Am 28.04.2012 23:22, schrieb Thomas Krenzel:
> Am 20.04.2012 21:33, schrieb Bernd Boesch:
>
>> Das Thema VPN ist mir durchaus geläufig, da es aber von unseren
>> Administratoren eingerichtet war, hab ich mir über die
>> Möglichkeiten einer Sicherheitsüberprüfung nie Gedanken gemacht.
>
> Ok, also es geht hier um eine VPN-Verbindung von einem deiner lokalen PC
> über die Fritzbox in die Firma?
>
> Oder möchtest Du von extern übers Internet über die Fritzbox auf dein
> lokales LAN zugreifen?
>
>> Versuchseinrichtung: FB als VPN-Sever mit Lokalnetz IP
>> 192.168.178.xxx/24, DHCP-Bereich 192.168.178.30-192.168.178.200 mit
>> mehreren PCs und NAS; Netbook mit XP über UMTS als Client.
>
> Aha, ok.
Alles klar? Kein Zugriff aufs Firmennetz! Rein privat.
>
>> Verbindungsaufbau ging nach Anleitung problemlos, aber kein PING
>> möglich. Dazu mussten erst beide Adapter (LAN und WLAN) im
>> Hardwaremanager deaktiviert werden. Wie denn das? Wenn kein Kabel steckt
>> und WLAN ausgeschaltet ist kann doch nirgendwo im Laptop eine IP aus dem
>> Zieladressraum vorhanden sein? 'IPCONFIG' zeigt jedenfals nur MAC
>> Adressen. Vielleicht weiss einer warum - aber ok, es geht. Die FB zeigt
>> an, dass der Laptop die Adresse 192.168.178.201 bekommen hat, also
>> ausserhalb des DHCP-Bereiches - völlig OK.
>
> Kann man den für die VPN-Verbindung vergebenen Adressbereich in der
> Fritzbox definieren? Hast Du das?
Nein! Unnötig! Es wird IMMER die erste Adresse nach dem DHCP-Bereich
genommen.
>
> Hast Du für deine Tests die Netzwerkadapter nun deaktiviert im
> Gerätemanager oder nicht?
Steht doch da. Sonst geht es nicht - warum auch immer!
>
>> Aber wie jetzt herausfinden, wie der Lauf der Datenpakete ist. Das
>> bisherige Ergebnis ist, nun ja - seltsam. 'TRACERT' auf z.B.
www.avm.de
>> zeigt die richtige Anzahl 'Hops', aber alle mit der Zieladresse.
>> 'TRACETCP' findet keine Schnittstelle und 'Path Analyzer' zeigt eine
>> direkte Verbindung zur Endadresse an? Baut man die VPN-Verbindung ab,
>> sind die Anzeigen normal. Es ist unstrittig dass Zugriffe auf das
>> Lokalnetz über den VPN-Tunnel sicher sind, aber wie kann man
>> feststellen, ob auch Zugriffe auf das Internet getunnelt werden?
>
> Zum einen - XP kann kein IPsec, so gesehen ist die Verbindung nicht als
> sicher zu betrachten ;)
Mit Verlaub: Quatsch! Das hat überhaupt nichts mit XP zu tun, der Tunnel
endet an der Fritzbox und das Client-Programm kann das. Mal davon
abgesehen betreiben wir mit XP seit Jahren VPNs zur Wartung von
Maschinen. Sämtliche Aussendienstler greifen über VPN auf den
Exchange-Server zu. Also erzähl mir nicht, das geht nicht. Vielleicht
nicht mit 'Bordmitteln' von XP.
>
> Nochmal zum Verständnis, Du willst von extern, oder meinetwegen von
> intern, über eine VPN-Verbindung (die die Fritzbox als VPN-Server
> bereitstellt) auch ins Internet gehen? Wenn Du deine Netzwerkkarten
> deaktivierst?
>
> Wie willst Du denn *ohne Internet* einen VPN-Tunnel aufbauen zu einer
> Ressource, die nur über das Internet erreichbar ist? (das bezieht sich
> noch auf den vorhergehenden Absatz ;)
>
> Es muss also eine Richtlinie auf deinem Client vorhanden sein, die einen
> Internetzugriff verbietet, *es sein denn* es ist eine gesicherte
> VPN-Verbindung vorhanden. Oder Du hast eine Standleitung in dein
> Unternehmen.
Bei der Installation des Clients wird gefragt, ob ALLE Internet-Zugrife
(nicht nur die auf den Bereich 192.168.xxx.xxx) getunnelt werden sollen.
Das habe ich mit ja beantwortet und will jetzt prüfen, ob das auch stimmt.
>
>> gehe davon aus dass im Laptop ein virtueller Adapter erzeugt wird über
>> den jeder Verkehr zunächst ins lokale Netz geschleust wird und von da
>> wie bei einem lokalen PC über NAT ins Internet.
>
> Nein. VPN-Verbindungen sind *Punkt*zu*Punkt*-Verbindungen. In deinem
> Fall von deinem Netbook zur Fritzbox (und den im LAN verfügbaren
> Ressourcen). Im Firmenumfeld wird es eben ein VPN-Server sein. Und den
> dort verfügbaren Ressourcen.
>
> Du siehst die VPN-Verbindung in den Netzwerkverbindungen, ist sie aktiv,
> dann kannst Du einen Server erreichen. Einen, den Einwahlserver.
>
> Es ist dabei egal, ob die Verbindung geNATted wird, geroutet oder im
> lokalen Netz weitergeleitet wird. Es ist eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung!
> Alles was dazwischen ist, ist unwichtig.
Das steht ja auch nicht zur Diskussion. Wenn ich eine Adresse im
Lokal-Bereich anspreche, ist das so, also ob mein Netbook in der
Fritzbox physikalisch eingesteckt wäre.
>
> Wie das technisch abläuft können dir die Linux- und Cisco-Leute sagen.
Hatte ich nicht schon gesagt, dass ich weiß wie das geht?
>
> Wenn Du eine Ressource freigegeben hast auf dem Einwahlserver, dann
> kannst Du die am Netbook über die VPN-Verbindung mit Start-Ausführen ->
> \\Servername\Freigabe im Explorer anzeigen lassen.
Das ist der Sinn der Sache.
>
>> Oder sehe ich das falsch und wenn, wie kann man das überprüfen?
>
> Naja, ich habs vielleicht nicht ganz verstanden was deine Fragestellung
> ist, ist auch nicht ganz einfach. Aber man sollte es auch nicht zu
> kompliziert machen.
Nein, das hast du nicht verstanden.
Neuer Versuch: nimmt man ein 'Annonymiesiernungs-Proxy wie CyberGhost
wir ein VPN-Tunnel zu Server gebildet und ALLE Internetzugriffe laufen
erst auf den Proxy auf.
Hier könnte man es sich genauso vorstellen. Bei ALLEN Zugriffen, ob
Internet oder nicht geht es über den Tunnel (Punkt zu Punkt!!) in lokale
Netz und von dort wie bei einem physikalisch angeschlossenen PC über den
Router ins Internet (NAT).
>
>
Zugegeben es IST nicht einfach, aber schon lange kein Zauberspruch der
IT'ler mehr.