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64 Bit?

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Erika Ciesla

unread,
Oct 22, 2020, 1:08:55 AM10/22/20
to

Zitat (https://www.ap-com.de/):

„64 Bit CPUs werden unterstützt (wobei ArcaOS im 32-bit mode läuft).“

Aha! :-(




♥ Erika

T.

unread,
Oct 22, 2020, 3:02:49 AM10/22/20
to
Erika Ciesla schrieb:
> „64 Bit CPUs werden unterstützt (wobei ArcaOS im 32-bit mode läuft).“
>
> Aha! :-(

macht doch Sinn, weil's keine x86-Prozessoren mehr gibt, die nicht 64
Bit sind. Aber immerhin können die noch 32 Bit (und sogar 16 Bit) und
somit läuft sogar OS/2 mit seiner 16/32 Bit-Architektur.

Kann schon sein, dass das in ferner Zukunft nicht mehr geht ...

--

Gruesse,

Thorolf

Erika Ciesla

unread,
Oct 24, 2020, 4:36:19 PM10/24/20
to
Am 22.10.20 um 09:02 Uhr T. schrieb:
> Erika Ciesla schrieb:

>> „64 Bit CPUs werden unterstützt (wobei ArcaOS im 32-bit mode läuft).“
>>
>> Aha! :-(
>
> macht doch Sinn, weil's keine x86-Prozessoren mehr gibt, die nicht 64
> Bit sind.

Ich habe mittlerweile ein BS, das im 64-Bit-Modus läuft.

Das ist zum Beispiel interessant, wenn man mehr als 4GB Arbeitsspeicher
benutzen will.

Und nein, es ist NICHT Windoof – da bin ich fies vor!


♥ Erika Ciesla

T.

unread,
Oct 24, 2020, 6:12:30 PM10/24/20
to
Erika Ciesla schrieb:
>>> „64 Bit CPUs werden unterstützt (wobei ArcaOS im 32-bit mode läuft).“
>>>
>>> Aha! :-(
>> macht doch Sinn, weil's keine x86-Prozessoren mehr gibt, die nicht 64
>> Bit sind.
> Ich habe mittlerweile ein BS, das im 64-Bit-Modus läuft.

das hat mit OS/2 oder AraOS ja nicht wirklich was zu tun, hier ging es
darum, dass ArcaNoae herausstreichen wollte, dass das System immer noch
auf aktuellen 64-Bit Prozessoren läuft.

> Das ist zum Beispiel interessant, wenn man mehr als 4GB Arbeitsspeicher
> benutzen will.

Mehr als 4 GB Arbeitsspeicher können auch 32-Bit-Systeme nutzen,
allerdings ist dort ein einzelner Prozess bei einem solchen System auf 4
GB - "irgendwas" beschränkt. Trotzdem kann man Browser, Office und VMs
nebeneinander betreiben, wenn die in Summe z.B. 6 GB RAM auf einem
Rechner mit 8 GB nutzen.

Für 99,9% aller Anwendungen ist das mehr als ausreichend und für 99,9%
aller Anwender macht ein 64 Bit-System auch überhaupt keinen Sinn.

Wer verarbeitet Daten wo eine einzelne 3+ GB Datei groß ist? Wer nutzt
schon viele VMs die jeweils mehr als 3+ GB brauchen?

64-Bit-Systeme und Programme sind zunächst einmal nur größer und
langsamer als die 32 Bit-Versionen, müssen viele Speicher-Werte doch mit
der doppelten Breite verarbeitet und gespeichert werden.


64 Bit machen auf Servern Sinn, wenn dort Anwendungen laufen die viel
Speicher brauchen (oder bei professionellen Workstations wenn dort
Gigabyte große RAW-Dateien, Filme o.ä. verarbeitet werden).

Die meisten Server die ich betreue haben inzwischen 32 bis 512 GB RAM
und da laufen natürlich 64-Bit Systeme drauf.

Vor Jahren kamen die Server noch mit 4 GB RAM was für die Anwendung
lange Zeit ausreichend war, zu der Zeit hat man i.A. auch noch
32-Bit-Systeme installiert. Lediglich ausgesuchte Server bekamen
seinerzeit 8 bis 16 GB, welche trotz 32-Bit-System voll genutzt wurden.

--

Gruesse,

Thorolf

Erika Ciesla

unread,
Oct 25, 2020, 9:03:02 AM10/25/20
to
Am 25.10.20 um 00:12 Uhr T. schrieb:
> Erika Ciesla schrieb:

>>>> „64 Bit CPUs werden unterstützt (wobei ArcaOS im 32-bit mode läuft).“
>>>>
>>>> Aha! :-(
>>>
>>> macht doch Sinn, weil's keine x86-Prozessoren mehr gibt, die nicht 64
>>> Bit sind.
>>
>> Ich habe mittlerweile ein BS, das im 64-Bit-Modus läuft.
>
> das hat mit OS/2 oder AraOS ja nicht wirklich was zu tun,

Richtig.

Ich habe OS/2 stets sehr gerne benutzt, seit der Version 3.0, damals noch
auf einem 386’er. Dies änderte sich, als ich vor einiger Zeit mal einen
neuen Rechner in Betrieb nahm, auf dem mein OS/2 die Netzwerkschnittstelle
nicht fand, und ich mir aus dem Netzwerk, zu dem ich ja nun keinen Zugriff
hatte, einen neuen Netzwerktreiber runter laden sollte.

Just in dieser Situation habe ich dann, nur mal um zu gucken, eine Scheibe
mit „Ubuntu“ (Linux) aufgelegt, und das lief.

Es ist eine gewisse Sentimentalität von mir, etwa mit „Heimweh“ zu
vergleichen, daß ich immer noch auf OS/2 gucke und mich an die Zeit
erinnere als ich selbst dieses BS noch verwendete, und ich fände gerne
Gründe, mir wieder ein OS/2 zu installieren, aber das wird von Jahr zu
Jahr schwieriger, solche zu finden.

Und erfahre ich also, daß es für OS/2 offenbar keine neuen Kernel mehr
gibt. Es ist schon bemerkenswert, daß dieses System überhaupt noch
existiert, obgleich von IBM wohl keine Unterstützung mehr kommt; das
spricht für die Qualität, die dieses BS einst hatte.

> Wer verarbeitet Daten wo eine einzelne 3+ GB Datei groß ist?

Ich. Ich schneide Videos, und die sind bisweilen bis zu 6GB groß.

Ich habe da hinten in der Ecke noch ein altes Türmchen von früher sehen,
auf dem werde ich demnächst wieder ein OS/2 installieren; ich nehme an,
die alte Hardware macht mir keinen Probelme. Aber daß ich hier auf meinem
Hauptrechner es nochmal mit OS/2 versuche, das ist eher unwahrscheinlich.

Aber mal was ganz was anderes!
==============================

Man muß von Zeit zu Zeit was in dieser Gruppe schreiben – sonst kommen die
Administratoren und machen uns dat Dingen zu.

Das habe ich hiermit getan. :-D


♥ Erika Ciesla


⌛ 9

Fritz

unread,
Oct 25, 2020, 10:44:35 AM10/25/20
to
Am 25.10.2020 um 14:03 schrieb Erika Ciesla:

>
> ♥ Erika Ciesla
>
>
> ⌛ 9
>

Hallo Erika,

ich nutze ECS 2.1 mit viel Freude in VirtualBox,
habe aber auch noch 2 echte System damit, bestück mit PIII und mit DualCore .




-
--

Marcel Mueller

unread,
Oct 26, 2020, 2:47:31 AM10/26/20
to
Am 25.10.20 um 14:03 schrieb Erika Ciesla:
> Und erfahre ich also, daß es für OS/2 offenbar keine neuen Kernel mehr
> gibt. Es ist schon bemerkenswert, daß dieses System überhaupt noch
> existiert, obgleich von IBM wohl keine Unterstützung mehr kommt; das
> spricht für die Qualität, die dieses BS einst hatte.

Naja, es war die Vorlage für WindowsNT.

>> Wer verarbeitet Daten wo eine einzelne 3+ GB Datei groß ist?
>
> Ich. Ich schneide Videos, und die sind bisweilen bis zu 6GB groß.

Das geht auch mit OS/2. Bei mir waren es zwar MPEG Audio-Files, aber es
funktioniert definitiv. So MP2 Live-Mitschnitte mit > 24 Stunden reißen
die 2GB Grenze mühelos. PM123 spielt die auch ab.

Tatsächlich ist diese Disziplin nur unter Linux ein Problem, weil dort
die File-API ziemlich hart an die Machine size Integers gekoppelt ist.
Unter OS/2 und Windows gibt es die 64 Bit Datei-APIs aber schon sehr
lange. Bei OS/2 kam sie mit JFS, da HPFS (aus den 80-er Jahren) es nun
wirklich nicht kann. Bei WindowsNT war es von Anfang an drin.


> Ich habe da hinten in der Ecke noch ein altes Türmchen von früher sehen,
> auf dem werde ich demnächst wieder ein OS/2 installieren; ich nehme an,
> die alte Hardware macht mir keinen Probelme.

Was zu beweisen wäre. Gerade Festplatten mögen es nicht unbedingt, 10
Jahre in der Ecke zu liegen. Und die BIOS-Batterie sowieso nicht. Falls
er noch geht, solle man vielleicht nochmal das aktuellste BIOS rein
flashen. Einfach, um die Daten im Falsh-Chip zu refreshen. So nach 20
Jahren desintegrieren die sich nämlich auch mal.

Aber ob man die alten "Röhrer" wirklich wieder öfters anschaltet? Eher
nicht. Oft funktionieren ja nicht einmal die aktuellen Bildschirme
daran. Und dann der Lärm.

> Aber daß ich hier auf meinem
> Hauptrechner es nochmal mit OS/2 versuche, das ist eher unwahrscheinlich.

In der Tat.

Tatsächlich läuft OS/2 aktuell mit Abstand am besten in VMs. Ich habe
bei mir auf dem Kellerserver seit etlichen Jahren eine laufen.
Eigentlich nur noch für eine Anwendung. Aber ich hätte vorher nie
erwartet, dass es ausgerechnet der Audio-Player PM123 ist, für den ich
noch keinen vollwertigen Ersatz gefunden habe. Geschachtelte Playlisten
und die digitale Raumkorrektur ohne spürbare Latenz sind die
Killer-Features. Und wer mal mit digitaler Raumkorrektur gearbeitet hat,
gibt das /freiwillig/ nicht mehr her. Und so läuft die Audio-Wiedergabe
halt über einen Stream aus der VM und die GUI per rdesktop. ;-)


Marcel
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