Google Groups no longer supports new Usenet posts or subscriptions. Historical content remains viewable.
Dismiss

Re: Blue Lion

7 views
Skip to first unread message

T.

unread,
Nov 5, 2015, 3:46:18 PM11/5/15
to
Hi Frank,

> ein Lebenszeichen von OS/2:
>
> <http://www.heise.de/newsticker/meldung/Betriebssystem-OS-2-soll-2016-
> wiederauferstehen-2879262.html>
hab ich auch gesehen, bin mal gespannt ob und wann da was kommt.

> Was ist eigentlich aus eCS 2.2 geworden?
Beta, allerdings ohne das es relevante Änderungen zur 2.1 gegeben hätte,
ok, es gibt noch keine deutsche Version.

> Ich kann mir eher vorstellen auf ReactOS umzusteigen als wieder auf OS/2.
>
> Linux mit systemd entwickelt sich in eine Richtung die ich nicht so mag.
Ich verstehe auch nicht, warum sie das nicht endlich mal richtig machen.

So sehr ich den OS2-Kernel und das Sub-System gemocht habe, heute ist es
einfach hoffnungslos veraltet und lässt sich auch nicht mehr erweitern
oder auch nur "flicken".

Die einzig sinnvolle Lösung ist m.M. nach wie vor als Basis ein
vorhandenes OpenSource-System zu verwenden und "oben" dann ein
OS/2-ähnliches System zu bauen. Das kann z.B. ein BSD sein oder ein
Linux, was "kleineres", sprich weniger verbreitetes, würde ich nicht
einsetzen wollen, denn dann müsste man wieder Treiber usw. programmieren.

OS/2-Binär-Kompatibilität gibt es dann nur noch über Virtualisierung die
man "seamless" einbinden könnte und dem grossen Vorteil, das man sie nie
wieder um Treiber kümmern muss.


Aber das will ja niemand haben ...
--
Chau y hasta luego,

Thorolf

Erika Cieśla

unread,
Nov 6, 2015, 10:32:43 AM11/6/15
to
Am 05.11.2015 - 17:58 schrieb Frank Graf:


> <http://www.heise.de/newsticker/meldung/Betriebssystem-OS-2-soll-2016-
>
>
>
wiederauferstehen-2879262.html>

Was zum Teufel soll denn DAS sein!?

SO geht das:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Betriebssystem-OS-2-soll-2016-wiederauferstehen-2879262.html>

So, das war das!

Ja die Information kam auch bei mir heute rein, und erregt meine Auf-
merksamkeit. Bevor ich dazu aber was sagen kann, muß ich mich freilich
erstmal schlau manen – gebt mir also bitte einige Stunden Zeit. Aber
eines sag ich gleich – sollte OS/2 wirklich wieder auferstehen, dann bin
auch ich wieder dabei. Allerdings mit einer Bedingung: es sollte auch
ein neuer Kernel dabei sein. Der 32-BIT-Kernel war (DAMALS!) eine
Revolution (Windoof lief damals noch auf DOS), damit war mal top of the
art. Aber die Konkurrenz pennt nicht! Windoof hat mittlerweile einen
64-Bit-Kernel in Angebot, und Linux sowieso.

> (…)

> (…)
>
> Linux mit systemd entwickelt sich in eine Richtung die ich nicht so
> mag.

Och! Ich habe derzeit „XUBUNTU“ (mit XFCE) hier am laufen und bin sehr
zufrieden. Aber freiwillig habe ich das nicht – ich bin umgestiegen, als
mir klar wurde, daß das Pferd, auf dem ich reite (ECS), tot ist.
Besonders witzig fand ich in diesem Kontext, daß ich mir für die
Netzwerkschnittstelle einen Treiber im Internet saugen sollte – nämlich
über die Netzwerkschnittstelle, die ohne eben diesen Treiber nicht tut!

♫ Tä-Täää – Tä-Täää – Tä-Täää! :-D

Ton ging auch nicht, Grafik nur im altgen 4:3-Format und von den
installierten 16 GB wurden nur vier erkannt. Genau das war dann der
MOment, wo ich, wenn auch mit einem Kloß im Hals und Tränen in den
Augen, mein erstes Linux installierte.

Du erwähntest noch Reactos, warum das? Ich guck mir das auch immer
regelmäßig an, aber die sind noch bei der Version Null-Komma-nochwas,
also noch weit weit weg vom Release – wie lange brauchen die denn noch?

> Ansonsten dürfte die geplante Distribution für kommerzielle Kunden
> interessant sein. Das ist auch Die Erwartungshaltung des
> Herstellers.

Gucken wir mal. Ich jedenfalls werde gucken, versprochen. Aber ob ich
deswegen Linux wieder aufgeben werde, das ist noch nicht gesagt.


\\//_ Erika Cieśla

┏━╺╺
┃ Menschenrecht ist Menschenpflicht!


T.

unread,
Nov 6, 2015, 6:21:17 PM11/6/15
to
Hallo Erika,

> erstmal schlau manen – gebt mir also bitte einige Stunden Zeit. Aber
keine Eile, Du hast locker ein Jahr Zeit, vorher wird da nichts in Sicht
sein!

> eines sag ich gleich – sollte OS/2 wirklich wieder auferstehen, dann bin
> auch ich wieder dabei. Allerdings mit einer Bedingung: es sollte auch
> ein neuer Kernel dabei sein. Der 32-BIT-Kernel war (DAMALS!) eine
> Revolution (Windoof lief damals noch auf DOS), damit war mal top of
DAS ist ausgeschlossen, Blue Lion wird auf Warp 4.52 und dem 32-Bit SMP
Kernel basieren, alle bisherigen Treiber und Anwendungen werden
weiterhin funktionieren und zwar auf (ausgewählter) echter Hardware.

> Aber die Konkurrenz pennt nicht! Windoof hat mittlerweile einen
> 64-Bit-Kernel in Angebot, und Linux sowieso.
Und, was bringt das für den normalen Anwender? Nichts, genau!

Es kann mehr Arbeitsspeicher adressiert werden, also mehr als 4 GB, die
Programme werden größer und je nach System erstmal langsamer, weil mehr
Daten bewegt werden müssen.

Für die Nutzung von mehr als 4 GB RAM müssen zudem die passenden Daten
her, dafür muss es dann aber auch die richtigen Programme geben und
genau die fehlen bei OS/2, eCS usw. völlig.

> Gucken wir mal. Ich jedenfalls werde gucken, versprochen. Aber ob ich
> deswegen Linux wieder aufgeben werde, das ist noch nicht gesagt.
Wenn Du Dich mit Linux arrangiert hast, vor allem mit dem Desktop der im
Vergleich zur WPS doch eher "einfach" ist, gibt es wenig Gründe wieder
auf OS/2 zu wechseln.

Breite Hardwareunterstützung, unzählige Programme die meist vernünftig
laufen.

Die meisten "aktuellen" Programme die es für OS/2 gibt, sind
mittelmäßige Ports von Linux-Anwendungen, mittelmäßig, weil es unter
OS/2 kaum brauchbare "Werkzeuge" gibt.

Und native OS/2-Anwendungen die nicht ersetzbar wären, dürften
inzwischen keine Rolle mehr spielen ...
--
Grüße,

Thorolf

Erika Cieśla

unread,
Nov 7, 2015, 12:42:59 AM11/7/15
to

Bevor ich zur Antwort schreite habe ich eine Bitte! Und zwar wäre es
nett, wenn Du künftig das da:

> Mein text
Dein Text

mittels einer Leerzeile auseinanderhalten könntest. Und das aus zwei
Gründen: erstesn erleichtert es das Lesen, und zweitens hat man weniger
Arbeit beim Antworten, weil ICH nun genötigt bin, all die Leerzeilen
einzufügen, die Du ausgelassen hast.

So, da war das – nun zur Sache!


Am 07.11.2015 - 00:21 schrieb T.:

>> erstmal schlau machen – gebt mir also bitte einige Stunden Zeit.
>
> keine Eile, Du hast locker ein Jahr Zeit, vorher wird da nichts in
> Sicht sein!

Ja, auch wieder wahr.

>> Aber eines sag ich gleich – sollte OS/2 wirklich wieder
>> auferstehen, dann bin auch ich wieder dabei. Allerdings mit einer
>> Bedingung: es sollte auch ein neuer Kernel dabei sein. Der
>> 32-BIT-Kernel war (DAMALS!) eine Revolution (Windoof lief damals
>> noch auf DOS), damit war mal top of Art
>
> DAS ist ausgeschlossen, Blue Lion wird auf Warp 4.52 und dem 32-Bit
> SMP Kernel basieren,

Ja, dann revidiere ich meine Aussage – dann bin ich weg.

>> Aber die Konkurrenz pennt nicht! Windoof hat mittlerweile einen
>> 64-Bit-Kernel in Angebot, und Linux sowieso.
>
> Und, was bringt das für den normalen Anwender? Nichts, genau!

Das ist Deine Meinung, dich ich zwar respektiere, aber nicht teile.

> Es kann mehr Arbeitsspeicher adressiert werden, also mehr als 4 GB,

Nicht wahr!?

Fakt ist, ich habe 16 GB im System (eine Aufstockung auf 32 GB ist in
Arbeit) und will diesen Speicher auch verwenden.

> die Programme werden größer

NICHT NUR DIE! Nur mal eine Frage – wer nimmt heute noch seine Filme auf
VHS auf? Ich jedenfalls nicht mehr. Ich habe einen
Festplatten-schreiber, auf den ich per Netzwerk zugreifen kann. Dort
finde ich dann zum Beispiel sowas:

‹20151031 2016 - 3sat - Schwanensee.ts› 5,2 GB

Bevor ich den archiviere (auf meinem NAS ablege) wird der erstmal vom
Vor- und Nachlauf befreit (bei Aufnahmen von Kommerzfernsehen sind
zusätzlich noch die ‚Pinkelpausen‘ (die Reklame) rauszuschneiden, und
dann wird dat Dingen sauber auf MP4 umkopiert. Und nun verrate mir doch
mal, wie ich eine Datei von fünf Giga in einen Speicher laden soll, bei
dem nur auf vier Giga zugreifen kann? Nur mal so als Beispiel?

> und je nach System erstmal langsamer, weil mehr Daten bewegt werden
> müssen.

DAS WIRD AUF JEDEN FALL EINTRETEN, wenn das System mangels RAM auf die
Festplatte schwappen muß.

>> Gucken wir mal. Ich jedenfalls werde gucken, versprochen. Aber ob
>> ich deswegen Linux wieder aufgeben werde, das ist noch nicht
>> gesagt.
>
> Wenn Du Dich mit Linux arrangiert hast, vor allem mit dem Desktop der
> im Vergleich zur WPS doch eher "einfach" ist, gibt es wenig Gründe
> wieder auf OS/2 zu wechseln.

Der „einfache Desktop“ tut, was er tun soll. Ich habe ganz bewußt XFCE
gewählt, weil mich KDE zu sehr an Windoof erinnert und Gnome läuft seit
der Version drei leider aus dem Ruder und wird wahnsinnig.

Ansonsten:

> (…)

Ja, in der Tat!

Ich werde vermutlich auf diesem Rechner hier weitermachen mit Linux.
Aber ich habe noch einen „kleinen schwarzen“, ohne Festplatte, dafür
aber mit einer Schublade für Festplatten, auf dem ich mit beliebigen
Betriebssystemen spielen kann. Ich muß also nur eine Platte im Wert von
50 Euro haben, alles andere ist schon da. Ja, und das Betriebssystem
freilich.

Das führt mich zu einer Frage die ich bisher noch gar nicht gestellt
habe: wat kostet dat Dingen!

Nur mal zum Vergleich: Linux kostet mich nahezu nichts.


\\//_ Erika Cieśla

┏━╺╺
┃ Ohne Huhn ein Ei?
┃ Das ist Zauberei!
┃ Ohne Bumms’ ein Sohn?
┃ Das ist Religion!


T.

unread,
Nov 7, 2015, 11:02:28 AM11/7/15
to
Hallo Erika,

>> Und, was bringt das für den normalen Anwender? Nichts, genau!
> Das ist Deine Meinung, dich ich zwar respektiere, aber nicht teile.
>
>> Es kann mehr Arbeitsspeicher adressiert werden, also mehr als 4 GB,
> Nicht wahr!?
>
> Fakt ist, ich habe 16 GB im System (eine Aufstockung auf 32 GB ist in
> Arbeit) und will diesen Speicher auch verwenden.
selbst "Profis" die mit ihren Rechnern Arbeiten brauchen selten mehr als
16 GB RAM, da würde es mich schon sehr wundern, wenn das bei Dir
irgendwas bringen sollte.

In der c't war mal ein interessanter Artikel, was wieviel tatsächlich
bringt. Wenn ich mich recht erinnere, war die Aussage, das 8 GB für
"Wald und Wiesen" Aufgaben völlig ausreichen, dazu zählte auch
"Urlaubs"-Video-Bearbeitung.

> NICHT NUR DIE! Nur mal eine Frage – wer nimmt heute noch seine Filme auf
> VHS auf? Ich jedenfalls nicht mehr. Ich habe einen
> Festplatten-schreiber, auf den ich per Netzwerk zugreifen kann. Dort
> finde ich dann zum Beispiel sowas:
>
> ‹20151031 2016 - 3sat - Schwanensee.ts› 5,2 GB
Das ist die Dateigröße, von der wird, je nach Programm, gerade mal ein
Bruchteil im RAM gehalten, so gesehen bringen Dir 16 GB gar nichts.

> Bevor ich den archiviere (auf meinem NAS ablege) wird der erstmal vom
> Vor- und Nachlauf befreit (bei Aufnahmen von Kommerzfernsehen sind
> zusätzlich noch die ‚Pinkelpausen‘ (die Reklame) rauszuschneiden, und
> dann wird dat Dingen sauber auf MP4 umkopiert. Und nun verrate mir doch
> mal, wie ich eine Datei von fünf Giga in einen Speicher laden soll, bei
> dem nur auf vier Giga zugreifen kann? Nur mal so als Beispiel?
Das mache ich seit Jahren, erst nur DV-Material bis max. 5 - 6 GB, seit
längerem aber deutlich größere HD-Filme. Nicht nur Anfang/Ende trimmen
und ein paar "Pinkelpausen" rausschneiden, sondern viele Szenen zusammen
schneiden, Übergänge machen, Texteinblendungen usw., Dauer meist bis 30
min, gab aber auch schon Projekte jenseits der 90 min.

Der PC ist ein alter Phenom X4, ursprünglich mit 2 GB RAM, seit HD dann
4 GB RAM und mehr macht bei mir auch kein Sinn, weil weder mein Windows
XP noch mein VideoStudio oder Premiere Elements mehr könnten.

64-Bit Versionen dieser Programme gibt es erst seit 1 - 2 Jahren,
trotzdem nutze ich Windows (nur) auf diesem Rechner für
Video-Bearbeitung, weil es dafür schon immer die beste Auswahl an
Programmen gab.

Und trotz dieser völlig "mickrigen" RAM-Ausstattung funktioniert das
Schneiden, Bearbeiten sowie die Vorschau zügig und ruckelfrei. Bloß das
Kodieren am Ende dauert dann länger, einfach weil der Prozessor doch
eher "gemächlich" ist, stört mich nicht, weil ich für die "wichtigen"
Dinge andere Rechner habe.

> DAS WIRD AUF JEDEN FALL EINTRETEN, wenn das System mangels RAM auf die
> Festplatte schwappen muß.
Wenn es swappen müsste, würde es sehr langsam werden, tut es aber nicht,
weil die halbwegs vernünftigen Programme auch mit großen Dateien umgehen
können ohne riesen RAM zu haben.

> Der „einfache Desktop“ tut, was er tun soll. Ich habe ganz bewußt XFCE
> gewählt, weil mich KDE zu sehr an Windoof erinnert und Gnome läuft seit
> der Version drei leider aus dem Ruder und wird wahnsinnig.
Nun ja, wenn ein Desktop "windows-like" ist, dann ja wohl XFCE, vor
allem zu älteren Versionen wie XP und davor. Gnome ist neu durchdacht
worden, wenn man sich damit arrangiert, soll das sehr komfortabel und
effektiv sein, KDE habe ich noch nie installiert.

Ich nutze übrigens auch XFCE, weil der schlank und einfach ist.
--
Grüße,

Thorolf

Erika Cieśla

unread,
Nov 7, 2015, 11:51:51 AM11/7/15
to

... ich habe Dich um was gebeten!


So lange Du das Probem:

/*

> (…)
> Arbeit) und will diesen Speicher auch verwenden.
selbst "Profis" die mit ihren Rechnern Arbeiten brauchen selten mehr als
(…)

*/

nicht behebst, kann ich mit Dir (aus technischen Gründen) nicht
kommunizieren. Das hat nichts mit Deiner Person zu tun. Sogar ganz im
Gegenteil – ich habe den Eindruck, daß man mit Dir sehr gut debattieren
kann, aber wenn ich bei der Antwort mehr Zeit für die Formatierung des
Satzspiegels verwenden muß als für den Inhalt, dann ist mir das unangenehm.

Grüßchen, – Erika Cieśla.

Herbert Rosenau

unread,
Nov 7, 2015, 12:57:44 PM11/7/15
to
Am 07.11.2015 um 06:42 schrieb Erika Cieśla:

> Ja, dann revidiere ich meine Aussage – dann bin ich weg.

Wieso? virtualbox und OS/2 vertragen sich unter Linux doch prächtig.
Meine eCS mit 4 GB virtuellem RAM und derzeit 2 virtuellen Festplatten
mit 3 + 1 virtuellen Partiton spielen großartig zusammen.

> Der „einfache Desktop“ tut, was er tun soll. Ich habe ganz bewußt XFCE
> gewählt, weil mich KDE zu sehr an Windoof erinnert und Gnome läuft seit
> der Version drei leider aus dem Ruder und wird wahnsinnig.

cinnamon 2.8 kommt meiner gewohnten eCS 2.1 nahe. Für die tägliche
Arbeit vermisse ich da nichts. Meine virtuelle eCS ist genauso schnell
wie mein Mint auf SSD.


>
> Nur mal zum Vergleich: Linux kostet mich nahezu nichts.

Genau! Linux Mint mit 16 GB RAM, 256 GB SSD und 500 GB SATA III HD
bietet genug Power um 3 Betriebssysteme gleichzeitig laufen zu haben:

Linux Mint 17.2 (in ein paar wenigen Wochen 17.3) cinnamon 64 Bit 2x2
Cores) auf nacktem Blech
W10 in Virtualbox (2 virtuelle CPUs, 6GB virtuelles RAM)
eCS 2.1 in Virutualbox (ebenfalls 2 virtuelle CPUs und 4 GB virtuelles RAM

Gelegentlich kommt da mal das eine oder andere virtuelle Linux einer
anderen Distribution dazu.

Ein Linux fühlt sich schon mit 4 GB RAM sauwohl. Die 16 GB brauche ich
nur für die virtuellen PCs.


Andreas Schnellbacher

unread,
Nov 8, 2015, 12:22:15 PM11/8/15
to
Thorolf wrote:

> Erika wrote:
>
>> erstmal schlau manen ? gebt mir also bitte einige Stunden Zeit.
>> Aber
>
> keine Eile, Du hast locker ein Jahr Zeit, vorher wird da nichts in
> Sicht sein!

Richtig. Mir ist der aktuelle Wirbel viel zu groß. Bis allein das
Installationsprogramm fertig ist, wird noch viel Zeit vergehen.
Ziel ist wirklich alles besser als das, was Mensys falsch gemacht
hat, zu machen. Ich find aber die genannte Zeitspanne bis dahin
nicht als realistisch angegeben. Deshalb ist meine Schätzung eher
1,5 bis 2 Jahre.

--
Andreas Schnellbacher

Prof. Knox

unread,
Dec 9, 2015, 7:42:25 AM12/9/15
to
Am 08.11.15 um 18:22 schrieb Andreas Schnellbacher:

> Richtig. Mir ist der aktuelle Wirbel viel zu groß. Bis allein das
> Installationsprogramm fertig ist, wird noch viel Zeit vergehen.
> Ziel ist wirklich alles besser als das, was Mensys falsch gemacht
> hat, zu machen. Ich find aber die genannte Zeitspanne bis dahin
> nicht als realistisch angegeben. Deshalb ist meine Schätzung eher
> 1,5 bis 2 Jahre.

Hallo/2 Leute,

seit langem habe ich auch mal wieder hierher geschaut. Es würde mich
sehr freuen, wenn das blaue Tier Erfolg hätte............

Vor vielen Jahren hatte ich noch die These vertreten, Ziel sollte eine
Portierung der WPS auf einen LINUX-Kern sein. Die WPS ist m.M. immer
noch unübertroffen aber wer sollte jetzt noch portieren?

Es bleibt wohl nur, OS/2 zum persönlichen Vergnügen etwas zu pflegen.

PS: Das OS/2ler-Treffen am ersten Advent in Köln war übrigens sehr schön
(wenn noch jemand nächstes Jahr Interesse haben sollte).

--
Mit freundlichen Grüßen

Ralph

Marcel Mueller

unread,
Dec 9, 2015, 3:38:38 PM12/9/15
to
On 07.11.15 06.42, Erika Cieśla wrote:
>>> Aber die Konkurrenz pennt nicht! Windoof hat mittlerweile einen
>>> 64-Bit-Kernel in Angebot, und Linux sowieso.
>>
>> Und, was bringt das für den normalen Anwender? Nichts, genau!
>
> Das ist Deine Meinung, dich ich zwar respektiere, aber nicht teile.

Naja, für 80% der SOHO-Anwendungen stimmt das schon noch. Tendenz
langsam fallend.

> Fakt ist, ich habe 16 GB im System (eine Aufstockung auf 32 GB ist in
> Arbeit) und will diesen Speicher auch verwenden.

Da hast Du es aber gut vor. Selbst mein VM-Server kommt mit 16G gut über
die Runden.

>> die Programme werden größer
>
> NICHT NUR DIE! Nur mal eine Frage – wer nimmt heute noch seine Filme auf
> VHS auf? Ich jedenfalls nicht mehr. Ich habe einen
> Festplatten-schreiber, auf den ich per Netzwerk zugreifen kann.

Ja, und sowohl für Aufnahme als auch für Wiedergabe reicht ein Raspberry
Pi für 30 € mit 500 MB RAM die dabei noch die Hälfte leer bleiben.
Jedenfalls habe ich neulich im Hintergrund FFTs auf der GPU rechnen
lassen (zu Testzwecken), und das war zu meiner Überraschung kaum
langsamer als ohne Filmwiedergabe.

> Bevor ich den archiviere (auf meinem NAS ablege) wird der erstmal vom
> Vor- und Nachlauf befreit (bei Aufnahmen von Kommerzfernsehen sind
> zusätzlich noch die ‚Pinkelpausen‘ (die Reklame) rauszuschneiden, und

Selbst das geht soweit ich weiß mit VDR noch.

> dann wird dat Dingen sauber auf MP4 umkopiert.

Und auch das kann der Raspi, wenn ich mal voraussetze, dass Du H264
encoden willst. Allerdings nicht viel mehr als Realtime. Da kann der PC
schon deutlich mehr.

> Und nun verrate mir doch
> mal, wie ich eine Datei von fünf Giga in einen Speicher laden soll, bei
> dem nur auf vier Giga zugreifen kann?

Gar nicht. Ich kann ja auch nicht alle 200k Bilder des Films
gleichzeitig ansehen. Wenn ein Videobearbeitungsprogramm ein komplettes
Video erst ins RAM lädt, dann hat es schlicht das Prinzip von Streams
nicht verstanden.
Und schlecht skalieren tut es auch, denn was macht man, wenn es mal eine
6-Stunden-Aufzeichnung ist? Für 500 € Speicher kaufen?

Es gibt einen Trick, der das Programmieren bei solchen Funktionen
vereinfacht: Memory mapped files. Und die brauchen natürlich Unmengen an
virtuellem Adressraum. Aber sonderlich effizient ist das nicht, da man
kaum Möglichkeiten hat, dem Betriebssystem mitzuteilen, dass man die
eben noch gelesenen Daten nie wieder braucht.
Außerdem gibt es fertige Stream processing Libraries wie GStreamer, die
all das auch ohne solche Einschränkungen und mit minimalen
Systemanforderungen effizient umsetzen.

>> und je nach System erstmal langsamer, weil mehr Daten bewegt werden
>> müssen.
>
> DAS WIRD AUF JEDEN FALL EINTRETEN, wenn das System mangels RAM auf die
> Festplatte schwappen muß.

Das letzte signifikant swappende System hatte ich Anfang der 90-er.
Heutzutage ist Swappen und alle Diskussionen drum herum eigentlich nur
noch eine Urban Legend.
Da die Festplatten seit den 90-ern im Gegensatz zum Rest nicht
signifikant schneller geworden sind, würde ein System beim Swappen
heutzutage um mehrere Zehnerpotenzen in der Geschwindigkeit einbrechen.
Das gibt sich niemand freiwillig.
Ich habe es neulich mal versehentlich getestet, weil ich der
Entwicklungs-VM nur knapp 1,5 GB gegeben hatte. Das war dann doch zu
hart für Eclipse-CDT mit geöffnetem Linux Kernel-Source.


> Der „einfache Desktop“ tut, was er tun soll. Ich habe ganz bewußt XFCE
> gewählt, weil mich KDE zu sehr an Windoof erinnert und Gnome läuft seit
> der Version drei leider aus dem Ruder und wird wahnsinnig.

Mate oder Cinnamon tun es auch.


> Das führt mich zu einer Frage die ich bisher noch gar nicht gestellt
> habe: wat kostet dat Dingen!
>
> Nur mal zum Vergleich: Linux kostet mich nahezu nichts.

Tja, die 0€ wirst Du nicht unterbieten können.


Marcel
0 new messages