> Das OS ist MX-Linux 19 (Debian-basiert) und in den diversen Logs in
>> /var/log/ habe ich nichts verdaechtiges gefunden. USB funktioniert nach
>> so einem Ausfall noch, denn z.B. laufen die Sound Daten aus einem ueber
>> USB angeschlossenen Funkgeraet in einem Wasserfall-Display weiter.
>
> Potentiell nutzlose info weil zu wenig Details. Gleicher USB Controller
> wie Tastatur/Maus? Galvanische Trennung zum Funkgerät vorhanden?
>

Es gibt einen externen Powered USB Hub an dem Computer, aber ein
Anschluss daran anstatt direkt am PC hatte den gleichen Effekt, nach
einigen Stunden war die Tastatur weg. Dito, wenn ich die Tastatur an
einer USB Buchse der Frontplatte anschloss.

Keine galvanische Trennung vom Funkgeraet, aber das ist an 12V und alles
sauber geerdet. Wenn der PC an ist, laeuft das praktisch durch und das
war immer so, seit letztem Jahr.


>> Sieht das nach einem OS-Problem oder nach einem Hardware-Problem aus?
>
> Keine Ahnung. Meine Glaskugel ist beim Polieren. ;)
>

Meine ist vom Balkon gefallen :-)


> Hier fehlt mal wieder die Info was für eine Tastatur und Maus du
> überhaupt benutzt? Funk oder Kabelgebunden, USB (vermutlich) oder PS/2.
>

Perixx Periboard-409 Tastatur (gutes alemannisches Design), Microsoft
Optical Wheel Mouse, alles mit USB-Kabel.


> Also rundumschlag...
>
> USB-Geräte müssten im Log (z.b. dmesg) auftauchen wenn sie
> hot(un)plugged werden aber PS/2 nicht. Die werden m.W. nur beim Booten
> vom kernel erkannt, heute evtl. erst nach einem udev trigger.
>

Darin wird die Maus als korrekt Microsoft 3-Button Mouse with IntelliEye
vermeldet, aber nichts mit Fehlermeldungen. Die Tastatur wird als "ACPI
Virtual Keyboard Device" angegeben, warum auch immer, ebenfalls ohne
Fehlermeldungen.


> Deine Funkerei könnte eine Funk-tastur/Maus ebenfalls stören. Ältere
> Geräte (auch PS/2) arbeiteten gern im 27MHz bereich und was Oberwellen
> anrichten können muß ich dir wohl nicht erzählen.
>

Klar, nur tat das Problem auch in Phasen auf, wo ich nur zuhoerte und
keine HF rausging.


> Die wichtigste Frage ist doch: WAS hat sich "in den letzten Tagen" bei
> dir verändert. In Sachen HW und/oder SW? Darin ist Evtl. ein Hinweis zu
> finden.
>

Das ist ja das seltsame, es hat sich nichts veraendert. Auch keine
Updates (abgeschaltet, geschieht nur nach meinem ok).


> Schon mit anderer Tastatur/Maus versucht? Gleiches Problem oder weg?
>

Ja, mit einem Dell Keyboard und einer Dell Maus, das gleiche Problem.


> PS/2 Stecker sitzen übrigens manchmal nicht sehr fest...
>

Sowas vorsintflutliches hat der Rechner nicht :-)


> Wenn du einen 2.PC hast kannst du auf dem Vostro einen ssh server
> starten und bei Verlust der Steuerung per LAN die Logs checken.
>

Das ist natuerlich eine Idee, danke. Sofern da in den Logs was
auftaucht, denn wenn ich die gleich nach dem Widereinschalten durchsah,
fand sich nichts besonderes in Sachen Tastaur und Maus. D.h. es muesste
was in dmesg auftauchen?

Joerg

unread,
May 25, 2021, 4:53:08 PM5/25/21
to
On 5/25/21 12:42 PM, Andreas Kohlbach wrote:
> On Tue, 25 May 2021 11:32:33 -0700, Joerg wrote:
>>
>> Etwa 15 Jahre alter Computer, Dell Vostro 200 Mini Tower, reicht an
>> der Amateurfunkstation aber noch gut aus.
>
> Hast Du eine QSL Karte? ;-)
>

Nein, und ich hatte gedacht, diesmal kaeme ich ohne aus. In Deutschland
fuer mein altes Rufzeichen hatte ich damals welche. Jetzt hat mir aber
jemand eine geschickt ...


>> Seit einigen Tagen fallen irgendwann mitten drin die Maus und die
>> Tastatur aus. Auch der Cursor ist dann weg. Das passiert ohne grosses
>> Software-Geroedel, ich mache irgendwas anderes, gucke auf den
>> Bildschirm, kein Cursor mehr da. Danach laesst sich die Kiste nur noch
>> durch harten Reset per Netzschalter ab- und wieder einschalten. Nach
>> Reboot laeuft alles wieder, bis zum naechsten Ausfall.
>
> CTRL-ALT und eine der F-Tasten geht auch nicht?
>

Gar nichts geht mehr. Ich kann dann nichtmal mit Ctrl-Alt T ins Terminal.


> Geht das Festhalten von ALT und PRINT und dann das Eintippen (nach jeder
> Taste vielleicht 5-10 Sekunden warten) REISUB (Eselsbrücke: rückwärts
> BUSIER)? Sollte ihn sauber runterfahren und neu booten.
>

Danke, das muesste ich mal probieren, kannte ich nicht. Hege aber keine
Hoffnung, da sonst absolut nichts mehr vom Keyboard aus reagiert.


>> Das OS ist MX-Linux 19 (Debian-basiert) und in den diversen Logs in
>> /var/log/ habe ich nichts verdaechtiges gefunden. USB funktioniert
>> nach so einem Ausfall noch, denn z.B. laufen die Sound Daten aus einem
>> ueber USB angeschlossenen Funkgeraet in einem Wasserfall-Display
>> weiter.
>>
>> Sieht das nach einem OS-Problem oder nach einem Hardware-Problem aus?
>
> Ich nehme an Software.
>

Vermute ich auch, aber was?


> Was passiert, wenn Du die Tastatur abziehst und wieder ansteckst?
> Ggf. eine ganz andere dann anstecken?
>

In beiden faellen keine Besserung.


> Mir fliegt hin und wieder die Notebook Tastatur weg. Maus geht
> noch. Einstecken einer externen Tastatur gibt mir zumindest wieder
> Zugriff auf diese. Die des Notebook funktioniert weiterhin *nicht*, dass
> ich meist X neu starte (ohne kompletten Neustart [1]). Die GUI ist zwar
> weg, aber X und oder GDM überleben, dass ich die von Hand abschieße.
>
> [1] ~$ uptime
> 15:34:24 up 225 days, 5:32, 7 users, load average: 0.34, 0.35, 0.64
>

Sowas haette ich gern. 8-10h reichen mir aber, weil ich die PCs aus
Energiespargruenden nicht durchlaufen lasse. Auch keine Laptops.
Inzwischen benutze ich aber schonmal Suspend weil es dann schneller
startet. Bis auf den Buerorechner, der hat zwei flotte SSD.


> Ist wie gesagt ein (Arbeits-) Notebook mit GUI Desktop, kein nackter
> Server. Ich glaube, als ich bootete (12. Oktober 2020), hat es das erste
> Mal geschneit. Derzeit gefühlte +34 C hier. :-D
>

Hier ist es auch wieder warm, obwohl wir noch letzte Woche den Holzofen
befeuern mussten.

Hermann Riemann

unread,
May 26, 2021, 3:57:43 AM5/26/21
to
Am 25.05.21 um 20:32 schrieb Joerg:
> Etwa 15 Jahre alter Computer, Dell Vostro 200 Mini Tower, reicht an der
> Amateurfunkstation aber noch gut aus. Seit einigen Tagen fallen
> irgendwann mitten drin die Maus und die Tastatur aus.

Wenn beide gleichzeitig an verschiedenen USB Eingängen ausfallen,
dürfte eher es nicht an Maus oder Tastatur liegen.

Es gibt da noch das Experiment eine zusätzliche Maus
und eine zusätzliche Tastatur mit dem computer verbinden.
Alle 4 müssten nach meiner Erfahrung vom computer aus benutzbar sein,
wobei die Mäuse eventuell unterschiedlich bei Bewegung auf dem
Bildschirm sind.

> Auch der Cursor
> ist dann weg. Das passiert ohne grosses Software-Geroedel, ich mache
> irgendwas anderes, gucke auf den Bildschirm, kein Cursor mehr da.

Eigentlich würde ich erwarten, dass sich der Cursor nicht mehr bewegen
lässt.

Spekulativ würde ich auf Pufferüberlauf tippen,
was durch einen RAM Fehler verursacht werden kann.
memtest probieren.

> Das OS ist MX-Linux 19 (Debian-basiert) und in den diversen Logs in
> /var/log/ habe ich nichts verdaechtiges gefunden. USB funktioniert nach
> so einem Ausfall noch, denn z.B. laufen die Sound Daten aus einem ueber
> USB angeschlossenen Funkgeraet in einem Wasserfall-Display weiter.

Es gibt noch live "DVDs" mit der man das prüfen könnte.
Und
https://www.addictivetips.com/ubuntu-linux-tips/share-mouse-and-keyboard-over-lan-on-linux/

Hermann
der Letzteres nicht so ohne weiteres probieren würde.

--
http://www.hermann-riemann.de

Sieghard Schicktanz

unread,
May 26, 2021, 4:13:07 PM5/26/21
to
Hallo Andreas,

nur mal als Randbemerkung (aus Anlaß):

Du schriebst am Tue, 25 May 2021 18:59:13 -0400:

> Hier "kostet" (wie schon mehrfach erwähnt) Strom nichts. Und das
> Notebook ist drinnen so voll von Staub, dass ich Angst habe, der
> Lüfter auf der CPU dreht bei einem Neustart nicht mehr hoch, dass ich
> das Notebook besser an lasse. Der Lüfter macht schon manchmal
> schlimme Gebräuche, sich durch einen Staubballen zu kämpfen.

Aber Du bist trotzdem zuversichtlich, daß der immer gegen den Staub
gewinnt? Wenn da mal der Staub gewänne, hättest Du wohl recht schnell
gar kein Notebook mehr...

> >> Ist wie gesagt ein (Arbeits-) Notebook mit GUI Desktop, kein

Da würde ich jedenfalls schon einiges dransetzen, das gut am Laufen zu
halten. Dir Dinger kriegt man doch immer noch mit einem kleinen Satz
(ggfs. Uhrmacher-) Schraubenzieher und "ein wenig" mechanischem
Verständnis so auf, daß man sie auch wieder ordentlich zusammenbauen
kann.
Meistens ist der Lufter nichtmal so tief versteckt, daß man die Kiste
ganz zerlegen muß, manchmal sitzt er sogar direkt unter der Tastatur,
die sich sowieso 'rausnehmen läßt, manchmal ist er sogar samt CPU unter
einem Blech im Boden erreichbar.
Dann kann man den - vorsichtig, die Dinger sind durchaus fragil -
saubermachen, was auch beinhalten kann, den Staub mit einer Pinzette
aus seinen Innerein zu extrahieren. Er sollte dann mit leichtem
Anpusten wieder flott laufen und kann dann wieder die CPU ausreichend
kühl halten, daß die nicht kurzfristig an Hitzschlag eingeht.
Was ist da wohl das größere Risiko? Ab- und einschätzen mußt Du das
natürlich schon selber.

--
(Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung
nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem)
-----------------------------------------------------------
Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz
-----------------------------------------------------------

Joerg

unread,
May 26, 2021, 4:21:56 PM5/26/21
to
On 5/25/21 3:59 PM, Andreas Kohlbach wrote:
> On Tue, 25 May 2021 13:53:04 -0700, Joerg wrote:
>>
>> On 5/25/21 12:42 PM, Andreas Kohlbach wrote:
>>> On Tue, 25 May 2021 11:32:33 -0700, Joerg wrote:
>>>>
>>>> Etwa 15 Jahre alter Computer, Dell Vostro 200 Mini Tower, reicht an
>>>> der Amateurfunkstation aber noch gut aus.
>>> Hast Du eine QSL Karte? ;-)
>>>
>>
>> Nein, und ich hatte gedacht, diesmal kaeme ich ohne aus. In
>> Deutschland fuer mein altes Rufzeichen hatte ich damals welche. Jetzt
>> hat mir aber jemand eine geschickt ...
>
> Macht man das heute per Post oder elektronisch (Computer-Datei)?
>

Gestern kam die naechste, auch per Post und er haette gern eine von mir.
So ein Mist, muss ich wohl doch welche besorgen.

eQSL geht auch, aber die meisten machen es noch klassisch ueber die Post
oder ueber den Amateurfunkverband.

Dann gibt es noch Log Book of the World (LOTW), was m.W. fuer Diplome
und Contests akzeptiert wird. Wobei ich dabei nicht mitmische. Ich mag
lieber den technischen Aspekt und auch mag ich mich mit Leuten wirklich
auszutauschen.


> Ich hatte mal in den späten 70ern den damaligen Hype
> mitgemacht. Überraschenderweise dann von einem eine SQL Karte
> bekommen. Nicht mit gerechnet, dass ich keine zur Hand hatte. Habe dann
> irgendwas zusammen gemalt...
>

Ja, wer kreativ ist, kann das.


>>>> Seit einigen Tagen fallen irgendwann mitten drin die Maus und die
>>>> Tastatur aus. Auch der Cursor ist dann weg. Das passiert ohne grosses
>>>> Software-Geroedel, ich mache irgendwas anderes, gucke auf den
>>>> Bildschirm, kein Cursor mehr da. Danach laesst sich die Kiste nur noch
>>>> durch harten Reset per Netzschalter ab- und wieder einschalten. Nach
>>>> Reboot laeuft alles wieder, bis zum naechsten Ausfall.
>>> CTRL-ALT und eine der F-Tasten geht auch nicht?
>>>
>>
>> Gar nichts geht mehr. Ich kann dann nichtmal mit Ctrl-Alt T ins Terminal.
>
> Ctrl-Alt T macht hier im laufenden GNOME gar nichts.
>

Das ging bei MX-Linx 18 auch noch nicht (kann man dort aber aktivieren),
bei 19 ist es Standard.


> Mein Vorschlag oben sollte zu einer Textkonsole (nicht unter der GUI)
> wechseln.
>

Das geht nicht mehr, wenn TAstatur und Maus ausgefallen sind. Aber der
Tipp von Kay mit ssh war gut. Da finde ich zwar vermutlich auch nichts
raus in den Logs, aber zumindest sehe ich dann, wieweit der Rechner
ansonsten noch laeuft (Wasserfall-FFT und so gehen nach Ausfall noch).


>>> Mir fliegt hin und wieder die Notebook Tastatur weg. Maus geht
>>> noch. Einstecken einer externen Tastatur gibt mir zumindest wieder
>>> Zugriff auf diese. Die des Notebook funktioniert weiterhin *nicht*, dass
>>> ich meist X neu starte (ohne kompletten Neustart [1]). Die GUI ist zwar
>>> weg, aber X und oder GDM überleben, dass ich die von Hand abschieße.
>>> [1] ~$ uptime
>>> 15:34:24 up 225 days, 5:32, 7 users, load average: 0.34, 0.35, 0.64
>>>
>>
>> Sowas haette ich gern. 8-10h reichen mir aber, weil ich die PCs aus
>> Energiespargruenden nicht durchlaufen lasse. Auch keine Laptops.
>> Inzwischen benutze ich aber schonmal Suspend weil es dann schneller
>> startet. Bis auf den Buerorechner, der hat zwei flotte SSD.
>
> Hier "kostet" (wie schon mehrfach erwähnt) Strom nichts.


Bei uns inzwischen fast $0.30/kWh und wenn man ueber ein mickriges Limit
rausschiesst, kann das ueber $0.50 gehen.


> ... Und das Notebook
> ist drinnen so voll von Staub, dass ich Angst habe, der Lüfter auf der
> CPU dreht bei einem Neustart nicht mehr hoch, dass ich das Notebook
> besser an lasse. Der Lüfter macht schon manchmal schlimme Gebräuche, sich
> durch einen Staubballen zu kämpfen.
>

Dann wuerde ich das saubermachen. Muss ich inzwischen alle 2-3 Monate
(statt 4-5), seit wir einen Entlebucher Sennenhund adoptiert haben.


>>> Ist wie gesagt ein (Arbeits-) Notebook mit GUI Desktop, kein nackter
>>> Server. Ich glaube, als ich bootete (12. Oktober 2020), hat es das erste
>>> Mal geschneit. Derzeit gefühlte +34 C hier. :-D
>>>
>>
>> Hier ist es auch wieder warm, obwohl wir noch letzte Woche den
>> Holzofen befeuern mussten.
>
> Verheizen von Holz ist seit etwa zehn Jahren hier unter Androhung einer
> Strafe verboten. Ausnahme wohl BBQ.
>

Unser County wird (noch) von besonnenen Entscheidungstraegern regiert
und so einen Unsinn haben die bisher nicht verzapft.

Joerg

unread,
May 26, 2021, 5:55:40 PM5/26/21
to
On 5/26/21 12:57 AM, Hermann Riemann wrote:
> Am 25.05.21 um 20:32 schrieb Joerg:
>> Etwa 15 Jahre alter Computer, Dell Vostro 200 Mini Tower, reicht an
>> der Amateurfunkstation aber noch gut aus. Seit einigen Tagen fallen
>> irgendwann mitten drin die Maus und die Tastatur aus.
>
> Wenn beide gleichzeitig an verschiedenen USB Eingängen ausfallen,
> dürfte eher es nicht an Maus oder Tastatur liegen.
>

Ja, das tun sie.


> Es gibt da noch das Experiment eine zusätzliche Maus
> und eine zusätzliche Tastatur mit dem computer verbinden.
> Alle 4 müssten nach meiner Erfahrung vom computer aus benutzbar sein,
> wobei die Mäuse eventuell unterschiedlich bei Bewegung auf dem
> Bildschirm sind.
>

Auch eine gute Idee. Ich hatte nur gewechselt auf andere Fabrikate, um
zu sehen, ob der PC nur die alten nicht mehr mag. Doch auch die anderen
fielen aus. Aber eben nicht immer. Manchmal geht es tagelang gut und
dann aus heiterem Himmel ist der Cursor weg.


>> Auch der Cursor ist dann weg. Das passiert ohne grosses
>> Software-Geroedel, ich mache irgendwas anderes, gucke auf den
>> Bildschirm, kein Cursor mehr da.
>
> Eigentlich würde ich erwarten, dass sich der Cursor nicht mehr bewegen
> lässt.
>

Ich auch, doch er ist jedesmal ganz verschwunden. Deshalb tippe ich auf
ein OS Problem. Aber welches und wie findet man das heraus?


> Spekulativ würde ich auf Pufferüberlauf tippen,
> was durch einen RAM Fehler verursacht werden kann.
> memtest probieren.
>

Gerade laufenlassen (hat was gedauert). Keine besonderen Vorkommnisse :-)


>> Das OS ist MX-Linux 19 (Debian-basiert) und in den diversen Logs in
>> /var/log/ habe ich nichts verdaechtiges gefunden. USB funktioniert
>> nach so einem Ausfall noch, denn z.B. laufen die Sound Daten aus einem
>> ueber USB angeschlossenen Funkgeraet in einem Wasserfall-Display weiter.
>
> Es gibt noch live "DVDs" mit der man das prüfen könnte.
> Und
> https://www.addictivetips.com/ubuntu-linux-tips/share-mouse-and-keyboard-over-lan-on-linux/
>
>
> Hermann
>    der Letzteres nicht so ohne weiteres probieren würde.
>

Hoert sich auch kompliziert an. Ist es nicht aehnlich wie ein Remote
Desktop?

Wie auch immer, der PC laeuft jetzt schon zwei Tage lang (mit Suspend
Pausen) und der Cursor ist nicht mehr abgeschmiert. Seltsam. Vielleicht
habe ich ja die Debian Murphy Edition erwischt :-)

Kay Martinen

unread,
May 26, 2021, 6:00:01 PM5/26/21
to
Am 26.05.21 um 21:05 schrieb Sieghard Schicktanz:
>
> nur mal als Randbemerkung (aus Anlaß):
>
> Du schriebst am Tue, 25 May 2021 18:59:13 -0400:
>
>> Hier "kostet" (wie schon mehrfach erwähnt) Strom nichts. Und das
>> Notebook ist drinnen so voll von Staub, dass ich Angst habe, der
>> Lüfter auf der CPU dreht bei einem Neustart nicht mehr hoch, dass ich
>> das Notebook besser an lasse. Der Lüfter macht schon manchmal
>> schlimme Gebräuche, sich durch einen Staubballen zu kämpfen.

Das muß eine kräftige Dreckfräse sein die da noch gegen an kommt. In
welchem Jahrzehnt ist der Oldtimer zuletzt gewartet worden? :)
Kommt aus den Lüftungsschlitzen noch geschredderter Staub - oder bereits
die Einzelteile des Mainboards? SCNR

> Aber Du bist trotzdem zuversichtlich, daß der immer gegen den Staub
> gewinnt? Wenn da mal der Staub gewänne, hättest Du wohl recht schnell
> gar kein Notebook mehr...

Och, nich so schlimm, es sei denn das ist ein Früher Pentiulini ohne
Temperatur-sensor der sich selbst zerschmilzt wenn man den Kühler
abnimmt. Alle danach takten runter und gehen ggf. in Thermal Shutdown,
d.d. die Kiste bleibt stante Pede stehen und springt erst nach abkühlung
wieder an. Tom's Hardware hatte damals ein Nettes VergleichsVideo dazu
(das wohl nicht "ganz" den Tatsachen ensprechen soll). Irgenwas mit
Pentium vs. Athlon.

> aus seinen Innerein zu extrahieren. Er sollte dann mit leichtem
> Anpusten wieder flott laufen und kann dann wieder die CPU ausreichend

Da wär ich vorsichtiger und würde den Propeller festhalten. Da ist ein
Elektromotor drin und der kann auch als Generator wirken. Dann
Produziert er Spannung die seine Regelung "von hinten" überrascht und
das mag die vielleicht nicht. Ergebnis kann ausfall der Regelung sein
und da die auf dem Mainboard ist und sicher-nicht-einfach-wechselbar ist
hieße das ggf. Totalschaden.

Aber, ja. Spätestens wenn videos ruckeln, der Desktop zähflüssig
tröpfelt oder das booten eine halbe stunde dauert sollte man mal
ausschalten, auf machen und vorsichtig staub weg wedeln. Ein
Blasebalg-Pinsel wie ihn Photographen für Optiken nutzen ist auch nicht
schlecht für so was.

Das ein BSD Boot Stunden dauert ist allein übrigens kein Indiz wie ich
neulich auf einer spezielleren HW (Primergy L100) feststellte. Das
mochte einfach nur den FakeRAID Controller nicht, denke ich.

Joerg

unread,
May 26, 2021, 6:51:25 PM5/26/21
to
On 5/26/21 3:40 PM, Andreas Kohlbach wrote:
> On Wed, 26 May 2021 13:21:52 -0700, Joerg wrote:
>>
>> On 5/25/21 3:59 PM, Andreas Kohlbach wrote:
>>
>>> Mein Vorschlag oben sollte zu einer Textkonsole (nicht unter der GUI)
>>> wechseln.
>>
>> Das geht nicht mehr, wenn TAstatur und Maus ausgefallen sind. Aber
>> der Tipp von Kay mit ssh war gut. Da finde ich zwar vermutlich auch
>> nichts raus in den Logs, aber zumindest sehe ich dann, wieweit der
>> Rechner ansonsten noch laeuft (Wasserfall-FFT und so gehen nach
>> Ausfall noch).
>
> Und Du kannst ihn auch sauber runterfahren.
>

Ein gutes OS muss einen ploetzlichen Stromausfall ohne UPS aushalten. In
der Medizintechnik ist das sogar oft Bedingung. Da haette ich einige
Stories aus dem Berufsleben ...

Marc Haber

unread,
May 27, 2021, 3:57:07 AM5/27/21
to
Joerg <ne...@analogconsultants.com> wrote:
>Etwa 15 Jahre alter Computer, Dell Vostro 200 Mini Tower, reicht an der
>Amateurfunkstation aber noch gut aus. Seit einigen Tagen fallen
>irgendwann mitten drin die Maus und die Tastatur aus. Auch der Cursor
>ist dann weg. Das passiert ohne grosses Software-Geroedel, ich mache
>irgendwas anderes, gucke auf den Bildschirm, kein Cursor mehr da. Danach
>laesst sich die Kiste nur noch durch harten Reset per Netzschalter ab-
>und wieder einschalten. Nach Reboot laeuft alles wieder, bis zum
>naechsten Ausfall.

Lass ein tail -f auf dem syslog sichtbar mitlaufen, damit Du sehen
kannst ob der Rechner WIRKLICH tot ist oder nur die Eingabegeräte weg
sind. Schau, ob zeitgleich mit dem Ausfall Logeinträge über
verschwundene Tastatur und/ode Maus ausgegeben werden. Schau, ob das
Abziehen von Tastatur und Maus beim Auftreten des Fehlers diese
Logeinträge erzeugt.

Logge dich von einer anderen Maschine aus auf dem betroffenen Rechner
ein und schaue, ob die ssh-Session nach Auftreten des Fehlers
weiterhin benutzbar ist und ob sich der Rechner aus dieser ssh-Session
noch neu starten lässt.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " |
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834

Kay Martinen

unread,
May 27, 2021, 9:30:03 AM5/27/21
to
Am 27.05.21 um 00:21 schrieb Andreas Kohlbach:
> On Wed, 26 May 2021 21:05:50 +0200, Sieghard Schicktanz wrote:
>> Du schriebst am Tue, 25 May 2021 18:59:13 -0400:
>>
>>> Hier "kostet" (wie schon mehrfach erwähnt) Strom nichts. Und das
>>> Notebook ist drinnen so voll von Staub, dass ich Angst habe, der
>>> Lüfter auf der CPU dreht bei einem Neustart nicht mehr hoch, dass ich

Nur mal so nebenbei. Wenn der Lüfter JETZT immer noch dreht, dann wird
es es auch nach einer besonnenen Reinigung tun. Und wenn deine Sorge ist
das der dauerlaufenderweise nach einem abschalten nicht wieder anläuft:
Dieses Problem hast du MIT Staub drin stärker. Ansonsten reichen ein
paar tröpchen Öl auf die Nabe des Motors, diesen etwas bewegen damit es
rein läuft oder... ein neuer Lüfter. Man kann erst die (Nicht-Letzte)
Ölung versuchen und dann immer noch einen neuen Lüfter besorgen. Denn
dann hat man ihn schon auf und kann photos machen, maße abnehmen und
einen passenden Bestellen.

> Ich hoffe, dass das Geld gewinnt, sodass ich mir ein Backup holen kann,
> bevor der GAU eintritt.

Das DU Geld gewinnst - in der Lotterie oder das der Geiz gewinnt (weil
Geil) und nix passiert?

> Solange er dreht und relative Ruhe in Sachen Geräuschen ist... Temperatur
> einiger Komponenten ist laut "sensors" auch im Grünen.

Definiere "grün"? :-)

> Ich würde vermuten, das BIOS würde den Rechner hart abschalten, bevor die
> CPU zu glühen anfängt.

Das ist m.E. nicht mal involviert denn dann könnte es auch einen
normalen Shutdown einleiten. Nee, das wird m.E. von der CPU selbst
entschieden. Wenn es ihr in kürzester Zeit ZU warm wird dann schaltet
die sich einfach AUS egal was dein BIOS, der rest des Mainboards oder
sonstwer davon hält.

>>>>> Ist wie gesagt ein (Arbeits-) Notebook mit GUI Desktop, kein

Dein Arbeit(geber) ist geizig?

> Ich hatte mal eine Anleitung für das "HP 2000" hier auf Youtube gesehen,
> die mir das Grausen lehrte. Zu viele Schrauben und alles.

Und ich hab mehrere Laptops gehabt bei denen man lediglich ein halbes
Dutzend schrauben auf der Rückseite entfernen mußte, den Deckel abnahm
und man kam an Lüfter, Heatpipe, CPU, RAM u.a. direkt ran.

> Vor Jahrzehnten hatte ich mal ein anderes (Compaq) zerlegt, was einfach
> war. Ich konnte auch an den Lüfter. Bei dem würde ich es vielleicht
> wieder wagen.

Ja, es gibt Geräte die weniger Verbaut sind und besser geplant. Man kann
anhand der Schlitze der Deckel auf der Rückseite aber oft schon sehen
wie groß die Abdeckung ist und ob der Lufteinlass, auslass und CPU
darunter sind - oder eben nicht. Und wie sieht's bei deinem aus?

> Wie gesagt, das Video hat mich davon abschrecken lassen. Hätte ich ein

Hier ist ein Weiteres "Abschreckungs-video" für dich.

https://www.youtube.com/watch?v=UoXRHexGIok

Zwar etwas älter und AMD-Fail-lastig aber naja... :-)

> Backup (und sei es nur eine Raspberry PI und Monitor (USB Tastatur habe
> ich schon ;-) ), auf das ich im Falle einer fatalen Schädigung

Wo doch der Trend zum Zweit-Computer auch nicht mehr neu ist. Ich bin
schon beim 3. 4. 5. u.s.w. Computer. Einen Raspi wünscht du dir aber
bestimmt nicht als Desktop-ersatz. Er ist schon mal nicht PC-Kompatibel
und wenn es dein Programm nicht für den gibt müsstest du selbst
compilieren - auf dem Rechenzwerg.

Hermann Riemann

unread,
May 27, 2021, 11:36:46 AM5/27/21
to
Am 27.05.21 um 15:28 schrieb Kay Martinen:

> Nur mal so nebenbei. Wenn der Lüfter JETZT immer noch dreht, dann wird
> es es auch nach einer besonnenen Reinigung tun.

Lüfter reinigen ist so ein Problem:
http://www.hermann-riemann.de/pic/luefter.staub.jpg

Der zugehörige PC stammt aus dem Jahr 2009
und verweigert des öfteren jegliche BIOS Anzeige.
( Grafikkarte ist funktioniert auf einem anderen PC).

Früher schien die Hauptursache vom PC Ausfall die Festplatte zu sein.
Ich erinnere mich noch an einem PC,
auf dem sich Linux nicht mehr booten ließ,
windows 98 aber noch längere Zeit anstandslos funktionierte.

Wenn nicht mal BIOS Anzeige kommt,
kann ich auch mit Linux nicht mehr testen.

> Und ich hab mehrere Laptops gehabt bei denen man lediglich ein halbes
> Dutzend schrauben auf der Rückseite entfernen mußte, den Deckel abnahm
> und man kam an Lüfter, Heatpipe, CPU, RAM u.a. direkt ran.

Laptops habe ich noch nie aufgeschraubt.
Desktops schon viele zusammengesetzt.
>> Backup (und sei es nur eine Raspberry PI und Monitor (USB Tastatur habe
>> ich schon ;-) ), auf das ich im Falle einer fatalen Schädigung

Meine Datensicherung mache ich mit rysnc -a --delete auf 2 USB Platten.
( 2, falls eine ausfällt. )

> Wo doch der Trend zum Zweit-Computer auch nicht mehr neu ist.

Bei mir seit Z80 Zeiten.

> Ich bin schon beim 3. 4. 5. u.s.w. Computer.

Bei mir sind 11 computer angeschlossen. 8 SuSE, 2 Debian, 1 Vista
( 4 im Betrieb)
Davon sind mind. 2 defekt ( u.a. der mit Vista )
2 haben noch Prescott CPU mit Matrox Grafikkarte ( SuSE 10? )

> Einen Raspi wünscht du dir aber
> bestimmt nicht als Desktop-ersatz.

Kommt auf die Anwendung an.

> Er ist schon mal nicht PC-Kompatibel

Die gängige Linux Anwendungen wie browser, Apache2 .. laufen.
Ist allerdings nicht so schnell wie ein PC.

> und wenn es dein Programm nicht für den gibt müsstest du selbst
> compilieren - auf dem Rechenzwerg.

Die Zeit hängt da vom Programm ab.

Hermann
der im Moment nur schätzen kann,
wie viele raspberry pi 2, 3 und 4 er hat.
( 2 raspberry 1)


--
http://www.hermann-riemann.de

Joerg

unread,
May 27, 2021, 12:40:25 PM5/27/21
to
On 5/27/21 8:36 AM, Hermann Riemann wrote:
> Am 27.05.21 um 15:28 schrieb Kay Martinen:
>
>> Nur mal so nebenbei. Wenn der Lüfter JETZT immer noch dreht, dann wird
>> es es auch nach einer besonnenen Reinigung tun.
>
> Lüfter reinigen ist so ein Problem:
> http://www.hermann-riemann.de/pic/luefter.staub.jpg
>

Das sollte mit eine alten Zahnbuerste kein Problem sein. Du hast
allerdings was lange gewartet mit der Reinigung :-)


> Der zugehörige PC stammt aus dem Jahr 2009
> und verweigert des öfteren jegliche BIOS Anzeige.
> ( Grafikkarte ist funktioniert auf einem anderen PC).
>

CPU beschaedigt? Mir ist voriges Jahr ein XPS8700 verstorben, ging
mittendrin aus und das MoBo war ums Verplatzen nicht mehr zu starten.
Entweder MoBo Schaden oder CPU. Ich vermute CPU, weil der i7 oft mehrere
Stunden Vollgas bekam.

Bei billigeren Rechnern versagen oft Elektrolytkondensatoren, doch das
sieht man meist, wenn sie anschwellen oder auslaufen.


> Früher schien die Hauptursache vom PC Ausfall die Festplatte zu sein.


Das scheint sich selbst mit mechanischen Festplatten herumzudrehen. Die
letzten fuenf Jahre ist mir keine Festplatte defekt geworden, aber zwei
Laptops und ein grosser PC mit irreparablen Hardware-Schaeden.

[...]

Joerg

unread,
May 27, 2021, 12:54:01 PM5/27/21
to
On 5/27/21 12:57 AM, Marc Haber wrote:
> Joerg <ne...@analogconsultants.com> wrote:
>> Etwa 15 Jahre alter Computer, Dell Vostro 200 Mini Tower, reicht an der
>> Amateurfunkstation aber noch gut aus. Seit einigen Tagen fallen
>> irgendwann mitten drin die Maus und die Tastatur aus. Auch der Cursor
>> ist dann weg. Das passiert ohne grosses Software-Geroedel, ich mache
>> irgendwas anderes, gucke auf den Bildschirm, kein Cursor mehr da. Danach
>> laesst sich die Kiste nur noch durch harten Reset per Netzschalter ab-
>> und wieder einschalten. Nach Reboot laeuft alles wieder, bis zum
>> naechsten Ausfall.
>
> Lass ein tail -f auf dem syslog sichtbar mitlaufen, damit Du sehen
> kannst ob der Rechner WIRKLICH tot ist oder nur die Eingabegeräte weg
> sind. Schau, ob zeitgleich mit dem Ausfall Logeinträge über
> verschwundene Tastatur und/ode Maus ausgegeben werden. Schau, ob das
> Abziehen von Tastatur und Maus beim Auftreten des Fehlers diese
> Logeinträge erzeugt.
>

Tot ist der nicht, denn es laeuft ja z.B. die Waterfall FFT vom
ebenfalls ueber USB angeschlossenen Funkgeraet weiter. Mit korrekter
Ausgabe, nur dass man nach Tastatur- und Maus-Ausfall natuerlich nichts
mehr daran verstellen kann.

Der Rechner hat kein systemd. In diversen Logs in /var/log/ konnte ich
nach hartem Reboot keine verdaechtigen Eintraege finden.


> Logge dich von einer anderen Maschine aus auf dem betroffenen Rechner
> ein und schaue, ob die ssh-Session nach Auftreten des Fehlers
> weiterhin benutzbar ist und ob sich der Rechner aus dieser ssh-Session
> noch neu starten lässt.
>

Gute Idee, hatte Kay aehnlich geschrieben. Reboot ueber ssh ist
natuerlich mal ein Versuch.

Jetzt laeuft das Dingen schon drei Tage (mit Pausen) und es ist nichts
mehr ausgefallen. Wie ich das kenne, wird es in einem unpassenden Moment
passieren. Murphy, oder so.

Diese Ausfaelle geschahen nicht unmittelbar, nachdem ich irgendwas mit
Tastatur oder Maus getan hatte, sondern immer weit danach. Zum
Briefkasten gegangen, noch ein Glas Limonade geholt, wieder an die
Funkstation -> Cursor weg.

Marc Haber

unread,
May 27, 2021, 3:43:50 PM5/27/21
to
Joerg <ne...@analogconsultants.com> wrote:
>On 5/27/21 12:57 AM, Marc Haber wrote:
>> Joerg <ne...@analogconsultants.com> wrote:
>>> Etwa 15 Jahre alter Computer, Dell Vostro 200 Mini Tower, reicht an der
>>> Amateurfunkstation aber noch gut aus. Seit einigen Tagen fallen
>>> irgendwann mitten drin die Maus und die Tastatur aus. Auch der Cursor
>>> ist dann weg. Das passiert ohne grosses Software-Geroedel, ich mache
>>> irgendwas anderes, gucke auf den Bildschirm, kein Cursor mehr da. Danach
>>> laesst sich die Kiste nur noch durch harten Reset per Netzschalter ab-
>>> und wieder einschalten. Nach Reboot laeuft alles wieder, bis zum
>>> naechsten Ausfall.
>>
>> Lass ein tail -f auf dem syslog sichtbar mitlaufen, damit Du sehen
>> kannst ob der Rechner WIRKLICH tot ist oder nur die Eingabegeräte weg
>> sind. Schau, ob zeitgleich mit dem Ausfall Logeinträge über
>> verschwundene Tastatur und/ode Maus ausgegeben werden. Schau, ob das
>> Abziehen von Tastatur und Maus beim Auftreten des Fehlers diese
>> Logeinträge erzeugt.
>>
>
>Tot ist der nicht, denn es laeuft ja z.B. die Waterfall FFT vom
>ebenfalls ueber USB angeschlossenen Funkgeraet weiter. Mit korrekter
>Ausgabe, nur dass man nach Tastatur- und Maus-Ausfall natuerlich nichts
>mehr daran verstellen kann.
>
>Der Rechner hat kein systemd. In diversen Logs in /var/log/ konnte ich
>nach hartem Reboot keine verdaechtigen Eintraege finden.

Du möchtest also wieder nach Deiner üblichen Methode vorgehen und
suchst Begründungen, warum das, was der alte Linux-Hase dir vorschlägt
für deinen superspeziellen Sonderfall nicht geeignet ist. Kannst Du
gerne tun. EOD von mir.

Sieghard Schicktanz

unread,
May 27, 2021, 4:13:06 PM5/27/21
to
Hallo Andreas Kohlbach,

Du schriebst am Thu, 27 May 2021 11:22:20 -0400:

> Das Problem ist, dass ich beim Öffnen vielleicht was kaputt mache.

Wenn Du ein Grobmotoriker bist oder sonst jemand, der bei jeder sich
bietenden Gelegenheit was wegkickt, runterwirft oder zerbricht, hast Du
dafür gute Chancen. Mit bisserl Vorsicht ist das recht unproblematisch
- schließlihc müssen die Kisten ja für Leute montierbar sein, die von
der eingebauten Technik und deren Empfindlichkeiten keine Ahnung haben.

> Wenn das passiert, habe ich ein Problem, was ich nicht (oder nicht so
> leicht) bewältigen kann.

Das ist allerdings richtig, interne Teile austauschen ist bisserl
heikel - alles SMD, und das nicht die größten Formate. Ich mußte bisher
nur mal die Netzwerkbuchse bei meinem nachlöten, da hatten sich die
Anschlüsse von den Pads gelöst.

> Das Problem mit dem Staub im Gehäuse ist seit Jahren. Muss ich mit
> leben, bis mir ein Backup zur Verfügung steht. Erst dann traue ich
> mich, ihn zu öffnen und zu reinigen. Weil, wenn ich ihn kaputt mache,
> habe ich ein Backup. :-)
^^^
Und auf was wartest Du dann noch? Oder meintest Du "_k_ein Backup"?

> >> Ich hoffe, dass das Geld gewinnt, sodass ich mir ein Backup holen
> >> kann, bevor der GAU eintritt.

Wer spielt, verliert. Gewinne sind die große Ausnahme.

...
> radeon-pci-0008
> Adapter: PCI adapter
> temp1: +74.0°C (crit = +120.0°C, hyst = +90.0°C)

Naaaa.... so richtig kühl läuft der wirklich nicht mehr. "Bisserl"
Reserve bis zur Obergrenze (die schon ans "absolute maximum rating",
gerne 125°C, grenzt) sollte schon noch sein, 46K (Kelvin, äquivalent
zu °C bei Differenzen) sind da nicht sehr viel.

[Abschalten]
> > normalen Shutdown einleiten. Nee, das wird m.E. von der CPU selbst
> > entschieden. Wenn es ihr in kürzester Zeit ZU warm wird dann

Nicht unbedingt, da gibt's bzw gab's unterschiedliche Strategien.
Da kann durchaus auch das BIOS involviert sein, trotz Linux.

...
> >> Ich hatte mal eine Anleitung für das "HP 2000" hier auf Youtube
> >> gesehen, die mir das Grausen lehrte. Zu viele Schrauben und alles.

Zu viele Schrauben gibt's nicht, allenfalls zu wenige, dann wird das
Ding schlabbrig und instabil. Wenn man die Schrauben schön der Reihe
nach rausholt und sauber geordnet ablegt (ich mach das gerne in einer
Anordnung, wie sie auch im Gerät gesessen haben), kriegt man die
hinterher auch wieder richtig in die richtigen Löcher.

...
> Sah mir im Video komplizierter aus. Mehrere Deckel. Deckel in Deckeln
> und Haken mit Ösen, die man ggf. mit drei Händen gleichzeitig öffnen
> muss.

"Deckel in Deckeln" sind gut - das deutet drauf hin, daß man unter
denen direkt an wartungs- oder service-relevante Teile kommt. Dazu
sollte u.a. auch die CPU bzw. ein CPU-Modul, idealerweise mit Lüfter,
gehören. Das wäre doch fast ein Kinderspiel - Du müßtest bloß mal
nachschauen.

Sieghard Schicktanz

unread,
May 27, 2021, 4:13:06 PM5/27/21
to
Hallo Kay Martinen,

Du schriebst am Wed, 26 May 2021 23:55:44 +0200:

> Da wär ich vorsichtiger und würde den Propeller festhalten. Da ist ein
> Elektromotor drin und der kann auch als Generator wirken. Dann

Schon, aber der wird mit einem kräftigen Transistor angesteuert, und
meistens macht der auch noch PWM - d.h. der Motor wird sowieso dauernd
mit hoher Frewuenz auch _aus_geschaltet, was der Transistor verkraften
muß und auch klaglos verkraftet. Beim Anpusten wird auch normalerweise
keine so hohe Drehzahl erreicht wie im Betrieb, was heißt, daß die
(Rück-)Spannung sowieso nicht so hoch wird.
Allenfalls könnte das oft recht hohe Rastmoment der Motörchen dem
Anpustversuch bisserl hinderlich sein, da muß man ggfs. schon kräftig
"Wind machen".
Aber klar, ob er das machen will, muß der Kandidat natürlich selber
entscheiden.

Sieghard Schicktanz

unread,
May 27, 2021, 4:13:06 PM5/27/21
to
Hallo Andreas Kohlbach,

Du schriebst am Wed, 26 May 2021 18:37:05 -0400:

> > Kommt aus den Lüftungsschlitzen noch geschredderter Staub - oder
> > bereits die Einzelteile des Mainboards? SCNR
>
> Eigentlich gar nichts. Doch, sie sind *nicht* zugesetzt. Zumindest
> nicht erkennbar.

Du schaust dann wohl die _Ansaug_schlitze an. Da kommt natürlich nix
raus.

...
> > Da wär ich vorsichtiger und würde den Propeller festhalten. Da ist
> > ein Elektromotor drin und der kann auch als Generator wirken. Dann
...
> Er geht vermutlich von ausgeschaltetem Zustand aus.

Sicher, das auf jeden Fall. Im vollen Betrieb ein Gerät zu zerlegen
passiert üblicherweise nur per Unfall. Oder es führt zu einem solchen.
(Die Russen können davon Geschichten erzählen...)

...
> Ich hatte im Oktober letzten Jahres das letzte Mal gebootet.
>
> | ~$ uptime
> | 18:28:50 up 226 days, 8:27, 7 users, load average: 1.57, 1.66,
> | 1.57 [1]

Das brauchst Du mit einer Entstaubungsaktion doch nicht zu verlieren,
du kannst die Kiste ja in "Hibernation" schicken.

Sieghard Schicktanz

unread,
May 27, 2021, 4:13:06 PM5/27/21
to
Hallo Joerg,

Du schriebst am Thu, 27 May 2021 09:53:59 -0700:

> Tot ist der nicht, denn es laeuft ja z.B. die Waterfall FFT vom
...
> > Logge dich von einer anderen Maschine aus auf dem betroffenen
> > Rechner ein und schaue, ob die ssh-Session nach Auftreten des
> > Fehlers weiterhin benutzbar ist und ob sich der Rechner aus dieser
> > ssh-Session noch neu starten lässt.
>
> Gute Idee, hatte Kay aehnlich geschrieben. Reboot ueber ssh ist
> natuerlich mal ein Versuch.

Es könnte schon reichen, nur die X-Oberfläche "abzuschiessen".
Normalerweise baut sich die umgehend wieder auf, wenn der "runlevel"
nicht geändert wird. Ein "kill Xorg" sollte das zuverlässig erledigen.
Alle laufenden Programme sind dann natürlich weg, und alle noch nicht
gespeicherten Daten ebenfalls.

> Jetzt laeuft das Dingen schon drei Tage (mit Pausen) und es ist
> nichts mehr ausgefallen. Wie ich das kenne, wird es in einem
> unpassenden Moment passieren. Murphy, oder so.

Normal. Mach' vielleicht auch mal einen Platten-Check, und natürlich
einen _ausgiebigen_ Spechertest (bis ein paar Tage lang).

Joerg

unread,
May 27, 2021, 5:51:01 PM5/27/21
to
?

Und wie laesst man "tail -f laufen"? Eine Internet Suche fand nichts.

Joerg

unread,
May 27, 2021, 5:55:01 PM5/27/21
to
On 5/27/21 12:38 PM, Sieghard Schicktanz wrote:
> Hallo Joerg,
>
> Du schriebst am Thu, 27 May 2021 09:53:59 -0700:
>
>> Tot ist der nicht, denn es laeuft ja z.B. die Waterfall FFT vom
> ...
>>> Logge dich von einer anderen Maschine aus auf dem betroffenen
>>> Rechner ein und schaue, ob die ssh-Session nach Auftreten des
>>> Fehlers weiterhin benutzbar ist und ob sich der Rechner aus dieser
>>> ssh-Session noch neu starten lässt.
>>
>> Gute Idee, hatte Kay aehnlich geschrieben. Reboot ueber ssh ist
>> natuerlich mal ein Versuch.
>
> Es könnte schon reichen, nur die X-Oberfläche "abzuschiessen".
> Normalerweise baut sich die umgehend wieder auf, wenn der "runlevel"
> nicht geändert wird. Ein "kill Xorg" sollte das zuverlässig erledigen.
> Alle laufenden Programme sind dann natürlich weg, und alle noch nicht
> gespeicherten Daten ebenfalls.
>

Werde ich ueber ssh probieren, wenn er das naechste Mal die Tastatur
verliert. Die Programme sind dann eh hin und Daten speichere ich
staendig ab, daher geht meist nicht mehr als 5min verloren.


>> Jetzt laeuft das Dingen schon drei Tage (mit Pausen) und es ist
>> nichts mehr ausgefallen. Wie ich das kenne, wird es in einem
>> unpassenden Moment passieren. Murphy, oder so.
>
> Normal. Mach' vielleicht auch mal einen Platten-Check, und natürlich
> einen _ausgiebigen_ Spechertest (bis ein paar Tage lang).
>

Platten-Check kann ich mache, mehrtaegigen Speichertest nicht, weil ich
den PC jeden Abend brauche. Ich hatte den Speichertest jedoch letztes
Jahr mehrere Tage laufen lassen, nachdem ich in dem PC die Maximal-Dosis
an RAM eingebaut hatte. Keine Fehlermeldungen.

Joerg

unread,
May 27, 2021, 5:58:08 PM5/27/21
to
On 5/27/21 12:08 PM, Sieghard Schicktanz wrote:
> Hallo Kay Martinen,
>
> Du schriebst am Wed, 26 May 2021 23:55:44 +0200:
>
>> Da wär ich vorsichtiger und würde den Propeller festhalten. Da ist ein
>> Elektromotor drin und der kann auch als Generator wirken. Dann
>
> Schon, aber der wird mit einem kräftigen Transistor angesteuert, und
> meistens macht der auch noch PWM - d.h. der Motor wird sowieso dauernd
> mit hoher Frewuenz auch _aus_geschaltet, was der Transistor verkraften
> muß und auch klaglos verkraftet. Beim Anpusten wird auch normalerweise
> keine so hohe Drehzahl erreicht wie im Betrieb, was heißt, daß die
> (Rück-)Spannung sowieso nicht so hoch wird.
> Allenfalls könnte das oft recht hohe Rastmoment der Motörchen dem
> Anpustversuch bisserl hinderlich sein, da muß man ggfs. schon kräftig
> "Wind machen".
> Aber klar, ob er das machen will, muß der Kandidat natürlich selber
> entscheiden.
>

Wenn ein PWM-Controller beim Anpusten kaputtginge, sollte man den
Ingenieur, der diese Schaltung entwickelt hat, zur Laeuterung ein paar
Mal in den Burggraben tunken.

Jonas Klein

unread,
May 28, 2021, 4:53:13 AM5/28/21
to
Andreas Kohlbach hat am 28.05.2021 um 01:54 geschrieben:
> On Thu, 27 May 2021 21:32:39 +0200, Sieghard Schicktanz wrote:
>>
>> Du schriebst am Thu, 27 May 2021 11:22:20 -0400:
>>
>>> Das Problem mit dem Staub im Gehäuse ist seit Jahren. Muss ich mit
>>> leben, bis mir ein Backup zur Verfügung steht. Erst dann traue ich
>>> mich, ihn zu öffnen und zu reinigen. Weil, wenn ich ihn kaputt mache,
>>> habe ich ein Backup. :-)
>> ^^^
>> Und auf was wartest Du dann noch? Oder meintest Du "_k_ein Backup"?
>
> Ich warte, dass ich mir ein Backup leisten kann.


Ich glaube, Andreas nennt "Backup", was Normalsterbliche "neues Gerät"
oder "zweites Gerät" nennen.



Gert Link

unread,
May 28, 2021, 6:40:27 AM5/28/21
to
Am 28.05.21 um 11:15 schrieb Andreas Kohlbach:
> Richtig. :-)
>
> Etwas, was ich nehmen kann, wenn "erstes Gerät" abrauchen sollte.
>
> Vielleicht hätte ich "fallback" sagen sollen. Immer dieses Englisch...
>
Warum nicht einfach korrekt "Ersatzgerät"?

--
Grüße
Gert

Sieghard Schicktanz

unread,
May 28, 2021, 4:13:08 PM5/28/21
to
Hallo Andreas Kohlbach,

Du schriebst am Thu, 27 May 2021 19:54:51 -0400:

> >> mich, ihn zu öffnen und zu reinigen. Weil, wenn ich ihn kaputt
> >> mache, habe ich ein Backup. :-)
> > ^^^
> > Und auf was wartest Du dann noch? Oder meintest Du "_k_ein Backup"?
>
> Ich warte, dass ich mir ein Backup leisten kann.

Di meintest, daß Du dann ein nutzloses "Datengrab" hast, bis Du
feststellen kannst, ob der Datentrger mit einem neuen Gert überhaupt
noch läuft. Wenn die CPU "durchgeht", kann sie die Daten auf der Platte
immer noch gründlich "aufmischen"...

> >> >> Ich hoffe, dass das Geld gewinnt, sodass ich mir ein Backup
> >> >> holen kann, bevor der GAU eintritt.
> >
> > Wer spielt, verliert. Gewinne sind die große Ausnahme.
>
> Seit etwas zwei bis drei Jahren gewinne ich (gegen die wachsende
> Staubkneulen im Notebook).

Staub ist aber kein Geld, und gegen Staub gewinnt man sowieso immer
bestenfalls kurzzeitig.

> > ...
> >> radeon-pci-0008
> >> Adapter: PCI adapter
> >> temp1: +74.0°C (crit = +120.0°C, hyst = +90.0°C)
> >
> > Naaaa.... so richtig kühl läuft der wirklich nicht mehr. "Bisserl"
> > Reserve bis zur Obergrenze (die schon ans "absolute maximum rating",
> > gerne 125°C, grenzt) sollte schon noch sein, 46K (Kelvin, äquivalent
> > zu °C bei Differenzen) sind da nicht sehr viel.
>
> Frisch gebootet zeigt er rund 50°C. 74°C scheint mir nicht witkich
> kritisch.

D.h. "direkt gebootet" schon um die 25K Übertemperatur,
Dauerübertemperatur ca. 50K, ca. 26% bzw. 52% von der geschätzten Spanne
von 95K zwischen 25°C Raum- und 120°C Abschalttemperatur.
Frieren muß er jedenfalls nicht.
Meine Kiste hat ohne Last praktisch keine Übertemperatur. (Aber das ist
auch kein Notebook.)

Sieghard Schicktanz

unread,
May 28, 2021, 4:13:10 PM5/28/21
to
Hallo Joerg,

Du schriebst am Thu, 27 May 2021 14:54:58 -0700:

> > Es könnte schon reichen, nur die X-Oberfläche "abzuschiessen".
...
> Werde ich ueber ssh probieren, wenn er das naechste Mal die Tastatur
> verliert. Die Programme sind dann eh hin und Daten speichere ich

Viel Erfolg.

...
> Platten-Check kann ich mache, mehrtaegigen Speichertest nicht, weil

Leider muß der aber nicht ausreichen - ich hatte eine Platte, wegen der
ich ein Mainboard "geschlachtet" und entsorgt habe, das noch
einwandfrei war - wie sich rausstellte, nachdem ich diese Platte in
einer völlig anders aufgebauten Kiste eingebaut hatte und das System
darauf benutzen wollte: selber Fehler wie in der alten Maschine...
Alle System-Dateien neu "aufgebügelt" behob den Fehler dann - aber man
muß erstmal da drauf kommen!

> ich den PC jeden Abend brauche. Ich hatte den Speichertest jedoch
> letztes Jahr mehrere Tage laufen lassen, nachdem ich in dem PC die
> Maximal-Dosis an RAM eingebaut hatte. Keine Fehlermeldungen.

Naja, aber inzwischen ein Jahr lang veraltet. Wie lange hält eine
Kalibrierung, auch mit Zertifikat, gleich wieder?

Kay Martinen

unread,
May 29, 2021, 2:20:02 AM5/29/21
to
Am 27.05.21 um 21:08 schrieb Sieghard Schicktanz:
> Hallo Kay Martinen,
>
> Du schriebst am Wed, 26 May 2021 23:55:44 +0200:
>
>> Da wär ich vorsichtiger und würde den Propeller festhalten. Da ist ein
>> Elektromotor drin und der kann auch als Generator wirken. Dann
>
> Schon, aber der wird mit einem kräftigen Transistor angesteuert, und
> meistens macht der auch noch PWM - d.h. der Motor wird sowieso dauernd
> mit hoher Frewuenz auch _aus_geschaltet, was der Transistor verkraften
> muß und auch klaglos verkraftet. Beim Anpusten wird auch normalerweise

Ich ging nicht von "anpusten" mit Atemluft aus... S.u.

> keine so hohe Drehzahl erreicht wie im Betrieb, was heißt, daß die
> (Rück-)Spannung sowieso nicht so hoch wird.
> Allenfalls könnte das oft recht hohe Rastmoment der Motörchen dem
> Anpustversuch bisserl hinderlich sein, da muß man ggfs. schon kräftig
> "Wind machen".

Ich ging da mehr vom Worst-Case ONU Fall aus einfach die Staubsaugerdüse
drauf halten und dem Volldampf geben. Zumindest bei einem Abgeklemmten
Lüfter hier hat der Raketenmäßig beschleunigt. Und DIE Rückspannung
möchte ich nicht sehen, auch als Kräftiger Transistor nicht (welcher ich
nicht bin). :-/

> Aber klar, ob er das machen will, muß der Kandidat natürlich selber
> entscheiden.

Sowieso! Es kann folgenden Ausgang haben:

- Vorsichtig gewesen: Nichts passiert, alles heile.
- Der Lüfter läuft fortan nur noch volle Pulle. Nervig aber gangbar.
- Er läuft überhaupt nicht mehr. CPU Schaltet ab. Tot!
- Etwas von obigen aber die Regelung merkt einen Fehler und schaltet ihn
ab weil Drehzahl-Soll und -Ist nicht passen.

Da würde ich doch lieber den Propeller fest halten um die
Dreiviertel-chance auf "Kaputt" zu optimieren. Man kann auch den Stecker
ziehen aber der ist oft gut versteckt und schlecht erreichbar.

Kay Martinen

unread,
May 29, 2021, 2:40:01 AM5/29/21
to
Am 27.05.21 um 23:58 schrieb Joerg:
> On 5/27/21 12:08 PM, Sieghard Schicktanz wrote:
>>
>> Du schriebst am Wed, 26 May 2021 23:55:44 +0200:
>>
>>> Da wär ich vorsichtiger und würde den Propeller festhalten. Da ist ein
>>> Elektromotor drin und der kann auch als Generator wirken. Dann
>>
>> Schon, aber der wird mit einem kräftigen Transistor angesteuert, und
>> meistens macht der auch noch PWM - d.h. der Motor wird sowieso dauernd
>> mit hoher Frewuenz auch _aus_geschaltet, was der Transistor verkraften
>> muß und auch klaglos verkraftet. Beim Anpusten wird auch normalerweise
>> keine so hohe Drehzahl erreicht wie im Betrieb, was heißt, daß die
>> (Rück-)Spannung sowieso nicht so hoch wird.

>
> Wenn ein PWM-Controller beim Anpusten kaputtginge, sollte man den
> Ingenieur, der diese Schaltung entwickelt hat, zur Laeuterung ein paar
> Mal in den Burggraben tunken.

Das wäre schön wenn alle nicht nur so dächten sondern auch so handelten.
Mein Eindruck ist das aber nicht. Ich ging auch nicht von "anpusten" aus
sondern von einer großen Staubsaugerdüse direkt über dem Propeller, und
maximaler Saugleistung. Eben Worst-Case. ONU-Style.

Wie viel Rückspannung darf/muß denn ein solcher Controller im
ausgeschalteten Zustand (keine Versorgung) von der als Generator
betriebenen Motorseite erdulden bis der Ing. nicht in den Burggraben
muß? :-)

Da werden auch nur Transistoren, Kondensatoren, Wiederstände und evtl.
ein paar Dioden drin stecken und auf ca. 5-12 Volt Betriebsspannung
ausgelegt sein. Bei Kondensatoren ist 15V eine Übliche Angabe, die
nächste IMHO 63V. Wenn der Akku nicht einer ist der 48V liefert und die
intern runter gewandelt würde - warum sollte man die nächst höhere
Spannungsstufe wählen? Nur so als beispiel was mir dazu ein fiele.

Schön. Laptopnetzteile liefern auch gerne mal ca. 20 Volt. Will man
damit rechnen oder machen die das nur damit sie es kleiner bauen können,
und rechnen damit das die Platine bei Spannungsüberschreitung eh vorher
abschaltet. Und wenn nicht? :-) [etc. p.p.]

Kay Martinen

unread,
May 29, 2021, 2:50:02 AM5/29/21
to
Am 28.05.21 um 11:15 schrieb Andreas Kohlbach:
> On Fri, 28 May 2021 10:53:05 +0200, Jonas Klein wrote:
>>
Als besitzer mehrere "Zweit"geräte kam ich bei dem Begriff nicht drauf.

:)

> Richtig. :-)
>
> Etwas, was ich nehmen kann, wenn "erstes Gerät" abrauchen sollte.

Da dein Gerät "jetzt noch" funktioniert könntest du im Ersten Schritt
mal ein DATEN-Backup auf eine Externe Platte machen. Am besten auf eine
die auch in handelsübliche "neuere" laptops passt und dann gleich ein
image-backup. Dann bräuchtest du nur umstöpseln wenn es denn so weit ist.

Natürlich reicht auch ein Backup deiner Pers. Daten und einstellungen -
und eine Boot CD/DVD parat zu haben. Dauert nur länger das zurück zu
spielen.

Ich glaub aber auch nicht das ein Ersatzgerät das genau so alt ist wie
deines in der Elektroschrott-Bay hohe Preise erzielt. Wenn du dort genau
das gleiche Gerät zu gutem Preis findest hättest du ggf. auch einen
Ersatzteil-spender. Oder dein Fallback-Gerät - je nach Zustand.

Ältere Normale PCs dieser Alters- und Leistungs-klasse dürften noch mal
einen Zacken billiger sein. Wenn der Platz es erlaubt kannst du so einen
auch als Fallback nehmen. Linux sollte damit klar kommen und alles was
deine Arbeitsumgebung aus macht ist eh auf der Platte gespeichert.

Folglich brauchst du auch nur maximal die Platte ausbauen, in den PC
einbauen und evtl. ein paar Anpassungen im SW-Setup machen damit du
weiter arbeiten kannst. Oder du nimmst dafür die Backup-Platte mit dem
image und hast dein Alt-Gerät so erst mal konserviert bis Lösung/Geld in
Sicht ist.

Sieghard Schicktanz

unread,
May 29, 2021, 4:13:06 PM5/29/21
to
Hallo Kay,

Du schriebst am Sat, 29 May 2021 08:17:49 +0200:

> > verkraften muß und auch klaglos verkraftet. Beim Anpusten wird auch
> > normalerweise
>
> Ich ging nicht von "anpusten" mit Atemluft aus... S.u.

Ich hatte aber _explizit_ sogar von "leichtem" Anpusten geschrieben,
und nicht mit Druckluftpistole 'rausschießen.

> Ich ging da mehr vom Worst-Case ONU Fall aus einfach die
> Staubsaugerdüse drauf halten und dem Volldampf geben. Zumindest bei
> einem Abgeklemmten Lüfter hier hat der Raketenmäßig beschleunigt. Und

Und? Wie schnell läuft das Ding betriebsmßig? Grade die Winzdinger in
Laptops radauen doch oft turbinenmäßig mit enorm hohen Drehzahlen.

> DIE Rückspannung möchte ich nicht sehen, auch als Kräftiger
> Transistor nicht (welcher ich nicht bin). :-/

Na, mit Strom versorgen wirst Du den zwar nicht können, aber die
Rückspannung wird Dich auch kurz vorm Auseinanderfliegen noch nicht
übermäßig strapazieren...

> > Aber klar, ob er das machen will, muß der Kandidat natürlich selber
> > entscheiden.
>
> Sowieso! Es kann folgenden Ausgang haben:
>
> - Vorsichtig gewesen: Nichts passiert, alles heile.
> - Der Lüfter läuft fortan nur noch volle Pulle. Nervig aber gangbar.

Unwahrscheinlich, wenn die Elektronik nicht defekt ist.

> - Er läuft überhaupt nicht mehr. CPU Schaltet ab. Tot!

Ein Restrisiko besteht immer, auch wenn man nichts unternimmt.

> - Etwas von obigen aber die Regelung merkt einen Fehler und schaltet
> ihn ab weil Drehzahl-Soll und -Ist nicht passen.

Dann sollte sie immer auf Maximum gehen.

> Da würde ich doch lieber den Propeller fest halten um die
> Dreiviertel-chance auf "Kaputt" zu optimieren. Man kann auch den

U.U. "optimierst" Du gerade damit die Chance auf "kaputt", wenn Du _zu_
fest hältst und die Welle verbiegst - die sind bei solchen Ventilatoren
nicht grade extrem belastbar, die Lager im übrigen auch nicht.

> Stecker ziehen aber der ist oft gut versteckt und schlecht erreichbar.

oder auch gar nicht vorhanden bei 'nem Notebook.

Sieghard Schicktanz

unread,
May 29, 2021, 4:13:07 PM5/29/21
to
Hallo Andreas,

Du schriebst am Fri, 28 May 2021 16:48:03 -0400:

> Als "Backup" war ein Ersatzgerät gemeint.

> Wichtige Daten auf der Festplatte dagegen haben ihr Update im
> Internet.

Update? Wolltest Du da "Backup" schreiben? Das würde also heißen, daß
Deine Daten alle öffentlich sind?

...
> >> Frisch gebootet zeigt er rund 50°C. 74°C scheint mir nicht witkich
> >> kritisch.
> >
> > D.h. "direkt gebootet" schon um die 25K Übertemperatur,
...
> > Frieren muß er jedenfalls nicht.
> > Meine Kiste hat ohne Last praktisch keine Übertemperatur. (Aber das
> > ist auch kein Notebook.)
>
> Also auf Umgebungstemperatur?

Fast, grade eben zeigt der Sensor 27°C, das Thermoskop im Wecker meint,
es hätte 26[,2]°C. Aber mit einiger Last (Kompilieren eines großen
Pakets mit "make -j4") geht er schon auch mal auf >90°C hoch. Dann
heult auch der Lüfter recht vernehmlich...

Joerg

unread,
May 30, 2021, 1:13:12 AM5/30/21
to
On 5/27/21 4:18 PM, Andreas Kohlbach wrote:
> On Thu, 27 May 2021 14:50:59 -0700, Joerg wrote:
>>
>> Und wie laesst man "tail -f laufen"? Eine Internet Suche fand nichts.
>
> Als root vorher
>
> tail -f /var/log/syslog
>
> am Beispiel der syslog.
>

Nachdem Maus und Keyboard gerade wieder ausgefallen sind, habe ich das
probiert. Dabei bekam ich als einzige verdaechtige Zeile:

May 29 22:06:43 Vostro kernel: [50607.290403] usb 2-3.2.3.3: USB
disconnect, device number 31

Das hilft mir allerdings auch nicht weiter, und es waren auch Maus plus
Keyboard, welche ausfielen. Nicht nur eines.

Joerg

unread,
May 30, 2021, 1:20:18 AM5/30/21
to
On 5/28/21 12:25 PM, Sieghard Schicktanz wrote:
> Hallo Joerg,
>
> Du schriebst am Thu, 27 May 2021 14:54:58 -0700:
>
>>> Es könnte schon reichen, nur die X-Oberfläche "abzuschiessen".
> ...
>> Werde ich ueber ssh probieren, wenn er das naechste Mal die Tastatur
>> verliert. Die Programme sind dann eh hin und Daten speichere ich
>
> Viel Erfolg.
>

Gerade nach einem weiteren Ausfall probiert. Ich kann den Rechner dann
noch bedienen, mc aufrufen und auch in den Reboot schicken. Was mich
nicht wundert, weil laufende Software darauf ja auch weiterlaeuft. Erst
nach Reboot funktionieren Tastatur und Maus wieder.


> ...
>> Platten-Check kann ich mache, mehrtaegigen Speichertest nicht, weil
>
> Leider muß der aber nicht ausreichen - ich hatte eine Platte, wegen der
> ich ein Mainboard "geschlachtet" und entsorgt habe, das noch
> einwandfrei war - wie sich rausstellte, nachdem ich diese Platte in
> einer völlig anders aufgebauten Kiste eingebaut hatte und das System
> darauf benutzen wollte: selber Fehler wie in der alten Maschine...
> Alle System-Dateien neu "aufgebügelt" behob den Fehler dann - aber man
> muß erstmal da drauf kommen!
>

Wow, vor dem Schlachten keine andere probiert?

Echte MoBo Ausfaelle sind immer uebel. Mir ist der dicke XPS8700 letztes
Jahr final von hinnen geschieden :-(


>> ich den PC jeden Abend brauche. Ich hatte den Speichertest jedoch
>> letztes Jahr mehrere Tage laufen lassen, nachdem ich in dem PC die
>> Maximal-Dosis an RAM eingebaut hatte. Keine Fehlermeldungen.
>
> Naja, aber inzwischen ein Jahr lang veraltet. Wie lange hält eine
> Kalibrierung, auch mit Zertifikat, gleich wieder?
>

Nun ja, bei einem Halbleiterprodukt, welches nicht staendig knapp unterm
Temperaturlimit betrieben wird, ist ein Jahr nichts. Bei der CPU ist es
was anderes und die habe ich beim XPS8700 vermutlich im wahrsten Sinne
des Wortes mit zuviel Netzwerksimulation gegrillt.

Joerg

unread,
May 30, 2021, 1:56:33 AM5/30/21
to
On 5/28/21 11:35 PM, Kay Martinen wrote:
> Am 27.05.21 um 23:58 schrieb Joerg:
>> On 5/27/21 12:08 PM, Sieghard Schicktanz wrote:
>>>
>>> Du schriebst am Wed, 26 May 2021 23:55:44 +0200:
>>>
>>>> Da wär ich vorsichtiger und würde den Propeller festhalten. Da ist ein
>>>> Elektromotor drin und der kann auch als Generator wirken. Dann
>>>
>>> Schon, aber der wird mit einem kräftigen Transistor angesteuert, und
>>> meistens macht der auch noch PWM - d.h. der Motor wird sowieso dauernd
>>> mit hoher Frewuenz auch _aus_geschaltet, was der Transistor verkraften
>>> muß und auch klaglos verkraftet. Beim Anpusten wird auch normalerweise
>>> keine so hohe Drehzahl erreicht wie im Betrieb, was heißt, daß die
>>> (Rück-)Spannung sowieso nicht so hoch wird.
>
>>
>> Wenn ein PWM-Controller beim Anpusten kaputtginge, sollte man den
>> Ingenieur, der diese Schaltung entwickelt hat, zur Laeuterung ein paar
>> Mal in den Burggraben tunken.
>
> Das wäre schön wenn alle nicht nur so dächten sondern auch so handelten.
> Mein Eindruck ist das aber nicht. Ich ging auch nicht von "anpusten" aus
> sondern von einer großen Staubsaugerdüse direkt über dem Propeller, und
> maximaler Saugleistung. Eben Worst-Case. ONU-Style.
>

Genau das muss ausgehalten werden. Putzkolonne kommt durchs Buero. "Oh,
da sind aber ueble Spinnengewebe hinterm Laptop, muss ich schnell
wegsaugen".

Wo man das definitiv nicht machen darf: Unterdrucksensoren an
Gasheizungen und aehnlichem. Die haben eine Membran, welche dabei
reissen kann. Doch dort kommt auch nur ein Servicetechniker ran, weil
man dafuer vorher was aufschrauben muss. Das wird bei der Reinigung von
Pelletoefen oft falsch gemacht, weil es viele nicht wissen.


> Wie viel Rückspannung darf/muß denn ein solcher Controller im
> ausgeschalteten Zustand (keine Versorgung) von der als Generator
> betriebenen Motorseite erdulden bis der Ing. nicht in den Burggraben
> muß? :-)
>

Bis abs max der Versorgungsspannung des treibenden ICs. Ueber die ESD-
oder Substratdioden wird das weitergeleitet und an den Ausgaengen
muessen auch diese den dabei entstehenden Strom aushalten. Dabei darauf
achten, dass die Versorgungsspannung dadurch nicht hochlaeuft, etwa mit
einem Shunt Regler als Begrenzer. Ein Luefter ist allerdings nicht in
der Lage, viel Leistung als Generator zu produzieren.


> Da werden auch nur Transistoren, Kondensatoren, Wiederstände und evtl.
> ein paar Dioden drin stecken und auf ca. 5-12 Volt Betriebsspannung
> ausgelegt sein.


Bei einfachen Schaltungen meist ein MOSFET. Dieser hat eine parasitaere
(quasi "eingebaute") Substratdiode in Gegenrichtung, welche in etwa den
gleichen Strom aushaelt wie der MOSFET in Normalrichtung. Also vollen
Luefterstrom. Weiter sollte eine Freilaufdiode eingebaut sein, da der
Luefter teilweise eine induktive Last darstellt. Ein Vergessen dieser
Diode im Design sollte zu Burggrabentunken fuehren. Inklusive der Leute,
die mit im Design Review sassen, also eine Art Massentunken :-)


> ... Bei Kondensatoren ist 15V eine Übliche Angabe, die
> nächste IMHO 63V.


Die gibt es auch fuer dazwischen, 25V, 35V und 50V sind ebenfalls gaengig.


> ... Wenn der Akku nicht einer ist der 48V liefert und die
> intern runter gewandelt würde - warum sollte man die nächst höhere
> Spannungsstufe wählen? Nur so als beispiel was mir dazu ein fiele.
>

Ist ok und kommt auf den Anwendungsfall an. Man muss als Entwickler
immer den Fehlerfall mitberuecksichtigen. Besonders, wenn er extern
hervorgerufen werden kann wie hier im Beispiel Staubsauger. In meinem
Tagesjob ist es noch einen Tacken haerter.


> Schön. Laptopnetzteile liefern auch gerne mal ca. 20 Volt. Will man
> damit rechnen oder machen die das nur damit sie es kleiner bauen können,
> und rechnen damit das die Platine bei Spannungsüberschreitung eh vorher
> abschaltet. Und wenn nicht? :-) [etc. p.p.]
>
Moderne Laptop-Netzteile haben aus mehreren Gruenden 18-20V. Das Kabel
und der Stecker koennen dann duenner sein als bei 12V (wie es mein alter
Compaq Contura hatte). Dann hat man oft drei Li-Ion Zellbloecke
hintereinander, muss also bis 12.6V laden. Wenn 18V reinkommen, laesst
sich das billig und einfach mit einem Buck Regler (Step Down) machen.

Auch hier kommt es drauf an, z.B. wie teuer oder wie unverzichtbar eine
daran angeschlossene Elektronik ist. Klassisches Beispiel ist eine
mitlaufende Crowbar. Das ist im Prinzip nur ein glorifizierter fetter
Thyristor, der gezuendet wird, wenn die Ausgangsspannung eine
vorbestimmte Marge oberhalb vom Sollwert erreicht. Der schliesst die
ganze Chose dann kurz und der Ueberstromschutz kommt oder, sollte der
ebenfalls ausgefallen sein, brennt eine Sicherung durch. Traurigerweise
muss man sowas oft selbst nachruesten.

Sieghard Schicktanz

unread,
May 30, 2021, 4:13:06 PM5/30/21
to
Hallo Andreas Kohlbach,

Du schriebst am Sat, 29 May 2021 16:49:47 -0400:

> Ja, Backup. Ist im Bereich eines Servers, auf den anderen keinen
> Zugriff haben.

Dein Vertrauen ist offenbar grenzenlos - es gibt _nichts_, "auf [das]
andere[] keinen Zugriff haben". wenn Du es nicht selber bewachen, im
Auge behalten oder allenfalls eigenhändig wegsperren kannst. (Und sogar
letzteres ist nicht vollig sicher.)
Aber bitte - sind ja Deine Daten, und die sind sicher auch völlig
unkritisch.

...
> Mag auch an der verwendeten CPU liegen. Auch vor Jahren (ohne
> Staubratten im Gehäuse) lag die Temperatur kurz nach dem Booten über
> 45°C gleich nach dem Booten.

Muß ja 'ne arge Heizkachel sein, und das in 'nem Notebook? Hat da der
Lüfter überhaupt eine Luftverbindung zur CPU? Achja, kannst Du ja nicht
wissen, hattest ihn ja noch nie auf. Bei so einer Temperaturüberhöhung
wäre das wohl sogar ein Reklamationsgrund gewesen. Stimmt die Anzeige
überhaupt?

Sieghard Schicktanz

unread,
May 30, 2021, 4:13:06 PM5/30/21
to
Hallo Joerg,

Du schriebst am Sat, 29 May 2021 22:20:16 -0700:

> >>> Es könnte schon reichen, nur die X-Oberfläche "abzuschiessen".
...
> Gerade nach einem weiteren Ausfall probiert. Ich kann den Rechner
> dann noch bedienen, mc aufrufen und auch in den Reboot schicken. Was

Du solltest die Kiste nicht _komplett_ neu starten, sondern lediglich
das Gooooeyy! "kill Xorg", und wenn dann nicht sofort der Bildschirm
zusammenfällt, vielleicht noch ein "kill -9 Xorg" probieren. Damit wird
die Oberfläche, der X-Server, der die hübschen Bildchen anzeigt,
zwangsbeendet und muß wieder neu gestartet werden, wobei er sich auch
die Bedienelemente zusammensucht. Erst wenn _DAS_ nicht mehr klappt,
ist es einem Linuxer zuzumuten, das System selber neu hochzufahren
(weil er sich damit die "Uptime" "kaputtmacht", d.h. die akkumulierte
Laufzeit des Systems seit dem letzten Start).

> mich nicht wundert, weil laufende Software darauf ja auch
> weiterlaeuft. Erst nach Reboot funktionieren Tastatur und Maus wieder.

Sie dürften schon nach dem Neustart des X-Servers ("Xorg" genannt)
wieder funktionieren. Damit ist auch die Ursache ein wenig weiter
eingeschränkt.

...
> > der ich ein Mainboard "geschlachtet" und entsorgt habe, das noch
> > einwandfrei war - wie sich rausstellte, nachdem ich diese Platte in
...
> Wow, vor dem Schlachten keine andere probiert?

Mangels eines solchen unbenutzt 'rumliegenden nicht. Und parallel hatte
ich mir schon einen neuen Arbeitsrechner mit neuer Platte hergerichtet.

> Echte MoBo Ausfaelle sind immer uebel. Mir ist der dicke XPS8700
> letztes Jahr final von hinnen geschieden :-(

Mir ist mal ein Mainboard dadurch ausgefallen, daß sich die Vcore-
Regler der CPU ausgelötet hatten... Sind ein Stückerl an der senkrecht
stehenden Platinen "hinabgeronnen" und wieder festgefroren. Die CPU hat
das auch nicht überlebt.

[Speichertest letztes Jahr]
> Nun ja, bei einem Halbleiterprodukt, welches nicht staendig knapp
> unterm Temperaturlimit betrieben wird, ist ein Jahr nichts. Bei der
> CPU ist es was anderes und die habe ich beim XPS8700 vermutlich im

Und wo sitzt gleich der Speicher in so einer Kiste?

> wahrsten Sinne des Wortes mit zuviel Netzwerksimulation gegrillt.

Da sind die Speicher-Chips auch ganz gut mit gebacken worden...

Kay Martinen

unread,
May 30, 2021, 6:00:01 PM5/30/21
to
Am 30.05.21 um 20:17 schrieb Sieghard Schicktanz:
> Hallo Andreas Kohlbach,
>
> Du schriebst am Sat, 29 May 2021 16:49:47 -0400:
>
>> Ja, Backup. Ist im Bereich eines Servers, auf den anderen keinen
>> Zugriff haben.
>
> Dein Vertrauen ist offenbar grenzenlos - es gibt _nichts_, "auf [das]
> andere[] keinen Zugriff haben". wenn Du es nicht selber bewachen, im
> Auge behalten oder allenfalls eigenhändig wegsperren kannst. (Und sogar
> letzteres ist nicht vollig sicher.)

Vielleicht benutzt er ja ein selbst-verschlüsseltes Archiv und hat den
Private-key auf einer Diskette... oder Veracrypt-container. Wenn man das
für sicher halten will - was ja auch einige bezweifeln, als abkömmling
von Truecrypt...

Und auch im "eigenen Bereich" kann dir jemand Daten klauen. Du weißt was
"Hacker" sind? :)

> Aber bitte - sind ja Deine Daten, und die sind sicher auch völlig
> unkritisch.

Bestimmt hat er "Nix zu Verbergen (TM)" oder es ist ein WORN (Write
Once, Read-Never!) Archiv. ;-)

>> Mag auch an der verwendeten CPU liegen. Auch vor Jahren (ohne
>> Staubratten im Gehäuse) lag die Temperatur kurz nach dem Booten über
>> 45°C gleich nach dem Booten.
>
> Muß ja 'ne arge Heizkachel sein, und das in 'nem Notebook? Hat da der
> Lüfter überhaupt eine Luftverbindung zur CPU? Achja, kannst Du ja nicht

Ich hab eine lange zeit einen Gericom Hummer mit Geforce Graka benutzt
und... einem Pentium 4 Mobile. DEN darfst du Heizkachel nennen. Aber der
hatte nicht nur eine gute Luftverbindung (außer bei zugeklapptem Deckel)
sondern einen regelrechten Kühltunnel (oben-Unten) - an den man auch gut
ran kam. Und ich habe ihn nur selten Entstauben müssen. Merkte ich an
der CPU Temperatur, wenn die dauerhaft mehrere Grad über dem üblichen
Wert lag.

Dessen GPU wurde AFAIR ähnlich warm und hing an der gleichen Heatpipe.

> wissen, hattest ihn ja noch nie auf. Bei so einer Temperaturüberhöhung
> wäre das wohl sogar ein Reklamationsgrund gewesen. Stimmt die Anzeige
> überhaupt?

Du hast nicht mit bekommen das er den gebraucht bekam oder?

Kay Martinen

unread,
May 30, 2021, 6:30:01 PM5/30/21
to
Am 27.05.21 um 23:50 schrieb Joerg:
> On 5/27/21 12:43 PM, Marc Haber wrote:
>> Joerg <ne...@analogconsultants.com> wrote:
>>> On 5/27/21 12:57 AM, Marc Haber wrote:
>>>> Joerg <ne...@analogconsultants.com> wrote:

>>>>> irgendwann mitten drin die Maus und die Tastatur aus. Auch der Cursor
>>>>> ist dann weg. Das passiert ohne grosses Software-Geroedel, ich mache

>>>> Lass ein tail -f auf dem syslog sichtbar mitlaufen, damit Du sehen

>> für deinen superspeziellen Sonderfall nicht geeignet ist. Kannst Du
>> gerne tun. EOD von mir.

> ?

Du willst ein -v

Hier ist es: Das heißt Marc klinkt sich aus dieser Diskussion aus. Einer
weniger der dir Helfen will - wieder mal.

> Und wie laesst man "tail -f laufen"? Eine Internet Suche fand nichts.

Ist die Frage ernst? Steht doch eigentlich schon alles da. Du mußt nur
noch ein Konsolen-Fenster oder xterm auf machen - oder dich per ssh dort
einloggen, root werden und dann das 'tail -f' auf dein syslog los
lassen. 'tail --help' oder 'man tail' hätten dir auch verraten wie man
das genau macht aber es ist unschwer zu erraten das dieser befehl ein
Ziel brauch, das du nur angeben mußt.

Wenn dein Cursor auch verschwindet könntest du statt /var/log/syslog
oder /var/log/messages auch mal die /var/log/Xorg* so betrachten bis ein
Fehler auftritt. Evtl. tauchen dort ja auch EE markierte Meldungen auf.

Beispiel: Wenn ich an meinem Laptop die Externe Maus ab ziehe und er das
Touchpad aktiviert taucht das hier im Xorg.0.log auf

> [494842.161] (II) config/udev: removing device PixArt USB Optical Mouse
> [494842.403] (II) event6 - PixArt USB Optical Mouse: device removed
> [494842.479] (II) UnloadModule: "libinput"
> [494843.245] (--) synaptics: SynPS/2 Synaptics TouchPad: touchpad found
> [494854.171] (II) config/udev: Adding input device PixArt USB Optical Mouse (/dev/input/mouse0)
> [494854.206] (II) No input driver specified, ignoring this device.
> [494854.206] (II) This device may have been added with another device file.
> [494854.407] (II) config/udev: Adding input device PixArt USB Optical Mouse (/dev/input/event6)
> [494854.407] (**) PixArt USB Optical Mouse: Applying InputClass "evdev pointer catchall"
> [494854.407] (**) PixArt USB Optical Mouse: Applying InputClass "libinput pointer catchall"
> [494854.407] (II) Using input driver 'libinput' for 'PixArt USB Optical Mouse'
> [494854.407] (**) PixArt USB Optical Mouse: always reports core events
> [494854.407] (**) Option "Device" "/dev/input/event6"
> [494854.407] (**) Option "_source" "server/udev"
> [494854.464] (II) event6 - PixArt USB Optical Mouse: is tagged by udev as: Mouse
> [494854.464] (II) event6 - PixArt USB Optical Mouse: device is a pointer
> [494854.464] (II) event6 - PixArt USB Optical Mouse: device removed
> [494854.496] (**) Option "config_info" "udev:/sys/devices/pci0000:00/0000:00:1a.0/usb1/1-1/1-1.3/1-1.3:1.0/0003:046A:000C.0003/input/input185/event6"
> [494854.496] (II) XINPUT: Adding extended input device "PixArt USB Optical Mouse" (type: MOUSE, id 11)
> [494854.497] (**) Option "AccelerationScheme" "none"
> [494854.497] (**) PixArt USB Optical Mouse: (accel) selected scheme none/0
> [494854.497] (**) PixArt USB Optical Mouse: (accel) acceleration factor: 2.000
> [494854.497] (**) PixArt USB Optical Mouse: (accel) acceleration threshold: 4
> [494854.556] (II) event6 - PixArt USB Optical Mouse: is tagged by udev as: Mouse
> [494854.556] (II) event6 - PixArt USB Optical Mouse: device is a pointer

Wie man sieht gibt's da auch referenzen zu udev und usb.
Das er automatisch umschaltet liegt an einer Einstellung im KDE-Setup.
Dort kann man mit einem Häkchen festlegen das ein Touchpad deaktiviert
werden soll wenn eine Externe Maus angeschlossen wird. Sonst sind beide
an und das stört mächtig beim Tippen wenn der Daumen ausrutscht. Der
landet dann gern mal auf dem Touchpad und reißt einem den Cursor aus dem
Fokus. <- Damit ist das grade aktive Fenster gemeint!

Marc Haber

unread,
May 31, 2021, 4:20:40 AM5/31/21
to
Joerg <ne...@analogconsultants.com> wrote:
>Nachdem Maus und Keyboard gerade wieder ausgefallen sind, habe ich das
>probiert. Dabei bekam ich als einzige verdaechtige Zeile:
>
>May 29 22:06:43 Vostro kernel: [50607.290403] usb 2-3.2.3.3: USB
>disconnect, device number 31
>
>Das hilft mir allerdings auch nicht weiter, und es waren auch Maus plus
>Keyboard, welche ausfielen. Nicht nur eines.

Funkmaus und Funkkeyboard mit gemeinsamem Empfänger? Wie ist der
Empfänger angeschlossen?

Bernd Mayer

unread,
May 31, 2021, 8:02:57 AM5/31/21
to
Am 31.05.21 um 11:43 schrieb Andreas Kohlbach:
> On Sun, 30 May 2021 20:30:17 +0200, Sieghard Schicktanz wrote:
>>
>> Du schriebst am Sat, 29 May 2021 22:20:16 -0700:
>>
>>>>>> Es könnte schon reichen, nur die X-Oberfläche "abzuschiessen".
>> ...
>>> Gerade nach einem weiteren Ausfall probiert. Ich kann den Rechner
>>> dann noch bedienen, mc aufrufen und auch in den Reboot schicken. Was
>>
>> Du solltest die Kiste nicht _komplett_ neu starten, sondern lediglich
>> das Gooooeyy! "kill Xorg", und wenn dann nicht sofort der Bildschirm
>> zusammenfällt, vielleicht noch ein "kill -9 Xorg" probieren. Damit wird
>> die Oberfläche, der X-Server, der die hübschen Bildchen anzeigt,
>> zwangsbeendet und muß wieder neu gestartet werden, wobei er sich auch
>> die Bedienelemente zusammensucht. Erst wenn _DAS_ nicht mehr klappt,
>> ist es einem Linuxer zuzumuten, das System selber neu hochzufahren
>> (weil er sich damit die "Uptime" "kaputtmacht", d.h. die akkumulierte
>> Laufzeit des Systems seit dem letzten Start).
>
> Ich würde gleich den GDM (XDM oder was immer da läuft) mit
>
> systemctl stop gdm
>
> beenden. Das sollte im Gegensatz zum "kill -9" auch temporäre Dateien
> abräumen.

Hallo

init 3 und danach wieder init 5 geht wohl auch oder?

IIRC gibt es doch auch einen Befehl um den USB-Bus neu abzufragen, mir
fällt der Name aber gerade nicht ein.


Bernd Mayer

Kay Martinen

unread,
May 31, 2021, 9:00:03 AM5/31/21
to
Am 31.05.21 um 10:20 schrieb Marc Haber:
> Joerg <ne...@analogconsultants.com> wrote:
>> Nachdem Maus und Keyboard gerade wieder ausgefallen sind, habe ich das
>> probiert. Dabei bekam ich als einzige verdaechtige Zeile:
>>
>> May 29 22:06:43 Vostro kernel: [50607.290403] usb 2-3.2.3.3: USB
>> disconnect, device number 31
>>
>> Das hilft mir allerdings auch nicht weiter, und es waren auch Maus plus
>> Keyboard, welche ausfielen. Nicht nur eines.
>
> Funkmaus und Funkkeyboard mit gemeinsamem Empfänger? Wie ist der
> Empfänger angeschlossen?

Weiter oben schrieb er (auf meine Frage?) was von Kabelgebundenen
Geräten. Also eher keine Funkstörungen oder gemeinsamer Empfänger.

Kay Martinen

unread,
May 31, 2021, 9:10:02 AM5/31/21
to
Am 31.05.21 um 14:02 schrieb Bernd Mayer:
> Am 31.05.21 um 11:43 schrieb Andreas Kohlbach:

>>
>> Ich würde gleich den GDM (XDM oder was immer da läuft) mit
>>
>> systemctl stop gdm
>>
>> beenden. Das sollte im Gegensatz zum "kill -9" auch temporäre Dateien
>> abräumen.

Wenn es kein Dateisystem-Problem gibt, ja.

> init 3 und danach wieder init 5 geht wohl auch oder?

Das würde wohl fast das gleiche bewirken wie oben, außer bei Devuan oder
anderen mit SysVInit. systemctl emuliert die runlevel doch eh nur noch.
Außerdem muß RL 5 nicht unbedingt Desktop sein, ist es IMHO nur oft.

> IIRC gibt es doch auch einen Befehl um den USB-Bus neu abzufragen, mir
> fällt der Name aber gerade nicht ein.

udevadm trigger vielleicht?

Sieghard Schicktanz

unread,
May 31, 2021, 4:13:06 PM5/31/21
to
Hallo Kay Martinen,

Du schriebst am Sun, 30 May 2021 23:59:37 +0200:

> > Dein Vertrauen ist offenbar grenzenlos - es gibt _nichts_, "auf
> > [das] andere[] keinen Zugriff haben". wenn Du es nicht selber
...
> Vielleicht benutzt er ja ein selbst-verschlüsseltes Archiv und hat den
> Private-key auf einer Diskette... oder Veracrypt-container. Wenn man
...
Jeder muß selber entscheiden, was er tut. Es ist halt immer gut, wenn
er auch _weiß_, was das an Folgen haben kann.

> Und auch im "eigenen Bereich" kann dir jemand Daten klauen. Du weißt
> was "Hacker" sind? :)

Sogar aus Der Wohnung, und nicht nur Daten.

> > Aber bitte - sind ja Deine Daten, und die sind sicher auch völlig
> > unkritisch.
>
> Bestimmt hat er "Nix zu Verbergen (TM)" oder es ist ein WORN (Write
> Once, Read-Never!) Archiv. ;-)

Das wollte ich damit ausdrücken.

Sieghard Schicktanz

unread,
May 31, 2021, 4:13:06 PM5/31/21
to
Hallo Andreas Kohlbach,

Du schriebst am Mon, 31 May 2021 05:43:34 -0400:

> >> >>> Es könnte schon reichen, nur die X-Oberfläche "abzuschiessen".
...
> Ich würde gleich den GDM (XDM oder was immer da läuft) mit
> systemctl stop gdm

1. Es gibt eine ganze Anzahl von Display-Managern, und dazu muß man
wissen, welcher dort / bei einem tatsächlich läuft.
2. Ich habe _keinen_ systemd und kein systemctl und bin deswegen
garnicht auf diese Idee gekommen.
Temporäre Daten liegeninzwischen doch sowieso in einem tmpfs, und das
ist mit dem Abschalten am "Abend" abgeräumt.

Kay Martinen

unread,
May 31, 2021, 4:50:07 PM5/31/21
to
Am 31.05.21 um 20:48 schrieb Sieghard Schicktanz:
> Du schriebst am Sun, 30 May 2021 23:59:37 +0200:
>

> Jeder muß selber entscheiden, was er tut. Es ist halt immer gut, wenn
> er auch _weiß_, was das an Folgen haben kann.
>
>> [Daten klauen.]
>
> Sogar aus Der Wohnung, und nicht nur Daten.

Du meinst Einbrecher? NiH. Wo/Wie wollen die auch mit der Beute
verschwinden - von unserem Eiland. :-)

>> Bestimmt hat er "Nix zu Verbergen (TM)" oder es ist ein WORN (Write
>> Once, Read-Never!) Archiv.

> Das wollte ich damit ausdrücken.

Jahaa, Einem "Klaut" speicher würde ich auch nur unkritische Daten
anvertrauen. Lieblings-Musik z.b. wenn ich diese auf mehreren Geräten
spielen wollte oder auf's Schlaufon. Aber da ich nicht mal einen
Daten-tarif brauche - habe ich auch keine Verwendung für so was. Ein USB
Stick für's Autoradio ist viel Praktischer - wenn man die kleinen
Fitzeldinger nicht verlegt/verliert. :-)

Es ist ja auch so das, wenn man heute x Gigabyte Backup mit
State-of-the-Art Verschlüsselung auf eine Cloud hoch laden würde, das
man nicht wissen kann OB man nicht WerWeißWarum Ziel eines
Nachrichtendienste würde und diese in x Jahren so schnelle
Knackprogramme haben das die Tolle Verschlüsselung nix mehr verbirgt.

Man denke nur an WEP: Unsicher. WPA1: IMHO knackbar. WPA2: Die
Einschläge kommen auch näher oder? Und so ist's doch quasi mit jeder
Crypto-Technik.

Darum finde ich auch ausgesprochen Dumm das die Politik unbedingt alles
Digital machen will was nicht auf "Drei" seine Daten gekillt hat.

Als nächste wollen sie uns die Patientenakte im Internet
"veröffentlichen" (Ha, wer glaubt das bliebe lange ungeknackt/ungeleakt!)

Kay Martinen

unread,
May 31, 2021, 5:00:01 PM5/31/21
to
Am 31.05.21 um 20:52 schrieb Sieghard Schicktanz:
> Hallo Andreas Kohlbach,
>
> Du schriebst am Mon, 31 May 2021 05:43:34 -0400:
>
>>>>>>> Es könnte schon reichen, nur die X-Oberfläche "abzuschiessen".

> Temporäre Daten liegeninzwischen doch sowieso in einem tmpfs, und das
> ist mit dem Abschalten am "Abend" abgeräumt.

Du hast nicht auf die uptime geschaut die Andreas gepostet hat oder?
Seine Kiste läuft demnach schon so lange, das ist kein Staub, das ist
Ruß vom Dampfantrieb den er in seinem Lüfter quirlt. :-)

Ob tmpfs bei suspend oder zyklisch abgeräumt wird möchte ich bezweifeln.
Und da zumindest Er seine Kiste NIE abschaltet...

Marc Haber

unread,
Jun 1, 2021, 2:50:50 AM6/1/21
to
naja, wenn man an einer Problemlösung interessiert wäre, würde man ja
weiter vorne im Log suchen, welches USB-Gerät mit der Adresse
2-3.2.3.3 sich da verabschiedet hat.

Grüße
Marc

Sieghard Schicktanz

unread,
Jun 1, 2021, 4:13:06 PM6/1/21
to
Hallo Kay Martinen,

Du schriebst am Mon, 31 May 2021 22:46:56 +0200:

> >> [Daten klauen.]
> > Sogar aus Der Wohnung, und nicht nur Daten.
>
> Du meinst Einbrecher? NiH. Wo/Wie wollen die auch mit der Beute
> verschwinden - von unserem Eiland. :-)

Was weiß ich, wo Du wohnst. Trotzdem solltest Du Dich auch nicht
absolut sicher wähnen - Schiffe sind verfügbar.

...
> Jahaa, Einem "Klaut" speicher würde ich auch nur unkritische Daten
> anvertrauen. Lieblings-Musik z.b. wenn ich diese auf mehreren Geräten
...
> USB Stick für's Autoradio ist viel Praktischer - wenn man die kleinen
> Fitzeldinger nicht verlegt/verliert. :-)

Mußt Dir halt welche in größerem Format kaufen, gibt's ja immer noch.

...
> Nachrichtendienste würde und diese in x Jahren so schnelle
> Knackprogramme haben das die Tolle Verschlüsselung nix mehr verbirgt.

Manche "Nachrichtendienste" sollen sogar sowas wie Zweitschlüßel haben
(zwangsweise einbauen lassen). Aber nebenbei wird ja auch immer noch an
den Quantencomputern gearbeitet, die dann den Schlüßel garnicht mehr
brauchen, weil sie quasi "alle" Schlüßel parallel benutzen und gleich
den Klartext leifern.

> Darum finde ich auch ausgesprochen Dumm das die Politik unbedingt
> alles Digital machen will was nicht auf "Drei" seine Daten gekillt
> hat.

Evtl. - um eine evtl. "neue" Verschwörunshypothese anzubrinen - geht's
da auch garneicht um die Datensicherheit, sondern um die Sicherheit,
daß Beziehung Identität - Person zu einer neuen Identität - Gerät
geändert wird, die sich leichter überwachen läßt. Im Klartext: hast Du
Dein "Sma:t Phone" verloren, bist Du kein Bürger mehr. Der Findern
kriegt Deine Identität.

> Als nächste wollen sie uns die Patientenakte im Internet
> "veröffentlichen" (Ha, wer glaubt das bliebe lange
> ungeknackt/ungeleakt!)

Wieso soll was Veröffentlichtes geknackt werden? Das ist doch schon
frei zugänglich.
(Ich amüsier' mich auch immer über die ellenlangen Passagen in Firmen-
EMails, oft länger als der Text, in denen auf die Vertraulichkeit des
Inhalts verwiesen und der evtl. unberechtigte Leser dazu verdonnert
wird, den Text zu ignorieren oder wenigstens nicht weiterzugeben.)

Sieghard Schicktanz

unread,
Jun 1, 2021, 4:13:06 PM6/1/21
to
Hallo Andreas,

Du schriebst am Tue, 01 Jun 2021 02:25:37 -0400:

> >> systemctl stop gdm
> >
> > 1. Es gibt eine ganze Anzahl von Display-Managern, und dazu muß man
> > wissen, welcher dort / bei einem tatsächlich läuft.
>
> Daher hatte ich "oder was immer da läuft" erwähnt

Ja, und das muß man halt wissen. Der Xorg ist universell.
Naja, oder halt bald auch nicht mehr, wenn "Wayland" genauso in die
Distributionen gedrückt wird wie der systemd.

> > 2. Ich habe _keinen_ systemd und kein systemctl und bin deswegen
> > garnicht auf diese Idee gekommen.
>
> /etc/init.d/gdm stop
> gdm halt passend ersetzen.

Warum? Obiges funktioniert immer, noch wenigstens.

Sieghard Schicktanz

unread,
Jun 1, 2021, 4:13:06 PM6/1/21
to
Hallo Kay Martinen,

Du schriebst am Mon, 31 May 2021 22:51:54 +0200:

> Du hast nicht auf die uptime geschaut die Andreas gepostet hat oder?

Doch, hab' ich schon gesehen.

> Ob tmpfs bei suspend oder zyklisch abgeräumt wird möchte ich
> bezweifeln. Und da zumindest Er seine Kiste NIE abschaltet...

BeiSuspend wohl nicht, da bleibt der Arbeitsspeicher ja erhalten. Bei
Hibernation geht der Inhalt allerdings sicher flöten. Er hat nicht klar
erwähnt, was er macht, manche Leute unterscheiden da leider nicht.

Sieghard Schicktanz

unread,
Jun 3, 2021, 4:13:06 PM6/3/21
to
Hallo Marcus Jodorf,

Du schriebst am Thu, 03 Jun 2021 00:50:36 +0200:

> > BeiSuspend wohl nicht, da bleibt der Arbeitsspeicher ja erhalten.
> > Bei Hibernation geht der Inhalt allerdings sicher flöten.
>
> Darüber sollte Du nochmal nachdenken ;-)

Gegenargument(e)?

Sieghard Schicktanz

unread,
Jun 4, 2021, 4:13:06 PM6/4/21
to
Hallo Marcus,

Du schriebst am Fri, 04 Jun 2021 13:19:51 +0200:

> Bei Hibernation (suspend to disk) bleibt der Arbeitsspeicherinhalt
> auch erhalten. Wandert nur von RAM zur Platte und später wieder
> Am Ende exakt selbes Ergebnis wie suspend to RAM - dauert nur etwas
> länger.
> Für alle praktischen Belange ist es letztlich im Wesentlichen das
> Gleiche.

Ja, ok, wenn das tmpfs nicht vor dem Hibernating mit allen anderen
File-Systemen umountet wird. Das könnte auch systemabhängig verschieden
sein.

Joerg

unread,
Jun 4, 2021, 5:57:59 PM6/4/21
to
On 5/30/21 3:31 AM, Andreas Kohlbach wrote:
> On Sat, 29 May 2021 22:20:16 -0700, Joerg wrote:
>>
>> On 5/28/21 12:25 PM, Sieghard Schicktanz wrote:
>>> Hallo Joerg,
>>> Du schriebst am Thu, 27 May 2021 14:54:58 -0700:
>>>
>>>>> Es könnte schon reichen, nur die X-Oberfläche "abzuschiessen".
>>> ...
>>>> Werde ich ueber ssh probieren, wenn er das naechste Mal die Tastatur
>>>> verliert. Die Programme sind dann eh hin und Daten speichere ich
>>> Viel Erfolg.
>>>
>>
>> Gerade nach einem weiteren Ausfall probiert. Ich kann den Rechner dann
>> noch bedienen, mc aufrufen und auch in den Reboot schicken. Was mich
>> nicht wundert, weil laufende Software darauf ja auch
>> weiterlaeuft. Erst nach Reboot funktionieren Tastatur und Maus wieder.
>
> Was kommt im Log, wenn Du es abziehst und kurz darauf wieder einsteckst?
>

USB disconnect

und dann ...

new USb device found

So wie das sein soll. Nur ist es so, dass nach einem Ausfall in
eingestoepseltem Zustand nichts mehr wiederkommt, auch nicht, wenn ich
ein anderes Keyboard einstecke. Das ist aber inzwischen selten geworden,
seit etwa einer Woche nicht mehr ausgefallen. Vielleicht hat sich der
Fehler von selbst repariert und ich habe nichtmal gegengetreten :-)

Joerg

unread,
Jun 8, 2021, 11:59:11 AM6/8/21