Servus Stefan!
>> Von Retrotools war ja auch nicht die Rede, sondern von Retrocomputing. Und
>> einen Sinclair ZX Spectrum BJ. 1982 könnte man durchaus als etwas angejahrt
>> bezeichnen. Dadrauf soll ein von mir entwickeltes
>> Z80-Maschinensprachprogramm laufen, welches ZX Microdrive Cartridges
>> gepuffert einliest und via Interface 1 bzw. dessen RS232-Anschluß in
>> maximal großen Blöcken in den PC befördert, zwecks kompletter
>> non-retro-Virtualisierung in einem Emulator.
On Thu, 09 Feb 2012 12:06:13 +0100, Stefan Kuhr wrote:
> Oooch is des geil!
Ich fands auch ausgesprochen lässig.
Der Status Quo: Composite-Out gepatcht, Mini-TFT-Monitor von Rückfahrkamera
angeschlossen, RS232-Kabel gelötet, Daten, d. h. Code und Programme
erfolgreich hin- und herübertragen (spxfr), Maschinencode ist fertig
(tniASM, Zilog Z80 Handbuch, bintap), läuft auf dem Emulator (WinZ80). Der
(emulierte) RS232-Output ist plausibel, deckt sich mit dem .mdr-Format des
Emulators. Es werden ca. 5 Umläufe des Bandes benötigt, Prüfsummenbildung,
topologische Anzeige des Sektorzustandes, Statusanzeige, etc. ist
implementiert. Codelänge ca. 850 Bytes (!). Vier Wochenenden.
> Wenn's da mal Doku oder Fotos oder so davon gibt oder
> eine Webseite von dem Projekt, dann moechte ich gerne darueber lesen.
Kein Thema. Das ist sowieso geplant und ein Coderelease als "Open Source".
Der Speccy sieht zwar außen fernab von original aus (externe
QWERTY-Tastatur mit DIN-Rundstecker, PC-Gehäuse, am Edge-Connector
aufgelötete Goldkontakte, externer Spannungsregler, ...), innen werkelt
aber die originale "Issue 2" samt ULA und Z80A mit Multiface One und
allem, was sonst noch so dazugehört.
Die Cartridges sind lesbar, leiden unter zerbröselnden Andruckfilzen, das
kann man aber mit ein bißchen Kontaktkleber und Fingerspitzengefühl fixen.
Spannende Sache. Und gar nicht mal kleine Interessensgruppe.
Viele Grüße,
Vol"(C) 1982 Sinclair Research Ltd."ker