Wir haben einen Samba-/httpd-Server mit max 4 GB Daten zu sichern.
Bisher tat ich dies immer mit taper und hatte zum Leidwesen aller Mit-
lesenden bisher noch nie Probleme damit ;-)
Da mir diverse (renommierte) Leute in den news von taper abraten,
denke ich auf tar umzustellen. Das ist auch kein Problem, kann ich
gut mit cron laufen lassen.
Leider finde ich tar jedoch zum restoren von einzelnen files aus diversen
Verzeichnisbäumen nicht gerade erste Sahne. Zudem müssen auch meine
Mitarbeiter vom Windows- und OS/2-Support einmal ein restore an-
werfen können.
Nun suche ich ein frontend zu tar, welches ein console-menu (nicht
X, ist nicht auf dem server) zur verfügung stellt. Ich stelle mir so
etwas wie ein mc (oder aber taper) vor.
Ich habe weder unter Backup Central noch freshmeat was gefunden.
Muss ich das wirklich selber schreiben?
Gruss, Urs
> Muss ich das wirklich selber schreiben?
Was stört dich an mc? Damit kann man doch prima in den tar-Archiven
"herumwandern" und selektiv Dateien extrahieren.
--
Ciao, Sebastian
* Email: toy...@sauerland.de
* HP: http://www.sauerland.de/~toyland/ PGP-Key available
> Hallo
Hi Urs,
> Nun suche ich ein frontend zu tar, welches ein console-menu (nicht
> X, ist nicht auf dem server) zur verfügung stellt. Ich stelle mir so
> etwas wie ein mc (oder aber taper) vor.
Ich hoffe dir gefällt auch so was,
was mit dialog erstellt wurde.
> Ich habe weder unter Backup Central noch freshmeat was gefunden.
> Muss ich das wirklich selber schreiben?
Auf freshmeat habe ich zufällig KBackup mal gefunden.
keine Sorge, auch wenns ein "K" hat, läuft es nicht unter X,
und brauch auch keine KDE-libs.
Laut beschreibung arbeitet das Programm
mit tar oder afio, und es unterstützt auch Kompression mit gzip.
Das Programm gibt's
auf http://kbackup.sourceforge.net gibt's das Programm.
Hoffentlich kannst du das gebrauchen.
--
Bjoern Bosselmann
>> Muss ich das wirklich selber schreiben?
> Was stört dich an mc? Damit kann man doch prima in den tar-Archiven
> "herumwandern" und selektiv Dateien extrahieren.
Nicht, wenn diese auf Band sind.
S!
--
Fachbegriffe der Informatik - Einfach erklärt
123: Sprache
Ein Dialekt, der eine Akademie und eine Armee besitzt.
(Harvard-Prof. Edward Keenan)
Benutze für Deine backup dump. Mit restore -i kannst Du dann im Archiv auf dem
Band "herumwandern" und selektiv Dateien extrahieren.
Beide dump und tar haben liefern Dir aber KEIN wirkliches Tape- und
Restore-Management. Greife besser auf ein Backup/Restore-System zurück.
Kostenlos ist z.B. amamnda (http://www.amanda.org).
Tim
--
Tim Ehlert | Phone: +49 30 421 61 180
Central Services | Fax: +49 30 421 61 182
Startplus.de Internet Provider GmbH | E-Mail: tim.e...@startplus.de
Greifswalder Str. 33a, D-10405 Berlin | WWW: http://www.startplus.de
Hallo Björn
> Urs Mueller wrote:
>
> > Hallo
>
> Hi Urs,
>
> > Nun suche ich ein frontend zu tar, welches ein console-menu (nicht
> > X, ist nicht auf dem server) zur verfügung stellt. Ich stelle mir so
> > etwas wie ein mc (oder aber taper) vor.
>
> Ich hoffe dir gefällt auch so was,
> was mit dialog erstellt wurde.
Ja, ich brauche nichts *schönes*, nur etwas funktionales.
> > Ich habe weder unter Backup Central noch freshmeat was gefunden.
> > Muss ich das wirklich selber schreiben?
>
> Auf freshmeat habe ich zufällig KBackup mal gefunden.
> keine Sorge, auch wenns ein "K" hat, läuft es nicht unter X,
> und brauch auch keine KDE-libs.
*sh..*, das grosse _K_ hat mich so abgeschreckt, dass ich das
Ding gar nicht angeschaut hatte.
> Laut beschreibung arbeitet das Programm
> mit tar oder afio, und es unterstützt auch Kompression mit gzip.
> Hoffentlich kannst du das gebrauchen.
Na, erste Versuche waren nicht gerade von grossem *Hurra*
gekrönt. Verwendet zwar (auch) tar, schreibt aber irgendwelche
header an den Bandanfang und kann im Restore-Modus keine
reine tar-Bänder lesen. Bin ich heikel mit meinen Anforderungen?
Gruss, Urs
> // Urs Mueller writes:
>
> > Muss ich das wirklich selber schreiben?
>
> Was stört dich an mc? Damit kann man doch prima in den tar-Archiven
> "herumwandern" und selektiv Dateien extrahieren.
Mich stört an *mir*, dass ich in meiner Anfrage nicht geschrieben habe,
dass ich diese Daten auf tape sichern will (was mir eigentlich logisch
erschien, wie sichert man sonst 4 GB Bewegungsdaten).
*Mir* ist es bisher noch nicht gelungen mit mc ein Band zu lesen
(dev/st0)...
Gruss, Urs
> * Sven Hartge <sh-...@ds9.argh.org>:
> > Sebastian Kaps <toy...@sauerland.de> schrieb:
> > > // Urs Mueller writes:
> >
> > >> Muss ich das wirklich selber schreiben?
> Benutze für Deine backup dump. Mit restore -i kannst Du dann im Archiv
> auf dem
> Band "herumwandern" und selektiv Dateien extrahieren.
root@tp770z:/home > dump -f /dev/st0 u136401/Daten/
DUMP: Date of this level 0 dump: Wed Feb 21 00:05:40 2001
DUMP: Date of last level 0 dump: the epoch
DUMP: Dumping /dev/hda9 (/ (dir home/u136401/Daten)) to /dev/st0
DUMP: Label: none
/dev/hda9: Bad magic number in super-block while opening filesystem
Was sagt mir nun das :-(, ach ja ich hab hier zu hause reiserfs
Aber im Büro habe ich ext2 auf einem Software-RAID. Das sollte aber
auch laufen. Sonst kann das hinhauen, so schlecht ist die Selektion der
Daten auch nicht.
> Beide dump und tar haben liefern Dir aber KEIN wirkliches Tape- und
> Restore-Management. Greife besser auf ein Backup/Restore-System zurück.
> Kostenlos ist z.B. amamnda (http://www.amanda.org).
> Tim
Amanda habe ich mir mal besorgt, ist mir aber eine Grössenklasse zu hoch.
Wenn ich an vier mal fünf Wochentagen eine Full-Backup des Tages ziehe,
dann ein Monatstape und dann wieder mit den Tagestapes beginne, so
brauche ich nicht wirklich ein Tape-Management. Machen wir auch mit
unseren sechs OS/2-Servern so.
Gruss, Urs
[kbackup, kein KDE-Programm!]
> Na, erste Versuche waren nicht gerade von grossem *Hurra* gekrönt.
> Verwendet zwar (auch) tar, schreibt aber irgendwelche header an den
> Bandanfang und kann im Restore-Modus keine reine tar-Bänder lesen. Bin
> ich heikel mit meinen Anforderungen?
Absolut nicht. Ein Backup hat auch gelesen werden zu können, wenn das
Backup-Programm nicht vorhanden ist, also möglichst reinen tar oder
afio. Alles andere ist inakzeptabel, in meinen Augen.
S!
--
142 Reasons, Why You Can't Find Your System Administrator
35. (S)he's watching the building electrician trip a circuit breaker that
will reduce the company 'frame to rainbow colored slag,
> Mich stört an *mir*, dass ich in meiner Anfrage nicht geschrieben habe,
> dass ich diese Daten auf tape sichern will
Sorry, ich hab' gar nicht weiter drüber nachgedacht :-/
> (was mir eigentlich logisch erschien, wie sichert man sonst 4 GB
> Bewegungsdaten).
Ja, mir jetzt auch.
>> * Sven Hartge <sh-...@ds9.argh.org>:
>> > Sebastian Kaps <toy...@sauerland.de> schrieb:
>> > > // Urs Mueller writes:
>> >
>> > >> Muss ich das wirklich selber schreiben?
>> Benutze für Deine backup dump. Mit restore -i kannst Du dann im Archiv
>> auf dem
>> Band "herumwandern" und selektiv Dateien extrahieren.
> root@tp770z:/home > dump -f /dev/st0 u136401/Daten/
> DUMP: Date of this level 0 dump: Wed Feb 21 00:05:40 2001
> DUMP: Date of last level 0 dump: the epoch
> DUMP: Dumping /dev/hda9 (/ (dir home/u136401/Daten)) to /dev/st0
> DUMP: Label: none
> /dev/hda9: Bad magic number in super-block while opening filesystem
> Was sagt mir nun das :-(, ach ja ich hab hier zu hause reiserfs
Hallo!
AFAIK unterstützt reiserfs bislang kein dump.
Gruß,
Lars