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wer es nicht lassen kann....

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Herbert Rosenau

unread,
Mar 15, 2019, 12:40:16 PM3/15/19
to
kann eine neue Version kaufen die auch ohne classic BIOS auskommt:
https://www.arcanoae.com/blog/

Linux Mint ist 64 Bit, nutzt die vollen 16 GB RAM und toll supportet.
thunderbird, firefox usw ins home kopieren und die Programme starten -
nur die Nutzerdaten natürlich! nur
~/thunderbird
~/firefox

4GB RAM kommen ohne swap aus.

Vor einigen Monaten hat auch der letzte PC der mit 32 Bits zufrieden war
seinen Geist ausgehaucht. Wer einmal wirklich mit 64 Bit gearbeitet hat,
mag weniger nicht mehr sehen. Selbst winzigweich hat augenscheinlich
langfristig von Fenstern genug und bietet vorsichtigen Umstieg auf Linux
in seinen Fensrtern an. Oder warum sonst gibt es das 10. Fenster mit
eingebautem Linux sonst? Ist zwar winzigweichtypisch verkrüppelt -
aber......

Marcel Mueller

unread,
Mar 16, 2019, 8:27:19 AM3/16/19
to
Am 15.03.19 um 17:40 schrieb Herbert Rosenau:
> kann eine neue Version kaufen die auch ohne classic BIOS auskommt:
> https://www.arcanoae.com/blog/

Irgendwie ist das Ding trotz aller Widrigkeiten nicht tot zu kriegen.
Ich frage mich nur, wer dafür nach wie vor zahlt. Da müssen ein paar
dicke Fische dahinter hängen, die nicht migrieren können, damit sich das
alles lohnt.


> Linux Mint ist 64 Bit, nutzt die vollen 16 GB RAM und toll supportet.

Linux? Jetzt bist Du aber falsch abgebogen.

> Vor einigen Monaten hat auch der letzte PC der mit 32 Bits zufrieden war

Zufrieden sind die heute noch damit. Und bei 4GB RAM ist das sogar heute
noch die /schnellste/ Lösung. Selbst wenn die CPU x64 kann, ist es nicht
immer schlau, den Speicherverbrauch aller möglicher Datenstrukturen zu
verdoppeln. Schneller wird davon erst mal nichts.

> seinen Geist ausgehaucht. Wer einmal wirklich mit 64 Bit gearbeitet hat,
> mag weniger nicht mehr sehen.

Das kann ich nicht bestätigen. Ich nutze x86/32 und x64 parallel auf
derselben Hardware. Entweder gibt es sich nichts, oder 32 Bit ist
schneller. Bei Eclipse z.B. ist die 32 Bit Version spürbar schneller.
Auch andere Programme, wie z.B. FF sind eher langsamer.

Ich glaube der vermeintliche Vorteil von x64 kommt nur daher, dass durch
die Bank Äpfel mit Birnen verglichen werden: also die /alte/ 32 Bit
Möhre mit verkorkster Installation gegen ein frisch aufgesetztes 64-Bit
System auf /neuer/ Hardware.

Blöd finde ich persönlich nur, dass ein Hersteller nach dem anderen den
32 Bit Support aufgibt. So erging es auch mir, weshalb ich mich jetzt
regelmäßig über das lahmere 64-Bit Eclipse ärgern darf.
Für viele /Anwendungssoftware/ ist 32 Bit noch auf Jahre hinweg genug.
Auf einem Server hat es natürlich nichts verloren und auch das OS wird
bei den aktuellen Speichermengen langsam eng.

> Selbst winzigweich hat augenscheinlich
> langfristig von Fenstern genug und bietet vorsichtigen Umstieg auf Linux
> in seinen Fensrtern an. Oder warum sonst gibt es das 10. Fenster mit
> eingebautem Linux sonst? Ist zwar winzigweichtypisch verkrüppelt -
> aber......

Keine Ahnung, was die geritten hat. Aber zumindest hat der neue Chef
keine Berührungsängste mehr. Das hat mehr Vorteile als Nachteile. Im
Besonderen die Mitarbeit an Samba möchte ich hier lobend erwähnen.

Kleine Anekdote am Rande: MS Visual Studio kann bis heute kein 64 Bit,
und wird es mutmaßlich auch nie lernen. Die haben komplett bei 0 neu
angefangen (VS Code).


Marcel

Jan Montag

unread,
Jul 17, 2019, 1:29:30 PM7/17/19
to
On 16. Mar 2019, Marcel Mueller wrote
(in article <q6iq36$90c$1...@news.dns-netz.com>):

[…]

> Irgendwie ist das Ding trotz aller Widrigkeiten nicht tot zu kriegen.
> Ich frage mich nur, wer dafür nach wie vor zahlt. Da müssen ein paar
> dicke Fische dahinter hängen, die nicht migrieren können, damit sich das
> alles lohnt.
[…]
Ich betreibe ja einen alten P166 u.a. mit OS/2Warp 4.52 (neben Win3.11 und
vielleicht OpenSTEP) und frage mich gerade, wie man mit dem Teil noch richtig
das Netz bereisen kann. Ich meine hierbei nicht die Fähigkeit der korrekten
Darstellung moderner Websites, sondern die Chance dazu: dank https kann ich
98% des Netzes nicht mehr aufrufen, inklusive archive.org… was besonders
ärgerlich ist.

Sicher hat schon mal jemand darüber nachgedacht Squid zu nutzen, um https
aus dem Internet in http im lokalen Netzwerk zu verwandeln, sodass meine
Vintage-PCs am Internet teilhaben können.

1. Anwendung auf dem Client stellt die Anfrage an den Proxy-Server über http
2. Proxy-Server wandelt http in https um
3. Proxy-Server sendet Anfrage verschlüsselt weiter an den Webserver des
Dienstleisters (Request)
4. Webserver schickt die verschlüsselte Antwort an den Proxy-Server
5. Proxy-Server entschlüsselt den Response vom Webserver
6. Proxy-Server gibt die Information über http weiter an den Client und
dessen Anwendung

Wobei Punkt 1 und 6 meine Vintage-PCs mit Uraltbrowser wären. Gibt es hierzu
vielleicht eine Anleitung für Squid? Google (auf einem modernen Rechner)
brachte nicht wirklich die richtige Lösung.

Viele Grüße,
Jan Montag

PS: Mit Mail mache ich das ähnlich und betreibe eine kleine
Fetchmail-Postfix-Dovecot-Installation um im LAN mit Eudora oder Pegasus Mail
und Netscape 4 mailen zu können.

Erika Ciesla

unread,
Aug 31, 2019, 7:34:34 AM8/31/19
to
Am 15.03.19 um 17:40 Uhr Herbert Rosenau schrieb:


> Linux Mint ist 64 Bit, (…)

… et cetera.

Ich war schon seit der Version 2.0 dabei und habe um jedes Windish stets
einen sehr großen Bogen gemacht, – und ich wäre auch gerne dabei geblieben.
Aber als ich mir vor’n Paar Jahren einen neuen Rechner schraubte, auf dem ich
wie üblich OS/2 installieren wollte, erlebte ich ein Fall von geht nicht.

1. Von den installierten 16 GB RAM wurden nur 4 GB erkannt!

2. Grafik lief nur im VGA-Modus (640×480 PX, 256 Farben).

3. Die Tonschnittstelle wurde nicht erkannt.

4. Die Netzschnittstelle wurde nicht erkannt.

Nota: Ich sollte mir im Netz, das ja wie gesagt nicht erkannt wurde, einen
neuen Netzwerktreiber runter laden, – DAS war dann beinah schon wieder komisch.

Ich habe dann just in dieser Lage, nur mal um zu gucken, eine Scheibe UBUNTU
eingelegt, und das lief. Und alles war da: Speicher, Grafik, Ton und Netzwerk
wurden richtig erkannt und akkurat eingebunden.

Und das war’s dann!

Schade drum!

Aber was soll ich tun?

OS/2 wird offenbar seit ca. 20 Jahren von IBM nicht mehr gepflegt, und der
Augenblick, an dem man *DAS* merkt, der ist allmählich erreicht.


Grüßchen!
𝓔𝓻𝓲𝓴𝓪 𝓒𝓲𝓮𝓼𝓵𝓪

--
■ Übrigens!

Auch Fehler haben einen Sinn, zumindest hier und da!
Aber nicht jeder der nach Indien fährt – entdeckt Amerika! 😃

Marcel Mueller

unread,
Sep 1, 2019, 2:48:25 AM9/1/19
to
Am 17.07.19 um 19:29 schrieb Jan Montag:
> Ich betreibe ja einen alten P166 u.a. mit OS/2Warp 4.52 (neben Win3.11 und
> vielleicht OpenSTEP) und frage mich gerade, wie man mit dem Teil noch richtig
> das Netz bereisen kann. Ich meine hierbei nicht die Fähigkeit der korrekten
> Darstellung moderner Websites, sondern die Chance dazu: dank https kann ich
> 98% des Netzes nicht mehr aufrufen, inklusive archive.org… was besonders
> ärgerlich ist.

Also achrive.org geht bei mir unter OS/2 mit Firefox. Es ist allerdings
kein P166, sondern eine VM. Die hat natürlich mehr Dampf, vor allem mehr
als 64MB RAM für FF.

> Sicher hat schon mal jemand darüber nachgedacht Squid zu nutzen, um https
> aus dem Internet in http im lokalen Netzwerk zu verwandeln, sodass meine
> Vintage-PCs am Internet teilhaben können.

Das kann allerdings trotzdem eine gute Idee sein. Damit lernt der
Bursche auch gleich IPV6, was so allmählich auch bei Webseiten an
Bedeutung gewinnt.

> 1. Anwendung auf dem Client stellt die Anfrage an den Proxy-Server über http
> 2. Proxy-Server wandelt http in https um
> 3. Proxy-Server sendet Anfrage verschlüsselt weiter an den Webserver des
> Dienstleisters (Request)
> 4. Webserver schickt die verschlüsselte Antwort an den Proxy-Server
> 5. Proxy-Server entschlüsselt den Response vom Webserver
> 6. Proxy-Server gibt die Information über http weiter an den Client und
> dessen Anwendung

Das funktioniert so nicht. In der ausgelieferten Webseite wären
https-Referenzen drin. Und spätestens die per JavaScript erzeugten, kann
man nicht mal eben umschlüsseln. Und selbst wenn, dann könnte immer noch
ein Script auf die Nase fallen, weil es vielleicht per Substring auf
seine eigene URL zugreift. Das war früher durchaus üblich.

Du wirst den alten Rechnern schon https beibringen müssen. Natürlich
kannst Du dabei ein selfsigned Certificate und einen räudigen, alten,
geknackten Cipher nehmen. Dein Zertifikat muss halt auf alle Rechner
drauf. Dann kann der Proxy per Man in the Middle seines Amtes walten.

Das sollte zumindest gehen, zumal es Netscape war, der das
https-Protokoll in '94 eingeführt hat. Probiert habe ich es aber noch
nicht, weil es bisher auch noch ohne funktioniert.


Marcel

Andreas Kohl

unread,
Sep 1, 2019, 8:24:27 AM9/1/19
to
Hallo,

Jan Montag wrote:
> Sicher hat schon mal jemand darüber nachgedacht Squid zu nutzen, um https
> aus dem Internet in http im lokalen Netzwerk zu verwandeln, sodass meine
> Vintage-PCs am Internet teilhaben können.

Es ist nicht sehr zielführend auf die einzelnen aufgeführten Punkte und
die daraus resultierenden Fehlannahmen einzugehen. Ein mit wenig Aufwand
durchführbarer Ansatz wäre die Verwendung des Web Rendering Proxy
(<https://github.com/tenox7/wrp>).

> PS: Mit Mail mache ich das ähnlich und betreibe eine kleine
> Fetchmail-Postfix-Dovecot-Installation um im LAN mit Eudora oder Pegasus Mail
> und Netscape 4 mailen zu können.

Da der Netscape Communicator IMAP4 (auch über SSL) unterstützt, sollte
es nicht unbedingt erforderlich sein.

--
Andreas

Jan Montag

unread,
Oct 30, 2019, 5:34:13 PM10/30/19
to
Am 01.09.2019 um 08:53 schrieb Marcel Mueller:

> Das funktioniert so nicht. In der ausgelieferten Webseite wären
> https-Referenzen drin. Und spätestens die per JavaScript erzeugten, kann
> man nicht mal eben umschlüsseln. Und selbst wenn, dann könnte immer noch
> ein Script auf die Nase fallen, weil es vielleicht per Substring auf
> seine eigene URL zugreift. Das war früher durchaus üblich.

Danke für diese Erklärung, schade, verständlich. Damit sind aber dann
doch alle alten Computergeschichten, also gerade was
Vintage-Computing anbelangt, raus, oder? Du kannst es ja keinem
Windows 3.1 beibringen.

> Marcel

Grüße,
Jan
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