Am 28.10.23 um 21:43 schrieb Patrick Rudin:
> Marcel Mueller wrote:
>> Am 28.10.23 um 13:38 schrieb Patrick Rudin:
>>> Dieselbe DVD gerippt im MKV-Container und dann von der Intel NUC per
>>
>> Ich hoffe ohne Transkodierung?
>
> Ich rippe mit makemkv, das ist dann einfach h264 in einem mkv-Container.
>
>> Zum anderen ist ein schlechter Upscaler ein willkommener Kaufanreiz
>> für hochauflösende Inhalte.
>
> Naja, der Abstand zwischen DVD und BD ist immer noch deutlich. Aber
Das war zu Anfang definitiv nicht immer der Fall. Zu der Zeit hatten TVs
<40" und da sieht man aus Entfernung mit Couchtisch dazwischen (ca. 3m)
nur mit Adleraugen den Unterschied zwischen (gutem) SD und HD. Außerdem
waren vor allem ältere TV-Produktionen aus der MAZ-Zeit nicht wirklich
in guter Qualität verfügbar - im Gegensatz zu noch älteren auf
Zelluloid, wo man problemlos mehr rausdigitalisieren kann.
> gewissen alten Krempel hat man halt nur auf DVD...
ACK. Wenn es mich nervt, schmeiße ich einen Suchtimer an, und hole mir
einen HD-Stream aus dem Äther. Früher oder später wird fast alles mal
wiederholt. Außerdem erspart man sich dann das nervige Geeier durch die
DVD-Menus (und ggf. die "Du bist ein Dieb"-Werbung).
>> Und dann kann es auch einfach sein, dass der NUC das Signal immer auf
>> Full-HD umrechnet.
>
> In der Kiste läuft ein Debian, als Player nutze ich VLC. Und ja, nach
> dem Booten erscheint Gnome in 4K. Das ist ein autologin, und die
> Steuerung mache ich per Bluetooth-Trackball (M575).
>
>> Sinnvoller ist es, das Bild bei der Wiedergabe zu skalieren.
>
> Meinetwegen, aber wie? Ich finde bei VLC irgendwo eine Einstellung zur
> "Skalierungsqualität", aber wie kann ich die Ausgabeauflösung ändern?
> Oder welcher andere Player kann das?
Wenn du keine besonderen Maßnahmen für Vollbildwiedergabe ergriffen
hast, sollte VLC immer auf die aktuelle Bildschirmauflösung
hochskalieren. Aber die Frage ist, über welches Ausgabemodul das läuft
und wer dann skaliert. Die CPU des NUCs schafft das möglicherweise nicht
in guter Qualität. Und inwieweit die GPU-Hardware von deiner
Installation unterstützt wird, kann ich nicht sagen. Vor allem Debian
glänzt da ja nicht immer mit guter OOTB-Unterstützung. Gut möglich, dass
deshalb nur per Spuerfast-Rescaler gearbeitet wird, der lausige Qualität
bietet.
Du kannst mal gucken, ob du evtl. noch bessere Grafiktreiber brauchst.
Und du kannst mal versuchen, mit verschiedenen Videoausgabe-Modulen von
VLC zu testen, ob eines davon bessere Ergebnisse liefert. Vor allem
OpenGL, falls deine Kiste das kann, hat sehr detaillierte
Einstellmöglichkeiten.
>> Ich gebe so Zeug mit einem Raspi wieder.
>
> Und welcher Player läuft dort?
Mittlerweile meist Kodi. X verwende ich nur selten.
Aber Raspi-OS hat natürlich sehr gute Hardwareunterstützung. Und die VC6
GPU des Pi4 kann schon einiges. Das Upscaling macht definitiv die GPU.
Die CPU-Last bei Wiedergabe ist sehr gering.
Früher hatte ich einen Pi1. Da habe ich VDR genutzt. Das ist viel
schneller zu bedienen, funktioniert aber auf dem Pi4 nicht mehr, weil
die die OMX-API für die Videoausgabe ab Pi4 aufgegeben haben.
>> Der rechnet alles in die native Auflösung des TV um. Das vermeidet
>> solche Probleme.
>
> Ist das fix eingestellt oder erfragt sich der das per HDMI?
Das habe ich festgetackert. Ich weiß gar nicht, ob der Raspi das
dynamisch kann.
Mit dem Erfragen, das macht der DVD-Player, und das funktioniert
manchmal, vielleicht auch oft. Aber es dauert immer eine gefühlte
Ewigkeit, bis sich die beiden einig sind. Aber wenn man es deaktiviert,
gibt es Probleme bei DVDs mit altem 4:3 Content. Entweder funktionieren
dann nur diese oder nur die mit 16:9 Content ohne Eierköpfe.
Wenn der DVD mal verreckt, muss das auch der Raspi erledigen. Bisher ist
die DVD-Steuerung über Kodi allerdings noch etwas hakelig.
Marcel