Am 11.09.23 um 22:22 schrieb Kay Martinen:
> Das Ziel war ein 24/7 Laufender Dateiserver der neben anderem auch ein
> paar kleine VMs hosten kann. Kryptisches System, Buntes Gezappel,
> Grundlage fehlt = Untauglich.
Hmm, genau so etwas läuft bei mir seit über 10 Jahren, ohne VM sogar
noch viel länger.
Aber ich habe nicht irgendwelche eierlegenden Wollmilchsäue installiert
(was ist UCS?), sonder einfach Debian. Das reite ich jedes mal, bis der
Support zu Ende ist, und wenn dann die nächste Debian-Version schon in
der Freeze-Phase ist, nehme ich auch mal kurz Testing, was ja dann in
Kürze Stable wird. Damit kann ich meist eine Major-Version überspringen
und muss nicht so oft Upgraden. Gestartet habe ich damals mit Woody, und
jetzt läuft noch Buster.
Das graphische Subsystem (X) habe ich gar nicht erst installiert. Der
Server steht sowieso im Keller, da bringt mir ein Bildschirm nichts.
File-Services gehen über Samba (nutzt kaum noch jemand) und
NFS4+Kerberos. VM laufen über VirtualBox, derzeit 6.1 - bei mir sind es
virtualisierte Remote-Desktops, da taugt QEMU nicht. Und dann halt noch
diverser Kleinkram, wie VDR, SVN etc.
Ich hatte in all den Jahren einmal eine Kernelversion, die nicht stabil
lief. Die VMs sind regelmäßig abgesemmelt. Da musste ich eine Version
blacklisten; mit der nächsten ging es wieder - könnte um die
Spectre/Retpoline-Zeit gewesen sein. Aber ansonsten solid as a rock.
Hardware ist derzeit auch ein alter AMD mit 16GB, FX4300 oder so. Ohne
Not werde ich die Hardware auch nicht ändern, zumal man mittlerweile
keine PCI-Boards mehr bekommt, und in PCIe jeder Kleinkram mindestens
das 5-fache kostet (SCSI für LTO-Library, DVB-S2 für PVR).
Marcel