Guten Tag
Takvorian <
tak...@gmx.de> schrieb
>>>Sowas will man natürlich auf keinen Fall haben und schaut dann etwas genauer
>>>hin: Im Dateisystem und in der Registrierung an den infrage kommenden
>>>Stellen. Deinstallationen sind nie sauber, hinterlassen fast immer
>>>Rückstände.
>> Es koennte aber auch eine neue aber verhunzte Installation sein.
>Man kann mit einem reinen Microsoft-Setup allerdings Installationen nicht so
>vermurksen, dass danach Reste von Virenscannern oder sonstiger Crapware zu
>sehen sind, denn MS-Setups enthalten sowas nun mal nicht.
Das ist ja die Frage: Wie sieht man, dass es eine normale Widows
Installation ist?
Klar, ein "reines MS Setup" ist das normales Windows, wie MS es sich
denkt.
Aber wie kann man das eben sehen und nicht, dass es eben nicht doch
irgendwo nicht dem entsprcht, was MS sich so gedacht hat?
Prueft man sofort die Firewall auf manuell eingestellte Regeln oder ob
in der Gruppenrichtline bloedsinn gemacht wurde oder so...
> OEMs treiben
>ansonsten ja die verücktesten Dinge,
Ja, die diversen Fremdinstallationen machen ziemlich viel. Aber wenn
eben nicht jemand offensichtlich da "den bestren Treiberupdater der
Welt" prominent drauf geschaufelt hat, sondern eben etwas mit Absicht
versteckt oder unpassend konfiguriert hat?
Wie sieht man auf Anhieb dass eine Windows installation wirklich
normal ist?
>schreiben z.B. eigenen Schrott in die
>100-MB-Systempartitionen, der dann später wegen Platzmangel zum Abbruch von
>Updates führt....
Selbst dort koennte man etwas verstecken. Aber wer weiss schon, was MS
dort vorgesehen hat und sieht sich das auch an, ob es wirklich das
ist, was MS da haben will?
>>>Weiterhin sieht man sich im laufenden System die Liste der gestarteten
>>>Dienste und sonstigen Tasks an, da sollten nur solche zu sehen sein, die in
>>>einem sauberen Windows vorkommen können.
>> Ich glaube die kennt kaum jemand alle auswendig.
>Auswendig kenne ich die nicht, wenn ich aber die Liste kurz überfliege und
>es sind Tasks da, die üblicherweise nicht da sind, erkenne ich die sofort
>und gehe der Sache dann sofort auf den Grund.
Bei der Frage um die es hier geht ist es ja nicht, dass da
offensichtlich zu erlennen ist, das da etwas nicht nirmal ist. Dann
wird ebe neu installiert.
Die Frage ist, wie man bei einem installierten Windows, das eben nicht
offensichtlich etwas fremdes drauf hat, sieht, dass es eben wirklich
normal ist? Man koennte vielleicht auch 'sauber und unverfaelscht'
sagen.
>Wenn man das regelmäßig macht,
>sieht man sowas auf den ersten Blick.
Klar. Wenn da ein unbekannter Dienst mit sehr ungewoehnlicher
Bezeichnung laeuft ist das auffaellig. Das sieht man.
Aber der Trick ist ja, dass in Windows etwas beabsichtig oder auch
unbeabsichtigt eben nicht so auffaellig ist, was aber doch nicht dem
normalen Vorgaben von MS entspricht.
>Nach Upgrades fallen mir dann auch
>sofort Neuerungen in Form von bisher nicht gesehenen Tasks auf.
Das ist gut. Aber schon festzustellen ob hinter allen laufenden
svchost.exe so genau das steckt, was MS sich so denkt ist doch recht
aufwaendig. Mir ging es um eine ausgelieferte Windowsinstallation,
Aber da Du es ins Spiel bringst: durch immer wieder eintreffende
Updates ist es eine wiederkehrende und dadurch noch zeitaufwaendigere
Methode jeden Task (beispielsweise eben svchost.exe) aufrufen und den
damit in Verbindung stehenden Dienst zu pruefen.
Aber da es hier eben weiter um ein ausgeliefertes installiertes
Windows geht beschraenke ich es mal wieder auf nur diese Situation.
Man bekommt einen neuen PC mit einem installierten Windows.
Wie sieht man dem an, dass es eben normal ist (so, wie es waere, wenn
man es selber direkt nach den Vorgaben von MS installiert haette)?
>> Sollte beispielsweise irgendwie Mining- oder Trojanersoftware drauf
>> gelangt sein, dann sind das ja meist Sachen die von den nutzniessern
>> meist versteckt werden. Wer sieht schon einer calculator.exe (oder
>> calc.exe, je nachdem welche [oder gar beide] Version man auf dem PC
>> hat) an, ob es wirklich nur der originale Taschenrechner ist oder da
>> nicht vielleicht jemand zusaetzlich eine boeswillige Sache
>> eingeschleust hat, die nur auf eine spaetere Benutzung wartet?
>Ich kaufe z.B. hier vor Ort bei K&M, stelle mir die Konfiguration des neuen
>Gerätes selbst zusammen, lasse es von denen zusammenbauen und kaufe ggf.
>auch die OEM-Version mit, die ich dann selbst installiere.
Dass Du die selbstinstallation bevorzugst ist ja bekannt. Aber das
geht an der Frage ja vorbei.
Es gab die Aussage, das jemand sich eine gelieferte Installation
ansieht und dadurch feststellt dass diese Installation normal sei
(also genauso, als wenn man es selber sauber neu nach MS Vorgaben
installiert haette).
Da es bei Windows so viele Stellschrauben gibt und auch aufgrund der
Kompelxitaet und Vielzahl von Dateien sehr unuebersichtlich ist,
wüsste ich nicht, wie man das wirklich zuverlaessig sehen kann.
>Die Spezialisten
>vor Ort könnten das aber mindestens ebenso gut wie ich und keiner von denen
>bringt es fertig, aus einem reinen MS-Setup eine Trojaner-Installation zu
>produzieren.
Dass die MS-Quelle aber unbeeinflusst ist, ist schon fraglich. Ich
zweifele, dass die jedesmal die Installationsversion neu laden und per
Checksumme vorher ueberpruefen.
Auch MS wurde schon gehackt und es sind geschuetzte Daten geleaked.
>Bei dieser Quelle hätte ich keinerlei Bedenken.
Das ist dann Vertrauen und Glauben. Aber wie sieht man es an der
Windowsinstallation?
>> Mit so simplen Sachen wie einfachem nachsehen ist es IMHO eher eien
>> Glaubens- udn Vertrauenssache.
>Ganz so simpel ist die Kontrolle halt nicht und ONU wäre damit eh
>hoffnungslos überfordert - mit der Neuinstallation allerdings oft auch.
Die Neuinstallation ist ja doch schon recht simpel. Das bekommt
eigentlich auch ein ONU hin. Ob er/sie es sich traut und ob es dann so
ist, wie er/sie es will ist eine andere Sache. Aber beispielsweise
eine aktuelle Win10 Installation auf einer aktuellen+gaengigen
Hardware (am besten noch mit im UEFI hinterlegtem Lizenzkey) mach die
Sache sehr einfach.
Da hingegen sehe ich das Nachsehen ob eine gelieferte
Windowsinstallation in allen Punkten dem selben Zustand entspricht als
weitaus zeitaufwaendiger und komplizierter an. Schon die pruefung
aller Dateisignaturen ist eine Aufgabe die wohl kaum jemand
kann/macht.