Am 15.03.19 um 17:40 schrieb Herbert Rosenau:
Irgendwie ist das Ding trotz aller Widrigkeiten nicht tot zu kriegen.
Ich frage mich nur, wer dafür nach wie vor zahlt. Da müssen ein paar
dicke Fische dahinter hängen, die nicht migrieren können, damit sich das
alles lohnt.
> Linux Mint ist 64 Bit, nutzt die vollen 16 GB RAM und toll supportet.
Linux? Jetzt bist Du aber falsch abgebogen.
> Vor einigen Monaten hat auch der letzte PC der mit 32 Bits zufrieden war
Zufrieden sind die heute noch damit. Und bei 4GB RAM ist das sogar heute
noch die /schnellste/ Lösung. Selbst wenn die CPU x64 kann, ist es nicht
immer schlau, den Speicherverbrauch aller möglicher Datenstrukturen zu
verdoppeln. Schneller wird davon erst mal nichts.
> seinen Geist ausgehaucht. Wer einmal wirklich mit 64 Bit gearbeitet hat,
> mag weniger nicht mehr sehen.
Das kann ich nicht bestätigen. Ich nutze x86/32 und x64 parallel auf
derselben Hardware. Entweder gibt es sich nichts, oder 32 Bit ist
schneller. Bei Eclipse z.B. ist die 32 Bit Version spürbar schneller.
Auch andere Programme, wie z.B. FF sind eher langsamer.
Ich glaube der vermeintliche Vorteil von x64 kommt nur daher, dass durch
die Bank Äpfel mit Birnen verglichen werden: also die /alte/ 32 Bit
Möhre mit verkorkster Installation gegen ein frisch aufgesetztes 64-Bit
System auf /neuer/ Hardware.
Blöd finde ich persönlich nur, dass ein Hersteller nach dem anderen den
32 Bit Support aufgibt. So erging es auch mir, weshalb ich mich jetzt
regelmäßig über das lahmere 64-Bit Eclipse ärgern darf.
Für viele /Anwendungssoftware/ ist 32 Bit noch auf Jahre hinweg genug.
Auf einem Server hat es natürlich nichts verloren und auch das OS wird
bei den aktuellen Speichermengen langsam eng.
> Selbst winzigweich hat augenscheinlich
> langfristig von Fenstern genug und bietet vorsichtigen Umstieg auf Linux
> in seinen Fensrtern an. Oder warum sonst gibt es das 10. Fenster mit
> eingebautem Linux sonst? Ist zwar winzigweichtypisch verkrüppelt -
> aber......
Keine Ahnung, was die geritten hat. Aber zumindest hat der neue Chef
keine Berührungsängste mehr. Das hat mehr Vorteile als Nachteile. Im
Besonderen die Mitarbeit an Samba möchte ich hier lobend erwähnen.
Kleine Anekdote am Rande: MS Visual Studio kann bis heute kein 64 Bit,
und wird es mutmaßlich auch nie lernen. Die haben komplett bei 0 neu
angefangen (VS Code).
Marcel