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Ethernet Hub - Wo am PC anschliessen?

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Sabine Baer

unread,
May 1, 2013, 10:57:40 PM5/1/13
to
Hallo, noch 'ne bloede Frage:

Es wird langsam eng. Weil mein Raspberry Pi keinen Wireless Adapter
hat, muss ich es via Ethernet am PC anschliessen. Dafuer muss ich
immer eine vorhandene EThernetverbindung umstoepseln und das Raspberry
Pi als den ausgestoepselten Rechner faken. Nun koennte ich ja noch
eine Ethernetkarte einbauen, aber es gibt ja Ethernet Hubs. Bloss - wo
schliesse ich die am PC an? Google hat immer nur Ergebnisse mit
"schliessen Sie den Hub am Router an" erbracht. Ich habe aber keinen
"Router". Also, wo stoepsele ich dann einen Ethernet HUB an? An einer
Ethernetkarte? Es wuerde ja dann eine frei, wenn ich den bisher
angestoepselten Rechner an der HUB anschliesse.

Ratlos,
Sabine

--
Allerdings war seit den letzten Sparmassnahmen das Essen so schlecht
geworden, dass sogar die Depressiven sich empoerten.
(Batya Gur)

Holger Marzen

unread,
May 2, 2013, 1:23:59 AM5/2/13
to
* On Thu, 2 May 2013 04:57:40 +0200, Sabine Baer wrote:

> Es wird langsam eng. Weil mein Raspberry Pi keinen Wireless Adapter
> hat, muss ich es via Ethernet am PC anschliessen. Dafuer muss ich
> immer eine vorhandene EThernetverbindung umstoepseln und das Raspberry
> Pi als den ausgestoepselten Rechner faken. Nun koennte ich ja noch
> eine Ethernetkarte einbauen, aber es gibt ja Ethernet Hubs. Bloss - wo
> schliesse ich die am PC an? Google hat immer nur Ergebnisse mit
> "schliessen Sie den Hub am Router an" erbracht. Ich habe aber keinen
> "Router". Also, wo stoepsele ich dann einen Ethernet HUB an? An einer
> Ethernetkarte? Es wuerde ja dann eine frei, wenn ich den bisher
> angestoepselten Rechner an der HUB anschliesse.

Seit vielen Jahren sind die Ethernet-"Mehrfachsteckdosen" für ganz wenig
Geld als Switche erhältlich. Ich glaube sogar, für 100 MBit-Ethernet und
schneller gibt es gar keine Hubs mehr. Benutze so einen Switch wie eine
Mehrfachsteckdose: Einfach alle beteiligten Geräte einstöpseln. Der
Switch braucht keine Treiber und keine sonstige Fummelsoftware. Ich hab
ein paar 8-Port-Switche von TP-Link (jeweils 1 GBit pro Port) und bin
zufrieden.

Sabine Baer

unread,
May 2, 2013, 11:57:22 PM5/2/13
to
On 2013-05-02, Holger Marzen wrote:

[...]

> Benutze so einen Switch wie eine Mehrfachsteckdose: Einfach alle
> beteiligten Geräte einstöpseln. Der
> Switch braucht keine Treiber und keine sonstige Fummelsoftware.

Danke, ich wer mich umtun. Un wie werden die Switche am PC
angestoepselt?

Sabine

--
Good fences make good neighbours. (N.N.)

max123kl

unread,
May 3, 2013, 12:25:51 AM5/3/13
to
Am 03.05.2013 05:57, schrieb Sabine Baer:
> Un wie werden die Switche am PC
> angestoepselt?

Soll das ein Trollversuch werden?
Natürlich per (Ethernet)-Kabel!
Das hättest du auch leicht selbst herausfinden können.
http://de.wikipedia.org/wiki/Switch_%28Netzwerktechnik%29

max


Holger Marzen

unread,
May 3, 2013, 12:43:24 AM5/3/13
to
* On Fri, 3 May 2013 05:57:22 +0200, Sabine Baer wrote:

> On 2013-05-02, Holger Marzen wrote:
>
> [...]
>
>> Benutze so einen Switch wie eine Mehrfachsteckdose: Einfach alle
>> beteiligten Geräte einstöpseln. Der
>> Switch braucht keine Treiber und keine sonstige Fummelsoftware.
>
> Danke, ich wer mich umtun. Un wie werden die Switche am PC
> angestoepselt?

Mit sog. Patchkabeln mit RJ45-Stecker. Die gibt es in unterschiedlichen
Kategorien für wenig Geld. Bei GBit-Ethernet solltest Du Kategorie 6
kaufen (Cat 6).

Sabine Baer

unread,
May 3, 2013, 12:52:54 AM5/3/13
to
On 2013-05-03, max123kl wrote:
> Am 03.05.2013 05:57, schrieb Sabine Baer:
>> Un wie werden die Switche am PC
>> angestoepselt?
>
> Soll das ein Trollversuch werden?

Nein.

> Natürlich per (Ethernet)-Kabel!
> Das hättest du auch leicht selbst herausfinden können.
> http://de.wikipedia.org/wiki/Switch_%28Netzwerktechnik%29

Dankeschoen. Angesichts meiner Ausgangsfrage im ersten Posting mag das
ja natuerlich "natuerlich" sein, aber dort schrieb ich ja -in bezug
auf Hubs - dass meine google-Nutzungs-"Natur" insuffizient war.,
wehalb ich ueberhaupt zu posten gewagt hatte.

Sabine

--
Der Schoepfer schoepft die Zeit aus dem unendlichen Quell des Nichts.
Mensch befoerdert seine Zeit wieder dorthin.
Klar, gaaanz einfach. Sozusagen ein Kreislauf der Zeit durchs Nichts.
(horst-d.winzler in dst)

Sabine Baer

unread,
May 3, 2013, 12:53:40 AM5/3/13
to
On 2013-05-03, Holger Marzen wrote:

[...]

> Mit sog. Patchkabeln mit RJ45-Stecker. Die gibt es in unterschiedlichen
> Kategorien für wenig Geld. Bei GBit-Ethernet solltest Du Kategorie 6
> kaufen (Cat 6).

Danke.

Sabine

--
(Was) Wen gewinnen wir dadurch, wenn wir Frauen aufgrund ihres
Geschlechts bevorzugen?
Frauen.
(Fragte Chr. Hufgard und antwortete O. Finkbeiner in pdr.he.misc)

Horst-D.Winzler

unread,
May 3, 2013, 1:20:25 AM5/3/13
to
Am 02.05.2013 04:57, schrieb Sabine Baer:

> ---- Also, wo stoepsele ich dann einen Ethernet HUB an? An einer
> Ethernetkarte? Es wuerde ja dann eine frei, wenn ich den bisher
> angestoepselten Rechner an der HUB anschliesse.

Das Schaubild sollte deine Unsicherheiten aufklären?

http://www.netgear.de/products/business/switches/prosafe-plus-switches/GS108E.aspx#

--
mfg hdw

Holger Marzen

unread,
May 3, 2013, 3:00:54 AM5/3/13
to
* On Fri, 3 May 2013 06:52:54 +0200, Sabine Baer wrote:

> Dankeschoen. Angesichts meiner Ausgangsfrage im ersten Posting mag das
> ja natuerlich "natuerlich" sein, aber dort schrieb ich ja -in bezug
> auf Hubs - dass meine google-Nutzungs-"Natur" insuffizient war.,
> wehalb ich ueberhaupt zu posten gewagt hatte.

Hubs sind die Vorgänger der Switche, die gab es zu seligen 10
MBit-Zeiten. Hubs waren vollkommen dumme Mehrfachsteckdosen für
Ethernet: Alle angeschlossenen Ethernetkarten waren elektrisch
verbunden. Haben zwei zur selben Zeit gesendet, haben sie die sog.
Kollision am Spannungspegel bemerkt und es nach einer kurzen, möglichst
zufälligen Wartezeit nochmal versucht. Die Wahrscheinlichkeit einer
Kollision stiegt natürlich mit der Auslastung des Netzes sehr stark an,
so dass die Faustregel war: Bei 30% Auslastung ist das Netz am Ende
seiner Kapazität.

Dann kamen die Switche. Da ist so viel Logik drin, dass der Switch
lernt, zu welchem Ausgang jedes Paket rausmuss. Und das führt dann dazu,
dass zwei Kommunikationspartner auf Port 1 und 2 fröhlich miteinander
Pakete austauschen können, ohne dass z.B. Kommunikationsparter auf Port
3 und 4 etwas davon gebremst werden. Auch kriegen die Switche es hin,
dass an einem Port eine GBit-Karte steckt und an einem anderen eine
Fast-Ethernet-Karte mit 100 MBit.

Hermann Riemann

unread,
May 3, 2013, 3:11:15 AM5/3/13
to
Horst-D.Winzler schrieb:

> Das Schaubild sollte deine Unsicherheiten aufklären?
>
http://www.netgear.de/products/business/switches/prosafe-plus-switches/GS108E.aspx#
>

Miserable url, lädt sich dauernd selbst neu,
so dass ich nicht mal mit scrollen mehr gesehen habe.

Hermann
der rät auch nach den Stromverbrauch zu schauen,
den 1 GB-switches brauchen wahrscheinlich mehr Strom als 100MB switches
wie sie für den raspi reichen.

--
http://www.Hermann-Riemann.de

Hermann Riemann

unread,
May 3, 2013, 3:18:45 AM5/3/13
to
Holger Marzen schrieb:

> Mit sog. Patchkabeln mit RJ45-Stecker. Die gibt es in unterschiedlichen
> Kategorien für wenig Geld. Bei GBit-Ethernet solltest Du Kategorie 6
> kaufen (Cat 6).

Und möglichst in einer anderen Farbe als grau.
Sonst besteht die Gefahr, sie mit Telefonleitungen (WAN) zu verwechseln,
welche die gleichen Stecker haben.

Hermann
der sich an sprühende Funken erinnert,
als er mal ISDN Karte mit LAN Karte
beim Kabel einstecken verwechselt hat.

--
http://www.Hermann-Riemann.de

Martin Schoenbeck

unread,
May 3, 2013, 4:35:11 AM5/3/13
to
Hallo Hermann,

Hermann Riemann schrieb:

> Hermann
> der r�t auch nach den Stromverbrauch zu schauen,
> den 1 GB-switches brauchen wahrscheinlich mehr Strom als 100MB switches
> wie sie f�r den raspi reichen.

Weshalb es bei denen h�ufiger das Feature gibt, da� sie Ports abschalten,
die nicht aktiv sind. Was dann, wenn es freie Ports gibt, u.U. zu einem
geringen Stromverbrauch f�hren kann als bei den 100ern.

Gru� Martin
--
Bitte nicht an der E-Mail-Adresse fummeln, die pa�t so.

Gabriel Schumann

unread,
May 3, 2013, 6:19:15 AM5/3/13
to
Am 02.05.2013 04:57, schrieb Sabine Baer:
> Hallo, noch 'ne bloede Frage:
>
> Es wird langsam eng. Weil mein Raspberry Pi keinen Wireless Adapter
> hat, muss ich es via Ethernet am PC anschliessen. Dafuer muss ich
> immer eine vorhandene EThernetverbindung umstoepseln und das Raspberry

Wo kommt diese vorhandene Ethernetverbindung her? Es muss ja eine
Gegenstelle geben.

> Pi als den ausgestoepselten Rechner faken. Nun koennte ich ja noch

Was meinst Du mit "faken"?

> eine Ethernetkarte einbauen, aber es gibt ja Ethernet Hubs. Bloss - wo
> schliesse ich die am PC an? Google hat immer nur Ergebnisse mit
> "schliessen Sie den Hub am Router an" erbracht. Ich habe aber keinen

Auf welche Weise verbindest Du dich dann zum Internet, wenn nicht ᅵber
einen Router?

> "Router". Also, wo stoepsele ich dann einen Ethernet HUB an? An einer
> Ethernetkarte? Es wuerde ja dann eine frei, wenn ich den bisher
> angestoepselten Rechner an der HUB anschliesse.
>

Mᅵglicherweise brauchst Du keinen Switch (Hub), wenn Du unwissentlich
einen Router besitzt, die haben nᅵmlich oft einen eingebaut.

Gruᅵ

Gabriel

Sabine Baer

unread,
May 3, 2013, 7:13:59 AM5/3/13
to
On 2013-05-03, Gabriel Schumann wrote:

[...]

> Wo kommt diese vorhandene Ethernetverbindung her? Es muss ja eine
> Gegenstelle geben.

In meinem "Zentral-PC" sind drei Netzwerkkarten.
An einer haengt das DSL-Modem, an einer der Access-Point fuer's WLAN
und an einer ein alter Rechner, der ausser Ethernet nichts kann.

>> Pi als den ausgestoepselten Rechner faken. Nun koennte ich ja noch
>
> Was meinst Du mit "faken"?

Ich teile der Ethernet-Schnittstelle die IP des normalerweise ueber
diese Schnittstelle verbundenen Rechners zu und weise dem RP die
default Route zu, die auch der gefakte Rechner benutzt bzw. alle

>> eine Ethernetkarte einbauen, aber es gibt ja Ethernet Hubs. Bloss - wo
>> schliesse ich die am PC an? Google hat immer nur Ergebnisse mit
>> "schliessen Sie den Hub am Router an" erbracht. Ich habe aber keinen
>
> Auf welche Weise verbindest Du dich dann zum Internet, wenn nicht über
> einen Router?

mit ppp -nat -ddial ueber den "Zentralrechner"

Sabine

--
Nicht das Schicksal zu aendern, sondern sich ihm zu unterwerfen, macht
den Heroismus des autoritaeren Charakters aus. (E. Fromm)

Ansgar Strickerschmidt

unread,
May 3, 2013, 8:14:36 AM5/3/13
to
Also schrieb Sabine Baer:

> On 2013-05-03, Gabriel Schumann wrote:
>
> [...]
>
>> Wo kommt diese vorhandene Ethernetverbindung her? Es muss ja eine
>> Gegenstelle geben.
>
> In meinem "Zentral-PC" sind drei Netzwerkkarten.
> An einer haengt das DSL-Modem, an einer der Access-Point fuer's WLAN
> und an einer ein alter Rechner, der ausser Ethernet nichts kann.

Dann wᅵrde ich doch den Accesspoint fᅵr's WLAN und das DSL-Modem durch
einen Router mit WLAN, integriertem 4-Port-Switch und integriertem
DSL-Modem ersetzen. Also sowas wie eine Fruitz!Box oder ein Telekom
Speedport W501V/W701V, oder... da gibt's zig Typen von allen Herstellern
in allen Preislagen. Auf Wunsch auch mit GBit-LAN.
Spart in der Summe ein externes Gerᅵt plus im Rechner zwei Netzwerkkarten
ein.
Den alten Rechner kann man dann an den Router anstᅵpseln, damit ist der
unabhᅵngig davon, ob der Zentral-PC lᅵuft.

>>> eine Ethernetkarte einbauen, aber es gibt ja Ethernet Hubs. Bloss - wo
>>> schliesse ich die am PC an? Google hat immer nur Ergebnisse mit
>>> "schliessen Sie den Hub am Router an" erbracht. Ich habe aber keinen
>>
>> Auf welche Weise verbindest Du dich dann zum Internet, wenn nicht ᅵber
>> einen Router?
>
> mit ppp -nat -ddial ueber den "Zentralrechner"

Nimm einen WLAN-Router mit eingebautem Modem, ᅵbergib ihm die Zugangsdaten
und ᅵberlasse ihm das DSL-Management. Oder hast Du keine Flatrate?
Ist fᅵr den PC auᅵerdem sicherer, wenn die Firewall auf einem extra Gerᅵt
lᅵuft und nicht ohne weiteres durch auf dem selben PC installierte Malware
kompromittiert werden kann.

Ansgar

--
*** Musik! ***

mac

unread,
May 3, 2013, 10:54:14 AM5/3/13
to
On 2013-05-03, Holger Marzen <hol...@marzen.de> wrote:

[...]

> Dann kamen die Switche. Da ist so viel Logik drin, dass der Switch
> lernt, zu welchem Ausgang jedes Paket rausmuss. Und das f�hrt dann dazu,
> dass zwei Kommunikationspartner auf Port 1 und 2 fr�hlich miteinander
> Pakete austauschen k�nnen, ohne dass z.B. Kommunikationsparter auf Port
> 3 und 4 etwas davon gebremst werden. Auch kriegen die Switche es hin,
> dass an einem Port eine GBit-Karte steckt und an einem anderen eine
> Fast-Ethernet-Karte mit 100 MBit.

OK, da faellt die Entscheidung "HUB oder Switch" leicht. Aber warum
gibt's dann ueberhaupt noch HUB?

Sabine

--
Le cardinal César Baronius avait raison: "Le Saint-Esprit nous apprend
comment aller au ciel et non pas comment va le ciel".
(Kardinal Poupard)

Hermann Riemann

unread,
May 3, 2013, 11:17:58 AM5/3/13
to
mac schrieb:

> OK, da faellt die Entscheidung "HUB oder Switch" leicht.
> Aber warum gibt's dann ueberhaupt noch HUB?

Macht der alter und (neuer USB) Gewohnheit.

Hermann
der auf seinem neuen motherboard M5A99FX PRO R2.0
eine RS232? COM1 port bemerkt hat und sie gerne
mit seiner neuen Waage HDCS-15050 über deren
seriellen Schnittstelle verbinden möchte.

--
http://www.Hermann-Riemann.de

Martin Schoenbeck

unread,
May 3, 2013, 11:21:13 AM5/3/13
to
Hallo Sabine,

mac schrieb:

> OK, da faellt die Entscheidung "HUB oder Switch" leicht. Aber warum
> gibt's dann ueberhaupt noch HUB?

Um diese Frage beantworten zu k�nnen, m��te man erstmal jemanden findet,
der noch Hubs produziert. Dann k�nnte man den fragen. Ich denke, die, die
es noch gibt, stammen nicht aus diesem Jahrzehnt. Wom�glich nicht einmal
aus diesem Jahrtausend.

Hermann Riemann

unread,
May 3, 2013, 11:27:30 AM5/3/13
to
Martin Schoenbeck schrieb:

>> OK, da faellt die Entscheidung "HUB oder Switch" leicht. Aber warum
>> gibt's dann ueberhaupt noch HUB?

> Um diese Frage beantworten zu können, müßte man erstmal jemanden findet,
> der noch Hubs produziert. Dann könnte man den fragen. Ich denke, die, die
> es noch gibt, stammen nicht aus diesem Jahrzehnt. Womöglich nicht einmal
> aus diesem Jahrtausend.

Wenn ich mit google nach LAN HUB such und dann
die idealo Seite nehme,
scheinen es viele zu sein.
sogar noch mit power over eathernet
für über 500 Euronen: Level One POH-1260

Hermann
der sich noc an LAN über BNC erinnert,
wo man weder HUBs noch switches brauchte.

--
http://www.Hermann-Riemann.de

Hermann Riemann

unread,
May 3, 2013, 11:37:29 AM5/3/13
to
Sabine Baer schrieb:

> In meinem "Zentral-PC" sind drei Netzwerkkarten.

Als nächstes eine 4fach LAN-karte
was mit eventuell 2 LANs auf dem motherboard 6 Netze ausmacht.

> An einer haengt das DSL-Modem,

Die Zeit der mehr oder weniger reinen DSL-modems geht zu Ende
Neu gibt es fast nur noch router mit oft 4 LAN-Buchsen
( + WLAN + ..)

Hermann
der meint, statt eine switch sei ein router
der jetzt nebenher auch noch modem spielt,
eher angebracht, wenn die Kabellängen nicht zu sehr stören.

--
http://www.Hermann-Riemann.de

Michael Limburg

unread,
May 3, 2013, 11:38:16 AM5/3/13
to
Hermann Riemann wrote:

> Martin Schoenbeck schrieb:

>> Um diese Frage beantworten zu können, müßte man erstmal jemanden findet,
>> der noch Hubs produziert. Dann könnte man den fragen. Ich denke, die, die
>> es noch gibt, stammen nicht aus diesem Jahrzehnt. Womöglich nicht einmal
>> aus diesem Jahrtausend.
>
> Wenn ich mit google nach LAN HUB such und dann
> die idealo Seite nehme,
> scheinen es viele zu sein.

Gesucht ..

> sogar noch mit power over eathernet
> für über 500 Euronen: Level One POH-1260

.. und voll daneben gelandet. Das ist eben genau nicht,
was Du gesucht hast.

Michael

Holger Marzen

unread,
May 3, 2013, 12:04:41 PM5/3/13
to
* On 3 May 2013 14:54:14 GMT, mac wrote:

> On 2013-05-03, Holger Marzen <hol...@marzen.de> wrote:
>
> [...]
>
>> Dann kamen die Switche. Da ist so viel Logik drin, dass der Switch
>> lernt, zu welchem Ausgang jedes Paket rausmuss. Und das führt dann dazu,
>> dass zwei Kommunikationspartner auf Port 1 und 2 fröhlich miteinander
>> Pakete austauschen können, ohne dass z.B. Kommunikationsparter auf Port
>> 3 und 4 etwas davon gebremst werden. Auch kriegen die Switche es hin,
>> dass an einem Port eine GBit-Karte steckt und an einem anderen eine
>> Fast-Ethernet-Karte mit 100 MBit.
>
> OK, da faellt die Entscheidung "HUB oder Switch" leicht. Aber warum
> gibt's dann ueberhaupt noch HUB?

Ungenaue Bezeichnung. Ich habe auch schon "Switching Hub" gelesen. Das
war dann ein Switch, kein Hub.

Für USB gibt es Hubs.

Sabine Baer

unread,
May 3, 2013, 12:18:26 PM5/3/13
to
On 2013-05-03, mac wrote:
> On 2013-05-03, Holger Marzen <hol...@marzen.de> wrote:
>
> [...]
>
>> Dann kamen die Switche. Da ist so viel Logik drin, dass der Switch
>> lernt, zu welchem Ausgang jedes Paket rausmuss. Und das führt dann dazu,
>> dass zwei Kommunikationspartner auf Port 1 und 2 fröhlich miteinander
>> Pakete austauschen können, ohne dass z.B. Kommunikationsparter auf Port
>> 3 und 4 etwas davon gebremst werden. Auch kriegen die Switche es hin,
>> dass an einem Port eine GBit-Karte steckt und an einem anderen eine
>> Fast-Ethernet-Karte mit 100 MBit.
>
> OK, da faellt die Entscheidung "HUB oder Switch" leicht. Aber warum
> gibt's dann ueberhaupt noch HUB?
>
> Sabine

Sorry fuer total idiotisches 'From: '. Ich verstehe gar nicht, wieso
das ueberhaupt durchgekommen ist.

Das oben zitierte Posting ist natuer;lich von mir.

Sabine


--
Man wird hier zunehmend bizarrer. (Christian Schulz in dang)

Sabine Baer

unread,
May 4, 2013, 1:24:20 PM5/4/13
to
On 2013-05-03, Hermann Riemann wrote:
> Sabine Baer schrieb:
>
>> In meinem "Zentral-PC" sind drei Netzwerkkarten.
>
> Als nächstes eine 4fach LAN-karte
> was mit eventuell 2 LANs auf dem motherboard 6 Netze ausmacht.

Nee. Ich habe nur 2 Karten und einmal Ethernet auf dem Motherboard,
happich verwechselt. Also, es gibt Karten, die haben mehrere
Ethernetanschluesse, so wie serielle Karten?
Also, von der Wirkung auf den Enduser wie ein "interner HUB oder
Switch"? Klingt ja elegant.

>> An einer haengt das DSL-Modem,
>
> Die Zeit der mehr oder weniger reinen DSL-modems geht zu Ende
> Neu gibt es fast nur noch router mit oft 4 LAN-Buchsen
> ( + WLAN + ..)

Es mag ja gute Gruende fuer Router geben (auch Ansgar nannte solche),
aber - never change a running system. Und meines laeuft seit Jahren
stabil. Was ich fuer einen Router konfigurieren muesste, ist mir
unbekannt und fix fertig vorkonfiguriertes ist mir unheimlich.

Sabine

--
"Vielleicht", sagte Pu. "Manchmal ist es eins, und manchmal ist es
keins. Bei Fusspuren kann man nie wissen."
(A. A. Milne, Pu der Bär)

Hermann Riemann

unread,
May 4, 2013, 2:13:57 PM5/4/13
to
Sabine Baer schrieb:

> On 2013-05-03, Hermann Riemann wrote:
>> Sabine Baer schrieb:
>>
>>> In meinem "Zentral-PC" sind drei Netzwerkkarten.
>>
>> Als nächstes eine 4fach LAN-karte
>> was mit eventuell 2 LANs auf dem motherboard 6 Netze ausmacht.
>
> Nee. Ich habe nur 2 Karten und einmal Ethernet auf dem Motherboard,
> happich verwechselt. Also, es gibt Karten, die haben mehrere
> Ethernetanschluesse, so wie serielle Karten?

Ja, wenn mit google nach
LAN Karte "3 ports"
gesucht wird, werden auf Karten mit 3 ports hingewiesen.
Wenn statt3 2 oder 4 steht, gilt das entsprechende.

> Also, von der Wirkung auf den Enduser wie ein "interner HUB oder
> Switch"? Klingt ja elegant.

Nein eher wie getrennte Netze.

>> Die Zeit der mehr oder weniger reinen DSL-modems geht zu Ende
>> Neu gibt es fast nur noch router mit oft 4 LAN-Buchsen
>> ( + WLAN + ..)

> Es mag ja gute Gruende fuer Router geben (auch Ansgar nannte solche),
> aber - never change a running system.

Etliche hardware gibt
wenn es gut geht, nach etwa einem Jahrzehnt
seine Funktion auf,
und damit ist auch viel alte software im Privatbereich
nicht mehr funktionsfähig.

> Und meines laeuft seit Jahren stabil.

Und irgendwann steigt die Festplatte aus
und ..

> Was ich fuer einen Router konfigurieren muesste, ist mir
> unbekannt

Irgendwann könnte das alte modem nicht mehr gehen.
Nachdem die telekom meinte, ihr modem
würde (vermutlich wegen höherer Übertragungsrate)
nicht mehr gehen, habe ich sie
durch eine Fritzbox 2170 ersetzt, ohne irgendeine Einstellung
zu verändern.
So habe ich sie etliche Jahre als modem verwendet.

Das es die hohen DSL50000 nicht mehr kann,
habe ich noch mit DSL6000
mir eine Fritzbox 7390 zugelegt,
und diese provisorisch an den splitter gehängt
und an ein LAN-port eines anderen PCs.
Dort habe ich sie dann konfiguriert.
Wenn es nicht funktioniert hätte,
hätte ich sie einfach aushängen können,
und die alte fritzbox weiterverwenden können.
Am PC selber habe ich außer an der
leicht rückgängig zu machenden Einstellung
eines LAN-portes nichts zu machen brauchen.

Als die internet Verbindung des modems funktioniert hat,
habe ich am internet PC die DSL-Einstellung
deaktiviert und stattdessen
den entsprechenden LAN-port umgestellt.
Danach habe ich DSL50000 beantragt,
was keinerlei Konfiguration mehr erforderliche machte.
Der einzige Effekt war mal 3 Std + 10 Min ohne internet,
und dann ging 51Mbit/sec statt 3,5MBit/sec

> und fix fertig vorkonfiguriertes ist mir unheimlich.

Bei Kabeldeutschland bekommst Du kein anderes.
Vermutlich kannst Du da noch an dect WLAN
etwas konfigurieren.

Interessante Spielereien ist noch,
wenn diverse multimediageräte
wie blurayplayer und DVB-C recorder am router hängen.
die können eventuell dann youtube Filmchen abspielen.

Hermann
dessen letztes zufrieden stellendes running system
noch SuSE 10.3 war und jetzt mit SuSE 12.3 bastelt.

--
http://www.Hermann-Riemann.de

Holger Marzen

unread,
May 4, 2013, 2:55:11 PM5/4/13
to
* On Sat, 4 May 2013 19:24:20 +0200, Sabine Baer wrote:

> On 2013-05-03, Hermann Riemann wrote:
>> Sabine Baer schrieb:
>>
>>> In meinem "Zentral-PC" sind drei Netzwerkkarten.
>>
>> Als nächstes eine 4fach LAN-karte
>> was mit eventuell 2 LANs auf dem motherboard 6 Netze ausmacht.
>
> Nee. Ich habe nur 2 Karten und einmal Ethernet auf dem Motherboard,
> happich verwechselt. Also, es gibt Karten, die haben mehrere
> Ethernetanschluesse, so wie serielle Karten?
> Also, von der Wirkung auf den Enduser wie ein "interner HUB oder
> Switch"? Klingt ja elegant.

Nein, es sind dann mehrere Karten, deren Elektronik und Buchsen auf eine
gequetscht sind. Üblich sind 2 oder 4 Buchsen pro Karte. Das spart
Steckplätze.

Ethernet ist ein sog. shared medium, d.h. es können viele Teilnehmer
dran hängen. Du musst nicht für die Verbindung zu X PCs auch X
Ethernetkarten haben. Dafür gibt es Switche.

Mehrere Karten braucht man nur, wenn man tatsächlich und ganz bewusst
mehrere getrennte Netze aufspannen will. Das können unterschiedliche
ip-Netze sein (192.168.0.0/24, 192.168.1.0/24) oder auch spezielle
Verbindungen, z.B. zu einem DSL-Modem.

Sven Hartge

unread,
May 4, 2013, 3:37:18 PM5/4/13
to
Holger Marzen <hol...@marzen.de> wrote:
> * On Sat, 4 May 2013 19:24:20 +0200, Sabine Baer wrote:
>> On 2013-05-03, Hermann Riemann wrote:
>>> Sabine Baer schrieb:

>>>> In meinem "Zentral-PC" sind drei Netzwerkkarten.
>>>
>>> Als nächstes eine 4fach LAN-karte was mit eventuell 2 LANs auf dem
>>> motherboard 6 Netze ausmacht.
>>
>> Nee. Ich habe nur 2 Karten und einmal Ethernet auf dem Motherboard,
>> happich verwechselt. Also, es gibt Karten, die haben mehrere
>> Ethernetanschluesse, so wie serielle Karten? Also, von der Wirkung
>> auf den Enduser wie ein "interner HUB oder Switch"? Klingt ja
>> elegant.

> Nein, es sind dann mehrere Karten, deren Elektronik und Buchsen auf
> eine gequetscht sind. Üblich sind 2 oder 4 Buchsen pro Karte. Das
> spart Steckplätze.

Wobei es auch Karten gab, die nur einen Port nach intern bereitstellten,
der dann auf einen integrierten Switch-Chip ging und dann nach aussen 4
Ethernet-Anschlüsse boten.

Habe ich aber schon seit mindestens 15 Jahren nicht mehr gesehen.




--
Sigmentation fault. Core dumped.

Sieghard Schicktanz

unread,
May 4, 2013, 3:58:10 PM5/4/13
to
Hallo Hermann,

Du schriebst am Fri, 03 May 2013 09:18:45 +0200:

> Und m�glichst in einer anderen Farbe als grau.
> Sonst besteht die Gefahr, sie mit Telefonleitungen (WAN) zu verwechseln,
> welche die gleichen Stecker haben.

Dann aber bitte auch nicht in gelb - gelb wird gerne von den Telefonern f�r
den DSL-Anschlu� benutzt.
Das gibt �hnliche Effekte:

> Hermann
> der sich an spr�hende Funken erinnert,
> als er mal ISDN Karte mit LAN Karte
> beim Kabel einstecken verwechselt hat.

Allerdings - bei den neuesten Fritz-Kisten sind die _Ethernet_-Anschl��e
gelb ausgef�hrt, DSL ist grau und Telefon schwarz. Dann m��te man also
eigentlich grau und schwarz auch meiden, also rot (�ltere Fritz-Netzwerk-
Farbe), blau oder gr�n verwenden?
(Wovon gr�n auch wieder etwas ungl�cklich sein kann, weil das gerne f�r
gekreuzte ("Cross-over"-) Leitungen benutzt wird...)

Schwierige Entscheidungen... };->

--
(Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.�. ohne Zustimmung
nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder �hnlichem)
-----------------------------------------------------------
Mit freundlichen Gr��en, S. Schicktanz
-----------------------------------------------------------

Sieghard Schicktanz

unread,
May 4, 2013, 3:52:29 PM5/4/13
to
Hallo Holger,

Du schriebst am Fri, 3 May 2013 16:04:41 +0000 (UTC):

> Ungenaue Bezeichnung. Ich habe auch schon "Switching Hub" gelesen. Das
> war dann ein Switch, kein Hub.

Rein willk�rliche Bezeichnungen. Lediglich aus Tradition hei�en die Dinger
inzwischen bei Ethernet "Switches", obwohl "Switching Hub" passender w�re,
weil da eben fr�her, zu Zeiten von 10MBit/s, diese Zentralverteiler (in
Anlehnung an die Struktur eines Rades die Nabe, auf enlisch "Hub" genannt)
reine Verteiler ohne gro�e "Intelligenz" waren. Mit Einf�hrung des
100MBit/s-Ethernet war das nicht mehr ausreichend f�r einen sicheren
Betrieb, die Kasterl wurden - und auch weil inzwischen die Elektronik die
M�glichkeiten bot - mit Algorithmen zur zielgesteuerten Verteilung der
Daten ausgestattet, was zuvor entsprechend ausgestatteten Rechnern
vorbehalten gewesen war und dort als "switching" bezeichnet wurde. Diese
Bezeichnung wurde dann auf diese Verteilerkasterln �bertragen, so da� die
heute relativ allgemein einfach "Switches" (oder verdeutscht "Switsche")
genannte werden.

> F�r USB gibt es Hubs.

Dort hei�en die jedenfalls einfach so. Im Prinzip sind es dort auch eher
Swithces, weil die eine nicht unbetr�chtliche Menge an Elektronik
beinhalten, die grunds�tzlich ein zielgesteuertes "Routing" der Daten macht.
Aber auch da ist die Bezeichnung eben rein willk�rlich und
traditionsgepr�gt.

Josef Moellers

unread,
May 4, 2013, 5:45:10 PM5/4/13
to
On 05/04/2013 09:58 PM, Sieghard Schicktanz wrote:

> Allerdings - bei den neuesten Fritz-Kisten sind die _Ethernet_-Anschl��e
> gelb ausgef�hrt, DSL ist grau und Telefon schwarz. Dann m��te man also
> eigentlich grau und schwarz auch meiden, also rot (�ltere Fritz-Netzwerk-
> Farbe), blau oder gr�n verwenden?

Neinein, rot ist auch b�h, ich kenne rot als Kennzeichen f�r gedrehte
Kabel (f�r GB-LAN nicht mehr erforderlich).

> (Wovon gr�n auch wieder etwas ungl�cklich sein kann, weil das gerne f�r
> gekreuzte ("Cross-over"-) Leitungen benutzt wird...)
>
> Schwierige Entscheidungen... };->

Eigentlich nicht, wenn man die Kabel ordentlich verlegt und evtl.
kennzeichnet.

Josef

Josef Moellers

unread,
May 4, 2013, 5:52:04 PM5/4/13
to
On 05/04/2013 08:55 PM, Holger Marzen wrote:

> Ethernet ist ein sog. shared medium, d.h. es können viele Teilnehmer
> dran hängen. Du musst nicht für die Verbindung zu X PCs auch X
> Ethernetkarten haben. Dafür gibt es Switche.
>
> Mehrere Karten braucht man nur, wenn man tatsächlich und ganz bewusst
> mehrere getrennte Netze aufspannen will. Das können unterschiedliche
> ip-Netze sein (192.168.0.0/24, 192.168.1.0/24) oder auch spezielle
> Verbindungen, z.B. zu einem DSL-Modem.

Die beiden Absätze muß man auch zusammen lesen: 4 Ports im Rechner
erfordern (i.d.R.) auch 4 Netze mit 4 IP-Adreßräumen, was die Verwaltung
nicht unerheblich verkompliziert.

1 Port -> 1 Netz.

2 Ports: 1 externes Netz, was vom Netzbetreiber verwaltet wird, der
Rechner ist dann "Gast" in dem Netz (*), und 1 internes Netz, für
welches man selber die IP-Adressen verwalten muß, was aber nicht so
wirklich kompliziert ist. An dem Port für das interne Netz hängt dann
der Switch, an dem dann wiederum die ganzen anderen Rechner (Notebook,
RasPI, Fernseher, Set-Top-Box, WLAN-AP, Com-auf-LAN, schaltbare
Steckdosenleiste, ...) hängen.

(*) Das wird dann z.B. als PPoE betrieben.

Josef

Hermann Riemann

unread,
May 5, 2013, 2:12:29 AM5/5/13
to
Josef Moellers schrieb:

>> (Wovon grün auch wieder etwas unglücklich sein kann, weil das gerne für
>> gekreuzte ("Cross-over"-) Leitungen benutzt wird...)
> Eigentlich nicht, wenn man die Kabel ordentlich verlegt und evtl.
> kennzeichnet.

Als praktisch habe (seit RS232) ich empfunden, bei crossover Kabel,
solange man noch weiss, dass es eins ist,
auf beiden Stecker mit einem schwarzen Stift
ein X draufzumalen.

Hermann
der die Erfahrung genmacht hat,
dass bei Verwechslung es zwar nicht funktioniert,
aber meist? nichts dabei kaputtgeht.

--
http://www.Hermann-Riemann.de

Sabine Baer

unread,
May 5, 2013, 3:46:33 AM5/5/13
to
On 2013-05-04, Josef Moellers wrote:
> On 05/04/2013 08:55 PM, Holger Marzen wrote:

[...]

>> Mehrere Karten braucht man nur, wenn man tatsächlich und ganz bewusst
>> mehrere getrennte Netze aufspannen will. Das können unterschiedliche
>> ip-Netze sein (192.168.0.0/24, 192.168.1.0/24) oder auch spezielle
>> Verbindungen, z.B. zu einem DSL-Modem.
>
> Die beiden Absätze muß man auch zusammen lesen: 4 Ports im Rechner
> erfordern (i.d.R.) auch 4 Netze mit 4 IP-Adreßräumen, was die Verwaltung
> nicht unerheblich verkompliziert.
>
> 1 Port -> 1 Netz.
>
> 2 Ports: 1 externes Netz, was vom Netzbetreiber verwaltet wird, der
> Rechner ist dann "Gast" in dem Netz (*), und 1 internes Netz, für
> welches man selber die IP-Adressen verwalten muß, was aber nicht so
> wirklich kompliziert ist. An dem Port für das interne Netz hängt dann
> der Switch, an dem dann wiederum die ganzen anderen Rechner (Notebook,
> RasPI, Fernseher, Set-Top-Box, WLAN-AP, Com-auf-LAN, schaltbare
> Steckdosenleiste, ...) hängen.
>
> (*) Das wird dann z.B. als PPoE betrieben.

Genaugenommen habe ich derzeit 3 Ports oder 3 Netze.
1. DSL, PPoE
2. Access Point, alle Rechner haben 192.168.0.xxx
3. der alte linux-Rechner, der sich den Kartenanschluss z. Zt.
mithilfe "manuellen Switchens aka Umstoepselns" und der Adresse
192.168.1.1 teilt.

Eng ist es also nur beim leitungsgebundenen Netz. Wenn ich alles
richtig verstanden habe, boete es sich da an, an diese Karte einen
Switch zu haengen, da ist dann "Platz" fuer "Alter Linux" und
Raspberry Pi.

Und ganz, ganz selten, aber eindeutig oefter als nie benoetige ich
auch die serielle Karte, um mich via Tethering zu Hause einloggen zu
koennen.

Sabine

--
Wat kost' de Welt? Ick will ihr koofen. (Volksmund)

Sieghard Schicktanz

unread,
May 5, 2013, 2:30:52 PM5/5/13
to
Hallo Hermann,

Du schriebst am Sun, 05 May 2013 08:12:29 +0200:

> Hermann
> der die Erfahrung genmacht hat,
> dass bei Verwechslung es zwar nicht funktioniert,
> aber meist? nichts dabei kaputtgeht.

Dabei kann nichts kaputtgehen, solange das nicht PoE- (Power over Ethernet)
Verbindungen sind, und wahrscheinlich auch dann nicht.
Aber inzwischen sind die gekreuzten Leitungen eh praktisch unn�tig, weil
ca. 90,7% aller Anschl�sse, die nicht nur 10MBit/s k�nnen, und gesch�tzt
99,8% aller Switch-Ports die Belegung automatisch erkennen und sich darauf
einstellen. Da� die Zahlen nicht h�her liegen, liegt an der beachtenswerten
Ausnahme, da� die meisten nur 100MBit/s-f�higen Computer-Anschl�sse das
_nicht_ k�nnen.

Martin Schoenbeck

unread,
May 6, 2013, 3:47:00 AM5/6/13
to
Hallo Sven,

Sven Hartge schrieb:

> Wobei es auch Karten gab, die nur einen Port nach intern bereitstellten,
> der dann auf einen integrierten Switch-Chip ging und dann nach aussen 4
> Ethernet-Anschl�sse boten.
>
> Habe ich aber schon seit mindestens 15 Jahren nicht mehr gesehen.

Die letzten, die ich gesehen habe, waren 10 MBit/s-Hubs, keine Switches.
Letzteres w�re manchmal n�tzlich, weil man sich ein Steckernetzteil spart,
insbesondere wenn die dranh�ngenden Ger�te ohne den Rechner nie benutzt
werden.

Ansgar Strickerschmidt

unread,
May 6, 2013, 4:36:31 AM5/6/13
to
Also schrieb Sabine Baer:

> Es mag ja gute Gruende fuer Router geben (auch Ansgar nannte solche),
> aber - never change a running system. Und meines laeuft seit Jahren
> stabil. Was ich fuer einen Router konfigurieren muesste, ist mir
> unbekannt

Steht im Handbuch und ist millionenfach auch bei unbedarften Usern mit
hinreichender Erfolgsquote im Einsatz. :)
IOW: ᅵberhaupt kein Hexenwerk. Per Web-Interface bequem einstellbar.

Juergen Ilse

unread,
May 6, 2013, 5:46:49 PM5/6/13
to
Hallo,

mac <m...@macs-macbook.local> wrote:
> On 2013-05-03, Holger Marzen <hol...@marzen.de> wrote:
>> Dann kamen die Switche. Da ist so viel Logik drin, dass der Switch
>> lernt, zu welchem Ausgang jedes Paket rausmuss. Und das fᅵhrt dann dazu,
>> dass zwei Kommunikationspartner auf Port 1 und 2 frᅵhlich miteinander
>> Pakete austauschen kᅵnnen, ohne dass z.B. Kommunikationsparter auf Port
>> 3 und 4 etwas davon gebremst werden. Auch kriegen die Switche es hin,
>> dass an einem Port eine GBit-Karte steckt und an einem anderen eine
>> Fast-Ethernet-Karte mit 100 MBit.
> OK, da faellt die Entscheidung "HUB oder Switch" leicht. Aber warum
> gibt's dann ueberhaupt noch HUB?

Ich wuesste nicht, dass solche Dinger noch neu produziert wuerden ...
Sie koennen *manchmal* fuer "Netzwerkmonitoring" sinnvoll sein. Ein
Switch muesste es ermoeglichen, einen Port als "mirror-Port" zu
konfigurieren, um sinnvoll den Traffic eines anderen Poers komplett
mitsniffen zu koennen, bei einem HUB waere so etwas dagegen trivial,
weil alle gesendeten Pakete auf allen Ports auftauchen (was bei
einem Switch eben i.d.R. nicht der Fall ist).
Bei deinen Anforderungen duerdte ein Switch einem HUB aber nahezu
immer ueberlegen sein, und du wirst fuer das von mir skizzierte
Szenario eher keine Verwendung haben.

Tschuess,
Juergen Ilse (jue...@usenet-verwaltung.de)
--
Ein Domainname ist nur ein Name, nicht mehr und nicht weniger.
Wer mehr hineininterpretiert, hat das Domain-Name-System nicht
verstanden.

Lars Wilhelm

unread,
May 7, 2013, 12:27:18 AM5/7/13
to
On 5 Mai, 09:46, Sabine Baer <bae...@t-online.de> wrote:
> On 2013-05-04, Josef Moellers wrote:
>
> > On 05/04/2013 08:55 PM, Holger Marzen wrote:
>
> [...]
>
>
>
>
>
>
>
>
>
> >> Mehrere Karten braucht man nur, wenn man tatsächlich und ganz bewusst
> >> mehrere getrennte Netze aufspannen will. Das können unterschiedliche
> >> ip-Netze sein (192.168.0.0/24, 192.168.1.0/24) oder auch spezielle
> >> Verbindungen, z.B. zu einem DSL-Modem.
>
> > Die beiden Absätze muß man auch zusammen lesen: 4 Ports im Rechner
> > erfordern (i.d.R.) auch 4 Netze mit 4 IP-Adreßräumen, was die Verwaltung
> > nicht unerheblich verkompliziert.
>
> > 1 Port -> 1 Netz.
>
> > 2 Ports: 1 externes Netz, was vom Netzbetreiber verwaltet wird, der
> > Rechner ist dann "Gast" in dem Netz (*), und 1 internes Netz, für
> > welches man selber die IP-Adressen verwalten muß, was aber nicht so
> > wirklich kompliziert ist. An dem Port für das interne Netz hängt dann
> > der Switch, an dem dann wiederum die ganzen anderen Rechner (Notebook,
> > RasPI, Fernseher, Set-Top-Box, WLAN-AP, Com-auf-LAN, schaltbare
> > Steckdosenleiste, ...) hängen.
>
> > (*) Das wird dann z.B. als PPoE betrieben.
>
> Genaugenommen habe ich derzeit 3 Ports oder 3 Netze.

Nein.
> 1. DSL, PPoE

Das ist die Verbindung ins WAN.
Pysikalisch stöpselst Du DSL Modem und das DSL Kabel auf der einen
seite und auf der anderen Seite einen Rechner oder einen Switch.
oder aber eine Universalkiste, die alles in sich vereint AKA Fritzbox.
(Außer dem Splitter)
Die aller meisten Switches bieten die Möglichkeit eines DHCP Servers,
der automatisch den angesöpselten Geräten eine IP zuweist. Das kann
man nahezubeliebig konfigurieren.
Wer das nicht will kann jedem Rechner eine feste IP zuweisen, sowie
ein Gateway Nameserver etc (AKA viel fehlerträchtige Arbeit) und
stöpselt die Kisten einfach so an den swich. Der ist nicht beleidigt,
wenn man ihm das DHCP verbietet.

> 2. Access Point, alle Rechner haben 192.168.0.xxx


Das ist Dein Netz. Niemand hindert dich daran, auch drahtgebundene
Rechner über den Switch zu integrieren.


> 3. der alte linux-Rechner, der sich den Kartenanschluss z. Zt.
> mithilfe "manuellen Switchens aka Umstoepselns" und der Adresse
> 192.168.1.1 teilt.

Ist ist mit Verlaub Schwachsinn.
> Eng ist es also nur beim leitungsgebundenen Netz. Wenn ich alles
> richtig verstanden habe, boete es sich da an, an diese Karte einen
> Switch zu haengen, da ist dann "Platz" fuer "Alter Linux" und
> Raspberry Pi.

Viel zu umständlich.
Wenn es keinen Grund gibt, getrennte Intranets aufzuspannen, schaltet
man die Sache wie folgt:

Telfondose-splitter-DSL Modem-switch
oder Telefondose - Splitter - Fritzbox

an den Swich hängst Du den AP und Deine Leitungsgebundenen Rechner.
der Swich ist Chef und darf als DHCP Server agieren- das stellt man am
AP ab
bei ner Fritzbox ist es noch easier- die Verwaltet die Drahtgebundenen
Rechner und die drahtlosen.

Als Variante kann man alle drahtlosen Rechner in einem Netz
zusammenfassen und die Drahtgebundenen in einem anderen.

Und je nachdem wie man die switches verkettet, bleibt der erste chef
oder aber man spannt pro switch ein Intranet auf. Allerdings leuchtet
mir nichtr ein, für was man das als normaluser will.

zwei Netzkarten in einem rechner braucht es nur, wenn dieser rechner
in 2 Netzwerken arbeiten soll. Das ist mir allerdings erst einmal
passiert. DSa gab es das standardnetz mit verbindung nach draußen und
ein internes Netz über das ein gechützter Datenbankserver
angeschlossen war. So dass man in der Konsequenz in der Datenbank und
im normalen Netz gleichzeitig arbeiten konnte, ohne dass man
pysikalisch daten von Netz A nach Netz b schaufeln konnte.
Oder anders herum der Datenbak server nicht von außen erreichbar war.




> Und ganz, ganz selten, aber eindeutig oefter als nie benoetige ich
> auch die serielle Karte, um mich via Tethering zu Hause einloggen zu
> koennen.
tethering bedeutet eigentlich Pc-Handy-Internet.
was genau meinst Du?

Lars Wilhelm

unread,
May 7, 2013, 12:45:23 AM5/7/13
to
On 4 Mai, 19:24, Sabine Baer <bae...@t-online.de> wrote:
> On 2013-05-03, Hermann Riemann wrote:
>
> > Sabine Baer schrieb:
>
> >> In meinem "Zentral-PC" sind drei Netzwerkkarten.
>
> > Als nächstes eine 4fach LAN-karte
> > was mit eventuell 2 LANs auf dem motherboard 6 Netze ausmacht.
>
> Nee. Ich habe nur 2 Karten und einmal Ethernet auf dem Motherboard,
> happich verwechselt. Also, es gibt Karten, die haben mehrere
> Ethernetanschluesse, so wie serielle Karten?
> Also, von der Wirkung auf den Enduser wie ein "interner HUB oder
> Switch"? Klingt ja elegant.
>
> >> An einer haengt das DSL-Modem,
>
> > Die Zeit der mehr oder weniger reinen DSL-modems geht zu Ende
> > Neu gibt es fast nur noch router mit oft 4 LAN-Buchsen
> > ( + WLAN + ..)
>
> Es mag ja gute Gruende fuer Router geben (auch Ansgar nannte solche),
> aber - never change a running system. Und meines laeuft seit Jahren
> stabil. Was ich fuer einen Router konfigurieren muesste, ist mir
> unbekannt und fix fertig vorkonfiguriertes ist mir unheimlich.
>
> Sabine

Unsinnige Einstellung.
Ein gewachsenes System wie das Deine ist jetzt an seine Grenzen
angekommen. Mal abgesehen davon, dass es mir schleierhaft ist, wie man
auf die Idsee kommen konnte ohen Swtch /Router ( wie auch immer das
korrekte Wording ausschaut) ein Netz aufzubauen, ist es an der Zeit,
mal gründlich aufzuräumen und eine Strktur zu schaffen, die viel
bequemer und sicherer alles erledigt.
Und bei mir läuft das drahtgebundene System seit jahren auch stabil,
wurde mal mit nem Swich ergänzt und der Ap räumlich verlegt. Der
Spruch soll bedeuteten, dass man nicht einfach um des Ändern willen
etwas ändert, sondern nur dann etwas anfasst, wenn man wurklich sauber
und aus gutem Grund etwas vereinfacht oder ergänzt. Unter
berücksichtigung dauch der möglichen Nachteile.
Ich will mal ne analogie bringen. Manchmal ist es sinnvoll, den
flieder radikal zurückzuschneiden und nicht nur die abgeblühten Rispen
wie seit jahrhunderten abzuknipsen.

Und einen Router kann man wirklich ganz easy konfigurieren.

Holger Marzen

unread,
May 7, 2013, 1:15:35 AM5/7/13
to
* On Mon, 6 May 2013 21:45:23 -0700 (PDT), Lars Wilhelm wrote:

>> > Die Zeit der mehr oder weniger reinen DSL-modems geht zu Ende
>> > Neu gibt es fast nur noch router mit oft 4 LAN-Buchsen
>> > ( + WLAN + ..)
>>
>> Es mag ja gute Gruende fuer Router geben (auch Ansgar nannte solche),
>> aber - never change a running system. Und meines laeuft seit Jahren
>> stabil. Was ich fuer einen Router konfigurieren muesste, ist mir
>> unbekannt und fix fertig vorkonfiguriertes ist mir unheimlich.

> Unsinnige Einstellung.

Das macht so mancher, der einfach ein laufendes System haben will.

> [...]
> Und einen Router kann man wirklich ganz easy konfigurieren.

Es gibt durchaus Gründe, ein DSL-Modem zu verwenden oder alles am Router
abzuschalten, bis nur noch ein Modem übrigbleibt. Neben
Sicherheitsgründen hat man den Vorteil, dass das ppp-Interface direkt im
Rechner landet. Man kann sich damit so manches Portforwarding ersparen.

Also nicht alles als pauschal unsinnig hinstellen, nur weil man es
selber lieber anders macht.

Juergen Ilse

unread,
May 7, 2013, 6:49:44 AM5/7/13
to
Hallo,

Lars Wilhelm <usenet...@nurfuerspam.de> wrote:
> Die aller meisten Switches bieten die Mᅵglichkeit eines DHCP Servers,

Das wage ich zu bezweifeln. Bei Switches waere das sehr ungewoehnlich
(ausser bei sogenannten "Layer3-Switches", die genaugenommen Router sind).
Bei Routern im "SOHO" Bereich ist allerdings nicht nur ein DHCP-Server
enthalten, sondern er ist auch in der Default-Konfiguration mit halbwegs
sinnvollen Werten vorkonfiguriert ...

>> 2. Access Point, alle Rechner haben 192.168.0.xxx
> Das ist Dein Netz. Niemand hindert dich daran, auch drahtgebundene
> Rechner ᅵber den Switch zu integrieren.

... zumal ein reiner Access-Point normalerweise eine "Ethernet-to-WLAN
Bridge" ist, also per Default *nicht* routet ...

>> 3. der alte linux-Rechner, der sich den Kartenanschluss z. Zt.
>> mithilfe "manuellen Switchens aka Umstoepselns" und der Adresse
>> 192.168.1.1 teilt.
> Ist ist mit Verlaub Schwachsinn.

Den Teil hatte ich trotz mehrfachen durchlesens auch nicht verstanden
(bzw. konntew ihm nicht sinnvolles entnehmen) ...

> Wenn es keinen Grund gibt, getrennte Intranets aufzuspannen, schaltet
> man die Sache wie folgt:
>
> Telfondose-splitter-DSL Modem-switch
> oder Telefondose - Splitter - Fritzbox
>
> an den Swich hᅵngst Du den AP und Deine Leitungsgebundenen Rechner.
> der Swich ist Chef und darf als DHCP Server agieren-

Im von dir beschriebenen Szenario eher die Fritzbox (und die ist ein *Router*).
IIRC gab es mal aeltere Fritzboxen ohne integrierten Switch, da hat man dann
einen Ethernet-Switch an den einen vorhandenen Ethernet-Port der Fritzbox
gehaengt und dann ggfs. mehrere "kabelgebundene" Rechner mit ihren Ethernet-
Karten an die weiteren Switchports. Die waren dann alle im selben Netz.

> bei ner Fritzbox ist es noch easier- die Verwaltet die Drahtgebundenen
> Rechner und die drahtlosen.

Sprich: eine Fritzbox in Default-Konfiguration *bridged* zwischen Ethernet
und WLAN, die WLAN-Geraete und die per Ethernet angeschlossenen Geraete
liegen dann im *selben* Netz. Die Alternative waere es, fuer WLAN und
Etnernet unterschiedliche Netze zu verwenden und die Fritzbox dazwischen
routen zu lassen (was im wesentlichen nur den einen Vorteil haette, dass
man zwischen WLAN und Ethernet "firewallen" koennte).

> Als Variante kann man alle drahtlosen Rechner in einem Netz
> zusammenfassen und die Drahtgebundenen in einem anderen.

Fuer "SOHO" Umgebungen bringt das in aller Regel keine wesentlichen
Vorteile (es mag da aber Ausnahmen geben).

> Und je nachdem wie man die switches verkettet, bleibt der erste chef
> oder aber man spannt pro switch ein Intranet auf.

Ethernet-Switches / Ethernet-Bridges arbeiten auf Layer2, d.h. sie routen
nicht, alles was dran haengt liegt in einem Netz (solange man die Switches
nicht mittels VLANs "partitioniert"). Um bei mehreren getrennten Netzen
(mit unterschiedlichen IP-Adressbereichen) Verbindungen zwischen den
verschiedenen Netzen zu ermoeglichen, braucht man ein "Layer3-Device",
sprich einen Router (oder einen Proxy, der in jedem der beteiligten
Netze ein Interface besitzt). Mir scheint, hier werden sehr viele Begriffe
durcheinandergeworfen, die rein gar nichts miteinander zu tun haben ...

> zwei Netzkarten in einem rechner braucht es nur, wenn dieser rechner
> in 2 Netzwerken arbeiten soll.

Ein weiteres (im "SOHO-Bereich" eher exotisches) Anwendungsszenario waere
ein "Etherchannel", prich die zusammenfassung mehrere "physikalischer
Interfaces" zu einem "logischen Interface" um mehr Bandbreite zwischen
den beteiligten Geraeten zu ermoeglichen ...

> Das ist mir allerdings erst einmal passiert. DSa gab es das standardnetz
> mit verbindung nach drauᅵen und ein internes Netz ᅵber das ein gechᅵtzter
> Datenbankserver angeschlossen war. So dass man in der Konsequenz in der
> Datenbank und im normalen Netz gleichzeitig arbeiten konnte, ohne dass man
> pysikalisch daten von Netz A nach Netz b schaufeln konnte.

Viele Betriebssysteme schalten automatisch "IP-Forwarding" ein, wenn mehrere
Layer3-Interfaces konfiguriert sind, sprich der Arbeitsplatzrechner wird zum
Router ... Wenn man solch ein Setup plant, sollte man *sehr* genau wissen,
was man tut, und worauf man zu achten hat, um nicht zusaetzliche Sicherheits-
luecken aufzureissen ...

> Oder anders herum der Datenbak server nicht von auᅵen erreichbar war.

Ich halte das von dir beschriebene Setup fuer gruselig oder auch einen
"schmutzigen workaround". Wenn der Datenbankserver geschuetzt werden soll,
setzt man einen "filternden router" oder eine "Firewall-Appliance" davor
und macht den Rest ueber Routing-Eintraege statt die Rechner mit mehreren
Netzwerkkarten auszustatten ...

Mein Tipp: Wenn die hier genannten Hinweise nicht ausreichen, um das Netz
funktionierend aufzubauen, sollte man jemanden hinzuziehen, der das ganze
*vor* *Ort* sinnvoll konfiguriert und das Wissen hat, das auch ordentlich
zu erledigen.

Juergen Ilse

unread,
May 7, 2013, 6:56:20 AM5/7/13
to
Hallo,

Holger Marzen <hol...@marzen.de> wrote:
> Es gibt durchaus Grᅵnde, ein DSL-Modem zu verwenden oder alles am Router
> abzuschalten, bis nur noch ein Modem ᅵbrigbleibt. Neben
> Sicherheitsgrᅵnden hat man den Vorteil, dass das ppp-Interface direkt im
> Rechner landet. Man kann sich damit so manches Portforwarding ersparen.

Ja, aber so etwas macht man nur, wenn man wirklich nur *einen* Rechner am
Netz haben will, oder wenn der Rechner am DSL-Modem selbst wieder zum Router
(mit evt. zusaetzlicher firewall-funktionalitaet) konfiguriert werden soll.
Ersteres ist bei Sabine offenbar *nicht* der Fall, fuer letzteres fehlt ihr
augenscheinlich das Wissen ueber Netzwerke. Die Verwendung eines Routers
waere in ihrem Netz IMHO eine *erhebliche* Vereinfachung, eine Verringerung
der Komplexitaet und haette moeglicherweise sogar eine Erhoehung der Sicher-
heit zur Folge ...

> Also nicht alles als pauschal unsinnig hinstellen, nur weil man es
> selber lieber anders macht.

Im Szenario wie es in diesem Thread diskutiert wurde, waere es aber eine
eher unsinnige Konfiguration, insofern hat dein Vorredner recht.

Lars Wilhelm

unread,
May 7, 2013, 7:03:32 AM5/7/13
to
On 7 Mai, 07:15, Holger Marzen <hol...@marzen.de> wrote:
> * On Mon, 6 May 2013 21:45:23 -0700 (PDT), Lars Wilhelm wrote:
>
> >> > Die Zeit der mehr oder weniger reinen DSL-modems geht zu Ende
> >> > Neu gibt es fast nur noch router mit oft 4 LAN-Buchsen
> >> > ( + WLAN + ..)
>
> >> Es mag ja gute Gruende fuer Router geben (auch Ansgar nannte solche),
> >> aber - never change a running system. Und meines laeuft seit Jahren
> >> stabil. Was ich fuer einen Router konfigurieren muesste, ist mir
> >> unbekannt und fix fertig vorkonfiguriertes ist mir unheimlich.
> > Unsinnige Einstellung.
>
> Das macht so mancher, der einfach ein laufendes System haben will.


Das macht es nicht sinnvoller. Es gibt nix Schlimmeres, als ein System
unverändert lassen und dann auf bastellösungen angewiesen sein, weil
man am Ende des Bestehenden angekommen ist.
Und das System der Op ist ja nicht wirklich running, wenn sie jedes
mal händisch umstöpseln muss. Kein vernunftbegabter Mensch ändert ohne
Not ein System. Die allermeisten wollen einfach ein laufendes System
haben, die wenigsten betreiben so etwas aus Spaß am Machbaren.

Nicht zu wissen, was man für einen Router wie konfigurieren muss, ist
nicht schlimm. Für den Hausgebrauch ist die Konfiguration aber absolut
kein Hexenwerk und dass notwendige know-how kann sich angelesen
werden.


> > [...]
> > Und einen Router kann man wirklich ganz easy konfigurieren.
>
> Es gibt durchaus Gründe, ein DSL-Modem zu verwenden oder alles am Router
> abzuschalten, bis nur noch ein Modem übrigbleibt. Neben
> Sicherheitsgründen hat man den Vorteil, dass das ppp-Interface direkt im
> Rechner landet. Man kann sich damit so manches Portforwarding ersparen.

Und das hat ganz genau welchen Vorteil? Und ist jemand wie die OP
darauf angewiesen?


> Also nicht alles als pauschal unsinnig hinstellen, nur weil man es
> selber lieber anders macht.
Die OP hat meiner Meinung nach deutlich weniger Ahnung von
Netzwerktechnik als ich und meine Kenntnisse beschränken sich auf
rudimentärte basics. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie über das
know-how verfügt, ganz gezielt die von Dir geschilderten
Vorgehensweisen einzusetzen.

Sabine Baer

unread,
May 8, 2013, 2:32:25 AM5/8/13
to
On 2013-05-07, Lars Wilhelm wrote:

[...]

> Unsinnige Einstellung.
> Ein gewachsenes System wie das Deine ist jetzt an seine Grenzen
> angekommen.

Die Grenze besteht lediglich darin, dass fuer einen weiteren Rechner,
naemlich das Raspberry PI, kein Platz mehr ist, weil keine
Ethernetkarte vorhasnden ist, an die ich es anschliessen koennte, und
ich keine Lust habe, nachzugucken, ob im dem Rechner, an den es
angeschlossen werden sollte, nocht ein Schlot dafuer frei ist, und
auch keine Lust, mir eine Karte extra dafuer anzuschaffen.

Da die Teilnahme des Raspberry Pi in diesem "Netz" ja gar nicht dessen
primaere Aufgabe sein soll, ist diese Umstoepselei kein Problem,
sondern laestig, weshalb ich meine Ausgangsfrage nach einem
Ethernet-HUB gestellt habe.

> Mal abgesehen davon, dass es mir schleierhaft ist, wie man
> auf die Idsee kommen konnte ohen Swtch /Router ( wie auch immer das
> korrekte Wording ausschaut) ein Netz aufzubauen,

Mir ist schleierhaft, wieso ich auf die Idee haette kommen sollen,
dass ich einen Switch/Router haette brauchen muessen, wenn der
Lieferumfang fuer DSL ein "Modem" (damals noch NTBA genannt), ein
Ethernetkabel und eine Ethernetkarte (oder den Hinweis, eine solche
beschaffen zu muessen, das weiss ich nicht mehr) umfasst?

Schliesslich habe ich - da hast Du voellig recht - keine Ahnung von
Netzwerk.

[...]

> Und einen Router kann man wirklich ganz easy konfigurieren.

Das mag ja sein, aber verstehn die Rechner diesseits eine Routers das
auch?

Sabine

Henning Paul

unread,
May 8, 2013, 3:00:56 AM5/8/13
to
Sabine Baer schrieb:

> Mir ist schleierhaft, wieso ich auf die Idee haette kommen sollen,
> dass ich einen Switch/Router

Zwei völlig verschiedene Dinge. Das erste kann aber im zweiten eingebaut
sein.

> haette brauchen muessen, wenn der
> Lieferumfang fuer DSL ein "Modem" (damals noch NTBA genannt),

Ein DSL-Modem und ein NTBA sind ebenfalls zwei völlig verschiedene
Dinge. Als drittes ebenfalls völlig anderes Ding kommt noch der Splitter
dazu, der für den Betrieb ebenfalls benötigt wird.

> ein
> Ethernetkabel und eine Ethernetkarte (oder den Hinweis, eine solche
> beschaffen zu muessen, das weiss ich nicht mehr) umfasst?

Mindestens seit 7-8 Jahren bieten die DSL-Anbieter alternativ zum Modem
einen (WLAN-)Router an, mit dem Hinweis, dass ein solcher benötigt wird,
wenn mehr als ein Rechner an das Internet angebunden werden soll. Das
mag bei Dir damals noch nicht der Fall gewesen sein, jetzt ist er aber
eingetreten.

Gruß
Henning

Sabine Baer

unread,
May 8, 2013, 3:14:17 AM5/8/13
to
On 2013-05-08, Henning Paul wrote:
> Sabine Baer schrieb:
>
>> Mir ist schleierhaft, wieso ich auf die Idee haette kommen sollen,
>> dass ich einen Switch/Router
>
> Zwei völlig verschiedene Dinge. Das erste kann aber im zweiten eingebaut
> sein.
>
>> haette brauchen muessen, wenn der
>> Lieferumfang fuer DSL ein "Modem" (damals noch NTBA genannt),
>
> Ein DSL-Modem und ein NTBA sind ebenfalls zwei völlig verschiedene
> Dinge.

Das kann so ganz nicht stimmen, denn ich erinnere mich genau, das mir
das "Team" - Gott hab es selig - bestaetigt hat, dass das dasselbe
sei, dass man nicht mehr unbedingt sich die Finger und das Hirn kit
dem Begriff NTBA verknoten muss.

>Als drittes ebenfalls völlig anderes Ding kommt noch der Splitter
> dazu, der für den Betrieb ebenfalls benötigt wird.

Ja, es haengen mehrer Kaestchen an der Wand, und deren Verkabelung
habe ich, da ich die Beschreibung, die dem ersten NTBA beilag, nicht
kapiert hatte, von der Telekom erledigen lassen.

Seitdem sind nur die Kaestchen, die mal NTBA, jetzt DSL-Modem heissen,
ausgetauscht worden. 1- oder 2-mal, zuletzt durch ein
Nicht-Telekom-Geraet.
>> ein
>> Ethernetkabel und eine Ethernetkarte (oder den Hinweis, eine solche
>> beschaffen zu muessen, das weiss ich nicht mehr) umfasst?
>
> Mindestens seit 7-8 Jahren bieten die DSL-Anbieter alternativ zum Modem
> einen (WLAN-)Router an, mit dem Hinweis, dass ein solcher benötigt wird,
> wenn mehr als ein Rechner an das Internet angebunden werden soll. Das
> mag bei Dir damals noch nicht der Fall gewesen sein, jetzt ist er aber
> eingetreten.

Ja gut, aber nicht bei mir. Es funktioniert ja alles noch genauso wie
seit Jahren.

Sabine

--
Nicht das Schicksal zu aendern, sondern sich ihm zu unterwerfen, macht
den Heroismus des autoritaeren Charakters aus. (E. Fromm)

Juergen Ilse

unread,
May 8, 2013, 3:58:57 AM5/8/13
to
Hallo,

Sabine Baer <bae...@t-online.de> wrote:
> Die Grenze besteht lediglich darin, dass fuer einen weiteren Rechner,
> naemlich das Raspberry PI, kein Platz mehr ist, weil keine
> Ethernetkarte vorhasnden ist, an die ich es anschliessen koennte, und
> ich keine Lust habe, nachzugucken, ob im dem Rechner, an den es
> angeschlossen werden sollte, nocht ein Schlot dafuer frei ist, und
> auch keine Lust, mir eine Karte extra dafuer anzuschaffen.

Fuer mich klingt deine bisherige Beschreibuing danach, als haettest du
ohnehin eine etwas seltsame (evt. unsinnige?) Netzstruktur und als haettest
du nicht unbedingt das Wissen, um zu ueberblicken, was du denn mit deinem
Netz da treibst ...

> Da die Teilnahme des Raspberry Pi in diesem "Netz" ja gar nicht dessen
> primaere Aufgabe sein soll, ist diese Umstoepselei kein Problem,
> sondern laestig, weshalb ich meine Ausgangsfrage nach einem
> Ethernet-HUB gestellt habe.

Vermutlich moechtest du *eigentlich* ein internes vor dem "grossen boesen
Internet irgendwie geschuetztes" Netz, in dem jeder deiner Rechner mit
jedem kommunizieren koennen soll. Um das zu erreichen, sollte man IMHO in
den meisten "Heim-Installationen" einfach einen DSL-Router (der NAT und
ggfs. Paketfilterung sprich "Firewalling" macht) an der Grenze des eigenen
Netzes laufen haben. An diesen dann einen Ethernet-Switch dranhaengen (gibt
es sls 5-Port oder 8-Port-Switch chon fuer unter 20,- EURO) und an die
anderen Switchports die eigenen Rechner anschliessen. Alle Rechner sollten
dann IP-Adressen aus dem *selben* Netz bekommen und als Gateway die IP-
Adresse des DSL-Routers in diesem Netz verwenden. Ein solches Setup ist
nicht wirklich schwierig und man braucht in jedem Rechner nur *eine*
Netzwerkkarte. Trotzdem kommen dann alle Rechner bei Bedarf "ins Internet"
und ein "umstoepseln von Netzwerkkabeln" ist nicht notwendig.

> Mir ist schleierhaft, wieso ich auf die Idee haette kommen sollen,
> dass ich einen Switch/Router haette brauchen muessen, wenn der
> Lieferumfang fuer DSL ein "Modem" (damals noch NTBA genannt), ein
> Ethernetkabel und eine Ethernetkarte (oder den Hinweis, eine solche
> beschaffen zu muessen, das weiss ich nicht mehr) umfasst?

Wenn mehrere Rechner unabhaengig voneinander Internetzugang ueber die
selbe DSL-Leitung erhalten sollen, geht es gar nicht anders ...
;-)

> Schliesslich habe ich - da hast Du voellig recht - keine Ahnung von
> Netzwerk.

Wenn du jemanden in deiner Naehe kennst, der sich mit IP-Netzwerken
auskennt, dann lass denjenigen dein Netz mal entsprechend konfigurieren.
Alternativ einen Router anschaffen und gemaess Dokumentation aufsetzen.
Und diese "DSL-Einwahlkonfiguration" von deinen Rechnern beseitigen,
denn das macht dann alles der Router.

>> Und einen Router kann man wirklich ganz easy konfigurieren.
> Das mag ja sein, aber verstehn die Rechner diesseits eine Routers das
> auch?

Wenn auf dem Router ein DHCP-Server laeuft (ist meistens Default) und
du deine Rechner als DHCP-Clients konfigurierst ("IP-Adresse automatisch
beziehen"), dann sollte das out of the box funktionieren.

Martin Schoenbeck

unread,
May 8, 2013, 4:11:46 AM5/8/13
to
Hallo Sabine,

Sabine Baer schrieb:

> On 2013-05-08, Henning Paul wrote:
>> Ein DSL-Modem und ein NTBA sind ebenfalls zwei v�llig verschiedene
>> Dinge.
>
> Das kann so ganz nicht stimmen,

Das macht der Aussage gar nichts, sie stimmt trotzdem.

> denn ich erinnere mich genau, das mir
> das "Team" - Gott hab es selig - bestaetigt hat, dass das dasselbe
> sei, dass man nicht mehr unbedingt sich die Finger und das Hirn kit
> dem Begriff NTBA verknoten muss.

Wenn sie das in der Tat best�tigt haben, dann vermutlich nur, um endlich
ihre Ruhe zu haben.

>>Als drittes ebenfalls v�llig anderes Ding kommt noch der Splitter
>> dazu, der f�r den Betrieb ebenfalls ben�tigt wird.
>
> Ja, es haengen mehrer Kaestchen an der Wand, und deren Verkabelung
> habe ich, da ich die Beschreibung, die dem ersten NTBA beilag, nicht
> kapiert hatte, von der Telekom erledigen lassen.
>
> Seitdem sind nur die Kaestchen, die mal NTBA, jetzt DSL-Modem heissen,
> ausgetauscht worden. 1- oder 2-mal, zuletzt durch ein
> Nicht-Telekom-Geraet.

So da� Du wahrscheinlich schon lange einen Router da h�ngen hast.

Helmut Hullen

unread,
May 8, 2013, 4:26:00 AM5/8/13
to
Hallo, Juergen,

Du meintest am 08.05.13:

>> Die Grenze besteht lediglich darin, dass fuer einen weiteren
>> Rechner, naemlich das Raspberry PI, kein Platz mehr ist, weil keine
>> Ethernetkarte vorhasnden ist, an die ich es anschliessen koennte,
>> und ich keine Lust habe, nachzugucken, ob im dem Rechner, an den es
>> angeschlossen werden sollte, nocht ein Schlot dafuer frei ist, und
>> auch keine Lust, mir eine Karte extra dafuer anzuschaffen.

> Fuer mich klingt deine bisherige Beschreibung danach, als haettest
> du ohnehin eine etwas seltsame (evt. unsinnige?) Netzstruktur und als
> haettest du nicht unbedingt das Wissen, um zu ueberblicken, was du
> denn mit deinem Netz da treibst ...

K�nnte ja sein, dass sie genau deshalb hier um Hilfe bittet ...

Viele Gruesse
Helmut

"Ubuntu" - an African word, meaning "Slackware is too hard for me".

Sabine Baer

unread,
May 8, 2013, 4:27:24 AM5/8/13
to
On 2013-05-08, Juergen Ilse wrote:

[...]

> Fuer mich klingt deine bisherige Beschreibuing danach, als haettest
> du ohnehin eine etwas seltsame (evt. unsinnige?) Netzstruktur und
> als haettest du nicht unbedingt das Wissen, um zu ueberblicken, was
> du denn mit deinem Netz da treibst ...

Das ist sicher so.

> Vermutlich moechtest du *eigentlich* ein internes vor dem "grossen
> boesen Internet irgendwie geschuetztes" Netz, in dem jeder deiner
> Rechner mit jedem kommunizieren koennen soll.

Das koennen sie. Wenn meist auch nur via ssh, ein NFS haben glaube ich
nur 2, ich nutze das auch nicht.

> Um das zu erreichen, sollte man IMHO in den meisten
> "Heim-Installationen" einfach einen DSL-Router (der NAT und ggfs.
> Paketfilterung sprich "Firewalling" macht)

> Das macht bei mir halt der "Zentralrechner".

[...]

> Wenn mehrere Rechner unabhaengig voneinander Internetzugang ueber die
> selbe DSL-Leitung erhalten sollen, geht es gar nicht anders ...
> ;-)

Komisch, warum habe ich dann den Eindruck, dass es doch geht?

[...]

> Wenn auf dem Router ein DHCP-Server laeuft

Der laeuft halt auf meinem "Zentralrechner", wird aber nicht fuer alle
dranhaengenden Rechner benoetigt, nur ein Notenook holt sich seine IP
dort, die anderen haben halt statische 192.168.0.xxx Adressen und
einer eine 192.168.1.xxx Adresse. Und die teilt er sich zur Zeit halt
mit dem Raspberry Pi durch Umstoepseln.

Sabine

--
Campaign for a Non-Browser Specific WWW: http://www.anybrowser.org

Juergen Ilse

unread,
May 8, 2013, 4:37:18 AM5/8/13
to
Hallo,

Sabine Baer <bae...@t-online.de> wrote:
> On 2013-05-08, Henning Paul wrote:
>> Ein DSL-Modem und ein NTBA sind ebenfalls zwei vᅵllig verschiedene
>> Dinge.
> Das kann so ganz nicht stimmen,

Ist aber so.

> denn ich erinnere mich genau, das mir das "Team" - Gott hab es selig -
> bestaetigt hat, dass das dasselbe sei,

Das DSL-Modem ist zwar ein "NT" ("Network Terminator") aber kein NTBA
("Network Terminator Basic rate Access"). Letzteres ist AFAIK ein Begriff
aus der ISDN-Technik und bezeichnet das Geraet, was die Signale von der
Leitung zur Vermittlungsstelle auf den "S0-Bus" (das, was bei ISDN dann
intern zu deinen ISDN-Telefonen, IDNS-Modems, ... gesprochen wird)
umsetzt (und das auch nur fuer "S0-Anschluesse" und nicht fuer "primaer-
Multiplex-Anschluesse" (ueber die bis zu 30 Gespraeche gleichzeitig
moeglich waeren). Das DSL-Modem macht fuer die DSL-Signale das, was
der NTBA fuer die ISDN-Signale macht (so in etwa), nur dass es eben
nicht auf "S0" sondern auf "Ethernet" umsetzt.

>>Als drittes ebenfalls vᅵllig anderes Ding kommt noch der Splitter
>> dazu, der fᅵr den Betrieb ebenfalls benᅵtigt wird.
> Ja, es haengen mehrer Kaestchen an der Wand, und deren Verkabelung
> habe ich, da ich die Beschreibung, die dem ersten NTBA beilag, nicht
> kapiert hatte, von der Telekom erledigen lassen.

Der Splitter ist so etwas wie eine "Frequenzweiche": sie trennt die
DSL-Signale von den Telefon/Fax/... Signalen und leitet das beides
auf unterschiedliche Anschluesse weiter. An einem der Anschluesse
(dem, an den die DSL-Signale weitergeleitet werden) haengt dann das
DSL-Modem, am andere der NTBA (an das dann die ISDN-Geraete ange-
schlossen sind). DSL und ISDN werden ueber die selbe Leitung aber
als Signale in unterschiedlichen Frequenzbereichen uebertragen, so
dass mit Hilfe des Splitters die Signale dann wieder getrennt werden
koennen.

>> Mindestens seit 7-8 Jahren bieten die DSL-Anbieter alternativ zum Modem
>> einen (WLAN-)Router an, mit dem Hinweis, dass ein solcher benᅵtigt wird,
>> wenn mehr als ein Rechner an das Internet angebunden werden soll. Das
>> mag bei Dir damals noch nicht der Fall gewesen sein, jetzt ist er aber
>> eingetreten.
> Ja gut, aber nicht bei mir.

Viele als DSL-Modem ausgelieferte Geraete sind eigentlich "DSL-Router"
die alternativ auch als DSL-Modem eingesetzt werden koennen. Was hast
du denn fuer ein Geraet? Moeglicherweise ist es ein solches Geraet.

> Es funktioniert ja alles noch genauso wie seit Jahren.

Fuer mich waere das aber alles andere als eine zufriedenstellende Loesung,
wenn immer mal wieder ein "umstoepseln von Kabeln" notwendig wird.

Sabine Baer

unread,
May 8, 2013, 4:39:40 AM5/8/13
to
On 2013-05-08, Martin Schoenbeck wrote:

[...]

> So daß Du wahrscheinlich schon lange einen Router da hängen hast.

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht.

Genau genommen sind es 4 Kaestchen.

Von der Telefondose geht ein Kaebelche zu einem Kaestchen, auf dem
steht "T DSL" (diese Verbindung hat der Telekom-Mitarbeiter
geschraubt), von dort ueber Stecker eine Verbindung zu einem
Kaestchen, da steht "T Net ISDN" drauf und eine zu einem Kaestchen,
das steht "D Link ADSL Modem" drauf. Dieses wiederum ist mit einem
Ethernetkabel mit einer Netzwerkkarte in meinem "Zentralrechner"
verbunden.

Als 4. Kaestchen haeng da irgendwo noch eine T EUMEX drin, aber die
ist nur fuer die Telefone in der Wohnung und hat mit dem Rechnerkram
nix zu tun.

Sabine

--
"Vielleicht", sagte Pu. "Manchmal ist es eins, und manchmal ist es
keins. Bei Fusspuren kann man nie wissen."
(A. A. Milne, Pu der Bär)

Sabine Baer

unread,
May 8, 2013, 4:46:43 AM5/8/13
to
On 2013-05-08, Juergen Ilse wrote:

[...]

> Ist aber so.
> Das DSL-Modem ist zwar ein "NT" ("Network Terminator") aber kein NTBA

OK, dann habe ich das verwechselt. Weil, ich weiss noch, dass dieses
"Ding" erst anders hiess (irgendso eine Abkuerzung, die ich mir nicht
merken konnte), und dann sagten sie, man koenne auch "DSL-Modem" dazu
sagen.

> Viele als DSL-Modem ausgelieferte Geraete sind eigentlich "DSL-Router"
> die alternativ auch als DSL-Modem eingesetzt werden koennen. Was hast
> du denn fuer ein Geraet? Moeglicherweise ist es ein solches Geraet.

Das letze von der Telekom, das irgendwann kaputt war, hiess "Speedport
201". Als es kaputt war, konnte die Telekom keinen Ersatz liefern und
ich habe ein "T Link ADSL Modem" bei K&M gekauft, was voellig
problemlos funktionierthat, ohne Konfiguriererei.

>> Es funktioniert ja alles noch genauso wie seit Jahren.
>
> Fuer mich waere das aber alles andere als eine zufriedenstellende Loesung,
> wenn immer mal wieder ein "umstoepseln von Kabeln" notwendig wird.

Drum fragte ich ja nach einem Ethernethub, Du erinnerst Dich? Ich habe
ja jetzt begriffen, dass ein Switch das richtige waere.

Sabine

--
Nun hat Client B ein "überaus schlaues Tool" laufen, welches augen-
blicklich "Einbruch! Zonenalarm! Hülfäää!!!" schreit, was ziemlich
blöde ist, ... (TOT in TOS)

Martin Schoenbeck

unread,
May 8, 2013, 5:06:37 AM5/8/13
to
Hallo Sabine,

Sabine Baer schrieb:

> On 2013-05-08, Martin Schoenbeck wrote:
>
> [...]
>
>> So da� Du wahrscheinlich schon lange einen Router da h�ngen hast.
>
> Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht.

Mit gewisser Wahrscheinlichkeit doch.

> Genau genommen sind es 4 Kaestchen.
>
> Von der Telefondose geht ein Kaebelche zu einem Kaestchen, auf dem
> steht "T DSL" (diese Verbindung hat der Telekom-Mitarbeiter
> geschraubt),

Das ist der Splitter.

> von dort ueber Stecker eine Verbindung zu einem
> Kaestchen, da steht "T Net ISDN" drauf

das ist der NTBA

> und eine zu einem Kaestchen,
> das steht "D Link ADSL Modem" drauf.

Und das ist das DSL-Modem. Und wenn's das verbreitet 321B ist auch als
Router arbeiten kann. Vielleicht sogar bei Dir schon tut.

Juergen Ilse

unread,
May 8, 2013, 5:07:53 AM5/8/13
to
Hallo,

Sabine Baer <bae...@t-online.de> wrote:
> On 2013-05-08, Martin Schoenbeck wrote:
> [...]
>> So daᅵ Du wahrscheinlich schon lange einen Router da hᅵngen hast.
> Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht.
> Genau genommen sind es 4 Kaestchen.
> Von der Telefondose geht ein Kaebelche zu einem Kaestchen, auf dem
> steht "T DSL" (diese Verbindung hat der Telekom-Mitarbeiter
> geschraubt),

Das duerfte der "Splitter" sein.

> von dort ueber Stecker eine Verbindung zu einem Kaestchen, da steht
> "T Net ISDN" drauf

Das ist der NTBA (der "Netzabschluss fuer ISDN").

> und eine zu einem Kaestchen, das steht "D Link ADSL Modem" drauf.

Das ist das DSL-Modem bzw. evt. ein zum DSL-Modem degradierter DSL-Router.
Mines Wissens nach stellt D-Link schon seit Jahren keine DSL-Modems mehr
her, das muesste demnach ein DSL-Router sein (mit integriertem DSL-Modem).
Wenn du von dem Teil die Typenbezeichnung (steht meist auf einem kleinen
Aufkleber auf der Unterseite) abliest, kannst du mittels der Suchmaschine
deines geringsten Misstrauens wohl herausfinden, um was fuer ein Geraet
es sich dabei genau handelt. Ich wuerde vermuten, dass es sich um einen
DSL-Router handelt.

> Dieses wiederum ist mit einem Ethernetkabel mit einer Netzwerkkarte in
> meinem "Zentralrechner" verbunden.

Wenn du den Router als Router verwenden wuerdest, haette dein "Zentral-
Rechner" nicht mehr die "zentrale Bedeutung", denn Internet stuende
gfs. fuer die anderen Rechner auch dann zur Verfuegung, wenn dieser
Rechner ausgeschaltet waere (aber der DSL-Router noch liefe). Dieses
DSL-Geraet wuerde ich im Zweifelsfall auch durchlaufen lassen (zuge-
gebenermassen aus Bequemlichkeit): seine Leistungsaufnahme liegt i.d.R.
unter 15W ...

> Als 4. Kaestchen haeng da irgendwo noch eine T EUMEX drin, aber die
> ist nur fuer die Telefone in der Wohnung und hat mit dem Rechnerkram
> nix zu tun.

Das ist die ISDN-Telefonanlage, die mit dem (ISDN-)NTBA verbunden ist
und an die Telefone/Faxgeraete/Anrufbeantworter/... angeschlossen sein
werden.

Juergen Ilse

unread,
May 8, 2013, 5:10:45 AM5/8/13
to
Hallo,

Helmut Hullen <Hel...@hullen.de> wrote:
> Du meintest am 08.05.13:
>> Fuer mich klingt deine bisherige Beschreibung danach, als haettest
>> du ohnehin eine etwas seltsame (evt. unsinnige?) Netzstruktur und als
>> haettest du nicht unbedingt das Wissen, um zu ueberblicken, was du
>> denn mit deinem Netz da treibst ...
> Kᅵnnte ja sein, dass sie genau deshalb hier um Hilfe bittet ...

Falls nicht genug Wissen vorhanden ist, um hier erhaltene Ratschlaege
selbststaendig auch umzusetzen, ist die Frage im Usenet keine wirklich
zielfuehrende Massnahme. Das "jemanden fragen, der sich besser damit
auskennt, ob er nicht vor Ort weiterhelfen kann" waere dann die weitaus
zielfuehrendere Massnahme (die ich auch schon vorgeschlagen habe).

Juergen Ilse

unread,
May 8, 2013, 5:22:46 AM5/8/13
to
Hallo,

Sabine Baer <bae...@t-online.de> wrote:
> On 2013-05-08, Juergen Ilse wrote:
> [...]
>> Wenn mehrere Rechner unabhaengig voneinander Internetzugang ueber die
>> selbe DSL-Leitung erhalten sollen, geht es gar nicht anders ...
>> ;-)
> Komisch, warum habe ich dann den Eindruck, dass es doch geht?

Weil dich dein Eindruck truegt. Wenn dein Zentralrechner ausgeschaltet ist,
koennen noch genau wieviele deiner Rechner ins Internet? Wenn du dein DSL-
Modem gegen einen DSL-Router tauschen wuerdest (oder das Geraet als DSL-
Router konfigurieren wuerdest, so denn das ginge) und mittels eines Ethernet-
Switches alle deine Rechner direkt mit dem DSL-Router verbinden wuerdest,
koennte jeder deiner Rechner Internet-Zugang bekommen, voellig unabhaengig
davon, welche anderen Rechner eingeschltet sind (nur der DSL-Router muesste
natuerlich laufen, aber wenn dein DSL-Endgeraet ausgeschaltet ist, bekommt
in deiner jetzigen Konfiguration ja auch kein einziger Rechner Internet,
einschliesslich deines "Zentralrechners").

>> Wenn auf dem Router ein DHCP-Server laeuft
> Der laeuft halt auf meinem "Zentralrechner", wird aber nicht fuer alle
> dranhaengenden Rechner benoetigt, nur ein Notenook holt sich seine IP
> dort, die anderen haben halt statische 192.168.0.xxx Adressen und
> einer eine 192.168.1.xxx Adresse. Und die teilt er sich zur Zeit halt
> mit dem Raspberry Pi durch Umstoepseln.

Du hast auf deinem "Zentralrechner" den DHCP laufen? Also wenn der nicht
laeuft, ist u.U. dein gesamtes Netz tot? Das halte ich fuer eine unguens-
tige Konfiguration, sofern es anders machbar ist ...

Ausserdem wuerde ich einen DHCP-Server nicht unbedingt auf einem Desktop-
Rechner laufen haben wollen, sofern es sich vermeiden laesst.

Ausserdem wuerde ich auf die Verwendung mehrerer *verschiedener* Netze
verzichten, sofern keine Notwendigkeit fuer mehr als ein internes Netz
besteht. Wenn du mehr als 2 Rechner mit 192.168.0.xxx Adressen hast,
dann muessten die ja ueber verschiedene Ethernet-Karten mit deinem Zentral-
rechner verbunden sein. Vermutli9ch ist dein Zentralrechner dann schon als
Bridge zwischen diesen Netzwerkkarten konfiguriert. Das ist eine Konfigu-
ration, die ich auch lieber vermeiden wuerde, wenn keine Notwendigkeit
dafuer besteht (und es besteht keine Notwendigkeit dafuer, wenn du die
Rechner mittels eines Ethernet-Switches verbinden wuerdest). Das Ergebnis
waere eine *deutliche* Verringerung der Komplexitaet deines Netzsetups
und damit eine Vereinfachung. Ich wuerde das Netzsetup in dieser Richtung
ueberarbeiten (die Vereinfachung waere Grund genug dafuer).

Sabine Baer

unread,
May 8, 2013, 5:26:15 AM5/8/13
to
On 2013-05-08, Juergen Ilse wrote:

>> von dort ueber Stecker eine Verbindung zu einem Kaestchen, da steht
>> "T Net ISDN" drauf
>
> Das ist der NTBA (der "Netzabschluss fuer ISDN").

OK

>> und eine zu einem Kaestchen, das steht "D Link ADSL Modem" drauf.
>
> Das ist das DSL-Modem bzw. evt. ein zum DSL-Modem degradierter DSL-Router.
> Mines Wissens nach stellt D-Link schon seit Jahren keine DSL-Modems mehr
> her, das muesste demnach ein DSL-Router sein (mit integriertem DSL-Modem).
> Wenn du von dem Teil die Typenbezeichnung (steht meist auf einem kleinen
> Aufkleber auf der Unterseite) abliest, kannst du mittels der Suchmaschine
> deines geringsten Misstrauens wohl herausfinden, um was fuer ein Geraet
> es sich dabei genau handelt. Ich wuerde vermuten, dass es sich um einen
> DSL-Router handelt.

Ja, es steht DSL 321B drauf.

>> Dieses wiederum ist mit einem Ethernetkabel mit einer Netzwerkkarte in
>> meinem "Zentralrechner" verbunden.
>
> Wenn du den Router als Router verwenden wuerdest, haette dein "Zentral-
> Rechner" nicht mehr die "zentrale Bedeutung", denn Internet stuende
> gfs. fuer die anderen Rechner auch dann zur Verfuegung, wenn dieser
> Rechner ausgeschaltet waere (aber der DSL-Router noch liefe). Dieses
> DSL-Geraet wuerde ich im Zweifelsfall auch durchlaufen lassen (zuge-
> gebenermassen aus Bequemlichkeit): seine Leistungsaufnahme liegt i.d.R.
> unter 15W ...

Das laeuft sowieso durch, aber wie soll es denn auch nur irgendeinen
Rechner 'routen, wenn es eine einzige Ethernetdose hat und der
Rechner, der daran haengt, abgeschaltet ist? Muss ich ihm das dann
immer zurufen, wer jetzt gerade mal Pakete schicken will?

Sabine, jetzt wirklich leicht verwirrt

Henning Paul

unread,
May 8, 2013, 5:32:27 AM5/8/13
to
Sabine Baer schrieb:

> On 2013-05-08, Juergen Ilse wrote:
>> Wenn auf dem Router ein DHCP-Server laeuft
>
> Der laeuft halt auf meinem "Zentralrechner", wird aber nicht fuer alle
> dranhaengenden Rechner benoetigt, nur ein Notenook holt sich seine IP
> dort,

Wie ist dieses Notebook denn an den "Zentralrechner" angeschlossen? Über
den WLAN-AP? Auf welches Subnetz ist denn die Netzwerkkarte
konfiguriert, an der der hängt? 192.168.0.xxx oder 192.168.1.xxx? Und
Dein "Zentralrechner" übernimmt die Umsetzung der privaten IP-Adressen
auf die öffentliche des DSL-Interfaces? Glückwunsch, dann hast Du
bereits einen Router laufen, nämlich Deinen "Zentralrechner". Du
könntest aber eine Netzwerkkarte einsparen, indem Du AP und
drahtgebundene Rechner über einen Switch an dieselbe Netzwerkkarte
hängst - es sei denn, es ist absicht, dass WLAN- und LAN-Rechner nicht
miteinander sprechen können sollen.

Ich frage mich aber, wie dieser Wildwuchs entstanden ist (denn
anscheinend durchblickst Du ja ihn selbst nicht) und wer Dir eine dritte
Netzwerkkarte anstatt eines Switches aufgeschwatzt hat.

Die Anschaffung eines Router ist in Deiner Situation nicht zwingend
erforderlich, würde aber vielleicht die Übersichtlichkeit erhöhen und
zudem Deinen "Zentralrechner" entlasten.

Gruß
Henning

Sabine Baer

unread,
May 8, 2013, 5:37:29 AM5/8/13
to
On 2013-05-08, Juergen Ilse wrote:
> Sabine Baer <bae...@t-online.de> wrote:
>> On 2013-05-08, Juergen Ilse wrote:
>> [...]
>>> Wenn mehrere Rechner unabhaengig voneinander Internetzugang ueber die
>>> selbe DSL-Leitung erhalten sollen, geht es gar nicht anders ...
>>> ;-)
>> Komisch, warum habe ich dann den Eindruck, dass es doch geht?
>
> Weil dich dein Eindruck truegt. Wenn dein Zentralrechner ausgeschaltet ist,
> koennen noch genau wieviele deiner Rechner ins Internet?

Keiner natuerlich. Es ist allerdings der Normalfall, dass der laeuft.
Ausge_schaltet_ wird der nur, wenn ich verreist bin. Wenn ppp mal
zusammengebrochen ist und ich bin nicht zu Hause, muss ich mich ueber
Handy einloggen und ihn wieder starten. Wenn er sich durch irgendwas
unvorhergesehenes ausgeschaltet hat, muss eben der O2-Stick 'ran, mit
Einloggen ist da ja leider dann ncihts mehr.

> Wenn du dein DSL-
> Modem gegen einen DSL-Router tauschen wuerdest

Ja, _wenn_.

> Du hast auf deinem "Zentralrechner" den DHCP laufen? Also wenn der nicht
> laeuft, ist u.U. dein gesamtes Netz tot?
Noe, nur das Notebook, das auf eine IP-Zuweisung angewiesen ist. Das
ist halt so vorinstalliertes Ubuntu-Gnome-Dingens, wo ich nicht weiss,
wie man das konfiguriert.

[...]

> Ausserdem

Wollte ich icht mein ganzes Netz neu machen, sondern nur wissen, ob
und wenn ja wie ich eine Ethernetkarte fuer 2 Rechner nutzen kann.

Sabine

--
"Wissenschaftlich betrachtet wird das Häuschen kaputt sein."
(Th. Waschke in dswc auf die Frage eines wissenschftlich
Interessierten, was mit einem Holzhaus, in dem eine Atombombe
gezuendet wird, passiere.)

Henning Paul

unread,
May 8, 2013, 5:38:37 AM5/8/13
to
Sabine Baer schrieb:

> Das laeuft sowieso durch, aber wie soll es denn auch nur irgendeinen
> Rechner 'routen, wenn es eine einzige Ethernetdose hat und der
> Rechner, der daran haengt, abgeschaltet ist?

Wenn an Deiner Wandsteckdose schon die Stehlampe hängt und Du willst
auch noch einen Fernseher mit Strom versorgen, läßt Du den Elektriker
kommen, der Dir die Wand aufstemmt und eine neue Leitung verlegt? Nein,
Du kaufst Dir eine Mehrfachsteckdose und schließt damit beides an
dieselbe Steckdose an. Und genau so etwas ist ein Switch.

> Muss ich ihm das dann
> immer zurufen, wer jetzt gerade mal Pakete schicken will?

Häng einen Switch direkt an den DSL-Router und daran alle Rechner und
Deinen AP. Fertig ist die Laube. (Vielleicht noch den DHCP-Server auf
dem "Zentralrechner" abschalten, damit der dem Router nicht in die Quere
kommt.)

Gruß
Henning

Helmut Hullen

unread,
May 8, 2013, 5:33:00 AM5/8/13
to
Hallo, Juergen,

Du meintest am 08.05.13:

>>> Fuer mich klingt deine bisherige Beschreibung danach, als haettest
>>> du ohnehin eine etwas seltsame (evt. unsinnige?) Netzstruktur und
>>> als haettest du nicht unbedingt das Wissen, um zu ueberblicken, was
>>> du denn mit deinem Netz da treibst ...

>> K�nnte ja sein, dass sie genau deshalb hier um Hilfe bittet ...

> Falls nicht genug Wissen vorhanden ist, um hier erhaltene Ratschlaege
> selbststaendig auch umzusetzen, ist die Frage im Usenet keine
> wirklich zielfuehrende Massnahme. Das "jemanden fragen, der sich
> besser damit auskennt, ob er nicht vor Ort weiterhelfen kann" waere
> dann die weitaus zielfuehrendere Massnahme (die ich auch schon
> vorgeschlagen habe).

Aber es k�nnte ja sein, dass auch hier "zielf�hrende Massnahmen" in
einer Form angeboten werden, die die Erstfragerin ohne grosse Probleme
umsetzen k�nnte. Versuch es doch einfach mal - "RTFM" oder "lmgtfy" (und
Varianten) sind in der Regel nicht "zielf�hrend".

Nur am Rande: ich betreue des �fteren Bekannte und Verwandte auch per
Telefon oder E-Mail auf dem IT-Gebiet. Im Gegenzug helfen sie mir in
gleicher bis �hnlicher Weise, wenn ich Probleme in anderen Bereichen
habe, in denen sie sich besser auskennen.

Helmut Hullen

unread,
May 8, 2013, 5:46:00 AM5/8/13
to
Hallo, Sabine,

Du meintest am 08.05.13:

>> Das ist das DSL-Modem bzw. evt. ein zum DSL-Modem degradierter
>> DSL-Router. Mines Wissens nach stellt D-Link schon seit Jahren keine
>> DSL-Modems mehr her, das muesste demnach ein DSL-Router sein (mit
>> integriertem DSL-Modem). Wenn du von dem Teil die Typenbezeichnung
>> (steht meist auf einem kleinen Aufkleber auf der Unterseite)
>> abliest, kannst du mittels der Suchmaschine deines geringsten
>> Misstrauens wohl herausfinden, um was fuer ein Geraet es sich dabei
>> genau handelt. Ich wuerde vermuten, dass es sich um einen DSL-Router
>> handelt.

> Ja, es steht DSL 321B drauf.

Die Google-Suche nach "dsl 321b" liefert hier als 2. Treffer einen Link
auf das Handbuch (*.pdf-Datei, in Deutsch).

Nach der Beschreibung handelt es sich um einen Router (der auf das Netz
192.168.2.x vor-eingestellt ist), der aber auch in den "Bridge"-Modus
umgestellt werden kann.

Die Kiste arbeitet aber nicht als "Switch"; sie hat nur 1 Ausgang zum
LAN, also kann ohne Zusatzger�te nur 1 Deiner Rechner angeschlossen
werden; wenn mehrere Rechner direkt �ber den Router ins Internet gehen
sollten, dann musst Du ein weiteres Ger�t (einen "Switch")
dazwischensetzen (sehr unfachm�nnisch: eine Mehrfachsteckdose f�rs
Netz).

Router oder Bridge: wo stehen die Zugangsdaten zu Deinem Provider: im D-
Link-Ger�t oder aber in einem Deiner Rechner?

DHCP-Server (wenn eingeschaltet):

was meldet "ipconfig" bei dem Rechner, der direkt an den Router
angeschlossen ist? irgendetwas mit 192.168.2.x?

Hermann Riemann

unread,
May 8, 2013, 5:52:42 AM5/8/13
to
Sabine Baer schrieb:

> Die Grenze besteht lediglich darin, dass fuer einen weiteren Rechner,
> naemlich das Raspberry PI, kein Platz mehr ist, weil keine
> Ethernetkarte vorhasnden ist, an die ich es anschliessen koennte, und
> ich keine Lust habe, nachzugucken, ob im dem Rechner, an den es
> angeschlossen werden sollte, nocht ein Schlot dafuer frei ist, und
> auch keine Lust, mir eine Karte extra dafuer anzuschaffen.
>
> Da die Teilnahme des Raspberry Pi in diesem "Netz" ja gar nicht dessen
> primaere Aufgabe sein soll, ist diese Umstoepselei kein Problem,
> sondern laestig, weshalb ich meine Ausgangsfrage nach einem
> Ethernet-HUB gestellt habe.

Also nochmal ethernet-HUB sieht für Konfiguration genauso aus
wie ein ethernet-switch.

Alle Rechner am switch sind gleichberechtigt.
Also switch hinstellen.
Also ein ethernet-Kabel vom PC trennen
und ihn an einer beliebigen LAN-Stelle
einstöpseln.
Ein neues LAN-Kabel mit der freien PC-Buchse und
dem switch verbinden,
alles einschalten und es müsste wie vorher funktionieren.
Wenn nicht das alte Kabel zwischen PC
und dem anderen Gerät gegen ein neues Kabel austauschen ( crossover?)
Ein neues LAN Kabel zwischen raspberry pi und switch
einstecken und den rasperry pi so konfigurieren,
als würdest Du ihn direkt am PC einstecken.

> Mir ist schleierhaft, wieso ich auf die Idee haette kommen sollen,
> dass ich einen Switch/Router haette brauchen muessen, wenn der
> Lieferumfang fuer DSL ein "Modem" (damals noch NTBA genannt), ein
> Ethernetkabel und eine Ethernetkarte (oder den Hinweis, eine solche
> beschaffen zu muessen, das weiss ich nicht mehr) umfasst?

router ist ein anderes Thema

router = switch + DSL-modem + Kleinrechner,
welcher nach Konfiguration über DSL Verbindung aufnimmt
und sich gegenüber den anderen LAN-Verbindungen so verhält,
als wäre internet ein Teil des internen Netzes.

>> Und einen Router kann man wirklich ganz easy konfigurieren.

> Das mag ja sein,
> aber verstehn die Rechner diesseits eine Routers das auch?

Neuer Rechner, sei es mit windows oder installiertem Linux,
browserfenster öffnen,
und vermutlich ist, wenn keine Fehlermeldung kommt,
die internetverbindung da.

Hermann
der aus windows die t-online software
und aus Linux die DSL Einstellungen entfernt hat,
eventuell früher mal LAN aktiviert hat,
und von beiden (+ dvb-c recorder + blurayplayer)
über router internet verwendet (hat).

--
http://www.Hermann-Riemann.de

Helmut Hullen

unread,
May 8, 2013, 5:49:00 AM5/8/13
to
Hallo, Sabine,

Du meintest am 08.05.13:

[...]

>> Wenn du dein DSL-
>> Modem gegen einen DSL-Router tauschen wuerdest

> Ja, _wenn_.

Nicht n�tig - Du hast bereits einen DSL-Router.

Helmut Hullen

unread,
May 8, 2013, 6:00:00 AM5/8/13
to
Hallo, Hermann,

Du meintest am 08.05.13:

[...]

> router ist ein anderes Thema

> router = switch + DSL-modem + Kleinrechner,
> welcher nach Konfiguration �ber DSL Verbindung aufnimmt
> und sich gegen�ber den anderen LAN-Verbindungen so verh�lt,
> als w�re internet ein Teil des internen Netzes.

Nein - Du vermengst Funktionsbezeichnung und Ger�te-Etikettierung. Das
DSL 321B ist ein Router mit nur 1 LAN-Ausgang, also ohne eingebauten
Switch. Es kann von "Router" (der intern z.B. im Netz 192.168.2.x
arbeitet) umgestellt werden in den Bridge-Modus, es arbeitet dann als
pures DSL-Modem.

Juergen Ilse

unread,
May 8, 2013, 6:17:06 AM5/8/13
to
Hallo,

Sabine Baer <bae...@t-online.de> wrote:
> On 2013-05-08, Juergen Ilse wrote:
>> Das ist das DSL-Modem bzw. evt. ein zum DSL-Modem degradierter DSL-Router.
>> Mines Wissens nach stellt D-Link schon seit Jahren keine DSL-Modems mehr
>> her, das muesste demnach ein DSL-Router sein (mit integriertem DSL-Modem).
>> Wenn du von dem Teil die Typenbezeichnung (steht meist auf einem kleinen
>> Aufkleber auf der Unterseite) abliest, kannst du mittels der Suchmaschine
>> deines geringsten Misstrauens wohl herausfinden, um was fuer ein Geraet
>> es sich dabei genau handelt. Ich wuerde vermuten, dass es sich um einen
>> DSL-Router handelt.
> Ja, es steht DSL 321B drauf.

Ich habe nun zum "D-Link 3218" auf die Schnelle nichts gefunden, wohl aber
zum "D-Link 321B". Wenn dein Geraet aussieht wie in diesem Manual:

ftp://ftp.d-link.de/dsl/dsl-321b/documentation/DSL-321B_man_de_Handbuch.pdf

... dann hilft dir vielleicht diese Anleitung:

ftp://ftp.d-link.de/dsl/dsl-321b/documentation/DSL-321B_howto_de_PPPoE-Modus_20090423.pdf

bei der Konfiguration dieses Teils als Router weiter ...

>> Wenn du den Router als Router verwenden wuerdest, haette dein "Zentral-
>> Rechner" nicht mehr die "zentrale Bedeutung", denn Internet stuende
>> gfs. fuer die anderen Rechner auch dann zur Verfuegung, wenn dieser
>> Rechner ausgeschaltet waere (aber der DSL-Router noch liefe). Dieses
>> DSL-Geraet wuerde ich im Zweifelsfall auch durchlaufen lassen (zuge-
>> gebenermassen aus Bequemlichkeit): seine Leistungsaufnahme liegt i.d.R.
>> unter 15W ...
> Das laeuft sowieso durch, aber wie soll es denn auch nur irgendeinen
> Rechner 'routen, wenn es eine einzige Ethernetdose hat und der
> Rechner, der daran haengt, abgeschaltet ist?

Indem du einen Ethernet-Switch anschaffst (wie bereits erwaehnt gibt es
so etwas bereits fuer unter 20,- EURO, teil sogar fuer um die 10,- EURO),
dann dieses D-Link Geraet mit einem Ethernet-Kabel mit deinem Switch
verbindest (wenn die LED fuer den verwendeten Switchport am Switch nach
einstecken des Kabels nicht an gehen sollte, benoetigst du in dem Fall
ggfs. ein anderes Ethernet-Kabel: die gibt es als "gekreuzte Kabel" und
als "gerade Kabel", bei letzteren sind einfach alle Adern 1 zu 1 durch-
verbunden, was du am Vergleich der Abfolge der Farben der einzelnen Adern
im Ethernet-Stecker sehen kannst. Bei einem gekreuzten Kabel sind da jeweils
die Adern 1+2 mit den Adern 3+6 im Stecker vertauscht, die Reihenfolge der
Farben im Ethernet-Stecker ist also an beiden Seiten des Kabels unterschied-
lich). Dann verbindest du auch deine Rechner jeweils mit einem Port des
Switches (wieder mit ethernet-Kabel, hier benoetigst du dann vermutlich
"gerade Kabel"). Wenn du einen Gigabit-Ethernet-Switch kaufst, kannst du
fuer alle Verbindungen immer gerade Kabel verwenden und brauchst nirgends
darauf zu achten, ob evt. ein gekreuztes notwendig waere.

> Muss ich ihm das dann immer zurufen, wer jetzt gerade mal Pakete schicken
> will? Sabine, jetzt wirklich leicht verwirrt

Nein. Der Switch kuemmert sich um alles wietere. Du kannst die Rechner dann
einfach so verwenden, als sei jeder direkt mit jedem verbunden, auch wenn
jeder nur eine Verbindung zum Switch hat. Der Switch ist so etwas wie ein
"Ethernet-Verteiler", ueber den du mehrere Geraete per Ethernet so zusammen-
schliessen kannst, als sei jeder mit jedem verbunden, obwohl alle nur je
eine Verbindung zum Switch haben. Ein Ethernet-HUB war so etwas aehnliches,
nur mit "weniger Eigen-Intelligenz". So etwas wirst du aber nur noch schwer
(oder ueberhaupt nicht) neu bekommen. Der Switch sollte natuerlich auch immer
durchlaufen, wenn ggfs. Netz gebraucht wird, aber auch der braucht nur sehr
wenig Strom.

Jens Peter Möller

unread,
May 8, 2013, 6:46:22 AM5/8/13
to
Am 08.05.2013 10:46, schrieb Sabine Baer:
> On 2013-05-08, Juergen Ilse wrote:
>
> [...]
>
>> Ist aber so.
>> Das DSL-Modem ist zwar ein "NT" ("Network Terminator") aber kein NTBA
>
> OK, dann habe ich das verwechselt. Weil, ich weiss noch, dass dieses
> "Ding" erst anders hiess (irgendso eine Abkuerzung,

Ne, Du hast also blo� ein B vergessen. ;)

In der Tat, werden DSL-Modems auch als NTBBA bezeichnet,
was Network Termination Broad Band Access bedeutet.


Gru�
JPM


Lars Wilhelm

unread,
May 8, 2013, 7:12:22 AM5/8/13
to
On 8 Mai, 08:32, Sabine Baer <bae...@t-online.de> wrote:

Disclaimer:
a) ich meine nichts böse
b) ich helfe gerne
c) Hilfestellung meinerseits bedeutet nicht, dass ich dem Fragesteller
nach dem Mund rede.
d) In der Technik sind Bauchgefühle nicht gut. Alle Entscheidungen
sollten gut begründet sein. "Hab ich schon immer so gemacht" ist
definitiv keine Begründung


> On 2013-05-07, Lars Wilhelm wrote:
>
> [...]
>
> > Unsinnige Einstellung.
> > Ein gewachsenes System wie das Deine ist jetzt an seine Grenzen
> > angekommen.
>
> Die Grenze besteht lediglich darin, dass fuer einen weiteren Rechner,
> naemlich das Raspberry PI, kein Platz mehr ist, weil keine
> Ethernetkarte vorhasnden ist, an die ich es anschliessen koennte, und
> ich keine Lust habe, nachzugucken, ob im dem Rechner, an den es
> angeschlossen werden sollte, nocht ein Schlot dafuer frei ist, und
> auch keine Lust, mir eine Karte extra dafuer anzuschaffen.
>
Sag ich doch. Dein System *ist* an seine Grenze. Du muss also zur Zeit
ein Provisorium nutzen.

> Da die Teilnahme des Raspberry Pi in diesem "Netz" ja gar nicht dessen
> primaere Aufgabe sein soll, ist diese Umstoepselei kein Problem,
> sondern laestig, weshalb ich meine Ausgangsfrage nach einem
> Ethernet-HUB gestellt habe.

Gut, die Gedanken sind frei- aber sobald ich etwas Umstöpseln muss und
mir das lästig ist muss man etwas ändern. Jedesmal, wenn ich gezwungen
bin, etwas zu ändern (und sei es, weil mir etwas lästig ist) , halte
ich inne und hinterfrage mein bisheriges System.

> > Mal abgesehen davon, dass es mir schleierhaft ist, wie man
> > auf die Idsee kommen konnte ohen Swtch /Router ( wie auch immer das
> > korrekte Wording ausschaut) ein Netz aufzubauen,
>
> Mir ist schleierhaft, wieso ich auf die Idee haette kommen sollen,
> dass ich einen Switch/Router haette brauchen muessen, wenn der
> Lieferumfang fuer DSL ein "Modem" (damals noch NTBA genannt), ein
> Ethernetkabel und eine Ethernetkarte (oder den Hinweis, eine solche
> beschaffen zu muessen, das weiss ich nicht mehr) umfasst?

Weil man damals einfach ein Modem mit einem rechner verbunden hat und
gut war. Dann allerdings wurden alternativen angeboten.
Sobald ein 2. rechner ins Spiel kommt, muss man sich fragen, wie der
denn nun sinvollerweise "ins Netz" kommen soll.

> Schliesslich habe ich - da hast Du voellig recht - keine Ahnung von
> Netzwerk.

Gut.
Insbesondere unter Beachtung von Punkt a) würde ich vorschlagen, dass
Du Dir ein bisschen Grundlagen aneignest und zunächst auf die Tiefen,
wie Protokolle und NAT und und und verzichtest.
So ein paar ketzerische Fragen, ich will die Antwort nicht wirklich
wissen, aber diese Fragen solltest Du Dir stellen und wenn da nicht
eine andere Antwort als "Ist mir anders unheimlich" oder "geht nicht
anders" solltest Du das Gesamte System infrage stellen.

Welchen Grund gibt es, ppp über den rechner zu schalten
Warum muss der Rechner 24/7 laufen?

Warum weist Du jedem rechner ne feste IP zu?
Warum musst Du von außen auf den Rechner zugreifen?

Vertraue darauf, das heute Netzwerktechnik für Heimanwender iaR out of
the Box funktioniert und spottbillig ist.
Dein Netz ist mMn so etwas von kompliziert aufgebaut und vermurkst-
man kann nur sagen, dass es funktioniert. Aber das reicht nicht.

> > Und einen Router kann man wirklich ganz easy konfigurieren.
>
> Das mag ja sein, aber verstehn die Rechner diesseits eine Routers das
> auch?

Solange die Rechner einen Browser haben, natürlich. Als
Heimnetzwerkler kenne ich keinen aktuellen Router, der nicht mittels
weboberfläche konfigurierbar ist

So-ich ahne nach Verfolgung des Threads, wie Du zu diesem "Netz"
kommst.

Ich nehme mal an, dassein typisches Heimnetz für Deine
Aufgabenstellung genau richtig ist:

Alle rechner /smartphones /inetradios/smart TVs entweder vorhanden
oder irgentwann vielleicht doch mal auf der Wunschliste sollen das
Internet sehen
Drucker und netzlaufwerk für Musik und Filme sollen von allen rechnern
ansprechbar sein
Das interne Netz soll einigermaßen geschüzt vor dem Bösen Internet
sein

Dann kannst Du folgendes tun:
Im einfachsten Fall nimm eine Fritzbox. Die hat4 Steckdosen für den
Anschluss von diversen Rechnern mittels LAN. Und sie arbeitet als AP.
On Top arbeitet sie noch als Modem und kann auch noch als DHCP Server
fungieren.

warum dieser Tipp:
Fritzboxen sind trotz der Eierlegenden Wollmichsau existenz bewährt.
ppp Verwaltung mittels Zentralrechner ist nicht soo toll.
Desktoprechner sind keine Sparbüchsen- es gibt nur wenige Gründe, sie
24h/7 laufen zu lassen.
Die Fritzbox den Zugang zum DSL erledigen und kann auch so eingestellt
werden, dass nach Zwangstrennung unmittelbar eine Verbindung
hergestekllt werden.
Die Fritzbox kann als Firewall arbeiten.
Ein DHCP Server weist den rechnern im Netzwerk eine IP zu.
Normalerweise gibt es keinen Grund, eine konkrete IP den Rechnern
zuzuweisen. Über den Netzwerknamen werden sie ganz easy gefunden.
Jeder Rechner egal ob drahtgebunden oder WLAN mäßig kann nun ins
Internet und die Netzwerkresorcen der anderen sehen.
nach außen erscheint das HeimNetz wie ein einziger Rechner.
Eine Fritzbox kann modellabhängig auch als DECT Station dienen und sie
beherrscht das Bridging für I-net Telefonie/Skype (IIRC)



Aus dieser Grundkonfiguration heraus kann man sich nun Varianten
überlegen.
So kann es sinnvoll sein, Einen Teil des Netztes von einem anderen
Netz zu trennen.
Man kann ein Netzwerklaufwerk installieren. (Alternativ kann die FBox
das mittels USB Stick.

Ja, selbstverständlich würde das einen totalumbau deines Netzes
bedeuten. Aber du gewinnst Vorteile, kannst auf die neue Struktur in
Zukunft auch aufsetzen und sie weiter ergänzen. Du löst den
gewachsenen Murks auf.
Als Alternative zur fritzbox gibt es 11 und drölfzig beliebige
Hersteller, die Geräte mit mehr oder weniger Funktionsumgfang
daherkommen. hier muss man mit ein bisschen Köpfen halt Kombinationen
anschaffen. Das kann verscvhiedene andere Vorteile bieten.- So kann es
sinnvoll sein, den AP woanders als die fritzbox hinzustellen.

Martin Schoenbeck

unread,
May 8, 2013, 7:27:40 AM5/8/13
to
Hallo J�rgen,

Juergen Ilse schrieb:

> Sabine Baer <bae...@t-online.de> wrote:
>> Ja, es steht DSL 321B drauf.
>
> Ich habe nun zum "D-Link 3218" auf die Schnelle nichts gefunden,

Stell mal einen anderen Schrifttyp in Deinem Newsreader ein. Der, den Du
eingestellt hast, ist Mist.

Sabine Baer

unread,
May 8, 2013, 7:51:56 AM5/8/13
to
On 2013-05-08, Henning Paul wrote:
> Sabine Baer schrieb:
>
>> On 2013-05-08, Juergen Ilse wrote:
>>> Wenn auf dem Router ein DHCP-Server laeuft
>>
>> Der laeuft halt auf meinem "Zentralrechner", wird aber nicht fuer alle
>> dranhaengenden Rechner benoetigt, nur ein Notenook holt sich seine IP
>> dort,
>
> Wie ist dieses Notebook denn an den "Zentralrechner" angeschlossen? Über
> den WLAN-AP?

Ja.

> Auf welches Subnetz ist denn die Netzwerkkarte
> konfiguriert, an der der hängt? 192.168.0.xxx

Ja.

> oder 192.168.1.xxx? Und Dein "Zentralrechner" übernimmt die
> Umsetzung der privaten IP-Adressen auf die öffentliche des
> DSL-Interfaces? Glückwunsch, dann hast Du bereits einen Router
> laufen, nämlich Deinen "Zentralrechner". Du könntest aber eine
> Netzwerkkarte einsparen, indem Du AP und drahtgebundene Rechner über
> einen Switch an dieselbe Netzwerkkarte
> hängst - es sei denn, es ist absicht, dass WLAN- und LAN-Rechner nicht
> miteinander sprechen können sollen.
>
> Ich frage mich aber, wie dieser Wildwuchs entstanden ist

Kontinuierlich seit Februar 1907. Das war noch _ein- Rechner mit
_einer_ ISDN-Karte.

> (denn anscheinend durchblickst Du ja ihn selbst nicht) und wer Dir
> eine dritte Netzwerkkarte anstatt eines Switches aufgeschwatzt hat.

Niemand.

> Die Anschaffung eines Router ist in Deiner Situation nicht zwingend
> erforderlich, würde aber vielleicht die Übersichtlichkeit erhöhen und
> zudem Deinen "Zentralrechner" entlasten.

OK.

Sabine Baer

unread,
May 8, 2013, 8:52:45 AM5/8/13
to
On 2013-05-08, Helmut Hullen wrote:

[...]

> Nach der Beschreibung handelt es sich um einen Router (der auf das
> Netz 192.168.2.x vor-eingestellt ist), der aber auch in den
> "Bridge"-Modus umgestellt werden kann.
>
> Die Kiste arbeitet aber nicht als "Switch"; sie hat nur 1 Ausgang zum
> LAN, also kann ohne Zusatzgeräte nur 1 Deiner Rechner angeschlossen
> werden; wenn mehrere Rechner direkt über den Router ins Internet gehen
> sollten, dann musst Du ein weiteres Gerät (einen "Switch")
> dazwischensetzen (sehr unfachmännisch: eine Mehrfachsteckdose fürs
> Netz).
>
> Router oder Bridge: wo stehen die Zugangsdaten zu Deinem Provider: im D-
> Link-Gerät oder aber in einem Deiner Rechner?

Im "Zentralrechner" natuerlich.

> DHCP-Server (wenn eingeschaltet):
>
> was meldet "ipconfig" bei dem Rechner, der direkt an den Router
> angeschlossen ist? irgendetwas mit 192.168.2.x?

<google>
ipconfig
<google>

Ach so, Du meinst ifconfig.

Also, der Zentralrechner (der am D-LINK) sagt:
xl0: flags=8843<UP,BROADCAST,RUNNING,SIMPLEX,MULTICAST> metric 0 mtu 1500
options=82009<RXCSUM,VLAN_MTU,WOL_MAGIC,LINKSTATE>
ether 00:04:75:db:de:b4
inet 192.168.1.11 netmask 0xffffff00 broadcast 192.168.1.255
inet6 fe80::204:75ff:fedb:deb4%xl0 prefixlen 64 scopeid 0x3
nd6 options=3<PERFORMNUD,ACCEPT_RTADV>
media: Ethernet autoselect (100baseTX <full-duplex,flowcontrol,rxpause,txpause>)
status: active
(Die Schnittstelle, an der umgestoepselt wird)

xl1: flags=8843<UP,BROADCAST,RUNNING,SIMPLEX,MULTICAST> metric 0 mtu 1500
options=82009<RXCSUM,VLAN_MTU,WOL_MAGIC,LINKSTATE>
ether 00:a0:24:53:da:7d
inet 192.168.1.12 netmask 0xffffff00 broadcast 192.168.1.255
inet6 fe80::2a0:24ff:fe53:da7d%xl1 prefixlen 64 scopeid 0x4
nd6 options=3<PERFORMNUD,ACCEPT_RTADV>
media: Ethernet autoselect (100baseTX <full-duplex>)
status: active
(Die Schnittstelle, an der das DSL-Modem haengt, die
IP-Adresse hat wohl keine sonderliche Bedeutung, weil das ja
die ppp-options drueberbuegeln)

nfe0: flags=8843<UP,BROADCAST,RUNNING,SIMPLEX,MULTICAST> metric 0 mtu 1500
options=82008<VLAN_MTU,WOL_MAGIC,LINKSTATE>
ether e0:cb:4e:c2:6a:57
inet 192.168.0.210 netmask 0xffffff00 broadcast 192.168.0.255
inet6 fe80::e2cb:4eff:fec2:6a57%nfe0 prefixlen 64 scopeid 0x5
nd6 options=3<PERFORMNUD,ACCEPT_RTADV>
media: Ethernet autoselect (100baseTX <full-duplex,flowcontrol,rxpause,txpause>)
status: active
(Die Schnittstelle, an der der Access Point haengt)

plip0: flags=8810<POINTOPOINT,SIMPLEX,MULTICAST> metric 0 mtu 1500
(keine Ahnung, warum das hochgezogen ist, aber es stoert ja nicht
weiter)

lo0: flags=8049<UP,LOOPBACK,RUNNING,MULTICAST> metric 0 mtu 16384
options=3<RXCSUM,TXCSUM>
inet 127.0.0.1 netmask 0xff000000
inet6 ::1 prefixlen 128
inet6 fe80::1%lo0 prefixlen 64 scopeid 0x7
nd6 options=3<PERFORMNUD,ACCEPT_RTADV>

tun0: flags=8051<UP,POINTOPOINT,RUNNING,MULTICAST> metric 0 mtu 1492
options=80000<LINKSTATE>
inet 91.53.88.129 --> 87.186.224.37 netmask 0xffffffff
Opened by PID 30964
(Das kommt automatisch, wenn ppp gestartet wird)

Sabine

--
Man wird hier zunehmend bizarrer. (Christian Schulz in dang)

Henning Paul

unread,
May 8, 2013, 9:21:50 AM5/8/13
to
Sabine Baer schrieb:

> On 2013-05-08, Henning Paul wrote:
>> Ich frage mich aber, wie dieser Wildwuchs entstanden ist
>
> Kontinuierlich seit Februar 1907.

1997 vermute ich.

> Das war noch _ein- Rechner mit _einer_ ISDN-Karte.

Ok, einverstanden. Aber spätestens zu dem Zeitpunkt, als der dritte
Rechner dazu kam, hätte man es besser machen können. Zwei Rechner kann
man einfach über eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung miteinander reden
lassen, ab dem Dritten wirds umständlich ohne "Sternpunkt", "Nabe"
(engl. Hub).

Gruß
Henning

Sabine Baer

unread,
May 8, 2013, 9:28:44 AM5/8/13
to
On 2013-05-08, Lars Wilhelm wrote:

> Disclaimer:
> a) ich meine nichts böse

;-)

> b) ich helfe gerne
> c) Hilfestellung meinerseits bedeutet nicht, dass ich dem Fragesteller
> nach dem Mund rede.

Das ist nicht zu uebersehen. Ein kleines Bisschen komme ich mir vor
wie die alte Frau, die am Strassenrand steht und die von einem
Pfadfinder gewaltsam ueber die Strasse gebracht wird, obwohl sie gar
nicht auf die andere Seite will ;-)

> d) In der Technik sind Bauchgefühle nicht gut. Alle Entscheidungen
> sollten gut begründet sein. "Hab ich schon immer so gemacht" ist
> definitiv keine Begründung

Warum?

> Sag ich doch. Dein System *ist* an seine Grenze. Du muss also zur Zeit
> ein Provisorium nutzen.

Ja, deshalb habe ich ja nach einem Ethernethub gefragt...

[...]

> Weil man damals einfach ein Modem mit einem rechner verbunden hat und
> gut war. Dann allerdings wurden alternativen angeboten.
> Sobald ein 2. rechner ins Spiel kommt, muss man sich fragen, wie der
> denn nun sinvollerweise "ins Netz" kommen soll.

Richtig, das nannte sich auf der alten Linux-Kiste glaube ich
Masquerading, bei dem jetzigen "Zentralrechner" nat. Das habe ich halt
streng nach Anweisung konfiguriert und seitdem tut es.

>> Schliesslich habe ich - da hast Du voellig recht - keine Ahnung von
>> Netzwerk.
>
> Gut.
> Insbesondere unter Beachtung von Punkt a) würde ich vorschlagen, dass
> Du Dir ein bisschen Grundlagen aneignest und zunächst auf die Tiefen,
> wie Protokolle und NAT und und und verzichtest.

Protokolle? Warum soll ich auf nat verzichten, wenn es doch
eingerichtet ist und laeuft?

> So ein paar ketzerische Fragen, ich will die Antwort nicht wirklich
> wissen, aber diese Fragen solltest Du Dir stellen und wenn da nicht
> eine andere Antwort als "Ist mir anders unheimlich" oder "geht nicht
> anders" solltest Du das Gesamte System infrage stellen.
>
> Welchen Grund gibt es, ppp über den rechner zu schalten

Weil bisher noch nie eine andere Moeglichkeit als moeglich oder gar
erforderlich benannt wurde. Weil ich so die Moeglichkeit habe, immer
noch ueber ISDN oder Analog-Modem ins Netz zu kommen?

> Warum muss der Rechner 24/7 laufen?

Weil ich das so will.

> Warum weist Du jedem rechner ne feste IP zu?

Weil ich das sowieso gemacht habe, bevor ich den dhcp Server
installiert habe - und die Konfiguration als nicht besonders einfach
empfunden habe.

> Warum musst Du von außen auf den Rechner zugreifen?

Weil ich das manchmal einfach will. Weil ich manchmal an Dateien
drankommen moechte, die da drauf liegen. Weil ich es nett finde, ein
ssh $US...@mein.rechner.zu.hause machen zu koennen.

> Vertraue darauf, das heute Netzwerktechnik für Heimanwender iaR out of
> the Box funktioniert und spottbillig ist.
> Dein Netz ist mMn so etwas von kompliziert aufgebaut und vermurkst-
> man kann nur sagen, dass es funktioniert. Aber das reicht nicht.

Wozu reicht es nicht?

>> > Und einen Router kann man wirklich ganz easy konfigurieren.
>>
>> Das mag ja sein, aber verstehn die Rechner diesseits eine Routers das
>> auch?
>
> Solange die Rechner einen Browser haben, natürlich. Als
> Heimnetzwerkler kenne ich keinen aktuellen Router, der nicht mittels
> weboberfläche konfigurierbar ist
>
> So-ich ahne nach Verfolgung des Threads, wie Du zu diesem "Netz"
> kommst.
>
> Ich nehme mal an, dassein typisches Heimnetz für Deine
> Aufgabenstellung genau richtig ist:
>
> Alle rechner / ja, max. 5 + ggf. ein Gast
> smartphones / nein
> inetradios/ nein, was ist das?
> smart TVs nein, was ist das?
> entweder vorhanden
> oder irgentwann vielleicht doch mal auf der Wunschliste sollen das
> Internet sehen

Noe, was ist denn das, "das Internet sehen". Die Rechner sollen
tatsaechlich alle im www "surfen", News lesen und E-Mails empfangen
und schreiben koennen. Letzteres kann das Raspberry Pi allerdings noch
nicht.

> Drucker

Ja, geht auch, nicht immer, aber da, wo ich es eingerichtet habe.

>und netzlaufwerk für Musik und Filme sollen von allen rechnern
> ansprechbar sein

Nein.

> Das interne Netz soll einigermaßen geschüzt vor dem Bösen Internet
> sein

Habe ich noch nie drueber nachgedacht, aber sicher sollte das so sein,
ja.

> Dann kannst Du folgendes tun:
> Im einfachsten Fall nimm eine Fritzbox. Die hat4 Steckdosen für den
> Anschluss von diversen Rechnern mittels LAN. Und sie arbeitet als AP.
> On Top arbeitet sie noch als Modem und kann auch noch als DHCP Server
> fungieren.
>
> warum dieser Tipp:
> Fritzboxen sind trotz der Eierlegenden Wollmichsau existenz bewährt.
> ppp Verwaltung mittels Zentralrechner ist nicht soo toll.
> Desktoprechner sind keine Sparbüchsen- es gibt nur wenige Gründe, sie
> 24h/7 laufen zu lassen.
> Die Fritzbox den Zugang zum DSL erledigen und kann auch so eingestellt
> werden, dass nach Zwangstrennung unmittelbar eine Verbindung
> hergestekllt werden.
> Die Fritzbox kann als Firewall arbeiten.
> Ein DHCP Server weist den rechnern im Netzwerk eine IP zu.
> Normalerweise gibt es keinen Grund, eine konkrete IP den Rechnern
> zuzuweisen. Über den Netzwerknamen werden sie ganz easy gefunden.
> Jeder Rechner egal ob drahtgebunden oder WLAN mäßig kann nun ins
> Internet und die Netzwerkresorcen der anderen sehen.
> nach außen erscheint das HeimNetz wie ein einziger Rechner.
> Eine Fritzbox kann modellabhängig auch als DECT Station dienen und sie
> beherrscht das Bridging für I-net Telefonie/Skype (IIRC)

Toll (echt). Nur dass ich eben keine besitze.

> Aus dieser Grundkonfiguration heraus kann man sich nun Varianten
> überlegen.
> So kann es sinnvoll sein, Einen Teil des Netztes von einem anderen
> Netz zu trennen.
> Man kann ein Netzwerklaufwerk installieren. (Alternativ kann die FBox
> das mittels USB Stick.
>
> Ja, selbstverständlich würde das einen totalumbau deines Netzes
> bedeuten. Aber du gewinnst Vorteile, kannst auf die neue Struktur in
> Zukunft auch aufsetzen und sie weiter ergänzen. Du löst den
> gewachsenen Murks auf.

Der gewachsene Murks hat viele Naechte und Herzblut gekostet.

> Als Alternative zur fritzbox gibt es 11 und drölfzig beliebige
> Hersteller, die Geräte mit mehr oder weniger Funktionsumgfang
> daherkommen. hier muss man mit ein bisschen Köpfen halt Kombinationen
> anschaffen. Das kann verscvhiedene andere Vorteile bieten.- So kann es
> sinnvoll sein, den AP woanders als die fritzbox hinzustellen.

Kann es sein, dass ein gewisser paedagogischer oder sokratischer
Impetus ein bisschen mit Dir durchgeht?

Das ist nicht boese gemeint! :-)

Sabine

--
In a world without fences and walls,
who needs windows and gates? (N.N.)

Henning Paul

unread,
May 8, 2013, 9:32:09 AM5/8/13
to
Sabine Baer schrieb:

> Also, der Zentralrechner (der am D-LINK) sagt:
> xl0:
> inet 192.168.1.11 netmask 0xffffff00 broadcast 192.168.1.255
> (Die Schnittstelle, an der umgestoepselt wird)
>
> xl1:
> inet 192.168.1.12 netmask 0xffffff00 broadcast 192.168.1.255

Eieiei, zwei verschiedene Netzwerkinterfaces mit IP aus demselben Netz.
Dass das überhaupt funktioniert hat...

> (Die Schnittstelle, an der das DSL-Modem haengt, die
> IP-Adresse hat wohl keine sonderliche Bedeutung, weil das ja
> die ppp-options drueberbuegeln)

...liegt wohl ausschließlich daran. Daran, dass darüber eh nur PPPoE-
Frames und keine IP-Frames laufen.

> nfe0:
> inet 192.168.0.210 netmask 0xffffff00 broadcast 192.168.0.255
> (Die Schnittstelle, an der der Access Point haengt)

Und wie ermöglichst Du jetzt Kommunikation zwischen dem 192.168.1.0/24-
und dem 192.168.0.0/24-Subnetz? Über eine Routing-Regel?

Der kanonische Weg so etwas zu machen, weil man sich keinen Switch
leisten kann oder will (weil das eine Netzwerkinterface bspw. Glasfaser
ist und das andere Kupfer, und man zu knauserig ist, einen
Medienkonverter oder Switch mit Glasfaserport zu kaufen), besteht darin,
mit brctl eine Bridge zwischen den Netzwerkinterfaces einzurichten und
dieser Bridge dann nur eine einzige IP zu geben.

> tun0: flags=8051<UP,POINTOPOINT,RUNNING,MULTICAST> metric 0 mtu 1492
> options=80000<LINKSTATE>
> inet 91.53.88.129 --> 87.186.224.37 netmask 0xffffffff
> Opened by PID 30964
> (Das kommt automatisch, wenn ppp gestartet wird)

Das ist das Netzwerkinterface ins Internet. Wie erledigst Du die Network
Address Translation? Mit handgeschriebenen iptables-Regeln?

Gruß
Henning

Helmut Hullen

unread,
May 8, 2013, 9:30:00 AM5/8/13
to
Hallo, Sabine,

Du meintest am 08.05.13:

>> Router oder Bridge: wo stehen die Zugangsdaten zu Deinem Provider:
>> im D- Link-Ger�t oder aber in einem Deiner Rechner?

> Im "Zentralrechner" natuerlich.

Hmm - und ganz gewiss nicht (auch) im D-Link-Ger�t?

>> DHCP-Server (wenn eingeschaltet):
>>
>> was meldet "ipconfig" bei dem Rechner, der direkt an den Router
>> angeschlossen ist? irgendetwas mit 192.168.2.x?

> <google>
> ipconfig
> <google>

> Ach so, Du meinst ifconfig.

Sorry - ich betreue wohl zu viele Netze, bei denen im LAN vor allem
Windows-Clients werkeln ...

> Also, der Zentralrechner (der am D-LINK) sagt:

> xl0: flags=8843<UP,BROADCAST,RUNNING,SIMPLEX,MULTICAST> metric 0 mtu
> 1500 options=82009<RXCSUM,VLAN_MTU,WOL_MAGIC,LINKSTATE>
> ether 00:04:75:db:de:b4
> inet 192.168.1.11 netmask 0xffffff00 broadcast 192.168.1.255
> inet6 fe80::204:75ff:fedb:deb4%xl0 prefixlen 64 scopeid 0x3

Also Netz 192.168.1.x
Und das klingt so, als ob das D-Link-Ger�t eher als Router arbeitet,
nicht als pures DSL-Modem (im Bridge-Modus).

Wenn Du alle anderen Netzwerkkabel abziehst, ausser dem Kabel zum D-
Link-Ger�t:

mii-tool

sollte f�r diese eine Verbindung irgendetwas mit "ok" antworten,

nmap 192.168.1.0/24

sollte nach l�ngerer Sucherei etwas �ber den Zentralrechner und �ber das
D-Link-Ger�t erz�hlen.

Ab Werk ist das D-Link-Ger�t auf 192.168.1.1 eingestellt, es sollte �ber
diese IP-Adresse per "ping" oder/und per Browser ansprechbar sein.

> xl1: flags=8843<UP,BROADCAST,RUNNING,SIMPLEX,MULTICAST> metric 0 mtu
> 1500 options=82009<RXCSUM,VLAN_MTU,WOL_MAGIC,LINKSTATE>
> ether 00:a0:24:53:da:7d
> inet 192.168.1.12 netmask 0xffffff00 broadcast 192.168.1.255
> inet6 fe80::2a0:24ff:fe53:da7d%xl1 prefixlen 64 scopeid 0x4

Und noch mal Netz 192.168.1.x - das ist gar nicht gut.

> nd6 options=3<PERFORMNUD,ACCEPT_RTADV>
> media: Ethernet autoselect (100baseTX <full-duplex>)
> status: active
> (Die Schnittstelle, an der das DSL-Modem haengt, die
> IP-Adresse hat wohl keine sonderliche Bedeutung, weil das ja
> die ppp-options drueberbuegeln)



> nfe0: flags=8843<UP,BROADCAST,RUNNING,SIMPLEX,MULTICAST> metric 0 mtu
> 1500 options=82008<VLAN_MTU,WOL_MAGIC,LINKSTATE>
> ether e0:cb:4e:c2:6a:57
> inet 192.168.0.210 netmask 0xffffff00 broadcast 192.168.0.255
> inet6 fe80::e2cb:4eff:fec2:6a57%nfe0 prefixlen 64 scopeid 0x5


Wer betreibt das Netz 192.168.0.x?

> tun0: flags=8051<UP,POINTOPOINT,RUNNING,MULTICAST> metric 0 mtu 1492
> options=80000<LINKSTATE>
> inet 91.53.88.129 --> 87.186.224.37 netmask 0xffffffff
> Opened by PID 30964
> (Das kommt automatisch, wenn ppp gestartet wird)

Das klingt nach VPN.
Und "wenn ppp gestartet wird" klingt nach Bridge-Modus.

---------------------------------

Wie sollen die anderen Rechner ins Internet gehen: nur �ber den
Zentralrechner, oder aber an ihm vorbei direkt �ber das D-Link-Ger�t?

Muss der Zentralrechner unbedingt auch als DHCP-Server arbeiten, oder
d�rfte stattdessen das D-Link-Ger�t diesen Job f�rs gesamte LAN
�bernehmen?

-----------------------------------

Wenn das D-Link-Ger�t tats�chlich im Bridge-Modus arbeitet, dann hilft
vielleicht (sinngem�ss) die Anleitung bei

http://helmut.hullen.de/Arktur/Fehler/netz.html

ein wenig weiter, insbesondere

pppoe -I eth1 -A

pppoe -T20 -I eth1 -D pppoe.log > /dev/null

("eth1" ist durch das bei Deinem Zentralrechner zust�ndige Interface zu
ersetzen).

Juergen Ilse

unread,
May 8, 2013, 9:56:56 AM5/8/13
to
Hallo,

Sabine Baer <bae...@t-online.de> wrote:
> On 2013-05-08, Helmut Hullen wrote:
>> was meldet "ipconfig" bei dem Rechner, der direkt an den Router
>> angeschlossen ist? irgendetwas mit 192.168.2.x?
>
> <google>
> ipconfig
> <google>

Bei Windows waere es "ipconfig" um sich die Konfiguration anzeigen zu
lassen, bei unixoiden Betriebssystemen "ifconfig" bzw. "ip" (letzteres
mit passenden Parametern).

> Ach so, Du meinst ifconfig.
>
> Also, der Zentralrechner (der am D-LINK) sagt:
> xl0: flags=8843<UP,BROADCAST,RUNNING,SIMPLEX,MULTICAST> metric 0 mtu 1500
> options=82009<RXCSUM,VLAN_MTU,WOL_MAGIC,LINKSTATE>
> ether 00:04:75:db:de:b4
> inet 192.168.1.11 netmask 0xffffff00 broadcast 192.168.1.255
> inet6 fe80::204:75ff:fedb:deb4%xl0 prefixlen 64 scopeid 0x3
> nd6 options=3<PERFORMNUD,ACCEPT_RTADV>
> media: Ethernet autoselect (100baseTX <full-duplex,flowcontrol,rxpause,txpause>)
> status: active
> (Die Schnittstelle, an der umgestoepselt wird)
>
> xl1: flags=8843<UP,BROADCAST,RUNNING,SIMPLEX,MULTICAST> metric 0 mtu 1500
> options=82009<RXCSUM,VLAN_MTU,WOL_MAGIC,LINKSTATE>
> ether 00:a0:24:53:da:7d
> inet 192.168.1.12 netmask 0xffffff00 broadcast 192.168.1.255
> inet6 fe80::2a0:24ff:fe53:da7d%xl1 prefixlen 64 scopeid 0x4
> nd6 options=3<PERFORMNUD,ACCEPT_RTADV>
> media: Ethernet autoselect (100baseTX <full-duplex>)
> status: active
> (Die Schnittstelle, an der das DSL-Modem haengt, die
> IP-Adresse hat wohl keine sonderliche Bedeutung, weil das ja
> die ppp-options drueberbuegeln)

Eigentlich funktioniert dieses Setup bei dir eher "rein zufaellig", denn
du hast 2 Layer3-Interfaces (solche mit eigenen IP-Adressen) im selben
Netz, und das ohne, dass diese wirklich eine Verbindung ueber einen Switch
oder ueber eine passende "Bridging-Konfiguration" zwischen den Interfaces
auf deinem Zentralrechner haben (so vermute ich zumindest).

> nfe0: flags=8843<UP,BROADCAST,RUNNING,SIMPLEX,MULTICAST> metric 0 mtu 1500
> options=82008<VLAN_MTU,WOL_MAGIC,LINKSTATE>
> ether e0:cb:4e:c2:6a:57
> inet 192.168.0.210 netmask 0xffffff00 broadcast 192.168.0.255
> inet6 fe80::e2cb:4eff:fec2:6a57%nfe0 prefixlen 64 scopeid 0x5
> nd6 options=3<PERFORMNUD,ACCEPT_RTADV>
> media: Ethernet autoselect (100baseTX <full-duplex,flowcontrol,rxpause,txpause>)
> status: active
> (Die Schnittstelle, an der der Access Point haengt)
>
> plip0: flags=8810<POINTOPOINT,SIMPLEX,MULTICAST> metric 0 mtu 1500
> (keine Ahnung, warum das hochgezogen ist, aber es stoert ja nicht
> weiter)
>
> lo0: flags=8049<UP,LOOPBACK,RUNNING,MULTICAST> metric 0 mtu 16384
> options=3<RXCSUM,TXCSUM>
> inet 127.0.0.1 netmask 0xff000000
> inet6 ::1 prefixlen 128
> inet6 fe80::1%lo0 prefixlen 64 scopeid 0x7
> nd6 options=3<PERFORMNUD,ACCEPT_RTADV>
>
> tun0: flags=8051<UP,POINTOPOINT,RUNNING,MULTICAST> metric 0 mtu 1492
> options=80000<LINKSTATE>
> inet 91.53.88.129 --> 87.186.224.37 netmask 0xffffffff
> Opened by PID 30964
> (Das kommt automatisch, wenn ppp gestartet wird)

Was benutzt du den fuer eine PPPoE-Implementierung? Normalerweise haette
ich hier (bei "kernelbasiertem PPPoE") eher ein Interface ppp0 erwartet ...

Ich wuerde dir doch dazu raten, deine Netzwerkkonfiguration mal aufzuraeumen,
sorich dein "DSL-Modem" wirklich als Router (mit PPPoE) zu konfigurieren,
den DHCP-Server darauf einzuschalten (sofern das nicht bereits automatisch
passiert), das Interface xl1 zu dekonfigurieren, das Interface xl0 und die
Ethernet-Interfaces deiner weiteren Geraete sowie den ethernet-Port deines
"DSL-Modems" alle an einen (ggfs. noich anzuschaffenden) Switch dranzuhaengen.
Achja, die PPPoE-Konfiguration (die "Einwahl") bei deinem Zentralrechner
waere dann auch noch zu dekonfigurieren und (sofern der seine IP-Konfiguration
nicht per DHCP beziehen soll) die Defaultroute auf die IP-Adresse deines
"DSL-Modems" umzusetzen. Der Access-Point waere dann auch noch auf eine
IP-Adresse aus dem Netz an xl0 (also 192.168.0.xxx) zu konfigurieren, wenn
du auf das Management des Access-Point zugreifen koennen willst ...

Sabine Baer

unread,
May 8, 2013, 10:19:59 AM5/8/13
to
On 2013-05-08, Henning Paul wrote:
> Sabine Baer schrieb:
>
>> Also, der Zentralrechner (der am D-LINK) sagt:
>> xl0:
>> inet 192.168.1.11 netmask 0xffffff00 broadcast 192.168.1.255
>> (Die Schnittstelle, an der umgestoepselt wird)
>>
>> xl1:
>> inet 192.168.1.12 netmask 0xffffff00 broadcast 192.168.1.255
>
> Eieiei, zwei verschiedene Netzwerkinterfaces mit IP aus demselben Netz.
> Dass das überhaupt funktioniert hat...
>
>> (Die Schnittstelle, an der das DSL-Modem haengt, die
>> IP-Adresse hat wohl keine sonderliche Bedeutung, weil das ja
>> die ppp-options drueberbuegeln)
>
> ...liegt wohl ausschließlich daran. Daran, dass darüber eh nur PPPoE-
> Frames und keine IP-Frames laufen.

Ist wohl so. ich kann ihm auch gerade mal
ifconfig xl1 inet 192.168.1.12 netmask 255.255.255.0 up
ansagen und kriege
$ ifconfig xl1
xl1: flags=8843<UP,BROADCAST,RUNNING,SIMPLEX,MULTICAST> metric 0 mtu 1500
options=82009<RXCSUM,VLAN_MTU,WOL_MAGIC,LINKSTATE>
ether 00:a0:24:53:da:7d
inet6 fe80::2a0:24ff:fe53:da7d%xl1 prefixlen 64 scopeid 0x4
inet 192.168.7.12 netmask 0xffffff00 broadcast 192.168.7.255
nd6 options=3<PERFORMNUD,ACCEPT_RTADV>
media: Ethernet autoselect (100baseTX <full-duplex>)
status: active

Ich muss dann den ppp neu starten und alles fuktioniert wie vorher.

>> nfe0:
>> inet 192.168.0.210 netmask 0xffffff00 broadcast 192.168.0.255
>> (Die Schnittstelle, an der der Access Point haengt)
>
> Und wie ermöglichst Du jetzt Kommunikation zwischen dem 192.168.1.0/24-
> und dem 192.168.0.0/24-Subnetz? Über eine Routing-Regel?

Noe. Das macht mein Rechner von alleine
(Er hat kein Linux, sondern FreeBSD, da geht das mit dem Netzwerkkram
etwas anders, glaube ich. _Hier_ bin ich ja nur gelandet, weil das
Raspberry Pi ein Linux hat und weil es keine HardwareNG fuer FreeBSD
gibt und weil ich dachte _meine_ Frage koennen Linuxer genauso
beantworten - ist ja wohl auch so)

> Der kanonische Weg so etwas zu machen, weil man sich keinen Switch
> leisten kann oder will (weil das eine Netzwerkinterface bspw. Glasfaser
> ist und das andere Kupfer, und man zu knauserig ist, einen
> Medienkonverter oder Switch mit Glasfaserport zu kaufen), besteht darin,
> mit brctl eine Bridge zwischen den Netzwerkinterfaces einzurichten und
> dieser Bridge dann nur eine einzige IP zu geben.
>
>> tun0: flags=8051<UP,POINTOPOINT,RUNNING,MULTICAST> metric 0 mtu 1492
>> options=80000<LINKSTATE>
>> inet 91.53.88.129 --> 87.186.224.37 netmask 0xffffffff
>> Opened by PID 30964
>> (Das kommt automatisch, wenn ppp gestartet wird)
>
> Das ist das Netzwerkinterface ins Internet. Wie erledigst Du die Network
> Address Translation? Mit handgeschriebenen iptables-Regeln?

Handgeschrieben ziemlich genau nach der Anleitung im Handbuch. Ist
schon lange her, war IIRC ein ziemliches Stueck, bis ich's hatte, aber
es funktioniert halt.
Es gibt da eine Datei ipnat und eine natd, und noch ein paar, die ich
vermutlich damals angefasst habe.

Sabine

--
Campaign for a Non-Browser Specific WWW: http://www.anybrowser.org

Martin Schoenbeck

unread,
May 8, 2013, 11:27:50 AM5/8/13
to
Hallo Helmut,

Helmut Hullen schrieb:

> Also Netz 192.168.1.x
> Und das klingt so, als ob das D-Link-Ger�t eher als Router arbeitet,
> nicht als pures DSL-Modem (im Bridge-Modus).

Nein, die Adresse 192.168.1.1 hat es auch Bridge-Modus standardm��ig.

> Ab Werk ist das D-Link-Ger�t auf 192.168.1.1 eingestellt, es sollte �ber
> diese IP-Adresse per "ping" oder/und per Browser ansprechbar sein.

Ist es auch im Bridge-Modus. Sonst k�nnte man den ja nicht
wegkonfigurieren.

> Und noch mal Netz 192.168.1.x - das ist gar nicht gut.

Wo soll das Problem sein? Ich kann doch auf disjunkten Netzen die gleichen
Adressen benutzen. Wenn die Routingtabellen passen, wird auf dem Netz mit
dem Modem nur niemand das Modem direkt ansprechen k�nnen. Mu� man im
Bridge-Mode aber auch nicht.

Martin Schoenbeck

unread,
May 8, 2013, 11:33:56 AM5/8/13
to
Hallo Sabine,

Sabine Baer schrieb:

> Der gewachsene Murks hat viele Naechte und Herzblut gekostet.

Das ist der Nachteil, wenn Du einen Router samt Switch einsetzt: es gibt
hinterher keine Geschichten zu erz�hlen �ber durchwachte N�chte und
vergossenes Herzblut. Das Zeug funktioniert, jedenfalls wenn man wie in
Deinem Fall nichts besonderes machen will, einfach zu problemlos.

Bei den heutigen Preisen w�rde ich an Deiner Stelle aber tats�chlich statt
eines Switches einen Router mit WLAN und Switch kaufen. Ein Ger�t weniger,
das Strom verbr�t und in der Gegend rumsteht.

Marc Haber

unread,
May 8, 2013, 1:34:29 PM5/8/13
to
Sabine Baer <bae...@t-online.de> wrote:
>On 2013-05-08, Juergen Ilse wrote:
>> Ist aber so.
>> Das DSL-Modem ist zwar ein "NT" ("Network Terminator") aber kein NTBA
>
>OK, dann habe ich das verwechselt. Weil, ich weiss noch, dass dieses
>"Ding" erst anders hiess (irgendso eine Abkuerzung, die ich mir nicht
>merken konnte), und dann sagten sie, man koenne auch "DSL-Modem" dazu
>sagen.

NTBBA?

Grüße
Marc
--
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Marc Haber

unread,
May 8, 2013, 1:50:19 PM5/8/13
to
Sabine Baer <bae...@t-online.de> wrote:
>On 2013-05-08, Lars Wilhelm wrote:
>> d) In der Technik sind Bauchgefühle nicht gut. Alle Entscheidungen
>> sollten gut begründet sein. "Hab ich schon immer so gemacht" ist
>> definitiv keine Begründung
>
>Warum?

Weil sich die Technik weiter entwickelt und es inzwischen
zuverlässigere und einfachere Lösungen für die Probleme gibt.

>> Weil man damals einfach ein Modem mit einem rechner verbunden hat und
>> gut war. Dann allerdings wurden alternativen angeboten.
>> Sobald ein 2. rechner ins Spiel kommt, muss man sich fragen, wie der
>> denn nun sinvollerweise "ins Netz" kommen soll.
>
>Richtig, das nannte sich auf der alten Linux-Kiste glaube ich
>Masquerading, bei dem jetzigen "Zentralrechner" nat. Das habe ich halt
>streng nach Anweisung konfiguriert und seitdem tut es.

Und jetzt wird es an der Zeit, das NAT von einem kleineren, bei Dir
bereits vorhandenen Systmem machen zu lassen.

>> Gut.
>> Insbesondere unter Beachtung von Punkt a) würde ich vorschlagen, dass
>> Du Dir ein bisschen Grundlagen aneignest und zunächst auf die Tiefen,
>> wie Protokolle und NAT und und und verzichtest.
>
>Protokolle? Warum soll ich auf nat verzichten, wenn es doch
>eingerichtet ist und laeuft?

Es empfehlen Dir alle Leute, das NAT in den D-Link-Router zu
verlagern. Ich tue dies auch, und werde meine Beratung einstellen,
wenn Du nicht beraten werden möchtest.

>> Welchen Grund gibt es, ppp über den rechner zu schalten
>
>Weil bisher noch nie eine andere Moeglichkeit als moeglich oder gar
>erforderlich benannt wurde. Weil ich so die Moeglichkeit habe, immer
>noch ueber ISDN oder Analog-Modem ins Netz zu kommen?

Über ISDN und Analog-Modem kommst Du mit dem großen Rechner weiterhin
ins Netz. Es wird nur etwas aufwendiger, die anderen Systeme an der
ISDN- oder Modemverbindung teilhaben zu lassen.

Ich persönlich arbeite jeden Tag im Internet. Ich verdiene mein Geld
damit. Ich habe ein Analogmodem zuletzt 2009 benutzt,
ISDN-Datendienste zuletzt 2007. Ich vermute, zur Arbeit mit heutigen
Systemen werden weder ISDN noch Analogmodem ernsthaft ausreichen.

>> Warum muss der Rechner 24/7 laufen?
>
>Weil ich das so will.

Das ist natürlich ein schlagendes Argument. Dem kann ich nichts
entgegensetzen.

>> Warum weist Du jedem rechner ne feste IP zu?
>
>Weil ich das sowieso gemacht habe, bevor ich den dhcp Server
>installiert habe - und die Konfiguration als nicht besonders einfach
>empfunden habe.

Auch das kann man selbst entscheiden. Ich finde es sehr praktisch,
neue Systeme nur einstöpseln zu müssen.

>> Warum musst Du von außen auf den Rechner zugreifen?
>
>Weil ich das manchmal einfach will. Weil ich manchmal an Dateien
>drankommen moechte, die da drauf liegen. Weil ich es nett finde, ein
>ssh $US...@mein.rechner.zu.hause machen zu koennen.

Das geht auch dann weiterhin, wenn das NAT im Router gemacht wird. Du
musst lediglich einen Portforward konfigurieren.

>> Vertraue darauf, das heute Netzwerktechnik für Heimanwender iaR out of
>> the Box funktioniert und spottbillig ist.
>> Dein Netz ist mMn so etwas von kompliziert aufgebaut und vermurkst-
>> man kann nur sagen, dass es funktioniert. Aber das reicht nicht.
>
>Wozu reicht es nicht?

Das siehst Du alleine daran, dass wir hier seit einer Woche herum
machen und Du immer noch keine Lösung für Dein ursprüngliches Problem
hast, das Du bei Nutzung Deines Routers als Router nie gehabt hättest.

>Noe, was ist denn das, "das Internet sehen". Die Rechner sollen
>tatsaechlich alle im www "surfen", News lesen und E-Mails empfangen
>und schreiben koennen. Letzteres kann das Raspberry Pi allerdings noch
>nicht.

Mit Router und DHCP einstecken, geht.

>> Dann kannst Du folgendes tun:
>> Im einfachsten Fall nimm eine Fritzbox. Die hat4 Steckdosen für den
>> Anschluss von diversen Rechnern mittels LAN. Und sie arbeitet als AP.
>> On Top arbeitet sie noch als Modem und kann auch noch als DHCP Server
>> fungieren.
>>
>Toll (echt). Nur dass ich eben keine besitze.

Die kann man kaufen, und dann sowohl die Telefonanlage und den
D-Link-Router abschalten. Und man muss keinen Switch kaufen, denn die
Fritzbox hat einen eingebaut.

Wenn Du bei dieser Gelegenheit noch Dein ISDN durch VoIP ersetzt und
Deinen Haupt-Rechner wenigstens nachts schlafen schickst, kannst Du
damit bestimmt 20 bis 25 Euro im Monat sparen.

Die Fritzbox beherrscht übrigens auch Wake on LAN, so dass Du Deinen
Hauptrechner aus der Ferne wecken kannst, wenn Du ihn brauchst.

>> Ja, selbstverständlich würde das einen totalumbau deines Netzes
>> bedeuten. Aber du gewinnst Vorteile, kannst auf die neue Struktur in
>> Zukunft auch aufsetzen und sie weiter ergänzen. Du löst den
>> gewachsenen Murks auf.
>
>Der gewachsene Murks hat viele Naechte und Herzblut gekostet.

Ja, das ist immer so. Aber es ist inzwischen wirtschaftlicher, ihn
durch ein zeitgemäßes Setup auf Basis von Standardhardware zu
ersetzen. Manchmal sind Dinge einfach am Ende ihres Lebenszyklus
angekommen.

>Kann es sein, dass ein gewisser paedagogischer oder sokratischer
>Impetus ein bisschen mit Dir durchgeht?

Nein, er berät Dich nach bestem Wissen und Gewissen. Du blickst durch
Deinen Schampel selbst nicht durch, also solltest Du ihn durch etwas
ersetzen, was drölfzig andere Leute auch haben. Damit bekommst Du viel
schneller Hilfe und es ist alles viel einfacher zu erklären.

Juergen Ilse

unread,
May 8, 2013, 2:40:49 PM5/8/13
to
Hallo,

Sabine Baer <bae...@t-online.de> wrote:
> On 2013-05-08, Lars Wilhelm wrote:
>> d) In der Technik sind Bauchgefᅵhle nicht gut. Alle Entscheidungen
>> sollten gut begrᅵndet sein. "Hab ich schon immer so gemacht" ist
>> definitiv keine Begrᅵndung
> Warum?

Es waere eine Begruendung, aber eine sehr schwache. Wenn es einfache
Moeglichkeiten gibt, die Komplexitaet zu verringern und dadurch Fehler-
moeglichkeiten zu reduzieren, ist das ein weit besseres Argument dafuer,
etwas am Setup zu aendern ...

>> Weil man damals einfach ein Modem mit einem rechner verbunden hat und
>> gut war. Dann allerdings wurden alternativen angeboten.
>> Sobald ein 2. rechner ins Spiel kommt, muss man sich fragen, wie der
>> denn nun sinvollerweise "ins Netz" kommen soll.
> Richtig, das nannte sich auf der alten Linux-Kiste glaube ich
> Masquerading, bei dem jetzigen "Zentralrechner" nat.

Masquerading *ist* NAT (ein bestimmter Fall von NAT, aber da es noch
andere Faelle von NAT gibt, ist Masquerading immer NAT aber NAT nicht
immer Masqueradung).

> Das habe ich halt streng nach Anweisung konfiguriert und seitdem tut es.

Wenn dein D-Link Geraet als (NAT-) Router konfiguriert waere, koenntest
du auf deinem BSD diesen Teil der Konfiguration ebenfalls entsorgen ...

>> Gut.
>> Insbesondere unter Beachtung von Punkt a) wᅵrde ich vorschlagen, dass
>> Du Dir ein bisschen Grundlagen aneignest und zunᅵchst auf die Tiefen,
>> wie Protokolle und NAT und und und verzichtest.
> Protokolle? Warum soll ich auf nat verzichten, wenn es doch
> eingerichtet ist und laeuft?

Du sollst nicht auf NAT verzichten, sondern (vorlaeufig) darauf
verzichten, dir das Wissen ueber die Funktionsweise von NAT anzu-
eignen. Wenn die das D-Link Geraet gemaess der Anleitung konfigu-
rierst, zu der ich einen Link gepostet hatte (der Link zur "PPPoE"
Konfiguration fuer die D-Link Kiste), dann verlagerst du die NAT-
konfiguration von deinem Zentralrechner auf die D-Link Kiste.
Und da dort die NAT-Konfiguration vermutlich bereis per Default
aktiv ist, musst du dir dafuer nicht erst einen Regelsatz fuer
irgendwelche kryptischen Tools einfallen lassen, du musst dazu
eigentlich noch nicht einmal genau die Funktionsweise von NAT
verstanden haben. Deshalb der Hinweis, das Wissen ueber NAT bei
der Einarbeitung in IP-Netzwerke erst einmal zurueckzustellen.

>> Welchen Grund gibt es, ppp ᅵber den rechner zu schalten
> Weil bisher noch nie eine andere Moeglichkeit als moeglich oder gar
> erforderlich benannt wurde.

Mittlerweile sind in diesem Thread einige Gruende genannt worden, es
anders zu machen,und mittlerweile hat sich herausgestellt, dass du
bis auf den Ethernet-Switch (der nicht viel mehr als eine Ethernetkarte
kostet und bei dir einiges vereinfachen wuerde) alles notwendige fuer
eine andere Loesung vorhanden ist.

> Weil ich so die Moeglichkeit habe, immer
> noch ueber ISDN oder Analog-Modem ins Netz zu kommen?

Das koennte ein Grund sein. Wenn du allerdings bei Ausfall des DSL damit
leben koenntest, dass du dann nur noch mit deinem Zentralrechner (bzw.
dem Rechner an dem Modem, ISDN-Karte oder ggfs. UMTS-Stick verfuegbar
ist), ins Internet kommst bis die DSL-Leitung wieder verfuegbar ist,
spricht trotzdem nichts gegen die Konfiguration mit dem D-Link Ding
als DSL-Router ...

>> Warum weist Du jedem rechner ne feste IP zu?
> Weil ich das sowieso gemacht habe, bevor ich den dhcp Server
> installiert habe - und die Konfiguration als nicht besonders einfach
> empfunden habe.

Die bereits beschriebene Konfiguration mit dem D-Link Geraet als
DSl-Router mit NAT und als DHCP-Server waere einfacher ...
Da startest du auf BSD- oder Linux-Rechnern nur einen DHCP-Client
(passiert ggfs. bei Verwendung wie so etwas wie den "network-manager"
in aktuellen Linux-Distrbutionen sogar automatisch) und der uebernimmt
die Konfiguration des Netzwerks, einschliesslich Konfiguration der
DNS-Server, IP-Adresse, Netzmaske, Default-Gateway, ...
Bei Windows stellt man dazu dann nur von "fester IP-Konfigiration"
auf "IP-Adresse automatisch beziehen" um, und auch dort laeuft das
alles automatisch. Das lokale Netz wird dadurch *fast* "plug 'n play".
Bei MacOS X duerfte die Umstellung auf "DHCP-Client" auch nicht
komplizierter sein.

>> Warum musst Du von auᅵen auf den Rechner zugreifen?
> Weil ich das manchmal einfach will. Weil ich manchmal an Dateien
> drankommen moechte, die da drauf liegen. Weil ich es nett finde, ein
> ssh $US...@mein.rechner.zu.hause machen zu koennen.

Das erfordert dann geringfuegig mehr Aufwand (nicht allzuviel). Die
Ftage ist, ob man da nicht besser dasteht, wenn man entsorechende
Daten auf einen "Mietserver beim Provider" mit dann fester IP-Adresse
auslagert ...

>> Vertraue darauf, das heute Netzwerktechnik fᅵr Heimanwender iaR out of
>> the Box funktioniert und spottbillig ist.
>> Dein Netz ist mMn so etwas von kompliziert aufgebaut und vermurkst-
>> man kann nur sagen, dass es funktioniert. Aber das reicht nicht.
> Wozu reicht es nicht?

Dein Netz ist IMHO fehlertraechtig und unnoetig kompliziert aazfgebaut.
Die vorgeschlagenen Aenderungen waeren eine deutliche Vereinfachung,
die auch die Fehlertraechtigkeit verringern und im Falle eines Fehlers
die Fehlersuche vereinfachen wuerde.

>> Ich nehme mal an, dassein typisches Heimnetz fᅵr Deine
>> Aufgabenstellung genau richtig ist:
>> Alle rechner / ja, max. 5 + ggf. ein Gast
>> smartphones / nein
>> inetradios/ nein, was ist das?
>> smart TVs nein, was ist das?
>> entweder vorhanden
>> oder irgentwann vielleicht doch mal auf der Wunschliste sollen das
>> Internet sehen
> Noe, was ist denn das, "das Internet sehen".

Gemeint ist "sollen auf das Internet zugreifen koennen".


> Die Rechner sollen tatsaechlich alle im www "surfen", News lesen und
> E-Mails empfangen und schreiben koennen. Letzteres kann das Raspberry
> Pi allerdings noch nicht.

Deine Anforderungen wuerden (bis auf den "moeglichen Zugriff vom
Internet auf deine Rechner") von der vorgeschlagenen Konfiguration
mit DSL-Router sehr einfach erfuellt. Der "moegliche Zugriff von
aussen" liesse sich auch mit ueberschaubarem Aufwand realisieren
(IMHO erheblich weniger Aufwand, als dein bisheriges Netzwerksetup
erfordert hat).

>>und netzlaufwerk fᅵr Musik und Filme sollen von allen rechnern
>> ansprechbar sein
> Nein.

Das waere bei der vorgeschlagenen Konfiguration mit DSL-Router auch
nicht zwingend, aber (wenn gewuenscht) ihne grossen Aufwand realisierbar.

>> Das interne Netz soll einigermaᅵen geschᅵzt vor dem Bᅵsen Internet
>> sein
> Habe ich noch nie drueber nachgedacht, aber sicher sollte das so sein,
> ja.

Darueber sollte man schon nachdenken, wenn man Rechner an oeffentlichen
Netzen wie dem Internet betreibt ...

[ Fritzbox ]
> Toll (echt). Nur dass ich eben keine besitze.

Vieles davon geht auch schon mit deiner D-Link Kiste.

> Der gewachsene Murks hat viele Naechte und Herzblut gekostet.

Die dir xorgeschlagene Konfiguration ist IMHP einfacher und schneller
(und mit weniger Aufwand) zu realisieren.

Ich habe beruflich viel mit Netzwerken zu tun, und kann aus eigener
Erfahrung versichern, dass weniger Komplexitaet im Netzwerk enorme
Vorteile hat (solange man die zusaetzliche Komplexitaet nicht
zwingend benoetigt).

Martin Schoenbeck

unread,
May 8, 2013, 3:37:26 PM5/8/13
to
Hallo Marc,

Marc Haber schrieb:

> Sabine Baer <bae...@t-online.de> wrote:
>>Weil ich das manchmal einfach will. Weil ich manchmal an Dateien
>>drankommen moechte, die da drauf liegen. Weil ich es nett finde, ein
>>ssh $US...@mein.rechner.zu.hause machen zu koennen.
>
> Das geht auch dann weiterhin, wenn das NAT im Router gemacht wird. Du
> musst lediglich einen Portforward konfigurieren.

Das wird dann mit dem 321B doch schwierig. Der kann weder Anmeldung bei
dyndns (ok, das k�nnte der Rechner erledigen), noch kann er Portforwarding.
Die Routerfunktionalit�t ist wirklich nur f�r Notf�lle geeignet.

Sieghard Schicktanz

unread,
May 8, 2013, 3:58:04 PM5/8/13
to
Hallo Hermann,

Du schriebst am Wed, 08 May 2013 11:52:42 +0200:

> router = switch + DSL-modem + Kleinrechner,
> welcher nach Konfiguration �ber DSL Verbindung aufnimmt

Nix da - das ist ein reines Bezeichnungs-Chaos.

Ein _Switch_ ist ein Paket-Verteiler, der sich nur darum k�mmert, da� die
Packerln das richtige Ziel erreichen und dazu eine interne Adressenliste
der angesclossenen Ger�te f�hrt.

Ein _DSL-Modem_ ist ein Ger�t, das die Signale auf der Telefonleitung von
der DSL-Modulation umsetzt in Ethernet-Pakete und umgekehrt. Sozusagen ein
"Walkie-Talkie" f�r Daten, k�nnte man sagen (auch wenn da nix mit "Walkie"
ist;), oder etwas ernsthafter ein "Transceiver", eine Kombination aus
Sender (Transmitter) und Empf�nger (Receiver). Oder eben ein _Mo_dulator
f�r Sendedaten kombiniert mit einem _Dem_odulator f�r die Empfangssignale,
d.h. ein _Mo_dem_.

Ein _Router_ hingegen, hier implziert ein _Ethernet_-Router, ist ein
Ger�t, das Datenpakete aus unterschiedlichen Netzen �ber eine oder mehrere
Schnittstellen von _definierten_ Sendestellen eines Netzes an _definierte_
Empfangsstellen eines anderen weiterleitet. (Im allgemeinen ben�tigt man
pro Netz eine Schnittstelle, im Fall von PPPoE kann das auch �ber dieselbe
Schnittstelle wie eines der anderen Netze laufen, da es ein anderes
Protokoll ist, das die Unterscheidung implizit erm�glicht.)

Das, was Du oben so gro�z�gig vermanscht hast, ist spezifisch ein sog.
"DSL-Router", das ist eine Kombination eines DSL-Modems mit einem Router,
der auf einem eigenen (Klein-) Rechner l�uft, meist auch noch mit einem
eingebauten Switch kombiniert. Ein _Router_ kann aber mit beliebigen
Rechnern aufgebaut werden (ich habe meinen "Hauptrechner" lange so
betrieben) und mu� beileibe nichts mit DSL zu tun haben.
BTW, Router gibt es auch f�r ganz andere Netzwerktechniken als Ethernet.

> Neuer Rechner, sei es mit windows oder installiertem Linux,
> browserfenster �ffnen,
> und vermutlich ist, wenn keine Fehlermeldung kommt,
> die internetverbindung da.

Aber nur, weil die ganze Konfigurationsorgie bei Windows und aktuellen
Linux-Distributionen schon von den vorbereiteten Standard-Programmen und
-Skripten des Betriebssystems ausgef�hrt wurde.

--
(Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.�. ohne Zustimmung
nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder �hnlichem)
-----------------------------------------------------------
Mit freundlichen Gr��en, S. Schicktanz
-----------------------------------------------------------

Marc Haber

unread,
May 8, 2013, 6:03:45 PM5/8/13
to
Martin Schoenbeck <ms.usene...@schoenbeck.de> wrote:
>Das wird dann mit dem 321B doch schwierig. Der kann weder Anmeldung bei
>dyndns (ok, das könnte der Rechner erledigen), noch kann er Portforwarding.
>Die Routerfunktionalität ist wirklich nur für Notfälle geeignet.

Alles klar, weg mit dem Teil.

Sieghard Schicktanz

unread,
May 8, 2013, 5:04:24 PM5/8/13
to
Hallo Sabine,

Du schriebst am Wed, 8 May 2013 15:28:44 +0200:

> wie die alte Frau, die am Strassenrand steht und die von einem
> Pfadfinder gewaltsam ueber die Strasse gebracht wird, obwohl sie gar
> nicht auf die andere Seite will ;-)

;-)
Aber eigentlich will sie doch in das Gesch�ft weiter hinten auf der anderen
Seite. Allerdings wei� das wieder der Pfadfinder nicht... ];->

> > d) In der Technik sind Bauchgef�hle nicht gut. Alle Entscheidungen
> > sollten gut begr�ndet sein. "Hab ich schon immer so gemacht" ist
> > definitiv keine Begr�ndung
>
> Warum?

Da mu� ich zustimmen - Tradition ist meistens nett, aber oft recht
unsinnig. Wenn sich die Umgebungsbedingungen �ndern, k�nnen neue
Vorgehensweisen besser sein. Mal �berdenken, was man so alles �berfl�ssiges
tut und hat kann sich durchaus vorteilhaft auswirken.

> > Sag ich doch. Dein System *ist* an seine Grenze. Du muss also zur Zeit
> > ein Provisorium nutzen.
>
> Ja, deshalb habe ich ja nach einem Ethernethub gefragt...

Genau, und da es solche nicht mehr gibt, brauchst Du einen Switch, ein
5-Port sollte reichen, mit Steckernetzteil, in einem Kasterl 5x10x20cm�
oder kleiner, wie andere schon gesagt haben, f�r unter 10...an die 20EUR.

> [...]
> Richtig, das nannte sich auf der alten Linux-Kiste glaube ich
> Masquerading, bei dem jetzigen "Zentralrechner" nat. Das habe ich halt
> streng nach Anweisung konfiguriert und seitdem tut es.

Das sind zwei verschiedene Namen f�r dieselbe Funktion. Und das macht auch
jeder DSL-Router, ohne da� man es einstellen mu�, als Voreinstellung.
Im Prinzip ist es genau dasselbe, was Deine Hauptmaschine jetzt auch tut -
Du brauchst eigentlich au�er dem Switch nichts weiter, um Dein Ziel zu
erreichen.
(Blo� langweilt sich dann halt Dein Router;)
Andererseits k�nntest Du wenigstens eine Netzwerkkarte einsparen, indem Du
Dein DSL-"Modem" an eine der beiden anderen anschlie�t und das dem PPPoE-
D�mon sagst. Das st�rt sich nicht, weil das unterschiedliche Protokolle
(sozusagen "Sprachen") sind.

> Protokolle? Warum soll ich auf nat verzichten, wenn es doch
> eingerichtet ist und laeuft?

"Protokolle" sind sozusagen "Kommunikationsverfahren auf hohem Niveau".
Jede Daten�bertragung benutzt ein spezifisches Protokoll, und das i.A. auch
noch geschachtelt: Ethernet kann z.B. u.a. IP, IPX, SNMP, ICMP u.v.a.
�bertragen. IP (Internet Protocol) kann TCP, UDP, SCTP u.a., und �ber TCP
wieder laufen dann u.a. FTP, SSH, SMTP, HTTP, POP3. Die sind da sozusagen
"aufeinander gestapelt", weswegen man bei den Netzwerktreibern auch von
einem "Treiber-Stapel" (driver stack) spricht.
"NAT" (Network Address Translation, Netzwerkadressenumsetzung) ist
demgegen�ber _kein_ Protokoll, sondern eine Hilfsfunktion des Treibers in
einem Router, der sich merken mu�, welcher Rechner "von innen" mit welchem
von "au�en" korrespondiert, weil die Verbindung nach au�en ja (i.A.) nur
�ber eine einzige Adresse l�uft.

> > So ein paar ketzerische Fragen, ich will die Antwort nicht wirklich
> > Welchen Grund gibt es, ppp �ber den rechner zu schalten
>
> Weil bisher noch nie eine andere Moeglichkeit als moeglich oder gar
> erforderlich benannt wurde. Weil ich so die Moeglichkeit habe, immer
> noch ueber ISDN oder Analog-Modem ins Netz zu kommen?

Ja, weil Du bisher Deinen Router (als der er "enttarnt" wurde) bisher nur
als "dummes" Modem gekannt hast. Es ist aber ein praktisch vollwertiger
Rechner mit einer recht umfangreichen Palette an Netzwerkfunktionen -
willst Du die wirklich v�llig ungenutzt lassen?
Wie Du an Deinem System siehst, funktioniert das so ja auch.
BTW, was da datenm��ig �ber DSL l�uft, hat mit ISDN oder analog nichts zu
tun, das sind zwei v�llig separate �bertragungskan�le, auch wenn sie �ber
dieselbe Leitung laufen - etwa so wie die verschiedenen Fernsehkan�le, die
�ber dasselbe kabel kommen.

> > Warum muss der Rechner 24/7 laufen?
>
> Weil ich das so will.

D.h. Du willst viel Strom verbrauchen. Gut, Du bezahlst ihn ja.

> > Warum weist Du jedem rechner ne feste IP zu?
>
> Weil ich das sowieso gemacht habe, bevor ich den dhcp Server
> installiert habe - und die Konfiguration als nicht besonders einfach
> empfunden habe.

Das kann durchaus n�tzlich sein - es erleichtert die �bersicht, wenn man
einen festen Rechnerpark hat, den man nicht laufend erweitern, �ndern oder
f�r G�ste zug�nglich halten mu�.

> > Vertraue darauf, das heute Netzwerktechnik f�r Heimanwender iaR out of
> > the Box funktioniert und spottbillig ist.

Bei solchen Aussagen werde ich immer _sehr_ skeptisch. Richtig, es
funktioniert "iaR" ohne weiteres und problemlos - aber es ist immer besser,
zu wissen, was man sich damit "einf�ngt". Es soll z.B. schon DSL-Router
gegeben haben, die von Haus aus einen Trojaner eingebaut hatten, und "Back
Doors" von Herstellern sind eher zu erwarten. Meine neue Fritz!Box hat sich
auch schon verraten - nach einem Problem damit (sie hat sich einfach "tot
gestellt" und war nur mit Manipulation wieder erreichbar zu bekommen) hat
sie einfach hinterr�cks und ohne R�ckfrage einen nicht einsehbaren (aber
sinnigerweise im Log eingetragenen) Fehlerbericht an den Hersteller
geschickt, was ich _nicht_ akzeptabel finde und wogegen ich heftig
protestieren w�rde, h�tte ich sie gekauft. Gegen�ber dem Provider _habe_
ich auch protestiert.

> > Dein Netz ist mMn so etwas von kompliziert aufgebaut und vermurkst-
> > man kann nur sagen, dass es funktioniert. Aber das reicht nicht.
>
> Wozu reicht es nicht?

Doch, es reicht. Aber es ist schon �berkompliziert, und es gab hier eine
ganze Menge Vorschl�ge zur Vereinfachung. Du kannst daraus nehmen (und
machen), was Dir sinnvoll erscheint.

> >> > Und einen Router kann man wirklich ganz easy konfigurieren.
> >>
> >> Das mag ja sein, aber verstehn die Rechner diesseits eine Routers das
> >> auch?

Die brauchen das nicht zu verstehen - die Konfiguration Deines
Hauptrechners m�ssen sie doch auch nicht "verstehen".

> > Solange die Rechner einen Browser haben, nat�rlich. Als
> > Heimnetzwerkler kenne ich keinen aktuellen Router, der nicht mittels
> > weboberfl�che konfigurierbar ist

Was allerdings auch hei�t, da� die Eingriffsm�glichkeiten auf das
beschr�nkt sind, was diese Oberfl�che zul�sst, und das variiert durchaus.
Manchmal gibt es auch noch andere Zug�nge, aber ohne Systemdokumentation
ist deren Benutzung mit einer Runde "Minesweeper" vergleichbar - mit
scharfen Minen...

> Noe, was ist denn das, "das Internet sehen". Die Rechner sollen

Slang f�r "eine Verbindung ins internet aufbauen k�nnen".

> > Das interne Netz soll einigerma�en gesch�zt vor dem B�sen Internet
> > sein
>
> Habe ich noch nie drueber nachgedacht, aber sicher sollte das so sein,
> ja.

_Das_ ist aber dann ein _sehr_ starkes Argument, Deinen Hauptrechner
_nicht_ DSL-Router spielen zu lassen, sondern einen externen Router als
"Firewall" (mit entsprechender Software) dazwischenzuschalten. Ohne
Software, die den Datenverkehr ins und _aus dem_ internet �berwacht, kann
Deine Maschine recht schnell Sachen machen, die Du nicht willst, die
strafbewehrt sind und recht b�se Folgen haben k�nnen. Und hier in
Deutschland gilt: _der Betreiber eines Rechners ist daf�r verantwortlich_,
da� der Betrieb seiner Rechner keine Gesetze verletzt. Und das gilt _auch
dann_, wenn das durch von au�en ohne sein Wissen installierte Schadsoftware
erfolgt!
Ein spezieller DSL-Router hat normalerweise Vorkehrungen, die die �blichen
China- und Ru�land-Hacker abwehren k�nnen. Vorsicht ist trotzdem
angebracht, und viele Schadsoftware kommt auch deshalb zur Ausf�hrung, weil
der Benutzer eines Web-Dienstes zu unvorsichtig herumgeklickt hat.

> > Im einfachsten Fall nimm eine Fritzbox. Die hat4 Steckdosen f�r den
...
> Toll (echt). Nur dass ich eben keine besitze.

Aber Du besitzt einen entsprechenden Router. Inwieweit der vergleichbar
ist, w�re noch zu pr�fen. Er hat zumindest ja offenbar nur einen
Netzwerkanschlu�, aber daf�r kannst Du ja den (neuen) Switch benutzen. ;-)

Juergen Ilse

unread,
May 8, 2013, 11:10:40 PM5/8/13
to
Hallo,

Sieghard Schicktanz <Sieghard....@schs.de> wrote:
> Ein _Switch_ ist ein Paket-Verteiler, der sich nur darum kᅵmmert, daᅵ die
> Packerln das richtige Ziel erreichen und dazu eine interne Adressenliste
> der angesclossenen Gerᅵte fᅵhrt.

Ein Switch verteilt Layer2-Frames (ist nicht auf IP beschraekt, sondern
leitet alles weiter, was sich per Ethernet uebertragen laesst, also
auch IPX, Apple-Talk, DECNET, ...). Auf Layer2 erfolgt die Addressierung
ueber MAC-Adressen, es sind nur Geraete im lokalen Netzsegmwnt erreichbar,
"routing" findet auf Layer2 *nicht* statt.

> Ein _DSL-Modem_ ist ein Gerᅵt, das die Signale auf der Telefonleitung von
> der DSL-Modulation umsetzt in Ethernet-Pakete und umgekehrt.

Man koennte es als eine Art "Media-Konverter" zwischen DSL und Ethernet
bezeichnen.

> Ein _Router_ hingegen, hier implziert ein _Ethernet_-Router,

Ein IP-Router mit Ethernet-Interfaces. Atch wenn heutzutage vorwiegend
IP als Layer3-Protokoll zum Einsart kommt, gibt es nich mehr Layer3-
Protokolle und auch Router dafuer (oben erwaehnt wurden bereits IPX,
DECNET und Apple-Talk).

> ist ein Gerᅵt, das Datenpakete aus unterschiedlichen Netzen ᅵber eine
> oder mehrere Schnittstellen von _definierten_ Sendestellen eines Netzes
> an _definierte_ Empfangsstellen eines anderen weiterleitet.

Die wesentliche Eigenschaft ist, dass der Router aif Layer3 arbeitet:
er leitet Pakete zwischen verschiedenen Netzen weiter ("routung2"),
dabei wird die Layer2-Unformation *entfernt* und fuer das Zielnetz
neu aufgebaut. Es werden nur Layer3-Pakete (in unserem Fall IP-Pakete)
weitergeleitet (die beim Transport auf Layer2 den Inhalt der Layer2-
Frames darstellen).

> (Im allgemeinen benᅵtigt man pro Netz eine Schnittstelle, im Fall
> von PPPoE kann das auch ᅵber dieselbe Schnittstelle wie eines de
> anderen Netze laufen,

Su wirfst schon wieder die Netzwerklayer durcheinander: auch wenn
das selbe physikalische Interface verwendet wird, gast du auf Layer3
dennoch verschiedene (Layer3-) Interfaces, unter Linux dann z.B.
eth0 und ppp0.

> da es ein anderes Protokoll ist, das die Unterscheidung implizit
> ermᅵglicht.)

Es waere auch eine Kombination mit nur einem Layer3-Interface und
"secondary IP-Adressenaus unterschiedlichen Layer3-Netzen moeglich
(wobei man so etwas sinnvollerweise in der Praxis eher vermeiden
sollte, solange es sich vermeiden laesst ...). Es haengt also
*nicht* (wie von dir angedeutet) am "unterschiedlichenProtokoll" ...

@Sabine: vergiss am besten alles bis zu dieser Stelle in diesem
Posting geschriebene, sowojl von mit als auch von meinem Vorredner,
denn das alles duerfte dich eher von der Einarbeitung in die Grund-
lagen von IP ablenken statt dir weiterzuhelfen ...

Juergen Ilse

unread,
May 8, 2013, 11:31:00 PM5/8/13
to
Hallo,

Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:
> Martin Schoenbeck <ms.usene...@schoenbeck.de> wrote:
>>Das wird dann mit dem 321B doch schwierig. Der kann weder Anmeldung bei
>>dyndns (ok, das könnte der Rechner erledigen), noch kann er Portforwarding.
>>Die Routerfunktionalität ist wirklich nur für Notfälle geeignet.
> Alles klar, weg mit dem Teil.

Es waere ggfs. (je nachdem, was denn als WLAN-Accesspoint schon
existiert) ggfs. das D-Link Teil als DSL-Modem und den WLAN-AP
als Router zu verwenden (ggfs. nach Ersatz der Firmware gegen
OpenWRT, sofern das auf dem Geraet lauffaehig ist). Dafuer
sollte Sabine dann vielleicht wirklich jemanden hinzuziehen
"der sich damit auskennt" ...

Eine weitere Moeglichkeit, die "Erreichbarkeit von aussen" ueber
ein VPN zu einer festen Gegenstelle (z.B. einem "Mietserver" bei
irgend einem Hoster) zu realisieren. Auch dazu sollte Sabine dann
(wenn sie diese Loesung umsetzen moechte) jemanden hinzuziehen
"der sich damit auskennt" (und nein, damit meine ich nicht den
Versuch, dass hier im Usenet zu diskutieren).

Aber das ersetzen von WLAN-AP und DSL-Modem durch einen anderen
DSL-Router mit integriertem Switch und integriertem WLAN waere
dann wohl die guenstigste Loesung.

Tschuess,
Juergen Ilse (Jue...@usenet-Verwaltung.de)

Juergen Ilse

unread,
May 8, 2013, 11:58:32 PM5/8/13
to
Hallo,

Sieghard Schicktanz <Sieghard....@schs.de> wrote:
> "Protokolle" sind sozusagen "Kommunikationsverfahren auf hohem Niveau".
> Jede Datenᅵbertragung benutzt ein spezifisches Protokoll, und das i.A. auch
> noch geschachtelt: Ethernet kann z.B. u.a. IP, IPX, SNMP, ICMP u.v.a.
> ᅵbertragen.

Bitte nicht schon wieder die Netzwerklayer durcheinanderwerfen. TCP/IP und
IPX sind Layer3-Protokollfamilien, ICMP ist ein Protokoll der TCP/IP
Protokollfamilie und SNMP ein ueblicherweise auf UDP aufsetzendes
"Apllikations-Protokoll" (wobei UDP selbst wieder ein Protokoll der
TCP/IP Protokollfamilie ist). Es ist mir voellig unverstaendlich,
wie man auf die Schnapsidee, die alle in einen Topf werfen ui wollen.

> IP (Internet Protocol) kann TCP, UDP, SCTP u.a., und ᅵber TCP
> wieder laufen dann u.a. FTP, SSH, SMTP, HTTP, POP3. Die sind da sozusagen
> "aufeinander gestapelt", weswegen man bei den Netzwerktreibern auch von
> einem "Treiber-Stapel" (driver stack) spricht.

Eigentlich spricht man in diesem Fall nicht von einem Treiberstack,
sondern von einem Protokollstack ...

> "NAT" (Network Address Translation, Netzwerkadressenumsetzung) ist
> demgegenᅵber _kein_ Protokoll, sondern eine Hilfsfunktion des Treibers in
> einem Router, der sich merken muᅵ, welcher Rechner "von innen" mit welchem
> von "auᅵen" korrespondiert, weil die Verbindung nach auᅵen ja (i.A.) nur
> ᅵber eine einzige Adresse lᅵuft.

Die genaue Funktionsweise ist fuer den Anwender i.d.R. relativ
uninteressant und nicht weiter wichtig. Was NAT ist, beschreibt
am besten die "Langform" dieses Begriffs: "Network Address Translation"
("Netzwerk Adress Uebersetzung").

Tschuess,
Juergen Ilse (jue...@usenetverwaltung.de)

Marc Haber

unread,
May 9, 2013, 4:28:19 AM5/9/13
to
Juergen Ilse <jue...@usenet-verwaltung.de> wrote:
>Eine weitere Moeglichkeit, die "Erreichbarkeit von aussen" ueber
>ein VPN zu einer festen Gegenstelle (z.B. einem "Mietserver" bei
>irgend einem Hoster) zu realisieren. Auch dazu sollte Sabine dann
>(wenn sie diese Loesung umsetzen moechte) jemanden hinzuziehen
>"der sich damit auskennt" (und nein, damit meine ich nicht den
>Versuch, dass hier im Usenet zu diskutieren).

Genau. So mache ich das mit meiner Wohnung, allerdings nicht per IPv4,
sondern ausschließlich per IPv6. Das ist die luxuriöseste Möglichkeit,
allerdings auch die teuerste. Mietserver sind nicht billig.

>Aber das ersetzen von WLAN-AP und DSL-Modem durch einen anderen
>DSL-Router mit integriertem Switch und integriertem WLAN waere
>dann wohl die guenstigste Loesung.

ACK.

Klaus von der Heyde

unread,
May 9, 2013, 4:42:26 AM5/9/13
to
Am 08.05.2013 19:50, schrieb Marc Haber:
> Sabine Baer <bae...@t-online.de> wrote:
>> On 2013-05-08, Lars Wilhelm wrote:
[...]
>>> Warum weist Du jedem rechner ne feste IP zu?
>>
>> Weil ich das sowieso gemacht habe, bevor ich den dhcp Server
>> installiert habe - und die Konfiguration als nicht besonders einfach
>> empfunden habe.
>
> Auch das kann man selbst entscheiden. Ich finde es sehr praktisch,
> neue Systeme nur einstöpseln zu müssen.
[...]
>> Weil ich das manchmal einfach will. Weil ich manchmal an Dateien
>> drankommen moechte, die da drauf liegen. Weil ich es nett finde, ein
>> ssh $US...@mein.rechner.zu.hause machen zu koennen.
>
> Das geht auch dann weiterhin, wenn das NAT im Router gemacht wird. Du
> musst lediglich einen Portforward konfigurieren.

Das setzt bei manchen Routern eine explizite Zuweisung der IP-Adresse
(ob per DHCP oder »von Hand«) voraus: falls man keinen Rechnernamen,
sondern nur eine IP-Adresse in die Forwarding-Liste eintragen kann.

Klaus

Hermann Riemann

unread,
May 9, 2013, 2:43:01 PM5/9/13
to
Sabine Baer schrieb:

> Von der Telefondose geht ein Kaebelche zu einem Kaestchen, auf dem
> steht "T DSL" (diese Verbindung hat der Telekom-Mitarbeiter
> geschraubt), von dort ueber Stecker eine Verbindung zu einem
> Kaestchen, da steht "T Net ISDN" drauf und eine zu einem Kaestchen,
> das steht "D Link ADSL Modem" drauf. Dieses wiederum ist mit einem
> Ethernetkabel mit einer Netzwerkkarte in meinem "Zentralrechner"
> verbunden.
> Als 4. Kaestchen haeng da irgendwo noch eine T EUMEX drin, aber die
> ist nur fuer die Telefone in der Wohnung und hat mit dem Rechnerkram
> nix zu tun.

Da kommen alte Erinnerungen hoch.
So um 1997 hatte ich statt modem ISDN.
3 Telefonnummern statt einer,
64 k statt 14.4 k.
( Die ELSA Quickstep 3000 PNP?
hat im Gegensatz zur angeblichen Linuxkompatibilität
nie bei mir unter Linux funktioniert.)

Irgendwann kam DSL 2000.
( und damit internet unter Linux ( SuSE))
Da kam der splitter,
(das kleine Kästchen neben der Steckdose
für die WAN-Abzweigung die statt mit
WAN Kable genauso problemlos mit LAN-Kabel
betrieben werden kann.)

Von dem WAN-Kabel ging eine Verbindung
zum DSL-Modem,
von dort aus zu einem PC.

Irgendwann kam dann von der Telekom der Hinweis,
das ich für weniger Geld DSL6000 statt DSL2000 haben können.

Eine weitere Ersparnis ergab sich noch,
weil ich das ISDN-Zeug eigentlich nie gebraucht habe
und auch nicht brauchen werde,
ISDN abmeldete.

Da wiesen mich die Leute von der Telekom darauf hin,
dass ihr modem nicht schnell genug sei,
und ich ein neues modem brauchte.
Ich habe mir die Fritzbox 2170 gekauft,
und gegen das modem ausgetauscht,
ohne irgendetwas an irgendeiner Installation zu ändern.

Fürs gleiche Geld bekomme ich jetzt
statt DSL 6000 DSL50000.
Nur musste ich die Fritzbox austauschen.
Ich habe jetzt die Fritzbox 7390.

Die Verbindungseinrichtung zur telekom
war auf dieser Fritzbox etwas einfach als
die Einrichtung der Telekomverbindung
auf dem PC unter SuSE.

Hermann
der bei SuSE 11.2 an anderen Stellen
mehr Probleme hatte.

--
http://www.Hermann-Riemann.de

Jan Heitkötter

unread,
May 9, 2013, 5:31:26 PM5/9/13
to
Am 08.05.2013 09:14, schrieb Sabine Baer:
>> Ein DSL-Modem und ein NTBA sind ebenfalls zwei völlig verschiedene
>> Dinge.
>
> Das kann so ganz nicht stimmen, denn ich erinnere mich genau, das mir
> das "Team" - Gott hab es selig - bestaetigt hat, dass das dasselbe
> sei, dass man nicht mehr unbedingt sich die Finger und das Hirn kit
> dem Begriff NTBA verknoten muss.

Hier werden wahrscheinlich "NTBA" und "NTBBA" verwechselt.

<https://de.wikipedia.org/wiki/NTBA>
<https://de.wikipedia.org/wiki/DSL-Modem> ("NTBBA")

Wo wir gerade bei Wikipedia sind -- das hier könnte auch nicht schaden,
da dir nach eigener Aussage die Grundlagen fehlen:
<https://de.wikipedia.org/wiki/DSL-Weiche> ("Splitter")
<https://de.wikipedia.org/wiki/Router>
<https://de.wikipedia.org/wiki/Switch_%28Computertechnik%29>
<https://de.wikipedia.org/wiki/Hub_%28Netzwerktechnik%29>

Die ganzen Kästchen, die man heutzutage als "DSL-Modem" angeboten
bekommt, sind meistens DSL-Router. Viele lassen sich auch als Modem
betreiben.

Gruß

Jan

(der erst kürzlich von seinem Provider ein DSL-Modem zugeschickt bekam,
um den Anschluss entstören zu können)

Sabine Baer

unread,
May 9, 2013, 11:25:36 PM5/9/13
to
On 2013-05-09, Hermann Riemann wrote:

[..]

> Da kommen alte Erinnerungen hoch.

:-)

> So um 1997 hatte ich statt modem ISDN.
> 3 Telefonnummern statt einer,
> 64 k statt 14.4 k.
> ( Die ELSA Quickstep 3000 PNP?
> hat im Gegensatz zur angeblichen Linuxkompatibilität
> nie bei mir unter Linux funktioniert.)

Ich habe 1997(?) so ein Telekom-Angebot gekauft, hiess Teledat 100(?) und
bestand aus einer passiven ISDN-Karte von AVM, die als Telekom-Produkt
verkleidet war, ein prima Ding, laeuft heute noch und zeichnet brav
alle einkommenden Telfonnummern auf.
Ein Grund, warum ich den alten Linux-Rechner noch brauche, sie steckt
in einem ISA-Schlot.

> Irgendwann kam DSL 2000.
> ( und damit internet unter Linux ( SuSE))

"Internet" lief bei mir lange Zeit ueber die ISDN-Karte als /dev/ttyI0

[...]

> Eine weitere Ersparnis ergab sich noch,
> weil ich das ISDN-Zeug eigentlich nie gebraucht habe
> und auch nicht brauchen werde,
> ISDN abmeldete.

Ich habe es immer noch (s. o.), weil ich eine zweite Telefonnummer
fuer mein Analog-Modem fuer Faxe brauche. Und um mich gelegentlich
ohne alles "Internet" zu Hause einloggen zu koennen.

[...]

Meine Telekom-Erfahrungen sind aehnlich. Ich war immer zufrieden, bis
sie mich vor ca. einem Jahr belatschert haben, meinen
*comfortPlus*-irgendwas-Tarif zu aendern einen billigeren, bei dem
alles beim alten bleibe, ich nur "Entertain" dazubekomme, was ich ja
nicht nutzen muesse. Ja, Piffendeckel, ich habe seitdem keinen
Hotspot-Zugang mehr und mein Ansinnen, diese Vertragsaenderung
rueckgaengig zu machen, haben sie mit einem pampigen Brief
beantwortet.

Sabine

--
Der Schoepfer schoepft die Zeit aus dem unendlichen Quell des Nichts.
Mensch befoerdert seine Zeit wieder dorthin.
Klar, gaaanz einfach. Sozusagen ein Kreislauf der Zeit durchs Nichts.
(horst-d.winzler in dst)

Henning Paul

unread,
May 10, 2013, 3:29:57 AM5/10/13
to
Sabine Baer schrieb:

> Ich habe 1997(?) so ein Telekom-Angebot gekauft, hiess Teledat 100(?)
> und bestand aus einer passiven ISDN-Karte von AVM, die als
> Telekom-Produkt verkleidet war, ein prima Ding, laeuft heute noch und
> zeichnet brav alle einkommenden Telfonnummern auf.
> Ein Grund, warum ich den alten Linux-Rechner noch brauche, sie steckt
> in einem ISA-Schlot.

Ich dachte Dein "Zentralrechner" liefe unter FreeBSD, oder ist das jetzt
wieder ein anderer Rechner?

Aber heute brauchst Du so etwas wirklich nicht mehr. Wenn Du Dir eine
Fritz!Box Fon anschaffst, kannst Du die mit an Deinen ISDN-Anschluss
anschließen und darüber faxen. Außerdem ist die in der Lage, die
Telefonummern eingehender Anrufe übers LAN anderen Rechnern mitzuteilen.
Ein Bekannter von mir hat sogar seinen DVB-C-Receiver damit gekoppelt
und bekommt bei Telefonklingeln die Nummer des Anrufers in die Ecke
seines Fernsehbildes eingeblendet.

Was Du da laufen hast, war Ende der 90er/Anfang der 00er sicher mal eine
moderne Anlage nach dem neuesten Stand der Technik, heute wirkt sie auf
mich reichlich antiquiert. Sorry.

Gruß
Henning

Sabine Baer

unread,
May 10, 2013, 3:53:48 AM5/10/13
to
On 2013-05-10, Henning Paul wrote:

[...]

> Ich dachte Dein "Zentralrechner" liefe unter FreeBSD, oder ist das jetzt
> wieder ein anderer Rechner?

Ja und ja. Der rechner mit dem ISA Steckplaetzen ist die "Alte Linux
Kiste", die mit dem Zentralrechner mit einem Ethernetkabel
angeschlossen ist, das Kabel, das jetzt manchmal ausgestoepselt werden
muss, damit ich den Raspberry Pi dranhaengen kann.

[...]

> Was Du da laufen hast, war Ende der 90er/Anfang der 00er sicher mal eine
> moderne Anlage nach dem neuesten Stand der Technik, heute wirkt sie auf
> mich reichlich antiquiert. Sorry.

Du musst Dich dafuer nicht entschuldigen, Du hat damit sicherlich
absolut recht. Aber - ist es nicht toll, das das noch funktioniert?
Wie lange lebt eine Fritzbox?

Mein Lieblingsplatz und der zu 90% genutzte ist uebrigens der an einem
echten dummen Terminal am "Zentralrechner", das ist noch ein bisschen
antiquierter :-)
Und die Telefonnummern, die die ISDN-Karte speichert, kann ich ganz
bequem von diesem Terminal lesen, indem ich mich in die "Alte Linux
Kiste" einlogge und /var/log/messages lese.
Die brauche ich nicht am Fernseher. Auch in das Raspberry Pi kann ich
mich so einloggen und muss nicht den Fernseher durch die Wohnung tragen.

Mir gefaellt's - ich selbst bin ja auch schon etwas antiquiert.

Sabine

--
Man kann es auch sein lassen. So wichtig ist das alles gar nicht.
So what? :) (JF in dacw)

Juergen Ilse

unread,
May 10, 2013, 4:11:31 AM5/10/13
to
Sabine Baer <bae...@t-online.de> wrote:
> On 2013-05-10, Henning Paul wrote:
>> Was Du da laufen hast, war Ende der 90er/Anfang der 00er sicher mal eine
>> moderne Anlage nach dem neuesten Stand der Technik, heute wirkt sie auf
>> mich reichlich antiquiert. Sorry.
> Du musst Dich dafuer nicht entschuldigen, Du hat damit sicherlich
> absolut recht. Aber - ist es nicht toll, das das noch funktioniert?
> Wie lange lebt eine Fritzbox?

Bei der Fritzbox fehlen mir die konkreten Erfahrungen, aber ich habe z.B.
bei mir eine Cisco PIX Firewall im Einsatz (gebraucht gekauft), die schon
seit mehr als 10 Jahren nicht mehr neu verkauft wird und somit bestimmt
schon mehr als 15 Jahre oder mehr auf dem Buckel hat (und noch voellig
einwandfrei funktioniert (auch wenn es seit 2009 keine Firmwareupdates mehr
gegeben hat und wohl auch nicht mehr geben wird).

> Mir gefaellt's - ich selbst bin ja auch schon etwas antiquiert.

Gegen "antiquiert" spricht auch nicht unbedingt etwas. Dein Netzwerksetup
ist aber "sehr eigenartig", schwer zu debuggen und funktioniert (soweit
ich das gesehen habe) an mindestens einer Stelle eher "nur rein zufaellig",
und somit hielte ich es schon fuer sinnvoll, das ganze auf einem anderen
"aktuelleren" Stand zu konsolidieren. Aber das schrieb ich dir schon.

Tschuess,
Juergen Ilse (jue...@usenet-verwaltung.de)

Helmut Hullen

unread,
May 10, 2013, 4:14:00 AM5/10/13
to
Hallo, Henning,

Du meintest am 10.05.13:

[...]

> Ich dachte Dein "Zentralrechner" liefe unter FreeBSD, oder ist das
> jetzt wieder ein anderer Rechner?

> Aber heute brauchst Du so etwas wirklich nicht mehr. Wenn Du Dir eine
> Fritz!Box Fon anschaffst, kannst Du die mit an Deinen ISDN-Anschluss
> anschlie�en und dar�ber faxen.

Mit etlichen Fritz-Boxen habe ich grosse Probleme gehabt, wenn ich �ber
sie von draussen (z.B. f�r Fernwartung) auf einen Rechner im LAN
zugreifen wollte. Gelegentlich (bei einigen Modellen) war das nahezu
unm�glich, gelegentlich verbargen sich die zugeh�rigen Menupunkte an
seltsamen Pl�tzen.

Und Sabine will (auch) von draussen auf ihre Rechner zugreifen.

Sabine Baer

unread,
May 10, 2013, 4:35:49 AM5/10/13
to
On 2013-05-10, Helmut Hullen wrote:

[...]

> Mit etlichen Fritz-Boxen habe ich grosse Probleme gehabt, wenn ich über
> sie von draussen (z.B. für Fernwartung) auf einen Rechner im LAN
> zugreifen wollte. Gelegentlich (bei einigen Modellen) war das nahezu
> unmöglich, gelegentlich verbargen sich die zugehörigen Menupunkte an
> seltsamen Plätzen.
>
> Und Sabine will (auch) von draussen auf ihre Rechner zugreifen.

Genau. Allerdings reicht es mir, an den FreeBSD-Rechner mithilfe
meiner dyndns-Adresse zu kommen, die anderen erreiche ich ja von da
aus mit ssh.

Sabine

--
Nun hat Client B ein "überaus schlaues Tool" laufen, welches augen-
blicklich "Einbruch! Zonenalarm! Hülfäää!!!" schreit, was ziemlich
blöde ist, ... (TOT in TOS)
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