Google Groups no longer supports new Usenet posts or subscriptions. Historical content remains viewable.
Dismiss

Festplatte >2GB unter DOS

245 views
Skip to first unread message

Hendrik Burmann

unread,
Dec 28, 2000, 7:24:55 PM12/28/00
to
Hi,

folgendes Problem:
Ich hab zur Zeit ein BIOS von American Megatrends, (C) 1994
Ich hab 3 Festplatten zu 40 MB, 180 MB und 540 MB. Ist klar, dass der
Platz langsam doch mal knapp wird, besonders seit ich online bin.
Außerdem sind die Platten nicht mehr die jüngsten, die kleinste und
dienstälteste ist eine 8 Jahre alte Seagate, auf der auch nichts
wirklich wichtiges gespeichert ist, nur Treiber und DOS, also alles
reproduzierbar, falls mal was schief geht. Und davor krieg ich langsam
Angst - wie lange noch bis zum ersten Headcrash?

Also kommt mir folgende Idee:
Eine einzige große Festplatte, in 3 Partitionen aufgeteilt (C, D und E
- wie die alten Festplatten auch) und dann den Inhalt der drei
Festplatten komplett und Byte für Byte exakt auf die drei Partitionen
verteilen.

Problem Nr. 1 - Wie groß darf eine Festplatte maximal sein, um vom
oben genannten BIOS unter MS-DOS 6.22 angenommen werden zu können?
2 Gigabyte? Die meistens Festplatten die man neu kauft, fangen erst
bei 8 GB an, was muss ich tun, um so eine Platte installieren zu
können?

Problem Nr. 2 - Ich brauche eine sichere Methode um die Daten
haargenau und exakt gleich transferieren zu können. (VGADUP?)
Riskante Angelegenheit, ich hab seit Jahren kein Backup gemacht.

Bin für jede Antwort, jede Idee und jeden Vorschlag dankbar.

Tschööö
HeBu

--
/\ "All you touch and all you see is all your life will ever be"
-/ \= ~*~ Floyd Code ~*~
/____\ v1.2a s+r>d TW 0/0/ FD 3+ 0 Animals 5 2 19.1% <5sep0>

Stephan Grossklass

unread,
Dec 29, 2000, 4:03:25 AM12/29/00
to
Hendrik Burmann schrieb:

>
> folgendes Problem:
> Ich hab zur Zeit ein BIOS von American Megatrends, (C) 1994

4.50PG oder welche Version?

> Ich hab 3 Festplatten zu 40 MB, 180 MB und 540 MB. Ist klar, dass der
> Platz langsam doch mal knapp wird, besonders seit ich online bin.

Kann ich mir vorstellen :).

> Außerdem sind die Platten nicht mehr die jüngsten, die kleinste und
> dienstälteste ist eine 8 Jahre alte Seagate, auf der auch nichts
> wirklich wichtiges gespeichert ist, nur Treiber und DOS, also alles
> reproduzierbar, falls mal was schief geht. Und davor krieg ich langsam
> Angst - wie lange noch bis zum ersten Headcrash?

Falls die Platte keine absonderlichen Geräusche von sich gibt, würde ich
mir da nicht so die Sorgen machen - von den alten Seagates heißt es
nicht umsonst "Sea gate oder Sea gate nicht". Auf
http://www.redhill.net.au/id.html gibt's auch Angaben über die
Zuverlässigkeit einzelner Laufwerksserien (aus Händlersicht).

> Also kommt mir folgende Idee:
> Eine einzige große Festplatte, in 3 Partitionen aufgeteilt (C, D und E
> - wie die alten Festplatten auch) und dann den Inhalt der drei
> Festplatten komplett und Byte für Byte exakt auf die drei Partitionen
> verteilen.

Byte für Byte? Reicht es nicht auch, alle Daten zu kopieren (xcopy?)?
Immerhin dürften die Partitionen auf einer neue Platte 'ne Nummer größer
sein als alle deine bisherigen Platten zusammen ;). (Vorschlag: Bei n
FAT16-Partitionen n-1 mit der größtmöglichen Kapazität [ca. 2047 MB] und
eine mit eine geringeren Kapazität von vielleicht knapp 500 MB anlegen -
auf letztere kommt dann Zeug, was normalerweise viel Slack verursacht,
z.B. Browser-Caches.)

> Problem Nr. 1 - Wie groß darf eine Festplatte maximal sein, um vom
> oben genannten BIOS unter MS-DOS 6.22 angenommen werden zu können?

Schwer zu sagen.

> 2 Gigabyte? Die meistens Festplatten die man neu kauft, fangen erst
> bei 8 GB an, was muss ich tun, um so eine Platte installieren zu
> können?

Hoffen, daß sich das BIOS nicht bei der Plattenerkennung aufhängt (dann
manuell die größtmöglichen Werte eintragen), und einen Diskmanager
einsetzen (ist entweder bei der Platte dabei oder kann beim Hersteller
runtergeladen werden).

> Problem Nr. 2 - Ich brauche eine sichere Methode um die Daten
> haargenau und exakt gleich transferieren zu können. (VGADUP?)

Ich würde die Platte erstmal einrichten, das Partitionschaos
vorübergehend in Kauf nehmen und die Platteninhalte mit Calmira (alle
Dateien anzeigen lassen!) unter Win 3.1 kopieren (das hast du ja, falls
unsere DOSianer das noch nicht wissen sollten). (Es gibt auch diverse
XCOPY-Ersatztools für DOS, auf
<http://www.geocities.com/SiliconValley/Lakes/1401/softlib1.htm> müßte
es was geben.) Dann noch die neue Bootpartition SYSen, und fertig.

> Riskante Angelegenheit, ich hab seit Jahren kein Backup gemacht.

Na dann nix wie SCSI-Hostadapter rein, SCSI-Brenner angeschafft und die
Goldenhawk-Brenntools für DOS runtergezogen :). (Ich hab bloß 'n ATAPI
und muß immer Win98SE anschmeißen, das *nervt*.)

Stephan
--
Stephan Großklaß (7bit: Grossklass)
eMail: mailto:jgros...@t-online.de | Webmaster: http://www.i24.com/
Home: http://home.t-online.de/home/jgrossklass/
P3-500, 128MB, 8+8+19GB HDD; MS-DOS 6.22, WfW 3.11, Calmira II 3.1b3

ze...@aon.at

unread,
Dec 29, 2000, 7:40:16 AM12/29/00
to
und wie waers mit einem zip drive
oder was aehnlichem?
200MB sind ja schon ganz schoen fuer deinen rechner

mehr als 2gigs kannst du mit 95%sicherheit vergessen

Hendrik Burmann schrieb:

Tobias Nissen

unread,
Dec 29, 2000, 11:09:18 AM12/29/00
to
Am Fri, 29 Dec 2000 00:24:55 GMT, schrieb He...@ngi.de (Hendrik
Burmann):

>Problem Nr. 1 - Wie groß darf eine Festplatte maximal sein, um vom
>oben genannten BIOS unter MS-DOS 6.22 angenommen werden zu können?
>2 Gigabyte? Die meistens Festplatten die man neu kauft, fangen erst
>bei 8 GB an, was muss ich tun, um so eine Platte installieren zu
>können?

Es gibt spezielle Tools mit denen das BIOS übergangen werden kann.
Western Digital zum Beispiel bitetet EZDrive (oder so ähnlich) an.
Damit ist es dann theoretisch möglich, daß du unter DOS beispielsweise
eine 50 GB Platte nutzen kannst.
Die Partitionen dürfen allerdingsa nicht grösser als 2 GB sein, daß
ist richtig.

>Problem Nr. 2 - Ich brauche eine sichere Methode um die Daten
>haargenau und exakt gleich transferieren zu können. (VGADUP?)
>Riskante Angelegenheit, ich hab seit Jahren kein Backup gemacht.

copy?

Gruss
Tobias
--
|89504E470D0A1A0A0000000D494844520000002C00000001080000000080DD13350000000774
494D4507D00C1512362CD8BB76AB000000097048597300000B1200000B1201D2DD7EFC0000003
84944415478DA012D00D2FF01541BF307F812AD2E1B0A00F209BEF4370E0E01F10D00EF0301BB
11FBF4120303FAFFEF2230F3FF0F01F1FF107B1D1276ED8600060000000049454E44AE426082|

Ralf Quint

unread,
Dec 29, 2000, 2:28:55 PM12/29/00
to
On Fri, 29 Dec 2000 00:24:55 GMT, He...@ngi.de (Hendrik Burmann) wrote:

>Problem Nr. 1 - Wie groß darf eine Festplatte maximal sein, um vom
>oben genannten BIOS unter MS-DOS 6.22 angenommen werden zu können?
>2 Gigabyte? Die meistens Festplatten die man neu kauft, fangen erst
>bei 8 GB an, was muss ich tun, um so eine Platte installieren zu
>können?

Das Limit fuer DOS 6.22 ist 8GB fuer das Laufwerk, DOS kann einfach
nicht auf einen Sektor jenseits dieses Limits zugreifen (auch nicht
mit EZ-Drive oder aehnlichen Kruecken).
Die maximale Partitionsgroesse fuer FAT16 unter DOS ist 2GB, mehr kann
nicht als ein einzelnes, logisches Laufwerk angesprochen werden


>
>Problem Nr. 2 - Ich brauche eine sichere Methode um die Daten
>haargenau und exakt gleich transferieren zu können. (VGADUP?)
>Riskante Angelegenheit, ich hab seit Jahren kein Backup gemacht.
>
>Bin für jede Antwort, jede Idee und jeden Vorschlag dankbar.
>

Ich weiss z.Z. kein "freies" Programm, aber mit einem Programm wie
GHOST ist dies problemlos moeglich, ich mache dies auf der Arbeit fast
jeden Tag...

Hendrik Burmann

unread,
Dec 30, 2000, 9:54:12 AM12/30/00
to
On Fri, 29 Dec 2000 10:03:25 +0100, Stephan Grossklass
<sgrossklas...@my-deja.com> wrote:

[AMIBIOS]
> 4.50PG oder welche Version?

Mein PC sagt gibt beim Start folgenden Text aus:

AMIBIOS (C) 1994 American Megatrends
OPTi895P3 PC IVN4.1 7 Dec, 1994

Und Dr. Hardware sagt dazu: AMI 486-AMIWIN-BIOS V20.04 (7/25/1994)
^^^^^^
Macht dich das schlauer?! ;)

[HD-Inhalt kopieren]
> Byte für Byte? Reicht es nicht auch, alle Daten zu kopieren (xcopy?)?^

Und was ist mit Systemdateien, versteckten Dateien und den Bereichen
die in Defrag immer mit X markiert sind?

> Hoffen, daß sich das BIOS nicht bei der Plattenerkennung aufhängt (dann
> manuell die größtmöglichen Werte eintragen), und einen Diskmanager
> einsetzen (ist entweder bei der Platte dabei oder kann beim Hersteller
> runtergeladen werden).

Wie funktioniert ein Diskmanager?
Ach ja, und ich hab übrigens kein SCSI, nur IDE. Hoffe, das wird kein
Problem.

[Backup]


> Na dann nix wie SCSI-Hostadapter rein, SCSI-Brenner angeschafft und die
> Goldenhawk-Brenntools für DOS runtergezogen :)

Kann ich mir momentan nicht leisten. Kostet bestimmt ne ganze Menge.

Tschöö

Hendrik Burmann

unread,
Dec 30, 2000, 9:54:13 AM12/30/00
to
On Fri, 29 Dec 2000 11:28:55 -0800, Ralf Quint
<Ralf_...@hotmail.com> wrote:

> Das Limit fuer DOS 6.22 ist 8GB fuer das Laufwerk, DOS kann einfach
> nicht auf einen Sektor jenseits dieses Limits zugreifen (auch nicht
> mit EZ-Drive oder aehnlichen Kruecken).

8 GB reichen ja auch, ich will ja nicht zum Mond fliegen *g*

> Die maximale Partitionsgroesse fuer FAT16 unter DOS ist 2GB, mehr kann
> nicht als ein einzelnes, logisches Laufwerk angesprochen werden

Dann hätte ich also 4 Partitionen, das ist doch schonmal gar nicht
schlecht, ich bin ja sowieso daran gewöhnt soviele Laufwerksbuchstaben
zu haben.

Tschöö

Stephan Grossklass

unread,
Dec 30, 2000, 12:16:06 PM12/30/00
to
Ralf Quint schrieb:

>
> Das Limit fuer DOS 6.22 ist 8GB fuer das Laufwerk, DOS kann einfach
> nicht auf einen Sektor jenseits dieses Limits zugreifen (auch nicht
> mit EZ-Drive oder aehnlichen Kruecken).

Hmm, mein Diskmanager (Ontrack, IIRC 9.24) hat extra einen Treiber
dafür, der in config.sys geladen wird (ontrackd.sys), und meine erste
Platte ist (1952,97*4 + 407,66) MB = 8219,54 MB = 8,027 GB groß, wenn
man alle Partitionen zusammenrechnet. AFAIK setzt Seagate auch heute
noch auf den Diskmanager von Ontrack. Das Limit von DOS <=6.22 (übrigens
7,8 GB) kommt dadurch zustande, daß DOS a) nur CHS und kein LBA
beherrscht und b) auch nur 255 statt 256 Köpfen ansprechen kann.
Übrigens würde ich beim Plattenkauf lieber eine 10-GB-Platte mit 1
Platter statt einer 8-GB-Platte mit 4 Plattern nehmen - erstere wäre
nämlich ungleich neuer.

Stephan Grossklass

unread,
Dec 30, 2000, 12:33:44 PM12/30/00
to
Hendrik Burmann schrieb:

>
> [AMIBIOS]
> > 4.50PG oder welche Version?

Quark, da habe ich an Award gedacht.

> Mein PC sagt gibt beim Start folgenden Text aus:
>
> AMIBIOS (C) 1994 American Megatrends
> OPTi895P3 PC IVN4.1 7 Dec, 1994
>
> Und Dr. Hardware sagt dazu: AMI 486-AMIWIN-BIOS V20.04 (7/25/1994)
> ^^^^^^
> Macht dich das schlauer?! ;)

Naja, immerhin wissen wir jetzt, daß du einen OPTi-Chipsatz hast. Und
Plattengrößen von mehr als 504 MB werden höchstwahrscheinlich
unterstützt, bei 2 oder 8 GB dürfte Schluß sein.

> [HD-Inhalt kopieren]
> > Byte für Byte? Reicht es nicht auch, alle Daten zu kopieren (xcopy?)?^
>
> Und was ist mit Systemdateien, versteckten Dateien und den Bereichen
> die in Defrag immer mit X markiert sind?

Ein schlaues Kopier-Utility kopiert die a.W. mit (Calmira auch). Nur die
Windows-Swapdatei würde ich vorher durch Abstellen des Swappens löschen.

> Wie funktioniert ein Diskmanager?

Er ersetzt (eventuell fehlerhafte) BIOS-Routinen durch eigene. Eine
genauere Erklärung gibt's vermutlich in
de.comp.hardware.laufwerke.festplatten.

> Ach ja, und ich hab übrigens kein SCSI, nur IDE. Hoffe, das wird kein
> Problem.

Nur bei IDE macht ein Diskmanager Sinn, bzw. für SCSI gibt's keine...
Welche Modi werden denn vom Controller unterstützt? PIO4 sollte er schon
können. Falls nicht, könnte man die Anschaffung eines "EIDEMAX
II"-Controllers von Promise in Erwägung ziehen - der braucht auch keinen
Diskmanager, da er Platten von über 8 GB unterstützt. (Es gibt ihn
offenbar nur noch gebraucht - im Katalog, der dem Ultra66 beilag, war er
noch drin, auf promise.com steht nix.)

Hendrik Burmann

unread,
Dec 30, 2000, 1:19:59 PM12/30/00
to
On Sat, 30 Dec 2000 18:33:44 +0100, Stephan Grossklass
<sgrossklas...@my-deja.com> wrote:

> Ein schlaues Kopier-Utility kopiert die a.W. mit (Calmira auch). Nur die
> Windows-Swapdatei würde ich vorher durch Abstellen des Swappens löschen.

Ist Calmira die Oberfläche die Win3.1 wie Win95 aussehen lässt?
Braucht man dafür viel Plattenspeicher?
Gibt's nichts kleineres, ich will das nicht unbedingt mit NC 4.0
machen, damit hab ich schonmal schlechte Erfahrungen gemacht und die
Daten einer ganzen Festplatte verloren (170 MB)

> Welche Modi werden denn vom Controller unterstützt? PIO4 sollte er schon
> können.

Hä?

Also, wäre die Anschaffung eines neueren IDE Controllers ratsam?
Tja, da kommt ja einiges auf mich zu. Ich lass mir das mal durch den
Kopf gehen.

Ciao
HeBu *der-schon-Angst-dass-er-sich-nach-Sylvester-auch-
nochmal-alles-durch-den-Kopf-gehen-lässt*

Stephan Grossklass

unread,
Dec 31, 2000, 7:08:11 AM12/31/00
to
Hendrik Burmann schrieb:

>
> On Sat, 30 Dec 2000 18:33:44 +0100, Stephan Grossklass
> <sgrossklas...@my-deja.com> wrote:
>
> > Ein schlaues Kopier-Utility kopiert die a.W. mit (Calmira auch). Nur die
> > Windows-Swapdatei würde ich vorher durch Abstellen des Swappens löschen.
>
> Ist Calmira die Oberfläche die Win3.1 wie Win95 aussehen lässt?

Ja.

> Braucht man dafür viel Plattenspeicher?

Nö. So etwa 1 MB.

> Gibt's nichts kleineres,

XXCOPY vielleicht? (Suchmaschine anschmeißen)

> ich will das nicht unbedingt mit NC 4.0
> machen, damit hab ich schonmal schlechte Erfahrungen gemacht und die
> Daten einer ganzen Festplatte verloren (170 MB)

Huch!? Wie denn das? Mein NC 5 hat bislang keine solche Probleme
gemacht.

> > Welche Modi werden denn vom Controller unterstützt? PIO4 sollte er schon
> > können.
>
> Hä?

PIO-Mode 4 (3 geht auch noch). Obwohl... mehr als 5 MB/s kriegt man eh
nicht über den ISA-Bus, da reicht auch PIO2.
(http://www.acc.umu.se/~sagge/scsi_ide/)

> Also, wäre die Anschaffung eines neueren IDE Controllers ratsam?

Eventuell, wen man sich nicht mit Diskmanagern abgeben will. Geht aber
auch hervorragend ohne.

Hendrik Burmann

unread,
Dec 31, 2000, 11:13:36 AM12/31/00
to
On Sun, 31 Dec 2000 13:08:11 +0100, Stephan Grossklass
<sgrossklas...@my-deja.com> wrote:

> > ich will das nicht unbedingt mit NC 4.0
> > machen, damit hab ich schonmal schlechte Erfahrungen gemacht und die
> > Daten einer ganzen Festplatte verloren (170 MB)
>
> Huch!? Wie denn das? Mein NC 5 hat bislang keine solche Probleme
> gemacht.

Naja... ich kam schonmal auf den Gedanken wenigstens zwei der
Festplatten durch eine größere (800MB) zu ersetzen, was ich
letztendlich gelassen habe, weil sie sich nicht so richtig miteinander
vertragen wollten. Nur das Kopieren der Festplatten war etwas
kompliziert, ich weiß nicht mehr warum, aber ich war gezwungen die 170
MB von D: irgendwo auf E: zwischenzulagern, was nicht funktioniert
hätte, wenn ich's nicht verpackt hätte. Also mal eben ein RAR-Archiv
erstellt und mit NC 4.0 nach E: verschoben, dummerweise ohne
anschließendes FileCompare, denn irgendwas hat sich dann in der
RAR-Datei geändert. Beim Entpacken konnte zwar die komplette
Verzeichnis- und Dateistruktur wiederhergestellt werden, selbst die
Dateigrößen waren noch gleich, nur der Inhalt nicht! Jedes Byte hatte
plötzlich einen anderen Wert, die CRC passten natürlich auch nicht
mehr, aus einfachen Textdateien wurden plötzlich wirre binäre
Zeichenfolgen. Tja... die alten Daten waren schon weg, und ich war
erstmal wochenlang depressiv... :(
So mach ich das auf jeden fall nie wieder!

Bye
HeBu *nie-wieder-große-Dateien-mit-NC4.0-kopierend*

Hans-Werner Gieseke

unread,
Jan 4, 2001, 1:47:06 PM1/4/01
to

Hallo,

Hendrik Burmann <He...@ngi.de> schrieb:

> Gibt's nichts kleineres, ich will das nicht unbedingt mit NC 4.0
> machen, damit hab ich schonmal schlechte Erfahrungen gemacht und die
> Daten einer ganzen Festplatte verloren (170 MB)

Dann musst Du irgendetwas falsch gemacht haben. Ich habe naemlich die von
Dir beschriebene Aktion bereits 3 mal hinter mir, jeweils mit NC kopiert.

Uebrigens: einer der Rechner, auf dem ich diese Aktion machte, hatte auch
ein AMI-WinBIOS. Was sagt die Bios-Erkennung zur neuen Festplatte? Bei mir
war es damals einfach: 1995 waren Platten mit 1,5GB ueblich. Soweit ich
mich entsinne, erkennt das WinBIOS aber mehr.
Falls nicht, koennte es foerderlich sein, die Platte in einem anderen
Rechner zu partitionieren, und erst dann im Zielrechner einzusetzen.

Fazit: ausser Fdisk, Format, Sys und NC wird keine weitere Software
benoetigt. Zumindest nicht, solange wir uns auf FAT16-Ebene, also ohne
lange Dateinamen, bewegen.
Lediglich die sich aendernde Folge der LW-Buchstaben (primaere u.
secundaere Partitionen) braucht evtl. eine gewisse Betrachtung.

Gruesse,
Hans-Werner

--
Su: NCC1701d, neu od. gebr. Angebote an: Ha...@web.de

0 new messages